| Geburtsdatum | 29.09.1989 |
|---|---|
| Alter | 36 |
| Nat. |
Ukraine |
| Größe | 1,76m |
| Vertrag bis | - |
| Position | Linksaußen |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | Karriereende |
Leistungsdaten:
Keine Daten
Yevhen Konoplyanka
30.08.2016 - 22:41 Uhr
02.02.2017 - 11:04 Uhr
Zitat von Runaway
Bei Konoplyanka bin ich hin und her gerissen, ein wenig wie bei Jurado. Auf der einen Seite bleibt der Spieler bisher einiges schuldig und kann nur in andeuten, was er wirklich drauf hat. Auf der anderen Seite kommt ihm das System aber mal so gar nicht entgegen und dafür schlägt er sich ganz ordentlich.
Ich würde gerne sehen wie Konoplyanka als echter Linksaußen mit Absicherung agiert. Ich kann verstehen, dass Weinzierl aktuell die Dreierkette bevorzugt, weil die Mannschaft so Sicherheit gewann und man Naldo, Höwedes und Nastasic gleichzeitig auf ihren besten Positionen einsetzen kann. Aber eine Rückkehr zur Viererkette könnte der Offensive neues Leben einverleiben.
Mit Konoplyanka, Choupo-Moting und Caligiuri haben wir drei gute Außenstürmer. Erstere mussten bisher auf Zweitpositionen improvisieren. Da wir aber mit Burgstaller wieder einen richtigen Mittelstürmer aufbieten und Huntelaar auf dem Weg zurück ist, wäre es aus meiner Sicht sinnvoll umzustellen. Auch um zu sehen, zu was Konoplyanka wirklich im Stande ist.
Bei Konoplyanka bin ich hin und her gerissen, ein wenig wie bei Jurado. Auf der einen Seite bleibt der Spieler bisher einiges schuldig und kann nur in andeuten, was er wirklich drauf hat. Auf der anderen Seite kommt ihm das System aber mal so gar nicht entgegen und dafür schlägt er sich ganz ordentlich.
Ich würde gerne sehen wie Konoplyanka als echter Linksaußen mit Absicherung agiert. Ich kann verstehen, dass Weinzierl aktuell die Dreierkette bevorzugt, weil die Mannschaft so Sicherheit gewann und man Naldo, Höwedes und Nastasic gleichzeitig auf ihren besten Positionen einsetzen kann. Aber eine Rückkehr zur Viererkette könnte der Offensive neues Leben einverleiben.
Mit Konoplyanka, Choupo-Moting und Caligiuri haben wir drei gute Außenstürmer. Erstere mussten bisher auf Zweitpositionen improvisieren. Da wir aber mit Burgstaller wieder einen richtigen Mittelstürmer aufbieten und Huntelaar auf dem Weg zurück ist, wäre es aus meiner Sicht sinnvoll umzustellen. Auch um zu sehen, zu was Konoplyanka wirklich im Stande ist.
Ich denke nicht, dass wir irgendwann umstellen, weil es für die einzelnen Spieler besser ist (denn das ist es für einige nicht), sondern eher, weil wir schlicht keine andere Wahl haben, als offensiv mehr Spieler zu haben. Aktuell haben wir ja 2 echte Offensivspieler (die beiden Stürmer) und 4 halbe (2 Achter, 2 Flügel). Im 4-2-3-1/4-3-3 hätte man 4 reine Offensive + die AVs + zumindest einen 8er. Da ist es schlicht einfacher, für Präsenz zu sorgen.
In den letzten Jahren waren wir offensiv ja auch nicht gut, vieles ging über Standards oder simple Flügelangriffe über Farfan, Choupo, Sané und Co. Dribblings sind da eben die simpelste und effektivste Methode, um Raum zu öffnen und mal Platz zu bekommen. So kann man eine Abwehr überraschen und ohne Kombinationsspiel auch mal einen Riegel knacken. Dieses Jahr können wir aber keine Standards und Flügeldribblings gibt es systembedingt auch keine. Zudem sind Kola und Schöpf keine besonders guten Dribbler. Ergo wäre die einzige Möglichkeit, um Raum zu schaffen, Kombinationsspiel, Vertikalpässe und Tiefensprints. Kola + Bentaleb sinr die einzigen, die da was gerissen haben und das hat eine Zeit lang überragend funktioniert.
Eine Umstellung auf 4-2-3-1 hätte also zumindest den Vorteil, dass man außen wieder Dribblings hätte und durch die Absicherung höhere Präsenz auf den Außen hätte. Zudem könnten sie auch mal in die Box gehen und Seitenwechsel wären dann auch einfacher. Mit Kono, Choupo, Schöpf und Caligiuri hätten wir ja zumindest ausreichend Personal, Avdijaj sehe ich da eher auf der 10 in dem System.
Die Nachteile wären aber auch klar. Von unserem 5 Top IVs können wir nur 2 aufbieten (+ eventuell Bene RV), einen gescheiten RV haben wir aktuell nicht und Kola müsste als LV eine Rolle im Spielaufbau übernehmen, die er noch nie drauf hatte. Zudem wäre es schwer bis unmöglich, Bentaleb und Goretzka gleichzeitig aufzustellen und wie dann der Spielaufbau funktionieren würde, mit spielschwachen AVs, würde mich auch interessieren. Obendrein habe ich meine Zweifel, ob Burgstaller als alleiniger Stürmer so gut ist wie im Doppelsturm. Zudem müsste das Pressing verändert werden und so riskieren wir die defensive Stabilität.
Die Fragezeichen sind durchaus groß. Die Vorteile liegen aber auch auf der Hand und wenn es offensiv weiter so kacke läuft, wird MW irgendwann keine andere Wahl mehr haben.
02.02.2017 - 13:24 Uhr
Zitat von S04addict
Ich denke nicht, dass wir irgendwann umstellen, weil es für die einzelnen Spieler besser ist (denn das ist es für einige nicht), sondern eher, weil wir schlicht keine andere Wahl haben, als offensiv mehr Spieler zu haben. Aktuell haben wir ja 2 echte Offensivspieler (die beiden Stürmer) und 4 halbe (2 Achter, 2 Flügel). Im 4-2-3-1/4-3-3 hätte man 4 reine Offensive + die AVs + zumindest einen 8er. Da ist es schlicht einfacher, für Präsenz zu sorgen.
In den letzten Jahren waren wir offensiv ja auch nicht gut, vieles ging über Standards oder simple Flügelangriffe über Farfan, Choupo, Sané und Co. Dribblings sind da eben die simpelste und effektivste Methode, um Raum zu öffnen und mal Platz zu bekommen. So kann man eine Abwehr überraschen und ohne Kombinationsspiel auch mal einen Riegel knacken. Dieses Jahr können wir aber keine Standards und Flügeldribblings gibt es systembedingt auch keine. Zudem sind Kola und Schöpf keine besonders guten Dribbler. Ergo wäre die einzige Möglichkeit, um Raum zu schaffen, Kombinationsspiel, Vertikalpässe und Tiefensprints. Kola + Bentaleb sinr die einzigen, die da was gerissen haben und das hat eine Zeit lang überragend funktioniert.
Eine Umstellung auf 4-2-3-1 hätte also zumindest den Vorteil, dass man außen wieder Dribblings hätte und durch die Absicherung höhere Präsenz auf den Außen hätte. Zudem könnten sie auch mal in die Box gehen und Seitenwechsel wären dann auch einfacher. Mit Kono, Choupo, Schöpf und Caligiuri hätten wir ja zumindest ausreichend Personal, Avdijaj sehe ich da eher auf der 10 in dem System.
Die Nachteile wären aber auch klar. Von unserem 5 Top IVs können wir nur 2 aufbieten (+ eventuell Bene RV), einen gescheiten RV haben wir aktuell nicht und Kola müsste als LV eine Rolle im Spielaufbau übernehmen, die er noch nie drauf hatte. Zudem wäre es schwer bis unmöglich, Bentaleb und Goretzka gleichzeitig aufzustellen und wie dann der Spielaufbau funktionieren würde, mit spielschwachen AVs, würde mich auch interessieren. Obendrein habe ich meine Zweifel, ob Burgstaller als alleiniger Stürmer so gut ist wie im Doppelsturm. Zudem müsste das Pressing verändert werden und so riskieren wir die defensive Stabilität.
Die Fragezeichen sind durchaus groß. Die Vorteile liegen aber auch auf der Hand und wenn es offensiv weiter so kacke läuft, wird MW irgendwann keine andere Wahl mehr haben.
Zitat von Runaway
Bei Konoplyanka bin ich hin und her gerissen, ein wenig wie bei Jurado. Auf der einen Seite bleibt der Spieler bisher einiges schuldig und kann nur in andeuten, was er wirklich drauf hat. Auf der anderen Seite kommt ihm das System aber mal so gar nicht entgegen und dafür schlägt er sich ganz ordentlich.
Ich würde gerne sehen wie Konoplyanka als echter Linksaußen mit Absicherung agiert. Ich kann verstehen, dass Weinzierl aktuell die Dreierkette bevorzugt, weil die Mannschaft so Sicherheit gewann und man Naldo, Höwedes und Nastasic gleichzeitig auf ihren besten Positionen einsetzen kann. Aber eine Rückkehr zur Viererkette könnte der Offensive neues Leben einverleiben.
Mit Konoplyanka, Choupo-Moting und Caligiuri haben wir drei gute Außenstürmer. Erstere mussten bisher auf Zweitpositionen improvisieren. Da wir aber mit Burgstaller wieder einen richtigen Mittelstürmer aufbieten und Huntelaar auf dem Weg zurück ist, wäre es aus meiner Sicht sinnvoll umzustellen. Auch um zu sehen, zu was Konoplyanka wirklich im Stande ist.
Bei Konoplyanka bin ich hin und her gerissen, ein wenig wie bei Jurado. Auf der einen Seite bleibt der Spieler bisher einiges schuldig und kann nur in andeuten, was er wirklich drauf hat. Auf der anderen Seite kommt ihm das System aber mal so gar nicht entgegen und dafür schlägt er sich ganz ordentlich.
Ich würde gerne sehen wie Konoplyanka als echter Linksaußen mit Absicherung agiert. Ich kann verstehen, dass Weinzierl aktuell die Dreierkette bevorzugt, weil die Mannschaft so Sicherheit gewann und man Naldo, Höwedes und Nastasic gleichzeitig auf ihren besten Positionen einsetzen kann. Aber eine Rückkehr zur Viererkette könnte der Offensive neues Leben einverleiben.
Mit Konoplyanka, Choupo-Moting und Caligiuri haben wir drei gute Außenstürmer. Erstere mussten bisher auf Zweitpositionen improvisieren. Da wir aber mit Burgstaller wieder einen richtigen Mittelstürmer aufbieten und Huntelaar auf dem Weg zurück ist, wäre es aus meiner Sicht sinnvoll umzustellen. Auch um zu sehen, zu was Konoplyanka wirklich im Stande ist.
Ich denke nicht, dass wir irgendwann umstellen, weil es für die einzelnen Spieler besser ist (denn das ist es für einige nicht), sondern eher, weil wir schlicht keine andere Wahl haben, als offensiv mehr Spieler zu haben. Aktuell haben wir ja 2 echte Offensivspieler (die beiden Stürmer) und 4 halbe (2 Achter, 2 Flügel). Im 4-2-3-1/4-3-3 hätte man 4 reine Offensive + die AVs + zumindest einen 8er. Da ist es schlicht einfacher, für Präsenz zu sorgen.
In den letzten Jahren waren wir offensiv ja auch nicht gut, vieles ging über Standards oder simple Flügelangriffe über Farfan, Choupo, Sané und Co. Dribblings sind da eben die simpelste und effektivste Methode, um Raum zu öffnen und mal Platz zu bekommen. So kann man eine Abwehr überraschen und ohne Kombinationsspiel auch mal einen Riegel knacken. Dieses Jahr können wir aber keine Standards und Flügeldribblings gibt es systembedingt auch keine. Zudem sind Kola und Schöpf keine besonders guten Dribbler. Ergo wäre die einzige Möglichkeit, um Raum zu schaffen, Kombinationsspiel, Vertikalpässe und Tiefensprints. Kola + Bentaleb sinr die einzigen, die da was gerissen haben und das hat eine Zeit lang überragend funktioniert.
Eine Umstellung auf 4-2-3-1 hätte also zumindest den Vorteil, dass man außen wieder Dribblings hätte und durch die Absicherung höhere Präsenz auf den Außen hätte. Zudem könnten sie auch mal in die Box gehen und Seitenwechsel wären dann auch einfacher. Mit Kono, Choupo, Schöpf und Caligiuri hätten wir ja zumindest ausreichend Personal, Avdijaj sehe ich da eher auf der 10 in dem System.
Die Nachteile wären aber auch klar. Von unserem 5 Top IVs können wir nur 2 aufbieten (+ eventuell Bene RV), einen gescheiten RV haben wir aktuell nicht und Kola müsste als LV eine Rolle im Spielaufbau übernehmen, die er noch nie drauf hatte. Zudem wäre es schwer bis unmöglich, Bentaleb und Goretzka gleichzeitig aufzustellen und wie dann der Spielaufbau funktionieren würde, mit spielschwachen AVs, würde mich auch interessieren. Obendrein habe ich meine Zweifel, ob Burgstaller als alleiniger Stürmer so gut ist wie im Doppelsturm. Zudem müsste das Pressing verändert werden und so riskieren wir die defensive Stabilität.
Die Fragezeichen sind durchaus groß. Die Vorteile liegen aber auch auf der Hand und wenn es offensiv weiter so kacke läuft, wird MW irgendwann keine andere Wahl mehr haben.
Ich sehe das anders und finde nicht, dass die Vorteile des 4-2-3-1 auf der Hand liegen. In genau diesem System haben wir schon die letzten Jahre hässlich gespielt und wenig Durchschlag gehabt. Ich erinnere auch ungern an den 1. Spieltag, da sind wir nämlich noch mit der vermeintlich eingespielten Formation und Aufstellung aus der Vorsaison angetreten. Ihr erinnert euch vielleicht noch an die grausamen 30 Minuten.
Außerdem ist das 4-2-3-1 so langsam out. Das war jetzt jahrelang DAS Ding im Fußball, inzwischen weiß aber jedes halbwegs ordentliche BL-Team das System zu verteidigen. Deshalb auch die auffällig vielen 3er-Ketten in letzter Zeit. Ich glaube nicht, dass man eine Mannschaft mit dem System überraschen kann.
Ich sehe ganz unabhängig von der Formation grundlegende Probleme im Spielaufbau. Es ist bei uns ziemlich egal, ob wir 4-2-3-1 oder 3-5-2 oder 5-4-1 spielen. Die Mannschaft bekommt es aktuell nicht auf die Kette, das Pressing unserer Gegner zu umspielen, geschweigedenn dem Spiel den eigenen Stempel aufzudrücken. Die Abstände stimmen nicht, oft sind Spieler isoliert und müssen dann den Ball wegbolzen, nach hinten Spielen oder spielen halt einen Fehlpass. Die Probleme, die wir aktuell im 3-5-2 im 6er Raum und auf den Flügeln haben, hätten wir im 4-2-3-1 eine Reihe weiter vorn, nämlich zwischen DM und OM. Momentan scheint es keine Abstimmung zu geben und die Spieler haben keinen Plan, wie sie unter Druck schnell und effektiv kombinieren können. Und das kreide ich Weinzierl an, denn es gehört zu seiner Aufgabe, die Mannschaft aufs Pressing des Gegners korrekt vorzubereiten.
Die Stimmen nach dem letzten Spiel lassen da sehr tief blicken. Weinzierl sagt, er wollte keine langen Bälle sehen. Goretzka sagt, man habe damit versucht auf die Situation zu reagieren.
Heißt für mich: Die Spieler hatten keinen Plan, Frankfurts Pressing spielerisch mit Kurzpässen zum umgehen und sahen sich gezwungen, lange Bälle zu spielen. Das wirkt auf mich nicht sehr hoffnungsvoll.
Aber zurück zum Thema:
Konoplyanka fühlt sich auf LA vielleicht mehr zuhause, aber ich glaube es gäbe die gleichen Probleme. Mir kann keiner erzählen, dass seine schlechte Übersicht im Konterspiel damit zu tun hat, dass auf einer "fremden" Position spielen musste. Beispiel Leverkusen. Wenn du aufs Tor zuläufst und neben dir sind 2 Mann frei und du vertendelst den Ball immer wieder oder spielst nen Fehlpass, dann liegt das nicht an der Position, sondern daran, dass er nervös, schlecht drauf oder einfach zu blöd ist. Bei Choupo das gleiche. Ich glaube, Kono kann als HS durchaus gute Spiele liefern, dafür müsste er aber an seiner Übersicht arbeiten. Dribbeln tut er ohnehin, egal wo er exakt aufgestellt wird. Das gehört auch zu seinem Spiel und sollte ihm nicht verboten werden. Wenn er von 5 Dribblings 2-3 mal durchkommt, kann das schon reichen um ein Spiel zu entscheiden. Ribery wird das ja auch nicht verboten. Sein Problem ist nur, dass er oft falsch entscheidet, wann er dribbeln und wann er abspielen muss. Und wenn er dann abspielt, landet der Ball einfach zu oft beim Gegner.
Ich glaube, Konoplyanka sollte mal 2-3 Spiele am Stück von Beginn an ran. Dann ist der Druck, unbedingt was zeigen zu müssen, nicht so hoch wie als Joker für 20 Minuten. Vielleicht gibt ihm das genau die Sicherheit, die ihm aktuell fehlt, um gefährliche Situationen besser auszuspielen. Vom Potenzial sehe ich ihn als unseren versiertesten Offensivspieler an, vor allem deutlich torgefährlicher als Choupo.
02.02.2017 - 14:05 Uhr
Zitat von Sukuwaiasaimon
Aber zurück zum Thema:
Konoplyanka fühlt sich auf LA vielleicht mehr zuhause, aber ich glaube es gäbe die gleichen Probleme. Mir kann keiner erzählen, dass seine schlechte Übersicht im Konterspiel damit zu tun hat, dass auf einer "fremden" Position spielen musste. Beispiel Leverkusen. Wenn du aufs Tor zuläufst und neben dir sind 2 Mann frei und du vertendelst den Ball immer wieder oder spielst nen Fehlpass, dann liegt das nicht an der Position, sondern daran, dass er nervös, schlecht drauf oder einfach zu blöd ist. Bei Choupo das gleiche. Ich glaube, Kono kann als HS durchaus gute Spiele liefern, dafür müsste er aber an seiner Übersicht arbeiten. Dribbeln tut er ohnehin, egal wo er exakt aufgestellt wird. Das gehört auch zu seinem Spiel und sollte ihm nicht verboten werden. Wenn er von 5 Dribblings 2-3 mal durchkommt, kann das schon reichen um ein Spiel zu entscheiden. Ribery wird das ja auch nicht verboten. Sein Problem ist nur, dass er oft falsch entscheidet, wann er dribbeln und wann er abspielen muss. Und wenn er dann abspielt, landet der Ball einfach zu oft beim Gegner.
Ich glaube, Konoplyanka sollte mal 2-3 Spiele am Stück von Beginn an ran. Dann ist der Druck, unbedingt was zeigen zu müssen, nicht so hoch wie als Joker für 20 Minuten. Vielleicht gibt ihm das genau die Sicherheit, die ihm aktuell fehlt, um gefährliche Situationen besser auszuspielen. Vom Potenzial sehe ich ihn als unseren versiertesten Offensivspieler an, vor allem deutlich torgefährlicher als Choupo.
Aber zurück zum Thema:
Konoplyanka fühlt sich auf LA vielleicht mehr zuhause, aber ich glaube es gäbe die gleichen Probleme. Mir kann keiner erzählen, dass seine schlechte Übersicht im Konterspiel damit zu tun hat, dass auf einer "fremden" Position spielen musste. Beispiel Leverkusen. Wenn du aufs Tor zuläufst und neben dir sind 2 Mann frei und du vertendelst den Ball immer wieder oder spielst nen Fehlpass, dann liegt das nicht an der Position, sondern daran, dass er nervös, schlecht drauf oder einfach zu blöd ist. Bei Choupo das gleiche. Ich glaube, Kono kann als HS durchaus gute Spiele liefern, dafür müsste er aber an seiner Übersicht arbeiten. Dribbeln tut er ohnehin, egal wo er exakt aufgestellt wird. Das gehört auch zu seinem Spiel und sollte ihm nicht verboten werden. Wenn er von 5 Dribblings 2-3 mal durchkommt, kann das schon reichen um ein Spiel zu entscheiden. Ribery wird das ja auch nicht verboten. Sein Problem ist nur, dass er oft falsch entscheidet, wann er dribbeln und wann er abspielen muss. Und wenn er dann abspielt, landet der Ball einfach zu oft beim Gegner.
Ich glaube, Konoplyanka sollte mal 2-3 Spiele am Stück von Beginn an ran. Dann ist der Druck, unbedingt was zeigen zu müssen, nicht so hoch wie als Joker für 20 Minuten. Vielleicht gibt ihm das genau die Sicherheit, die ihm aktuell fehlt, um gefährliche Situationen besser auszuspielen. Vom Potenzial sehe ich ihn als unseren versiertesten Offensivspieler an, vor allem deutlich torgefährlicher als Choupo.
Dein letzter Absatz trifft den Nagel auf den Kopf, aber und da auch wieder die Parallele zu Jurado, nur weil es ihm grundsätzlich möglich ist, auf einer falschen Position Leistung zu zeigen, heißt es nicht, dass es nicht sinnvoller wäre, ihn auf seiner Idealposition einzusetzen.
Goretzka ist kein 10er spielt aber dort, weil es auch kann. Meyer, der auf die 10 gehört, muss Halbstürmer spielen, weil Goretzka auf der 10 ist. Choupo und Kono sind Außenstürmer, müssen aber als zweite Spitze ran (Choupos Zeit auf der 9 war ein Sonderfall), weil das System keinen Platz dafür vorsieht und der offensive Mittelfeldspieler Schöpf beacktert allein die rechte Außenbahn, weil wir keinen (fitten) Wing Back haben.
Wenn quasi die halbe Mannschaft auf einer Ausweichposition agiert und damit die entsprechenden Spieler etwas weniger geben als auf der Idealposition, muss man sich nicht wundern, wenn es holprig läuft.
02.02.2017 - 21:11 Uhr
Zitat von Sukuwaiasaimon
Ich sehe das anders und finde nicht, dass die Vorteile des 4-2-3-1 auf der Hand liegen. In genau diesem System haben wir schon die letzten Jahre hässlich gespielt und wenig Durchschlag gehabt. Ich erinnere auch ungern an den 1. Spieltag, da sind wir nämlich noch mit der vermeintlich eingespielten Formation und Aufstellung aus der Vorsaison angetreten. Ihr erinnert euch vielleicht noch an die grausamen 30 Minuten.
Außerdem ist das 4-2-3-1 so langsam out. Das war jetzt jahrelang DAS Ding im Fußball, inzwischen weiß aber jedes halbwegs ordentliche BL-Team das System zu verteidigen. Deshalb auch die auffällig vielen 3er-Ketten in letzter Zeit. Ich glaube nicht, dass man eine Mannschaft mit dem System überraschen kann.
Ich sehe ganz unabhängig von der Formation grundlegende Probleme im Spielaufbau. Es ist bei uns ziemlich egal, ob wir 4-2-3-1 oder 3-5-2 oder 5-4-1 spielen. Die Mannschaft bekommt es aktuell nicht auf die Kette, das Pressing unserer Gegner zu umspielen, geschweigedenn dem Spiel den eigenen Stempel aufzudrücken. Die Abstände stimmen nicht, oft sind Spieler isoliert und müssen dann den Ball wegbolzen, nach hinten Spielen oder spielen halt einen Fehlpass. Die Probleme, die wir aktuell im 3-5-2 im 6er Raum und auf den Flügeln haben, hätten wir im 4-2-3-1 eine Reihe weiter vorn, nämlich zwischen DM und OM. Momentan scheint es keine Abstimmung zu geben und die Spieler haben keinen Plan, wie sie unter Druck schnell und effektiv kombinieren können. Und das kreide ich Weinzierl an, denn es gehört zu seiner Aufgabe, die Mannschaft aufs Pressing des Gegners korrekt vorzubereiten.
Die Stimmen nach dem letzten Spiel lassen da sehr tief blicken. Weinzierl sagt, er wollte keine langen Bälle sehen. Goretzka sagt, man habe damit versucht auf die Situation zu reagieren.
Heißt für mich: Die Spieler hatten keinen Plan, Frankfurts Pressing spielerisch mit Kurzpässen zum umgehen und sahen sich gezwungen, lange Bälle zu spielen. Das wirkt auf mich nicht sehr hoffnungsvoll.
Aber zurück zum Thema:
Konoplyanka fühlt sich auf LA vielleicht mehr zuhause, aber ich glaube es gäbe die gleichen Probleme. Mir kann keiner erzählen, dass seine schlechte Übersicht im Konterspiel damit zu tun hat, dass auf einer "fremden" Position spielen musste. Beispiel Leverkusen. Wenn du aufs Tor zuläufst und neben dir sind 2 Mann frei und du vertendelst den Ball immer wieder oder spielst nen Fehlpass, dann liegt das nicht an der Position, sondern daran, dass er nervös, schlecht drauf oder einfach zu blöd ist. Bei Choupo das gleiche. Ich glaube, Kono kann als HS durchaus gute Spiele liefern, dafür müsste er aber an seiner Übersicht arbeiten. Dribbeln tut er ohnehin, egal wo er exakt aufgestellt wird. Das gehört auch zu seinem Spiel und sollte ihm nicht verboten werden. Wenn er von 5 Dribblings 2-3 mal durchkommt, kann das schon reichen um ein Spiel zu entscheiden. Ribery wird das ja auch nicht verboten. Sein Problem ist nur, dass er oft falsch entscheidet, wann er dribbeln und wann er abspielen muss. Und wenn er dann abspielt, landet der Ball einfach zu oft beim Gegner.
Ich glaube, Konoplyanka sollte mal 2-3 Spiele am Stück von Beginn an ran. Dann ist der Druck, unbedingt was zeigen zu müssen, nicht so hoch wie als Joker für 20 Minuten. Vielleicht gibt ihm das genau die Sicherheit, die ihm aktuell fehlt, um gefährliche Situationen besser auszuspielen. Vom Potenzial sehe ich ihn als unseren versiertesten Offensivspieler an, vor allem deutlich torgefährlicher als Choupo.
Zitat von S04addict
Ich denke nicht, dass wir irgendwann umstellen, weil es für die einzelnen Spieler besser ist (denn das ist es für einige nicht), sondern eher, weil wir schlicht keine andere Wahl haben, als offensiv mehr Spieler zu haben. Aktuell haben wir ja 2 echte Offensivspieler (die beiden Stürmer) und 4 halbe (2 Achter, 2 Flügel). Im 4-2-3-1/4-3-3 hätte man 4 reine Offensive + die AVs + zumindest einen 8er. Da ist es schlicht einfacher, für Präsenz zu sorgen.
In den letzten Jahren waren wir offensiv ja auch nicht gut, vieles ging über Standards oder simple Flügelangriffe über Farfan, Choupo, Sané und Co. Dribblings sind da eben die simpelste und effektivste Methode, um Raum zu öffnen und mal Platz zu bekommen. So kann man eine Abwehr überraschen und ohne Kombinationsspiel auch mal einen Riegel knacken. Dieses Jahr können wir aber keine Standards und Flügeldribblings gibt es systembedingt auch keine. Zudem sind Kola und Schöpf keine besonders guten Dribbler. Ergo wäre die einzige Möglichkeit, um Raum zu schaffen, Kombinationsspiel, Vertikalpässe und Tiefensprints. Kola + Bentaleb sinr die einzigen, die da was gerissen haben und das hat eine Zeit lang überragend funktioniert.
Eine Umstellung auf 4-2-3-1 hätte also zumindest den Vorteil, dass man außen wieder Dribblings hätte und durch die Absicherung höhere Präsenz auf den Außen hätte. Zudem könnten sie auch mal in die Box gehen und Seitenwechsel wären dann auch einfacher. Mit Kono, Choupo, Schöpf und Caligiuri hätten wir ja zumindest ausreichend Personal, Avdijaj sehe ich da eher auf der 10 in dem System.
Die Nachteile wären aber auch klar. Von unserem 5 Top IVs können wir nur 2 aufbieten (+ eventuell Bene RV), einen gescheiten RV haben wir aktuell nicht und Kola müsste als LV eine Rolle im Spielaufbau übernehmen, die er noch nie drauf hatte. Zudem wäre es schwer bis unmöglich, Bentaleb und Goretzka gleichzeitig aufzustellen und wie dann der Spielaufbau funktionieren würde, mit spielschwachen AVs, würde mich auch interessieren. Obendrein habe ich meine Zweifel, ob Burgstaller als alleiniger Stürmer so gut ist wie im Doppelsturm. Zudem müsste das Pressing verändert werden und so riskieren wir die defensive Stabilität.
Die Fragezeichen sind durchaus groß. Die Vorteile liegen aber auch auf der Hand und wenn es offensiv weiter so kacke läuft, wird MW irgendwann keine andere Wahl mehr haben.
Zitat von Runaway
Bei Konoplyanka bin ich hin und her gerissen, ein wenig wie bei Jurado. Auf der einen Seite bleibt der Spieler bisher einiges schuldig und kann nur in andeuten, was er wirklich drauf hat. Auf der anderen Seite kommt ihm das System aber mal so gar nicht entgegen und dafür schlägt er sich ganz ordentlich.
Ich würde gerne sehen wie Konoplyanka als echter Linksaußen mit Absicherung agiert. Ich kann verstehen, dass Weinzierl aktuell die Dreierkette bevorzugt, weil die Mannschaft so Sicherheit gewann und man Naldo, Höwedes und Nastasic gleichzeitig auf ihren besten Positionen einsetzen kann. Aber eine Rückkehr zur Viererkette könnte der Offensive neues Leben einverleiben.
Mit Konoplyanka, Choupo-Moting und Caligiuri haben wir drei gute Außenstürmer. Erstere mussten bisher auf Zweitpositionen improvisieren. Da wir aber mit Burgstaller wieder einen richtigen Mittelstürmer aufbieten und Huntelaar auf dem Weg zurück ist, wäre es aus meiner Sicht sinnvoll umzustellen. Auch um zu sehen, zu was Konoplyanka wirklich im Stande ist.
Bei Konoplyanka bin ich hin und her gerissen, ein wenig wie bei Jurado. Auf der einen Seite bleibt der Spieler bisher einiges schuldig und kann nur in andeuten, was er wirklich drauf hat. Auf der anderen Seite kommt ihm das System aber mal so gar nicht entgegen und dafür schlägt er sich ganz ordentlich.
Ich würde gerne sehen wie Konoplyanka als echter Linksaußen mit Absicherung agiert. Ich kann verstehen, dass Weinzierl aktuell die Dreierkette bevorzugt, weil die Mannschaft so Sicherheit gewann und man Naldo, Höwedes und Nastasic gleichzeitig auf ihren besten Positionen einsetzen kann. Aber eine Rückkehr zur Viererkette könnte der Offensive neues Leben einverleiben.
Mit Konoplyanka, Choupo-Moting und Caligiuri haben wir drei gute Außenstürmer. Erstere mussten bisher auf Zweitpositionen improvisieren. Da wir aber mit Burgstaller wieder einen richtigen Mittelstürmer aufbieten und Huntelaar auf dem Weg zurück ist, wäre es aus meiner Sicht sinnvoll umzustellen. Auch um zu sehen, zu was Konoplyanka wirklich im Stande ist.
Ich denke nicht, dass wir irgendwann umstellen, weil es für die einzelnen Spieler besser ist (denn das ist es für einige nicht), sondern eher, weil wir schlicht keine andere Wahl haben, als offensiv mehr Spieler zu haben. Aktuell haben wir ja 2 echte Offensivspieler (die beiden Stürmer) und 4 halbe (2 Achter, 2 Flügel). Im 4-2-3-1/4-3-3 hätte man 4 reine Offensive + die AVs + zumindest einen 8er. Da ist es schlicht einfacher, für Präsenz zu sorgen.
In den letzten Jahren waren wir offensiv ja auch nicht gut, vieles ging über Standards oder simple Flügelangriffe über Farfan, Choupo, Sané und Co. Dribblings sind da eben die simpelste und effektivste Methode, um Raum zu öffnen und mal Platz zu bekommen. So kann man eine Abwehr überraschen und ohne Kombinationsspiel auch mal einen Riegel knacken. Dieses Jahr können wir aber keine Standards und Flügeldribblings gibt es systembedingt auch keine. Zudem sind Kola und Schöpf keine besonders guten Dribbler. Ergo wäre die einzige Möglichkeit, um Raum zu schaffen, Kombinationsspiel, Vertikalpässe und Tiefensprints. Kola + Bentaleb sinr die einzigen, die da was gerissen haben und das hat eine Zeit lang überragend funktioniert.
Eine Umstellung auf 4-2-3-1 hätte also zumindest den Vorteil, dass man außen wieder Dribblings hätte und durch die Absicherung höhere Präsenz auf den Außen hätte. Zudem könnten sie auch mal in die Box gehen und Seitenwechsel wären dann auch einfacher. Mit Kono, Choupo, Schöpf und Caligiuri hätten wir ja zumindest ausreichend Personal, Avdijaj sehe ich da eher auf der 10 in dem System.
Die Nachteile wären aber auch klar. Von unserem 5 Top IVs können wir nur 2 aufbieten (+ eventuell Bene RV), einen gescheiten RV haben wir aktuell nicht und Kola müsste als LV eine Rolle im Spielaufbau übernehmen, die er noch nie drauf hatte. Zudem wäre es schwer bis unmöglich, Bentaleb und Goretzka gleichzeitig aufzustellen und wie dann der Spielaufbau funktionieren würde, mit spielschwachen AVs, würde mich auch interessieren. Obendrein habe ich meine Zweifel, ob Burgstaller als alleiniger Stürmer so gut ist wie im Doppelsturm. Zudem müsste das Pressing verändert werden und so riskieren wir die defensive Stabilität.
Die Fragezeichen sind durchaus groß. Die Vorteile liegen aber auch auf der Hand und wenn es offensiv weiter so kacke läuft, wird MW irgendwann keine andere Wahl mehr haben.
Ich sehe das anders und finde nicht, dass die Vorteile des 4-2-3-1 auf der Hand liegen. In genau diesem System haben wir schon die letzten Jahre hässlich gespielt und wenig Durchschlag gehabt. Ich erinnere auch ungern an den 1. Spieltag, da sind wir nämlich noch mit der vermeintlich eingespielten Formation und Aufstellung aus der Vorsaison angetreten. Ihr erinnert euch vielleicht noch an die grausamen 30 Minuten.
Außerdem ist das 4-2-3-1 so langsam out. Das war jetzt jahrelang DAS Ding im Fußball, inzwischen weiß aber jedes halbwegs ordentliche BL-Team das System zu verteidigen. Deshalb auch die auffällig vielen 3er-Ketten in letzter Zeit. Ich glaube nicht, dass man eine Mannschaft mit dem System überraschen kann.
Ich sehe ganz unabhängig von der Formation grundlegende Probleme im Spielaufbau. Es ist bei uns ziemlich egal, ob wir 4-2-3-1 oder 3-5-2 oder 5-4-1 spielen. Die Mannschaft bekommt es aktuell nicht auf die Kette, das Pressing unserer Gegner zu umspielen, geschweigedenn dem Spiel den eigenen Stempel aufzudrücken. Die Abstände stimmen nicht, oft sind Spieler isoliert und müssen dann den Ball wegbolzen, nach hinten Spielen oder spielen halt einen Fehlpass. Die Probleme, die wir aktuell im 3-5-2 im 6er Raum und auf den Flügeln haben, hätten wir im 4-2-3-1 eine Reihe weiter vorn, nämlich zwischen DM und OM. Momentan scheint es keine Abstimmung zu geben und die Spieler haben keinen Plan, wie sie unter Druck schnell und effektiv kombinieren können. Und das kreide ich Weinzierl an, denn es gehört zu seiner Aufgabe, die Mannschaft aufs Pressing des Gegners korrekt vorzubereiten.
Die Stimmen nach dem letzten Spiel lassen da sehr tief blicken. Weinzierl sagt, er wollte keine langen Bälle sehen. Goretzka sagt, man habe damit versucht auf die Situation zu reagieren.
Heißt für mich: Die Spieler hatten keinen Plan, Frankfurts Pressing spielerisch mit Kurzpässen zum umgehen und sahen sich gezwungen, lange Bälle zu spielen. Das wirkt auf mich nicht sehr hoffnungsvoll.
Aber zurück zum Thema:
Konoplyanka fühlt sich auf LA vielleicht mehr zuhause, aber ich glaube es gäbe die gleichen Probleme. Mir kann keiner erzählen, dass seine schlechte Übersicht im Konterspiel damit zu tun hat, dass auf einer "fremden" Position spielen musste. Beispiel Leverkusen. Wenn du aufs Tor zuläufst und neben dir sind 2 Mann frei und du vertendelst den Ball immer wieder oder spielst nen Fehlpass, dann liegt das nicht an der Position, sondern daran, dass er nervös, schlecht drauf oder einfach zu blöd ist. Bei Choupo das gleiche. Ich glaube, Kono kann als HS durchaus gute Spiele liefern, dafür müsste er aber an seiner Übersicht arbeiten. Dribbeln tut er ohnehin, egal wo er exakt aufgestellt wird. Das gehört auch zu seinem Spiel und sollte ihm nicht verboten werden. Wenn er von 5 Dribblings 2-3 mal durchkommt, kann das schon reichen um ein Spiel zu entscheiden. Ribery wird das ja auch nicht verboten. Sein Problem ist nur, dass er oft falsch entscheidet, wann er dribbeln und wann er abspielen muss. Und wenn er dann abspielt, landet der Ball einfach zu oft beim Gegner.
Ich glaube, Konoplyanka sollte mal 2-3 Spiele am Stück von Beginn an ran. Dann ist der Druck, unbedingt was zeigen zu müssen, nicht so hoch wie als Joker für 20 Minuten. Vielleicht gibt ihm das genau die Sicherheit, die ihm aktuell fehlt, um gefährliche Situationen besser auszuspielen. Vom Potenzial sehe ich ihn als unseren versiertesten Offensivspieler an, vor allem deutlich torgefährlicher als Choupo.
Kono soll gegen Leverkusen die falschen Entscheidungen getroffen haben? Dein Ernst? Du verwechselst ihn da eindeutig mit Chupo. Kono war unser gefährlichster Mann vorne drin und der einzige der wenigstens mal draufgehalten hat. Chupo hat einige Konter vergeigt, Chupo hatte ebenfalls ein gutes Spiel gemacht aber hier waren sich eigentlich alle einig das er die falschen Entscheidungen im Konter getroffen hatte. Grade in den Kontern hat er nicht nur gegen Leverkusen sondern auch schon gegen Freiburg stark gespielt. Gegen Hamburg war nicht sein Tag. Aber stimme dir zu das er einfach mal das Vertrauen des Trainers spüren muss und in einem 4-2-3-1 perfekt passen würde.
04.02.2017 - 21:16 Uhr
Tja, ich habe Ihn mir so sehr gewünscht und er ist noch nicht mal von der Bank gekommen. Trotzdem erwarte, ich Ihn ähnlich wie beim Nürnberg-Spiel von Beginn an, denn gerade gegen gegen weniger dominierende Manschaften (Krasnodar, Darmstadt, Nürnberg, Freiburg) hat er überzeugt. Auch denke ich nicht, dass Sandhausen intensives Pressing spielt, so dass man Ihn flach anspielen kann.
Auch wenn man immer von Spiel zu Spiel gucken soll, hat man die Belastung im Blick und ich kann mir nicht vorstellen, dass Burgstaller nächste Woche mehr als 150 Minuten spielt, wenn er die letzte Woche gar nicht trainiert hat.
Auch wenn man immer von Spiel zu Spiel gucken soll, hat man die Belastung im Blick und ich kann mir nicht vorstellen, dass Burgstaller nächste Woche mehr als 150 Minuten spielt, wenn er die letzte Woche gar nicht trainiert hat.
04.02.2017 - 21:34 Uhr
Er muss sich auch nicht gegen Burgstaller durchsetzen, sondern gegen Meyer/Donis/Choupo und seit heute wohl auch gegen Caligiuri, der das bspw. sehr gut gemacht hat. Heute war die Mannschaft v.A. gegen Ende nur defensiv gefordert, sodass die Wechsel von Choupo und Kehrer Sinn ergaben. Badstuber musste ja verletzungsbedingt raus.
Im Angesicht der vielen englischen Wochen wird er sicherlich viel spielen, womöglich auch mal von Anfang an.
Im Angesicht der vielen englischen Wochen wird er sicherlich viel spielen, womöglich auch mal von Anfang an.
04.02.2017 - 21:46 Uhr
Zitat von S04addict
Er muss sich auch nicht gegen Burgstaller durchsetzen, sondern gegen Meyer/Donis/Choupo und seit heute wohl auch gegen Caligiuri, der das bspw. sehr gut gemacht hat. Heute war die Mannschaft v.A. gegen Ende nur defensiv gefordert, sodass die Wechsel von Choupo und Kehrer Sinn ergaben. Badstuber musste ja verletzungsbedingt raus.
Im Angesicht der vielen englischen Wochen wird er sicherlich viel spielen, womöglich auch mal von Anfang an.
Er muss sich auch nicht gegen Burgstaller durchsetzen, sondern gegen Meyer/Donis/Choupo und seit heute wohl auch gegen Caligiuri, der das bspw. sehr gut gemacht hat. Heute war die Mannschaft v.A. gegen Ende nur defensiv gefordert, sodass die Wechsel von Choupo und Kehrer Sinn ergaben. Badstuber musste ja verletzungsbedingt raus.
Im Angesicht der vielen englischen Wochen wird er sicherlich viel spielen, womöglich auch mal von Anfang an.
Könnte mir nach den Aussage von Weinzierl von der PK vor Bayern auch vorstellen, dass Huntelaar kommende Woche wieder ein Kandidat wird, aber das gehört nicht hierher.
Ich denke, in den kommenden Wochen brauchen wir jeden Spieler den wir kriegen können, und da wird Kono wichtig für uns werden!
04.02.2017 - 22:41 Uhr
würde ihn auch gerne sehen, aber weinzierl hatte doch wirklich keinen grund gehabt ihn zu bringen. wir haben 1:1 gespielt, haben über 90 min gut gespielt und warum sollte man offensiv wechseln wenn wir noch genug chancen hatten ein nächstes tor zu erzielen?
05.02.2017 - 01:54 Uhr
Wieso wird jetzt nach jeden Spiel der Konoplyanka-Thread hochgeholt? Irgendwie nervt es mich das langsam. Caligiuri hat das heute klasse gemacht. Wir haben noch genug Spiele vor der Brust und da wird Kono oft noch eine gute Rolle spielen. Natürlich sollte er bei seiner Qualität öfter zum Zuge kommen, aber das bedeutet nicht, dass er jedes Spiel starten muss. Machen es die Konkurrenzen besser als Konoplyanka, dann muss er sich hinten anstellen und sich weiter im Training empfehlen.
08.02.2017 - 18:02 Uhr
Heutige Startaufstellung beim Pokalspiel müsste den letzten Optimisten leider zum schweigen bringen, die noch glauben, dass Kono hier überhaupt noch eine Zukunft hat. So was zu machen mit dem Spieler, der euch zur nächste Runde gebracht hat, ist schon das letzte. :/ Weinzierl nutzt aus, dass Kono sich professionell verhält und nicht meckert.
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