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Finanzen

22.07.2015 - 22:13 Uhr
Finanzen |#3651
12.12.2018 - 15:32 Uhr
Hallo Leute, eure Beiträge machen mich traurig.

Ich möchte aber nichts unversucht lassen. Meinen jetzigen Vorschlag habe ich euch schon einmal vor 2 Jahren hier unterbreitet.

Die Grundidee ist Ihr FCK-FANS macht den Hopp !!!

Gründet einen gemeinnützigen Verein, in dem alle Fans Beiträge zahlen (25.000 Fans x 600 EUR Jahresbeitrag = 15 Mio. EUR pro Jahr). Dieser Verein wird dann Investor des FCK. Behaltet euch Mitbestimmungsrechte und werft als erstes den Bader raus. Mit dem Etat bekommt ihr auch vernünftige Spieler und Manager und spielt ruckzuck wieder in der 2. Liga. Dort habt ihr dann auch die Möglichkeit finanziell zu gesunden und für weitere Investoren interessant zu werden.

Sucht nicht weiter nach Schuldigen, nehmt die Sache (auch finanziell) selber in die Hand !!!

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Einstein: Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig.
Finanzen |#3652
12.12.2018 - 15:42 Uhr
Zitat von Roger1899
Hallo Leute, eure Beiträge machen mich traurig.

Ich möchte aber nichts unversucht lassen. Meinen jetzigen Vorschlag habe ich euch schon einmal vor 2 Jahren hier unterbreitet.

Die Grundidee ist Ihr FCK-FANS macht den Hopp !!!

Gründet einen gemeinnützigen Verein, in dem alle Fans Beiträge zahlen (25.000 Fans x 600 EUR Jahresbeitrag = 15 Mio. EUR pro Jahr). Dieser Verein wird dann Investor des FCK. Behaltet euch Mitbestimmungsrechte und werft als erstes den Bader raus. Mit dem Etat bekommt ihr auch vernünftige Spieler und Manager und spielt ruckzuck wieder in der 2. Liga. Dort habt ihr dann auch die Möglichkeit finanziell zu gesunden und für weitere Investoren interessant zu werden.

Sucht nicht weiter nach Schuldigen, nehmt die Sache (auch finanziell) selber in die Hand !!!


Der FCK ist mir eine Herzensangelegenheit. Aber im Traum würde mir nicht einfallen, zusätzlich zu dem, was der Verein durch Ticketpreis, Verzehr im Stadion, Merchandising und Mitgliedsbeitrag von mir erhält (und dafür erschreckend wenig Gegenleistung bietet) den Verantwortlichen eigene Mittel (zumal in dieser Höhe) zur Verfügung zu stellen.
Das Schwein "Fan" wurde oft genug geschlachtet, damit muss Schluss sein. Zumal man es gerne immer dann durchs Dorf treibt und ihm Mitschuld für die Misere zuspricht, wenn mal wieder Kritik und Unmut laut werden.

Nein, es ist sicherlich keine Lösung, dass die Anhängerschaft für betriebswirtschaftliches Versagen von sogenannten Profis auch noch monetär einsteht.
Finanzen |#3653
12.12.2018 - 15:51 Uhr
EINSCHÄTZUNG ZU INSOLVENZRISIKO UND LIZENZVERFAHREN 19/20


Es ist wohl an der Zeit die Dinge klarer zu benennen. Ich habe versucht dies über einen Antrag an die JHV zu tun aber der FCK hat sich entschieden, die Veröffentlichung mit einer sehr strengen Satzungsauslegung zu unterbinden. Wer sich also gerade darüber wundert, dass in einer so schwierigen Situation für den Verein kein einziger Antrag aus den Reihen der Mitglieder zu kommen scheint, könnte hier die Lösung für dieses Rätsel finden. Eine zumindest umstrittene Praxis, die jedoch jeder akzeptieren muss, der die Versammlung nicht durch gerichtliche Anfechtung gefährden will. Und wer will das schon. Ich habe mich deshalb dazu entschlossen, meine Einschätzung nicht über den klärenden Weg des Antrages auf der JHV zur Diskussion zu stellen, da dieser Weg einigermaßen verbaut ist, sondern hier einen Beitrag zu veröffentlichen. Ich mache das nicht anonym, sondern unterzeichnet. Das gebietet aus meiner Sicht die Fairness. Bedauerlicherweise ist das ein enorm trockenes Thema und wer sich damit beschäftigt, muss die tiefe Emotion über den Niedergang unserer Teufel mit dem unser Herz seit Jahren belastet wird, dabei außen vor lassen.


Aber zunächst eine nicht unwichtige Vorbemerkung. Wer sich angesichts des kommenden Beitrages ernsthafte Sorgen macht, er könne Investoren abschrecken oder Interna verraten, sei beruhigt. Investorengesellschaften prüfen sehr genau und für den Erkenntnisgewinn aus diesem Beitrag brauchen sie bloß die öffentlich bekanntgegebenen Zahlen, „Google“, vielleicht einen studentischen Praktikanten und bestenfalls drei Minuten Zeit. Dies wurde auch von Seiten des Vorstandes mir gegenüber in persönlichem Gespräch nicht bestritten. Jedem der sich mit der finanziellen Lage des FCK beschäftigt ist die Situation ziemlich klar, allerdings habe ich in vielen Gesprächen festgestellt, dass sich etlichen Mitgliedern und Fans die Lage nicht ganz so offensichtlich darstellt. Und das liegt auch an den öffentlichen Äußerungen von Teilen der Führungsspitze. Dies zumindest in einem kleinen Ausschnitt zu ändern, auch wenn mir bewusst ist, dass ich die älteren Semester über das Internet kaum erreichen kann, ist die Intention dieses Beitrages.


Wenn ein Geschäftsbetrieb - und darauf muss man den FCK oder besser die 1. FC Kaiserslautern GmbH & Co. KGaA mit dem Sitz in Kaiserslautern in dieser Frage leider reduzieren, eine Mitteilung freudig weitergibt die ihr bescheinigt, dass es in der laufenden Saison nicht zu Liquiditätsausfällen kommen wird, ist für die Zukunft eher Skepsis angezeigt. Denn warum sollte jemand etwas besonders betonen, was in einem gesunden Geschäftsbetrieb ohnehin als völlig normal gelten muss? Tatsächlich steht eine hohe Hürde im Raum und die lautet Lizenzverfahren für die Saison 19/20. Der FCK braucht dafür mindestens zusätzliche zehn bis fünfzehn Millionen Euro um nur EINE weitere Spielzeit in der 3. Liga zu finanzieren. Diese Summe lässt sich simpel aus der am 01. August 2019 fälligen Fananleihe, die damit Lizenzbestandteil ist, und dem geplanten Saisondefizit von 5 Millionen Euro für die laufende Spielzeit zusammenziehen. Denn die erste Drittligasaison der Vereinsgeschichte ist mit hohem Defizit geplant worden. Womit auch klar ist, dass das logische Saisonziel des FCK eigentlich nicht „mitspielen“ sondern wohl nur „Aufstieg“ heißen kann. Insofern ist die aktuelle sportliche Lage auch aus finanzieller Sicht wenig entspannt zu beurteilen. Wir können mit dem Defizit aber noch etwas anderes anfangen. Es dient als Grundlage zur Bezifferung des unmittelbaren zusätzlichen Kapitalbedarfs für das Lizenzverfahren im März.

Denn hier gibt es, wenn wir den Aufstieg aktuell als Option mal unberücksichtigt lassen, im Prinzip nur drei Möglichkeiten wie sich dieses Defizit in der kommenden Saison verändern könnte. Die Kombinationen aus den unterschiedlichen Möglichkeiten lasse ich aus naheliegenden Gründen weg, weil sie die Aussage im Kern nicht verändern werden:

a) Die Einnahmen steigen, das Defzit sinkt.
b) Weitere Sparmaßnahmen werden aktiviert, das Defizit sinkt.
c) Die Einnahmen sinken, das Defizit steigt.

Sicher ausschließen können wir die erste Idee. Die Einnahmen des FCK in einer zweiten Drittligasaison werden nicht steigen sondern sinken. So fällt zum Beispiel die einmalige Sonderzahlung aus der 2. Liga, die immerhin 600.000 Euro betrug, auf jeden Fall weg. Dauerkartenverkäufe werden kaum stabil bleiben und die Sponsoreneinnahmen werden im Regelfall ebenfalls sinken. Es ist also davon auszugehen, dass das in der aktuellen Saison geplante Defizit, selbst bei weiteren Einsparbemühungen in der Saison 19/20 eher steigt als sinkt, denn sogar bei stabilen Einnahmen müsste die Geschäftsführung der GmbH schon die 600.000 Euro aus der Solidaritätsaktion der 2. Liga einsparen um das Defizit bei gleichen Einnahmen wenigstens stabil halten zu können. Gehen wir trotzdem davon aus, dass der FCK irgendwie insgesamt 1 Million oder wenn wir großzügig sind, sogar 2 Millionen Euro einsparen könnte und unterstellen wir einfach mal optimistisch, dass auch die Einnahmen stabil bleiben, dann besteht immer noch ein zusätzlicher Kapitalbedarf von über 10 Millionen Euro, allein um die Lizenz für die kommende Saison zu erhalten, da schon die Fananleihe 6,6 Millionen Euro erfordert und das Defizit immer noch 3,6 Millionen Euro fressen würde. Selbst bei optimistischen (vielleicht auch unrealistischen) Annahmen braucht es also eine achtstellige Summe an zusätzlichem Kapital allein für die Lizenz 19/20. Und die müssen im Verfahren Ende März da sein. Es gibt allerdings ein weiteres Problem.

Die GmbH ist bereits jetzt überschuldet und das negative Eigenkapital wird weiter steigen, wenn kein Eigenkapital durch einen Investor zugeführt wird. Selbst wenn kurzfristig eine andere Strategie gewählt würde, die das Problem mit Fremdkapital lösen wollte, entstünde ein massives Problem mit der im Insolvenzrecht geforderten positiven Fortführungsprognose. Die ist bei unseren Voraussetzungen die einzige Barriere zwischen Leben und Tod - meint, zwischen der Zukunft und der Insolvenz. Und bei einem operativen Ergebnis von MINUS 5 Millionen Euro im Regelgeschäft sehe ich da ernsthafte Schwierigkeiten. Und damit komme ich zur Strategie.

Die Vereinsspitze hat sich im Frühjahr bewusst dagegen entschieden, die rechtlichen Voraussetzungen zu schaffen (Wertpapierprospekt), um Anteile des Vereins an Fans und Mitglieder verkaufen zu können und stattdessen alles auf die Karte große bis mittlere Investoren gesetzt. Diese stehen bei relativ hohem Insolvenzrisiko und sportlichem Misserfolg vermutlich nicht gerade Schlange. Denn je höher das Risiko, desto höher müsste die Renditeerwartung sein. Um aber überhaupt eine Renditeerwartung darstellen zu können, ist neben dem unmittelbaren „Rettungskapital“ auch noch Kapital nötig, um kurz- und mittelfristig in den Kader zu investieren. Von regulären Miet- bzw. Pachtzahlungen an die Stadiongesellschaft ganz zu schweigen. Ziehen wir also ein Zwischenfazit.

Es lässt sich klar festhalten, dass entweder bis März ein Investor einsteigt oder das Insolvenzrisiko exorbitant ansteigt. Wenn in dieser Situation überhaupt ein Investor an Bord kommt der eine sinnvolle Fortführung des Geschäftsbetriebs ermöglicht, dann kann er den Preis dafür praktisch selbst bestimmen. Die Aussagen der Vereinsspitze, angefangen bei Patrick Banf, der den Verein öffentlich auf ca. 120.000.000 Euro taxiert hat und die von Martin Bader, der seit Sommer den Eindruck erzeugt, die Planungen des FCK beinhalteten auch eine zweite Saison für die 3. Liga sind im besten Fall missverständlich - böswillig interpretiert könnte man sie aber auch als irreführend bezeichnen. Und damit komme ich zu meiner persönlichen Bewertung der Lage.

Es ist immer noch möglich. Die Wende kann noch eintreten. Aber jeden Tag wird das Fenster zur positiven Zukunft ein wenig kleiner. Natürlich haben die meisten Amtsträger vor einem Jahr einen ziemlichen Trümmerhaufen übernommen. Deshalb wäre sofortige, kleinteilige und nachhaltige Aufbauarbeit notwendig gewesen. Mühselig. Langsam. Stattdessen erscheint es mir aber so als hätte man bloß eine Leinwand davor geschoben und eine Kulisse gemalt. Ging schneller. Und sah gleich viel besser aus. Kann man zwischenzeitlich durchaus machen. Schließlich gehört auch das Klappern gelegentlich zum Handwerk. Aber man sollte das gemalte Bild dann nicht mit der Realität verwechseln. Und genau das ist meiner Ansicht nach zumindest in Teilen passiert. Anders lassen sich z.B. die angesprochenen Aussagen von Bader oder Banf nicht erklären. Wir befinden uns deshalb meiner Einschätzung nach jetzt in einer Situation, bei der entweder das Eigenkapital durch einen Investor deutlich ansteigt oder der FCK mittelfristig einen Insolvenzantrag stellen muss. Mit einer differenzierteren Strategie wäre die extreme Zuspitzung zu diesem Zeitpunkt meiner Meinung nach noch zu vermeiden gewesen, auch wenn uns das vermutlich nur zusätzliche Zeit erkauft hätte.

Um einer Lösung doch noch näher zu kommen, muss man sich als Fan, Mitglied oder einfach nur geneigter Leser, zunächst einmal die Struktur des Problems vor Augen führen. Denn das besteht nicht aus zwei sondern aus drei Teilen. Die Anleihe selbst ist zweigeteilt zu betrachten, da sie aus Streubesitz und institutionellen Anlegern besteht. Diese hatten unterschiedliche Motivationen die Anleihe zu zeichnen. Die Institutionellen suchten eine Geldanlage, erwarteten regelmäßige Zinszahlungen und werden ihr Kapital bei Fälligkeit wieder abziehen. Das Geld für diesen Teil der Anleihe hätte man über den Verkauf von Anteilen der GmbH an Fans und Mitglieder meiner Meinung nach erlösen können, wenn der Wunsch nach dem einzelnen „Retter“ nicht übermächtig gewesen wäre. Der andere Teil der Anleihe befindet sich im Streubesitz von Fans und Mitgliedern, die weniger eine gute Geldanlage suchten, als dem FCK helfen wollten. Obwohl die nach und nach feststellen mussten, dass man von Seiten des Vereins nicht ganz ehrlich mit ihnen umgegangen ist, besteht zumindest bei Teilen, wie ich aus persönlichen Gesprächen weiß, immer noch die Bereitschaft zu helfen. Sei es die Anleihe zu verlängern, sei es tatsächlich auf die Rückzahlung zu verzichten oder diese gegen etwas zu tauschen, was für den Verein leichter aufzubringen ist, zum Beispiel ein signiertes Trikot oder ein VIP Ticket für ein Spiel.

Der dritte Teil des Problems besteht aus dem operativen Defizit. Auch das muss ja irgendwie abgedeckt werden. Ich fasse zusammen. Die drei Teile des Lizenzproblems bestehen also aus:

1) Institutionellen Anlegern der Anleihe
2) Anleiheteile im Streubesitz
3) Operatives Defizit


Die theoretischen Möglichkeiten zum Umgang bestehen in der Ablösung durch Eigenkapitalaufnahme, in der Umschuldung bzw. Verlängerung der Anleihe (Prolongation), sowie in einem Verzicht auf Auszahlung. Theoretisch sind die Möglichkeiten vor allem deshalb, weil wir in unserer Lage im Regelmarkt eher nicht kreditwürdig sind und eine Prolongation zumindest von Teilen der Anleihe Zeit braucht. Der Verkauf von Anteilen an Fans und Mitglieder scheidet derzeit aus bekannten Gründen offenbar aus. Aber zumindest beim Fremdkapital lässt sich vielleicht eine Hintertür öffnen. Es gibt Gläubiger, die zum Teil erheblich direkt oder indirekt beim FCK engagiert sind, denn bei Insolvenz geht ja nicht nur die Fußball GmbH vor die Hunde, sondern auch die Stadiongesellschaft und vermutlich besteht sogar für die Stadt Kaiserslautern ein hohes Risiko. Wenn jeder einzelne Gläubiger mit einer überschaubaren Steigerung seines bisherigen Engagements dazu beitragen kann, sein bisher investiertes Kapital vor dem Totalverlust zu retten, ist die Tür zu neuem Fremdkapital, zur Umschuldung nicht ganz geschlossen. Das operative Defizit kann dann aber nicht auch noch so geschultert werden, weil im Gegensatz zur Umschuldung die Überschuldung der GmbH so dramatisch ansteigen würde, dass die bereits angesprochene positive Fortführungsprognose kaum noch möglich wäre.

Es ist also noch ein wenig Spielraum vorhanden auf den man jetzt - wenn auch reichlich spät, noch abstellen könnte. Wichtig ist aber vor allem, dass die Führungsspitze erkennt, dass Fans und Mitglieder das einzig verbliebene Kapital unseres FCK darstellen und diese mit einbindet, statt schon wieder über angebliche „Unruhe“ zu klagen wie der aktuelle AR Chef dies gerade in den Medien getan hat. Unser aller Herz hängt nach wie vor an unserem Verein und jeder von uns der immer noch da ist obwohl es jede Menge Gründe gäbe dem FCK den Rücken zu kehren, kann eine ganz eigene Geschichte darüber erzählen, wie diese Liebe entstanden ist, wie sie wuchs und warum sie immer noch da ist.

Ich hoffe natürlich ebenfalls darauf, dass ein „weißer Ritter“ gefunden wird, erwarte aber zumindest von der Vereinsspitze, dass sie die Lage auf der JHV klar kommuniziert. Dass der Verein mit allerlei Juristerei darauf verzichtet hat, Anträge der Mitglieder zur Jahreshauptversammlung zu veröffentlichen, darf jedoch als Indiz dafür gewertet werden, dass dies nicht unbedingt beabsichtigt ist.

Persönlich verständlich, aber in einer Situation in der unser FCK zusammenstehen und Transparenz das oberste Gebot sein sollte, eben nicht erfreulich.


Mit freundlichen Grüßen

Johannes B. Remy

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Bertikoks - Transfermarkt since 2003. Originalmitgliedsnummer 1686. Keine anonyme Kritik: FCK MGLD 2151
Finanzen |#3654
12.12.2018 - 15:52 Uhr
Danke für die fundierte und schlüssige Analyse. Ich kann allerdings der Situation nur positives abgewinnen. Entweder der Investor kommt, wir steigen auf, oder dieses vor sich hin sterben hat ein Ende. Ich weiss nicht in welcher Form und ob es den FCK nach einer Insolvenz noch geben wird, aber ich Blicke dem nicht mehr mit Schrecken entgegen. Schrecklich ist was sich sportlich seit 15 Jahren in diesem Verein abspielt. Der Rest ist zu verkraften...
Finanzen |#3655
12.12.2018 - 16:43 Uhr
Ich hab direkt mal eine Frage - du wirfst der Vereinsführung Intransparenz vor.
Wäre es da nicht angebracht, als entsprechender Kritiker dessen, die Gründe für die Ablehnung insoweit transparent darzustellen, dass hierzu nicht erst noch das Selbststudium der Satzung und eine darauf folgende mögliche Auslegung, weshalb dieser Antrag ggf. nicht angenommen wurde, nötig ist?
Finanzen |#3656
12.12.2018 - 17:02 Uhr
Zitat von LP_lunae
Ich hab direkt mal eine Frage - du wirfst der Vereinsführung Intransparenz vor.
Wäre es da nicht angebracht, als entsprechender Kritiker dessen, die Gründe für die Ablehnung insoweit transparent darzustellen, dass hierzu nicht erst noch das Selbststudium der Satzung und eine darauf folgende mögliche Auslegung, weshalb dieser Antrag ggf. nicht angenommen wurde, nötig ist?


Wenn ich das richtig sehe, wurde der Antrag nicht abgelehnt, sondern ausschließlich die vorherige Veröffentlichung gestrichen.

@Bertikoks korrekt?

Gruß
Chio

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osirisy: "Dummschwätzer..."
Finanzen |#3657
12.12.2018 - 17:06 Uhr
Zitat von chioro

Zitat von LP_lunae

Ich hab direkt mal eine Frage - du wirfst der Vereinsführung Intransparenz vor.
Wäre es da nicht angebracht, als entsprechender Kritiker dessen, die Gründe für die Ablehnung insoweit transparent darzustellen, dass hierzu nicht erst noch das Selbststudium der Satzung und eine darauf folgende mögliche Auslegung, weshalb dieser Antrag ggf. nicht angenommen wurde, nötig ist?


Wenn ich das richtig sehe, wurde der Antrag nicht abgelehnt, sondern ausschließlich die vorherige Veröffentlichung gestrichen.

@Bertikoks korrekt?

Gruß
Chio


Zitat von Bertikoks

Wer sich also gerade darüber wundert, dass in einer so schwierigen Situation für den Verein kein einziger Antrag aus den Reihen der Mitglieder zu kommen scheint, könnte hier die Lösung für dieses Rätsel finden. Eine zumindest umstrittene Praxis, die jedoch jeder akzeptieren muss, der die Versammlung nicht durch gerichtliche Anfechtung gefährden will. Und wer will das schon. Ich habe mich deshalb dazu entschlossen, meine Einschätzung nicht über den klärenden Weg des Antrages auf der JHV zur Diskussion zu stellen, da dieser Weg einigermaßen verbaut ist, sondern hier einen Beitrag zu veröffentlichen.


Das liest sich für mich so, dass der Antrag auf der JHV nicht zur Debatte gestellt werden würde. Aber er wirds uns sicher mitteilen. smile
Aber selbst, wenn nur die (vorherige) Veröffentlichung unterbunden werden würde, so kann man doch hier ganz offen über die exakte Begründung berichten?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von LP_lunae am 12.12.2018 um 17:07 Uhr bearbeitet
Finanzen |#3658
12.12.2018 - 18:05 Uhr
Das Warten auf die goldene Gans zögert den überfälligen Tod des FCK doch nur weiter hinaus.

Der Verein ist sowohl sportlich als auch finanziell schon klinisch tod. Man wartet vergeblich auf die rettende Organspende, anstatt das einzig sinnvolle zu tun und die Maschinen ab zu stellen.

Wieso die Insolvenz nicht einfach zu lassen und notfalls bei Null anfangen?
Aus meiner Sicht ist alles besser als dieses auf Pump dahin siechen...
Finanzen |#3659
12.12.2018 - 18:36 Uhr
Zitat von Thisisit

Das Warten auf die goldene Gans zögert den überfälligen Tod des FCK doch nur weiter hinaus.

Der Verein ist sowohl sportlich als auch finanziell schon klinisch tod. Man wartet vergeblich auf die rettende Organspende, anstatt das einzig sinnvolle zu tun und die Maschinen ab zu stellen.

Wieso die Insolvenz nicht einfach zu lassen und notfalls bei Null anfangen?
Aus meiner Sicht ist alles besser als dieses auf Pump dahin siechen...


Jeder von uns hofft doch, dass diese goldene Gans noch aufkreuzt. Ansonsten hätten wir unseren FCK doch schon endgültig aufgegeben und würden nicht nur das Schreiben hier im Forum, sondern auch die Stadionbesuche und was sonst noch alles dazu gehört, einstellen. Ich persönlich schau täglich mehrfach hier rein und ich denke mir, dass es vielen von euch auch so geht. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Ist zwar ein abgedroschener Spruch, aber aufgegeben haben wir hier hoffentlich noch nicht.

Die Zahlen lassen kaum Raum für Illusionen, ich bin jedoch sicher nicht FCK-Fan geworden, um realistisch zu sein. Realismus findet man hier in der Region in Sinsheim(ist von mir nur 15 Minuten Autofahrt, war jedoch noch nie dort, weil die nicht bieten können, was ich suche) oder man pilgert gleich nach München, aber nicht auf dem Betze.

Möchtet ihr wirklich aufgeben? Würde es euch nicht auch das Herz zerreißen, wenn Morgen in der Rheinpfalz stände, dass die Türen oben für immer schließen?

Ich möchte niemanden kritisieren, bitte nicht falsch verstehen, ganz sicher muss vieles aufgeklärt und geschrieben werden, aber die Hoffnung sollten wir nicht ganz verlieren.

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Zusammenlautern

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Arakorn am 12.12.2018 um 18:37 Uhr bearbeitet
Finanzen |#3660
12.12.2018 - 19:04 Uhr
Die Frage ist natürlich auch in welcher Liga und welchem Stadion man nach einer Insolvenz starten würde. So könnte auch noch ein großer Teil der übrig gebliebenen Fan-Base wegbrechen. Ich persönlich hoffe natürlich auch noch auf das „Wunder“.....sad
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