Oberliga-Forum

VfR Mannheim - OL Baden-Württemberg

02.07.2007 - 00:49 Uhr
VfR Mannheim - OL Baden-Württemberg |#421
01.09.2013 - 13:07 Uhr
Hollenbach mit glücklichem 1:1-Remis

Der VfR Mannheim kam im Heimspiel gegen den FSV Hollenbach nicht über ein 1:1 (1:0)-Unentschieden hinaus. Eine schwache Chancenauswertung und ein gut aufgelegter Gästekeeper verhinderten den Heimsieg.

VfR drängt und geht in Führung
Der VfR Mannheim hat den ersten Durchgang dominiert und sich einige gute Möglichkeiten herausgespielt. Erst scheiterte der Neuzugang Daniele Toch, dann Piero Adragna und dann wieder Toch mit einem Pfostenschuss. Erst kurz vor dem Halbzeitpfiff gingen die Gastgeber aus Mannheim in Führung: Nach einem Eckstoß kam Damian Pritchett frei zum Kopfball und markierte die verdiente 1:0-Führung (45.).

Mannheim verpasst Entscheidung
Wer seine Chancen nicht nutzt, wird oft bestraft. Dies erlebte auch der VfR, der es im zweiten Spielabschnitt versäumte die Führung auszubauen. Immer wieder war es der starke Gästekeeper Manuel Schoppel, der einen zweiten Gegentreffer verhinderte. Kurz vor dem Schlusspfiff war es dann Dominik Weber, der zum glücklichen 1:1-Ausgleichstreffer für Hollenbach traf (86.).

VfR-Trainer sauer
Nach dem Schlusspfiff ärgerte sich VfR-Trainer Stephan Groß über die schlechte Chancenauswertung: "Wir hatten Chancen für drei oder vier Tore und nutzen keine. Das ist bitter!" Das 1:1 bedeutet das vierte Unentschieden im vierten Saisonspiel für die Mannheimer.

Redakteur: Martin Schultheiß

Quelle:http://www.fanreport.com/de/baden/liga/oberliga-baden-wuerttemberg/spielbericht/hollenbach-mit-gluecklichem-11-remis-41564/

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Selbstgebackene Kuchen runden die freundliche Familienatmosphäre ab. Im Spiel aber kippt die Stimmung. Während die Jugendlichen mit Fahnen um das Feld laufen und die Mannschaft anfeuern, dominieren um uns herum silberhaarige Männer das Geschehen, die lautstark den Schiedsrichter kritisieren. Die Beschimpfungen sind so derb und persönlich, dass man meinen könnte, der Referee trage die Schuld an 50 Jahren sportlichen Niedergang.
Quelle: schwatzgelb
VfR Mannheim - OL Baden-Württemberg |#422
05.09.2013 - 19:17 Uhr
Rote Karte gegen Cetin leitet bittere VfR-Niederlage ein

Rasenspieler kommen beim Karlsruher SC II mit 0:5 unter die Räder


Schwarzer Mittwochabend für den VfR Mannheim: Der Fußball-Oberligist unterlag gestern Abend vor 197 Zuschauern auswärts dem Karlsruher SC II mit 0:5 (0:3). Nach zuvor vier Unentschieden war es die erste Saisonniederlage für die Rasenspieler, die zudem noch Stammtorwart Levent Cetin wegen einer Roten Karte verloren. "Es hat bei uns diesmal nichts zusammengepasst", befand Geschäftsführer Sven Wolf enttäuscht.

Der Knackpunkt der Partie erfolgte schon nach sechs Minuten. Einen weiten Karlsruher Pass in Richtung Mannheimer Strafraum schätzten die Innenverteidiger Damian Pritchett und Peter Prokop falsch ein. Beide verließen sich scheinbar auf Schlussmann Levent Cetin, doch der zögerte. KSC-Angreifer Eray Gür profitierte von dem Blackout der drei Mannheimer und kam an den Ball. Erst dann reagierte Cetin und brachte den Karlsruher Stürmer im Sechzehner zu Fall. Schiedsrichter Asmir Osmanagic (Stuttgart) blieb keine Wahl: Der Unparteiische entschied auf Foulelfmeter und schickte den VfR-Keeper mit der Roten Karte vorzeitig zum Duschen (6.). Steffen Haas trat an und ließ Ersatztorwart Jonas Wies keine Chance - Karlsruhe II, das bis dato in dieser Spielzeit erst einen Punkt geholt hatte, führte mit 1:0 (7.).

Die Strategie der Rasenspieler war über den Haufen geworfen. Trainer Stephan Groß opferte nach dem Platzverweis und der Einwechselung von Keeper Wies seinen Mittelstürmer Hans Kyei, der diesmal den Vorzug vor Marko Terzic in der Offensive bekommen hatte. Doch die Karlsruher nutzten ihre Chancen eiskalt. Andre Walica markierte das 2:0 (20.). Nur sieben Minuten später erhöhte Marcel Carl nach Vorarbeit von Dennis Kopf auf 3:0 (27.). Kurz vor der Pause verhinderte Wies mit einer Glanzparade bei einer Chance von Michael Reith das 0:4 (44.).

Kurz nach dem Seitenwechsel hatte der VfR zunächst Glück, dass der Querbalken rettete (49.). Doch kurz darauf zappelte der Ball doch zum vierten Mal im Mannheimer Netz, erneut war es Carl. Alexander Schoch schoss sogar noch das 5:0 (87.). Die beste Chance für den VfR hatte Daniele Toch in der 89. Minute. Er scheiterte aber am Karlsruher Schlussmann Maximilian Reule.

Quelle: Mannheimer Morgen

Endstand
Karlsruher SC II - VfR Mannheim 5:0 (3:0)

Aufstellung VfR
Cetin - Gruber - Pritchett - Prokop - Sen - Malchow - Herm (59. Krettek) - Adragna - Cambeis (71. Höhn) - Toch - Kyei (7. Wies)

Tore
1:0 Haas (7., FE)
2:0 Walica (20.)
3:0 Carl (27.)
4:0 Carl (55.)
5:0 Schoch (87.)

Besondere Vorkommnisse
Rote Karte: Cetin (VfR, 6.)

Schiedsrichter
Asmir Osmanagic (Stuttgart)

Zuschauer
197

Quelle:http://www.vfr-mannheim.de/aktuell_action_show_newsid_533

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Selbstgebackene Kuchen runden die freundliche Familienatmosphäre ab. Im Spiel aber kippt die Stimmung. Während die Jugendlichen mit Fahnen um das Feld laufen und die Mannschaft anfeuern, dominieren um uns herum silberhaarige Männer das Geschehen, die lautstark den Schiedsrichter kritisieren. Die Beschimpfungen sind so derb und persönlich, dass man meinen könnte, der Referee trage die Schuld an 50 Jahren sportlichen Niedergang.
Quelle: schwatzgelb
VfR Mannheim - OL Baden-Württemberg |#423
06.09.2013 - 15:12 Uhr
Reaktion gegen Nöttingen Pflicht!

Rasenspieler empfangen am Montag einen der Meisterschaftsfavoriten


Nach den 4 Unentschieden des VfR Mannheim zum Auftakt der Oberliga-Saison gab es am vergangenen Mittwochabend bekanntlich eine herbe 0:5- Klatsche bei der U23 des Karlsruher SC. Aufgrund der zuletzt stark ansteigenden Form der Rasenspieler kam diese deutliche Niederlage schon etwas überraschend. Vor allem die Tatsache, dass die Mannschaft sich nach dem frühen Platzverweis für Keeper Levent Cetin so schnell aufgab, stieß den mitgereisten VfR-Anhängern böse auf.

Wenig Zeit bleibt dabei VfR-Cheftrainer Stephan Groß dieses erste richtige Negativerlebnis der Saison aus den Köpfen seiner Spieler zu bekommen, schließlich wartet am kommenden Montag um 19 Uhr mit dem Heimspiel gegen einen der Meisterschaftsfavoriten FC Nöttingen ein echter Brocken. Dieser ist nach 5 Spieltagen mit 2 Siegen und 3 Remis noch ungeschlagen und will dies sicher auch im Rhein-Neckar-Stadion bleiben.

Doch auch die Blau-Weiß-Roten wollen und müssen so langsam den ersten Sieg einfahren, um sich nicht statt wie erhofft im oberen Drittel, sondern erst einmal in der unteren Hälfte der Tabelle festzusetzen. Fehlen wird auf jeden Fall Schlussmann Cetin, der aller Voraussicht nach 2 Spiele gesperrt werden wird. Für ihn wird Jonas Wies zum ersten Mal von Beginn an im Tor stehen. Dagegen ist für Neuzugang Kofi Gyawu die Freigabe des US-Verbandes beim DFB inzwischen eingetroffen, er ist also ab sofort spielberechtigt. Zurückkehren wird nach seiner abgesessenen Sperre Innenverteidiger Norbert Kirschner. Hinter den Einsätzen von Patrick Marschlich und Daniel Herm stehen allerdings noch Fragezeichen. Mit Keven Bayram und Kaan Erdogdu befinden sich 2 Stammspieler zumindest wieder im Lauftraining, bei Eric Schaaf dürfte das nach seinem Mittelhandbruch noch etwas dauern.

Trainer Groß ist um die aktuelle personelle Lage also nicht zu beneiden. Nichtsdestotrotz sollten sich die Rasenspieler auf ihre schon gezeigten Stärken besinnen, die sie gerade in Bahlingen sowie gegen Hollenbach sowohl spielerisch als auch kämpferisch an den Tag legten und das 0:5 beim KSC ad acta legen. Wenn dann noch eine bessere Chancenverwertung dazu kommt, dann ist auch gegen den FC Nöttingen der erste dreifache Punktgewinn drin. Auch, wenn die letzten 4 Vergleiche mit der Wittwer-Elf allesamt Unentschieden endeten, doch davon hat man beim VfR mittlerweile ja schon genug auf dem Konto!

Quelle:http://www.vfr-mannheim.de/aktuell_action_show_newsid_535

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Selbstgebackene Kuchen runden die freundliche Familienatmosphäre ab. Im Spiel aber kippt die Stimmung. Während die Jugendlichen mit Fahnen um das Feld laufen und die Mannschaft anfeuern, dominieren um uns herum silberhaarige Männer das Geschehen, die lautstark den Schiedsrichter kritisieren. Die Beschimpfungen sind so derb und persönlich, dass man meinen könnte, der Referee trage die Schuld an 50 Jahren sportlichen Niedergang.
Quelle: schwatzgelb
VfR Mannheim - OL Baden-Württemberg |#424
16.09.2013 - 13:03 Uhr
VfR Mannheim kalt erwischt

1:4-Niederlage bei Astoria Walldorf

Fußball-Oberligist VfR Mannheim kann einfach nicht gewinnen. Auch gestern Abend schafften es die Rasenspieler nicht, den ersten Saisonsieg einzufahren. Beim FC Astoria Walldorf quittierten die Mannheimer eine 1:4 (0:2)-Niederlage. "Wir betreiben einen hohen Aufwand, werden aber nicht belohnt", sagte Geschäftsführer Sven Wolf.

Vor 700 Zuschauern begann der VfR eigentlich sehr gut. Daniele Toch gab schon in der 3. Minute den ersten Warnschuss auf das Walldorfer Tor ab. Die Mannheimer zeigten sich tonangebend - und wurden dann gleich zweimal kalt erwischt. Walldorf schlug in der 17. Spielminute zu: VfR-Keeper Jonas Wies pflückte den Ball nach einer Flanke aus der Luft und schien das Spielgerät sicher zu haben. Doch dann rutschte ihm das Leder plötzlich aus den Händen. Astoria-Spieler Nico Hillenbrand setzte nach und netzte zum 1:0 für die Platzherren ein. Nur 180 Sekunden später der nächste Rückschlag für den VfR: Timo Kern nahm sich ein Herz, zog aus 20 Metern ab. Den Aufsetzer konnte Wies nicht parieren. Astoria führte mit 2:0 (20.). Die Mannheimer brauchten einige Minuten, um den Doppelschlag zu verarbeiten.

Nach einer halben Stunde erspielte sich der VfR wieder Chancen. Hans Kyei (33.) vergab aus guter Position. Kurz vor der Pause gab es dann nach Foul an Daniel Herm im Walldorfer Strafraum Elfmeter. Lukas Cambeis trat an - und schoss über das Tor (41.). "Das war einfach symptomatisch für unsere Situation. Wir haben einfach kein Glück", befand Sven Wolf. Nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff gelang dem VfR dann aber doch der Anschlusstreffer zum 1:2 (47.) durch Marcel Höhn. Die Mannheimer setzten in der Folge nach, ohne sich aber klare Torchancen zu erspielen. Nach einem Konter lief der ehemalige Rasenspieler Cihad Ilhan alleine auf Jonas Wies zu und markierte in Torjägermanier das 3:1 (61.) für Walldorf. Das war die Entscheidung. Lukas Groß sorgte kurz vor Schluss noch mit dem 4:1 (86.) für den Schlusspunkt.

Quelle: Mannheimer Morgen

Endstand
FC Astoria Walldorf - VfR Mannheim 4:1 (2:0)

Aufstellung VfR
Wies - Höhn - Pritchett - Kirschner - Bayram (69. Terzic) - Malchow - Herm (64. Gyawu) - Cambeis - Adragna - Toch - Kyei

Tore
1:0 Hillenbrand (17.)
2:0 Kern (20.)
2:1 Höhn (47.)
3:1 Ilhan (61.)
4:1 Groß (86.)

Besondere Vorkommnisse
Cambeis schießt Foulelfmeter übers Tor (VfR, 41.)

Schiedsrichter
Johannes Steck (Nürtingen)

Zuschauer
700

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Selbstgebackene Kuchen runden die freundliche Familienatmosphäre ab. Im Spiel aber kippt die Stimmung. Während die Jugendlichen mit Fahnen um das Feld laufen und die Mannschaft anfeuern, dominieren um uns herum silberhaarige Männer das Geschehen, die lautstark den Schiedsrichter kritisieren. Die Beschimpfungen sind so derb und persönlich, dass man meinen könnte, der Referee trage die Schuld an 50 Jahren sportlichen Niedergang.
Quelle: schwatzgelb
VfR Mannheim - OL Baden-Württemberg |#425
20.09.2013 - 00:21 Uhr
Rasenspieler unter Druck

VfR lädt ab 13 Uhr zum Jugend- und Schülertag

Der VfR steht in seinem Heimspiel gegen den SV Spielberg am kommenden Sonntag (15 Uhr) gehörig unter Zugzwang. Auch nach sieben Partien warten die Rasenspieler noch auf den ersten Sieg. Gerade in den drei bisherigen Spielen im Rhein-Neckar-Stadion, die allesamt Unentschieden endeten, vergab man durch mangelnde Chancenverwertung fahrlässig mögliche Siege.

Da man zudem auswärts keine konstanten Leistungen abrufen konnte, haben sich die Spieler von Cheftrainer Stephan Groß nun in eine Lage gebracht, in der sie zum Siegen verdammt sind. Die Gäste aus Karlsbad um ihren Coach und Ex-Rasenspieler Ralf Friedberger schafften in der vergangenen Runde als 15. nur ganz knapp den Klassenerhalt und finden sich nach einem kurzen Höhenflug mit Siegen in Kehl und gegen Ravensburg nach vier Niederlagen in Folge auf dem gleichen Platz wieder.

Mit dem ersehnten ersten Dreier der Saison will der VfR nicht nur den SVS überholen, sondern auch endlich in die Erfolgsspur einbiegen. Nach Ablauf seiner Sperre zurückkehren wird Stammkeeper Levent Cetin und auch Kapitän Kaan Erdogdu dürfte nach seiner Verletzung zumindest wieder in den Kader rücken. Auch Enes Sen ist wieder fit und wird zur Verfügung stehen. Weiter fehlen werden Trainer Groß Marcel Gruber (Innenbandriss) für den die Vorrunde beendet sein dürfte, Patrick Marschlich, der in Folge seiner Zahn-OP eine Amalgamvergiftung erlitt und wohl nächste Woche wieder ins Training einsteigen wird, sowie Eric Schaaf, der noch gute 2 Wochen braucht bis er nach seinem Mittelhandbruch wieder trainieren kann. Dazu kommt Peter Prokop, der noch 1 Spiel seiner zweiwöchigen Sperre abzusitzen hat.

Die Bilanz gegen die Spielberger spricht zumindest schon mal klar für den VfR. 4 Siege, 3 Unentschieden und nur 1 Niederlage stehen für die Mannheimer bei 15:8 Toren zu Buche.

Zahlreiche Unterstützung erhoffen sich die Blau-Weiß-Roten unter anderem von ihrer eigenen Jugend, denn der VfR lädt am Sonntag zum großen Schüler- und Jugendtag ein. Hierzu hat der Jugendförderverein "Soccer Kids" neben dem eigenen Nachwuchs auch alle Mannheimer Schulen mit Ihren Fußball-AG‘s sowie alle Jugendvereine des Fußballkreises Mannheim zu diesem Spiel eingeladen. Die Mannschaft mit den meisten Kids gewinnt eine Trainingseinheit mit Cheftrainer Stephan Groß unter dem Motto "Trainieren wie die Profis". Der Eintritt für die Kinder und Jugendlichen ist kostenlos. Schon ab 13 Uhr werden im Rhein-Neckar-Stadion einige attraktive Aktionen wie Torwandschießen, Torschussmessanlage und Hüpfburg angeboten.

Quelle:http://www.vfr-mannheim.de/aktuell_action_show_newsid_546

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Selbstgebackene Kuchen runden die freundliche Familienatmosphäre ab. Im Spiel aber kippt die Stimmung. Während die Jugendlichen mit Fahnen um das Feld laufen und die Mannschaft anfeuern, dominieren um uns herum silberhaarige Männer das Geschehen, die lautstark den Schiedsrichter kritisieren. Die Beschimpfungen sind so derb und persönlich, dass man meinen könnte, der Referee trage die Schuld an 50 Jahren sportlichen Niedergang.
Quelle: schwatzgelb

Dieser Beitrag wurde zuletzt von michrasman am 20.09.2013 um 00:21 Uhr bearbeitet
VfR Mannheim - OL Baden-Württemberg |#426
25.09.2013 - 11:49 Uhr
"Wir müssen dem Trainer viel Zeit geben"

Friedrich Lutterkort, Sportvorstand des VfR Mannheim, ist zuversichtlich, dass Stephan Groß die Wende schafft

Von unserem Mitarbeiter Reiner Bohlander

Erst ein Spiel hat Fußball-Oberligist VfR Mannheim in dieser Saison gewonnen - und diese drei Punkte holte der Dritte der vergangenen Spielzeit lediglich am so genannten "Grünen Tisch". Die 0:5-Niederlage gegen den Karlsruher SC II wurde im Nachhinein in einen 3:0-Erfolg für die Rasenspieler gewertet, da die Karlsruher zu wenig Nachwuchsspieler eingesetzt hatten. Dennoch könnte die Stimmung beim Deutschen Meister von 1949 besser sein. Friedrich Lutterkort, der Sportvorstand des VfR, will sich demnächst mit Coach Stephan Groß zusammensetzen.

Herr Lutterkort, wie haben sie die Nachricht aufgenommen, dass die Niederlage beim KSC II Anfang September nun mit 3:0 für den VfR gewertet wird?

Friedrich Lutterkort: Natürlich hat uns das sehr gefreut. Unser Geschäftsführer Sven Wolf hat sich nach der Partie den Spielberichtsbogen angeschaut und gesehen, dass der KSC zu viele Spieler, die vor dem Beginn der Runde das 23. Lebensjahr überschritten hatten, eingesetzt hat. Wir haben darauf fristgerecht Einspruch eingelegt. Damit sind wir erst einmal von einem sicheren Abstiegsplatz weg.

Nichtsdestotrotz: Auf dem Platz konnte der VfR noch kein Spiel gewinnen. Woran liegt das?

Lutterkort: Das ist eine gute Frage. Wir haben nun schon fünf Punkte verschenkt. Bei den Unentschieden zu Hause gegen den SV Oberachern und gegen den FC Nöttingen hat die Mannschaft immer kurz vor Schluss den Ausgleich bekommen. Die 1:2-Niederlage gegen Spielberg war natürlich besonders bitter. Denn bis zum Ausgleich hätten wir mindestens mit 3:0 führen müssen. Ich werde mich demnächst mit dem Trainer Stephan Groß zusammensetzen und wir wollen dann versuchen, zu analysieren, warum wir in den letzten fünf Minuten immer solche Gegentore bekommen.

Hat der Trainer noch die absolute Rückendeckung des Vorstandes?

Lutterkort: Also ich habe von Anfang gesagt, dass wir dem Trainer viel Zeit geben müssen. 14 neue Spieler zu integrieren, geht ja nicht von heute auf morgen. Stephan Groß ist sehr ehrgeizig, ihm tun diese bitteren Unentschieden und Niederlagen am meisten weh. Ich bin aber sehr zuversichtlich, dass er das hinkriegt und er hat dabei auch unsere volle Rückendeckung.

Sind Sie mit der Zusammenstellung der Mannschaft zufrieden?

Lutterkort: Im Großen und Ganzen ja. Wir waren an unseren Etat gebunden. Leider haben wir momentan eben keinen echten Knipser, der die Tore macht. Falls es dramatisch wird, wollen wir in der Winterpause noch einmal nachlegen.

Wie sieht es beim VfR Mannheim aktuell auf der wirtschaftlichen Seite aus?

Lutterkort: Wir sind absolut im Soll. Mit unseren beiden Großsponsoren im Boot dürfte es in dieser Runde keine Probleme geben. Alle Forderungen wurden bislang bedient.

Quelle: Mannheimer Morgen

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Selbstgebackene Kuchen runden die freundliche Familienatmosphäre ab. Im Spiel aber kippt die Stimmung. Während die Jugendlichen mit Fahnen um das Feld laufen und die Mannschaft anfeuern, dominieren um uns herum silberhaarige Männer das Geschehen, die lautstark den Schiedsrichter kritisieren. Die Beschimpfungen sind so derb und persönlich, dass man meinen könnte, der Referee trage die Schuld an 50 Jahren sportlichen Niedergang.
Quelle: schwatzgelb
VfR Mannheim - OL Baden-Württemberg |#427
30.09.2013 - 11:57 Uhr
VfR versäumt erneut, nachzulegen 1:1 beim Neuling Bruchsal / Sechstes Unentschieden im neunten Spiel


Von unserem Mitarbeiter Reiner Bohlander

Es ist wie verhext. Fußball-Oberligist VfR Mannheim holte gestern Abend in seinem Auswärtsspiel beim Aufsteiger 1. FC Bruchsal wieder nur einen Punkt. Die Partie vor 450 Zuschauern endete 1:1 (0:0). Erneut lagen die Rasenspieler dabei mit 1:0 in Führung und kassierten eine Viertelstunde vor Schluss noch den Ausgleich. Es war das sechste Unentschieden im neunten Spiel für die Elf von Trainer Stephan Groß.

In der ersten Halbzeit hatten beide Teams Probleme im Spielaufbau. Der VfR besaß allerdings in der 13. Minute eine erste gute Torchance: Ein Kopfball von Oliver Malchow ging nur knapp am Tor vorbei. Danach waren Torraumszenen Mangelware. Die Mannheimer hatten mehr Ballbesitz, durch schlampige Abspiele aber auch eine sehr hohe Fehlerquote. Bis zur 45 Minuten gab es keine Chancen mehr. Bruchsal tat sich ebenfalls schwer. In der 37. Minute kam aber einmal Pablo Valencia-Rivada zwar frei zum Schuss, doch das Leder flog weit über das Mannheimer Gehäuse.

Der VfR erwischte einen Traumstart in die zweite Spielhälfte. Daniele Toch setzte sich auf der rechten Seite durch, kam in den Bruchsaler Strafraum und legte zurück auf den einschussbereiten Daniel Herm. Diesmal zappelte der Ball im Netz. Erstmals führten die Mannheimer in dieser Saison auswärts mit 1:0 (48.).

Bruchsal legte danach zu, hatte aber auch Glück, dass Torwart Kai Sauer einen Schuss von Piero Adragna toll parierte (60.). Die Platzherren waren fast ausschließlich bei Standardsituationen gefährlich. Und im Anschluss an einen Freistoß schlug Bruchsal dann zu: Valencia-Rivada kam frei zum Kopfball und markierte das nicht unverdiente 1:1 (75.) für den Oberliga-Neuling. In der Schlussphase machten die Platzherren noch einmal mächtig Druck. Drei Minuten vor Schluss hatte Rodriguez Carmona die ganz große Chance zum Siegtreffer. Die FC-Anhänger hatten bei seinem Schuss schon den Torschrei auf den Lippen. Doch Mannheims Schlussmann Cetin lenkte den Ball noch ab und rettete seiner Mannschaft letztlich noch einen Zähler (87.).

"Wir haben es leider wieder versäumt, nach dem 1:0 das 2:0 nachzulegen", befand Sven Wolf, Geschäftsführer der Rasenspieler, nach der erneuten Punkteteilung.

Quelle: Mannheimer Morgen

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Selbstgebackene Kuchen runden die freundliche Familienatmosphäre ab. Im Spiel aber kippt die Stimmung. Während die Jugendlichen mit Fahnen um das Feld laufen und die Mannschaft anfeuern, dominieren um uns herum silberhaarige Männer das Geschehen, die lautstark den Schiedsrichter kritisieren. Die Beschimpfungen sind so derb und persönlich, dass man meinen könnte, der Referee trage die Schuld an 50 Jahren sportlichen Niedergang.
Quelle: schwatzgelb
VfR Mannheim - OL Baden-Württemberg |#428
01.10.2013 - 12:05 Uhr
Der 10. Versuch!

Rasenspieler wollen gegen Kehl endlich dreifach punkten

Nach dem neuerlichen, mittlerweile sechsten Unentschieden beim sehr gut gestarteten Aufsteiger 1. FC Bruchsal am vergangenen Freitag, warten die Spieler des VfR Mannheim weiterhin auf den ersten Sieg auf dem grünen Rasen. Am grünen Tisch gab es diesen bekanntlich schon, da die 0:5-Niederlage beim Karlsruher SC II nachträglich in einen 3:0-Erfolg für die Groß Elf umgewandelt wurde.

Den 10. Versuch aus eigener Kraft drei Punkte einzufahren, erhalten die Blau-Weiß-Roten am kommenden Donnerstag beim Heimspiel gegen den Kehler FV (15 Uhr). Nach dem VfR weisen die Südbadener die meisten Unentschieden der Liga auf und zwar deren vier. Da in der Tabelle auch nur 1 Sieg zu Buche steht (1:0 gegen Ravensburg) liegt der KFV derzeit noch hinter dem VfR auf Platz 16. Für beide Teams gilt es also eine Trendwende einzuleiten und den Anschluss ans Mittelfeld nicht abreißen zu lassen.

Zumindest spielerisch zeigte der VfR in dieser Saison zuhause immer gute bis sehr gute Leistungen. Das Wichtigste wurde jedoch meist fahrlässig ausgelassen: Das Tore schießen. Und wenn man dann mal in Führung ging - in 3 von 4 Heimspielen war das der Fall - vergaß man nachzulegen und musste meist in der Schlussphase noch den Ausgleich oder wie zuletzt gegen den SV Spielberg gar noch einen weiteren Treffer hinnehmen.

Die Statistik gegen den Kehler FV spricht unterdessen klar für die Mannheimer. In 6 Duellen ging der VfR drei Mal als Sieger vom Platz, weitere drei Mal gab es ein Remis (12:3 Tore). An die Leistungen der vergangenen Auftritte im Rhein-Neckar-Stadion anknüpfen und etwas mehr Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Gehäuse an den Tag legen, dann sollte es am Feiertag endlich auch für die Rasenspieler mal etwas zu feiern geben!

www.vfr-mannheim.de

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Selbstgebackene Kuchen runden die freundliche Familienatmosphäre ab. Im Spiel aber kippt die Stimmung. Während die Jugendlichen mit Fahnen um das Feld laufen und die Mannschaft anfeuern, dominieren um uns herum silberhaarige Männer das Geschehen, die lautstark den Schiedsrichter kritisieren. Die Beschimpfungen sind so derb und persönlich, dass man meinen könnte, der Referee trage die Schuld an 50 Jahren sportlichen Niedergang.
Quelle: schwatzgelb
VfR Mannheim - OL Baden-Württemberg |#429
10.10.2013 - 16:20 Uhr
Durchbruch im Traditionsduell?

Reutlingen zu Gast im Rhein-Neckar-Stadion

11 Spiele, 11 Punkte. So liest sich die aktuelle Bilanz des VfR Mannheim nachdem knapp ein Drittel der Oberliga-Saison vorüber ist. Das einzig Positive daran: Nach dem noch ungeschlagenen Tabellenführer FC Nöttingen musste die Groß-Elf bisher die wenigsten Niederlagen hinnehmen, nämlich zwei. Da jedoch auch 8 Unentschieden zu Buche stehen finden sich die Rasenspieler derzeit nur auf dem 15. Tabellenplatz wieder. Eine sicher nicht zufriedenstellende Ausbeute für die Mannheimer. Nach dem eher trostlosen Heimauftritt gegen Kehl zeigte der VfR in Ravensburg eine vor allem in der 2. Halbzeit ansprechende Leistung. Einstellung und Kampfeswillen stimmten, auch spielerisch wusste man zu überzeugen, doch das alte Lied von der mangelnden Chancenverwertung wurde auch in Oberschwaben weitergesungen.

Am kommenden Samstag um 15.30 Uhr heißt es dann also auf ein Neues: Der erste "richtige" Dreier soll her. Mit dem SSV Reutlingen kommt dabei eine echt harte Nuss ins Rhein-Neckar-Stadion. Das Team um von Trainer Murat Isik legte einen tollen Start in die Saison hin. Nach dem 6. Spieltag nahm man zwischenzeitlich den 2. Tabellenplatz ein, doch dann folgte ein kleiner Einbruch - darunter auch 3 Niederlagen in Folge. Im vergangenen Heimspiel stoppte die Mannschaft um Ex-Rasenspieler und SSV-Kapitän Giuseppe Ricciardi mit einem 3:1-Erfolg gegen die TSG Balingen den Abwärtstrend. Unter den Torschützen auch diesmal wieder Stürmer Marcel Brandstetter, der in der aktuellen Ligatorschützenliste mit 8 Treffern auf Rang 3 liegt. Auf den muss die VfR-Hintermannschaft also besonders achtgeben.

Ob VfR-Cheftrainer Stephan Groß mit einer ähnlichen Marschroute gegen den SSV antritt wie zuletzt in Ravensburg, als er nur mit einem Sechser dafür aber mit einer Doppelzehn spielen ließ oder ob er vielleicht gleich 2 Spitzen aufbieten wird, das wird wohl bis kurz vor dem Spiel sein Geheimnis bleiben.

Auf jeden Fall dürfen sich die Zuschauer auf das traditionsreichste Heimspiel der Saison freuen. Seit Einführung der damals noch viertklassigen Regionalliga 1994 trafen die beiden Teams 20 Mal aufeinander. Die Statistik ist unter dem Strich fast ausgeglichen. 8 Mal gewann der VfR, 9 Mal der SSV und nur 3 Mal gab es ein Remis. Die Bilanz im Rhein-Neckar-Stadion spricht jedoch für die Mannheimer (6/1/3), die die beiden Heimauftritte nach dem Wiederaufstieg jeweils gewinnen konnten (3:1 und 2:0). Zumindest das ist mal ein gutes Omen für die Blau-Weiß-Roten, die fast schon flehend den ersten herausgespielten Sieg der Saison herbeisehnen.
Ob ausgerechnet gegen die "wieder-erstarkten" Reutlinger, was zu holen ist...

Oder vielleicht gerade wegen des starken Gegners und dem anschließend vom FanClub des VfR organisierten Oktoberfests. Endlich einen Sieg und einen Grund zum Feiern!

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Selbstgebackene Kuchen runden die freundliche Familienatmosphäre ab. Im Spiel aber kippt die Stimmung. Während die Jugendlichen mit Fahnen um das Feld laufen und die Mannschaft anfeuern, dominieren um uns herum silberhaarige Männer das Geschehen, die lautstark den Schiedsrichter kritisieren. Die Beschimpfungen sind so derb und persönlich, dass man meinen könnte, der Referee trage die Schuld an 50 Jahren sportlichen Niedergang.
Quelle: schwatzgelb

Dieser Beitrag wurde zuletzt von michrasman am 10.10.2013 um 16:22 Uhr bearbeitet
VfR Mannheim - OL Baden-Württemberg |#430
19.10.2013 - 11:32 Uhr
Tor gegen Grunbach – Sen genießt Augenblick

MANNHEIM. Das erste Tor - es ist für jeden Fußballer ein ganz besonderer Moment. Enes Sen vom VfR Mannheim durfte diesen Augenblick am Mittwochabend genießen. Der 19-Jährige erzielte beim 2:2 gegen den TSV Grunbach den wichtigen 1:1-Ausgleich. Sonst als Außenverteidiger aufgeboten, spielte der…
Zwar wieder nur unentschieden gespielt, aber eine deutliche Steigerung gegenüber den vorangegangenen Spielen war zu erkennen. Auch die taktischen Umstellungen machten dem Gegner- immerhin Tabellen-2. - zu schaffen. Leider brachte ein unglückliches Handspiel den VfR noch von der Siegerstraße ab. Denn der anschließende Elfer wurde von Grunbacher Seite sicher verwandelt.
Heute nun gegen SGV Freiberg die gegenüber der Vorsaison auch noch im Soll stehen. Vielleicht gelingt gegen einen ebenfalls angeschlagenen Gegner der erste Sieg auf dem Rasen.

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Selbstgebackene Kuchen runden die freundliche Familienatmosphäre ab. Im Spiel aber kippt die Stimmung. Während die Jugendlichen mit Fahnen um das Feld laufen und die Mannschaft anfeuern, dominieren um uns herum silberhaarige Männer das Geschehen, die lautstark den Schiedsrichter kritisieren. Die Beschimpfungen sind so derb und persönlich, dass man meinen könnte, der Referee trage die Schuld an 50 Jahren sportlichen Niedergang.
Quelle: schwatzgelb
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