Ex-Lautrer
31.07.2015 - 09:17 Uhr
24.06.2022 - 22:45 Uhr
Bergmann hat gefühlt irgendwo die falsche Ausfahrt genommen.
Er wurde auf einmal sehr... sagen wir mal... alternativ. Dann kam der Schwurbelquatsch rund um die Impfung.
Sehr sehr schade.
Aber davon abgesehen wünsche ich ihn v.a. eins: Gesundheit!
Egal was die von ihm angesprochenen Symptome jetzt wirklich ausgelöst haben, ich hoffe er hat es überstanden.
Viel Erfolg auf deinem weiteren Lebensweg, Jung!
Er wurde auf einmal sehr... sagen wir mal... alternativ. Dann kam der Schwurbelquatsch rund um die Impfung.
Sehr sehr schade.
Aber davon abgesehen wünsche ich ihn v.a. eins: Gesundheit!
Egal was die von ihm angesprochenen Symptome jetzt wirklich ausgelöst haben, ich hoffe er hat es überstanden.
Viel Erfolg auf deinem weiteren Lebensweg, Jung!
25.06.2022 - 01:45 Uhr
Zitat von Toidi
Er war für mich einer der spannendsten Neuzugänge damals. Ich hatte wirklich gedacht, dass er das Potential hat für die Bundesliga. Sportlich ist er leider nie über Ansätze hinausgekommen.
Die weitere Karriere war dann ein Trauerspiel mit dem Tiefpunkt der fristlosen Kündigung in Jena.
Wenn ich mir sein Statement auf Instagram anschaue, scheint er nun vollends abgedriftet zu sein in die Esoteriker/Querdenker-Szene und sieht wohl dort auch seine Zukunft als „Coach“ im Sinne seines „Mediums“ Anthony Williams.
Das ist wirklich tragisch.
Er war für mich einer der spannendsten Neuzugänge damals. Ich hatte wirklich gedacht, dass er das Potential hat für die Bundesliga. Sportlich ist er leider nie über Ansätze hinausgekommen.
Die weitere Karriere war dann ein Trauerspiel mit dem Tiefpunkt der fristlosen Kündigung in Jena.
Wenn ich mir sein Statement auf Instagram anschaue, scheint er nun vollends abgedriftet zu sein in die Esoteriker/Querdenker-Szene und sieht wohl dort auch seine Zukunft als „Coach“ im Sinne seines „Mediums“ Anthony Williams.
Das ist wirklich tragisch.
Ich würde Esoterik und Querdenken nicht auf eine Stufe stellen. Für uns mag das merkwürdig sein, aber er hat darum einen Sinn gefunden. Das gilt es zu respektieren. Darüberhinaus scheint er kein schlechter Typ zu sein. Sonst hätten sich nicht derart viele Weggefährten auf Insta von ihm verabschiedet. Darunter auch Schad, Hercher, Matuwila, Bjarnason, Albaek, Gottwald und Skarlatidis.
Darüberhinaus sind seine Gründe nachvollziehbar. Ihm fehlt der Spaß und der Sinn am Beruf Fußball.
Hinteregger, Schürrle, Rau, Jansen haben ihre Karriere z.B. ebenfalls früh beendet, weil sie keinen Spaß mehr am Fußball hatten.
25.06.2022 - 10:25 Uhr
Zitat von Thisisit
Ich würde Esoterik und Querdenken nicht auf eine Stufe stellen. Für uns mag das merkwürdig sein, aber er hat darum einen Sinn gefunden. Das gilt es zu respektieren. Darüberhinaus scheint er kein schlechter Typ zu sein. Sonst hätten sich nicht derart viele Weggefährten auf Insta von ihm verabschiedet. Darunter auch Schad, Hercher, Matuwila, Bjarnason, Albaek, Gottwald und Skarlatidis.
Darüberhinaus sind seine Gründe nachvollziehbar. Ihm fehlt der Spaß und der Sinn am Beruf Fußball.
Hinteregger, Schürrle, Rau, Jansen haben ihre Karriere z.B. ebenfalls früh beendet, weil sie keinen Spaß mehr am Fußball hatten.
Zitat von Toidi
Er war für mich einer der spannendsten Neuzugänge damals. Ich hatte wirklich gedacht, dass er das Potential hat für die Bundesliga. Sportlich ist er leider nie über Ansätze hinausgekommen.
Die weitere Karriere war dann ein Trauerspiel mit dem Tiefpunkt der fristlosen Kündigung in Jena.
Wenn ich mir sein Statement auf Instagram anschaue, scheint er nun vollends abgedriftet zu sein in die Esoteriker/Querdenker-Szene und sieht wohl dort auch seine Zukunft als „Coach“ im Sinne seines „Mediums“ Anthony Williams.
Das ist wirklich tragisch.
Er war für mich einer der spannendsten Neuzugänge damals. Ich hatte wirklich gedacht, dass er das Potential hat für die Bundesliga. Sportlich ist er leider nie über Ansätze hinausgekommen.
Die weitere Karriere war dann ein Trauerspiel mit dem Tiefpunkt der fristlosen Kündigung in Jena.
Wenn ich mir sein Statement auf Instagram anschaue, scheint er nun vollends abgedriftet zu sein in die Esoteriker/Querdenker-Szene und sieht wohl dort auch seine Zukunft als „Coach“ im Sinne seines „Mediums“ Anthony Williams.
Das ist wirklich tragisch.
Ich würde Esoterik und Querdenken nicht auf eine Stufe stellen. Für uns mag das merkwürdig sein, aber er hat darum einen Sinn gefunden. Das gilt es zu respektieren. Darüberhinaus scheint er kein schlechter Typ zu sein. Sonst hätten sich nicht derart viele Weggefährten auf Insta von ihm verabschiedet. Darunter auch Schad, Hercher, Matuwila, Bjarnason, Albaek, Gottwald und Skarlatidis.
Darüberhinaus sind seine Gründe nachvollziehbar. Ihm fehlt der Spaß und der Sinn am Beruf Fußball.
Hinteregger, Schürrle, Rau, Jansen haben ihre Karriere z.B. ebenfalls früh beendet, weil sie keinen Spaß mehr am Fußball hatten.
Wurde hier doch schon geschrieben dass er in der Vergangenheit Beiträge der "Basis" geteilt hat..
Darüber hinaus sollte man diesen Esoterik-Quatsch nicht verharmlosen, erstens werden Leute abgezogen (eine Stunde "Coaching" bei ihm kostet immerhin 75€) und zweitens ist es nicht ungefährlich wenn Leute sich auf so einen Quatsch verlassen und deswegen auf richtige medizinische Behandlung verzichten oder sich in irgendwas reinsteigern, Liest man leider Gottes immer wieder dass Leute daran im Endeffekt sterben.
Ich wünsche Theo für die Zukunft alles Gute aber ich hoffe, dass er bald wieder klar im Kopf ist und nicht zu viele Leute in seinen Stuss mit reinzieht
01.07.2022 - 21:33 Uhr
Zitat von Betzenberg1985
Weiß nicht ob das Thema schon mal aufgekommen ist, aber ich finde es erschreckend wie sich Andreas Buck inzwischen über die sozialen Medien äußert. Es gab kein Post zum Aufstieg vom FCK sondern seit Monaten nur noch Posts zu Corona, Russland, etc gepickt mit sehr komischen Aussagen.
Finde es ziemlich schade in was für eine Richtung der gute Herr scheinbar abgerutscht.
Weiß nicht ob das Thema schon mal aufgekommen ist, aber ich finde es erschreckend wie sich Andreas Buck inzwischen über die sozialen Medien äußert. Es gab kein Post zum Aufstieg vom FCK sondern seit Monaten nur noch Posts zu Corona, Russland, etc gepickt mit sehr komischen Aussagen.
Finde es ziemlich schade in was für eine Richtung der gute Herr scheinbar abgerutscht.
Ich habe die diesbezügliche Diskussion jetzt mal gelöscht.
Ich weiß zu schätzen, dass man sich hier beherrscht hat und es nicht ins Beleidigende abgerutscht ist, aber wir waren wieder weit drin im politischen Diskurs. Bitte dran denken: das ist ein Fußballforum. Politik hat hier nur etwas zu suchen, wenn es direkt um Fußball geht - ansonsten geht noch ein bissl was im Gebabbel und sonst sind andere Medien dafür geeigneter.
Mit dem obigen Beitrag ist alles was zur Person Andreas Buck gesagt werden muss gesagt und Diskussionen können per PN geführt werden. Ich verzichte jetzt Mal noch auf einen Moderatorenhinweis.
12.07.2022 - 13:26 Uhr
Man tut Klose hier vielleicht etwas unrecht.
Charakterlich ist er nun mal eher der verschlossene und zurückhaltende Typ, der sich nicht gerne in die Karten bzw. hinter die Fassade schauern lässt.
Ich denke mit Arroganz hat das vielleicht gar nicht in erster Linie zu tun. Er war auch früher schon nicht nahbar, offen und kommunikativ.
Alles Gründe, warum ich mir auch nicht vorstellen kann, dass er auf höherem Niveau als Trainer erfolgreich sein wird. Bin gespannt wie er sich entwickelt. Hier wird nämlich nochmal ein echter Charaktersprung notwendig.
Charakterlich ist er nun mal eher der verschlossene und zurückhaltende Typ, der sich nicht gerne in die Karten bzw. hinter die Fassade schauern lässt.
Ich denke mit Arroganz hat das vielleicht gar nicht in erster Linie zu tun. Er war auch früher schon nicht nahbar, offen und kommunikativ.
Alles Gründe, warum ich mir auch nicht vorstellen kann, dass er auf höherem Niveau als Trainer erfolgreich sein wird. Bin gespannt wie er sich entwickelt. Hier wird nämlich nochmal ein echter Charaktersprung notwendig.
12.07.2022 - 13:40 Uhr
Zitat von goldbaek
Man tut Klose hier vielleicht etwas unrecht.
Charakterlich ist er nun mal eher der verschlossene und zurückhaltende Typ, der sich nicht gerne in die Karten bzw. hinter die Fassade schauern lässt.
Ich denke mit Arroganz hat das vielleicht gar nicht in erster Linie zu tun. Er war auch früher schon nicht nahbar, offen und kommunikativ.
Alles Gründe, warum ich mir auch nicht vorstellen kann, dass er auf höherem Niveau als Trainer erfolgreich sein wird. Bin gespannt wie er sich entwickelt. Hier wird nämlich nochmal ein echter Charaktersprung notwendig.
Man tut Klose hier vielleicht etwas unrecht.
Charakterlich ist er nun mal eher der verschlossene und zurückhaltende Typ, der sich nicht gerne in die Karten bzw. hinter die Fassade schauern lässt.
Ich denke mit Arroganz hat das vielleicht gar nicht in erster Linie zu tun. Er war auch früher schon nicht nahbar, offen und kommunikativ.
Alles Gründe, warum ich mir auch nicht vorstellen kann, dass er auf höherem Niveau als Trainer erfolgreich sein wird. Bin gespannt wie er sich entwickelt. Hier wird nämlich nochmal ein echter Charaktersprung notwendig.
Den ersten Teil sehe ich ähnlich. Der letzte Teil könnte schon Teil des Problems sein, das er evt. mit uns hat: Wir haben ihm nie etwas zugetraut. Immer gedacht, er schafft es nur im Pfälzer Wald. Und dann hat er uns als Spieler überrascht. Und tut es vielleicht als Trainer auch.
Vielleicht ein bisschen weit hergeholt, aber das fällt mir halt dazu ein: Klose hat dem FCK nicht mehr zu verdanken als wir ihm. Das ist Profi-Fußball und damit immer ein Geschäft auf Gegenseitigkeit. Aber seine verschlossene, introvertierte Art ist nicht gerade das, was in Lautern honoriert wird. Auch, dass er vom Körperschema her eher der filigrane Typ ist, passt nicht wirklich zu Lautern - "kleine Wixxmaus" haben ihn Ehrmann und Wagner in der Kabine genannt. Solche Demütigungen vergisst man nicht. Wer weiß, was Miro hier noch alles einstecken musste.
Er ist in die "große Welt" ausgezogen, was keiner von uns ihm damals zugetraut hat. Weil WIR ihn verkaufen wollten und mussten, nicht aus eigenem Antrieb. Und er hat es uns allen gezeigt. "Danke für nichts!" ist möglicherweise das, was er mit seiner Herkunft hier verbindet.
Jedenfalls habe ich keinen Anlass, zu glauben, dass er arrogant ist. Eher medienscheu, akribisch und jemand, der jetzt auch auf der Trainerstation step by step vorankommen will.
Eines aber ist richtig: Er hat mit uns vollkommen abgeschlossen! Und daher sollten auch wir dieses Kapitel ein für allemal schließen.
12.07.2022 - 14:02 Uhr
Zitat von @goldbaek
Man tut Klose hier vielleicht etwas unrecht.
Charakterlich ist er nun mal eher der verschlossene und zurückhaltende Typ, der sich nicht gerne in die Karten bzw. hinter die Fassade schauern lässt.
Ich denke mit Arroganz hat das vielleicht gar nicht in erster Linie zu tun. Er war auch früher schon nicht nahbar, offen und kommunikativ.
Alles Gründe, warum ich mir auch nicht vorstellen kann, dass er auf höherem Niveau als Trainer erfolgreich sein wird. Bin gespannt wie er sich entwickelt. Hier wird nämlich nochmal ein echter Charaktersprung notwendig.
Man tut Klose hier vielleicht etwas unrecht.
Charakterlich ist er nun mal eher der verschlossene und zurückhaltende Typ, der sich nicht gerne in die Karten bzw. hinter die Fassade schauern lässt.
Ich denke mit Arroganz hat das vielleicht gar nicht in erster Linie zu tun. Er war auch früher schon nicht nahbar, offen und kommunikativ.
Alles Gründe, warum ich mir auch nicht vorstellen kann, dass er auf höherem Niveau als Trainer erfolgreich sein wird. Bin gespannt wie er sich entwickelt. Hier wird nämlich nochmal ein echter Charaktersprung notwendig.
Oh ja, das sehe ich sehr ähnlich.
Vor allem sein verschlossener Charakter war ein Grund, warum ich neben seiner (Un-)Erfahrung es als keine gute Nachricht empfand als er hier den Trainer machen sollte.
Ein Klose würde man sicher nicht vor der Westkurve sehen mit den Fans feiern.
Ich habe schon seit über 10 Jahren das Gefühl, dass die Verbindung Klose-FCK mehr von den Fans gewünscht wird als, dass sie real existent wäre.
Man muss eben auch damit leben, dass nicht jeder Spieler (so gut er auch sein mag oder gewesen ist) hier sich super wohlgefühlt hat und den FCK für immer und ewig ins Herz geschlossen hat.
Deswegen rate ich immer den Klose in Erinnerung zu halten der "unser" Stürmer in der Nationalelf war und sich das Kapitel mit dem Wechsel geschlossen hat.
12.07.2022 - 15:16 Uhr
Zitat von Pasi11
Da fallen mir spontan Willi Orban und Chris Löwe ein.
Zitat von DiaboloEagle
Noch niemand, der hier alles gegeben hat, ist mit Schimpf und Schande beim Abschied bedacht und weggejagt worden, zumindest von den Fans nicht, auch kein Klose ( dessen Ablöse zugegebenermassen ja nicht ganz unwichtig war ).
Noch niemand, der hier alles gegeben hat, ist mit Schimpf und Schande beim Abschied bedacht und weggejagt worden, zumindest von den Fans nicht, auch kein Klose ( dessen Ablöse zugegebenermassen ja nicht ganz unwichtig war ).
Da fallen mir spontan Willi Orban und Chris Löwe ein.
Willi Orban ist zu DEM Hassobjekt der Fanszene gewechselt. Damals noch innerhalb der Liga, als er zuvor klar sein Ziel Bundesliga geäußert hat. Für viele Fans war das Verrat.
Chris Löwe hat hier selbst Schuld, da er sich mit seinem Verhalten und seinen Äußerungen unbeliebt gemacht hat.
Darüber hinaus findest du beim FCK aber immer relativ viele Stimmen, die einem wechselnden Spieler den Wechsel übel nehmen.
Neustes Beispiel Matheo Raab, der sich auf diversen Plattformen einiges anhören durfte.
Die Mentalität scheint leider die der beleidigten Leberwurst zu sein. Bringt jemand Topleistungen und wechselt dann, ist er ein Söldner. Bringt jemand keine Leistungen, ist man froh dass er weg ist.
Beim FCK gibt es nur Top oder Flop und nur der eigene Verein zählt. Wehe jemand wechselt freiwillig, dann wird er beschimpft, man wünscht ihm nur schlechtes und überhaupt war er ja gar nicht so gut (zuvor sah man ihn als besten Spieler im Kader).
Ausnahmen bestätigen die Regel. So zum Beispiel damals bei Heintz, Zimmer oder Sippel. Also Quasi die Homegrown Player, die zuvor über mehrere Saisons Leistung gebracht haben. Denen gönnt man einen Wechsel in der Regel.
Auch muss jede Saison mindestens ein Spieler durchs Dorf gejagt werden.
Irgendwie gehört das beim FCK zum guten Ton.
12.07.2022 - 15:57 Uhr
Ich habe auch das Gefühl, dass ein Ruben Jenssen oder Markus Karl beispielsweise sehr viel mehr mit dem FCK mitfiebert als es ein Klose jemals getan hat. Spieler, die ohne Bezug zu uns kamen, nicht sehr lang da waren und für die die Zeit bei uns vermutlich auch nicht das jeweilige Karrierehighlight war und die dennoch gern nach Lautern ins Stadion kommen und über den FCK reden.
Bei einem Klose finde ich diese emotionale Distanz schon verwunderlich. Auch bei Orban fand ich es befremdlich, dass er etwa bei Flutlicht sitzend nicht wusste, dass sein damaliger Manager Schupp Teil der Meistermannschaft war. Von jemandem, der in KL geboren wurde und der alle Juniorenteams durchlaufen hat, würde ich schon erwarten, dass er die Mannschaftsbilder der Meister und Pokalsieger kennt und sich als Kind mit viel Ehrfurcht und dabei selbst von der eigenen Zukunft träumend diese Namen eingeprägt hat.
Jeder Mensch ist nun einmal anders, aber natürlich ist es befremdlich, wenn "auswärtige Söldner" selbst nach ihrer Karriere noch von "wir Lautrer" sprechen (siehe auch Idrissou, in dessen Vita wahrlich kein Mangel an Vereinszugehörigkeiten ersichtlich ist) und manche "Jungs aus der Kurve" so gar keinen Bezug mehr zu uns haben. Eventuell schmerzt es auch manche Fans, dass die gegenseitigen Empfindungen so signifikant auseinander laufen.
Aber kurz gesagt: Jeder emotionale Tweet eines Typen wie Ruben Jenssen wiegt das jahrelange Desinteresse eines Klose mehr als auf. Herkunft ist kein Verdienst und wer mit leuchtenden Augen von "seinem FCK" erzählt, gehört zu uns. Punkt.
Bei einem Klose finde ich diese emotionale Distanz schon verwunderlich. Auch bei Orban fand ich es befremdlich, dass er etwa bei Flutlicht sitzend nicht wusste, dass sein damaliger Manager Schupp Teil der Meistermannschaft war. Von jemandem, der in KL geboren wurde und der alle Juniorenteams durchlaufen hat, würde ich schon erwarten, dass er die Mannschaftsbilder der Meister und Pokalsieger kennt und sich als Kind mit viel Ehrfurcht und dabei selbst von der eigenen Zukunft träumend diese Namen eingeprägt hat.
Jeder Mensch ist nun einmal anders, aber natürlich ist es befremdlich, wenn "auswärtige Söldner" selbst nach ihrer Karriere noch von "wir Lautrer" sprechen (siehe auch Idrissou, in dessen Vita wahrlich kein Mangel an Vereinszugehörigkeiten ersichtlich ist) und manche "Jungs aus der Kurve" so gar keinen Bezug mehr zu uns haben. Eventuell schmerzt es auch manche Fans, dass die gegenseitigen Empfindungen so signifikant auseinander laufen.
Aber kurz gesagt: Jeder emotionale Tweet eines Typen wie Ruben Jenssen wiegt das jahrelange Desinteresse eines Klose mehr als auf. Herkunft ist kein Verdienst und wer mit leuchtenden Augen von "seinem FCK" erzählt, gehört zu uns. Punkt.
12.07.2022 - 16:21 Uhr
An den Klose-Aussagen sieht man in meinen Augen vor allen Dingen, dass manche Profis bzw. Ex-Profis letztlich die ganzen Geschichten und Stationen relativ unemotional als Job sehen, nicht mehr und nicht weniger. Was ja auch vollkommen in Ordnung ist, letztlich ist es nicht mehr als Business und genau aus dem Grund ist mir mittlerweile auch echt egal, wer sich noch an die Zeit bei uns erinnert oder nicht. Klar, so Geschichten wie bei Heintz, Zimmer, Sippel, Ruben Jenssen oder auch Josh Simpson, die sich auch heute noch gerne an den FCK erinnern sind schön, aber nicht die Regel.
Als Fan hängt man insgesamt halt einfach mehr an dem ganzen Verein plus Werdegang und so manche Spiele und deren Geschichten brennen sich ewig ein. Auch wenn die gerade angesprochene letzte Klose-Saison bei uns jetzt wahrlich keine sorgenfreie Zeit war, so gabs doch einige Highlights, an die ich mich noch erinnere, als wärs gestern gewesen:
- Das bordeauxrote Kappatrikot, was heute auch noch in meinem Schrank hängt und fast wie neu aussieht
- Der einzige Bundesliga-Dreierpack von Miro beim FCK, als man ein 0:2 gegen Hertha noch in ein 4:2 drehte
- Tim Wieses unfassbare Leistung beim 1:0-Duselsieg gegen Stuttgart
- Der unfassbar wichtige Last-Minute-Siegtreffer von Stefan Malz im Kellerduell gegen Frankfurt
- Die Wasserschlacht am vorletzten Spieltag gegen Wolfsburg (würde mit den damaligen Platzverhältnissen heute kein Schiri der Welt mehr anpfeifen), als ein Sieg absolut Pflicht war. Lokvenc bringt uns in Führung, dann dreht Wolfsburg die Partie in zwei Minuten, dann wieder Lokvenc zum Ausgleich und als Schlusspunkt haut Nenad Bjelica einen direkten Freistoß in den Knick. War damals mit meinen Eltern auf einer Familienfeier in der Pfalz, beim 3:2 und Abpfiff hat der ganze Saal gebebt.
Ja bei dem Verein hat man schon so einiges mitgemacht, aber letztlich bleibt auch die Aussage von Milan Sasic hängen, der nach seinem Abschied mal gesagt hat: Die (Fans) sind dieser große Verein, wir kommen und gehen, einige früher, einige später, aber die bleiben.
Als Fan hängt man insgesamt halt einfach mehr an dem ganzen Verein plus Werdegang und so manche Spiele und deren Geschichten brennen sich ewig ein. Auch wenn die gerade angesprochene letzte Klose-Saison bei uns jetzt wahrlich keine sorgenfreie Zeit war, so gabs doch einige Highlights, an die ich mich noch erinnere, als wärs gestern gewesen:
- Das bordeauxrote Kappatrikot, was heute auch noch in meinem Schrank hängt und fast wie neu aussieht
- Der einzige Bundesliga-Dreierpack von Miro beim FCK, als man ein 0:2 gegen Hertha noch in ein 4:2 drehte
- Tim Wieses unfassbare Leistung beim 1:0-Duselsieg gegen Stuttgart
- Der unfassbar wichtige Last-Minute-Siegtreffer von Stefan Malz im Kellerduell gegen Frankfurt
- Die Wasserschlacht am vorletzten Spieltag gegen Wolfsburg (würde mit den damaligen Platzverhältnissen heute kein Schiri der Welt mehr anpfeifen), als ein Sieg absolut Pflicht war. Lokvenc bringt uns in Führung, dann dreht Wolfsburg die Partie in zwei Minuten, dann wieder Lokvenc zum Ausgleich und als Schlusspunkt haut Nenad Bjelica einen direkten Freistoß in den Knick. War damals mit meinen Eltern auf einer Familienfeier in der Pfalz, beim 3:2 und Abpfiff hat der ganze Saal gebebt.
Ja bei dem Verein hat man schon so einiges mitgemacht, aber letztlich bleibt auch die Aussage von Milan Sasic hängen, der nach seinem Abschied mal gesagt hat: Die (Fans) sind dieser große Verein, wir kommen und gehen, einige früher, einige später, aber die bleiben.
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