Finanzen
22.07.2015 - 22:13 Uhr
Mittlerweile ist Ausgliederung und Investorentum wohl die bessere Möglichkeit als das Sterben auf Raten. Selbst wenn man es nach einigen Jahren mit Wirtschaften auf Sparflamme geschafft haben sollte sich in Liga 2 zu fangen und das Chaos (Schulden usw.) das Kuntz&co hinterlassen haben, zu beseitigen, ist man dann ein Zweitligist im Überlebenskampf ohne viel Strahlkraft und mit vllt. noch einem Schnitt von 20.000, eher weniger.
Daher sollte jetzt Tacheles geredet und ausgegliedert werden, sowie versucht werden Investoren zu gewinnen. 1860 mit Ismaik ist ein abschreckendes Beispiel, weil kein Erfolg aber maximale Abhängigkeit. Trotzdem sind die meisten Investoren nicht so planlos bzgl. Fußballgeschäft und es funktioniert teilweise gut.
Der Profifußball ist sowieso nicht mehr was er mal war, also heißt es wohl oder übel mitschwimmen oder untergehen...
Sollte man es schaffen und einen potenten, seriösen (!) Investor finden, der sein Hobby gerne in der schönen Pfalz ausleben möchte und dessen Lieblingsfarbe bestenfalls noch rot ist, bitte her mit ihm!
Daher sollte jetzt Tacheles geredet und ausgegliedert werden, sowie versucht werden Investoren zu gewinnen. 1860 mit Ismaik ist ein abschreckendes Beispiel, weil kein Erfolg aber maximale Abhängigkeit. Trotzdem sind die meisten Investoren nicht so planlos bzgl. Fußballgeschäft und es funktioniert teilweise gut.
Der Profifußball ist sowieso nicht mehr was er mal war, also heißt es wohl oder übel mitschwimmen oder untergehen...
Sollte man es schaffen und einen potenten, seriösen (!) Investor finden, der sein Hobby gerne in der schönen Pfalz ausleben möchte und dessen Lieblingsfarbe bestenfalls noch rot ist, bitte her mit ihm!
du kannst die Anteile aber nur einmal verkaufen, wir würden uns jetzt doch völlig unter Wert hergeben, außer da kommt ein langfristiger Partner, der mit sehr viel Nächstenliebe ausgestattet ist.
Das einzige was man relativ gut zu Geld machen könnte, wäre der Stadionname, weil wir hier einfach schon einen gewissen Mythos, eine Barriere geschaffen haben, mit welcher sich bestimmt viele schmücken würden.
Die Firma xy die es geschafft hat den widerspenstigen Pfälzern den Namen abzuluchsen, das würde definitiv für Publicity sorgen.
Die Frage ist..und die beschäftigt mich vordergründig.. Hätten wir das überhaupt nötig bzw. wären wir darauf angewiesen, wenn wir die vorhandenen Ressourcen einfach mal bestmöglich einsetzen würden?
Würde man sportlich und strukturell nicht jedes Mal ins Klo greifen, stünde man schon eine Liga höher, dann wäre das Ding voll, eine Goldgrube und keiner würde auch nur ansatzweise über den Namen diskutieren.
Das einzige was man relativ gut zu Geld machen könnte, wäre der Stadionname, weil wir hier einfach schon einen gewissen Mythos, eine Barriere geschaffen haben, mit welcher sich bestimmt viele schmücken würden.
Die Firma xy die es geschafft hat den widerspenstigen Pfälzern den Namen abzuluchsen, das würde definitiv für Publicity sorgen.
Die Frage ist..und die beschäftigt mich vordergründig.. Hätten wir das überhaupt nötig bzw. wären wir darauf angewiesen, wenn wir die vorhandenen Ressourcen einfach mal bestmöglich einsetzen würden?
Würde man sportlich und strukturell nicht jedes Mal ins Klo greifen, stünde man schon eine Liga höher, dann wäre das Ding voll, eine Goldgrube und keiner würde auch nur ansatzweise über den Namen diskutieren.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Mittelschichtler am 11.10.2016 um 20:10 Uhr bearbeitet Zitat von BenMic
Ein Szenario:
Der FCK emittiert 3.000.000 Aktien mit einem Nennwert von 10 EURO und erwirtschaftet damit 30 Mio. EURO. Die Hälfte (genauer 51%) bleiben beim Verein, also werden 1.470.000 Aktien verkauft.
Ein Szenario:
Der FCK emittiert 3.000.000 Aktien mit einem Nennwert von 10 EURO und erwirtschaftet damit 30 Mio. EURO. Die Hälfte (genauer 51%) bleiben beim Verein, also werden 1.470.000 Aktien verkauft.
Und weil nur die Hälfte der Aktien verkauft wird, erwirtschaftet der Verein damit auch keine 30 Millionen Euro.
Trotzdem halte ich Crowdfunding für einen von zwei sinnvollen Wegen, schnell Eigenkapital zu generieren. Ein strategischer Investor, der kein originäres Interesse an Fußball hat, sondern den FCK als strategischen Partner sieht, den es aufzubauen gilt, um den Imagegewinn für sich selbst auszunutzen und ggf. durch sportlichen Erfolg auch finanziellen Return of Invest erhält, wäre der andere. Fälle wie in Hamburg oder München, wo man sich von einer Privatperson abhängig macht, die dem Verein das Geld lediglich leiht, statt ihn mit Eigenkapital auszustatten, sind natürlich strikt abzulehnen.
Beste Grüße
Lullaby
Zitat von Mittelschichtler
du kannst die Anteile aber nur einmal verkaufen, wir würden uns jetzt doch völlig unter Wert hergeben, außer da kommt ein langfristiger Partner, der mit sehr viel Nächstenliebe ausgestattet ist.
Das einzige was man relativ gut zu Geld machen könnte, wäre der Stadionname, weil wir hier einfach schon einen gewissen Mythos, eine Barriere geschaffen haben, mit welcher sich bestimmt viele schmücken würden.
Die Firma xy die es geschafft hat den widerspenstigen Pfälzern den Namen abzuluchsen, das würde definitiv für Publicity sorgen.
Die Frage ist..und die beschäftigt mich vordergründig.. Hätten wir das überhaupt nötig bzw. wären wir darauf angewiesen, wenn wir die vorhandenen Ressourcen einfach mal bestmöglich einsetzen würden?
Würde man sportlich und strukturell nicht jedes Mal ins Klo greifen, stünde man schon eine Liga höher, dann wäre das Ding voll, eine Goldgrube und keiner würde auch nur ansatzweise über den Namen diskutieren.
du kannst die Anteile aber nur einmal verkaufen, wir würden uns jetzt doch völlig unter Wert hergeben, außer da kommt ein langfristiger Partner, der mit sehr viel Nächstenliebe ausgestattet ist.
Das einzige was man relativ gut zu Geld machen könnte, wäre der Stadionname, weil wir hier einfach schon einen gewissen Mythos, eine Barriere geschaffen haben, mit welcher sich bestimmt viele schmücken würden.
Die Firma xy die es geschafft hat den widerspenstigen Pfälzern den Namen abzuluchsen, das würde definitiv für Publicity sorgen.
Die Frage ist..und die beschäftigt mich vordergründig.. Hätten wir das überhaupt nötig bzw. wären wir darauf angewiesen, wenn wir die vorhandenen Ressourcen einfach mal bestmöglich einsetzen würden?
Würde man sportlich und strukturell nicht jedes Mal ins Klo greifen, stünde man schon eine Liga höher, dann wäre das Ding voll, eine Goldgrube und keiner würde auch nur ansatzweise über den Namen diskutieren.
Sehe ich auch so!
Zumindest, zumindest entbindet uns auch ein größerer finanzieller Rahmen nicht vor der Pflicht zu guter Arbeit.
Wenn die Verantwortlichen wissen, dass sie mit Stöver und Korkut auf einem guten Wege sind, dann lohnen sich auch größere Investitionen. Aber schlechter Arbeit noch mehr Geld hinterherwerfen? Geht gar nicht!
"Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten."
Danke Stefan
https://www.youtube.com/watch?v=7RFcG-8LAOY
Danke Stefan
https://www.youtube.com/watch?v=7RFcG-8LAOY
Zitat von Flash2812
"Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten."
Danke Stefan
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"Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten."
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Fehlen bloß noch die Worte Rombachs in Flutlicht
Leute, was hilft es uns, nachzukarten und weiter zu träumen, dass es ja auch ohne Ausgliederung geht, weil man ja im Moment schlecht dasteht und zu wenig für die Anteile bekommt.
Irgendwie wollt ihr nicht verstehen, was Gries gesagt hat. Es gibt keine zwei Meinungen. Entweder man macht das und versucht, wieder in die erste Liga zurück zu kommen oder man lässt es und spielt maximal 2.Liga.
Das ist an Deutlichkeit nicht zu überbieten.
Ich bin auf die MV gespannt.
Irgendwie wollt ihr nicht verstehen, was Gries gesagt hat. Es gibt keine zwei Meinungen. Entweder man macht das und versucht, wieder in die erste Liga zurück zu kommen oder man lässt es und spielt maximal 2.Liga.
Das ist an Deutlichkeit nicht zu überbieten.
Ich bin auf die MV gespannt.
Tendenziell könnte man die Anteile aktuell deutlich über Wert an die Fans verkaufen.
Nimmt man quasi 15 Mio ein könnte man mit 5 Mio/ anno 2x auf Liga 1 shoten.
Ausgabe auf Platz 16, alleine schon daß in die Nähe kommen von Platz 3 würde trotz überhöhter Emission Kursgewinne versprechen.
Ein Aufstieg mit damit verbundenen Mehreinnahmen käme dem Kurssprung bei CL Sieg von Dortmund gleich.
Allerdings würde es wohl in der Mehrheit ein Kaufen und Verkaufen alleine aufgrund unseres Fahrstuhlpotentials.
Die Anteile würden recht schnell von Fans zu einem Investor wandern.
Nimmt man quasi 15 Mio ein könnte man mit 5 Mio/ anno 2x auf Liga 1 shoten.
Ausgabe auf Platz 16, alleine schon daß in die Nähe kommen von Platz 3 würde trotz überhöhter Emission Kursgewinne versprechen.
Ein Aufstieg mit damit verbundenen Mehreinnahmen käme dem Kurssprung bei CL Sieg von Dortmund gleich.
Allerdings würde es wohl in der Mehrheit ein Kaufen und Verkaufen alleine aufgrund unseres Fahrstuhlpotentials.
Die Anteile würden recht schnell von Fans zu einem Investor wandern.
Zitat von mjw
Irgendwie wollt ihr nicht verstehen, was Gries gesagt hat. Es gibt keine zwei Meinungen. Entweder man macht das und versucht, wieder in die erste Liga zurück zu kommen oder man lässt es und spielt maximal 2.Liga.
Irgendwie wollt ihr nicht verstehen, was Gries gesagt hat. Es gibt keine zwei Meinungen. Entweder man macht das und versucht, wieder in die erste Liga zurück zu kommen oder man lässt es und spielt maximal 2.Liga.
Ich wäre weiterhin sehr vorsichtig und würde nicht die sportliche Entwicklung mit der Ausgliederung vermischen. Nur weil man ausgliedert, verbessern sich nicht die Chancen auf die erste Liga, sofern nicht weitere Voraussetzungen erfüllt sind. Insbesondere muss ein Geldgeber schon interesse signalisiert haben, ansonsten dürfte es nichts bringen.
Die Ausgliederung mag in Zukunft aus vereins- und steuerrechtlichen Gründen notwendig sein. Dann müssen wir ausgliedern. Punkt. Aber eine Diskussion nach dem Motto zu führen, wir gliedern aus, um unsere Aufstiegschancen (erheblich) zu verbessern, halte ich für gefährlich. Da man Erwartungen weckt, die eine Ausgliederung nicht erfüllen kann.
Natürlich ist es durch eine Ausgliederung einfacher, eine Beteilungsmöglichkeit für Investoren zu schaffen. Davor sollte man sich aber klar werden, welchen Investorentyp man möchte und ob jemand bereit ist dem FCK (Eigen-) Kapital zur Verfügung zu stellen.
Einen Investoren wie bei 1860 kann man den Mitgliedern (vermutlich) nicht verkaufen. @Lullaby brachte zwei Alternativen ins Spiel (Crowdfuning bzw. strat. Investor). Ich persönlich sehe bei einem Crow-Funding nicht das Potential. Gerade weil wir mit der Betzeanleihe auch eine Art Crowlending bereits betrieben haben und die Versprechen sich im Nachhinein nicht erfüllt haben. Einen strategischen Partner, der die "Marke" FCK langfristig und nachhaltig aufbaut, fände ich toll. Ich glaube jedoch nicht, dass man diese Eierlegendewollmilchsau so einfach findet.
Und die Gedankenspiele mit Aktien, Nennwerten und Kurssprüngen sind inhatlich nicht immer korrekt und für mich vollkommen unrealistisch.
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