Unsere sportliche Situation 2019/2020
28.05.2019 - 21:40 Uhr
10.10.2019 - 20:23 Uhr
Viel schlimmer ist doch eigentlich, dass die Mannschaft offensichtlich wieder schlecht eingestellt war ... nur 2 Tore ... ich weiß noch '78, da haben wir die Kickers mit 6:0 nach hause geschickt ... der Lothar, Mensch, das war noch so einer dem man kein G für ein D vormachen konnte

Dieser Beitrag wurde zuletzt von kallinski am 10.10.2019 um 20:40 Uhr bearbeitet
10.10.2019 - 20:49 Uhr
Sie zelebrieren Testspielsiege gegen unterklassige Gegner.... Jetzt verstehe ich auch warum Sie das Fussball nennen, was Grammozis da Spielen lässt. Er hat ja recht, den meisten Experten hier ist das gut genug....
11.10.2019 - 06:42 Uhr
Die einen werden sich ärgern oder die Hände vors Gesicht schlagen, die anderen sehen darin vielleicht ein Zeichen für eine ruhige Hand in etwas unruhigen Zeiten: Wehlmann stärkt Grammozis im ECHO den Rücken, was man sicher durchaus so interpretieren kann, dass Rückschläge während der Saison in gewissem Umfang eingepreist waren.
Ein Freibrief ist das sicher nicht, aber indirekt möglicherweise auch ein Zeichen an die Mannschaft, dass die üblichen Mechanismen so schnell nicht greifen werden. Die Mannschaft, jeder einzelne Spieler, ist in der jetzigen Situation auch gefordert.
Zudem wird die Personalie Kempe thematisiert. Das liest sich zumindest so, als habe man ihm vor der Saison ziemlich deutlich die Perspektiven klar gemacht. Einen Wechsel in der Winterpause hat Wehlmann zumindest nicht eindeutig ausgeschlossen.
Ein Freibrief ist das sicher nicht, aber indirekt möglicherweise auch ein Zeichen an die Mannschaft, dass die üblichen Mechanismen so schnell nicht greifen werden. Die Mannschaft, jeder einzelne Spieler, ist in der jetzigen Situation auch gefordert.
Zudem wird die Personalie Kempe thematisiert. Das liest sich zumindest so, als habe man ihm vor der Saison ziemlich deutlich die Perspektiven klar gemacht. Einen Wechsel in der Winterpause hat Wehlmann zumindest nicht eindeutig ausgeschlossen.
11.10.2019 - 08:43 Uhr
Zitat von bassman
Die einen werden sich ärgern oder die Hände vors Gesicht schlagen, die anderen sehen darin vielleicht ein Zeichen für eine ruhige Hand in etwas unruhigen Zeiten: Wehlmann stärkt Grammozis im ECHO den Rücken, was man sicher durchaus so interpretieren kann, dass Rückschläge während der Saison in gewissem Umfang eingepreist waren.
Ein Freibrief ist das sicher nicht, aber indirekt möglicherweise auch ein Zeichen an die Mannschaft, dass die üblichen Mechanismen so schnell nicht greifen werden. Die Mannschaft, jeder einzelne Spieler, ist in der jetzigen Situation auch gefordert.
Zudem wird die Personalie Kempe thematisiert. Das liest sich zumindest so, als habe man ihm vor der Saison ziemlich deutlich die Perspektiven klar gemacht. Einen Wechsel in der Winterpause hat Wehlmann zumindest nicht eindeutig ausgeschlossen.
Die einen werden sich ärgern oder die Hände vors Gesicht schlagen, die anderen sehen darin vielleicht ein Zeichen für eine ruhige Hand in etwas unruhigen Zeiten: Wehlmann stärkt Grammozis im ECHO den Rücken, was man sicher durchaus so interpretieren kann, dass Rückschläge während der Saison in gewissem Umfang eingepreist waren.
Ein Freibrief ist das sicher nicht, aber indirekt möglicherweise auch ein Zeichen an die Mannschaft, dass die üblichen Mechanismen so schnell nicht greifen werden. Die Mannschaft, jeder einzelne Spieler, ist in der jetzigen Situation auch gefordert.
Zudem wird die Personalie Kempe thematisiert. Das liest sich zumindest so, als habe man ihm vor der Saison ziemlich deutlich die Perspektiven klar gemacht. Einen Wechsel in der Winterpause hat Wehlmann zumindest nicht eindeutig ausgeschlossen.
Man hat Rückschläge in der Saison eingeplant! Hat man auch eingeplant, dass das schon bei den ersten 10 Spielen so sein wird und wir kurz vor der roten Laterne stehen. Wem will Herr Wehlmann denn das erzählen
Hier sucht einer schon massiv nach Ausreden!
11.10.2019 - 09:13 Uhr
Zitat von Bieber98
Man hat Rückschläge in der Saison eingeplant! Hat man auch eingeplant, dass das schon bei den ersten 10 Spielen so sein wird und wir kurz vor der roten Laterne stehen. Wem will Herr Wehlmann denn das erzählen
Hier sucht einer schon massiv nach Ausreden!
Man hat Rückschläge in der Saison eingeplant! Hat man auch eingeplant, dass das schon bei den ersten 10 Spielen so sein wird und wir kurz vor der roten Laterne stehen. Wem will Herr Wehlmann denn das erzählen
Hier sucht einer schon massiv nach Ausreden!
Das war jetzt zunächst einmal nur meine Interpretation der Aussagen. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass der Tabellenfünfte, St. Pauli, gerade einmal 5 Punkte mehr auf dem Konto hat. Insofern ist tabellarisch derzeit alles noch relativ dicht zusammen, sieht man von Platz 1 bis 3 ab, die sich minimal absetzen konnten. Wenn ich mich in die Rolle der Verantwortlichen hineinversetze, kann ich nachvollziehen, dass man noch nicht sofort die Reissleine zieht. In der Industrie wird beispielsweise ein Abteilungsleiter auch nicht sofort entlassen, wenn die Performance seiner Leute nicht optimal ist, sondern ihm erst einmal die Möglichkeit einräumen, für Abhilfe zu schaffen. Der Vergleich mag etwas hinken, aber mit einer permanenten Fluktuation bei Schlüsselpositionen kommt man auf Dauer auch nicht weiter. Ist allerdings nur meine Sicht der Dinge.
11.10.2019 - 09:21 Uhr
Zitat von bassman
Das war jetzt zunächst einmal nur meine Interpretation der Aussagen. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass der Tabellenfünfte, St. Pauli, gerade einmal 5 Punkte mehr auf dem Konto hat. Insofern ist tabellarisch derzeit alles noch relativ dicht zusammen, sieht man von Platz 1 bis 3 ab, die sich minimal absetzen konnten. Wenn ich mich in die Rolle der Verantwortlichen hineinversetze, kann ich nachvollziehen, dass man noch nicht sofort die Reissleine zieht. In der Industrie wird beispielsweise ein Abteilungsleiter auch nicht sofort entlassen, wenn die Performance seiner Leute nicht optimal ist, sondern ihm erst einmal die Möglichkeit einräumen, für Abhilfe zu schaffen. Der Vergleich mag etwas hinken, aber mit einer permanenten Fluktuation bei Schlüsselpositionen kommt man auf Dauer auch nicht weiter. Ist allerdings nur meine Sicht der Dinge.
Zitat von Bieber98
Man hat Rückschläge in der Saison eingeplant! Hat man auch eingeplant, dass das schon bei den ersten 10 Spielen so sein wird und wir kurz vor der roten Laterne stehen. Wem will Herr Wehlmann denn das erzählen
Hier sucht einer schon massiv nach Ausreden!
Man hat Rückschläge in der Saison eingeplant! Hat man auch eingeplant, dass das schon bei den ersten 10 Spielen so sein wird und wir kurz vor der roten Laterne stehen. Wem will Herr Wehlmann denn das erzählen
Hier sucht einer schon massiv nach Ausreden!
Das war jetzt zunächst einmal nur meine Interpretation der Aussagen. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass der Tabellenfünfte, St. Pauli, gerade einmal 5 Punkte mehr auf dem Konto hat. Insofern ist tabellarisch derzeit alles noch relativ dicht zusammen, sieht man von Platz 1 bis 3 ab, die sich minimal absetzen konnten. Wenn ich mich in die Rolle der Verantwortlichen hineinversetze, kann ich nachvollziehen, dass man noch nicht sofort die Reissleine zieht. In der Industrie wird beispielsweise ein Abteilungsleiter auch nicht sofort entlassen, wenn die Performance seiner Leute nicht optimal ist, sondern ihm erst einmal die Möglichkeit einräumen, für Abhilfe zu schaffen. Der Vergleich mag etwas hinken, aber mit einer permanenten Fluktuation bei Schlüsselpositionen kommt man auf Dauer auch nicht weiter. Ist allerdings nur meine Sicht der Dinge.
ich stimme Dir zu, die permanenten Wechsel sind kontraproduktiv, aber da Fussball ein Ergebnissport ist werden Fritsch und Wehlmann handeln, ich denke durchaus kurzfristig im Herbst.
11.10.2019 - 15:49 Uhr
Ich habe mir mal angeschaut, wie hier das Thema Schuster in seinen letzten Wochen diskutiert wurde und bin da über etwas ganz erstaunliches gestolpert.
Da warnte im Schuster-Thread @FOSESP vor einem Rauswurf, mit dem Hinweis auf Hamburger Verhältnisse.
Lieber @FOSESP , wie kommt es heute bei Grammozis zu dieser gegengesetzten Einschätzung der Situation?
Rein sportlich haben beide hier in einem schwierigen Moment einen Kader übernommen, der nicht für sie konzipiert war und in einer Krise steckte. Beide haben ihn stabilisiert und zum Klassenerhalt geführt. Schuster hatte 2 Transferperioden inkl. Vorbereitungsphasen, Grammozis eine, um den Kader nach seinen Bedürfnissen zu verändern und der Mannschaft sein System näher zu bringen.
Vergleicht man die letzten 10 Spiele von Schuster mit 6 Punkten und 10:23 Toren mit den zum heutigen Stand letzten 10 Ligaspielen von Grammozis mit 11 Punkten und 10-13 Toren, sollte letzterer da noch etwas Kredit haben, zumal das Saisonende noch nicht so bedrohlich nahe ist.
Ich vermute die unterschiedliche Beurteilung der Trainer ist der Vita der beiden geschuldet. Schuster hatte bereits bewiesen, was er kann, sensationelle Erfolge mit Darmstadt erzielt, für die auch ich ihn für immer feiern werde.
Grammozis ist Neuling. Man kann ihm, wenn man will, den Klassenerhalt als Erfolg in den Briefkopf schreiben, so wie Du den Klassenerhalt in der 2. Liga oben zu Schusters erfolgen zählst, mehr kann er nicht vorweisen.
Und trotzdem, oder genau deshalb, schätze ich die Situation anders ein. Viele Trainer haben nach sensationellen Erfolgen Probleme in der Erfolgsspur zu bleiben. Das hat meines Erachtens zum Einen damit zu tun, dass sie zu lange an den Spielern festhalten, mit denen sie diese Erfolge hatten, zum Anderen hat es damit zu tun, dass sie so sehr an ihr Konzept glauben, dass sie nicht mehr zu Veränderungen oder Weiterentwicklung bereit sind.
Mir fallen Beispiele ein wie Rehagel (für die jüngeren, er wurde mit Kaiserslautern als Aufsteiger Deutscher Meister) oder Magath (der u.A. mit Wolfsburg Meister wurde), die irgendwann regelrecht zu Karikaturen ihrer selbst wurden, da sie ihr Erfolgskonzept immer weiter auf die Spitze trieben und keine Einflüsse von Außen mehr zuließen. Getreu dem Motto, ich war x Mal Deutscher Meister, ich weiß wie das geht. Beide waren bei diesen außergewöhnlichen Erfolgen übrigens wie Schuster Trainer und Sportdirektor zugleich.
Aktuellere Beispiele sind Mourinho oder auch Löw, nach der WM, der sowohl zu lang an seinen Weltmeistern festhielt als auch lange nicht bereit war, systematisch etwas zu ändern.
Auch bei Schuster hatte ich den Eindruck, dass er systematisch nichts ändern wollte oder konnte und seine letzten Transfers wirkten fast so, als glaubte er mittlerweile aus Wasser Wein machen zu können. Das Konzept anderswo ausgemusterte Spieler zu verpflichten, griff nicht mehr so richtig.
Er kann jetzt in Aue beweisen, dass er sich noch immer weiterentwickeln kann und ich wünsche ihm dafür wirklich alles Gute. Hier wird er seinen Heldenstatus für immer behalten.
Grammozis ist hier als Lehrling angetreten, Du hast genau das glaube ich von Anfang an kritisiert. Mir gibt das nun ehrlich gesagt die Hoffnung, dass er sich tatsächlich weiter entwickelt, dass er tatsächlich auch bereit für Veränderungen ist. Es wird in der aktuellen Situation sicher auch im Verein analysiert und diskutiert, die Mannschaft wird zumindest über den Mannschaftsrat die Situation aus ihrer Sicht beschreiben, der Sportdirektor ist nah dran, es gibt ein riesiges Trainer- und Analysten-Team. Wichtig ist, dass Grammozis hier wirklich offen ist, andere Meinungen zulässt und womöglich auch einen Schritt auf die Mannschaft zugeht. Sturheit wäre hier fehl am Platze.
Fakt ist, viel Zeit hat er dafür nicht mehr, er muss jetzt liefern und die nächsten Aufgaben bei St.-Pauli und dann ausgerechnet gegen Schuster haben es in sich.
Da warnte im Schuster-Thread @FOSESP vor einem Rauswurf, mit dem Hinweis auf Hamburger Verhältnisse.
Lieber @FOSESP , wie kommt es heute bei Grammozis zu dieser gegengesetzten Einschätzung der Situation?
Rein sportlich haben beide hier in einem schwierigen Moment einen Kader übernommen, der nicht für sie konzipiert war und in einer Krise steckte. Beide haben ihn stabilisiert und zum Klassenerhalt geführt. Schuster hatte 2 Transferperioden inkl. Vorbereitungsphasen, Grammozis eine, um den Kader nach seinen Bedürfnissen zu verändern und der Mannschaft sein System näher zu bringen.
Vergleicht man die letzten 10 Spiele von Schuster mit 6 Punkten und 10:23 Toren mit den zum heutigen Stand letzten 10 Ligaspielen von Grammozis mit 11 Punkten und 10-13 Toren, sollte letzterer da noch etwas Kredit haben, zumal das Saisonende noch nicht so bedrohlich nahe ist.
Ich vermute die unterschiedliche Beurteilung der Trainer ist der Vita der beiden geschuldet. Schuster hatte bereits bewiesen, was er kann, sensationelle Erfolge mit Darmstadt erzielt, für die auch ich ihn für immer feiern werde.
Grammozis ist Neuling. Man kann ihm, wenn man will, den Klassenerhalt als Erfolg in den Briefkopf schreiben, so wie Du den Klassenerhalt in der 2. Liga oben zu Schusters erfolgen zählst, mehr kann er nicht vorweisen.
Und trotzdem, oder genau deshalb, schätze ich die Situation anders ein. Viele Trainer haben nach sensationellen Erfolgen Probleme in der Erfolgsspur zu bleiben. Das hat meines Erachtens zum Einen damit zu tun, dass sie zu lange an den Spielern festhalten, mit denen sie diese Erfolge hatten, zum Anderen hat es damit zu tun, dass sie so sehr an ihr Konzept glauben, dass sie nicht mehr zu Veränderungen oder Weiterentwicklung bereit sind.
Mir fallen Beispiele ein wie Rehagel (für die jüngeren, er wurde mit Kaiserslautern als Aufsteiger Deutscher Meister) oder Magath (der u.A. mit Wolfsburg Meister wurde), die irgendwann regelrecht zu Karikaturen ihrer selbst wurden, da sie ihr Erfolgskonzept immer weiter auf die Spitze trieben und keine Einflüsse von Außen mehr zuließen. Getreu dem Motto, ich war x Mal Deutscher Meister, ich weiß wie das geht. Beide waren bei diesen außergewöhnlichen Erfolgen übrigens wie Schuster Trainer und Sportdirektor zugleich.
Aktuellere Beispiele sind Mourinho oder auch Löw, nach der WM, der sowohl zu lang an seinen Weltmeistern festhielt als auch lange nicht bereit war, systematisch etwas zu ändern.
Auch bei Schuster hatte ich den Eindruck, dass er systematisch nichts ändern wollte oder konnte und seine letzten Transfers wirkten fast so, als glaubte er mittlerweile aus Wasser Wein machen zu können. Das Konzept anderswo ausgemusterte Spieler zu verpflichten, griff nicht mehr so richtig.
Er kann jetzt in Aue beweisen, dass er sich noch immer weiterentwickeln kann und ich wünsche ihm dafür wirklich alles Gute. Hier wird er seinen Heldenstatus für immer behalten.
Grammozis ist hier als Lehrling angetreten, Du hast genau das glaube ich von Anfang an kritisiert. Mir gibt das nun ehrlich gesagt die Hoffnung, dass er sich tatsächlich weiter entwickelt, dass er tatsächlich auch bereit für Veränderungen ist. Es wird in der aktuellen Situation sicher auch im Verein analysiert und diskutiert, die Mannschaft wird zumindest über den Mannschaftsrat die Situation aus ihrer Sicht beschreiben, der Sportdirektor ist nah dran, es gibt ein riesiges Trainer- und Analysten-Team. Wichtig ist, dass Grammozis hier wirklich offen ist, andere Meinungen zulässt und womöglich auch einen Schritt auf die Mannschaft zugeht. Sturheit wäre hier fehl am Platze.
Fakt ist, viel Zeit hat er dafür nicht mehr, er muss jetzt liefern und die nächsten Aufgaben bei St.-Pauli und dann ausgerechnet gegen Schuster haben es in sich.
11.10.2019 - 16:11 Uhr
Zitat von DAvorne
Ich habe mir mal angeschaut, wie hier das Thema Schuster in seinen letzten Wochen diskutiert wurde und bin da über etwas ganz erstaunliches gestolpert.
Ich habe mir mal angeschaut, wie hier das Thema Schuster in seinen letzten Wochen diskutiert wurde und bin da über etwas ganz erstaunliches gestolpert.
Deinen Aufwand in Ehren, aber der wird sich als vergeben Liebesmüh' raus stellen ...
11.10.2019 - 16:39 Uhr
Zitat von DAvorne
Ich habe mir mal angeschaut, wie hier das Thema Schuster in seinen letzten Wochen diskutiert wurde und bin da über etwas ganz erstaunliches gestolpert.
Da warnte im Schuster-Thread @FOSESP vor einem Rauswurf, mit dem Hinweis auf Hamburger Verhältnisse.
Lieber @FOSESP , wie kommt es heute bei Grammozis zu dieser gegengesetzten Einschätzung der Situation?
Rein sportlich haben beide hier in einem schwierigen Moment einen Kader übernommen, der nicht für sie konzipiert war und in einer Krise steckte. Beide haben ihn stabilisiert und zum Klassenerhalt geführt. Schuster hatte 2 Transferperioden inkl. Vorbereitungsphasen, Grammozis eine, um den Kader nach seinen Bedürfnissen zu verändern und der Mannschaft sein System näher zu bringen.
Vergleicht man die letzten 10 Spiele von Schuster mit 6 Punkten und 10:23 Toren mit den zum heutigen Stand letzten 10 Ligaspielen von Grammozis mit 11 Punkten und 10-13 Toren, sollte letzterer da noch etwas Kredit haben, zumal das Saisonende noch nicht so bedrohlich nahe ist.
Ich vermute die unterschiedliche Beurteilung der Trainer ist der Vita der beiden geschuldet. Schuster hatte bereits bewiesen, was er kann, sensationelle Erfolge mit Darmstadt erzielt, für die auch ich ihn für immer feiern werde.
Grammozis ist Neuling. Man kann ihm, wenn man will, den Klassenerhalt als Erfolg in den Briefkopf schreiben, so wie Du den Klassenerhalt in der 2. Liga oben zu Schusters erfolgen zählst, mehr kann er nicht vorweisen.
Und trotzdem, oder genau deshalb, schätze ich die Situation anders ein. Viele Trainer haben nach sensationellen Erfolgen Probleme in der Erfolgsspur zu bleiben. Das hat meines Erachtens zum Einen damit zu tun, dass sie zu lange an den Spielern festhalten, mit denen sie diese Erfolge hatten, zum Anderen hat es damit zu tun, dass sie so sehr an ihr Konzept glauben, dass sie nicht mehr zu Veränderungen oder Weiterentwicklung bereit sind.
Mir fallen Beispiele ein wie Rehagel (für die jüngeren, er wurde mit Kaiserslautern als Aufsteiger Deutscher Meister) oder Magath (der u.A. mit Wolfsburg Meister wurde), die irgendwann regelrecht zu Karikaturen ihrer selbst wurden, da sie ihr Erfolgskonzept immer weiter auf die Spitze trieben und keine Einflüsse von Außen mehr zuließen. Getreu dem Motto, ich war x Mal Deutscher Meister, ich weiß wie das geht. Beide waren bei diesen außergewöhnlichen Erfolgen übrigens wie Schuster Trainer und Sportdirektor zugleich.
Aktuellere Beispiele sind Mourinho oder auch Löw, nach der WM, der sowohl zu lang an seinen Weltmeistern festhielt als auch lange nicht bereit war, systematisch etwas zu ändern.
Auch bei Schuster hatte ich den Eindruck, dass er systematisch nichts ändern wollte oder konnte und seine letzten Transfers wirkten fast so, als glaubte er mittlerweile aus Wasser Wein machen zu können. Das Konzept anderswo ausgemusterte Spieler zu verpflichten, griff nicht mehr so richtig.
Er kann jetzt in Aue beweisen, dass er sich noch immer weiterentwickeln kann und ich wünsche ihm dafür wirklich alles Gute. Hier wird er seinen Heldenstatus für immer behalten.
Grammozis ist hier als Lehrling angetreten, Du hast genau das glaube ich von Anfang an kritisiert. Mir gibt das nun ehrlich gesagt die Hoffnung, dass er sich tatsächlich weiter entwickelt, dass er tatsächlich auch bereit für Veränderungen ist. Es wird in der aktuellen Situation sicher auch im Verein analysiert und diskutiert, die Mannschaft wird zumindest über den Mannschaftsrat die Situation aus ihrer Sicht beschreiben, der Sportdirektor ist nah dran, es gibt ein riesiges Trainer- und Analysten-Team. Wichtig ist, dass Grammozis hier wirklich offen ist, andere Meinungen zulässt und womöglich auch einen Schritt auf die Mannschaft zugeht. Sturheit wäre hier fehl am Platze.
Fakt ist, viel Zeit hat er dafür nicht mehr, er muss jetzt liefern und die nächsten Aufgaben bei St.-Pauli und dann ausgerechnet gegen Schuster haben es in sich.
Ich habe mir mal angeschaut, wie hier das Thema Schuster in seinen letzten Wochen diskutiert wurde und bin da über etwas ganz erstaunliches gestolpert.
Da warnte im Schuster-Thread @FOSESP vor einem Rauswurf, mit dem Hinweis auf Hamburger Verhältnisse.
Lieber @FOSESP , wie kommt es heute bei Grammozis zu dieser gegengesetzten Einschätzung der Situation?
Rein sportlich haben beide hier in einem schwierigen Moment einen Kader übernommen, der nicht für sie konzipiert war und in einer Krise steckte. Beide haben ihn stabilisiert und zum Klassenerhalt geführt. Schuster hatte 2 Transferperioden inkl. Vorbereitungsphasen, Grammozis eine, um den Kader nach seinen Bedürfnissen zu verändern und der Mannschaft sein System näher zu bringen.
Vergleicht man die letzten 10 Spiele von Schuster mit 6 Punkten und 10:23 Toren mit den zum heutigen Stand letzten 10 Ligaspielen von Grammozis mit 11 Punkten und 10-13 Toren, sollte letzterer da noch etwas Kredit haben, zumal das Saisonende noch nicht so bedrohlich nahe ist.
Ich vermute die unterschiedliche Beurteilung der Trainer ist der Vita der beiden geschuldet. Schuster hatte bereits bewiesen, was er kann, sensationelle Erfolge mit Darmstadt erzielt, für die auch ich ihn für immer feiern werde.
Grammozis ist Neuling. Man kann ihm, wenn man will, den Klassenerhalt als Erfolg in den Briefkopf schreiben, so wie Du den Klassenerhalt in der 2. Liga oben zu Schusters erfolgen zählst, mehr kann er nicht vorweisen.
Und trotzdem, oder genau deshalb, schätze ich die Situation anders ein. Viele Trainer haben nach sensationellen Erfolgen Probleme in der Erfolgsspur zu bleiben. Das hat meines Erachtens zum Einen damit zu tun, dass sie zu lange an den Spielern festhalten, mit denen sie diese Erfolge hatten, zum Anderen hat es damit zu tun, dass sie so sehr an ihr Konzept glauben, dass sie nicht mehr zu Veränderungen oder Weiterentwicklung bereit sind.
Mir fallen Beispiele ein wie Rehagel (für die jüngeren, er wurde mit Kaiserslautern als Aufsteiger Deutscher Meister) oder Magath (der u.A. mit Wolfsburg Meister wurde), die irgendwann regelrecht zu Karikaturen ihrer selbst wurden, da sie ihr Erfolgskonzept immer weiter auf die Spitze trieben und keine Einflüsse von Außen mehr zuließen. Getreu dem Motto, ich war x Mal Deutscher Meister, ich weiß wie das geht. Beide waren bei diesen außergewöhnlichen Erfolgen übrigens wie Schuster Trainer und Sportdirektor zugleich.
Aktuellere Beispiele sind Mourinho oder auch Löw, nach der WM, der sowohl zu lang an seinen Weltmeistern festhielt als auch lange nicht bereit war, systematisch etwas zu ändern.
Auch bei Schuster hatte ich den Eindruck, dass er systematisch nichts ändern wollte oder konnte und seine letzten Transfers wirkten fast so, als glaubte er mittlerweile aus Wasser Wein machen zu können. Das Konzept anderswo ausgemusterte Spieler zu verpflichten, griff nicht mehr so richtig.
Er kann jetzt in Aue beweisen, dass er sich noch immer weiterentwickeln kann und ich wünsche ihm dafür wirklich alles Gute. Hier wird er seinen Heldenstatus für immer behalten.
Grammozis ist hier als Lehrling angetreten, Du hast genau das glaube ich von Anfang an kritisiert. Mir gibt das nun ehrlich gesagt die Hoffnung, dass er sich tatsächlich weiter entwickelt, dass er tatsächlich auch bereit für Veränderungen ist. Es wird in der aktuellen Situation sicher auch im Verein analysiert und diskutiert, die Mannschaft wird zumindest über den Mannschaftsrat die Situation aus ihrer Sicht beschreiben, der Sportdirektor ist nah dran, es gibt ein riesiges Trainer- und Analysten-Team. Wichtig ist, dass Grammozis hier wirklich offen ist, andere Meinungen zulässt und womöglich auch einen Schritt auf die Mannschaft zugeht. Sturheit wäre hier fehl am Platze.
Fakt ist, viel Zeit hat er dafür nicht mehr, er muss jetzt liefern und die nächsten Aufgaben bei St.-Pauli und dann ausgerechnet gegen Schuster haben es in sich.
Im Gegensatz zur, wie so oft oberschlauen Einlassung von @kallinski, muss ich Dir sagen, dass ich grossen Respekt davor habe, dass Du versuchst in einen konstruktiven Dialog zu gehen.
Inhaltlich ist bis auf eines alles korrekt was Du sagst.
Was so scheinen kann, aber gar nicht so ist, ist dass ich meine Meinung geändert hätte. Damals, das ist richtig, hätte ich an Schuster festgehalten. Nicht nur wegen seiner Erfolge, sondern aus zwei weiteren Gründen. A) ich bin überzeugt er hätte die Klasse gehalten
B) Was ich damals Hamburger Verhältnisse nannte ist, was hier auch viele user ansprechen mit "wir können doch nicht dauernd den Trainer wechseln".
Meine Befürchtung war genau was gerade passiert, nämlich dass einer kommt, der es nicht kann und uns eben drum zwingt erneut zu wechseln, und dann vielleicht wieder und wieder.
Deshalb hätte ich weiterhin und langfristig auf schuster gebaut.
Diese Befürchtung bringt mich aber nicht dazu Grammozis zu behalten. Dazu ist er einfach zu schlecht wie ich finde. Und das meine ich gar nicht persönlich oder im Bezug auf schuster. Ich sehe jede Woche die Spiele und nach all den Jahren Lilie, spürt man sogar, dass da noch mehr faul ist, von dem wir fans gar nichts wissen.
Ich will, genau wie alle anderen, nicht absteigen. Mit Grammozis werden wir das aber. Da bin ich mir sicher.
Sollte er bleiben und mich Lügen strafen, würde es mich freuen und ich würde es ihm sogar gönnen.
Hoffe Deine Frage beantwortet zu haben. Wie gesagt, ich meinte damalls wie heute das gleiche.
Nur der SVD!
11.10.2019 - 17:41 Uhr
@FOSESP:
Du stellst aber auch Thesen auf, die nicht zwingend sattelfest sind.
Im Fall Schuster unterstellst Du, dass er damals noch die Wende geschafft hätte.
Bei Grammozis findest Du, dass er einfach nur (zu) schlecht ist. Klar, unter der Annahme wäre die sofortige Freistellung folgerichtig.
In der Schlussphase von Schuster haben wir grottigen Fussball gesehen, das konnte man sich wirklich nicht angucken. Eine Weiterentwicklung war zu dem Zeitpunkt nicht erkennbar.
Unter Grammozis sieht man - möglicherweise hab ich die Meinung exklusiv - bereits ansehnlicheren Fussball. Dass längst nicht alles stimmt, ist unbestritten. Aber ihm pauschal die Eignung abzusprechen, finde ich etwas übertrieben.
Logisch, letzrlich brauchen wir dringend bald Punkte. Ich wünsche mir, dass gegen St Pauli eine kleine Überraschung gelingt.
Du stellst aber auch Thesen auf, die nicht zwingend sattelfest sind.
Im Fall Schuster unterstellst Du, dass er damals noch die Wende geschafft hätte.
Bei Grammozis findest Du, dass er einfach nur (zu) schlecht ist. Klar, unter der Annahme wäre die sofortige Freistellung folgerichtig.
In der Schlussphase von Schuster haben wir grottigen Fussball gesehen, das konnte man sich wirklich nicht angucken. Eine Weiterentwicklung war zu dem Zeitpunkt nicht erkennbar.
Unter Grammozis sieht man - möglicherweise hab ich die Meinung exklusiv - bereits ansehnlicheren Fussball. Dass längst nicht alles stimmt, ist unbestritten. Aber ihm pauschal die Eignung abzusprechen, finde ich etwas übertrieben.
Logisch, letzrlich brauchen wir dringend bald Punkte. Ich wünsche mir, dass gegen St Pauli eine kleine Überraschung gelingt.
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