Umfrage der Woche I
26.01.2009 - 23:08 Uhr
03.02.2009 - 09:23 Uhr
Ich denke er will eher darauf hinaus, dass gerade die Internationalität die PL ausmacht, was ja faktisch auch so ist. Gerade die Marketingmaschinerie braucht ausländische Spieler. Sonst wäre die Liga wohl kaum so beliebt..
03.02.2009 - 09:49 Uhr
Zitat von marv:
Ich denke er will eher darauf hinaus, dass gerade die Internationalität die PL ausmacht, was ja faktisch auch so ist. Gerade die Marketingmaschinerie braucht ausländische Spieler. Sonst wäre die Liga wohl kaum so beliebt..
selbst dann wäre das für mich unverständlich. sind wir fussballfans oder marketingexperten?
will mir hier wirklich jemand weismachen, dass er den englischen fussball so toll findet, weil da so viele ausländer spielen?
Ich denke er will eher darauf hinaus, dass gerade die Internationalität die PL ausmacht, was ja faktisch auch so ist. Gerade die Marketingmaschinerie braucht ausländische Spieler. Sonst wäre die Liga wohl kaum so beliebt..
selbst dann wäre das für mich unverständlich. sind wir fussballfans oder marketingexperten?
will mir hier wirklich jemand weismachen, dass er den englischen fussball so toll findet, weil da so viele ausländer spielen?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Eldarim am 03.02.2009 um 09:49 Uhr bearbeitet
03.02.2009 - 10:01 Uhr
Zitat von Eldarim:
will mir hier wirklich jemand weismachen, dass er den englischen fussball so toll findet, weil da so viele ausländer spielen? Vorab: Das ist nicht meine Meinung. Es ist doch aber nicht von der Hand zuweisen, dass ausländische Spieler für einen zusätzlichen Zuschauerschub sorgen. Darauf wollte ich hinaus.
Nehmen wir doch als Beispiel mal den FC Liverpool. Klar, der Verein ist je her im Ausland sehr beliebt und wird geschaut, aber seit Benitez eine kleine spanische Kollonie aufgebaut hat, ist der Zuschauerzuspruch aus Spanien logischerweise gestiegen..
Zusätzlich spielen von fast jedem Land Spieler auf der Insel. Es geht primär also um die Landsmänner und nicht um Ausländer allgemein. Sekundär bringen diese Leute natürlich Qualität mit, was dann zusätzlich die Marktanteile pusht.
will mir hier wirklich jemand weismachen, dass er den englischen fussball so toll findet, weil da so viele ausländer spielen? Vorab: Das ist nicht meine Meinung. Es ist doch aber nicht von der Hand zuweisen, dass ausländische Spieler für einen zusätzlichen Zuschauerschub sorgen. Darauf wollte ich hinaus.
Nehmen wir doch als Beispiel mal den FC Liverpool. Klar, der Verein ist je her im Ausland sehr beliebt und wird geschaut, aber seit Benitez eine kleine spanische Kollonie aufgebaut hat, ist der Zuschauerzuspruch aus Spanien logischerweise gestiegen..
Zusätzlich spielen von fast jedem Land Spieler auf der Insel. Es geht primär also um die Landsmänner und nicht um Ausländer allgemein. Sekundär bringen diese Leute natürlich Qualität mit, was dann zusätzlich die Marktanteile pusht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von marv am 03.02.2009 um 10:02 Uhr bearbeitet
03.02.2009 - 10:09 Uhr
Zitat von marv:
Nehmen wir doch als Beispiel mal den FC Liverpool. Klar, der Verein ist je her im Ausland sehr beliebt und wird geschaut, aber seit Benitez eine kleine spanische Kollonie aufgebaut hat, ist der Zuschauerzuspruch aus Spanien logischerweise gestiegen..
Zusätzlich spielen von fast jedem Land Spieler auf der Insel. Es geht primär also um die Landsmänner und nicht um Ausländer allgemein. Sekundär bringen diese Leute natürlich Qualität mit, was dann zusätzlich die Marktanteile pusht.
ok... spinnen wir den gedanken mal weiter.
wenn es um landsmänner geht, müssten die deutschen primär citizens oder boro-fans sein. hm.... boror fans sind keine hier im forum, die citizens sind nur recht spärlich vertreten.
die erklärung mag logisch klingen ... ist aber in der praxis aber schmarrn.
die magische anziehungskraft liverpools ist nicht unter rafas kleiner spanischer armada entstanden, sondern beruht auf dem nymbus der tradition und des erfolgs den die reds bis in die 80ziger jahren hatten ... mag sein, dass spanier mittlerweile ihr kleine englische kolonie mit etwas mehr interesse betrachten, aber das dürfte für die masse der deutschen fans eher nebensächlich sein.
Nehmen wir doch als Beispiel mal den FC Liverpool. Klar, der Verein ist je her im Ausland sehr beliebt und wird geschaut, aber seit Benitez eine kleine spanische Kollonie aufgebaut hat, ist der Zuschauerzuspruch aus Spanien logischerweise gestiegen..
Zusätzlich spielen von fast jedem Land Spieler auf der Insel. Es geht primär also um die Landsmänner und nicht um Ausländer allgemein. Sekundär bringen diese Leute natürlich Qualität mit, was dann zusätzlich die Marktanteile pusht.
ok... spinnen wir den gedanken mal weiter.
wenn es um landsmänner geht, müssten die deutschen primär citizens oder boro-fans sein. hm.... boror fans sind keine hier im forum, die citizens sind nur recht spärlich vertreten.
die erklärung mag logisch klingen ... ist aber in der praxis aber schmarrn.
die magische anziehungskraft liverpools ist nicht unter rafas kleiner spanischer armada entstanden, sondern beruht auf dem nymbus der tradition und des erfolgs den die reds bis in die 80ziger jahren hatten ... mag sein, dass spanier mittlerweile ihr kleine englische kolonie mit etwas mehr interesse betrachten, aber das dürfte für die masse der deutschen fans eher nebensächlich sein.
03.02.2009 - 10:19 Uhr
Zitat von Eldarim:
ok... spinnen wir den gedanken mal weiter.
wenn es um landsmänner geht, müssten die deutschen primär citizens oder boro-fans sein. hm.... boror fans sind keine hier im forum, die citizens sind nur recht spärlich vertreten. Stichwort Qualität. Huth und Hamann sind sicher keine Aushängeschilder Deutschlands, weil sie eben biederen Durchschnitt darstellen und meist nicht mal zum Stamm gehören. Wäre beispielsweise ein Lahm zu City gewechselt, hätten sich garantiert neue Zuschauergruppen erschließen lassen.
Du siehst doch am Fall Nsereko, dass gleich um einiges mehr im Hammers-Thread los war. Ob diese Leute Fans werden sei mal dahingestellt, sie zeigen aber zumindest Interesse!
Zitat von Eldarim:
mag sein, dass spanier mittlerweile ihr kleine englische kolonie mit etwas mehr interesse betrachten, aber das dürfte für die masse der deutschen fans eher nebensächlich sein. Deshalb ja auch der sekundäre Faktor: Die Qualität ist einfach höher, als bei den meisten anderen Teams auf der Welt. Daraus resultiert, gepaart mit der Tradition, der Zuschauerzuspruch.
Wäre vielleicht mal ein ganz interessantes Thema für irgendwelche Soziologie o.ä. Absolventen ;)
ok... spinnen wir den gedanken mal weiter.
wenn es um landsmänner geht, müssten die deutschen primär citizens oder boro-fans sein. hm.... boror fans sind keine hier im forum, die citizens sind nur recht spärlich vertreten. Stichwort Qualität. Huth und Hamann sind sicher keine Aushängeschilder Deutschlands, weil sie eben biederen Durchschnitt darstellen und meist nicht mal zum Stamm gehören. Wäre beispielsweise ein Lahm zu City gewechselt, hätten sich garantiert neue Zuschauergruppen erschließen lassen.
Du siehst doch am Fall Nsereko, dass gleich um einiges mehr im Hammers-Thread los war. Ob diese Leute Fans werden sei mal dahingestellt, sie zeigen aber zumindest Interesse!
Zitat von Eldarim:
mag sein, dass spanier mittlerweile ihr kleine englische kolonie mit etwas mehr interesse betrachten, aber das dürfte für die masse der deutschen fans eher nebensächlich sein. Deshalb ja auch der sekundäre Faktor: Die Qualität ist einfach höher, als bei den meisten anderen Teams auf der Welt. Daraus resultiert, gepaart mit der Tradition, der Zuschauerzuspruch.
Wäre vielleicht mal ein ganz interessantes Thema für irgendwelche Soziologie o.ä. Absolventen ;)
03.02.2009 - 10:27 Uhr
Zitat von marv:
Wäre vielleicht mal ein ganz interessantes Thema für irgendwelche Soziologie o.ä. Absolventen ;)
wahrscheinlich... :)
ok, versuchen wirs von ner anderen seite....
alle welt schwärmt vom englischen fussball, wie robust und schnell er wäre, wie hart und gleichzeitig fair man spielen würde, das schwalben verpönt wären und schiries eine gesunde härte durchgehen lassen würden ... gleichzeitig scheint alle welt froh zu sein, dass es im englischen fussball keine engländer mehr gibt. schizophren?
haben die briten nicht ein großteil dessen ausgemacht, für was man so sentimental schwärmt? sind nicht mit der europäisierung des fussballs die schwalben, dass diskutieren mit dem schirie, das klein-klein gegurke, also all das was angeblich so schlecht bei beim rest der welt, aber so toll in england ist, erst nach england gekommen?
wie kann ich denn den englischen fussball und seine originären grundideen in den himmel heben ... und gleichzeitig die briten aus dem englischen fussball verdrängen wollen ...
Wäre vielleicht mal ein ganz interessantes Thema für irgendwelche Soziologie o.ä. Absolventen ;)
wahrscheinlich... :)
ok, versuchen wirs von ner anderen seite....
alle welt schwärmt vom englischen fussball, wie robust und schnell er wäre, wie hart und gleichzeitig fair man spielen würde, das schwalben verpönt wären und schiries eine gesunde härte durchgehen lassen würden ... gleichzeitig scheint alle welt froh zu sein, dass es im englischen fussball keine engländer mehr gibt. schizophren?
haben die briten nicht ein großteil dessen ausgemacht, für was man so sentimental schwärmt? sind nicht mit der europäisierung des fussballs die schwalben, dass diskutieren mit dem schirie, das klein-klein gegurke, also all das was angeblich so schlecht bei beim rest der welt, aber so toll in england ist, erst nach england gekommen?
wie kann ich denn den englischen fussball und seine originären grundideen in den himmel heben ... und gleichzeitig die briten aus dem englischen fussball verdrängen wollen ...
03.02.2009 - 10:37 Uhr
Zitat von Eldarim:
schizophren? Ja das ist in der Tat ein Kuriosum. Ich denke man reduziert den englischen Fußball oft auf die engen Stadien, die großzügigen Refs, die Zuschauer und die Stimmung, anstatt auf englische Spieler.
Klar taucht dann mal ab und zu ein harter Hund (z.B. Nicky Butt) auf, der dann als inbegriff der britischen Leiderschaft oder des Kampfs bezeichnet wird, aber im Großen und Ganzen verwässert das zusehens, da solche Spieler eben fast nur bei kleineren, oder anders gesagt, erfolglosen Vereinen zu finden sind.
Zitat von Eldarim:
wie kann ich denn den englischen fussball und seine originären grundideen in den himmel heben ... und gleichzeitig die briten aus dem englischen fussball verdrängen wollen ... Das ist in der Tat eine Frage, die man den angesprochenen Leuten direkt stellen sollte. Auf eine Antwort wäre ich gespannt :)
schizophren? Ja das ist in der Tat ein Kuriosum. Ich denke man reduziert den englischen Fußball oft auf die engen Stadien, die großzügigen Refs, die Zuschauer und die Stimmung, anstatt auf englische Spieler.
Klar taucht dann mal ab und zu ein harter Hund (z.B. Nicky Butt) auf, der dann als inbegriff der britischen Leiderschaft oder des Kampfs bezeichnet wird, aber im Großen und Ganzen verwässert das zusehens, da solche Spieler eben fast nur bei kleineren, oder anders gesagt, erfolglosen Vereinen zu finden sind.
Zitat von Eldarim:
wie kann ich denn den englischen fussball und seine originären grundideen in den himmel heben ... und gleichzeitig die briten aus dem englischen fussball verdrängen wollen ... Das ist in der Tat eine Frage, die man den angesprochenen Leuten direkt stellen sollte. Auf eine Antwort wäre ich gespannt :)
03.02.2009 - 12:33 Uhr
Zitat von Eldarim:
wenn es um landsmänner geht, müssten die deutschen primär citizens oder boro-fans sein. hm.... boror fans sind keine hier im forum, die citizens sind nur recht spärlich vertreten.
Mit dem Gedankengang magst du vielleicht recht haben, aber der Chelsea Effekt zeigt es ja. Hamann ist ein Auslaufmodell, Huth hat fast ausschließlich im Ausland gespielt, sprich seine Lobby ist nicht derart groß das ihn jeder kennen muss.
Aber guck doch mal an die Stamford Bridge. Egal gegen wen Chelsea spielt, Premiere überträgt permanent. Was nicht weiter verwunderlich ist, denn der deutsche Modefan will natürlich sehen wie sich Mischa bei den Blues macht. Sei es dann ein Tor gegen einen Drittligisten im FA Cup, es wird erstmal groß als BILD Schlagzeile breit getreten.
wenn es um landsmänner geht, müssten die deutschen primär citizens oder boro-fans sein. hm.... boror fans sind keine hier im forum, die citizens sind nur recht spärlich vertreten.
Mit dem Gedankengang magst du vielleicht recht haben, aber der Chelsea Effekt zeigt es ja. Hamann ist ein Auslaufmodell, Huth hat fast ausschließlich im Ausland gespielt, sprich seine Lobby ist nicht derart groß das ihn jeder kennen muss.
Aber guck doch mal an die Stamford Bridge. Egal gegen wen Chelsea spielt, Premiere überträgt permanent. Was nicht weiter verwunderlich ist, denn der deutsche Modefan will natürlich sehen wie sich Mischa bei den Blues macht. Sei es dann ein Tor gegen einen Drittligisten im FA Cup, es wird erstmal groß als BILD Schlagzeile breit getreten.
03.02.2009 - 12:59 Uhr
Zitat von Eldarim:
wie kann ich denn den englischen fussball und seine originären grundideen in den himmel heben ... und gleichzeitig die briten aus dem englischen fussball verdrängen wollen ...
Vielleicht kann ich ja etwas Erhellendes dazu beitragen, da ich gegen eine 6+5-Regel.
Es geht mir nicht darum englische Fußballer aus der PL zu verdrängen. Mir fällt es nur schwer der Liga eine Regel aufzupfropfen, die dafür sorgen soll, daß sich englische Spieler nicht der internationalen Konkurrenz stellen müssen, sondern mit der sie eine Art Freifahrtsschein in die Liga bekommen. Ich gebe Dir völlig recht: Englische Spieler haben die Ideale der PL mitgeprägt und ich würde in jedem Fall befürworten wenn es mehr englische Spieler in den Clubs gäbe, aber ich halte eben nichts von protektionistischen Ideen.
wie kann ich denn den englischen fussball und seine originären grundideen in den himmel heben ... und gleichzeitig die briten aus dem englischen fussball verdrängen wollen ...
Vielleicht kann ich ja etwas Erhellendes dazu beitragen, da ich gegen eine 6+5-Regel.
Es geht mir nicht darum englische Fußballer aus der PL zu verdrängen. Mir fällt es nur schwer der Liga eine Regel aufzupfropfen, die dafür sorgen soll, daß sich englische Spieler nicht der internationalen Konkurrenz stellen müssen, sondern mit der sie eine Art Freifahrtsschein in die Liga bekommen. Ich gebe Dir völlig recht: Englische Spieler haben die Ideale der PL mitgeprägt und ich würde in jedem Fall befürworten wenn es mehr englische Spieler in den Clubs gäbe, aber ich halte eben nichts von protektionistischen Ideen.
03.02.2009 - 13:37 Uhr
Zitat von Toffeeman:
Mir fällt es nur schwer der Liga eine Regel aufzupfropfen, die dafür sorgen soll, daß sich englische Spieler nicht der internationalen Konkurrenz stellen müssen, sondern mit der sie eine Art Freifahrtsschein in die Liga bekommen.
kriegen sie dazu überhaupt die chance?
ich würde es einsehen, wenn britische spieler und talente qualitativ nicht mit dem durchschnitts europäer mithalten könnten.
es macht keinen sinn, spieler aufzustellen, welche deutlich schwächer sind nur um eine quote zu erfüllen .... nur der durchschnittliche englische spieler ist nicht schlechter.
die masse der ausländer, von denen die pl in den letzten jahren überflutet wurde, ist nicht besser und nicht schlechter als die durchschnittlichen britischen spieler.
sie sind in der ablöse regelmäßig billiger.... dafür im gehalt deutlich teurer.
wie gesagt, ich rede hier nicht von den ronaldos, cesc, essiens oder torres der liga ... sondern von den degens, jacobsens, vogels oder pricas.
muss ich selbst die normalen bankplätze mit kontinentalen spielern besetzen?
Mir fällt es nur schwer der Liga eine Regel aufzupfropfen, die dafür sorgen soll, daß sich englische Spieler nicht der internationalen Konkurrenz stellen müssen, sondern mit der sie eine Art Freifahrtsschein in die Liga bekommen.
kriegen sie dazu überhaupt die chance?
ich würde es einsehen, wenn britische spieler und talente qualitativ nicht mit dem durchschnitts europäer mithalten könnten.
es macht keinen sinn, spieler aufzustellen, welche deutlich schwächer sind nur um eine quote zu erfüllen .... nur der durchschnittliche englische spieler ist nicht schlechter.
die masse der ausländer, von denen die pl in den letzten jahren überflutet wurde, ist nicht besser und nicht schlechter als die durchschnittlichen britischen spieler.
sie sind in der ablöse regelmäßig billiger.... dafür im gehalt deutlich teurer.
wie gesagt, ich rede hier nicht von den ronaldos, cesc, essiens oder torres der liga ... sondern von den degens, jacobsens, vogels oder pricas.
muss ich selbst die normalen bankplätze mit kontinentalen spielern besetzen?
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