Trainerkarussell! 2.0
09.12.2013 - 21:01 Uhr
27.05.2015 - 11:46 Uhr
Zitat von Machiavelli04
Er ist jetzt seit 5 Jahren bei der belgischen Nationalmannschaft tätig. Da kommen alle paar Monate Spieler aus verschiedenen Vereinen zusammen. Dort muss man innerhalb kürzester Zeit den Spielern vermitteln, wie man Spielen möchte. Das ist doch eher positiv.
Vor einem Turnier, hat Wilmots einen Monat mit der Mannschaft. Da wird ganz normal trainiert. Eine Vorbereitung halt (abgesehen vom Fitnessaspekt).
Die Aussage, dass er nur mit ihm verhandele, damit er die Fans besänftigt ist mir schon wieder viel zu negativ und nach einer Verpflichtung würde hier vermutlich größtenteils ge(wil)motzt, nur weil einige hier ihren Liebling Lewandowski nicht bekommen.
Er ist jetzt seit 5 Jahren bei der belgischen Nationalmannschaft tätig. Da kommen alle paar Monate Spieler aus verschiedenen Vereinen zusammen. Dort muss man innerhalb kürzester Zeit den Spielern vermitteln, wie man Spielen möchte. Das ist doch eher positiv.
Vor einem Turnier, hat Wilmots einen Monat mit der Mannschaft. Da wird ganz normal trainiert. Eine Vorbereitung halt (abgesehen vom Fitnessaspekt).
Die Aussage, dass er nur mit ihm verhandele, damit er die Fans besänftigt ist mir schon wieder viel zu negativ und nach einer Verpflichtung würde hier vermutlich größtenteils ge(wil)motzt, nur weil einige hier ihren Liebling Lewandowski nicht bekommen.
Ich hab mir jetzt mal die beiden Sachen rausgesucht. Es gibt auch andere Trainer von Nationalteams, die genauso lange wie Wilmots im Amt sind und strukturierteren, durchdachteren, klareren Fußball spielen, der teilweise deutlich anspruchsvoller ist und die sehen ihre Spieler genauso selten und die Spieler sind genauso in der Welt verteilt. Belgien unter Wilmots ist sehr grob und plump und vor allem viel über Einzelaktionen (bei der WM wars: Gib mal Hazard den Ball, der macht dann was) und Laufwege und Mechanismen und sogar Pressing sind kaum vorhanden und kaum bis gar nicht ausgereift.
Ich würde gar nicht so wegen Lewandowski weinen, aber schon motzen, weil es doch viele Optionen gibt, die kompletter und/oder vielversprechender sind. Das würd emich schon ärgern, wobe ich gar nicht auf die Barrikaden gehen würde. Lewandowski scheint aber auch eine sehr realistische Option zu sein (realistischer wohl als meine anderen Wunschkandidaten, außer vllt Bilic), deswegen wäre es richtig dumm, wenn man bei ihm nicht anklopft und sich lieber auf WIlmots als Wunschkandidat einschießt. Genauso sollte man sich natürlich auch nicht nur auf Lewandowski einschießen.
27.05.2015 - 11:51 Uhr
Zitat von eichelsen
Ich hab mir jetzt mal die beiden Sachen rausgesucht. Es gibt auch andere Trainer von Nationalteams, die genauso lange wie Wilmots im Amt sind und strukturierteren, durchdachteren, klareren Fußball spielen, der teilweise deutlich anspruchsvoller ist und die sehen ihre Spieler genauso selten und die Spieler sind genauso in der Welt verteilt. Belgien unter Wilmots ist sehr grob und plump und vor allem viel über Einzelaktionen (bei der WM wars: Gib mal Hazard den Ball, der macht dann was) und Laufwege und Mechanismen und sogar Pressing sind kaum vorhanden und kaum bis gar nicht ausgereift.
Ich würde gar nicht so wegen Lewandowski weinen, aber schon motzen, weil es doch viele Optionen gibt, die kompletter und/oder vielversprechender sind. Das würd emich schon ärgern, wobe ich gar nicht auf die Barrikaden gehen würde. Lewandowski scheint aber auch eine sehr realistische Option zu sein (realistischer wohl als meine anderen Wunschkandidaten, außer vllt Bilic), deswegen wäre es richtig dumm, wenn man bei ihm nicht anklopft und sich lieber auf WIlmots als Wunschkandidat einschießt. Genauso sollte man sich natürlich auch nicht nur auf Lewandowski einschießen.
Zitat von Machiavelli04
Er ist jetzt seit 5 Jahren bei der belgischen Nationalmannschaft tätig. Da kommen alle paar Monate Spieler aus verschiedenen Vereinen zusammen. Dort muss man innerhalb kürzester Zeit den Spielern vermitteln, wie man Spielen möchte. Das ist doch eher positiv.
Vor einem Turnier, hat Wilmots einen Monat mit der Mannschaft. Da wird ganz normal trainiert. Eine Vorbereitung halt (abgesehen vom Fitnessaspekt).
Die Aussage, dass er nur mit ihm verhandele, damit er die Fans besänftigt ist mir schon wieder viel zu negativ und nach einer Verpflichtung würde hier vermutlich größtenteils ge(wil)motzt, nur weil einige hier ihren Liebling Lewandowski nicht bekommen.
Er ist jetzt seit 5 Jahren bei der belgischen Nationalmannschaft tätig. Da kommen alle paar Monate Spieler aus verschiedenen Vereinen zusammen. Dort muss man innerhalb kürzester Zeit den Spielern vermitteln, wie man Spielen möchte. Das ist doch eher positiv.
Vor einem Turnier, hat Wilmots einen Monat mit der Mannschaft. Da wird ganz normal trainiert. Eine Vorbereitung halt (abgesehen vom Fitnessaspekt).
Die Aussage, dass er nur mit ihm verhandele, damit er die Fans besänftigt ist mir schon wieder viel zu negativ und nach einer Verpflichtung würde hier vermutlich größtenteils ge(wil)motzt, nur weil einige hier ihren Liebling Lewandowski nicht bekommen.
Ich hab mir jetzt mal die beiden Sachen rausgesucht. Es gibt auch andere Trainer von Nationalteams, die genauso lange wie Wilmots im Amt sind und strukturierteren, durchdachteren, klareren Fußball spielen, der teilweise deutlich anspruchsvoller ist und die sehen ihre Spieler genauso selten und die Spieler sind genauso in der Welt verteilt. Belgien unter Wilmots ist sehr grob und plump und vor allem viel über Einzelaktionen (bei der WM wars: Gib mal Hazard den Ball, der macht dann was) und Laufwege und Mechanismen und sogar Pressing sind kaum vorhanden und kaum bis gar nicht ausgereift.
Ich würde gar nicht so wegen Lewandowski weinen, aber schon motzen, weil es doch viele Optionen gibt, die kompletter und/oder vielversprechender sind. Das würd emich schon ärgern, wobe ich gar nicht auf die Barrikaden gehen würde. Lewandowski scheint aber auch eine sehr realistische Option zu sein (realistischer wohl als meine anderen Wunschkandidaten, außer vllt Bilic), deswegen wäre es richtig dumm, wenn man bei ihm nicht anklopft und sich lieber auf WIlmots als Wunschkandidat einschießt. Genauso sollte man sich natürlich auch nicht nur auf Lewandowski einschießen.
Ich habe ja auch nicht Wilmots arbeitet bewertet, sondern nur gesagt, dass ein Nationaltraineramt meiner Meinung nach kein komplettes Ausschlusskriterium sein sollte.
Bei der WM fand ich Belgien hinten recht stabil. Vorne fand ich eher Mertens überragend, wenn ich mich recht erinnere, aber das ist ja unwichtig.
27.05.2015 - 11:55 Uhr
Zitat von Machiavelli04
Ich finde es auch etwas forsch zu sagen, dass man nicht wissen könne, ob Wilmots Vereinsmannschaften trainieren könne.
Er ist jetzt seit 5 Jahren bei der belgischen Nationalmannschaft tätig. Da kommen alle paar Monate Spieler aus verschiedenen Vereinen zusammen. Dort muss man innerhalb kürzester Zeit den Spielern vermitteln, wie man Spielen möchte. Das ist doch eher positiv.
Vor einem Turnier, hat Wilmots einen Monat mit der Mannschaft. Da wird ganz normal trainiert. Eine Vorbereitung halt (abgesehen vom Fitnessaspekt).
Der größte unterschied zu den Vereinstrainern ist doch die zwischenmenschliche Komponente. Jeden Tag mit den Spielern ein gutes Verhältnis zu haben und trotzdem als Autorität vermitteln zu können.
Und da sehe ich im Moment wenige, denen ich das so zutraue wie Wilmots.
Da bleibt mir im Gedächtnis, dass er de Bruyne gefragt hatte Courtois aus dem Kader zu schmeissen, obwohl er der beste Torhüter der Belgier ist. Daher denke ich, dass Wilmots sehr viel wert auf den Teamgedanken legt (was meiner Meinung noch bei uns im Moment total zerrüttet ist).
Damit möchte ich nicht sagen, dass Wilmots ein Welttrainer ist. Ich kann seine Arbeit bei Belgien nicht beurteilen, auch wenn die Ergebnisse gut sind.
Aber wenn man auf Schalke von seiner Arbeit bei Belgien überzeugt ist, dann sollte es kein Hinderniss sein, dass er momentan "nur" Nationaltrainer ist.
Die Aussage, dass er nur mit ihm verhandele, damit er die Fans besänftigt ist mir schon wieder viel zu negativ und nach einer Verpflichtung würde hier vermutlich größtenteils ge(wil)motzt, nur weil einige hier ihren Liebling Lewandowski nicht bekommen.
Ich finde es auch etwas forsch zu sagen, dass man nicht wissen könne, ob Wilmots Vereinsmannschaften trainieren könne.
Er ist jetzt seit 5 Jahren bei der belgischen Nationalmannschaft tätig. Da kommen alle paar Monate Spieler aus verschiedenen Vereinen zusammen. Dort muss man innerhalb kürzester Zeit den Spielern vermitteln, wie man Spielen möchte. Das ist doch eher positiv.
Vor einem Turnier, hat Wilmots einen Monat mit der Mannschaft. Da wird ganz normal trainiert. Eine Vorbereitung halt (abgesehen vom Fitnessaspekt).
Der größte unterschied zu den Vereinstrainern ist doch die zwischenmenschliche Komponente. Jeden Tag mit den Spielern ein gutes Verhältnis zu haben und trotzdem als Autorität vermitteln zu können.
Und da sehe ich im Moment wenige, denen ich das so zutraue wie Wilmots.
Da bleibt mir im Gedächtnis, dass er de Bruyne gefragt hatte Courtois aus dem Kader zu schmeissen, obwohl er der beste Torhüter der Belgier ist. Daher denke ich, dass Wilmots sehr viel wert auf den Teamgedanken legt (was meiner Meinung noch bei uns im Moment total zerrüttet ist).
Damit möchte ich nicht sagen, dass Wilmots ein Welttrainer ist. Ich kann seine Arbeit bei Belgien nicht beurteilen, auch wenn die Ergebnisse gut sind.
Aber wenn man auf Schalke von seiner Arbeit bei Belgien überzeugt ist, dann sollte es kein Hinderniss sein, dass er momentan "nur" Nationaltrainer ist.
Die Aussage, dass er nur mit ihm verhandele, damit er die Fans besänftigt ist mir schon wieder viel zu negativ und nach einer Verpflichtung würde hier vermutlich größtenteils ge(wil)motzt, nur weil einige hier ihren Liebling Lewandowski nicht bekommen.
Ich sehe es ein wenig anders.
Einerseits ist es richtig, dass man in einer NM den Spielern schnell klar machen muss, wie sie spielen sollen, jedoch gilt dies natürlich auch für die gegnerischen Mannschaften, sodass hier Waffengleichheit besteht.
Durch Veränderungen der Nominierungen, Verletzungen etc. gibt es eine gewisse Rotation und sofern man es nicht mit einer NM zu tun hat die auf große Blöcke aus einer Vereinsmannschaft aufbauen und deren Mannschaftstaktik übernehmen könnte heißt es da schnell die Spieler schnell die Taktik umsetzen lassen, die dem Trainer vorschwebt.
Andererseits sprechen wir dadurch alleine schon Zeitbedingt von einem ganz anderen Niveau an Eingespieltheit, taktischer Feinheit, und Abstimmung innerhalb der Nationalmannschaft, als es bei einer Vereinsmannschaft durch regelmäßiges Training möglich wäre.
Dh. man kann anhand der Leistungen einer NM eben schwer Rückschlüsse darauf ziehen wie es im Verein liefe, da hier ein höherer Maßstab anliegt.
Hinzu kommt das durch Motivation und einzelne Leistungsschübe über kurze Zeit in einer NM mehr erreicht werden kann als bei einer Vereinsmannschaft.
Ein Turnier dauert regelmäßig ja nur ein paar Wochen und da ist es zB. aus meiner Sicht eher drin, wenn ein Spieler zB. Positionsfremd eingesetzt wird und motiviert an die Sache heran geht, dass dieser eine gute Leistung zeigt als wenn dies über eine komplette BL Saison erfolgt. Man erinnere sich zB. nur an die Leistungen eines Altintops als RV bei der Türkei, die eines Bastos als LV bei Brasilien, die Spiele eines Schweinsteigers als ROM gegen Portugal etc.
Ähnlich sieht es mit der Motivation aus.
Es ist möglich, gerade bei Turnieren, die Motivation recht hoch zu halten und dadurch bessere Leistung zu bringen, insbesondere wenn dann noch die Ergebnisse stimmen sollten. Das ist aber nur für eine begrenzte Zeit möglich und über eine Saison erlebt man immer wieder Rückschläge, die es zu verdauen gilt.
Für mich sind die Anforderungen an einen Vereinstrainer andere als an einen NM Trainer.
Die Umstände und Möglichkeiten ermöglichen es, das verschiedene Stärken und Schwächen irgendwo funktionieren können während sie anderswo scheitern.
Einen Favre zB. würde ich für einen schlechten NM Trainer halten, so sehr ich ihn auch als Vereinstrainer schätze, da ihm diese Fähigkeit ein wenig zu fehlen scheint seine Mannschaft richtig motivieren zu können und es auch eine gewisse Zeit des Trainings braucht ehe sein System dauerhaft greift.
Umgekehrt halte ich Klinsmann für einen sehr guten NM Trainer, da er es schafft seine Spieler Punktgenau zu motivieren und innerhalb der begrenzten Zeit seine taktischen Vorstellungen einer Mannschaft auf dem Niveau ein zu trichtern was möglich ist, möchte ihn aber nie wieder als Vereinstrainer sehen, da er für mich das Paradebeispiel darstellt wenn ein Trainer mit den nötigen Fähigkeiten für einen guten NM Trainer aber ohne die Fähigkeiten eines guten Vereinstrainers einen Verein übernimmt.
Und dann gibt es sicherlich auch diejenigen die beides beherrschen und sowohl im Verein als auch bei einer NM voll überzeugen können. Hier denke ich zB. an einen Van Gaal.
Letztlich muss ich sagen, dass ich bei Wilmots eher davon ausgehen würde, dass er ein Klinsmann als Vereins-Trainer ist.
27.05.2015 - 11:55 Uhr
Zitat von Machiavelli04
Ich habe ja auch nicht Wilmots arbeitet bewertet, sondern nur gesagt, dass ein Nationaltraineramt meiner Meinung nach kein komplettes Ausschlusskriterium sein sollte.
Bei der WM fand ich Belgien hinten recht stabil. Vorne fand ich eher Mertens überragend, wenn ich mich recht erinnere, aber das ist ja unwichtig.
Ich habe ja auch nicht Wilmots arbeitet bewertet, sondern nur gesagt, dass ein Nationaltraineramt meiner Meinung nach kein komplettes Ausschlusskriterium sein sollte.
Bei der WM fand ich Belgien hinten recht stabil. Vorne fand ich eher Mertens überragend, wenn ich mich recht erinnere, aber das ist ja unwichtig.

Ein Ausschlusskriterium ist es auch nicht zwingend, das stimmt. Aber die Arbeit ist eben auch eine andere. Ich hab hier auch schon gelesen, dass man mit Nationalteams schwieriger Konzepte oder Mechanismen detailliert einstudieren könne und da gibt es eben viele Gegenbeispiele, die die gleichen Gundvoraussetzungen wie Wilmots haben - nur, dass die Spieler eventuell nicht so ein Talent besitzen.
Ja, defensiv ist Belgien echt der Wahnsinn unter Wilmots, aber offensiv halt einfallslos und bisschen stumpf. Hazard war auch in schlechter Form, deswegen hats auch nicht so geklappt
Mertens war klasse, lass den mal holen.
27.05.2015 - 11:57 Uhr
Zitat von Machiavelli04
Ich habe ja auch nicht Wilmots arbeitet bewertet, sondern nur gesagt, dass ein Nationaltraineramt meiner Meinung nach kein komplettes Ausschlusskriterium sein sollte.
Bei der WM fand ich Belgien hinten recht stabil. Vorne fand ich eher Mertens überragend, wenn ich mich recht erinnere, aber das ist ja unwichtig.
Ich habe ja auch nicht Wilmots arbeitet bewertet, sondern nur gesagt, dass ein Nationaltraineramt meiner Meinung nach kein komplettes Ausschlusskriterium sein sollte.
Bei der WM fand ich Belgien hinten recht stabil. Vorne fand ich eher Mertens überragend, wenn ich mich recht erinnere, aber das ist ja unwichtig.

Um es mal mit anderen Worten zu sagen:
Mit Wilmots würde man sich sehr wahrscheinlich eher nicht den, von Heldt, angepriesenen Wunsch von einem erfrischenden und leidenschaftlichen Fußball erfüllen. Da stecken die Wünsche mehr in der Person selbst und dessen mit dem Club verknüpften Vergangenheit.
Wie hier mehrfach ziemlich detailliert dargestellt wurde, gibt es durchaus geeignetere Kandidaten für den Job (und den damit verbundenen Wunsch an bestimmten Fußball).
27.05.2015 - 12:02 Uhr
Zitat von DrBall
Ohne dir jetzt widersprechen zu wollen, aber mein Eindruck war auch, dass Paderborns Spiel sehr von der Laufstärke der Paderborner lebte. Meinst du das wäre vergleichbar auch auf Schalke möglich? Trotz der Mehrbelastung durch die EL und die damit verbundenen englischen Wochen?
Ich glaube nämlich in dem Falle würde man zur Mitte der Rückrunde beginnen auf dem Zahnfleisch zu gehen, weil einfach der kraftzehrende Stil Paderborns auf Schalke mit der Mehrbelastung schwer umzusetzen wäre.
Zitat von bytheway95
Habe dazu schon einen längeren Beitrag geschrieben. Beitrag 1976 in diesem Thread, aber ich kopiere es einfach nochmal hier rein... Zu seinem Umgang mit Talenten kann ich aber nichts beitragen, da ich mich mit Paderborns Jugendarbeit überhaupt nicht auskenne.
___________________
Da ich leichter Paderborn-Sympathisant bin, verfolge ich die Paderborner auch schon seit ein paar Jahren etwas intensiver als andere Zweitligavereine. Aber auch 2013/14 habe ich nicht jedes Spiel von ihnen gesehen (und erst recht nicht über 90 Minuten, eigentlich meistens in der Konferenz) und diese Saison habe ich sie auch nur über 90 Minuten gesehen, wenn sie denn mal ein Einzelspiel hatten. Deshalb kann meine Einschätzung eventuell auch nicht zu 100 % zutreffen.
Um Breitenreiters Arbeit in Paderborn genauer einzuschätzen, sollte man mal noch weiter in die Vergangenheit blicken: Paderborn war über mehrere Jahre hinweg graues Mittelfeld bzw. Abstiegskandidat. Dann kam Roger Schmidt und installierte den Fußball, den er jetzt auch in Leverkusen spielen lässt. Damit hatte er großen Erfolg - aus dem Abstiegskandidaten wurde eine Mannschaft, die den Aufstieg nur knapp verpasste. Anschließend ging Schmidt zu Salzburg und auf ihn folgte in Paderborn - ironischerweise - Schmidt. Leider ein nicht sonderlich erfolgreicher Schmidt. Stephan Schmidt, der vergangene Saison 9 oder 10 Spiele Trainer bei Cottbus war und kein einziges davon gewinnen konnte. So war auch Paderborn eher wieder Abstiegskandidat.
Auf Schmidt folgte dann Breitenreiter. Die Paderborner Fans waren z.T. zu Beginn etwas skeptisch, denn Breitenreiter holte einige Spieler von seiner vorherigen Trainerstation Havelse. Die Saison 2013/14 begann sehr schwach. Unter anderem verlor man gegen den späteren Absteiger Cottbus mit 0:4. Anschließend waren aber Steigerungen beobachtbar - sowohl spielerisch als auch ergebnistechnisch.
Was dann folgte, war eine bärenstarke Rückrunde. Der Aufstieg war aber nicht nur mit der Person Breitenreiter verbunden, sondern ebenso stark mit Alban Meha, der vergangene Saison eine calhanoglueske Freistoßtorquote hatte. Ansonsten hätte es vermutlich - ähnlich wie bei Roger Schmidt - nicht ganz zum Aufstieg gereicht. Ebenso muss man aber auch im Umkehrschluss sagen, dass mit einem dauerhaft fitten Alban Meha der Klassenerhalt locker drin gewesen wäre. Denn dann hätte er wohl 3 bis 4 Freistoßtore mehr geschossen und die hätten ja möglicherweise genügt.
Paderborns Spielweise unter Breitenreiter würde ich so bezeichnen: Eine Mannschaft, die ordentlich verteidigt, auch selber das Heft in die Hand nehmen möchte und konstruktiv spielen möchte - trotz mangelnder individueller Qualität. Ein Kölner hat hier in diesem Thread geschrieben, Paderborn hätte vergangene Saison den schönsten Fußball der 2. Bundesliga gespielt. Da kann ich prinzipiell voll zustimmen. Eine spielerische Offenbarung wie bei Roger Schmidt, Jürgen Klopp oder Lucien Favre (in dieser Rückrunde) kann aber vorerst wohl nicht erwartet werden. Eher ergebnistechnischer Erfolg mit ansehnlichem Fußball und guter Balance zwischen Defensive und Offensive.
_________________________________________
Zusammenfassung: Breitenreiter ist für mich der Trainertyp Motivator, der aber auch gute taktische Kompetenz zeigt. An manchen Stellen hat er sich diese Saison aber bei der Aufstellung vertan... das aber mehr in Einzelfällen. Ich habe den Eindruck, dass bei ihm die Trainingsleistungen eine sehr hohe Relevanz haben. Da wird ein eigentlich qualitativ besserer Spieler halt eben mal nicht aufgestellt, wenn er nicht so motiviert trainiert hat wie ein eigentlich schwächerer Spieler. Für die Entwicklung der Spieler sicher nicht verkehrt, für die kurzfristigen Ergebnisse möglicherweise nicht ganz optimal.
Zitat von TH3HUNT3R25
Ich weiß auch nicht, ob ich komplett hinter dem Mond wohn(t)e, aber auch ich wäre sehr dankbar, wenn einer erläutern könnte, was AB so auszeichnet und welche Spielphilosophie usw. er verfolgt. Klar, ich hab mitbekommen, dass er mit Paderborn nicht kläglich gescheitert ist (HR war sogar überraschend gut), doch welche Taktik er zumeist verfolgt hat, welchen Umgang er mit der Mannschaft hatte und ob man ihn überhaupt als Taktiker bzw. "Konzeptrainer" (sehr suspekter Begriff
) kategorisieren kann, ist mir nicht wirklich bewusst.
Zitat von marvin-blau-weiss
Da man mittlerweile viel über Herrn Breitenreiter hört und liest, wollte ich wissen, wie lässt er spielen, steht er füreine Spielphilosophie?
Da HH gesagt hat, dass man vermehrt auf die Jugend setzen möchte, lässt er sie ran und kann sie auch voranbringen? Paderborn hat ja jetzt nicht allzuviele Talente
Da man mittlerweile viel über Herrn Breitenreiter hört und liest, wollte ich wissen, wie lässt er spielen, steht er füreine Spielphilosophie?
Da HH gesagt hat, dass man vermehrt auf die Jugend setzen möchte, lässt er sie ran und kann sie auch voranbringen? Paderborn hat ja jetzt nicht allzuviele Talente
Ich weiß auch nicht, ob ich komplett hinter dem Mond wohn(t)e, aber auch ich wäre sehr dankbar, wenn einer erläutern könnte, was AB so auszeichnet und welche Spielphilosophie usw. er verfolgt. Klar, ich hab mitbekommen, dass er mit Paderborn nicht kläglich gescheitert ist (HR war sogar überraschend gut), doch welche Taktik er zumeist verfolgt hat, welchen Umgang er mit der Mannschaft hatte und ob man ihn überhaupt als Taktiker bzw. "Konzeptrainer" (sehr suspekter Begriff
) kategorisieren kann, ist mir nicht wirklich bewusst.Habe dazu schon einen längeren Beitrag geschrieben. Beitrag 1976 in diesem Thread, aber ich kopiere es einfach nochmal hier rein... Zu seinem Umgang mit Talenten kann ich aber nichts beitragen, da ich mich mit Paderborns Jugendarbeit überhaupt nicht auskenne.
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Da ich leichter Paderborn-Sympathisant bin, verfolge ich die Paderborner auch schon seit ein paar Jahren etwas intensiver als andere Zweitligavereine. Aber auch 2013/14 habe ich nicht jedes Spiel von ihnen gesehen (und erst recht nicht über 90 Minuten, eigentlich meistens in der Konferenz) und diese Saison habe ich sie auch nur über 90 Minuten gesehen, wenn sie denn mal ein Einzelspiel hatten. Deshalb kann meine Einschätzung eventuell auch nicht zu 100 % zutreffen.
Um Breitenreiters Arbeit in Paderborn genauer einzuschätzen, sollte man mal noch weiter in die Vergangenheit blicken: Paderborn war über mehrere Jahre hinweg graues Mittelfeld bzw. Abstiegskandidat. Dann kam Roger Schmidt und installierte den Fußball, den er jetzt auch in Leverkusen spielen lässt. Damit hatte er großen Erfolg - aus dem Abstiegskandidaten wurde eine Mannschaft, die den Aufstieg nur knapp verpasste. Anschließend ging Schmidt zu Salzburg und auf ihn folgte in Paderborn - ironischerweise - Schmidt. Leider ein nicht sonderlich erfolgreicher Schmidt. Stephan Schmidt, der vergangene Saison 9 oder 10 Spiele Trainer bei Cottbus war und kein einziges davon gewinnen konnte. So war auch Paderborn eher wieder Abstiegskandidat.
Auf Schmidt folgte dann Breitenreiter. Die Paderborner Fans waren z.T. zu Beginn etwas skeptisch, denn Breitenreiter holte einige Spieler von seiner vorherigen Trainerstation Havelse. Die Saison 2013/14 begann sehr schwach. Unter anderem verlor man gegen den späteren Absteiger Cottbus mit 0:4. Anschließend waren aber Steigerungen beobachtbar - sowohl spielerisch als auch ergebnistechnisch.
Was dann folgte, war eine bärenstarke Rückrunde. Der Aufstieg war aber nicht nur mit der Person Breitenreiter verbunden, sondern ebenso stark mit Alban Meha, der vergangene Saison eine calhanoglueske Freistoßtorquote hatte. Ansonsten hätte es vermutlich - ähnlich wie bei Roger Schmidt - nicht ganz zum Aufstieg gereicht. Ebenso muss man aber auch im Umkehrschluss sagen, dass mit einem dauerhaft fitten Alban Meha der Klassenerhalt locker drin gewesen wäre. Denn dann hätte er wohl 3 bis 4 Freistoßtore mehr geschossen und die hätten ja möglicherweise genügt.
Paderborns Spielweise unter Breitenreiter würde ich so bezeichnen: Eine Mannschaft, die ordentlich verteidigt, auch selber das Heft in die Hand nehmen möchte und konstruktiv spielen möchte - trotz mangelnder individueller Qualität. Ein Kölner hat hier in diesem Thread geschrieben, Paderborn hätte vergangene Saison den schönsten Fußball der 2. Bundesliga gespielt. Da kann ich prinzipiell voll zustimmen. Eine spielerische Offenbarung wie bei Roger Schmidt, Jürgen Klopp oder Lucien Favre (in dieser Rückrunde) kann aber vorerst wohl nicht erwartet werden. Eher ergebnistechnischer Erfolg mit ansehnlichem Fußball und guter Balance zwischen Defensive und Offensive.
_________________________________________
Zusammenfassung: Breitenreiter ist für mich der Trainertyp Motivator, der aber auch gute taktische Kompetenz zeigt. An manchen Stellen hat er sich diese Saison aber bei der Aufstellung vertan... das aber mehr in Einzelfällen. Ich habe den Eindruck, dass bei ihm die Trainingsleistungen eine sehr hohe Relevanz haben. Da wird ein eigentlich qualitativ besserer Spieler halt eben mal nicht aufgestellt, wenn er nicht so motiviert trainiert hat wie ein eigentlich schwächerer Spieler. Für die Entwicklung der Spieler sicher nicht verkehrt, für die kurzfristigen Ergebnisse möglicherweise nicht ganz optimal.
Ohne dir jetzt widersprechen zu wollen, aber mein Eindruck war auch, dass Paderborns Spiel sehr von der Laufstärke der Paderborner lebte. Meinst du das wäre vergleichbar auch auf Schalke möglich? Trotz der Mehrbelastung durch die EL und die damit verbundenen englischen Wochen?
Ich glaube nämlich in dem Falle würde man zur Mitte der Rückrunde beginnen auf dem Zahnfleisch zu gehen, weil einfach der kraftzehrende Stil Paderborns auf Schalke mit der Mehrbelastung schwer umzusetzen wäre.
In der Bundesliga stimme ich zu, dass da die Laufstärke sehr viel ausgemacht hat. Denn auch wenn der Kader stärker war als der der Braunschweiger und Fürther in den Jahren zuvor, hat es von der individuellen Klasse absolut nicht gereicht. Da wurde natürlich viel mit Laufstärke kompensiert.
In der 2. Liga habe ich zwar eine kämpferische Mannschaft in Erinnerung, aber der Aufstieg lag meiner Meinung nach nicht darin begründet, sondern vielmehr an den drei Faktoren, die ich in oberem Text schon angesprochen hatte:
- In Teilen konnte sicherlich noch an Roger Schmidts Arbeit angeknüpft werden, auch wenn in der Zwischenzeit ein anderer Trainer dort war.
- Die konzeptionelle Ausrichtung Breitenreiters. Natürlich auch mit einem bestimmten Grad an Laufstärke und Kampfgeist, aber auch spielerisch gut.
- Mehas Freistöße, die in der Saison 2013/14 einfach überragend waren.
27.05.2015 - 12:03 Uhr
Zitat von Gunvolf
Also ich finde diese These das Heldt Wilmots nur wegen den fans holen würde doch etwas unglaubwürdig. Das klingt für mich nach Stammtischgerede.
Das es eine rolle bei der entscheidung spielen könnte das er anders als andere Trainer einen kredit bei den fans hat mag ich nicht bestreiten Heldt aber zu unterstellen das er ihn alleine deswegen holen würde entbehrt für mich jedem nachweißbaren Argument.
Bei der auswahl eines trainers spielt immer die hauptrolle das dieser trainer ein konzept vorlegen kann mit dem die vereinsführung einverstanden ist. Das Heldt dies auch so handhabt hat er oft genug durchblicken lassen so wurde ja auch beim beispiel effenberg bei der vorletzten trainersuche berichtet das man mit ihm gesprochen hat und sich ein konzept hat vorlegen lassen. Auch hat Heldt für mich bisher nicht unbedingt den eindruck gemacht alleine der öffentlichkeit wegen einen trainer zu verpflichten.
Das gesamtpaket muss eben stimmen und da gehört nicht nur ein pro argument dazu auch wenn dies ein sehr wichtiges ist.
Zitat von eichelsen
Genauso sehe ich das. Wilmots ist eine emotionale Lösung für die Fans. Ist sicher kein schlechter, aber bei Belgien find ich ihn bisher doch eher mau. Die Verbundenheit ist schön und er wird viel Kredit bei den Fans haben, aber wenn der Erfolg ausbleibt, wird der auch schnell aufgebraucht sein. Ich finde nicht, dass Hotte seine letzte Trainerchance dafür verbrauchen sollte, dass er einen Trainer holt, der eine herausragend talentierte Mannschaft nur ganz okay spielen lässt und vor 10 Jahren nur eine halbe Saison bei einer Vereinsmannschaft coachte. Das ist so viel Risiko.
Scheinbar gibt es bei Wilmots ja eine Ablöse zu zahlen und wenn wir Geld in die Hand nehmen, kann man das auch bei anderen Kandidaten machen, die mehr Potenzial haben.
edit: Die Umfrage wurde neu gestartet?
Zitat von Toni1904
Was qualifilziert ihn eigentlich fachlich für Schalke? Istz ja toll, dass er den Verein liebt und die Fans ihn mögen, aber sollte nicht das Trainer know how ausschlaggebend dafür sein, wer neuer Trainer auf Schalke wird?
Wilmots ist für mich irgendwie eine Lösung, nur um die Fans zu besänftigen.
Was qualifilziert ihn eigentlich fachlich für Schalke? Istz ja toll, dass er den Verein liebt und die Fans ihn mögen, aber sollte nicht das Trainer know how ausschlaggebend dafür sein, wer neuer Trainer auf Schalke wird?
Wilmots ist für mich irgendwie eine Lösung, nur um die Fans zu besänftigen.
Genauso sehe ich das. Wilmots ist eine emotionale Lösung für die Fans. Ist sicher kein schlechter, aber bei Belgien find ich ihn bisher doch eher mau. Die Verbundenheit ist schön und er wird viel Kredit bei den Fans haben, aber wenn der Erfolg ausbleibt, wird der auch schnell aufgebraucht sein. Ich finde nicht, dass Hotte seine letzte Trainerchance dafür verbrauchen sollte, dass er einen Trainer holt, der eine herausragend talentierte Mannschaft nur ganz okay spielen lässt und vor 10 Jahren nur eine halbe Saison bei einer Vereinsmannschaft coachte. Das ist so viel Risiko.
Scheinbar gibt es bei Wilmots ja eine Ablöse zu zahlen und wenn wir Geld in die Hand nehmen, kann man das auch bei anderen Kandidaten machen, die mehr Potenzial haben.
edit: Die Umfrage wurde neu gestartet?
Also ich finde diese These das Heldt Wilmots nur wegen den fans holen würde doch etwas unglaubwürdig. Das klingt für mich nach Stammtischgerede.
Das es eine rolle bei der entscheidung spielen könnte das er anders als andere Trainer einen kredit bei den fans hat mag ich nicht bestreiten Heldt aber zu unterstellen das er ihn alleine deswegen holen würde entbehrt für mich jedem nachweißbaren Argument.
Bei der auswahl eines trainers spielt immer die hauptrolle das dieser trainer ein konzept vorlegen kann mit dem die vereinsführung einverstanden ist. Das Heldt dies auch so handhabt hat er oft genug durchblicken lassen so wurde ja auch beim beispiel effenberg bei der vorletzten trainersuche berichtet das man mit ihm gesprochen hat und sich ein konzept hat vorlegen lassen. Auch hat Heldt für mich bisher nicht unbedingt den eindruck gemacht alleine der öffentlichkeit wegen einen trainer zu verpflichten.
Das gesamtpaket muss eben stimmen und da gehört nicht nur ein pro argument dazu auch wenn dies ein sehr wichtiges ist.
Glaubst du ernsthaft, dass Wilmots ohne seine ruhmreiche Vergangenheit hier auch nur im Entferntesten zur Debatte stehen würde? Wenn man den Punkt mal ausblendet, hat er bisher recht wenig an relevanten Qualifikationen vorzuweisen, sodass er als Vereinstrainer eine ziemliche Wundertüte wäre.
27.05.2015 - 12:09 Uhr
Zitat von DrBall
Ich sehe es ein wenig anders.
Einerseits ist es richtig, dass man in einer NM den Spielern schnell klar machen muss, wie sie spielen sollen, jedoch gilt dies natürlich auch für die gegnerischen Mannschaften, sodass hier Waffengleichheit besteht.
Durch Veränderungen der Nominierungen, Verletzungen etc. gibt es eine gewisse Rotation und sofern man es nicht mit einer NM zu tun hat die auf große Blöcke aus einer Vereinsmannschaft aufbauen und deren Mannschaftstaktik übernehmen könnte heißt es da schnell die Spieler schnell die Taktik umsetzen lassen, die dem Trainer vorschwebt.
Andererseits sprechen wir dadurch alleine schon Zeitbedingt von einem ganz anderen Niveau an Eingespieltheit, taktischer Feinheit, und Abstimmung innerhalb der Nationalmannschaft, als es bei einer Vereinsmannschaft durch regelmäßiges Training möglich wäre.
Dh. man kann anhand der Leistungen einer NM eben schwer Rückschlüsse darauf ziehen wie es im Verein liefe, da hier ein höherer Maßstab anliegt.
Hinzu kommt das durch Motivation und einzelne Leistungsschübe über kurze Zeit in einer NM mehr erreicht werden kann als bei einer Vereinsmannschaft.
Ein Turnier dauert regelmäßig ja nur ein paar Wochen und da ist es zB. aus meiner Sicht eher drin, wenn ein Spieler zB. Positionsfremd eingesetzt wird und motiviert an die Sache heran geht, dass dieser eine gute Leistung zeigt als wenn dies über eine komplette BL Saison erfolgt. Man erinnere sich zB. nur an die Leistungen eines Altintops als RV bei der Türkei, die eines Bastos als LV bei Brasilien, die Spiele eines Schweinsteigers als ROM gegen Portugal etc.
Ähnlich sieht es mit der Motivation aus.
Es ist möglich, gerade bei Turnieren, die Motivation recht hoch zu halten und dadurch bessere Leistung zu bringen, insbesondere wenn dann noch die Ergebnisse stimmen sollten. Das ist aber nur für eine begrenzte Zeit möglich und über eine Saison erlebt man immer wieder Rückschläge, die es zu verdauen gilt.
Für mich sind die Anforderungen an einen Vereinstrainer andere als an einen NM Trainer.
Die Umstände und Möglichkeiten ermöglichen es, das verschiedene Stärken und Schwächen irgendwo funktionieren können während sie anderswo scheitern.
Einen Favre zB. würde ich für einen schlechten NM Trainer halten, so sehr ich ihn auch als Vereinstrainer schätze, da ihm diese Fähigkeit ein wenig zu fehlen scheint seine Mannschaft richtig motivieren zu können und es auch eine gewisse Zeit des Trainings braucht ehe sein System dauerhaft greift.
Umgekehrt halte ich Klinsmann für einen sehr guten NM Trainer, da er es schafft seine Spieler Punktgenau zu motivieren und innerhalb der begrenzten Zeit seine taktischen Vorstellungen einer Mannschaft auf dem Niveau ein zu trichtern was möglich ist, möchte ihn aber nie wieder als Vereinstrainer sehen, da er für mich das Paradebeispiel darstellt wenn ein Trainer mit den nötigen Fähigkeiten für einen guten NM Trainer aber ohne die Fähigkeiten eines guten Vereinstrainers einen Verein übernimmt.
Und dann gibt es sicherlich auch diejenigen die beides beherrschen und sowohl im Verein als auch bei einer NM voll überzeugen können. Hier denke ich zB. an einen Van Gaal.
Letztlich muss ich sagen, dass ich bei Wilmots eher davon ausgehen würde, dass er ein Klinsmann als Vereins-Trainer ist.
Zitat von Machiavelli04
Ich finde es auch etwas forsch zu sagen, dass man nicht wissen könne, ob Wilmots Vereinsmannschaften trainieren könne.
Er ist jetzt seit 5 Jahren bei der belgischen Nationalmannschaft tätig. Da kommen alle paar Monate Spieler aus verschiedenen Vereinen zusammen. Dort muss man innerhalb kürzester Zeit den Spielern vermitteln, wie man Spielen möchte. Das ist doch eher positiv.
Vor einem Turnier, hat Wilmots einen Monat mit der Mannschaft. Da wird ganz normal trainiert. Eine Vorbereitung halt (abgesehen vom Fitnessaspekt).
Der größte unterschied zu den Vereinstrainern ist doch die zwischenmenschliche Komponente. Jeden Tag mit den Spielern ein gutes Verhältnis zu haben und trotzdem als Autorität vermitteln zu können.
Und da sehe ich im Moment wenige, denen ich das so zutraue wie Wilmots.
Da bleibt mir im Gedächtnis, dass er de Bruyne gefragt hatte Courtois aus dem Kader zu schmeissen, obwohl er der beste Torhüter der Belgier ist. Daher denke ich, dass Wilmots sehr viel wert auf den Teamgedanken legt (was meiner Meinung noch bei uns im Moment total zerrüttet ist).
Damit möchte ich nicht sagen, dass Wilmots ein Welttrainer ist. Ich kann seine Arbeit bei Belgien nicht beurteilen, auch wenn die Ergebnisse gut sind.
Aber wenn man auf Schalke von seiner Arbeit bei Belgien überzeugt ist, dann sollte es kein Hinderniss sein, dass er momentan "nur" Nationaltrainer ist.
Die Aussage, dass er nur mit ihm verhandele, damit er die Fans besänftigt ist mir schon wieder viel zu negativ und nach einer Verpflichtung würde hier vermutlich größtenteils ge(wil)motzt, nur weil einige hier ihren Liebling Lewandowski nicht bekommen.
Ich finde es auch etwas forsch zu sagen, dass man nicht wissen könne, ob Wilmots Vereinsmannschaften trainieren könne.
Er ist jetzt seit 5 Jahren bei der belgischen Nationalmannschaft tätig. Da kommen alle paar Monate Spieler aus verschiedenen Vereinen zusammen. Dort muss man innerhalb kürzester Zeit den Spielern vermitteln, wie man Spielen möchte. Das ist doch eher positiv.
Vor einem Turnier, hat Wilmots einen Monat mit der Mannschaft. Da wird ganz normal trainiert. Eine Vorbereitung halt (abgesehen vom Fitnessaspekt).
Der größte unterschied zu den Vereinstrainern ist doch die zwischenmenschliche Komponente. Jeden Tag mit den Spielern ein gutes Verhältnis zu haben und trotzdem als Autorität vermitteln zu können.
Und da sehe ich im Moment wenige, denen ich das so zutraue wie Wilmots.
Da bleibt mir im Gedächtnis, dass er de Bruyne gefragt hatte Courtois aus dem Kader zu schmeissen, obwohl er der beste Torhüter der Belgier ist. Daher denke ich, dass Wilmots sehr viel wert auf den Teamgedanken legt (was meiner Meinung noch bei uns im Moment total zerrüttet ist).
Damit möchte ich nicht sagen, dass Wilmots ein Welttrainer ist. Ich kann seine Arbeit bei Belgien nicht beurteilen, auch wenn die Ergebnisse gut sind.
Aber wenn man auf Schalke von seiner Arbeit bei Belgien überzeugt ist, dann sollte es kein Hinderniss sein, dass er momentan "nur" Nationaltrainer ist.
Die Aussage, dass er nur mit ihm verhandele, damit er die Fans besänftigt ist mir schon wieder viel zu negativ und nach einer Verpflichtung würde hier vermutlich größtenteils ge(wil)motzt, nur weil einige hier ihren Liebling Lewandowski nicht bekommen.
Ich sehe es ein wenig anders.
Einerseits ist es richtig, dass man in einer NM den Spielern schnell klar machen muss, wie sie spielen sollen, jedoch gilt dies natürlich auch für die gegnerischen Mannschaften, sodass hier Waffengleichheit besteht.
Durch Veränderungen der Nominierungen, Verletzungen etc. gibt es eine gewisse Rotation und sofern man es nicht mit einer NM zu tun hat die auf große Blöcke aus einer Vereinsmannschaft aufbauen und deren Mannschaftstaktik übernehmen könnte heißt es da schnell die Spieler schnell die Taktik umsetzen lassen, die dem Trainer vorschwebt.
Andererseits sprechen wir dadurch alleine schon Zeitbedingt von einem ganz anderen Niveau an Eingespieltheit, taktischer Feinheit, und Abstimmung innerhalb der Nationalmannschaft, als es bei einer Vereinsmannschaft durch regelmäßiges Training möglich wäre.
Dh. man kann anhand der Leistungen einer NM eben schwer Rückschlüsse darauf ziehen wie es im Verein liefe, da hier ein höherer Maßstab anliegt.
Hinzu kommt das durch Motivation und einzelne Leistungsschübe über kurze Zeit in einer NM mehr erreicht werden kann als bei einer Vereinsmannschaft.
Ein Turnier dauert regelmäßig ja nur ein paar Wochen und da ist es zB. aus meiner Sicht eher drin, wenn ein Spieler zB. Positionsfremd eingesetzt wird und motiviert an die Sache heran geht, dass dieser eine gute Leistung zeigt als wenn dies über eine komplette BL Saison erfolgt. Man erinnere sich zB. nur an die Leistungen eines Altintops als RV bei der Türkei, die eines Bastos als LV bei Brasilien, die Spiele eines Schweinsteigers als ROM gegen Portugal etc.
Ähnlich sieht es mit der Motivation aus.
Es ist möglich, gerade bei Turnieren, die Motivation recht hoch zu halten und dadurch bessere Leistung zu bringen, insbesondere wenn dann noch die Ergebnisse stimmen sollten. Das ist aber nur für eine begrenzte Zeit möglich und über eine Saison erlebt man immer wieder Rückschläge, die es zu verdauen gilt.
Für mich sind die Anforderungen an einen Vereinstrainer andere als an einen NM Trainer.
Die Umstände und Möglichkeiten ermöglichen es, das verschiedene Stärken und Schwächen irgendwo funktionieren können während sie anderswo scheitern.
Einen Favre zB. würde ich für einen schlechten NM Trainer halten, so sehr ich ihn auch als Vereinstrainer schätze, da ihm diese Fähigkeit ein wenig zu fehlen scheint seine Mannschaft richtig motivieren zu können und es auch eine gewisse Zeit des Trainings braucht ehe sein System dauerhaft greift.
Umgekehrt halte ich Klinsmann für einen sehr guten NM Trainer, da er es schafft seine Spieler Punktgenau zu motivieren und innerhalb der begrenzten Zeit seine taktischen Vorstellungen einer Mannschaft auf dem Niveau ein zu trichtern was möglich ist, möchte ihn aber nie wieder als Vereinstrainer sehen, da er für mich das Paradebeispiel darstellt wenn ein Trainer mit den nötigen Fähigkeiten für einen guten NM Trainer aber ohne die Fähigkeiten eines guten Vereinstrainers einen Verein übernimmt.
Und dann gibt es sicherlich auch diejenigen die beides beherrschen und sowohl im Verein als auch bei einer NM voll überzeugen können. Hier denke ich zB. an einen Van Gaal.
Letztlich muss ich sagen, dass ich bei Wilmots eher davon ausgehen würde, dass er ein Klinsmann als Vereins-Trainer ist.
Nächster guter Beitrag.
Man muss m.E. auch sehen, dass Belgien während der WM einen ziemlich biederen und schlechten Fußball gespielt hat. Sie haben zumeist über viel K(r)ampf hinten heraus die Spiele knapp gewonnen, aber mannschaftstaktisch war das wahrlich keine Meisterleistung, wenn man sieht, welches brutale Potential diese Mannschaft eigentlich hat. Ich war vor der WM sehr gespannt auf Belgien und währenddessen ziemlich enttäuscht.
Nun kann man Wilmots sicherlich zugute halten, dass er der Truppe Siegeswillen und Kampfgeist eingeimpft hat, aber ich möchte hier dringend einen Punkt zu bedenken geben: es ist in der Tat etwas anderes, ob ein Team über vier Woche eine enge Gemeinschaft bilden muss, oder über Jahre. Insbesondere wenn man mit einbezieht, dass es in unserem Team gerade im zwischenmenschlichen Bereich zu haken scheint. Natürlich kann ich Egomanen für ein Turnier und ein Ziel motivieren, ihre Egoismen im Zaum zu halten. Dies ist aber deutlich schwieriger, wenn die Betroffenen wissen, dass sie miteinander womöglich noch Jahre verbringen müssen. Es ist deutlich leichter Teamgeist turnierbezogen in einer Nationalmannschaft zu erzeugen, als in einer Vereinsmannschaft. Man denke an die WM 1990, die trotz der ganzen Heiopeis unter Beckenbauer gewonnen werden konnte.
Da sehe ich es durchaus als kritisch an, zu vermuten, dass Wilmots nun auf Schalke den großen Teamgeist entfachen kann. Zumal man wieder einen Trainer hätte, der die junge Generation aus den Leistungszentren in Deutschland schlecht kennt, der keine besonders überzeugende Ansprache in Landessprache hinbekommen wird und der in erster Linie ein Mann fürs Volk ist. Das braucht es aber viel weniger, als einen Mann für die Mannschaft und wenn HH schon sagt, der nächste Trainer müsse "perfekt" werden, dann ist Wilmots weit entfernt von perfekt. Keine Frage, die meisten anderen, mal abgesehen von Rangnick, den Du hier immer bringen kannst, auch.
Keine Frage, Lewandowski ist auch nicht die "perfekte" Lösung, weil es diese ohnehin nicht gibt. Aber er hat gewisse Vorzüge. Neben seinem zweifelsfreien Talent im Umgang mit jungen Spielern, kann er Teams formen, Spielideen vermitteln und steht für einen offensiven, aber nicht zu starren Fußball. Er wäre mMn schon vor Wochen der bessere Trainer für den BxB gewesen als Tuchel und es wäre einfach grandios, ihn nun bekommen zu können. Insbesondere hat man mit Papa ja auch noch eine gewisse Verhandlungsmasse. Hinzu kommt, auch das sollte man hier nicht vergessen, dass er über Jahre als (Sport-)Journalist tätig war und somit im Umgang mit den Medien durchaus geschulter sein sollte, als Jens Keller das war. Aber irgendwo mag ich das nicht so recht glauben, weil's einfach viel zu gut passen würde.
27.05.2015 - 12:10 Uhr
Zitat von falkone
Glaubst du ernsthaft, dass Wilmots ohne seine ruhmreiche Vergangenheit hier auch nur im Entferntesten zur Debatte stehen würde? Wenn man den Punkt mal ausblendet, hat er bisher recht wenig an relevanten Qualifikationen vorzuweisen, sodass er als Vereinstrainer eine ziemliche Wundertüte wäre.
Zitat von Gunvolf
Also ich finde diese These das Heldt Wilmots nur wegen den fans holen würde doch etwas unglaubwürdig. Das klingt für mich nach Stammtischgerede.
Das es eine rolle bei der entscheidung spielen könnte das er anders als andere Trainer einen kredit bei den fans hat mag ich nicht bestreiten Heldt aber zu unterstellen das er ihn alleine deswegen holen würde entbehrt für mich jedem nachweißbaren Argument.
Bei der auswahl eines trainers spielt immer die hauptrolle das dieser trainer ein konzept vorlegen kann mit dem die vereinsführung einverstanden ist. Das Heldt dies auch so handhabt hat er oft genug durchblicken lassen so wurde ja auch beim beispiel effenberg bei der vorletzten trainersuche berichtet das man mit ihm gesprochen hat und sich ein konzept hat vorlegen lassen. Auch hat Heldt für mich bisher nicht unbedingt den eindruck gemacht alleine der öffentlichkeit wegen einen trainer zu verpflichten.
Das gesamtpaket muss eben stimmen und da gehört nicht nur ein pro argument dazu auch wenn dies ein sehr wichtiges ist.
Zitat von eichelsen
Genauso sehe ich das. Wilmots ist eine emotionale Lösung für die Fans. Ist sicher kein schlechter, aber bei Belgien find ich ihn bisher doch eher mau. Die Verbundenheit ist schön und er wird viel Kredit bei den Fans haben, aber wenn der Erfolg ausbleibt, wird der auch schnell aufgebraucht sein. Ich finde nicht, dass Hotte seine letzte Trainerchance dafür verbrauchen sollte, dass er einen Trainer holt, der eine herausragend talentierte Mannschaft nur ganz okay spielen lässt und vor 10 Jahren nur eine halbe Saison bei einer Vereinsmannschaft coachte. Das ist so viel Risiko.
Scheinbar gibt es bei Wilmots ja eine Ablöse zu zahlen und wenn wir Geld in die Hand nehmen, kann man das auch bei anderen Kandidaten machen, die mehr Potenzial haben.
edit: Die Umfrage wurde neu gestartet?
Zitat von Toni1904
Was qualifilziert ihn eigentlich fachlich für Schalke? Istz ja toll, dass er den Verein liebt und die Fans ihn mögen, aber sollte nicht das Trainer know how ausschlaggebend dafür sein, wer neuer Trainer auf Schalke wird?
Wilmots ist für mich irgendwie eine Lösung, nur um die Fans zu besänftigen.
Was qualifilziert ihn eigentlich fachlich für Schalke? Istz ja toll, dass er den Verein liebt und die Fans ihn mögen, aber sollte nicht das Trainer know how ausschlaggebend dafür sein, wer neuer Trainer auf Schalke wird?
Wilmots ist für mich irgendwie eine Lösung, nur um die Fans zu besänftigen.
Genauso sehe ich das. Wilmots ist eine emotionale Lösung für die Fans. Ist sicher kein schlechter, aber bei Belgien find ich ihn bisher doch eher mau. Die Verbundenheit ist schön und er wird viel Kredit bei den Fans haben, aber wenn der Erfolg ausbleibt, wird der auch schnell aufgebraucht sein. Ich finde nicht, dass Hotte seine letzte Trainerchance dafür verbrauchen sollte, dass er einen Trainer holt, der eine herausragend talentierte Mannschaft nur ganz okay spielen lässt und vor 10 Jahren nur eine halbe Saison bei einer Vereinsmannschaft coachte. Das ist so viel Risiko.
Scheinbar gibt es bei Wilmots ja eine Ablöse zu zahlen und wenn wir Geld in die Hand nehmen, kann man das auch bei anderen Kandidaten machen, die mehr Potenzial haben.
edit: Die Umfrage wurde neu gestartet?
Also ich finde diese These das Heldt Wilmots nur wegen den fans holen würde doch etwas unglaubwürdig. Das klingt für mich nach Stammtischgerede.
Das es eine rolle bei der entscheidung spielen könnte das er anders als andere Trainer einen kredit bei den fans hat mag ich nicht bestreiten Heldt aber zu unterstellen das er ihn alleine deswegen holen würde entbehrt für mich jedem nachweißbaren Argument.
Bei der auswahl eines trainers spielt immer die hauptrolle das dieser trainer ein konzept vorlegen kann mit dem die vereinsführung einverstanden ist. Das Heldt dies auch so handhabt hat er oft genug durchblicken lassen so wurde ja auch beim beispiel effenberg bei der vorletzten trainersuche berichtet das man mit ihm gesprochen hat und sich ein konzept hat vorlegen lassen. Auch hat Heldt für mich bisher nicht unbedingt den eindruck gemacht alleine der öffentlichkeit wegen einen trainer zu verpflichten.
Das gesamtpaket muss eben stimmen und da gehört nicht nur ein pro argument dazu auch wenn dies ein sehr wichtiges ist.
Glaubst du ernsthaft, dass Wilmots ohne seine ruhmreiche Vergangenheit hier auch nur im Entferntesten zur Debatte stehen würde? Wenn man den Punkt mal ausblendet, hat er bisher recht wenig an relevanten Qualifikationen vorzuweisen, sodass er als Vereinstrainer eine ziemliche Wundertüte wäre.
Das dies auch eine rolle spielt habe ich doch garnicht angezweifelt. Habe doch auch geschrieben das dies eine rolle spielt. Mir ging es nur um die Aussage das dies der einzige Grund ist ihn auch zu verpflichten. Du sagst ja selbst debatte und zu einer debatte gehört mehr als dieser eine punkt zumindest habe ich debatten bisher immer so empfunden
27.05.2015 - 12:14 Uhr
Zitat von take
Mit Wilmots würde man sich sehr wahrscheinlich eher nicht den, von Heldt, angepriesenen Wunsch von einem erfrischenden und leidenschaftlichen Fußball erfüllen. Da stecken die Wünsche mehr in der Person selbst und dessen mit dem Club verknüpften Vergangenheit.
Mit Wilmots würde man sich sehr wahrscheinlich eher nicht den, von Heldt, angepriesenen Wunsch von einem erfrischenden und leidenschaftlichen Fußball erfüllen. Da stecken die Wünsche mehr in der Person selbst und dessen mit dem Club verknüpften Vergangenheit.
Vor allem weiß man noch gar nicht so richtig für welchen Fußball er steht. Aber wir haben ja auch di Matteo mit der Begründung geholt, dass wir mehr Konstanz brauchen, ohne dass der jemals Konstanz nachgewiesen hätte.
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