Finanzen
22.07.2015 - 22:13 Uhr
Quelle: www.der-betze-brennt.de
Im Kicker (Montagsausgabe) hat sich außerdem der ebenso wie Grünewalt bis Frühjahr 2016 amtierende Ex-FCK-Vorstandsvorsitzende Stefan Kuntz in einem Interview geäußert. Er widerspricht ebenfalls seinem ehemaligen Kollegen Grünewalt und sagt in Bezug auf den FCK im Jahr 2008: „Insolvenzgefahr bestand nicht.“ In Hinblick auf die Mitgliederversammlung übernächste Woche appelliert Kuntz an Zusammenhalt und Ruhe beim FCK: „Vor jeder Mitgliederversammlung beim FCK verfolgen unterschiedliche Lager unterschiedliche Interessen, die sie über unterschiedliche Veröffentlichungsmöglichkeiten kundtun. (...) Jene, denen es angeblich nur um das Wohl des FCK geht, müssen das einsehen und persönliche Belange in den Hintergrund stellen, damit der Verein überhaupt eine Chance hat, konkurrenzfähig zu bleiben.“
SK meldet sich zu Wort. Quelle: www.op-online.de
Der angebliche Insolvenzfall 1. FC Kaiserslautern in der Zweitliga-Saison 2007/08 wird Helmut Spahn, den Präsidenten der Offenbacher Kickers, weiterhin beschäftigen. „Ich werde nach unserer Mitgliederversammlung mit der Deutschen Fußball Liga Kontakt aufnehmen“, erklärte Spahn. Ziel sei es, eine verbindliche Aussage zu erhalten, ob eine Insolvenzanmeldepflicht vorgelegen habe. „Ist das der Fall, prüfen wir Schadenersatzansprüche“, so Spahn.
So ganz ablassen will Offenbach von der Sache aber wohl doch nicht, auch wenn ich nicht glaube das wir hier etwas zu befürchten haben, wurde ja die vorrigen Seiten genug diskutiert.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Sanogo24 am 31.10.2016 um 16:46 Uhr bearbeitet Quelle: liveticker.op-online.de
Spahn zum Thema Kaiserslautern: "Ich hatte vor einer Woche einen Anruf von RTL und wurde beim Interview mit dem Sachverhalt konfrontiert. Ich habe inzwischen mit dem FCK gesprochen und werde morgen weitere Informationen einholen. Sollte sich nur im entferntesten der Verdacht erhärten, werden wir dem Sachverhalt nachgehen und juristische Schritte einleiten. Sollte es sich nicht bewahrheiten, sollten wir die Kirche im Dorf lassen. Es ist wichtig, von neutraler Stelle eine Antwort zu bekommen."
Aus der JHV von Offenbach
Quelle: epaper.suewe.de
Damoklesschwert Betze-Anleihe
Die Liste der JHV-Anträge ist voller Detailfragen in Sachen Finanzen: Wann wie viel Geld verbraucht wurde, ob das Restgeld der Anleihe schon aufgebraucht war, als man noch im letzten Jahr die neuesten NLZ-Visionen präsentierte, welche Kosten externe Berater bei der JHV 2014 verursachten, ob Sonderzahlungen und Provisionen an Mitarbeiter gezahlt wurden - beispielsweise für den Erhalt der DFL-Lizenz, wie Details der Museumskosten und deren Zuschüsse von Stadt und Land aussehen, wie hoch die aktuellen finanziellen Verpflichtungen sind, ob die Betze-Anleihe und das Verkäuferdarlehen in den letzten Jahren nötig waren, um die Lizenz zu bekommen, was aus dem Verkäuferdarlehen geworden ist, da es zweckgebunden für das NLZ und das Stadion eingesetzt werden müsse, welche Kosten die Anleihe produzierte und letztendlich, wie weiterhin die Mietreduzierung funktionieren soll, wenn der Pachtzinspool in der Saison 2017/18 aufgebraucht ist.
Gerade der letzte Punkt mit der Mietreduzierung ist interessant und wird momentan ein wenig außer Acht gelassen.
Die Liste der JHV-Anträge ist voller Detailfragen in Sachen Finanzen: Wann wie viel Geld verbraucht wurde, ob das Restgeld der Anleihe schon aufgebraucht war, als man noch im letzten Jahr die neuesten NLZ-Visionen präsentierte, welche Kosten externe Berater bei der JHV 2014 verursachten, ob Sonderzahlungen und Provisionen an Mitarbeiter gezahlt wurden - beispielsweise für den Erhalt der DFL-Lizenz, wie Details der Museumskosten und deren Zuschüsse von Stadt und Land aussehen, wie hoch die aktuellen finanziellen Verpflichtungen sind, ob die Betze-Anleihe und das Verkäuferdarlehen in den letzten Jahren nötig waren, um die Lizenz zu bekommen, was aus dem Verkäuferdarlehen geworden ist, da es zweckgebunden für das NLZ und das Stadion eingesetzt werden müsse, welche Kosten die Anleihe produzierte und letztendlich, wie weiterhin die Mietreduzierung funktionieren soll, wenn der Pachtzinspool in der Saison 2017/18 aufgebraucht ist.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von FCKMitglied_16927 am 02.11.2016 um 11:59 Uhr bearbeitet Quelle: www.swr.de
1. FC Kaiserslautern vor Jahreshauptversammlung
Knapp 13 Millionen Euro Schulden
FCK-Finanzvorstand Michael Klatt sagte, dass der Verlust noch deutlich höher ausgefallen wäre, wenn der VfB Stuttgart nicht schon im Mai 2016 die Ablösesumme für Jean Zimmer bezahlt hätte- obwohl Zimmer damals noch beim FCK unter Vertrag stand. Dann hätte das Saisonminus rund vier Millionen Euro betragen....
Zitat von FT-Boy
Heute morgen kam im Swr Radio das wir aktuell 13 Millionen Schulden haben.
Heute morgen kam im Swr Radio das wir aktuell 13 Millionen Schulden haben.
Quelle: www.rheinpfalz.de
Vor der Jahreshauptversammlung des 1. FC Kaiserslautern am Samstag sagt Ex-Finanzvorstand Fritz Grünewalt im RHEINPFALZ-Gespräch, von 2008 bis März 2016 hätten Ex-Vereinschef Stefan Kuntz und er dem FCK "viel Substanz" erarbeitet. Sie hätten zum Beispiel drei Millionen alte Steuerschulden abgebaut und ihren Nachfolgern Mitte dieses Jahres "wirtschaftlich 3,8 Millionen Euro Liquidität" und Handlungsoptionen beim Vertrag mit dem Vermarkter des Klubs hinterlassen.
Neues Statement von FG. Quelle: www.lto.de
Noch während der laufenden Spielzeit musste der finanziell arg gebeutelte Traditionsklub zudem einen Insolvenzantrag stellen. Im LTO-Interview erklärt der Insolvenzrechtler Patric Naumann, welche Besonderheiten in solchen Fällen für Vereine gelten.
Vielleicht mal zur Einstimmung auf die Podiumsdiskussion morgen Abend mal dieser Artikel von Patric Naumann zu genau diesem Thema-Insolvenz von Fußballvereinen, seine Konsequenz und eine kritische Betrachtung. Darin wird u.a. auch nochmal darauf eingegangen, wieso denn ein Verein bei Insolvenz absteigen muss. Eigentlich sollte das Motivation genug für jeden Verantwortlichen sein, den Verein zu gesunden und nicht an den Rand oder in die Insolvenz zu führen...
Quelle: www.tz.de
Verteilung soll wohl zusätzliche Kriterien erhalten
Weniger Geld für Zweitligisten? DFL dementiert Bericht
"Die Darstellung entbehrt jeder Grundlage. Sie entspricht weder in der grundsätzlichen Ausrichtung noch in Details den Tatsachen", kommentierte ein DFL-Sprecher den Bericht des kicker.
Das Fachmagazin hatte berichtet, dass die Zweitliga-Klubs ab der Saison 2017/18 weniger als die bisherigen 20 Prozent aus den nationalen Einnahmen erhalten sollen. Dagegen hätten sich die Traditionsvereine mit ihrer Forderung durchgesetzt, wonach neben den sportlichen Kriterien zukünftig auch die sogenannten "weichen Faktoren" wie Fanaufkommen und TV-Einschaltquoten bei der Verteilung berücksichtigt werden sollen.
Die Deutsche Fußball Liga (DFL) will am 24. November den neuen Verteilungsschlüssel, der vom Präsidium erarbeitet wurde, öffentlich machen. Zuvor werden die Vertreter der 36 Klubs bei einer "Informationsveranstaltung" unterrichtet.
Schau mer mal, was hängen bleibt. Weniger Geld für Zweitligisten? DFL dementiert Bericht
"Die Darstellung entbehrt jeder Grundlage. Sie entspricht weder in der grundsätzlichen Ausrichtung noch in Details den Tatsachen", kommentierte ein DFL-Sprecher den Bericht des kicker.
Das Fachmagazin hatte berichtet, dass die Zweitliga-Klubs ab der Saison 2017/18 weniger als die bisherigen 20 Prozent aus den nationalen Einnahmen erhalten sollen. Dagegen hätten sich die Traditionsvereine mit ihrer Forderung durchgesetzt, wonach neben den sportlichen Kriterien zukünftig auch die sogenannten "weichen Faktoren" wie Fanaufkommen und TV-Einschaltquoten bei der Verteilung berücksichtigt werden sollen.
Die Deutsche Fußball Liga (DFL) will am 24. November den neuen Verteilungsschlüssel, der vom Präsidium erarbeitet wurde, öffentlich machen. Zuvor werden die Vertreter der 36 Klubs bei einer "Informationsveranstaltung" unterrichtet.
Quelle: www.sport1.de
Fragen und Antworten zum neuen Verteilerschlüssel der TV-Gelder
TV-Gelder: Darum profitiert Lautern
Wer profitiert von dem neuen Verteilerschlüssel?
Die Klubs, die aktuell schwächeln, in der Vergangenheit aber große Erfolge feierten, profitieren von der 20-Jahres-Wertung, etwa Zweitligist 1. FC Kaiserslautern (Meister 1998). Auch die Fraktion "Jugend forscht" wie der SC Freiburg freut sich über frisches Geld.
Wir werden sehen, was am Ende wirklich hängen bleibt. TV-Gelder: Darum profitiert Lautern
Wer profitiert von dem neuen Verteilerschlüssel?
Die Klubs, die aktuell schwächeln, in der Vergangenheit aber große Erfolge feierten, profitieren von der 20-Jahres-Wertung, etwa Zweitligist 1. FC Kaiserslautern (Meister 1998). Auch die Fraktion "Jugend forscht" wie der SC Freiburg freut sich über frisches Geld.
Quelle: www.kicker.de
. Die neu eingeführte 20-Jahreswertung wird in den wenigsten Fällen großartig ins Gewicht fallen, da darüber nur fünf Prozent der Einnahmen verteilt werden. Sie kommt vor allem jenen Vereinen entgegen, die nach langjähriger Bundesligazugehörigkeit in die 2. Liga abgestiegen sind. Der "Nachwuchs-Bonus" (2 Prozent der Gesamteinnahme) für den Einsatz von in Deutschland ausgebildete U-23-Spielern ist eine nette Geste, wird sich aber bei keinem Verein in Millionensummen auswirken.
Die Einschätzung im Kicker deckt sich mit meiner Erwartung. Nach außen hört es sich schön an, aber als "Traditionsverein" in der 2. Liga wird man nicht profitieren. Die Berücksichtigung ehemaliger Erfolge in der 20 Jahrewertung hören sich zwar schön an, es geht aber nur um einen kleinen Teil des Kuchens. Durch den "Fallschirm" wird der Abstand zwischen erster und zweiter Liga zudem noch erhöht. Nachdem bereits durch die Relegation die Durchlässigkeit erheblich verringert wurde, haben jetzt die Absteiger noch bessere Chancen für den direkten Wiederaufstieg.
Summa summarum dürfte die neue TV-Geldverteilung für uns schlechter als die alte sein.
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