| Geburtsdatum | 19.10.1971 |
|---|---|
| Alter | 54 |
| Nat. |
Vereinigte Staaten |
| Funktion | Leiter der Nachwuchsabteilung |
| Akt. Verein | RB Leipzig |
David Wagner [ehem. Trainer]
09.05.2019 - 21:25 Uhr
22.06.2020 - 13:53 Uhr
Ich finde die Sache persönlich sehr schwierig. Wir haben nicht das Geld und gewiss aktuell nicht das Ansehen einen Trainer zu holen, der deutlich besser ist und verspricht, dass es mittelfristig besser wird. Wagner hat sicherlich einige Fehler gemacht und die Frage wie seine Aussagen bei der Mannschaft ankommen, ist sicherlich wichtig.
Die Sache, die ich jetzt schreibe, schreibe ich im Prinzip seit Breitenreiter und irgendwie hat mir unsere Geschichte Recht gegeben. Man darf einen Trainer nicht nur als Strafe für schlechte Ergebnisse entlassen. Man kann es hier leider bei sehr sehr vielen Kommentaren nachverfolgen, da geht es lediglich um Frustabbau und nicht um eine Analyse des Geschehens.
Auch muss die Frage erlaubt sein, ob ein Festhalten an Wagner nicht genau das Gegenteil von Kontinuität kontinuitätwegens ist. Die Kontinuität ist es in diesem Verein den Trainer nach einer enttäuschenden Saison abzusägen und mit diesem Prinzip fahren wir äußerst bescheiden. Man gibt nicht nur so ein jämmerliches Bild in der Öffentlichkeit ab, nein die ganze Hire and Fire Mentalität sorgt auch dafür, dass man immer unattraktiver für potenzielle neue Verantwortliche wird. Welcher umworbene Trainer entscheidet sich denn für uns? Niemand. Hinzu kommt, dass jeder Trainerwechsel Geld kostet, nicht nur Abfindung auch will jeder neue Trainer den Kader anders haben.
Mit einem jährlichen Umbruch kann man keinen Erfolg haben, schon gar nicht, wenn die Kohle fehlt.
Auf Schalke haben wir kein Geld, hohe Erwartungen, ein miserables Image und ein leistunghemmendes Umfeld. Durch jeden Trainerwechsel nach ein paar Monaten wird das das ganze schlimmer und schlimmer. Der Trainer, der trotz dessen kommt, ist nun mal kein potenzieller Toptrainer. Man muss den Verein komplett neu aufstellen und das klappt nicht damit jedes Jahr den Trainer aufs neue zu verbrennen. Warum ausgerechnet Wagner nun der Trainer sein soll, bei dem man diesen Kreislauf durchbricht? Weil man schlichtweg keine andere Wahl mehr hat.
Die Sache, die ich jetzt schreibe, schreibe ich im Prinzip seit Breitenreiter und irgendwie hat mir unsere Geschichte Recht gegeben. Man darf einen Trainer nicht nur als Strafe für schlechte Ergebnisse entlassen. Man kann es hier leider bei sehr sehr vielen Kommentaren nachverfolgen, da geht es lediglich um Frustabbau und nicht um eine Analyse des Geschehens.
Auch muss die Frage erlaubt sein, ob ein Festhalten an Wagner nicht genau das Gegenteil von Kontinuität kontinuitätwegens ist. Die Kontinuität ist es in diesem Verein den Trainer nach einer enttäuschenden Saison abzusägen und mit diesem Prinzip fahren wir äußerst bescheiden. Man gibt nicht nur so ein jämmerliches Bild in der Öffentlichkeit ab, nein die ganze Hire and Fire Mentalität sorgt auch dafür, dass man immer unattraktiver für potenzielle neue Verantwortliche wird. Welcher umworbene Trainer entscheidet sich denn für uns? Niemand. Hinzu kommt, dass jeder Trainerwechsel Geld kostet, nicht nur Abfindung auch will jeder neue Trainer den Kader anders haben.
Mit einem jährlichen Umbruch kann man keinen Erfolg haben, schon gar nicht, wenn die Kohle fehlt.
Auf Schalke haben wir kein Geld, hohe Erwartungen, ein miserables Image und ein leistunghemmendes Umfeld. Durch jeden Trainerwechsel nach ein paar Monaten wird das das ganze schlimmer und schlimmer. Der Trainer, der trotz dessen kommt, ist nun mal kein potenzieller Toptrainer. Man muss den Verein komplett neu aufstellen und das klappt nicht damit jedes Jahr den Trainer aufs neue zu verbrennen. Warum ausgerechnet Wagner nun der Trainer sein soll, bei dem man diesen Kreislauf durchbricht? Weil man schlichtweg keine andere Wahl mehr hat.
22.06.2020 - 16:12 Uhr
Ich habe mich lange raus gehalten in den letzten Tagen, weil ich viele "Argumente" hier zu eindimensional fand.
Wagner ist entschlüsselt? Wagner kann nur ein System? Schneider war so dämlich das nicht zu merken. Reschke und Stevens standen bei den Gesprächen dann irgendwo am Rand und hatten schon 17 Veltins drin, während der BWLer Schneider sich vom phrasendreschenden One-Trick-Pony Wagner hat bequatschen lassen?
Gehen wir wirklich davon aus, dass unser Management, das seit Jahren bei anderen ambitionierten Vereinen gearbeitet hat, so eindimensional an die ganze Geschichte ran geht?
Ich glaube nicht.
Also prüfen wir mal alternative Erklärungsansätze für das, was wir im Moment sehen:
Option 1:
Wagner ist wirklich kein guter Trainer. Und Schneider als Manager hat das nicht gemerkt und alle Ratschläge in den Wind geschlagen. Jetzt, wo sich das Elend manifestiert, gab es möglicherweise keine sinnvollen Optionen. Denn welcher gute Trainer, will sich den Quatsch hier schon antun und dazu noch mitten in der Saison?
Option 2:
Man hat zum Ende der vergangenen Saison und in der Sommerpause unermüdlich analysiert.
Schneider hatte dabei die Expertise von Huub und Reschke zur Verfügung, die den Kader von innen und außen auf höchstem Niveau analysiert haben. Ein Trainer mit solcher Erfahrung und ein Technischer Direktor mit Reschkes Profil:
Unwahrscheinlich, dass man diese besondere Konstellation außer Acht lässt und Reschke an den Schreibtisch schickt mit dem Auftrag "Schlag uns mal tolle neue Spieler vor". Reschke hätte sich Schalke nicht antun müssen. Er wird kaum hier unterschrieben haben, um dann mit seiner Expertise ignoriert zu werden.
Man hat sich dann auf einen Spielstil geeinigt, den man langfristig etablieren möchte. Mit "langfristig" meine ich das oft gefordertee "Ajax-langfristig. Und dann hat man den Trainer dazu gesucht.
Mit diesem wird man besprochen haben was man vorhat. Man wird ihn um eine Einschätzung zur Umsetzbarkeit gebeten haben. Man wird ihn um seine Einschätzung der Spieler gebeten haben und das dann mit Reschke und Huub besprochen haben.
Und dann wird man sich darauf geeinigt haben, was realistisch ist und was schief gehen kann.
Meine These nun:
Man hat in der Analyse gemeinsam festgestellt, dass es mit dem aktuellen Kader noch ein Balanceakt wird.
D.h. man hat festgestellt, dass man das gewünschte System schon relativ gut umsetzen kann, wenn gewisse Schlüsselspieler mit gewissen Fähigkeiten zur Verfügung stehen:
- Stambouli und Mascarell für einen intelligenten, relativ pressingresistenten Spielaufbau
- Serdar und McKennie für Dynamik und Torgefahr aus dem Mittelfeld
- Harit für kreative Überraschungsmomente in der Offensive
Darüberhinaus war man sich einig, dass wir massive Probleme bekommen können, sobald die 1B Lösungen auf's Feld müssen. Das System kann eventuell einen oder zwei Ausfälle noch kompensieren. Aber wenn am Ende des Tages Schöpf für Serdar spielt und Boujellab für Harit, kann es schnell kippen. Selbst ein McKennie auf der 6 ist zwar bei weitem kein Totalausfall, wird dort aber seiner Stärken eher beraubt.
Für dieses Szenario spricht, dass man intern nicht in dem Ausmaß an Wagner zu zweifeln scheint, das erwartbar wäre bei derartigen Auftritten und Ergebnissen.
Außerdem könnte man nun Wagners ständigen Hinweis aus der Hinrunde verstehen, als er immer wieder auf unser Glück hinwies, dass wir keine größeren Verletzungssorgen hätten.
Es erscheint mir auch unwahrscheinlich, dass Wagner mehr als einmal die Personalsituation derart öffentlich als Erklärung hätte bemühen dürfen, wenn man im Management nicht genau die gleiche Einschätzung teilen würde.
Bleibt die Frage, wie unsere Offiziellen das ganze Chaos beheben wollen? Vordergründig hätte man schon mehr Transfers tätigen können.
Denkbar wäre aber, dass im Sommer die Analysen unter Reschke erst anliefen und man deshalb noch nicht so viele Spieler auf dem Schirm hatte. Dazu kam und kommt immer der finanzielle Aspekt, der nun durch Corona noch präsenter ist.
Außerdem ist der Kader noch recht groß und man muss sich mit Hochdruck von Spielern trennen, die nicht ins geplante System passen. Dazu würde die hohe Zahl an Ausleihen passen: Man versucht möglichst viele Spieler ins Schaufenster zu stellen und anderweitig unterzubringen um dann mehr Platz im Budget und Kader zu haben.
Wenn wir uns ansehen, wo im Moment viel transferiert wird, dann fällt der Blick auf die A-Jugend. Natürlich wurde dies auch von Elgert schon gefordert. Aber vielleicht ist man sich da auch einfach einig, dass das der Weg ist, den wir gerade auch wegen der finanziellen Engpässe gehen müssen.
Das würde bedeuten, dass wir natürlich 2-3 Jahre brauchen, bis die ersten 1-2 A-Jugendspieler tatsächlich helfen können. Dazu werden weitere Transfers von jungen Spielern kommen, die noch bezahlbar sind.
Aber: Dortmund wurde auch nicht an einem Tag durch Klopp erbaut. Unsere Ausgangssituation ist natürlich schlechter als die des BVB damals. Aber das müssen wir eben annehmen. Jedoch haben auch die Nachbarn ca. 3 Jahre gebraucht um den Kader dahin zu bringen, wo sie ihn haben wollten. Interessanterweise haben sie das mit lächerlichen Nettoausgaben von 8 Millionen auf dem Transfermarkt geschafft.
Also, macht Wagner alles richtig oder alles falsch? Wahrscheinlich irgendwas dazwischen. Kann ich beurteilen was er falsch macht? Eher nicht.
Denn wie @Diego04 schon im Schneider-Thread schrieb:
Gleiches gilt für mich bzgl. Wagner. Mich beschleicht aber das Gefühl, dass ich damit nicht ganz alleine bin.
Es bleibt aber festzuhalten, dass man "voll im Plan" sein könnte und die aktuelle Phase, wenn auch nicht in ihrer ganzen Erbärmlichkeit, eingepreist wurde vom Management, weil man sich mit Reschke und Wagner sehr ausführlich über Kader und System unterhalten hat.
Wagner ist entschlüsselt? Wagner kann nur ein System? Schneider war so dämlich das nicht zu merken. Reschke und Stevens standen bei den Gesprächen dann irgendwo am Rand und hatten schon 17 Veltins drin, während der BWLer Schneider sich vom phrasendreschenden One-Trick-Pony Wagner hat bequatschen lassen?
Gehen wir wirklich davon aus, dass unser Management, das seit Jahren bei anderen ambitionierten Vereinen gearbeitet hat, so eindimensional an die ganze Geschichte ran geht?
Ich glaube nicht.
Also prüfen wir mal alternative Erklärungsansätze für das, was wir im Moment sehen:
Option 1:
Wagner ist wirklich kein guter Trainer. Und Schneider als Manager hat das nicht gemerkt und alle Ratschläge in den Wind geschlagen. Jetzt, wo sich das Elend manifestiert, gab es möglicherweise keine sinnvollen Optionen. Denn welcher gute Trainer, will sich den Quatsch hier schon antun und dazu noch mitten in der Saison?
Option 2:
Man hat zum Ende der vergangenen Saison und in der Sommerpause unermüdlich analysiert.
Schneider hatte dabei die Expertise von Huub und Reschke zur Verfügung, die den Kader von innen und außen auf höchstem Niveau analysiert haben. Ein Trainer mit solcher Erfahrung und ein Technischer Direktor mit Reschkes Profil:
Unwahrscheinlich, dass man diese besondere Konstellation außer Acht lässt und Reschke an den Schreibtisch schickt mit dem Auftrag "Schlag uns mal tolle neue Spieler vor". Reschke hätte sich Schalke nicht antun müssen. Er wird kaum hier unterschrieben haben, um dann mit seiner Expertise ignoriert zu werden.
Man hat sich dann auf einen Spielstil geeinigt, den man langfristig etablieren möchte. Mit "langfristig" meine ich das oft gefordertee "Ajax-langfristig. Und dann hat man den Trainer dazu gesucht.
Mit diesem wird man besprochen haben was man vorhat. Man wird ihn um eine Einschätzung zur Umsetzbarkeit gebeten haben. Man wird ihn um seine Einschätzung der Spieler gebeten haben und das dann mit Reschke und Huub besprochen haben.
Und dann wird man sich darauf geeinigt haben, was realistisch ist und was schief gehen kann.
Meine These nun:
Man hat in der Analyse gemeinsam festgestellt, dass es mit dem aktuellen Kader noch ein Balanceakt wird.
D.h. man hat festgestellt, dass man das gewünschte System schon relativ gut umsetzen kann, wenn gewisse Schlüsselspieler mit gewissen Fähigkeiten zur Verfügung stehen:
- Stambouli und Mascarell für einen intelligenten, relativ pressingresistenten Spielaufbau
- Serdar und McKennie für Dynamik und Torgefahr aus dem Mittelfeld
- Harit für kreative Überraschungsmomente in der Offensive
Darüberhinaus war man sich einig, dass wir massive Probleme bekommen können, sobald die 1B Lösungen auf's Feld müssen. Das System kann eventuell einen oder zwei Ausfälle noch kompensieren. Aber wenn am Ende des Tages Schöpf für Serdar spielt und Boujellab für Harit, kann es schnell kippen. Selbst ein McKennie auf der 6 ist zwar bei weitem kein Totalausfall, wird dort aber seiner Stärken eher beraubt.
Für dieses Szenario spricht, dass man intern nicht in dem Ausmaß an Wagner zu zweifeln scheint, das erwartbar wäre bei derartigen Auftritten und Ergebnissen.
Außerdem könnte man nun Wagners ständigen Hinweis aus der Hinrunde verstehen, als er immer wieder auf unser Glück hinwies, dass wir keine größeren Verletzungssorgen hätten.
Es erscheint mir auch unwahrscheinlich, dass Wagner mehr als einmal die Personalsituation derart öffentlich als Erklärung hätte bemühen dürfen, wenn man im Management nicht genau die gleiche Einschätzung teilen würde.
Bleibt die Frage, wie unsere Offiziellen das ganze Chaos beheben wollen? Vordergründig hätte man schon mehr Transfers tätigen können.
Denkbar wäre aber, dass im Sommer die Analysen unter Reschke erst anliefen und man deshalb noch nicht so viele Spieler auf dem Schirm hatte. Dazu kam und kommt immer der finanzielle Aspekt, der nun durch Corona noch präsenter ist.
Außerdem ist der Kader noch recht groß und man muss sich mit Hochdruck von Spielern trennen, die nicht ins geplante System passen. Dazu würde die hohe Zahl an Ausleihen passen: Man versucht möglichst viele Spieler ins Schaufenster zu stellen und anderweitig unterzubringen um dann mehr Platz im Budget und Kader zu haben.
Wenn wir uns ansehen, wo im Moment viel transferiert wird, dann fällt der Blick auf die A-Jugend. Natürlich wurde dies auch von Elgert schon gefordert. Aber vielleicht ist man sich da auch einfach einig, dass das der Weg ist, den wir gerade auch wegen der finanziellen Engpässe gehen müssen.
Das würde bedeuten, dass wir natürlich 2-3 Jahre brauchen, bis die ersten 1-2 A-Jugendspieler tatsächlich helfen können. Dazu werden weitere Transfers von jungen Spielern kommen, die noch bezahlbar sind.
Aber: Dortmund wurde auch nicht an einem Tag durch Klopp erbaut. Unsere Ausgangssituation ist natürlich schlechter als die des BVB damals. Aber das müssen wir eben annehmen. Jedoch haben auch die Nachbarn ca. 3 Jahre gebraucht um den Kader dahin zu bringen, wo sie ihn haben wollten. Interessanterweise haben sie das mit lächerlichen Nettoausgaben von 8 Millionen auf dem Transfermarkt geschafft.
Also, macht Wagner alles richtig oder alles falsch? Wahrscheinlich irgendwas dazwischen. Kann ich beurteilen was er falsch macht? Eher nicht.
Denn wie @Diego04 schon im Schneider-Thread schrieb:
Schneider Kompetenz für seinen Bereich abzusprechen, dazu fehlt mir jegliche Kompetenz.
Gleiches gilt für mich bzgl. Wagner. Mich beschleicht aber das Gefühl, dass ich damit nicht ganz alleine bin.
Es bleibt aber festzuhalten, dass man "voll im Plan" sein könnte und die aktuelle Phase, wenn auch nicht in ihrer ganzen Erbärmlichkeit, eingepreist wurde vom Management, weil man sich mit Reschke und Wagner sehr ausführlich über Kader und System unterhalten hat.
22.06.2020 - 17:10 Uhr
@NeueKleider04
Da du laut eigener Aussage ja alle Spiele live verfolgt hast, dürfte dir vor allem ab dem Mainz-Spiel aufgefallen sein, dass die Gegner uns zunehmend das Spiel überließen, weil wir Probleme hatten, wenn wir dieses machen mussten. Häufig beschönigte in dieser Phase die individuelle Klasse von Harit und Serdar das Ergebnis bzw. das Spiel. Bereits zu diesem Zeitpunkt fiel dieses Defizit nicht nur häufig hier im Forum auf, sondern auch zahlreiche Experten im TV wiesen wiederholt darauf hin. Nach dem überraschenden 3:1 Sieg über Leipzig kam dann in den Spielen gegen Köln, Hoffenheim und Dortmund die erste kleine Ergebniskrise dazu. In Folge gab man nach 3:0 Führung beinahe noch das Weiterkommen gegen Bielefeld aus der Hand, würgte sich gegen schwache Augsburger auf den letzten Drücker noch ein 2:3 heraus, vergeigte trotz dreimaliger Führung kurz vor Schluss noch das Spiel gegen die Fortuna usw. Die Leistungen wurden eigentlich mit jedem Spiel schlechter, dem dürftest du nicht widersprechen, wenn du die Spiele live verfolgt hast.
Objektiv betrachtet konnte Wagner in lediglich fünf Spielen der Hinrunde nicht auf min. zwei fitte Innenverteidiger zurückgreifen. Das ist sicher keine ideale Situation, dennoch war das Problem in diesen Spielen paradoxerweise nicht, dass wir hinten wackelten, sondern dass wir vorne zig Chancen liegen ließen. Das kann man Wagner natürlich nicht ankreiden, dennoch muss man sich fragen, ob es sinnvoll ist, in Anbetracht dieser Situation (Ausfälle + zunehmende Ausrechenbarkeit) nahezu in jedem Spiel mit einem neuen System rumzudoktern. Meiner Logik nach, halte ich in so einer Situation lieber am gewohnten System fest, damit zumindest die Automatismen sitzen, anstatt in Anbetracht der Ausfälle und den damit verbundenen Umstellungen, noch weitere Baustellen aufzumachen, in dem die Spieler nicht nur neue Mitspieler auf fremden Positionen beachten müssen, sondern plötzlich auch noch komplett andere Laufwege, Raumaufteilungen, Ballbesitzzonen, Pressingsignale usw.
Meiner Meinung nach hat vor allem Wagners Wechselspielchen mit den Formationen die Mannschaft verunsichert. Denn genau nach dieser "Probierphase", brach die Mannschaft letztlich auch ergebnistechnisch ein, nachdem zuvor noch häufig der ein oder andere geniale Moment von Harit oder Serdar über recht blaße Leistungen hinweggetäuscht hatte. Das 2:0 zum Rückrundenauftakt war ja damals schon für viele Beobachter recht überraschend und wohl nur ein positiver Ausrutscher, wie wir nun 15 Spieltage später wissen.
Wie schon mehrfach betont, will ich die Verletzungssituation nicht wegdiskutieren, aber für mich ist dieses katastrophale Einbrechen der Mannschaft damit rational nicht zu erklären. Womit das zumindest aus meiner Sicht evtl. zusammenhängen könnte, habe ich nach de Frankfurtspiel etwas ausführlicher erklärt.
https://www.transfermarkt.de/32-spieltag-eintracht-frankfurt-fc-schalke-04/thread/forum/16/thread_id/374513/page/20#anchor_1604866
Paradox ist halt auch, dass alle Befürworter der "Verletzungs-Theorie" unterschiedlich argumentieren. Für die einen sind es die fünf Spiele, in denen Wagner nur einen fitten IV zur Verfügung hatte, für die anderen sind es die Ausfälle der ach so wichtigen und vielzitierten "Achse" aus Harit, Serdar und Mascarell. Fakt ist, dass die Mannschaft weder in der einen noch in der anderen Phase pötzlich einbrach, sondern schon weit davor zunehmend wackelte bzw. dann auch in vermeintlicher Bestbesetzung nicht lieferte.
Zitat von usernick
Inwiefern haben denn die Gegner nach "wenigen Spieltagen" die Taktik entschlüsselt? Und wo sind wir Mitte der Hinrunde ins Wanken gekommen? Wir haben in jeder Hälfte der Hinrunde 15 Punkte geholt?!
Inwiefern haben denn die Gegner nach "wenigen Spieltagen" die Taktik entschlüsselt? Und wo sind wir Mitte der Hinrunde ins Wanken gekommen? Wir haben in jeder Hälfte der Hinrunde 15 Punkte geholt?!
Da du laut eigener Aussage ja alle Spiele live verfolgt hast, dürfte dir vor allem ab dem Mainz-Spiel aufgefallen sein, dass die Gegner uns zunehmend das Spiel überließen, weil wir Probleme hatten, wenn wir dieses machen mussten. Häufig beschönigte in dieser Phase die individuelle Klasse von Harit und Serdar das Ergebnis bzw. das Spiel. Bereits zu diesem Zeitpunkt fiel dieses Defizit nicht nur häufig hier im Forum auf, sondern auch zahlreiche Experten im TV wiesen wiederholt darauf hin. Nach dem überraschenden 3:1 Sieg über Leipzig kam dann in den Spielen gegen Köln, Hoffenheim und Dortmund die erste kleine Ergebniskrise dazu. In Folge gab man nach 3:0 Führung beinahe noch das Weiterkommen gegen Bielefeld aus der Hand, würgte sich gegen schwache Augsburger auf den letzten Drücker noch ein 2:3 heraus, vergeigte trotz dreimaliger Führung kurz vor Schluss noch das Spiel gegen die Fortuna usw. Die Leistungen wurden eigentlich mit jedem Spiel schlechter, dem dürftest du nicht widersprechen, wenn du die Spiele live verfolgt hast.
Zitat von usernick
Die erste kleine Verletzungsphase hat zudem leider mit Stambouli, Nastasic (konnte an Spieltag 12+13 noch spielen, fehlte davor aber bereits) und Sane genau unsere IV getroffen und das ordentlich. Die haben alle drei ab dem 10./11. Spieltag gefehlt.
Die erste kleine Verletzungsphase hat zudem leider mit Stambouli, Nastasic (konnte an Spieltag 12+13 noch spielen, fehlte davor aber bereits) und Sane genau unsere IV getroffen und das ordentlich. Die haben alle drei ab dem 10./11. Spieltag gefehlt.
Objektiv betrachtet konnte Wagner in lediglich fünf Spielen der Hinrunde nicht auf min. zwei fitte Innenverteidiger zurückgreifen. Das ist sicher keine ideale Situation, dennoch war das Problem in diesen Spielen paradoxerweise nicht, dass wir hinten wackelten, sondern dass wir vorne zig Chancen liegen ließen. Das kann man Wagner natürlich nicht ankreiden, dennoch muss man sich fragen, ob es sinnvoll ist, in Anbetracht dieser Situation (Ausfälle + zunehmende Ausrechenbarkeit) nahezu in jedem Spiel mit einem neuen System rumzudoktern. Meiner Logik nach, halte ich in so einer Situation lieber am gewohnten System fest, damit zumindest die Automatismen sitzen, anstatt in Anbetracht der Ausfälle und den damit verbundenen Umstellungen, noch weitere Baustellen aufzumachen, in dem die Spieler nicht nur neue Mitspieler auf fremden Positionen beachten müssen, sondern plötzlich auch noch komplett andere Laufwege, Raumaufteilungen, Ballbesitzzonen, Pressingsignale usw.
Zitat von usernick
Danach haben wir mit Kabak + einem positionsfremden IV gespielt, entweder McKennie oder Oczipka. Dafür, dass er das ja nicht geschafft hat, hat man danach noch 14 Pkt. aus 7 Spielen geholt. Das war bis zum 18. Spieltag, wo dann auch mal mit Nastasic endlich ein zweiter gelernter IV auflaufen konnte.
Du führst deine eigene Argumentation ad absurdum, wenn du auf der einen Seite die Verletzungen als Hauptgrund für das Einbrechen anführst und ein paar Sätze weiter schreibst, dass Wagner trotzdem genauso viele Punkte holte, wie in der Zeit, als noch mehr oder weniger alle fit waren. Dann kann es zumindest augenscheinlich nicht viel mit den Ausfällen zu tun gehabt haben. Zumal wir auch in der Rückrunde mit Harit, Kabak, Mascarell, Sane, Serdar etc. nicht bzw. noch schlechter lieferten. Also werden die Verletzungen wohl eher einer von vielen Gründen sein und nicht der Hauptgrund, oder!? Danach haben wir mit Kabak + einem positionsfremden IV gespielt, entweder McKennie oder Oczipka. Dafür, dass er das ja nicht geschafft hat, hat man danach noch 14 Pkt. aus 7 Spielen geholt. Das war bis zum 18. Spieltag, wo dann auch mal mit Nastasic endlich ein zweiter gelernter IV auflaufen konnte.
Meiner Meinung nach hat vor allem Wagners Wechselspielchen mit den Formationen die Mannschaft verunsichert. Denn genau nach dieser "Probierphase", brach die Mannschaft letztlich auch ergebnistechnisch ein, nachdem zuvor noch häufig der ein oder andere geniale Moment von Harit oder Serdar über recht blaße Leistungen hinweggetäuscht hatte. Das 2:0 zum Rückrundenauftakt war ja damals schon für viele Beobachter recht überraschend und wohl nur ein positiver Ausrutscher, wie wir nun 15 Spieltage später wissen.
Wie schon mehrfach betont, will ich die Verletzungssituation nicht wegdiskutieren, aber für mich ist dieses katastrophale Einbrechen der Mannschaft damit rational nicht zu erklären. Womit das zumindest aus meiner Sicht evtl. zusammenhängen könnte, habe ich nach de Frankfurtspiel etwas ausführlicher erklärt.
https://www.transfermarkt.de/32-spieltag-eintracht-frankfurt-fc-schalke-04/thread/forum/16/thread_id/374513/page/20#anchor_1604866
Paradox ist halt auch, dass alle Befürworter der "Verletzungs-Theorie" unterschiedlich argumentieren. Für die einen sind es die fünf Spiele, in denen Wagner nur einen fitten IV zur Verfügung hatte, für die anderen sind es die Ausfälle der ach so wichtigen und vielzitierten "Achse" aus Harit, Serdar und Mascarell. Fakt ist, dass die Mannschaft weder in der einen noch in der anderen Phase pötzlich einbrach, sondern schon weit davor zunehmend wackelte bzw. dann auch in vermeintlicher Bestbesetzung nicht lieferte.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Leonidas89 am 22.06.2020 um 17:20 Uhr bearbeitet
22.06.2020 - 19:13 Uhr
Zitat von dreamliner
Erst mal Vielen Dank für Deinen interessanten Beitrag.
Aber Du denkst ernsthaft dass ein derart ausgefeiltes Konzept oder wohl überlegter Plan dahinter stecken sollte ?
Dann hat so ein Plan Tücken, denn aus welchem Grund vermittele ich das dann nicht frühzeitig nach außen und vor allem, warum nehme ich die Anhänger nicht mit ins Boot. Man stelle sich vor die Corona-Krise hätte die Fans nicht aus dem Stadion gehalten, eine solche Negativserie, solche Leistungen und diese Form der Erklärungen von Wagner, die Situationen in der Arena mit eigenen Fans wären doch völlig eskaliert. Hier hat die Corona-Krise bei der aufgeladenen Stimmung fast noch geholfen. Und wenn man dann solch einen Plan verfolgt, wie kommt man für so einen Weg auf Wagner als Trainer ? Diese Begründung fehlt mir an dieser Stelle noch.
Ob Deine Theorie richtig ist wissen wir jetzt nicht. Vielleicht steckt aber gar kein so großer ausgeklügelter Plan dahinter. Wir vermuten und hoffen darauf, weil nicht sein kann was nicht sein darf.
Erst mal Vielen Dank für Deinen interessanten Beitrag.
Aber Du denkst ernsthaft dass ein derart ausgefeiltes Konzept oder wohl überlegter Plan dahinter stecken sollte ?
Dann hat so ein Plan Tücken, denn aus welchem Grund vermittele ich das dann nicht frühzeitig nach außen und vor allem, warum nehme ich die Anhänger nicht mit ins Boot. Man stelle sich vor die Corona-Krise hätte die Fans nicht aus dem Stadion gehalten, eine solche Negativserie, solche Leistungen und diese Form der Erklärungen von Wagner, die Situationen in der Arena mit eigenen Fans wären doch völlig eskaliert. Hier hat die Corona-Krise bei der aufgeladenen Stimmung fast noch geholfen. Und wenn man dann solch einen Plan verfolgt, wie kommt man für so einen Weg auf Wagner als Trainer ? Diese Begründung fehlt mir an dieser Stelle noch.
Ob Deine Theorie richtig ist wissen wir jetzt nicht. Vielleicht steckt aber gar kein so großer ausgeklügelter Plan dahinter. Wir vermuten und hoffen darauf, weil nicht sein kann was nicht sein darf.
Da @siggi4peter auch ähnlich Schwachstellen der Argumentation aufgezeigt hat, antworte ich mal an euch beide gerichtet:
Natürlich habt ihr beide Recht, dass wir in der Realität nicht dieses perfekte Szenario sehen werden, in dem alles ein großer kalkulierter Plan ist.
Wir können davon ausgehen, dass die Verantwortlichen im Moment ordentlich Schwimmen und auch die ganze Expertise im Verein keine Garantie dafür ist, dass es bald alles besser wird.
Betrachten wir mein etwas plakatives und überspitztes Szenario als Gedankenexperiment, das einmal das andere Extrem beleuchtet und die Frage stellt: Was wäre, wenn alles Sinn ergibt, was unsere Verantwortlichen machen?
Denn grundsätzlich bin ich schon der Ansicht, dass sich unser Personal sicherlich komplexer mit seinem Job beschäftigt, als wir uns das hier manchmal so vorstellen.
Kommunikation ist ein Aspekt, der sicherlich extrem wichtig ist. Und du fragst zu Recht: Wenn man den Masterplan hat, warum kommuniziert man das nicht?
Und auch hier fehlt mir wieder die Kompetenz und ich kann lediglich erklären, was ich beobachte und daraus meine Schlüsse ziehen:
Kommunikation auf Schalke ist die Hölle. Vereinfacht gesagt: Wenn es nicht läuft, scheint jede Art von Kommunikation falsch zu sein.
Ich will das nur mal exemplarisch an der Trainerpersonalie zeigen:
Tedesco hat immer versucht, möglichst breite Zustimmung für seinen Kurs zu bekommen. Er hat die Zuhörer ein bisschen mehr gefordert als der durchschnittliche Trainer. Vermutlich, weil er dachte: "Wenn ich Entscheidungen transparenter machen und mehr Leute verstehen was passiert, ist die Unterstützung auch größer."
Im Erfolg wurde er das alles so hingenommen. Beim Misserfolg war sich dann aber ein beachtlicher Teil von Fans und Presse einig, dass dieser Typ einfach zu verkopft ist. Der Uni-Absolvent, der nie selbst gespielt hat. Laptop-Trainer mit den 5 Systemen, die er rückwärts furzen kann.
Geschenkt, dass sich so ziemlich jeder andere Trainer im Profifußball ähnliche Gedanken vor einem Spiel macht.
Seit Huub haben wir dann wieder den Talkingpoint-Ansatz: Einfache, leicht verständliche Aussagen, die kaum angreifbar sind. Dazu ein Trainer, der auch mal einen Journalisten angrantelt um die Deutungshoheit zu behalten.
Wagner hat das quasi noch weiter ausgebaut, indem er kommunikationstechnisch das exakte Gegenteil zu den wahrgenommenen Tedescoaussagen raushaut: "Wir achten auf uns und nicht auf den Gegner!"
Hört sich für den Fan erstmal cool an. Denn schließlich sind wir der große S04, der mit dominanter Spielanlage zumindest die kleinen Vereinen beschäftigen will. Der Schwanz darf schließlich nicht mit dem Hund wedeln.
Aber die Wahrheit ist doch, dass auch Wagners Team unzählige Stunden mit Gegneranalyse verbringen wird. Man kehrt das bloß in Kommunikation nicht mehr so heraus.
Lustigerweise kippt nun aber auch die Stimmung im Misserfolg und Wagner wird vermehrt als One-Trick-Pony, unflexibel oder entschlüsselt dargestellt.
Wenn man also nun eine derart miese Phase im Bereich des möglichen sieht, würde man das kommunizieren wollen?
Ich denke nicht.
Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass man allein für diese Einschätzung massiv kritisiert wird.
Wagner wurde schließlich auch für seinen Verweis auf das außerordentliche Glück bzgl. der Verletztenzahlen in der Hinrunde belächelt. Und nun wo er quasi seine Argumentation aus der Hinrunde fortführt, ist sich ein beträchtlicher Teil der Fans sicher, dass er eine Niete ist und diese "Verletztenmisere" schon ewig eine vorgeschobene Ausrede ist, um von eigenem Versagen abzulenken.
Gleiches würde ich für ehrliche und umfassende Aussagen vom Management erwarten: Am Ende fliegt dir in schlechten Phasen alles um die Ohren.
Ob Wagner am Ende absolute Wunschlösung oder nur die bestmögliche Lösung war, ist natürlich für uns von außen schwer zu evaluieren.
Auch hier gibt es wohl eher keine absoluten Antworten.
Und natürlich ist es auch möglich, dass wir aus irgendeinem Grund einfach regelmäßig brutale Inkompetenz einstellen.
Jedoch hat mir das noch niemand erklären können, weshalb über zig Jahre generell nur inkompetentes Personal hier aufschlagen sollte, dass zufällig an anderen Standorten solide arbeitet.
23.06.2020 - 19:13 Uhr
Zitat von MrSatan2
Ich finde die Sache persönlich sehr schwierig. Wir haben nicht das Geld und gewiss aktuell nicht das Ansehen einen Trainer zu holen, der deutlich besser ist und verspricht, dass es mittelfristig besser wird. Wagner hat sicherlich einige Fehler gemacht und die Frage wie seine Aussagen bei der Mannschaft ankommen, ist sicherlich wichtig.
Die Sache, die ich jetzt schreibe, schreibe ich im Prinzip seit Breitenreiter und irgendwie hat mir unsere Geschichte Recht gegeben. Man darf einen Trainer nicht nur als Strafe für schlechte Ergebnisse entlassen. Man kann es hier leider bei sehr sehr vielen Kommentaren nachverfolgen, da geht es lediglich um Frustabbau und nicht um eine Analyse des Geschehens.
Auch muss die Frage erlaubt sein, ob ein Festhalten an Wagner nicht genau das Gegenteil von Kontinuität kontinuitätwegens ist. Die Kontinuität ist es in diesem Verein den Trainer nach einer enttäuschenden Saison abzusägen und mit diesem Prinzip fahren wir äußerst bescheiden. Man gibt nicht nur so ein jämmerliches Bild in der Öffentlichkeit ab, nein die ganze Hire and Fire Mentalität sorgt auch dafür, dass man immer unattraktiver für potenzielle neue Verantwortliche wird. Welcher umworbene Trainer entscheidet sich denn für uns? Niemand. Hinzu kommt, dass jeder Trainerwechsel Geld kostet, nicht nur Abfindung auch will jeder neue Trainer den Kader anders haben.
Mit einem jährlichen Umbruch kann man keinen Erfolg haben, schon gar nicht, wenn die Kohle fehlt.
Auf Schalke haben wir kein Geld, hohe Erwartungen, ein miserables Image und ein leistunghemmendes Umfeld. Durch jeden Trainerwechsel nach ein paar Monaten wird das das ganze schlimmer und schlimmer. Der Trainer, der trotz dessen kommt, ist nun mal kein potenzieller Toptrainer. Man muss den Verein komplett neu aufstellen und das klappt nicht damit jedes Jahr den Trainer aufs neue zu verbrennen. Warum ausgerechnet Wagner nun der Trainer sein soll, bei dem man diesen Kreislauf durchbricht? Weil man schlichtweg keine andere Wahl mehr hat.
Ich finde die Sache persönlich sehr schwierig. Wir haben nicht das Geld und gewiss aktuell nicht das Ansehen einen Trainer zu holen, der deutlich besser ist und verspricht, dass es mittelfristig besser wird. Wagner hat sicherlich einige Fehler gemacht und die Frage wie seine Aussagen bei der Mannschaft ankommen, ist sicherlich wichtig.
Die Sache, die ich jetzt schreibe, schreibe ich im Prinzip seit Breitenreiter und irgendwie hat mir unsere Geschichte Recht gegeben. Man darf einen Trainer nicht nur als Strafe für schlechte Ergebnisse entlassen. Man kann es hier leider bei sehr sehr vielen Kommentaren nachverfolgen, da geht es lediglich um Frustabbau und nicht um eine Analyse des Geschehens.
Auch muss die Frage erlaubt sein, ob ein Festhalten an Wagner nicht genau das Gegenteil von Kontinuität kontinuitätwegens ist. Die Kontinuität ist es in diesem Verein den Trainer nach einer enttäuschenden Saison abzusägen und mit diesem Prinzip fahren wir äußerst bescheiden. Man gibt nicht nur so ein jämmerliches Bild in der Öffentlichkeit ab, nein die ganze Hire and Fire Mentalität sorgt auch dafür, dass man immer unattraktiver für potenzielle neue Verantwortliche wird. Welcher umworbene Trainer entscheidet sich denn für uns? Niemand. Hinzu kommt, dass jeder Trainerwechsel Geld kostet, nicht nur Abfindung auch will jeder neue Trainer den Kader anders haben.
Mit einem jährlichen Umbruch kann man keinen Erfolg haben, schon gar nicht, wenn die Kohle fehlt.
Auf Schalke haben wir kein Geld, hohe Erwartungen, ein miserables Image und ein leistunghemmendes Umfeld. Durch jeden Trainerwechsel nach ein paar Monaten wird das das ganze schlimmer und schlimmer. Der Trainer, der trotz dessen kommt, ist nun mal kein potenzieller Toptrainer. Man muss den Verein komplett neu aufstellen und das klappt nicht damit jedes Jahr den Trainer aufs neue zu verbrennen. Warum ausgerechnet Wagner nun der Trainer sein soll, bei dem man diesen Kreislauf durchbricht? Weil man schlichtweg keine andere Wahl mehr hat.
Ich bin da zu 100% bei dir.
Ich schreibe zwar hier im Forum nicht so viel, aber ich versuche auch schon seit gefühlt 100 Trainern zu erklären, dass es nicht immer am Trainer liegen kann und wir einfach mal Konstanz brauchen.
Die Bestätigung kommt dann jedes mal mit dem nächsten Trainer, der dann wieder angeblich nichts kann.
Es gibt für mich nur einen Grund um Wagner womöglich zu entlassen und das ist, wenn die Mannschaft ihm überhaupt nicht mehr vertraut. Ob das der Fall ist können wir als Fans aber gar nicht bewerten, dafür müsste man in der Kabine sein oder zumindest mit den Spielern ein ehrliches Gespräch im Privaten führen.
Jedes Jahr haben wir das Gleiche. Jedes mal ist der Trainer eine Graupe, als ob fast jeder Trainer der die letzten 10 Jahren bei uns an der Seitenlinie gestanden hat keine Ahnung, ja sogar weniger Ahnung als die Fans, hätte.
Wenn wir weiter fröhlich Trainer rotieren, wird die Abwärtsspirale langfristig einfach nur weiter gehen und wir landen tatsächlich in Liga 2 oder schlimmer.
Ob der derzeitige Abwärtstrend unter Wagner in der nächsten Saison weitergeht ist dagegen ein müßiges Thema. Es gibt die Sommerpause für Verbesserungen des Systems, oder wahlweise weitere Systeme.
Wir werden neue Spieler verpflichten, die wir vielleicht brauchen. Grundsätzliche Probleme im Umfeld usw. können angegangen werden, wenn nötig. usw.
Da kann sich auch unter Wagner vieles verbessern.
Ich wiederhole mich ein wenig, wenn ich sage: Selbst wenn Wagner ein furchtbar schlechter Trainer wäre, würde ich trotzdem möglichst an ihm festhalten. Wir brauchen mal Konstanz, einen Trainer der hier wenigsten irgend etwas aufbaut. Darauf kann dann später, wenn nötig, ein anderer Trainer aufbauen.
27.06.2020 - 19:19 Uhr
Das Wagner nicht zurücktreten wird war zu erwarten. Das Schneider mit Wagner in die neue Saison gehen will hatte er ja bereits angekündigt. Und an der Stelle wird es eben kritisch, hier beginnt der große Irrtum des Jochen Schneider, der möglicherweise seiner Unerfahrenheit in solchen Situationen zu zu schreiben ist. David Wagner ist als Trainer auf Schalke nach dieser Rückrunde und seinem Umgang damit schlicht verbrannt. Alle Treueschwüre, Bewährungsfristen oder Vertrauensvorschuss helfen nicht mehr. In die neue Saison geht das Team mit einem doppelten psychologischen Rucksack, der Negativserie aus der abgelaufenen Saison und einem Trainer der keinen Rückhalt bei der überwiegenden Fangemeinde hat und im Brennglas der Medien steht. Schneider unterschätzt die Stimmung bei den Fans, ich sehe nicht dass Wagner die überwiegende Mehrheit wieder zurück gewinnen wird. Jede kleinste Negativserie von mehr als 2 Spielen ohne Sieg wird die Stimmung wieder Richtung Null-Punkt drücken. So etwas bleibt auch der Mannschaft nicht verborgen, die wissen doch dass Wagner jetzt ein Trainer auf Abruf sein wird. Da sind die Alibis für schlechte Leistungen auf Seiten der Spieler programmiert. Werden sich Spieler für diesen Trainer auf dem Spielfeld noch zerreißen ? Wagner wird als "lame duck" in die neue Saison gehen. Das geeignete Momentum für einen Trainerwechsel, einhergehend mit System- und Kaderänderungen, werden wir diesen Sommer verpassen. Die Verantwortung dafür trägt Schneider. Er lässt sich auf ein hoch riskantes Spiel ein, an dessen Ende der Einsatz möglicherweise der Verbleib in der Liga sein wird.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von dreamliner am 27.06.2020 um 19:21 Uhr bearbeitet
27.06.2020 - 19:35 Uhr
Zitat von Frechinho
Einfach nein.
Alleine Tedesco hatte in Anbetracht der gezeigten Leistungen und Platzierungen noch immer ein gutes Standing bei den Fans, viele würden ihn ja mittelfristig gerne noch einmal bei uns sehen.
Und dann schauen wir uns die Sündenbock Thematik mal bei uns an.
Wer wird hier oft als 1. genannt wenn es um Sündenböcke aus der Vergangenheit geht? Rakitic.
Was hat der danach gemacht? Muss man glaube ich nicht darüber reden, unfassbarer Spieler.
Wie sieht es denn bei den Trainern aus? Sag mir doch mal bitte wo unsere ehemaligen Trainer gerade stehen und inwieweit es falsch war, ihre Performance sehr kritisch zu sehen? Es ist ja kein Zufall, dass die entweder arbeitslos sind oder fast in Liga 3 absteigen, anstatt mit Liverpool die Meisterschaft zu feiern.
Dass Gerade Wagner Nr 1. ist wenn es um die Suche nach einem Sündenbock geht (Mercan, Schubert, Nübel, Todibo, Kutucu, ...) ist halt nochmal witziger.
Der gleiche Wagner, der Geduld fordert und seine tolle Geduld zeigt, indem er unseren besten Stürmer und einen der wenigen, der kicken kann, im Winter nach Köln hergibt nach einem halben Jahr
Zitat von Kirgo
Naja, mit Sündenböcken kennen wir uns hier ja schon aus.
Für viele Fans ist genau das doch derzeit Wagner: Der Sündenbock.
Genau wie die vorherigen Trainer auch schon immer gerne schnell als Sündenbock der Fans herhalten mussten.
Sei ehrlich was anderes als ein "Ich (David Wagner) bin Schuld, ich trete zurück." würdest du, wie viele andere hier auch doch von vornherein nicht akzeptieren. Wenn irgendein anderer Name genannt wird, ist der automatisch "nur ein Sündenbock". Unabhängig davon wie plausibel die Argumentation ist.
Fair ist das nicht.
Zitat von elias04
Ich bin auf die ominöse PK gespannt. Mal sehen, ob als Sündenböcke die Physios, die Kaderqualität und Todibo herhalten müssen.
Wahrscheinlich wird man wieder jemandem die Schuld in die Schuhe schieben, am besten wie bei Bentaleb und Rudy noch Marktwerte Verbrennen und so weiter.
Ich weiß dass Fred Rutten grausam war, aber da war ich wohl noch zu jung. Die Matteo war mein persönliches Highlight. David Wagner schießt den Vogel ab. Wir müssen hoffen, dass es mittelfristig kein Trainerkarussell um Oenning oder Frontzeck geben wird.
Ich bin auf die ominöse PK gespannt. Mal sehen, ob als Sündenböcke die Physios, die Kaderqualität und Todibo herhalten müssen.
Wahrscheinlich wird man wieder jemandem die Schuld in die Schuhe schieben, am besten wie bei Bentaleb und Rudy noch Marktwerte Verbrennen und so weiter.
Ich weiß dass Fred Rutten grausam war, aber da war ich wohl noch zu jung. Die Matteo war mein persönliches Highlight. David Wagner schießt den Vogel ab. Wir müssen hoffen, dass es mittelfristig kein Trainerkarussell um Oenning oder Frontzeck geben wird.
Naja, mit Sündenböcken kennen wir uns hier ja schon aus.
Für viele Fans ist genau das doch derzeit Wagner: Der Sündenbock.
Genau wie die vorherigen Trainer auch schon immer gerne schnell als Sündenbock der Fans herhalten mussten.
Sei ehrlich was anderes als ein "Ich (David Wagner) bin Schuld, ich trete zurück." würdest du, wie viele andere hier auch doch von vornherein nicht akzeptieren. Wenn irgendein anderer Name genannt wird, ist der automatisch "nur ein Sündenbock". Unabhängig davon wie plausibel die Argumentation ist.
Fair ist das nicht.
Einfach nein.
Alleine Tedesco hatte in Anbetracht der gezeigten Leistungen und Platzierungen noch immer ein gutes Standing bei den Fans, viele würden ihn ja mittelfristig gerne noch einmal bei uns sehen.
Und dann schauen wir uns die Sündenbock Thematik mal bei uns an.
Wer wird hier oft als 1. genannt wenn es um Sündenböcke aus der Vergangenheit geht? Rakitic.
Was hat der danach gemacht? Muss man glaube ich nicht darüber reden, unfassbarer Spieler.
Wie sieht es denn bei den Trainern aus? Sag mir doch mal bitte wo unsere ehemaligen Trainer gerade stehen und inwieweit es falsch war, ihre Performance sehr kritisch zu sehen? Es ist ja kein Zufall, dass die entweder arbeitslos sind oder fast in Liga 3 absteigen, anstatt mit Liverpool die Meisterschaft zu feiern.
Dass Gerade Wagner Nr 1. ist wenn es um die Suche nach einem Sündenbock geht (Mercan, Schubert, Nübel, Todibo, Kutucu, ...) ist halt nochmal witziger.
Der gleiche Wagner, der Geduld fordert und seine tolle Geduld zeigt, indem er unseren besten Stürmer und einen der wenigen, der kicken kann, im Winter nach Köln hergibt nach einem halben Jahr

Tedesco hatte wegen der ersten Saison und der Sympathie einen enormen Vorteil in einer vergleichbaren Saison zu jetzt, was die Fanunterstützung angeht.
Trotzdem hat es eben auch sehr viele Fans, auch hier im Forum, gegeben, die ihm pauschal die Schuld gegeben haben. Ob das berechtigt war oder nicht, sei mal dahingestellt.
Das ist fast so als würden wir in 2 Jahren nochmal über den Trainer reden und dann meinen, dass Wagner ja auch noch so recht viel standing hatte, weil einige Schalker, wie ich, ihm weiterhin eine Chance geben wollten.
Hier gibt es aber nunmal auch eine ganze Menge andere, die ganz anders diskutieren.
Diese "der beste Stürmer..." Argumentation kann ich mittlerweile auch kaum noch ernst nehmen. Gefühlt ist das hier immer einfach ein Spieler, der grade nicht spielt oder verliehen ist. Wie oft wurde Kutucu gefordert? Hat er jetzt, wo er oft gespielt hat, den großen Unterschied gemacht? Ich denke nein.
Das soll auch auf gar keine Fall eine Kritik an Kutucu sein, er ist jung und es gibt offensichtlich mehr Probleme als nur seine Position. Aber das ist genau der Punkt, man sucht sich einfach immer wieder ein "weil xy", als ob es ein Gesetz wäre, dass dann alles besser wäre. Wenn der Wunsch der Fans dann irgendwie erfüllt wird, ohne dass sich wirklich etwas verbessert, stürzt man sich auf das nächste Argument. Das ist mir zu einfach.
Was die Zukunft unserer ehemaligen Trainer angeht kann man natürlich berechtigt Argumentieren, dass die jetzt alle nicht so gut dastehen. Allerdings muss man sich zum einen Fragen, welche Trainer für uns überhaupt erreichbar sind (vor allem nachdem wir ständig welche entlassen...) und zum Anderen, ob diese "besseren" Trainer nicht ähnlich schlecht datehen würden nach einem vergleichbaren Karriereknick auf Schalke, immerhin hätten die dann ebenfalls schlechtere Vereine trainieren müssen. Wäre Klopp auf Schalke, statt bei unseren Nachbarn, gewesen, und, wieso auch immer, gescheitert wäre (lag ja vielleicht nicht am Trainer... Hätte er bei uns überhaupt so viel Zeit bekommen?) hätte er danach auch nicht mit Liverpool Meister werden können, weil er garantiert nicht Trainer bei Liverpool geworden wäre. Stattdessen wäre er vielleicht in Paderborn gelandet und hätte da nicht funktioniert, etc.
Das ist natürlich alles viel Spekulation, aber genau darum geht es mir ja auch. Mir werden hier zu viele voreilige Schlüsse gezogen. Dass Wagner XY machen müsste, oder dass überhaupt mit einem anderen Trainer alles besser wird, ist zunächst mal auch nicht mehr als das: Spekulation.
Na klar kann ich es verstehen, wenn man zuerst einmal auf den Trainer schaut, wenn es nicht läuft, das ist normal und richtig. Es ist auch jetzt richtig, dass der Trainer Schuld sein könnte.
Aber wenn man so oft und über mehrere Trainer hinweg große Probleme hat, dann muss man zumindest in Erwägung ziehen, dass das Problem woanders liegt. Kann es wirklich immer wieder am Trainer liegen? Es fällt mir schwer das zu glauben, unabhängig davon wie es bei unseren ehemaligen Trainern heute läuft.
Ich sage ja nicht mal, dass Wagner unschuldig ist. Ich sage nur, dass wir ziemlich sicher auch andere Probleme haben und vielleicht sollte man sich erstmal darum kümmern, bevor man den X-ten Trainer raus wirft.
Dass Spieler auch sehr gerne Sündeböcke der Fans sind, stimmt allerdings, da geht es aber um indivduell schlecht aussehende Leistungen. Das finde ich mindestens genauso kritisch. Wenn es insgesamt nicht gut Läuft, geht es eigentlich immer zumindest auch um den Trainer.
In der aktuellen Situation gibt es bspw. auch Spieler die stark kritisiert werden, wie Burgstaller.
Ändert aber nichts an der Trainerdiskussion.
27.06.2020 - 19:37 Uhr
Also man sollte langsam nicht nur diesen Trainer hinterfragen! Dieses Duo Schneider/Wagner ist das schlechteste was ich je gesehen habe!
Nach so desaströsen Auftritten, Aufstellungen, Wechsel, Taktiken, Statements, etc. einen Trainer weiter zu beschäftigen, ist einfach die Höhe! Die Schuldigen sind natürlich die Fitness- und Athletiktrainer wegen denen sind wir so wenig gelaufen bzw. dauerhaft verletzt! Am Anfang der Saison sind wir in fast jedem Spiel mehr gelaufen als der Gegner, war wohl Wagner sein verdienst!?
Vielleicht laufen die Spieler auch weniger, weil die beiden Vollamateure denen jede Woche, jegliche Qualitäten abgesprochen haben und immer wieder einzelne Spieler an den Pranger gestellt haben!? Übrigens hat Todibo sich kurz nachdem er öffentlich kritisiert wurde auch verletzt, Zufall? Denke ich wohl kaum.
Das Auftreten von Wagner in den letzten Wochen war eine bodenlose Frechheit. Was Jochen Schneider zusätzlich abgeliefert hat, war nur die Kirsche auf der Sahnetorte. Statt die ganze Zeit gegen Tönnies zu Pöbel, sollte auch mal wieder das sportliche in den Vordergrund rücken und kritisiert werden! Denn sonst steigen wir auch ohne Tönnies nächstes Jahr ab
Nach so desaströsen Auftritten, Aufstellungen, Wechsel, Taktiken, Statements, etc. einen Trainer weiter zu beschäftigen, ist einfach die Höhe! Die Schuldigen sind natürlich die Fitness- und Athletiktrainer wegen denen sind wir so wenig gelaufen bzw. dauerhaft verletzt! Am Anfang der Saison sind wir in fast jedem Spiel mehr gelaufen als der Gegner, war wohl Wagner sein verdienst!?
Vielleicht laufen die Spieler auch weniger, weil die beiden Vollamateure denen jede Woche, jegliche Qualitäten abgesprochen haben und immer wieder einzelne Spieler an den Pranger gestellt haben!? Übrigens hat Todibo sich kurz nachdem er öffentlich kritisiert wurde auch verletzt, Zufall? Denke ich wohl kaum.
Das Auftreten von Wagner in den letzten Wochen war eine bodenlose Frechheit. Was Jochen Schneider zusätzlich abgeliefert hat, war nur die Kirsche auf der Sahnetorte. Statt die ganze Zeit gegen Tönnies zu Pöbel, sollte auch mal wieder das sportliche in den Vordergrund rücken und kritisiert werden! Denn sonst steigen wir auch ohne Tönnies nächstes Jahr ab
27.06.2020 - 19:52 Uhr
Zitat von prollister
Wir haben unterm Strich eine tolle Hinrunde gespielt und es war ein klarer Stil erkennbar. Natürlich ist die Negativserie beispiellos, aber hier davon zu reden, dass die Mannschaft in der Form eine super eingespielte Freiburger Mannschaft schlagen muss, ist lächerlich. Von den Spielern, die heute auf dem Platz standen, würden es unter normalen Voraussetzungen Oczipka, Raman, Caligiuri und vielleicht noch Kabak in die Startelf schaffen und das sagt eigentlich schon genug über die Qualität der eigentlichen ersten 11 aus. Dass die heutige Mannschaft das gleiche Niveau hält, wie sie es teilweise in der Hinrunde hatte, ist utopisch. Ich bezweifel nicht, dass diese junge Mannschaft eine Menge Potenzial hat und mit der nötigen Zeit wird sich auch der ein oder andere Spieler durchsetzen, aber nicht mitten in einer solchen Krise.
Zitat von jonathos
Nur zeigen sich die wahren Qualitäten eines Trainers erst in Krisen, weil da Lösungen gefragt sind. Diese hat Wagner zu keinem Zeitpunkt gefunden. Totalversagen auf ganzer Linie.
Diese Ausrede mit dem nicht konkurrenzfähig können auch nur die beiden glauben. Einfach nur eine Farce, auch dieser Kader heute war keine zwei Klassen schlechter als Freiburg, dass man da 0:4 abgeschlachtet werden muss. Fangen ja schon Fans an, den Quatsch zu glauben, so oft wie Wagner und Schneider das predigen.
Zitat von Bueraner_Jung
Wenn ich Wagner nach dem Spiel schon wieder höre, dann könnte ich echt nur noch.....
"Mit dem Spielermaterial waren wir natürlich gegen Freiburg nicht konkurrenzfähig "..
Diese Aussagen lassen leider für die große Analyse wirklich nicht viel Gutes hoffen!
Wagner und Schneider scheinen tatsächlich in ihrer eigenen Blase zu leben und glauben, dass sie alles richtig machen und es nur an den verletzten Spielern liegt. Wenn ich Wagner nach dem Spiel schon wieder höre, dann könnte ich echt nur noch.....
"Mit dem Spielermaterial waren wir natürlich gegen Freiburg nicht konkurrenzfähig "..
Diese Aussagen lassen leider für die große Analyse wirklich nicht viel Gutes hoffen!
Nur zeigen sich die wahren Qualitäten eines Trainers erst in Krisen, weil da Lösungen gefragt sind. Diese hat Wagner zu keinem Zeitpunkt gefunden. Totalversagen auf ganzer Linie.
Diese Ausrede mit dem nicht konkurrenzfähig können auch nur die beiden glauben. Einfach nur eine Farce, auch dieser Kader heute war keine zwei Klassen schlechter als Freiburg, dass man da 0:4 abgeschlachtet werden muss. Fangen ja schon Fans an, den Quatsch zu glauben, so oft wie Wagner und Schneider das predigen.
Wir haben unterm Strich eine tolle Hinrunde gespielt und es war ein klarer Stil erkennbar. Natürlich ist die Negativserie beispiellos, aber hier davon zu reden, dass die Mannschaft in der Form eine super eingespielte Freiburger Mannschaft schlagen muss, ist lächerlich. Von den Spielern, die heute auf dem Platz standen, würden es unter normalen Voraussetzungen Oczipka, Raman, Caligiuri und vielleicht noch Kabak in die Startelf schaffen und das sagt eigentlich schon genug über die Qualität der eigentlichen ersten 11 aus. Dass die heutige Mannschaft das gleiche Niveau hält, wie sie es teilweise in der Hinrunde hatte, ist utopisch. Ich bezweifel nicht, dass diese junge Mannschaft eine Menge Potenzial hat und mit der nötigen Zeit wird sich auch der ein oder andere Spieler durchsetzen, aber nicht mitten in einer solchen Krise.
Es hat KEINER gesagt, dass wir Freiburg schlagen müssen. Wagner sagte, es ist sich klar, dass wir mit dem Team bei Freiburg keine Konkurrenz für eben diese sind.
Das ist ein großer Unterschied und sowas sag ich als Trainer nicht. Und ja, auch mit dem Team hat man Chancen bei einem Team wie Freiburg. Außer der Coach schenkt es vorher schon her und zieht nach dem Spiel noch über sein junges Team her.
Warum ist eigentlich auf einmal Kutucu in keiner Aufzählung drin? Ich hab hier sehr oft gelesen, wenn Kutucu vorne spielt wird alles besser...
Matondo - Nationalspieler Wales
Raman - Nationalspieler Belgien
Kutucu - Nationalspieler Türkei
Miranda - U21 Spanien
Kabak - Nationalspieler Türkei
Schöpf - Nationalspieler Österreich
McKennie - Nationalspieler USA
Oze - langjähriger Bundesligaspieler
Mit dem Team darf ich durchaus davon ausgehen, dass man unter Umständen was in Freiburg holt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Bueraner_Jung am 27.06.2020 um 19:55 Uhr bearbeitet
27.06.2020 - 20:19 Uhr
Wenn man sich mal seine Historie anguckt sind 1,26 Punkte im Schnitt genau das was man von ihm erwarten konnte.
Folglich stelle ich mal die Behauptung auf, dass er es einfach nicht besser kann.
Aber es wird ja bald messerscharf analysiert, dass man nichts verändern muss.
Folglich stelle ich mal die Behauptung auf, dass er es einfach nicht besser kann.
Aber es wird ja bald messerscharf analysiert, dass man nichts verändern muss.
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