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Finanzen

02.12.2019 - 16:18 Uhr
Finanzen |#5081
31.07.2020 - 13:35 Uhr
Newtrial

Natürlich ist es klug das Ende zu bedenken, aber erst jetzt, nachdem viele Imponderabilien eliminiert
sind, ist ein Endszenario vorauszusehen und man hat es immer noch mit vielen Wahrscheinlichkeits-
annahmen zu tun.

So wie es bis jetzt gelaufen ist, wird die Planinsolvenz von der Geschäftsführung/ Team Merk angestrebt.
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass unter den jetzt bekannten Informationen bis zum 1.9.20
ein belastbarer Insolvenzplan erstellt werden kann, wenn weder die Gläubigerquote noch die investierten
Summen feststehen ? Das Interesse Quattrex geht auf hohe Quote; die sind mit 10% nicht zufrieden und
werden versuchen über Heidenheim unsere 3 besten Spieler zu übernehmen. 2 sind ja schon fast da.
Die 10% + höhere Quote muss voll aus dem Investorengeld gezahlt werden; d.h. es bleiben höchstens
noch 5 Millionen für das Jahresbudget übrig. Es ist Corona, keine Zuschauer, keine Tickets, kein Geld.
Selbst wenn Dauerkarten zu kaufen sind, werden viel weniger gekauft werden. Sportlich sind wir ohne
Pick, Kühlwetter,Sickinger und die Spieler, die von Schommers demotivert wurden, ein klarer Abstiegs-
kandidat. Da gebe ich einer Planinsolvenz noch keine 20% Wahrscheinlichkeit.

Besser für den FCK wäre es die Planinsolvenz in eine Regelinsolvenz übergehen zu lassen, den FCK
zu entschulden und auf der Ebene als Fanbase geeint wieder anzugreifen. Wenn der FCK entschuldet
ist, werden Investoren wie Becca auf der Matte stehen. Die muss man dann aber nicht nehmen.

Wenn man das als Endszenario so einschätzt, kann man jetzt nicht Personen an der Macht lassen,
auch wenn es Merk ist, die gelogen haben und ein anderes Szenario herbeiführen wollen. Es gibt an
diesem Punkt für mich auch kein Vertun, Lügen, Intrigen, Ausschlussverfahren von Mitgliedern, um
diese mundtot zu machen, akzeptiere ich nicht, auch nicht beim FCK.

Wilhelm ist für mich kein Heiliger, aber er geht den geraden Weg und lügt nicht. Zudem ist er auf
diesem Gebiet ein erfahrener Fachmann mit einem weltweiten Netzwerk. Ich vertraue ihm mehr
als allen anderen Führungspersonen. Deshalb sollten wir ihn unterstützen.

Ein kluges Ende wäre ein entschuldeter FCK mit einem potenten Ankerinvestor.
Finanzen |#5082
31.07.2020 - 13:37 Uhr
Zitat von Newtrial
Wenn Du oder andere also eine konkrete strategische Alternative zu meinem "Backen zusammenkneifen und durch!" habt, wäre ich daran mehr als interessiert. Dass dazu kein einziger Forist - auch kein @Roon_Bub - hier auch nur ein Wort verliert, finde ich aber dann schon bemerkenswert. "Ich habe die Schnauze voll und Buchholz mag ich auch nicht!" ist jedenfalls noch kein Programm.

Naja, finde ich schon ein Wenig polemisch. Aber gut, ich habe den Sinn erfasst.
Es ist so weit ich das als Vereinsmitglied verstehe nicht an mir oder uns ein "Programm" zu entwerfen oder eine Strategie vorzugeben. Und doch steht mir und uns zu, sich über strategische Entscheidungen des Vereins oder dessen Kommunikationsstrategie zu äußern.
Denn Ruhe um der Ruhe willen, aus Ohnmacht heraus sich zu beerdigen, das kann jeder selbst für sich entscheiden, ob er das tun will. Dann lese ich aber auch nicht quer durchs Netz sämtliche Beiträge und schreibe mir auch nicht auf zig Plattformen die Finger wund. Denn das ist doch alles andere als "Backen zusammenkneifen und durch!" Du beteiligst dich doch plattformübergreifend an der Debatte und bist somit Teil des Ganzen. Nach deiner Haltung müsste man doch den Rechner ausmachen und so lange abwarten, bis der FCK eine Einladung zur MV verschickt. Denn dort ist dann der Moment, wo man als Mitglied noch etwas bewegen kann.

•     •     •

"Die Fußballbegeisterung ist ein Jugendleiden, das einen ein Leben lang begleitet"
(Pier Paolo Pasolini)
Finanzen |#5083
31.07.2020 - 13:37 Uhr
Zitat von Newtrial

Deine Einschätzung zu Wilhelm finde ich sehr lesenswert und überzeugend. Dass man da jetzt ein konkretes "Ich habe die Schnauze voll und Buchholz mag ich auch nicht!" ist jedenfalls noch kein Programm.

Also, welche konkrete Option gibt es außer der Abwendung vom FCK oder einem "die Füße aktuell stillhalten" für die kommenden Wochen und Monate? Die Uhr tickt nämlich.


Deshalb habe ich geschrieben, dass ich ein wenig hoffe, dass "Dubai" die Frist verlängert, um Druck auf die Gegenseite auszuüben. Natürlich ist dann die Folge-Frage, was der Druck erreichen soll.
Es wäre schon einmal schön, wenn die "Regionalen" dadurch genötigt würden, schnellstmöglich von Interessensbekundung, zu unterschriftsreifem Vertrag zu kommen. Und es wäre schön, wenn man dadurch nicht beim "Nachverhandeln" zu viel fordern könnte.

Wäre nicht schon so viel verbrannte Erde vorhanden, könnte man ja noch auf eine Zusammenarbeit aller "Player" hoffen, sowohl im AR als auch auf Investorenseite. Aber realistischerweise wird es dazu leider nicht mehr kommen. Ich denke auch der "Dubai"-Zug ist abgefahren, ohne wissen zu können, ob das nun schlimm ist.

So, nehmen wir mal an, durch den aufrecht erhaltenen Druck von Wilhelm und die ohnehin eng bemessene Zeitschiene gibt es bald Unterschriften. Dann haben wir a) vielleicht ein paar dreiste Forderungen der "Regionalen", was Geld oder Einfluss betreffen kann, verhindert. b) verinnerlichen hoffentlich noch mehr Menschen, dass man beim nächsten "Umbruch" bei einer künftigen JHV hoffentlich Herrn Buchholz nicht wieder unnötig Türen öffnet. Sofern man es als Mitglied beeinflussen kann, sollte man sich gegen ihn positionieren. Und c) durch den Druck der Wilhelm-Seite und Anhänger die diesen befeuern, wird vielleicht auf der nächsten JHV so manches Transparent, was sonst verborgen bliebe.

Dann kann man zu einem späteren Zeitpunkt Leute die womöglich gelogen haben abstrafen, anstatt sie wiederzuwählen. Das ist für mich im Prinzip der wichtigste Punkt.

Mehr ist wohl nicht mehr drin, wenn man an einer Regelinsolvenz vorbeikommen will und kann.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von tntdynamite am 31.07.2020 um 13:51 Uhr bearbeitet
Finanzen |#5084
31.07.2020 - 13:38 Uhr
@Newtrial

Ich bin bei Alternativen zu deiner Sicht halt auch einfach blank in Bezug auf die Zukunft und hänge komplett in Endlosschleifen der Ist-Analyse. Bei mir ist da nur rage-mode und "Dann zündet den ganzen Bums halt an!", weil ich dermaßen fassungslos und konsterniert bin, dass unser letztes Aufgebot mit von mir hochgeschätzten Leuten wie Keßler, Wagner oder Weimer so hart versagen konnte.

Dein Appell ist für mich die schlimmste aller Möglichkeiten, weil wir wieder einmal die Faust in der Tasche ballen und abwarten müssen - aber offenbar haben wir es jetzt tatsächlich geschafft, dass wir uns in eine Situation manövriert haben, in der dies die einzige Alternative zum Sprung in die Schlucht ist, deren Boden wir nicht einmal sehen und über der die Geier kreisen.

Falls wer ein alternatives Szenario hat, bei der gute Chancen bestehen, dass nicht auch die letzten Krümel dieses Vereins den Bach runtergehen: Interesse besteht!
Finanzen |#5085
31.07.2020 - 13:43 Uhr
@Newtrial

Welche Alternative man in Betracht zieht, hängt von der persönlichen Interessenlage ab.

Will man die nächste Saison Profifußball spielen, bringt eine AOMV mit Absägen sämtlicher Resthoffnungen auf eine Finanzierung bis Sommer 2021 Stand heute nichts. Dafür ist der Zeitkorridor viel zu knapp.
Und dann muss man (ggf zähneknirschend) diesen Weg zumindest hinnehmen.

Will man Aufklärung haben, kann man natürlich eine AOMV forcieren. Man kann den AR kollektiv nichtentlasten, man kann wieder neue Leute ins Rennen schicken und hoffen, dass diese die Klüngelei ein für allemal beenden und gleichzeitig einen Großinvestor mitbringen, der den kompletten(!) Neuanfang finanziert.

Oder man gründet einen neuen FCK.

Oder man zieht sich aus der Vereinspolitik komplett zurück und beschränkt sein Interesse nur auf den sportlichen Bereich.

Oder man beendet das Kapitel FCK ganz und investiert seine Freizeit in andere Dinge.

Eine Option, in der man Chancen auf eine Verbesserung der finanziellen Situation im Moment erhält und gleichzeitig den Zeitraum der letzten sieben Wochen aufarbeitet, sehe ich auch nicht.

PS:
Dass Dubai noch mal nachlegt, nachdem man so geschnitten wurde, glaube ich einfach nicht. Haben die nicht nötig.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von FckTribun am 31.07.2020 um 13:47 Uhr bearbeitet
Finanzen |#5086
31.07.2020 - 13:44 Uhr
Zitat von pulder
Besser für den FCK wäre es die Planinsolvenz in eine Regelinsolvenz übergehen zu lassen, den FCK zu entschulden und auf der Ebene als Fanbase geeint wieder anzugreifen. Wenn der FCK entschuldet ist, werden Investoren (...) auf der Matte stehen.

Ohne FWS und in der C-Klasse?

Zitat von pulder
Wenn man das als Endszenario so einschätzt, kann man jetzt nicht Personen an der Macht lassen, auch wenn es Merk ist, die gelogen haben und ein anderes Szenario herbeiführen wollen.

O.K., das ist wenigstens eine Aussage. Eine strategische Option, die ich nicht teile, aber in der Tat eine Option.

@Klingenstaedter - Danke für die Offenheit! Ich für meinen Teil balle lieber die Faust in der Tasche, als mich in die Pulder-Schlucht zu stürzen.

Muss aber jeder für sich selbst wissen. Damit lasse ich es jetzt dann auch bewenden. smile

@tntdynamite - Dubai wurde auf der PK mit Anlauf in die cojones getreten. Die verlängern die Frist wohl kaum.

@FckTribun - Ja, all diese Möglichkeiten gibt es natürlich. Ich wollte die Diskussion nur wieder auf so etwas wie die Vereinspolitik zentrieren.

@Roon_Bub - Ja, Sorry für die Polemik, das stimmt! Zu Deinem Einwand: Gerade WEIL ich mich um die Vereinsentwicklung sorge, schreibe ich mir die Finger wund. Und was meinen emotionalen Haushalt angeht: Ich würde gerne das heiße Blut (Wut) in kaltes Blut (Arnie: "'ll be back!") verwandeln. Nach dem Motto: Unsere Zeit wird kommen! Und dann, liebe Verantwortlichen, zieht euch warm an! Das geht aber nur, wenn es den FCK Ende des Jahres noch mit einer (Kurzzeit-) Perspektive im Profi-Fußball gibt.

@Muh87 Danke, packs an! Ich unterschreibe!

•     •     •

502 Bad Gateway
nginx

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Newtrial am 31.07.2020 um 14:01 Uhr bearbeitet
Finanzen |#5087
31.07.2020 - 13:48 Uhr
Zitat von Newtrial

Also, welche konkrete Option gibt es außer der Abwendung vom FCK oder einem "die Füße aktuell stillhalten" für die kommenden Wochen und Monate? Die Uhr tickt nämlich.


Offener Brief an Wilhelm, die Kritikpunkte, die ihn in seiner Form als Mandatsträger betreffen, kurz und prägnant öffentlich zu formulieren (und zwar ohne Beleidigungen oder Vermutungen seinerseits)

Offener Brief an Merk und Keßler sich auf der nächsten AR Sitzung mit diesen Kritikpunkten gemeinsam zu beschäftigen.

Aufforderung zu einer gemeinsamen schriftlichen Stellungnahme.
Finanzen |#5088
31.07.2020 - 13:56 Uhr
Zitat von Newtrial
Zitat von pulder

Besser für den FCK wäre es die Planinsolvenz in eine Regelinsolvenz übergehen zu lassen, den FCK zu entschulden und auf der Ebene als Fanbase geeint wieder anzugreifen. Wenn der FCK entschuldet ist, werden Investoren (...) auf der Matte stehen.

Ohne FWS und in der C-Klasse?
Mit FWS und nicht in der C-Klasse !
Zitat von pulder

Wenn man das als Endszenario so einschätzt, kann man jetzt nicht Personen an der Macht lassen, auch wenn es Merk ist, die gelogen haben und ein anderes Szenario herbeiführen wollen.

O.K., das ist wenigstens eine Aussage. Ein strategische Option, die ich nicht teile, aber in der Tat eine Option.

@Klingenstaedter - Danke für die Offenheit! Ich für meinen Teil balle lieber die Faust in der Tasche, als mich in die Pulder-Schlucht zu stürzen.

Muss aber jeder für sich selbst wissen. Damit lasse ich es jetzt dann auch bewenden. smile

@tntdynamite - Dubai wurde auf der PK mit Anlauf in die cojones getreten. Die verlängern die Frist wohl kaum

@FckTribun - ja, all diese Möglichkeiten gibt es natürlich. Ich wollte die Diskussion nur wieder auf so etwas wie die Vereinspolitik zentrieren

@Roon_Bub - Ja, Sorry für die Polemik, das stimmt! Zu Deinem Einwand: Gerade WEIL ich mich um die Vereinsentwicklung sorge, schreibe ich mir die Finger wund. Und was meinen emotionalen Haushalt angeht: Ich würde gerne das heiße Blut (Wut) in kaltes Blut (Arnie: "'ll be back!) verwandeln. Nach dem Motto: Unsere Zeit wird kommen! Und dann, liebe Verantwortlichen, zieht euch warm an! Das geht aber nur, wenn es den FCK Ende des Jahres noch mit einer (Kurzzeit-) Perspektive im Profi-Fußball gibt.
Finanzen |#5089
31.07.2020 - 14:03 Uhr
Zitat von Newtrial
Ich für meinen Teil balle lieber die Faust in der Tasche, als mich in die Pulder-Schlucht zu stürzen.

Wenn wir jetzt alle brav die Finger still halten und Wilhelm aus dem AR gedrängt wird, dringen die Dinge nicht in die Wahrnehmung der Mehrheit vor. Bei der nächsten JHV (nicht AOMV) müssen die richtigen, kritischen Fragen gestellt werden. Mit ausreichend Druck unterfüttert. Wenn die Kritik an "Dubai" berechtigt war und das mit den "Regionalen" so weit einigermaßen gut ging - wunderbar. Aber ich schätze wenn Wilhelm nicht in den sozialen Medien ein wenig Rückhalt gespürt hätte, wären vielleicht die beim FCK üblichen Hinterzimmer-Küngeleien durchgegangen, ohne dass es viele mitbekommen hätten.
Ich will einfach nicht, dass am Ende Leute als Retter gefeiert und teils wieder in den AR gewählt werden, die womöglich nicht zu 100% im Sinne des Vereins gehandelt haben.

Da bewahre ich mir entweder solange meinen kritischen Geist, bis hoffentlich irgendwann die Faktenlage klarer ist, oder bis ich die Nerven verliere.
Dann lese ich entweder nur noch mit halbem Herzen Montags wie denn der FCK gespielt hat, mit etwa der gleichen Emotionalität, wie ich die Ergebnisse regionaler oder internationaler Vereinen lese, mit denen ich sympathisiere. "ah, schön, Liverpool und Alsenborn haben gewonnen. Schade, Katzweiler und der FCK haben verloren".
Finanzen |#5090
31.07.2020 - 14:26 Uhr
Zitat von Newtrial

@Roon_Bub - Ja, Sorry für die Polemik, das stimmt! Zu Deinem Einwand: Gerade WEIL ich mich um die Vereinsentwicklung sorge, schreibe ich mir die Finger wund. Und was meinen emotionalen Haushalt angeht: Ich würde gerne das heiße Blut (Wut) in kaltes Blut (Arnie: "'ll be back!") verwandeln. Nach dem Motto: Unsere Zeit wird kommen! Und dann, liebe Verantwortlichen, zieht euch warm an! Das geht aber nur, wenn es den FCK Ende des Jahres noch mit einer (Kurzzeit-) Perspektive im Profi-Fußball gibt.

Wer mit seinen Gläubigern über Monate einen Schuldenschnitt verhandelt und auf keinen grünen Zweig kommt wird über kurz oder lang Insolvenz anmelden. An diesem Punkt waren wir. Mitte Juni konnten wir dem Amtsrichter noch sagen, daß wir begründete Hoffnung auf eine positive Fortführungsprognose haben und die vorgelegten Papiere konnten den Richter davon überzeugen.
Daß die beantragte Planinsolvenz auch in einer Regelinsolvenz enden kann war dabei allen Verantwortlichen bewußt. Man hat Spieler und Angestellte aber auch Vereinsvorstände auf dieses Szenario vorbereitet.
Man muß das nicht präferieren, ein Neubeginn in der C-Klasse ist alles andere als sexy. Aber man darf es als Pokerface doch benutzen um sagen wir, eine stärkere Verhandlungsbasis gegenüber anderen Playern am Tisch zu haben. Denn als Pleitefirma bist du eh in der Öffentlichkeit angeschlagen. Wenn du dann noch so schnell, wie bei uns geschehen, die Waffen streckst, dann bist du eben statt Mitspieler nur noch Spielball, der Zwischen Großgläubigern (Quattrex / Stuttgart) und Möchtegern-Investoren (Buchholz, Nardi / Saarland) hin und her gekickt wird. Denn die verstehen sich angeblich blendend und zerreiben gerade den Verein, der aufgrund des herrschenden Kommunikationsdesasters auch noch selbst dabei mithilft.

Ich denke genau diese Strategie darf und kann man kritisieren. Und ich hätte mir gewünscht, daß der FCK ein paar Trümpfe länger hält und nicht beim ersten Windchen seine Karten auf den Tisch legt und sich, auch rhetorisch, aus dem Kampf verabschiedet.
Denn nichts war würdeloser als permanent zu suggerieren, man hätte ja nichts zu melden und der große mächtige Gläubigerausschuss mit dem neutralen Sachwalter würden schon das Richtige tun. Denn das wäre dann auch das Richtige für den FCK.

Es scheint mal wieder so, daß man auf die Gremien nicht hoffen darf. Am Ende wird es der FCK, und das ist weder Merk noch Wilhelm, weder Kessler noch Gregorius und schon gar nicht Buchholz oder Quattrex, es selbst regeln. Die Mitglieder des e.V.s werden es richten. Denn sie sind diejenigen, die die höchste Instanz des FCK darstellen in ihrer Mitgliederversammlung.

Die wird Fragen stellen, die Gründe eruieren und auf Antworten pochen. Vielleicht ist es dann schon zu spät und bestimmte Fakten sind längst geschaffen. Aber es ist nicht zu spät einzugreifen und auf lange Sicht korrigierend zu wirken.

•     •     •

"Die Fußballbegeisterung ist ein Jugendleiden, das einen ein Leben lang begleitet"
(Pier Paolo Pasolini)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Roon_Bub am 31.07.2020 um 14:32 Uhr bearbeitet
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