Oberliga-Forum

TuS Koblenz e.V. 1911 - Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar

02.07.2018 - 10:33 Uhr
Die Testphase ging vor einer Woche zuende mit einem 2:1 über Alemannia Aachen; war man damals noch unsicher, wie dieser Sieg zu bewerten sein würde, so wurde es nach dem 0:3 Sieg in Kaiserslautern gegen die dortige U 23 heller. Man hat die Zeit genutzt und sich eingespielt, denn das sah durchaus nach Fussball aus, was die neuformierte Truppe auf den Platz brachte. Es ist zwar erst ein Spiel, doch Spielanlage, Laufbereitschaft, Zweikampfführung und Effizienz konnten sich sehen lassen.

Morgen steht das erste Heimspiel an - gegen den von Pirmasens mit 1:6 versohlten SV Engers, der sich naturgemäß mächtig ins Zeug legen wird, um in der Saison 24/25 anzukommen. Der neugebackene A-Schein-Inhaber Stahl wird das zu verhindern suchen, zunächst auf Torsicherung bedacht sein, um aus einem spielstarken Mittelfeld heraus das farbige Torjäger-Duo der TuS mit Vorlagen zu versorgen: Esmel und Yeboah wissen, wo das Tor steht und wie man die Pille ins Netz bekommt.

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"Von Seiten der Eltern heißt es dauernd: jedem sein Kind spielt immer zu wenig." (Lothar Matthäus zur Beendigung seiner Trainertätigkeit in München-Grünwald)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von 1911FAN am 09.08.2024 um 19:39 Uhr bearbeitet
wie immer liegt der Lattenknaller 2/hier s.o. mit seinen Prognosen zum Spielausgang meilenweit daneben,also nix neues, das war spielerisch ein Offenbarungseid der Mannschaft, ja es war heiss, ja die Mannschaft ist noch nicht eingespielt,gilt auch für die Gegner, ja die Transfers sind wie fast immer sportlich mager und trotzdem gehen noch 1330 hin um sich wieder eine Mittelmaßsaison anzutun was a uch noch auffällt, die neuen Trikots in der KiK Ausführung in einem widerlichen Blau mit gelben >Nummern sind zum fremdschämen, Fazit bis jetzt: sehr gut ist wie immer das TuS-TV,ansonsten wirds wohl wieder eine Krottensaison und im DFB Pokal gegen Wolfsburg nächste Woche wirds mit der Leistung/Einstellung eine zweistellige Demütigung geben.
Keine Ahnung, wer auch immer dieser "Knaller" sein soll, unsereiner hat eingesehen, dass das 0:3 in Lautern ein Ausreisser nach oben war. Die Truppe zeigte, was sie kann, wenn man sie lässt. Engers aber hat sie nicht gelassen. Solche Spiele bei 35 Grad hat man immer mal wieder, da hat keiner wirklich Bock, dann geht es hin und her, das Tor fällt dann auf der einen Seite statt auf der anderen, ist auch banane. Erst ab Spiel 10 kann man sagen: das ist das und dies ist jenes.

In der Startelf gegen Engers war Wingender der einzige aus der TuS-Jugend, obwohl man ständig herausposaunt, man wolle auf die eigene Jugend setzen. Das war nicht so und das wird auch in Zukunft nicht so sein: die Nachwuchskicker der TuS treffen für die Konkurrenz und bei der TuS verlieren Jungs aus Schaffhausen und Lautern gegen Engers.

Für die Kaderplanung der TuS gilt: wer Rheinlandliga holt, bekommt Rheinlandliga und sollte sich nicht wundern, dass das dann so ist. In der Kaderplanung, im langfristigen Aufbau der personellen Struktur ist RW der TuS schon enteilt, man wird auch in der Jugend aufholen, man wird die zweite Mannschaft in die Rheinlandliga zu bringen suchen, man wird sich ne Spielstätte bauen, auch wenn das in KO nicht wirklich mehr als hundert Leutchen interessiert.

Wichtig ist, was hinten rauskommt. Schon jetzt steht RW in der Tabelle besser da und man möchte wetten, dass das auch nach 34 Spieltagen so aussehen wird. Mit der Heimpleite gegen Engers, der am Montag gegen Wolfsburg und der folgenden gegen Schott Mainz ist das schon mal eine üble Strecke zu Beginn, damit muß man umgehen können.

Doch sollte im Classement Platz 5 bis 8 heuer erreichbar sein, das ist in Ordnung für ein Übergangsjahr, danach wird dann die Fusion mit RW ein heisses Thema, denn ein Zusammenwirken würde Sinn machen und könnte die jede Entwicklung lähmende Inaktivität der Kommune in Sachen Stadion-Renovierung korrigieren helfen. Man wird in beiden Vereinsleitungen darüber nachdenken, allerdings könnte sich das, was RW fehlt - eine fette Fanbase, als größter Hemmschuh erweisen: die schwarzblaugelbe Kurve dürfte dem nichts abgewinnen können, aber dass die TuS den längeren Atem haben sollte, danach sieht es derzeit nicht wirklich aus. Nebenbei: wo bleibt der verheissene Geschäftsführer?

Hinzu kommt, dass mit Cosmos Koblenz ein dritter Player auf den Plan getreten ist, der nicht locker lassen wird , zumal sich der Sohn des großen Machers dort auf dem Weg zum Profi befindet. Das wird den Herrn Papa anspornen, auch auf seinem Spielfeld verstärkt tätig zu werden.

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"Von Seiten der Eltern heißt es dauernd: jedem sein Kind spielt immer zu wenig." (Lothar Matthäus zur Beendigung seiner Trainertätigkeit in München-Grünwald)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von 1911FAN am 13.08.2024 um 22:37 Uhr bearbeitet
Der Anfang ist gemacht: mit dem erneuerten Kader gab es einen Auswärtssieg in Lautern und zwei Heimpleiten gegen Engers und Schott Mainz, beide wären zu vermeiden gewesen, es ruckelt noch an manchen Stellen. Pokal gegen Wolfsburg war gut, nur 0:1 verloren, volle Hütte, gute Stimmung, danach ein klares 3:0 gegen den Lokalrivalen Cosmos, es wurden mal wieder die Dimensionen in Fußball-Koblenz zurecht gerückt: an die Zugkraft der TuS von 1911 kommt keiner ran, wenngleich Rotweiß Koblenz derzeit tabellarisch vorne liegt. In der Punktspielserie müssen für 1911 nun aber Punkte in Serie her, will man nicht im letzten Drittel der Tabelle stecken bleiben.

Auch heute in Mechtersheim ist jedes Ergebnis möglich, dort wirkt ein neuer Trainer, ungünstige Konstellation, um dort den Dreier einzufahren, der eigentlich Pflicht sein müßte. Nun wurde noch Brahaj verpflichtet, leider kein Offensiver, sondern erneut ein defensiver Mittelfeldmann, Stahl scheint den Akzent auf die Sicherung des eigenen Tores zu legen - bei Rotweiß setzt man andere Prioritäten, da werden es, wie jüngst im Verbandspokal, auch schon mal elf Buden, die man dem Gegner einschenkt. Dieses Killer-Gen hat noch nie zur DNA der TuS gehört, dort schätzt man - zumal unter Stahl - mehr, wenn die Null steht.

Attraktiv geht anders, zumal im Mittelfeld die ordnende Hand fehlt, die den offensiven Bemühungen mehr Klarheit und Druck geben könnte: leider gelang es bisher nicht, den für das Regio-Jahr verpflichteten, Behadil Sabani davon zu überzeugen, sein Engagement für 1911 fortzusetzen. - einer mit seinen Fähigkeiten würde den Kader wesentlich verstärken.

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"Von Seiten der Eltern heißt es dauernd: jedem sein Kind spielt immer zu wenig." (Lothar Matthäus zur Beendigung seiner Trainertätigkeit in München-Grünwald)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von 1911FAN am 30.08.2024 um 12:37 Uhr bearbeitet
Ein Fünftel der Spielzeit ist absolviert, 5 Siege und 2 Niederlagen - beide Pleiten zuhause, nach dominantem Spiel, knapp verloren, u.a. durch dubiose Leistungen an der Pfeife bzw. am Winkewimpel. Das bringt Platz 3 in der Tabelle, knapp hinter Lautern 2 und Pirmasens. Auch die örtliche Konkurrenz Rotweiß Koblenz hält sich gut und steht im vorderen Drittel.

Die beiden kommenden Spiele ereignen sich im heimischem Oberwerth: gegen Karbach und Rotweiß. Sonderbar, dass das Geläuf dort schon wieder einen suboptimalen Zustand aufweist, obschon die Stadt im Sommer einen neuen Rasen hatte verlegen lassen. Was ist da falsch gelaufen - alle meckern über den Platz....

Dass der erfahrene Aussenspieler und kreative Linksfuß Könighaus wieder mitspielen kann, gibt dem nur streckenweise ansehnlichen Spiel der personell runderneuerten Kombo mehr Spielkultur und vor allem nach vorne mehr Drive: mit 13 Törchen hat man ebenso wenige Buden auf dem Konto wie der viertletzte der Tabelle, die Defensive der TuS aber dürfte das Beste sein, was die OL-Staffel in 24/25 zu bieten hat.

Manche hatten gehofft, den Regio-erfahrenen Mittelfeldordner Sabani (mit TuS-Vergangenheit) erneut für ein Jahr an den Verein binden zu können, doch der hat den Weg in die Regio West gefunden, wo er nun mit Neuling Hohkeppel, derzeit schon auf einem Abstiegsplatz stehend, in die Mittelrheinliga zurückfallen dürfte - jedem Tierchen sein Pläsierchen...., und dies gilt auch für den vormaligen Mittelfeld-Chef der TuS, Eldin Hadzic; nachdem der als Kapitän seiner Aufstiegmannschaft nicht in die Regio gefolgt war, heuerte er kürzlich - nach seinem Sabbat-Jahr - bei Rotweiß an, um dort als Einwechselkraft seine aktive Spielerzeit zu beenden - das begreife , wer will, gehört Eldin doch zum engsten Kreis der verdienten, langjährigen KIcker der TuS von 1911.

Wo die am 34sten Spieltag stehen wird, ist im Herbst 2024 schwer vorherzusagen, doch sollte nicht Grundstürzendes dazwischen kommen, dürfte ein Platz unter den ersten Drei, Vier der Tabelle nicht unrealistisch sein. Doch von den Niveaus der Regio Südwest ist man nach wie vor weit entfernt und wenig spricht dafür, dass sich daran zeitnah etwas verbessern wird. Manche wünschen sich, dass die beiden oben verglichenen Clubs zu einer Art von Zusammenarbeit finden, das aber ist - aufgrund der in den beiden Ortsrivalen wirkenden Kräfte - derzeit (noch) weit weg.

Wahrscheinlicher ist es, daß der ungeliebte Dritte vor Ort, das Konstrukt Cosmos Koblenz, nach dem knappen Abstieg im Mai dieses Jahres, umgehend zurückkehrt in die Oberliga, so dass es doch zu der für sämtliche Beteiligten (mit Ausnahme von Oberwerth-Vermieterin Stadt KO) wenig wünschenswerten Konstellation kommen könnte, dass ab dem Sommer 2025 in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar gleich drei (3) (!!!) Clubs kicken werden, die aus dem durchaus überschaubaren Fussi-Biotop Koblenz kommen - nach der Devise: "Zwergenaufstand im Hühnerstall," denn keiner dieser Drei hat das Zeug dazu, nachhaltig erfolgreichen Regio-Fussi darzustellen, und das Dauerthema, die mangelhafte Infrastruktur rund um den Oberwerth, wollen wir hier nicht schon wieder ausbreiten.

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"Von Seiten der Eltern heißt es dauernd: jedem sein Kind spielt immer zu wenig." (Lothar Matthäus zur Beendigung seiner Trainertätigkeit in München-Grünwald)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von 1911FAN am 17.09.2024 um 12:28 Uhr bearbeitet
In einer Woche ist die Hinserie gespielt, die Mannschaft hat sich gefunden, ein stabiler Platz 4 hinter den drei Überperformern der Staffel, die den Vorteil nutzen, dass sie sich aus dem Pool der vielen vielen jungen Überzähligen versorgen können, die es bei Lautern, an der Saar, in Mainz oder den übrigen Höherklassigen im Rhein-Main-Gebiet nicht geschafft haben. - Die TuS müht sich mit einem kleinen Etat und einem entsprechend günstigen Kader und das ist für das Mitspielen in der OL-Spitze völlig ausreichend; leider sind nicht erst heuer die Leistungen der Jugendmannschaften eher durchwachsen, auch da kann man den Wegzug der Besten in die umliegenden NLZs nicht verhindern. -

Sieht man den blauschwarzgelben Jungs bei ihrer Arbeit zu, dominieren die Stahl-Tugenden: nimmermüder Einsatz, hohe Laufbereitschaft, Zweikampffreudigkeit und Kondition satt; mit dem Fußball-"spielen" aber ist es freilich nicht weit her, im Mittelfeld und gar erst in der Spitze - durchgängig mehr Schatten als Licht. Trotzdem ist die Chancenhäufigkeit groß, doch macht man es den Gegnern in der Box viel zu leicht, den "Sturm" der TuS zu neutralisieren. Die beiden Aussenverteidiger wirken offensiv gefährlicher, entschlossener, torhungriger als die Kollegen, die auf ihren nominell offensiven Positionen für Tore sorgen sollen. Das hohe, intensive Pressing als taktisches Hauptmittel führt naturgemäß kaum zu Konterchancen, und so ist die TuS oft das klar dominante Team, doch der ergebnisbezogene Ertrag ist, gemessen am enormen Aufwand über die 90 Minuten, viel zu gering.
Hätte man Sabani halten können, fiele Könighaus nicht so oft verletzt aus, könnte Waldminghaus noch die rechte Seite beackern (oder gar der ehemalige, heute bei Engers spielende TuS-Rechtsaussen Justin Klein), und wäre Blagojevic, der spielstarke bosnische Offensive, nicht seit Wochen zu Untätigkeit verdammt (über die bürokratisch-terminlichen Pannen bzw. deren Verursacher herrscht beredtes Schweigen) - dann hieße der heutige Tabellenführer TuS Koblenz von 1911.

Nun denn, an einen Regio-Aufstieg ist, nach der schmerzlichen Lektion in der Spielzeit 23/24, in absehbarer Zeit eh nicht zu denken; im Frühjahr 2025 steigt das nächste Pokal-Derby: nach Siegen über Cosmos Koblenz und die ebenfalls benachbarten Jungs aus Mülheim-Kärlich geht es gegen den dritten Konkurrenten im KO-Beritt, das Projekt FC Rotweiß Koblenz, in der Staffel klar hinter der TuS platziert, allerdings mit einem sehr glücklichen Sieg über 1911 in der Hinserie. Gegen diesen Gegner hat man seit der blamablen Niederlage im Pokal-Finale 2018 noch nicht ein einziges Mal gewinnen können - diesesmal muß es gelingen, sonst wäre man auf dem Weg zum großen Ziel dieser Spielzeit ausgerechnet vom Oberwerth-Nachbarn ausgebremst worden.

Die sommerliche Ankündigung, man werde sich strukturell durch einen versierten Geschäftsführer verstärken, ist bis heute nicht realisiert worden: gut möglich, daß auf die Stellenanzeige kein wirklich geeigneter Bewerber reagiert hat. Generell vernimmt man durchaus wenig aus den sich "transparent" gebenden Vorstandskreisen über das Was und Wie und Wohin, es gab sogar Gerüchte über Fusionsbestrebungen mit dem das Oberwerth mitnutzenden FC RW, sollte dies freilich ein Indiz dafür sein, dass sich in der Führung von 1911 Amtsmüdigkeit verbreitet, kämen auf die TuS schwerste Zeiten zu, denn um deren Führung dürften sich im sportbezogen eher bräsigen Koblenz nicht wirklich viele dazu Geeignete reissen.

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"Von Seiten der Eltern heißt es dauernd: jedem sein Kind spielt immer zu wenig." (Lothar Matthäus zur Beendigung seiner Trainertätigkeit in München-Grünwald)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von 1911FAN am 11.11.2024 um 23:07 Uhr bearbeitet
Die TuS von 1911 geht tiefenentspannt ins neue Jahr. Und das ist gut so. Der Club ist schuldenfrei, personell mit Kontinuität aufgestellt, die Mannschaft leistungswillig, harmonisch und liegt in Lauerstellung hinter den drei Großen, mit guten Aussichten auf einen der beiden ersten Plätze. Wobei man Platz 1 Lautern 2 oder Schott Mainz überlassen sollte, um nicht in die Verlegenheit zu kommen, schon wieder Regio spielen zu müssen. Das tut dem Verein derzeit nicht wirklich gut, da man sportlich und wirtschaftlich dort nicht viel zu bestellen haben würde.

Trier ist da weiter, doch auch das ist bloß eine Momentaufnahme, zumal sich die wirtschaftliche Situation im Lande massiv verdüstert. Und es so noch schwerer werden dürfte, Kohle für Sport zu erschliessen. Zudem befleissigt sich die Kurve mit dümmlichen Bannern, den einzigen großen Sponor, der vor Ort evtl. in Frage käme, zu verkrätzen. Der Inhalt dieses vermeintlichen "Widerstandes" gegen "den da oben" ist dessen Unterstützung für eine Netzseite, die der miesen, das Land stressenden Regierung contra gibt. Unbegreilflich dämlich ist das, und so wird der eh wirtschaftsferne Vorstand der TuS nie vorankommen, was das Sponsoring angeht, denn so bleibt man auf unabsehbar lange Zeit auf den Bereich der Kleinsponsoren beschränkt.

Sportlich gibt es neben dem Ziel Platz 2 - mit dann hoffentlich nicht erfolgreicher Relegation - das der Verteidigung des Verbandspokals - das wird gegen RW Koblenz und Regio-Überperformer Trier schon schwer genug. Ergänzungen zum knappen Kader dürfte es nicht geben, man würde sich statt des überspielt wirkenden, wenig effizienten Esmel mal öfter den Kollegen Kaiser auf der 9 wünschen, denn bei seiner geringen Spielzeit dürfte Kaiser bald in Engers, bei RW oder für Karbach auflaufen....

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"Von Seiten der Eltern heißt es dauernd: jedem sein Kind spielt immer zu wenig." (Lothar Matthäus zur Beendigung seiner Trainertätigkeit in München-Grünwald)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von 1911FAN am 01.01.2025 um 11:20 Uhr bearbeitet
Falls jemand mit folgendem Hinweis des Vorposters nichts anfangen kann, folgt eine kleine Einordnung:

Zitat von 1911FAN
Zudem befleissigt sich die Kurve mit dümmlichen Bannern, den einzigen großen Sponor, der vor Ort evtl. in Frage käme, zu verkrätzen. Der Inhalt dieses vermeintlichen "Widerstandes" gegen "den da oben" ist dessen Unterstützung für eine Netzseite, die der miesen, das Land stressenden Regierung contra gibt.


Hierbei dürfte Frank Gotthardt gemeint sein, der nicht nur das Unternehmen CompuGroup gegründet hat, sondern aktuell auch die Kölner Haie besitzt und den rechtspopulistischen Machenschaften von Julian Reichelt mit seinem Fernsehsender "NiUS" eine Plattform bietet.

Eine Einordnung dessen sei jedem selbst überlassen, ich persönlich halte den Text oben für eine Verharmlosung der Inhalte, die dieser Mensch unterstützt. Dementsprechend kann ich die Haltung der Kurve, diesen Menschen im Verein abzulehnen, verstehen.

Auf dem angesprochenen Spruchband stand übrigens: "@Gotthardt: Wenn du in die Tus hinein willst, bring uns den Kopf von Julian Reichelt!"

Wie gesagt, lediglich eine Einordnung - auf eine inhaltliche Replik zu Gotthardt/Reichelt würde ich im Falle des Falles hier nicht eingehen.

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KONSTANZ - schönste Stadt am Rhein

SC Freiburg - Karlsruher SC - SG Dynamo Dresden - Stuttgarter Kickers - CR Flamengo
Guter Start ins Jahr 2025 der Truppe! Der vor einem Jahr gewonnene Sesterhenn-Pokal wurde erfolgreich verteidigt, wäre also ein Pokal schon mal eingefahren. War zwar "nur" ein Hallen-Kick, doch ein 5:1-Sieg über FC RW wird doch immer wieder gern genommen.

Am 1. März kommt es dann mit 11 gegen 11 zu einem weiteren Duell , dann auf Natur-"Rasen" im Stadion Oberwerth, der traditionellen Spielstätte der TuS Koblenz von 1911. Das wird naturgemäß ein ganz anderes Spiel, aber auch da geht es darum, am Ende einen Pokal einzuheimsen. Bis dahin liegen vor beiden Mannschaften noch etliche Vorbereitungsbegegnungen; für die TuS wird das Trio der Abgänger dann nicht mehr helfen können, wobei der Abgang von Könighaus sehr schwer wiegt, da er der zweifellos beste Kicker im Kader gewesen ist.

Die dadurch frei werdenden Mittel könnten man in ein, zwei Zugänge anlegen, doch welcher Club gibt schon im Winter Leistungsträger ab? An einer bloß nummerischen Auffüllung des Kaders besteht gewiß kein Interesse, allerdings wird es sehr schwierig bis unmöglich, a) einen zweiten Könighaus zu finden und b) einen etwaigen solchen zeitnah und effizient einzubauen. Ohne diesen Unterschiedsspieler werden die Aussichten geschmälert, noch Platz 2 zu erreichen und den Verbandspokal zu verteidigen.

Nebenbei, zum obigen kurvenkorrekten Re-post auf den Compugroup-Post, kurz noch was Juristisches: wenn die zuständigen Behörden auf Ultra-Meinungskundgebungen mit Hoffenheim-Hopps Kopf im Fadenkreuz eines Zielfernrohrs reagieren, sollte aus Gründen der Gleichbehandlung vor dem Gesetz die relativ humorlose Forderung "...bring uns den Kopf von..." nicht stillschweigend geduldet werden. Ein Vereinsvorstand, der solch massive Entgleisung mit vorweihnachtlichem Schweigen übergeht, trägt nicht dazu bei, das Stadionerlebnis von solch verbalaggressivem Verhalten frei zu halten.

Doch da die TuS derzeit sportlich nicht wirklich ambitioniert aufgestellt ist, wird sie die - nicht zuletzt durch die "Kopf"-Performance der (was ihren die Mannschaft stärkenden Support angeht, absolut hammergeil agierenden) Kurve - vertane Chance nicht lange schmerzen , sogar im wenig sportaffinen Wirtschaftsraum KO an fettere Sponsoren-Kohle rankommen zu können. Und aufs Ganze gesehen dürfte die womöglich angedachte Fussi-Invest-Summe mehr nützen, wenn sie nicht nur der TuS-Szene vor Ort zugute käme, sondern in die nachhaltige mediale Aufklärung aller Mitbürgerinnen und Mitbürger fließt.

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"Von Seiten der Eltern heißt es dauernd: jedem sein Kind spielt immer zu wenig." (Lothar Matthäus zur Beendigung seiner Trainertätigkeit in München-Grünwald)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von 1911FAN am 13.01.2025 um 19:43 Uhr bearbeitet
Zum Ende des Jahres 2024 hin kam die Truppe ordentlich auf die Beine und war in Richtung Platz 2 unterwegs. Dieser Trend ist abrupt abgebrochen, es gelang der sportlichen Leitung nicht, eine erfolgreiche Mannschaft an den Start zu bringen - und das nach satten drei Monaten Pause. Durch ungeschickte Vorbereitung kam es zu gravierenden Verletzungsausfällen, durch noch ungeschicktere Testspielplanungen fiel der einzige Torgarant langfristig aus, sein Backup wurde zum Tabellenletzten weggeschickt , die Abgänge wurden noch nicht im Ansatz ersetzt, konditionelle Mängel traten auf und es wurde folglich geerntet, was man so mängelbehaftet gesät hatte: in den beiden ersten Spielen nach der Endlospause wurde die restliche Spielzeit 24/25 in ein spannungsloses Austrudeln bis Mai 2025 verwandelt: die goldene Kokosnuß ist dem im Winter ausgedünnten Minimalkader der TuS sicher.

Im Pokalviertelfinale unterlag man jüngst dem örtlichen Emporkömmling Rotweiß Koblenz, nach massenhaft vertanen Chancen auf einen eigenen Treffer - mit 0:1 in der 112ten Minute der Verlängerung, schlimmer geht kaum, seit 2017 gab es nicht einen einzigen TuS-Sieg gegen den noch vor wenigen Jahren fußballerisch kaum wahrnehmbaren Nachbarn.

Nach dem unsäglichen Pokal-Aus unterlag man chancenlos mit 4:1 bei Schott Mainz, wie schon in allen vorhergehenden Jahren, doch regt das im Verein kaum mehr wen groß auf: Hauptsache ist, wir halten alle fest zusammen und bleiben kreuzfidel. Vor allem in der Kurve, die es mit dem Leistungsgedanken eh nicht so genau nimmt; wie überall im modernen Fussi sieht die sich auch in Koblenz als Hauptsache, nach dem Motto: der Verein kann doch froh sein, dass er uns überhaupt bedienen darf.

Sieht man nach Trier, so wird man dort nach dem Aufstieg, im Gegensatz zur TuS, die Regio locker halten können, um anschließend im Finale gegen Rotweiß den Verbandspokal zu gewinnen. Etwas weiter nördlich aber macht die TuS auf "menschliche" Togetherness, soziale Verantwortung, devote Kuschelpolitik mit dem an effizienter Unterstützung des örtlichen Fußball traditionell desinteressierten Rathaus und ist bemüht, gute Stimmung zu verbreiten und das bei viel zu oft schlechtem Leistungssport.

Unübersehbar ist, daß der Vorstand derzeit die "strukturelle Professionalisierung" vor den sportlichen Erfolg setzt, geschuldet der Tatsache, dass nach etlichen Jahren des "kurvigen" Idealismus sich mittlerweile eine gewisse Ernüchterung, womöglich eine lebensumständebedingte Ermattung der handelnden Personen bemächtigt haben könnte. Daran ist nichts zu kritisieren, die Betrachterin stellt hier lediglich ihren Eindruck in den Raum.

Bei beiden, für die Bewertung der Spielzeit entscheidend wichtigen Partien vermißte man die nötige Konzentration auf den sportlichen Erfolg, die taktische Cleverness, nicht nur in dieser Hinsicht vermittelt die sportliche Leitung den Eindruck, daß da einer coacht, der seine frühere Spielerdenke noch nicht ausreichend hinter sich gelassen hat, und der sich zudem zu schnell mit Clubentscheidungen abfindet, die es ihm erschweren, nachhaltig sportlichen Erfolg zu erreichen.

Nach diesen beiden Pleiten ist die Spannung raus, sportliche Ziele sind unerreichbar geworden, die Überarbeitung des teils angejahrten, teil zu jugendlichen Kaders kann somit frühzeitig angegangen werden; immerhin kann man etwaigen Zugängen offerieren, im vorderen Drittel der Oberliga aktiv zu werden, allerdings ohne konkrete Aussicht auf etwaige Aufstiegsambitionen des Klubs.

Ausblick: Ab Sommer 2025 dürften sich im Oberwerth drei örtliche Kombos in ein- und derselben Oberligastaffel um die ramponierte Spielfläche balgen sowie um die prekären, dortigen Trainingsbedingungen, denn Rotweiß und die TuS halten ihre Klasse und der durch Film, Funk und Fernsehen bekannte Fußballclub Cosmos Koblenz dürfte höchstwahrscheinlich per Aufstiegsrunde das Trio vervollständigen - nix Neues am Deutschen Eck.

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"Von Seiten der Eltern heißt es dauernd: jedem sein Kind spielt immer zu wenig." (Lothar Matthäus zur Beendigung seiner Trainertätigkeit in München-Grünwald)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von 1911FAN am 11.03.2025 um 19:42 Uhr bearbeitet
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