Ex-Lautrer
31.07.2015 - 09:17 Uhr
25.07.2021 - 15:09 Uhr
Auf Sandhausens Bank zu Beginn des Spiels heute:
Biada, Linsmayer, Sickinger, Esswein, Ouahim.
Dazu Bachmann in der Start11
Ist der Plan hinter unsrer Transferpolitik ggf. irgendwann einfach das FCK-Wappen ans Sandhausenstadion zu hängen, in Liga 2 anzutreten und keiner merkts?
Biada, Linsmayer, Sickinger, Esswein, Ouahim.
Dazu Bachmann in der Start11
Ist der Plan hinter unsrer Transferpolitik ggf. irgendwann einfach das FCK-Wappen ans Sandhausenstadion zu hängen, in Liga 2 anzutreten und keiner merkts?
12.08.2021 - 23:29 Uhr
Ich halte ihn für einen ziemlich selbstherrlichen Menschen, der seine stark subjektiv gefärbte Sichtweise sehr gern als objektive Wahrheit verkauft und andere Menschen, die zum Teil erfolgreicher als er waren (z. B. Erich Ribbeck), gerne in ein schlechtes Licht rückt. Ist nur meine eigene nicht sehr maßgebliche Meinung, aber ich bin nicht unglücklich darüber, dass er nach seiner aktiven Laufbahn keine wesentliche Rolle mehr beim FCK gespielt hat.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Vic Dorn am 12.08.2021 um 23:33 Uhr bearbeitet
31.08.2021 - 14:25 Uhr
Hallo zusammen,
ich habe am Samstag, familiär bedingt, das Spiel Wehen-Wiesbaden gegen den FC Magdeburg live vor Ort verfolgt. War eine mega Fußballspiel mit einigen Ex-Lautrern im Einsatz.
Leon Bell-Bell: Hat bei uns in der Jugend / Amateure gespielt und eine sehr solide Leistung im linken Mittelfeld gezeigt.
Baris Atik: Bei uns habe ich ihn verflucht, er war aber der sogenannte Unterschiedsspieler und ist in der ersten Halbzeit immer wieder in die Spitze gegangen. Der Pass zum 0:1 auch überragend. In der zweiten Halbzeit etwas abgebaut, aber trotzdem ein ganz starkes Spiel von ihm!
Luca Schuler: Hat bis zur U17 bei uns gespielt und war auch der Grund warum ich dort war
Wurde in der 73.Minute eingewechselt und hat das 2:3 mit tollem Willen vorbereitet und das 2:4, mit einem schnellen Konter, selbst erzielt.
Sascha Mockenhaupt: Auch ein ganz starkes Spiel von ihm! Hat sich nach dem Rückstand, und in der Phase nach dem 2:2, immer wieder über rechts vorne eingeschaltet und sehr gute Flankenbälle (aus vollem Lauf) gebracht. Auch von der Mentalität her ist er vorangegangen und war Wehens Führungsspieler auf dem Platz.
Gino Fechner: Ist in der ersten Halbzeit ordentlich mit der Defensive von Wehen mit geschwommen und hatte Probleme in der Rückwärtsbewegung. Handelfmeter versucht, der aber niemals ein Elfmeter war.
Ansonsten geile Stimmung der Magdeburg Fans und tatsächlich Bier mit Stoff
Gruß,
Taffarel79
ich habe am Samstag, familiär bedingt, das Spiel Wehen-Wiesbaden gegen den FC Magdeburg live vor Ort verfolgt. War eine mega Fußballspiel mit einigen Ex-Lautrern im Einsatz.
Leon Bell-Bell: Hat bei uns in der Jugend / Amateure gespielt und eine sehr solide Leistung im linken Mittelfeld gezeigt.
Baris Atik: Bei uns habe ich ihn verflucht, er war aber der sogenannte Unterschiedsspieler und ist in der ersten Halbzeit immer wieder in die Spitze gegangen. Der Pass zum 0:1 auch überragend. In der zweiten Halbzeit etwas abgebaut, aber trotzdem ein ganz starkes Spiel von ihm!
Luca Schuler: Hat bis zur U17 bei uns gespielt und war auch der Grund warum ich dort war
Wurde in der 73.Minute eingewechselt und hat das 2:3 mit tollem Willen vorbereitet und das 2:4, mit einem schnellen Konter, selbst erzielt. Sascha Mockenhaupt: Auch ein ganz starkes Spiel von ihm! Hat sich nach dem Rückstand, und in der Phase nach dem 2:2, immer wieder über rechts vorne eingeschaltet und sehr gute Flankenbälle (aus vollem Lauf) gebracht. Auch von der Mentalität her ist er vorangegangen und war Wehens Führungsspieler auf dem Platz.
Gino Fechner: Ist in der ersten Halbzeit ordentlich mit der Defensive von Wehen mit geschwommen und hatte Probleme in der Rückwärtsbewegung. Handelfmeter versucht, der aber niemals ein Elfmeter war.
Ansonsten geile Stimmung der Magdeburg Fans und tatsächlich Bier mit Stoff
Gruß,
Taffarel79
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Taffarel79 am 31.08.2021 um 14:27 Uhr bearbeitet
13.09.2021 - 00:13 Uhr
Es sollte denke ich im Allgemeinen nicht darum gehen, dass man konkret Pourie nicht gehalten hat, sondern viel mehr darum, dass man keinen adäquaten Ersatz für ihn geholt hat. Theoretisch könnte Kiprit irgendwann in eine solche Rolle schlüpfen, scheinbar braucht er aber noch eine gewisse Zeit dafür, die wir aber kaum haben.
Und Pourie an seinen zehn Toren zu messen finde ich schlicht falsch. Man muss schon auch beachten, was Pourie für das Spiel getan hat. Ein Hanslik beispielsweise hat dank eines Pouries relativ brauchbar gescored, dass sollte man schon nicht ignorieren. Abgesehen davon sollten wir nicht so reden, als wären zehn Saisontore durch einen Spieler mal eben schnell geschossen, aus dem aktuellen Kader frage ich mich ernsthaft, wer das in der Konstellation diese Saison schaffen soll.
Und Pourie an seinen zehn Toren zu messen finde ich schlicht falsch. Man muss schon auch beachten, was Pourie für das Spiel getan hat. Ein Hanslik beispielsweise hat dank eines Pouries relativ brauchbar gescored, dass sollte man schon nicht ignorieren. Abgesehen davon sollten wir nicht so reden, als wären zehn Saisontore durch einen Spieler mal eben schnell geschossen, aus dem aktuellen Kader frage ich mich ernsthaft, wer das in der Konstellation diese Saison schaffen soll.
20.09.2021 - 18:09 Uhr
Zitat von Roon_Bub
Der DFB hat die Freigabe erteilt und morgen soll Kuntz den Vertrag als Nationaltrainer der Türkei unterschreiben.
Da wünsche ich mal gutes Gelingen.
Der DFB hat die Freigabe erteilt und morgen soll Kuntz den Vertrag als Nationaltrainer der Türkei unterschreiben.
Da wünsche ich mal gutes Gelingen.
Heute ist Kuntz duvorgestellt worden. Will eigentlich nichts sagen, aber der Satz “fühlt sich an wie nach Hause kommen" hat er daß damals nicht bei uns gesagt und auch beim DFB gesagt wie er vorgestellt wurde
Denke Er muss vorsichtig sein mit seiner Wortwahl irgendwann klingt es nur noch abgedroschen, und nicht mehr echt.
Ansonsten viel Erfolg in der Türkei....
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Fck_Fan am 20.09.2021 um 18:11 Uhr bearbeitet
04.10.2021 - 09:28 Uhr
Ich hatte mich eben mal ein wenig mit den Ex-Lautern beschäftigt, die uns vor der Saison verlassen haben, da ich am Wochenende noch das Sandhausen Spiel unter Schwartz und mit Bachmann geschaut hatte. Sickinger, den ich eigentlich sehen wollte, kam bei der 1:6 Klatsche gegen den KSC nicht zum Einsatz.
In dem Zusammenhang habe ich mir mal die ganzen Abgänge vor der Saison angeschaut, vielleicht interessiert es den ein oder anderen auch, wobei ich größtenteils nur die Statistiken bewerten kann:
Esmel (RW Koblenz, RL Südwest): Nach seiner schweren Verletzung ist es ihm gegönnt, endlich wieder auf dem Platz stehen zu können. Bei RW Koblenz, mittlerweile übrigens die Nr. 1 aus Koblenz vor der TuS, kommt Esmel immer mal wieder sporadisch als Stürmer zum Einsatz. Beim Tabellenletzten der Regionalliga Südwest gelangen ihm aber immerhin schon zwei Tore und eine Vorlage, bei 319 Minuten Spielzeit eine solide Bilanz.
Gottwalt (FSV Frankfurt, RL Südwest): Stammspieler beim Tabellendreizehnten der Regionalliga Südwest. Mit erst einer gelben Karte bei zehn Spieler gewohnt fair unterwegs. Freut mich für ihn, dass er in seiner Heimatstadt auf gutem Niveau kicken kann.
Skarlatidids (Unterhaching, RL Bayern): Das Team von Sandro Wagner ist insgesamt unter den Erwartungen gestartet und hat sich in seinen Leistungen nur leicht stabilisiert. Trotz noch einiger ausstehender Partien, scheint der Abstand auf Bayreuth und Bayern 2 schon nahezu uneinholbar. Skarlatidis konnte bei bisher für ihn möglichen sechs Spielen nur drei absolvieren, immerhin jedoch zwei Vorlagen beisteuern. In den Planungen von Wagner spielt Skarlatidis jedoch eine große Rolle und soll variabel in der Offensive eingesetzt werden. Ob dauerhaft seine Gesundheit mitspielt, bleibt abzuwarten.
Sickinger (Sandhausen, 2. Liga): Tatsächlich war ich sehr überrascht, dass Sickinger mit seinen Leistungen für einen Zweitligisten interessant war, ausschlaggebend war wohl eher sein Potential. Mit lediglich vier Kurzeinsätzen nach neun Spielen scheint Sickinger jedoch noch keine Rolle in Sandhausen zu spielen, ggfs. setzt Neutrainer Alois Schwartz zeitnah auf ihn. Kurios: Bachmann hingegen ist absoluter Dauerbrenner und unangefochtener Stammspieler beim SVS.
Rieder (Türkgücü, 3. Liga): Neben Pourie der einzige Abgang innerhalb der Liga hat es zurück in seine Wahlheimat geschafft, bei Türkgücü München heuert Tim Rieder an. Grundsätzlich hat er auch dort seinen Platz sicher, er performt wie auch bei uns grundsolide ohne herauszustechen. Eingesetzt wird er im Übrigen wieder als defensiver Mittelfeldspieler. Von zehn Spielen hat er neun von Beginn an bestritten, fast alle über 90 Minuten. Auch wenn er zuletzt einmal auf der Bank saß, würde ich ihn als Stammspieler bezeichnen.
Weyand (Schott Mainz, RL Südwest): Ausgeliehen in die Landeshauptstadt zu Schott Mainz, sollte Weyand reichlich Spielpraxis erhalten um ggfs. nächstes Jahr bei den Profis angreifen zu können. Tatsächlich lief es beim Tabellenvorletzten der RL Südwest relativ gut, Weyand wurde die Nr. 1 und stand die ersten acht Spiele im Tor. Danach nicht mehr im Kader, leider konnte ich nicht herausfinden ob leistungs- oder verletzungsbedingt.
Ouahim (Sandhausen, 2. Liga): Ähnlich wie bei Sickinger hat es für Ouahim bei Sandhausen bisher nur zu Kurzeinsätzen gereicht. Die letzten zwei Spiele jedoch für einige überraschend in der Startelf gelandet, könnte es für Ouahim unter A. Schwartz vielleicht eine neue Perspektive geben. Mit vier kleineren Einsätzen in neun Ligaspielen kann Ouahim aber nicht zufrieden sein.
Hlousek (Termalica, 1. Liga Polen): Ist angekommen in Polen und kommt größtenteils auf seine Einsätze. Pendelt ein wenig zwischen Bank und Startelf und wird meist in offensiverer Rolle als linker Schienenspieler eingesetzt. Bei bisher sieben Einsätzen in zehn Spielen noch ohne Torbeteiligung.
Pourie (Würzburg, 3. Liga): Zwischenzeitlich mal wieder mit internen Diskussionen auffällig geworden, scheint Pourie seine sportliche Form nicht gefunden zu haben. Trotz seiner Oberschenkelverletzung, die ihn drei Spiele fehlen ließ, ist Pourie zwar im Angriff der Würzburger gesetzt, ein Scorer gelang ihn aber in sieben Partien noch nicht. Fairerweise muss man sagen, dass das Offensivspiel des Tabellenvorletzten unter Trainer Ziegner eklatante Schwächen hat und quasi nicht stattfindet, für ein Stürmer bekanntermaßen keine leichte Situation. Pourie wird das ganze wahrscheinlich ein Stück weit wie ein Deja-Vu vorkommen, hat er doch ähnliches hier vergangene Saison erlebt.
Wenn man das jetzt alles nur anhand von Statistiken beurteilt, muss ich ehrlicherweise sagen, dass man bei den Abgängen alles richtig gemacht hat und man eigentlich niemanden so wirklich vermisst. Ich wüsste auch nicht, wer uns bei dem verkorksten Saisonstart hätte helfen können. Pourie wäre garantiert auf seine Einsätze gekommen und hätte uns vielleicht sportlich auch ganz gut getan, da man aber erneut über interne Vorfälle in Würzburg gehört hat, war es unterm Strich die womöglich die richtige Entscheidung. Sickinger wäre durch seine Flexibilität auch zu Einsätzen gekommen, hätte aber spätestens jetzt seine Probleme gehabt, nach dem Kraus, Winkler, Ritter usw. ordentlich performen. Ähnliches gilt für Rieder u. Ouahim, wobei letzterer noch mal andere Elemente in das Spiel bringen kann. Die Abgänge von Skarlatidis und Hlousek waren zwingend notwendig, auch mit Spielern wie Esmel oder Gottwalt konntest du nicht mehr aufgrund der U-23 Regel seriös planen.
In dem Zusammenhang habe ich mir mal die ganzen Abgänge vor der Saison angeschaut, vielleicht interessiert es den ein oder anderen auch, wobei ich größtenteils nur die Statistiken bewerten kann:
Esmel (RW Koblenz, RL Südwest): Nach seiner schweren Verletzung ist es ihm gegönnt, endlich wieder auf dem Platz stehen zu können. Bei RW Koblenz, mittlerweile übrigens die Nr. 1 aus Koblenz vor der TuS, kommt Esmel immer mal wieder sporadisch als Stürmer zum Einsatz. Beim Tabellenletzten der Regionalliga Südwest gelangen ihm aber immerhin schon zwei Tore und eine Vorlage, bei 319 Minuten Spielzeit eine solide Bilanz.
Gottwalt (FSV Frankfurt, RL Südwest): Stammspieler beim Tabellendreizehnten der Regionalliga Südwest. Mit erst einer gelben Karte bei zehn Spieler gewohnt fair unterwegs. Freut mich für ihn, dass er in seiner Heimatstadt auf gutem Niveau kicken kann.
Skarlatidids (Unterhaching, RL Bayern): Das Team von Sandro Wagner ist insgesamt unter den Erwartungen gestartet und hat sich in seinen Leistungen nur leicht stabilisiert. Trotz noch einiger ausstehender Partien, scheint der Abstand auf Bayreuth und Bayern 2 schon nahezu uneinholbar. Skarlatidis konnte bei bisher für ihn möglichen sechs Spielen nur drei absolvieren, immerhin jedoch zwei Vorlagen beisteuern. In den Planungen von Wagner spielt Skarlatidis jedoch eine große Rolle und soll variabel in der Offensive eingesetzt werden. Ob dauerhaft seine Gesundheit mitspielt, bleibt abzuwarten.
Sickinger (Sandhausen, 2. Liga): Tatsächlich war ich sehr überrascht, dass Sickinger mit seinen Leistungen für einen Zweitligisten interessant war, ausschlaggebend war wohl eher sein Potential. Mit lediglich vier Kurzeinsätzen nach neun Spielen scheint Sickinger jedoch noch keine Rolle in Sandhausen zu spielen, ggfs. setzt Neutrainer Alois Schwartz zeitnah auf ihn. Kurios: Bachmann hingegen ist absoluter Dauerbrenner und unangefochtener Stammspieler beim SVS.
Rieder (Türkgücü, 3. Liga): Neben Pourie der einzige Abgang innerhalb der Liga hat es zurück in seine Wahlheimat geschafft, bei Türkgücü München heuert Tim Rieder an. Grundsätzlich hat er auch dort seinen Platz sicher, er performt wie auch bei uns grundsolide ohne herauszustechen. Eingesetzt wird er im Übrigen wieder als defensiver Mittelfeldspieler. Von zehn Spielen hat er neun von Beginn an bestritten, fast alle über 90 Minuten. Auch wenn er zuletzt einmal auf der Bank saß, würde ich ihn als Stammspieler bezeichnen.
Weyand (Schott Mainz, RL Südwest): Ausgeliehen in die Landeshauptstadt zu Schott Mainz, sollte Weyand reichlich Spielpraxis erhalten um ggfs. nächstes Jahr bei den Profis angreifen zu können. Tatsächlich lief es beim Tabellenvorletzten der RL Südwest relativ gut, Weyand wurde die Nr. 1 und stand die ersten acht Spiele im Tor. Danach nicht mehr im Kader, leider konnte ich nicht herausfinden ob leistungs- oder verletzungsbedingt.
Ouahim (Sandhausen, 2. Liga): Ähnlich wie bei Sickinger hat es für Ouahim bei Sandhausen bisher nur zu Kurzeinsätzen gereicht. Die letzten zwei Spiele jedoch für einige überraschend in der Startelf gelandet, könnte es für Ouahim unter A. Schwartz vielleicht eine neue Perspektive geben. Mit vier kleineren Einsätzen in neun Ligaspielen kann Ouahim aber nicht zufrieden sein.
Hlousek (Termalica, 1. Liga Polen): Ist angekommen in Polen und kommt größtenteils auf seine Einsätze. Pendelt ein wenig zwischen Bank und Startelf und wird meist in offensiverer Rolle als linker Schienenspieler eingesetzt. Bei bisher sieben Einsätzen in zehn Spielen noch ohne Torbeteiligung.
Pourie (Würzburg, 3. Liga): Zwischenzeitlich mal wieder mit internen Diskussionen auffällig geworden, scheint Pourie seine sportliche Form nicht gefunden zu haben. Trotz seiner Oberschenkelverletzung, die ihn drei Spiele fehlen ließ, ist Pourie zwar im Angriff der Würzburger gesetzt, ein Scorer gelang ihn aber in sieben Partien noch nicht. Fairerweise muss man sagen, dass das Offensivspiel des Tabellenvorletzten unter Trainer Ziegner eklatante Schwächen hat und quasi nicht stattfindet, für ein Stürmer bekanntermaßen keine leichte Situation. Pourie wird das ganze wahrscheinlich ein Stück weit wie ein Deja-Vu vorkommen, hat er doch ähnliches hier vergangene Saison erlebt.
Wenn man das jetzt alles nur anhand von Statistiken beurteilt, muss ich ehrlicherweise sagen, dass man bei den Abgängen alles richtig gemacht hat und man eigentlich niemanden so wirklich vermisst. Ich wüsste auch nicht, wer uns bei dem verkorksten Saisonstart hätte helfen können. Pourie wäre garantiert auf seine Einsätze gekommen und hätte uns vielleicht sportlich auch ganz gut getan, da man aber erneut über interne Vorfälle in Würzburg gehört hat, war es unterm Strich die womöglich die richtige Entscheidung. Sickinger wäre durch seine Flexibilität auch zu Einsätzen gekommen, hätte aber spätestens jetzt seine Probleme gehabt, nach dem Kraus, Winkler, Ritter usw. ordentlich performen. Ähnliches gilt für Rieder u. Ouahim, wobei letzterer noch mal andere Elemente in das Spiel bringen kann. Die Abgänge von Skarlatidis und Hlousek waren zwingend notwendig, auch mit Spielern wie Esmel oder Gottwalt konntest du nicht mehr aufgrund der U-23 Regel seriös planen.
24.10.2021 - 10:34 Uhr
sorry aber sich mit Pick zu beschäftigen, da habe ich kein Verstaendnis. Warum sollten wir einen Spieler zurückholen der es in Liga 2 nicht schafft, der FCK aber genau dahin zurueck will. Bei uns hat es bis auf wenige Spiele doch auch nicht funktioniert mit ihm. Unsere letzte Reintegration ist jetzt zwar Kapitän - sitzt aktuell aber auf der Bank. Wenn man als Verein weiterkommen muss sollte man sich weniger mit den Spielern der nahen Vergangenheit beschaeftigen, denn diese Vergangenheit war alles andere als rosig und die Situation muss schnellstmöglich umgekehrt werden. Genau in dem Punkt vertraue ich MA, er weiß genau welche Spieler er für die anstehenden Ziele im Kader braucht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von diable_rouge am 24.10.2021 um 10:36 Uhr bearbeitet
24.10.2021 - 10:55 Uhr
Picks Spiel steht und fällt mit seinem Selbstvertrauen. Solange das fehlt, wird er in der Dritten Liga genauso wenig einen Fuß auf den Boden bekommen wie in Heidenheim. Auch bei uns musste er erst mit einem Mentalcoach arbeiten, bevor er herausragende Leistungen gezeigt hat.
Fußballerisch dürfte er dagegen für Drittligaverhältnisse über jeden Zweifel erhaben sein.
Das macht ihn zu einem interessanten Investment - allerdings nur für Vereine, die die Zeit haben, ihn auch einmal zehn Spiele über 90 Minuten machen zu lassen, in denen ihm nichts gelingt; immer in der Hoffnung, dass sich dieser blöde Knoten endlich wieder löst.
Wir haben weder diese Zeit, noch gibt es seine Position in unserem Spiel.
Um uns als Edeljoker weiterzuhelfen, müsste er nach einer Einwechslung immer direkt da sein - Kopfsache. Und gerade da hapert es ja.
Wir für unseren Teil können ihm weder die Ruhe noch die Spielzeit bieten, die er braucht und die aus seiner Sicht die einzigen Beweggründe sein können, um noch einmal zurück in diese Liga zu gehen.
Kurz gesagt: Ich weiß nicht, ob sich beide Seiten mit so einem Deal einen Gefallen täten.
Fußballerisch dürfte er dagegen für Drittligaverhältnisse über jeden Zweifel erhaben sein.
Das macht ihn zu einem interessanten Investment - allerdings nur für Vereine, die die Zeit haben, ihn auch einmal zehn Spiele über 90 Minuten machen zu lassen, in denen ihm nichts gelingt; immer in der Hoffnung, dass sich dieser blöde Knoten endlich wieder löst.
Wir haben weder diese Zeit, noch gibt es seine Position in unserem Spiel.
Um uns als Edeljoker weiterzuhelfen, müsste er nach einer Einwechslung immer direkt da sein - Kopfsache. Und gerade da hapert es ja.
Wir für unseren Teil können ihm weder die Ruhe noch die Spielzeit bieten, die er braucht und die aus seiner Sicht die einzigen Beweggründe sein können, um noch einmal zurück in diese Liga zu gehen.
Kurz gesagt: Ich weiß nicht, ob sich beide Seiten mit so einem Deal einen Gefallen täten.
24.10.2021 - 12:09 Uhr
Pick hatte schon immer solche Phasen. Auch in den ersten Spielen bei uns, waren wir - böse gesagt - mit ihm ein Mann weniger auf dem Feld.
Dann hat er sich mental gefangen und wurde auf einmal unverzichtbar.
Diesen Wandel traue ich ihm grundsätzlich auch noch einmal zu. In der zweiten Liga ist das aber um einiges schwerer, als in der 3. Liga.
Ein weiteres Problem sehe ich bei Picks Spielweise. Wenn wir ehrlich sind, ist bzw. war diese bei uns immer recht einseitig. Sprint über links, dann in die Mitte ziehen und aufs Tor schießen. Also der Robben-Move, nur auf der anderen Seite.
Das macht ihn auf Dauer berechenbar und führte auch bei uns zu einer weiteren Phase, in denen er die PS nicht mehr auf die Straße bringen konnte.
In der zweiten Liga spielst du halt auch nochmal gegen andere Verteidiger. Durch das Niveau wird das Rausboxen aus solch einer Down-Phase natürlich auch nicht einfacher.
Eine Rückholaktion fänd ich aber nicht sinnvoll. Die Gründe hat @FCK-Tribun erörtert.
Dann hat er sich mental gefangen und wurde auf einmal unverzichtbar.
Diesen Wandel traue ich ihm grundsätzlich auch noch einmal zu. In der zweiten Liga ist das aber um einiges schwerer, als in der 3. Liga.
Ein weiteres Problem sehe ich bei Picks Spielweise. Wenn wir ehrlich sind, ist bzw. war diese bei uns immer recht einseitig. Sprint über links, dann in die Mitte ziehen und aufs Tor schießen. Also der Robben-Move, nur auf der anderen Seite.
Das macht ihn auf Dauer berechenbar und führte auch bei uns zu einer weiteren Phase, in denen er die PS nicht mehr auf die Straße bringen konnte.
In der zweiten Liga spielst du halt auch nochmal gegen andere Verteidiger. Durch das Niveau wird das Rausboxen aus solch einer Down-Phase natürlich auch nicht einfacher.
Eine Rückholaktion fänd ich aber nicht sinnvoll. Die Gründe hat @FCK-Tribun erörtert.
25.10.2021 - 13:03 Uhr
Meier wurde nun einmal die Abwehr unterm Hintern wegverkauft, Strasser war monatelang mit der Stabilisierung einer Mannschaft im freien Fall beschäftigt. Das mag zu lange gedauert haben, im Januar 2018 war aber eine deutliche Aufwärtstendenz im Auftreten der Mannschaft zu sehen.
Frontzecks Bilanz wird halt immens geschönt durch die beiden Siege ohne Wert nach dem Abstieg.
Auffällig war schon, dass die Mannschaft unmittelbar nach der Wintervorbereitung unter Strasser, die von den Spielern auch sehr gelobt wurde, die Big Points in Braunschweig, gegen Kiel und in Darmstadt geholt hat.
Nach sechs Wochen unter Frontzeck hat man dann wieder erheblich abgebaut und die wichtigen Spiele in Aue und Fürth vergeigt.
Selbst wenn man also Frontzeck die Anfangserfolge gutschreiben möchte, hat er in dieser Rückrunde bei uns (nicht zum ersten Mal in seiner Karriere) unter Beweis gestellt, dass er allenfalls ein Trainer für sehr kurzfristigen Erfolg ist. Wo hat der Mann denn jemals eine erfolgreiche Mannschaft entwickelt?
Dass 2018 kein Trainer den Aufstieg hätte seriös anvisieren können, würde ich im Rückblick angesichts der Personalie Martin Bader so unterschreiben.
Derart blutleeren und inspirierten Fußball anzubieten war aber mit Sicherheit nicht alternativlos.
Frontzeck plus Bader in Kombination war allerdings auch zu viel des „Guten“.
Frontzecks Bilanz wird halt immens geschönt durch die beiden Siege ohne Wert nach dem Abstieg.
Auffällig war schon, dass die Mannschaft unmittelbar nach der Wintervorbereitung unter Strasser, die von den Spielern auch sehr gelobt wurde, die Big Points in Braunschweig, gegen Kiel und in Darmstadt geholt hat.
Nach sechs Wochen unter Frontzeck hat man dann wieder erheblich abgebaut und die wichtigen Spiele in Aue und Fürth vergeigt.
Selbst wenn man also Frontzeck die Anfangserfolge gutschreiben möchte, hat er in dieser Rückrunde bei uns (nicht zum ersten Mal in seiner Karriere) unter Beweis gestellt, dass er allenfalls ein Trainer für sehr kurzfristigen Erfolg ist. Wo hat der Mann denn jemals eine erfolgreiche Mannschaft entwickelt?
Dass 2018 kein Trainer den Aufstieg hätte seriös anvisieren können, würde ich im Rückblick angesichts der Personalie Martin Bader so unterschreiben.
Derart blutleeren und inspirierten Fußball anzubieten war aber mit Sicherheit nicht alternativlos.
Frontzeck plus Bader in Kombination war allerdings auch zu viel des „Guten“.
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