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Transferperiode 13/14

04.07.2013 - 22:54 Uhr
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Transferperiode 13/14 |#71
12.10.2013 - 17:42 Uhr
Zitat von Hammerhai84:
Zitat von MadMax:
Na das ist doch mal eine positive Aussage des Beraters... :)


Gerade ist erst eine Transferperiode - trotz Ausgaben von ca. 30 Mio. (!) - in den Sand gesetzt worden, wir spielen mit zahlreichen Spielern von internationalem Format nur Grütze, dümpeln dementsprechend im Tabellenkeller rum und was passiert? Mitte Oktober werden schon die ersten Transfers für die Winterpause angegangen und der gemeine Fan frohlockt (nicht auf dich bezogen, MadMax, es ist die allgemeine Haltung). Typisch Wolfsburg! Wirf dem Volk einen Knochen hin...


Und genau deshalb kann ich die Fans anderer Vereine langsam verstehen, wenn sie sich über die Finanzen beim VfL Wolfsburg aufregen.

Wir haben trotz exorbitanter Ausgaben seit Perisic nichts gerissen und befinden uns momentan (mal wieder) auf dem absteigenden Ast. Mit Hecking werden wir wohl noch ein paar turbulente Monate verbringen und schon giert der gemeine Wolfsburger wieder nach ,,Königstransfers" oder ,,Transfers aus dem oberen Regal", weil die Mannschaft ja noch nicht gut genug für Europa ist.

Ich frage mich echt wie unser Kader aussehen muss, damit wir wenigstens mal an den europäischen Plätzen kratzen und nicht mehr von Aufsteigern auseinandergenommen werden. Aber DH und KA sagten ja bereits, dass man für den Umbruch noch 2-3 Transferperioden brauchen würde; d.h. wenn man dann so rund 120.000.000 € investiert hat + perverse Gehälter für albgehalfterte Stars, dann kann man über die internationalen Plätze sprechen.

Oder um es anders auszudrücken: Erst dann wird man ernsthaft mit Gladbach, Hannover und Berlin (!) konkurrieren können.
Transferperiode 13/14 |#72
19.10.2013 - 23:26 Uhr
Zitat von Wolfernd:

Denkt dran: Geld schießt Tore, wenn man es richtig ausgibt.


Ja und nein.

Bei uns ist doch schon die Basis, das Essentielle fehlerbehaftet, wie soll man da den überlegenen Finanzfaktor gewinnbringend ausspielen können?

Ich habe diesbezüglich heute schon was im STT geschrieben und möchte an dieser Stelle (auf dieses Thema bezogen) mal einen User aus dem STT zitieren:

Zitat von OneEightSeven:
Exakt. Genau das halte ich für das allergrößte, schwerwiegendste Problem der letzten Jahre. Dieser Weg hat in der Bundesliga nämlich noch nie funktioniert, nicht nur in Wolfsburg. Die Reihenfolge ist falsch. Erst muss man sich mit kreativer, harter Arbeit nach oben arbeiten. Danach könnte man den Wolfsburger Vorteil nutzen und Transfers machen, die die Mannschaft für längere Zeit oben halten anstatt wieder abzustürzen. Das hat der VfL 2009 verpasst, da hätte man den ohnehin starken Kader dauerhaft noch stärker machen können. Aber mit massig teuren Transfers aus dem Nichts nach oben zu kommen, das hat in Deutschland noch nie funktioniert. Nur merkt das scheinbar nicht jeder.


Wir sind in den letzten Jahren immer wieder davon ausgegangen: Wir haben viel Kapital zur Verfügung und es MUSS investiert werden; Probleme entstehen nur, wenn das Geld falsch verwendet wird.

Ich bin aber der Meinung: Wenn man sich wirklich auf ein Mindestmaß an gesunder Investitionsbereitschaft reduzieren würde, die Jugend stärker integrieren würde und endlich mal davon wegkommen würde zu versuchen irgendwelche Halbstars zu verpflichten, dann könnte man viel koordinierter arbeiten.

Ich als Außenstehender habe in den letzten Jahren immer wieder das Gefühl gehabt, dass sich Manager und Trainer dazu verpflichtet, ja fast schon genötigt fühlen, das Geld das einem zur Verfügung gestellt wird auf jeden Fall (!) zu investieren, da alles andere später Diskussionen hervorrufen könnte. Da kommen dann solche Transfers wie Perisic, Klose und Co. raus (auf die Amtszeit von KA/DH bezogen) und man ärgert sich wieder über die falsche Verwendung von Kapital, nicht aber über die grundsätzliche Entscheidung überhaupt soviel Kapital einzusetzen, nicht weil es von fundamentaler sportlicher (!) Wichtigkeit ist, sondern weil man ,,das Geld auch nutzen sollte, insofern es zur Verfügung steht".

Dein Beitrag passt diesbezüglich gut in das Schema das viele Wolfsburger permanent verfolgen. Einige (nicht alle) fordern doch jetzt ernsthaft im Winter schon wieder Transfers in der Größenordnung von Luiz Gustavo und Co. und das ist einfach krankhaft. Anstatt das Fundament auf dem das ,,Projekt" VfL Wolfsburg ruht zu erneuern versucht man wieder nur die maroden Strukturen überzustreichen, schließlich kann man im Zweifelsfall behaupten man hätte alles versucht oder um es anders auszudrücken: Das Geld wurde ja ausgegeben.

Was ich damit sagen möchte: Wir fahren jetzt seit einigen Jahren ein und die gleiche Schiene und sind damit fast durchweg, nach der Meisterschaft sowieso, auf die Schnauze gefallen. Ich hatte eigentlich erwartet, dass man mit Allofs einen Manager holen würde der weiß was er tut UND der rational mit Kapital umgehen kann und es nicht auf Teufel komm raus unter die Leute bringen muss, um das mal schroff auszudrücken. Eigentlich denke ich auch immernoch, dass Allofs unter gewissen Voraussetzungen ein guter bis sehr guter Manager sein kann, die essentielle Voraussetzung hierfür liegt mMn beim geeigneten Trainer. Ein Trainer sollte mMn eine Vision haben, eine Idee von einer Mannschaft, einem Spielsystem und einer Vereinsidentität. Da bringt es mMn wenig, wenn man dann solide ,,alte Herren" a lá Magath, Veh, McClaren oder auch Köstner und Hecking beschäftigt, die die von mir suggerierten Eigenschaften nie gehabt haben oder längst verloren haben.

Wenn man die Fakten oder Vorkommnisse einfach mal nüchtern betrachtet, dann ist Hecking in eben dieser Aufzählung von ,,alten Herren" (was im übrigen keine Altersdiskriminierung sein soll) nur ein weiteres Glied einer unlängst überfüllten Kette. Warum versucht man es nicht endlich einmal mit einem Trainer der Kategorie ,,jung, unverbraucht und motiviert"?

Mir kamen viele der bisherigen Trainer immer ein bisschen so rüber, als würde man irgendwelche Männer herholen die sowieso schon der Meinung sind, sie hätten genug in ihrer Karriere erreicht und arbeiten nur noch mit 70 %, vielleicht auch 80%. Was wir brauchen ist einer der den Fußball lebt und eben noch diese junge vielleicht auch unreflektierte Sicht der Dinge hat und eben Fußball spielen lässt, denn meine Großeltern in den 50ern oder 60ern noch nicht bewundern konnten.

Warum nicht einfach mal einem jungen Ismael die Möglichkeit geben? Warum nicht etlichen jungen Trainern (ob nun nationalen oder internationalen) die Chance geben?

Haben wir erstmal einen Trainer, der sich nicht nur seinen Namen profiliert oder der mehr ist als der Mann auf dem Trainingsplatz der gelegentlich ein paar Anweisungen verteilt, dann bin ich fest davon überzeugt, dass Allofs perfekt als Manager, auch beim VfL Wolfsburg (!), mit eben diesem Trainer harmonieren könnte und ,,für" den Trainer arbeitet und nicht umgekehrt.
Transferperiode 13/14 |#73
22.10.2013 - 11:53 Uhr
Zitat von razooN1:
Zitat von MrJohnson:
Zitat von razooN1:
Zitat von JK1997:
Sucht euch doch bitte einen anderen Verein. Die, die hier ihre nervigen Kommentare verbreiten, wechseln ihren Verein eh wie Unterwäsche.


Es zwingt dich keiner a) die Beiträge zu lesen und b) mit unqualifizierten Beiträgen darauf zu antworten.

Zum Thema: Man muss zugeben, dass die Äußerungen Allofs bzgl. des ,,oberen Regalfaches" durchaus bescheiden waren. Eigentlich waren fast alle Äußerungen ziemlich bescheiden; fängt bei der Sympathiedebatte an und hört beim angeblichen Sparkurs bzw. den aberzwitzigen ,,Qualitätsttransfers" auf. Wenn für Allofs das obere Regalfach also bedeutet: Der Spieler kostet völlig marktfremd exorbitant viel Geld, dann würde das auch rechtfertigen warum man für Spieler wie Perisic oder Klose soviel Geld hingeblättert hat. Geht man aber nach qualitativen Gesichtspunkten davon aus, dass das uns als Mannschaft nichts bringt, darf man durchaus sagen, dass Allofs wohl entweder Probleme mit der realen Wahrnehmung hat oder schlichtweg ein lausiger Ökonom ist.


Malanda und Gustavo sind mitnichten exorbitant teuer und marktfremd ist ein Widerspruch in sich. Der Marktwert eines Spielers ist immer so viel, wie ein Verein bereit ist, für ihn zu zahlen.
Was wir für Klose oder Perisic gezahlt haben, kann also überhaupt nicht marktfremd sein :rolleyes


Gustavo ist exorbitant teuer gewesen. Ein Spieler für den wohl außer Arsenal niemand bereit war das Geld auf den Tisch zu legen soll urplötzlich von der Tribüne der Bayern ~ 20 Mio. € kosten? Dazu kommen mit Sicherheit exorbitante Gehaltszahlungen, ansonsten hätte er sich wohl nicht von der Bayerntribüne richtung Mittelmaß in Wolfsburg aufgemacht.

Dass ein Markt nicht nur aus einem Angebot und einer Nachfrage besteht sollte einem Menschen, der von sich behauptet Unternehmensberater zu sein (:ugly), eigentlich wissen.

Man hat die Gesetze des Marktes mit seiner Finanzkraft schlichtweg außer Kraft gesetzt. Würde man deinem Prinzip folgen, dann hätten ja Spieler die mit Vertragsende wechseln keinerlei Marktwert und Spieler mit AK nur einen teilweise geringfügigen Marktwert.

Aber warum versuche ich es dir zu erklären, du weißt es als Unternehmensberater mit Sicherheit besser als alle anderen hier.


1. Außer, dass Gustavo nicht im Kader war, hast du jetzt kein einziges Argument gebracht, sondern nur deine Aussage, er sei zu teuer 3x wiederholt. Ein Mata oder Casillas sind auch nicht weniger wert, weil der Trainer sie aussortiert. Wenn ein Verein diesen Spieler will und die Ablöse bietet, dann ist das sein Marktwert. Hast du dir mal das DM von Bayern angeschaut? Gustavo ist ein verdienter Nationalspieler, der in eine komplett neue Mannschaft kommt und sich erstmal eingewöhnen muss.
Von daher ist dein eines Argument leider nicht überzeugend.

2. indem du meine Erklärung aufnimmst und einfach das Gegenteil behauptest (der Markt richtet sich nicht nach Angebot und Nachfrage) ohne dafür ein Argument zu liefern, ist genauso wenig überzeugend. Diese Aussage wird dir auch jeder Wirtschaftsprof bzw. Mensch, der sich mit Wirtschaft beschäftigt um die Ohren hauen. Ein Spieler hat keinen festen "Marktwert". Zumal dieser sich nach den oft nicht bekannten Gehaltsforderungen richtet. Wenn also ein Spieler angeblich 5 Mille wert ist, aber 2 Vereine sich überbieten, dann steigt der Marktwert und passt sich dem Markt an. Das hat absolut gar nichts mit "marktfremd" zu tun, im Gegenteil. Der Markt ist unmittelbar daran beteiligt.
Wenn ein Spieler 10 Mille wert ist, aber für 5 Mille abgebenen wird, richtet sich auch hier der Wert nach dem Markt und dem Gesetz von Angebot und Nachfrage. Sind viele alternativen auf dem Markt, sinkt die Bereitschaft viel Geld auszugeben.
Aber ich hab ehrlich gesagt auch keine Lust und Zeit dir hier das 1x1 zu erklären, dass kann man alles wunderbar durch Google im Netz nachlesen.

Deine ganzen persönlichen Angriffe und Abwertungen des Diskussionspartners, kannst du dir dann auch sparen und dir lieber Zeit nehmen, dir fundierte Argumente zu überlegen.


P.S ist es ganz witzig, wie schnell Leute ihre Meinung zu Gustavo ändern :D

Zitat von razooN1:
Richtig genial!

Hoffentlich kann er gegen Schalke schon auflaufen. :)


Vor ein paar Wochen noch "richtig genial" und jetzt exorbitant teuer und kein "Qualitätstransfer" mehr :ugly

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Haters gonna hate

Dieser Beitrag wurde zuletzt von MrJohnson am 22.10.2013 um 12:00 Uhr bearbeitet
Transferperiode 13/14 |#74
16.12.2013 - 21:34 Uhr
Ich verstehe auch nicht, warum jetzt so ein Fass aufgemacht wird. Nach den vergangenen Jahren fühlt es sich natürlich wie eine Sensation an, dass wir auf einem internationalen Startplatz überwintern, aber im Prinzip stehen wir momentan da, wo wir hingehören - gemessen an der Kaderstärke und den Möglichkeiten des Clubs. Warum zum jetzigen Zeitpunkt unreflektiert nach der Jugend geschrien wird, leuchtet mir nicht ein. Knoche spielt, Arnold spielt und Evseev (eigentlich kein Jugendspieler mehr) hat auch bereits ein paar Einsätze zu verbuchen. FPM, der m.E. schon längst eine Chance verdient hätte, wird hoffentlich der nächste, der regelmäßig spielt. ABER: Die Jugendarbeit darf nicht zum Aktionismus ausarten. Man kann doch nicht einfach reihenweise Spieler aus der eigenen Jugend einsetzten, nur weil sie jung sind. Es wäre doch auch fahrlässig, die Möglichkeiten, die der Verein hat, nicht zu nutzen. Natürlich muss man dafür Sorge tragen, keine neue Söldnermentalität aufkommen zu lassen, aber ich bin schon noch geneigt, den meisten Fußballern Professionalität und sportlichen Ehrgeiz zu unterstellen.
Transferperiode 13/14 |#75
24.12.2013 - 10:56 Uhr
Hauptsache meckern und auskeilen. Was Dost kann, hat er bei uns noch nie gezeigt.
Erinnert sich niemand mehr an Gomez? Wie lange hat er gebraucht bis er sein Können gezeigt hat? Abwarten.
Wir sind im Sturm gut genug besetzt. Da muss man derzeit absolut nichts auf Teufel komm raus verpflichten.

Die Zeit, in der mit Millionen sinnlos um sich geschmissen wurde, ist vorbei.
Einfach mal die Füße stillhalten und abwarten.
In dieser Saison gab es schon genug Schreihälse, die den Kopf des Trainers sehen wollten und nach einer schallenden Ohrfeige das Weite gesucht haben!

Der Verein braucht Ruhe und Kontinuität. Wenn er das bekommt, dann kommt so eine tolle Hinrunde dabei raus.

•     •     •

Haters gonna hate

Dieser Beitrag wurde zuletzt von MrJohnson am 24.12.2013 um 10:57 Uhr bearbeitet
Transferperiode 13/14 |#76
01.01.2014 - 22:04 Uhr
Zitat von Bayer for ever:
Zitat von jonny_pl:
Richtiger Weise muss man sagen, dass in dem zweet steht, dass es ein paar Tage her ist, vor ein paar Tagen gab es dann aber die Info das er zu Wolfsburg will (in der WAZ).

Kann also gut sein, dass man mit Leverkusen verhandelt hat aber er sich dann gegen einen Transfer Richtung Leverkusen entschieden hat.

Möglich, die Verhandlungen in Leverkusen waren angeblich heute. Deshalb war er nicht beim Chelsea-Spiel. Das muss natürlich nichts heißen. Seine Entscheidung kann ja schon gefallen sein.


Ich halte es für wahrscheinlich, dass der VfL De Bruyne mehr zahlt als Leverkusen. Das könnte den Ausschlag pro Wolfsburg geben. Ich bin ganz zuversichtlich, dass es eine baldige Entscheidung gibt, auch wenn man bei Mourinho nie weiß, welchen Clown er morgen frühstückt. Was mir aber schon wieder auf die Eier geht, sind diese utopischen Zahlen, die irgendwer in die Welt setzt und die dann einfach als Fakt von der Masse übernommen werden. Nichts gegen deine Quellen @ jonny.pl, aber 5-6 Mio sind utopisch. De Bruyne hat noch nicht den Status, dass ihm irgendjemand mehr als maximal 4 Mio im Jahr zahlt. Sein Chelsea-Vertrag wird auch nicht exorbitant hoch dotiert sein, da er ihn als relativ unbekanntes Talent abgeschlossen hat. Ich finde es auch mal wieder ziemlich ignorant von unseren bekanntlich bombastisch intelligenten und reflektierenden Wolfsburg-Hatern, immer noch jede Fabelzahl sofort zu schlucken und ohne zu hinterfragen als real darzustellen (siehe Gerüchteküche). Als ob Allofs Magath oder D. Hoeneß wäre. Aber egal, Hauptsache immer gegen Wolfsburg. Ob wahr oder nicht, scheint gar nicht wirklich relevant zu sein, Hauptsache Propaganda. Alles wie gewohnt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von OneEightSeven am 01.01.2014 um 22:08 Uhr bearbeitet
Transferperiode 13/14 |#77
04.01.2014 - 01:40 Uhr
Zitat von westschinken:
Dieses 'mimimi ich will nicht nach Spanien. Mimimi England mag ich irgendwie auch nicht' ist nicht meines. Jemand, der wirklich was kann, der findet sich überall zurecht. Bis auf seine tolle Bremer-Saison ist er für mich weiterhin eine Wundertüte


Woher kommen wir denn hin, wenn der Mensch zur Manövriermasse verkommt? KdB hat einen gültigen Vertrag bei Chelsea London. Dementsprechend ist es sein gutes Recht zu entscheiden, dass er sich nicht nach Spanien abschieben lassen möchte. Verlassen möchte er den FC Chelsea, weil er dort keine Spielpraxis hat. Das ist eigentlich nachvollziehbar, oder nicht? Der Rest ist absoluter Quatsch, weil die "tolle Bremer-Saison" seine bisher einzige auf hohem Niveau war. Und trotzdem waren die Spielzeiten 2010/11 (12 Scorerpunkte) und 2011/12 (19 Scorerpunkte) für Genk ebenfalls überzeugend. Viel mehr ist von einem Spieler, der gerade 22 geworden ist, nicht zu erwarten. Ich weiß nicht, mit wem du es hälst und warum du herkommst, aber es macht auf mich den Eindruck als wenn deine Hauptintention darin besteht, deiner Antipathie dem VfL Wolfsburg gegenüber Ausdruck zu verliehen.
Transferperiode 13/14 |#78
06.01.2014 - 22:34 Uhr
Zitat von pressman:
Zitat von Orakel-Paul:
Zitat von pressman:
Ich denke Allofs wird versuchen ihn direkt ganz zu verpflichten.
Welchen Vorteil sollte es Wolfsburg verschaffen, sich auf eine Leihe + Option einzulassen?
Klar, wenn er floppt wäre das Risiko gering. Aber sonst?
Wir alle wissen was ein Kevin de Bruyne kann.
Das hat er bereits bei Bremen und in der Nationalelf deutlich unter Beweis gestellt.
Und die Tatsache dass im Winter kein Großeinkauf erfolgen soll, würde uns aufgrund der gegenüber eines Kaufs geringeren Leihgebühr auch keinen größeren Handlungsspielraum bei anderen Transfers verschaffen.
Ich denke lange wird es nicht mehr dauern und wir bekommen neue Nachrichten ;)


Es ist doch erklärtes Konzept des verantwortlichen Teams des VfL, Qualität zu kaufen und langfristig zu binden. Spieler wie Lestienne oder de Bruyne werden nie geliehen! Kaufen oder eben weiter den Markt sondieren. Der VfL hat es nicht eilig. Es muss nicht schnell gehen, sondern die richtige Person sein, die zu den konzeptionellen Bedingungen zum VfL kommt. Sollte der VfL im Sommer im internationalen Wettbewerb stehen, werden noch mehr Möglichkeiten kommen, gute Spieler zu binden. Die WM ist da wohl eine gute Bühne.


Nunja, ich habe nichts gegenteiliges behauptet. ;)


Naja, ich bezweifle, dass es eine Leihe mit KO geben wird. Mou will KdB ja sicherlich gern bei einem Verein parken, der KdB für die WM Spielpraxisgarantieren kann. Sollte KdB dann eine gute WM spielen, möchte Mou ihn gern wieder beim FC Chelsea sehen, um ihn nach der WM für ordentlich Knete zu verkaufen. Daher wird Mou bestimmt keine KO im Leihvertrag akzeptieren, außer wenn die vereinbarte Ablösesumme (übertrieben) hoch wäre.

Die ganzen Aussagen von Mou, dass er KdB nicht abgeben möchte, haben sicherlich nix damit zu tun, dass Mou auf KdB steht...denn die Einsatzzeiten KdBs sagen was ganz anderes.

KdB ist einfach ein Spieler, den Mou nicht braucht, der aber dennoch kurz- oder mittelfristig ordentlich Moneten bringen soll.

Nur lässt Mou dabei geflissendlich außer Acht, dass ein Bankdrücker mit so wenig Spielpraxis im letzten halben Jahr wie KdB eben aufgrund jener mangelnder Spielpraxis einfach nicht für irgendwelche utopischen Summen verkauft werden kann. Sollte der VfL von mir aus 17 Mio € bieten, wäre das mMn schon etwas zu viel. Zumal KdB - sollte er bei Chelsea auch in der RR so wenig Einsätze bekommen - ebenfalls zu wenig Spielpraxis hat, um eine wirklich gute WM zu spielen.

Allerdings gehe ich davon aus, dass Mou das selber weiß und dass man sich daher durchaus mit dem FC Chelsea einigen wird. Mou lässt eben jetzt die Muskeln spielen...aber im Grunde weiß er auch, dass KdB Spielpraxis braucht, die er beim FC Chelsea nicht bekommen wird...!

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Dem Auge fern, dem Herzen ewig nah.
R.I.P
Junior Malanda (*28.08.1994, †10.01.2015)
Krzystof Nowak (*27.09.1975, †26.05.2005)
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Transferperiode 13/14 |#79
08.01.2014 - 16:23 Uhr
So jetzt muss ich mich als bayrischer VfL-Sympathisant auch mal zu Wort melden. Ich find es super, wenn die Verpflichtung von KdB klappt und freue mich sehr über den momentanen Tabellenplatz, aber jetzt schon von den Top3 in der übernächsten Saison zu reden oder Ähnliches, finde ich doch arg verfrüht. Auch der Wunsch vieler, jetzt schon wieder die komplette Mannschaft umzukrempeln, finde ich persönlich unpassend. Man bedenke, dass wir grade wegem dieser Mannschaft auf diesem Tabellenplatz stehen. Zum Beispiel Olic leistet dazu einen großen Beitrag, den viele nun so schnell wie möglich durch einen teuren Neuen ersetzen wollen. Meiner Meinung nach sollte man ruhig und langsam in die Zukunft gehen, und nicht alles austauschen oder wieder umändern. Gelegentlich sollte man den Kader in die Spitze verstärken, wie es mit Gustavo geschah, und jetzt eben (hoffentlich) durch KdB, anstatt wieder in alte Muster zu verfallen und wieder für Quantität statt Qualität bezahlt und mit den Millionen um sich schmeißt.
Transferperiode 13/14 |#80
10.01.2014 - 01:12 Uhr
Zitat von teamIVEY:
Möchte hier mal meinen Unmut äußern - bitte nicht als "bashing" empfinden - hoffe auf konstruktive Resonanz.

Wie kann man eigentlich einerseits betonen ... man wolle unter Allofs einen neuen Wolfsburger Weg gehen (speziell im finanziellen)
und sich gleichzeitig innerhalb eines halben Jahres mit zwei 20 Mill. +- Transfers verstärken?

Wenn man solche Transfers tätigt sollte man auch so ehrlich sein und dazu stehen - sprich es betonen , dass man mit aller Macht (durch den VW-Konzern im Rücken) versucht sich in der europäischen Spitzenklasse zu etablieren.

Es ist einfach nur falsch mit ansehen zu müssen , dass ein Verein ohne CL ... geschweige denn EL .. (im Gegensatz zu häufigen CLTeilnehmern !) ... in der Lage ist solche Transfers zu stemmen .....
Und gleichzeitig behauptet man wolle mit Allofs anders wirtschaften.

Ich denke einfach , dass sich Mannschaften den Dienst solcher Spieler wie De Bruyne durch sportliche Leistungen erarbeiten/verdienen müssen - sprich sich für die CL qualifizieren.
Sollte dann wie bei euch durch den VW-Konzern noch ein großer finanzielle Spielraum bestehen ... so ist es ja umso erfreulicher ... dennoch MUSS mMn der sportliche Erfolg vorrausgegangen sein um Transfers solcher Größenordnung rechtfertigen zu können.

PS: Ich hoffe einfach ,dass es auch einige VFL Fans so sehen ... andernfalls würde es einem Armutszeugnis gleichkommen.

So wie Mendel es uns einprägte ! der sportliche Erfolg sollte für die Entscheidungsfindung dominant und der finanzielle Aspekt rezessiv sein ;)


Diese Diskussion ist hier schon so oft geführt worden, dass ich ehrlich gesagt wenig Lust habe ausführlich darauf einzugehen. Nur so viel: Die Rede war von "vernünftig Wirtschaften", aber es ist zu keinem Zeitpunkt ein Sparkurs ausgerufen worden. Allofs hat schon bei seiner Vorstellung im November 2012 geäußert, dass man für die Spieler, die den Verein weiterbringen auch weiterhin viel Geld in die Hand nehmen werde. Im Frühjahr 2013 hat Allofs selbst die Wendung "ins obere Regal greifen" verwendet. "Vernünftig Wirtschaften" heißt demnach nicht, dass man die finanziellen Mittel, die der Verein hat, nun einfach nicht mehr nutzt (ansonsten wäre man auch ganz schön blöd), sondern dass man ab sofort mit Augenmaß investiert um diese Mittel gewinnbringend einzusetzen. Es ist doch ein gehöriger Unterschied, ob man für geschätzte 40 Mio. Euro einen Luiz Gustavo und einen Kevin de Bruyne verpflichtet oder, wie die Jahre zuvor, innerhalb eines Jahres 12 Spieler für die gleiche Summe. Der Unterschied ist nur, dass uns damals mit Häme begegnet wurde und heute mit Neid. Freilich mag es "unfair" sein, dass der VfL auch ohne internationale Zusatzeinnahmen ordentlich investieren kann, aber (auch wenn es blöd klingt) es ist so wie es ist. Daran wird ich auch nichts ändern, wenn es noch öfter diskutiert wird. Dass die Zielsetzung des Vereins das Erreichen des internationalen Wettbewerbs ist, ist kein Geheimnis. Dass die Verantwortlichen es nicht mehr so offensiv kommunizieren, ändert nichts daran, sondern dient nur dem Zweck Erwartungshaltungen innerhalb und auch im Umfeld des Vereins zu dämpfen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Hammerhai84 am 10.01.2014 um 01:13 Uhr bearbeitet
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