Ex-Lautrer
31.07.2015 - 09:17 Uhr
01.02.2022 - 07:47 Uhr
2019 haben die Sandhäuser ja einen Julius Biada von unserer Tribüne wegverpflichtet. Was er bei uns in der Dritten Liga nicht geschafft hat - nämlich Stammspieler und Leistungsträger zu werden - gelang ihm dann tatsächlich in Sandhausen eine Klasse weiter oben.
Vielleicht hat dieses Erfolgserlebnis ja dazu geführt, dass in Sandhausen angefangen hat, sich als Aschenputtel-Entdecker zu verstehen.
Anfang 2021 holte man ja auch einen Janik Bachmann, der bei einem Drittliga-Anstiegskandidaten zwischen Bank und Startelf pendelte. Auch er wurde in Sandhausen in der zweiten Liga Stammspieler. Aschenputtel steikes again.
Jetzt will man halt den bisher größten Coup landen und einen Spieler, der seit Jahren nur als Drittliga-Mitläufer bekannt ist, in der 2. Liga etablieren. Eine Art Aschenputtel deluxe sozusagen.
Wird spannend.
Oder auch nicht.
Vielleicht hat dieses Erfolgserlebnis ja dazu geführt, dass in Sandhausen angefangen hat, sich als Aschenputtel-Entdecker zu verstehen.
Anfang 2021 holte man ja auch einen Janik Bachmann, der bei einem Drittliga-Anstiegskandidaten zwischen Bank und Startelf pendelte. Auch er wurde in Sandhausen in der zweiten Liga Stammspieler. Aschenputtel steikes again.
Jetzt will man halt den bisher größten Coup landen und einen Spieler, der seit Jahren nur als Drittliga-Mitläufer bekannt ist, in der 2. Liga etablieren. Eine Art Aschenputtel deluxe sozusagen.
Wird spannend.
Oder auch nicht.
12.02.2022 - 09:24 Uhr
Huth hat in Erfurt, in Zwickau und auch bei uns unter Frontzeck gezeigt, dass er ein ordentlicher Abschlussstürmer mit Drittligaformat ist.
Er verfügt über eine gute Physis, ein ordentliches Kopfballspiel und im Grunde über einen vernünftigen Abschluss im Strafraum. Man kann ihn nicht als Wandspieler einsetzen oder ein krasses Kombinationsspiel mit ihm aufziehen, aber wenn man ihn vernünftig freispielt, wird er in dieser Liga unter rein sportlichen Gesichtspunkten seine Tore machen.
Natürlich haben diejenigen Recht, die sagen, dass auch Stressresilienz ein entscheidendes Qualitätsmerkmal für einen Profisportler ist, aber dieser Umstand hilft einem Spieler, der sich selbst offenbar unter immensen Druck setzt, kaum weiter.
Ich kann es nur noch einmal sagen: Huth ist nach unserem Auftaktspiel gegen Braunschweig mit den anderen Spielern eine Runde durchs Stadion gegangen und hat alle fünf Meter „Es tut mir leid“ in die Menge gerufen. Das fand ich schon krass; er hat sicherlich kein besonders gutes Spiel gemacht, aber er hat jetzt auch nicht eine hundertprozentige Torchance liegen lassen. Mir hat das gezeigt, wie sehr Huth will und wie frustriert er selbst über seine mangelhafte Torausbeute bei uns war.
Nach jedem Tor von Huth, egal ob im Verbandspokal, in Testspielen oder in der Liga, habe ich gehofft, dass der Knoten doch noch geplatzt ist und er endlich auch hier sein Leistungsvermögen zeigt, das ihn auf dem Papier durchaus für die Rolle als echte Alternative qualifiziert.
In Halle scheint das von außen betrachtet besser zu funktionieren. Ihr Hallenser und auch Elias könnt dabei wohl von Glück sagen, dass der Elfmeter am Dienstag reinging. Hätte er den verschossen, wäre das nach dem aberkannten Tor gegen Braunschweig die „idealtypische“ Fortsetzung seiner Geschichte bei uns gewesen…
Er verfügt über eine gute Physis, ein ordentliches Kopfballspiel und im Grunde über einen vernünftigen Abschluss im Strafraum. Man kann ihn nicht als Wandspieler einsetzen oder ein krasses Kombinationsspiel mit ihm aufziehen, aber wenn man ihn vernünftig freispielt, wird er in dieser Liga unter rein sportlichen Gesichtspunkten seine Tore machen.
Natürlich haben diejenigen Recht, die sagen, dass auch Stressresilienz ein entscheidendes Qualitätsmerkmal für einen Profisportler ist, aber dieser Umstand hilft einem Spieler, der sich selbst offenbar unter immensen Druck setzt, kaum weiter.
Ich kann es nur noch einmal sagen: Huth ist nach unserem Auftaktspiel gegen Braunschweig mit den anderen Spielern eine Runde durchs Stadion gegangen und hat alle fünf Meter „Es tut mir leid“ in die Menge gerufen. Das fand ich schon krass; er hat sicherlich kein besonders gutes Spiel gemacht, aber er hat jetzt auch nicht eine hundertprozentige Torchance liegen lassen. Mir hat das gezeigt, wie sehr Huth will und wie frustriert er selbst über seine mangelhafte Torausbeute bei uns war.
Nach jedem Tor von Huth, egal ob im Verbandspokal, in Testspielen oder in der Liga, habe ich gehofft, dass der Knoten doch noch geplatzt ist und er endlich auch hier sein Leistungsvermögen zeigt, das ihn auf dem Papier durchaus für die Rolle als echte Alternative qualifiziert.
In Halle scheint das von außen betrachtet besser zu funktionieren. Ihr Hallenser und auch Elias könnt dabei wohl von Glück sagen, dass der Elfmeter am Dienstag reinging. Hätte er den verschossen, wäre das nach dem aberkannten Tor gegen Braunschweig die „idealtypische“ Fortsetzung seiner Geschichte bei uns gewesen…
12.02.2022 - 12:18 Uhr
Der Spieler Stefan Kuntz ist eine Vereinslegende, die sich mit einigen Mitspielern, dem Trainer dieser Mannschaft und Spielern wie Ronnie Hellström wahrscheinlich direkt nach den 54er-Weltmeistern in der Riege unserer ganz Großen einreiht.
Der Vereinsvorstand Stefan Kuntz hat von 2008 bis 2011 als einziger aller Verantwortlichen der letzten 20 Jahre den Abwärtstrend mit einer gewissen Nachhaltigkeit durchbrochen und uns alleine in den Spielzeiten 09/10 und 10/11 mehr richtig geile Spiele beschert, als es in den zehn Jahren danach zusammen zu sehen gab.
Deshalb wäre es sehr schön, wenn man sich seitens des Vereins (welche Person auch immer das tun soll) mit Stefan Kuntz aussöhnen würde, so dass man ihn zumindest gelegentlich als Gast im Stadion begrüßen kann.
Auch ist es nicht so, als sei in sportlicher oder finanzieller Hinsicht nach seinem Abschied irgendetwas auch nur einen Deut besser geworden.
Umgekehrt hatte Kuntz aber auch entscheidende Anteile daran, dass sich der FCK von einem gesundenden Bundesligisten im Sommer 2011 zu einem finanziell erneut(!) massiv angeschlagenen mittelmäßigen Zweitligisten im Winter 2016 entwickelt hat. Ist jetzt nicht so, als hätte er Klatt und Gries einen stabilen Verein übergeben.
Dass die den Abwärtstrend dann noch weiter beschleunigt haben, mehr oder weniger im Handstreich den Quattrex-Deal besiegelt und damit den Verein endgültig zum schnellstmöglichen Aufstieg verdammt haben, lässt Kuntz‘ Arbeit natürlich um Dimensionen besser dastehen, als sie ausgesehen hätte, wenn Uwe Stöver nicht ausgerechnet bei uns die schlechteste Station seiner Karriere hingelegt hätte.
Der Vereinsvorstand Stefan Kuntz hat von 2008 bis 2011 als einziger aller Verantwortlichen der letzten 20 Jahre den Abwärtstrend mit einer gewissen Nachhaltigkeit durchbrochen und uns alleine in den Spielzeiten 09/10 und 10/11 mehr richtig geile Spiele beschert, als es in den zehn Jahren danach zusammen zu sehen gab.
Deshalb wäre es sehr schön, wenn man sich seitens des Vereins (welche Person auch immer das tun soll) mit Stefan Kuntz aussöhnen würde, so dass man ihn zumindest gelegentlich als Gast im Stadion begrüßen kann.
Auch ist es nicht so, als sei in sportlicher oder finanzieller Hinsicht nach seinem Abschied irgendetwas auch nur einen Deut besser geworden.
Umgekehrt hatte Kuntz aber auch entscheidende Anteile daran, dass sich der FCK von einem gesundenden Bundesligisten im Sommer 2011 zu einem finanziell erneut(!) massiv angeschlagenen mittelmäßigen Zweitligisten im Winter 2016 entwickelt hat. Ist jetzt nicht so, als hätte er Klatt und Gries einen stabilen Verein übergeben.
Dass die den Abwärtstrend dann noch weiter beschleunigt haben, mehr oder weniger im Handstreich den Quattrex-Deal besiegelt und damit den Verein endgültig zum schnellstmöglichen Aufstieg verdammt haben, lässt Kuntz‘ Arbeit natürlich um Dimensionen besser dastehen, als sie ausgesehen hätte, wenn Uwe Stöver nicht ausgerechnet bei uns die schlechteste Station seiner Karriere hingelegt hätte.
12.02.2022 - 16:38 Uhr
Zitat von Josh_Simpson
Ich markiere im Kalender. Kuntz hat im Radio Bochum Interview vom FCK als Herzensverein gesprochen.
Ich markiere im Kalender. Kuntz hat im Radio Bochum Interview vom FCK als Herzensverein gesprochen.
Ih finde auch, dass der Verein da auf Stefan zugehen sollte! Und das als jemand, der ihn damals nicht entlastet hat und zu dieser Entscheidung (und auch zum Agieren von Berti & Co ) auch heute noch steht. Ebenso, wie ich Stefan Jahre vorher dafür gefeiert hatte, wie er nach seiner Amtsübernahme diese ganze Clique, die uns bis an den Rand des Abstiegs in die 3. Liga runtergewirtschaftet und -intrigiert hatte, wegrasiert hat. Jedenfalls vorläufig.
Als Funktionsträger möchte ich ihn am Berg aber nicht mehr sehen. Und das würde er sicherlich auch selbst rundweg ablehnen. Aber die Aussöhnung würde ich mir auch wünschen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Newtrial am 12.02.2022 um 16:55 Uhr bearbeitet
11.03.2022 - 07:55 Uhr
https://www.kicker.de/luft-nach-oben-das-weiss-er-auch-capretti-stachelt-batista-meier-an-893482/artikel
Laut dem Artikel waren OBMs Leistungen in der zweiten Liga bisher doch überschaubar, Kicker Note 4 im Durchschnitt bei 5 Einsätzen seit dem Winter.
Mal sehen ob er unter dem neuen Trainer funktioniert.
Grundsätzlich bleibe ich dabei. Ich würde keinem Talent raten mit 15 oder 16 zu den Bayern zu gehen, wenn da nicht charakterlich und sozial schon eine weitestgehend gefestigte Persönlichkeit auf dem Platz steht. Sofern das in dem Alter möglich ist.
Es ist vom Kopf her einfach wahnsinnig schwer den Übergang von "Du bist das kommende Supertalent" zu "Beweis dich mal im richtigen Profifußball", hinzubekommen.
Es ist viel sinnvoller das Kind oder den Jugendlichen seine Identität in seiner gefestigten elterlichen beziehungsweise sozialen Umgebung entwickeln zu lassen.
Ja es ist nett wenn das Konto plötzlich voll ist und Papa einen dicken Job bekommt im neuen Vereinsumfeld, aber ich habe oft den Eindruck mehr als drei Meter geradeaus wird da nicht gedacht.
Es wird immer mit den absoluten Supertalenten argumentiert, wie Messi, die ja auch früh ihre Heimat und sogar ihr Land verlassen haben. Einzelfälle sind aber selten repräsentativ. Die Mehrheit der jungen Spieler hat die Fähigkeit in dem Alter noch nicht diese Umstellung ohne Probleme zu meistern.
Laut dem Artikel waren OBMs Leistungen in der zweiten Liga bisher doch überschaubar, Kicker Note 4 im Durchschnitt bei 5 Einsätzen seit dem Winter.
Mal sehen ob er unter dem neuen Trainer funktioniert.
Grundsätzlich bleibe ich dabei. Ich würde keinem Talent raten mit 15 oder 16 zu den Bayern zu gehen, wenn da nicht charakterlich und sozial schon eine weitestgehend gefestigte Persönlichkeit auf dem Platz steht. Sofern das in dem Alter möglich ist.
Es ist vom Kopf her einfach wahnsinnig schwer den Übergang von "Du bist das kommende Supertalent" zu "Beweis dich mal im richtigen Profifußball", hinzubekommen.
Es ist viel sinnvoller das Kind oder den Jugendlichen seine Identität in seiner gefestigten elterlichen beziehungsweise sozialen Umgebung entwickeln zu lassen.
Ja es ist nett wenn das Konto plötzlich voll ist und Papa einen dicken Job bekommt im neuen Vereinsumfeld, aber ich habe oft den Eindruck mehr als drei Meter geradeaus wird da nicht gedacht.
Es wird immer mit den absoluten Supertalenten argumentiert, wie Messi, die ja auch früh ihre Heimat und sogar ihr Land verlassen haben. Einzelfälle sind aber selten repräsentativ. Die Mehrheit der jungen Spieler hat die Fähigkeit in dem Alter noch nicht diese Umstellung ohne Probleme zu meistern.
11.03.2022 - 14:03 Uhr
Also mal davon abgesehen das der FCB mit seinem Campus alleine von der Infrastruktur besser aufgestellt ist, mit zahlreichen Trainingsplätzen, die in einem hervorragenden Zustand sind, hat man eben auch hohe Millionenbeträge investiert. In die Juniorenteams sind aber auch gestandene Ex-Fußballer angestellt, die man durchaus noch kennen könnte, z.B. Simon Jentzsch, Drobny, Altintop oder bei Bayern II sogar Martin Demichelis. Des Weiteren hat man spätestens in der U19 schon die Möglichkeit internationale Erfahrungen in der Youth Leauge der Champions Leauge zu sammeln.
Ob man es mag oder nicht, aber Bayern München ist einfach eine Adresse international egal ob dieser im Jugendbereich die Riesenerfolge feiert oder nicht. Damit lässt sich wunderbar die eigene Vita schmücken.
Sportler sind ja generell erstmal von sich überzeugt und wenn sie ins Bayern Campus gehen, dann sehen sie sich eher als der nächste Kross, Schweinsteiger, Müller oder Lahm und nicht wie die vielen gescheiterten.
Ob man es mag oder nicht, aber Bayern München ist einfach eine Adresse international egal ob dieser im Jugendbereich die Riesenerfolge feiert oder nicht. Damit lässt sich wunderbar die eigene Vita schmücken.
Sportler sind ja generell erstmal von sich überzeugt und wenn sie ins Bayern Campus gehen, dann sehen sie sich eher als der nächste Kross, Schweinsteiger, Müller oder Lahm und nicht wie die vielen gescheiterten.
17.03.2022 - 10:15 Uhr
Schwierig zu sagen. Wahrscheinlich eher wenig. Immerhin gehen die Verpflichtungen einiger aktueller Leistungsträger auf Notzons Konto und ggf auch auf Baders. Kraus, Winkler, Zuck, Ritter, Hercher, Hanslik fallen mir da ein.
Richtig ist aber auch, dass die allermeisten erst performen, seit Antwerpen. Da kann man natürlich sagen, Notzon hat brauchbare Einzelspieler angeschleppt, aber es war eben auch sein Job, einen Trainer zu verpflichten, der mit den Spielern erfolgreich ist.
Insgesamt halte ich den Quervergleich aber für nicht so hilfreich. Notzon hatte die meiste Zeit mit deutlich schwierigeren Rahmenbedingungen zu kämpfen als Hengen und Antwerpen heute. Umgekehrt hatten und haben die genannten Herren aber jeweils auch ihre Anteile daran, wie sich die jeweilige Ausgangssituation dargestellt hat bzw. darstellt.
17.03.2022 - 10:33 Uhr
Zitat von FCK-Tribun
Schwierig zu sagen. Wahrscheinlich eher wenig. Immerhin gehen die Verpflichtungen einiger aktueller Leistungsträger auf Notzons Konto und ggf auch auf Baders. Kraus, Winkler, Zuck, Ritter, Hercher, Hanslik fallen mir da ein.
Richtig ist aber auch, dass die allermeisten erst performen, seit Antwerpen. Da kann man natürlich sagen, Notzon hat brauchbare Einzelspieler angeschleppt, aber es war eben auch sein Job, einen Trainer zu verpflichten, der mit den Spielern erfolgreich ist.
Insgesamt halte ich den Quervergleich aber für nicht so hilfreich. Notzon hatte die meiste Zeit mit deutlich schwierigeren Rahmenbedingungen zu kämpfen als Hengen und Antwerpen heute. Umgekehrt hatten und haben die genannten Herren aber jeweils auch ihre Anteile daran, wie sich die jeweilige Ausgangssituation dargestellt hat bzw. darstellt.
Schwierig zu sagen. Wahrscheinlich eher wenig. Immerhin gehen die Verpflichtungen einiger aktueller Leistungsträger auf Notzons Konto und ggf auch auf Baders. Kraus, Winkler, Zuck, Ritter, Hercher, Hanslik fallen mir da ein.
Richtig ist aber auch, dass die allermeisten erst performen, seit Antwerpen. Da kann man natürlich sagen, Notzon hat brauchbare Einzelspieler angeschleppt, aber es war eben auch sein Job, einen Trainer zu verpflichten, der mit den Spielern erfolgreich ist.
Insgesamt halte ich den Quervergleich aber für nicht so hilfreich. Notzon hatte die meiste Zeit mit deutlich schwierigeren Rahmenbedingungen zu kämpfen als Hengen und Antwerpen heute. Umgekehrt hatten und haben die genannten Herren aber jeweils auch ihre Anteile daran, wie sich die jeweilige Ausgangssituation dargestellt hat bzw. darstellt.
rein von den Einkäufen war ich eigentlich jedes Jahr zufrieden, auch unter BN.
Mit was ich nicht zufrieden war, sind die Trainer die wir in der 3 Liga hatten. Bis aus Schommers, der gute Ansätze zeige, war der Rest ein Scheitern mit Ansage... Hildmann ist ein Frontzeck hatte 0 Interesse an der 3 Liga. Hildmann ist ein Amateurtrainer. Saibene hat uns fast in die 4 Liga gebracht, er hat gefühlt jeden Spieler falsch eingesetzt. Antwerpen ist der erste Trainer der bei uns funktioniert und den hat BN nicht verpflichtet. Nach welchen Kriterien er die anderen Trainer ausgesucht hat, das weiß ich nicht aber das waren alles Trainer die auch nach uns keinen Erfolg hatten. Ein klares Indiz dass die Trainer nicht die Qualität für den heutigen Fußball vorweisen und somit klar Missmanagement der Geschäftsführung.
Zurück zur o.g. Frage, so würde ich ihm vielleicht 20 % anrechnen. Er hat Spieler wie Hercher(hier hatte wohl eher Hildmann seine Finger im Spiel) und Ritter geholt. Einige davon sind auch heute noch wichtige Säulen im Kader und das ist das einzige was man ihm als Erfolg anheften kann. Ein wirkliches System hatten die Transfer aber auch nicht wirklich und der Kader war gefühlt immer inhomogen. Gefühlt hat man sich erst dieses Jahr zusammen gehuckt, eine Analyse getrieben und festgestellt dass es uns vorallem an der Physis mangelt. Erst da wurden viele große Kanten verpflichtet, denen wir auch unsere Standardstärke verdanken. Die Saisons vorher konnte ich einen klaren Umbruch jedenfalls nicht erkennen. Meistens war der Trainer angeknockt und keiner wollte wirklich sagen welches System man in diesem Jahr oder Jahre sogar spielen sollte und genau da hat BN am meisten versagt.
25.03.2022 - 20:16 Uhr
Zitat von Old_Icebear
Das ist eine steile These. Aus meiner Sicht ist Runjaic an sich selbst gescheitert. Als sein Spielstil von den Gegnern entschlüsselt worden war, hatte er keine Antwort.
Was wir für Spieler hatten - Orban, Torrejon, Demirbay und Stöger (was das für ein Mittelfeld gewesen wäre, wenn man sie hätte zusammen spielen lassen), Idrissou, Zoller …
Der Mannschaft die Schuld zuzuschieben, halte ich für zu einfach.
Zitat von Lullaby
Ich vermute, genau hat ihn hier in den letzten Jahren niemand verfolgt. Bei uns hat Runjaic der Mannschaft eine klare Handschrift verpasst, einen offensiven, angriffspressing- und ballbesitzorientierten Stil spielen lassen und junge Spieler massiv gefördert. Was der Mannschaft abging, war Wille.
Beste Grüße
Lullaby
Zitat von FrankeS04
https://www.waz.de/sport/fussball/s04/schalke-sportdirektor-schroeder-schaetzt-ihn-kosta-runjaic-hoert-in-polen-auf-id234912777.html
Hallo liebe Lauterer,
laut der WAZ, welche sich auf polnische Medien beziehen, wir Runjaic aktuell mit Warschau und Schalke in Verbindung gebracht. Mit beiden Clubs soll aktuell verhandelt werden. Auf Schalke wird er insbesondere von Sportdirektor Schröder wertgeschätzt.
Kann hier jemand eine kurze Einschätzung geben?
Was man so hört und liest, klingt vielversprechend. Zumindest hatte er in seinen bisherigen Stationen stets Erfolg, zumindest mehr oder weniger.
Zitat von SuperTeufel22
Könnte ihn mir sehr gut auf Schalke vorstellen.
Zitat von Mittelschichtler
https://www.transfermarkt.de/umworbener-runjaic-verlasst-pogon-stettin-am-saisonende-bdquo-es-ist-nur-ein-gefuhl-ldquo-/view/news/401994
Runjaic verlässt Stettin am Saisonende, hat dort über Jahre eine tolle Entwicklung genommen und Pogon stetig nach oben geführt. Bin mal gespannt wo er landen wird.
https://www.transfermarkt.de/umworbener-runjaic-verlasst-pogon-stettin-am-saisonende-bdquo-es-ist-nur-ein-gefuhl-ldquo-/view/news/401994
Runjaic verlässt Stettin am Saisonende, hat dort über Jahre eine tolle Entwicklung genommen und Pogon stetig nach oben geführt. Bin mal gespannt wo er landen wird.
Könnte ihn mir sehr gut auf Schalke vorstellen.
https://www.waz.de/sport/fussball/s04/schalke-sportdirektor-schroeder-schaetzt-ihn-kosta-runjaic-hoert-in-polen-auf-id234912777.html
Hallo liebe Lauterer,
laut der WAZ, welche sich auf polnische Medien beziehen, wir Runjaic aktuell mit Warschau und Schalke in Verbindung gebracht. Mit beiden Clubs soll aktuell verhandelt werden. Auf Schalke wird er insbesondere von Sportdirektor Schröder wertgeschätzt.
Kann hier jemand eine kurze Einschätzung geben?
Was man so hört und liest, klingt vielversprechend. Zumindest hatte er in seinen bisherigen Stationen stets Erfolg, zumindest mehr oder weniger.
Ich vermute, genau hat ihn hier in den letzten Jahren niemand verfolgt. Bei uns hat Runjaic der Mannschaft eine klare Handschrift verpasst, einen offensiven, angriffspressing- und ballbesitzorientierten Stil spielen lassen und junge Spieler massiv gefördert. Was der Mannschaft abging, war Wille.
Beste Grüße
Lullaby
Das ist eine steile These. Aus meiner Sicht ist Runjaic an sich selbst gescheitert. Als sein Spielstil von den Gegnern entschlüsselt worden war, hatte er keine Antwort.
Was wir für Spieler hatten - Orban, Torrejon, Demirbay und Stöger (was das für ein Mittelfeld gewesen wäre, wenn man sie hätte zusammen spielen lassen), Idrissou, Zoller …
Der Mannschaft die Schuld zuzuschieben, halte ich für zu einfach.
Und damit hätten wir exakt die beiden Pole herausgearbeitet, welche sich in unserer Anhängerschaft zu Runjaic finden lassen und schon in der Vergangenheit des Öfteren die Gemüter erhitzt haben . Weiterer Beiträge bedarf es vor diesem Hintergrund eigentlich nicht.
Ich persönlich bin absoluter Anhänger der Beschreibung von @Lullaby und finde tatsächlich, dass man es treffender und gleichzeitig prägnanter nicht auf den Punkt bringen kann. Die Trennung von Runjaic gehört in meinen Augen zu den größten sportlichen Fehlentscheidungen der letzten 10 Jahre. Und das Schlimme ist: Man hat sie sehenden Auges getroffen.
25.03.2022 - 22:52 Uhr
Ich bin nach wie vor großer Runjaic Fan. Natürlich war der vermasselte Aufstieg damals enttäuschend, aber er war mit Abstand der beste Trainer mindestens der letzten zehn Jahre. Ich hab ihn mir immer zurück gewünscht. In Polen hat er einen Fast-Absteiger zu einem Meisterschaftsanwärter gemacht. Ich würde mich freuen, ihn in Deutschland nochmal zu sehen. Aber bei Schalke habe ich Bauchschmerzen. Hier hat sich schon so mancher hoffnungsvolle Trainer bzw. Manager eine blutige Nase geholt.
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