Jahreshauptversammlung 2018
26.11.2018 - 16:24 Uhr
03.12.2018 - 19:04 Uhr
Sehr guter Beitrag @Soros
Kann ich so unterschreiben! Bei aller berechtigter Kritik driftet es doch bei vielen ins Extrem. Viele Dinge können eben von außen nicht mit Sicherheit bewertet werden.
Kann ich so unterschreiben! Bei aller berechtigter Kritik driftet es doch bei vielen ins Extrem. Viele Dinge können eben von außen nicht mit Sicherheit bewertet werden.
03.12.2018 - 19:20 Uhr
Zitat von Soros
z.B.
Dass ein Sportdirekter auf einer Taxi Fahrt gefunden wurde?
Becks hat explizit erwähnt "wie es in den Medien zu lesen war", kein versteckter Vorwurf dabei an ihn.
Was im Umkehrschluss aber nicht bedeutet, dass es a) wahr ist und b) selbst wenn es wahr wäre, dass dies der vollständige Prozess gewesen war.
z.B.
Dass ein Sportdirekter auf einer Taxi Fahrt gefunden wurde?
Becks hat explizit erwähnt "wie es in den Medien zu lesen war", kein versteckter Vorwurf dabei an ihn.
Was im Umkehrschluss aber nicht bedeutet, dass es a) wahr ist und b) selbst wenn es wahr wäre, dass dies der vollständige Prozess gewesen war.
Das hat doch UH selbst gesagt. Keine Ahnung ob das wahr ist oder ob er die Geschichte erfunden hat. Aber wenn er es selber sagt dann kann man das auch in der Rede so bringen.
03.12.2018 - 19:28 Uhr
Zitat von Soros
Aber das ist doch genau das Problem - du lässt keinerlei Grauzonen zu.
Entweder man ist für oder gegen ihn.
Die Welt ist aber nicht nur schwarz und weiß.
Steuerhinterziehung?
Nein - ist zu verurteilen, dafür hat er aber meines Erachtens gebüßt.
Er hat weit mehr mit Strafzahlungen abgeben müssen, als wenn er das Konto angemeldet hätte
UND er saß im Gefägnis, damit ist er in meinen Augen rehabilitiert.
Allerdings ist dies sicherlich eine Frage der persönlichen Gewichtung, ob man einen Menschen
nach seiner Strafe bis in alle Ewigkeiten verurteilt oder diese als abgeglichen ansieht.
Das scheinst du anders zu sehen - ist dein gutes Recht, wenngleich es nicht dem deutschen Rechtsverständnis entspricht. (Das ist an der Stelle kein Vorwurf, auch wenn es sich als solcher lesen mag, in dem Punkt darf man sehr wohl unterschiedlicher Meinung sein)
Zitat von FCB-MICHO-ZE
Dein letzter Absatz sagt alles. Du verteidigst ihn aus Prinzip, weil du ihn magst. Mehr muss ich nicht wissen. Du bestätigst alles, was ich euch vorwerfe. Inhalte sind euch vollkommen egal, Argumente sind euch vollkommen egal. Ihr mögt den Mann, also verteidigt ihr ihn. Ungeachtet dessen, was der hier anrichtet. Dabei merkst du nicht mal, wie bescheuert das eigentlich ist und wie sehr es den Verein schädigt. Steuerhinterziehung? Egal, ich mag ihn.
Nachtreten gegen Ex Spieler und Angestellte? Egal, ich mag ihn.
Einmischung in Belange die ihn nichts angehen? Egal, ich mag ihn.
Nepotismus ohne Ende? Egal, ich mag ihn.
Missbrauch seines Amtes für private Zwecke? Egal, ich mag ihn.
Usw. Alles egal, ihr mögt ihn halt. Traurig.
Dein letzter Absatz sagt alles. Du verteidigst ihn aus Prinzip, weil du ihn magst. Mehr muss ich nicht wissen. Du bestätigst alles, was ich euch vorwerfe. Inhalte sind euch vollkommen egal, Argumente sind euch vollkommen egal. Ihr mögt den Mann, also verteidigt ihr ihn. Ungeachtet dessen, was der hier anrichtet. Dabei merkst du nicht mal, wie bescheuert das eigentlich ist und wie sehr es den Verein schädigt. Steuerhinterziehung? Egal, ich mag ihn.
Nachtreten gegen Ex Spieler und Angestellte? Egal, ich mag ihn.
Einmischung in Belange die ihn nichts angehen? Egal, ich mag ihn.
Nepotismus ohne Ende? Egal, ich mag ihn.
Missbrauch seines Amtes für private Zwecke? Egal, ich mag ihn.
Usw. Alles egal, ihr mögt ihn halt. Traurig.
Aber das ist doch genau das Problem - du lässt keinerlei Grauzonen zu.
Entweder man ist für oder gegen ihn.
Die Welt ist aber nicht nur schwarz und weiß.
Steuerhinterziehung?
Nein - ist zu verurteilen, dafür hat er aber meines Erachtens gebüßt.
Er hat weit mehr mit Strafzahlungen abgeben müssen, als wenn er das Konto angemeldet hätte
UND er saß im Gefägnis, damit ist er in meinen Augen rehabilitiert.
Allerdings ist dies sicherlich eine Frage der persönlichen Gewichtung, ob man einen Menschen
nach seiner Strafe bis in alle Ewigkeiten verurteilt oder diese als abgeglichen ansieht.
Das scheinst du anders zu sehen - ist dein gutes Recht, wenngleich es nicht dem deutschen Rechtsverständnis entspricht. (Das ist an der Stelle kein Vorwurf, auch wenn es sich als solcher lesen mag, in dem Punkt darf man sehr wohl unterschiedlicher Meinung sein)
Rehabilitation ist hier das vollkommen falsche Wort. Hoeneß ist nicht rehabilitiert. Um rehabilitiert zu sein müsste er entweder eine Erkrankung oder Verletzung hinter sich wissen, oder es hätte einen Irrtum bei seiner Verurteilung geben müssen, der nun wieder korrigiert wurde. Beides ist nicht der Fall. Hoeneß ist nicht rehabilitiert. Er ist höchstens resozialisiert. Wobei eine solche Resozialisierung eigentlich auch ein gewisses Level an Reue voraussetzt, das eben nicht gegeben ist, oder zumindest aus keiner seiner Aussagen ernsthaft hervorgeht. Er wähnt sich ja gar als Opfer von Justiz und Medien.
Resozialisierung bedeutet dabei übrigens nicht, dass der Resozialisierte wieder vollumfänglich am gesamtgesellschaftlichen Leben teilnimmt, sondern lediglich wieder in sie eingegliedert wird. Das bedeutet also lediglich, dass der Resozialisierte nun neuerdings die Regeln und Ordnungen der Gesellschaft anerkennt und im entsprechenden Maße in ihr mitwirkt. Das bedeutet dabei in keiner Weise, dass er wieder in all Posten und Ämter zurückkehren muss oder gar sollte. Einen resozialisierten Bankräuber würde auch niemand an einen Bankschalter setzen. Egal wie lange der im Gefängnis war.
Vielleicht solltest du das deutsche Rechtsverständnis also besser mal genauer unter die Lupe nehmen.
Inwiefern es für ihn spricht, dass er nun mehr Geld nachzahlen musste, als er hinterzogen hat (wobei der exakte Betrag bis heute unbekannt ist, weswegen diese Behauptung nicht mal verifizierbar ist), ist mir unklar. Das ändert ja nichts an der Tat, an der grotesk unvollständigen Selbstanzeige und allem drumherum. Das ist und bleibt alles bodenlos. Und ja, hier werde ich nicht von meiner Position abrücken. Steuerhinterziehung ist in meinen Augen kein Kavaliersdelikt, speziell nicht wenn man sowieso schon stinkreich und mächtig ohne Ende ist. Wer diese Steuerhinterziehung dann auch noch durchzieht, während er öffentlich bekundet brav zu zahlen, das Thema gar selbst darauf lenkt und so bewusst die Öffentlichkeit belügt, offenbart für mich dabei ein Maß an krimineller Energie, das derartig hoch ist, dass ich nicht glaube, dass hier auch nur im Ansatz eine echte Resozialisierung stattgefunden hat.
Zitat von soros
[
Nachtreten gegen Exspieler ?
Nein, finde ich verwerflich und die Kritik ist diesbezüglich mehr als berechtigt.
Auch ein Grund, warum ich diesen extremen Gegenwind bis zu einem gewissen Maß begrüße.
[
Nachtreten gegen Exspieler ?
Nein, finde ich verwerflich und die Kritik ist diesbezüglich mehr als berechtigt.
Auch ein Grund, warum ich diesen extremen Gegenwind bis zu einem gewissen Maß begrüße.
Da sind wir uns also einig. Dazu möchte ich noch anfügen, dass er dies tut, obwohl er bei seiner PK ja einst eingefordert hat, man müsse die Menschenwürde wahren und einen respektvollen Umgang verlangte. Da kommt also ein massiver Grad an Heuchelei hinzu.
Zitat von soros
Einmischung in Belange, die ihn nichts angehen?
Das ist pauschal schwieriger zu beantworten.
Einmischung in die Belange anderer Vereine ?
Nein - das finde ich amüsant. Steht ihm nicht zu, das stimmt.
Birgt aber immer Stoff für Diskussionen und es geht hier immer noch um Fußball.
Das moderne Panem et Circenses, da muss es nicht päpstlicher zu gehen als im Vatikan.
Das soll mich unterhalten, da will ich über den ein oder anderen Verantwortlichen (das betrifft ja
nicht nur Hoeneß, da sind ja noch einige andere Fußballfunktionäre zu nennen) mit den Augen rollen
oder bei Gelegenheit leidenschaftlich mitdiskutieren.
Einmischung in Belange, die ihn nichts angehen?
Das ist pauschal schwieriger zu beantworten.
Einmischung in die Belange anderer Vereine ?
Nein - das finde ich amüsant. Steht ihm nicht zu, das stimmt.
Birgt aber immer Stoff für Diskussionen und es geht hier immer noch um Fußball.
Das moderne Panem et Circenses, da muss es nicht päpstlicher zu gehen als im Vatikan.
Das soll mich unterhalten, da will ich über den ein oder anderen Verantwortlichen (das betrifft ja
nicht nur Hoeneß, da sind ja noch einige andere Fußballfunktionäre zu nennen) mit den Augen rollen
oder bei Gelegenheit leidenschaftlich mitdiskutieren.
Ah gut. Es ist also in Ordnung, weil es unterhält. Halte ich für eine extrem merkwürdige Ansicht. Teile ich nicht und werde ich auch nicht tun. Fußball und Sport stehen nicht außerhalb von gesellschaftlichen Grundsätzen von Moral und Anstand. Und ich rede hier nicht von ein wenig kultiviertem Trashtalk vor großen Spielen oder so. Wer beim DFB telefonisch vorstellig wird, um denen zu erklären, dass ein gewisser Spieler nicht zu spielen hat, überschreitet seine Befugnisse aus massive Weise und verhält sich unmöglich. Hoeneß nutzt da aktiv seine Macht und sein Ansehen um einem Menschen zu schaden, den er, warum auch immer, nicht leiden kann, mit dem er aber scheinbar nie wirklich zu tun hatte. Ich frage mich ja wie du dazu stehen würdest, wenn der hochangesehene Chef eines Konkurrenzunternehmens bei deinem Arbeitgeber anruft, um dafür zu sorgen, dass du entlassen wirst. Ist das noch Unterhaltung für dich? Hoeneß Worte kommen aus einer Position großer Macht und Verantwortung. Was der sagt, hat Gewicht und reale Konsequenzen für jene, über die er redet. Wer so viel Macht hat, hat verdammt nochmal verantwortungsvoll damit umzugehen. Das tut er nicht.
Zitat von soros
Einmischung in das operative Geschäft im Verein und das als Präsident?
Schwierig - bin ich kein Freund davon.
Ich bin mir aber, im Gegensatz vieler hier, nicht so sicher inwieweit Hoeneß dort die Politik alleine bestimmt.
Der Aufsichtsrat ist anscheinend so besetzt, dass diese die Hoeneßsche Meinung
mittragen. Auch ein Rummenigge kann nicht der Revolutionär sein, ansonsten hätte er, als Hoeneß
im Gefägnis saß, anders operiert, einen anderen Kurs eingeschlagen.
Hat er aber nicht - was wiederum bedeuten muss, dass sich mit einem anderen Präsidenten wenig bis
gar nichts im Verein ändern wird.
Jemand anderes als Hoeneß kann den Aufsichtsrat auch nicht einfach so umkrempeln, die Vertreter werden von den Anteilseigner selbst hingeschickt, der Rest wird gewählt - da muss man schon sehr viele politische Spiele spielen, um einen Aufsichtsrat nach seinem Gusto komplett zu ändern. Mal davon ab, dass der neue Präsident wieder das tun würde, was man bei Hoeneß kritisiert, nämlich massiv Einfluss ins operative Geschäft zu nehmen.
Und, was viele hier als Fakt verkaufen, dass sich der Verein komplett neu ausrichtet ohne Hoeneß, halte ich für Utopie. Dazu müssen einige andere Personen ebenfalls verschwinden.
Einmischung in das operative Geschäft im Verein und das als Präsident?
Schwierig - bin ich kein Freund davon.
Ich bin mir aber, im Gegensatz vieler hier, nicht so sicher inwieweit Hoeneß dort die Politik alleine bestimmt.
Der Aufsichtsrat ist anscheinend so besetzt, dass diese die Hoeneßsche Meinung
mittragen. Auch ein Rummenigge kann nicht der Revolutionär sein, ansonsten hätte er, als Hoeneß
im Gefägnis saß, anders operiert, einen anderen Kurs eingeschlagen.
Hat er aber nicht - was wiederum bedeuten muss, dass sich mit einem anderen Präsidenten wenig bis
gar nichts im Verein ändern wird.
Jemand anderes als Hoeneß kann den Aufsichtsrat auch nicht einfach so umkrempeln, die Vertreter werden von den Anteilseigner selbst hingeschickt, der Rest wird gewählt - da muss man schon sehr viele politische Spiele spielen, um einen Aufsichtsrat nach seinem Gusto komplett zu ändern. Mal davon ab, dass der neue Präsident wieder das tun würde, was man bei Hoeneß kritisiert, nämlich massiv Einfluss ins operative Geschäft zu nehmen.
Und, was viele hier als Fakt verkaufen, dass sich der Verein komplett neu ausrichtet ohne Hoeneß, halte ich für Utopie. Dazu müssen einige andere Personen ebenfalls verschwinden.
Interessanter Aspekt. Wenn du jedoch häufiger meine Beiträge liest, stellst du wohl bald fest, dass ich keineswegs glaube, nur mit UH sei es getan. Weite Teile des AR sind mir ein Dorn im Auge. KHR ist es und vor allem die Vertreter von ADIDAS und VW sind es. Die habe ich hier in der Vergangenheit bereits öfters kritisiert. KHR müsste meiner Meinung nach ebenfalls den Hut nehmen. Hätte er spätestens nach der Geschichte mit den Uhren tun sollen.
Weiterhin glaube ich sehr wohl, dass wir ohne UH anders aufgetreten sind und auch anders agierten. Nicht perfekt, das ist mir klar, aber nach Außen hin beinahe kongruent und wesentlich ruhiger, besonnener und stilvoller. Sammer und co. waren mir in jeder Hinsicht im Bezug auf ihre Außendarstellung lieber als UH. Auch wenn es natürlich hier und da Reibereien gab, die sind normal. Gleichzeitig ist seit UHs Rückkehr in meinen Augen nichts besser geworden, eher schlechter.
Dass UH den Verein aber weitestgehend im Alleingang kontrolliert oder zumindest das letzte Wort hat, sehe ich als eindeutig gegeben an. Macht definiert sich nicht alleine durch Ämter und Posten. Macht ist ein fragiles und sehr merkwürdiges Gebilde, dem viele Aspekte zugrunde liegen. Hier für einen Verein wie den unsrigen am relevantesten, ist mediale Macht, die Anerkennung bei der Basis, die Verknüpfung zu Sponsoren und Geldgebern und eben auch, aber "nur" auch, der Posten.
UH ist überall die klare Nummer 1, hat in den entsprechenden Gremien Leute versammelt, die auf einer Wellenlänge sind und dementsprechend eine Macht, die die seiner Ämter weit übersteigt.
Zitat von soros
Nepotismus
Kluges Wort - steht dir nur sehr wahrscheinlich nicht zu in den Raum zu werfen, entweder weil du dir der Bedeutung nicht vollends bewusst bist oder es ist Polemik.
Ich nehme dies sofort zurück, wenn du genaueren Einblick in der Sache hast.
Bezweifel ich nur stark - Nepotismus setzt ja nicht nur voraus, dass man seine eigenen Neffen/Familie
in das Unternehmen mit hineinzieht, sondern auch, dass diese unvorteilmäßige Bevorzugungen erfahren.
Nur, wer hier kennt z.B. die weiteren Bewerber und deren Preise/Qualität, wenn es um die "Wurst im Stadion geht"?
Geschmacklich habe ich noch keine Beschwerden gehört, mir persönlich schmeckt sie ebenfalls und ob andere Bewerber diesbezüglich diese in Sachen Qualität und Preis überbieten?
Weiß ich nicht - du etwa?
Soll der FC Bayern im Umkehrschluss eine Wurst von höherem Preis oder minderer Qualität anbieten, nur damit die Familie Hoeneß nicht involviert ist?
Ähnlich verhält es sich mit dem Jugendtrainer Sebastian Hoeneß.
Der ist ja kein Metzgermeister von Beruf und wurde urplötzlich zum Trainer, sondern war auch schon bei RB Leipzig drei Jahre lang Jugendtrainer.
Im Moment steht man auf dem 2. Platz ... alles kann der auch nicht falsch machen, ob es bessere Kandidaten dafür gab ? Auch hier von Außen schwer zu beurteilen - Bevorzung? Fehlt mir der Einblick!
Ist das bei dir anders?
Oder geht es nur darum, dass er Hoeneß heißt ?
Sollte das eine Rolle spielen, wenn Qualifikation und Leistung stimmen ?
Nepotismus
Kluges Wort - steht dir nur sehr wahrscheinlich nicht zu in den Raum zu werfen, entweder weil du dir der Bedeutung nicht vollends bewusst bist oder es ist Polemik.
Ich nehme dies sofort zurück, wenn du genaueren Einblick in der Sache hast.
Bezweifel ich nur stark - Nepotismus setzt ja nicht nur voraus, dass man seine eigenen Neffen/Familie
in das Unternehmen mit hineinzieht, sondern auch, dass diese unvorteilmäßige Bevorzugungen erfahren.
Nur, wer hier kennt z.B. die weiteren Bewerber und deren Preise/Qualität, wenn es um die "Wurst im Stadion geht"?
Geschmacklich habe ich noch keine Beschwerden gehört, mir persönlich schmeckt sie ebenfalls und ob andere Bewerber diesbezüglich diese in Sachen Qualität und Preis überbieten?
Weiß ich nicht - du etwa?
Soll der FC Bayern im Umkehrschluss eine Wurst von höherem Preis oder minderer Qualität anbieten, nur damit die Familie Hoeneß nicht involviert ist?
Ähnlich verhält es sich mit dem Jugendtrainer Sebastian Hoeneß.
Der ist ja kein Metzgermeister von Beruf und wurde urplötzlich zum Trainer, sondern war auch schon bei RB Leipzig drei Jahre lang Jugendtrainer.
Im Moment steht man auf dem 2. Platz ... alles kann der auch nicht falsch machen, ob es bessere Kandidaten dafür gab ? Auch hier von Außen schwer zu beurteilen - Bevorzung? Fehlt mir der Einblick!
Ist das bei dir anders?
Oder geht es nur darum, dass er Hoeneß heißt ?
Sollte das eine Rolle spielen, wenn Qualifikation und Leistung stimmen ?
Ob es mir zusteht große Worte zu nutzen obliegt einzig mir. Ich weiß sehr genau was es bedeutet und sehe auch nicht, wo der Vorwurf haltlos ist.
Nur ganz kurz: glaubst du all die Verwandten von UH haben hier eine reguläre Bewerbung abgegeben, oder mussten sich entsprechend gegen andere Bewerber durchsetzen, oder glaubst du, sie sind im Verein, weil sie mit UH verwandt sind? Ich glaube letzteres. Beweisen kann ich das tatsächlich nicht. Ich kann aber darauf aufmerksam machen, dass eine solche Häufung von Verwandten in einem solchen Unternehmen problematisch ist und eigentlich nicht die Norm sein sollte.
Mein Ass im Ärmel bei dieser Aussage hast du bereits aufgenommen. Es sind die Würste. Das ist eine so spannende Geschichte, weil UH einst selbst erklärt hat, dass es dazu nie kommen würde, weil das unseriös sei. Er hat einst selbst ausgeschlossen, dass er oder seine Familie die Wurst liefern würden, um eben jenen Anschein zu verhindern. Das heißt also, dass der von mir des Nepotismus beschuldigte UH einst selbst genau das ausschloss, weil es Nepotismus ist, was er nun selbst getan hat. Ich muss hier also gar nicht mehr argumentieren, das hat UH bereits für mich getan.
Zitat von soros
Missbrauch seines Amtes für private Zwecke.
Da muss ich passen - ist nicht auf meinem Schirm.
Ist natürlich ein absolutes No-Go, kann mich aber an keine Gegebenheit diesbezüglich erinnern.
Missbrauch seines Amtes für private Zwecke.
Da muss ich passen - ist nicht auf meinem Schirm.
Ist natürlich ein absolutes No-Go, kann mich aber an keine Gegebenheit diesbezüglich erinnern.
Du kannst dich nicht daran erinnern, dass er den Breitner von der Ehrentribüne verbannt hat, unter anderem, weil er mit ihm private Probleme hat?
Weiterhin möchte ich hier gerne nochmal auf die zutiefst suspekte Verstrickung mit Robert Louis Dreyfus aufmerksam machen, von dem er sehr gerne ein immens hohes Darlehen annahm, damit zockte und später dabei beteiligt war, als man mit dem Unternehmen von besagtem Herrn Dreyfus den Verkauf von Anteilen abwickelte und Sponsorenverträge abschloss (deutlich unter dem Angebot von NIKE, wie Dreyfus selbst zugegeben hat). Ein seriöser Mitarbeiter in so einer Position hat es als Pflicht aufzufassen, dass nicht einmal mehr die Vermutung entsteht, hier könnten private Angelegenheiten mit eingeflossen zu sein. Das tat er nicht. Also hat er dem Verein hier aus persönlichen Gründen zumindest einen Schaden zugefügt, indem er zumindest einen extrem negativen Eindruck hinterlassen hat; möglicherweise hat er gar den Verein zur persönlichen Bereicherung missbraucht.
Zitat von soros
Schlussendlich sind die extremen Positionen, die mich hier so stören.
Das ist auch kein verteidigen, um Hoeneß willen, sondern weil viele Argumente
schlichtweg zu extrem sind, weil sie auf purer Antipathie beruhen.
Man sollte hier auch ruhigen Gewissens ein Grauer sein dürfen, dem nicht alles passt, der Hoeneß aber auch nicht alles zuschreibt.
Ich muss demzufolge kein Hoeneß-Jünger sein, um verschiedene Aspekte zu relativieren.
Seine verbalen Ausflüchte sind seit seinem Gefägnisaufenthalt tatsächlich schlimmer geworden,
ich muss ihn auch nicht weiter als Präsidenten sehen.
Auch mit anderen Punkten bin ich nicht einverstanden, was aber nicht heißt, dass
ich eine Unterstellung wie Nepotismus, für die es keinerlei Beweise gibt, einfach stehen lassen kann.
Oder dass ich ihn dafür verteile, dass er Steuern hinterzogen hat, wenn er seine Strafe dafür abgesessen hat.
Schlussendlich sind die extremen Positionen, die mich hier so stören.
Das ist auch kein verteidigen, um Hoeneß willen, sondern weil viele Argumente
schlichtweg zu extrem sind, weil sie auf purer Antipathie beruhen.
Man sollte hier auch ruhigen Gewissens ein Grauer sein dürfen, dem nicht alles passt, der Hoeneß aber auch nicht alles zuschreibt.
Ich muss demzufolge kein Hoeneß-Jünger sein, um verschiedene Aspekte zu relativieren.
Seine verbalen Ausflüchte sind seit seinem Gefägnisaufenthalt tatsächlich schlimmer geworden,
ich muss ihn auch nicht weiter als Präsidenten sehen.
Auch mit anderen Punkten bin ich nicht einverstanden, was aber nicht heißt, dass
ich eine Unterstellung wie Nepotismus, für die es keinerlei Beweise gibt, einfach stehen lassen kann.
Oder dass ich ihn dafür verteile, dass er Steuern hinterzogen hat, wenn er seine Strafe dafür abgesessen hat.
Der Wunsch Extreme zu vermeiden und die Mitte zu suchen ehrt dich. Von den Beiträgen, auf die ich hier in letzter Zeit eingegangen bin, war deiner auch einer der besseren. Dennoch sehe ich nicht, wie die Position der Mitte denn aussehen soll, warum die erstrebenswert ist und vor allem wo ich falsch liege. Bis mir hier keiner konkrete Fehler aufzeigt, rücke ich davon nicht ab. Ich denke, das ist zwar ein deutliches Bekenntnis zu meiner Position, aber keineswegs einer fehlenden Bereitschaft geschuldet, andere Meinungen anzuerkennen oder gar in meine Bewertung einfließen zu lassen. Täte ich dies nicht, würde ich heute hier sitzen und den Mann verteidigen. Er ist ja mein Präsident. Jedenfalls dachte ich so mal. Bis ich, oh Wunder, meine Meinung geändert habe und zwar weil (jetzt wird es aufregend) viel geschehen ist und neue Fakten ans Licht kamen.
Übrigens finde ich es irritierend, wenn man verlangt, hier auch die Seite von UH zu bedenken. Nichts wird hier mehr getan, als genau das. Viel eher sollten die verbliebenen Verteidiger von UH einmal die Frage beantworten wie es sein kann, dass ein derartig angesehener und verehrter Mensch, einen so rapiden Fall in der Wahrnehmung seiner eigenen Fans erleiden konnte. Das finde ich sehr vielsagend.
03.12.2018 - 22:50 Uhr
Vorweg: Danke für eine Diskussion auf sachlichem Niveau.
Nein - ich meinte rehabilitiert.
Dazu bedarf es keiner körperlichen Versehrtheit, sondern rehabilitiert im Sinne von
(Definition dem Duden entnommen)
"jemandes oder sein eigenes Ansehen wiederherstellen, jemanden in frühere rechte wieder einsetzen"
Wie schon erwähnt, darfst du an der Stelle gerne eine andere Meinung haben.
Haben die Amerikaner auch, deswegen dürfen ihre ehemaligen Gefangenen in vielen Staaten nicht mehr wählen, ein Schelm wer das mit ihrer Hautfarbe in Verbindung bringt.
Das will ich dir bestimmt nicht unterstellen, nur klarstellen, dass ich das Wort genau so gemeint habe, wie geschrieben. (und einen mehr oder wenigen guten Witz über die "großartige" USA reißen)
Steuerhinterziehung ist für mich ebenfalls kein Kavaliersdelikt aber eben auch kein Kapitalverbechen, wie anscheinend für dich (ironisch, dass dieses Wort nichts mit Kapital im Sinne von Geld zu tun hat).
Im Übrigen auch nicht im deutschen Rechtsverständnis,
dort ist es weder als Verbrechen (!!!) noch als Kavaliersdelikt definiert, was nur nebenbei zu anderen Problemen führt, aber hier schweife ich ab.
Da machen mich andere Sachen viel wütender.
Die genaue Summe spielt auch keine Rolle, bei einer aberkannten Selbstanzeige dürfen Verluste nicht mehr entgegengerechnet werden. Hoeneß war schlussendlich nicht sonderlich erfolgreich, kein Vorwurf an ihn, der Dank gebührt größtenteils Goldman Sachs, auch im Namen der gesamten Weltwirtschaft.
Ergo hat er mehr zahlen müssen, Strafzahlung kam auch noch dazu, das gebietet schon die Logik, wenngleich er bei einer genaueren Rechnung eventuell noch eine Millionen mehr oder auch weniger hätte ableisten müssen.
Ja, Hoeneß sieht sich als Opfer - ich kann es nachempfinden - ist aber natürlich lächerlich.
Er hat das Vergehen begangen, also hat er mit jeglichen Konsequenzen zu leben.
Ohne ihn wirklich verteidigen zu wollen: Der Staat entschließt sich nach Sichtung, dass es zu lange dauern und zu viele Ressourcen verschlingen würde die Dokumente zu sichten und eine genaue Berechnung (ich weiß aus eigener Erfahrung, wie kompliziert das ist) zu erstellen und beschließt demzufolge eine Schätzstrafzahlung. Von Hoeneß erwartet man aber, dass er die genaue Zahl liefert, denn das war der Grund, warum die Selbstanzeige aberkannt wurde.
"Fehlende Dokumente und Zahlen" ... was schon lächerlich anmutet bei den Lastwagenlieferungen an Dokumenten, die man dann offensichtlich nicht mal mehr gewillt war wirklich zu untersuchen.
UND man verletzt auch noch seine Persönlichkeitsrechte, indem es ein Mitarbeiter an die Presse trägt.
Das macht Hoeneß NICHT unschuldiger, aber Schande auch über unsere Beamten.
Kein Widerspruch meinerseits.
Ich würde darüber lachen und die Person in Zukunft meiden.
Oder aber direkt konfrontieren, verbal selbstverständlich.
Das würde ich je nach Einschätzung der geistigen Fähigkeiten meines Angreifers entscheiden.
Wenn ich gute Arbeit leiste, dann kann anrufen wer will ... wenn mein Chef sich dann nicht für mich einsetzt und den Wert meiner Arbeit nicht erkennt, bin ich sowieso falsch in dem Unternehmen.
Wenn ich keine gute Arbeit verrichte, ist der Anruf eventuell nicht unberechtigt.
Solange er meinen Chef nicht durch monetären Druck oder ähnliches erpresst mich zu entlassen, darf er sagen, was er will.
Meinungsfreiheit gilt für alle Menschen in diesem Land, ob sie im Recht sind oder nicht.
Hatte es Auswirkungen auf Özil bei Arsenal ? Nein.
Hatte es Auswirkungen auf Özil in der deutschen Nationalmannschaft?
Durfte er deswegen nicht spielen? Nein.
Warum Hoeneß seine Meinung, die ich im Übrigen nicht unbedingt teile, dem Jogi nicht am Telefon mitteilen darf, entzieht sich meinem Verständnis. Der kann dem Löw doch die Backe ablabern, anscheinend ist der willensstark genug, um seine eigenen Entscheidungen zu treffen.
Du stellst es als Machtmissbrauch dar - sehe ich eben nicht so.
Wenn nicht ein längjahriger und nicht unerfolgreicher Präsident eine Meinung zu einem Spieler auch in der Öffentlichkeit abgeben darf ... wer denn dann ? Nochmals ... was Hoeneß gesagt hat, war größtenteils polemischer Unsinn (davon ab, dass ich es genauso gesehen habe, dass bei den Spielen Arsenal vs Bayern Özil immer ein Schwachpunkt war, dessen Pressing ist schlichtweg unterirdisch), aber auch Unsinn darf verbreitet werden, ansonsten wären wir um die ein oder andere Partei ärmer.
Was nicht schade wäre, aber so funktioniert unser System nun einmal.
Peinlich ist es dennoch - aber kein Machtmissbrauch.
UND so falsche seine Aussagen auch waren, sie waren sportlicher Natur und nicht politischer, was
man im Zusammenhang mit dem Bild durchaus hätte tun können.
Ist ja nicht so, dass der gute Özil keine anderen Kritikpunkte angeboten hätte.
Und ja - ich finde so etwas tatsächlich amüsierend (nicht die Hoeneß-Özil Saga, für die hatte ich nur Augenrollen übrig, akzeptiere aber, dass er seine Meinung zu ihm haben darf)
Wie du schon richtig angesprochen hast, meinte ich damit die Scharmützel vor Spielen oder zwischen Verantwortlichen über Nichtigkeiten, die hochsterilisiert werden.
Wenn das realisierbar wäre, würde ich dir zustimmen.
In dieser Welt gibt es aber keine Daenerys Stormborn, die das Rad zu brechen versucht.
Du wirst keinen Aufsichtsrat nach deinen Vorstellungen bekommen, nicht in dieser Welt -
die meisten Personen dort, sind intelligent und kompetent, zugleich macht und erfolgshungrig.
Deswegen sind sie in der Position, in der sie sind.
Das hat nichts mit Hoeneß zu tun - der passt nur gut da rein.
Es gibt Studien darüber, die eindeutig beweisen, dass der Großteil von solchen Führungskräften Narzissmusstörungen aufweisen, manche sogar Sozio bzw. Psychopathen sind. (Laut Studien 6% der Führungskräfte sind Psychopathen, das würde ich bei Hoeneß aber ausschließen. Dazu ist er zu emotional)
Warum ist das so:
Wenn man operative Entscheidungen treffen muss, deren Ausgang unsicher und hohe Auswirkungen auf Mitarbeiter hat, braucht man ein gewisses Selbstbewusstsein. Wer nicht an sich und seine Entscheidungen glaubt, versinkt im besten Fall im Mittelmaß im schlimmsten Fall droht die Pleite.
Aus Selbstbewusstsein wird mit der Zeit sehr schnell die Ausuferung Narzissmus.
Davon ist Hoeneß längst betroffen, beweist er deutlich wieder mit seinen Aussagen.
Aber welche Führungsposition in den ganzen Großunternehmen ist das nicht ...
Wenn du den Aufsichtsrat austauscht, wirst du wenig andere Persönlichkeiten finden und solche lassen sich
in der Regel auch nicht herumschubsen wie man will, was auch gegen eine Hoeneßsche Alleinherrschaft spricht. Die tragen die garantiert mit. (Wenngleich sicherlich nicht in allen Punkten)
Da macht deine These von der Alleinherrschaft in meinen Augen nur bedingt Sinn ... persönliche Erfahrung
mit Leuten dieses Kalibers hat mich anderes gelehrt.
Noch zu dem Auftreten in der Gefägniszeit:
Sehr, sehr schwierig ... da waren wir auf der Sonnenseite des Fußballolymps.
Man hatte den besten Trainer, eine Mannschaft ,der jedes Jahr die CL zuzutrauen war ...
gab es auch wenig Grund aus allen Rohren zu feuern.
Und dennoch untertreibst du mit "ruhig" .. man denke nur an einen gewissen Arzt ...
Das Ganze fing doch erst unter Ancelotti an, der ging aber nicht auf die Kappe von Hoeneß.
Was danach geschehen ist - ja er hat es nicht besser gemacht, inwieweit da wirklich ein Machtkampf zwischen Hoeneß und Rummenigge getobt hat, weiß man eben nicht.
Fakt ist, dass Heynckes wieder Ruhe gebracht hat, seitdem er weg ist ... wieder weniger.
Hoeneß hat zumindest nicht positiv dazu beigetragen, Rummenigge aber auch nicht.
Ist halt die Frage, wessen Führung man eher folgen will:
Die von Rummenigge oder die von Hoeneß ... wünschenswert für mich wäre eine Kombination,
weil ich keinen von beiden als geeignet ansehe alleine ohne Gegenpart den FC Bayern zu leiten.
(Oder jemanden vollkommen anderes, das steht aber nach der letzten Wahl nicht mehr zur Debatte und dann hätte ich auch gerne dass Rummenigge gleich mitgeht)
Ich habe dir nicht in Abrede gestellt kluge Worte zu nutzen, nur sollten sie richtig genutzt werden.
Bitte nimm dies nicht persönlich, aber offensichtlich weißt du es nicht.
Aus Wikipedia entnommen:
Du konntest kein einziges Argument finden, welches für eine übermäßige Vorteilsbeschaffung spricht - nur Vermutungen.
Und nein, ich glaube sehr wohl, dass auch andere Angebote eingeholt worden sind.
Das ist Usus bei Aufträgen dieser Größenordnung, die laufen alle über Portale/öffentliche Ausschreibungen.
Dass ein Angebot von der Firma Hoeneß mehr Beachtung beim Auswahlprozess widerfährt?
Ja - da würde ich mitgehen.
Dass Konkurrenten, die billigere Angebote und bessere Qualität liefern, deswegen nicht berücksichtigt werden? Nein, das glaube ich nicht.
Du darfst an dieser Stelle im Übrigen gerne anderer Meinung sein, aber du kannst keine Beweise dafür vorlegen, ergo steht es dir auch nicht zu den Vorwurf Nepotismus in den Raum zu werfen und diesen als Fakt zu verkaufen.
Es ist eben kein Nepotismus die eigene Familie einzubeziehen, wenn man ihr keine Bevorzung welcher Art auch immer zukommen lässt und damit meine ich nicht, dass die ihre Bewerbung nicht mit der Post abgeben müssen, sondern der Uli die mitbringt, sondern dass sie Hauptlieferant sind OBWOHL sie preislich als auch (bzw. oder) qualitativ schlechter sind.
Noch eins dazu, dass er es ausgeschlossen hat:
Es hat definitiv .. in Bayern würde man sagen "ein Geschmäckle", aber Hoeneß ist seit Jahren nicht mehr in der Firma involviert und ich vertraue darauf, dass der Auswahlprozess wie üblich abgelaufen ist und einer Qualitäts (die zugebenermaßen subjektiv ist, aber es beschwert sich auch keiner!) und Preisanalyse unterworfen wurde.
(Alles andere wäre für ein Unternehmen mit dem Umsatz auch absurd anzunehmen, dafür sind zu viele Prozessstrukturen vorgegeben)
Das ist wieder so ein Ding, bei denen du meines Erachtens nicht sauber differenzierst.
Die Entscheidung wurde ganz offensichtlich von anderen Entscheidungsträgern mitgetragen,
darunter Rummenigge, wie auch Dreesen.
Er missbraucht also sein Recht nicht, er übt es nur aus. Dem FC Bayern steht sehr wohl zu, zu bestimmen
wer ins Stadion darf und wer nicht.
Ich teile diesen Beschluss in keinster Weise, das sei an der Stelle angemerkt, aber offensichtlich sind die
anderen "Bestimmer" ebenfalls der Meinung und sei es nur aus persönlichen Animösitäten.
(Die bestehen gegenüber Breitner offenbar bei Hoeneß und Rummenigge, da sind sie sich wieder einig)
Zu der Dreyfus Affäre, da sind wir schon einmal aneinander geraten.
Diesmal hast du es allerdings so formuliert, dass ich dir recht geben würde.
Das war unsauber - selbst wenn es keine persönliche Bereichung darstellte.
Im Endeffekt kann man zumindest keinen Schaden feststellen oder bemessen- ob Nike der bessere und stabilere Partner gewesen wäre, weiß man nicht. Dreyfus hat Adidas auch den roten Zahlen gezogen und anschließend hat sich Adidas bei Bayern mit größeren Zahlungen "bedankt" (Partnerschaft usw.)
Insofern ist es eher eine Hoeneßsche wie auch FC Bayern Bereicherung gewesen, dass die ausschließlich
persönlich war, erkenne ich nicht.
Hier stimme ich dir aber zu - ein Darlehen bei diesen Verstrickungen hätte es nicht geben dürfen.
Ich will dich nicht bekehren, du bist anscheinend ein Mensch mit hohen moralischen Wertvorstellungen.
Wenn ich an der Stelle persönlich werden darf:
Das bewundere ich, es braucht mehr Menschen von diesem Schlag auf diesem Planeten.
Ich halte sie nur aus meiner Sicht für ... naiv.
Das mag daran liegen, dass ich eher der rationale, zynische Typ bin.
Oder dass ich persönlichen Umgang mit Vorständen und Menschen aus den höchsten Gesellschaftsschichten (ekliges Wort, stinkreich sind sie nur, deswegen sind sie nicht besser als der Rest) pflegen .... durfte? oder musste?
Ich bin im wahrsten Sinne des Worte desillusioniert.
Egal wer nach Hoeneß kommt, es wird wieder ein Narzisst werden.
Viel wird sich nicht ändern, dafür sind die Strukturen zu festgefahren und wir zu deutsch.
Ich sage übrigens EXPLIZIT nicht, dass ich Hoeneß unbedingt als Präsident weiter haben muss.
Nur die Maßstäbe, die du an ihn anlegst ...
die wird kein einziger zukünftiger erfüllen können. Im besten Fall blendet er dich eine zeitlang, wie Hoeneß es tat, mehr aber auch nicht.
Demzufolge:
Wenn man deine Maßstäbe anlegt und die sind die richtigen Mr Don Quijote - ja, dann geb ich dir in
vielen Punkten Recht (z.B. der Steuersache und seinen öffentlichen Bekundigungen//abgesehen vom Nepotismus, da liegt du schlichtweg falsch) und stimme auch überein, dass Hoeneß nicht mehr zu halten ist und zwar sofort.
Persönlich hätte ich erst einmal lieber einen geeigneten Kandidaten für das Amt und nein - nicht Breitner - dann darf Hoeneß gerne gehen und der neue Mr. X, darf dann als neue Sau durchs Forum getrieben werden.
Denn im Umkehrschluss und das gilt nicht für dich, das stimmt, sieht man doch an Rummenigge und dessen Uhrengeschichte ... unserer Lichtgestalt dem Kaiser Franz ... warum wohnt der nochmal in Österreich ??? mhm ... (ich könnte aus dem Stehgreif hier hunderte Beispiel anführen) dass
a) Leute schnell verzeihen und vergessen
b) dass der Großteil dort irgendwelchen Dreck am Stecken hat (salopp formuliert)
und Hoeneß hat in dem Punkt normalerweise völlig recht, solange der Erfolg da ist (das schreibe ich mit einem gewissen Bedauern) sind a) und b) - von den Don Quijotes dieser Welt abgesehen- den meisten Leuten egal.
Auf Hoeneß trifft es nur nicht mehr zu, weil sein Narzissmus Überhand genommen hat und er sein Gefühl verloren hat, wieweit er gehen darf.
Wie gesagt, er muss auf absehbare Zeit weg, da sind wir uns einig, nur muss man ihn bis dahin nicht mit sämtlichen Dreck beschmeissen, den auch andere produziert haben.
PS: Bitte nimm das "naiv" nicht als persönliche Beleidigung auf - in keinster Weise so gemeint und keine Abrede deiner intellektuellen oder sonstigen Fähigkeiten. Es ist schlichtweg eine gute Eigenschaft.
Zitat von FCB-MICHO-ZE
Rehabilitation ist hier das vollkommen falsche Wort. Hoeneß ist nicht rehabilitiert. Um rehabilitiert zu sein müsste er entweder eine Erkrankung oder Verletzung hinter sich wissen, oder es hätte einen Irrtum bei seiner Verurteilung geben müssen, der nun wieder korrigiert wurde. Beides ist nicht der Fall. Hoeneß ist nicht rehabilitiert. Er ist höchstens resozialisiert. Wobei eine solche Resozialisierung eigentlich auch ein gewisses Level an Reue voraussetzt, das eben nicht gegeben ist, oder zumindest aus keiner seiner Aussagen ernsthaft hervorgeht. Er wähnt sich ja gar als Opfer von Justiz und Medien.
Resozialisierung bedeutet dabei übrigens nicht, dass der Resozialisierte wieder vollumfänglich am gesamtgesellschaftlichen Leben teilnimmt, sondern lediglich wieder in sie eingegliedert wird. Das bedeutet also lediglich, dass der Resozialisierte nun neuerdings die Regeln und Ordnungen der Gesellschaft anerkennt und im entsprechenden Maße in ihr mitwirkt. Das bedeutet dabei in keiner Weise, dass er wieder in all Posten und Ämter zurückkehren muss oder gar sollte. Einen resozialisierten Bankräuber würde auch niemand an einen Bankschalter setzen. Egal wie lange der im Gefängnis war.
Rehabilitation ist hier das vollkommen falsche Wort. Hoeneß ist nicht rehabilitiert. Um rehabilitiert zu sein müsste er entweder eine Erkrankung oder Verletzung hinter sich wissen, oder es hätte einen Irrtum bei seiner Verurteilung geben müssen, der nun wieder korrigiert wurde. Beides ist nicht der Fall. Hoeneß ist nicht rehabilitiert. Er ist höchstens resozialisiert. Wobei eine solche Resozialisierung eigentlich auch ein gewisses Level an Reue voraussetzt, das eben nicht gegeben ist, oder zumindest aus keiner seiner Aussagen ernsthaft hervorgeht. Er wähnt sich ja gar als Opfer von Justiz und Medien.
Resozialisierung bedeutet dabei übrigens nicht, dass der Resozialisierte wieder vollumfänglich am gesamtgesellschaftlichen Leben teilnimmt, sondern lediglich wieder in sie eingegliedert wird. Das bedeutet also lediglich, dass der Resozialisierte nun neuerdings die Regeln und Ordnungen der Gesellschaft anerkennt und im entsprechenden Maße in ihr mitwirkt. Das bedeutet dabei in keiner Weise, dass er wieder in all Posten und Ämter zurückkehren muss oder gar sollte. Einen resozialisierten Bankräuber würde auch niemand an einen Bankschalter setzen. Egal wie lange der im Gefängnis war.
Nein - ich meinte rehabilitiert.
Dazu bedarf es keiner körperlichen Versehrtheit, sondern rehabilitiert im Sinne von
(Definition dem Duden entnommen)
"jemandes oder sein eigenes Ansehen wiederherstellen, jemanden in frühere rechte wieder einsetzen"
Wie schon erwähnt, darfst du an der Stelle gerne eine andere Meinung haben.
Haben die Amerikaner auch, deswegen dürfen ihre ehemaligen Gefangenen in vielen Staaten nicht mehr wählen, ein Schelm wer das mit ihrer Hautfarbe in Verbindung bringt.
Das will ich dir bestimmt nicht unterstellen, nur klarstellen, dass ich das Wort genau so gemeint habe, wie geschrieben. (und einen mehr oder wenigen guten Witz über die "großartige" USA reißen)
Zitat von FCB-MICHO-ZE
Vielleicht solltest du das deutsche Rechtsverständnis also besser mal genauer unter die Lupe nehmen.
Inwiefern es für ihn spricht, dass er nun mehr Geld nachzahlen musste, als er hinterzogen hat (wobei der exakte Betrag bis heute unbekannt ist, weswegen diese Behauptung nicht mal verifizierbar ist), ist mir unklar. Das ändert ja nichts an der Tat, an der grotesk unvollständigen Selbstanzeige und allem drumherum. Das ist und bleibt alles bodenlos. Und ja, hier werde ich nicht von meiner Position abrücken. Steuerhinterziehung ist in meinen Augen kein Kavaliersdelikt, speziell nicht wenn man sowieso schon stinkreich und mächtig ohne Ende ist. Wer diese Steuerhinterziehung dann auch noch durchzieht, während er öffentlich bekundet brav zu zahlen, das Thema gar selbst darauf lenkt und so bewusst die Öffentlichkeit belügt, offenbart für mich dabei ein Maß an krimineller Energie, das derartig hoch ist, dass ich nicht glaube, dass hier auch nur im Ansatz eine echte Resozialisierung stattgefunden hat.
Vielleicht solltest du das deutsche Rechtsverständnis also besser mal genauer unter die Lupe nehmen.
Inwiefern es für ihn spricht, dass er nun mehr Geld nachzahlen musste, als er hinterzogen hat (wobei der exakte Betrag bis heute unbekannt ist, weswegen diese Behauptung nicht mal verifizierbar ist), ist mir unklar. Das ändert ja nichts an der Tat, an der grotesk unvollständigen Selbstanzeige und allem drumherum. Das ist und bleibt alles bodenlos. Und ja, hier werde ich nicht von meiner Position abrücken. Steuerhinterziehung ist in meinen Augen kein Kavaliersdelikt, speziell nicht wenn man sowieso schon stinkreich und mächtig ohne Ende ist. Wer diese Steuerhinterziehung dann auch noch durchzieht, während er öffentlich bekundet brav zu zahlen, das Thema gar selbst darauf lenkt und so bewusst die Öffentlichkeit belügt, offenbart für mich dabei ein Maß an krimineller Energie, das derartig hoch ist, dass ich nicht glaube, dass hier auch nur im Ansatz eine echte Resozialisierung stattgefunden hat.
Steuerhinterziehung ist für mich ebenfalls kein Kavaliersdelikt aber eben auch kein Kapitalverbechen, wie anscheinend für dich (ironisch, dass dieses Wort nichts mit Kapital im Sinne von Geld zu tun hat).
Im Übrigen auch nicht im deutschen Rechtsverständnis,
dort ist es weder als Verbrechen (!!!) noch als Kavaliersdelikt definiert, was nur nebenbei zu anderen Problemen führt, aber hier schweife ich ab.
Da machen mich andere Sachen viel wütender.
Die genaue Summe spielt auch keine Rolle, bei einer aberkannten Selbstanzeige dürfen Verluste nicht mehr entgegengerechnet werden. Hoeneß war schlussendlich nicht sonderlich erfolgreich, kein Vorwurf an ihn, der Dank gebührt größtenteils Goldman Sachs, auch im Namen der gesamten Weltwirtschaft.
Ergo hat er mehr zahlen müssen, Strafzahlung kam auch noch dazu, das gebietet schon die Logik, wenngleich er bei einer genaueren Rechnung eventuell noch eine Millionen mehr oder auch weniger hätte ableisten müssen.
Ja, Hoeneß sieht sich als Opfer - ich kann es nachempfinden - ist aber natürlich lächerlich.
Er hat das Vergehen begangen, also hat er mit jeglichen Konsequenzen zu leben.
Ohne ihn wirklich verteidigen zu wollen: Der Staat entschließt sich nach Sichtung, dass es zu lange dauern und zu viele Ressourcen verschlingen würde die Dokumente zu sichten und eine genaue Berechnung (ich weiß aus eigener Erfahrung, wie kompliziert das ist) zu erstellen und beschließt demzufolge eine Schätzstrafzahlung. Von Hoeneß erwartet man aber, dass er die genaue Zahl liefert, denn das war der Grund, warum die Selbstanzeige aberkannt wurde.
"Fehlende Dokumente und Zahlen" ... was schon lächerlich anmutet bei den Lastwagenlieferungen an Dokumenten, die man dann offensichtlich nicht mal mehr gewillt war wirklich zu untersuchen.
UND man verletzt auch noch seine Persönlichkeitsrechte, indem es ein Mitarbeiter an die Presse trägt.
Das macht Hoeneß NICHT unschuldiger, aber Schande auch über unsere Beamten.
Zitat von FCB-MICHO-ZE
Da sind wir uns also einig. Dazu möchte ich noch anfügen, dass er dies tut, obwohl er bei seiner PK ja einst eingefordert hat, man müsse die Menschenwürde wahren und einen respektvollen Umgang verlangte. Da kommt also ein massiver Grad an Heuchelei hinzu.
Da sind wir uns also einig. Dazu möchte ich noch anfügen, dass er dies tut, obwohl er bei seiner PK ja einst eingefordert hat, man müsse die Menschenwürde wahren und einen respektvollen Umgang verlangte. Da kommt also ein massiver Grad an Heuchelei hinzu.
Kein Widerspruch meinerseits.
Zitat von FCB-MICHO-ZE
Ah gut. Es ist also in Ordnung, weil es unterhält. Halte ich für eine extrem merkwürdige Ansicht. Teile ich nicht und werde ich auch nicht tun. Fußball und Sport stehen nicht außerhalb von gesellschaftlichen Grundsätzen von Moral und Anstand. Und ich rede hier nicht von ein wenig kultiviertem Trashtalk vor großen Spielen oder so. Wer beim DFB telefonisch vorstellig wird, um denen zu erklären, dass ein gewisser Spieler nicht zu spielen hat, überschreitet seine Befugnisse aus massive Weise und verhält sich unmöglich. Hoeneß nutzt da aktiv seine Macht und sein Ansehen um einem Menschen zu schaden, den er, warum auch immer, nicht leiden kann, mit dem er aber scheinbar nie wirklich zu tun hatte. Ich frage mich ja wie du dazu stehen würdest, wenn der hochangesehene Chef eines Konkurrenzunternehmens bei deinem Arbeitgeber anruft, um dafür zu sorgen, dass du entlassen wirst. Ist das noch Unterhaltung für dich? Hoeneß Worte kommen aus einer Position großer Macht und Verantwortung. Was der sagt, hat Gewicht und reale Konsequenzen für jene, über die er redet. Wer so viel Macht hat, hat verdammt nochmal verantwortungsvoll damit umzugehen. Das tut er nicht.
Ah gut. Es ist also in Ordnung, weil es unterhält. Halte ich für eine extrem merkwürdige Ansicht. Teile ich nicht und werde ich auch nicht tun. Fußball und Sport stehen nicht außerhalb von gesellschaftlichen Grundsätzen von Moral und Anstand. Und ich rede hier nicht von ein wenig kultiviertem Trashtalk vor großen Spielen oder so. Wer beim DFB telefonisch vorstellig wird, um denen zu erklären, dass ein gewisser Spieler nicht zu spielen hat, überschreitet seine Befugnisse aus massive Weise und verhält sich unmöglich. Hoeneß nutzt da aktiv seine Macht und sein Ansehen um einem Menschen zu schaden, den er, warum auch immer, nicht leiden kann, mit dem er aber scheinbar nie wirklich zu tun hatte. Ich frage mich ja wie du dazu stehen würdest, wenn der hochangesehene Chef eines Konkurrenzunternehmens bei deinem Arbeitgeber anruft, um dafür zu sorgen, dass du entlassen wirst. Ist das noch Unterhaltung für dich? Hoeneß Worte kommen aus einer Position großer Macht und Verantwortung. Was der sagt, hat Gewicht und reale Konsequenzen für jene, über die er redet. Wer so viel Macht hat, hat verdammt nochmal verantwortungsvoll damit umzugehen. Das tut er nicht.
Ich würde darüber lachen und die Person in Zukunft meiden.
Oder aber direkt konfrontieren, verbal selbstverständlich.
Das würde ich je nach Einschätzung der geistigen Fähigkeiten meines Angreifers entscheiden.
Wenn ich gute Arbeit leiste, dann kann anrufen wer will ... wenn mein Chef sich dann nicht für mich einsetzt und den Wert meiner Arbeit nicht erkennt, bin ich sowieso falsch in dem Unternehmen.
Wenn ich keine gute Arbeit verrichte, ist der Anruf eventuell nicht unberechtigt.
Solange er meinen Chef nicht durch monetären Druck oder ähnliches erpresst mich zu entlassen, darf er sagen, was er will.
Meinungsfreiheit gilt für alle Menschen in diesem Land, ob sie im Recht sind oder nicht.
Hatte es Auswirkungen auf Özil bei Arsenal ? Nein.
Hatte es Auswirkungen auf Özil in der deutschen Nationalmannschaft?
Durfte er deswegen nicht spielen? Nein.
Warum Hoeneß seine Meinung, die ich im Übrigen nicht unbedingt teile, dem Jogi nicht am Telefon mitteilen darf, entzieht sich meinem Verständnis. Der kann dem Löw doch die Backe ablabern, anscheinend ist der willensstark genug, um seine eigenen Entscheidungen zu treffen.
Du stellst es als Machtmissbrauch dar - sehe ich eben nicht so.
Wenn nicht ein längjahriger und nicht unerfolgreicher Präsident eine Meinung zu einem Spieler auch in der Öffentlichkeit abgeben darf ... wer denn dann ? Nochmals ... was Hoeneß gesagt hat, war größtenteils polemischer Unsinn (davon ab, dass ich es genauso gesehen habe, dass bei den Spielen Arsenal vs Bayern Özil immer ein Schwachpunkt war, dessen Pressing ist schlichtweg unterirdisch), aber auch Unsinn darf verbreitet werden, ansonsten wären wir um die ein oder andere Partei ärmer.
Was nicht schade wäre, aber so funktioniert unser System nun einmal.
Peinlich ist es dennoch - aber kein Machtmissbrauch.
UND so falsche seine Aussagen auch waren, sie waren sportlicher Natur und nicht politischer, was
man im Zusammenhang mit dem Bild durchaus hätte tun können.
Ist ja nicht so, dass der gute Özil keine anderen Kritikpunkte angeboten hätte.
Und ja - ich finde so etwas tatsächlich amüsierend (nicht die Hoeneß-Özil Saga, für die hatte ich nur Augenrollen übrig, akzeptiere aber, dass er seine Meinung zu ihm haben darf)
Wie du schon richtig angesprochen hast, meinte ich damit die Scharmützel vor Spielen oder zwischen Verantwortlichen über Nichtigkeiten, die hochsterilisiert werden.
Zitat von FCB-MICHO-ZE
Interessanter Aspekt. Wenn du jedoch häufiger meine Beiträge liest, stellst du wohl bald fest, dass ich keineswegs glaube, nur mit UH sei es getan. Weite Teile des AR sind mir ein Dorn im Auge. KHR ist es und vor allem die Vertreter von ADIDAS und VW sind es. Die habe ich hier in der Vergangenheit bereits öfters kritisiert. KHR müsste meiner Meinung nach ebenfalls den Hut nehmen. Hätte er spätestens nach der Geschichte mit den Uhren tun sollen.
Weiterhin glaube ich sehr wohl, dass wir ohne UH anders aufgetreten sind und auch anders agierten. Nicht perfekt, das ist mir klar, aber nach Außen hin beinahe kongruent und wesentlich ruhiger, besonnener und stilvoller. Sammer und co. waren mir in jeder Hinsicht im Bezug auf ihre Außendarstellung lieber als UH. Auch wenn es natürlich hier und da Reibereien gab, die sind normal. Gleichzeitig ist seit UHs Rückkehr in meinen Augen nichts besser geworden, eher schlechter.
Dass UH den Verein aber weitestgehend im Alleingang kontrolliert oder zumindest das letzte Wort hat, sehe ich als eindeutig gegeben an. Macht definiert sich nicht alleine durch Ämter und Posten. Macht ist ein fragiles und sehr merkwürdiges Gebilde, dem viele Aspekte zugrunde liegen. Hier für einen Verein wie den unsrigen am relevantesten, ist mediale Macht, die Anerkennung bei der Basis, die Verknüpfung zu Sponsoren und Geldgebern und eben auch, aber "nur" auch, der Posten.
UH ist überall die klare Nummer 1, hat in den entsprechenden Gremien Leute versammelt, die auf einer Wellenlänge sind und dementsprechend eine Macht, die die seiner Ämter weit übersteigt.
Interessanter Aspekt. Wenn du jedoch häufiger meine Beiträge liest, stellst du wohl bald fest, dass ich keineswegs glaube, nur mit UH sei es getan. Weite Teile des AR sind mir ein Dorn im Auge. KHR ist es und vor allem die Vertreter von ADIDAS und VW sind es. Die habe ich hier in der Vergangenheit bereits öfters kritisiert. KHR müsste meiner Meinung nach ebenfalls den Hut nehmen. Hätte er spätestens nach der Geschichte mit den Uhren tun sollen.
Weiterhin glaube ich sehr wohl, dass wir ohne UH anders aufgetreten sind und auch anders agierten. Nicht perfekt, das ist mir klar, aber nach Außen hin beinahe kongruent und wesentlich ruhiger, besonnener und stilvoller. Sammer und co. waren mir in jeder Hinsicht im Bezug auf ihre Außendarstellung lieber als UH. Auch wenn es natürlich hier und da Reibereien gab, die sind normal. Gleichzeitig ist seit UHs Rückkehr in meinen Augen nichts besser geworden, eher schlechter.
Dass UH den Verein aber weitestgehend im Alleingang kontrolliert oder zumindest das letzte Wort hat, sehe ich als eindeutig gegeben an. Macht definiert sich nicht alleine durch Ämter und Posten. Macht ist ein fragiles und sehr merkwürdiges Gebilde, dem viele Aspekte zugrunde liegen. Hier für einen Verein wie den unsrigen am relevantesten, ist mediale Macht, die Anerkennung bei der Basis, die Verknüpfung zu Sponsoren und Geldgebern und eben auch, aber "nur" auch, der Posten.
UH ist überall die klare Nummer 1, hat in den entsprechenden Gremien Leute versammelt, die auf einer Wellenlänge sind und dementsprechend eine Macht, die die seiner Ämter weit übersteigt.
Wenn das realisierbar wäre, würde ich dir zustimmen.
In dieser Welt gibt es aber keine Daenerys Stormborn, die das Rad zu brechen versucht.
Du wirst keinen Aufsichtsrat nach deinen Vorstellungen bekommen, nicht in dieser Welt -
die meisten Personen dort, sind intelligent und kompetent, zugleich macht und erfolgshungrig.
Deswegen sind sie in der Position, in der sie sind.
Das hat nichts mit Hoeneß zu tun - der passt nur gut da rein.
Es gibt Studien darüber, die eindeutig beweisen, dass der Großteil von solchen Führungskräften Narzissmusstörungen aufweisen, manche sogar Sozio bzw. Psychopathen sind. (Laut Studien 6% der Führungskräfte sind Psychopathen, das würde ich bei Hoeneß aber ausschließen. Dazu ist er zu emotional)
Warum ist das so:
Wenn man operative Entscheidungen treffen muss, deren Ausgang unsicher und hohe Auswirkungen auf Mitarbeiter hat, braucht man ein gewisses Selbstbewusstsein. Wer nicht an sich und seine Entscheidungen glaubt, versinkt im besten Fall im Mittelmaß im schlimmsten Fall droht die Pleite.
Aus Selbstbewusstsein wird mit der Zeit sehr schnell die Ausuferung Narzissmus.
Davon ist Hoeneß längst betroffen, beweist er deutlich wieder mit seinen Aussagen.
Aber welche Führungsposition in den ganzen Großunternehmen ist das nicht ...
Wenn du den Aufsichtsrat austauscht, wirst du wenig andere Persönlichkeiten finden und solche lassen sich
in der Regel auch nicht herumschubsen wie man will, was auch gegen eine Hoeneßsche Alleinherrschaft spricht. Die tragen die garantiert mit. (Wenngleich sicherlich nicht in allen Punkten)
Da macht deine These von der Alleinherrschaft in meinen Augen nur bedingt Sinn ... persönliche Erfahrung
mit Leuten dieses Kalibers hat mich anderes gelehrt.
Noch zu dem Auftreten in der Gefägniszeit:
Sehr, sehr schwierig ... da waren wir auf der Sonnenseite des Fußballolymps.
Man hatte den besten Trainer, eine Mannschaft ,der jedes Jahr die CL zuzutrauen war ...
gab es auch wenig Grund aus allen Rohren zu feuern.
Und dennoch untertreibst du mit "ruhig" .. man denke nur an einen gewissen Arzt ...
Das Ganze fing doch erst unter Ancelotti an, der ging aber nicht auf die Kappe von Hoeneß.
Was danach geschehen ist - ja er hat es nicht besser gemacht, inwieweit da wirklich ein Machtkampf zwischen Hoeneß und Rummenigge getobt hat, weiß man eben nicht.
Fakt ist, dass Heynckes wieder Ruhe gebracht hat, seitdem er weg ist ... wieder weniger.
Hoeneß hat zumindest nicht positiv dazu beigetragen, Rummenigge aber auch nicht.
Ist halt die Frage, wessen Führung man eher folgen will:
Die von Rummenigge oder die von Hoeneß ... wünschenswert für mich wäre eine Kombination,
weil ich keinen von beiden als geeignet ansehe alleine ohne Gegenpart den FC Bayern zu leiten.
(Oder jemanden vollkommen anderes, das steht aber nach der letzten Wahl nicht mehr zur Debatte und dann hätte ich auch gerne dass Rummenigge gleich mitgeht)
Zitat von FCB-MICHO-ZE
Ob es mir zusteht große Worte zu nutzen obliegt einzig mir. Ich weiß sehr genau was es bedeutet und sehe auch nicht, wo der Vorwurf haltlos ist.
Nur ganz kurz: glaubst du all die Verwandten von UH haben hier eine reguläre Bewerbung abgegeben, oder mussten sich entsprechend gegen andere Bewerber durchsetzen, oder glaubst du, sie sind im Verein, weil sie mit UH verwandt sind? Ich glaube letzteres. Beweisen kann ich das tatsächlich nicht. Ich kann aber darauf aufmerksam machen, dass eine solche Häufung von Verwandten in einem solchen Unternehmen problematisch ist und eigentlich nicht die Norm sein sollte.
Mein Ass im Ärmel bei dieser Aussage hast du bereits aufgenommen. Es sind die Würste. Das ist eine so spannende Geschichte, weil UH einst selbst erklärt hat, dass es dazu nie kommen würde, weil das unseriös sei. Er hat einst selbst ausgeschlossen, dass er oder seine Familie die Wurst liefern würden, um eben jenen Anschein zu verhindern. Das heißt also, dass der von mir des Nepotismus beschuldigte UH einst selbst genau das ausschloss, weil es Nepotismus ist, was er nun selbst getan hat. Ich muss hier also gar nicht mehr argumentieren, das hat UH bereits für mich getan.
Ob es mir zusteht große Worte zu nutzen obliegt einzig mir. Ich weiß sehr genau was es bedeutet und sehe auch nicht, wo der Vorwurf haltlos ist.
Nur ganz kurz: glaubst du all die Verwandten von UH haben hier eine reguläre Bewerbung abgegeben, oder mussten sich entsprechend gegen andere Bewerber durchsetzen, oder glaubst du, sie sind im Verein, weil sie mit UH verwandt sind? Ich glaube letzteres. Beweisen kann ich das tatsächlich nicht. Ich kann aber darauf aufmerksam machen, dass eine solche Häufung von Verwandten in einem solchen Unternehmen problematisch ist und eigentlich nicht die Norm sein sollte.
Mein Ass im Ärmel bei dieser Aussage hast du bereits aufgenommen. Es sind die Würste. Das ist eine so spannende Geschichte, weil UH einst selbst erklärt hat, dass es dazu nie kommen würde, weil das unseriös sei. Er hat einst selbst ausgeschlossen, dass er oder seine Familie die Wurst liefern würden, um eben jenen Anschein zu verhindern. Das heißt also, dass der von mir des Nepotismus beschuldigte UH einst selbst genau das ausschloss, weil es Nepotismus ist, was er nun selbst getan hat. Ich muss hier also gar nicht mehr argumentieren, das hat UH bereits für mich getan.
Ich habe dir nicht in Abrede gestellt kluge Worte zu nutzen, nur sollten sie richtig genutzt werden.
Bitte nimm dies nicht persönlich, aber offensichtlich weißt du es nicht.
Aus Wikipedia entnommen:
Du konntest kein einziges Argument finden, welches für eine übermäßige Vorteilsbeschaffung spricht - nur Vermutungen.
Und nein, ich glaube sehr wohl, dass auch andere Angebote eingeholt worden sind.
Das ist Usus bei Aufträgen dieser Größenordnung, die laufen alle über Portale/öffentliche Ausschreibungen.
Dass ein Angebot von der Firma Hoeneß mehr Beachtung beim Auswahlprozess widerfährt?
Ja - da würde ich mitgehen.
Dass Konkurrenten, die billigere Angebote und bessere Qualität liefern, deswegen nicht berücksichtigt werden? Nein, das glaube ich nicht.
Du darfst an dieser Stelle im Übrigen gerne anderer Meinung sein, aber du kannst keine Beweise dafür vorlegen, ergo steht es dir auch nicht zu den Vorwurf Nepotismus in den Raum zu werfen und diesen als Fakt zu verkaufen.
Es ist eben kein Nepotismus die eigene Familie einzubeziehen, wenn man ihr keine Bevorzung welcher Art auch immer zukommen lässt und damit meine ich nicht, dass die ihre Bewerbung nicht mit der Post abgeben müssen, sondern der Uli die mitbringt, sondern dass sie Hauptlieferant sind OBWOHL sie preislich als auch (bzw. oder) qualitativ schlechter sind.
Noch eins dazu, dass er es ausgeschlossen hat:
Es hat definitiv .. in Bayern würde man sagen "ein Geschmäckle", aber Hoeneß ist seit Jahren nicht mehr in der Firma involviert und ich vertraue darauf, dass der Auswahlprozess wie üblich abgelaufen ist und einer Qualitäts (die zugebenermaßen subjektiv ist, aber es beschwert sich auch keiner!) und Preisanalyse unterworfen wurde.
(Alles andere wäre für ein Unternehmen mit dem Umsatz auch absurd anzunehmen, dafür sind zu viele Prozessstrukturen vorgegeben)
Zitat von FCB-MICHO-ZE
Du kannst dich nicht daran erinnern, dass er den Breitner von der Ehrentribüne verbannt hat, unter anderem, weil er mit ihm private Probleme hat?
Du kannst dich nicht daran erinnern, dass er den Breitner von der Ehrentribüne verbannt hat, unter anderem, weil er mit ihm private Probleme hat?
Das ist wieder so ein Ding, bei denen du meines Erachtens nicht sauber differenzierst.
Die Entscheidung wurde ganz offensichtlich von anderen Entscheidungsträgern mitgetragen,
darunter Rummenigge, wie auch Dreesen.
Er missbraucht also sein Recht nicht, er übt es nur aus. Dem FC Bayern steht sehr wohl zu, zu bestimmen
wer ins Stadion darf und wer nicht.
Ich teile diesen Beschluss in keinster Weise, das sei an der Stelle angemerkt, aber offensichtlich sind die
anderen "Bestimmer" ebenfalls der Meinung und sei es nur aus persönlichen Animösitäten.
(Die bestehen gegenüber Breitner offenbar bei Hoeneß und Rummenigge, da sind sie sich wieder einig)
Zitat von FCB-MICHO-ZE
Weiterhin möchte ich hier gerne nochmal auf die zutiefst suspekte Verstrickung mit Robert Louis Dreyfus aufmerksam machen, von dem er sehr gerne ein immens hohes Darlehen annahm, damit zockte und später dabei beteiligt war, als man mit dem Unternehmen von besagtem Herrn Dreyfus den Verkauf von Anteilen abwickelte und Sponsorenverträge abschloss (deutlich unter dem Angebot von NIKE, wie Dreyfus selbst zugegeben hat). Ein seriöser Mitarbeiter in so einer Position hat es als Pflicht aufzufassen, dass nicht einmal mehr die Vermutung entsteht, hier könnten private Angelegenheiten mit eingeflossen zu sein. Das tat er nicht. Also hat er dem Verein hier aus persönlichen Gründen zumindest einen Schaden zugefügt, indem er zumindest einen extrem negativen Eindruck hinterlassen hat; möglicherweise hat er gar den Verein zur persönlichen Bereicherung missbraucht.
Weiterhin möchte ich hier gerne nochmal auf die zutiefst suspekte Verstrickung mit Robert Louis Dreyfus aufmerksam machen, von dem er sehr gerne ein immens hohes Darlehen annahm, damit zockte und später dabei beteiligt war, als man mit dem Unternehmen von besagtem Herrn Dreyfus den Verkauf von Anteilen abwickelte und Sponsorenverträge abschloss (deutlich unter dem Angebot von NIKE, wie Dreyfus selbst zugegeben hat). Ein seriöser Mitarbeiter in so einer Position hat es als Pflicht aufzufassen, dass nicht einmal mehr die Vermutung entsteht, hier könnten private Angelegenheiten mit eingeflossen zu sein. Das tat er nicht. Also hat er dem Verein hier aus persönlichen Gründen zumindest einen Schaden zugefügt, indem er zumindest einen extrem negativen Eindruck hinterlassen hat; möglicherweise hat er gar den Verein zur persönlichen Bereicherung missbraucht.
Zu der Dreyfus Affäre, da sind wir schon einmal aneinander geraten.
Diesmal hast du es allerdings so formuliert, dass ich dir recht geben würde.
Das war unsauber - selbst wenn es keine persönliche Bereichung darstellte.
Im Endeffekt kann man zumindest keinen Schaden feststellen oder bemessen- ob Nike der bessere und stabilere Partner gewesen wäre, weiß man nicht. Dreyfus hat Adidas auch den roten Zahlen gezogen und anschließend hat sich Adidas bei Bayern mit größeren Zahlungen "bedankt" (Partnerschaft usw.)
Insofern ist es eher eine Hoeneßsche wie auch FC Bayern Bereicherung gewesen, dass die ausschließlich
persönlich war, erkenne ich nicht.
Hier stimme ich dir aber zu - ein Darlehen bei diesen Verstrickungen hätte es nicht geben dürfen.
Zitat von FCB-MICHO-ZE
Der Wunsch Extreme zu vermeiden und die Mitte zu suchen ehrt dich. Von den Beiträgen, auf die ich hier in letzter Zeit eingegangen bin, war deiner auch einer der besseren. Dennoch sehe ich nicht, wie die Position der Mitte denn aussehen soll, warum die erstrebenswert ist und vor allem wo ich falsch liege. Bis mir hier keiner konkrete Fehler aufzeigt, rücke ich davon nicht ab. Ich denke, das ist zwar ein deutliches Bekenntnis zu meiner Position, aber keineswegs einer fehlenden Bereitschaft geschuldet, andere Meinungen anzuerkennen oder gar in meine Bewertung einfließen zu lassen. Täte ich dies nicht, würde ich heute hier sitzen und den Mann verteidigen. Er ist ja mein Präsident. Jedenfalls dachte ich so mal. Bis ich, oh Wunder, meine Meinung geändert habe und zwar weil (jetzt wird es aufregend) viel geschehen ist und neue Fakten ans Licht kamen.
Übrigens finde ich es irritierend, wenn man verlangt, hier auch die Seite von UH zu bedenken. Nichts wird hier mehr getan, als genau das. Viel eher sollten die verbliebenen Verteidiger von UH einmal die Frage beantworten wie es sein kann, dass ein derartig angesehener und verehrter Mensch, einen so rapiden Fall in der Wahrnehmung seiner eigenen Fans erleiden konnte. Das finde ich sehr vielsagend.
Der Wunsch Extreme zu vermeiden und die Mitte zu suchen ehrt dich. Von den Beiträgen, auf die ich hier in letzter Zeit eingegangen bin, war deiner auch einer der besseren. Dennoch sehe ich nicht, wie die Position der Mitte denn aussehen soll, warum die erstrebenswert ist und vor allem wo ich falsch liege. Bis mir hier keiner konkrete Fehler aufzeigt, rücke ich davon nicht ab. Ich denke, das ist zwar ein deutliches Bekenntnis zu meiner Position, aber keineswegs einer fehlenden Bereitschaft geschuldet, andere Meinungen anzuerkennen oder gar in meine Bewertung einfließen zu lassen. Täte ich dies nicht, würde ich heute hier sitzen und den Mann verteidigen. Er ist ja mein Präsident. Jedenfalls dachte ich so mal. Bis ich, oh Wunder, meine Meinung geändert habe und zwar weil (jetzt wird es aufregend) viel geschehen ist und neue Fakten ans Licht kamen.
Übrigens finde ich es irritierend, wenn man verlangt, hier auch die Seite von UH zu bedenken. Nichts wird hier mehr getan, als genau das. Viel eher sollten die verbliebenen Verteidiger von UH einmal die Frage beantworten wie es sein kann, dass ein derartig angesehener und verehrter Mensch, einen so rapiden Fall in der Wahrnehmung seiner eigenen Fans erleiden konnte. Das finde ich sehr vielsagend.
Ich will dich nicht bekehren, du bist anscheinend ein Mensch mit hohen moralischen Wertvorstellungen.
Wenn ich an der Stelle persönlich werden darf:
Das bewundere ich, es braucht mehr Menschen von diesem Schlag auf diesem Planeten.
Ich halte sie nur aus meiner Sicht für ... naiv.
Das mag daran liegen, dass ich eher der rationale, zynische Typ bin.
Oder dass ich persönlichen Umgang mit Vorständen und Menschen aus den höchsten Gesellschaftsschichten (ekliges Wort, stinkreich sind sie nur, deswegen sind sie nicht besser als der Rest) pflegen .... durfte? oder musste?
Ich bin im wahrsten Sinne des Worte desillusioniert.
Egal wer nach Hoeneß kommt, es wird wieder ein Narzisst werden.
Viel wird sich nicht ändern, dafür sind die Strukturen zu festgefahren und wir zu deutsch.
Ich sage übrigens EXPLIZIT nicht, dass ich Hoeneß unbedingt als Präsident weiter haben muss.
Nur die Maßstäbe, die du an ihn anlegst ...
die wird kein einziger zukünftiger erfüllen können. Im besten Fall blendet er dich eine zeitlang, wie Hoeneß es tat, mehr aber auch nicht.
Demzufolge:
Wenn man deine Maßstäbe anlegt und die sind die richtigen Mr Don Quijote - ja, dann geb ich dir in
vielen Punkten Recht (z.B. der Steuersache und seinen öffentlichen Bekundigungen//abgesehen vom Nepotismus, da liegt du schlichtweg falsch) und stimme auch überein, dass Hoeneß nicht mehr zu halten ist und zwar sofort.
Persönlich hätte ich erst einmal lieber einen geeigneten Kandidaten für das Amt und nein - nicht Breitner - dann darf Hoeneß gerne gehen und der neue Mr. X, darf dann als neue Sau durchs Forum getrieben werden.
Denn im Umkehrschluss und das gilt nicht für dich, das stimmt, sieht man doch an Rummenigge und dessen Uhrengeschichte ... unserer Lichtgestalt dem Kaiser Franz ... warum wohnt der nochmal in Österreich ??? mhm ... (ich könnte aus dem Stehgreif hier hunderte Beispiel anführen) dass
a) Leute schnell verzeihen und vergessen
b) dass der Großteil dort irgendwelchen Dreck am Stecken hat (salopp formuliert)
und Hoeneß hat in dem Punkt normalerweise völlig recht, solange der Erfolg da ist (das schreibe ich mit einem gewissen Bedauern) sind a) und b) - von den Don Quijotes dieser Welt abgesehen- den meisten Leuten egal.
Auf Hoeneß trifft es nur nicht mehr zu, weil sein Narzissmus Überhand genommen hat und er sein Gefühl verloren hat, wieweit er gehen darf.
Wie gesagt, er muss auf absehbare Zeit weg, da sind wir uns einig, nur muss man ihn bis dahin nicht mit sämtlichen Dreck beschmeissen, den auch andere produziert haben.
PS: Bitte nimm das "naiv" nicht als persönliche Beleidigung auf - in keinster Weise so gemeint und keine Abrede deiner intellektuellen oder sonstigen Fähigkeiten. Es ist schlichtweg eine gute Eigenschaft.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Soros am 03.12.2018 um 23:14 Uhr bearbeitet
03.12.2018 - 23:43 Uhr
Zitat von Soros
Nein - ich meinte rehabilitiert.
Dazu bedarf es keiner körperlichen Versehrtheit, sondern rehabilitiert im Sinne von
(Definition dem Duden entnommen
"jemandes oder sein eigenes Ansehen wiederherstellen, jemanden in frühere rechte wieder einsetzen"
Wie schon erwähnt, darfst du an der Stelle gerne eine andere Meinung haben.
Haben die Amerikaner auch, deswegen dürfen ihre ehemaligen Gefangenen in vielen Staaten nicht mehr wählen, ein Schelm wer das mit ihrer Hautfarbe in Verbindung bringt.
Das will ich dir bestimmt nicht unterstellen, nur klarstellen, dass ich das Wort genau so gemeint habe, wie geschrieben. (und einen mehr oder wenigen guten Witz über die "großartige" USA reißen)
Nein - ich meinte rehabilitiert.
Dazu bedarf es keiner körperlichen Versehrtheit, sondern rehabilitiert im Sinne von
(Definition dem Duden entnommen
"jemandes oder sein eigenes Ansehen wiederherstellen, jemanden in frühere rechte wieder einsetzen"
Wie schon erwähnt, darfst du an der Stelle gerne eine andere Meinung haben.
Haben die Amerikaner auch, deswegen dürfen ihre ehemaligen Gefangenen in vielen Staaten nicht mehr wählen, ein Schelm wer das mit ihrer Hautfarbe in Verbindung bringt.
Das will ich dir bestimmt nicht unterstellen, nur klarstellen, dass ich das Wort genau so gemeint habe, wie geschrieben. (und einen mehr oder wenigen guten Witz über die "großartige" USA reißen)
Und diese Wiederherrstellung des entsprechenden Ansehens erfolgt, nachdem jemand unschuldig eben jenes Ansehen verloren oder eingebüßt hat. Der Begriff ist an einen ungerechtfertigten Ehrverlust gekoppelt und daher nicht zutreffend. Hoeneß hat seine Ehre nicht fälschlicherweise verloren.
Zitat von soros
Steuerhinterziehung ist für mich ebenfalls kein Kavaliersdelikt aber eben auch kein Kapitalverbechen, wie anscheinend für dich (ironisch, dass dieses Wort nichts mit Kapital im Sinne von Geld zu tun hat).
Im Übrigen auch nicht im deutschen Rechtsverständnis,
dort ist es weder als Verbrechen (!!!) noch als Kavaliersdelikt definiert, was nur nebenbei zu anderen Problemen führt, aber hier schweife ich ab.
Da machen mich andere Sachen viel wütender.
Die genaue Summe spielt auch keine Rolle, bei einer aberkannten Selbstanzeige dürfen Verluste nicht mehr entgegengerechnet werden. Hoeneß war schlussendlich nicht sonderlich erfolgreich, kein Vorwurf an ihn, der Dank gebührt größtenteils Goldman Sachs, auch im Namen der gesamten Weltwirtschaft.
Ergo hat er mehr zahlen müssen, Strafzahlung kam auch noch dazu, das gebietet schon die Logik, wenngleich er bei einer genaueren Rechnung eventuell noch eine Millionen mehr oder auch weniger hätte ableisten müssen.
Ja, Hoeneß sieht sich als Opfer - ich kann es nachempfinden - ist aber natürlich lächerlich.
Er hat das Vergehen begangen, also hat er mit jeglichen Konsequenzen zu leben.
Ohne ihn wirklich verteidigen zu wollen: Der Staat entschließt sich nach Sichtung, dass es zu lange dauern und zu viele Ressourcen verschlingen würde die Dokumente zu sichten und eine genaue Berechnung (ich weiß aus eigener Erfahrung, wie kompliziert das ist) zu erstellen und beschließt demzufolge eine Schätzstrafzahlung. Von Hoeneß erwartet man aber, dass er die genaue Zahl liefert, denn das war der Grund, warum die Selbstanzeige aberkannt wurde.
"Fehlende Dokumente und Zahlen" ... was schon lächerlich anmutet bei den Lastwagenlieferungen an Dokumenten, die man dann offensichtlich nicht mal mehr gewillt war wirklich zu untersuchen.
UND man verletzt auch noch seine Persönlichkeitsrechte, indem es ein Mitarbeiter an die Presse trägt.
Das macht Hoeneß NICHT unschuldiger, aber Schande auch über unsere Beamten.
Steuerhinterziehung ist für mich ebenfalls kein Kavaliersdelikt aber eben auch kein Kapitalverbechen, wie anscheinend für dich (ironisch, dass dieses Wort nichts mit Kapital im Sinne von Geld zu tun hat).
Im Übrigen auch nicht im deutschen Rechtsverständnis,
dort ist es weder als Verbrechen (!!!) noch als Kavaliersdelikt definiert, was nur nebenbei zu anderen Problemen führt, aber hier schweife ich ab.
Da machen mich andere Sachen viel wütender.
Die genaue Summe spielt auch keine Rolle, bei einer aberkannten Selbstanzeige dürfen Verluste nicht mehr entgegengerechnet werden. Hoeneß war schlussendlich nicht sonderlich erfolgreich, kein Vorwurf an ihn, der Dank gebührt größtenteils Goldman Sachs, auch im Namen der gesamten Weltwirtschaft.
Ergo hat er mehr zahlen müssen, Strafzahlung kam auch noch dazu, das gebietet schon die Logik, wenngleich er bei einer genaueren Rechnung eventuell noch eine Millionen mehr oder auch weniger hätte ableisten müssen.
Ja, Hoeneß sieht sich als Opfer - ich kann es nachempfinden - ist aber natürlich lächerlich.
Er hat das Vergehen begangen, also hat er mit jeglichen Konsequenzen zu leben.
Ohne ihn wirklich verteidigen zu wollen: Der Staat entschließt sich nach Sichtung, dass es zu lange dauern und zu viele Ressourcen verschlingen würde die Dokumente zu sichten und eine genaue Berechnung (ich weiß aus eigener Erfahrung, wie kompliziert das ist) zu erstellen und beschließt demzufolge eine Schätzstrafzahlung. Von Hoeneß erwartet man aber, dass er die genaue Zahl liefert, denn das war der Grund, warum die Selbstanzeige aberkannt wurde.
"Fehlende Dokumente und Zahlen" ... was schon lächerlich anmutet bei den Lastwagenlieferungen an Dokumenten, die man dann offensichtlich nicht mal mehr gewillt war wirklich zu untersuchen.
UND man verletzt auch noch seine Persönlichkeitsrechte, indem es ein Mitarbeiter an die Presse trägt.
Das macht Hoeneß NICHT unschuldiger, aber Schande auch über unsere Beamten.
Steuerhinterziehung ist vor allem eines der größten Probleme unserer Zeit und verursacht gigantische Schäden weltweit. Mehr interessiert mich in dem Fall nicht. Wie und warum der sich verzockt hat auch nicht.
Ich weiß auch warum die exakte Summe nicht ermittelt wurde, keine Angst. Doch nachwievor verstehe ich nicht, wie die zwanghafte Leistung einer Strafzahlung in irgendeiner Weise positiv sein sollte und wieso man nochmal extra betont, dass die geleistete Strafe höher war, als der hinterzogene Betrag. Das halte ich ehrlich gesagt schlicht für vollkommen selbstverständlich. Und zu alledem wissen wir eben nicht mal, ob die Summe tatsächlich höher war, als das, was über so viele Jahre hinterzogen wurden. Ich finde das Argument in seiner Gesamtheit schon krude.
Was es mich interessiert, was da irgendein Beamter gemacht hat, um sich auf schäbige Weisen ein paar Euro dazuzuverdienen, musst du mir erklären. Hat mit dem Thema absolut nichts zu tun.
Zitat von soros
Ich würde darüber lachen und die Person in Zukunft meiden.
Oder aber direkt konfrontieren, verbal selbstverständlich.
Das würde ich je nach Einschätzung der geistigen Fähigkeiten meines Angreifers entscheiden.
Wenn ich gute Arbeit leiste, dann kann anrufen wer will ... wenn mein Chef sich dann nicht für mich einsetzt und den Wert meiner Arbeit nicht erkennt, bin ich sowieso falsch in dem Unternehmen.
Wenn ich keine gute Arbeit verrichte, ist der Anruf eventuell nicht unberechtigt.
Solange er meinen Chef nicht durch monetären Druck oder ähnliches erpresst mich zu entlassen, darf er sagen, was er will.
Meinungsfreiheit gilt für alle Menschen in diesem Land, ob sie im Recht sind oder nicht.
Hatte es Auswirkungen auf Özil bei Arsenal ? Nein.
Hatte es Auswirkungen auf Özil in der deutschen Nationalmannschaft?
Durfte er deswegen nicht spielen? Nein.
Warum Hoeneß seine Meinung, die ich im Übrigen nicht unbedingt teile, dem Jogi nicht am Telefon mitteilen darf, entzieht sich meinem Verständnis. Der kann dem Löw doch die Backe ablabern, anscheinend ist der willensstark genug, um seine eigenen Entscheidungen zu treffen.
Du stellst es als Machtmissbrauch dar - sehe ich eben nicht so.
Wenn nicht ein längjahriger und nicht unerfolgreicher Präsident eine Meinung zu einem Spieler auch in der Öffentlichkeit abgeben darf ... wer denn dann ? Nochmals ... was Hoeneß gesagt hat, war größtenteils polemischer Unsinn (davon ab, dass ich es genauso gesehen habe, dass bei den Spielen Arsenal vs Bayern Özil immer ein Schwachpunkt war, dessen Pressing ist schlichtweg unterirdisch), aber auch Unsinn darf verbreitet werden, ansonsten wären wir um die ein oder andere Partei ärmer.
Was nicht schade wäre, aber so funktioniert unser System nun einmal.
Peinlich ist es dennoch - aber kein Machtmissbrauch.
UND so falsche seine Aussagen auch waren, sie waren sportlicher Natur und nicht politischer, was
man im Zusammenhang mit dem Bild durchaus hätte tun können.
Ist ja nicht so, dass der gute Özil keine anderen Kritikpunkte angeboten hätte.
Und ja - ich finde so etwas tatsächlich amüsierend (nicht die Hoeneß-Özil Saga, für die hatte ich nur Augenrollen übrig, akzeptiere aber, dass er seine Meinung zu ihm haben darf)
Wie du schon richtig angesprochen hast, meinte ich damit die Scharmützel vor Spielen oder zwischen Verantwortlichen über Nichtigkeiten, die hochsterilisiert werden.
Ich würde darüber lachen und die Person in Zukunft meiden.
Oder aber direkt konfrontieren, verbal selbstverständlich.
Das würde ich je nach Einschätzung der geistigen Fähigkeiten meines Angreifers entscheiden.
Wenn ich gute Arbeit leiste, dann kann anrufen wer will ... wenn mein Chef sich dann nicht für mich einsetzt und den Wert meiner Arbeit nicht erkennt, bin ich sowieso falsch in dem Unternehmen.
Wenn ich keine gute Arbeit verrichte, ist der Anruf eventuell nicht unberechtigt.
Solange er meinen Chef nicht durch monetären Druck oder ähnliches erpresst mich zu entlassen, darf er sagen, was er will.
Meinungsfreiheit gilt für alle Menschen in diesem Land, ob sie im Recht sind oder nicht.
Hatte es Auswirkungen auf Özil bei Arsenal ? Nein.
Hatte es Auswirkungen auf Özil in der deutschen Nationalmannschaft?
Durfte er deswegen nicht spielen? Nein.
Warum Hoeneß seine Meinung, die ich im Übrigen nicht unbedingt teile, dem Jogi nicht am Telefon mitteilen darf, entzieht sich meinem Verständnis. Der kann dem Löw doch die Backe ablabern, anscheinend ist der willensstark genug, um seine eigenen Entscheidungen zu treffen.
Du stellst es als Machtmissbrauch dar - sehe ich eben nicht so.
Wenn nicht ein längjahriger und nicht unerfolgreicher Präsident eine Meinung zu einem Spieler auch in der Öffentlichkeit abgeben darf ... wer denn dann ? Nochmals ... was Hoeneß gesagt hat, war größtenteils polemischer Unsinn (davon ab, dass ich es genauso gesehen habe, dass bei den Spielen Arsenal vs Bayern Özil immer ein Schwachpunkt war, dessen Pressing ist schlichtweg unterirdisch), aber auch Unsinn darf verbreitet werden, ansonsten wären wir um die ein oder andere Partei ärmer.
Was nicht schade wäre, aber so funktioniert unser System nun einmal.
Peinlich ist es dennoch - aber kein Machtmissbrauch.
UND so falsche seine Aussagen auch waren, sie waren sportlicher Natur und nicht politischer, was
man im Zusammenhang mit dem Bild durchaus hätte tun können.
Ist ja nicht so, dass der gute Özil keine anderen Kritikpunkte angeboten hätte.
Und ja - ich finde so etwas tatsächlich amüsierend (nicht die Hoeneß-Özil Saga, für die hatte ich nur Augenrollen übrig, akzeptiere aber, dass er seine Meinung zu ihm haben darf)
Wie du schon richtig angesprochen hast, meinte ich damit die Scharmützel vor Spielen oder zwischen Verantwortlichen über Nichtigkeiten, die hochsterilisiert werden.
Dann muss ich dir leider mitteilen, dass du dich, was dein Beitrag auch durchaus andeutet, in Gefilden aufhältst, in denen ein solcher Anruf kein Problem darstellt. Da scheint dir ein Stück weit die Perspektive für andere Lebensentwürfe zu fehlen. Ich behaupte übrigens, dass ein ehemaliger Arbeitgeber der dies in Deutschland tut, durchaus Probleme kriegen könnte.
Ob das für Özil Konsequenzen hatte, ist für mich irrelevant. Was relevant ist ist, dass es welche hätte haben können. Sowas kann Özils Ansehen mindern, es kann seinen Werbewert negativ beeinflussen, es kann ihn psychisch stressen. Da du selbst zu Beginn des Beitrages auf die USA verwiesen hast, die Worte des Präsidenten haben real nachvollziehbare Konsequenzen direkter und indirekter Natur. Die Worte können massiv enthemmen und bereits aufgeladene Konflikte zum eskalieren bringen. So geht das auch bei UH. Wer sich in eine solche Diskussion einmischt und so eine Stellung genießt, sollte seine Worte sorgsam wählen und nicht einfach hinrotzen.
Zitat von soros
Wenn das realisierbar wäre, würde ich dir zustimmen.
In dieser Welt gibt es aber keine Daenerys Stormborn, die das Rad zu brechen versucht.
Du wirst keinen Aufsichtsrat nach deinen Vorstellungen bekommen, nicht in dieser Welt -
die meisten Personen dort, sind intelligent und kompetent, zugleich macht und erfolgshungrig.
Deswegen sind sie in der Position, in der sie sind.
Das hat nichts mit Hoeneß zu tun - der passt nur gut da rein.
Es gibt Studien darüber, die eindeutig beweisen, dass der Großteil von solchen Führungskräften Narzismusstörungen aufweisen, manche sogar Sozio bzw. Psychopathen sind. (Laut Studien 6% der Führungskräfte sind Psychopathen, das würde ich bei Hoeneß aber ausschließen. Dazu ist er zu emotional)
Warum ist das so:
Wenn man operative Entscheidungen treffen muss, deren Ausgang unsicher und hohe Auswirkungen auf Mitarbeiter hat, braucht man ein gewisses Selbstbewusstsein. Wer nicht an sich und seine Entscheidungen glaubt, versinkt im besten Fall im Mittelmaß im schlimmsten Fall droht die Pleite.
Aus Selbstbewusstsein wird mit der Zeit sehr schnell die Ausuferung Narzismus.
Davon ist Hoeneß längst betroffen, beweist er deutlich wieder mit seinen Aussagen.
Aber welche Führungsposition in den ganzen Großunternehmen ist das nicht ...
Wenn du den Aufsichtsrat austauscht, wirst du wenig andere Persönlichkeiten finden und solche lassen sich
in der Regel auch nicht herumschubsen wie man will, was auch gegen eine Hoeneßsche Alleinherrschaft spricht. Die tragen die garantiert mit. (Wenngleich sicherlich nicht in allen Punkten)
Da macht deine These von der Alleinherrschaft in meinen Augen nur bedingt Sinn ... persönliche Erfahrung
mit Leuten dieses Kalibers hat mich anderes gelehrt.
Noch zu dem Auftreten in der Gefägniszeit:
Sehr, sehr schwierig ... da waren wir auf der Sonnenseite des Fußballolymps.
Man hatte den besten Trainer, eine Mannschaft ,der jedes Jahr die CL zuzutrauen war ...
gab es auch wenig Grund aus allen Rohren zu feuern.
Und dennoch untertreibst du mit "ruhig" .. man denke nur an einen gewissen Arzt ...
Das Ganze fing doch erst unter Ancelotti an, der ging aber nicht auf die Kappe von Hoeneß.
Was danach geschehen ist - ja er hat es nicht besser gemacht, inwieweit da wirklich ein Machtkampf zwischen Hoeneß und Rummenigge getobt hat, weiß man eben nicht.
Fakt ist, dass Heynckes wieder Ruhe gebracht hat, seitdem er weg ist ... wieder weniger.
Hoeneß hat zumindest nicht positiv dazu beigetragen, Rummenigge aber auch nicht.
Ist halt die Frage, wessen Führung man eher folgen will:
Die von Rummenigge oder die von Hoeneß ... wünschenswert für mich wäre eine Kombination,
weil ich keinen von beiden als geeignet ansehe alleine ohne Gegenpart den FC Bayern zu leiten.
(Oder jemanden vollkommen anderes, das steht aber nach der letzten Wahl nicht mehr zur Debatte und dann hätte ich auch gerne dass Rummenigge gleich mitgeht)
Wenn das realisierbar wäre, würde ich dir zustimmen.
In dieser Welt gibt es aber keine Daenerys Stormborn, die das Rad zu brechen versucht.
Du wirst keinen Aufsichtsrat nach deinen Vorstellungen bekommen, nicht in dieser Welt -
die meisten Personen dort, sind intelligent und kompetent, zugleich macht und erfolgshungrig.
Deswegen sind sie in der Position, in der sie sind.
Das hat nichts mit Hoeneß zu tun - der passt nur gut da rein.
Es gibt Studien darüber, die eindeutig beweisen, dass der Großteil von solchen Führungskräften Narzismusstörungen aufweisen, manche sogar Sozio bzw. Psychopathen sind. (Laut Studien 6% der Führungskräfte sind Psychopathen, das würde ich bei Hoeneß aber ausschließen. Dazu ist er zu emotional)
Warum ist das so:
Wenn man operative Entscheidungen treffen muss, deren Ausgang unsicher und hohe Auswirkungen auf Mitarbeiter hat, braucht man ein gewisses Selbstbewusstsein. Wer nicht an sich und seine Entscheidungen glaubt, versinkt im besten Fall im Mittelmaß im schlimmsten Fall droht die Pleite.
Aus Selbstbewusstsein wird mit der Zeit sehr schnell die Ausuferung Narzismus.
Davon ist Hoeneß längst betroffen, beweist er deutlich wieder mit seinen Aussagen.
Aber welche Führungsposition in den ganzen Großunternehmen ist das nicht ...
Wenn du den Aufsichtsrat austauscht, wirst du wenig andere Persönlichkeiten finden und solche lassen sich
in der Regel auch nicht herumschubsen wie man will, was auch gegen eine Hoeneßsche Alleinherrschaft spricht. Die tragen die garantiert mit. (Wenngleich sicherlich nicht in allen Punkten)
Da macht deine These von der Alleinherrschaft in meinen Augen nur bedingt Sinn ... persönliche Erfahrung
mit Leuten dieses Kalibers hat mich anderes gelehrt.
Noch zu dem Auftreten in der Gefägniszeit:
Sehr, sehr schwierig ... da waren wir auf der Sonnenseite des Fußballolymps.
Man hatte den besten Trainer, eine Mannschaft ,der jedes Jahr die CL zuzutrauen war ...
gab es auch wenig Grund aus allen Rohren zu feuern.
Und dennoch untertreibst du mit "ruhig" .. man denke nur an einen gewissen Arzt ...
Das Ganze fing doch erst unter Ancelotti an, der ging aber nicht auf die Kappe von Hoeneß.
Was danach geschehen ist - ja er hat es nicht besser gemacht, inwieweit da wirklich ein Machtkampf zwischen Hoeneß und Rummenigge getobt hat, weiß man eben nicht.
Fakt ist, dass Heynckes wieder Ruhe gebracht hat, seitdem er weg ist ... wieder weniger.
Hoeneß hat zumindest nicht positiv dazu beigetragen, Rummenigge aber auch nicht.
Ist halt die Frage, wessen Führung man eher folgen will:
Die von Rummenigge oder die von Hoeneß ... wünschenswert für mich wäre eine Kombination,
weil ich keinen von beiden als geeignet ansehe alleine ohne Gegenpart den FC Bayern zu leiten.
(Oder jemanden vollkommen anderes, das steht aber nach der letzten Wahl nicht mehr zur Debatte und dann hätte ich auch gerne dass Rummenigge gleich mitgeht)
Du erzählst mir nichts Neues, daher mache ich es ganz kurz: ich erwarte keinen perfekten Herrscher. Ich erwarte keine fehlerfreien Menschen. Du stellst es so dar, als hätte ich Maßstäbe, die sich niemals erfüllen ließen. Dem ist nicht so. Ich kann verzeihen und würde es hinnehmen, wenn mal Fehler gemacht würden. Das ist kein Ding. Es gibt aber Grenzen dessen, was tolerabel ist. Die wurden weit überschritten. Mehr nicht.
Zitat von soros
Ich habe dir nicht in Abrede gestellt kluge Worte zu nutzen, nur sollten sie richtig genutzt werden.
Bitte nimm dies nicht persönlich, aber offensichtlich weißt du es nicht.
Ich nehme aus einmal aus Wikipedia:
Du konntest kein einziges Argument finden, welches für eine übermäßige Vorteilsbeschaffung spricht - nur Vermutungen.
Und nein, ich glaube sehr wohl, dass auch andere Angebote eingeholt worden sind.
Das ist Usus bei Aufträgen dieser Größenordnung, die laufen alle über Portale/öffentliche Ausschreibungen.
Dass ein Angebot von der Firma Hoeneß mehr Beachtung beim Auswahlprozess widerfährt?
Ja - da würde ich mitgehen.
Dass Konkurrenten, die billigere Angebote und bessere Qualität liefern, deswegen nicht berücksichtigt werden? Nein, das glaube ich nicht.
Du darfst an dieser Stelle im Übrigen gerne anderer Meinung sein, aber du kannst keine Beweise dafür vorlegen, ergo steht es dir auch nicht zu den Vorwurf Nepotismus in den Raum zu werfen und diesen als Fakt zu verkaufen.
Es ist eben kein Nepotismus die eigene Familie einzubeziehen, wenn man ihr keine Bevorzung welcher Art auch immer zukommen lässt und damit meine ich nicht, dass die ihre Bewerbung nicht mit der Post abgeben müssen, sondern der Uli die mitbringt, sondern dass sie Hauptlieferant sind OBWOHL sie preislich als auch (bzw. oder) qualitativ schlechter sind.
Noch eins dazu, dass er es ausgeschlossen hat:
Es hat definitiv .. in Bayern würde man sagen "ein Geschmäckle", aber Hoeneß ist seit Jahren nicht mehr in der Firma involviert und ich vertraue darauf, dass der Auswahlprozess wie üblich abgelaufen ist und einer Qualitäts (die zugebenermaßen subjektiv ist, aber es beschwert sich auch keiner!) und Preisanalyse unterworfen wurde.
(Alles andere wäre für ein Unternehmen mit dem Umsatz auch absurd anzunehmen, dafür sind zu viele Prozessstrukturen vorgegeben)
Ich habe dir nicht in Abrede gestellt kluge Worte zu nutzen, nur sollten sie richtig genutzt werden.
Bitte nimm dies nicht persönlich, aber offensichtlich weißt du es nicht.
Ich nehme aus einmal aus Wikipedia:
Du konntest kein einziges Argument finden, welches für eine übermäßige Vorteilsbeschaffung spricht - nur Vermutungen.
Und nein, ich glaube sehr wohl, dass auch andere Angebote eingeholt worden sind.
Das ist Usus bei Aufträgen dieser Größenordnung, die laufen alle über Portale/öffentliche Ausschreibungen.
Dass ein Angebot von der Firma Hoeneß mehr Beachtung beim Auswahlprozess widerfährt?
Ja - da würde ich mitgehen.
Dass Konkurrenten, die billigere Angebote und bessere Qualität liefern, deswegen nicht berücksichtigt werden? Nein, das glaube ich nicht.
Du darfst an dieser Stelle im Übrigen gerne anderer Meinung sein, aber du kannst keine Beweise dafür vorlegen, ergo steht es dir auch nicht zu den Vorwurf Nepotismus in den Raum zu werfen und diesen als Fakt zu verkaufen.
Es ist eben kein Nepotismus die eigene Familie einzubeziehen, wenn man ihr keine Bevorzung welcher Art auch immer zukommen lässt und damit meine ich nicht, dass die ihre Bewerbung nicht mit der Post abgeben müssen, sondern der Uli die mitbringt, sondern dass sie Hauptlieferant sind OBWOHL sie preislich als auch (bzw. oder) qualitativ schlechter sind.
Noch eins dazu, dass er es ausgeschlossen hat:
Es hat definitiv .. in Bayern würde man sagen "ein Geschmäckle", aber Hoeneß ist seit Jahren nicht mehr in der Firma involviert und ich vertraue darauf, dass der Auswahlprozess wie üblich abgelaufen ist und einer Qualitäts (die zugebenermaßen subjektiv ist, aber es beschwert sich auch keiner!) und Preisanalyse unterworfen wurde.
(Alles andere wäre für ein Unternehmen mit dem Umsatz auch absurd anzunehmen, dafür sind zu viele Prozessstrukturen vorgegeben)
Nur weil du meine Argumente nicht akzeptierst, nutze ich das Wort nicht falsch. Ich weiß sehr genau, was ich Hoeneß vorwerfe, du siehst diesen Vorwurf nur als nicht gegeben an. Das ist alles. Darin werden wir uns auch nicht mehr einig. Ich stelle hier scheinbar eindeutig höhere Ansprüche als du. Davon abgesehen reicht es mir doch, wenn UH selbst über das exakt gleiche Handeln negativ gesprochen hat, aus den genannten Gründen.
Und hier die gleiche Geschichte wie bei dem Darlehen: es ist Teil von UHs Job, solche Vorwürfe nicht aufkommen zu lassen und so einen Eindruck zu vermeiden. Dass er dies nun wissentlich tut, reicht für mich, um ihn genau dessen zu beschuldigen, was er versprach, nie zu tun. Ist doch simpel. Seine Wurst hat im Stadion nichts verloren.
Zitat von soros
Das ist wieder so ein Ding, bei denen du meines Erachtens nicht sauber differenzierst.
Die Entscheidung wurde ganz offensichtlich von anderen Entscheidungsträgern mitgetragen,
darunter Rummenigge, wie auch Dreesen.
Er missbraucht also sein Recht nicht, er übt es nur aus. Dem FC Bayern steht sehr wohl zu, zu bestimmen
wer ins Stadion darf und wer nicht.
Ich teile diesen Beschluss in keinster Weise, das sei an der Stelle angemerkt, aber offensichtlich sind die
anderen "Bestimmer" ebenfalls der Meinung und sei es nur aus persönlichen Animösitäten.
(Die bestehen gegenüber Breitner offenbar bei Hoeneß und Rummenigge, da sind sie sich wieder einig)
Das ist wieder so ein Ding, bei denen du meines Erachtens nicht sauber differenzierst.
Die Entscheidung wurde ganz offensichtlich von anderen Entscheidungsträgern mitgetragen,
darunter Rummenigge, wie auch Dreesen.
Er missbraucht also sein Recht nicht, er übt es nur aus. Dem FC Bayern steht sehr wohl zu, zu bestimmen
wer ins Stadion darf und wer nicht.
Ich teile diesen Beschluss in keinster Weise, das sei an der Stelle angemerkt, aber offensichtlich sind die
anderen "Bestimmer" ebenfalls der Meinung und sei es nur aus persönlichen Animösitäten.
(Die bestehen gegenüber Breitner offenbar bei Hoeneß und Rummenigge, da sind sie sich wieder einig)
Er übt dieses Recht stellvertretend für den Verein und seine Mitglieder aus. Er hat dabei die Interessen des Vereins und seiner Mitglieder zu wahren, nicht die seiner ach so traurigen, ehemaligen Freundschaft zu Breitner. Was auch immer da geschah, es hat nichts mit dem Verein zu tun, also hat es nicht in die Bewertung einzufließen. Dass KHR und co. und ganz besonders Dreesen (trauriger, kleiner Mann) sich dafür einspannen lassen, wird von mir sicherlich nicht ignoriert. Dessen bin ich mir bewusst. Du brauchst nicht zu glauben, dass ich es auch nur einem von denen vergessen werde, dass sie den Mann ermöglichen.
Zitat von soros
Zu der Dreyfus Affäre, da sind wir schon einmal aneinander geraten.
Diesmal hast du es allerdings so formuliert, dass ich dir recht geben würde.
Das war unsauber - selbst wenn es keine persönliche Bereichung darstellte.
Im Endeffekt kann man zumindest keinen Schaden feststellen oder bemessen- ob Nike der bessere und stabilere Partner gewesen wäre, weiß man nicht. Dreyfus hat Adidas auch den roten Zahlen gezogen und anschließend hat sich Adidas bei Bayern mit größeren Zahlungen "bedankt" (Partnerschaft usw.)
Insofern ist es eher eine Hoeneßsche wie auch FC Bayern Bereicherung gewesen, dass die ausschließlich
persönlich war, erkenne ich nicht.
Hier stimme ich dir aber zu - ein Darlehen bei diesen Verstrickungen hätte es nicht geben dürfen.
Zu der Dreyfus Affäre, da sind wir schon einmal aneinander geraten.
Diesmal hast du es allerdings so formuliert, dass ich dir recht geben würde.
Das war unsauber - selbst wenn es keine persönliche Bereichung darstellte.
Im Endeffekt kann man zumindest keinen Schaden feststellen oder bemessen- ob Nike der bessere und stabilere Partner gewesen wäre, weiß man nicht. Dreyfus hat Adidas auch den roten Zahlen gezogen und anschließend hat sich Adidas bei Bayern mit größeren Zahlungen "bedankt" (Partnerschaft usw.)
Insofern ist es eher eine Hoeneßsche wie auch FC Bayern Bereicherung gewesen, dass die ausschließlich
persönlich war, erkenne ich nicht.
Hier stimme ich dir aber zu - ein Darlehen bei diesen Verstrickungen hätte es nicht geben dürfen.
Das war allerdings schon immer mein Standpunkt. Da hat sich seit jeher nichts geändert.
Zitat von soros
Ich will dich nicht bekehren, du bist anscheinend ein Mensch mit hohen moralischen Wertvorstellungen.
Wenn ich an der Stelle persönlich werden darf:
Das bewundere ich, es braucht mehr Menschen von diesem Schlag auf diesem Planeten.
Ich halte sie nur aus meiner Sicht für ... naiv.
Das mag daran liegen, dass ich eher der rationale, zynische Typ bin.
Oder dass ich persönlichen Umgang mit Vorständen und Menschen aus den höchsten Gesellschaftsschichten (ekliges Wort, stinkreich sind sie nur, deswegen sind sie nicht besser als der Rest) pfegen .... durfte? oder musste?
Ich bin im wahrsten Sinne des Worte desillusioniert.
Egal wer nach Hoeneß kommt, es wird wieder ein Narzist werden.
Viel wird sich nicht ändern, dafür sind die Strukturen zu festgefahren und wir zu deutsch.
Ich sage übrigens EXPLIZIT nicht, dass ich Hoeneß unbedingt als Präsident weiter haben muss.
Nur die Maßstäbe, die du an ihn anlegst ...
die wird kein einziger zukünftiger erfüllen können. Im besten Fall blendet er dich eine zeitlang, wie Hoeneß es tat, mehr aber auch nicht.
Demzufolge:
Wenn man deine Maßstäbe anlegt und die sind die richtigen Mr Don Quijote - ja, dann geb ich dir in
vielen Punkten Recht (z.B. der Steuersache und seinen öffentlichen Bekundigungen//abgesehen vom Nepotismus, da liegt du schlichtweg falsch) und stimme auch überein, dass Hoeneß nicht mehr zu halten ist und zwar sofort.
Persönlich hätte ich erst einmal lieber einen geeigneten Kandidaten für das Amt und nein - nicht Breitner - dann darf Hoeneß gerne gehen und der neue Mr. X, darf dann als neue Sau durchs Forum getrieben werden.
Denn im Umkehrschluss und das gilt nicht für dich, das stimmt, sieht man doch an Rummenigge und dessen Uhrengeschichte ... unserer Lichtgestalt dem Kaiser Franz ... warum wohnt der nochmal in Österreich ??? mhm ... (ich könnte aus dem Stehgreif hier hunderte Beispiel anführen) dass
a) Leute schnell verzeihen und vergessen
b) dass der Großteil dort irgendwelchen Dreck am Stecken hat (salopp formuliert)
und Hoeneß hat in dem Punkt normalerweise völlig recht, solange der Erfolg da ist (das schreibe ich mit einem gewissen Bedauern) sind a) und b) - von den Don Quijotes dieser Welt abgesehen- den meisten Leuten egal.
Auf Hoeneß trifft es nur nicht mehr zu, weil sein Narzismus Überhand genommen hat und er sein Gefühl verloren hat, wieweit er gehen darf.
Wie gesagt, er muss auf absehbare Zeit weg, da sind wir uns einig, nur muss man ihn bis dahin nicht mit sämtlichen Dreck beschmeissen, den auch andere produziert haben.
PS: Bitte nimm das "naiv" nicht als persönliche Beleidigung auf - in keinster Weise so gemeint und keine Abrede deiner intellektuellen oder sonstigen Fähigkeiten. Es ist schlichtweg eine gute Eigenschaft.
Ich will dich nicht bekehren, du bist anscheinend ein Mensch mit hohen moralischen Wertvorstellungen.
Wenn ich an der Stelle persönlich werden darf:
Das bewundere ich, es braucht mehr Menschen von diesem Schlag auf diesem Planeten.
Ich halte sie nur aus meiner Sicht für ... naiv.
Das mag daran liegen, dass ich eher der rationale, zynische Typ bin.
Oder dass ich persönlichen Umgang mit Vorständen und Menschen aus den höchsten Gesellschaftsschichten (ekliges Wort, stinkreich sind sie nur, deswegen sind sie nicht besser als der Rest) pfegen .... durfte? oder musste?
Ich bin im wahrsten Sinne des Worte desillusioniert.
Egal wer nach Hoeneß kommt, es wird wieder ein Narzist werden.
Viel wird sich nicht ändern, dafür sind die Strukturen zu festgefahren und wir zu deutsch.
Ich sage übrigens EXPLIZIT nicht, dass ich Hoeneß unbedingt als Präsident weiter haben muss.
Nur die Maßstäbe, die du an ihn anlegst ...
die wird kein einziger zukünftiger erfüllen können. Im besten Fall blendet er dich eine zeitlang, wie Hoeneß es tat, mehr aber auch nicht.
Demzufolge:
Wenn man deine Maßstäbe anlegt und die sind die richtigen Mr Don Quijote - ja, dann geb ich dir in
vielen Punkten Recht (z.B. der Steuersache und seinen öffentlichen Bekundigungen//abgesehen vom Nepotismus, da liegt du schlichtweg falsch) und stimme auch überein, dass Hoeneß nicht mehr zu halten ist und zwar sofort.
Persönlich hätte ich erst einmal lieber einen geeigneten Kandidaten für das Amt und nein - nicht Breitner - dann darf Hoeneß gerne gehen und der neue Mr. X, darf dann als neue Sau durchs Forum getrieben werden.
Denn im Umkehrschluss und das gilt nicht für dich, das stimmt, sieht man doch an Rummenigge und dessen Uhrengeschichte ... unserer Lichtgestalt dem Kaiser Franz ... warum wohnt der nochmal in Österreich ??? mhm ... (ich könnte aus dem Stehgreif hier hunderte Beispiel anführen) dass
a) Leute schnell verzeihen und vergessen
b) dass der Großteil dort irgendwelchen Dreck am Stecken hat (salopp formuliert)
und Hoeneß hat in dem Punkt normalerweise völlig recht, solange der Erfolg da ist (das schreibe ich mit einem gewissen Bedauern) sind a) und b) - von den Don Quijotes dieser Welt abgesehen- den meisten Leuten egal.
Auf Hoeneß trifft es nur nicht mehr zu, weil sein Narzismus Überhand genommen hat und er sein Gefühl verloren hat, wieweit er gehen darf.
Wie gesagt, er muss auf absehbare Zeit weg, da sind wir uns einig, nur muss man ihn bis dahin nicht mit sämtlichen Dreck beschmeissen, den auch andere produziert haben.
PS: Bitte nimm das "naiv" nicht als persönliche Beleidigung auf - in keinster Weise so gemeint und keine Abrede deiner intellektuellen oder sonstigen Fähigkeiten. Es ist schlichtweg eine gute Eigenschaft.
Das ist schon stark herablassend und fatalistisch, was du da schreibst. Nochmal, mir ist bewusst, dass ich keinen perfekten Präsidenten an die Spitze kriege. Wie auch? Meine Ansprüche sind nicht hoch, ich weiß um die Art Mensch, die von solchen Posten angezogen wird und ich weiß auch darum, dass viele davon es im Prinzip gut meinen. Alles klar. Nur weiß ich eben auch, weil ich keineswegs naiv bin, sondern sehr genau darum weiß, wie leicht korrumpierbar der Mensch ist, dass es eben absolut notwendig ist, hier höchstmögliche Maßstäbe anzulegen. Werden die nicht eingehalten, wird meist immer noch recht ok gehandelt. Legt man aber derartig relativierende (niedrige) Maßstäbe an, wie es oftmals der Fall ist, wenn es um UH geht, wiegt die unweigerlich eintretende Verfehlung ja viel schwerer, da die Konsequenzen daraus direkt wesentlich drastischer sind.
Das ist ja das was passiert, wenn man bestimmte Parteien oder Vertreter in bestimmte Sendungen setzt, aufgrund irgendeiner naiven Idee von Pluralismus (auch Quote genannt) und dann Dämonen freisetzt, die man nicht mehr eingefangen kriegt. Die Grenzen des gesellschaftlich Akzeptablem müssen immer klar definiert und möglichst hoch angesetzt sein, damit die Hemmschwelle möglichst hoch ist, sie zu unterschreiten. Nichts anderes tue ich.
Und nur, um das mal besser zu erklären. Ich habe ganz simple Ideen für Verbesserungen. Ich würde schlicht Amtszeiten in sämtlichen Gremien begrenzen, Den Wahlmodus ändern und ein wenig an der Satzung drehen, um mehr Werkzeuge zu haben, mit denen man in Fällen wie jetzt tatsächlich handeln kann. Nicht mehr. Wenn man nicht verhindern kann, dass Menschen irgendwann machttrunken werden und durchdrehen, kann man wenigstens dafür sorgen, dass sie nicht ewig ihre Ämter halten dürfen.
Deine fatalistische Andeutung, dass wir in einer Situation inhärenter menschlicher Schwäche gefangen sind, mag in einer philosophischen Betrachtung ja nicht falsch sein, ändert aber real nichts daran, dass es Mittel und Wege zu einer Verbesserung gibt.
Nur weil du in deinem Idealismus einst desillusioniert wurdest, bedeutet das keineswegs, dass gesellschaftlicher Fortschritt nicht real existent ist. Er ist nur frustrierend langsam.
Und nun genug zum Thema, morgen klingelt der Wecker und es geht in den Urlaub.
04.12.2018 - 12:55 Uhr
Ich muss das jetzt einfach mal loswerden : Das hier ist der BESTE THREAD ALLER ZEITEN !!
Ich habe ihn mir KOMPLETT durchgelesen (wenn auch erst nach der JHV)-bin ja kein Bayern-Fan.
Sicherlich war die erste Motivation sich reinzulesen reine Schadenfreude. Die ist aber ,während des Studiums der vielen Seiten, einem gewissen Respekt gewichen.
Die Geschichte um den Beitrag von Becks usw. haben diesen Thread wirklich zu einer unterhaltsamen Lektüre gemacht.
Es ist mir natürlich klar, dass Unterhaltung nicht das Ziel war. Gelungen ist es aber trotzdem.
Das Standing der Bayern Fans per se ist, jedenfalls bei mir, ordentlich nach oben gegangen (auch wenn euch das wahrscheinlich herzlich wenig interessiert.)
Grüße aus dem Norden...
Ich habe ihn mir KOMPLETT durchgelesen (wenn auch erst nach der JHV)-bin ja kein Bayern-Fan.
Sicherlich war die erste Motivation sich reinzulesen reine Schadenfreude. Die ist aber ,während des Studiums der vielen Seiten, einem gewissen Respekt gewichen.
Die Geschichte um den Beitrag von Becks usw. haben diesen Thread wirklich zu einer unterhaltsamen Lektüre gemacht.
Es ist mir natürlich klar, dass Unterhaltung nicht das Ziel war. Gelungen ist es aber trotzdem.
Das Standing der Bayern Fans per se ist, jedenfalls bei mir, ordentlich nach oben gegangen (auch wenn euch das wahrscheinlich herzlich wenig interessiert.)
Grüße aus dem Norden...
04.12.2018 - 17:23 Uhr
Interessanter Bericht im Erdinger Anzeiger.
https://www.merkur.de/sport/lokalsport/erding/fc-bayern-dieser-fan-sagte-uli-hoeness-was-viele-im-verein-denken-10788092.html
https://www.merkur.de/sport/lokalsport/erding/fc-bayern-dieser-fan-sagte-uli-hoeness-was-viele-im-verein-denken-10788092.html
04.12.2018 - 17:47 Uhr
Zitat von Schelling1900
Das hat doch UH selbst gesagt. Keine Ahnung ob das wahr ist oder ob er die Geschichte erfunden hat. Aber wenn er es selber sagt dann kann man das auch in der Rede so bringen.
Den Punkt fand ich z.B. gut rüber gebracht. In der geposteten Ursprungsrede gar nicht enthalten, hat @Becks84 quasi improvisiert, dass das so aus den Aussagen in den Medien rüber kam. Sowas als Klammer um alle Vorwürfe gesetzt und UH würde jetzt vllt. nicht ne Entschuldigung fordern. Zitat von Soros
z.B.
Dass ein Sportdirekter auf einer Taxi Fahrt gefunden wurde?
Becks hat explizit erwähnt "wie es in den Medien zu lesen war", kein versteckter Vorwurf dabei an ihn.
Was im Umkehrschluss aber nicht bedeutet, dass es a) wahr ist und b) selbst wenn es wahr wäre, dass dies der vollständige Prozess gewesen war.
z.B.
Dass ein Sportdirekter auf einer Taxi Fahrt gefunden wurde?
Becks hat explizit erwähnt "wie es in den Medien zu lesen war", kein versteckter Vorwurf dabei an ihn.
Was im Umkehrschluss aber nicht bedeutet, dass es a) wahr ist und b) selbst wenn es wahr wäre, dass dies der vollständige Prozess gewesen war.
Das hat doch UH selbst gesagt. Keine Ahnung ob das wahr ist oder ob er die Geschichte erfunden hat. Aber wenn er es selber sagt dann kann man das auch in der Rede so bringen.
04.12.2018 - 18:53 Uhr
Ulrich H. hat ja sogar das dilettantische Handeln rund um die Personalie Tuchel publiziert bzw. kommuniziert in einem Interview. (Stichwort Telefonat, wo der Zug aber schon abgefahren war und man vergebens versucht hat diesen umzustimmen...)
04.12.2018 - 20:08 Uhr
Zitat von Burkhard13
Interessanter Bericht im Erdinger Anzeiger.
https://www.merkur.de/sport/lokalsport/erding/fc-bayern-dieser-fan-sagte-uli-hoeness-was-viele-im-verein-denken-10788092.html
Interessanter Bericht im Erdinger Anzeiger.
https://www.merkur.de/sport/lokalsport/erding/fc-bayern-dieser-fan-sagte-uli-hoeness-was-viele-im-verein-denken-10788092.html
"Über sein Thema „Kritik an der Vereinsführung“ sei der Club nicht gerade erfreut gewesen, erzählt Bachmayr, aber ablehnen konnte man seinen Wortbeitrag auch nicht. Also durfte der studierte Steuerrechtler ans Mikrofon."
Soso, Steuerrechtler...das nächste Puzzle-Teil in der Verschwörung gegen UH.
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