| Geburtsdatum | 29.08.1973 |
|---|---|
| Alter | 53 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | England |
Thomas Tuchel
23.03.2023 - 22:39 Uhr
19.02.2024 - 18:01 Uhr
Zitat von Mirwurscht
Schön und gut seine (angeblichen) Insidernews, die er dann doch nicht verraten kann... aber was bringt uns die persönliche Meinung des Plettenberg?
geht auf jeden Fall nicht um Alonso. Er glaubt auch, dass Alonso von Liverpool heiß begehrt ist. Zitat von Robbaaan
Ohne Namen zu nennen, wird konkret die 95er Generation abgearbeitet. Zudem sei Davies „überschätzt“ und Tel eine „Rakete, der beste 18-Jährige neben Musiala in dem Alter“, der aber nicht gefördert wird. Tels Situation macht Pletti gar „aggressiv“.
Zitat von raffaelo
Nennt er auch Namen?
Zitat von Robbaaan
https://www.ivoox.com/sonderfolge-schon-wieder-ein-umbruch-beim-fc-bayern-audios-mp3_rf_124502321_amp_1.html
Sehr empfehlenswerter Podcast von heute mit Plettenberg. Laut Pletti hätten wir „für Sommer einen Plan, den er noch nicht verraten kann.“ Er geht davon aus, dass Tuchel zu 99,9% im Sommer nicht mehr Trainer ist. Hört sich stark nach Wunsch Alonso an.
Zudem kann Pletti den Kern der Mannschaft nicht ertragen. Hauptproblem sei dieser Kern.
https://www.ivoox.com/sonderfolge-schon-wieder-ein-umbruch-beim-fc-bayern-audios-mp3_rf_124502321_amp_1.html
Sehr empfehlenswerter Podcast von heute mit Plettenberg. Laut Pletti hätten wir „für Sommer einen Plan, den er noch nicht verraten kann.“ Er geht davon aus, dass Tuchel zu 99,9% im Sommer nicht mehr Trainer ist. Hört sich stark nach Wunsch Alonso an.
Zudem kann Pletti den Kern der Mannschaft nicht ertragen. Hauptproblem sei dieser Kern.
Nennt er auch Namen?
Ohne Namen zu nennen, wird konkret die 95er Generation abgearbeitet. Zudem sei Davies „überschätzt“ und Tel eine „Rakete, der beste 18-Jährige neben Musiala in dem Alter“, der aber nicht gefördert wird. Tels Situation macht Pletti gar „aggressiv“.

Schön und gut seine (angeblichen) Insidernews, die er dann doch nicht verraten kann... aber was bringt uns die persönliche Meinung des Plettenberg?
19.02.2024 - 18:01 Uhr
Zitat von Dt-Franzose
Bei PSG war es nicht anders. Hier ein Zitat von E. Cissé, einem Ex-PSG Spieler, damals in einer Kolumne in der l'equipe erschienen , vom Oktober 2020, kurz vor Tuchel's Entlassung.
“Il n’y a pas de jeu, rien n’est développé. Le plus ennuyeux, c’est que quand Neymar et Di Maria ne sont pas dans un bon soir ou sont bien pris, tu n’as pas un collectif pour te reposer dessus. Il n’y a pas de décalages, de jeu en profondeur, d’appuis-remises, de jeu à trois, la base du foot, en fait. Quand des joueurs sont ensemble depuis 18 ou 24 mois pour la plupart, normalement, tu as créé des automatismes. Pour moi, ce n’est pas du management de dire “Donnez le ballon à Neymar. Quant à Mbappé, à 21 ans, ce n’est pas à lui de tout faire. Et, surtout, si Mbappé et Neymar ne sont pas dans le coup, il n’y a pas grand-chose.”
Übersetzung:
"Es gibt kein Spiel, nichts wird entwickelt. Das Ärgerlichste ist, dass du, wenn Neymar und Di Maria keinen guten Abend haben oder gut erwischt werden, kein Kollektiv hast, auf das du dich verlassen kannst. Es gibt keine Verschiebungen, kein Spiel in die Tiefe, keine Aufsetzer, kein Spiel mit drei Spielern, eigentlich die Grundlage des Fußballs. Wenn Spieler zumeist 18 oder 24 Monate zusammen sind, hast du normalerweise Automatismen geschaffen. Für mich ist es kein Management, zu sagen: "Gib Neymar den Ball. Was Mbappé angeht, so ist es mit seinen 21 Jahren nicht seine Aufgabe, alles zu tun. Und vor allem: Wenn Mbappé und Neymar nicht mitspielen, gibt es nicht viel."
Quelle: https://paris-supporters.fr/2020/10/28/infos-psg/edouard-cisse-cartonne-la-tactique-de-thomas-tuchel-70328.html
Tuchel hat halt mal mit Pep Salzstreuerverschieben gespielt. Da sind die Pep Ideologen hier darauf hängen geblieben und haben Tuchel sofort in der Pep'schen Ballbesitz-, Positions- und Dominanzschiene einsortiert. Das es mitunter auf dem Platz ganz anders ausgesehen hat interessiert da dann nicht mehr. Könnte man natürlich auch erkennen, wenn man sich mal genauer die Spieler ansieht, die ein Tuchel über die Jahre so gefordert hat.
Zitat von LetsGoal
Seit einigen Jahren hat sich in unserem Forum der Mythos gehalten, dass mit Tuchels Abgang auch unser Abgang aus der internationalen Klasse begann. Ich habe oft, auch von Bayern-Fans, gehört, dass Tuchel ja der letzte Weltklassetrainer beim BVB gewesen sei und sie ihn sich bei Bayern wünschen. Dagegen habe ich immer gesagt, dass Tuchel zwar eine gute Saison hatte bei uns, allerdings auch mit einer Mannschaft, die überwiegend von Klopp geformt wurde.
Seine zweite Saison bei uns, 2016/17, hatte bereits über weite Teile die Symptomatik, die man jetzt auch bei Bayern sieht und vorher bei Chelsea (bei PSG weiss ich es ehrlich gesagt nicht genau): Ein langweiliger, blutleerer, uninspirierter Auftritt nach dem anderen. Teilweise ähnelte das dem, was wir heute auch unter Terzic erleben, nämlich dass man das Gefühl von völliger Abwesenheit einer eigenen Spielidee hatte.
Woher nun dieser Mythos stammt, Tuchel sei Weltklasse? So ganz kann ich es mir nicht erklären. Gut, er ist CL-Sieger, aber dann ist Rafa Benitez auch Weltklasse als Trainer. Ansonsten kann man sagen, dass Tuchel scheinbar manchmal (!) ein Händchen in wirklich wichtigen Spielen hat, und den Gegner taktisch ausguckt. Aber darüber hinaus hab ich das Gefühl, dass seine vermeintlich intelligente und selbstbewusste, für manche unsympathische Art auf viele einen derartigen Eindruck macht(e), dass sie einfach das Gefühl hatten "Der Typ hat ja echt einen Plan".
Über dieses Gefühl hinaus bleibe ich dabei, es mag andere Baustellen bei Bayern geben, der Kader nicht optimal besetzt sein, Kimmich, Müller. Aber der Trainer ist definitiv auch nicht Weltklasse und war es nach meinem Dafürhalten auch nie wirklich. Wahrscheinlich gibt es trotzdem noch Leute, die TT für genial halten, aber für viele andere wird er sich sicher an anderer Stelle neu beweisen müssen.
PS: Bin zwar Dortmunder, aber hab wenn ich an Zeiten von Guardiola und Heynckes denke, werde ich schon irgendwie nostalgisch, diesen unsouveränen Schatten dessen zu sehen, was den FC Bayern national wie international ausgemacht hat. Für die Liga intern ist es irgendwie mal cool, aber ein starker FCB gehört am Ende dann eben doch dazu - bei aller Konkurrenz und zeitweisen Abneigung, die auch ich sicher mal gegen euren Verein hatte.
PPS: Eine Alternative fiele mir jetzt auch nicht auf die Schnelle ein, aber wer bei Tuchel allen Ernstes glaubt, dass daraus langfristig eine neue grosse Bayern-Ära wird, der hat schon viel Fantasie. Mit Xabi, sollte man ihn kriegen, sähe das schon anders aus.
Seit einigen Jahren hat sich in unserem Forum der Mythos gehalten, dass mit Tuchels Abgang auch unser Abgang aus der internationalen Klasse begann. Ich habe oft, auch von Bayern-Fans, gehört, dass Tuchel ja der letzte Weltklassetrainer beim BVB gewesen sei und sie ihn sich bei Bayern wünschen. Dagegen habe ich immer gesagt, dass Tuchel zwar eine gute Saison hatte bei uns, allerdings auch mit einer Mannschaft, die überwiegend von Klopp geformt wurde.
Seine zweite Saison bei uns, 2016/17, hatte bereits über weite Teile die Symptomatik, die man jetzt auch bei Bayern sieht und vorher bei Chelsea (bei PSG weiss ich es ehrlich gesagt nicht genau): Ein langweiliger, blutleerer, uninspirierter Auftritt nach dem anderen. Teilweise ähnelte das dem, was wir heute auch unter Terzic erleben, nämlich dass man das Gefühl von völliger Abwesenheit einer eigenen Spielidee hatte.
Woher nun dieser Mythos stammt, Tuchel sei Weltklasse? So ganz kann ich es mir nicht erklären. Gut, er ist CL-Sieger, aber dann ist Rafa Benitez auch Weltklasse als Trainer. Ansonsten kann man sagen, dass Tuchel scheinbar manchmal (!) ein Händchen in wirklich wichtigen Spielen hat, und den Gegner taktisch ausguckt. Aber darüber hinaus hab ich das Gefühl, dass seine vermeintlich intelligente und selbstbewusste, für manche unsympathische Art auf viele einen derartigen Eindruck macht(e), dass sie einfach das Gefühl hatten "Der Typ hat ja echt einen Plan".
Über dieses Gefühl hinaus bleibe ich dabei, es mag andere Baustellen bei Bayern geben, der Kader nicht optimal besetzt sein, Kimmich, Müller. Aber der Trainer ist definitiv auch nicht Weltklasse und war es nach meinem Dafürhalten auch nie wirklich. Wahrscheinlich gibt es trotzdem noch Leute, die TT für genial halten, aber für viele andere wird er sich sicher an anderer Stelle neu beweisen müssen.
PS: Bin zwar Dortmunder, aber hab wenn ich an Zeiten von Guardiola und Heynckes denke, werde ich schon irgendwie nostalgisch, diesen unsouveränen Schatten dessen zu sehen, was den FC Bayern national wie international ausgemacht hat. Für die Liga intern ist es irgendwie mal cool, aber ein starker FCB gehört am Ende dann eben doch dazu - bei aller Konkurrenz und zeitweisen Abneigung, die auch ich sicher mal gegen euren Verein hatte.
PPS: Eine Alternative fiele mir jetzt auch nicht auf die Schnelle ein, aber wer bei Tuchel allen Ernstes glaubt, dass daraus langfristig eine neue grosse Bayern-Ära wird, der hat schon viel Fantasie. Mit Xabi, sollte man ihn kriegen, sähe das schon anders aus.
Bei PSG war es nicht anders. Hier ein Zitat von E. Cissé, einem Ex-PSG Spieler, damals in einer Kolumne in der l'equipe erschienen , vom Oktober 2020, kurz vor Tuchel's Entlassung.
“Il n’y a pas de jeu, rien n’est développé. Le plus ennuyeux, c’est que quand Neymar et Di Maria ne sont pas dans un bon soir ou sont bien pris, tu n’as pas un collectif pour te reposer dessus. Il n’y a pas de décalages, de jeu en profondeur, d’appuis-remises, de jeu à trois, la base du foot, en fait. Quand des joueurs sont ensemble depuis 18 ou 24 mois pour la plupart, normalement, tu as créé des automatismes. Pour moi, ce n’est pas du management de dire “Donnez le ballon à Neymar. Quant à Mbappé, à 21 ans, ce n’est pas à lui de tout faire. Et, surtout, si Mbappé et Neymar ne sont pas dans le coup, il n’y a pas grand-chose.”
Übersetzung:
"Es gibt kein Spiel, nichts wird entwickelt. Das Ärgerlichste ist, dass du, wenn Neymar und Di Maria keinen guten Abend haben oder gut erwischt werden, kein Kollektiv hast, auf das du dich verlassen kannst. Es gibt keine Verschiebungen, kein Spiel in die Tiefe, keine Aufsetzer, kein Spiel mit drei Spielern, eigentlich die Grundlage des Fußballs. Wenn Spieler zumeist 18 oder 24 Monate zusammen sind, hast du normalerweise Automatismen geschaffen. Für mich ist es kein Management, zu sagen: "Gib Neymar den Ball. Was Mbappé angeht, so ist es mit seinen 21 Jahren nicht seine Aufgabe, alles zu tun. Und vor allem: Wenn Mbappé und Neymar nicht mitspielen, gibt es nicht viel."
Quelle: https://paris-supporters.fr/2020/10/28/infos-psg/edouard-cisse-cartonne-la-tactique-de-thomas-tuchel-70328.html
Tuchel hat halt mal mit Pep Salzstreuerverschieben gespielt. Da sind die Pep Ideologen hier darauf hängen geblieben und haben Tuchel sofort in der Pep'schen Ballbesitz-, Positions- und Dominanzschiene einsortiert. Das es mitunter auf dem Platz ganz anders ausgesehen hat interessiert da dann nicht mehr. Könnte man natürlich auch erkennen, wenn man sich mal genauer die Spieler ansieht, die ein Tuchel über die Jahre so gefordert hat.
Das bekommst du aus den Köpfen nicht mehr raus. Er wurde hierzulande ja schon während Paris extrem gehypt weil er es endlich mit denen ins CL Finale geschafft hat. Da galt er ja schon als Mastermind und wurde sich hier gewünscht. Aber erstens war es während Corona und zweitens war der Weg Dortmund, Atalanta, Leipzig. Und gegen Atalanta war man bis in die Nachspielzeit praktisch raus. Selbst dieser Weg war nicht souverän. Dass das sowieso absoluter Heldenfußball war, sollte eigentlich jedem klar gewesen sein, der ein paar Spiele von denen gesehen hat. Genauso dass der Chelsea Fußball Underdog Fußball war. Mir fehlte da immer das übergeordnete Konzept. Ein Trainer muss ja auch an etwas glauben und es dann vermitteln.
Er steht nicht für einen bestimmten Fußball wie Pep, Klopp, Emery oder oder oder. Er ist ja der „Pragmatiker“. Das einzige was man über jede Station sagen kann ist, dass der Fußball irgendwann unattraktiv wurde. Bei uns sogar ziemlich direkt. Etwas zu entwickeln, das hat er überhaupt noch nicht bewiesen. Er hat gezeigt, dass er ein mieser Einkäufer und schlechter Menschenfänger ist. Und es gibt immer noch vereinzelte Stimmen, die ihn den Umbruch machen lassen würden. In meinen Augen gibt es kaum einen Trainer, der ähnlich überbewertet ist wie Tuchel.
19.02.2024 - 18:11 Uhr
Zitat von Sosa2009
Das bekommst du aus den Köpfen nicht mehr raus. Er wurde hierzulande ja schon während Paris extrem gehypt weil er es endlich mit denen ins CL Finale geschafft hat. Da galt er ja schon als Mastermind und wurde sich hier gewünscht. Aber erstens war es während Corona und zweitens war der Weg Dortmund, Atalanta, Leipzig. Und gegen Atalanta war man bis in die Nachspielzeit praktisch raus. Selbst dieser Weg war nicht souverän. Dass das sowieso absoluter Heldenfußball war, sollte eigentlich jedem klar gewesen sein, der ein paar Spiele von denen gesehen hat. Genauso dass der Chelsea Fußball Underdog Fußball war. Mir fehlte da immer das übergeordnete Konzept. Ein Trainer muss ja auch an etwas glauben und es dann vermitteln.
Er steht nicht für einen bestimmten Fußball wie Pep, Klopp, Emery oder oder oder. Er ist ja der „Pragmatiker“. Das einzige was man über jede Station sagen kann ist, dass der Fußball irgendwann unattraktiv wurde. Bei uns sogar ziemlich direkt. Etwas zu entwickeln, das hat er überhaupt noch nicht bewiesen. Er hat gezeigt, dass er ein mieser Einkäufer und schlechter Menschenfänger ist. Und es gibt immer noch vereinzelte Stimmen, die ihn den Umbruch machen lassen würden. In meinen Augen gibt es kaum einen Trainer, der ähnlich überbewertet ist wie Tuchel.
Zitat von Dt-Franzose
Bei PSG war es nicht anders. Hier ein Zitat von E. Cissé, einem Ex-PSG Spieler, damals in einer Kolumne in der l'equipe erschienen , vom Oktober 2020, kurz vor Tuchel's Entlassung.
“Il n’y a pas de jeu, rien n’est développé. Le plus ennuyeux, c’est que quand Neymar et Di Maria ne sont pas dans un bon soir ou sont bien pris, tu n’as pas un collectif pour te reposer dessus. Il n’y a pas de décalages, de jeu en profondeur, d’appuis-remises, de jeu à trois, la base du foot, en fait. Quand des joueurs sont ensemble depuis 18 ou 24 mois pour la plupart, normalement, tu as créé des automatismes. Pour moi, ce n’est pas du management de dire “Donnez le ballon à Neymar. Quant à Mbappé, à 21 ans, ce n’est pas à lui de tout faire. Et, surtout, si Mbappé et Neymar ne sont pas dans le coup, il n’y a pas grand-chose.”
Übersetzung:
"Es gibt kein Spiel, nichts wird entwickelt. Das Ärgerlichste ist, dass du, wenn Neymar und Di Maria keinen guten Abend haben oder gut erwischt werden, kein Kollektiv hast, auf das du dich verlassen kannst. Es gibt keine Verschiebungen, kein Spiel in die Tiefe, keine Aufsetzer, kein Spiel mit drei Spielern, eigentlich die Grundlage des Fußballs. Wenn Spieler zumeist 18 oder 24 Monate zusammen sind, hast du normalerweise Automatismen geschaffen. Für mich ist es kein Management, zu sagen: "Gib Neymar den Ball. Was Mbappé angeht, so ist es mit seinen 21 Jahren nicht seine Aufgabe, alles zu tun. Und vor allem: Wenn Mbappé und Neymar nicht mitspielen, gibt es nicht viel."
Quelle: https://paris-supporters.fr/2020/10/28/infos-psg/edouard-cisse-cartonne-la-tactique-de-thomas-tuchel-70328.html
Tuchel hat halt mal mit Pep Salzstreuerverschieben gespielt. Da sind die Pep Ideologen hier darauf hängen geblieben und haben Tuchel sofort in der Pep'schen Ballbesitz-, Positions- und Dominanzschiene einsortiert. Das es mitunter auf dem Platz ganz anders ausgesehen hat interessiert da dann nicht mehr. Könnte man natürlich auch erkennen, wenn man sich mal genauer die Spieler ansieht, die ein Tuchel über die Jahre so gefordert hat.
Zitat von LetsGoal
Seit einigen Jahren hat sich in unserem Forum der Mythos gehalten, dass mit Tuchels Abgang auch unser Abgang aus der internationalen Klasse begann. Ich habe oft, auch von Bayern-Fans, gehört, dass Tuchel ja der letzte Weltklassetrainer beim BVB gewesen sei und sie ihn sich bei Bayern wünschen. Dagegen habe ich immer gesagt, dass Tuchel zwar eine gute Saison hatte bei uns, allerdings auch mit einer Mannschaft, die überwiegend von Klopp geformt wurde.
Seine zweite Saison bei uns, 2016/17, hatte bereits über weite Teile die Symptomatik, die man jetzt auch bei Bayern sieht und vorher bei Chelsea (bei PSG weiss ich es ehrlich gesagt nicht genau): Ein langweiliger, blutleerer, uninspirierter Auftritt nach dem anderen. Teilweise ähnelte das dem, was wir heute auch unter Terzic erleben, nämlich dass man das Gefühl von völliger Abwesenheit einer eigenen Spielidee hatte.
Woher nun dieser Mythos stammt, Tuchel sei Weltklasse? So ganz kann ich es mir nicht erklären. Gut, er ist CL-Sieger, aber dann ist Rafa Benitez auch Weltklasse als Trainer. Ansonsten kann man sagen, dass Tuchel scheinbar manchmal (!) ein Händchen in wirklich wichtigen Spielen hat, und den Gegner taktisch ausguckt. Aber darüber hinaus hab ich das Gefühl, dass seine vermeintlich intelligente und selbstbewusste, für manche unsympathische Art auf viele einen derartigen Eindruck macht(e), dass sie einfach das Gefühl hatten "Der Typ hat ja echt einen Plan".
Über dieses Gefühl hinaus bleibe ich dabei, es mag andere Baustellen bei Bayern geben, der Kader nicht optimal besetzt sein, Kimmich, Müller. Aber der Trainer ist definitiv auch nicht Weltklasse und war es nach meinem Dafürhalten auch nie wirklich. Wahrscheinlich gibt es trotzdem noch Leute, die TT für genial halten, aber für viele andere wird er sich sicher an anderer Stelle neu beweisen müssen.
PS: Bin zwar Dortmunder, aber hab wenn ich an Zeiten von Guardiola und Heynckes denke, werde ich schon irgendwie nostalgisch, diesen unsouveränen Schatten dessen zu sehen, was den FC Bayern national wie international ausgemacht hat. Für die Liga intern ist es irgendwie mal cool, aber ein starker FCB gehört am Ende dann eben doch dazu - bei aller Konkurrenz und zeitweisen Abneigung, die auch ich sicher mal gegen euren Verein hatte.
PPS: Eine Alternative fiele mir jetzt auch nicht auf die Schnelle ein, aber wer bei Tuchel allen Ernstes glaubt, dass daraus langfristig eine neue grosse Bayern-Ära wird, der hat schon viel Fantasie. Mit Xabi, sollte man ihn kriegen, sähe das schon anders aus.
Seit einigen Jahren hat sich in unserem Forum der Mythos gehalten, dass mit Tuchels Abgang auch unser Abgang aus der internationalen Klasse begann. Ich habe oft, auch von Bayern-Fans, gehört, dass Tuchel ja der letzte Weltklassetrainer beim BVB gewesen sei und sie ihn sich bei Bayern wünschen. Dagegen habe ich immer gesagt, dass Tuchel zwar eine gute Saison hatte bei uns, allerdings auch mit einer Mannschaft, die überwiegend von Klopp geformt wurde.
Seine zweite Saison bei uns, 2016/17, hatte bereits über weite Teile die Symptomatik, die man jetzt auch bei Bayern sieht und vorher bei Chelsea (bei PSG weiss ich es ehrlich gesagt nicht genau): Ein langweiliger, blutleerer, uninspirierter Auftritt nach dem anderen. Teilweise ähnelte das dem, was wir heute auch unter Terzic erleben, nämlich dass man das Gefühl von völliger Abwesenheit einer eigenen Spielidee hatte.
Woher nun dieser Mythos stammt, Tuchel sei Weltklasse? So ganz kann ich es mir nicht erklären. Gut, er ist CL-Sieger, aber dann ist Rafa Benitez auch Weltklasse als Trainer. Ansonsten kann man sagen, dass Tuchel scheinbar manchmal (!) ein Händchen in wirklich wichtigen Spielen hat, und den Gegner taktisch ausguckt. Aber darüber hinaus hab ich das Gefühl, dass seine vermeintlich intelligente und selbstbewusste, für manche unsympathische Art auf viele einen derartigen Eindruck macht(e), dass sie einfach das Gefühl hatten "Der Typ hat ja echt einen Plan".
Über dieses Gefühl hinaus bleibe ich dabei, es mag andere Baustellen bei Bayern geben, der Kader nicht optimal besetzt sein, Kimmich, Müller. Aber der Trainer ist definitiv auch nicht Weltklasse und war es nach meinem Dafürhalten auch nie wirklich. Wahrscheinlich gibt es trotzdem noch Leute, die TT für genial halten, aber für viele andere wird er sich sicher an anderer Stelle neu beweisen müssen.
PS: Bin zwar Dortmunder, aber hab wenn ich an Zeiten von Guardiola und Heynckes denke, werde ich schon irgendwie nostalgisch, diesen unsouveränen Schatten dessen zu sehen, was den FC Bayern national wie international ausgemacht hat. Für die Liga intern ist es irgendwie mal cool, aber ein starker FCB gehört am Ende dann eben doch dazu - bei aller Konkurrenz und zeitweisen Abneigung, die auch ich sicher mal gegen euren Verein hatte.
PPS: Eine Alternative fiele mir jetzt auch nicht auf die Schnelle ein, aber wer bei Tuchel allen Ernstes glaubt, dass daraus langfristig eine neue grosse Bayern-Ära wird, der hat schon viel Fantasie. Mit Xabi, sollte man ihn kriegen, sähe das schon anders aus.
Bei PSG war es nicht anders. Hier ein Zitat von E. Cissé, einem Ex-PSG Spieler, damals in einer Kolumne in der l'equipe erschienen , vom Oktober 2020, kurz vor Tuchel's Entlassung.
“Il n’y a pas de jeu, rien n’est développé. Le plus ennuyeux, c’est que quand Neymar et Di Maria ne sont pas dans un bon soir ou sont bien pris, tu n’as pas un collectif pour te reposer dessus. Il n’y a pas de décalages, de jeu en profondeur, d’appuis-remises, de jeu à trois, la base du foot, en fait. Quand des joueurs sont ensemble depuis 18 ou 24 mois pour la plupart, normalement, tu as créé des automatismes. Pour moi, ce n’est pas du management de dire “Donnez le ballon à Neymar. Quant à Mbappé, à 21 ans, ce n’est pas à lui de tout faire. Et, surtout, si Mbappé et Neymar ne sont pas dans le coup, il n’y a pas grand-chose.”
Übersetzung:
"Es gibt kein Spiel, nichts wird entwickelt. Das Ärgerlichste ist, dass du, wenn Neymar und Di Maria keinen guten Abend haben oder gut erwischt werden, kein Kollektiv hast, auf das du dich verlassen kannst. Es gibt keine Verschiebungen, kein Spiel in die Tiefe, keine Aufsetzer, kein Spiel mit drei Spielern, eigentlich die Grundlage des Fußballs. Wenn Spieler zumeist 18 oder 24 Monate zusammen sind, hast du normalerweise Automatismen geschaffen. Für mich ist es kein Management, zu sagen: "Gib Neymar den Ball. Was Mbappé angeht, so ist es mit seinen 21 Jahren nicht seine Aufgabe, alles zu tun. Und vor allem: Wenn Mbappé und Neymar nicht mitspielen, gibt es nicht viel."
Quelle: https://paris-supporters.fr/2020/10/28/infos-psg/edouard-cisse-cartonne-la-tactique-de-thomas-tuchel-70328.html
Tuchel hat halt mal mit Pep Salzstreuerverschieben gespielt. Da sind die Pep Ideologen hier darauf hängen geblieben und haben Tuchel sofort in der Pep'schen Ballbesitz-, Positions- und Dominanzschiene einsortiert. Das es mitunter auf dem Platz ganz anders ausgesehen hat interessiert da dann nicht mehr. Könnte man natürlich auch erkennen, wenn man sich mal genauer die Spieler ansieht, die ein Tuchel über die Jahre so gefordert hat.
Das bekommst du aus den Köpfen nicht mehr raus. Er wurde hierzulande ja schon während Paris extrem gehypt weil er es endlich mit denen ins CL Finale geschafft hat. Da galt er ja schon als Mastermind und wurde sich hier gewünscht. Aber erstens war es während Corona und zweitens war der Weg Dortmund, Atalanta, Leipzig. Und gegen Atalanta war man bis in die Nachspielzeit praktisch raus. Selbst dieser Weg war nicht souverän. Dass das sowieso absoluter Heldenfußball war, sollte eigentlich jedem klar gewesen sein, der ein paar Spiele von denen gesehen hat. Genauso dass der Chelsea Fußball Underdog Fußball war. Mir fehlte da immer das übergeordnete Konzept. Ein Trainer muss ja auch an etwas glauben und es dann vermitteln.
Er steht nicht für einen bestimmten Fußball wie Pep, Klopp, Emery oder oder oder. Er ist ja der „Pragmatiker“. Das einzige was man über jede Station sagen kann ist, dass der Fußball irgendwann unattraktiv wurde. Bei uns sogar ziemlich direkt. Etwas zu entwickeln, das hat er überhaupt noch nicht bewiesen. Er hat gezeigt, dass er ein mieser Einkäufer und schlechter Menschenfänger ist. Und es gibt immer noch vereinzelte Stimmen, die ihn den Umbruch machen lassen würden. In meinen Augen gibt es kaum einen Trainer, der ähnlich überbewertet ist wie Tuchel.
Kovac.
Beide ähneln sich eigentlich wie die Faus aufs Auge.
Unbeliebt bei der Mannschaft; verärgern Spieler in den ersten Tagen der Ankunft, taktisch unglaublich limitiert, unverbesserlich, abstruse Spielervorschläge, suchen gerne die Schuld woanders, versuchen mit Statistiken ihr Versagen zu vertuschen, leben einzig von ihrem Ruf, einmal irgendwo anders was gewonnen zu haben, haben beide aber noch kein einziges Mal ihre Vertragslaufzeit durchgehalten (Gut, bei Kovac wurde eine AK gezogen, das spricht eher für ihn)
Tuchel ist einfach der etwas "glamourösere" und weltmännischere Kovac
19.02.2024 - 18:11 Uhr
Zitat von Sosa2009
Das bekommst du aus den Köpfen nicht mehr raus. Er wurde hierzulande ja schon während Paris extrem gehypt weil er es endlich mit denen ins CL Finale geschafft hat. Da galt er ja schon als Mastermind und wurde sich hier gewünscht. Aber erstens war es während Corona und zweitens war der Weg Dortmund, Atalanta, Leipzig. Und gegen Atalanta war man bis in die Nachspielzeit praktisch raus. Selbst dieser Weg war nicht souverän. Dass das sowieso absoluter Heldenfußball war, sollte eigentlich jedem klar gewesen sein, der ein paar Spiele von denen gesehen hat. Genauso dass der Chelsea Fußball Underdog Fußball war. Mir fehlte da immer das übergeordnete Konzept. Ein Trainer muss ja auch an etwas glauben und es dann vermitteln.
Er steht nicht für einen bestimmten Fußball wie Pep, Klopp, Emery oder oder oder. Er ist ja der „Pragmatiker“. Das einzige was man über jede Station sagen kann ist, dass der Fußball irgendwann unattraktiv wurde. Bei uns sogar ziemlich direkt. Etwas zu entwickeln, das hat er überhaupt noch nicht bewiesen. Er hat gezeigt, dass er ein mieser Einkäufer und schlechter Menschenfänger ist. Und es gibt immer noch vereinzelte Stimmen, die ihn den Umbruch machen lassen würden. In meinen Augen gibt es kaum einen Trainer, der ähnlich überbewertet ist wie Tuchel.
Zitat von Dt-Franzose
Bei PSG war es nicht anders. Hier ein Zitat von E. Cissé, einem Ex-PSG Spieler, damals in einer Kolumne in der l'equipe erschienen , vom Oktober 2020, kurz vor Tuchel's Entlassung.
“Il n’y a pas de jeu, rien n’est développé. Le plus ennuyeux, c’est que quand Neymar et Di Maria ne sont pas dans un bon soir ou sont bien pris, tu n’as pas un collectif pour te reposer dessus. Il n’y a pas de décalages, de jeu en profondeur, d’appuis-remises, de jeu à trois, la base du foot, en fait. Quand des joueurs sont ensemble depuis 18 ou 24 mois pour la plupart, normalement, tu as créé des automatismes. Pour moi, ce n’est pas du management de dire “Donnez le ballon à Neymar. Quant à Mbappé, à 21 ans, ce n’est pas à lui de tout faire. Et, surtout, si Mbappé et Neymar ne sont pas dans le coup, il n’y a pas grand-chose.”
Übersetzung:
"Es gibt kein Spiel, nichts wird entwickelt. Das Ärgerlichste ist, dass du, wenn Neymar und Di Maria keinen guten Abend haben oder gut erwischt werden, kein Kollektiv hast, auf das du dich verlassen kannst. Es gibt keine Verschiebungen, kein Spiel in die Tiefe, keine Aufsetzer, kein Spiel mit drei Spielern, eigentlich die Grundlage des Fußballs. Wenn Spieler zumeist 18 oder 24 Monate zusammen sind, hast du normalerweise Automatismen geschaffen. Für mich ist es kein Management, zu sagen: "Gib Neymar den Ball. Was Mbappé angeht, so ist es mit seinen 21 Jahren nicht seine Aufgabe, alles zu tun. Und vor allem: Wenn Mbappé und Neymar nicht mitspielen, gibt es nicht viel."
Quelle: https://paris-supporters.fr/2020/10/28/infos-psg/edouard-cisse-cartonne-la-tactique-de-thomas-tuchel-70328.html
Tuchel hat halt mal mit Pep Salzstreuerverschieben gespielt. Da sind die Pep Ideologen hier darauf hängen geblieben und haben Tuchel sofort in der Pep'schen Ballbesitz-, Positions- und Dominanzschiene einsortiert. Das es mitunter auf dem Platz ganz anders ausgesehen hat interessiert da dann nicht mehr. Könnte man natürlich auch erkennen, wenn man sich mal genauer die Spieler ansieht, die ein Tuchel über die Jahre so gefordert hat.
Zitat von LetsGoal
Seit einigen Jahren hat sich in unserem Forum der Mythos gehalten, dass mit Tuchels Abgang auch unser Abgang aus der internationalen Klasse begann. Ich habe oft, auch von Bayern-Fans, gehört, dass Tuchel ja der letzte Weltklassetrainer beim BVB gewesen sei und sie ihn sich bei Bayern wünschen. Dagegen habe ich immer gesagt, dass Tuchel zwar eine gute Saison hatte bei uns, allerdings auch mit einer Mannschaft, die überwiegend von Klopp geformt wurde.
Seine zweite Saison bei uns, 2016/17, hatte bereits über weite Teile die Symptomatik, die man jetzt auch bei Bayern sieht und vorher bei Chelsea (bei PSG weiss ich es ehrlich gesagt nicht genau): Ein langweiliger, blutleerer, uninspirierter Auftritt nach dem anderen. Teilweise ähnelte das dem, was wir heute auch unter Terzic erleben, nämlich dass man das Gefühl von völliger Abwesenheit einer eigenen Spielidee hatte.
Woher nun dieser Mythos stammt, Tuchel sei Weltklasse? So ganz kann ich es mir nicht erklären. Gut, er ist CL-Sieger, aber dann ist Rafa Benitez auch Weltklasse als Trainer. Ansonsten kann man sagen, dass Tuchel scheinbar manchmal (!) ein Händchen in wirklich wichtigen Spielen hat, und den Gegner taktisch ausguckt. Aber darüber hinaus hab ich das Gefühl, dass seine vermeintlich intelligente und selbstbewusste, für manche unsympathische Art auf viele einen derartigen Eindruck macht(e), dass sie einfach das Gefühl hatten "Der Typ hat ja echt einen Plan".
Über dieses Gefühl hinaus bleibe ich dabei, es mag andere Baustellen bei Bayern geben, der Kader nicht optimal besetzt sein, Kimmich, Müller. Aber der Trainer ist definitiv auch nicht Weltklasse und war es nach meinem Dafürhalten auch nie wirklich. Wahrscheinlich gibt es trotzdem noch Leute, die TT für genial halten, aber für viele andere wird er sich sicher an anderer Stelle neu beweisen müssen.
PS: Bin zwar Dortmunder, aber hab wenn ich an Zeiten von Guardiola und Heynckes denke, werde ich schon irgendwie nostalgisch, diesen unsouveränen Schatten dessen zu sehen, was den FC Bayern national wie international ausgemacht hat. Für die Liga intern ist es irgendwie mal cool, aber ein starker FCB gehört am Ende dann eben doch dazu - bei aller Konkurrenz und zeitweisen Abneigung, die auch ich sicher mal gegen euren Verein hatte.
PPS: Eine Alternative fiele mir jetzt auch nicht auf die Schnelle ein, aber wer bei Tuchel allen Ernstes glaubt, dass daraus langfristig eine neue grosse Bayern-Ära wird, der hat schon viel Fantasie. Mit Xabi, sollte man ihn kriegen, sähe das schon anders aus.
Seit einigen Jahren hat sich in unserem Forum der Mythos gehalten, dass mit Tuchels Abgang auch unser Abgang aus der internationalen Klasse begann. Ich habe oft, auch von Bayern-Fans, gehört, dass Tuchel ja der letzte Weltklassetrainer beim BVB gewesen sei und sie ihn sich bei Bayern wünschen. Dagegen habe ich immer gesagt, dass Tuchel zwar eine gute Saison hatte bei uns, allerdings auch mit einer Mannschaft, die überwiegend von Klopp geformt wurde.
Seine zweite Saison bei uns, 2016/17, hatte bereits über weite Teile die Symptomatik, die man jetzt auch bei Bayern sieht und vorher bei Chelsea (bei PSG weiss ich es ehrlich gesagt nicht genau): Ein langweiliger, blutleerer, uninspirierter Auftritt nach dem anderen. Teilweise ähnelte das dem, was wir heute auch unter Terzic erleben, nämlich dass man das Gefühl von völliger Abwesenheit einer eigenen Spielidee hatte.
Woher nun dieser Mythos stammt, Tuchel sei Weltklasse? So ganz kann ich es mir nicht erklären. Gut, er ist CL-Sieger, aber dann ist Rafa Benitez auch Weltklasse als Trainer. Ansonsten kann man sagen, dass Tuchel scheinbar manchmal (!) ein Händchen in wirklich wichtigen Spielen hat, und den Gegner taktisch ausguckt. Aber darüber hinaus hab ich das Gefühl, dass seine vermeintlich intelligente und selbstbewusste, für manche unsympathische Art auf viele einen derartigen Eindruck macht(e), dass sie einfach das Gefühl hatten "Der Typ hat ja echt einen Plan".
Über dieses Gefühl hinaus bleibe ich dabei, es mag andere Baustellen bei Bayern geben, der Kader nicht optimal besetzt sein, Kimmich, Müller. Aber der Trainer ist definitiv auch nicht Weltklasse und war es nach meinem Dafürhalten auch nie wirklich. Wahrscheinlich gibt es trotzdem noch Leute, die TT für genial halten, aber für viele andere wird er sich sicher an anderer Stelle neu beweisen müssen.
PS: Bin zwar Dortmunder, aber hab wenn ich an Zeiten von Guardiola und Heynckes denke, werde ich schon irgendwie nostalgisch, diesen unsouveränen Schatten dessen zu sehen, was den FC Bayern national wie international ausgemacht hat. Für die Liga intern ist es irgendwie mal cool, aber ein starker FCB gehört am Ende dann eben doch dazu - bei aller Konkurrenz und zeitweisen Abneigung, die auch ich sicher mal gegen euren Verein hatte.
PPS: Eine Alternative fiele mir jetzt auch nicht auf die Schnelle ein, aber wer bei Tuchel allen Ernstes glaubt, dass daraus langfristig eine neue grosse Bayern-Ära wird, der hat schon viel Fantasie. Mit Xabi, sollte man ihn kriegen, sähe das schon anders aus.
Bei PSG war es nicht anders. Hier ein Zitat von E. Cissé, einem Ex-PSG Spieler, damals in einer Kolumne in der l'equipe erschienen , vom Oktober 2020, kurz vor Tuchel's Entlassung.
“Il n’y a pas de jeu, rien n’est développé. Le plus ennuyeux, c’est que quand Neymar et Di Maria ne sont pas dans un bon soir ou sont bien pris, tu n’as pas un collectif pour te reposer dessus. Il n’y a pas de décalages, de jeu en profondeur, d’appuis-remises, de jeu à trois, la base du foot, en fait. Quand des joueurs sont ensemble depuis 18 ou 24 mois pour la plupart, normalement, tu as créé des automatismes. Pour moi, ce n’est pas du management de dire “Donnez le ballon à Neymar. Quant à Mbappé, à 21 ans, ce n’est pas à lui de tout faire. Et, surtout, si Mbappé et Neymar ne sont pas dans le coup, il n’y a pas grand-chose.”
Übersetzung:
"Es gibt kein Spiel, nichts wird entwickelt. Das Ärgerlichste ist, dass du, wenn Neymar und Di Maria keinen guten Abend haben oder gut erwischt werden, kein Kollektiv hast, auf das du dich verlassen kannst. Es gibt keine Verschiebungen, kein Spiel in die Tiefe, keine Aufsetzer, kein Spiel mit drei Spielern, eigentlich die Grundlage des Fußballs. Wenn Spieler zumeist 18 oder 24 Monate zusammen sind, hast du normalerweise Automatismen geschaffen. Für mich ist es kein Management, zu sagen: "Gib Neymar den Ball. Was Mbappé angeht, so ist es mit seinen 21 Jahren nicht seine Aufgabe, alles zu tun. Und vor allem: Wenn Mbappé und Neymar nicht mitspielen, gibt es nicht viel."
Quelle: https://paris-supporters.fr/2020/10/28/infos-psg/edouard-cisse-cartonne-la-tactique-de-thomas-tuchel-70328.html
Tuchel hat halt mal mit Pep Salzstreuerverschieben gespielt. Da sind die Pep Ideologen hier darauf hängen geblieben und haben Tuchel sofort in der Pep'schen Ballbesitz-, Positions- und Dominanzschiene einsortiert. Das es mitunter auf dem Platz ganz anders ausgesehen hat interessiert da dann nicht mehr. Könnte man natürlich auch erkennen, wenn man sich mal genauer die Spieler ansieht, die ein Tuchel über die Jahre so gefordert hat.
Das bekommst du aus den Köpfen nicht mehr raus. Er wurde hierzulande ja schon während Paris extrem gehypt weil er es endlich mit denen ins CL Finale geschafft hat. Da galt er ja schon als Mastermind und wurde sich hier gewünscht. Aber erstens war es während Corona und zweitens war der Weg Dortmund, Atalanta, Leipzig. Und gegen Atalanta war man bis in die Nachspielzeit praktisch raus. Selbst dieser Weg war nicht souverän. Dass das sowieso absoluter Heldenfußball war, sollte eigentlich jedem klar gewesen sein, der ein paar Spiele von denen gesehen hat. Genauso dass der Chelsea Fußball Underdog Fußball war. Mir fehlte da immer das übergeordnete Konzept. Ein Trainer muss ja auch an etwas glauben und es dann vermitteln.
Er steht nicht für einen bestimmten Fußball wie Pep, Klopp, Emery oder oder oder. Er ist ja der „Pragmatiker“. Das einzige was man über jede Station sagen kann ist, dass der Fußball irgendwann unattraktiv wurde. Bei uns sogar ziemlich direkt. Etwas zu entwickeln, das hat er überhaupt noch nicht bewiesen. Er hat gezeigt, dass er ein mieser Einkäufer und schlechter Menschenfänger ist. Und es gibt immer noch vereinzelte Stimmen, die ihn den Umbruch machen lassen würden. In meinen Augen gibt es kaum einen Trainer, der ähnlich überbewertet ist wie Tuchel.
Kovac.
Beide ähneln sich eigentlich wie die Faus aufs Auge.
Unbeliebt bei der Mannschaft; verärgern Spieler in den ersten Tagen der Ankunft, taktisch unglaublich limitiert, unverbesserlich, abstruse Spielervorschläge, suchen gerne die Schuld woanders, versuchen mit Statistiken ihr Versagen zu vertuschen, leben einzig von ihrem Ruf, einmal irgendwo anders was gewonnen zu haben, haben beide aber noch kein einziges Mal ihre Vertragslaufzeit durchgehalten (Gut, bei Kovac wurde eine AK gezogen, das spricht eher für ihn)
Tuchel ist einfach der etwas "glamourösere" und weltmännischere Kovac
19.02.2024 - 18:14 Uhr
Zitat von Nightflash
Kovac.
Beide ähneln sich eigentlich wie die Faus aufs Auge.
Unbeliebt bei der Mannschaft; verärgern Spieler in den ersten Tagen der Ankunft, taktisch unglaublich limitiert, unverbesserlich, abstruse Spielervorschläge, suchen gerne die Schuld woanders, versuchen mit Statistiken ihr Versagen zu vertuschen, leben einzig von ihrem Ruf, einmal irgendwo anders was gewonnen zu haben, haben beide aber noch kein einziges Mal ihre Vertragslaufzeit durchgehalten (Gut, bei Kovac wurde eine AK gezogen, das spricht eher für ihn)
Tuchel ist einfach der etwas "glamourösere" und weltmännischere Kovac
Zitat von Sosa2009
Das bekommst du aus den Köpfen nicht mehr raus. Er wurde hierzulande ja schon während Paris extrem gehypt weil er es endlich mit denen ins CL Finale geschafft hat. Da galt er ja schon als Mastermind und wurde sich hier gewünscht. Aber erstens war es während Corona und zweitens war der Weg Dortmund, Atalanta, Leipzig. Und gegen Atalanta war man bis in die Nachspielzeit praktisch raus. Selbst dieser Weg war nicht souverän. Dass das sowieso absoluter Heldenfußball war, sollte eigentlich jedem klar gewesen sein, der ein paar Spiele von denen gesehen hat. Genauso dass der Chelsea Fußball Underdog Fußball war. Mir fehlte da immer das übergeordnete Konzept. Ein Trainer muss ja auch an etwas glauben und es dann vermitteln.
Er steht nicht für einen bestimmten Fußball wie Pep, Klopp, Emery oder oder oder. Er ist ja der „Pragmatiker“. Das einzige was man über jede Station sagen kann ist, dass der Fußball irgendwann unattraktiv wurde. Bei uns sogar ziemlich direkt. Etwas zu entwickeln, das hat er überhaupt noch nicht bewiesen. Er hat gezeigt, dass er ein mieser Einkäufer und schlechter Menschenfänger ist. Und es gibt immer noch vereinzelte Stimmen, die ihn den Umbruch machen lassen würden. In meinen Augen gibt es kaum einen Trainer, der ähnlich überbewertet ist wie Tuchel.
Zitat von Dt-Franzose
Bei PSG war es nicht anders. Hier ein Zitat von E. Cissé, einem Ex-PSG Spieler, damals in einer Kolumne in der l'equipe erschienen , vom Oktober 2020, kurz vor Tuchel's Entlassung.
“Il n’y a pas de jeu, rien n’est développé. Le plus ennuyeux, c’est que quand Neymar et Di Maria ne sont pas dans un bon soir ou sont bien pris, tu n’as pas un collectif pour te reposer dessus. Il n’y a pas de décalages, de jeu en profondeur, d’appuis-remises, de jeu à trois, la base du foot, en fait. Quand des joueurs sont ensemble depuis 18 ou 24 mois pour la plupart, normalement, tu as créé des automatismes. Pour moi, ce n’est pas du management de dire “Donnez le ballon à Neymar. Quant à Mbappé, à 21 ans, ce n’est pas à lui de tout faire. Et, surtout, si Mbappé et Neymar ne sont pas dans le coup, il n’y a pas grand-chose.”
Übersetzung:
"Es gibt kein Spiel, nichts wird entwickelt. Das Ärgerlichste ist, dass du, wenn Neymar und Di Maria keinen guten Abend haben oder gut erwischt werden, kein Kollektiv hast, auf das du dich verlassen kannst. Es gibt keine Verschiebungen, kein Spiel in die Tiefe, keine Aufsetzer, kein Spiel mit drei Spielern, eigentlich die Grundlage des Fußballs. Wenn Spieler zumeist 18 oder 24 Monate zusammen sind, hast du normalerweise Automatismen geschaffen. Für mich ist es kein Management, zu sagen: "Gib Neymar den Ball. Was Mbappé angeht, so ist es mit seinen 21 Jahren nicht seine Aufgabe, alles zu tun. Und vor allem: Wenn Mbappé und Neymar nicht mitspielen, gibt es nicht viel."
Quelle: https://paris-supporters.fr/2020/10/28/infos-psg/edouard-cisse-cartonne-la-tactique-de-thomas-tuchel-70328.html
Tuchel hat halt mal mit Pep Salzstreuerverschieben gespielt. Da sind die Pep Ideologen hier darauf hängen geblieben und haben Tuchel sofort in der Pep'schen Ballbesitz-, Positions- und Dominanzschiene einsortiert. Das es mitunter auf dem Platz ganz anders ausgesehen hat interessiert da dann nicht mehr. Könnte man natürlich auch erkennen, wenn man sich mal genauer die Spieler ansieht, die ein Tuchel über die Jahre so gefordert hat.
Zitat von LetsGoal
Seit einigen Jahren hat sich in unserem Forum der Mythos gehalten, dass mit Tuchels Abgang auch unser Abgang aus der internationalen Klasse begann. Ich habe oft, auch von Bayern-Fans, gehört, dass Tuchel ja der letzte Weltklassetrainer beim BVB gewesen sei und sie ihn sich bei Bayern wünschen. Dagegen habe ich immer gesagt, dass Tuchel zwar eine gute Saison hatte bei uns, allerdings auch mit einer Mannschaft, die überwiegend von Klopp geformt wurde.
Seine zweite Saison bei uns, 2016/17, hatte bereits über weite Teile die Symptomatik, die man jetzt auch bei Bayern sieht und vorher bei Chelsea (bei PSG weiss ich es ehrlich gesagt nicht genau): Ein langweiliger, blutleerer, uninspirierter Auftritt nach dem anderen. Teilweise ähnelte das dem, was wir heute auch unter Terzic erleben, nämlich dass man das Gefühl von völliger Abwesenheit einer eigenen Spielidee hatte.
Woher nun dieser Mythos stammt, Tuchel sei Weltklasse? So ganz kann ich es mir nicht erklären. Gut, er ist CL-Sieger, aber dann ist Rafa Benitez auch Weltklasse als Trainer. Ansonsten kann man sagen, dass Tuchel scheinbar manchmal (!) ein Händchen in wirklich wichtigen Spielen hat, und den Gegner taktisch ausguckt. Aber darüber hinaus hab ich das Gefühl, dass seine vermeintlich intelligente und selbstbewusste, für manche unsympathische Art auf viele einen derartigen Eindruck macht(e), dass sie einfach das Gefühl hatten "Der Typ hat ja echt einen Plan".
Über dieses Gefühl hinaus bleibe ich dabei, es mag andere Baustellen bei Bayern geben, der Kader nicht optimal besetzt sein, Kimmich, Müller. Aber der Trainer ist definitiv auch nicht Weltklasse und war es nach meinem Dafürhalten auch nie wirklich. Wahrscheinlich gibt es trotzdem noch Leute, die TT für genial halten, aber für viele andere wird er sich sicher an anderer Stelle neu beweisen müssen.
PS: Bin zwar Dortmunder, aber hab wenn ich an Zeiten von Guardiola und Heynckes denke, werde ich schon irgendwie nostalgisch, diesen unsouveränen Schatten dessen zu sehen, was den FC Bayern national wie international ausgemacht hat. Für die Liga intern ist es irgendwie mal cool, aber ein starker FCB gehört am Ende dann eben doch dazu - bei aller Konkurrenz und zeitweisen Abneigung, die auch ich sicher mal gegen euren Verein hatte.
PPS: Eine Alternative fiele mir jetzt auch nicht auf die Schnelle ein, aber wer bei Tuchel allen Ernstes glaubt, dass daraus langfristig eine neue grosse Bayern-Ära wird, der hat schon viel Fantasie. Mit Xabi, sollte man ihn kriegen, sähe das schon anders aus.
Seit einigen Jahren hat sich in unserem Forum der Mythos gehalten, dass mit Tuchels Abgang auch unser Abgang aus der internationalen Klasse begann. Ich habe oft, auch von Bayern-Fans, gehört, dass Tuchel ja der letzte Weltklassetrainer beim BVB gewesen sei und sie ihn sich bei Bayern wünschen. Dagegen habe ich immer gesagt, dass Tuchel zwar eine gute Saison hatte bei uns, allerdings auch mit einer Mannschaft, die überwiegend von Klopp geformt wurde.
Seine zweite Saison bei uns, 2016/17, hatte bereits über weite Teile die Symptomatik, die man jetzt auch bei Bayern sieht und vorher bei Chelsea (bei PSG weiss ich es ehrlich gesagt nicht genau): Ein langweiliger, blutleerer, uninspirierter Auftritt nach dem anderen. Teilweise ähnelte das dem, was wir heute auch unter Terzic erleben, nämlich dass man das Gefühl von völliger Abwesenheit einer eigenen Spielidee hatte.
Woher nun dieser Mythos stammt, Tuchel sei Weltklasse? So ganz kann ich es mir nicht erklären. Gut, er ist CL-Sieger, aber dann ist Rafa Benitez auch Weltklasse als Trainer. Ansonsten kann man sagen, dass Tuchel scheinbar manchmal (!) ein Händchen in wirklich wichtigen Spielen hat, und den Gegner taktisch ausguckt. Aber darüber hinaus hab ich das Gefühl, dass seine vermeintlich intelligente und selbstbewusste, für manche unsympathische Art auf viele einen derartigen Eindruck macht(e), dass sie einfach das Gefühl hatten "Der Typ hat ja echt einen Plan".
Über dieses Gefühl hinaus bleibe ich dabei, es mag andere Baustellen bei Bayern geben, der Kader nicht optimal besetzt sein, Kimmich, Müller. Aber der Trainer ist definitiv auch nicht Weltklasse und war es nach meinem Dafürhalten auch nie wirklich. Wahrscheinlich gibt es trotzdem noch Leute, die TT für genial halten, aber für viele andere wird er sich sicher an anderer Stelle neu beweisen müssen.
PS: Bin zwar Dortmunder, aber hab wenn ich an Zeiten von Guardiola und Heynckes denke, werde ich schon irgendwie nostalgisch, diesen unsouveränen Schatten dessen zu sehen, was den FC Bayern national wie international ausgemacht hat. Für die Liga intern ist es irgendwie mal cool, aber ein starker FCB gehört am Ende dann eben doch dazu - bei aller Konkurrenz und zeitweisen Abneigung, die auch ich sicher mal gegen euren Verein hatte.
PPS: Eine Alternative fiele mir jetzt auch nicht auf die Schnelle ein, aber wer bei Tuchel allen Ernstes glaubt, dass daraus langfristig eine neue grosse Bayern-Ära wird, der hat schon viel Fantasie. Mit Xabi, sollte man ihn kriegen, sähe das schon anders aus.
Bei PSG war es nicht anders. Hier ein Zitat von E. Cissé, einem Ex-PSG Spieler, damals in einer Kolumne in der l'equipe erschienen , vom Oktober 2020, kurz vor Tuchel's Entlassung.
“Il n’y a pas de jeu, rien n’est développé. Le plus ennuyeux, c’est que quand Neymar et Di Maria ne sont pas dans un bon soir ou sont bien pris, tu n’as pas un collectif pour te reposer dessus. Il n’y a pas de décalages, de jeu en profondeur, d’appuis-remises, de jeu à trois, la base du foot, en fait. Quand des joueurs sont ensemble depuis 18 ou 24 mois pour la plupart, normalement, tu as créé des automatismes. Pour moi, ce n’est pas du management de dire “Donnez le ballon à Neymar. Quant à Mbappé, à 21 ans, ce n’est pas à lui de tout faire. Et, surtout, si Mbappé et Neymar ne sont pas dans le coup, il n’y a pas grand-chose.”
Übersetzung:
"Es gibt kein Spiel, nichts wird entwickelt. Das Ärgerlichste ist, dass du, wenn Neymar und Di Maria keinen guten Abend haben oder gut erwischt werden, kein Kollektiv hast, auf das du dich verlassen kannst. Es gibt keine Verschiebungen, kein Spiel in die Tiefe, keine Aufsetzer, kein Spiel mit drei Spielern, eigentlich die Grundlage des Fußballs. Wenn Spieler zumeist 18 oder 24 Monate zusammen sind, hast du normalerweise Automatismen geschaffen. Für mich ist es kein Management, zu sagen: "Gib Neymar den Ball. Was Mbappé angeht, so ist es mit seinen 21 Jahren nicht seine Aufgabe, alles zu tun. Und vor allem: Wenn Mbappé und Neymar nicht mitspielen, gibt es nicht viel."
Quelle: https://paris-supporters.fr/2020/10/28/infos-psg/edouard-cisse-cartonne-la-tactique-de-thomas-tuchel-70328.html
Tuchel hat halt mal mit Pep Salzstreuerverschieben gespielt. Da sind die Pep Ideologen hier darauf hängen geblieben und haben Tuchel sofort in der Pep'schen Ballbesitz-, Positions- und Dominanzschiene einsortiert. Das es mitunter auf dem Platz ganz anders ausgesehen hat interessiert da dann nicht mehr. Könnte man natürlich auch erkennen, wenn man sich mal genauer die Spieler ansieht, die ein Tuchel über die Jahre so gefordert hat.
Das bekommst du aus den Köpfen nicht mehr raus. Er wurde hierzulande ja schon während Paris extrem gehypt weil er es endlich mit denen ins CL Finale geschafft hat. Da galt er ja schon als Mastermind und wurde sich hier gewünscht. Aber erstens war es während Corona und zweitens war der Weg Dortmund, Atalanta, Leipzig. Und gegen Atalanta war man bis in die Nachspielzeit praktisch raus. Selbst dieser Weg war nicht souverän. Dass das sowieso absoluter Heldenfußball war, sollte eigentlich jedem klar gewesen sein, der ein paar Spiele von denen gesehen hat. Genauso dass der Chelsea Fußball Underdog Fußball war. Mir fehlte da immer das übergeordnete Konzept. Ein Trainer muss ja auch an etwas glauben und es dann vermitteln.
Er steht nicht für einen bestimmten Fußball wie Pep, Klopp, Emery oder oder oder. Er ist ja der „Pragmatiker“. Das einzige was man über jede Station sagen kann ist, dass der Fußball irgendwann unattraktiv wurde. Bei uns sogar ziemlich direkt. Etwas zu entwickeln, das hat er überhaupt noch nicht bewiesen. Er hat gezeigt, dass er ein mieser Einkäufer und schlechter Menschenfänger ist. Und es gibt immer noch vereinzelte Stimmen, die ihn den Umbruch machen lassen würden. In meinen Augen gibt es kaum einen Trainer, der ähnlich überbewertet ist wie Tuchel.
Kovac.
Beide ähneln sich eigentlich wie die Faus aufs Auge.
Unbeliebt bei der Mannschaft; verärgern Spieler in den ersten Tagen der Ankunft, taktisch unglaublich limitiert, unverbesserlich, abstruse Spielervorschläge, suchen gerne die Schuld woanders, versuchen mit Statistiken ihr Versagen zu vertuschen, leben einzig von ihrem Ruf, einmal irgendwo anders was gewonnen zu haben, haben beide aber noch kein einziges Mal ihre Vertragslaufzeit durchgehalten (Gut, bei Kovac wurde eine AK gezogen, das spricht eher für ihn)
Tuchel ist einfach der etwas "glamourösere" und weltmännischere Kovac
Was ein Quatsch. Kovac ist bis auf Frankfurt überall gescheitert und auch in Wolfsburg wünschen sich die Fans dass er geht.
Tuchel hat mehrfach um die Champions League gespielt. Man kann sagen dass Tuchel nicht zu Bayern passt. Aber ihn und Kovac trennen WELTEN.
19.02.2024 - 18:18 Uhr
Zitat von rey 619
Zitat von Mirwurscht
Schön und gut seine (angeblichen) Insidernews, die er dann doch nicht verraten kann... aber was bringt uns die persönliche Meinung des Plettenberg?
geht auf jeden Fall nicht um Alonso. Er glaubt auch, dass Alonso von Liverpool heiß begehrt ist.Zitat von Robbaaan
Ohne Namen zu nennen, wird konkret die 95er Generation abgearbeitet. Zudem sei Davies „überschätzt“ und Tel eine „Rakete, der beste 18-Jährige neben Musiala in dem Alter“, der aber nicht gefördert wird. Tels Situation macht Pletti gar „aggressiv“.
Zitat von raffaelo
Nennt er auch Namen?
Zitat von Robbaaan
https://www.ivoox.com/sonderfolge-schon-wieder-ein-umbruch-beim-fc-bayern-audios-mp3_rf_124502321_amp_1.html
Sehr empfehlenswerter Podcast von heute mit Plettenberg. Laut Pletti hätten wir „für Sommer einen Plan, den er noch nicht verraten kann.“ Er geht davon aus, dass Tuchel zu 99,9% im Sommer nicht mehr Trainer ist. Hört sich stark nach Wunsch Alonso an.
Zudem kann Pletti den Kern der Mannschaft nicht ertragen. Hauptproblem sei dieser Kern.
https://www.ivoox.com/sonderfolge-schon-wieder-ein-umbruch-beim-fc-bayern-audios-mp3_rf_124502321_amp_1.html
Sehr empfehlenswerter Podcast von heute mit Plettenberg. Laut Pletti hätten wir „für Sommer einen Plan, den er noch nicht verraten kann.“ Er geht davon aus, dass Tuchel zu 99,9% im Sommer nicht mehr Trainer ist. Hört sich stark nach Wunsch Alonso an.
Zudem kann Pletti den Kern der Mannschaft nicht ertragen. Hauptproblem sei dieser Kern.
Nennt er auch Namen?
Ohne Namen zu nennen, wird konkret die 95er Generation abgearbeitet. Zudem sei Davies „überschätzt“ und Tel eine „Rakete, der beste 18-Jährige neben Musiala in dem Alter“, der aber nicht gefördert wird. Tels Situation macht Pletti gar „aggressiv“.

Schön und gut seine (angeblichen) Insidernews, die er dann doch nicht verraten kann... aber was bringt uns die persönliche Meinung des Plettenberg?
Natürlich geht es um Alonso. Er nennt doch im späteren Verlauf sogar den Namen. Meint aber gleichzeitig auch, dass man sich bei Alonso „strecken muss, weil er von Liverpool und anderen Vereinen begehrt wird.“
19.02.2024 - 18:18 Uhr
Zitat von Wiesenlooser
Was ein Quatsch. Kovac ist bis auf Frankfurt überall gescheitert und auch in Wolfsburg wünschen sich die Fans dass er geht.
Tuchel hat mehrfach um die Champions League gespielt. Man kann sagen dass Tuchel nicht zu Bayern passt. Aber ihn und Kovac trennen WELTEN.
Wenn Thomas nicht bald aufpasst, wird es aber auch nur noch bei ihm für Clubs wie Wolfsburg reichen, oder in England für die West Hams und Evertons, er hat in dieser Situation noch mehr zu verlieren als man glauben mag. Zitat von Nightflash
Kovac.
Beide ähneln sich eigentlich wie die Faus aufs Auge.
Unbeliebt bei der Mannschaft; verärgern Spieler in den ersten Tagen der Ankunft, taktisch unglaublich limitiert, unverbesserlich, abstruse Spielervorschläge, suchen gerne die Schuld woanders, versuchen mit Statistiken ihr Versagen zu vertuschen, leben einzig von ihrem Ruf, einmal irgendwo anders was gewonnen zu haben, haben beide aber noch kein einziges Mal ihre Vertragslaufzeit durchgehalten (Gut, bei Kovac wurde eine AK gezogen, das spricht eher für ihn)
Tuchel ist einfach der etwas "glamourösere" und weltmännischere Kovac
Zitat von Sosa2009
Das bekommst du aus den Köpfen nicht mehr raus. Er wurde hierzulande ja schon während Paris extrem gehypt weil er es endlich mit denen ins CL Finale geschafft hat. Da galt er ja schon als Mastermind und wurde sich hier gewünscht. Aber erstens war es während Corona und zweitens war der Weg Dortmund, Atalanta, Leipzig. Und gegen Atalanta war man bis in die Nachspielzeit praktisch raus. Selbst dieser Weg war nicht souverän. Dass das sowieso absoluter Heldenfußball war, sollte eigentlich jedem klar gewesen sein, der ein paar Spiele von denen gesehen hat. Genauso dass der Chelsea Fußball Underdog Fußball war. Mir fehlte da immer das übergeordnete Konzept. Ein Trainer muss ja auch an etwas glauben und es dann vermitteln.
Er steht nicht für einen bestimmten Fußball wie Pep, Klopp, Emery oder oder oder. Er ist ja der „Pragmatiker“. Das einzige was man über jede Station sagen kann ist, dass der Fußball irgendwann unattraktiv wurde. Bei uns sogar ziemlich direkt. Etwas zu entwickeln, das hat er überhaupt noch nicht bewiesen. Er hat gezeigt, dass er ein mieser Einkäufer und schlechter Menschenfänger ist. Und es gibt immer noch vereinzelte Stimmen, die ihn den Umbruch machen lassen würden. In meinen Augen gibt es kaum einen Trainer, der ähnlich überbewertet ist wie Tuchel.
Zitat von Dt-Franzose
Bei PSG war es nicht anders. Hier ein Zitat von E. Cissé, einem Ex-PSG Spieler, damals in einer Kolumne in der l'equipe erschienen , vom Oktober 2020, kurz vor Tuchel's Entlassung.
“Il n’y a pas de jeu, rien n’est développé. Le plus ennuyeux, c’est que quand Neymar et Di Maria ne sont pas dans un bon soir ou sont bien pris, tu n’as pas un collectif pour te reposer dessus. Il n’y a pas de décalages, de jeu en profondeur, d’appuis-remises, de jeu à trois, la base du foot, en fait. Quand des joueurs sont ensemble depuis 18 ou 24 mois pour la plupart, normalement, tu as créé des automatismes. Pour moi, ce n’est pas du management de dire “Donnez le ballon à Neymar. Quant à Mbappé, à 21 ans, ce n’est pas à lui de tout faire. Et, surtout, si Mbappé et Neymar ne sont pas dans le coup, il n’y a pas grand-chose.”
Übersetzung:
"Es gibt kein Spiel, nichts wird entwickelt. Das Ärgerlichste ist, dass du, wenn Neymar und Di Maria keinen guten Abend haben oder gut erwischt werden, kein Kollektiv hast, auf das du dich verlassen kannst. Es gibt keine Verschiebungen, kein Spiel in die Tiefe, keine Aufsetzer, kein Spiel mit drei Spielern, eigentlich die Grundlage des Fußballs. Wenn Spieler zumeist 18 oder 24 Monate zusammen sind, hast du normalerweise Automatismen geschaffen. Für mich ist es kein Management, zu sagen: "Gib Neymar den Ball. Was Mbappé angeht, so ist es mit seinen 21 Jahren nicht seine Aufgabe, alles zu tun. Und vor allem: Wenn Mbappé und Neymar nicht mitspielen, gibt es nicht viel."
Quelle: https://paris-supporters.fr/2020/10/28/infos-psg/edouard-cisse-cartonne-la-tactique-de-thomas-tuchel-70328.html
Tuchel hat halt mal mit Pep Salzstreuerverschieben gespielt. Da sind die Pep Ideologen hier darauf hängen geblieben und haben Tuchel sofort in der Pep'schen Ballbesitz-, Positions- und Dominanzschiene einsortiert. Das es mitunter auf dem Platz ganz anders ausgesehen hat interessiert da dann nicht mehr. Könnte man natürlich auch erkennen, wenn man sich mal genauer die Spieler ansieht, die ein Tuchel über die Jahre so gefordert hat.
Zitat von LetsGoal
Seit einigen Jahren hat sich in unserem Forum der Mythos gehalten, dass mit Tuchels Abgang auch unser Abgang aus der internationalen Klasse begann. Ich habe oft, auch von Bayern-Fans, gehört, dass Tuchel ja der letzte Weltklassetrainer beim BVB gewesen sei und sie ihn sich bei Bayern wünschen. Dagegen habe ich immer gesagt, dass Tuchel zwar eine gute Saison hatte bei uns, allerdings auch mit einer Mannschaft, die überwiegend von Klopp geformt wurde.
Seine zweite Saison bei uns, 2016/17, hatte bereits über weite Teile die Symptomatik, die man jetzt auch bei Bayern sieht und vorher bei Chelsea (bei PSG weiss ich es ehrlich gesagt nicht genau): Ein langweiliger, blutleerer, uninspirierter Auftritt nach dem anderen. Teilweise ähnelte das dem, was wir heute auch unter Terzic erleben, nämlich dass man das Gefühl von völliger Abwesenheit einer eigenen Spielidee hatte.
Woher nun dieser Mythos stammt, Tuchel sei Weltklasse? So ganz kann ich es mir nicht erklären. Gut, er ist CL-Sieger, aber dann ist Rafa Benitez auch Weltklasse als Trainer. Ansonsten kann man sagen, dass Tuchel scheinbar manchmal (!) ein Händchen in wirklich wichtigen Spielen hat, und den Gegner taktisch ausguckt. Aber darüber hinaus hab ich das Gefühl, dass seine vermeintlich intelligente und selbstbewusste, für manche unsympathische Art auf viele einen derartigen Eindruck macht(e), dass sie einfach das Gefühl hatten "Der Typ hat ja echt einen Plan".
Über dieses Gefühl hinaus bleibe ich dabei, es mag andere Baustellen bei Bayern geben, der Kader nicht optimal besetzt sein, Kimmich, Müller. Aber der Trainer ist definitiv auch nicht Weltklasse und war es nach meinem Dafürhalten auch nie wirklich. Wahrscheinlich gibt es trotzdem noch Leute, die TT für genial halten, aber für viele andere wird er sich sicher an anderer Stelle neu beweisen müssen.
PS: Bin zwar Dortmunder, aber hab wenn ich an Zeiten von Guardiola und Heynckes denke, werde ich schon irgendwie nostalgisch, diesen unsouveränen Schatten dessen zu sehen, was den FC Bayern national wie international ausgemacht hat. Für die Liga intern ist es irgendwie mal cool, aber ein starker FCB gehört am Ende dann eben doch dazu - bei aller Konkurrenz und zeitweisen Abneigung, die auch ich sicher mal gegen euren Verein hatte.
PPS: Eine Alternative fiele mir jetzt auch nicht auf die Schnelle ein, aber wer bei Tuchel allen Ernstes glaubt, dass daraus langfristig eine neue grosse Bayern-Ära wird, der hat schon viel Fantasie. Mit Xabi, sollte man ihn kriegen, sähe das schon anders aus.
Seit einigen Jahren hat sich in unserem Forum der Mythos gehalten, dass mit Tuchels Abgang auch unser Abgang aus der internationalen Klasse begann. Ich habe oft, auch von Bayern-Fans, gehört, dass Tuchel ja der letzte Weltklassetrainer beim BVB gewesen sei und sie ihn sich bei Bayern wünschen. Dagegen habe ich immer gesagt, dass Tuchel zwar eine gute Saison hatte bei uns, allerdings auch mit einer Mannschaft, die überwiegend von Klopp geformt wurde.
Seine zweite Saison bei uns, 2016/17, hatte bereits über weite Teile die Symptomatik, die man jetzt auch bei Bayern sieht und vorher bei Chelsea (bei PSG weiss ich es ehrlich gesagt nicht genau): Ein langweiliger, blutleerer, uninspirierter Auftritt nach dem anderen. Teilweise ähnelte das dem, was wir heute auch unter Terzic erleben, nämlich dass man das Gefühl von völliger Abwesenheit einer eigenen Spielidee hatte.
Woher nun dieser Mythos stammt, Tuchel sei Weltklasse? So ganz kann ich es mir nicht erklären. Gut, er ist CL-Sieger, aber dann ist Rafa Benitez auch Weltklasse als Trainer. Ansonsten kann man sagen, dass Tuchel scheinbar manchmal (!) ein Händchen in wirklich wichtigen Spielen hat, und den Gegner taktisch ausguckt. Aber darüber hinaus hab ich das Gefühl, dass seine vermeintlich intelligente und selbstbewusste, für manche unsympathische Art auf viele einen derartigen Eindruck macht(e), dass sie einfach das Gefühl hatten "Der Typ hat ja echt einen Plan".
Über dieses Gefühl hinaus bleibe ich dabei, es mag andere Baustellen bei Bayern geben, der Kader nicht optimal besetzt sein, Kimmich, Müller. Aber der Trainer ist definitiv auch nicht Weltklasse und war es nach meinem Dafürhalten auch nie wirklich. Wahrscheinlich gibt es trotzdem noch Leute, die TT für genial halten, aber für viele andere wird er sich sicher an anderer Stelle neu beweisen müssen.
PS: Bin zwar Dortmunder, aber hab wenn ich an Zeiten von Guardiola und Heynckes denke, werde ich schon irgendwie nostalgisch, diesen unsouveränen Schatten dessen zu sehen, was den FC Bayern national wie international ausgemacht hat. Für die Liga intern ist es irgendwie mal cool, aber ein starker FCB gehört am Ende dann eben doch dazu - bei aller Konkurrenz und zeitweisen Abneigung, die auch ich sicher mal gegen euren Verein hatte.
PPS: Eine Alternative fiele mir jetzt auch nicht auf die Schnelle ein, aber wer bei Tuchel allen Ernstes glaubt, dass daraus langfristig eine neue grosse Bayern-Ära wird, der hat schon viel Fantasie. Mit Xabi, sollte man ihn kriegen, sähe das schon anders aus.
Bei PSG war es nicht anders. Hier ein Zitat von E. Cissé, einem Ex-PSG Spieler, damals in einer Kolumne in der l'equipe erschienen , vom Oktober 2020, kurz vor Tuchel's Entlassung.
“Il n’y a pas de jeu, rien n’est développé. Le plus ennuyeux, c’est que quand Neymar et Di Maria ne sont pas dans un bon soir ou sont bien pris, tu n’as pas un collectif pour te reposer dessus. Il n’y a pas de décalages, de jeu en profondeur, d’appuis-remises, de jeu à trois, la base du foot, en fait. Quand des joueurs sont ensemble depuis 18 ou 24 mois pour la plupart, normalement, tu as créé des automatismes. Pour moi, ce n’est pas du management de dire “Donnez le ballon à Neymar. Quant à Mbappé, à 21 ans, ce n’est pas à lui de tout faire. Et, surtout, si Mbappé et Neymar ne sont pas dans le coup, il n’y a pas grand-chose.”
Übersetzung:
"Es gibt kein Spiel, nichts wird entwickelt. Das Ärgerlichste ist, dass du, wenn Neymar und Di Maria keinen guten Abend haben oder gut erwischt werden, kein Kollektiv hast, auf das du dich verlassen kannst. Es gibt keine Verschiebungen, kein Spiel in die Tiefe, keine Aufsetzer, kein Spiel mit drei Spielern, eigentlich die Grundlage des Fußballs. Wenn Spieler zumeist 18 oder 24 Monate zusammen sind, hast du normalerweise Automatismen geschaffen. Für mich ist es kein Management, zu sagen: "Gib Neymar den Ball. Was Mbappé angeht, so ist es mit seinen 21 Jahren nicht seine Aufgabe, alles zu tun. Und vor allem: Wenn Mbappé und Neymar nicht mitspielen, gibt es nicht viel."
Quelle: https://paris-supporters.fr/2020/10/28/infos-psg/edouard-cisse-cartonne-la-tactique-de-thomas-tuchel-70328.html
Tuchel hat halt mal mit Pep Salzstreuerverschieben gespielt. Da sind die Pep Ideologen hier darauf hängen geblieben und haben Tuchel sofort in der Pep'schen Ballbesitz-, Positions- und Dominanzschiene einsortiert. Das es mitunter auf dem Platz ganz anders ausgesehen hat interessiert da dann nicht mehr. Könnte man natürlich auch erkennen, wenn man sich mal genauer die Spieler ansieht, die ein Tuchel über die Jahre so gefordert hat.
Das bekommst du aus den Köpfen nicht mehr raus. Er wurde hierzulande ja schon während Paris extrem gehypt weil er es endlich mit denen ins CL Finale geschafft hat. Da galt er ja schon als Mastermind und wurde sich hier gewünscht. Aber erstens war es während Corona und zweitens war der Weg Dortmund, Atalanta, Leipzig. Und gegen Atalanta war man bis in die Nachspielzeit praktisch raus. Selbst dieser Weg war nicht souverän. Dass das sowieso absoluter Heldenfußball war, sollte eigentlich jedem klar gewesen sein, der ein paar Spiele von denen gesehen hat. Genauso dass der Chelsea Fußball Underdog Fußball war. Mir fehlte da immer das übergeordnete Konzept. Ein Trainer muss ja auch an etwas glauben und es dann vermitteln.
Er steht nicht für einen bestimmten Fußball wie Pep, Klopp, Emery oder oder oder. Er ist ja der „Pragmatiker“. Das einzige was man über jede Station sagen kann ist, dass der Fußball irgendwann unattraktiv wurde. Bei uns sogar ziemlich direkt. Etwas zu entwickeln, das hat er überhaupt noch nicht bewiesen. Er hat gezeigt, dass er ein mieser Einkäufer und schlechter Menschenfänger ist. Und es gibt immer noch vereinzelte Stimmen, die ihn den Umbruch machen lassen würden. In meinen Augen gibt es kaum einen Trainer, der ähnlich überbewertet ist wie Tuchel.
Kovac.
Beide ähneln sich eigentlich wie die Faus aufs Auge.
Unbeliebt bei der Mannschaft; verärgern Spieler in den ersten Tagen der Ankunft, taktisch unglaublich limitiert, unverbesserlich, abstruse Spielervorschläge, suchen gerne die Schuld woanders, versuchen mit Statistiken ihr Versagen zu vertuschen, leben einzig von ihrem Ruf, einmal irgendwo anders was gewonnen zu haben, haben beide aber noch kein einziges Mal ihre Vertragslaufzeit durchgehalten (Gut, bei Kovac wurde eine AK gezogen, das spricht eher für ihn)
Tuchel ist einfach der etwas "glamourösere" und weltmännischere Kovac
Was ein Quatsch. Kovac ist bis auf Frankfurt überall gescheitert und auch in Wolfsburg wünschen sich die Fans dass er geht.
Tuchel hat mehrfach um die Champions League gespielt. Man kann sagen dass Tuchel nicht zu Bayern passt. Aber ihn und Kovac trennen WELTEN.
19.02.2024 - 18:23 Uhr
Zitat von Wiesenlooser
Was ein Quatsch. Kovac ist bis auf Frankfurt überall gescheitert und auch in Wolfsburg wünschen sich die Fans dass er geht.
Tuchel hat mehrfach um die Champions League gespielt. Man kann sagen dass Tuchel nicht zu Bayern passt. Aber ihn und Kovac trennen WELTEN.
Zitat von Nightflash
Kovac.
Beide ähneln sich eigentlich wie die Faus aufs Auge.
Unbeliebt bei der Mannschaft; verärgern Spieler in den ersten Tagen der Ankunft, taktisch unglaublich limitiert, unverbesserlich, abstruse Spielervorschläge, suchen gerne die Schuld woanders, versuchen mit Statistiken ihr Versagen zu vertuschen, leben einzig von ihrem Ruf, einmal irgendwo anders was gewonnen zu haben, haben beide aber noch kein einziges Mal ihre Vertragslaufzeit durchgehalten (Gut, bei Kovac wurde eine AK gezogen, das spricht eher für ihn)
Tuchel ist einfach der etwas "glamourösere" und weltmännischere Kovac
Zitat von Sosa2009
Das bekommst du aus den Köpfen nicht mehr raus. Er wurde hierzulande ja schon während Paris extrem gehypt weil er es endlich mit denen ins CL Finale geschafft hat. Da galt er ja schon als Mastermind und wurde sich hier gewünscht. Aber erstens war es während Corona und zweitens war der Weg Dortmund, Atalanta, Leipzig. Und gegen Atalanta war man bis in die Nachspielzeit praktisch raus. Selbst dieser Weg war nicht souverän. Dass das sowieso absoluter Heldenfußball war, sollte eigentlich jedem klar gewesen sein, der ein paar Spiele von denen gesehen hat. Genauso dass der Chelsea Fußball Underdog Fußball war. Mir fehlte da immer das übergeordnete Konzept. Ein Trainer muss ja auch an etwas glauben und es dann vermitteln.
Er steht nicht für einen bestimmten Fußball wie Pep, Klopp, Emery oder oder oder. Er ist ja der „Pragmatiker“. Das einzige was man über jede Station sagen kann ist, dass der Fußball irgendwann unattraktiv wurde. Bei uns sogar ziemlich direkt. Etwas zu entwickeln, das hat er überhaupt noch nicht bewiesen. Er hat gezeigt, dass er ein mieser Einkäufer und schlechter Menschenfänger ist. Und es gibt immer noch vereinzelte Stimmen, die ihn den Umbruch machen lassen würden. In meinen Augen gibt es kaum einen Trainer, der ähnlich überbewertet ist wie Tuchel.
Zitat von Dt-Franzose
Bei PSG war es nicht anders. Hier ein Zitat von E. Cissé, einem Ex-PSG Spieler, damals in einer Kolumne in der l'equipe erschienen , vom Oktober 2020, kurz vor Tuchel's Entlassung.
“Il n’y a pas de jeu, rien n’est développé. Le plus ennuyeux, c’est que quand Neymar et Di Maria ne sont pas dans un bon soir ou sont bien pris, tu n’as pas un collectif pour te reposer dessus. Il n’y a pas de décalages, de jeu en profondeur, d’appuis-remises, de jeu à trois, la base du foot, en fait. Quand des joueurs sont ensemble depuis 18 ou 24 mois pour la plupart, normalement, tu as créé des automatismes. Pour moi, ce n’est pas du management de dire “Donnez le ballon à Neymar. Quant à Mbappé, à 21 ans, ce n’est pas à lui de tout faire. Et, surtout, si Mbappé et Neymar ne sont pas dans le coup, il n’y a pas grand-chose.”
Übersetzung:
"Es gibt kein Spiel, nichts wird entwickelt. Das Ärgerlichste ist, dass du, wenn Neymar und Di Maria keinen guten Abend haben oder gut erwischt werden, kein Kollektiv hast, auf das du dich verlassen kannst. Es gibt keine Verschiebungen, kein Spiel in die Tiefe, keine Aufsetzer, kein Spiel mit drei Spielern, eigentlich die Grundlage des Fußballs. Wenn Spieler zumeist 18 oder 24 Monate zusammen sind, hast du normalerweise Automatismen geschaffen. Für mich ist es kein Management, zu sagen: "Gib Neymar den Ball. Was Mbappé angeht, so ist es mit seinen 21 Jahren nicht seine Aufgabe, alles zu tun. Und vor allem: Wenn Mbappé und Neymar nicht mitspielen, gibt es nicht viel."
Quelle: https://paris-supporters.fr/2020/10/28/infos-psg/edouard-cisse-cartonne-la-tactique-de-thomas-tuchel-70328.html
Tuchel hat halt mal mit Pep Salzstreuerverschieben gespielt. Da sind die Pep Ideologen hier darauf hängen geblieben und haben Tuchel sofort in der Pep'schen Ballbesitz-, Positions- und Dominanzschiene einsortiert. Das es mitunter auf dem Platz ganz anders ausgesehen hat interessiert da dann nicht mehr. Könnte man natürlich auch erkennen, wenn man sich mal genauer die Spieler ansieht, die ein Tuchel über die Jahre so gefordert hat.
Zitat von LetsGoal
Seit einigen Jahren hat sich in unserem Forum der Mythos gehalten, dass mit Tuchels Abgang auch unser Abgang aus der internationalen Klasse begann. Ich habe oft, auch von Bayern-Fans, gehört, dass Tuchel ja der letzte Weltklassetrainer beim BVB gewesen sei und sie ihn sich bei Bayern wünschen. Dagegen habe ich immer gesagt, dass Tuchel zwar eine gute Saison hatte bei uns, allerdings auch mit einer Mannschaft, die überwiegend von Klopp geformt wurde.
Seine zweite Saison bei uns, 2016/17, hatte bereits über weite Teile die Symptomatik, die man jetzt auch bei Bayern sieht und vorher bei Chelsea (bei PSG weiss ich es ehrlich gesagt nicht genau): Ein langweiliger, blutleerer, uninspirierter Auftritt nach dem anderen. Teilweise ähnelte das dem, was wir heute auch unter Terzic erleben, nämlich dass man das Gefühl von völliger Abwesenheit einer eigenen Spielidee hatte.
Woher nun dieser Mythos stammt, Tuchel sei Weltklasse? So ganz kann ich es mir nicht erklären. Gut, er ist CL-Sieger, aber dann ist Rafa Benitez auch Weltklasse als Trainer. Ansonsten kann man sagen, dass Tuchel scheinbar manchmal (!) ein Händchen in wirklich wichtigen Spielen hat, und den Gegner taktisch ausguckt. Aber darüber hinaus hab ich das Gefühl, dass seine vermeintlich intelligente und selbstbewusste, für manche unsympathische Art auf viele einen derartigen Eindruck macht(e), dass sie einfach das Gefühl hatten "Der Typ hat ja echt einen Plan".
Über dieses Gefühl hinaus bleibe ich dabei, es mag andere Baustellen bei Bayern geben, der Kader nicht optimal besetzt sein, Kimmich, Müller. Aber der Trainer ist definitiv auch nicht Weltklasse und war es nach meinem Dafürhalten auch nie wirklich. Wahrscheinlich gibt es trotzdem noch Leute, die TT für genial halten, aber für viele andere wird er sich sicher an anderer Stelle neu beweisen müssen.
PS: Bin zwar Dortmunder, aber hab wenn ich an Zeiten von Guardiola und Heynckes denke, werde ich schon irgendwie nostalgisch, diesen unsouveränen Schatten dessen zu sehen, was den FC Bayern national wie international ausgemacht hat. Für die Liga intern ist es irgendwie mal cool, aber ein starker FCB gehört am Ende dann eben doch dazu - bei aller Konkurrenz und zeitweisen Abneigung, die auch ich sicher mal gegen euren Verein hatte.
PPS: Eine Alternative fiele mir jetzt auch nicht auf die Schnelle ein, aber wer bei Tuchel allen Ernstes glaubt, dass daraus langfristig eine neue grosse Bayern-Ära wird, der hat schon viel Fantasie. Mit Xabi, sollte man ihn kriegen, sähe das schon anders aus.
Seit einigen Jahren hat sich in unserem Forum der Mythos gehalten, dass mit Tuchels Abgang auch unser Abgang aus der internationalen Klasse begann. Ich habe oft, auch von Bayern-Fans, gehört, dass Tuchel ja der letzte Weltklassetrainer beim BVB gewesen sei und sie ihn sich bei Bayern wünschen. Dagegen habe ich immer gesagt, dass Tuchel zwar eine gute Saison hatte bei uns, allerdings auch mit einer Mannschaft, die überwiegend von Klopp geformt wurde.
Seine zweite Saison bei uns, 2016/17, hatte bereits über weite Teile die Symptomatik, die man jetzt auch bei Bayern sieht und vorher bei Chelsea (bei PSG weiss ich es ehrlich gesagt nicht genau): Ein langweiliger, blutleerer, uninspirierter Auftritt nach dem anderen. Teilweise ähnelte das dem, was wir heute auch unter Terzic erleben, nämlich dass man das Gefühl von völliger Abwesenheit einer eigenen Spielidee hatte.
Woher nun dieser Mythos stammt, Tuchel sei Weltklasse? So ganz kann ich es mir nicht erklären. Gut, er ist CL-Sieger, aber dann ist Rafa Benitez auch Weltklasse als Trainer. Ansonsten kann man sagen, dass Tuchel scheinbar manchmal (!) ein Händchen in wirklich wichtigen Spielen hat, und den Gegner taktisch ausguckt. Aber darüber hinaus hab ich das Gefühl, dass seine vermeintlich intelligente und selbstbewusste, für manche unsympathische Art auf viele einen derartigen Eindruck macht(e), dass sie einfach das Gefühl hatten "Der Typ hat ja echt einen Plan".
Über dieses Gefühl hinaus bleibe ich dabei, es mag andere Baustellen bei Bayern geben, der Kader nicht optimal besetzt sein, Kimmich, Müller. Aber der Trainer ist definitiv auch nicht Weltklasse und war es nach meinem Dafürhalten auch nie wirklich. Wahrscheinlich gibt es trotzdem noch Leute, die TT für genial halten, aber für viele andere wird er sich sicher an anderer Stelle neu beweisen müssen.
PS: Bin zwar Dortmunder, aber hab wenn ich an Zeiten von Guardiola und Heynckes denke, werde ich schon irgendwie nostalgisch, diesen unsouveränen Schatten dessen zu sehen, was den FC Bayern national wie international ausgemacht hat. Für die Liga intern ist es irgendwie mal cool, aber ein starker FCB gehört am Ende dann eben doch dazu - bei aller Konkurrenz und zeitweisen Abneigung, die auch ich sicher mal gegen euren Verein hatte.
PPS: Eine Alternative fiele mir jetzt auch nicht auf die Schnelle ein, aber wer bei Tuchel allen Ernstes glaubt, dass daraus langfristig eine neue grosse Bayern-Ära wird, der hat schon viel Fantasie. Mit Xabi, sollte man ihn kriegen, sähe das schon anders aus.
Bei PSG war es nicht anders. Hier ein Zitat von E. Cissé, einem Ex-PSG Spieler, damals in einer Kolumne in der l'equipe erschienen , vom Oktober 2020, kurz vor Tuchel's Entlassung.
“Il n’y a pas de jeu, rien n’est développé. Le plus ennuyeux, c’est que quand Neymar et Di Maria ne sont pas dans un bon soir ou sont bien pris, tu n’as pas un collectif pour te reposer dessus. Il n’y a pas de décalages, de jeu en profondeur, d’appuis-remises, de jeu à trois, la base du foot, en fait. Quand des joueurs sont ensemble depuis 18 ou 24 mois pour la plupart, normalement, tu as créé des automatismes. Pour moi, ce n’est pas du management de dire “Donnez le ballon à Neymar. Quant à Mbappé, à 21 ans, ce n’est pas à lui de tout faire. Et, surtout, si Mbappé et Neymar ne sont pas dans le coup, il n’y a pas grand-chose.”
Übersetzung:
"Es gibt kein Spiel, nichts wird entwickelt. Das Ärgerlichste ist, dass du, wenn Neymar und Di Maria keinen guten Abend haben oder gut erwischt werden, kein Kollektiv hast, auf das du dich verlassen kannst. Es gibt keine Verschiebungen, kein Spiel in die Tiefe, keine Aufsetzer, kein Spiel mit drei Spielern, eigentlich die Grundlage des Fußballs. Wenn Spieler zumeist 18 oder 24 Monate zusammen sind, hast du normalerweise Automatismen geschaffen. Für mich ist es kein Management, zu sagen: "Gib Neymar den Ball. Was Mbappé angeht, so ist es mit seinen 21 Jahren nicht seine Aufgabe, alles zu tun. Und vor allem: Wenn Mbappé und Neymar nicht mitspielen, gibt es nicht viel."
Quelle: https://paris-supporters.fr/2020/10/28/infos-psg/edouard-cisse-cartonne-la-tactique-de-thomas-tuchel-70328.html
Tuchel hat halt mal mit Pep Salzstreuerverschieben gespielt. Da sind die Pep Ideologen hier darauf hängen geblieben und haben Tuchel sofort in der Pep'schen Ballbesitz-, Positions- und Dominanzschiene einsortiert. Das es mitunter auf dem Platz ganz anders ausgesehen hat interessiert da dann nicht mehr. Könnte man natürlich auch erkennen, wenn man sich mal genauer die Spieler ansieht, die ein Tuchel über die Jahre so gefordert hat.
Das bekommst du aus den Köpfen nicht mehr raus. Er wurde hierzulande ja schon während Paris extrem gehypt weil er es endlich mit denen ins CL Finale geschafft hat. Da galt er ja schon als Mastermind und wurde sich hier gewünscht. Aber erstens war es während Corona und zweitens war der Weg Dortmund, Atalanta, Leipzig. Und gegen Atalanta war man bis in die Nachspielzeit praktisch raus. Selbst dieser Weg war nicht souverän. Dass das sowieso absoluter Heldenfußball war, sollte eigentlich jedem klar gewesen sein, der ein paar Spiele von denen gesehen hat. Genauso dass der Chelsea Fußball Underdog Fußball war. Mir fehlte da immer das übergeordnete Konzept. Ein Trainer muss ja auch an etwas glauben und es dann vermitteln.
Er steht nicht für einen bestimmten Fußball wie Pep, Klopp, Emery oder oder oder. Er ist ja der „Pragmatiker“. Das einzige was man über jede Station sagen kann ist, dass der Fußball irgendwann unattraktiv wurde. Bei uns sogar ziemlich direkt. Etwas zu entwickeln, das hat er überhaupt noch nicht bewiesen. Er hat gezeigt, dass er ein mieser Einkäufer und schlechter Menschenfänger ist. Und es gibt immer noch vereinzelte Stimmen, die ihn den Umbruch machen lassen würden. In meinen Augen gibt es kaum einen Trainer, der ähnlich überbewertet ist wie Tuchel.
Kovac.
Beide ähneln sich eigentlich wie die Faus aufs Auge.
Unbeliebt bei der Mannschaft; verärgern Spieler in den ersten Tagen der Ankunft, taktisch unglaublich limitiert, unverbesserlich, abstruse Spielervorschläge, suchen gerne die Schuld woanders, versuchen mit Statistiken ihr Versagen zu vertuschen, leben einzig von ihrem Ruf, einmal irgendwo anders was gewonnen zu haben, haben beide aber noch kein einziges Mal ihre Vertragslaufzeit durchgehalten (Gut, bei Kovac wurde eine AK gezogen, das spricht eher für ihn)
Tuchel ist einfach der etwas "glamourösere" und weltmännischere Kovac
Was ein Quatsch. Kovac ist bis auf Frankfurt überall gescheitert und auch in Wolfsburg wünschen sich die Fans dass er geht.
Tuchel hat mehrfach um die Champions League gespielt. Man kann sagen dass Tuchel nicht zu Bayern passt. Aber ihn und Kovac trennen WELTEN.
Kovac hat bei den Bayern mehr gewonnen als es Tuchel hat.
Dortmund gefeuert, Paris gefeuert, Chelsea gefeuert, demnächst in München gefeuert.
Unter Tuchel war Dortnund der selbe Vizemeister wie unter Terzic
Paris war vor und nach ihm Abo-Meister
Chelsea hatte seinen Lauf in der CL - das einzige was er gerissen hat (Selbst jemand linitiertes wie Flick konnte das erreichen, weil einfach die Sterne richtig standen)
In Dortmund aus menschlichen Differebzen gefeuert, in Paris aus menschlichen und fachlichen Gründen gefeuert worden, dort war ebenso seine Entwicklung massiv ein Thema, sein gesamtes Spielsystem war ein Verlassen auf die individuelle Qualität von Meymar und Mbappe, in München scheitert er exakt an den selben Gründen wie in Paris: Menschlich nur anecken, fachlich wenig anbieten.
Kovacs Ausrutscher war Frankfurt, Tuchels war Chelsea. Am Ende sind beide eine Lachnummer gewesen und man hat beiden angesehen, dass München eine Nummer zu groß ist Kovac immerhin mit Double, bei Tuchel reicht es ja nicht einmal für die Meisterschaft
19.02.2024 - 18:23 Uhr
Zitat von Nightflash
Kovac.
Beide ähneln sich eigentlich wie die Faus aufs Auge.
Unbeliebt bei der Mannschaft; verärgern Spieler in den ersten Tagen der Ankunft, taktisch unglaublich limitiert, unverbesserlich, abstruse Spielervorschläge, suchen gerne die Schuld woanders, versuchen mit Statistiken ihr Versagen zu vertuschen, leben einzig von ihrem Ruf, einmal irgendwo anders was gewonnen zu haben, haben beide aber noch kein einziges Mal ihre Vertragslaufzeit durchgehalten (Gut, bei Kovac wurde eine AK gezogen, das spricht eher für ihn)
Tuchel ist einfach der etwas "glamourösere" und weltmännischere Kovac
Zitat von Sosa2009
Das bekommst du aus den Köpfen nicht mehr raus. Er wurde hierzulande ja schon während Paris extrem gehypt weil er es endlich mit denen ins CL Finale geschafft hat. Da galt er ja schon als Mastermind und wurde sich hier gewünscht. Aber erstens war es während Corona und zweitens war der Weg Dortmund, Atalanta, Leipzig. Und gegen Atalanta war man bis in die Nachspielzeit praktisch raus. Selbst dieser Weg war nicht souverän. Dass das sowieso absoluter Heldenfußball war, sollte eigentlich jedem klar gewesen sein, der ein paar Spiele von denen gesehen hat. Genauso dass der Chelsea Fußball Underdog Fußball war. Mir fehlte da immer das übergeordnete Konzept. Ein Trainer muss ja auch an etwas glauben und es dann vermitteln.
Er steht nicht für einen bestimmten Fußball wie Pep, Klopp, Emery oder oder oder. Er ist ja der „Pragmatiker“. Das einzige was man über jede Station sagen kann ist, dass der Fußball irgendwann unattraktiv wurde. Bei uns sogar ziemlich direkt. Etwas zu entwickeln, das hat er überhaupt noch nicht bewiesen. Er hat gezeigt, dass er ein mieser Einkäufer und schlechter Menschenfänger ist. Und es gibt immer noch vereinzelte Stimmen, die ihn den Umbruch machen lassen würden. In meinen Augen gibt es kaum einen Trainer, der ähnlich überbewertet ist wie Tuchel.
Zitat von Dt-Franzose
Bei PSG war es nicht anders. Hier ein Zitat von E. Cissé, einem Ex-PSG Spieler, damals in einer Kolumne in der l'equipe erschienen , vom Oktober 2020, kurz vor Tuchel's Entlassung.
“Il n’y a pas de jeu, rien n’est développé. Le plus ennuyeux, c’est que quand Neymar et Di Maria ne sont pas dans un bon soir ou sont bien pris, tu n’as pas un collectif pour te reposer dessus. Il n’y a pas de décalages, de jeu en profondeur, d’appuis-remises, de jeu à trois, la base du foot, en fait. Quand des joueurs sont ensemble depuis 18 ou 24 mois pour la plupart, normalement, tu as créé des automatismes. Pour moi, ce n’est pas du management de dire “Donnez le ballon à Neymar. Quant à Mbappé, à 21 ans, ce n’est pas à lui de tout faire. Et, surtout, si Mbappé et Neymar ne sont pas dans le coup, il n’y a pas grand-chose.”
Übersetzung:
"Es gibt kein Spiel, nichts wird entwickelt. Das Ärgerlichste ist, dass du, wenn Neymar und Di Maria keinen guten Abend haben oder gut erwischt werden, kein Kollektiv hast, auf das du dich verlassen kannst. Es gibt keine Verschiebungen, kein Spiel in die Tiefe, keine Aufsetzer, kein Spiel mit drei Spielern, eigentlich die Grundlage des Fußballs. Wenn Spieler zumeist 18 oder 24 Monate zusammen sind, hast du normalerweise Automatismen geschaffen. Für mich ist es kein Management, zu sagen: "Gib Neymar den Ball. Was Mbappé angeht, so ist es mit seinen 21 Jahren nicht seine Aufgabe, alles zu tun. Und vor allem: Wenn Mbappé und Neymar nicht mitspielen, gibt es nicht viel."
Quelle: https://paris-supporters.fr/2020/10/28/infos-psg/edouard-cisse-cartonne-la-tactique-de-thomas-tuchel-70328.html
Tuchel hat halt mal mit Pep Salzstreuerverschieben gespielt. Da sind die Pep Ideologen hier darauf hängen geblieben und haben Tuchel sofort in der Pep'schen Ballbesitz-, Positions- und Dominanzschiene einsortiert. Das es mitunter auf dem Platz ganz anders ausgesehen hat interessiert da dann nicht mehr. Könnte man natürlich auch erkennen, wenn man sich mal genauer die Spieler ansieht, die ein Tuchel über die Jahre so gefordert hat.
Zitat von LetsGoal
Seit einigen Jahren hat sich in unserem Forum der Mythos gehalten, dass mit Tuchels Abgang auch unser Abgang aus der internationalen Klasse begann. Ich habe oft, auch von Bayern-Fans, gehört, dass Tuchel ja der letzte Weltklassetrainer beim BVB gewesen sei und sie ihn sich bei Bayern wünschen. Dagegen habe ich immer gesagt, dass Tuchel zwar eine gute Saison hatte bei uns, allerdings auch mit einer Mannschaft, die überwiegend von Klopp geformt wurde.
Seine zweite Saison bei uns, 2016/17, hatte bereits über weite Teile die Symptomatik, die man jetzt auch bei Bayern sieht und vorher bei Chelsea (bei PSG weiss ich es ehrlich gesagt nicht genau): Ein langweiliger, blutleerer, uninspirierter Auftritt nach dem anderen. Teilweise ähnelte das dem, was wir heute auch unter Terzic erleben, nämlich dass man das Gefühl von völliger Abwesenheit einer eigenen Spielidee hatte.
Woher nun dieser Mythos stammt, Tuchel sei Weltklasse? So ganz kann ich es mir nicht erklären. Gut, er ist CL-Sieger, aber dann ist Rafa Benitez auch Weltklasse als Trainer. Ansonsten kann man sagen, dass Tuchel scheinbar manchmal (!) ein Händchen in wirklich wichtigen Spielen hat, und den Gegner taktisch ausguckt. Aber darüber hinaus hab ich das Gefühl, dass seine vermeintlich intelligente und selbstbewusste, für manche unsympathische Art auf viele einen derartigen Eindruck macht(e), dass sie einfach das Gefühl hatten "Der Typ hat ja echt einen Plan".
Über dieses Gefühl hinaus bleibe ich dabei, es mag andere Baustellen bei Bayern geben, der Kader nicht optimal besetzt sein, Kimmich, Müller. Aber der Trainer ist definitiv auch nicht Weltklasse und war es nach meinem Dafürhalten auch nie wirklich. Wahrscheinlich gibt es trotzdem noch Leute, die TT für genial halten, aber für viele andere wird er sich sicher an anderer Stelle neu beweisen müssen.
PS: Bin zwar Dortmunder, aber hab wenn ich an Zeiten von Guardiola und Heynckes denke, werde ich schon irgendwie nostalgisch, diesen unsouveränen Schatten dessen zu sehen, was den FC Bayern national wie international ausgemacht hat. Für die Liga intern ist es irgendwie mal cool, aber ein starker FCB gehört am Ende dann eben doch dazu - bei aller Konkurrenz und zeitweisen Abneigung, die auch ich sicher mal gegen euren Verein hatte.
PPS: Eine Alternative fiele mir jetzt auch nicht auf die Schnelle ein, aber wer bei Tuchel allen Ernstes glaubt, dass daraus langfristig eine neue grosse Bayern-Ära wird, der hat schon viel Fantasie. Mit Xabi, sollte man ihn kriegen, sähe das schon anders aus.
Seit einigen Jahren hat sich in unserem Forum der Mythos gehalten, dass mit Tuchels Abgang auch unser Abgang aus der internationalen Klasse begann. Ich habe oft, auch von Bayern-Fans, gehört, dass Tuchel ja der letzte Weltklassetrainer beim BVB gewesen sei und sie ihn sich bei Bayern wünschen. Dagegen habe ich immer gesagt, dass Tuchel zwar eine gute Saison hatte bei uns, allerdings auch mit einer Mannschaft, die überwiegend von Klopp geformt wurde.
Seine zweite Saison bei uns, 2016/17, hatte bereits über weite Teile die Symptomatik, die man jetzt auch bei Bayern sieht und vorher bei Chelsea (bei PSG weiss ich es ehrlich gesagt nicht genau): Ein langweiliger, blutleerer, uninspirierter Auftritt nach dem anderen. Teilweise ähnelte das dem, was wir heute auch unter Terzic erleben, nämlich dass man das Gefühl von völliger Abwesenheit einer eigenen Spielidee hatte.
Woher nun dieser Mythos stammt, Tuchel sei Weltklasse? So ganz kann ich es mir nicht erklären. Gut, er ist CL-Sieger, aber dann ist Rafa Benitez auch Weltklasse als Trainer. Ansonsten kann man sagen, dass Tuchel scheinbar manchmal (!) ein Händchen in wirklich wichtigen Spielen hat, und den Gegner taktisch ausguckt. Aber darüber hinaus hab ich das Gefühl, dass seine vermeintlich intelligente und selbstbewusste, für manche unsympathische Art auf viele einen derartigen Eindruck macht(e), dass sie einfach das Gefühl hatten "Der Typ hat ja echt einen Plan".
Über dieses Gefühl hinaus bleibe ich dabei, es mag andere Baustellen bei Bayern geben, der Kader nicht optimal besetzt sein, Kimmich, Müller. Aber der Trainer ist definitiv auch nicht Weltklasse und war es nach meinem Dafürhalten auch nie wirklich. Wahrscheinlich gibt es trotzdem noch Leute, die TT für genial halten, aber für viele andere wird er sich sicher an anderer Stelle neu beweisen müssen.
PS: Bin zwar Dortmunder, aber hab wenn ich an Zeiten von Guardiola und Heynckes denke, werde ich schon irgendwie nostalgisch, diesen unsouveränen Schatten dessen zu sehen, was den FC Bayern national wie international ausgemacht hat. Für die Liga intern ist es irgendwie mal cool, aber ein starker FCB gehört am Ende dann eben doch dazu - bei aller Konkurrenz und zeitweisen Abneigung, die auch ich sicher mal gegen euren Verein hatte.
PPS: Eine Alternative fiele mir jetzt auch nicht auf die Schnelle ein, aber wer bei Tuchel allen Ernstes glaubt, dass daraus langfristig eine neue grosse Bayern-Ära wird, der hat schon viel Fantasie. Mit Xabi, sollte man ihn kriegen, sähe das schon anders aus.
Bei PSG war es nicht anders. Hier ein Zitat von E. Cissé, einem Ex-PSG Spieler, damals in einer Kolumne in der l'equipe erschienen , vom Oktober 2020, kurz vor Tuchel's Entlassung.
“Il n’y a pas de jeu, rien n’est développé. Le plus ennuyeux, c’est que quand Neymar et Di Maria ne sont pas dans un bon soir ou sont bien pris, tu n’as pas un collectif pour te reposer dessus. Il n’y a pas de décalages, de jeu en profondeur, d’appuis-remises, de jeu à trois, la base du foot, en fait. Quand des joueurs sont ensemble depuis 18 ou 24 mois pour la plupart, normalement, tu as créé des automatismes. Pour moi, ce n’est pas du management de dire “Donnez le ballon à Neymar. Quant à Mbappé, à 21 ans, ce n’est pas à lui de tout faire. Et, surtout, si Mbappé et Neymar ne sont pas dans le coup, il n’y a pas grand-chose.”
Übersetzung:
"Es gibt kein Spiel, nichts wird entwickelt. Das Ärgerlichste ist, dass du, wenn Neymar und Di Maria keinen guten Abend haben oder gut erwischt werden, kein Kollektiv hast, auf das du dich verlassen kannst. Es gibt keine Verschiebungen, kein Spiel in die Tiefe, keine Aufsetzer, kein Spiel mit drei Spielern, eigentlich die Grundlage des Fußballs. Wenn Spieler zumeist 18 oder 24 Monate zusammen sind, hast du normalerweise Automatismen geschaffen. Für mich ist es kein Management, zu sagen: "Gib Neymar den Ball. Was Mbappé angeht, so ist es mit seinen 21 Jahren nicht seine Aufgabe, alles zu tun. Und vor allem: Wenn Mbappé und Neymar nicht mitspielen, gibt es nicht viel."
Quelle: https://paris-supporters.fr/2020/10/28/infos-psg/edouard-cisse-cartonne-la-tactique-de-thomas-tuchel-70328.html
Tuchel hat halt mal mit Pep Salzstreuerverschieben gespielt. Da sind die Pep Ideologen hier darauf hängen geblieben und haben Tuchel sofort in der Pep'schen Ballbesitz-, Positions- und Dominanzschiene einsortiert. Das es mitunter auf dem Platz ganz anders ausgesehen hat interessiert da dann nicht mehr. Könnte man natürlich auch erkennen, wenn man sich mal genauer die Spieler ansieht, die ein Tuchel über die Jahre so gefordert hat.
Das bekommst du aus den Köpfen nicht mehr raus. Er wurde hierzulande ja schon während Paris extrem gehypt weil er es endlich mit denen ins CL Finale geschafft hat. Da galt er ja schon als Mastermind und wurde sich hier gewünscht. Aber erstens war es während Corona und zweitens war der Weg Dortmund, Atalanta, Leipzig. Und gegen Atalanta war man bis in die Nachspielzeit praktisch raus. Selbst dieser Weg war nicht souverän. Dass das sowieso absoluter Heldenfußball war, sollte eigentlich jedem klar gewesen sein, der ein paar Spiele von denen gesehen hat. Genauso dass der Chelsea Fußball Underdog Fußball war. Mir fehlte da immer das übergeordnete Konzept. Ein Trainer muss ja auch an etwas glauben und es dann vermitteln.
Er steht nicht für einen bestimmten Fußball wie Pep, Klopp, Emery oder oder oder. Er ist ja der „Pragmatiker“. Das einzige was man über jede Station sagen kann ist, dass der Fußball irgendwann unattraktiv wurde. Bei uns sogar ziemlich direkt. Etwas zu entwickeln, das hat er überhaupt noch nicht bewiesen. Er hat gezeigt, dass er ein mieser Einkäufer und schlechter Menschenfänger ist. Und es gibt immer noch vereinzelte Stimmen, die ihn den Umbruch machen lassen würden. In meinen Augen gibt es kaum einen Trainer, der ähnlich überbewertet ist wie Tuchel.
Kovac.
Beide ähneln sich eigentlich wie die Faus aufs Auge.
Unbeliebt bei der Mannschaft; verärgern Spieler in den ersten Tagen der Ankunft, taktisch unglaublich limitiert, unverbesserlich, abstruse Spielervorschläge, suchen gerne die Schuld woanders, versuchen mit Statistiken ihr Versagen zu vertuschen, leben einzig von ihrem Ruf, einmal irgendwo anders was gewonnen zu haben, haben beide aber noch kein einziges Mal ihre Vertragslaufzeit durchgehalten (Gut, bei Kovac wurde eine AK gezogen, das spricht eher für ihn)
Tuchel ist einfach der etwas "glamourösere" und weltmännischere Kovac
Tuchel mit Kovac zu vergleichen, ist ungefähr so, als würde man Christian Lell für einen ähnlichen guten RV wie Lahm halten.
19.02.2024 - 18:25 Uhr
Zitat von Wiesenlooser
Was ein Quatsch. Kovac ist bis auf Frankfurt überall gescheitert und auch in Wolfsburg wünschen sich die Fans dass er geht.
Tuchel hat mehrfach um die Champions League gespielt. Man kann sagen dass Tuchel nicht zu Bayern passt. Aber ihn und Kovac trennen WELTEN.
Zitat von Nightflash
Kovac.
Beide ähneln sich eigentlich wie die Faus aufs Auge.
Unbeliebt bei der Mannschaft; verärgern Spieler in den ersten Tagen der Ankunft, taktisch unglaublich limitiert, unverbesserlich, abstruse Spielervorschläge, suchen gerne die Schuld woanders, versuchen mit Statistiken ihr Versagen zu vertuschen, leben einzig von ihrem Ruf, einmal irgendwo anders was gewonnen zu haben, haben beide aber noch kein einziges Mal ihre Vertragslaufzeit durchgehalten (Gut, bei Kovac wurde eine AK gezogen, das spricht eher für ihn)
Tuchel ist einfach der etwas "glamourösere" und weltmännischere Kovac
Zitat von Sosa2009
Das bekommst du aus den Köpfen nicht mehr raus. Er wurde hierzulande ja schon während Paris extrem gehypt weil er es endlich mit denen ins CL Finale geschafft hat. Da galt er ja schon als Mastermind und wurde sich hier gewünscht. Aber erstens war es während Corona und zweitens war der Weg Dortmund, Atalanta, Leipzig. Und gegen Atalanta war man bis in die Nachspielzeit praktisch raus. Selbst dieser Weg war nicht souverän. Dass das sowieso absoluter Heldenfußball war, sollte eigentlich jedem klar gewesen sein, der ein paar Spiele von denen gesehen hat. Genauso dass der Chelsea Fußball Underdog Fußball war. Mir fehlte da immer das übergeordnete Konzept. Ein Trainer muss ja auch an etwas glauben und es dann vermitteln.
Er steht nicht für einen bestimmten Fußball wie Pep, Klopp, Emery oder oder oder. Er ist ja der „Pragmatiker“. Das einzige was man über jede Station sagen kann ist, dass der Fußball irgendwann unattraktiv wurde. Bei uns sogar ziemlich direkt. Etwas zu entwickeln, das hat er überhaupt noch nicht bewiesen. Er hat gezeigt, dass er ein mieser Einkäufer und schlechter Menschenfänger ist. Und es gibt immer noch vereinzelte Stimmen, die ihn den Umbruch machen lassen würden. In meinen Augen gibt es kaum einen Trainer, der ähnlich überbewertet ist wie Tuchel.
Zitat von Dt-Franzose
Bei PSG war es nicht anders. Hier ein Zitat von E. Cissé, einem Ex-PSG Spieler, damals in einer Kolumne in der l'equipe erschienen , vom Oktober 2020, kurz vor Tuchel's Entlassung.
“Il n’y a pas de jeu, rien n’est développé. Le plus ennuyeux, c’est que quand Neymar et Di Maria ne sont pas dans un bon soir ou sont bien pris, tu n’as pas un collectif pour te reposer dessus. Il n’y a pas de décalages, de jeu en profondeur, d’appuis-remises, de jeu à trois, la base du foot, en fait. Quand des joueurs sont ensemble depuis 18 ou 24 mois pour la plupart, normalement, tu as créé des automatismes. Pour moi, ce n’est pas du management de dire “Donnez le ballon à Neymar. Quant à Mbappé, à 21 ans, ce n’est pas à lui de tout faire. Et, surtout, si Mbappé et Neymar ne sont pas dans le coup, il n’y a pas grand-chose.”
Übersetzung:
"Es gibt kein Spiel, nichts wird entwickelt. Das Ärgerlichste ist, dass du, wenn Neymar und Di Maria keinen guten Abend haben oder gut erwischt werden, kein Kollektiv hast, auf das du dich verlassen kannst. Es gibt keine Verschiebungen, kein Spiel in die Tiefe, keine Aufsetzer, kein Spiel mit drei Spielern, eigentlich die Grundlage des Fußballs. Wenn Spieler zumeist 18 oder 24 Monate zusammen sind, hast du normalerweise Automatismen geschaffen. Für mich ist es kein Management, zu sagen: "Gib Neymar den Ball. Was Mbappé angeht, so ist es mit seinen 21 Jahren nicht seine Aufgabe, alles zu tun. Und vor allem: Wenn Mbappé und Neymar nicht mitspielen, gibt es nicht viel."
Quelle: https://paris-supporters.fr/2020/10/28/infos-psg/edouard-cisse-cartonne-la-tactique-de-thomas-tuchel-70328.html
Tuchel hat halt mal mit Pep Salzstreuerverschieben gespielt. Da sind die Pep Ideologen hier darauf hängen geblieben und haben Tuchel sofort in der Pep'schen Ballbesitz-, Positions- und Dominanzschiene einsortiert. Das es mitunter auf dem Platz ganz anders ausgesehen hat interessiert da dann nicht mehr. Könnte man natürlich auch erkennen, wenn man sich mal genauer die Spieler ansieht, die ein Tuchel über die Jahre so gefordert hat.
Zitat von LetsGoal
Seit einigen Jahren hat sich in unserem Forum der Mythos gehalten, dass mit Tuchels Abgang auch unser Abgang aus der internationalen Klasse begann. Ich habe oft, auch von Bayern-Fans, gehört, dass Tuchel ja der letzte Weltklassetrainer beim BVB gewesen sei und sie ihn sich bei Bayern wünschen. Dagegen habe ich immer gesagt, dass Tuchel zwar eine gute Saison hatte bei uns, allerdings auch mit einer Mannschaft, die überwiegend von Klopp geformt wurde.
Seine zweite Saison bei uns, 2016/17, hatte bereits über weite Teile die Symptomatik, die man jetzt auch bei Bayern sieht und vorher bei Chelsea (bei PSG weiss ich es ehrlich gesagt nicht genau): Ein langweiliger, blutleerer, uninspirierter Auftritt nach dem anderen. Teilweise ähnelte das dem, was wir heute auch unter Terzic erleben, nämlich dass man das Gefühl von völliger Abwesenheit einer eigenen Spielidee hatte.
Woher nun dieser Mythos stammt, Tuchel sei Weltklasse? So ganz kann ich es mir nicht erklären. Gut, er ist CL-Sieger, aber dann ist Rafa Benitez auch Weltklasse als Trainer. Ansonsten kann man sagen, dass Tuchel scheinbar manchmal (!) ein Händchen in wirklich wichtigen Spielen hat, und den Gegner taktisch ausguckt. Aber darüber hinaus hab ich das Gefühl, dass seine vermeintlich intelligente und selbstbewusste, für manche unsympathische Art auf viele einen derartigen Eindruck macht(e), dass sie einfach das Gefühl hatten "Der Typ hat ja echt einen Plan".
Über dieses Gefühl hinaus bleibe ich dabei, es mag andere Baustellen bei Bayern geben, der Kader nicht optimal besetzt sein, Kimmich, Müller. Aber der Trainer ist definitiv auch nicht Weltklasse und war es nach meinem Dafürhalten auch nie wirklich. Wahrscheinlich gibt es trotzdem noch Leute, die TT für genial halten, aber für viele andere wird er sich sicher an anderer Stelle neu beweisen müssen.
PS: Bin zwar Dortmunder, aber hab wenn ich an Zeiten von Guardiola und Heynckes denke, werde ich schon irgendwie nostalgisch, diesen unsouveränen Schatten dessen zu sehen, was den FC Bayern national wie international ausgemacht hat. Für die Liga intern ist es irgendwie mal cool, aber ein starker FCB gehört am Ende dann eben doch dazu - bei aller Konkurrenz und zeitweisen Abneigung, die auch ich sicher mal gegen euren Verein hatte.
PPS: Eine Alternative fiele mir jetzt auch nicht auf die Schnelle ein, aber wer bei Tuchel allen Ernstes glaubt, dass daraus langfristig eine neue grosse Bayern-Ära wird, der hat schon viel Fantasie. Mit Xabi, sollte man ihn kriegen, sähe das schon anders aus.
Seit einigen Jahren hat sich in unserem Forum der Mythos gehalten, dass mit Tuchels Abgang auch unser Abgang aus der internationalen Klasse begann. Ich habe oft, auch von Bayern-Fans, gehört, dass Tuchel ja der letzte Weltklassetrainer beim BVB gewesen sei und sie ihn sich bei Bayern wünschen. Dagegen habe ich immer gesagt, dass Tuchel zwar eine gute Saison hatte bei uns, allerdings auch mit einer Mannschaft, die überwiegend von Klopp geformt wurde.
Seine zweite Saison bei uns, 2016/17, hatte bereits über weite Teile die Symptomatik, die man jetzt auch bei Bayern sieht und vorher bei Chelsea (bei PSG weiss ich es ehrlich gesagt nicht genau): Ein langweiliger, blutleerer, uninspirierter Auftritt nach dem anderen. Teilweise ähnelte das dem, was wir heute auch unter Terzic erleben, nämlich dass man das Gefühl von völliger Abwesenheit einer eigenen Spielidee hatte.
Woher nun dieser Mythos stammt, Tuchel sei Weltklasse? So ganz kann ich es mir nicht erklären. Gut, er ist CL-Sieger, aber dann ist Rafa Benitez auch Weltklasse als Trainer. Ansonsten kann man sagen, dass Tuchel scheinbar manchmal (!) ein Händchen in wirklich wichtigen Spielen hat, und den Gegner taktisch ausguckt. Aber darüber hinaus hab ich das Gefühl, dass seine vermeintlich intelligente und selbstbewusste, für manche unsympathische Art auf viele einen derartigen Eindruck macht(e), dass sie einfach das Gefühl hatten "Der Typ hat ja echt einen Plan".
Über dieses Gefühl hinaus bleibe ich dabei, es mag andere Baustellen bei Bayern geben, der Kader nicht optimal besetzt sein, Kimmich, Müller. Aber der Trainer ist definitiv auch nicht Weltklasse und war es nach meinem Dafürhalten auch nie wirklich. Wahrscheinlich gibt es trotzdem noch Leute, die TT für genial halten, aber für viele andere wird er sich sicher an anderer Stelle neu beweisen müssen.
PS: Bin zwar Dortmunder, aber hab wenn ich an Zeiten von Guardiola und Heynckes denke, werde ich schon irgendwie nostalgisch, diesen unsouveränen Schatten dessen zu sehen, was den FC Bayern national wie international ausgemacht hat. Für die Liga intern ist es irgendwie mal cool, aber ein starker FCB gehört am Ende dann eben doch dazu - bei aller Konkurrenz und zeitweisen Abneigung, die auch ich sicher mal gegen euren Verein hatte.
PPS: Eine Alternative fiele mir jetzt auch nicht auf die Schnelle ein, aber wer bei Tuchel allen Ernstes glaubt, dass daraus langfristig eine neue grosse Bayern-Ära wird, der hat schon viel Fantasie. Mit Xabi, sollte man ihn kriegen, sähe das schon anders aus.
Bei PSG war es nicht anders. Hier ein Zitat von E. Cissé, einem Ex-PSG Spieler, damals in einer Kolumne in der l'equipe erschienen , vom Oktober 2020, kurz vor Tuchel's Entlassung.
“Il n’y a pas de jeu, rien n’est développé. Le plus ennuyeux, c’est que quand Neymar et Di Maria ne sont pas dans un bon soir ou sont bien pris, tu n’as pas un collectif pour te reposer dessus. Il n’y a pas de décalages, de jeu en profondeur, d’appuis-remises, de jeu à trois, la base du foot, en fait. Quand des joueurs sont ensemble depuis 18 ou 24 mois pour la plupart, normalement, tu as créé des automatismes. Pour moi, ce n’est pas du management de dire “Donnez le ballon à Neymar. Quant à Mbappé, à 21 ans, ce n’est pas à lui de tout faire. Et, surtout, si Mbappé et Neymar ne sont pas dans le coup, il n’y a pas grand-chose.”
Übersetzung:
"Es gibt kein Spiel, nichts wird entwickelt. Das Ärgerlichste ist, dass du, wenn Neymar und Di Maria keinen guten Abend haben oder gut erwischt werden, kein Kollektiv hast, auf das du dich verlassen kannst. Es gibt keine Verschiebungen, kein Spiel in die Tiefe, keine Aufsetzer, kein Spiel mit drei Spielern, eigentlich die Grundlage des Fußballs. Wenn Spieler zumeist 18 oder 24 Monate zusammen sind, hast du normalerweise Automatismen geschaffen. Für mich ist es kein Management, zu sagen: "Gib Neymar den Ball. Was Mbappé angeht, so ist es mit seinen 21 Jahren nicht seine Aufgabe, alles zu tun. Und vor allem: Wenn Mbappé und Neymar nicht mitspielen, gibt es nicht viel."
Quelle: https://paris-supporters.fr/2020/10/28/infos-psg/edouard-cisse-cartonne-la-tactique-de-thomas-tuchel-70328.html
Tuchel hat halt mal mit Pep Salzstreuerverschieben gespielt. Da sind die Pep Ideologen hier darauf hängen geblieben und haben Tuchel sofort in der Pep'schen Ballbesitz-, Positions- und Dominanzschiene einsortiert. Das es mitunter auf dem Platz ganz anders ausgesehen hat interessiert da dann nicht mehr. Könnte man natürlich auch erkennen, wenn man sich mal genauer die Spieler ansieht, die ein Tuchel über die Jahre so gefordert hat.
Das bekommst du aus den Köpfen nicht mehr raus. Er wurde hierzulande ja schon während Paris extrem gehypt weil er es endlich mit denen ins CL Finale geschafft hat. Da galt er ja schon als Mastermind und wurde sich hier gewünscht. Aber erstens war es während Corona und zweitens war der Weg Dortmund, Atalanta, Leipzig. Und gegen Atalanta war man bis in die Nachspielzeit praktisch raus. Selbst dieser Weg war nicht souverän. Dass das sowieso absoluter Heldenfußball war, sollte eigentlich jedem klar gewesen sein, der ein paar Spiele von denen gesehen hat. Genauso dass der Chelsea Fußball Underdog Fußball war. Mir fehlte da immer das übergeordnete Konzept. Ein Trainer muss ja auch an etwas glauben und es dann vermitteln.
Er steht nicht für einen bestimmten Fußball wie Pep, Klopp, Emery oder oder oder. Er ist ja der „Pragmatiker“. Das einzige was man über jede Station sagen kann ist, dass der Fußball irgendwann unattraktiv wurde. Bei uns sogar ziemlich direkt. Etwas zu entwickeln, das hat er überhaupt noch nicht bewiesen. Er hat gezeigt, dass er ein mieser Einkäufer und schlechter Menschenfänger ist. Und es gibt immer noch vereinzelte Stimmen, die ihn den Umbruch machen lassen würden. In meinen Augen gibt es kaum einen Trainer, der ähnlich überbewertet ist wie Tuchel.
Kovac.
Beide ähneln sich eigentlich wie die Faus aufs Auge.
Unbeliebt bei der Mannschaft; verärgern Spieler in den ersten Tagen der Ankunft, taktisch unglaublich limitiert, unverbesserlich, abstruse Spielervorschläge, suchen gerne die Schuld woanders, versuchen mit Statistiken ihr Versagen zu vertuschen, leben einzig von ihrem Ruf, einmal irgendwo anders was gewonnen zu haben, haben beide aber noch kein einziges Mal ihre Vertragslaufzeit durchgehalten (Gut, bei Kovac wurde eine AK gezogen, das spricht eher für ihn)
Tuchel ist einfach der etwas "glamourösere" und weltmännischere Kovac
Was ein Quatsch. Kovac ist bis auf Frankfurt überall gescheitert und auch in Wolfsburg wünschen sich die Fans dass er geht.
Tuchel hat mehrfach um die Champions League gespielt. Man kann sagen dass Tuchel nicht zu Bayern passt. Aber ihn und Kovac trennen WELTEN.
Und Tuchel ist nach Mainz überall gescheitert. Tuchel ist Kovac bei größeren Vereinen. Auch hier wünschen sich die Fans, dass er geht.
Ich würde noch die Dünnhäutigkeiten als Parallele anfügen.
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