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Einkaufspolitik beim VfL

30.12.2010 - 09:14 Uhr
Einkaufspolitik beim VfL |#271
13.01.2012 - 11:03 Uhr
Zitat von mortiz:
Zitat
Ein Autobauer sollte Autos bauen und nicht versuchen Spitzenfussball zu spielen...

Schande über alle Werks-Scheichs-Mäzen Klubs... Auswärts kaum mehr als 300 Fans mitbringen, aber mit Geld die Liga aufmischen...

Ich weiß es passt nicht hier rein, aber ich musste das jetzt los werden..


Auch wenn er sich etwas in den Ton vergriffen hat, so unrecht hat er nicht.

Bundesligavereine sind Wirtschaftsunternehmen, die Einnahmen i.d.R. aus den drei Säulen Sponsoren, Fernsehgelder und Fans (Eintrittskarten und Merchandising) generieren. Und wie bei jedem Wirtschaftsunternehmen muss die Wirtschaftlichkeit gegeben sein, da ansonsten die Insolvenz droht.
Wird allerdings dauerhaft defizitär gewirtschaft und das Defizit durch primär durch eine einzigen Sponsor/Gönner ausgeglichen, entstehen für "normale" Fußballvereine wettbewerbliche Nachteile.
Zudem ist, in diesem Fall der VFL, in Auswärtsspielen ein unattraktiver Gast, wenn sie nur wenige Zuschauer mitbringen (bsp. an Eintracht Frankfurt 2009/2010 ca. 190 und 2010/2011 ca. 250 Auswärtsgäste). Schließlich sind die übrigen Vereine auf den Verkauf von Tickets angewiesen. Auch hier entsteht ein Wettbewerbsnachteil, wenn Vereine mit einer hohen Fanbasis finanziell sich nicht unter den ersten 18 halten können.

Aber dies scheint der Trend zu sein. Zumal in wenigen Jahren RB Leipzig in die Bundesliga stoßen wird und es werden in den nächsten 10 Jahren weitere hinzukommen.
Wer weiß ob wir dann noch mal Vereine wie St. Pauli, KSC in der Bundesliga sehen werden. Und Vereine wie SC Freiburg oder den FCK für immer aus der Bundesliga verschwinden werden!?


Im Prinzip hast du vollkommen Recht Mortiz. Was du allerdings in deiner Ausführung vollkommen ausgeblendet hast ist nicht die nationale Wettbewerbsfähigkeit, sondern die internationale.

International, insbesondere in den 4 anderen großen Ligen in England, Spanien, Italien und langsam auch in Frankreich wachsen Clubs, die du als wettbewerbsverzerrend hinstellst heran, die ihre Ligen international attraktiver machen. Für Spieler, wie auch für die Konsumenten. Insbesondere was die TV-Gelder und das Merchandising angeht sind bei diesen Vereinen höhere Einnahmen möglich, da sie sich international positionieren und nicht nur auf regionale Konsumenten angewiesen sind.

Das dieser Umstand nicht nur für den Club lukrativ ist, sondern auch für die Sponsoren brauche ich nicht weiter erörtern. Die Identifikation mit einem Verein, weil man aus dessen Stadt kommt ist eine schöne, aber leider auch tradierte Herangehensweise, da das Wachstum in diesem fall relativ limitiert ist. Insbesondere für Vereine aus kleineren Städten mit geringer Einwohnerzahl und eventuell großer Fanbasis eines rivalisierenden Vereins im Einzugsgebiet. Wolfsburg vs. Braunschweig/Hannover.

An dieser Stelle tut ein potenter Geldgeber, der eine internationale Positionierung und damit größere Skalierung der Erträge ermöglicht außerordentlich gut. Insbesondere wenn dadurch auch eine Win-Win Situation für den Geldgeber geschaffen wird(Marketing). Die 100% Beteiligung sichert zudem getätigte Investitionen und eine gewisse Kontrolle.

Der internationale Aspekt ist, wie du nun erkennen solltest, der springende Punkt. Hier ist durch eine gute Mannschaft mit bereits etablierte Marken (Starspieler) eine Möglichkeit gegeben einen an sich langweiligen Verein interessant zu machen und eine eigene Marke (VfL Wolfsburg) herzustellen. Dieser zweite Prozess ist allerdings langwierig und muss mit großen Investitionen hergestellt werden. Internationales Marketing mit der Hilfe von bereits etablierten Marken ist nie günstig. Ist dieser Prozess allerdings erfolgreich, dann sollten weitere Investitionen sinken, wenn nicht sogar überflüssig werden. Nachhaltiger Erfolg verbunden mit starker, emotional aufgeladener Marke würde anziehend wirken. Auf Spieler, Konsumenten und zusätzliche Sponsoren, die wiederum die finanzielle Basis für den Verein stärken und dem Inhaber und Hauptsponsor erlauben seinen Investitionsanteil herunterzuschrauben.
Einkaufspolitik beim VfL |#272
13.01.2012 - 11:40 Uhr
Wir beim FCK würden noch gern Bilek, Rivic, Micanski, Vermouth verkaufen.... kann FM nicht die 4 im Paket kaufen ??? es würde doch bestimmt nicht auffallen, oder ?

•     •     •

TM.de, seit 2005 dabei :-)

... wer Schreibfehler findet, darf sie gern behalten
Einkaufspolitik beim VfL |#273
13.01.2012 - 12:01 Uhr
Zitat von Roede_Orm:
Wir beim FCK würden noch gern Bilek, Rivic, Micanski, Vermouth verkaufen.... kann FM nicht die 4 im Paket kaufen ??? es würde doch bestimmt nicht auffallen, oder ?


Wenn du uns jetzt auch noch verrätst wer das ist!? ;)
Einkaufspolitik beim VfL |#274
13.01.2012 - 12:06 Uhr
Der Thread hier kann zu, Wolfsburg hat gar keine Einkaufspolitik.
Einkaufspolitik beim VfL |#275
13.01.2012 - 12:15 Uhr
Zitat von DritteHalbzeit:
Ich wollte hier keinen VFL Anhänger persönlich angreifen, aber das was in eurem Klub läuft ist teilweise noch dubioser, als es bei ManCity ist. Und als Herzblut Fan, wie ich es nunmal bin, geht es mir einfach aufn Zeiger, jeden Tag eine neue Meldung aus WOB zu hören, das erneut 8,5 € Mio. in den Spieler "Viktor Ikpeba" investiert werden.
Es ist doch nicht mehr normal, FM transferiert zum großen Teil Nobodys, zudem noch viele weitere Ausländische Spieler für viel viel Geld.
Das diese auch nicht alle eine Sprache sprechen, tut dem Mannschaftsgefüge, wie wir alle wissen nur zum Guten bei ;-)

Und der ganz große Haken an der Sache, eine Stadt wie Wolfsburg, mit ihrem Traditionsreichen VFL. So kann es weiter gehen in der Bundesliga bzw. in Europa, Geil.
Aber das ist ja nichts neues, ich wollte lediglich meinen Unmut bekunden, auch im Ton habe ich mich nicht vergriffen, schließlich geht es doch hier um die Einkaufspolitik des VFL.

Good Night Green White.


Nicht ein einziger Spieler hat 8,5 Millionen € gekostet.
Und wenn es für dich Nobodies sind, dann ist das für dich eben so. Wenn man sich aber auch mal anschauen würde, wer da kommt, sieht es wieder anders aus.
Zumindest die Spieler, die für die erste Elf vorgesehen sind (Vieirinha, Sio, Rodriguez, Lopes) sind entweder gestandene Spieler und Publikumslieblinge oder absolut aufstrebende Spieler und Leistungsträger, für die alle Kenner der Ligen nur Lob übrig haben.

Vielleicht scoutet Magath auch einfach besser als so manch ein TM-Experte.

Die Transferpolitik von Magath vor allem im Sommer lässt sich definitiv kontrovers diskutieren, aber wenn man immer nur kommt und sowas

Zitat
[...] jeden Tag eine neue Meldung aus WOB zu hören, das erneut 8,5 € Mio. in den Spieler "Viktor Ikpeba" investiert werden. [...]


hinterlässt, braucht man sich nicht wundern, wenn das nicht auf Gegenliebe stößt. Glaub mir, du bist nicht der erste, der soetwas hier schreibt und so manch ein TV-Reporter findet es scheinbar auch ziemlich witzig, darüber zu scherzen.
Einkaufspolitik beim VfL |#276
13.01.2012 - 12:21 Uhr
Zumal Viktor Ikpeba ein Topspieler war, der allerdings beim BVB nicht klargekommen ist, weil er eine schwerkranke Frau hatte, die kurze Zeit später sogar verstorben ist. Vermutlich bist du aber zu jung, um das zu wissen und hast nur irgendwo einen Fetzen aufgeschnappt, mit dem du hier den Molly zu machen gedenkst.
Einkaufspolitik beim VfL |#277
13.01.2012 - 12:38 Uhr
Zitat von Bankwaermer87:
Zitat von DisastaXXL:

Im Prinzip hast du vollkommen Recht Mortiz. Was du allerdings in deiner Ausführung vollkommen ausgeblendet hast ist nicht die nationale Wettbewerbsfähigkeit, sondern die internationale.

International, insbesondere in den 4 anderen großen Ligen in England, Spanien, Italien und langsam auch in Frankreich wachsen Clubs, die du als wettbewerbsverzerrend hinstellst heran, die ihre Ligen international attraktiver machen. Für Spieler, wie auch für die Konsumenten. Insbesondere was die TV-Gelder und das Merchandising angeht sind bei diesen Vereinen höhere Einnahmen möglich, da sie sich international positionieren und nicht nur auf regionale Konsumenten angewiesen sind.


Naja wenn du mit der spanischen Liga das Finanzgebaren des Vfl rechtfertigen möchtest, dann muss ich als Leser schon sehr an deiner Beweiskette zweifeln. Die spanische Liga, deren Attraktivität maßgeblich von den zwei Zugpferden Barca und Real abhängt, ist insgesamt mit rund 4(!) Milliarden Euro verschuldet. Gehaltszahlung werden von den kleineren Clubs kaum noch getätigt, sodass die Vereine den Spielern rund 50 Millionen Euro schulden (Bsp. Markus Rosenberg, ausgeliehen von werder an Racing Santander, musste sein Gehalt bei der Fifa einklagen). Eine Liga, deren Meisterschaft unter zwei Klubs ausgemacht wird, kannst du kaum als Vorbild für internationale Attraktivität nennen...


Ja, aber habe ich Racing Santander als Beispiel angeführt. Dieser Verein ist wohl eher der alten Generation zuzuschreiben. Real Madrid, Barca, Malaga sind wohl eher die Beispiele auf die ich abgezielt habe. Nicht, dass der VfL sich auf deren, insbesondere Madrids und Barcas, Level befindet.
Meine Argumentationskette sollte jedoch darauf abzielen, dass der VfL langfristig gesehen eine gewisse Konkurrenz, bzw. eine ähnlich starke Marke, etablieren möchte/muss um international erfolgreich zu werden. Sportlich, wie auch finanziell. Das wiederum hängt damit zusammen, dass eben beides zusammengehört und nicht einzeln erzielbar ist.

Zu deiner Argumentation mit der hohen Verschuldung. So ist es doch so, dass die entsprechenden Vereine sich fianziell übernommen haben, weil ein potenter Geldgeber/Inhaber/Sponsor gefehlt hat. Es ist hier in Wolfsburg nicht so, dass der VfL dieses auch tut. Der VfL hat diesen potenten Inhaber, der entsprechende Investitionen finanziert.

Verschuldung entsteht ja durch Schulden, wie der Begriff Verschuldung ja schon sagt. So, und nun sage mir bitte wie hoch die Schulden des VfLs sind. Danke! Ich freue mich auf deine Antwort.
Einkaufspolitik beim VfL |#278
13.01.2012 - 12:45 Uhr
Zitat von DritteHalbzeit:
Zitat von Hammerhai84:
Zumal Viktor Ikpeba ein Topspieler war, der allerdings beim BVB nicht klargekommen ist, weil er eine schwerkranke Frau hatte, die kurze Zeit später sogar verstorben ist. Vermutlich bist du aber zu jung, um das zu wissen und hast nur irgendwo einen Fetzen aufgeschnappt, mit dem du hier den Molly zu machen gedenkst.


Ich brauch mich nicht im Internet zu profilieren und will hier auch keinen Molly machen, aber anscheinend kann man hier keine Kritik vertragen.
Und Ikpeba sollte eine Sinnbildliche Metapher aufzeigen, aber wahrscheinlich bist du zu Jung, um das einzuordnen :-/


Dann kritisiere doch bitte richtig und schreibe nicht

Zitat
[...] jeden Tag eine neue Meldung aus WOB zu hören, das erneut 8,5 € Mio. in den Spieler "Viktor Ikpeba" investiert werden. [...]


wenn es nicht stimmt und auch mit Metaphorik nicht viel zu tun hat.

Und wenn du sachliche kritisieren willst, dann muss das

Zitat
Good Night Green White.


auch nicht sein.

Ich habe dir bereits aufgezeigt, dass es sich bei Vieirinha, Sio, Lopes und Rodriguez nicht um Nobodies handelt.
Einkaufspolitik beim VfL |#279
13.01.2012 - 14:24 Uhr
Also so wie ich das sehe ist das ganz einfach.

Jetzt wird wieder irgendwas zusammen gekauft, was kommt dabei raus? Nichts! Eine zusammengekaufte Mannschaft ist kein Team, da kann Magath 100 Spieler kaufen. Das muss er mal verstehen, nur scheint er ja der King von WOB zu sein...



Prognose: Auch mit den "Stars" wird der VFL eher gegen den Abstieg spielen wie für die Euro Quali. Denn der VFL hat doch so überhaupt kein Mannschaftsgeist. So nicht.

•     •     •

Wir sind die Lautrer, wir hassen Mainz,
in uns'rem Land sind wir die Nummer Eins,
uns're Farben sind rot-weiß-rot,
wir bleiben treu bis in den Tod,
olé olé...
Einkaufspolitik beim VfL |#280
13.01.2012 - 14:48 Uhr
Zitat von Pinkepanter:
Also so wie ich das sehe ist das ganz einfach.

Jetzt wird wieder irgendwas zusammen gekauft, was kommt dabei raus? Nichts! Eine zusammengekaufte Mannschaft ist kein Team, da kann Magath 100 Spieler kaufen. Das muss er mal verstehen, nur scheint er ja der King von WOB zu sein...



Prognose: Auch mit den "Stars" wird der VFL eher gegen den Abstieg spielen wie für die Euro Quali. Denn der VFL hat doch so überhaupt kein Mannschaftsgeist. So nicht.


Sehe ich nicht so. Sicher wird es ein paar Spiele brauchen, bis sich die Mannschaft zu 100% aneinander gewöhnt hat, aber gegen den Abstieg werden wir nicht spielen.

•     •     •

Gemeinsam für den VfL!!
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