Jahreshauptversammlung 2018
26.11.2018 - 16:24 Uhr
03.12.2018 - 13:44 Uhr
Zitat von FCB-MICHO-ZE
Der zweite Punkt der mir auffiel, ist die Gegenseite. In den drei Tagen seit der Rede, habe ich praktisch nicht einen einzigen Beitrag hier gesehen, der auch nur eines der Argumente entkräftet. Da wird höchstens versucht einzelne Punkte zu relativieren. Ansonsten findet eine inhaltliche Auseinandersetzung überhaupt nicht statt.
Der zweite Punkt der mir auffiel, ist die Gegenseite. In den drei Tagen seit der Rede, habe ich praktisch nicht einen einzigen Beitrag hier gesehen, der auch nur eines der Argumente entkräftet. Da wird höchstens versucht einzelne Punkte zu relativieren. Ansonsten findet eine inhaltliche Auseinandersetzung überhaupt nicht statt.
Warum denn Gegenseite? Es nervt, dass hier oftmals alles nur noch Schwarz und Weiss gesehen wird. Wenn du genauer hinschaust, solltest du feststellen, dass die "Gegenseite" die verschiedensten Grautöne hat und ebenfalls bei weitem nicht alles gut findet, was Hoeness macht.
Was genau soll man am Inhalt kritisieren, wenn man es genau so sieht? Warum darf man nicht relativieren, wenn man manche Punkte als nicht so schlimm wie dargestellt empfindet? Wer aufhört zu relativieren und gar nicht erst versucht, die Dinge mal von einer anderen Seite zu sehen, verfällt in ein Extrem, und das ist selten etwas Gutes.
Zitat von FCB-MICHO-ZE
Es wird lediglich die Form bemängelt, was schon grotesk ist, ist Hoeneß doch der Meister der Polemik (mir müssten seine Befürworter dann auch mal erklären, warum sie höhere Maßstäbe an einen ungeübten Redner aus der Wallachei anlegen, als am Chef des mitgliederstärksten Sportvereins der Welt) und wurde lediglich mit den eigenen Waffen geschlagen.
Es wird lediglich die Form bemängelt, was schon grotesk ist, ist Hoeneß doch der Meister der Polemik (mir müssten seine Befürworter dann auch mal erklären, warum sie höhere Maßstäbe an einen ungeübten Redner aus der Wallachei anlegen, als am Chef des mitgliederstärksten Sportvereins der Welt) und wurde lediglich mit den eigenen Waffen geschlagen.
Wofür wird Hoeness denn hier ständig und aufs Schärfste kritisiert? Unter anderem doch für seine Polemik und seine Doppelmoral, oder? Nun war die Rede von Becks ebenfalls in Teilen sehr polemisch und wird hier gefeiert wie sonstwas. Wie nennt man das? Doppelmoral, oder nicht?
Soweit ich das beurteilen kann, setzt hier niemand höhere Maßstäbe an Becks an als an Hoeness. Ich persönlich zum Beispiel bin ein Freund der Polemik. Ich fand die Rede von Becks sehr gut, aber ich mag auch die oft polemischen Aussagen von Hoeness. Nur, wenn man ständig ein Stilmittel von Hoeness kritisiert, um es dann selbst gegen ihn einzusetzen, weil es einem gerade nützlich erscheint, empfinde ich das als opportun und heuchlerisch.
Wie es bei den anderen Relativierern und Verteidigern aussieht, weiß ich nicht. Für mich kann ich nur sagen:
ich finde ihn sympathisch, für mich wiegen seine Verdienste (aktuell) noch schwerer als seine Fehler und wenn schon gefühlt 90% der aktiven Schreiber des Forums nichts anderes tun, als ihn für alles zu kritisieren, was er tut oder was er nicht tut, dann stelle ich mich da schon aus Prinzip dagegen und werde nicht selber auch noch mitmachen.
03.12.2018 - 13:53 Uhr
Zitat von blumenpflanzer
Warum denn Gegenseite? Es nervt, dass hier oftmals alles nur noch Schwarz und Weiss gesehen wird. Wenn du genauer hinschaust, solltest du feststellen, dass die "Gegenseite" die verschiedensten Grautöne hat und ebenfalls bei weitem nicht alles gut findet, was Hoeness macht.
Was genau soll man am Inhalt kritisieren, wenn man es genau so sieht? Warum darf man nicht relativieren, wenn man manche Punkte als nicht so schlimm wie dargestellt empfindet? Wer aufhört zu relativieren und gar nicht erst versucht, die Dinge mal von einer anderen Seite zu sehen, verfällt in ein Extrem, und das ist selten etwas Gutes.
Wofür wird Hoeness denn hier ständig und aufs Schärfste kritisiert? Unter anderem doch für seine Polemik und seine Doppelmoral, oder? Nun war die Rede von Becks ebenfalls in Teilen sehr polemisch und wird hier gefeiert wie sonstwas. Wie nennt man das? Doppelmoral, oder nicht?
Soweit ich das beurteilen kann, setzt hier niemand höhere Maßstäbe an Becks an als an Hoeness. Ich persönlich zum Beispiel bin ein Freund der Polemik. Ich fand die Rede von Becks sehr gut, aber ich mag auch die oft polemischen Aussagen von Hoeness. Nur, wenn man ständig ein Stilmittel von Hoeness kritisiert, um es dann selbst gegen ihn einzusetzen, weil es einem gerade nützlich erscheint, empfinde ich das als opportun und heuchlerisch.
Wie es bei den anderen Relativierern und Verteidigern aussieht, weiß ich nicht. Für mich kann ich nur sagen:
ich finde ihn sympathisch, für mich wiegen seine Verdienste (aktuell) noch schwerer als seine Fehler und wenn schon gefühlt 90% der aktiven Schreiber des Forums nichts anderes tun, als ihn für alles zu kritisieren, was er tut oder was er nicht tut, dann stelle ich mich da schon aus Prinzip dagegen und werde nicht selber auch noch mitmachen.
Zitat von FCB-MICHO-ZE
Der zweite Punkt der mir auffiel, ist die Gegenseite. In den drei Tagen seit der Rede, habe ich praktisch nicht einen einzigen Beitrag hier gesehen, der auch nur eines der Argumente entkräftet. Da wird höchstens versucht einzelne Punkte zu relativieren. Ansonsten findet eine inhaltliche Auseinandersetzung überhaupt nicht statt.
Der zweite Punkt der mir auffiel, ist die Gegenseite. In den drei Tagen seit der Rede, habe ich praktisch nicht einen einzigen Beitrag hier gesehen, der auch nur eines der Argumente entkräftet. Da wird höchstens versucht einzelne Punkte zu relativieren. Ansonsten findet eine inhaltliche Auseinandersetzung überhaupt nicht statt.
Warum denn Gegenseite? Es nervt, dass hier oftmals alles nur noch Schwarz und Weiss gesehen wird. Wenn du genauer hinschaust, solltest du feststellen, dass die "Gegenseite" die verschiedensten Grautöne hat und ebenfalls bei weitem nicht alles gut findet, was Hoeness macht.
Was genau soll man am Inhalt kritisieren, wenn man es genau so sieht? Warum darf man nicht relativieren, wenn man manche Punkte als nicht so schlimm wie dargestellt empfindet? Wer aufhört zu relativieren und gar nicht erst versucht, die Dinge mal von einer anderen Seite zu sehen, verfällt in ein Extrem, und das ist selten etwas Gutes.
Zitat von FCB-MICHO-ZE
Es wird lediglich die Form bemängelt, was schon grotesk ist, ist Hoeneß doch der Meister der Polemik (mir müssten seine Befürworter dann auch mal erklären, warum sie höhere Maßstäbe an einen ungeübten Redner aus der Wallachei anlegen, als am Chef des mitgliederstärksten Sportvereins der Welt) und wurde lediglich mit den eigenen Waffen geschlagen.
Es wird lediglich die Form bemängelt, was schon grotesk ist, ist Hoeneß doch der Meister der Polemik (mir müssten seine Befürworter dann auch mal erklären, warum sie höhere Maßstäbe an einen ungeübten Redner aus der Wallachei anlegen, als am Chef des mitgliederstärksten Sportvereins der Welt) und wurde lediglich mit den eigenen Waffen geschlagen.
Wofür wird Hoeness denn hier ständig und aufs Schärfste kritisiert? Unter anderem doch für seine Polemik und seine Doppelmoral, oder? Nun war die Rede von Becks ebenfalls in Teilen sehr polemisch und wird hier gefeiert wie sonstwas. Wie nennt man das? Doppelmoral, oder nicht?
Soweit ich das beurteilen kann, setzt hier niemand höhere Maßstäbe an Becks an als an Hoeness. Ich persönlich zum Beispiel bin ein Freund der Polemik. Ich fand die Rede von Becks sehr gut, aber ich mag auch die oft polemischen Aussagen von Hoeness. Nur, wenn man ständig ein Stilmittel von Hoeness kritisiert, um es dann selbst gegen ihn einzusetzen, weil es einem gerade nützlich erscheint, empfinde ich das als opportun und heuchlerisch.
Wie es bei den anderen Relativierern und Verteidigern aussieht, weiß ich nicht. Für mich kann ich nur sagen:
ich finde ihn sympathisch, für mich wiegen seine Verdienste (aktuell) noch schwerer als seine Fehler und wenn schon gefühlt 90% der aktiven Schreiber des Forums nichts anderes tun, als ihn für alles zu kritisieren, was er tut oder was er nicht tut, dann stelle ich mich da schon aus Prinzip dagegen und werde nicht selber auch noch mitmachen.
Dein letzter Absatz sagt alles. Du verteidigst ihn aus Prinzip, weil du ihn magst. Mehr muss ich nicht wissen. Du bestätigst alles, was ich euch vorwerfe. Inhalte sind euch vollkommen egal, Argumente sind euch vollkommen egal. Ihr mögt den Mann, also verteidigt ihr ihn. Ungeachtet dessen, was der hier anrichtet. Dabei merkst du nicht mal, wie bescheuert das eigentlich ist und wie sehr es den Verein schädigt. Steuerhinterziehung? Egal, ich mag ihn.
Nachtreten gegen Ex Spieler und Angestellte? Egal, ich mag ihn.
Einmischung in Belange die ihn nichts angehen? Egal, ich mag ihn.
Nepotismus ohne Ende? Egal, ich mag ihn.
Missbrauch seines Amtes für private Zwecke? Egal, ich mag ihn.
Usw. Alles egal, ihr mögt ihn halt. Traurig.
03.12.2018 - 13:57 Uhr
Zitat von FCB-MICHO-ZE
Der Auftritt ist jetzt drei Tage her und wie die meisten hier, habe ich die Reaktionen sehr, sehr genau verfolgt. Zwei Dinge sind mir aufgefallen:
Es gibt überwältigenden Zuspruch. Das wiederum hätte ich niemals für möglich gehalten. Die Vehemenz der Pfiffe, als Hoeneß nicht drauf eingehen wollte, hat mich schon überrascht. Nun selbst drei Tage später, sehe ich immer noch deutlichen Zuspruch. Das finde ich bemerkenswert. Hoeneß ist definitiv angeschlagen, das sah man bereits bei der JHV und nun auch angezählt. Die nächsten Jahre werden wohl ungemütlich, denn ohne einen Kampf geht der nicht.
Der zweite Punkt der mir auffiel, ist die Gegenseite. In den drei Tagen seit der Rede, habe ich praktisch nicht einen einzigen Beitrag hier gesehen, der auch nur eines der Argumente entkräftet. Da wird höchstens versucht einzelne Punkte zu relativieren. Ansonsten findet eine inhaltliche Auseinandersetzung überhaupt nicht statt. Es wird lediglich die Form bemängelt, was schon grotesk ist, ist Hoeneß doch der Meister der Polemik (mir müssten seine Befürworter dann auch mal erklären, warum sie höhere Maßstäbe an einen ungeübten Redner aus der Wallachei anlegen, als am Chef des mitgliederstärksten Sportvereins der Welt) und wurde lediglich mit den eigenen Waffen geschlagen.
Nebenbei wird hier dann noch oft und gerne behauptet, es wäre gelogen worden. Wo kann aber keiner sagen.
Jo, da bleibt nur festzuhalten, dass Becks hier komplett ins Schwarze getroffen hat. Und zwar so sehr, dass die Seite Hoeneß sich nicht mal mehr die Mühe macht so zu tun, als ginge es um irgendwas anderes, als Hoeneß selbst. Ich meine, wie kann man den Mann noch verteidigen? Dessen Hauptargument gegen Becks ist es, dass dieser einen Laptop besitzt und gar so dreist war, sich auf eine Rede auch noch vorzubereiten. Das wiederum sagt mehr über die fehlende Professionalität von Hoeneß, als über Becks aus. Etwas mehr Vorbereitung hätte uns bei der PK damals sicherlich gut getan.
Hoeneß ist am Ende. Das konnte jeder sehen, der den man nicht als quasi gottgleich verehrt. Wie lange dieses Ende sich hinziehen wird, keine Ahnung. Aber die inhaltliche Auseinandersetzung hat er spektakulär verloren.
Der Auftritt ist jetzt drei Tage her und wie die meisten hier, habe ich die Reaktionen sehr, sehr genau verfolgt. Zwei Dinge sind mir aufgefallen:
Es gibt überwältigenden Zuspruch. Das wiederum hätte ich niemals für möglich gehalten. Die Vehemenz der Pfiffe, als Hoeneß nicht drauf eingehen wollte, hat mich schon überrascht. Nun selbst drei Tage später, sehe ich immer noch deutlichen Zuspruch. Das finde ich bemerkenswert. Hoeneß ist definitiv angeschlagen, das sah man bereits bei der JHV und nun auch angezählt. Die nächsten Jahre werden wohl ungemütlich, denn ohne einen Kampf geht der nicht.
Der zweite Punkt der mir auffiel, ist die Gegenseite. In den drei Tagen seit der Rede, habe ich praktisch nicht einen einzigen Beitrag hier gesehen, der auch nur eines der Argumente entkräftet. Da wird höchstens versucht einzelne Punkte zu relativieren. Ansonsten findet eine inhaltliche Auseinandersetzung überhaupt nicht statt. Es wird lediglich die Form bemängelt, was schon grotesk ist, ist Hoeneß doch der Meister der Polemik (mir müssten seine Befürworter dann auch mal erklären, warum sie höhere Maßstäbe an einen ungeübten Redner aus der Wallachei anlegen, als am Chef des mitgliederstärksten Sportvereins der Welt) und wurde lediglich mit den eigenen Waffen geschlagen.
Nebenbei wird hier dann noch oft und gerne behauptet, es wäre gelogen worden. Wo kann aber keiner sagen.
Jo, da bleibt nur festzuhalten, dass Becks hier komplett ins Schwarze getroffen hat. Und zwar so sehr, dass die Seite Hoeneß sich nicht mal mehr die Mühe macht so zu tun, als ginge es um irgendwas anderes, als Hoeneß selbst. Ich meine, wie kann man den Mann noch verteidigen? Dessen Hauptargument gegen Becks ist es, dass dieser einen Laptop besitzt und gar so dreist war, sich auf eine Rede auch noch vorzubereiten. Das wiederum sagt mehr über die fehlende Professionalität von Hoeneß, als über Becks aus. Etwas mehr Vorbereitung hätte uns bei der PK damals sicherlich gut getan.
Hoeneß ist am Ende. Das konnte jeder sehen, der den man nicht als quasi gottgleich verehrt. Wie lange dieses Ende sich hinziehen wird, keine Ahnung. Aber die inhaltliche Auseinandersetzung hat er spektakulär verloren.
Naja, dass nichts entkräftet wird, liegt vielleicht einfach daran, dass die meisten Leute ja am Inhalt an sich kaum etwas auszusetzen haben. Es ging ja nur um die Art und Weise und das kann man durchaus auch kritisch sehen, das muss ja nicht automatisch ein Verteidigen von UH sein.
Wieso man daraus wieder den Kampf der Gerechten gegen die ihn gottgleich verehrende Hoeneß Seite (also scheinbar alles was nicht uneingeschränkt den Redebeitrag bejubelt) machen muss, wird mir wohl ein Rätsel bleiben.
Kein Mensch (egal wie er heißt, welche Position er inne hat und was er davor rethorisch schon "verbrochen" hat) würde sich vor breitem Publikum spontan auf eine Diskussion einlassen, die einer vorbereiteten Rede, bestehend aus Frontalangriffen, entspringt. Selbst wenn der Redner in allen Punkten uneingeschränkt Recht hätte.
Und sind wir mal ehrlich...trotz riesen Respekt vor der großen Mühe, die der Redner sich gemacht hat...wenn ich mir jetzt 2 Wochen Zeit nehme und mich entsprechend vorbereite, würde ich genauso eine Rede hinbekommen, die sämtliche "Argumente" (wobei das ja hauptsächlich Vorwürfe und Kritik sind) aus der vorangegangen Rede so zerpflücken würde, dass kaum noch etwas Substantielles übrig bleiben würde. Und ich bin kein studierter Steuerrechtler oder sonstiges, sondern habe einfach nur beruflich zwangsläufig viel direkten Kontakt mit Firmenkunden...also auch nur ein ungeübter Redner aus der Wallachei.
Ich hätte persönlich beileibe kein Problem damit, wenn sich UH zurückziehen und die sportlichen Geschicke in (hoffentlich) professionelle Hände übergeben würde. Aber einem Menschen einfach nur nen riesen Haufen Kritik und Vorwürfe vor die Füße zu kippen, hat nich NIE zum Erfolg geführt und wird es mMn auch in diesem Fall leider nicht, ganz gleich ob UH jetzt mit 85%, 90% oder 95% wiedergewählt (was ich auch nicht zwingend begrüße, falls es endlich Alternativen gäbe, die sich auch was zutrauen) werden würde.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von NoMercy80 am 03.12.2018 um 14:01 Uhr bearbeitet
03.12.2018 - 14:01 Uhr
Zitat von FCB-MICHO-ZE
Dein letzter Absatz sagt alles. Du verteidigst ihn aus Prinzip, weil du ihn magst. Mehr muss ich nicht wissen. Du bestätigst alles, was ich euch vorwerfe. Inhalte sind euch vollkommen egal, Argumente sind euch vollkommen egal. Ihr mögt den Mann, also verteidigt ihr ihn. Ungeachtet dessen, was der hier anrichtet. Dabei merkst du nicht mal, wie bescheuert das eigentlich ist und wie sehr es den Verein schädigt. Steuerhinterziehung? Egal, ich mag ihn.
Nachtreten gegen Ex Spieler und Angestellte? Egal, ich mag ihn.
Einmischung in Belange die ihn nichts angehen? Egal, ich mag ihn.
Nepotismus ohne Ende? Egal, ich mag ihn.
Missbrauch seines Amtes für private Zwecke? Egal, ich mag ihn.
Usw. Alles egal, ihr mögt ihn halt. Traurig.
Zitat von blumenpflanzer
Warum denn Gegenseite? Es nervt, dass hier oftmals alles nur noch Schwarz und Weiss gesehen wird. Wenn du genauer hinschaust, solltest du feststellen, dass die "Gegenseite" die verschiedensten Grautöne hat und ebenfalls bei weitem nicht alles gut findet, was Hoeness macht.
Was genau soll man am Inhalt kritisieren, wenn man es genau so sieht? Warum darf man nicht relativieren, wenn man manche Punkte als nicht so schlimm wie dargestellt empfindet? Wer aufhört zu relativieren und gar nicht erst versucht, die Dinge mal von einer anderen Seite zu sehen, verfällt in ein Extrem, und das ist selten etwas Gutes.
Wofür wird Hoeness denn hier ständig und aufs Schärfste kritisiert? Unter anderem doch für seine Polemik und seine Doppelmoral, oder? Nun war die Rede von Becks ebenfalls in Teilen sehr polemisch und wird hier gefeiert wie sonstwas. Wie nennt man das? Doppelmoral, oder nicht?
Soweit ich das beurteilen kann, setzt hier niemand höhere Maßstäbe an Becks an als an Hoeness. Ich persönlich zum Beispiel bin ein Freund der Polemik. Ich fand die Rede von Becks sehr gut, aber ich mag auch die oft polemischen Aussagen von Hoeness. Nur, wenn man ständig ein Stilmittel von Hoeness kritisiert, um es dann selbst gegen ihn einzusetzen, weil es einem gerade nützlich erscheint, empfinde ich das als opportun und heuchlerisch.
Wie es bei den anderen Relativierern und Verteidigern aussieht, weiß ich nicht. Für mich kann ich nur sagen:
ich finde ihn sympathisch, für mich wiegen seine Verdienste (aktuell) noch schwerer als seine Fehler und wenn schon gefühlt 90% der aktiven Schreiber des Forums nichts anderes tun, als ihn für alles zu kritisieren, was er tut oder was er nicht tut, dann stelle ich mich da schon aus Prinzip dagegen und werde nicht selber auch noch mitmachen.
Zitat von FCB-MICHO-ZE
Der zweite Punkt der mir auffiel, ist die Gegenseite. In den drei Tagen seit der Rede, habe ich praktisch nicht einen einzigen Beitrag hier gesehen, der auch nur eines der Argumente entkräftet. Da wird höchstens versucht einzelne Punkte zu relativieren. Ansonsten findet eine inhaltliche Auseinandersetzung überhaupt nicht statt.
Der zweite Punkt der mir auffiel, ist die Gegenseite. In den drei Tagen seit der Rede, habe ich praktisch nicht einen einzigen Beitrag hier gesehen, der auch nur eines der Argumente entkräftet. Da wird höchstens versucht einzelne Punkte zu relativieren. Ansonsten findet eine inhaltliche Auseinandersetzung überhaupt nicht statt.
Warum denn Gegenseite? Es nervt, dass hier oftmals alles nur noch Schwarz und Weiss gesehen wird. Wenn du genauer hinschaust, solltest du feststellen, dass die "Gegenseite" die verschiedensten Grautöne hat und ebenfalls bei weitem nicht alles gut findet, was Hoeness macht.
Was genau soll man am Inhalt kritisieren, wenn man es genau so sieht? Warum darf man nicht relativieren, wenn man manche Punkte als nicht so schlimm wie dargestellt empfindet? Wer aufhört zu relativieren und gar nicht erst versucht, die Dinge mal von einer anderen Seite zu sehen, verfällt in ein Extrem, und das ist selten etwas Gutes.
Zitat von FCB-MICHO-ZE
Es wird lediglich die Form bemängelt, was schon grotesk ist, ist Hoeneß doch der Meister der Polemik (mir müssten seine Befürworter dann auch mal erklären, warum sie höhere Maßstäbe an einen ungeübten Redner aus der Wallachei anlegen, als am Chef des mitgliederstärksten Sportvereins der Welt) und wurde lediglich mit den eigenen Waffen geschlagen.
Es wird lediglich die Form bemängelt, was schon grotesk ist, ist Hoeneß doch der Meister der Polemik (mir müssten seine Befürworter dann auch mal erklären, warum sie höhere Maßstäbe an einen ungeübten Redner aus der Wallachei anlegen, als am Chef des mitgliederstärksten Sportvereins der Welt) und wurde lediglich mit den eigenen Waffen geschlagen.
Wofür wird Hoeness denn hier ständig und aufs Schärfste kritisiert? Unter anderem doch für seine Polemik und seine Doppelmoral, oder? Nun war die Rede von Becks ebenfalls in Teilen sehr polemisch und wird hier gefeiert wie sonstwas. Wie nennt man das? Doppelmoral, oder nicht?
Soweit ich das beurteilen kann, setzt hier niemand höhere Maßstäbe an Becks an als an Hoeness. Ich persönlich zum Beispiel bin ein Freund der Polemik. Ich fand die Rede von Becks sehr gut, aber ich mag auch die oft polemischen Aussagen von Hoeness. Nur, wenn man ständig ein Stilmittel von Hoeness kritisiert, um es dann selbst gegen ihn einzusetzen, weil es einem gerade nützlich erscheint, empfinde ich das als opportun und heuchlerisch.
Wie es bei den anderen Relativierern und Verteidigern aussieht, weiß ich nicht. Für mich kann ich nur sagen:
ich finde ihn sympathisch, für mich wiegen seine Verdienste (aktuell) noch schwerer als seine Fehler und wenn schon gefühlt 90% der aktiven Schreiber des Forums nichts anderes tun, als ihn für alles zu kritisieren, was er tut oder was er nicht tut, dann stelle ich mich da schon aus Prinzip dagegen und werde nicht selber auch noch mitmachen.
Dein letzter Absatz sagt alles. Du verteidigst ihn aus Prinzip, weil du ihn magst. Mehr muss ich nicht wissen. Du bestätigst alles, was ich euch vorwerfe. Inhalte sind euch vollkommen egal, Argumente sind euch vollkommen egal. Ihr mögt den Mann, also verteidigt ihr ihn. Ungeachtet dessen, was der hier anrichtet. Dabei merkst du nicht mal, wie bescheuert das eigentlich ist und wie sehr es den Verein schädigt. Steuerhinterziehung? Egal, ich mag ihn.
Nachtreten gegen Ex Spieler und Angestellte? Egal, ich mag ihn.
Einmischung in Belange die ihn nichts angehen? Egal, ich mag ihn.
Nepotismus ohne Ende? Egal, ich mag ihn.
Missbrauch seines Amtes für private Zwecke? Egal, ich mag ihn.
Usw. Alles egal, ihr mögt ihn halt. Traurig.
Ich Grätsche hier mal kurz rein. Meiner Meinung nach hat es der User Bachmayr mit einem kurzen Satz ganz treffend gesagt: es ist nicht Hoeneß' sein Verein, nicht seine Arnea und auch sonst gehört ihm nichts, wo das FCB Wappen drauf ist, nur leider verhält er sich so, als wäre es alles sein Eigentum und er die höchste (nicht nur moralische) Instanz in München.
03.12.2018 - 14:05 Uhr
Zitat von FCB-MICHO-ZE
Der Auftritt ist jetzt drei Tage her und wie die meisten hier, habe ich die Reaktionen sehr, sehr genau verfolgt. Zwei Dinge sind mir aufgefallen:
Es gibt überwältigenden Zuspruch. Das wiederum hätte ich niemals für möglich gehalten. Die Vehemenz der Pfiffe, als Hoeneß nicht drauf eingehen wollte, hat mich schon überrascht. Nun selbst drei Tage später, sehe ich immer noch deutlichen Zuspruch. Das finde ich bemerkenswert. Hoeneß ist definitiv angeschlagen, das sah man bereits bei der JHV und nun auch angezählt. Die nächsten Jahre werden wohl ungemütlich, denn ohne einen Kampf geht der nicht.
Der zweite Punkt der mir auffiel, ist die Gegenseite. In den drei Tagen seit der Rede, habe ich praktisch nicht einen einzigen Beitrag hier gesehen, der auch nur eines der Argumente entkräftet. Da wird höchstens versucht einzelne Punkte zu relativieren. Ansonsten findet eine inhaltliche Auseinandersetzung überhaupt nicht statt. Es wird lediglich die Form bemängelt, was schon grotesk ist, ist Hoeneß doch der Meister der Polemik (mir müssten seine Befürworter dann auch mal erklären, warum sie höhere Maßstäbe an einen ungeübten Redner aus der Wallachei anlegen, als am Chef des mitgliederstärksten Sportvereins der Welt) und wurde lediglich mit den eigenen Waffen geschlagen.
Nebenbei wird hier dann noch oft und gerne behauptet, es wäre gelogen worden. Wo kann aber keiner sagen.
Jo, da bleibt nur festzuhalten, dass Becks hier komplett ins Schwarze getroffen hat. Und zwar so sehr, dass die Seite Hoeneß sich nicht mal mehr die Mühe macht so zu tun, als ginge es um irgendwas anderes, als Hoeneß selbst. Ich meine, wie kann man den Mann noch verteidigen? Dessen Hauptargument gegen Becks ist es, dass dieser einen Laptop besitzt und gar so dreist war, sich auf eine Rede auch noch vorzubereiten. Das wiederum sagt mehr über die fehlende Professionalität von Hoeneß, als über Becks aus. Etwas mehr Vorbereitung hätte uns bei der PK damals sicherlich gut getan.
Hoeneß ist am Ende. Das konnte jeder sehen, der den man nicht als quasi gottgleich verehrt. Wie lange dieses Ende sich hinziehen wird, keine Ahnung. Aber die inhaltliche Auseinandersetzung hat er spektakulär verloren.
Der Auftritt ist jetzt drei Tage her und wie die meisten hier, habe ich die Reaktionen sehr, sehr genau verfolgt. Zwei Dinge sind mir aufgefallen:
Es gibt überwältigenden Zuspruch. Das wiederum hätte ich niemals für möglich gehalten. Die Vehemenz der Pfiffe, als Hoeneß nicht drauf eingehen wollte, hat mich schon überrascht. Nun selbst drei Tage später, sehe ich immer noch deutlichen Zuspruch. Das finde ich bemerkenswert. Hoeneß ist definitiv angeschlagen, das sah man bereits bei der JHV und nun auch angezählt. Die nächsten Jahre werden wohl ungemütlich, denn ohne einen Kampf geht der nicht.
Der zweite Punkt der mir auffiel, ist die Gegenseite. In den drei Tagen seit der Rede, habe ich praktisch nicht einen einzigen Beitrag hier gesehen, der auch nur eines der Argumente entkräftet. Da wird höchstens versucht einzelne Punkte zu relativieren. Ansonsten findet eine inhaltliche Auseinandersetzung überhaupt nicht statt. Es wird lediglich die Form bemängelt, was schon grotesk ist, ist Hoeneß doch der Meister der Polemik (mir müssten seine Befürworter dann auch mal erklären, warum sie höhere Maßstäbe an einen ungeübten Redner aus der Wallachei anlegen, als am Chef des mitgliederstärksten Sportvereins der Welt) und wurde lediglich mit den eigenen Waffen geschlagen.
Nebenbei wird hier dann noch oft und gerne behauptet, es wäre gelogen worden. Wo kann aber keiner sagen.
Jo, da bleibt nur festzuhalten, dass Becks hier komplett ins Schwarze getroffen hat. Und zwar so sehr, dass die Seite Hoeneß sich nicht mal mehr die Mühe macht so zu tun, als ginge es um irgendwas anderes, als Hoeneß selbst. Ich meine, wie kann man den Mann noch verteidigen? Dessen Hauptargument gegen Becks ist es, dass dieser einen Laptop besitzt und gar so dreist war, sich auf eine Rede auch noch vorzubereiten. Das wiederum sagt mehr über die fehlende Professionalität von Hoeneß, als über Becks aus. Etwas mehr Vorbereitung hätte uns bei der PK damals sicherlich gut getan.
Hoeneß ist am Ende. Das konnte jeder sehen, der den man nicht als quasi gottgleich verehrt. Wie lange dieses Ende sich hinziehen wird, keine Ahnung. Aber die inhaltliche Auseinandersetzung hat er spektakulär verloren.
Danke Micho, für mich auf den Punkt gebracht.
Beim Lesen fiel mir die Überraschung UHs auf, dass sich jemand vorbereitet und es wagt, den König zu beleidigen, was in der UH-Welt bis dato nicht vorstellbar war.
Für UH waren die Wortmeldungen doch in der Vergangenheit nur die Chance für das Fussvolk, sich bei ihm höflich zu bedanken und dann stumm wegzutreten.
Aber dann kommt becks, bereitet sich sehr gut vor, spricht die Wahrheit (ja, Übertreibung macht anschaulich!) und UH versteht die Welt nicht mehr. Diese ist ein Wendepunkt in der UH-Herrschaft !
GRANDIOS!
03.12.2018 - 14:06 Uhr
Zitat von FCB-MICHO-ZE
Dein letzter Absatz sagt alles. Du verteidigst ihn aus Prinzip, weil du ihn magst. Mehr muss ich nicht wissen. Du bestätigst alles, was ich euch vorwerfe. Inhalte sind euch vollkommen egal, Argumente sind euch vollkommen egal. Ihr mögt den Mann, also verteidigt ihr ihn. Ungeachtet dessen, was der hier anrichtet. Dabei merkst du nicht mal, wie bescheuert das eigentlich ist und wie sehr es den Verein schädigt. Steuerhinterziehung? Egal, ich mag ihn.
Nachtreten gegen Ex Spieler und Angestellte? Egal, ich mag ihn.
Einmischung in Belange die ihn nichts angehen? Egal, ich mag ihn.
Nepotismus ohne Ende? Egal, ich mag ihn.
Missbrauch seines Amtes für private Zwecke? Egal, ich mag ihn.
Usw. Alles egal, ihr mögt ihn halt. Traurig.
Zitat von blumenpflanzer
Warum denn Gegenseite? Es nervt, dass hier oftmals alles nur noch Schwarz und Weiss gesehen wird. Wenn du genauer hinschaust, solltest du feststellen, dass die "Gegenseite" die verschiedensten Grautöne hat und ebenfalls bei weitem nicht alles gut findet, was Hoeness macht.
Was genau soll man am Inhalt kritisieren, wenn man es genau so sieht? Warum darf man nicht relativieren, wenn man manche Punkte als nicht so schlimm wie dargestellt empfindet? Wer aufhört zu relativieren und gar nicht erst versucht, die Dinge mal von einer anderen Seite zu sehen, verfällt in ein Extrem, und das ist selten etwas Gutes.
Wofür wird Hoeness denn hier ständig und aufs Schärfste kritisiert? Unter anderem doch für seine Polemik und seine Doppelmoral, oder? Nun war die Rede von Becks ebenfalls in Teilen sehr polemisch und wird hier gefeiert wie sonstwas. Wie nennt man das? Doppelmoral, oder nicht?
Soweit ich das beurteilen kann, setzt hier niemand höhere Maßstäbe an Becks an als an Hoeness. Ich persönlich zum Beispiel bin ein Freund der Polemik. Ich fand die Rede von Becks sehr gut, aber ich mag auch die oft polemischen Aussagen von Hoeness. Nur, wenn man ständig ein Stilmittel von Hoeness kritisiert, um es dann selbst gegen ihn einzusetzen, weil es einem gerade nützlich erscheint, empfinde ich das als opportun und heuchlerisch.
Wie es bei den anderen Relativierern und Verteidigern aussieht, weiß ich nicht. Für mich kann ich nur sagen:
ich finde ihn sympathisch, für mich wiegen seine Verdienste (aktuell) noch schwerer als seine Fehler und wenn schon gefühlt 90% der aktiven Schreiber des Forums nichts anderes tun, als ihn für alles zu kritisieren, was er tut oder was er nicht tut, dann stelle ich mich da schon aus Prinzip dagegen und werde nicht selber auch noch mitmachen.
Zitat von FCB-MICHO-ZE
Der zweite Punkt der mir auffiel, ist die Gegenseite. In den drei Tagen seit der Rede, habe ich praktisch nicht einen einzigen Beitrag hier gesehen, der auch nur eines der Argumente entkräftet. Da wird höchstens versucht einzelne Punkte zu relativieren. Ansonsten findet eine inhaltliche Auseinandersetzung überhaupt nicht statt.
Der zweite Punkt der mir auffiel, ist die Gegenseite. In den drei Tagen seit der Rede, habe ich praktisch nicht einen einzigen Beitrag hier gesehen, der auch nur eines der Argumente entkräftet. Da wird höchstens versucht einzelne Punkte zu relativieren. Ansonsten findet eine inhaltliche Auseinandersetzung überhaupt nicht statt.
Warum denn Gegenseite? Es nervt, dass hier oftmals alles nur noch Schwarz und Weiss gesehen wird. Wenn du genauer hinschaust, solltest du feststellen, dass die "Gegenseite" die verschiedensten Grautöne hat und ebenfalls bei weitem nicht alles gut findet, was Hoeness macht.
Was genau soll man am Inhalt kritisieren, wenn man es genau so sieht? Warum darf man nicht relativieren, wenn man manche Punkte als nicht so schlimm wie dargestellt empfindet? Wer aufhört zu relativieren und gar nicht erst versucht, die Dinge mal von einer anderen Seite zu sehen, verfällt in ein Extrem, und das ist selten etwas Gutes.
Zitat von FCB-MICHO-ZE
Es wird lediglich die Form bemängelt, was schon grotesk ist, ist Hoeneß doch der Meister der Polemik (mir müssten seine Befürworter dann auch mal erklären, warum sie höhere Maßstäbe an einen ungeübten Redner aus der Wallachei anlegen, als am Chef des mitgliederstärksten Sportvereins der Welt) und wurde lediglich mit den eigenen Waffen geschlagen.
Es wird lediglich die Form bemängelt, was schon grotesk ist, ist Hoeneß doch der Meister der Polemik (mir müssten seine Befürworter dann auch mal erklären, warum sie höhere Maßstäbe an einen ungeübten Redner aus der Wallachei anlegen, als am Chef des mitgliederstärksten Sportvereins der Welt) und wurde lediglich mit den eigenen Waffen geschlagen.
Wofür wird Hoeness denn hier ständig und aufs Schärfste kritisiert? Unter anderem doch für seine Polemik und seine Doppelmoral, oder? Nun war die Rede von Becks ebenfalls in Teilen sehr polemisch und wird hier gefeiert wie sonstwas. Wie nennt man das? Doppelmoral, oder nicht?
Soweit ich das beurteilen kann, setzt hier niemand höhere Maßstäbe an Becks an als an Hoeness. Ich persönlich zum Beispiel bin ein Freund der Polemik. Ich fand die Rede von Becks sehr gut, aber ich mag auch die oft polemischen Aussagen von Hoeness. Nur, wenn man ständig ein Stilmittel von Hoeness kritisiert, um es dann selbst gegen ihn einzusetzen, weil es einem gerade nützlich erscheint, empfinde ich das als opportun und heuchlerisch.
Wie es bei den anderen Relativierern und Verteidigern aussieht, weiß ich nicht. Für mich kann ich nur sagen:
ich finde ihn sympathisch, für mich wiegen seine Verdienste (aktuell) noch schwerer als seine Fehler und wenn schon gefühlt 90% der aktiven Schreiber des Forums nichts anderes tun, als ihn für alles zu kritisieren, was er tut oder was er nicht tut, dann stelle ich mich da schon aus Prinzip dagegen und werde nicht selber auch noch mitmachen.
Dein letzter Absatz sagt alles. Du verteidigst ihn aus Prinzip, weil du ihn magst. Mehr muss ich nicht wissen. Du bestätigst alles, was ich euch vorwerfe. Inhalte sind euch vollkommen egal, Argumente sind euch vollkommen egal. Ihr mögt den Mann, also verteidigt ihr ihn. Ungeachtet dessen, was der hier anrichtet. Dabei merkst du nicht mal, wie bescheuert das eigentlich ist und wie sehr es den Verein schädigt. Steuerhinterziehung? Egal, ich mag ihn.
Nachtreten gegen Ex Spieler und Angestellte? Egal, ich mag ihn.
Einmischung in Belange die ihn nichts angehen? Egal, ich mag ihn.
Nepotismus ohne Ende? Egal, ich mag ihn.
Missbrauch seines Amtes für private Zwecke? Egal, ich mag ihn.
Usw. Alles egal, ihr mögt ihn halt. Traurig.
So wie du es in deinem letzen Absatz schreibst, habe ich Blumenpflanzers Post jedoch nicht gelesen. Er sagt doch selbst, dass er bei Uli Fehler sieht, nur wiegen sie für ihn aktuell noch nicht so schwer wie seine Verdienste. Es ist beim Thema U.H eben eine verdammt schwere Diskussion. Ich merke das an mir selbst, ich kritisiere Uli für viele Dinge, wie ja auch die meisten hier. Ein Großteil der Kritik denke ich ist auch mehr als berechtigt, am Ende sollten wir doch aber alle versuchen nicht so sehr in Fatalitäten zu denken. Ich denke diese Zerissenheit auch unter den Fans ist doch gerade das was es eigentlich bei uns nicht gibt. Aktuell hat sich alles eben ein bisschen verselbständigt, ich finde beide Seiten (Kritiker und Befürworter) werden in die Schublade Schwarz oder Weiß gesteckt. Ich für meinen Teil möchte mich aber hier auch in keine Schublade gesteckt wissen, da ich auf der einen Seite die mehr als gerechtfertigte Kritik unterstütze, auf der anderen Seite aber auch diese von mir als aggressiv gefühlte Grundstimmung nicht unterstütze.
03.12.2018 - 14:15 Uhr
in der ganzen Diskussion gehts nur noch drum, ob die Rede zu polemisch war oder nicht... ist doch völlig wurscht! Die Inhalte waren wichtig und richtig sie anzusprechen, darüber sollte diskutiert werden!
Vor 2 Jahren stand da einer oben auf der Bühne und rühmt sich bei miasanrot jetzt damit, dass er an die Säbener Straße eingeladen wurde... toll... aber geändert hat sich nur seine nette Kritik auch nix, oder?
Vor 2 Jahren stand da einer oben auf der Bühne und rühmt sich bei miasanrot jetzt damit, dass er an die Säbener Straße eingeladen wurde... toll... aber geändert hat sich nur seine nette Kritik auch nix, oder?
03.12.2018 - 14:17 Uhr
Zitat von alexxxx
So wie du es in deinem letzen Absatz schreibst, habe ich Blumenpflanzers Post jedoch nicht gelesen. Er sagt doch selbst, dass er bei Uli Fehler sieht, nur wiegen sie für ihn aktuell noch nicht so schwer wie seine Verdienste. Es ist beim Thema U.H eben eine verdammt schwere Diskussion. Ich merke das an mir selbst, ich kritisiere Uli für viele Dinge, wie ja auch die meisten hier. Ein Großteil der Kritik denke ich ist auch mehr als berechtigt, am Ende sollten wir doch aber alle versuchen nicht so sehr in Fatalitäten zu denken. Ich denke diese Zerissenheit auch unter den Fans ist doch gerade das was es eigentlich bei uns nicht gibt. Aktuell hat sich alles eben ein bisschen verselbständigt, ich finde beide Seiten (Kritiker und Befürworter) werden in die Schublade Schwarz oder Weiß gesteckt. Ich für meinen Teil möchte mich aber hier auch in keine Schublade gesteckt wissen, da ich auf der einen Seite die mehr als gerechtfertigte Kritik unterstütze, auf der anderen Seite aber auch diese von mir als aggressiv gefühlte Grundstimmung nicht unterstütze.
Zitat von FCB-MICHO-ZE
Dein letzter Absatz sagt alles. Du verteidigst ihn aus Prinzip, weil du ihn magst. Mehr muss ich nicht wissen. Du bestätigst alles, was ich euch vorwerfe. Inhalte sind euch vollkommen egal, Argumente sind euch vollkommen egal. Ihr mögt den Mann, also verteidigt ihr ihn. Ungeachtet dessen, was der hier anrichtet. Dabei merkst du nicht mal, wie bescheuert das eigentlich ist und wie sehr es den Verein schädigt. Steuerhinterziehung? Egal, ich mag ihn.
Nachtreten gegen Ex Spieler und Angestellte? Egal, ich mag ihn.
Einmischung in Belange die ihn nichts angehen? Egal, ich mag ihn.
Nepotismus ohne Ende? Egal, ich mag ihn.
Missbrauch seines Amtes für private Zwecke? Egal, ich mag ihn.
Usw. Alles egal, ihr mögt ihn halt. Traurig.
Zitat von blumenpflanzer
Warum denn Gegenseite? Es nervt, dass hier oftmals alles nur noch Schwarz und Weiss gesehen wird. Wenn du genauer hinschaust, solltest du feststellen, dass die "Gegenseite" die verschiedensten Grautöne hat und ebenfalls bei weitem nicht alles gut findet, was Hoeness macht.
Was genau soll man am Inhalt kritisieren, wenn man es genau so sieht? Warum darf man nicht relativieren, wenn man manche Punkte als nicht so schlimm wie dargestellt empfindet? Wer aufhört zu relativieren und gar nicht erst versucht, die Dinge mal von einer anderen Seite zu sehen, verfällt in ein Extrem, und das ist selten etwas Gutes.
Wofür wird Hoeness denn hier ständig und aufs Schärfste kritisiert? Unter anderem doch für seine Polemik und seine Doppelmoral, oder? Nun war die Rede von Becks ebenfalls in Teilen sehr polemisch und wird hier gefeiert wie sonstwas. Wie nennt man das? Doppelmoral, oder nicht?
Soweit ich das beurteilen kann, setzt hier niemand höhere Maßstäbe an Becks an als an Hoeness. Ich persönlich zum Beispiel bin ein Freund der Polemik. Ich fand die Rede von Becks sehr gut, aber ich mag auch die oft polemischen Aussagen von Hoeness. Nur, wenn man ständig ein Stilmittel von Hoeness kritisiert, um es dann selbst gegen ihn einzusetzen, weil es einem gerade nützlich erscheint, empfinde ich das als opportun und heuchlerisch.
Wie es bei den anderen Relativierern und Verteidigern aussieht, weiß ich nicht. Für mich kann ich nur sagen:
ich finde ihn sympathisch, für mich wiegen seine Verdienste (aktuell) noch schwerer als seine Fehler und wenn schon gefühlt 90% der aktiven Schreiber des Forums nichts anderes tun, als ihn für alles zu kritisieren, was er tut oder was er nicht tut, dann stelle ich mich da schon aus Prinzip dagegen und werde nicht selber auch noch mitmachen.
Zitat von FCB-MICHO-ZE
Der zweite Punkt der mir auffiel, ist die Gegenseite. In den drei Tagen seit der Rede, habe ich praktisch nicht einen einzigen Beitrag hier gesehen, der auch nur eines der Argumente entkräftet. Da wird höchstens versucht einzelne Punkte zu relativieren. Ansonsten findet eine inhaltliche Auseinandersetzung überhaupt nicht statt.
Der zweite Punkt der mir auffiel, ist die Gegenseite. In den drei Tagen seit der Rede, habe ich praktisch nicht einen einzigen Beitrag hier gesehen, der auch nur eines der Argumente entkräftet. Da wird höchstens versucht einzelne Punkte zu relativieren. Ansonsten findet eine inhaltliche Auseinandersetzung überhaupt nicht statt.
Warum denn Gegenseite? Es nervt, dass hier oftmals alles nur noch Schwarz und Weiss gesehen wird. Wenn du genauer hinschaust, solltest du feststellen, dass die "Gegenseite" die verschiedensten Grautöne hat und ebenfalls bei weitem nicht alles gut findet, was Hoeness macht.
Was genau soll man am Inhalt kritisieren, wenn man es genau so sieht? Warum darf man nicht relativieren, wenn man manche Punkte als nicht so schlimm wie dargestellt empfindet? Wer aufhört zu relativieren und gar nicht erst versucht, die Dinge mal von einer anderen Seite zu sehen, verfällt in ein Extrem, und das ist selten etwas Gutes.
Zitat von FCB-MICHO-ZE
Es wird lediglich die Form bemängelt, was schon grotesk ist, ist Hoeneß doch der Meister der Polemik (mir müssten seine Befürworter dann auch mal erklären, warum sie höhere Maßstäbe an einen ungeübten Redner aus der Wallachei anlegen, als am Chef des mitgliederstärksten Sportvereins der Welt) und wurde lediglich mit den eigenen Waffen geschlagen.
Es wird lediglich die Form bemängelt, was schon grotesk ist, ist Hoeneß doch der Meister der Polemik (mir müssten seine Befürworter dann auch mal erklären, warum sie höhere Maßstäbe an einen ungeübten Redner aus der Wallachei anlegen, als am Chef des mitgliederstärksten Sportvereins der Welt) und wurde lediglich mit den eigenen Waffen geschlagen.
Wofür wird Hoeness denn hier ständig und aufs Schärfste kritisiert? Unter anderem doch für seine Polemik und seine Doppelmoral, oder? Nun war die Rede von Becks ebenfalls in Teilen sehr polemisch und wird hier gefeiert wie sonstwas. Wie nennt man das? Doppelmoral, oder nicht?
Soweit ich das beurteilen kann, setzt hier niemand höhere Maßstäbe an Becks an als an Hoeness. Ich persönlich zum Beispiel bin ein Freund der Polemik. Ich fand die Rede von Becks sehr gut, aber ich mag auch die oft polemischen Aussagen von Hoeness. Nur, wenn man ständig ein Stilmittel von Hoeness kritisiert, um es dann selbst gegen ihn einzusetzen, weil es einem gerade nützlich erscheint, empfinde ich das als opportun und heuchlerisch.
Wie es bei den anderen Relativierern und Verteidigern aussieht, weiß ich nicht. Für mich kann ich nur sagen:
ich finde ihn sympathisch, für mich wiegen seine Verdienste (aktuell) noch schwerer als seine Fehler und wenn schon gefühlt 90% der aktiven Schreiber des Forums nichts anderes tun, als ihn für alles zu kritisieren, was er tut oder was er nicht tut, dann stelle ich mich da schon aus Prinzip dagegen und werde nicht selber auch noch mitmachen.
Dein letzter Absatz sagt alles. Du verteidigst ihn aus Prinzip, weil du ihn magst. Mehr muss ich nicht wissen. Du bestätigst alles, was ich euch vorwerfe. Inhalte sind euch vollkommen egal, Argumente sind euch vollkommen egal. Ihr mögt den Mann, also verteidigt ihr ihn. Ungeachtet dessen, was der hier anrichtet. Dabei merkst du nicht mal, wie bescheuert das eigentlich ist und wie sehr es den Verein schädigt. Steuerhinterziehung? Egal, ich mag ihn.
Nachtreten gegen Ex Spieler und Angestellte? Egal, ich mag ihn.
Einmischung in Belange die ihn nichts angehen? Egal, ich mag ihn.
Nepotismus ohne Ende? Egal, ich mag ihn.
Missbrauch seines Amtes für private Zwecke? Egal, ich mag ihn.
Usw. Alles egal, ihr mögt ihn halt. Traurig.
So wie du es in deinem letzen Absatz schreibst, habe ich Blumenpflanzers Post jedoch nicht gelesen. Er sagt doch selbst, dass er bei Uli Fehler sieht, nur wiegen sie für ihn aktuell noch nicht so schwer wie seine Verdienste. Es ist beim Thema U.H eben eine verdammt schwere Diskussion. Ich merke das an mir selbst, ich kritisiere Uli für viele Dinge, wie ja auch die meisten hier. Ein Großteil der Kritik denke ich ist auch mehr als berechtigt, am Ende sollten wir doch aber alle versuchen nicht so sehr in Fatalitäten zu denken. Ich denke diese Zerissenheit auch unter den Fans ist doch gerade das was es eigentlich bei uns nicht gibt. Aktuell hat sich alles eben ein bisschen verselbständigt, ich finde beide Seiten (Kritiker und Befürworter) werden in die Schublade Schwarz oder Weiß gesteckt. Ich für meinen Teil möchte mich aber hier auch in keine Schublade gesteckt wissen, da ich auf der einen Seite die mehr als gerechtfertigte Kritik unterstütze, auf der anderen Seite aber auch diese von mir als aggressiv gefühlte Grundstimmung nicht unterstütze.
Ich verstehe was du sagen willst und der Gedanke dahinter ehrt dich. Ich persönlich fände es auch schöner, wenn man keinen keil hätte, der durch die Fans geht. Doch die von dir gewünschte Eintracht hat ja einen Preis. Aktuell läge dieser Preis darin, zu ignorieren oder zumindest zu relativieren, was da gerade und seit Jahren passiert. Das kann ich als Fan aber nicht tun, weil mir der Verein am Herzen liegt.
So wie ich das sehe und ich verstehe wirklich nicht, wie man die Situation anders interpretieren kann, wird der Verein von UH aktuell massivst missbraucht und furchtbar repräsentiert. Das will ich nicht hinnehmen, also wehre ich mich eben. Und ja, wenn es Leute gibt, die das was passiert verteidigen oder relativieren, ist das für mich die Gegenseite. Das sind dann jene die das was passiert unterstützen oder zumindest ermöglichen. Damit habe ich ein Problem.
Das was du dir wünschst, hätten wir sehr lange Zeit. Dann hat UH Steuern hinterzogen und die Eintracht war langsam aber sicher vorbei. Dabei ist es nicht die Aufgabe der Fans den Verein zu einen, das ist Aufgabe der Führung. Die tun das Gegenteil.
Es sind nicht die Kritiker die spalten, es sind UH, KHR und co. die das tun. Die sich für unantastbar halten und meinen die Ideal des Vereins nach Katar verschachern zu können, die Legenden aus dem Stadion schmeißen, die von Özil über Bernat auf alles eindreschen und sich aufführen wie die Axt im Walde. Die Spaltung kommt von oben. Dort muss sie auch wieder bekämpft werden.
03.12.2018 - 14:24 Uhr
Zitat von FCB-MICHO-ZE
Der Auftritt ist jetzt drei Tage her und wie die meisten hier, habe ich die Reaktionen sehr, sehr genau verfolgt. Zwei Dinge sind mir aufgefallen:
(... Zuspruch...)
Der zweite Punkt der mir auffiel, ist die Gegenseite. In den drei Tagen seit der Rede, habe ich praktisch nicht einen einzigen Beitrag hier gesehen, der auch nur eines der Argumente entkräftet. Da wird höchstens versucht einzelne Punkte zu relativieren. Ansonsten findet eine inhaltliche Auseinandersetzung überhaupt nicht statt. Es wird lediglich die Form bemängelt, was schon grotesk ist, ist Hoeneß doch der Meister der Polemik (mir müssten seine Befürworter dann auch mal erklären, warum sie höhere Maßstäbe an einen ungeübten Redner aus der Wallachei anlegen, als am Chef des mitgliederstärksten Sportvereins der Welt) und wurde lediglich mit den eigenen Waffen geschlagen.
Nebenbei wird hier dann noch oft und gerne behauptet, es wäre gelogen worden. Wo kann aber keiner sagen.
Der Auftritt ist jetzt drei Tage her und wie die meisten hier, habe ich die Reaktionen sehr, sehr genau verfolgt. Zwei Dinge sind mir aufgefallen:
(... Zuspruch...)
Der zweite Punkt der mir auffiel, ist die Gegenseite. In den drei Tagen seit der Rede, habe ich praktisch nicht einen einzigen Beitrag hier gesehen, der auch nur eines der Argumente entkräftet. Da wird höchstens versucht einzelne Punkte zu relativieren. Ansonsten findet eine inhaltliche Auseinandersetzung überhaupt nicht statt. Es wird lediglich die Form bemängelt, was schon grotesk ist, ist Hoeneß doch der Meister der Polemik (mir müssten seine Befürworter dann auch mal erklären, warum sie höhere Maßstäbe an einen ungeübten Redner aus der Wallachei anlegen, als am Chef des mitgliederstärksten Sportvereins der Welt) und wurde lediglich mit den eigenen Waffen geschlagen.
Nebenbei wird hier dann noch oft und gerne behauptet, es wäre gelogen worden. Wo kann aber keiner sagen.
Ich als leidenschaftlicher Debattierer der Impfgegnerschaft und Globulisten kenne diesen Stil nur allzugut. Letztlich ist es ein festhalten an "emotionalen" Wahrheiten, statt sich auf der Faktenebene damit auseinanderzusetzen. Da ist man halt schnell bei Relativierung durch "Whataboutism" und persönliche Attacken, oder es werden Nebenschauplätze (Kritik des "wie") eröffnet statt die Fakten zu kommentieren.
Letztlich muss ich aber manchen rechtgeben: Letztlich gab es Kritik, die auf der Faktenebene nachvollziehbar war (Stand in der Tabelle, Kovac statt X, Brazzo nach 12 Monaten, Umbruch verpasst, Qatar), es gab aber auch Kritik, die nicht belegbar ist, z.B. die Nepotismusanschuldigungen, Würstegate. Und es gab Kritik, die Teils auf reinen Medienaussagen ohne direkte Quelle via UH basierte (Dreesen vs. Breitner).
Da wurde einiges mit reingemischt, was man zumindest auch klarer bezüglich der Un/Sicherheit der Quellen hätte benennen können, statt es als "Fakten" zu verkaufen. Das greift die Gegenseite, so mein Eindruck, eben nun als "Lügen" auf.
Jo, da bleibt nur festzuhalten, dass Becks hier komplett ins Schwarze getroffen hat. Und zwar so sehr, dass die Seite Hoeneß sich nicht mal mehr die Mühe macht so zu tun, als ginge es um irgendwas anderes, als Hoeneß selbst. Ich meine, wie kann man den Mann noch verteidigen? Dessen Hauptargument gegen Becks ist es, dass dieser einen Laptop besitzt und gar so dreist war, sich auf eine Rede auch noch vorzubereiten. Das wiederum sagt mehr über die fehlende Professionalität von Hoeneß, als über Becks aus. Etwas mehr Vorbereitung hätte uns bei der PK damals sicherlich gut getan.
Hoeneß ist am Ende. Das konnte jeder sehen, der den man nicht als quasi gottgleich verehrt. Wie lange dieses Ende sich hinziehen wird, keine Ahnung. Aber die inhaltliche Auseinandersetzung hat er spektakulär verloren.
Hoeneß ist am Ende. Das konnte jeder sehen, der den man nicht als quasi gottgleich verehrt. Wie lange dieses Ende sich hinziehen wird, keine Ahnung. Aber die inhaltliche Auseinandersetzung hat er spektakulär verloren.
Ich musste schmunzeln als Hoeneß gesagt hat "das ist so nicht mehr MEIN Bayern München". Er hatte es wahrscheinlich anders gemeint als er es gesagt hat, aber boy oh boy, das kann man auch sehr falsch verstehen.
03.12.2018 - 14:29 Uhr
Zitat von DocRock089
Ich als leidenschaftlicher Debattierer der Impfgegnerschaft und Globulisten kenne diesen Stil nur allzugut. Letztlich ist es ein festhalten an "emotionalen" Wahrheiten, statt sich auf der Faktenebene damit auseinanderzusetzen. Da ist man halt schnell bei Relativierung durch "Whataboutism" und persönliche Attacken, oder es werden Nebenschauplätze (Kritik des "wie") eröffnet statt die Fakten zu kommentieren.
Letztlich muss ich aber manchen rechtgeben: Letztlich gab es Kritik, die auf der Faktenebene nachvollziehbar war (Stand in der Tabelle, Kovac statt X, Brazzo nach 12 Monaten, Umbruch verpasst, Qatar), es gab aber auch Kritik, die nicht belegbar ist, z.B. die Nepotismusanschuldigungen, Würstegate. Und es gab Kritik, die Teils auf reinen Medienaussagen ohne direkte Quelle via UH basierte (Dreesen vs. Breitner).
Da wurde einiges mit reingemischt, was man zumindest auch klarer bezüglich der Un/Sicherheit der Quellen hätte benennen können, statt es als "Fakten" zu verkaufen. Das greift die Gegenseite, so mein Eindruck, eben nun als "Lügen" auf.
Ich musste schmunzeln als Hoeneß gesagt hat "das ist so nicht mehr MEIN Bayern München". Er hatte es wahrscheinlich anders gemeint als er es gesagt hat, aber boy oh boy, das kann man auch sehr falsch verstehen.
Zitat von FCB-MICHO-ZE
Der Auftritt ist jetzt drei Tage her und wie die meisten hier, habe ich die Reaktionen sehr, sehr genau verfolgt. Zwei Dinge sind mir aufgefallen:
(... Zuspruch...)
Der zweite Punkt der mir auffiel, ist die Gegenseite. In den drei Tagen seit der Rede, habe ich praktisch nicht einen einzigen Beitrag hier gesehen, der auch nur eines der Argumente entkräftet. Da wird höchstens versucht einzelne Punkte zu relativieren. Ansonsten findet eine inhaltliche Auseinandersetzung überhaupt nicht statt. Es wird lediglich die Form bemängelt, was schon grotesk ist, ist Hoeneß doch der Meister der Polemik (mir müssten seine Befürworter dann auch mal erklären, warum sie höhere Maßstäbe an einen ungeübten Redner aus der Wallachei anlegen, als am Chef des mitgliederstärksten Sportvereins der Welt) und wurde lediglich mit den eigenen Waffen geschlagen.
Nebenbei wird hier dann noch oft und gerne behauptet, es wäre gelogen worden. Wo kann aber keiner sagen.
Der Auftritt ist jetzt drei Tage her und wie die meisten hier, habe ich die Reaktionen sehr, sehr genau verfolgt. Zwei Dinge sind mir aufgefallen:
(... Zuspruch...)
Der zweite Punkt der mir auffiel, ist die Gegenseite. In den drei Tagen seit der Rede, habe ich praktisch nicht einen einzigen Beitrag hier gesehen, der auch nur eines der Argumente entkräftet. Da wird höchstens versucht einzelne Punkte zu relativieren. Ansonsten findet eine inhaltliche Auseinandersetzung überhaupt nicht statt. Es wird lediglich die Form bemängelt, was schon grotesk ist, ist Hoeneß doch der Meister der Polemik (mir müssten seine Befürworter dann auch mal erklären, warum sie höhere Maßstäbe an einen ungeübten Redner aus der Wallachei anlegen, als am Chef des mitgliederstärksten Sportvereins der Welt) und wurde lediglich mit den eigenen Waffen geschlagen.
Nebenbei wird hier dann noch oft und gerne behauptet, es wäre gelogen worden. Wo kann aber keiner sagen.
Ich als leidenschaftlicher Debattierer der Impfgegnerschaft und Globulisten kenne diesen Stil nur allzugut. Letztlich ist es ein festhalten an "emotionalen" Wahrheiten, statt sich auf der Faktenebene damit auseinanderzusetzen. Da ist man halt schnell bei Relativierung durch "Whataboutism" und persönliche Attacken, oder es werden Nebenschauplätze (Kritik des "wie") eröffnet statt die Fakten zu kommentieren.
Letztlich muss ich aber manchen rechtgeben: Letztlich gab es Kritik, die auf der Faktenebene nachvollziehbar war (Stand in der Tabelle, Kovac statt X, Brazzo nach 12 Monaten, Umbruch verpasst, Qatar), es gab aber auch Kritik, die nicht belegbar ist, z.B. die Nepotismusanschuldigungen, Würstegate. Und es gab Kritik, die Teils auf reinen Medienaussagen ohne direkte Quelle via UH basierte (Dreesen vs. Breitner).
Da wurde einiges mit reingemischt, was man zumindest auch klarer bezüglich der Un/Sicherheit der Quellen hätte benennen können, statt es als "Fakten" zu verkaufen. Das greift die Gegenseite, so mein Eindruck, eben nun als "Lügen" auf.
Jo, da bleibt nur festzuhalten, dass Becks hier komplett ins Schwarze getroffen hat. Und zwar so sehr, dass die Seite Hoeneß sich nicht mal mehr die Mühe macht so zu tun, als ginge es um irgendwas anderes, als Hoeneß selbst. Ich meine, wie kann man den Mann noch verteidigen? Dessen Hauptargument gegen Becks ist es, dass dieser einen Laptop besitzt und gar so dreist war, sich auf eine Rede auch noch vorzubereiten. Das wiederum sagt mehr über die fehlende Professionalität von Hoeneß, als über Becks aus. Etwas mehr Vorbereitung hätte uns bei der PK damals sicherlich gut getan.
Hoeneß ist am Ende. Das konnte jeder sehen, der den man nicht als quasi gottgleich verehrt. Wie lange dieses Ende sich hinziehen wird, keine Ahnung. Aber die inhaltliche Auseinandersetzung hat er spektakulär verloren.
Hoeneß ist am Ende. Das konnte jeder sehen, der den man nicht als quasi gottgleich verehrt. Wie lange dieses Ende sich hinziehen wird, keine Ahnung. Aber die inhaltliche Auseinandersetzung hat er spektakulär verloren.
Ich musste schmunzeln als Hoeneß gesagt hat "das ist so nicht mehr MEIN Bayern München". Er hatte es wahrscheinlich anders gemeint als er es gesagt hat, aber boy oh boy, das kann man auch sehr falsch verstehen.
Wobei er ja die Anschuldigungen, die auf Medienberichten etc. basierten, sogar als solche kenntlich machte und es ja immer klar war, was wie gemeint war. Ich sehe da kaum Anlass zur Kritik an dieser Rede. Die war dem Anlass angemessen und traf inhaltlich ins Schwarze. Etwas Polemik und Hyperbel ist drin, das sieht jeder ein, aber man darf nie den kontext der Rede vergessen. Und wie du schon sagtest, die fast gänzliche Fokussierung auf Form über Inhalt ist extrem entlarvend. Wer gute Gegenargumente hat, bringt die normalerweise auch. Wenn diese nicht kommen, kann man sich dann denken wieso.
Der Kampf gegen Impfgegner und Globulisten ehrt dich übrigens. Ich befürchte aber, den solltest du einstellen. Je mehr man mit solchen Menschen redet, desto mehr verfestigt sich deren Ideologie. Aber wir weichen vom Thema ab (oder auch nicht).
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