Finanzen
02.12.2019 - 16:18 Uhr
Ich war noch auf Arbeit bei der PK. Wäre vielleicht einer so lieb kurz zusammenzufassen ob es wirklich neue Erkenntnisse gab aus der PK? Oder hat sich nur das bestätigt was man als interessierter Leser dieses Forums ohnehin schon weitestgehend ahnen konnte?
Zitat von tntdynamite
Ich war noch auf Arbeit bei der PK. Wäre vielleicht einer so lieb kurz zusammenzufassen ob es wirklich neue Erkenntnisse gab aus der PK? Oder hat sich nur das bestätigt was man als interessierter Leser dieses Forums ohnehin schon weitestgehend ahnen konnte?
Ich war noch auf Arbeit bei der PK. Wäre vielleicht einer so lieb kurz zusammenzufassen ob es wirklich neue Erkenntnisse gab aus der PK? Oder hat sich nur das bestätigt was man als interessierter Leser dieses Forums ohnehin schon weitestgehend ahnen konnte?
Hier die PK in voller länge, nicht vom Testbild irritieren lassen, startet ganz normal danach.
https://m.youtube.com/watch?v=Ov8kQTjsmTM
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Coolwetter am 15.06.2020 um 17:16 Uhr bearbeitet
Die PK fand ich jetzt nicht so wahnsinnig aufschlussreich, war aber auch erst ab 16:05 Uhr am Start. Wichtig fand ich, dass es zumindest nicht schon rein rechtlich ausgeschlossen scheint, dass der FCK auch neue Spieler für die kommende Saison verpflichtet und die Verträge von Leistungsträgern verlängert; so deute ich zumindest die Antwort von SOV auf die entsprechende Frage von Moritz Kreilinger.
Sicherlich ist man hinterher immer Klugscheizzer, aber wenn ich mir die jetzige Konstellation anschaue, dann war die (mit Ausnahme der Stadionpachtfrage) doch schon exakt so beim Antritt der neuen Führung im Dezember (und auch schon lange vorher) existent: Niemand, der bei Verstand ist, investiert 12 oder 20 oder 24 Millionen Euro in eine Gesellschaft, die damit dann ihre Altschulden tilgt. Worüber also hat man denn im letzten halben Jahr bitte verhandelt? Und worüber will man jetzt weitere wertvolle drei Monate vor Eröffnung der Planinsolvenz verhandeln? Diese Großkonstellation ändert sich doch nicht. Deshalb verstehe ich auch SOV nicht, wenn er sagt, dass ohne Pandemie im Mai Investoren eingestiegen wären. Wofür? Um QBL zu bezahlen?
Ich dachte die Lage sei extrem komplex, nach dieser PK scheint sie aber im Kern extrem simpel zu sein und kaum Verhandlungsspielräume zu belassen. Entweder QBL stimmen dem Ganzen jetzt zu und sichern sich wenigstens noch eine Restsumme oder sie lassen uns in die Regelinsolvenz abgleiten und verlieren alles, retten aber ihren Ruf in der Branche. Ich sehe da auch keinen Verhandlungspoker, bei dem man sich am Ende vielleicht auf einen 75%-Schuldenschnitt einigt. Denn bei den angesprochenen Summen sind auch die 25% vom FCK keinesfalls zu stemmen und müssten von Investoren ausgeglichen werden. Wenn die dazu aber kategorisch Nein sagen - was ich im Übrigen bestens verstehen kann - dann gibt es diesen Weg eben nicht. Auch die vom FCK angebotenen 10% sind nicht mehr in der Kriegskasse und müssten von irgendwem aufgebracht werden. Von wem denn bitte? Wessen Geld hat man denn da offeriert?
"Wir sind in guten Gesprächen", ja schön: Wo bitte sind denn die möglichen Kompromisslinien mit Gläubigerrn und potenziellen Neuinvestoren? Worauf gründet der "Optimismus", den die beiden Herren in der PK zwar verbal äußerten, der sich bei ihnen in Mimik und Tonfall aber nicht mal ansatzweise widerspiegelte? Gut, sind beide auch nüchterne Typen.
Puuh, Leute echt, das ist scheinbar so ein Ding nach dem Motto "Wer zuerst blinzelt, hat verloren!" Und wenn das keiner tut, gehen wir halt den Bach runter. Ich hoffe, wir müssen die Phrase "Wir sind in guten Gesprächen" in der dann abgeschlossenen FCK-Geschichtsschreibung nicht in eine Schublade mit der "Blumenstrauß"-Metapher stecken. Nicht dass ich die Protagonisten damit gleichsetzen will, aber die Ergebnislosigkeit droht vergleichbar zu werden.
Weichel geht mir auch wieder sowas von auf den Keks. Tut so, als würde keiner mit ihm reden, dabei geschieht dies nach SOV-Aussage praktisch wöchentlich und die beiden haben heute noch miteinander telefoniert.
Sicherlich ist man hinterher immer Klugscheizzer, aber wenn ich mir die jetzige Konstellation anschaue, dann war die (mit Ausnahme der Stadionpachtfrage) doch schon exakt so beim Antritt der neuen Führung im Dezember (und auch schon lange vorher) existent: Niemand, der bei Verstand ist, investiert 12 oder 20 oder 24 Millionen Euro in eine Gesellschaft, die damit dann ihre Altschulden tilgt. Worüber also hat man denn im letzten halben Jahr bitte verhandelt? Und worüber will man jetzt weitere wertvolle drei Monate vor Eröffnung der Planinsolvenz verhandeln? Diese Großkonstellation ändert sich doch nicht. Deshalb verstehe ich auch SOV nicht, wenn er sagt, dass ohne Pandemie im Mai Investoren eingestiegen wären. Wofür? Um QBL zu bezahlen?
Ich dachte die Lage sei extrem komplex, nach dieser PK scheint sie aber im Kern extrem simpel zu sein und kaum Verhandlungsspielräume zu belassen. Entweder QBL stimmen dem Ganzen jetzt zu und sichern sich wenigstens noch eine Restsumme oder sie lassen uns in die Regelinsolvenz abgleiten und verlieren alles, retten aber ihren Ruf in der Branche. Ich sehe da auch keinen Verhandlungspoker, bei dem man sich am Ende vielleicht auf einen 75%-Schuldenschnitt einigt. Denn bei den angesprochenen Summen sind auch die 25% vom FCK keinesfalls zu stemmen und müssten von Investoren ausgeglichen werden. Wenn die dazu aber kategorisch Nein sagen - was ich im Übrigen bestens verstehen kann - dann gibt es diesen Weg eben nicht. Auch die vom FCK angebotenen 10% sind nicht mehr in der Kriegskasse und müssten von irgendwem aufgebracht werden. Von wem denn bitte? Wessen Geld hat man denn da offeriert?
"Wir sind in guten Gesprächen", ja schön: Wo bitte sind denn die möglichen Kompromisslinien mit Gläubigerrn und potenziellen Neuinvestoren? Worauf gründet der "Optimismus", den die beiden Herren in der PK zwar verbal äußerten, der sich bei ihnen in Mimik und Tonfall aber nicht mal ansatzweise widerspiegelte? Gut, sind beide auch nüchterne Typen.
Puuh, Leute echt, das ist scheinbar so ein Ding nach dem Motto "Wer zuerst blinzelt, hat verloren!" Und wenn das keiner tut, gehen wir halt den Bach runter. Ich hoffe, wir müssen die Phrase "Wir sind in guten Gesprächen" in der dann abgeschlossenen FCK-Geschichtsschreibung nicht in eine Schublade mit der "Blumenstrauß"-Metapher stecken. Nicht dass ich die Protagonisten damit gleichsetzen will, aber die Ergebnislosigkeit droht vergleichbar zu werden.
Weichel geht mir auch wieder sowas von auf den Keks. Tut so, als würde keiner mit ihm reden, dabei geschieht dies nach SOV-Aussage praktisch wöchentlich und die beiden haben heute noch miteinander telefoniert.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Newtrial am 15.06.2020 um 17:27 Uhr bearbeitet
OK, dann werde ich mir später heute Abend mal die volle Dröhnung geben. Wer hier Monatelang die Becca- und Banf-Jünger ausgehalten hat, schafft auch noch diese PK...
Danke.
Danke.
Zitat von Newtrial
Ich dachte die Lage sei extrem komplex, nach dieser PK scheint sie aber im Kern extrem simpel zu sein ...
Ich dachte die Lage sei extrem komplex, nach dieser PK scheint sie aber im Kern extrem simpel zu sein ...
Vielleicht ist die Lage "extrem komplex" - aber nicht so, wie du dir die extrem komplexe Lage vorstellst.
Vielleicht ist die Lage auch "extrem simpel" - aber eben nicht so, wie du dir die extrem simpele Lage vorstellst.
Ich denke, auch innerhalb der Gläubigergemeinde können sich Dinge, Standpunkte, Koalitionen, Meinungen, Bedingungen (ver)ändern. Vor allem, wenn der FCK in permanentem offenen Austausch mit den Protagonisten steht. Wovon ich ausgehe.
Zitat von Newtrial
Entweder QBL stimmen dem Ganzen jetzt zu und sichern sich wenigstens noch eine Restsumme oder sie lassen uns in die Regelinsolvenz abgleiten und verlieren alles, retten aber ihren Ruf in der Branche.
Entweder QBL stimmen dem Ganzen jetzt zu und sichern sich wenigstens noch eine Restsumme oder sie lassen uns in die Regelinsolvenz abgleiten und verlieren alles, retten aber ihren Ruf in der Branche.
Nicht, wenn wir den Gläubigern im Planinsolvenzverfahren weiterhin 10% bieten und sie im Regelinsolvenzverfahren weniger bekämen -> Obstruktionsverbot.
Und offenbar ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Quote in der Regelinsolvenz irgendwo bei 1% liegt.
Von daher gibt es diese "Lassen wir den FCK halt mal absaufen!"-Option für die Gläubiger nicht.
(Alles unter Verständnisvorbehalt meinerseits.)
Zitat von Klingenstaedter
Nicht, wenn wir den Gläubigern im Planinsolvenzverfahren weiterhin 10% bieten und sie im Regelinsolvenzverfahren weniger bekämen -> Obstruktionsverbot.
Und offenbar ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Quote in der Regelinsolvenz irgendwo bei 1% liegt.
Von daher gibt es diese "Lassen wir den FCK halt mal absaufen!"-Option für die Gläubiger nicht.
(Alles unter Verständnisvorbehalt meinerseits.)
Zitat von Newtrial
Entweder QBL stimmen dem Ganzen jetzt zu und sichern sich wenigstens noch eine Restsumme oder sie lassen uns in die Regelinsolvenz abgleiten und verlieren alles, retten aber ihren Ruf in der Branche.
Entweder QBL stimmen dem Ganzen jetzt zu und sichern sich wenigstens noch eine Restsumme oder sie lassen uns in die Regelinsolvenz abgleiten und verlieren alles, retten aber ihren Ruf in der Branche.
Nicht, wenn wir den Gläubigern im Planinsolvenzverfahren weiterhin 10% bieten und sie im Regelinsolvenzverfahren weniger bekämen -> Obstruktionsverbot.
Und offenbar ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Quote in der Regelinsolvenz irgendwo bei 1% liegt.
Von daher gibt es diese "Lassen wir den FCK halt mal absaufen!"-Option für die Gläubiger nicht.
(Alles unter Verständnisvorbehalt meinerseits.)
Du hast mich nicht verstanden. Ich sage doch, dass sie bei einer Regelinsolvenz praktisch alles verlieren. Aber möglicherweise ist ihnen die Differenz zwischen 1% und 10% ja nicht so viel Wert wie das Signal an andere Vereine, in denen sie engagiert sind, dass sie nicht doch lieber eine harte Linie fahren und damit zeigen, dass man mit ihnen nicht so umspringen kann.
Lagadere nehme ich mal aus, die scheinen wohl weiter Geschäfte mit uns machen zu wollen. Bei Becca weiß man nicht, ob der seine Forderungen nicht sowieso schon anderweitig abgesichert hat (Beteiligung an künftigen Ticketverkäufen und Transfererlösen, wie zuletzt kolportiert). Bleibt der Groß-Gläubiger Quattrex.
Ich hatte bislang gehofft, dass aus dem Kreis regionaler Investoren eine Summe auf- und in die Verhandlungen eingebracht werden kann, mit der man die Gläubiger befrieden und den Schuldenschnitt erreichen kann. Wenn aber auch die den Schuldenschnitt kategorisch zur Voraussetzung eines weiteren Engagements machen, sehe ich wirklich zappeduster. Denn man muss schon wirklich ein Herz für den FCK haben und sich eher als Mäzzen verstehen, wenn man sich auf so etwas einlässt.
Zitat von Newtrial
Du hast mich nicht verstanden. Ich sage doch, dass sie bei einer Regelinsolvenz praktisch alles verlieren. Aber möglicherweise ist ihnen die Differenz zwischen 1% und 10% ja nicht so viel Wert wie das Signal an andere Vereine, in denen sie engagiert sind, dass sie nicht doch lieber eine harte Linie fahren und damit zeigen, dass man mit ihnen nicht so umspringen kann.
Lagadere nehme ich mal aus, die scheinen wohl weiter Geschäfte mit uns machen zu wollen. Bei Becca weiß man nicht, ob der seine Forderungen nicht sowieso schon anderweitig abgesichert hat (Beteiligung an künftigen Ticketverkäufen und Transfererlösen, wie zuletzt kolportiert). Bleibt der Groß-Gläubiger Quattrex.
Ich hatte bislang gehofft, dass aus dem Kreis regionaler Investoren eine Summe auf- und in die Verhandlungen eingebracht werden kann, mit der man die Gläubiger befrieden und den Schuldenschnitt erreichen kann. Wenn aber auch die den Schuldenschnitt kategorisch zur Voraussetzung eines weiteren Engagements machen, sehe ich wirklich zappeduster. Denn man muss schon wirklich ein Herz für den FCK haben und sich eher als Mäzzen verstehen, wenn man sich auf so etwas einlässt.
Zitat von Klingenstaedter
Nicht, wenn wir den Gläubigern im Planinsolvenzverfahren weiterhin 10% bieten und sie im Regelinsolvenzverfahren weniger bekämen -> Obstruktionsverbot.
Und offenbar ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Quote in der Regelinsolvenz irgendwo bei 1% liegt.
Von daher gibt es diese "Lassen wir den FCK halt mal absaufen!"-Option für die Gläubiger nicht.
(Alles unter Verständnisvorbehalt meinerseits.)
Zitat von Newtrial
Entweder QBL stimmen dem Ganzen jetzt zu und sichern sich wenigstens noch eine Restsumme oder sie lassen uns in die Regelinsolvenz abgleiten und verlieren alles, retten aber ihren Ruf in der Branche.
Entweder QBL stimmen dem Ganzen jetzt zu und sichern sich wenigstens noch eine Restsumme oder sie lassen uns in die Regelinsolvenz abgleiten und verlieren alles, retten aber ihren Ruf in der Branche.
Nicht, wenn wir den Gläubigern im Planinsolvenzverfahren weiterhin 10% bieten und sie im Regelinsolvenzverfahren weniger bekämen -> Obstruktionsverbot.
Und offenbar ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Quote in der Regelinsolvenz irgendwo bei 1% liegt.
Von daher gibt es diese "Lassen wir den FCK halt mal absaufen!"-Option für die Gläubiger nicht.
(Alles unter Verständnisvorbehalt meinerseits.)
Du hast mich nicht verstanden. Ich sage doch, dass sie bei einer Regelinsolvenz praktisch alles verlieren. Aber möglicherweise ist ihnen die Differenz zwischen 1% und 10% ja nicht so viel Wert wie das Signal an andere Vereine, in denen sie engagiert sind, dass sie nicht doch lieber eine harte Linie fahren und damit zeigen, dass man mit ihnen nicht so umspringen kann.
Lagadere nehme ich mal aus, die scheinen wohl weiter Geschäfte mit uns machen zu wollen. Bei Becca weiß man nicht, ob der seine Forderungen nicht sowieso schon anderweitig abgesichert hat (Beteiligung an künftigen Ticketverkäufen und Transfererlösen, wie zuletzt kolportiert). Bleibt der Groß-Gläubiger Quattrex.
Ich hatte bislang gehofft, dass aus dem Kreis regionaler Investoren eine Summe auf- und in die Verhandlungen eingebracht werden kann, mit der man die Gläubiger befrieden und den Schuldenschnitt erreichen kann. Wenn aber auch die den Schuldenschnitt kategorisch zur Voraussetzung eines weiteren Engagements machen, sehe ich wirklich zappeduster. Denn man muss schon wirklich ein Herz für den FCK haben und sich eher als Mäzzen verstehen, wenn man sich auf so etwas einlässt.
Ich habe dich verstanden, aber das von dir skizzierte Szenario ist rechtlich nicht möglich.
Nicht die beste Quelle, aber für Laien (wie mich) besser verständlich: Wikipedia: Obstruktionsverbot
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Klingenstaedter am 15.06.2020 um 18:02 Uhr bearbeitet Quelle: www.rheinpfalz.de
Der Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung – für Markus Merk einerseits ein schwieriger Schritt, wie er betonte, andererseits aber auch „eine Geburtsstunde, eine große Chance für einen Neuanfang“. Sollte dieser gelingen, soll laut Merk dann im Anschluss als Zusatz auch die Fansäule geöffnet werden.
Fansäule könnte bei entsprechendem Verlauf geöffnet werden. Zitat von Klingenstaedter
Nicht, wenn wir den Gläubigern im Planinsolvenzverfahren weiterhin 10% bieten und sie im Regelinsolvenzverfahren weniger bekämen -> Obstruktionsverbot.
Und offenbar ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Quote in der Regelinsolvenz irgendwo bei 1% liegt.
Von daher gibt es diese "Lassen wir den FCK halt mal absaufen!"-Option für die Gläubiger nicht.
(Alles unter Verständnisvorbehalt meinerseits.)
Zitat von Newtrial
Entweder QBL stimmen dem Ganzen jetzt zu und sichern sich wenigstens noch eine Restsumme oder sie lassen uns in die Regelinsolvenz abgleiten und verlieren alles, retten aber ihren Ruf in der Branche.
Entweder QBL stimmen dem Ganzen jetzt zu und sichern sich wenigstens noch eine Restsumme oder sie lassen uns in die Regelinsolvenz abgleiten und verlieren alles, retten aber ihren Ruf in der Branche.
Nicht, wenn wir den Gläubigern im Planinsolvenzverfahren weiterhin 10% bieten und sie im Regelinsolvenzverfahren weniger bekämen -> Obstruktionsverbot.
Und offenbar ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Quote in der Regelinsolvenz irgendwo bei 1% liegt.
Von daher gibt es diese "Lassen wir den FCK halt mal absaufen!"-Option für die Gläubiger nicht.
(Alles unter Verständnisvorbehalt meinerseits.)
Jein.
Voraussetzung ist, dass sie mehr bekommen als es ohne Plan der Fall wäre (sollte trotz Haftungsansprüchen gegen die Management GmbH und dem e.V. mit >10% gegeben sein), dass sie gegenüber anderen Gläubigergruppen nicht schlechter gestellt werden und somit angemessen an den wirtschaftlichen Werten beteiligt sind und dass mindestens die Hälfte aller Gruppen zusagen.
Sind diese Dinge erfüllt, kann das Gericht eine Ablehnung aufgrund von Machtdemonstration, Prinzipgebahren oder ähnlichen nicht wirtschaftlichen Gründen einkassieren und die notwendige Zustimmung der Gruppe selbst erteilen.
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