Die Europapokalspieler von morgen, hier alles rein zu Dynamos Jugendmannschaften
21.06.2009 - 19:11 Uhr
19.06.2026 - 06:36 Uhr
Hi Pasta,
klasse!
Ich würde das mal alles so stehen lassen. Weitestgehend deckt sich das mit meinen Eindrücken!
Ich bin sehr gespannt zur neuen Saison auf die U17 und die U19.
Ich denke die U16 lasse ich aus und versuche die U17, U19 und die U21 zu verfolgen.
Leider verlässt uns auch ein sehr guter und talentierter Trainer mit Alexander Sattler. Da hat der Verein leider nicht wirklich etwas für sein Dableiben getan. (U13)
Auch gilt es die neue U21 Talenteliga zu beobachten. Wer wird eingesetzt, gegen wen wird gespielt usw. ?
p.s.
U17
Keno Beier verlässt die SGD Richtung Cottbus
klasse!
Ich würde das mal alles so stehen lassen. Weitestgehend deckt sich das mit meinen Eindrücken!
Ich bin sehr gespannt zur neuen Saison auf die U17 und die U19.
Ich denke die U16 lasse ich aus und versuche die U17, U19 und die U21 zu verfolgen.
Leider verlässt uns auch ein sehr guter und talentierter Trainer mit Alexander Sattler. Da hat der Verein leider nicht wirklich etwas für sein Dableiben getan. (U13)
Auch gilt es die neue U21 Talenteliga zu beobachten. Wer wird eingesetzt, gegen wen wird gespielt usw. ?
p.s.
U17
Keno Beier verlässt die SGD Richtung Cottbus
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Commodus am 19.06.2026 um 06:40 Uhr bearbeitet
19.06.2026 - 07:41 Uhr
Danke @Pasta1953 für dein wieder sehr ausführliches aber kurzweiliges und interessantes Saisonfazit unseres Nachwuchses, schön, dass du dir immer wieder die Zeit nimmst.
Dann hoffen wir mal, dass uns die spannenden Jungs erhalten bleiben, sich weiter entwickeln und uns hoffentlich mal bei den Profis begeistern.
Dann hoffen wir mal, dass uns die spannenden Jungs erhalten bleiben, sich weiter entwickeln und uns hoffentlich mal bei den Profis begeistern.
19.06.2026 - 09:05 Uhr
Hey Commodus,
weißt du wo Sattler hin wechselt?
weißt du wo Sattler hin wechselt?
19.06.2026 - 09:38 Uhr
Zitat von Commodus
Hi Pasta,
Leider verlässt uns auch ein sehr guter und talentierter Trainer mit Alexander Sattler. Da hat der Verein leider nicht wirklich etwas für sein Dableiben getan. (U13)
Hi Pasta,
Leider verlässt uns auch ein sehr guter und talentierter Trainer mit Alexander Sattler. Da hat der Verein leider nicht wirklich etwas für sein Dableiben getan. (U13)
Ich glaube bei Satti ist es weniger die fehlende Wertschätzung des Vereins, sondern eher der Umstand, dass er Vater wird. Gebe dir aber vollkommen recht, dass damit einer der besten Nachwuchstrainer des Vereins (vorerst) pausiert.
19.06.2026 - 10:11 Uhr
Zitat von Klipper84
Danke @Pasta1953 für dein wieder sehr ausführliches aber kurzweiliges und interessantes Saisonfazit unseres Nachwuchses, schön, dass du dir immer wieder die Zeit nimmst.
Dann hoffen wir mal, dass uns die spannenden Jungs erhalten bleiben, sich weiter entwickeln und uns hoffentlich mal bei den Profis begeistern.
Danke @Pasta1953 für dein wieder sehr ausführliches aber kurzweiliges und interessantes Saisonfazit unseres Nachwuchses, schön, dass du dir immer wieder die Zeit nimmst.
Dann hoffen wir mal, dass uns die spannenden Jungs erhalten bleiben, sich weiter entwickeln und uns hoffentlich mal bei den Profis begeistern.
Auch von mir ein ganz großes Dankeschön @Pasta1953 für diesen enorm fleißigen und vor allem informativen Saisonrückblick zu unseren Nachwuchs-Mannschaften!
Ich habe ihn mir inzwischen ausgedruckt, damit er die nächste Zeit immer mal wieder schnell bei der Hand ist, um den ein oder anderen Namen bzw deine Einschätzungen nochmal nachzuschauen.
Diese/solche Beiträge lassen mich immer noch regelmäßig (eigentlich sogar täglich) hier reinschauen, auch wenn es in in vielen anderen Freds 1701 Gründe gibt, diese blitzschnell zu "überblättern" 😉
19.06.2026 - 10:16 Uhr
Zitat von Pasta1953
Ich glaube bei Satti ist es weniger die fehlende Wertschätzung des Vereins, sondern eher der Umstand, dass er Vater wird. Gebe dir aber vollkommen recht, dass damit einer der besten Nachwuchstrainer des Vereins (vorerst) pausiert.
Zitat von Commodus
Hi Pasta,
Leider verlässt uns auch ein sehr guter und talentierter Trainer mit Alexander Sattler. Da hat der Verein leider nicht wirklich etwas für sein Dableiben getan. (U13)
Hi Pasta,
Leider verlässt uns auch ein sehr guter und talentierter Trainer mit Alexander Sattler. Da hat der Verein leider nicht wirklich etwas für sein Dableiben getan. (U13)
Ich glaube bei Satti ist es weniger die fehlende Wertschätzung des Vereins, sondern eher der Umstand, dass er Vater wird. Gebe dir aber vollkommen recht, dass damit einer der besten Nachwuchstrainer des Vereins (vorerst) pausiert.
Der Verein konnte / wollte ihn nicht in dem benötigten Maße unterstützen, Familie und Beruf in Einklang mit der Trainertätigkeit zu bringen.
19.06.2026 - 10:24 Uhr
Pause erstmal.
Er wird sicherlich seine ehem. Mannschaften verfolgen in der Zeit (neue U14 und neue U17)
19.06.2026 - 12:46 Uhr
Zitat von Pasta1953
Wie gewohnt und gewünscht ein kleines Fazit zum Saisonverlauf der U19 bis U15.
U19:
Bereits vor der Saison war absehbar, dass die neue U19 keine einfache Saison vor sich haben würde, was sich letztlich auch bewahrheitete. Ein Stück weit nahm man diesen Umstand vereinsseitig jedoch in Kauf, um die Entwicklung der Leistungsträger des 2007er-Jahrgangs zu fördern. Grundsätzlich bin ich ein Fan der Idee, die leistungsstärksten Spieler eines Jahrgangs bereits weiter oben zu fördern, auch wenn dies zu Lasten der Konkurrenzfähigkeit einer Mannschaft geht. Letztlich muss es unser Ziel sein, dass jährlich 1-3 Spieler den Sprung zu den Profis schaffen. Bei allen anderen endet die Zeit nach der U19 oder U21 ohnehin, zumeist reicht es dann nur für RL oder OL. Vor diesem Hintergrund eine durchaus sinnvolle Entscheidung, die in das Saisonresümee definitiv einfließen muss.
Folglich war die A-Jugend in der abgelaufenen Saison eher eine U18 und zahlte gerade in der Hinrunde Lehrgeld. Nach einem etwas unglücklichen Start mit knappen Niederlagen gegen Hertha und Cottbus, war zwischenzeitlich ein leichter Aufwärtstrend zu erkennen, welcher gar in einem Auswärtssieg bei Hertha mündete. Leider gelang es der Mannschaft nicht, diesen Leistungsstand aufrecht zu erhalten und so hagelte es darauf weitere Niederlagen, darunter drei deutliche 1:6-Klatschen. Häufig waren individuelle Fehler sowie nachlässiges Defensivverhalten die Hauptgründe für die zahlreichen Pleiten, 44 Gegentore aus 14 Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Angesichts der Ergebnisse entwickelte man sich auch in eine mentale Abwärtsspirale, die erst mit dem Winter gestoppt werden konnte. Nach der Winterpause holte sich die Mannschaft ein gutes Gefühl und fand nun verstärkt Gegner auf einem ähnlichen Leistungsniveau vor. Nachdem man zwischenzeitlich gar die Chance auf einen Gruppensieg hatte, verdarb man sich eine bessere Endplatzierung mit unglücklichen Ergebnissen in den letzten drei Spielen. Dennoch lässt sich festhalten, dass die Mannschaft in der zweiten Saisonhälfte einen Entwicklungsschritt gemacht hat und vor allem defensiv deutlich stabiler agierte.
Während man in der Hinrunde vorrangig im 4-4-2 Raute auftrat, stellte man in der Winterpause um und war fortan im 4-3-3 mit zwei offensiven Achtern aktiv. Auch personell tat sich etwas, denn Niklas Remus, Quentin Enold und Felix Alschner waren nun zumeist in der U21 aktiv, dafür rutschten Tim Großmann und Filip Zahalka aus der U17 hoch. Im Tor ging Janis Schrumpf als Spielführer und Leistungsträger in die Saison, verletzte sich jedoch nach wenigen Spielen und wurde durch Maximus Fritzsche ersetzt. Der baumlange Fritzsche nutzte diese Abwesenheit um sich mit soliden Leistungen in den Vordergrund zu spielen. Belohnt wurde diese Entwicklung mit einem Fördervertrag. Seine Stärken hat er klar in den klassischen Torhütereigenschaften sowie der größenbedingten Präsenz, doch auch seine Limitationen mit Ball am Fuß haben sich deutlich verbessert. Vor ihm spielte sich im Verlauf der Saison eine Viererkette bestehend aus Anton Schumann, Luca Logiewa, Amer Ammar und Kevin Krüger (übernahm auf LV nach der Beförderung von Niklas Remus) ein. Beide Außenverteidiger spielten insbesondere in der Vorwärtsbewegung eine wichtige Rolle, Kevin Krüger überzeugte zudem als valider Standardschütze. Auch das IV-Duo gewann zunehmend an Sicherheit, wenngleich Luca Logiewa trotz guter Anlagen einige Wackler drin hatte. Während in der Hinrunde noch Felix Alschner als 6er agierte und dem Mittelfeldtrio um Demyd Yevsiukov, Yanic Grund und Quentin Enold den Rücken freihalten sollte (bis zum Winter häufig im 4-4-2 Raute), übernahm Tim Großmann diese Rolle ab dem Winter, füllte sie aber anders aus. Aufgrund seiner spielstärkeren Note im Vergleich zu Alschner war er vor allem ein Taktgeber aus der Tiefe, der mit Laufstärke und Antizipation gegen den Ball agierte. Davor etablierte sich eine Doppelacht bestehend aus Yanic Grund und Demyd Yevsiukov. Vor allem der Ukrainer ist die positive Entwicklung der Saison, welche zuletzt gar mit Einsatzzeit in der U21 belohnt wurde. Seine enorme Aggressivität und Arbeitsrate gegen den Ball sorgten für zahlreiche Ballgewinne, sodass er vor allem im Pressing und Gegenpressing von großer Bedeutung war. Darüber hinaus ist er laufstark und enorm fleißig, hat auch im Spiel mit Ball Fortschritte gemacht und findet zunehmend gute Lösungen im Übergangsspiel. Sechs Saisontreffer können sich für einen Achter ebenfalls sehen lassen. Yanic Grund war dann eher der Mann für die Ideen im letzten Drittel. Das Offensivtrio bestand in der Rückrunde zumeist aus Nick Birnstein, Filip Zahalka und Julius Oehmichen, während in der Hinrunde in aller Regel ein Duo aus Physis und Tempo gebildet wurde. Nick Birnstein war erneut der Offensivspieler mit dem meisten Output und kommt als Jungjahrgang auf starke 13 Saisontore. Sein Tiefgang gepaart mit beidseitiger Schussstärke und Abschlussqualität sind spannende Eigenschaften und können perspektivisch in Richtung Profibereich führen. Er hat seinen Vertrag im April um zwei weitere Jahre verlängert, wird also spätestens im Sommer 2027 den Sprung in die U21 machen und sich dann im Herrenbereich messen. Ich gehe allerdings stark davon aus, dass er bereits kommende Saison einige Einsätze in der Oberliga bekommt. Sofern es ihm gelingt, die Körperlichkeit des Männerbereichs zu adaptieren, ist bei ihm viel möglich. Sein Profil ist selten und passt gedanklich auch in die Spielidee von Thomas Stamm. Julius Oehmichen brachte als verkappter 10er auf Rechtsaußen ein spielerisches Element hinzu, Filip Zahalka war dann die klassische Neun in der Box. Seine Mischung aus Ballkontrolle und -verarbeitung, Ruhe im Abschluss und Körperlichkeit machen ihn sehr spannend, ob sein Weg in Dresden weitergehen wird ist fraglich. Als valide Bankoptionen erhielten der wuselige und trickreiche Rochael Becker, der robuste Abräumer Luis Baasen sowie Maurice Paulich reichlich Spielzeit.
Mit Patrick Kunig und Max Reichenauer verlässt das Trainerduo den Verein, eine Entscheidung die ich richtig finde. So wirklich überzeugt hat mich die Arbeit von Kunig nie, die Rahmenbedingungen waren fairerweise aber auch nicht immer ideal. Das Gesicht der Mannschaft wird sich im Sommer ein wenig ändern, da ein paar 2008er die Mannschaft verlassen und aus der U17 einige spannende Spieler hochkommen. Die Mischung aus der fleißigen und geschlossenen U17-Gruppe und den gesammelten Erfahrungswerten des 2008er-Jahrgangs sollten kommendes Jahr zu einer deutlich stärkeren U19 führen, auch angesichts der Trainerbesetzung um Max Puschnigg.
U17:
Trotz starker Saison um Erfahrungswerte beraubt – unter diesem Motto lässt die Spielzeit der U17 zusammenfassen. Das Team von Max Puschnigg war von Beginn an sehr konkurrenzfähig und erlebte bereits am dritten Spieltag beim spektakulären 3:3 gegen RB Leipzig ein Wechselbad der Gefühle. Dieses Spiel zeigte gut die Stärken der Mannschaft, welche insbesondere in einer ausgeprägten Geschlossenheit und starken Mentalität liegen. Trotz 0:2-Rückstand und klarer Unterlegenheit, fand man einen Weg zurück ins Spiel, drehte dieses und kassierte in der Schlussminute noch den Nackenschlag. Davon erholte sich das Team gut, spielte eine konstante Hinrunde und lag zwei Spieltage vor der Winterpause aussichtsreich auf Kurs in Richtung Liga A. Es folgten eine dramatische 2:3-Heimiederlage gegen Aue (mit Platzverweis und Elfmetergegentor in der Nachspielzeit) sowie die Schande von Chemnitz, anders kann man es nicht formulieren. Die punktgleichen Cottbuser benötigten im Nachholspiel in Chemnitz einen aussichtslos deutlichen Sieg, um uns noch zu überholen. Es folgte eine nicht erklärbare und höchst fragwürdige Partie, die mit 15:1 aus Cottbuser Sicht endete. Ich möchte hier keinem etwas unterstellen, aber mit sportlicher Integrität hatte dies wenig zu tun. Im verbleibenden direkten Duell gegen Cottbus benötigten wir nun einen Sieg mit vier Toren Vorsprung, die Partie endete aber nur mit einem 2:1 für Schwarz-Gelb. Cottbus qualifizierte sich für die Liga A, wir mussten uns mit der B-Gruppe begnügen. So entgingen der Mannschaft u.a. Spiele gegen Schalke, Wolfsburg und Bremen, die für die Entwicklung sehr spannend gewesen wären. Natürlich muss man sich auch an die eigene Nase fassen und brachte sich mit der unglücklichen Niederlage gegen Aue selbst in diese Situation, dennoch bleibt ein fader Beigeschmack.
Die Mannschaft steckte die Enttäuschung gut weg und griff in der Rückrunde neu an. Tim Großmann und Filip Zahalka rückten zur U19 auf, dafür kamen Marius Mellem, Luca Bruntsch und Nico Zimmermann aus der U16 dauerhaft hoch. Mit weitestgehend konstanten Leistungen (abgesehen von Kryptonit Aue – nur 2 Punkte aus 4 Saisonspielen) sicherte man sich zudem den Trostpreis und gewann seine Gruppe in Liga B. Über die gesamte Saison agierte man fast ausschließlich im 4-4-2 – ein System welches die Mannschaft auch im vergangenen Jahr oft spielte und sich in der Struktur wohlfühlte. Besonders gegen den Ball stellte man viele Gegner mit aggressivem Anlaufen und Mann-gegen-Mann-Bezug vor Probleme, kreierte dadurch häufig Ballgewinne und spielte dann zielstrebig zum Tor. Doch auch im Spiel mit dem Ball agierte man mutig im Aufbau, versuchte dann durch schnelles Übergangsspiel die Flügel einzusetzen, um durch Sie oder die nachschiebenden AV’s mit Flanken und der entsprechenden Boxbesetzung für Gefahr zu sorgen. Eine hohe Arbeitsbereitschaft und starke Mentalität zeichneten die zudem Mannschaft aus.
Die ungewöhnliche Konstellation von drei leistungsstarken Torhütern führte zu regelmäßigen Wechseln im Kasten, um Spielzeit für alle Jungs zu generieren. Grundsätzlich sehe ich Richard Möckel im internen Ranking vorn und traue ihm angesichts seines Pakets die beste Entwicklung zu. Die beiden AV-Positionen wurden anfangs von Kurt Baronick und Niklas Seydel bekleidet, doch Letzterer rutschte in der Rückrunde auch vermehrt auf die 6, Santiago Jaramillo und Luca Bruntsch übernahmen interimistisch auf RV. In der Innenverteidigung war Führungsspieler Ben Eckart gesetzt. Robert Wagner war bis zu seiner Verletzung sein Partner, anschließend spielte sich Neuzugang Elias Dannebauer in die erste Elf. Alle drei Innenverteidiger haben ihre Stärken nicht zwingend im Spiel mit dem Ball, wenngleich Ben Eckart sich in diesem Bereich deutlich gesteigert hat und im Aufbauspiel deutlich ruhiger und seriöser agiert, als noch vor 1-2 Jahren. Elias Dannebauer bringt als Linksfuß eine enorme Physis und Körpergröße mit, spielerisch muss er aber deutlich draufpacken und zudem seine Fehlerquote im Passspiel verringen. Beide Außenverteidiger bestechen durch große Zuverlässigkeit, Kurt Baronick ist zudem ein guter Flankengeber und kommt so auf sechs Assists. Auch Luca Bruntsch, der als 2010er im Winter aufrückte, benötigte wenig Anlaufzeit und lieferte auf ungewohnter Position konstante Leistungen. Die Doppelsechs teilten sich zum Saisonbeginn Tim Großmann und Willi Kirchhübel, bereits Mitte der Hinrunde spielte sich jedoch Marius Mellem als 2010er fest. Kapitän Großmann war als Motor und Verbindungsspieler im Zentrum ein absoluter Anker der Mannschaft. Mit hohem Spielverständnis, enormer Ballsicherheit und einer sehr strukturierten Spielweise ist er sicherlich einer der spannendsten Spieler des Jahrgangs. Nach seinem Aufstieg in die U19 teilten sich Marius Mellem (bis zu seiner Verletzung) und Willi Kirchhübel, später auch Niklas Seydel, die Aufgaben im Zentrum. Offensiv waren Filip Zahalka (MS, bis zum Winter), Yannis Ludwig (MS) und Colin Pietsch (LA) gesetzt, um die beiden übrigen Plätze konkurrierten Joel Vieira Gunkel, Lennox Schulze, Santiago Jaramillo und ab Winter Nico Zimmermann. Yannis Ludwig tat sich einmal mehr in seiner Rolle als Führungsspieler hervor, war Sprachrohr und Motivator zugleich. Seine physische Spielweise gepaart mit gutem Tempo und Laufverhalten in die Tiefe machen ihn zu einem gefährlichen Spieler, der schwer zu verteidigen ist. In der Hinrunde ließ er noch einige Chancen liegen, schraubte sein Torkonto aber im Saisonverlauf hoch und kam letztlich auch auf 12 Treffer. Colin Pietsch fliegt oftmals etwas unter dem Radar, bringt neben einer technischen Beschlagenheit jedoch eine hervorragende Entscheidungsfindung im letzten Drittel, Antizipation für Räume sowie Kaltschnäuzigkeit im Abschluss mit. Ergänzt um 1-gegen-1-Spezialist Lennox Schulze und den mitspielenden Stürmer Joel Vieira Gunkel bildete sich in der Rückrunde ein valides Offensivquartett heraus. Marco Fronz steuerte als Joker einige Treffer bei, Nico Zimmerman glänzte ebenfalls als treffsicherer Neuner und sammelte bereits wichtige Spielminuten als Jungjahrgang. Mit Mattis Fürstenberg fiel ein talentierter Spieler über weite Strecken der Saison verletzungsbedingt aus.
Grundsätzlich kann man auf eine erfolgreiche Saison der U17 zurückblicken, die angesichts der Causa Chemnitz-Cottbus dennoch unvollendet wirkt. Für zahlreiche Jungs steht nun der Sprung in die U19 an, einige werden den Verein auch verlassen. Neben den zahlreichen internen Aufsteigern aus der U17 in die U19, wird man die neue A-Jugend auch mit einigen wenigen externen Verstärkungen auffüllen, dazu aber in der Saisonvorschau im August mehr.
U16:
Von der U16 habe ich in dieser Saison leider nicht so viele Spiele gesehen, deswegen fasse ich mich mit meinem Feedback etwas kürzer. Sicherlich kann @Commodus da deutlich mehr zu sagen, gern mit einer gewissen Neutralität, so gut es geht. 😉
Grundsätzlich kann man mit der Saison der U16 sehr zufrieden sein, die individuelle Entwicklung der Spieler sowie das mannschaftliche Ergebnis sprechen dabei eine klare Sprache. Besonders schön zu sehen ist, dass der 2010er-Jahrgang nach dem Jahr „Terrorfußball“ unter Lars Jungnickel wieder in die Spur gefunden hat und seine Leistungsstärke abrufen konnte. Selten hatten wir in unserem NLZ einen Jahrgang der über eine solch hohe Leistungsdichte aber auch gleichzeitig eine Vielzahl an spannenden Spielern mit Potenzial in Richtung Profibereich verfügte – wahrscheinlich gab es das zuvor noch nie. Gleichzeitig geht damit aber auch eine große Verpflichtung der entsprechenden Förderung relevanter Spieler einher und die Jungs wecken natürlich auch Begehrlichkeiten bei anderen Vereinen. Umso höher ist es Marco Hartmann und Markus Seiler als sportlich Verantwortliche im NLZ anzurechnen, dass man nahezu alle wichtigen Spieler bereits vertraglich binden und damit im Verein halten konnte. Die Mannschaft geht geschlossen und mit Trainer Freddy Neumann in Richtung U17 und wird zudem gezielt an wenigen Stellen verstärkt.
Über die Saison gesehen agierte man zumeist im 4-3-3 mit zwei Achtern. Im Tor wechselten sich Finn Purucker und Luis Kuhne ab, gefühlt hatte Letzterer zum Ende der Saison etwas die Nase vorn. Die Viererkette setzte sich zu weiten Teilen der Saison aus Ben Siegert, Luca Bruntsch, Julian Gillitzer und Wilbert Petzold zusammen. Nachdem Luca Bruntsch bereits im Winter in die U17 aufrückte, erhielten Albert Schreger und Keno Beier mehr Spielzeit in der IV. Davor war Mateo Minge als Anker gesetzt, auf den beiden Achterpositionen wurde viel rotiert. In der Offensive zeigte Nico Zimmermann einmal mehr seine Qualitäten als Knipser und lieferte in der Hinrunde 10 Tore aus 10 Spielen, ehe er zur Rückrunde in die U17 hochgezogen wurde und auch da überzeugte. Marius Mellem ist der dritte Spieler im Bunde, der bereits über weite Strecken der Saison bei der U17 agierte und sich im Zentrum festspielte. Malte Stapperfenne und Niklas Pulwer fungierten im Verlauf der Rückrunde zumeist als Flügelzange, im Zentrum durften sich dann Krousky, John und zuletzt auch Lennart Scope als 2011 beweisen. Angesichts der enormen Qualität in der Mannschaft fällt es sehr schwer, einzelne Spieler herauszustellen. Das Trio um Zimmermann, Mellem und Bruntsch muss an dieser Stelle aber genannt werden, dazu aus meiner Sicht auch Mateo Minge (Enkel von Ralf), der einen enormen Sprung gemacht hat und mit seiner Körperlichkeit, Beidfüßigkeit und seinem Spielverständnis von großer Bedeutung ist. Nach wie vor bin ich ein großer Fan von Luca Bruntsch (polyvalenter und spielintelligenter IV/ZM mit überragenden Verlagerungen) und Malte Stapperfenne (zielstrebiger, abschlussstarker und fleißiger Flügelstürmer). Doch auch Niklas Pulwer bringt mit seinem enormen Tempo ein sehr spannendes Profil mit, Valentin Schumann Rebelo und Emil Arnold als kreative und technisch versierte Zentrumsspieler sind ebenfalls nicht außer Acht zu lassen. Man merkt, es fällt mir ob der Breite sehr schwer, mich auf einige Spieler festzulegen.
Nachdem man in dieser Saison eigentlich alle relevanten NLZ’s (außer Magdeburg) hinter sich gelassen hat, kann das Ziel in der neuen Saison nur das Erreichen der A-Liga sein, alles Andere wäre eine herbe Enttäuschung. Mit Freddy Neumann hat man einen akribisch und fachlich hervorragenden Trainer, der zudem auch einen gewissen Wert auf das Ergebnis legt, was der Mannschaft im kommenden Jahr sicher zu Gute kommt. Ich freue mich sehr auf die anstehende Saison der dann neuen U17 und hoffe, dass man die Entwicklung weiter fortsetzen kann und in der Rückrunde mit Duellen gegen die Topvereine belohnt wird.
U15:
Die U15 verfügt zwar nicht über eine vergleichbare Qualität wie die U16, dennoch kann man auch mit ihrer Saison sehr zufrieden sein. Nach 26 Spielen kommt man auf 46 Punkte und belegt Rang 6 von 14 Teams – punktgleich mit RB Leipzig. Lediglich die NLZ’s von Hertha, Union und Cottbus stehen vor unserer U15, gegen alle genannten Teams konnten man in dieser Saison jedoch punkten. Zu Saisonbeginn fehlte es der Mannschaft noch an einer gewissen Stabilität und Beständigkeit, so folgten auf souveräne Siege teils deutliche Pleiten. Negativer Höhepunkt war das 0:14 gegen Union Berlin – ich kann mich kaum an ein so deutliches Ergebnis unseres Nachwuchses in den letzten Jahren erinnern. Doch in der Rückrunde steigerte man sich deutlich, holte unter anderem bei Hertha einen Punkt, wirkte insgesamt stabiler und lieferte zum Saisonabschluss ein echtes Highlight mit dem 3:2-Heimsieg gegen ein starkes Union Berlin.
Da von der U15 bis zum Profibereich noch sehr viel passieren kann, möchte ich noch nicht so detailliert auf einzelne Spieler eingehen, man hat aber dennoch einige spannende Profile im Kader. Zumeist agierte die Mannschaft im 4-4-2, zeichnete sich dabei durch eine hohe Intensität und Bereitschaft gegen den Ball aus. Doch auch spielerisch entwickelte man sich deutlich weiter und konnte damit verletzungsbedingte Ausfälle sowie Abwesenheiten auffangen. Zur neuen Saison gilt es nun, den nächsten Schritt zu gehen und sich in der U17-Regionalliga zu behaupten. Wie schwer dies sein kann, hat in diesem Jahr die U16 von RB Leipzig erfahren, welche fast abgestiegen wäre und sich final nur dank der besseren Tordifferenz retten konnte. Letztlich sind drei NLZ-Mannschaften aus der U17-Regionalliga abgestiegen, besonders bitter ist es für Cottbus, da der starke 2011er-Jahrgang nun in der Landesliga ran muss. Über die Sinnhaftigkeit dieser Auf- und Abstiegsregelung kann man vortrefflich streiten, aber ich schweife ab.🫠
Das soll es in aller Kürze (hab es versucht) gewesen sein. Bei Fragen gern Bescheid geben. Wem die Ausführungen zu lang waren, der bekommt noch eine Kurzübersicht der Player to Watch. Zur U21 werde ich sicher nach dem letzten Spieltag auch noch ein paar Sätze schreiben.
2008: Nick Birnstein, Niklas Remus, Quentin Enold
2009: Filip Zahalka, Tim Großmann, Yannis Ludwig
2010: Nico Zimmermann, Marius Mellem, Luca Bruntsch, Malte Stapperfenne, Mateo Minge
Wie gewohnt und gewünscht ein kleines Fazit zum Saisonverlauf der U19 bis U15.
U19:
Bereits vor der Saison war absehbar, dass die neue U19 keine einfache Saison vor sich haben würde, was sich letztlich auch bewahrheitete. Ein Stück weit nahm man diesen Umstand vereinsseitig jedoch in Kauf, um die Entwicklung der Leistungsträger des 2007er-Jahrgangs zu fördern. Grundsätzlich bin ich ein Fan der Idee, die leistungsstärksten Spieler eines Jahrgangs bereits weiter oben zu fördern, auch wenn dies zu Lasten der Konkurrenzfähigkeit einer Mannschaft geht. Letztlich muss es unser Ziel sein, dass jährlich 1-3 Spieler den Sprung zu den Profis schaffen. Bei allen anderen endet die Zeit nach der U19 oder U21 ohnehin, zumeist reicht es dann nur für RL oder OL. Vor diesem Hintergrund eine durchaus sinnvolle Entscheidung, die in das Saisonresümee definitiv einfließen muss.
Folglich war die A-Jugend in der abgelaufenen Saison eher eine U18 und zahlte gerade in der Hinrunde Lehrgeld. Nach einem etwas unglücklichen Start mit knappen Niederlagen gegen Hertha und Cottbus, war zwischenzeitlich ein leichter Aufwärtstrend zu erkennen, welcher gar in einem Auswärtssieg bei Hertha mündete. Leider gelang es der Mannschaft nicht, diesen Leistungsstand aufrecht zu erhalten und so hagelte es darauf weitere Niederlagen, darunter drei deutliche 1:6-Klatschen. Häufig waren individuelle Fehler sowie nachlässiges Defensivverhalten die Hauptgründe für die zahlreichen Pleiten, 44 Gegentore aus 14 Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Angesichts der Ergebnisse entwickelte man sich auch in eine mentale Abwärtsspirale, die erst mit dem Winter gestoppt werden konnte. Nach der Winterpause holte sich die Mannschaft ein gutes Gefühl und fand nun verstärkt Gegner auf einem ähnlichen Leistungsniveau vor. Nachdem man zwischenzeitlich gar die Chance auf einen Gruppensieg hatte, verdarb man sich eine bessere Endplatzierung mit unglücklichen Ergebnissen in den letzten drei Spielen. Dennoch lässt sich festhalten, dass die Mannschaft in der zweiten Saisonhälfte einen Entwicklungsschritt gemacht hat und vor allem defensiv deutlich stabiler agierte.
Während man in der Hinrunde vorrangig im 4-4-2 Raute auftrat, stellte man in der Winterpause um und war fortan im 4-3-3 mit zwei offensiven Achtern aktiv. Auch personell tat sich etwas, denn Niklas Remus, Quentin Enold und Felix Alschner waren nun zumeist in der U21 aktiv, dafür rutschten Tim Großmann und Filip Zahalka aus der U17 hoch. Im Tor ging Janis Schrumpf als Spielführer und Leistungsträger in die Saison, verletzte sich jedoch nach wenigen Spielen und wurde durch Maximus Fritzsche ersetzt. Der baumlange Fritzsche nutzte diese Abwesenheit um sich mit soliden Leistungen in den Vordergrund zu spielen. Belohnt wurde diese Entwicklung mit einem Fördervertrag. Seine Stärken hat er klar in den klassischen Torhütereigenschaften sowie der größenbedingten Präsenz, doch auch seine Limitationen mit Ball am Fuß haben sich deutlich verbessert. Vor ihm spielte sich im Verlauf der Saison eine Viererkette bestehend aus Anton Schumann, Luca Logiewa, Amer Ammar und Kevin Krüger (übernahm auf LV nach der Beförderung von Niklas Remus) ein. Beide Außenverteidiger spielten insbesondere in der Vorwärtsbewegung eine wichtige Rolle, Kevin Krüger überzeugte zudem als valider Standardschütze. Auch das IV-Duo gewann zunehmend an Sicherheit, wenngleich Luca Logiewa trotz guter Anlagen einige Wackler drin hatte. Während in der Hinrunde noch Felix Alschner als 6er agierte und dem Mittelfeldtrio um Demyd Yevsiukov, Yanic Grund und Quentin Enold den Rücken freihalten sollte (bis zum Winter häufig im 4-4-2 Raute), übernahm Tim Großmann diese Rolle ab dem Winter, füllte sie aber anders aus. Aufgrund seiner spielstärkeren Note im Vergleich zu Alschner war er vor allem ein Taktgeber aus der Tiefe, der mit Laufstärke und Antizipation gegen den Ball agierte. Davor etablierte sich eine Doppelacht bestehend aus Yanic Grund und Demyd Yevsiukov. Vor allem der Ukrainer ist die positive Entwicklung der Saison, welche zuletzt gar mit Einsatzzeit in der U21 belohnt wurde. Seine enorme Aggressivität und Arbeitsrate gegen den Ball sorgten für zahlreiche Ballgewinne, sodass er vor allem im Pressing und Gegenpressing von großer Bedeutung war. Darüber hinaus ist er laufstark und enorm fleißig, hat auch im Spiel mit Ball Fortschritte gemacht und findet zunehmend gute Lösungen im Übergangsspiel. Sechs Saisontreffer können sich für einen Achter ebenfalls sehen lassen. Yanic Grund war dann eher der Mann für die Ideen im letzten Drittel. Das Offensivtrio bestand in der Rückrunde zumeist aus Nick Birnstein, Filip Zahalka und Julius Oehmichen, während in der Hinrunde in aller Regel ein Duo aus Physis und Tempo gebildet wurde. Nick Birnstein war erneut der Offensivspieler mit dem meisten Output und kommt als Jungjahrgang auf starke 13 Saisontore. Sein Tiefgang gepaart mit beidseitiger Schussstärke und Abschlussqualität sind spannende Eigenschaften und können perspektivisch in Richtung Profibereich führen. Er hat seinen Vertrag im April um zwei weitere Jahre verlängert, wird also spätestens im Sommer 2027 den Sprung in die U21 machen und sich dann im Herrenbereich messen. Ich gehe allerdings stark davon aus, dass er bereits kommende Saison einige Einsätze in der Oberliga bekommt. Sofern es ihm gelingt, die Körperlichkeit des Männerbereichs zu adaptieren, ist bei ihm viel möglich. Sein Profil ist selten und passt gedanklich auch in die Spielidee von Thomas Stamm. Julius Oehmichen brachte als verkappter 10er auf Rechtsaußen ein spielerisches Element hinzu, Filip Zahalka war dann die klassische Neun in der Box. Seine Mischung aus Ballkontrolle und -verarbeitung, Ruhe im Abschluss und Körperlichkeit machen ihn sehr spannend, ob sein Weg in Dresden weitergehen wird ist fraglich. Als valide Bankoptionen erhielten der wuselige und trickreiche Rochael Becker, der robuste Abräumer Luis Baasen sowie Maurice Paulich reichlich Spielzeit.
Mit Patrick Kunig und Max Reichenauer verlässt das Trainerduo den Verein, eine Entscheidung die ich richtig finde. So wirklich überzeugt hat mich die Arbeit von Kunig nie, die Rahmenbedingungen waren fairerweise aber auch nicht immer ideal. Das Gesicht der Mannschaft wird sich im Sommer ein wenig ändern, da ein paar 2008er die Mannschaft verlassen und aus der U17 einige spannende Spieler hochkommen. Die Mischung aus der fleißigen und geschlossenen U17-Gruppe und den gesammelten Erfahrungswerten des 2008er-Jahrgangs sollten kommendes Jahr zu einer deutlich stärkeren U19 führen, auch angesichts der Trainerbesetzung um Max Puschnigg.
U17:
Trotz starker Saison um Erfahrungswerte beraubt – unter diesem Motto lässt die Spielzeit der U17 zusammenfassen. Das Team von Max Puschnigg war von Beginn an sehr konkurrenzfähig und erlebte bereits am dritten Spieltag beim spektakulären 3:3 gegen RB Leipzig ein Wechselbad der Gefühle. Dieses Spiel zeigte gut die Stärken der Mannschaft, welche insbesondere in einer ausgeprägten Geschlossenheit und starken Mentalität liegen. Trotz 0:2-Rückstand und klarer Unterlegenheit, fand man einen Weg zurück ins Spiel, drehte dieses und kassierte in der Schlussminute noch den Nackenschlag. Davon erholte sich das Team gut, spielte eine konstante Hinrunde und lag zwei Spieltage vor der Winterpause aussichtsreich auf Kurs in Richtung Liga A. Es folgten eine dramatische 2:3-Heimiederlage gegen Aue (mit Platzverweis und Elfmetergegentor in der Nachspielzeit) sowie die Schande von Chemnitz, anders kann man es nicht formulieren. Die punktgleichen Cottbuser benötigten im Nachholspiel in Chemnitz einen aussichtslos deutlichen Sieg, um uns noch zu überholen. Es folgte eine nicht erklärbare und höchst fragwürdige Partie, die mit 15:1 aus Cottbuser Sicht endete. Ich möchte hier keinem etwas unterstellen, aber mit sportlicher Integrität hatte dies wenig zu tun. Im verbleibenden direkten Duell gegen Cottbus benötigten wir nun einen Sieg mit vier Toren Vorsprung, die Partie endete aber nur mit einem 2:1 für Schwarz-Gelb. Cottbus qualifizierte sich für die Liga A, wir mussten uns mit der B-Gruppe begnügen. So entgingen der Mannschaft u.a. Spiele gegen Schalke, Wolfsburg und Bremen, die für die Entwicklung sehr spannend gewesen wären. Natürlich muss man sich auch an die eigene Nase fassen und brachte sich mit der unglücklichen Niederlage gegen Aue selbst in diese Situation, dennoch bleibt ein fader Beigeschmack.
Die Mannschaft steckte die Enttäuschung gut weg und griff in der Rückrunde neu an. Tim Großmann und Filip Zahalka rückten zur U19 auf, dafür kamen Marius Mellem, Luca Bruntsch und Nico Zimmermann aus der U16 dauerhaft hoch. Mit weitestgehend konstanten Leistungen (abgesehen von Kryptonit Aue – nur 2 Punkte aus 4 Saisonspielen) sicherte man sich zudem den Trostpreis und gewann seine Gruppe in Liga B. Über die gesamte Saison agierte man fast ausschließlich im 4-4-2 – ein System welches die Mannschaft auch im vergangenen Jahr oft spielte und sich in der Struktur wohlfühlte. Besonders gegen den Ball stellte man viele Gegner mit aggressivem Anlaufen und Mann-gegen-Mann-Bezug vor Probleme, kreierte dadurch häufig Ballgewinne und spielte dann zielstrebig zum Tor. Doch auch im Spiel mit dem Ball agierte man mutig im Aufbau, versuchte dann durch schnelles Übergangsspiel die Flügel einzusetzen, um durch Sie oder die nachschiebenden AV’s mit Flanken und der entsprechenden Boxbesetzung für Gefahr zu sorgen. Eine hohe Arbeitsbereitschaft und starke Mentalität zeichneten die zudem Mannschaft aus.
Die ungewöhnliche Konstellation von drei leistungsstarken Torhütern führte zu regelmäßigen Wechseln im Kasten, um Spielzeit für alle Jungs zu generieren. Grundsätzlich sehe ich Richard Möckel im internen Ranking vorn und traue ihm angesichts seines Pakets die beste Entwicklung zu. Die beiden AV-Positionen wurden anfangs von Kurt Baronick und Niklas Seydel bekleidet, doch Letzterer rutschte in der Rückrunde auch vermehrt auf die 6, Santiago Jaramillo und Luca Bruntsch übernahmen interimistisch auf RV. In der Innenverteidigung war Führungsspieler Ben Eckart gesetzt. Robert Wagner war bis zu seiner Verletzung sein Partner, anschließend spielte sich Neuzugang Elias Dannebauer in die erste Elf. Alle drei Innenverteidiger haben ihre Stärken nicht zwingend im Spiel mit dem Ball, wenngleich Ben Eckart sich in diesem Bereich deutlich gesteigert hat und im Aufbauspiel deutlich ruhiger und seriöser agiert, als noch vor 1-2 Jahren. Elias Dannebauer bringt als Linksfuß eine enorme Physis und Körpergröße mit, spielerisch muss er aber deutlich draufpacken und zudem seine Fehlerquote im Passspiel verringen. Beide Außenverteidiger bestechen durch große Zuverlässigkeit, Kurt Baronick ist zudem ein guter Flankengeber und kommt so auf sechs Assists. Auch Luca Bruntsch, der als 2010er im Winter aufrückte, benötigte wenig Anlaufzeit und lieferte auf ungewohnter Position konstante Leistungen. Die Doppelsechs teilten sich zum Saisonbeginn Tim Großmann und Willi Kirchhübel, bereits Mitte der Hinrunde spielte sich jedoch Marius Mellem als 2010er fest. Kapitän Großmann war als Motor und Verbindungsspieler im Zentrum ein absoluter Anker der Mannschaft. Mit hohem Spielverständnis, enormer Ballsicherheit und einer sehr strukturierten Spielweise ist er sicherlich einer der spannendsten Spieler des Jahrgangs. Nach seinem Aufstieg in die U19 teilten sich Marius Mellem (bis zu seiner Verletzung) und Willi Kirchhübel, später auch Niklas Seydel, die Aufgaben im Zentrum. Offensiv waren Filip Zahalka (MS, bis zum Winter), Yannis Ludwig (MS) und Colin Pietsch (LA) gesetzt, um die beiden übrigen Plätze konkurrierten Joel Vieira Gunkel, Lennox Schulze, Santiago Jaramillo und ab Winter Nico Zimmermann. Yannis Ludwig tat sich einmal mehr in seiner Rolle als Führungsspieler hervor, war Sprachrohr und Motivator zugleich. Seine physische Spielweise gepaart mit gutem Tempo und Laufverhalten in die Tiefe machen ihn zu einem gefährlichen Spieler, der schwer zu verteidigen ist. In der Hinrunde ließ er noch einige Chancen liegen, schraubte sein Torkonto aber im Saisonverlauf hoch und kam letztlich auch auf 12 Treffer. Colin Pietsch fliegt oftmals etwas unter dem Radar, bringt neben einer technischen Beschlagenheit jedoch eine hervorragende Entscheidungsfindung im letzten Drittel, Antizipation für Räume sowie Kaltschnäuzigkeit im Abschluss mit. Ergänzt um 1-gegen-1-Spezialist Lennox Schulze und den mitspielenden Stürmer Joel Vieira Gunkel bildete sich in der Rückrunde ein valides Offensivquartett heraus. Marco Fronz steuerte als Joker einige Treffer bei, Nico Zimmerman glänzte ebenfalls als treffsicherer Neuner und sammelte bereits wichtige Spielminuten als Jungjahrgang. Mit Mattis Fürstenberg fiel ein talentierter Spieler über weite Strecken der Saison verletzungsbedingt aus.
Grundsätzlich kann man auf eine erfolgreiche Saison der U17 zurückblicken, die angesichts der Causa Chemnitz-Cottbus dennoch unvollendet wirkt. Für zahlreiche Jungs steht nun der Sprung in die U19 an, einige werden den Verein auch verlassen. Neben den zahlreichen internen Aufsteigern aus der U17 in die U19, wird man die neue A-Jugend auch mit einigen wenigen externen Verstärkungen auffüllen, dazu aber in der Saisonvorschau im August mehr.
U16:
Von der U16 habe ich in dieser Saison leider nicht so viele Spiele gesehen, deswegen fasse ich mich mit meinem Feedback etwas kürzer. Sicherlich kann @Commodus da deutlich mehr zu sagen, gern mit einer gewissen Neutralität, so gut es geht. 😉
Grundsätzlich kann man mit der Saison der U16 sehr zufrieden sein, die individuelle Entwicklung der Spieler sowie das mannschaftliche Ergebnis sprechen dabei eine klare Sprache. Besonders schön zu sehen ist, dass der 2010er-Jahrgang nach dem Jahr „Terrorfußball“ unter Lars Jungnickel wieder in die Spur gefunden hat und seine Leistungsstärke abrufen konnte. Selten hatten wir in unserem NLZ einen Jahrgang der über eine solch hohe Leistungsdichte aber auch gleichzeitig eine Vielzahl an spannenden Spielern mit Potenzial in Richtung Profibereich verfügte – wahrscheinlich gab es das zuvor noch nie. Gleichzeitig geht damit aber auch eine große Verpflichtung der entsprechenden Förderung relevanter Spieler einher und die Jungs wecken natürlich auch Begehrlichkeiten bei anderen Vereinen. Umso höher ist es Marco Hartmann und Markus Seiler als sportlich Verantwortliche im NLZ anzurechnen, dass man nahezu alle wichtigen Spieler bereits vertraglich binden und damit im Verein halten konnte. Die Mannschaft geht geschlossen und mit Trainer Freddy Neumann in Richtung U17 und wird zudem gezielt an wenigen Stellen verstärkt.
Über die Saison gesehen agierte man zumeist im 4-3-3 mit zwei Achtern. Im Tor wechselten sich Finn Purucker und Luis Kuhne ab, gefühlt hatte Letzterer zum Ende der Saison etwas die Nase vorn. Die Viererkette setzte sich zu weiten Teilen der Saison aus Ben Siegert, Luca Bruntsch, Julian Gillitzer und Wilbert Petzold zusammen. Nachdem Luca Bruntsch bereits im Winter in die U17 aufrückte, erhielten Albert Schreger und Keno Beier mehr Spielzeit in der IV. Davor war Mateo Minge als Anker gesetzt, auf den beiden Achterpositionen wurde viel rotiert. In der Offensive zeigte Nico Zimmermann einmal mehr seine Qualitäten als Knipser und lieferte in der Hinrunde 10 Tore aus 10 Spielen, ehe er zur Rückrunde in die U17 hochgezogen wurde und auch da überzeugte. Marius Mellem ist der dritte Spieler im Bunde, der bereits über weite Strecken der Saison bei der U17 agierte und sich im Zentrum festspielte. Malte Stapperfenne und Niklas Pulwer fungierten im Verlauf der Rückrunde zumeist als Flügelzange, im Zentrum durften sich dann Krousky, John und zuletzt auch Lennart Scope als 2011 beweisen. Angesichts der enormen Qualität in der Mannschaft fällt es sehr schwer, einzelne Spieler herauszustellen. Das Trio um Zimmermann, Mellem und Bruntsch muss an dieser Stelle aber genannt werden, dazu aus meiner Sicht auch Mateo Minge (Enkel von Ralf), der einen enormen Sprung gemacht hat und mit seiner Körperlichkeit, Beidfüßigkeit und seinem Spielverständnis von großer Bedeutung ist. Nach wie vor bin ich ein großer Fan von Luca Bruntsch (polyvalenter und spielintelligenter IV/ZM mit überragenden Verlagerungen) und Malte Stapperfenne (zielstrebiger, abschlussstarker und fleißiger Flügelstürmer). Doch auch Niklas Pulwer bringt mit seinem enormen Tempo ein sehr spannendes Profil mit, Valentin Schumann Rebelo und Emil Arnold als kreative und technisch versierte Zentrumsspieler sind ebenfalls nicht außer Acht zu lassen. Man merkt, es fällt mir ob der Breite sehr schwer, mich auf einige Spieler festzulegen.
Nachdem man in dieser Saison eigentlich alle relevanten NLZ’s (außer Magdeburg) hinter sich gelassen hat, kann das Ziel in der neuen Saison nur das Erreichen der A-Liga sein, alles Andere wäre eine herbe Enttäuschung. Mit Freddy Neumann hat man einen akribisch und fachlich hervorragenden Trainer, der zudem auch einen gewissen Wert auf das Ergebnis legt, was der Mannschaft im kommenden Jahr sicher zu Gute kommt. Ich freue mich sehr auf die anstehende Saison der dann neuen U17 und hoffe, dass man die Entwicklung weiter fortsetzen kann und in der Rückrunde mit Duellen gegen die Topvereine belohnt wird.
U15:
Die U15 verfügt zwar nicht über eine vergleichbare Qualität wie die U16, dennoch kann man auch mit ihrer Saison sehr zufrieden sein. Nach 26 Spielen kommt man auf 46 Punkte und belegt Rang 6 von 14 Teams – punktgleich mit RB Leipzig. Lediglich die NLZ’s von Hertha, Union und Cottbus stehen vor unserer U15, gegen alle genannten Teams konnten man in dieser Saison jedoch punkten. Zu Saisonbeginn fehlte es der Mannschaft noch an einer gewissen Stabilität und Beständigkeit, so folgten auf souveräne Siege teils deutliche Pleiten. Negativer Höhepunkt war das 0:14 gegen Union Berlin – ich kann mich kaum an ein so deutliches Ergebnis unseres Nachwuchses in den letzten Jahren erinnern. Doch in der Rückrunde steigerte man sich deutlich, holte unter anderem bei Hertha einen Punkt, wirkte insgesamt stabiler und lieferte zum Saisonabschluss ein echtes Highlight mit dem 3:2-Heimsieg gegen ein starkes Union Berlin.
Da von der U15 bis zum Profibereich noch sehr viel passieren kann, möchte ich noch nicht so detailliert auf einzelne Spieler eingehen, man hat aber dennoch einige spannende Profile im Kader. Zumeist agierte die Mannschaft im 4-4-2, zeichnete sich dabei durch eine hohe Intensität und Bereitschaft gegen den Ball aus. Doch auch spielerisch entwickelte man sich deutlich weiter und konnte damit verletzungsbedingte Ausfälle sowie Abwesenheiten auffangen. Zur neuen Saison gilt es nun, den nächsten Schritt zu gehen und sich in der U17-Regionalliga zu behaupten. Wie schwer dies sein kann, hat in diesem Jahr die U16 von RB Leipzig erfahren, welche fast abgestiegen wäre und sich final nur dank der besseren Tordifferenz retten konnte. Letztlich sind drei NLZ-Mannschaften aus der U17-Regionalliga abgestiegen, besonders bitter ist es für Cottbus, da der starke 2011er-Jahrgang nun in der Landesliga ran muss. Über die Sinnhaftigkeit dieser Auf- und Abstiegsregelung kann man vortrefflich streiten, aber ich schweife ab.🫠
Das soll es in aller Kürze (hab es versucht) gewesen sein. Bei Fragen gern Bescheid geben. Wem die Ausführungen zu lang waren, der bekommt noch eine Kurzübersicht der Player to Watch. Zur U21 werde ich sicher nach dem letzten Spieltag auch noch ein paar Sätze schreiben.
2008: Nick Birnstein, Niklas Remus, Quentin Enold
2009: Filip Zahalka, Tim Großmann, Yannis Ludwig
2010: Nico Zimmermann, Marius Mellem, Luca Bruntsch, Malte Stapperfenne, Mateo Minge
Vielen Dank für deinen sehr ausführlichen und informativen Jahresbericht.
Was mich aber etwas stutzig gemacht hat, dass in unserer Jugend verschiedene Spielsysteme gespielt werden. Ich weiß dass man auch die fähigen Spieler dafür braucht, aber war es nicht zu Minges Zeiten als Sportdirektor das Ziel, dass man in allen Jugendmannschaften das gleiche Spielsystem, wie die Männermannschaft spielen wollte. Damit der Übergang vom Jugend- zum Erwachsenenfußball nicht zu groß ist.
Ich bilde mir ein dass das eine Aussage von Minge vor einigen Jahren war.
19.06.2026 - 19:44 Uhr
Die Aussage habe ich so auch noch im Kopf. Das findet aber definitiv nicht statt.
Jeder Trainer hat seine eigenen Vorstellungen und wie du schon sagtest, unterschiedliches Spielermaterial.
Jeder Trainer hat seine eigenen Vorstellungen und wie du schon sagtest, unterschiedliches Spielermaterial.
19.06.2026 - 20:07 Uhr
Zitat von Dynamite1701
Das ist dann aber nicht im Sinne des Vereins. Es erschwert den Übergang von Altersklasse zu Altersklasse und verringert im Endeffekt die Durchlässigkeit. Zu dem führt es zu einer erhöhten Abbrecher- und Abgängerrate, weil sich das auch nicht jeder Spieler antut. Zu guter Letzt gelingt es dem Verein so nicht, Spieler zu fördern, die sich an ein System angepasst und es so verinnerlicht haben, vom Jugend- bis zum Männerbereich. Es gibt natürlich auch gute Argumente dagegen. Eins hast du genannt. Aber insgesamt wäre ich da eher bei Ralf.
Zitat von Commodus
Die Aussage habe ich so auch noch im Kopf. Das findet aber definitiv nicht statt.
Jeder Trainer hat seine eigenen Vorstellungen und wie du schon sagtest, unterschiedliches Spielermaterial.
Die Aussage habe ich so auch noch im Kopf. Das findet aber definitiv nicht statt.
Jeder Trainer hat seine eigenen Vorstellungen und wie du schon sagtest, unterschiedliches Spielermaterial.
Das ist dann aber nicht im Sinne des Vereins. Es erschwert den Übergang von Altersklasse zu Altersklasse und verringert im Endeffekt die Durchlässigkeit. Zu dem führt es zu einer erhöhten Abbrecher- und Abgängerrate, weil sich das auch nicht jeder Spieler antut. Zu guter Letzt gelingt es dem Verein so nicht, Spieler zu fördern, die sich an ein System angepasst und es so verinnerlicht haben, vom Jugend- bis zum Männerbereich. Es gibt natürlich auch gute Argumente dagegen. Eins hast du genannt. Aber insgesamt wäre ich da eher bei Ralf.
Da würde ich an dieser Stelle gerne die gegenteilige Meinung zur Diskussion hinzufügen. Ein einheitliches Spielsystem von Nachwuchs- bis Männerfußball macht maximal dann Sinn, wenn es aufgrund der Vereinsphilosophie eine hohe Durchlässigkeit oder ein klares Commitment im Profibereich gibt (Bilbao/Ajax). Davon sind wir allerdings weit entfernt. Denn weder sind wir strukturell und vereinspolitisch in der Lage, eine Vielzahl an talentierten Jugendspieler in den Profibereich zu bringen (Bilbao), noch haben wir den Ruf und das Ausbildungsniveau sowie die langandauernde sportliche Sicherheit von Ajax. Wenn man ehrlich ist, sind wir 10 schlechte Spiele davon entfernt, dass der Trainer der Profiabteilung getauscht wird und man ggf. mit einer völlig neuen Grundformation und Spielidee agiert. Wenn ich von der U14 bis zur U21 aber nur 4-3-3 gespielt und trainiert habe, dann wird die Umstellung auf beispielsweise eine 3er/5er-Kette Zeit in Anspruch nehmen. Demzufolge finde ich es deutlich sinnvoller, dass die Jungs im Nachwuchsbereich mit verschiedenen Formationen konfrontiert werden, ohne dass darauf ein besonderer Fokus liegen sollte. Unterschiedliches Spielermaterial ist ein weiteres sehr relevantes Themenfeld. Viel wichtiger für die Entwicklung der Spieler ist aus meiner Sicht die enge Verzahnung zwischen den Mannschaften sowie die Vorgabe von klaren Spielprinzipien. Spiele ich aktiv oder eher abwartend? Wie ist mein Rückzugsverhalten und Gegenpressing? Welche Ideen/Lösungen verfolge ich den Spielphasen? Wenn man sich vereinsintern in diesen Punkten klare Prinzipien setzt und diese von den Profis bis in den Nachwuchsbereich anwendet, dann ist das deutlich zielführender, als die schlichte Formation. Frankreich und Deutschland spielen bei der WM beide im 4-2-3-1, die Spielweise ist aber eine völlig andere. Abgesehen davon ist dieser Punkt im heutigen Fußball ohnehin schwer umzusetzen, da er mit der Konstanz im Profibereich steht und fällt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Pasta1953 am 19.06.2026 um 20:09 Uhr bearbeitet
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