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Horst Heldt
Geburtsdatum 09.12.1969
Alter 56
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Geschäftsführer Profifußball
Akt. Verein 1.FC Union Berlin

Horst Heldt

16.07.2015 - 19:04 Uhr
Horst Heldt |#2311
16.01.2016 - 11:45 Uhr
Zitat von bytheway95
Zitat von spassrakete


Zitat von bytheway95



Zitat von S04addict




Finde es nach wie vor sehr schade, dass er wohl geht. Normalerweise würde ich ehrlich gesagt richtig Schiss um den Verein kriegen, denn wenn man sich erinnert, was vor Hotte teils los war, dann hat man sich wohl schon zu sehr an die Atmosphäre unter ihm gewöhnt, wenn man diese kritisiert. Aber sollte wirklich Heidel übernehmen, muss man sich zumindest um den Verein eher weniger Sorgen machen. Der Mann wird seinen Job gut machen. Das hat Hotte allerdings auch. Vielleicht nicht "sehr gut", aber das ist für einen Schalker Manager auch schwer zu realisieren, würde ich mal behaupten.zwinker

Ich persönlich hätte mit Hotte verlängert, weil er mich im Gesamtpaket überzeugt hat, wir unter ihm verhältnismäßig erfolgreich, stabil und ruhig waren, und weil er und Breite einfach ein gutes Team sind. Wenn der Vertrag aber ausläuft und man einen Heidel bekommen kann, dann ist es natürlich legitim, sich als Verein für die Taube auf dem Dach, statt den Spatzen in der Hand zu entscheiden. Wenn der Deal mit Heidel klappt, ist alles tutti. Ich bezweifle zwar, dass er den Job wirklich besser als Hotte machen wird, aber mit gleich guter Arbeit wäre ich schon zufrieden.

Wenn der Deal nicht klappt und wir einen Käse-Manager kriegen, dann mache ich mir Sorgen um den Verein und dann wird es intern und extern kräftig brodeln. Denn um ehrlich zu sein würde ich Hotte gegen keinen Manager der Liga, bis auf eventuell Heidel, tauschen.

Horst Heldt wünsche ich, dass er einen guten Verein findet, und dass seine Arbeit dort etwas fairer bewertet und mehr geschätzt wird, als teilweise hier.

Sehe ich ähnlich, auch wenn ich Hotte doch etwas kritischer bewerte als du. Insgesamt fällt mein bisheriges Fazit aber auch recht positiv aus.

Einen Punkt sehe ich aber vollkommen anders: Es gibt sicherlich bessere Manager und auf jeden Fall einige Manager in der Bundesliga, bei denen ich keine Angst um den Verein oder generell Bauchschmerzen hätte. Als bessere potenzielle Manager (von denen, die man prinzipiell auch bekommen könnte... die ganz bekannten und unrealistischen Namen wie Völler oder Rummenigge lasse ich aus) sehe ich Heidel, Reuter, Reschke, Schmadtke. Ungefähr gleichwertig sehe ich Eberl, Allofs und Linke (wobei ich den noch nicht so gut einschätzen kann). Bessere Optionen gibt es also bestimmt. Die Frage ist eben nur immer, wie die genannten Personen mit dem Schalker Umfeld klarkommen.

Die Frage ist wohl eher, was in Deinen Augen z.B. einen Reuter (den ich durchaus positiv sehe) zu einer klaren Verbesserung machen soll? Wo ist denn der Arbeitsnachweis, der eine solche Einordnung erlaubt? (Gilt imo gleichermaßen für den Großteil der genannten Namen)
Bitte entschuldige, aber das ist in meinen Augen eine Liste von Leuten (vl. mit Ausnahme Schmadtkes), die in einer relativen Komfortzone weitgehend ohne dicke Böcke funktionieren. Alles darüber hinaus sähe ich erstmal höchst experimentell.


Das ist ja dann genau das, was ich mit dem letzten Satz ausdrücken wollte. zwinker
Reuter hat beispielsweise auch schon bei 1860 München bewiesen, dass er bei schwierigeren Vereinen mit unruhigerem Umfeld als Augsburg gute Arbeit leisten kann. Man sieht ja, wohin die mit den nachfolgenden Managern hingekommen sind (okay, das waren dann aber größtenteils auch wirklich sehr schwache Manager).
Bei Schmadtke sagst du es ja selbst. Reschke hat seine Aufgaben bei Leverkusen sehr gut gemacht. Natürlich hatte er dort nicht den Druck des Umfelds, aber seine Kaderzusammenstellung war über Jahre hinweg gut, weshalb ja auch die Bayern auf ihn aufmerksam wurden. Allofs ist auch ein sehr erfahrener Manager, der bei Bremen auch nicht ewig in einer Komfortzone war. Eberl sehe ich auch nur bedingt in einer Komfortzone. In die hat er sich nämlich selbst reingearbeitet, indem er Favre zum Trainer gemacht hat. Zuvor stand er auch massiv in der Kritik.
Das mit der Komfortzone sehe ich also eigentlich nur bei Heidel und Linke gegeben. Die anderen konnten auch schon in anderen Situationen beweisen, dass sie mindestens solide Manager sind. Da ist dann aber eben auf das zu verweisen, was ich mit dem letzten Satz im obigen Beitrag meinte. Auf Schalke kannst du dir selbst nicht sicher sein, ob ein absoluter Topmanager (was Heidel in meinen Augen zumindest bei Mainz ist) auch funktioniert.

EDIT: Habe deinen Edit mit "alles bezogen auf die Besseren" zu spät gelesen. Denke dir dann einfach den Teil weg, der Allofs und Co. thematisiert.


Heidel hat sich diese Konfortzone doch ebenfalls selbst erarbeitet? Er hat einen Abstiegskandidaten aus der zweiten Liga, strukturell und sportlich an das (heutige) Mainzer - Maximum geführt. Finanziell stehen die obendrein auch mehr als solide da.
Horst Heldt |#2312
16.01.2016 - 11:49 Uhr
Zitat von Holzkiste
Zitat von bytheway95

Zitat von spassrakete



Zitat von bytheway95




Zitat von S04addict





Finde es nach wie vor sehr schade, dass er wohl geht. Normalerweise würde ich ehrlich gesagt richtig Schiss um den Verein kriegen, denn wenn man sich erinnert, was vor Hotte teils los war, dann hat man sich wohl schon zu sehr an die Atmosphäre unter ihm gewöhnt, wenn man diese kritisiert. Aber sollte wirklich Heidel übernehmen, muss man sich zumindest um den Verein eher weniger Sorgen machen. Der Mann wird seinen Job gut machen. Das hat Hotte allerdings auch. Vielleicht nicht "sehr gut", aber das ist für einen Schalker Manager auch schwer zu realisieren, würde ich mal behaupten.zwinker

Ich persönlich hätte mit Hotte verlängert, weil er mich im Gesamtpaket überzeugt hat, wir unter ihm verhältnismäßig erfolgreich, stabil und ruhig waren, und weil er und Breite einfach ein gutes Team sind. Wenn der Vertrag aber ausläuft und man einen Heidel bekommen kann, dann ist es natürlich legitim, sich als Verein für die Taube auf dem Dach, statt den Spatzen in der Hand zu entscheiden. Wenn der Deal mit Heidel klappt, ist alles tutti. Ich bezweifle zwar, dass er den Job wirklich besser als Hotte machen wird, aber mit gleich guter Arbeit wäre ich schon zufrieden.

Wenn der Deal nicht klappt und wir einen Käse-Manager kriegen, dann mache ich mir Sorgen um den Verein und dann wird es intern und extern kräftig brodeln. Denn um ehrlich zu sein würde ich Hotte gegen keinen Manager der Liga, bis auf eventuell Heidel, tauschen.

Horst Heldt wünsche ich, dass er einen guten Verein findet, und dass seine Arbeit dort etwas fairer bewertet und mehr geschätzt wird, als teilweise hier.

Sehe ich ähnlich, auch wenn ich Hotte doch etwas kritischer bewerte als du. Insgesamt fällt mein bisheriges Fazit aber auch recht positiv aus.

Einen Punkt sehe ich aber vollkommen anders: Es gibt sicherlich bessere Manager und auf jeden Fall einige Manager in der Bundesliga, bei denen ich keine Angst um den Verein oder generell Bauchschmerzen hätte. Als bessere potenzielle Manager (von denen, die man prinzipiell auch bekommen könnte... die ganz bekannten und unrealistischen Namen wie Völler oder Rummenigge lasse ich aus) sehe ich Heidel, Reuter, Reschke, Schmadtke. Ungefähr gleichwertig sehe ich Eberl, Allofs und Linke (wobei ich den noch nicht so gut einschätzen kann). Bessere Optionen gibt es also bestimmt. Die Frage ist eben nur immer, wie die genannten Personen mit dem Schalker Umfeld klarkommen.

Die Frage ist wohl eher, was in Deinen Augen z.B. einen Reuter (den ich durchaus positiv sehe) zu einer klaren Verbesserung machen soll? Wo ist denn der Arbeitsnachweis, der eine solche Einordnung erlaubt? (Gilt imo gleichermaßen für den Großteil der genannten Namen)
Bitte entschuldige, aber das ist in meinen Augen eine Liste von Leuten (vl. mit Ausnahme Schmadtkes), die in einer relativen Komfortzone weitgehend ohne dicke Böcke funktionieren. Alles darüber hinaus sähe ich erstmal höchst experimentell.


Das ist ja dann genau das, was ich mit dem letzten Satz ausdrücken wollte. zwinker
Reuter hat beispielsweise auch schon bei 1860 München bewiesen, dass er bei schwierigeren Vereinen mit unruhigerem Umfeld als Augsburg gute Arbeit leisten kann. Man sieht ja, wohin die mit den nachfolgenden Managern hingekommen sind (okay, das waren dann aber größtenteils auch wirklich sehr schwache Manager).
Bei Schmadtke sagst du es ja selbst. Reschke hat seine Aufgaben bei Leverkusen sehr gut gemacht. Natürlich hatte er dort nicht den Druck des Umfelds, aber seine Kaderzusammenstellung war über Jahre hinweg gut, weshalb ja auch die Bayern auf ihn aufmerksam wurden. Allofs ist auch ein sehr erfahrener Manager, der bei Bremen auch nicht ewig in einer Komfortzone war. Eberl sehe ich auch nur bedingt in einer Komfortzone. In die hat er sich nämlich selbst reingearbeitet, indem er Favre zum Trainer gemacht hat. Zuvor stand er auch massiv in der Kritik.
Das mit der Komfortzone sehe ich also eigentlich nur bei Heidel und Linke gegeben. Die anderen konnten auch schon in anderen Situationen beweisen, dass sie mindestens solide Manager sind. Da ist dann aber eben auf das zu verweisen, was ich mit dem letzten Satz im obigen Beitrag meinte. Auf Schalke kannst du dir selbst nicht sicher sein, ob ein absoluter Topmanager (was Heidel in meinen Augen zumindest bei Mainz ist) auch funktioniert.

EDIT: Habe deinen Edit mit "alles bezogen auf die Besseren" zu spät gelesen. Denke dir dann einfach den Teil weg, der Allofs und Co. thematisiert.


Heidel hat sich diese Konfortzone doch ebenfalls selbst erarbeitet? Er hat einen Abstiegskandidaten aus der zweiten Liga, strukturell und sportlich an das (heutige) Mainzer - Maximum geführt. Finanziell stehen die obendrein auch mehr als solide da.


Der Unterschied ist der, dass Eberl tatsächlich mal echten, großen Druck hatte. Bei Heidel gab es diese Erwartungen einfach nicht. Anfang der 90er-Jahre war die Mainzer Fanbasis vermutlich sehr, sehr klein und kaum einer hat wohl davon geträumt, dass sie mal in der Bundesliga spielen würden. Er hat sich also zwar einen sehr guten Ruf, beinahe einen Legendenstatus dort erarbeitet, aber meiner Meinung nach aus einer Komfortzone heraus, in der die Erwartungen gering und das Umfeld ruhig waren.

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Nur der S04! :D
Horst Heldt |#2313
16.01.2016 - 11:54 Uhr
Ich finde es gut und richtig, dass HH Zeit bei Schalke zu Ende ist. So gut er es anfangs mit dem Aufäumen des Magier-Erbes gemacht hat, so schlecht macht er es spätetens seit der RdM-Verpflichtung. Kaderzusammenstellung und entspr. Philosophie sind nicht seine Stärke, genauso wenig wie ein funktionierendes Scouting. Mit ihm geht es stetig weiter bergab, auch wenn er eine Zeit erfolgreiche Platzierungen erreicht hat, ist doch ein sanfter aber stetiger Abwärtstrend. Und der würde weitergehen, wenn er weitermachen würde. Völlig ohne Not ist jetzt die IV eine Riesenbaustelle: Zwei Stammspieler können (und werden wohl auch) ablösefrei wechseln, der Kapitän hat eine relativ niedrige AK. Dazu sind zwei weitere vermutliche Stammspieler nur ausgeliehen und für beide gibt es keine KO. Der Sturm bedarf wohl auch einer weiteren Verstärkung und Leroy wird man wohl im Sommer abgeben müssen. Unterm Strich wird er Stand jetzt, ein mittelmässiges Durcheinander hinterlassen. Seine Volksnähe ist bisher sein Plus gewesen, weniger seine Arbeit, denn da überzeugt er nicht - dazu hat er mit vielen Transferflops richtig Geld verbrannt. Ich will keinen Populisten mit wenig Kompentenz an dieser Stelle, sondern Kompetenz, die auch weniger populistisch sein darf. Mit geht es nicht darum, dass jemand Schalke versteht, sondern seinen Job. Deshalb wird ein Wechsel von Heldt zu Heidel die Situation von Schalke verbessern, da wäre ich mir sicher.

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"Ich habe ihn nur ganz leicht retuschiert." (Olaf Thon)

"Jeder kennt das Gefühl des Verlustes, Schmerz und die Frage Warum? Haben mich nur drei Leute zum 50sten angerufen, warum?"
Horst Heldt |#2314
16.01.2016 - 12:36 Uhr
Zitat von Emschertalbahn
Ich finde es gut und richtig, dass HH Zeit bei Schalke zu Ende ist. So gut er es anfangs mit dem Aufäumen des Magier-Erbes gemacht hat, so schlecht macht er es spätetens seit der RdM-Verpflichtung. Kaderzusammenstellung und entspr. Philosophie sind nicht seine Stärke, genauso wenig wie ein funktionierendes Scouting. Mit ihm geht es stetig weiter bergab, auch wenn er eine Zeit erfolgreiche Platzierungen erreicht hat, ist doch ein sanfter aber stetiger Abwärtstrend. Und der würde weitergehen, wenn er weitermachen würde.

Eine Philosophie geht immer mit dem aktuellen Trainer einher. Und wenn du mir erzählen willst, dass _seit_ der RdM-Verpflichtung es bergab gehen würde, muss ich mir an den Kopf fassen. Wer wurde denn da verpflichtet? Es wurden augenscheinlich Transfers getätigt, die Breitenreiters Vorstellung entsprachen und somit auch einer Philosophie folgen. Generell halte ich die Kaderzusammenstellung in der Tiefe für klasse und nur in der Spitze für schwächer. Aber hier von fehlender Philosophie zu brabbeln, ist an den Haaren herbei gezogen.
Des Weiteren ist es so, dass es für Schalke mit Heldt zwar nicht total steil bergauf ging, aber man sich endlich mal konstant unter den Top 4 hielt. Erst letztes Jahr, also nach 4(!) Jahren gab es ein abrutschen aus dieser Region, die es unter allen Managern zuvor früher und häufiger gab und du quasselst von einem "stetigen Abwärtstrend"?

Zitat von Emschertalbahn
Völlig ohne Not ist jetzt die IV eine Riesenbaustelle: Zwei Stammspieler können (und werden wohl auch) ablösefrei wechseln, der Kapitän hat eine relativ niedrige AK. Dazu sind zwei weitere vermutliche Stammspieler nur ausgeliehen und für beide gibt es keine KO. Der Sturm bedarf wohl auch einer weiteren Verstärkung und Leroy wird man wohl im Sommer abgeben müssen.

Ähm, welche 2 Stammspieler verlassen uns ablösefrei in der IV? Matip und Matip? Oder willst du Neustädter jetzt zum Stammspieler machen? Es ist weder in der Causa Matip noch bei Neustädter oder Bene irgendwas entschieden und man kann keinen Spieler dazu zwingen seinen Vertrag zu verlängern. Endlich ist es eher mal so, dass Spieler ihre Verträge erfüllen (was sich doch ach so viele tolle Fans wünschen) und diese respektieren und sich dann was Neues suchen. Und du willst das jetzt so drehen, dass Heldt sich eine Situation geschaffen habe? Weder war bei der Verpflichtung ersichtlich, dass man Neustädter in der IV einsetzen würde, - also ist das schon mal zurechtgedrehter Bullsht - noch steht fest, dass auch nur irgendwer geht.
welche 2 Stammspieler sind nur geliehen? Belhanda.... und? Ähm. Ralle? Aogo? Geis? Goretzka? Sane? Choupo? Matip? Höwedes? Caicara? Meyer? Huntelaar/di Santo? Ich hab bald alle durch, aber geliehen ist nur einer :/ Oder meinst du Höjbjerg, der diese Saison in ganzen 6 Spielen in der Startelf (davon 2 während der Geis-Sperre und eines als Goretzka in der EL geschont wurde und zu Hause blieb) stand? Nichts gegen PEH, der hat sicher Potenzial. Aber an Goretzka und Geis kam er bisher und kommt er ziemlich wahrscheinlich auch nicht vorbei. Aber machen wir ihn mal zum Stammspieler.
Außerdem, wo muss im Sturm was getan werden? Im Sommer kommt ein tolles Stürmertalent aus Österreich zurück und wir sind selbst bei einem eventuellen Abgang des Hunters dann noch mit di Santo, Choupo und Avdijaj gut aufgestellt.
Mich würde außerdem noch interessieren wieso Sane verkauft werden muss? Ich wüsste nicht, dass dem Verein hier die Hände gebunden wären. Weder hat der Spieler eine AK, noch deutet sich ein Abgang Leroys
glaubhaft an.
Es ist noch gar nichts passiert. Aber wir halten die Baggerladung an Sand für unsere Vaginas jetzt schon mal bereit.

Zitat von Emschertalbahn
Unterm Strich wird er Stand jetzt, ein mittelmässiges Durcheinander hinterlassen. Seine Volksnähe ist bisher sein Plus gewesen, weniger seine Arbeit, denn da überzeugt er nicht - dazu hat er mit vielen Transferflops richtig Geld verbrannt.

Er hinterlässt vermutlich weniger durcheinander als du in deinem Post. Wo hat er welches Geld verbrannt? Welche Transfers sind gefloppt? Obasi? Vllt Boateng, der uns in seiner ersten Saison zur besten Rückrunde der Vereinsgeschichte und in die CL geführt hat? Szalai, der uns in die CL schoss und (so meine ich mich zu erinnern) auf Wunsch des Trainers kam und noch für gutes Geld verkauft wurde? Sonst wird es echt knapp. Geis und Nastasic waren teuer, sind das diese Flops?

Zitat von Emschertalbahn
Ich will keinen Populisten mit wenig Kompentenz an dieser Stelle, sondern Kompetenz, die auch weniger populistisch sein darf. Mit geht es nicht darum, dass jemand Schalke versteht, sondern seinen Job. Deshalb wird ein Wechsel von Heldt zu Heidel die Situation von Schalke verbessern, da wäre ich mir sicher.

Dass du weniger Populismus forderst, ist schon grotesk.

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Langweilst du dich eigentlich auch so wie mich?
Horst Heldt |#2315
16.01.2016 - 12:37 Uhr
Zitat von Emschertalbahn
Ich finde es gut und richtig, dass HH Zeit bei Schalke zu Ende ist. So gut er es anfangs mit dem Aufäumen des Magier-Erbes gemacht hat, so schlecht macht er es spätetens seit der RdM-Verpflichtung. Kaderzusammenstellung und entspr. Philosophie sind nicht seine Stärke, genauso wenig wie ein funktionierendes Scouting. Mit ihm geht es stetig weiter bergab, auch wenn er eine Zeit erfolgreiche Platzierungen erreicht hat, ist doch ein sanfter aber stetiger Abwärtstrend. Und der würde weitergehen, wenn er weitermachen würde. Völlig ohne Not ist jetzt die IV eine Riesenbaustelle: Zwei Stammspieler können (und werden wohl auch) ablösefrei wechseln, der Kapitän hat eine relativ niedrige AK. Dazu sind zwei weitere vermutliche Stammspieler nur ausgeliehen und für beide gibt es keine KO. Der Sturm bedarf wohl auch einer weiteren Verstärkung und Leroy wird man wohl im Sommer abgeben müssen. Unterm Strich wird er Stand jetzt, ein mittelmässiges Durcheinander hinterlassen. Seine Volksnähe ist bisher sein Plus gewesen, weniger seine Arbeit, denn da überzeugt er nicht - dazu hat er mit vielen Transferflops richtig Geld verbrannt. Ich will keinen Populisten mit wenig Kompentenz an dieser Stelle, sondern Kompetenz, die auch weniger populistisch sein darf. Mit geht es nicht darum, dass jemand Schalke versteht, sondern seinen Job. Deshalb wird ein Wechsel von Heldt zu Heidel die Situation von Schalke verbessern, da wäre ich mir sicher.

Du willst keinen Populisten? "..völlig ohne Not"? ugly
Lachst Du Dich eigentlich auch schonmal selbst aus?

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"Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich ... alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft."
Jean-Paul Sartre
Horst Heldt |#2316
16.01.2016 - 12:38 Uhr
Aus zeitgründen habe ich mich in letzter Zeit etwas ruhiger hier im Forum gehalten.

Zitat von Emschertalbahn
Ich finde es gut und richtig, dass HH Zeit bei Schalke zu Ende ist. So gut er es anfangs mit dem Aufäumen des Magier-Erbes gemacht hat, so schlecht macht er es spätetens seit der RdM-Verpflichtung. Kaderzusammenstellung und entspr. Philosophie sind nicht seine Stärke, genauso wenig wie ein funktionierendes Scouting. Mit ihm geht es stetig weiter bergab, auch wenn er eine Zeit erfolgreiche Platzierungen erreicht hat, ist doch ein sanfter aber stetiger Abwärtstrend. Und der würde weitergehen, wenn er weitermachen würde.


Aber mal ganz ehrlich: Was soll dieser Quatsch?!
Ja, man kann bei Heldt geteilter Meinung sein. RdM war sicher einer Fehlentscheidung (wohlgemerkt nachdem Keller über Monate angefeindet und eine Entlassung gefordert wurde).
Aber, warum willst du den stetigen Abwärtstrend erkennen und warum sollte unser Scouting nicht funktionieren?
Gerade unter Heldt hat sich unsere Jugendarbeit um Welten verbessert und er hat daraus die Marke "Knappenschmiede" entwickelt. Beim Scouting von Jugendspielern macht man seit Jahren vieles richtig und dafür brauche ich wohl kaum etliche Spieler nennen.

Solltest du auf das Scouting von fertigen Spielern aus sein, frage ich mich ebenfalls, wie du das beurteilen möchtest? Neustädter, Coupo-Moting, Riether kamen ablösefrei und zeigen, dass sie genau die Spieler sind, die wir aktuell brauchen. Goretzka, eines der damals begehrtesten Talente, wurde für Peanuts zu uns gelockt und spielt eine Bärenstarke Saison. Auch der damals in Hamburg aussortierte Aogo hat uns auf links eine ganz neue Qualität verschafft, für die viele dankbar waren.
Fertige Spieler, ich führe bewusst die negativen Beispiele auf, wie Obasi, Boateng, Barnetta, Sam, bedürfen keines intensiven Scoutings und haben auch bei uns teilweise nachgewiesen, dass sie die Qualität haben, es hier zu schaffen. Viele vergessen hier aber scheinbar immer wieder, dass es mehrere Faktoren gibt, die beeinflussen, ob ein Spieler sich durchsetzt, oder nicht. Ein großer Teil dieser Faktoren lässt sich nicht vorab einschätzen, da es sich eher um mentale Eigenschaften handelt.
Umgekehrt hat Heldt mit Raffael, Bastos und Affelay (evtl. jetzt Belhanda) gezeigt, dass er sehr wohl was, wo es der Mannschaft kurzfristig an Qualität mangelt und wie man das Niveau schnellstmöglich anhebt.

Zitat von Emschertalbahn
Völlig ohne Not ist jetzt die IV eine Riesenbaustelle: Zwei Stammspieler können (und werden wohl auch) ablösefrei wechseln, der Kapitän hat eine relativ niedrige AK. Dazu sind zwei weitere vermutliche Stammspieler nur ausgeliehen und für beide gibt es keine KO. Der Sturm bedarf wohl auch einer weiteren Verstärkung und Leroy wird man wohl im Sommer abgeben müssen. Unterm Strich wird er Stand jetzt, ein mittelmässiges Durcheinander hinterlassen. Seine Volksnähe ist bisher sein Plus gewesen, weniger seine Arbeit, denn da überzeugt er nicht - dazu hat er mit vielen Transferflops richtig Geld verbrannt. Ich will keinen Populisten mit wenig Kompentenz an dieser Stelle, sondern Kompetenz, die auch weniger populistisch sein darf. Mit geht es nicht darum, dass jemand Schalke versteht, sondern seinen Job. Deshalb wird ein Wechsel von Heldt zu Heidel die Situation von Schalke verbessern, da wäre ich mir sicher.


Und zu unserer Innenverteidigersituation kann Heldt was? Er hat bereits im Sommer mit der Verpflichtung von Nastasic reagiert, er befindet sich seit einem halben Jahr in Gesprächen mit Matip und auch mit Höwedes. Wenn es der Wunsch der Spieler ist, mal eine Auslandserfahrung zu machen, guckt doch jeder Manager in die Röhre. Und gerade bei Matip kommt noch die lange fehlende Wertschätzung der Fans hinzu.
Bei Nastasic weiß man, dass er Qualität hat und dennoch war das Gemecker groß, weil wir ja hinten überbesetzt sind. Andererseits waren viele empört, dass man eventuell mit Neustädter verlängern will, weil er, ähnlich wie Matip, nach jeder schlechten Leistung durchs Dorf getrieben wird. Da man sich zurecht auf Matip und Höwedes konzentriert (und wenn alle Verteidiger fit sind), Neustädter wohl kaum Stammplatzchancen hat, wird uns dieser wohl ebenfalls verlassen.

Ich sehe uns dennoch mit Friedrich, Ayhan, Nastasic, (Matip/Höwedes), Mister X bei weitem nicht so schlecht aufgestellt, wie du es jetzt tust.

Genau so fraglich finde ich die Aussage, dass Heldt so viel Geld verbrannt hätte. Er ist der erste Manager, der sich mehr um ablösefreie Spieler und Talente bemüht und die Konsolidierung entscheidend vorantreibt. Dass sich Heldt gut mit den Fans stellen möchte ist ja wohl kein ernstgemeinter Kritikpunkt. Ich finde es ehrlich gesagt ziemlich gut, denn Heldt hat scheinbar frühzeitig erkennt, dass viele Fans (mMn auch du) zu puren Aktionismus neigen, sobald ihnen etwas nicht passt und Probleme (Innenverteidigersituation) schon herbei-beschworen werden, bevor sie überhaupt aktuell sind. Wie würdest du denn die Situation um unsere Innenverteidiger angehen? Woher willst du wissen, dass Heldt dafür keine Lösung hat, mit der alle Seiten zufrieden sind?
Horst Heldt |#2317
16.01.2016 - 13:01 Uhr
Zitat von derroberto



Und zu unserer Innenverteidigersituation kann Heldt was? Er hat bereits im Sommer mit der Verpflichtung von Nastasic reagiert, er befindet sich seit einem halben Jahr in Gesprächen mit Matip und auch mit Höwedes. Wenn es der Wunsch der Spieler ist, mal eine Auslandserfahrung zu machen, guckt doch jeder Manager in die Röhre. Und gerade bei Matip kommt noch die lange fehlende Wertschätzung der Fans hinzu.
Bei Nastasic weiß man, dass er Qualität hat und dennoch war das Gemecker groß, weil wir ja hinten überbesetzt sind. Andererseits waren viele empört, dass man eventuell mit Neustädter verlängern will, weil er, ähnlich wie Matip, nach jeder schlechten Leistung durchs Dorf getrieben wird. Da man sich zurecht auf Matip und Höwedes konzentriert (und wenn alle Verteidiger fit sind), Neustädter wohl kaum Stammplatzchancen hat, wird uns dieser wohl ebenfalls verlassen.

Ich teile deine Meinung zu 100%.
Zu Matip möchte ich allerdings noch anmerken, dass Heldt sich sogar seit fast einem Jahr mit ihm in Gesprächen befindet. Hier ein Bericht, der erste Vertragsgespräche ankündigt. Wenn die zwei Parteien nicht zusammen finden, dann ist das nun mal so. Nachdem mal wohl Anfangs sehr weit auseinander lag, weil er zu dem Zeitpunkt noch nicht seine Laserpässe raus gehauen hat, wurde ihm wohl mittlerweile ein sehr gutes Angebot unterbreitet. Nur wie viel soll Heldt ihm bieten, bis er sich doch für uns entscheidet? Wenn er keine Motivation mehr hat für ein Höwedes-ähnliches Gehalt auf Schalke zu spielen, kann er uns gerne verlassen.
Zu Höwedes: Natürlich wollte der Kapitän nicht nach einer verkorksten Saison gehen, jedoch haben der Manager und der Trainer mit Sicherheit einen großen Anteil daran, dass er nicht doch schon eher geht. Wenn jetzt sogar einer Vertragsverlängerung im Raum steht, dann ist das großartige Arbeit von Heldt!

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// Blau und Weiß ein Leben lang \\

Dieser Beitrag wurde zuletzt von prollister am 16.01.2016 um 13:02 Uhr bearbeitet
Horst Heldt |#2318
16.01.2016 - 13:48 Uhr
Zitat von eichelsen

Er hinterlässt vermutlich weniger durcheinander als du in deinem Post. Wo hat er welches Geld verbrannt? Welche Transfers sind gefloppt? Obasi? Vllt Boateng, der uns in seiner ersten Saison zur besten Rückrunde der Vereinsgeschichte und in die CL geführt hat? Szalai, der uns in die CL schoss und (so meine ich mich zu erinnern) auf Wunsch des Trainers kam und noch für gutes Geld verkauft wurde? Sonst wird es echt knapp. Geis und Nastasic waren teuer, sind das diese Flops?


Ich möchte nicht in Gänze auf diesen Post eingehen. Was ich nicht besonders mag, ist dieses ständige persönlich werden. Nicht nur in diesem Post und übrigens nicht nur von Dir. Ich meine, dass man mit unterschiedlichen Meinungen sachlich umgehen sollte und persönliche Angriffe einfach unterlassen sollte.

Deshalb auch nur eine Antwort auf eine konkrete Frage von Dir, welche Transfers gefloppt sind. Für mich ist ein Flop ein Spieler, der selten oder gar nicht zum Einsatz kommt, den man mit einer KO ausleihen muss (weil man mit ihm nichts anfangen kann und nicht, weil er Spielpraxis bekommen soll), dem man Geld zahlen muss weil er gehen soll oder der nur einen Bruchteil von dem einbringt, was man für ihn ausgegeben hat.

Und danach hat HH einiges an Flops vorzuweisen. Obasi, Boateng, Santana, Kirchhoff, Clemens würden mir da spontan einfallen. Sam, Giefer, Marica und Barnetta könnte man eigentlich auch dazu zählen - auch wenn man hier wie z.B. bei Giefer mit den verletzungen einfach Pech gehabt hat. Wie gesagt, es ist sicherlich davon abhängig, was man als Flop ansieht.

Und ein Stammspieler ist für mich nicht jemand der in der ersten Elf steht, sondern jemand, der häufig oder regelmässig zum Einsatz kommt. Von daher sind für mich RN und PEH auf jeden Fall Stammspieler. Und Belhanda deshalb im übrigen ein potentieller Stammspieler.

Das soll es jetzt aber für mich gewesen sein. Eine Diskussion mit dem HH-Fan-Club hier macht wenig Sinn. Für diesen bin ich verblendet, weil ich angeblich nur Negatives sehe und ich wundere mich, wie man die Arbeit von HH schönreden kann. Glück auf.

•     •     •

"Ich habe ihn nur ganz leicht retuschiert." (Olaf Thon)

"Jeder kennt das Gefühl des Verlustes, Schmerz und die Frage Warum? Haben mich nur drei Leute zum 50sten angerufen, warum?"
Horst Heldt |#2319
16.01.2016 - 14:03 Uhr
Zitat von Emschertalbahn

Und danach hat HH einiges an Flops vorzuweisen. Obasi, Boateng, Santana, Kirchhoff, Clemens würden mir da spontan einfallen. Sam, Giefer, Marica und Barnetta könnte man eigentlich auch dazu zählen - auch wenn man hier wie z.B. bei Giefer mit den verletzungen einfach Pech gehabt hat. Wie gesagt, es ist sicherlich davon abhängig, was man als Flop ansieht.

Und ein Stammspieler ist für mich nicht jemand der in der ersten Elf steht, sondern jemand, der häufig oder regelmässig zum Einsatz kommt. Von daher sind für mich RN und PEH auf jeden Fall Stammspieler. Und Belhanda deshalb im übrigen ein potentieller Stammspieler.

Fraglos kann man keinen dieser Spieler als Volltreffer bezeichnen, Boateng war das zwar für ein Jahr, endete aber im Chaos, also fällt der auch weg. Dann gibt es aber noch die Frage, welchen Anspruch man überhaupt an die Spieler hat. Nicht jeder Spieler kann Stammspieler werden und wenn Marica, Clemens, Kirchhoff und Barnetta als Ergänzungen kommen und Ergänzungen werden, kann man nicht wirklich behaupten, dass die Transfers floppten. Zwischen Volltreffer und Flop muss es schließlich auch noch Abstufungen geben.

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Signatur nur im Abo lesbar
Horst Heldt |#2320
16.01.2016 - 14:12 Uhr
Zitat von Emschertalbahn
Zitat von eichelsen


Er hinterlässt vermutlich weniger durcheinander als du in deinem Post. Wo hat er welches Geld verbrannt? Welche Transfers sind gefloppt? Obasi? Vllt Boateng, der uns in seiner ersten Saison zur besten Rückrunde der Vereinsgeschichte und in die CL geführt hat? Szalai, der uns in die CL schoss und (so meine ich mich zu erinnern) auf Wunsch des Trainers kam und noch für gutes Geld verkauft wurde? Sonst wird es echt knapp. Geis und Nastasic waren teuer, sind das diese Flops?


Ich möchte nicht in Gänze auf diesen Post eingehen. Was ich nicht besonders mag, ist dieses ständige persönlich werden. Nicht nur in diesem Post und übrigens nicht nur von Dir. Ich meine, dass man mit unterschiedlichen Meinungen sachlich umgehen sollte und persönliche Angriffe einfach unterlassen sollte.

Deshalb auch nur eine Antwort auf eine konkrete Frage von Dir, welche Transfers gefloppt sind. Für mich ist ein Flop ein Spieler, der selten oder gar nicht zum Einsatz kommt, den man mit einer KO ausleihen muss (weil man mit ihm nichts anfangen kann und nicht, weil er Spielpraxis bekommen soll), dem man Geld zahlen muss weil er gehen soll oder der nur einen Bruchteil von dem einbringt, was man für ihn ausgegeben hat.

Und danach hat HH einiges an Flops vorzuweisen. Obasi, Boateng, Santana, Kirchhoff, Clemens würden mir da spontan einfallen. Sam, Giefer, Marica und Barnetta könnte man eigentlich auch dazu zählen - auch wenn man hier wie z.B. bei Giefer mit den verletzungen einfach Pech gehabt hat. Wie gesagt, es ist sicherlich davon abhängig, was man als Flop ansieht.

Und ein Stammspieler ist für mich nicht jemand der in der ersten Elf steht, sondern jemand, der häufig oder regelmässig zum Einsatz kommt. Von daher sind für mich RN und PEH auf jeden Fall Stammspieler. Und Belhanda deshalb im übrigen ein potentieller Stammspieler.

Das soll es jetzt aber für mich gewesen sein. Eine Diskussion mit dem HH-Fan-Club hier macht wenig Sinn. Für diesen bin ich verblendet, weil ich angeblich nur Negatives sehe und ich wundere mich, wie man die Arbeit von HH schönreden kann. Glück auf.

Dadurch, dass du in den Post weiter ins Detail gehst, kommen wir einer sachlichen Diskussion doch schon näher.
Ich teile deine generelle Meinung über Heldt auch nicht und hab auch überlegt, ob ich mich zu deinem Ausgangspost äußere.

Die Spieler die du nennst, müsste man alle im Detail analysieren, einzelnd bewerten und hätte man, je nach persönlicher Einschätzung, ein Meinungsbild über die Transferaktivitäten unter Heldt.
Es waren einige Spieler dabei, bei denen man von der Verletzungsanfälligkeit wusste und das Risiko bewusst einging. Bei Obasi hatte man wohl gehofft, dass er wieder zu alter Form findet, bei Sam und Kirchhoff, dass sie mal länger verletzungsfrei bleiben können.
Boateng ist tatsächlich komplizierter, weil er uns verstärkt hat, die Zusammenarbeit allerdings sehr unschön endete.
Santana kam zu guten Konditionen als wir akuten Bedarf in der IV hatten und Marica war übergangsweise auch eine akzeptable Lösung, weil auch der nicht viel verdient haben dürfte.
Barnetta war an sich ein genialer Transfer, aber es funktionierte hier aus irgendwelchen Gründen einfach nicht. Clemens kam als Perspektivspieler, letztlich als Experiment und konnte sich, auch verletzungsbedingt, nie durchsetzen. Und Giefer scheint man eingetütet zu haben, bevor Fährmann sich so stark etablierte.

Für mich waren wenig Transfer dabei, die mit Ansage floppten. Bei einigen ging man ein Risiko, welches ich selber nicht gegangen wäre (Kirchhoff, Sam und auch Boateng), aber ich sehe insgesamt wenig grundlegende Fehler.

Man kann den Flops auch einige gute Transfers entgegen halten, wie Neustädter oder Choupo, sicherlich auch Geis und letztlich auch Fährmann.
Hinzu kommen noch die Entwicklungen im Nachwuchsbereich, inklusive der Talente, die sich im Bundesliga-Kader etablieren konnten.

Ein weiterer Punkt sind Vertragsverhandlungen über Verlängerungen, zu Anfang vorallem Vertragsauflösungen mit Magath-Spielern.

Ein Blick auf die Schuldenentwicklung ist sicherlich auch spannend, weil dies einen wichtiger Faktor für den Arbeitsrahmen bildet.

Und abschließend kommt dann noch die Außendarstellung hinzu, sowieso Identifikation mit Schalke etc.

In den einzelnen Punkten hat sicherlich jeder seine eigene Meinung und was die Gewichtung der einzelnen Aspekte angeht zudem auch eine Einschätzung.

Heldt hat mit Sicherheit nicht alles richtig gemacht und es gibt auch klare Kritikpunkte wie beispielsweise die Besetzung des Trainerpostens, aber insgesamt sehe ich seine Arbeit doch sehr positiv. Und die Zusammenarbeit mit Breitenreiter gut zu funktionieren scheint, ist es schade, sollte diese Zusammenarbeit im Sommer enden.

Was mir wichtig war: Wenn du einzelne Faktoren kritischer siehst als die meisten hier (was dein gutes Recht ist), dann wirst du bei betrachtung des Gesamtbildes natürlich auch zu einem negativeren Eindruck kommen als die anderen. Dann nur dieses Gesamtbild zu diskutieren bringt dann tatsächlich nicht viel, weil das nur das jeweils persönliche Fazit ist. Zielführender wäre es die einzelnen Punkte genauer zu diskutieren.
Ob das in dem nötigen Umfang möglich und dann auch sinnvoll ist (viel Aufwand für welchen Ertrag?), bezweifel ich.
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