Lammert-Gehälter sind maßlos
23.12.2007 - 11:44 Uhr
23.12.2007 - 19:54 Uhr
Zitat von Arnoldo:
Zitat von WerderRaute:
Zitat von Arnoldo:
zeig mir doch bitte einen anderen wirtschaftszweig, in dem ein solche hoher cash-flow pro arbeitnehmer erwirtschaftet wird, und ich stimme dir zu :rolleyes
weißt du denn wie hoch der cash flow eines Clubs ist?
Aber wir sollten lieber nicht mit vollkommen irrelevanten Kennzahlen argumentieren, das wird nämlich zu wahnwitzigen Ergebnissen führen...
man muss kein besonders großes insiderwissen haben, um ahnen zu können, dass bei fussballclubs 11 junge männer mit schienbeinschonern einen umsatz erwirtschaften, bei dem so manch "normales" mittelständische unternehmen schon überlegen würde, die produktion nach thailand zu verlagern.
1. cash flow hat etwas mit Mittelzu- und(!) abfluß zu tun, es gibt auch Clubs mit zeitweise negativem cash flow!
2. zu einem Club gehören auch nicht nur 11 Spieler sondern auch die Buchhaltung, management, Greenkeeper und und und, wie bei jedem anderen Betrieb dazu. Eine Kassiererin bei Aldi hätte sonst schon einen höheren...
Also Tünnef
Zitat von WerderRaute:
Zitat von Arnoldo:
zeig mir doch bitte einen anderen wirtschaftszweig, in dem ein solche hoher cash-flow pro arbeitnehmer erwirtschaftet wird, und ich stimme dir zu :rolleyes
weißt du denn wie hoch der cash flow eines Clubs ist?
Aber wir sollten lieber nicht mit vollkommen irrelevanten Kennzahlen argumentieren, das wird nämlich zu wahnwitzigen Ergebnissen führen...
man muss kein besonders großes insiderwissen haben, um ahnen zu können, dass bei fussballclubs 11 junge männer mit schienbeinschonern einen umsatz erwirtschaften, bei dem so manch "normales" mittelständische unternehmen schon überlegen würde, die produktion nach thailand zu verlagern.
1. cash flow hat etwas mit Mittelzu- und(!) abfluß zu tun, es gibt auch Clubs mit zeitweise negativem cash flow!
2. zu einem Club gehören auch nicht nur 11 Spieler sondern auch die Buchhaltung, management, Greenkeeper und und und, wie bei jedem anderen Betrieb dazu. Eine Kassiererin bei Aldi hätte sonst schon einen höheren...
Also Tünnef
Dieser Beitrag wurde zuletzt von WerderRaute am 23.12.2007 um 19:55 Uhr bearbeitet
23.12.2007 - 20:12 Uhr
Zitat von Arnoldo:
Zitat von Mothra:
Zitat von Arnoldo:
Zitat von WerderRaute:
Zitat von Arnoldo:
zeig mir doch bitte einen anderen wirtschaftszweig, in dem ein solche hoher cash-flow pro arbeitnehmer erwirtschaftet wird, und ich stimme dir zu :rolleyes
weißt du denn wie hoch der cash flow eines Clubs ist?
Aber wir sollten lieber nicht mit vollkommen irrelevanten Kennzahlen argumentieren, das wird nämlich zu wahnwitzigen Ergebnissen führen...
man muss kein besonders großes insiderwissen haben, um ahnen zu können, dass bei fussballclubs 11 junge männer mit schienbeinschonern einen umsatz erwirtschaften, bei dem so manch "normales" mittelständische unternehmen schon überlegen würde, die produktion nach thailand zu verlagern.
Damit hast du ja recht, aber findest du das auch wirklich gerecht?
ach mit der gerechtigkeit ist das so ne sache...
wo sollte das geld denn sonst hin?
es ist ja schließlich da!
Höhere Steuern für Fussballklubs(Ansatz ist mit Verlust der Gemeinnützigkeit zum. in Dtl. da)...
Das müsste allerdings natürlich generell gelten, sonst hat es keinen Sinn
Zitat von Mothra:
Zitat von Arnoldo:
Zitat von WerderRaute:
Zitat von Arnoldo:
zeig mir doch bitte einen anderen wirtschaftszweig, in dem ein solche hoher cash-flow pro arbeitnehmer erwirtschaftet wird, und ich stimme dir zu :rolleyes
weißt du denn wie hoch der cash flow eines Clubs ist?
Aber wir sollten lieber nicht mit vollkommen irrelevanten Kennzahlen argumentieren, das wird nämlich zu wahnwitzigen Ergebnissen führen...
man muss kein besonders großes insiderwissen haben, um ahnen zu können, dass bei fussballclubs 11 junge männer mit schienbeinschonern einen umsatz erwirtschaften, bei dem so manch "normales" mittelständische unternehmen schon überlegen würde, die produktion nach thailand zu verlagern.
Damit hast du ja recht, aber findest du das auch wirklich gerecht?
ach mit der gerechtigkeit ist das so ne sache...
wo sollte das geld denn sonst hin?
es ist ja schließlich da!
Höhere Steuern für Fussballklubs(Ansatz ist mit Verlust der Gemeinnützigkeit zum. in Dtl. da)...
Das müsste allerdings natürlich generell gelten, sonst hat es keinen Sinn
23.12.2007 - 20:14 Uhr
Politiker sind unterbezahlt. Will keiner hören, ist aber so. Jeder Direktor einer mittleren Sparkasse verdient deutlich mehr als die Bundeskanzlerin. Kann irgendwie nicht sein.
Das heißt aber nicht, dass Fußballer überbezahlt sind. Offensichtlich gibt der Markt die Gehälter her, also passt es.
Das heißt aber nicht, dass Fußballer überbezahlt sind. Offensichtlich gibt der Markt die Gehälter her, also passt es.
23.12.2007 - 20:28 Uhr
Abgesehen davon, dass Politiker solche Aussagen nicht tätigen sollten wenn die politisierten Leute zuhören ist auch klar....für die Mehrheit der Wahlberechtigten wars bestimmt genau richtig..
Aber wenn man genau hinschaut geht kein Geld verloren. Das meiste Geld kommt vom TV- hängen viele Arbeitskräfte dran und von Sponsoren, wie die Telekom, die sich international positionieren MÜSSEN. Kein Spieler wird durch Steuern oder so bezahlt, sondern mit dem Geld was der Fußball im moment wert ist. Und wenn er so profitabel wie jetzt ist soll man dann regelmäßig lieber 30 mio spenenden und jedem nur 5000€ im Monat geben?
Wer Fußballer wird muss fast seine ganze Kindheit damit verbracht haben- jedenfalls die richtig guten..da bleibt auch einiges auf der Strecke...Fußball ist nicht einfach nur gegen den Ball treten und erfordert Talent.ähnlich wie bei Komponisten...... ;)
Aber wenn man genau hinschaut geht kein Geld verloren. Das meiste Geld kommt vom TV- hängen viele Arbeitskräfte dran und von Sponsoren, wie die Telekom, die sich international positionieren MÜSSEN. Kein Spieler wird durch Steuern oder so bezahlt, sondern mit dem Geld was der Fußball im moment wert ist. Und wenn er so profitabel wie jetzt ist soll man dann regelmäßig lieber 30 mio spenenden und jedem nur 5000€ im Monat geben?
Wer Fußballer wird muss fast seine ganze Kindheit damit verbracht haben- jedenfalls die richtig guten..da bleibt auch einiges auf der Strecke...Fußball ist nicht einfach nur gegen den Ball treten und erfordert Talent.ähnlich wie bei Komponisten...... ;)
23.12.2007 - 20:58 Uhr
Zitat von Arnoldo:
ich weiß ja, dass werder probleme im sturm hat. aber das dort schon die buchhalter und greenkeeper die tore schiessen ist mir ebenso neu, wie dass bei aldi jetzt schon die kassiererinnen strategische entscheidungen treffen ;)
welche Probleme im Sturm?
geht es nun um Sport, oder um Wirtschaft?
du kamst doch mit dem Fremdwort cashflow,
den du falsch interpretiert hast, und wenn du meinst das die Fußballer selbst für den Umsatz zuständig sind, bitte, deine Meinung.
Ich sehe da noch viele andere Faktoren ohne die die Umsätze garnicht möglich wären.
Aber ich sehe hier im ganzen fred eigentlich viel zu wenig Substanz, das es sich lohnen würde weiter zu diskutieren.
ich weiß ja, dass werder probleme im sturm hat. aber das dort schon die buchhalter und greenkeeper die tore schiessen ist mir ebenso neu, wie dass bei aldi jetzt schon die kassiererinnen strategische entscheidungen treffen ;)
welche Probleme im Sturm?
geht es nun um Sport, oder um Wirtschaft?
du kamst doch mit dem Fremdwort cashflow,
den du falsch interpretiert hast, und wenn du meinst das die Fußballer selbst für den Umsatz zuständig sind, bitte, deine Meinung.
Ich sehe da noch viele andere Faktoren ohne die die Umsätze garnicht möglich wären.
Aber ich sehe hier im ganzen fred eigentlich viel zu wenig Substanz, das es sich lohnen würde weiter zu diskutieren.
23.12.2007 - 21:39 Uhr
Ich halte die Gehälter von Fussballern mittlerweile auch für ziemlich übertrieben,aber man muss in Deutschland eben mitziehen,damit gute Spieler noch in die Bundesliga kommen,da in den anderen Ländern in Europa die Gehälter ebenso übertrieben sind.
24.12.2007 - 00:04 Uhr
Der Typ hat nen Knall, man kann zwar sagen dass Fußballer zuviel verdienen. Wenn er aber gleichzeitig behauptet Politiker '(also er selbet) verdienen zu wenig macht er sich lächerlich.
Das ist doch heuchlerischer Egoismus, der kriegt selber den Hals nicht voll aber beschwert sich über andere die besser verdienen.
Neid???
Das ist doch heuchlerischer Egoismus, der kriegt selber den Hals nicht voll aber beschwert sich über andere die besser verdienen.
Neid???
24.12.2007 - 01:07 Uhr
Zitat von 1893:
Der Typ hat nen Knall, man kann zwar sagen dass Fußballer zuviel verdienen. Wenn er aber gleichzeitig behauptet Politiker '(also er selbet) verdienen zu wenig macht er sich lächerlich.
Das ist doch heuchlerischer Egoismus, der kriegt selber den Hals nicht voll aber beschwert sich über andere die besser verdienen.
Neid???
Ich weiß nicht. Auf der einen Seite biun ich der festen Überzeugung, dass jeder Eingriff in die Gehaltsstrukturen der Fußballer nur dazu führen kann, dass die Spieler reihenweise ind Ausland ziehen, andererseits zeigt die Gehaltsentwicklung im FUßball doch eigentlich sehr deutlich wie krank unsere Gesellschaft irgendwo ist.
Es ist halt fakt, dass jeder Bundesliga-Profi mehr verdient als ein Abgeordneter und jeder Nationalspieler ein vielfaches dessen nach Hause trägt als ein Minister oder gart der Bundeskanzler. Selbst Konzernchefs verdienen teilweise weniger als Spitzensportler. Außerdem müssen sie erst mal 20-30 Jahre Erfahrung haben und bekommen die Millionen nicht schon mit Anfang 20. Diejenigen die für unser aller Wohlstand irgendwo verantworltich sind verdienen also weniger als jemand der genz gut den Ball treten kann.
Überspitzt gesagt würde also ein junger Superman der die fähigkeiten hätte entweder Fußballprofi, eine Größe in der Wirtschaft oder der beste Bundeskanzler aller Zeiten, der uns alle meilenweit nach vorne bringen würde, Fußballer werden.
Nach der Fußballerkarriere würde er dann wohl in die Wirtschaft gehen und wenn er dann alles erreicht hat, würde er aus Hobby im Rentenalter vielleicht noch mal in die Politik gehen. Es sei denn er will dann einfach nur noch das Leben genießen.
Die Debatte ist zwar totaler Schwachsinn weil man eh nichts dran änern kann ohne das man mehr kaputt macht als man erreicht. Trotzdem zeigt es sehr schön wie die Wertschätzung von uns 1. Weltlern ist. Erst die Sportler, dann die Wirtschaft und irgendwo ganz am Ende die Politik. Dort sitzen dann Lehrer, Beamte oder Gewerksschaftler, die sicherlich etwas auf dem Kasten haben aber im Grundegenommen nur die 3. oder 4. Garnitur der Macher in unserem Land sind. Mich würde echt mal interessieren wer sich so alles als Bundeskanzler oder Minister zur Verfügung stellen würde wenn man dort das verdienen kann was ein Ballack, Kahn, etc. bekommt. Klar, der Aufschrei in der Bevölkerung wäre erst mal enorm, aber ich denke schon, dass Politik dadurch wesentlich besser würde.
Der Typ hat nen Knall, man kann zwar sagen dass Fußballer zuviel verdienen. Wenn er aber gleichzeitig behauptet Politiker '(also er selbet) verdienen zu wenig macht er sich lächerlich.
Das ist doch heuchlerischer Egoismus, der kriegt selber den Hals nicht voll aber beschwert sich über andere die besser verdienen.
Neid???
Ich weiß nicht. Auf der einen Seite biun ich der festen Überzeugung, dass jeder Eingriff in die Gehaltsstrukturen der Fußballer nur dazu führen kann, dass die Spieler reihenweise ind Ausland ziehen, andererseits zeigt die Gehaltsentwicklung im FUßball doch eigentlich sehr deutlich wie krank unsere Gesellschaft irgendwo ist.
Es ist halt fakt, dass jeder Bundesliga-Profi mehr verdient als ein Abgeordneter und jeder Nationalspieler ein vielfaches dessen nach Hause trägt als ein Minister oder gart der Bundeskanzler. Selbst Konzernchefs verdienen teilweise weniger als Spitzensportler. Außerdem müssen sie erst mal 20-30 Jahre Erfahrung haben und bekommen die Millionen nicht schon mit Anfang 20. Diejenigen die für unser aller Wohlstand irgendwo verantworltich sind verdienen also weniger als jemand der genz gut den Ball treten kann.
Überspitzt gesagt würde also ein junger Superman der die fähigkeiten hätte entweder Fußballprofi, eine Größe in der Wirtschaft oder der beste Bundeskanzler aller Zeiten, der uns alle meilenweit nach vorne bringen würde, Fußballer werden.
Nach der Fußballerkarriere würde er dann wohl in die Wirtschaft gehen und wenn er dann alles erreicht hat, würde er aus Hobby im Rentenalter vielleicht noch mal in die Politik gehen. Es sei denn er will dann einfach nur noch das Leben genießen.
Die Debatte ist zwar totaler Schwachsinn weil man eh nichts dran änern kann ohne das man mehr kaputt macht als man erreicht. Trotzdem zeigt es sehr schön wie die Wertschätzung von uns 1. Weltlern ist. Erst die Sportler, dann die Wirtschaft und irgendwo ganz am Ende die Politik. Dort sitzen dann Lehrer, Beamte oder Gewerksschaftler, die sicherlich etwas auf dem Kasten haben aber im Grundegenommen nur die 3. oder 4. Garnitur der Macher in unserem Land sind. Mich würde echt mal interessieren wer sich so alles als Bundeskanzler oder Minister zur Verfügung stellen würde wenn man dort das verdienen kann was ein Ballack, Kahn, etc. bekommt. Klar, der Aufschrei in der Bevölkerung wäre erst mal enorm, aber ich denke schon, dass Politik dadurch wesentlich besser würde.
24.12.2007 - 10:27 Uhr
Ich würde mal sagen nem Bundeskanzler fehlt es an nichts, da braucht man nicht jammern über zu geringe Einkünfte.
Was die Diskussion ansich angeht sage ich nichtmal unbedingt, dass Lammert so unrecht hat. Profifußballer verdienen wahnsinnige Summen.
Jedoch ist sein Grund für die Aussage ne Frechheit, er will selber nur mehr. Sowas darf er vielleicht denken, aber nicht sagen
Was die Diskussion ansich angeht sage ich nichtmal unbedingt, dass Lammert so unrecht hat. Profifußballer verdienen wahnsinnige Summen.
Jedoch ist sein Grund für die Aussage ne Frechheit, er will selber nur mehr. Sowas darf er vielleicht denken, aber nicht sagen
24.12.2007 - 11:00 Uhr
Zitat von 1893:
Ich würde mal sagen nem Bundeskanzler fehlt es an nichts, da braucht man nicht jammern über zu geringe Einkünfte.
Was die Diskussion ansich angeht sage ich nichtmal unbedingt, dass Lammert so unrecht hat. Profifußballer verdienen wahnsinnige Summen.
Jedoch ist sein Grund für die Aussage ne Frechheit, er will selber nur mehr. Sowas darf er vielleicht denken, aber nicht sagen
Irgendwo kriegt halt jeder in der freien Wirtschaft dass was er verdient. Auch Fußballer verdienen ja nur deshalb so viel weil sie ihr Geld ja auch irgendwo wieder einspielen und wir alle diese Gehälter mit unseren Tickets, den Fan-Artikeln oder simples Sportschau gucken irgendwie finanzieren.
Es regt sich ja auch kaum einer darüber auf, wenn die Öffentliche Rechntlichen mal eben wieder eine neue Rekordsumme für die TV-Rechte zahlen. Wenn Politiker ihre Diäten erhöhen geht aber gleich ein Aufschrei durch Deutschland. Eigentlich ist das aber kein Unterschied. Sowohl die ÖR zahlen wir über unsere Gebühren, als auch die Politiker durch unsere Steuern. Der einzige formelle Unterschied ist der, dass die ÖR Sender eine Leistung am Markt zu Marktpreisen einkaufen während die Politiker ihre Gehälter selbst festsetzen müssen. Ich schreibe mit absicht müssen und nicht dürfen. Während jeder Fußballprofi oder auch leitender angestellter in der Wirtschaft im stillen Kämmerlein seinen Verdienst für die nächsten Jahre aushandelt, findet dies bei unseren Politiker im Fokus der Öffentlichkeit statt. Wenn Klose zum Uli geht und sagt dass er ab nächster Saison 35 % mehr verdienen will danbn schluckt der Uli einmal kräftig und denkt sich vielleicht auch seinen Teil. Trotzdem einigt man sich dann irgendwo bei 25% und der Drops ist gelutscht. Wenn die Politiker ihre Diäten aber nur um 3% erhöhen wollen ist die gesamte Nation erzürnt.
Mag ja sein dass es der guten Frau Merkel nicht schlecht geht, trotzdem geht es jedem CEO eines DAX Unternehmens um ein vielfaches besser und selbst so mancher Ballakrobat verdient in 10 Jahren mehr als Frau Merkel in ihrem genzen Leben. Es geht also nicht darum dass Frau Merkel nicht jammern muss. Es geht einfach darum, dass wir bei vergelichbaren Gehältern vielleicht keine Physikerin hätten die unser Land sanieren soll, sondern wahrscheinlich einen Vollprofi auf dem Gebiet der genug Ahnung von Ökonomie hat um beurteilen zu können was er da gerade tut und sich nicht auf Lobby-mäßige Berater verlassen muss.
Wenn man im Fußball die Gehälter ähnlich festschreiben würde wie im Bundestag, dann hätten wir wohl den ein oder anderen Star weniger in der Liga. Wer würde denn dann noch Profi werden wollen? 8 jahre vielleicht 60.000 € Brutto verdienen und dann probleme zu haben in einem normalen Job fuß zu fassen. Genau das Problem hat aber auch ein Abgeordneter der 2 Legislaturperioden im Bundestag war...
Ich würde mal sagen nem Bundeskanzler fehlt es an nichts, da braucht man nicht jammern über zu geringe Einkünfte.
Was die Diskussion ansich angeht sage ich nichtmal unbedingt, dass Lammert so unrecht hat. Profifußballer verdienen wahnsinnige Summen.
Jedoch ist sein Grund für die Aussage ne Frechheit, er will selber nur mehr. Sowas darf er vielleicht denken, aber nicht sagen
Irgendwo kriegt halt jeder in der freien Wirtschaft dass was er verdient. Auch Fußballer verdienen ja nur deshalb so viel weil sie ihr Geld ja auch irgendwo wieder einspielen und wir alle diese Gehälter mit unseren Tickets, den Fan-Artikeln oder simples Sportschau gucken irgendwie finanzieren.
Es regt sich ja auch kaum einer darüber auf, wenn die Öffentliche Rechntlichen mal eben wieder eine neue Rekordsumme für die TV-Rechte zahlen. Wenn Politiker ihre Diäten erhöhen geht aber gleich ein Aufschrei durch Deutschland. Eigentlich ist das aber kein Unterschied. Sowohl die ÖR zahlen wir über unsere Gebühren, als auch die Politiker durch unsere Steuern. Der einzige formelle Unterschied ist der, dass die ÖR Sender eine Leistung am Markt zu Marktpreisen einkaufen während die Politiker ihre Gehälter selbst festsetzen müssen. Ich schreibe mit absicht müssen und nicht dürfen. Während jeder Fußballprofi oder auch leitender angestellter in der Wirtschaft im stillen Kämmerlein seinen Verdienst für die nächsten Jahre aushandelt, findet dies bei unseren Politiker im Fokus der Öffentlichkeit statt. Wenn Klose zum Uli geht und sagt dass er ab nächster Saison 35 % mehr verdienen will danbn schluckt der Uli einmal kräftig und denkt sich vielleicht auch seinen Teil. Trotzdem einigt man sich dann irgendwo bei 25% und der Drops ist gelutscht. Wenn die Politiker ihre Diäten aber nur um 3% erhöhen wollen ist die gesamte Nation erzürnt.
Mag ja sein dass es der guten Frau Merkel nicht schlecht geht, trotzdem geht es jedem CEO eines DAX Unternehmens um ein vielfaches besser und selbst so mancher Ballakrobat verdient in 10 Jahren mehr als Frau Merkel in ihrem genzen Leben. Es geht also nicht darum dass Frau Merkel nicht jammern muss. Es geht einfach darum, dass wir bei vergelichbaren Gehältern vielleicht keine Physikerin hätten die unser Land sanieren soll, sondern wahrscheinlich einen Vollprofi auf dem Gebiet der genug Ahnung von Ökonomie hat um beurteilen zu können was er da gerade tut und sich nicht auf Lobby-mäßige Berater verlassen muss.
Wenn man im Fußball die Gehälter ähnlich festschreiben würde wie im Bundestag, dann hätten wir wohl den ein oder anderen Star weniger in der Liga. Wer würde denn dann noch Profi werden wollen? 8 jahre vielleicht 60.000 € Brutto verdienen und dann probleme zu haben in einem normalen Job fuß zu fassen. Genau das Problem hat aber auch ein Abgeordneter der 2 Legislaturperioden im Bundestag war...
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