Stadionknigge, oder: was ist los mit uns?
19.06.2015 - 16:58 Uhr
22.09.2016 - 19:27 Uhr
Quelle: blog.burhoff.de
Im Fall des LG Hannover (Urt. v. 26.05.2015, Az.: 2 O 289/14) verlangte der Verein Hannover 96 von einem seiner Anhänger Schadensersatz. Der Fan zündete im Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg einen Böller im Fanblock. Aufgrund des Vorfalls wurde der Verein vom Sportgericht des DFB nach einem entsprechenden Antrag des DFB-Kontrollausschusses zu einer Geldstrafe in Höhe von 50.000 Euro verurteilt. Mit dieser Geldstrafe wurde aber nicht nur dieser Vorfall, sondern auch ein anderer Vorfall mit Pyrotechnik aus einem anderen Auswärtsspiel des Vereins mitabgeurteilt.
Der Verein verklagte daraufhin seinen ,,Fan‘‘ auf Zahlung eines Schadensersatzes in Höhe von 20.000 Euro. Das Gericht wies aber die Klage ab.
Der Verein verklagte daraufhin seinen ,,Fan‘‘ auf Zahlung eines Schadensersatzes in Höhe von 20.000 Euro. Das Gericht wies aber die Klage ab.
Zitat von Ivo_Ilicevic
Die Geldstrafen werden i.d.R. nicht zur Bewährung ausgesetzt. Das sind dann wenn überhaupt nur die Zuschauerausschlüsse.
Und auch wenn die Geldstrafen als Paket verteilt werden, wird der DFB diese sicherlich auch nach Vergehen unterteilen können.
Ich find das Ganze richtig.
Sicherlich hängt es auch am Sicherheitskonzept, ob es Zuschauer schaffen Sachen mit in's Stadion zu schmuggeln.
Aber letztendlich sind diese Typen dran Schuld, dass es überhaupt zu der Strafe kommt.
Glaube aber kaum, dass bei denen viel zu holen ist...
Zitat von running-man
Noch eine weitere Anmerkung meinerseits:
Unter Umständen könnte die Praxis des DFB zum Problem werden, dass Strafen i.d.R. nicht exakt für einzelne Vorfälle verhängt werden, sondern zumeist für mehrere Vergehen im Packet, zum Teil zur Bewährung ausgesetzt und später aufgrund widerrufener Bewährung dann doch vollzogen etc.
Das öffnet natürlich der Argumentation des jeweiligen Täters, dass die jeweilige DFB-Strafe nicht auf seinem, ihm konkret nachgewiesenen Verhalten basiert, Tür und Tor.
Bin gespannt, wie es weitergeht.
Gruß aus der Pfalz
Noch eine weitere Anmerkung meinerseits:
Unter Umständen könnte die Praxis des DFB zum Problem werden, dass Strafen i.d.R. nicht exakt für einzelne Vorfälle verhängt werden, sondern zumeist für mehrere Vergehen im Packet, zum Teil zur Bewährung ausgesetzt und später aufgrund widerrufener Bewährung dann doch vollzogen etc.
Das öffnet natürlich der Argumentation des jeweiligen Täters, dass die jeweilige DFB-Strafe nicht auf seinem, ihm konkret nachgewiesenen Verhalten basiert, Tür und Tor.
Bin gespannt, wie es weitergeht.
Gruß aus der Pfalz
Die Geldstrafen werden i.d.R. nicht zur Bewährung ausgesetzt. Das sind dann wenn überhaupt nur die Zuschauerausschlüsse.
Und auch wenn die Geldstrafen als Paket verteilt werden, wird der DFB diese sicherlich auch nach Vergehen unterteilen können.
Ich find das Ganze richtig.
Sicherlich hängt es auch am Sicherheitskonzept, ob es Zuschauer schaffen Sachen mit in's Stadion zu schmuggeln.
Aber letztendlich sind diese Typen dran Schuld, dass es überhaupt zu der Strafe kommt.
Glaube aber kaum, dass bei denen viel zu holen ist...
Hannover 96 hatte das 2015 vor dem OLG versucht, 50.000€ auf einen identifizierten Delinquenten umzulegen. Wurde damals mit der Argumentation zurückgewiesen, dass es sich bei der vom DFB verhängten Strafe unter Berücksichtigung vorheriger Vergehen handelt. Deshalb wurde die Klage in dieser Höhe damals abgewiesen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von fcksupporter96 am 22.09.2016 um 19:31 Uhr bearbeitet
27.01.2017 - 22:32 Uhr
Quelle: fck.de
Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den 1. FC Kaiserslautern im Einzelrichter-Verfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen unsportlichem Verhaltens seiner Anhänger beim Auswärtsspiel in Fürth mit einer Geldstrafe in Höhe von 5.000 Euro belegt. Beim Auswärtsspiel des FCK bei der SpVgg Greuther Fürth am 29. Oktober 2016 wurde im Gästeblock Pyrotechnik gezündet. Der Verein hat dem Strafmaß zugestimmt, das Urteil ist damit rechtskräftig
Leider eine Geldstrafe...
16.03.2017 - 18:17 Uhr
Quelle: wdr
Kurzfristiger Erregungszustand
Warum beim komplexen Thema Fangewalt im Fußball die immer gleichen Reflexe zu eindimensionalen Maßnahmen führen – die nicht viel bewirken.
Warum beim komplexen Thema Fangewalt im Fußball die immer gleichen Reflexe zu eindimensionalen Maßnahmen führen – die nicht viel bewirken.
Sport Inside zum Thema Gewalt im Stadion und die wirkungslosen Gegenmaßnahmen.
16.03.2017 - 21:12 Uhr
Zitat von Devil_till_Death
Sport Inside zum Thema Gewalt im Stadion und die wirkungslosen Gegenmaßnahmen.
Quelle: wdr
Kurzfristiger Erregungszustand
Warum beim komplexen Thema Fangewalt im Fußball die immer gleichen Reflexe zu eindimensionalen Maßnahmen führen – die nicht viel bewirken.
Warum beim komplexen Thema Fangewalt im Fußball die immer gleichen Reflexe zu eindimensionalen Maßnahmen führen – die nicht viel bewirken.
Sport Inside zum Thema Gewalt im Stadion und die wirkungslosen Gegenmaßnahmen.
Super Beitrag.
50 Jahre und kein bisschen weiser...
16.03.2017 - 21:35 Uhr
Ja, wirklich ein sehr guter Beitrag.
Vor allen Dingen erfrischend, wie frei von der Leber weg die Fans damals noch in die Kameras gesprochen haben...ohne jedes Wort dreimal abwägen zu müssen...
Besonders gut gefiel mir der junge Kerl so bei 5.45 Minuten...das waren noch Zeiten...und Frisuren!
Vor allen Dingen erfrischend, wie frei von der Leber weg die Fans damals noch in die Kameras gesprochen haben...ohne jedes Wort dreimal abwägen zu müssen...
Besonders gut gefiel mir der junge Kerl so bei 5.45 Minuten...das waren noch Zeiten...und Frisuren!
10.05.2017 - 16:17 Uhr
Weil es so gut zum Thema "Knigge" passt.
Ich war gegen Pauli mal auf der Ost, Block 19.
Wenn man von dort ins Innere, also nicht in den Block sondern in den Gastro-Bereich läuft, sieht man auch in den Gästebereich. So bot sich uns in der HZ von der Treppe oben ein bemerkenswertes Bild:
Während vor den Essenständen auf unserer Seite scheinbar ein wilder Pulk um die Kassen/Ausgaben drängte, standen sie bei Pauli spießig in strengen englischen Schlangen an.
Selbst die paar Lautrer, die wie ich rüber gingen, haben sich brav eingereiht
Da war ich auch dankbar, dass man ohne Weiteres in den Gästebereich rüber konnte. Dort war das kein Problem, die Schlange klein, nach 5 Min hatte ich meine Kohle
Ich war gegen Pauli mal auf der Ost, Block 19.
Wenn man von dort ins Innere, also nicht in den Block sondern in den Gastro-Bereich läuft, sieht man auch in den Gästebereich. So bot sich uns in der HZ von der Treppe oben ein bemerkenswertes Bild:
Während vor den Essenständen auf unserer Seite scheinbar ein wilder Pulk um die Kassen/Ausgaben drängte, standen sie bei Pauli spießig in strengen englischen Schlangen an.
Selbst die paar Lautrer, die wie ich rüber gingen, haben sich brav eingereiht
Zitat von FCKFAN
Ich habe meine Kai Hesse Karte abgegeben.
Das war ein harter Kampf gegen Pauli. Ich habe eine Stunde angestanden. Neben mir war ein Fan, der hatte zuvor ewig in der West angestanden und wurde dann zur Süd geschickt, da das Geld zum Auszahlen aufgebraucht war. ....
Ich habe meine Kai Hesse Karte abgegeben.
Das war ein harter Kampf gegen Pauli. Ich habe eine Stunde angestanden. Neben mir war ein Fan, der hatte zuvor ewig in der West angestanden und wurde dann zur Süd geschickt, da das Geld zum Auszahlen aufgebraucht war. ....
Da war ich auch dankbar, dass man ohne Weiteres in den Gästebereich rüber konnte. Dort war das kein Problem, die Schlange klein, nach 5 Min hatte ich meine Kohle
14.05.2017 - 19:39 Uhr
Quelle: www.swr.de
Chaotische Szenen in Aue. Nach der 0:1-Auswärtsniederlage haben mitgereisten Fans des 1. FC Kaiserslautern die eigene Mannschaft beschimpft und angegriffen. Die Profis reagierten mit Unverständnis.
Nach dem verpassten vorzeitigen Klassenverbleib haben aufgebrachte Fans des Fußball-Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern FCK-Spieler mit Bierbechern und Stangen beworfen. Zudem mussten Polizei und Ordnungskräfte FCK-Anhänger am Sonntag nach dem 0:1 beim direkten Abstiegs-Konkurrenten Erzgebirge Aue daran hindern, in den Stadion-Innenraum zu gelangen. Einige Anhänger sprangen zwar über den Zaun, wurden aber sofort zurückgedrängt.
Stangen und Becher flogen, gehindert am eindringen in den Innenraum und Bus blockiert und diskutiert mit den Fans. Nach dem verpassten vorzeitigen Klassenverbleib haben aufgebrachte Fans des Fußball-Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern FCK-Spieler mit Bierbechern und Stangen beworfen. Zudem mussten Polizei und Ordnungskräfte FCK-Anhänger am Sonntag nach dem 0:1 beim direkten Abstiegs-Konkurrenten Erzgebirge Aue daran hindern, in den Stadion-Innenraum zu gelangen. Einige Anhänger sprangen zwar über den Zaun, wurden aber sofort zurückgedrängt.
14.05.2017 - 19:57 Uhr
Zitat von FCK-News
Quelle: www.swr.de
Chaotische Szenen in Aue. Nach der 0:1-Auswärtsniederlage haben mitgereisten Fans des 1. FC Kaiserslautern die eigene Mannschaft beschimpft und angegriffen. Die Profis reagierten mit Unverständnis.
Nach dem verpassten vorzeitigen Klassenverbleib haben aufgebrachte Fans des Fußball-Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern FCK-Spieler mit Bierbechern und Stangen beworfen. Zudem mussten Polizei und Ordnungskräfte FCK-Anhänger am Sonntag nach dem 0:1 beim direkten Abstiegs-Konkurrenten Erzgebirge Aue daran hindern, in den Stadion-Innenraum zu gelangen. Einige Anhänger sprangen zwar über den Zaun, wurden aber sofort zurückgedrängt.
Stangen und Becher flogen, gehindert am eindringen in den Innenraum und Bus blockiert und diskutiert mit den Fans.Nach dem verpassten vorzeitigen Klassenverbleib haben aufgebrachte Fans des Fußball-Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern FCK-Spieler mit Bierbechern und Stangen beworfen. Zudem mussten Polizei und Ordnungskräfte FCK-Anhänger am Sonntag nach dem 0:1 beim direkten Abstiegs-Konkurrenten Erzgebirge Aue daran hindern, in den Stadion-Innenraum zu gelangen. Einige Anhänger sprangen zwar über den Zaun, wurden aber sofort zurückgedrängt.
Nachvollziehbar. Auch wenn Gewalt nicht gut geheißen werden kann
14.05.2017 - 20:00 Uhr
Allein dieser Satz sagt schon alles
Die Profis reagierten mit Unverständnis.
14.05.2017 - 20:07 Uhr
Zitat von Hernan-Cortes
Allein dieser Satz sagt schon alles
Allein dieser Satz sagt schon alles
Die Profis reagierten mit Unverständnis.
Lies bitte den Artikel bevor du dazu was schreibst
. Das Unverständnis galt der Gewalt, wofür ich a6ch kein Verständnis habe!
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