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Daniel Thioune
Geburtsdatum 21.07.1974
Alter 52
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Trainer
Akt. Verein SV Werder Bremen

Daniel Thioune [Trainer]

08.02.2022 - 13:07 Uhr
Daniel Thioune [Trainer] |#831
05.10.2025 - 20:37 Uhr
Zitat von thatsroughbudd
Zitat von Dick_Diver

Zitat von FortunaFan69

Ernsthafte Frage: Was wäre an Anfang so schlimm? Der Fußball, den er spielen lässt, kann es nicht sein. Seine Mannschaften spielen in der Regel einen attraktiven Offensivfußball.
Was das andere Thema angeht hat er doch seine Strafe bekommen. Sollte er jetzt deswegen nie mehr als Trainer arbeiten dürfen?


Da kann man auch abseits "des anderen Themas" schon auf ein paar Sachen kommen.

Nach Kiel war er nirgends länger als maximal eine Saison. FC, Darmstadt, Werder, FCK. Nur in Dresden war er 1 3/4 Saisons in der dritten Liga, in der er wiederholt mit Dresden nicht aufgestiegen ist. Aufgestiegen ist er nur damals mit Kiel 16/17. Wenn man also ehrlich ist, ist es seit 17/18 nirgends mehr so gut gelaufen, obwohl er diverse Gelegenheiten bekommen hat.

Für mich persönlich repräsentiert ein Name wie Anfang die Grundsorge, dass die Fortuna jemanden realistisch finden kann, der wirklich eine souveräne Verbesserung zu Daniel Thioune darstellen würde.

Bo Svennson, Urs Fischer, Ralph Hasenhüttl, Pellegrino Matarazzo klingen natürlich super! Aber in der Realität wird aus diesen Namen eben Markus Anfang. Christian Fiél. Markus Kauczinski.

Ein Name wie Dieter Hecking ist vermutlich auch gar nicht so leicht zu kriegen, denn auch er hat Bochum in der ersten Bundesliga übernommen. Das ist ein großer Unterschied. Er wird vom Selbstverständnis her auf andere Jobs schielen, vermutlich im Frühjahr.

Daniel Thioune in seiner Version von 21/22 wäre halt gut. Davon ausgehend würde ich auch zu dem von einigen hier gewünschten Thomas Wörle tendieren, nicht genannt hingegen, wurde bislang glaube ich Sascha Hildmann. Beide waren enorm erfolgreich Ulm und Münster und wären verglichen mit Thioune in dessen "nach Osnabrück-Zeit". Bei ihm kam dann der HSV, bei Wörle oder Hildmann ggf. wir??


Das Problem bei Wörle ist, dass man absolut nicht weiß was man von ihm erwarten kann. Er hat bisher im Männerfußball nur Ulm trainiert. Ulm war in der 3.Liga trotz Aufstieg in der Underdogrolle und logischerweise auch in der 2.Liga. Wie er nun einen Mitfavoriten auf den Aufstieg trainiert, ist fraglich. Die anderen haben mehr Erfahrung. Bei MVB weiß man, dass man Ballbesitzfußball bekommt. Bei Fiél auch, nur ohne Torgefahr.


Lieber eher wenig Erfahrung oder viel (Kack-) Erfahrung? 😉

Markus Anfang hat doch jetzt im Grunde fünfmal am Stück nur so semi funktioniert. Sehr zugewandt formuliert. Wie groß ist die Chance, dass es beim sechsten Mal klappt?

Mark van Bommel fände ich auch richtig super, aber der hat in seiner noch eher jungen Trainer-Karriere schon zwei unterschiedliche Clubs in der Champions League trainiert und wurde in Belgien als Trainer Meister - und das nicht mit Brügge oder Anderlecht! Ich glaube nicht, dass das ein realistischer Kandidat ist.

•     •     •

"Vernunft, Vernunft hat keine Unterkunft in der großen Koboldszunft."
(ein großer bayrischer Philosoph)

Fortuna Düsseldorf - Girondins Bordeaux - 1. FC Köln - SV Lippstadt - Hajduk Split - TV Kalkum Wittlaer


Daniel Thioune [Trainer] |#832
05.10.2025 - 20:37 Uhr
Die aktuelle Gemengelage deutet auf eine bevorstehende Trennung von unserem Cheftrainer Daniel Thioune hin. Der Prozess, begleitet von unaufhörlichen und stimmungsmachenden Wasserstandsmeldungen der Presse (die mit den vier Buchstaben) und den zögerlichen Bekenntnissen von Allofs in den letzten Wochen, ist einem verdienten Trainer wie Daniel unwürdig und hat die Situation nur verschärft. Eine Entscheidung für oder gegen einen Trainer sollte auf inhaltlicher Überzeugung basieren, nicht auf dem Ergebnis ausgerufener Endspiele. Wenn Allofs von einer Kehrtwende überzeugt ist, dann darf selbst so eine Darbietung wie gegen Nürnberg nicht abschrecken, wenn man es nicht ist, dann hätte auch zum Saisonende bereits Schluss sein müssen.
Unabhängig von diesen unwürdigen Begleiterscheinungen ist die sportliche Trennung jedoch der logische und strategisch notwendige Schritt. Ich bin Daniel Thioune für seinen einwandfreien menschlichen Umgang und für viele emotionale Momente dankbar. Das meine ich wirklich vom ganzen Herzen.

Eine Trennung ist aber für mich alternativlos.

Die Amtszeit von Daniel Thioune wird in meinen Augen von einem zentralen, wiederkehrenden Muster geprägt: Die taktische Ausrichtung wird primär durch den Gegner und die Vermeidung von Fehlern bestimmt, nicht durch die Entfaltung der eigenen Stärken. Statt eine proaktive, wiedererkennbare Spiel-DNA zu implementieren, dominiert ein reaktiver Ansatz, der darauf abzielt, den Gegner zu neutralisieren. Wir sehen keine klare Handschrift, sondern eine Abfolge von Ad-hoc-Matchplänen. Dies führt zu einer fundamentalen Diskrepanz zwischen dem Potenzial des Kaders und der Leistung auf dem Platz. Ungern muss ich zwei Schlüsselspiele als Symptome für diese Betrachtung hervorheben.

1) Hamburger SV (8. Spieltag 2023/24):
Die Ausgangslage: Wir reisen als Tabellenführer mit 14 Punkten aus 7 Spielen und einer Serie von mutigen, ballbesitzorientierten Auftritten in den Volkspark. Das Selbstvertrauen war auf einem Höhepunkt. Die logische Erwartung war, dem HSV mit der eigenen, etablierten Stärke zu begegnen.

Die Realität: Stattdessen erlebten wir eine unerklärliche taktische Kehrtwende. Mit einer rein auf Konter ausgelegten Statik (Tzolis als alleinige Spitze, Jastrzembski in der Startelf auf LM, Vermeij auf der Bank) kapitulierten wir bereits vor dem Anpfiff vor dem Gegner. 37 % Ballbesitz waren die logische Konsequenz. Anstatt unsere damalige Identität auf den Platz zu bringen, opferten wir sie aus Angst vor dem Gegner. Bis heute, liegt mir dieses Spiel sehr schwer im Magen. Natürlich hätten wir dort mit Glück einen Punkt oder gar drei entführen können aber mit diesem Ansatz verlierst du in acht von zehn Fällen dort.

2) Relegations-Rückspiel: Wir empfingen eine sportlich und mental am Boden liegende Bochumer Mannschaft. Ein mutiger, dominanter Ansatz hätte den Gegner mutmaßlich früh gebrochen.
Die Realität: Wir agieren passiv, überlassen Bochum den Ball und ließen sie so wieder ins Spiel und ins Vertrauen finden. Dies wurde durch gravierende analytische und reaktive Fehler im Coaching potenziert:
Im Hinspiel wurde Stöger erfolgreich per Manndeckung neutralisiert. Kluge Übergaben, gute Zweikampfführung, alles war da. Im Rückspiel agierte Stöger aus einer tieferen Halbraum-Position, und wir unterließen jegliche Zuordnung, aus der – taktisch naiven Angst, eine Lücke im Zentrum zu öffnen. Stöger konnte ungestört agieren, das Spiel dirigieren und seine Mitspieler einsetzen.

Trotz der offensichtlichen Dominanz von Hofmann gegen unsere Innenverteidigung und der völligen Freiheit für Stöger blieben Anpassungen zur Halbzeit aus, die Anpassungen blieben eigentlich das ganze Spiel aus. Wir ergaben uns dem gegnerischen Plan, anstatt aktiv einzugreifen. Seitdem häufen sich die Spiele in denen wir einfach ausgecoacht werden. Thioune bemühte deshalb häufiger sein vielzitiertes "Händchen" bei Jokertoren, die Wahrheit ist aber eine andere. Es war oft nur eine Konsequenz aus Rückständen, die ein "Alles-oder-Nichts" erfordern, aber kein Beleg für proaktives In-Game-Coaching.

Gerne möchte ich für die Symptome der aktuellen Saison noch etwas statistisches aus der letzten Saison einbeziehen. Denn die Ergebnisse haben die spielerischen Darbietungen in der Wahrnehmung nach hinten gestellt...der aktuelle Zustand lässt sich statistisch bereits früher erahnen:

Laut xG-Werten (Expected Goals) wären wir auf Rang 12 (1,29 xG pro 90 Min.) bei geschossenen Toren, bei den xGA-Werten (Expected Goals Against) sogar auf Rang 18. Die Differenz von -0,28 xG signalisiert ein tiefgreifendes strukturelles Problem: Wir erspielen uns systematisch wenige und qualitativ schlechte Chancen, während wir defensiv zu viel zulassen.
Dass wir dennoch eine positive Tordifferenz (+0,39) erzielten, ist ein klares Indiz für eine massive statistische Überperformance. Diese war getragen von individueller Abschlussqualität und einem überragenden Kastenmeier im Tor, nicht von einem nachhaltigen taktischen Konzept. Wenn wir jetzt noch einen Blick auf die expected Points richten, dann sind wir mit 33 Punkten lediglich auf Platz 15 und haben diesen Wert um +20 outperformed. Das ist ein besorgniserregender Zustand. Ein solches Modell ist auf Dauer nicht tragfähig. Mir persönlich ist es unverständlich, wie einige Daniel Thioune eine Stabilisierung nach der gescheiterten Relegation bei solchen Zahlen attestieren können. Ja, die Endtabelle lügt nicht aber genauso wenig tut es die aktuelle Tabelle. Rein statistisch hätten wir gegen den Abstieg spielen müssen und spätestens hier hätten alle Alarmglocken klingeln müssen.

Zur aktuellen Lage und dem ungenutzten Potenzial:
Ein risikoaverser Trainer präferiert kontrollierbare, verlässliche Spieler. Dies erklärt die Tendenz, eher auf bewährte "Schützlinge" zu setzen, anstatt das Risiko mit formstarken, aber vielleicht unkonventionelleren Spielern wie Rasmussen oder Schmidt einzugehen.
Gravierender ist jedoch die systematische Hemmung des Offensivpotenzials. Ein Kader mit technisch versierten Spielern wie Muslija, Sotiris und El Azzouzi wird durch einen Sicherheitsfußball, der auf einen tiefen Block und die Verdichtung des Zentrums abzielt, seiner größten Stärken beraubt. Diese Spieler (Muslija, Rasmussen) wollen kreieren, ins Dribbling gehen, Risiken eingehen. Der Trainer aber will das Spiel primär "kontrollieren". Das Resultat ist ein Fußball ohne Tiefe, ohne 1-gegen-1-Duelle auf den Flügeln und ohne die nötige offensive Durchschlagskraft, was sich in dieser Saison bei 330 Minuten ohne Heimtor manifestierte.

Aus dieser Analyse leiten sich zwei zentrale Anforderungen an einen neuen Cheftrainer ab:

1) Implementierung einer klaren, proaktiven Spielphilosophie: Wir benötigen einen Trainer, der eine erkennbare Handschrift für dominanten Fußball mitbringt. Die Mannschaft muss Spiele gewinnen wollen, anstatt sie nur nicht verlieren zu wollen. Die Entwicklung von Automatismen und einer klaren Struktur – wie sie selbst bei individuell schwächeren Teams wie Münster zu sehen ist – muss Priorität haben. Das geht sehr wahrscheinlich aber nicht einher mit dem üblichen "Feuerwehrmann"-Mechanismen bei denen man die Defensive stärkt.

2) Fokus auf spielerzentrierte Entwicklung: Der neue Trainer muss die individuellen Stärken der Spieler als Ausgangspunkt seiner taktischen Überlegungen sehen. Er muss das vorhandene Potenzial fördern und nutzen, anstatt die Spieler in ein starres, defensiv orientiertes Korsett zu zwängen. Hier schrieb jemand, der nächste Trainer wird defensiv-minded sein und es würde spaßfrei werden. Persönlich sehe ich mit diesem Kader aber das genaue Gegenteil als zielführend an. Die Ära Thioune war geprägt von Mentalität und individueller Klasse, die oft strukturelle Defizite überdeckten. Diese Komponenten haben sich jedoch abgenutzt.

Markus Anfang erfüllt in weiten Teilen beide Punkte aber dennoch sagt mir mein Bauchgefühl - Finger Weg. Anfangs Offensive dreht sich primär um Überzahlschaffung und nicht um kluges Positionsspiel.
Daniel Thioune [Trainer] |#833
05.10.2025 - 20:39 Uhr
Zitat von Berater1966
Zitat von Marfely

Jetzt wird hier gleich wieder die moralische Keule rausgeholt. Damals mit Norbert Meier hat es doch auch mit jemandem nach einer Verfehlung gut gepasst. Außerdem hat Anfang nach der Corona-Geschichte schon bereits wieder zwei Klubs trainiert. Für mich ist das ganze verjährt. Ich bin eher dahingehend etwas unsicher, ob Offensivfußball zu unserer Fortuna passt. Unsere erfolgreichsten Trainer der letzten 15 Jahre (Meier und Funkel) haben beide eher auf Umschaltfußball gesetzt.

Übrigens hat Anfang genau vor 30 Jahren als ganz junger Spieler für unsere Fortuna in der Bundesliga die Fußballschuhe geschnürt. Kann man vielleicht als gutes Omen werten.


Dann frag doch mal die Fans in Dresden, warum er weg ist.
Und beim FCK?
Platz 9 mit "Offensivfußball".
Man kann sich jeden schöndichten, wenn man nur was sucht.
Dann bitte ein unbeschriebenes Blatt.

Von wegen "Moralkeule". Es gibt Dinge, die tut man nicht.
Leute anlügen z.B. über gesundheitliche Risiken. Wenn jemand solche Entscheidungen für sich selbst trifft?
Einverstanden. Aber nicht als Team-Coach.

Moral im Profifussball... es ist eine Branche die viel schnelles Geld und öffentliche Anerkennung bietet und in der sich zu 100% die Leute durchsetzen, die Erfolg über alle anderen Werte stellen. Entsprechend den Erwartungen, man siehe in solche Foren wie hier.
Allein mit mit moralischen Anforderungen zu argumentieren halte ich für sehr scheinheilig. Wenn sich Branchenteilnehmer hier unprofessionellerweise zu politischen Ansichten hinreißen lassen ist das in aller Regel entsolidarisierender Libertarismus, um mal die drei Buchstaben zu vermeiden.

Wir brauchen einen Trainer, von dem alle schnellen Erfolg und schönes Spiel erwarten. Wenn er das bringt werden ihn alle lieben. Wenn nicht wird er in ganz kurzer Zeit ähnliche Bewertungen bekommen wie Thioune gerade.
Neben der hellsichtigen Frage wer es wirklich besser macht als Thioune stellt sich ja auch die Frage, wer sich das wirklich antun will. Die Kandidaten werden sich die Erwartungshaltung anschauen, den Kader, die bisherigen Leistungen... selbst ein Markus Anfang könnte zu dem Schluß kommen: Ich bin doch nicht bescheuert...

•     •     •

"I'm just a soul whose intentions are good, please don't let me be misunderstood"
Unsere Mannschaft darf unter gar keinen Umständen diese geile zweite Liga verlassen, egal in welche Richtung!!!
Betrunken bin ich erst, wenn ich ohne fremde Hilfe nicht mehr auf dem Rücken liegen kann.
Daniel Thioune [Trainer] |#834
05.10.2025 - 20:46 Uhr
Ich persönlich würde jedem Trainer eine Chance einräumen und nicht schon vor dem ersten Pflichtspiel urteilen, ob das was werden kann oder zum Scheitern verurteilt wäre...
Ausser Funkel, denn nach seiner "definitiv letzten Station" in Düsseldorf noch einmal bei Köln anzutreten hat ihn bei mir endgültig als Schwätzer entlarvt. Und bei ihm weiß man auch genau, was man fussballerisch serviert bekommt - das will ich einfach nicht noch einmal sehen!

Nur was die genannten Kandidaten angeht bin ich leider wenig überzeugt, ob das eine Verbesserung zu Thioune darstellt. Viele meinen zwar, schlimmer könne es nicht mehr werden; aber das sehe ich anders.

Und wenn es nicht deutlich besser wird, dann kann man sich das doppelte Gehalt auch sparen und zumindest bis zur Winterpause auch mit DT weiter versuchen.

Aber da der Rausschmiss wohl beschlosse Sache ist lt. Boulevardpresse, muss man einfach hoffen, dass der Neue doch irgendwie die entscheidenden Impulse findet, um der Truppe neues Leben einzutrichtern. Andernfalls wird es eine sehr ungemütliche Saison, da sind wir uns hoffentlich alle einig...
Daniel Thioune [Trainer] |#835
05.10.2025 - 20:48 Uhr
Zitat von Dick_Diver
Zitat von thatsroughbudd

Zitat von Dick_Diver

Zitat von FortunaFan69

Ernsthafte Frage: Was wäre an Anfang so schlimm? Der Fußball, den er spielen lässt, kann es nicht sein. Seine Mannschaften spielen in der Regel einen attraktiven Offensivfußball.
Was das andere Thema angeht hat er doch seine Strafe bekommen. Sollte er jetzt deswegen nie mehr als Trainer arbeiten dürfen?


Da kann man auch abseits "des anderen Themas" schon auf ein paar Sachen kommen.

Nach Kiel war er nirgends länger als maximal eine Saison. FC, Darmstadt, Werder, FCK. Nur in Dresden war er 1 3/4 Saisons in der dritten Liga, in der er wiederholt mit Dresden nicht aufgestiegen ist. Aufgestiegen ist er nur damals mit Kiel 16/17. Wenn man also ehrlich ist, ist es seit 17/18 nirgends mehr so gut gelaufen, obwohl er diverse Gelegenheiten bekommen hat.

Für mich persönlich repräsentiert ein Name wie Anfang die Grundsorge, dass die Fortuna jemanden realistisch finden kann, der wirklich eine souveräne Verbesserung zu Daniel Thioune darstellen würde.

Bo Svennson, Urs Fischer, Ralph Hasenhüttl, Pellegrino Matarazzo klingen natürlich super! Aber in der Realität wird aus diesen Namen eben Markus Anfang. Christian Fiél. Markus Kauczinski.

Ein Name wie Dieter Hecking ist vermutlich auch gar nicht so leicht zu kriegen, denn auch er hat Bochum in der ersten Bundesliga übernommen. Das ist ein großer Unterschied. Er wird vom Selbstverständnis her auf andere Jobs schielen, vermutlich im Frühjahr.

Daniel Thioune in seiner Version von 21/22 wäre halt gut. Davon ausgehend würde ich auch zu dem von einigen hier gewünschten Thomas Wörle tendieren, nicht genannt hingegen, wurde bislang glaube ich Sascha Hildmann. Beide waren enorm erfolgreich Ulm und Münster und wären verglichen mit Thioune in dessen "nach Osnabrück-Zeit". Bei ihm kam dann der HSV, bei Wörle oder Hildmann ggf. wir??


Das Problem bei Wörle ist, dass man absolut nicht weiß was man von ihm erwarten kann. Er hat bisher im Männerfußball nur Ulm trainiert. Ulm war in der 3.Liga trotz Aufstieg in der Underdogrolle und logischerweise auch in der 2.Liga. Wie er nun einen Mitfavoriten auf den Aufstieg trainiert, ist fraglich. Die anderen haben mehr Erfahrung. Bei MVB weiß man, dass man Ballbesitzfußball bekommt. Bei Fiél auch, nur ohne Torgefahr.


Lieber eher wenig Erfahrung oder viel (Kack-) Erfahrung? 😉

Markus Anfang hat doch jetzt im Grunde fünfmal am Stück nur so semi funktioniert. Sehr zugewandt formuliert. Wie groß ist die Chance, dass es beim sechsten Mal klappt?

Mark van Bommel fände ich auch richtig super, aber der hat in seiner noch eher jungen Trainer-Karriere schon zwei unterschiedliche Clubs in der Champions League trainiert und wurde in Belgien als Trainer Meister - und das nicht mit Brügge oder Anderlecht! Ich glaube nicht, dass das ein realistischer Kandidat ist.


Ja da gebe ich dir recht. Wörle zählt auch noch zu den besseren Kandidaten für mich eben auch weil da vieles passieren kann. Aber ich bleibe dabei: ALL IN 😂 in MVB!

Danach Danny Röhl (auch wenn unwahrscheinlich) und sonst fände ich auch noch Jonas de Roeck ganz interessant. Der Name ist glaube ich noch nicht gefallen. Auch zuletzt bei Antwerpen. Ist mit Westerlo aufgestiegen und souverän auf Platz 7 die Klasse gehalten. Danach lief es nicht mehr und er wurde entlassen. Danach ging er zu Antwerpen und wurde fünfter. Keine Ahnung wie gut das für Antwerpen ist (MVB war besser) aber bei denen läuft es aktuell deutlich schlechter.

Kein Favorit von mir aber ich wollte ihn auch mal in den Topf werfen.

Und fast vergessen! Er hat drei Jahre für Augsburg gespielt. Mit der Sprache würde es also nicht so schwierig werden.
Daniel Thioune [Trainer] |#836
05.10.2025 - 21:04 Uhr
Zitat von Chubby_Alonso
Die aktuelle Gemengelage deutet auf eine bevorstehende Trennung von unserem Cheftrainer Daniel Thioune hin. Der Prozess, begleitet von unaufhörlichen und stimmungsmachenden Wasserstandsmeldungen der Presse (die mit den vier Buchstaben) und den zögerlichen Bekenntnissen von Allofs in den letzten Wochen, ist einem verdienten Trainer wie Daniel unwürdig und hat die Situation nur verschärft. Eine Entscheidung für oder gegen einen Trainer sollte auf inhaltlicher Überzeugung basieren, nicht auf dem Ergebnis ausgerufener Endspiele. Wenn Allofs von einer Kehrtwende überzeugt ist, dann darf selbst so eine Darbietung wie gegen Nürnberg nicht abschrecken, wenn man es nicht ist, dann hätte auch zum Saisonende bereits Schluss sein müssen.
Unabhängig von diesen unwürdigen Begleiterscheinungen ist die sportliche Trennung jedoch der logische und strategisch notwendige Schritt. Ich bin Daniel Thioune für seinen einwandfreien menschlichen Umgang und für viele emotionale Momente dankbar. Das meine ich wirklich vom ganzen Herzen.

Eine Trennung ist aber für mich alternativlos.

Die Amtszeit von Daniel Thioune wird in meinen Augen von einem zentralen, wiederkehrenden Muster geprägt: Die taktische Ausrichtung wird primär durch den Gegner und die Vermeidung von Fehlern bestimmt, nicht durch die Entfaltung der eigenen Stärken. Statt eine proaktive, wiedererkennbare Spiel-DNA zu implementieren, dominiert ein reaktiver Ansatz, der darauf abzielt, den Gegner zu neutralisieren. Wir sehen keine klare Handschrift, sondern eine Abfolge von Ad-hoc-Matchplänen. Dies führt zu einer fundamentalen Diskrepanz zwischen dem Potenzial des Kaders und der Leistung auf dem Platz. Ungern muss ich zwei Schlüsselspiele als Symptome für diese Betrachtung hervorheben.

1) Hamburger SV (8. Spieltag 2023/24):
Die Ausgangslage: Wir reisen als Tabellenführer mit 14 Punkten aus 7 Spielen und einer Serie von mutigen, ballbesitzorientierten Auftritten in den Volkspark. Das Selbstvertrauen war auf einem Höhepunkt. Die logische Erwartung war, dem HSV mit der eigenen, etablierten Stärke zu begegnen.

Die Realität: Stattdessen erlebten wir eine unerklärliche taktische Kehrtwende. Mit einer rein auf Konter ausgelegten Statik (Tzolis als alleinige Spitze, Jastrzembski in der Startelf auf LM, Vermeij auf der Bank) kapitulierten wir bereits vor dem Anpfiff vor dem Gegner. 37 % Ballbesitz waren die logische Konsequenz. Anstatt unsere damalige Identität auf den Platz zu bringen, opferten wir sie aus Angst vor dem Gegner. Bis heute, liegt mir dieses Spiel sehr schwer im Magen. Natürlich hätten wir dort mit Glück einen Punkt oder gar drei entführen können aber mit diesem Ansatz verlierst du in acht von zehn Fällen dort.

2) Relegations-Rückspiel: Wir empfingen eine sportlich und mental am Boden liegende Bochumer Mannschaft. Ein mutiger, dominanter Ansatz hätte den Gegner mutmaßlich früh gebrochen.
Die Realität: Wir agieren passiv, überlassen Bochum den Ball und ließen sie so wieder ins Spiel und ins Vertrauen finden. Dies wurde durch gravierende analytische und reaktive Fehler im Coaching potenziert:
Im Hinspiel wurde Stöger erfolgreich per Manndeckung neutralisiert. Kluge Übergaben, gute Zweikampfführung, alles war da. Im Rückspiel agierte Stöger aus einer tieferen Halbraum-Position, und wir unterließen jegliche Zuordnung, aus der – taktisch naiven Angst, eine Lücke im Zentrum zu öffnen. Stöger konnte ungestört agieren, das Spiel dirigieren und seine Mitspieler einsetzen.

Trotz der offensichtlichen Dominanz von Hofmann gegen unsere Innenverteidigung und der völligen Freiheit für Stöger blieben Anpassungen zur Halbzeit aus, die Anpassungen blieben eigentlich das ganze Spiel aus. Wir ergaben uns dem gegnerischen Plan, anstatt aktiv einzugreifen. Seitdem häufen sich die Spiele in denen wir einfach ausgecoacht werden. Thioune bemühte deshalb häufiger sein vielzitiertes "Händchen" bei Jokertoren, die Wahrheit ist aber eine andere. Es war oft nur eine Konsequenz aus Rückständen, die ein "Alles-oder-Nichts" erfordern, aber kein Beleg für proaktives In-Game-Coaching.

Gerne möchte ich für die Symptome der aktuellen Saison noch etwas statistisches aus der letzten Saison einbeziehen. Denn die Ergebnisse haben die spielerischen Darbietungen in der Wahrnehmung nach hinten gestellt...der aktuelle Zustand lässt sich statistisch bereits früher erahnen:

Laut xG-Werten (Expected Goals) wären wir auf Rang 12 (1,29 xG pro 90 Min.) bei geschossenen Toren, bei den xGA-Werten (Expected Goals Against) sogar auf Rang 18. Die Differenz von -0,28 xG signalisiert ein tiefgreifendes strukturelles Problem: Wir erspielen uns systematisch wenige und qualitativ schlechte Chancen, während wir defensiv zu viel zulassen.
Dass wir dennoch eine positive Tordifferenz (+0,39) erzielten, ist ein klares Indiz für eine massive statistische Überperformance. Diese war getragen von individueller Abschlussqualität und einem überragenden Kastenmeier im Tor, nicht von einem nachhaltigen taktischen Konzept. Wenn wir jetzt noch einen Blick auf die expected Points richten, dann sind wir mit 33 Punkten lediglich auf Platz 15 und haben diesen Wert um +20 outperformed. Das ist ein besorgniserregender Zustand. Ein solches Modell ist auf Dauer nicht tragfähig. Mir persönlich ist es unverständlich, wie einige Daniel Thioune eine Stabilisierung nach der gescheiterten Relegation bei solchen Zahlen attestieren können. Ja, die Endtabelle lügt nicht aber genauso wenig tut es die aktuelle Tabelle. Rein statistisch hätten wir gegen den Abstieg spielen müssen und spätestens hier hätten alle Alarmglocken klingeln müssen.

Zur aktuellen Lage und dem ungenutzten Potenzial:
Ein risikoaverser Trainer präferiert kontrollierbare, verlässliche Spieler. Dies erklärt die Tendenz, eher auf bewährte "Schützlinge" zu setzen, anstatt das Risiko mit formstarken, aber vielleicht unkonventionelleren Spielern wie Rasmussen oder Schmidt einzugehen.
Gravierender ist jedoch die systematische Hemmung des Offensivpotenzials. Ein Kader mit technisch versierten Spielern wie Muslija, Sotiris und El Azzouzi wird durch einen Sicherheitsfußball, der auf einen tiefen Block und die Verdichtung des Zentrums abzielt, seiner größten Stärken beraubt. Diese Spieler (Muslija, Rasmussen) wollen kreieren, ins Dribbling gehen, Risiken eingehen. Der Trainer aber will das Spiel primär "kontrollieren". Das Resultat ist ein Fußball ohne Tiefe, ohne 1-gegen-1-Duelle auf den Flügeln und ohne die nötige offensive Durchschlagskraft, was sich in dieser Saison bei 330 Minuten ohne Heimtor manifestierte.

Aus dieser Analyse leiten sich zwei zentrale Anforderungen an einen neuen Cheftrainer ab:

1) Implementierung einer klaren, proaktiven Spielphilosophie: Wir benötigen einen Trainer, der eine erkennbare Handschrift für dominanten Fußball mitbringt. Die Mannschaft muss Spiele gewinnen wollen, anstatt sie nur nicht verlieren zu wollen. Die Entwicklung von Automatismen und einer klaren Struktur – wie sie selbst bei individuell schwächeren Teams wie Münster zu sehen ist – muss Priorität haben. Das geht sehr wahrscheinlich aber nicht einher mit dem üblichen "Feuerwehrmann"-Mechanismen bei denen man die Defensive stärkt.

2) Fokus auf spielerzentrierte Entwicklung: Der neue Trainer muss die individuellen Stärken der Spieler als Ausgangspunkt seiner taktischen Überlegungen sehen. Er muss das vorhandene Potenzial fördern und nutzen, anstatt die Spieler in ein starres, defensiv orientiertes Korsett zu zwängen. Hier schrieb jemand, der nächste Trainer wird defensiv-minded sein und es würde spaßfrei werden. Persönlich sehe ich mit diesem Kader aber das genaue Gegenteil als zielführend an. Die Ära Thioune war geprägt von Mentalität und individueller Klasse, die oft strukturelle Defizite überdeckten. Diese Komponenten haben sich jedoch abgenutzt.

Markus Anfang erfüllt in weiten Teilen beide Punkte aber dennoch sagt mir mein Bauchgefühl - Finger Weg. Anfangs Offensive dreht sich primär um Überzahlschaffung und nicht um kluges Positionsspiel.


Wen würdest du holen oder was wäre dein erweiterter Kreis? Ich und einige andere sind für van Bommel (falls möglich. Antwerpens Ballbesitzwert lag unter ihm laut Fotmob bei 55,5% (22/23) und 58% (23/24). Bei Wolfsburg war es im Ballbesitz meist auch dominant.

Wie genau sein Fußball aussieht, kann ich leider nicht sagen, da ich damals keine Wolfsburg und Antwerpen Spiele geschaut habe. Zweiteres gilt auch heute noch.
Daniel Thioune [Trainer] |#837
05.10.2025 - 21:08 Uhr
Egal welcher Trainer es wird, er muss mit dem vorhandenen Personal eine Mannschaft formen.

Ich bin kein Freund von Ballbesitz Fußball oder gar dominanten Fußball in Liga 2. Sollte es dann mit dem Aufstieg mal klappen, muss du nicht nur neue Spieler integrieren, sondern auch noch ein neues System. Daher lieber aggressiv verteidigen und schnall umschalten.

Heißt ja nicht, dass man den Ball nicht kontrolliert in den eigenen Reihen halten kann. Nur muss man dann eben nicht auf diese Weise tore scheißen.

Alles nur kein Anfang.
Dann lieber Lothar Matthäus und als KA Oliver Kahn. 🤣
Daniel Thioune [Trainer] |#838
05.10.2025 - 21:24 Uhr
Zitat von Dick_Diver
Zitat von FortunaFan69

Ernsthafte Frage: Was wäre an Anfang so schlimm? Der Fußball, den er spielen lässt, kann es nicht sein. Seine Mannschaften spielen in der Regel einen attraktiven Offensivfußball.
Was das andere Thema angeht hat er doch seine Strafe bekommen. Sollte er jetzt deswegen nie mehr als Trainer arbeiten dürfen?


Da kann man auch abseits "des anderen Themas" schon auf ein paar Sachen kommen.

Nach Kiel war er nirgends länger als maximal eine Saison. FC, Darmstadt, Werder, FCK. Nur in Dresden war er 1 3/4 Saisons in der dritten Liga, in der er wiederholt mit Dresden nicht aufgestiegen ist. Aufgestiegen ist er nur damals mit Kiel 16/17. Wenn man also ehrlich ist, ist es seit 17/18 nirgends mehr so gut gelaufen, obwohl er diverse Gelegenheiten bekommen hat.

Für mich persönlich repräsentiert ein Name wie Anfang die Grundsorge, dass die Fortuna jemanden realistisch finden kann, der wirklich eine souveräne Verbesserung zu Daniel Thioune darstellen würde.

Bo Svennson, Urs Fischer, Ralph Hasenhüttl, Pellegrino Matarazzo klingen natürlich super! Aber in der Realität wird aus diesen Namen eben Markus Anfang. Christian Fiél. Markus Kauczinski.

Ein Name wie Dieter Hecking ist vermutlich auch gar nicht so leicht zu kriegen, denn auch er hat Bochum in der ersten Bundesliga übernommen. Das ist ein großer Unterschied. Er wird vom Selbstverständnis her auf andere Jobs schielen, vermutlich im Frühjahr.

Daniel Thioune in seiner Version von 21/22 wäre halt gut. Davon ausgehend würde ich auch zu dem von einigen hier gewünschten Thomas Wörle tendieren, nicht genannt hingegen, wurde bislang glaube ich Sascha Hildmann. Beide waren enorm erfolgreich Ulm und Münster und wären verglichen mit Thioune in dessen "nach Osnabrück-Zeit". Bei ihm kam dann der HSV, bei Wörle oder Hildmann ggf. wir??


Ja, im Hinblick auf Markus Anfang hast Du insofern Recht, daß er nur einen Aufstieg geschafft hat, mit Kiel von der Dritten in die Zweite Liga. Dort aber sofort Dritter geworden und in der Relegation am VfL Wolfsburg gescheitert. Aber schaue Dir mal die Punkteschnitte, die Anfang mit seinen Teams geholt hat, die waren praktisch häufig über 1,8. Als er beim Äffzeh in der Saison 2018/2019 nach 31 Spielen freigestellt worden war, lag der Klub mit 59 Punkten klar an der Tabellenspitze (Punktedurchschnitt 1,90). Sein Nachfolger Andre Pawlak holte dann in den letzten drei Spielen 4 Punkte (1,33). Der direkte Wiederaufstieg des Äffzeh 2019 gehört meines Erachtens zu 99 Prozent Markus Anfang. Also der Mann hat schon das Zeug, etwas zu erreichen. Fakt ist aber eben auch, daß es immer mal atmosphärische Störungen zwischen ihm und den sportlichen Leitungen und Fans gegeben hat.

•     •     •

Ich bin immer unterwegs und nie am Ziel

Nüchtern betrachtet war es besoffen besser

Fortuna Atlético Milan Lazio Benfica
Daniel Thioune [Trainer] |#839
05.10.2025 - 21:25 Uhr
Zitat von 93_94_95
Egal welcher Trainer es wird, er muss mit dem vorhandenen Personal eine Mannschaft formen.

Ich bin kein Freund von Ballbesitz Fußball oder gar dominanten Fußball in Liga 2. Sollte es dann mit dem Aufstieg mal klappen, muss du nicht nur neue Spieler integrieren, sondern auch noch ein neues System. Daher lieber aggressiv verteidigen und schnall umschalten.

Heißt ja nicht, dass man den Ball nicht kontrolliert in den eigenen Reihen halten kann. Nur muss man dann eben nicht auf diese Weise tore scheißen.

Alles nur kein Anfang.
Dann lieber Lothar Matthäus und als KA Oliver Kahn. 🤣


Oft ist Ballbesitzfußball gar nicht so weit entfernt vom reinen Umschaltfussball. Es geht ja viel darum Gegner zu locken und dadurch Räume zu öffnen und auch um hohes Pressing und dadurch schnell umschalten zu können. Die ballorientierten Elversberger haben heute gegen die ebenfalls ballorientierten Magdeburger 2 von den 4 Treffern per Kontern erzielt. Bei Hoeneß' Stuttgartern in der Vizemeistersaison ging es auch bei durchschnittlich 60% Ballbesitz viel ums Umschaltspiel.
Daniel Thioune [Trainer] |#840
05.10.2025 - 21:27 Uhr
Ich sehe uns noch nicht so Tief in der Scheiße sitzen, dass die Wahl eines neuen Trainer möglichst sicher sein müsse. Der Aufstieg ist gerade noch ähnlich weit weg wie der Abstieg. Wir haben es noch relativ früh in der Saison und man könnte meines erachtens es sich sportlich durchaus leisten auf ine mutige und risikoreiche Personalie zu setzen. Sollte dies krachend scheiter kann man im Februar immer noch einen klassischen Feuerwehrmann holen.

Ich weiß nicht ob jemand Real Madrid aktiver verfolgt und mehr zu ihm sagen kann aber warum soollte man es nicht versuchen mit Raul zu probieren ?
Das er zu seiner Schalker Zeit in Düsseldorf wohnhaft war , könnte in unsere Karten spielen und irgendwie trau ich dieser Bodenständigen Legende einiges zu.

Da so viel über MvB geschrieben wird, könnte Raul wegen mangelnder Erfahrung vielleicht realisierbarer sein.
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