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Dr. Thomas Wüstefeld
Geburtsdatum 20.12.1968
Alter 57
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Vorstandsvorsitzender
Akt. Verein Vereinslos

Tschüss Thomas Wüstefeld!

04.01.2022 - 20:34 Uhr
Zeige Ergebnisse 31-40 von 76.
Tschüss Thomas Wüstefeld! |#31
04.08.2022 - 12:22 Uhr
Zitat von AndiSotho
Ich denke auch fast noch erschreckender wie die Verfehlungen ist die Tatsache dass sie geschickt an die Presse lanciert worden, nachdem Herr Wüstefeld in Urlaub gegangen ist


...und das ist auch der Grund, warum man diese Informationen mit größter Vorsicht genießen sollte:
Wir @Hope ganz treffend anmerkte, stammt praktisch alles, was an Interna nach Außen dringt, von einer interessierten Partei eines 'Lagers' und wird insofern tendenziös in der Darstellung sein.

Dass Herr Wüstefeld auf der Geschäftstelle nicht nur Freunde haben dürfte, liegt auch in der Natur der Aufgabe, wenn man den administrativen Überbau hinterfragen will. Dass man das mit empathischer und integrer Kommunikation in Teilen abfedern kann - ich glaube @Mnemosyne schrieb das kürzlich sehr richtig - ist natürlich auch zutreffend, und da macht er nun nicht unbedingt den Eindruck, dass das zu seinen Kernkompetenzen gehört (no pun intended).

Gruß
Jottkah1887

•     •     •

Es gibt Dinge, für die es sich lohnt, eine kompromisslose Haltung einzunehmen.
Natur, Familie, Freunde – und Blaufränkisch.

(Website Wachter Wiesler)
Tschüss Thomas Wüstefeld! |#32
05.08.2022 - 15:28 Uhr
Zitat von Koerzermeister
Es ist schon witzig hier zu lesen.
Ich gebe zu ich bin nicht voll im Thema, aber für mich stellt sich hier alles wieder als Kindergarten da.
Der hat gesagt, aber nein der hat zu erst gesagt. Voll lächerlich das ganze.
Alles was so erreicht wird ist eine Spaltung und der Verein HSV wird wieder auf der Strecke bleiben.
Mich kotzt das einfach nur an.


Wer spaltet denn? Das klingt bei Dir als würde die Spaltung erst durch die Diskussion erzeugt. Ich würde eher behaupten, dass die Diskussion auf einen tatsächlich im Verein bestehenden Konflikt verweist.
Richtig ist natürlich, dass hier verdammt viel spekuliert wird. Für besagten Konflikt gibt es allerdings spätestens seit der Gerichtsverhandlung wegen der Demission von Mutzel haufenweise Belege. Richtig ist auch, dass am Ende der HSV auf der Strecke bleiben wird. Und hier wird halt der Versuch unternommen zu erörtern an welchen Faktoren und Personen das liegt. Lächerlich ist was mal wieder in unserem Verein vor sich geht, die Diskussion darüber ist nur stellenweise lächerlich.
Tschüss Thomas Wüstefeld! |#33
07.08.2022 - 15:39 Uhr
Ich bin hier in den letzten Jahren überwiegend als Boldt-Kritiker in Erscheinung getreten. Nun habe ich hier vor ein paar Tagen in einem Wüstefeld gegenüber recht wohlwollenden Kommentar gelesen, dass wir mit Wüstefeld endlich einen Verantwortlichen hätten, der mal den Finger in die Wunde legt. Wenn das so wäre, dann würde ich das sehr begrüßen. Mein Eindruck von außen ist aber eher der, dass Wüstefeld versucht hat Boldt abzusägen und damit ziemlich kläglich gescheitert ist.
Dass man nach dem Kiel-Spiel zumindest Zweifel am Kurs hatte, ist für mich durchaus nachvollziehbar. Wie sich die Situation in den folgenden Wochen entwickelt hat, ist es jedoch nicht. Es ist wohl nicht allzu spekulativ anzunehmen, dass Mutzels Demission letztlich darauf zurückzuführen sein dürfte, dass er sich auf Wüstefelds Seite geschlagen hat. Dabei hat dann letztlich die sportliche Lage der Wüstefeld-Fraktion den Wind aus den Segeln genommen. Ich finde allein diese ganzen Abläufe heikel. Erstens sollte man die Situation unabhängig von kurzfristigen sportlichen Ausschlägen beurteilen, zweitens scheint es mir recht eindeutig, dass die internen Prozesse dann nicht so gelaufen sind, wie sie in einem intakten Verein laufen sollten. Solche Vorgänge haben beim HSV allzu oft etwas von Gemauschel. Lagerbildung, Intrigen und Durchstechereien gehören beim HSV leider dazu. Noch vor etwa drei Wochen haben User hier so getan als seien diese Vorgänge vollkommen normal und kämen im Grunde bei jedem Verein vor. Das ist natürlich unzutreffend. Zumindest die Häufigkeit dieser Vorgänge sollte nachdenklich stimmen.
Über die Äußerungen von Boldt in Richtung Mutzel wurde hier schon ziemlich viel geschrieben, deshalb spare ich es mir darauf allzu detailliert einzugehen. Was mich eher umtreibt, ist das Resultat: wir haben mit Mutzels Abgang verdammt viel sportliche Kompetenz verloren. Ich habe meine Zweifel, dass diese sich intern auffangen lässt. Wenn Mutzel so einfach durch Costa zu ersetzen wäre, hätte man ihn ohnehin nicht gebraucht. Zudem habe ich den Verdacht, dass die herausragende Qualifikation in diesem Fall die Nähe zu Boldt sein könnte. Wäre ich an seiner Stelle, würde ich es wohl genauso machen. Sich nochmal einen Externen ins Boot zu holen, dessen Loyalität nicht sicher ist, wäre aus seiner Sicht ein Risiko. Im Sinne des HSV ist das aber nur bedingt. Mir reicht es erstmal festzuhalten, dass uns die Querelen einiges an sportlicher Kompetenz gekostet haben, die wir eigentlich dringend benötigen. Die Schuld daran verteilt sich irgendwie auf die Schultern von Wüstefeld, Boldt und Mutzel. Wie genau vermag ich nicht zu beurteilen.
Was ich davon abgesehen unheimlich problematisch finde, ist Wüstefelds Konflikt mit Kühne. Wüstefelds PK hat ihm meines Erachtens nicht wirklich geholfen, aber das soll mir egal sein. Viel schlimmer ist: er hat dem Ansehen des HSV geschadet. Gehören seine Streitigkeiten mit Kühne in die Öffentlichkeit? Ist es sonderlich integer sein öffentliches Forum für einen Konflikt um seine Anteile zu nutzen? Ginge es Wüstefeld um den HSV, wäre er anders vorgegangen.
Alles in allem habe ich von "den Finger in die Wunde legen" eine andere Vorstellung. Offenbar hat Wüstefeld vorher das Desinfizieren vergessen und eine ziemlich üble Infektion verursacht. Wir haben jetzt in Boldts Ägide dreimal den Aufstieg verpasst und eine Überprüfung seines Wirkens ist meines Erachtens dringend erforderlich. Wüstefeld hat aber die Situation bislang nur verschlimmert. Wir haben Mutzel verloren und stehen wieder als Chaos-Club da. Wüstefeld muss schnellstmöglich seinen Posten räumen.
Und dann müssen wir irgendwie zusehen, dass wir das Rahmengefüge irgendwie verändern. Es kann nicht sein, dass der Aufsichtsrat als Sprungbrett für Leute dient, die eigentlich ins operative Geschäft wollen. Ich kenne mich da leider nicht mit den rechtlichen Bedingungen aus. Aber irgendwie muss da eine Barriere her. Wenn im AR Leute sitzen, die auf die Posten im operativen Geschäft schielen, und das Aufrücken aus dem AR in den Vorstand zur Regel wird, dann ist das eine extrem problematische Konstellation. Ein weiterer "Fall Wüstefeld" muss verhindert werden.
Tschüss Thomas Wüstefeld! |#34
08.08.2022 - 09:45 Uhr
Zitat von Prollmarkt

Im Abendblatt stand geschrieben, dass Wüstefeld in einer Vorstandssltzung 15 Mio. € Budget in Aussicht gestellt hat, und Boldt dies protokollieren ließ.

Dafür hätte ich dann doch gerne einen Fundstellennachweis.

Denn im Artikel des Abendblatts zum Mutzel-Prozess (26.07.22) heißt es doch
Konkret soll Wüstefeld gegenüber Mutzel signalisiert haben, dass ihm im Sommer ein Transferbudget in Höhe von zehn Millionen Euro zur Verfügung stehe. Das habe Wüstefeld anschließend auch Boldt bei einer Vorstandssitzung bestätigt. „Dieses Geld gibt es bis heute nicht“, sagte Boldt.
und auch
„Das Transferbudget war immer ein Streitpunkt. Ich glaube, dass es eher ein kommunikatives Problem über mir war. Es waren da immer etwas unklare Aussagen.“

Ich finde es schon erstaunlich, dass hier Sachverhalte geklärt werden sollen, die selbst zwischen den Streithähnen (Boldt, Mutzel und unter Umständen auch Wüstefeld) nicht geklärt werden konnten. Könnte es unter Umständen nicht auch so sein, dass irgendjemand die doch recht zahlreichen Pressemeldungen fehlinterpretiert hat mit der Folge, dass sich daraus dann das erwähnte "15 Mio. €-Budget" entwickelte?

Das Abendblatt wusste jedenfalls wie folgt zu berichten
Die „Mopo“ berichtete am Dienstag von zehn Millionen Euro, die der HSV investieren könne. Nach Abendblatt-Informationen liegt die vom Aufsichtsrat abgesegnete Summe bei aktuell fünf Millionen Euro – inklusive Beraterzahlungen.

Der MOPO-Artikel, auf den sich das Abendblatt bezieht, ist mir übrigens nur insoweit bekannt, als er sich nicht hinter einer Bezahlschranke verbirgt,
vgl. MOPO Plus, Artikel vom 07.06.22
Möglicherweise meinte ja irgendwer, man müsse die beiden Beträge addieren.

Wenn man den Artikel des Abendblatts vom 09.06.22, der von "investieren", "Aufsichtsrat", "aktuell" und "inklusive Beraterzahlungen" spricht, als Diskussionsgrundlage heranzieht, kommt man eigentlich nicht an der Feststellung vorbei, dass die vom Aufsichtsrat freigegebene Investitionssumme mit Blick auf die beiden späteren Transfers (Benes, Königsdörfer) und die Kinsombi-Abfindung nahezu ausgeschöpft sein dürfte. Ob Vorwürfe gegenüber Wüstefeld angezeigt sein könnten, halte ich für zweifelhaft, weil mir der von ihm später erwähnte Betrag von 10,4 Mio. Euro,
MOPO HSV24, Meldung vom 04.08.22
angesichts der fixen Verpflichtungen von Vuskovic und Muheim aus dem Frühjahr durchaus glaubhaft erscheint.

Zu der vermeintlich unzureichende Planung sei bemerkt, dass Jansen nach der Aufsichtsratssitzung am 25.05.22 betonte, dass die "Analyse noch nicht final abgeschlossen sei, man aber die Entwicklungsfelder identifiziert habe"
Interview auf HSV.de vom 30.05.22

Und zu der sich anschließenden Aufsichtsratssitzung am 30.06.22 heißt es schließlich u.a.
Das Kontrollgremium sprach sich mit Zustimmung des Vorstandes für einen weiteren Ablaufplan aus, in dessen Mittelpunkt die Transformation und Jahresplanungen stehen. „Wir als Aufsichtsrat sind uns einig, dass von allen Seiten noch weitere Fakten zusammengetragen werden müssen, ehe wir die nächsten Schritte einleiten können“, so Jansen.

was wiederum auf eine insgesamt abgestimmte Planung zwischen Vorstand und Aufsichtsrat schließen lässt.

Der vom Aufsichtsrat am 19.07.22 (?) verhängte Ausgabe-Stopp mag bedauerlich erscheinen. Er erweist sich jedoch im Ergebnis aus Ausfluss einer miteinander abgestimmten Planung. Und es ist auch so, dass er die beiden Ressorts im operativen Bereich in gleicher Weise trifft. Dass es vom Ausgabe-Stopp Ausnahmen geben könnte, um die auch Boldt weiß, lässt sich allein schon an der gescheiterten Einstellung eines (neuen) techn. Direktors (Sascha Lense), über die das Abendblatt am 03.08.22 zu berichten wusste, festmachen.

Wenn ich mich recht erinnere, war die nächste Aufsichtsratssitzung zunächst für Ende Juli vorgesehen, inzwischen soll sie wohl am 10. oder 11.08. stattfinden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von princedenmark1953 am 08.08.2022 um 10:09 Uhr bearbeitet
Tschüss Thomas Wüstefeld! |#35
15.08.2022 - 15:59 Uhr
Zitat von Jottkah1887
Zitat von teemutainio

Zitat von wendale

Zitat von BallToGo

Obwohl ich nach wie vor Zweifel daran habe, dass Wüstefeld die geeignete Person für diesen Posten ist, muss ich anerkennen, dass er mit der Finanzierung der Stadionsanierung eine stramme Leistung erbracht hat.
Sowohl Kreditgeber als auch Bürgen aufzutreiben hätte ich nicht erwartet.
Chapeau!


Die Verbindlichkeiten (Schulden) werden also erhöht.

Du hast also erwartet, dass Wüstefeld einen Lottogewinn aus dem Hut zaubert?


Das ist Wüstefeld nun wirklich nicht anzulasten, er ist in diesem fall wirklich das arme Schwein, bei dem sich eine außerbilanzielle 'sonstige finanzielle Verpflichtung' (die Umbauverpflichtung aus dem Grundstücksvertrag) nun realisiert. Übrigens ist diese Verpflichtung im Anhang zum 30. Juni 2021 nicht angegeben, ob das so ganz richtig ist, dazu würde mich @fanbeauftragter s Meinung interessieren.

Bei aller Kritik an ihm schliesse ich mich @BallToGo an:
Er hat nicht nur geredet, sondern offenbar geliefert - das sehe ich in den bestehenden Rahmenbedingungen nicht als Selbstgänger an und bin nun gespannt auf die Umsetzung, sowohl baulich, als auch in der Finanzierung. Es gibt viele Themen, die man derzeit lieber angehen würde, als bauliche Maßnahmen...

Gruß
Jottkah1887


Die „Altlast“ der über Jahre nicht erfolgten Stadionsanierung ist natürlich nicht Wüstefeld anzulasten. Ich war trotzdem von Anfang an skeptisch, insbesondere sein gesamter Einstieg, den ich vom Grundsatz für falsch halte, die Vermischung von Funktionen, ein systemischer Fehler. Eine gelungene Finanzierung kann da m.E. keinen „Ausgleich“ herstellen.

Und was heißt gelungene Finanzierung? Es ist schon wieder in der Art merkwürdig, dass er sagt alles sei klar, wenige Sekunden später aber, dass die Verträge noch nicht unterschrieben seien. Zudem: wir kennen die Bedingungen noch nicht. Die Hanse-Merkur scheint im HSV einen besonderen Werbeplatz zu sehen, ansonsten ist es schon ungewöhnlich, dass die bereit sind ihre Kundengelder beim HSV anzulegen und dies trotz der durchaus negativen Presse. Gut, die Verbindlichkeiten werden durch Bürgen abgesichert. Aber auch da stellt sich die Frage zu welchen Bedingungen und mit welchem Interesse. Ich hatte es schon beim Bekanntwerden von Dinsel‘s Interesse als Aktionär geschrieben, dass der sicher bei Finanzierungsfragen eingebunden wird und auch weiss, wie man (für ihn) erfolgversprechende Investments tätig. Warten wir doch erst einmal ab bis wir alle Informationen haben. Dann können wir einschätzen, ob es gut für den HSV ist und ob es wirklich eine Leistung von Wüstefeld ist.

Zu deiner Frage @Jottkah1887 , ich hatte es schon bei meiner Analyse des JA 2021 im November 2021 geschrieben, dass ich meine, dass die Verpflichtung zur Stadionsanierung - Wüstefeld spricht neuerdings von Modernisierung - als sonstige finanzielle Verpflichtung im Anhang angegeben ist, denn anders ist der Anstieg um rd. 24 Mio zum Vorjahr nicht zu erklären. Leider fehlen konkrete Hinweise. M.E. ist es auch richtig dies so anzugeben, da die Voraussetzungen für eine Rückstellung nicht gegeben sind, aber eine Außenverpflichtung von materieller Bedeutung zum Stichtag vorhanden ist.
Tschüss Thomas Wüstefeld! |#36
18.08.2022 - 17:48 Uhr
Zitat von WillyWinzig04


Vor Kurzem ist fast ein halbes Jahr her.
Da sind Abläufe, die Boldt für VOR DEM Kielspiel schilderte.
Und danach kamen erst die ganzen Treffen mit UEFA und der Stadt etc., die das Ausmaß finanziell deutlich machten.

Wie dem auch sei, das war damals der Status qou, nicht heute.
Im Sport ändern sich Zielsetzungen ebenso innerhalb von 6 Monaten mitunter. Wollen wir es aber nicht hoffen.

Man sollte sich nicht so sehr an Zahlen verheißen.
Vielleicht hat Wüstenfeld frühzeitig ein zu hohes Budegt angesetzt. Boldt dagegen hat auch frühzeitig bei Vagnoman von 7 Mio.€ Minimum geredet und am Ende wurden es 3,7 Mio.€.

Man kann einem Finanzvorstand sicher keinen Strick draus drehen, wenn er seine Zielsetzung anpasst, wenn er merkt, dass es eng wird.
Das hat Boldt ebenso gemacht, als er im Februar 2021 noch Thioune die Treue schwor und ihn dann im April entließ.


Lieber Willi, anders als im sportlichen Bereich kann man im finanziellen Bereich eingermaßen genau vorausschauend planen. Und es dürfte zum Job von Wüstefeld gehören, realistische Annahmen zu Verkaufserlösen von Spielern in seine Finanzplanung einfließen zu lassen. Selbst Nutzer dieses Forums schaffen es, anhand öffentlicher Zahlen die Jahresergebnisse der HSV AG vorauszusagen. Da ändert sich in 6 Monaten eigentlich nicht all zu viel. Im Gegenteil, durch die Relegation hat man völlig unerwartet noch zwei fette Bonuseinnahmen (Hannover und Berlin) generiert.

Und natürlich sollte man sich an diesen Zahlen festbeißen, denn eine Kaderplanung, die auf halben Wege stecken bleibt, ist komplett fatal. Ich hätte auch damit leben können, wenn Boldt ‚nur‘ 5 Mio. Euro Mittel bekommen hätte. Er muss es halt nur frühzeitig wissen, damit er entsprechend einkaufen kann.

Völlig unvorbereitet (falsche) Zahlen in die Gegend zu setzen ist dann natürlich maximal unprofessionell, aber was erwartet man noch groß anderes von einem Menschen, der bei einem local player wie dem HSV englische Bürotage einführt? Ein auf die Situation und Problemlage abgestimmtes Verhalten wohl kaum, sondern Schlagwörter und markige Ankündigungen.
Tschüss Thomas Wüstefeld! |#37
19.08.2022 - 12:30 Uhr
Zitat von MurmeltierHSV

Ob jetzt die Stadt nochmal einspringt (bei aller Liebe zum HSV, als Steuerzahler fragte ich mich wieso?), oder jemand anderes, Hauptsache es klappt.


Die Stadt und der Steuerzahler müssen hier natürlich die Risiken abwägen: der verbürgte Geld könnte auf der einen Seite futsch sein, bürgt man auf der anderen Seite nicht und der HSV scheitert auch, einen anderen Bürgen zu finden, hat man im worst case mehrere negative Effekte: die EM findet nicht in Hamburg statt, der HSV hat kein Stadion, in dem er seine Spiele ausrichten kann und wird spätestens dann bald in die Insolvenz gehen, in dessen Folge man einige Arbeitsplätze in Hamburg verlieren würde und zudem auch noch ein unbenutzbares Stadion mitten in der Stadt stehen hätte, um dessen Instandhaltung sich niemand mehr kümmert.
Ich (der zugeben seine Steuern nicht in Hamburg entrichtet) würde als Steuerzahler Das 2. Szenario sehr gerne vermeiden wollen.
Tschüss Thomas Wüstefeld! |#38
19.08.2022 - 15:57 Uhr
Zitat von AndiSotho
@WillyWinzig04
Dass die Diskussion hier ruhr bis alle Fakten auf den Tisch sind, wirst leider bei Thomas Wüstefeld oder Marcel Jansen nicht haben.
Im Gegensatz zu Bakery Jatta werden hier bei Jansen und Wüstefeld als Fakt angenommen, nur weil sie in der Presse gestanden haben. Unter dem Motto wenn es in der Presse steht und mehrere davon berichten, auch wenn sie sich darauf beziehen, dann wird da schon etwas dran sein. Wenn Jatta nicht beim HSV spielen würde, sondern bei Pauli wurden sich viele HSV in ihren Verhalten gegenüber von Jatta nicht von den Karlsruher oder Nürnberger Fans unterscheiden.


Ich finde diesen Beitrag frech, anmaßend, Unmündigkeit unterstellend und vollkommen deplaziert. Und eigentlich bin ich der Meinung, dass du dich bei all den Usern, denen du hier einfach mal unterstellst, sie würden den eigenen Kopf nicht benutzen, sondern einfach nur irgendwelchen Artikeln nachplappern, entschuldigen solltest.

So. Das war jetzt etwas off-topic. Entschuldigt. Das hat mich einfach ziemlich geärgert.

Hinsichtlich der Person Wüstefeld bin ich, trotz der prekären Lage, in der sich der Verein aktuell befindet, der Meinung, dass er sein Vorstandsamt ruhen lassen sollte, bis sämtliche Vorwürfe gegen ihn entkräftet sind. So nimmt er den Verein, der aktuell einfach immer mit genannt wird, wenn über ihn, Wüstefeld, berichtet wird, aus der Schusslinie und sorgt dafür, dass das Image des HSV nicht (noch weiter) angekratzt wird. Stellt sich heraus, dass an den Vorwürfen nichts Haltbares dran ist, kann er seine Aufgaben im Verein wieder übernehmen. In der derzeitigen Situation frage ich mich, wie er ausreichend Zeit finden kann, um sowohl der Führung seines Firmen"konglomerats" wie auch der des HSV zu 100% verantwortungsvoll nachkommen will, wenn er zeitgleich auch noch mit den Anklagen beschäftigt ist.

•     •     •

T: Ferro Tangvik Dickes
RIV: Capaldo Omari
ZIV: BORNAUW Nandja Vuskovic
LIV: Jordan LEITE
RM: Jatta PINHEIRO
LM: Muheim Lemke
DM/ZM: Remberg Amoako Sambi Adeline Nadir
OA: Grönbaek Phillipe Rössing-Lelesiit VIEIRA
ST: Daka Poulsen Stange HARDER (L)
Tschüss Thomas Wüstefeld! |#39
19.08.2022 - 21:46 Uhr
Zitat von Ricasso

Zitat von AndiSotho

@WillyWinzig04
Dass die Diskussion hier ruhr bis alle Fakten auf den Tisch sind, wirst leider bei Thomas Wüstefeld oder Marcel Jansen nicht haben.
Im Gegensatz zu Bakery Jatta werden hier bei Jansen und Wüstefeld als Fakt angenommen, nur weil sie in der Presse gestanden haben. Unter dem Motto wenn es in der Presse steht und mehrere davon berichten, auch wenn sie sich darauf beziehen, dann wird da schon etwas dran sein. Wenn Jatta nicht beim HSV spielen würde, sondern bei Pauli wurden sich viele HSV in ihren Verhalten gegenüber von Jatta nicht von den Karlsruher oder Nürnberger Fans unterscheiden.


Ich finde diesen Beitrag frech, anmaßend, Unmündigkeit unterstellend und vollkommen deplaziert. Und eigentlich bin ich der Meinung, dass du dich bei all den Usern, denen du hier einfach mal unterstellst, sie würden den eigenen Kopf nicht benutzen, sondern einfach nur irgendwelchen Artikeln nachplappern, entschuldigen solltest.

So. Das war jetzt etwas off-topic. Entschuldigt. Das hat mich einfach ziemlich geärgert.

Hinsichtlich der Person Wüstefeld bin ich, trotz der prekären Lage, in der sich der Verein aktuell befindet, der Meinung, dass er sein Vorstandsamt ruhen lassen sollte, bis sämtliche Vorwürfe gegen ihn entkräftet sind. So nimmt er den Verein, der aktuell einfach immer mit genannt wird, wenn über ihn, Wüstefeld, berichtet wird, aus der Schusslinie und sorgt dafür, dass das Image des HSV nicht (noch weiter) angekratzt wird. Stellt sich heraus, dass an den Vorwürfen nichts Haltbares dran ist, kann er seine Aufgaben im Verein wieder übernehmen. In der derzeitigen Situation frage ich mich, wie er ausreichend Zeit finden kann, um sowohl der Führung seines Firmen"konglomerats" wie auch der des HSV zu 100% verantwortungsvoll nachkommen will, wenn er zeitgleich auch noch mit den Anklagen beschäftigt ist.

Es ist interessant wie einige hier gleich persönlich werden.
Von den einen bekommt man zu hören man verbietet hier zu diskutieren wenn man hier den Diskussionsstiel kritisiert u d von den anderen bekommt man zu hören man sei anmaßend wenn man ein faireren Umgang mit der Person Wüstefeld fordert. Nichts anderes habe ich getan, ich möchte nur dass man mit Wüstefeld genauso umgeht wie mN mit Jatta umgegangen ist und und mit Boldt umgegangen wäre.

•     •     •

_________________________________________________

Man gebe den Volk Brot und Spiele und es wird zufrieden sein.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von AndiSotho am 19.08.2022 um 21:51 Uhr bearbeitet
Tschüss Thomas Wüstefeld! |#40
20.08.2022 - 10:05 Uhr
Ich weiß nicht, ob die Liste vollständig ist, aber folgende Diskussionspunkte gibt es um Wüstefeld:

1) Externe Punkte

a) Seine Firmen werden von 2 Kunden verklagt, die ihm/den Firmen Betrug vorwerfen.
b) Er droht mit Klage gegen die Kühne-Holding i.Z.m. dem Anteilserwerb.
c) Es gibt eine Verpflichtung gegenüber der Kühne-Holding weitere Anteile zu erwerben, dem er aber nicht nachkommen will.
d) Suggeriert auch beim/mittels des HSV medienwirksam, dass er der Erfinder des mobilen Ultra-PCR-Testgerät‘s ist, obwohl das Gerät nicht von seiner Firma hergestellt wurde, sondern nur Handelsware ist.

2) Interne Punkte

a) Dauerstreit mit Boldt zu diversen Themen.
b) Stress mit Walter, weil er unbedingt in der Kabine anwesend sein will.
c) Rühmt sich für eine schwarze Null für das abgelaufene Geschäftsjahr, obwohl er kaum Beiträge dazu geleistet hat.
d) Geschäftliche Verwicklungen mit Jansen, die nicht nur unter Compliance-Gesichtspunkten kritisch zu sehen sind.
e) Katastrophale Kommunikation, zuletzt i.Z.m. der angeblich gesicherten Stadionfinanhzierung, dem umgehenden Beginn der Arbeiten, obwohl nach öffentlicher Aussage der HanseMerkur noch keine Bürgen feststehen bzw. die Verträge noch gar nicht unterschrieben sind.
f) Einrichtung eines sog. Management Boards, welches zu reduzierter interner Kommunikation führt, Ablehnung seines Vorschlags, dass intern beim HSV ab sofort zwei Tage auf englisch und nur noch drei Tage auf deutsch kommuniziert wird.
g) Spaltungsversuch zu Boldt, in dem er Mutzel auf seine Seite versuchte zu ziehen.
h) Nicht eingehaltene Transferbudgets kommuniziert.
i) Verspätete Budgetplanung.

Beim HSV hat es in den letzten Jahren ja schon viel gegeben, aber das Thema „Wüstefeld“ dürfte wohl so ziemlich einmalig sein. So etwas kann man sich echt nicht ausdenken.

Dan habe ich mir mal 2 Jahresabschlüsse seiner vielen Firmen angesehen:

Da ist zum einen die Firma MEDsan, die die PCR-Testgeräte kauft und verkauft sowie mit Covid 19-Tests handelt. Der Jahresabschluss 2020 wurde zu spät festgestellt und veröffentlicht, aber ist ja nur eine kleiner Gesetzesverstoß. Interessant, dass die Gesellschaft ihr Geschäft erst in 2020 so richtig aufgenommen hat, offensichtlich hat Wüstefeld hier die Corona-Krise für eigene unternehmerische Aktivitäten genutzt. Die Vorräte sind von 0 auf 111 Millionen (!) angewachsen, gleichzeitig die Verbindlichkeiten auf 105 Millionen. Ein kleiner Teil der erworbenen Vorräte ist dann wohl in 2020 bereits verkauft worden, hiermit wurde ein Gewinn von fast 13 Millionen erzielt. Dieser Gewinn ist aber kaum liquiditätswirksam geworden, da auf der Bank nichts ist, aber Forderungen von 11 Millionen ausgewiesen werden. Der Gewinn wurde um 6,2 Millionen noch reduziert, da Abschreibungen auf Vorräte vorgenommen wurden, erstaunlich, sind die Vorräte ja nicht mal ein Jahr alt. So mal schön die Steuerlast um 2 Millionen reduziert. Ob das hält? Aber das beste kommt zum Schluss: als Geschäftsführer ist Prof. (!) Dr. Thomas Wüstefeld angegeben augen-zuhalten

Für die Firma SanPharma ist sogar erst der JA 2019 veröffentlicht, dieser sogar erst in 2021 festgestellt. Diese Gesellschaft scheint kaum Aktivitäten zu haben, die bilanzielle Überschuldung wird nur durch die Aktivierung von Entwicklungskosten für ein Medizinprodukt von über 1 Mio abgewendet. Diese Wahlrecht gilt aber nicht dafür die insolvenzrechtliche Betrachtung. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sind höher als die Forderungen, die Zahlungsfähigkeit dürfte nicht gegeben sein. Geschäftsführer ist wieder Prof. Dr. Thomas Wüstefeld.

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