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Ex-Lautrer

31.07.2015 - 09:17 Uhr
Ex-Lautrer |#311
28.10.2021 - 20:23 Uhr
Dieses Pourié-Interview auf Magenta habe ich mir jetzt auch mal zu Gemüte geführt.

Für mich spricht in diesem Interview einfach nur ein salbungsvoll daherredender Unschuldsengel, der sich dort, wo er mal die Karten auf den Tisch legen sollte, in halb ausgesprochenen Andeutungen verliert. Und zwar sind diese Karten so halb aufdeckt, dass zielgenau der Andere schlecht aussieht. Politiker können das auch ganz gut. Generell: Gut reden kann er, der Herr Pourié. Das kann er wirklich. Aber vieles davon wirkt auf mich nicht halb so authentisch wie er sich gerne darstellt. Und der Grundtenor ist irgendwie immer: Bei Konflikten, in die er verwickelt war, sind immer die anderen diejenigen, die seltsam drauf gewesen sind. Und er war ja eigentlich immer nur er selbst. Und damit kamen andere offenbar nicht klar. Sonderlich viel Selbstreflektion kommt da bei ihm nicht rüber. Und wir sind doch alle lang genug auf der Welt, um schon erlebt zu haben, dass auch uns jemand auf genau diese Weise schlecht gemacht hat und dass uns das sicher nicht gefallen hat oder sogar schmerzlich für uns war.

Und spätestens in dem Moment, in dem er einem Trainer, der letzte Saison einem zuvor verloren und hilflos wirkenden FCK im Abstiegskampf den Ar… gerettet hat, ziemlich deutlich die Fachkompetenz abspricht… - So, so, der Aufstieg von Eintracht Braunschweig hatte also mit dem Trainer Antwerpen nicht sonderlich viel zu tun. Hey Leute, spätestens in diesem Moment müsste doch auch der letzte von uns merken, dass es hier nur um das erneute Auffackeln eine persönliche Fehde geht und sonst um gar nichts. Man kann in einem Interview sicher auch einfach mal sagen: „Wir können uns halt nicht riechen“ – das wäre ehrlicher als alles andere gewesen. Aber dass man die nachweislichen Erfolge eines Menschen leugnet, mit dem man halt nicht kann, ist nichts anderes als billiger Revanchismus.

Dieses altkluge „Hättest du geschwiegen“, das er Marco Antwerpen hier so salbungsvoll an den Kopf wirft, gilt mindestens genauso sehr für ihn. Ja, mindestens genauso sehr.

Und das permanente Beweihräuchern der „tollen FCK-Fans“ ist nichts anderes als der Versuch, uns auf seine Seite der Fehde zu ziehen und bei uns Zweifel an demjenigen zu streuen, der ihn ausgemustert hat. Das ist so ne billige Masche: Antwerpen doof. Fans toll. Antwerpen doof. Fans toll. Antwerpen doof. Fans toll… Ist diese Absicht nicht deutlich zu erkennen, Leute? Mal ehrlich!

Es täte ihm ganz gut, wenn er einfach loslassen würde. Und uns täte es ganz gut, nicht dieses halb-subtil ausgestreute Gift in unsere Gedanken aufzunehmen. Ja, Marco Antwerpen ist ganz sicher auch ein Streithahn. Ja, und er hat damals öffentlich ein paar Worte über Pourié gesagt, die in der Schärfe nicht angebracht gewesen sind. Das war nicht richtig von ihm. Und ja, man kann auch sicher prima mit dem Menschen Antwerpen aneinandergeraten. Ich bin mir auch nicht wirklich sicher, ob er und ich geräuschlos zusammenarbeiten könnten. Aber trotzdem ist Marco Antwerpen in seiner Art viel ehrlicher und frontaler als derjenige, der dieses Ehrlich-und-Authentisch-Sein hier in den ersten 15 Minuten seines Interviews mindestens ein halbes Dutzend Mal für sich reklamiert hat.

Und dieses ewige „Ich bin so wie ich bin“ wirkt auf mich schon recht narzisstisch.

Es ist okay, dass er jetzt woanders ist. Ich wünsche ihm dort viel Erfolg. Und wenn er am Samstag gegen uns treffen sollte, dann komme ich auch damit klar.

•     •     •

"And what can I tell you, my brother, my killer?
What can I possibly say?
I guess that I'll miss you. I guess, I'll forgive you.
I'm glad you stood in my way.
If you ever come by here for Jane or for me -
Well, your enemy's sleeping. And his woman is free.
Yes, and thanks for the trouble you took from her eyes.
I thought it was there for good - so I never tried."
(Leonard Cohen)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Vic Dorn am 28.10.2021 um 20:31 Uhr bearbeitet
Ex-Lautrer |#312
28.10.2021 - 21:29 Uhr
Zitat von Friemersheimer

Unrecht hat er ja nicht. Braunschweig ist trotz Antwerpen und nicht wegen Antwerpen aufgestiegen. Das werden dir die Fans von Braunschweig bestätigen.


Das können die Fans gerne machen. Dafür sollte man sollte den Umstand, dass Antwerpen außer in Würzburg überall gute bis sehr gute Ergebnisse erzielt hat, nicht ignorieren. Es gibt auch Spieler, die sagen, dass der FCK 98 nicht wegen Rehhagel Meister geworden ist, was man wohl auch ins Reich der Fabel verweisen kann. Bei allen Defiziten Rehhagels hatte der schon ein Händchen sowohl für spezifische taktische Maßnahmen als auch für Menschenführung. Das würde ich Antwerpen auch mal attestieren, denn von nix kommt nix. Pourié wiederum hatte überall Probleme, außer in England, wo man ihn wohl nicht ausreichend gut verstand.

Beste Grüße
Lullaby
Ex-Lautrer |#313
30.10.2021 - 18:37 Uhr
Man kann ja von Marvin Pourié und seinen Aussagen halten, was man will. Aber wenn ich mir hier die Kommentare anschaue, dann komme ich zur Erkenntnis, dass Spieler wie Demir Hotic, Wutti Wuttke oder Ciri Sforza bei uns heute keine Chance mehr hätten.

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Autoritäre Herrschaft braucht keine Superschurken, die sie von langer Hand planen. Sie ist schlichtweg die bequemste Art, Komplexität zu reduzieren.
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Das Leben ist die Schule, der Schmerz ist der Lehrer.
Ex-Lautrer |#314
31.10.2021 - 09:42 Uhr
Zitat von Keoma
Zitat von Devil_till_Death

Man kann ja von Marvin Pourié und seinen Aussagen halten, was man will. Aber wenn ich mir hier die Kommentare anschaue, dann komme ich zur Erkenntnis, dass Spieler wie Demir Hotic, Wutti Wuttke oder Ciri Sforza bei uns heute keine Chance mehr hätten.

Naja, wenn man die Klappe übermäßig weit aufreißt, muss man halt auch entsprechend Leistung bringen.
Bei Sforza hat es daher auf höherem Niveau bei Bayern und in Italien dann ja auch nicht geklappt. Bei den anderen zwei kann ich mich nicht daran erinnern, dass sie Quertreiber in der Mannschaft waren. Ist aber auch schon lange her.

"Quertreiber" ist sowohl bei Sforza als auch bei Wuttke und Hotic das falsche Wort. Alle haben in Krisensituationen den Mund aufgemacht und Tacheles geredet, wenn der Erfolg gefährdet war. Und ich bin mir immer noch sicher, dass der FCK 2006 nicht abgestiegen wäre, hätte man Sforzas Warnungen ernst genommen und ihn nicht suspendiert. Der hatte gerade in Kaiserslautern immer ein sehr feines Gespür, wenn irgendwo Sand im Getriebe war. In Zeiten, in denen es lief, hast du auch nichts von ihm gehört - zumindest nichts Negatives. Bei ihm stand auch immer der Erfolg im Vordergrund und nicht sein Ego.

Bei Pourie ist das meines Erachtens anders. Bei ihm steht das Ego so stark im Vordergrund, dass es zwangsläufig zu Problemen mit ihm kommen muss. Wenn es in der Mannschaft läuft, er aber nicht spielt, wird es für jeden Trainer unbequem mit dem Ergebnis, dass der Erfolg auf dem Spiel steht. Und das dürfte bei Marco Antwerpen nicht anders gewesen sein. Wobei Antwerpen auch ein sehr feines Gespür für die Mannschaft hat. Und ein Marvin Pourie kann da nur Unruhe reinbringen.

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You want it darker
We kill the flame

Leonard Cohen (1934-2016)
Ex-Lautrer |#315
31.10.2021 - 10:07 Uhr
Ob Narzissmus nun eine Persönlichkeitsstörung ist oder nur eine „besondere“ Wesenesart kann und darf trefflich diskutiert werden. aber die besonderen Eigenheiten des Narzissten sind hinlänglich beschrieben:

- Bedürfnis nach Anerkennung und Bewunderung
- fehlendes Einfühlungsvermögen in andere Personen
- ausgeprägter Mangel Kritik an der eigenen Person zu akzeptieren, einhergehend mit der Unfähigkeit zur Selbstreflektion

Pourie hat seine Chance bekommen beim FCK, aber nicht genutzt. Sportlich mag das gepasst haben, aber besonders der dritte Spiegelpunkt war wohl und ist wohl, so zeigtest auch das Interview, eines der wesentlichen Hinderungsgründe, das der Mann länger irgendwo verweilen darf.

Und bitte nichts von „besonderem Charakter“ oder „Ecken und Kanten“. Eines der obersten Aufgaben von Vorgesetzten ist es, für eine ausreichende Team Hygiene zu sorgen. Und wenn eine Person ein permanenter Entzündungsherd für Probleme im Team ist, dann gehört er entfernt. Sonst hat der Vorgesetzte versagt und das Team zerfällt.

Aus meiner Sicht:

1.: alles richtig gemacht an dem Punkt, FCK!
2.: immer noch nichts dazu gelernt, Herr Pourie

Viele Grüße von der Galerie

Walldorf und Stadler
Ex-Lautrer |#316
31.10.2021 - 10:18 Uhr
Zitat von bahli77

"Quertreiber" ist sowohl bei Sforza als auch bei Wuttke und Hotic das falsche Wort. Alle haben in Krisensituationen den Mund aufgemacht und Tacheles geredet, wenn der Erfolg gefährdet war.


Wolfram Wuttke hat meines Wissens den Mund vor allem aufgemacht, um sich alkoholische Getränke zuzuführen. Ein Erfolgsmensch war der sicher nicht, denn vom Talent her hätte es für wesentlich mehr gereicht. Jemand wie Wuttke ist im heutigen Profigeschäft definitiv verloren.

Zu Hotic kann ich diesbezüglich wenig sagen. Der hat seine Leistung gebracht, war unangenehm bis grob unsportlich auf dem Platz, aber das waren andere, die heute Kultstatus genießen, auch. Ob der intern ein Mundaufmacher war, keine Ahnung.

Sforza hat Probleme meines Wissens immer sachlich angesprochen. Mir wäre neu, dass er sich gegenüber Mitspielern jemals ernsthaft respektlos verhalten hätte. In wie weit es richtig ist, beim Vorstand gegen einen überforderten Henke zu intervenieren oder Rehhagel öffentlich aufzufordern, Trainingsmethoden und Taktik zu modernisieren, kann man sicherlich diskutieren. Inhaltlich lag er meines Erachtens in beiden Punkten richtig, auch wenn Rehhagel seine Defizite durch seine Stärken problemlos kompensieren konnte.

Beste Grüße
Lullaby
Ex-Lautrer |#317
31.10.2021 - 12:11 Uhr
Da ich selbst seit Jahrzehnten Teams leite, kann ich sehr gut abschätzen, was sich da gesellschaftlich geändert hat - die Domäne (Wissenschaft, Organisationsberatung, Fußball etc.) spielt dabei nicht die dominierende Rolle.

Dass heute das Team im Vordergrund steht, bedeutet keineswegs, dass "Ecken und Kanten" nicht mehr gefragt wären; auch "Führung" bleibt genauso wichtig wie früher. Was sich radikal geändert hat, sind die Modalitäten, in der diese Qualitäten und Funktionen für ein Team nutzbar gemacht werden können. Und da ist es in der Tat so, dass es für Egomanen immer schwieriger wird.

Emotionalität ist weiterin gefragt, ihr Heraussprudeln a'la Tourette-Syndrom aber keineswegs. Es kommt nicht nur darauf an, "die Wahrheit" zu sagen, sondern dies in sozial kompetenter und für Deine Kolleg:innen annehmbarer Weise zu tun. Wenn ich heute mit Menschen Anfang/Mitte 30 zusammenarbeite, merke ich immer, wie irritiert die sind, wenn man ihnen nicht in einer Weise entgegentritt, für die wir noch gar kein richtiges Vokabular haben: "höflich-korrekt" wäre passend, wenn es nicht so nach Spießigkeit, Aufgesetztheit und dem Verbergen der eigentlichen Gestimmtheit klingen würde. Das ist aber gar nicht gemeint. Aber gegenseitige Rücksichtnahme und Unterstützung, Wertschätzung und Perspektivübernahme sind eben keine "Sekundär"- sondern Primärtugenden für kollaboratives Arbeiten. Auch darin kannst Du ein "echter Typ" sein, das bedeutet dann aber zum Beispiel nicht, sich so wie damals Ehrmann und Wagner gegenüber Klose im Kraftraum zu äußern. Das ist heute ein absolutes No Go - und zwar völlig zurecht und bedeutet überhaupt nicht, man dürfe sich nur noch aalglatt-angepasst verhalten.

Mit den "echten Tpen" von früher würde ich heute privat kein Bier mehr trinken gehen! Und mit denen, die das heute noch so inszenieren, erst recht nicht.

Was Sforza angeht, dürfte eher die Frage sein, ob er mit seiner Kritik mit offenem Visier oder hinterhältig-intrigant tuschelnd und Fäden ziehend umgegangen ist. Letzteres ist halt genauso ein No Go, intuitiv traue ich ihm ein solches Verhalten aber durchaus zu.

Heute steht das kollaborative Arbeiten im Team absolut im Vordergrund! Die Beiträge der einzelnen müssen ineinanderfließen: Der eine sagt "2 - 4 -6" und der nächste hat die Regel intuitiv verstanden und setzt die Aktion mit "8 - 10 - 12" fort. Keiner trommelt sich danach gegen die Brust, keiner küsst das Wappen, niemand läuft nach erzieltem Tor zum Jubel von seinen Mitspielern weg, sondern selbstverständlich zum Assistgeber und den anderen Mannschaftskameraden hin. Jeder weiß, dass er ohne die Kollegen nicht erfolgreich sein kann.

Alles super-neu? Nein, natürlich nicht. "11 Freunde müsst ihr sein" ging ja auch schon in diese Richtung. Der Unterschied ist vielleicht, dass das heute ein integraler Bestanteil des beruflichen Kompetenzprofils und nicht mehr so stark mit dem Privatleben verknüpft ist. Aber das weiß ich nicht wirklich.

Ich weiß diese Entwicklung sehr zu schätzen! Man könnte jetzt noch vieles dazu schreiben, wie sich das Führungsverhalten dadurch verändert hat, aber dann wird der Beitrag endgültig zu lang. Aber auch da geht es um respektvolle Kommunikation: Anschreien und Zusammenstauchen eines Kollegen wird von diesem auch von einem "Führungsspieler" (wie auch vom Trainerteam) keineswegs mehr so selbstverständlich hingenommen wie noch annodazumals - und zieht jetzt häufiger nachträgliche Aussprachen und auch Entschuldigungen nach sich. Der sozialkommunikative Preis für so etwas steigt einfach - und das ist auch gut so!

Wer glaubt, dies alles ginge auf Kosten der "Authentizität" sollte sich mal ganz kurz verinnerlichen, dass diese "Authentizität" immer lediglich das Recht des Stärkeren war. Alle anderen mussten immer schon "höflich" sein und durften das Maul nicht aufreißen. Vom Pausenhof bis zum Profi-Fußball.

Wenn Pourie das nicht rafft, dann kommt bei ihm halt so eine Wandervogel-Berufsbiographie bei raus, weil niemand ihn über längere Zeit im Team haben will. Im Gegensatz dazu habe ich bei Klinge durchaus den Eindruck, dass er da die Kurve noch rechtzeitig gekriegt hat und daher auch zunehmend in die Mannschaft integriert ist. Könnte mir bei ihm aber gut vorstellen, dass er da den Preis in Form von Aussprachen und notwendig werdenden Entschuldigungen gegenüber dem ein oder anderen Mannschaftskollegen in der jüngeren Vergangenheit auch schon mehrfach entrichten musste, sich aber im Endeffekt als lernfähig erwiesen hat.

Ich finde diesen Wertewandel sehr gut!

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nginx

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Newtrial am 31.10.2021 um 12:14 Uhr bearbeitet
Ex-Lautrer |#318
02.11.2021 - 00:27 Uhr
Zitat von LP_lunae
Interessant für mich, dass Antwerpen das Thema Pourie auch nach dem Spiel im Interview recht schnell wegkommentiert, dafür aber Zimmer extrem angepisst war, dass ausgerechnet eben jener Pourie getroffen hat.
Da denke zumindest ich direkt wieder an das hier auch schon vielzitierte Mannschaftsklima.


Antwerpen macht das clever. Pourie ist ja dafür bekannt, dass er Ansagen raushaut, hat er bei uns ja auch gemacht. Du hast halt ne Chance von 50/50 das es zutrifft. Bei uns hat er sich in die Nesseln gesetzt mit seinen Experten-Tipps in Würzburg hats halt mal für ihn geklappt. Beim nächsten mal wird er sich vermutlich wieder in die Nesseln setzen. So ist das halt mal im Leben.
Ich persönlich mag Pourie als Spieler, aber nicht für das was er manchmal von sich gibt, da würde ich mich persönlich deutlich mehr zurückhalten. Zumal manchmal weniger sagen bzw. nichts zu sagen mehr Gewicht hat, als wenn man da ein Mega-Fass aufmacht. Ich glaube auch nicht, dass Pourie ein wirklich schlechter Mensch ist, dass er jemand ist, mit dem man anecken kann durchaus. Aber auch dies hat manchmal seine Vorteile.
Ex-Lautrer |#319
09.12.2021 - 22:20 Uhr
Bitte nicht den - berechtigten und ehrenhaften - Hinweis auf Jensen zum Anlass nehmen und hier näher über die WM diskutieren. Bei Bedarf können wir einen eigenen Thread dazu machen, aber der Ex-Lautrer hat damit für mich zu wenig zu tun.
Ex-Lautrer |#320
16.12.2021 - 11:25 Uhr
Zitat von BetzeFan93
Ich lach mich schlapp. Laut Artikel wollte Aachen aufsteigen, spielt aber jetzt um den Abstieg in die Oberliga und der Hauptgrund der Entlassung war die Trainerentscheidung. Der Aufssichtsrat von Aachen wollte das der Trainer fliegt, aber Bader hat nicht losgelassen und sich bis zum Schluss für den Trainer eingesetzt und lieber seinen eigenen Kopf riskiert als den Trainer zu feuern.
Aachen kann sich nicht beschweren das es so gekommen ist, denn das sind wirklich 1 zu 1 die Parallelen zum FCK.
Es ist unfassbar zweimal nacheinander wegen den selben Fehler bei 2 verschiedenen Vereinen zu fliegen.
Aachen wollte Bader, sie bekamen den Bader.


Entschuldigung, aber da muss ich ganz klar mein Veto einlegen! Woher kommt diese falsche Info das man um den Aufstieg spielen wollte? Dieses völlig unrealistische Ziel hat hier niemand ausgegeben! Das wäre auch völlig Realitätsfremd gewesen! Bader zu verpflichten war wohlmöglich der Gnadenstoß zum endgültigen Desaster. Was Bader hier für einen Kader in Zusammenarbeit mit einem überforderten Trainer Helmes zusammen gestellt hat, ist eine Frechheit. Bader und Helmes haben sich teils von ehemaligen Namen blenden lassen. Diese beweisen aber seit geraumer Zeit, das ihre beste Zeit schon länger zurück liegt. Eine Mannschaft will ich diesen unausgewogenen Kader gar nicht nennen. Weil wäre es eine Mannschaft, würde man gegen den negativen Trend ankämpfen. Stattdessen sieht man ehemalige Zweitliga Profis wie Gartner, die sich in ihr Schicksal ergeben und die Grundtugenden des Fussballs völlig vermissen lassen. Woher diese hämische Freude kommt, bleibt mir unerklärlich. Aber wenn man sich damit besser fühlt, bitte schön! Ich kann nur für mich sprechen! Von meiner Seite aus gab es keine hämische Freude, oder etwas in der Art als Kaiserslautern in die 3. Liga abgestiegen ist! Im Gegenteil! Es tat mir leid einen Traditionsverein wie den FCK in die 3. Liga abstürzen zu sehen. Aber jeder sieht das halt aus seiner Sichtweise. Ich wünsche eurem FCK auf jeden Fall nur das Beste, und bin froh das Bader in Aachen nicht mehr im Amt ist!

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Es ist in der Verantwortung des Spielers, seine Rolle zu akzeptieren und in seiner Rolle auf zu blühen. (Werner Fuchs)
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