Finanzthread ab 03/2011
25.03.2011 - 12:58 Uhr
20.03.2012 - 13:13 Uhr
Wir müssen ein wenig aufpassen, dass dies hier nicht zu einer Buchhalterdiskussion versandet, denn der positive Ansatz alles recht allgemein verständlich zu diskutieren ist ein wenig in Gefahr.
Erst einmal vielen Dank Jo_04, dass du dich auch damit beschäftigst. Gelsen_Frank und der Skeptiker bestätigen ja, dass deine Aussagen korrekt sind.
Ich würde mich freuen, wenn irgendwer aufgrund der Zahlen der letzten Jahre, insbesondere des doch sehr kritischen Jahres 2009 eine Tendenz allgemein verständlich formulieren könnte. Dazu müssten wir aber wohl zumindest warten, wie die Zahlen am Ende unseres Geschäftsjahres aussehen, die wohl nicht vor August/September veröffentlicht werden dürften.
Meine Frage als Laie ist allerdings:
Ich sehe den großen Unterschied nicht. SirMauz hat angeführt, dass in dem Abbau der Finanzverbindlichkeiten von gut 30 Mio wohl auch 10 Mio passive Rechnungsabgrenzungsposten (für die vielen, vielen Laien wie ich hier im Forum). Er wertet das als "abenteuerlich" hier verstehe ich das jetzt so als würde das nach den bisherigen Stellungsnahmen völlig in Ordnung gehen.
Ist das also das Problem? Wie die Verbindlichkeitsabbau zu werten ist oder liegt es doch woanders?
Wie ich es nämlich verstanden habe, kritisiert SirMauz, dass man hier eine größere Schuldentilgung der Öffentlichkeit darstellt (die in ihrer großen Mehrheit eben aus Bilanzlaien besteht), die so nicht statt gefunden hat, da etwa 10 Mio so oder so verrechnet worden wären und hier wird kritisiert, dass dies bilanztechnisch völlig in Ordnung ist.
Wenn dem so ist, habe ich als Laie mit beiden Darstellungen kein Problem, da sie für mich keinen großen Unterschied machen. Als Laie bin ich ganz froh, wenn man mir sagt, na ja, die Schuldentilgung besteht eben auch zu 10 Mio aus Bilanzverrechnungen. Das dies korrekt ist, stelle ich dabei gar nicht in Abrede, aber da ich mich eben nicht damit auskenne, war es mir schon lieb, zu wissen, was man unter einer so großen Schuldentilgung im Einzelnen zu verstehen hat.
Ist das also der eigentliche Streitpunkt oder geht es um mehr? Denn dann ist es mir und wohl auch einem Gutteil des Forums nicht ganz klar.
Erst einmal vielen Dank Jo_04, dass du dich auch damit beschäftigst. Gelsen_Frank und der Skeptiker bestätigen ja, dass deine Aussagen korrekt sind.
Ich würde mich freuen, wenn irgendwer aufgrund der Zahlen der letzten Jahre, insbesondere des doch sehr kritischen Jahres 2009 eine Tendenz allgemein verständlich formulieren könnte. Dazu müssten wir aber wohl zumindest warten, wie die Zahlen am Ende unseres Geschäftsjahres aussehen, die wohl nicht vor August/September veröffentlicht werden dürften.
Meine Frage als Laie ist allerdings:
Ich sehe den großen Unterschied nicht. SirMauz hat angeführt, dass in dem Abbau der Finanzverbindlichkeiten von gut 30 Mio wohl auch 10 Mio passive Rechnungsabgrenzungsposten (für die vielen, vielen Laien wie ich hier im Forum). Er wertet das als "abenteuerlich" hier verstehe ich das jetzt so als würde das nach den bisherigen Stellungsnahmen völlig in Ordnung gehen.
Ist das also das Problem? Wie die Verbindlichkeitsabbau zu werten ist oder liegt es doch woanders?
Wie ich es nämlich verstanden habe, kritisiert SirMauz, dass man hier eine größere Schuldentilgung der Öffentlichkeit darstellt (die in ihrer großen Mehrheit eben aus Bilanzlaien besteht), die so nicht statt gefunden hat, da etwa 10 Mio so oder so verrechnet worden wären und hier wird kritisiert, dass dies bilanztechnisch völlig in Ordnung ist.
Wenn dem so ist, habe ich als Laie mit beiden Darstellungen kein Problem, da sie für mich keinen großen Unterschied machen. Als Laie bin ich ganz froh, wenn man mir sagt, na ja, die Schuldentilgung besteht eben auch zu 10 Mio aus Bilanzverrechnungen. Das dies korrekt ist, stelle ich dabei gar nicht in Abrede, aber da ich mich eben nicht damit auskenne, war es mir schon lieb, zu wissen, was man unter einer so großen Schuldentilgung im Einzelnen zu verstehen hat.
Ist das also der eigentliche Streitpunkt oder geht es um mehr? Denn dann ist es mir und wohl auch einem Gutteil des Forums nicht ganz klar.
20.03.2012 - 13:28 Uhr
Zitat von NeuerFan:
Ich sehe den großen Unterschied nicht. SirMauz hat angeführt, dass in dem Abbau der Finanzverbindlichkeiten von gut 30 Mio wohl auch 10 Mio passive Rechnungsabgrenzungsposten (für die vielen, vielen Laien wie ich hier im Forum). Er wertet das als "abenteuerlich" hier verstehe ich das jetzt so als würde das nach den bisherigen Stellungsnahmen völlig in Ordnung gehen.
Ist das also das Problem? Wie die Verbindlichkeitsabbau zu werten ist oder liegt es doch woanders?
Wie ich es nämlich verstanden habe, kritisiert SirMauz, dass man hier eine größere Schuldentilgung der Öffentlichkeit darstellt (die in ihrer großen Mehrheit eben aus Bilanzlaien besteht), die so nicht statt gefunden hat, da etwa 10 Mio so oder so verrechnet worden wären und hier wird kritisiert, dass dies bilanztechnisch völlig in Ordnung ist.
Wenn dem so ist, habe ich als Laie mit beiden Darstellungen kein Problem, da sie für mich keinen großen Unterschied machen. Als Laie bin ich ganz froh, wenn man mir sagt, na ja, die Schuldentilgung besteht eben auch zu 10 Mio aus Bilanzverrechnungen. Das dies korrekt ist, stelle ich dabei gar nicht in Abrede, aber da ich mich eben nicht damit auskenne, war es mir schon lieb, zu wissen, was man unter einer so großen Schuldentilgung im Einzelnen zu verstehen hat.
Ist das also der eigentliche Streitpunkt oder geht es um mehr? Denn dann ist es mir und wohl auch einem Gutteil des Forums nicht ganz klar.
Zunächst mal beträgt der Rückgang der passiven Rechnungsabgrenzung deutlich mehr als 10 Mio. Das dürften eher 20 - 25 Mio. sein (Allein bei Gazprom sind es ja schon 12,5 Mio. im Jahr).
Ein Problem ist das erstmal nicht aber eben auch keine besondere Leistung. Deshalb ist die Darstellung seitens unserer Vereinsführung natürlich fragwürdig.
Ich sehe den großen Unterschied nicht. SirMauz hat angeführt, dass in dem Abbau der Finanzverbindlichkeiten von gut 30 Mio wohl auch 10 Mio passive Rechnungsabgrenzungsposten (für die vielen, vielen Laien wie ich hier im Forum). Er wertet das als "abenteuerlich" hier verstehe ich das jetzt so als würde das nach den bisherigen Stellungsnahmen völlig in Ordnung gehen.
Ist das also das Problem? Wie die Verbindlichkeitsabbau zu werten ist oder liegt es doch woanders?
Wie ich es nämlich verstanden habe, kritisiert SirMauz, dass man hier eine größere Schuldentilgung der Öffentlichkeit darstellt (die in ihrer großen Mehrheit eben aus Bilanzlaien besteht), die so nicht statt gefunden hat, da etwa 10 Mio so oder so verrechnet worden wären und hier wird kritisiert, dass dies bilanztechnisch völlig in Ordnung ist.
Wenn dem so ist, habe ich als Laie mit beiden Darstellungen kein Problem, da sie für mich keinen großen Unterschied machen. Als Laie bin ich ganz froh, wenn man mir sagt, na ja, die Schuldentilgung besteht eben auch zu 10 Mio aus Bilanzverrechnungen. Das dies korrekt ist, stelle ich dabei gar nicht in Abrede, aber da ich mich eben nicht damit auskenne, war es mir schon lieb, zu wissen, was man unter einer so großen Schuldentilgung im Einzelnen zu verstehen hat.
Ist das also der eigentliche Streitpunkt oder geht es um mehr? Denn dann ist es mir und wohl auch einem Gutteil des Forums nicht ganz klar.
Zunächst mal beträgt der Rückgang der passiven Rechnungsabgrenzung deutlich mehr als 10 Mio. Das dürften eher 20 - 25 Mio. sein (Allein bei Gazprom sind es ja schon 12,5 Mio. im Jahr).
Ein Problem ist das erstmal nicht aber eben auch keine besondere Leistung. Deshalb ist die Darstellung seitens unserer Vereinsführung natürlich fragwürdig.
20.03.2012 - 13:31 Uhr
@ Jo_04
vielen Dank für Deine umfangreiche Antwort, da ich momentan nicht die Zeit habe, darauf einzugehen und der Thread hier auch nicht weiter abdriften soll, melde ich mich ggf die Tage mal per PN.
@ All: Super Thread hier, macht weiter so!
vielen Dank für Deine umfangreiche Antwort, da ich momentan nicht die Zeit habe, darauf einzugehen und der Thread hier auch nicht weiter abdriften soll, melde ich mich ggf die Tage mal per PN.
@ All: Super Thread hier, macht weiter so!
20.03.2012 - 13:32 Uhr
Zitat von Jo_04:
Es ist immer einfach, ein Ergebnis eines Sachverhalts runterzuschreiben, nur ist dann das Problem, dass man diesem Ergebnis Glauben schenken muss ohne den Gedankengang nachvollziehen zu können. Viel schwieriger ist es einem Laien auch zu erklären, warum die Ausführungen des Users nicht zutreffend sind. Ich habe versucht es zu erklären.
Der Grund meiner Ausführungen lag in der obigen Darstellung von SirMauz, der ich einfach widerspreche. Mein Ergebnis: Der Fan wird nicht getäuscht, wenn der passive Rechnungsabgrenzungsposten den Finanzverbindlichkeiten (um GelsenFranks berechtigte INfo aufzunehmen - nur der Teil der Vorfinanzierung und nicht die Dauerkartenabgrenzungen, etc.) hinzugerechnet wird und jährlich diese Verbindlihkeiten miteinander verglichen werden.
Danke für die rasche Antwort. Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, geht es im Kern darum, wie die Senkung der Finanzverbindlichkeiten zu werten ist. SirMauz hat es als "abenteuerlich" beschrieben, diese 10 Mio dazu zu rechnen, du kritisierst, dass dies keineswegs so ist und hast versucht aufzuzeigen, warum dies ein völlig normaler Vorgang ist. Richtig so?
Mir geht es darum, ob ich da den Kern des Problems verstanden habe oder ob der sich woanders befindet.
Es ist immer einfach, ein Ergebnis eines Sachverhalts runterzuschreiben, nur ist dann das Problem, dass man diesem Ergebnis Glauben schenken muss ohne den Gedankengang nachvollziehen zu können. Viel schwieriger ist es einem Laien auch zu erklären, warum die Ausführungen des Users nicht zutreffend sind. Ich habe versucht es zu erklären.
Der Grund meiner Ausführungen lag in der obigen Darstellung von SirMauz, der ich einfach widerspreche. Mein Ergebnis: Der Fan wird nicht getäuscht, wenn der passive Rechnungsabgrenzungsposten den Finanzverbindlichkeiten (um GelsenFranks berechtigte INfo aufzunehmen - nur der Teil der Vorfinanzierung und nicht die Dauerkartenabgrenzungen, etc.) hinzugerechnet wird und jährlich diese Verbindlihkeiten miteinander verglichen werden.
Danke für die rasche Antwort. Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, geht es im Kern darum, wie die Senkung der Finanzverbindlichkeiten zu werten ist. SirMauz hat es als "abenteuerlich" beschrieben, diese 10 Mio dazu zu rechnen, du kritisierst, dass dies keineswegs so ist und hast versucht aufzuzeigen, warum dies ein völlig normaler Vorgang ist. Richtig so?
Mir geht es darum, ob ich da den Kern des Problems verstanden habe oder ob der sich woanders befindet.
20.03.2012 - 13:34 Uhr
Zitat von falkone:
Zunächst mal beträgt der Rückgang der passiven Rechnungsabgrenzung deutlich mehr als 10 Mio. Das dürften eher 20 - 25 Mio. sein (Allein bei Gazprom sind es ja schon 12,5 Mio. im Jahr).
Ein Problem ist das erstmal nicht aber eben auch keine besondere Leistung. Deshalb ist die Darstellung seitens unserer Vereinsführung natürlich fragwürdig.
Danke dir. Ich habe den Eindruck, dass der Streitpunkt eher um die Außendarstellung eines ansonsten korrekten Buchungsvorganges geht.
Zunächst mal beträgt der Rückgang der passiven Rechnungsabgrenzung deutlich mehr als 10 Mio. Das dürften eher 20 - 25 Mio. sein (Allein bei Gazprom sind es ja schon 12,5 Mio. im Jahr).
Ein Problem ist das erstmal nicht aber eben auch keine besondere Leistung. Deshalb ist die Darstellung seitens unserer Vereinsführung natürlich fragwürdig.
Danke dir. Ich habe den Eindruck, dass der Streitpunkt eher um die Außendarstellung eines ansonsten korrekten Buchungsvorganges geht.
20.03.2012 - 13:53 Uhr
Zitat von Jo_04:
Der Grund meiner Ausführungen lag in der obigen Darstellung von SirMauz, der ich einfach widerspreche. Mein Ergebnis: Der Fan wird nicht getäuscht, wenn der passive Rechnungsabgrenzungsposten den Finanzverbindlichkeiten (um GelsenFranks berechtigte INfo aufzunehmen - nur der Teil der Vorfinanzierung und nicht die Dauerkartenabgrenzungen, etc.) hinzugerechnet wird und jährlich diese Verbindlihkeiten miteinander verglichen werden.
Ich glaube hier liegt ein Missverständnis vor:
Niemand wird widersprechen wenn du (vollkommen zu recht) feststellst, dass die passive RA wichtig und erwähnenswert ist wenn man die Verbindlichkeiten des Vereins unter die Lupe nimmt. Eben weil sie den Charakter von Verbindlichkeiten haben und weil sie Ausdruck des desaströsen Finanzmanagements der letzten 10 Jahre sind (immer wieder wurden kurzfristige Liquiditätsengpässe mit Signing-Fees gestopft).
Die Täuschung besteht darin, dass der Verein die Entwicklung der passiven RA in den letzten Jahren (gegenüber der Öffentlichkeit) bewusst unter den Tisch fallen ließ und stattdessen auf die (zahlungswirksamen) Finanzverbindlichkeiten verwies. Damals hat man sich dreisterweise sogar für den Rückgang der Finanzverbindlichkeiten gefeiert während die Gesamtverbindlichkeiten sogar gestiegen sind (was nichts anderes heißt als dass man einen Kredit o.Ä. durch eine Signing-Fee in noch größerer Höhe beglichen hat). Wenn man die Darstellung jetzt umdreht und sich für den Rückgang der Gesamtverbindlichkeiten feiert, obwohl dieser zu großen Teilen durch den automatischen Rückgang der passiven Rechnungsabgrenzung zurückzuführen ist setzt das dem ganzen die Krone auf.
Der Grund meiner Ausführungen lag in der obigen Darstellung von SirMauz, der ich einfach widerspreche. Mein Ergebnis: Der Fan wird nicht getäuscht, wenn der passive Rechnungsabgrenzungsposten den Finanzverbindlichkeiten (um GelsenFranks berechtigte INfo aufzunehmen - nur der Teil der Vorfinanzierung und nicht die Dauerkartenabgrenzungen, etc.) hinzugerechnet wird und jährlich diese Verbindlihkeiten miteinander verglichen werden.
Ich glaube hier liegt ein Missverständnis vor:
Niemand wird widersprechen wenn du (vollkommen zu recht) feststellst, dass die passive RA wichtig und erwähnenswert ist wenn man die Verbindlichkeiten des Vereins unter die Lupe nimmt. Eben weil sie den Charakter von Verbindlichkeiten haben und weil sie Ausdruck des desaströsen Finanzmanagements der letzten 10 Jahre sind (immer wieder wurden kurzfristige Liquiditätsengpässe mit Signing-Fees gestopft).
Die Täuschung besteht darin, dass der Verein die Entwicklung der passiven RA in den letzten Jahren (gegenüber der Öffentlichkeit) bewusst unter den Tisch fallen ließ und stattdessen auf die (zahlungswirksamen) Finanzverbindlichkeiten verwies. Damals hat man sich dreisterweise sogar für den Rückgang der Finanzverbindlichkeiten gefeiert während die Gesamtverbindlichkeiten sogar gestiegen sind (was nichts anderes heißt als dass man einen Kredit o.Ä. durch eine Signing-Fee in noch größerer Höhe beglichen hat). Wenn man die Darstellung jetzt umdreht und sich für den Rückgang der Gesamtverbindlichkeiten feiert, obwohl dieser zu großen Teilen durch den automatischen Rückgang der passiven Rechnungsabgrenzung zurückzuführen ist setzt das dem ganzen die Krone auf.
20.03.2012 - 13:57 Uhr
Zitat von Jo_04:
richtig verstanden
Dankeschön. Du hast hier mit großem Sachverstand argumentiert und es wäre toll, wenn du hier auch weiter mit dabei bleiben würdest.
Jetzt einmal meine Laiensicht, auch wenn mich alle Experten und es sind glücklicherweise nicht wenige, deswegen bemitleiden oder auslachen werden. :)
Schuldentilgung ist für mich erst einmal etwas aktives (nö, nicht auf Bilanz bezogen). Wenn man in die Öffentlichkeit geht und davon redet, dass gut 30 Mio Schulden getilgt wurden, diese sich aber zu einem Gutteil - ich neige zu Falkones Ansicht, dass es sich um weitaus mehr als die 10 Mio handelt, da auch Adidas da noch dabei ist - aus der PRAP ableiten, dann ist das zwar keine Täuschung, da es ja korrekt ist, aber der in diese Richtung eher unbedarfte Fan wie ich neigt dann eher dazu zu glauben, dass eben die Einnahmen dafür verwendet wurden.
Wenn man diese Außendarstellung kritisiert, kann ich gut damit leben, denn es entsteht schon der Eindruck, dass es für Schalke ein Leichtes wäre (okay, etwas übertrieben ausgedrückt) gut 30 Mio Schulden abzubauen. Damit ist der Boden bereitet für Erwartungen einem Huntelaar 8 Mio bieten zu können wäre ja kein Problem.
Das hier betont wurde, dies sei buchungstechnisch korrekt finde ich auch völlig in Ordnung und freue mich, dass wir hier sehr viel Fachwissen versammelt haben. Wenn die neuen Zahlen belastbar und veröffentlicht sind, können wir da bitte einmal diskutieren, ob der Verein da richtig gut, ordentlich oder eher mäßig gearbeitet hat. Das würde mich nämlich interessieren, denn dafür wäre mir der Thread hier auch sehr wichtig. Einfach ein Bild zu bekommen, wie belastbar wir denn zur Zeit einfach sind, denn das wusste ich unter Magath nicht und möchte mich, soweit es geht, da besser informieren und ein klareres Bild haben.
Danke nochmals an Falkone, der im Beitrag darüber das noch einmal sachkundiger ausgedrückt hat, was ich hier mit meinen Worten versucht habe.
richtig verstanden
Dankeschön. Du hast hier mit großem Sachverstand argumentiert und es wäre toll, wenn du hier auch weiter mit dabei bleiben würdest.
Jetzt einmal meine Laiensicht, auch wenn mich alle Experten und es sind glücklicherweise nicht wenige, deswegen bemitleiden oder auslachen werden. :)
Schuldentilgung ist für mich erst einmal etwas aktives (nö, nicht auf Bilanz bezogen). Wenn man in die Öffentlichkeit geht und davon redet, dass gut 30 Mio Schulden getilgt wurden, diese sich aber zu einem Gutteil - ich neige zu Falkones Ansicht, dass es sich um weitaus mehr als die 10 Mio handelt, da auch Adidas da noch dabei ist - aus der PRAP ableiten, dann ist das zwar keine Täuschung, da es ja korrekt ist, aber der in diese Richtung eher unbedarfte Fan wie ich neigt dann eher dazu zu glauben, dass eben die Einnahmen dafür verwendet wurden.
Wenn man diese Außendarstellung kritisiert, kann ich gut damit leben, denn es entsteht schon der Eindruck, dass es für Schalke ein Leichtes wäre (okay, etwas übertrieben ausgedrückt) gut 30 Mio Schulden abzubauen. Damit ist der Boden bereitet für Erwartungen einem Huntelaar 8 Mio bieten zu können wäre ja kein Problem.
Das hier betont wurde, dies sei buchungstechnisch korrekt finde ich auch völlig in Ordnung und freue mich, dass wir hier sehr viel Fachwissen versammelt haben. Wenn die neuen Zahlen belastbar und veröffentlicht sind, können wir da bitte einmal diskutieren, ob der Verein da richtig gut, ordentlich oder eher mäßig gearbeitet hat. Das würde mich nämlich interessieren, denn dafür wäre mir der Thread hier auch sehr wichtig. Einfach ein Bild zu bekommen, wie belastbar wir denn zur Zeit einfach sind, denn das wusste ich unter Magath nicht und möchte mich, soweit es geht, da besser informieren und ein klareres Bild haben.
Danke nochmals an Falkone, der im Beitrag darüber das noch einmal sachkundiger ausgedrückt hat, was ich hier mit meinen Worten versucht habe.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von NeuerFan am 20.03.2012 um 14:03 Uhr bearbeitet
20.03.2012 - 14:26 Uhr
Zitat von Jo_04:
Natürlich hast Du auch Recht, wenn Du sagst, dass der Rückgang des PRAP keine Leistung der Verantwortlichen ist - grundsätzlich richtig. Bei einem Vergleich der Verbindlichkeiten (einschl. PRAP) besteht die Leistung der Verantwortlichen aber darin, dass der zahlungsunwirksamen Auflösung des PRAP kein Anstieg der Bankverbindlichkeiten gegenüber steht. Im Ergebnis ist also eine isolierte Betrachtung von Bankverbindlichkeiten oder PRAP nicht sinnvoll, erst zusammenbetrachtet lassen sich die tatsächlichen Effekte ermitteln.
Hierbei zeigt sich ím Verein also eine tatsächliche Verbesserung von 215 auf 185, über die wir wohl alle glücklich sein sollten...und die auch plausibel ist angesichts der ganzen positiven Sondereffekte 2011 (CL, DFB-Pokal; Neuer-Verkauf).
Gerade angesichts der "postiven Sonderffekte", die uns einen ziemlich einmaligen Umsatzsprung ermöglicht haben ist es mMn eben keine besondere Leistung, dass man den Etat aus den laufenden Einnahmen bestreiten konnte. Wenn man umgekehrt selbst in einem solchen Rekordjahr zusätzliche Kredite benötigt hätte, würde ich jetzt die Entlassung der gesamten Vereinsführung fordern.
Zitat von Jo_04:
Viel spannender ist doch nun 2012.
So ist es. Das nächste Jahr ist immer das schwerste. ;)
Natürlich hast Du auch Recht, wenn Du sagst, dass der Rückgang des PRAP keine Leistung der Verantwortlichen ist - grundsätzlich richtig. Bei einem Vergleich der Verbindlichkeiten (einschl. PRAP) besteht die Leistung der Verantwortlichen aber darin, dass der zahlungsunwirksamen Auflösung des PRAP kein Anstieg der Bankverbindlichkeiten gegenüber steht. Im Ergebnis ist also eine isolierte Betrachtung von Bankverbindlichkeiten oder PRAP nicht sinnvoll, erst zusammenbetrachtet lassen sich die tatsächlichen Effekte ermitteln.
Hierbei zeigt sich ím Verein also eine tatsächliche Verbesserung von 215 auf 185, über die wir wohl alle glücklich sein sollten...und die auch plausibel ist angesichts der ganzen positiven Sondereffekte 2011 (CL, DFB-Pokal; Neuer-Verkauf).
Gerade angesichts der "postiven Sonderffekte", die uns einen ziemlich einmaligen Umsatzsprung ermöglicht haben ist es mMn eben keine besondere Leistung, dass man den Etat aus den laufenden Einnahmen bestreiten konnte. Wenn man umgekehrt selbst in einem solchen Rekordjahr zusätzliche Kredite benötigt hätte, würde ich jetzt die Entlassung der gesamten Vereinsführung fordern.
Zitat von Jo_04:
Viel spannender ist doch nun 2012.
So ist es. Das nächste Jahr ist immer das schwerste. ;)
Dieser Beitrag wurde zuletzt von falkone am 20.03.2012 um 14:28 Uhr bearbeitet
20.03.2012 - 15:16 Uhr
ich denke, dass falkone das alles sehr gut und knapp auf den punkt gebracht hat und beide parteien nun einigkeit erzielt haben. grade vorm hintergrund der einmaligen sondereffekte auf der einnahmeseite ist die kommunikationspolitik arg sonderbar. und da peters ja auch schon vorweg nimmt, dass man 2012 bitte nicht von ähnlich "guten" zahlen ausgehen solle, kann sich jeder denken, wie das wirkliche bild im verein aussieht. bin gespannt, welche finanzierungsmöglichkeiten angezapft werden, um das (so denke ich zumindest) immer noch bestehende strukturelle defizit aufzufangen. einige gingen dahingehend ja in der vergangenheit von round about 25 mio. aus. das ist ja ein ziemliches brett. ich rechne mal mit einem huntelaarverkauf nach der em, der so ca. 18 mio einbringen dürfte.
20.03.2012 - 15:47 Uhr
Das strukturelle Defizit sollte im Falle einer CL-Qualifikation nicht das große Problem sein. Dazu kommen ja noch die Erlöse aus der EL. Außerdem laufen die Verträge von 2 Topverdienern aus und zwei Trainer sind nicht mehr auf der Gehaltsliste. Darüber hinaus gibt es einen neuen Vertrag mit Gazprom.
Die große Frage ist eher ob man jetzt wirklich mal anfängt zu sparen (wie es seit Jahren angekündigt wird) oder ob man wieder einen großen Vertrag (Gazprom) im Vorraus verfrühstückt um davon Transfers und Gehälter zu finanzieren (wie bisher immer geschehen). Diese Diskrepanz zwischen Reden und Handeln ist das eigentliche Problem.
Die große Frage ist eher ob man jetzt wirklich mal anfängt zu sparen (wie es seit Jahren angekündigt wird) oder ob man wieder einen großen Vertrag (Gazprom) im Vorraus verfrühstückt um davon Transfers und Gehälter zu finanzieren (wie bisher immer geschehen). Diese Diskrepanz zwischen Reden und Handeln ist das eigentliche Problem.
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