Manuel Baum [ehemaliger Cheftrainer]
14.12.2016 - 22:32 Uhr
10.04.2017 - 20:08 Uhr
Zitat von weasler
Würde Veh zwar auch für eine gute Zwischenlösung halten, warum er aber den Verein und vor allem die Mannschaft so gut kennen soll, erschließt sich mir nicht. Klar hat er viel Zeit bei uns verbracht, damals waren die handelnden Personen aber noch andere. Außer Leitner (?) hat er zudem vmtl. auch mit keinem Spieler zusammengearbeitet. Zumindest fällt mir keiner ein..
Würde Veh zwar auch für eine gute Zwischenlösung halten, warum er aber den Verein und vor allem die Mannschaft so gut kennen soll, erschließt sich mir nicht. Klar hat er viel Zeit bei uns verbracht, damals waren die handelnden Personen aber noch andere. Außer Leitner (?) hat er zudem vmtl. auch mit keinem Spieler zusammengearbeitet. Zumindest fällt mir keiner ein..
In der aktuellen Situation kurz vor Torschluss spielt es m.E. keine große Rolle, dass er die Spieler nicht perfekt kennt. Jetzt geht es nicht mehr um Beine oder Taktik. Er muss die Köpfe und Herzen der Spieler erreichen. Der Armin strahlt so viel Selbstvertrauen, Optimismus und Lockerheit aus, dass er in der Lage ist, diese Eigenschaften den Spielern einzupflanzen. Im übrigen weiß ich, dass er als "Berufs-Augsburger" kaum ein FCA-Spiel verpasst hat. Er kennt die Spielweise der Mannschaft und die Stärken und Schwächen der Spieler besser, als wir alle denken.
Der FCA wäre für ihn ein Glücksfall, weil er somit seinen Job in der Nähe seiner Familie und unweit von seinem Wohnort ausüben könnte. Bei jeder Auswärtsstation, außer vielleicht in Stuttgart, hatte er früher (Rostock) oder später (Stuttgart) Heimweh.
Hoffentlich klappt's. Dann sage ich "Welcome back, Armin".
10.04.2017 - 20:31 Uhr
Was wollt ihr denn ausgerechnet mit Veh? Ich verstehe ja den Lokalpatriotismus, aber außer der Tatsache, dass er aus Augsburg stammt, spricht meines Erachtens nichts für ihn. Seine letzten beiden Engagements waren unter aller Kanone. Und was er am Allerwenigsten kann und nie konnte, ist eine Defensive stabilisieren. Vehs Stärken liegen wenn überhaupt im Offensivspiel, Gegentore haben seine Mannschaften fast ausnahmslos massig geschluckt. Er ist fast immer aus dem Grund entlassen wurden, dass die Grundordnung in der Defensive katastrophal war. Genau das, was Augsburg momentan schon abgeht.
10.04.2017 - 22:27 Uhr
Komisch gerade du warst doch ein Freund Baums. Nunja einen Typen wie dich möchte ich nicht als Freund haben.
Gefühlt sind wir ja bei den Fans eh schon abgestiegen obwohl noch garnichts entschieden ist.
Gegen Köln gewinnen wir. Mit Baum und wenn es ein anderer ist wird er genauso bedingungslos unterstützt!!!
Gefühlt sind wir ja bei den Fans eh schon abgestiegen obwohl noch garnichts entschieden ist.
Gegen Köln gewinnen wir. Mit Baum und wenn es ein anderer ist wird er genauso bedingungslos unterstützt!!!
10.04.2017 - 23:16 Uhr
Reuter sagte er gehe davon aus, dass Baum gegen Köln Trainer sein wird. Damit spricht er aber weder im Namen des ganzen Vereins noch für Baum selbst. Er könnte also von den anderen Entscheidungsträgern überstimmt werden oder Baum könnte von sich aus den Schlusstrich ziehen. Letzeres kann ich mir -so ratlos und gefrustet Baum auch wirken mag- nur vorstellen, wenn er wieder seine alte Position als NLZ-Chef einnehmen darf. Seine Cheftrainerkarriere dürfte damit nämlich vorbei sein, wenn er von sich aus eingesteht überfordert zu sein, nachdem er bei Haching auch schon recht zügig gescheitert ist. Als Leiter des NLZ hat er gute Resultate vorzuweisen. Dort war er aber auch nicht Trainer einer Mannschaft. Das Handtuch wird er also nur mit einer weiteren beruflichen Perspektive schmeisen.
Schon aufgrund seiner dramatischen persönlichen Situation ist es fraglich, ob Baum der Mannschaft Selbstvertrauen geben und die vielbeschworene Ruhe austrahlen kann.
Desweiteren ist es m. Mn. der falsche Ansatz die "einfache Fehler" penetrant immer wieder aufzuarbeiten, sei es durch Einzelgespräche oder anderweitig. Wenn du nicht mal das Einfachste auf die Reihe kriegst, führt eine Auseinandersetzung mit diesen Fehlern doch nur zu einer weitergehenden Verunsicherung. Den Kopf kriegt man so bestimmt nicht frei. Im Fußball kommt es auf die Automatismen an, die alle Spieler eigentlich intus haben. Wer nachdenkt verliert. Man sollte sich also lieber auf die einfachen Dinge (im Positiven) besinnen anstatt diese in Frage zu stellen.
Habe grade im Blickpunkt Sport noch ein Interview mit Altintop gesehen, das tief blicken ließ.
Ich kann mich nicht ehrlich gesagt nicht mehr ganz genau erinnern, aber zunächst wurde er gefragt wieso es insbesonders bei Standards bestimmte Muster gibt, die sich immer wieder wiederholen. Darauf hat er im Prinzip geantwortet, dass das immer wieder Ansprechen vielleicht zu der Wiederholung führen könnte.
Dann hat er noch gesagt, dass der Trainer mit der Mannschaft über alle Details und alle Möglichkeiten spricht, die Entscheidung aber letztendlich doch auf dem Platz fällt. Vielleicht hat ja jemand einen Link.
Dazu kommen noch die Aussagen von Verhaegh und Baier, der sich nicht zur Trainerfrage äußern mochte (oder sich nicht für ihn aussprechen wollte), dass das Selbstvertrauen fehlt.
Baum mag taktisch was drauf haben oder nicht. Das wird keiner hier wirklich beantworten können. Immerhin ist er kein Dogmatiker, wie ich Anfangs befürchtet habe. Eher kann man ihm zu viel Flexibilität vorwerfen, weil keine klaren Grundsätze über mehrer Spiele zu erkennen waren.
In der aktuellen Situation ist er jedenfalls für mich aus o. g. Gründen der falsche Mann.
Schon aufgrund seiner dramatischen persönlichen Situation ist es fraglich, ob Baum der Mannschaft Selbstvertrauen geben und die vielbeschworene Ruhe austrahlen kann.
Desweiteren ist es m. Mn. der falsche Ansatz die "einfache Fehler" penetrant immer wieder aufzuarbeiten, sei es durch Einzelgespräche oder anderweitig. Wenn du nicht mal das Einfachste auf die Reihe kriegst, führt eine Auseinandersetzung mit diesen Fehlern doch nur zu einer weitergehenden Verunsicherung. Den Kopf kriegt man so bestimmt nicht frei. Im Fußball kommt es auf die Automatismen an, die alle Spieler eigentlich intus haben. Wer nachdenkt verliert. Man sollte sich also lieber auf die einfachen Dinge (im Positiven) besinnen anstatt diese in Frage zu stellen.
Habe grade im Blickpunkt Sport noch ein Interview mit Altintop gesehen, das tief blicken ließ.
Ich kann mich nicht ehrlich gesagt nicht mehr ganz genau erinnern, aber zunächst wurde er gefragt wieso es insbesonders bei Standards bestimmte Muster gibt, die sich immer wieder wiederholen. Darauf hat er im Prinzip geantwortet, dass das immer wieder Ansprechen vielleicht zu der Wiederholung führen könnte.
Dann hat er noch gesagt, dass der Trainer mit der Mannschaft über alle Details und alle Möglichkeiten spricht, die Entscheidung aber letztendlich doch auf dem Platz fällt. Vielleicht hat ja jemand einen Link.
Dazu kommen noch die Aussagen von Verhaegh und Baier, der sich nicht zur Trainerfrage äußern mochte (oder sich nicht für ihn aussprechen wollte), dass das Selbstvertrauen fehlt.
Baum mag taktisch was drauf haben oder nicht. Das wird keiner hier wirklich beantworten können. Immerhin ist er kein Dogmatiker, wie ich Anfangs befürchtet habe. Eher kann man ihm zu viel Flexibilität vorwerfen, weil keine klaren Grundsätze über mehrer Spiele zu erkennen waren.
In der aktuellen Situation ist er jedenfalls für mich aus o. g. Gründen der falsche Mann.
11.04.2017 - 07:42 Uhr
Guten Morgen !
So wie es jetzt aussieht hat sich der FCA gestern aber wirklich den "worst case" eingehandelt.
Man verhandelt offenbar stundenlang über den Trainer (einschließlich der üblichen nicht autorisierten Meldungen über mögliche Nachfolger), zählt damit den Trainer richtig an, nur um dann vorerst nichts zu tun.
???
Schlimmer gehts nimmer. Das hat dann auch nix mehr mit "Professionalität" im weiteren Sinne zu tun sondern wäre in Abwandlung einer ganz früher mal im TV zu sehenden Serie aus Bayern ein richtiger "Tragödienstadl".
Entweder man diskutiert kurz (und am besten natürlich nicht halböffentlich, so dass es jeder Interessierte weiß) über den Trainer und steht dann zu ihm oder man diskutiert relativ öffentlich über den Trainer und präsentiert dann sehr zeitnah eine Ersatzlösung. Aber jedem Journalisten/Fan stecken, dass es grade im AR heiß hergeht über die Frage, ob Baum noch Trainer bleiben kann, womit man signalisiert, dass mindestens Teile der Verantwortlichen nicht mehr hinter ihm stehen, um dann zurückzuzucken, ist unprofessionell und beschädigt vor allem Baum.
Es kann natürlich auch sein, dass man keinen adäquaten Nachfolger auf die Schnelle präsentieren konnte- in jedem Fall ein (nicht nur PR-) Desaster - und auch dieses bringt Unruhe in den Verein und die Mannschaft.
Es ist doch im Prinzip ganz einfach. Die Mannschaft kannst Du nicht mehr verändern. Baum hat auch da seinen Stamm gefunden, den er spielen lässt und andere Spieler, die nicht eingesetzt werden (hat jeder Trainer, ist also normal). Diese Stammelf (die ja aus mehr als 11 Mann besteht), lässt Baum nun schon seit Wochen umeinander rotieren. Mal kommt der Spieler x auf RA, mal y, mal z, dann wieder x, dann verzichtet Baum ganz auf die Außenbahn, dann kommt wieder z usw. Leider ist das Ergebnis immer in etwa gleich. Es gibt schlechte und es gibt noch schlechtere Spiele. Das liegt nicht daran, dass Baum nicht alles mögliche probieren würde (vielleicht probiert er sogar zu viel) aber er kann ja auch nach einem schlimmen Spiel nicht einfach alles so lassen wie es ist. Also rotiert er, ändert die Taktik, ändert vielleicht auch díe Ansprache, setzt neue Leute ein- aber nichts hilft und der Verein befindet sich sechs Spieltage vor Schluss klar im Taumel Richtung 2. Liga.
Wenn das Spiel in Berlin das Ergebnis wochenlanger Lippenbekenntnisse ("Wir haben die Qualität im Kader" "Wir wissen um es was es geht." "Wir haben die Fehler sorgfältig analysiert." "Wir haben schon viele ähnliche Situationen gemeistert!" "Wir bewahren die Ruhe!") war, dann kann ich nur schreiben "Prost Mahlzeit!"
Das was da in Berlin abgeliefert wurde, war von unserer Seite an Harmlosigkeit kaum zu überbieten und ich würde wetten, dass die Hertha schon lange keinen so entspannten Nachmittag mehr im Stadion verbracht hat.
Die Sueddeutsche Zeitung hat es in ihrem Bericht in der der Printausgabe mMn sehr schön auf den Punkt gebracht: "Elf Fremde in Berlin" ist der Artikel überschrieben. Das erste Gegentor wird wie folgt beschrieben:" Sie waren alle da, im eigenen Strafraum, immerhin....Sie standen also alle dort...um zu verteidigen. Doch sie standen alle falsch...Die Augsburger sie sahen sich an wie elf Fremde, die jemand dazu gezwungen hat, gemeinsam Fußball zu spielen."
Und weiter: "Die Augsburger verweigerten nahezu jede Bereitschaft, Zweikämpfe zu gewinnen.". Wie wahr.
Zum Angriffsspiel: Das System, eine Art 4-1-4-1 sah oft aus wie ein Kreis mit einem Punkt in der Mitte, eine Formation, die man sonst nur von Dehnübungen vor dem Spiel kennt. Der einsame Mann im Zentrum war ...Koo."
Und wenn man diese Analyse in etwa teilt und noch hinzudenkt, dass die Spiele davor auch ähnlich grausam anzuschauen waren, dann kann doch niemand sagen, dass der Trainer die Mannschaft mit seinen Ideen, die er sicher hat, noch erreicht., dass er seine Ideen vermitteln kann, dass ihn die Mannschaft auch ernst nimmt und folgt. Wenn so etwas MAL eintritt, dann kann das auch andere Hintergründe haben aber wenn sowas gehäuft auftritt, dann eher nicht.
Natürlich ist der Kader schlecht zusammengesetzt (ich wäre ja der letzte, der das bestreitet) aber mindestens die Defensive hat in der aktuellen Zusammensetzung schon zig Spiele gehabt, in der sie ihre Stabilität bewiesen hat- nun ist sie komplett verloren gegangen- da kann irgendetwas nicht stimmen.
Dann kann man sich doch nicht hinstellen und die gleichen Sprüchlein noch einmal aufsagen, die schon vor den Spielen zuvor keinerlei Wirkung oder Konsequenz gehabt haben. ich fasse das einfach nicht. Das ist keine Treue oder gar eine Strategie, das ist, vor allem von einer Person, die ja ganz offenbar in den Aufsichtsgremien als Hauptfürsprecher für Baum gilt, nix anderes als Sturheit und Realitätsverweigerung (und die hat Reuter, tut mir leid, auch in der Winterpause an den Tag gelegt als er sich geweigert hat, den Kader da zu verstärken, wo er bis heute Löcher hat).
In dieser Situation nicht zu handeln, ist für meinen Geschmack schlicht und ergreifend unprofessionell. Nicht zu handeln und trotzdem halböffentlich darüber zu diskutieren ist amateurhaft und hochgradig schädlich (und ein Zeichen dafür, dass offenbar nicht nur der Trainer mit der Lage überfordert ist).
Natürlich ist es richtig, dass kein Trainer der Welt, sechs Spieltage vor Schluss garantieren kann, die Mannschaft in Liga 1 zu halten. Kein Trainer der Welt kann in der Kürze der Zeit das Training nochmal ganz neu anlegen und neue Spielzüge en masse einüben. Aber er kann versuchen, der Mannschaft den Glauben an bestimmte Automatismen wiederzugeben, er kann versuchen, punktuell personell andere Entscheidungen zu treffen, er kann auf der psychologischen Ebene wirken.
Selbst die Mehrzahl derjenigen, die hier (ehrenwert aber aus meiner Sicht auch fahrlässig) an Baum festhalten wollen, wollen das doch gar nicht, weil sie immer noch glauben, dass Baum der richtige Mann für die Situation wäre sondern weil sie zur Not auch mit Baum in Liga 2 gehen würden und darauf hoffen, dass es da einen personellen Neuanfang geben würde. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es sehr viele Teilnehmer gibt, die davon überzeugt sind, mit Baum noch die Klasse zu halten- welche Argumente hätten die denn auch?
Sollte sich Reuter, so wie es kolportiert wird (da muss man schon etwas vorsichtig sein) tatsächlich einer Entlassung von Baum erfolgreich entgegengestemmt haben, dann hat er hoffentlich für den Fall des Abstiegs, die ich persönlich dann für extrem groß halte, die Größe, sich aus dem Verein zurückzuziehen und kommt dann nicht mit seinem Sprüchlein von wegen "Wir sind so klein unser Herz ist rein und natürlich mussten wir immer damit rechnen, dass der FCA auch mal wieder absteigt!" um die Ecke um sich selber aus der Schusslinie zu bringen. Ich erwarte dann auch persönliche Konsequenzen von ihm.
Ja, der FCA kann, wegen unglücklicher Umstände leider immer mal absteigen- aber in dieser Saison wäre er nicht unglücklich abgestiegen sondern meiner festen Überzeugung nach durch schwere Versäumnisse abgestiegen worden!
So wie es jetzt aussieht hat sich der FCA gestern aber wirklich den "worst case" eingehandelt.
Man verhandelt offenbar stundenlang über den Trainer (einschließlich der üblichen nicht autorisierten Meldungen über mögliche Nachfolger), zählt damit den Trainer richtig an, nur um dann vorerst nichts zu tun.
??? Schlimmer gehts nimmer. Das hat dann auch nix mehr mit "Professionalität" im weiteren Sinne zu tun sondern wäre in Abwandlung einer ganz früher mal im TV zu sehenden Serie aus Bayern ein richtiger "Tragödienstadl".
Entweder man diskutiert kurz (und am besten natürlich nicht halböffentlich, so dass es jeder Interessierte weiß) über den Trainer und steht dann zu ihm oder man diskutiert relativ öffentlich über den Trainer und präsentiert dann sehr zeitnah eine Ersatzlösung. Aber jedem Journalisten/Fan stecken, dass es grade im AR heiß hergeht über die Frage, ob Baum noch Trainer bleiben kann, womit man signalisiert, dass mindestens Teile der Verantwortlichen nicht mehr hinter ihm stehen, um dann zurückzuzucken, ist unprofessionell und beschädigt vor allem Baum.
Es kann natürlich auch sein, dass man keinen adäquaten Nachfolger auf die Schnelle präsentieren konnte- in jedem Fall ein (nicht nur PR-) Desaster - und auch dieses bringt Unruhe in den Verein und die Mannschaft.
Es ist doch im Prinzip ganz einfach. Die Mannschaft kannst Du nicht mehr verändern. Baum hat auch da seinen Stamm gefunden, den er spielen lässt und andere Spieler, die nicht eingesetzt werden (hat jeder Trainer, ist also normal). Diese Stammelf (die ja aus mehr als 11 Mann besteht), lässt Baum nun schon seit Wochen umeinander rotieren. Mal kommt der Spieler x auf RA, mal y, mal z, dann wieder x, dann verzichtet Baum ganz auf die Außenbahn, dann kommt wieder z usw. Leider ist das Ergebnis immer in etwa gleich. Es gibt schlechte und es gibt noch schlechtere Spiele. Das liegt nicht daran, dass Baum nicht alles mögliche probieren würde (vielleicht probiert er sogar zu viel) aber er kann ja auch nach einem schlimmen Spiel nicht einfach alles so lassen wie es ist. Also rotiert er, ändert die Taktik, ändert vielleicht auch díe Ansprache, setzt neue Leute ein- aber nichts hilft und der Verein befindet sich sechs Spieltage vor Schluss klar im Taumel Richtung 2. Liga.
Wenn das Spiel in Berlin das Ergebnis wochenlanger Lippenbekenntnisse ("Wir haben die Qualität im Kader" "Wir wissen um es was es geht." "Wir haben die Fehler sorgfältig analysiert." "Wir haben schon viele ähnliche Situationen gemeistert!" "Wir bewahren die Ruhe!") war, dann kann ich nur schreiben "Prost Mahlzeit!"
Das was da in Berlin abgeliefert wurde, war von unserer Seite an Harmlosigkeit kaum zu überbieten und ich würde wetten, dass die Hertha schon lange keinen so entspannten Nachmittag mehr im Stadion verbracht hat.
Die Sueddeutsche Zeitung hat es in ihrem Bericht in der der Printausgabe mMn sehr schön auf den Punkt gebracht: "Elf Fremde in Berlin" ist der Artikel überschrieben. Das erste Gegentor wird wie folgt beschrieben:" Sie waren alle da, im eigenen Strafraum, immerhin....Sie standen also alle dort...um zu verteidigen. Doch sie standen alle falsch...Die Augsburger sie sahen sich an wie elf Fremde, die jemand dazu gezwungen hat, gemeinsam Fußball zu spielen."
Und weiter: "Die Augsburger verweigerten nahezu jede Bereitschaft, Zweikämpfe zu gewinnen.". Wie wahr.
Zum Angriffsspiel: Das System, eine Art 4-1-4-1 sah oft aus wie ein Kreis mit einem Punkt in der Mitte, eine Formation, die man sonst nur von Dehnübungen vor dem Spiel kennt. Der einsame Mann im Zentrum war ...Koo."
Und wenn man diese Analyse in etwa teilt und noch hinzudenkt, dass die Spiele davor auch ähnlich grausam anzuschauen waren, dann kann doch niemand sagen, dass der Trainer die Mannschaft mit seinen Ideen, die er sicher hat, noch erreicht., dass er seine Ideen vermitteln kann, dass ihn die Mannschaft auch ernst nimmt und folgt. Wenn so etwas MAL eintritt, dann kann das auch andere Hintergründe haben aber wenn sowas gehäuft auftritt, dann eher nicht.
Natürlich ist der Kader schlecht zusammengesetzt (ich wäre ja der letzte, der das bestreitet) aber mindestens die Defensive hat in der aktuellen Zusammensetzung schon zig Spiele gehabt, in der sie ihre Stabilität bewiesen hat- nun ist sie komplett verloren gegangen- da kann irgendetwas nicht stimmen.
Dann kann man sich doch nicht hinstellen und die gleichen Sprüchlein noch einmal aufsagen, die schon vor den Spielen zuvor keinerlei Wirkung oder Konsequenz gehabt haben. ich fasse das einfach nicht. Das ist keine Treue oder gar eine Strategie, das ist, vor allem von einer Person, die ja ganz offenbar in den Aufsichtsgremien als Hauptfürsprecher für Baum gilt, nix anderes als Sturheit und Realitätsverweigerung (und die hat Reuter, tut mir leid, auch in der Winterpause an den Tag gelegt als er sich geweigert hat, den Kader da zu verstärken, wo er bis heute Löcher hat).
In dieser Situation nicht zu handeln, ist für meinen Geschmack schlicht und ergreifend unprofessionell. Nicht zu handeln und trotzdem halböffentlich darüber zu diskutieren ist amateurhaft und hochgradig schädlich (und ein Zeichen dafür, dass offenbar nicht nur der Trainer mit der Lage überfordert ist).
Natürlich ist es richtig, dass kein Trainer der Welt, sechs Spieltage vor Schluss garantieren kann, die Mannschaft in Liga 1 zu halten. Kein Trainer der Welt kann in der Kürze der Zeit das Training nochmal ganz neu anlegen und neue Spielzüge en masse einüben. Aber er kann versuchen, der Mannschaft den Glauben an bestimmte Automatismen wiederzugeben, er kann versuchen, punktuell personell andere Entscheidungen zu treffen, er kann auf der psychologischen Ebene wirken.
Selbst die Mehrzahl derjenigen, die hier (ehrenwert aber aus meiner Sicht auch fahrlässig) an Baum festhalten wollen, wollen das doch gar nicht, weil sie immer noch glauben, dass Baum der richtige Mann für die Situation wäre sondern weil sie zur Not auch mit Baum in Liga 2 gehen würden und darauf hoffen, dass es da einen personellen Neuanfang geben würde. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es sehr viele Teilnehmer gibt, die davon überzeugt sind, mit Baum noch die Klasse zu halten- welche Argumente hätten die denn auch?
Sollte sich Reuter, so wie es kolportiert wird (da muss man schon etwas vorsichtig sein) tatsächlich einer Entlassung von Baum erfolgreich entgegengestemmt haben, dann hat er hoffentlich für den Fall des Abstiegs, die ich persönlich dann für extrem groß halte, die Größe, sich aus dem Verein zurückzuziehen und kommt dann nicht mit seinem Sprüchlein von wegen "Wir sind so klein unser Herz ist rein und natürlich mussten wir immer damit rechnen, dass der FCA auch mal wieder absteigt!" um die Ecke um sich selber aus der Schusslinie zu bringen. Ich erwarte dann auch persönliche Konsequenzen von ihm.
Ja, der FCA kann, wegen unglücklicher Umstände leider immer mal absteigen- aber in dieser Saison wäre er nicht unglücklich abgestiegen sondern meiner festen Überzeugung nach durch schwere Versäumnisse abgestiegen worden!

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Nordhaus1 am 11.04.2017 um 07:57 Uhr bearbeitet
11.04.2017 - 08:05 Uhr
Zitat von DietmarGH
Nein ich rege mich nicht mehr auf, nein ich rege mich nicht mehr auf, nein ich rege mich nicht mehr auf, ....
Ich frage mich, warum sollte Baum plötzlich das hinkriegen, das er fast die ganze Rückrunde nicht schafft, nämlich zumindest eine kämpfende, beisende, kratzende Truppe aufs Feld zu bringen?
Ich schrieb es schon öfters, er ist sicherlich ein guter Jugendtrainer, aber bei den Profis ist er hoffnungslos überfordert.
Außerdem ist mir nicht klar, wie er, nach der Krisensitzung gestern, gegenüber der Mannschaft noch irgendwelche Autorität ausstrahlen soll.
Nein ich rege mich nicht mehr auf, nein ich rege mich nicht mehr auf, nein ich rege mich nicht mehr auf, ....
Ich frage mich, warum sollte Baum plötzlich das hinkriegen, das er fast die ganze Rückrunde nicht schafft, nämlich zumindest eine kämpfende, beisende, kratzende Truppe aufs Feld zu bringen?
Ich schrieb es schon öfters, er ist sicherlich ein guter Jugendtrainer, aber bei den Profis ist er hoffnungslos überfordert.
Außerdem ist mir nicht klar, wie er, nach der Krisensitzung gestern, gegenüber der Mannschaft noch irgendwelche Autorität ausstrahlen soll.
Du erwähnst jedes mal dass der Trainer der falsche Mann ist, weil die Mannschaft nicht kämpft.
Meinst du nicht dass ein Fussballer halbwegs so intelligent sein sollte, dass er alleine auf die Idee kommt
in einem Fussballspiel zu kämpfen.
Bräuchtest du erst mal eine Person die die in einer Trainingseinheit vermittelt, dass es an der Zeit ist in einem Spiel zu kämpfen und ein bisschen mehr zu rennen?
Ich kann dir auch nicht sagen wo das Problem ist, dass die auf dem Platz auf einmal ohne Leidenschaft spielen. Aber ich glaube nicht dass der Trainer den Spielern gesagt hat " wir spielen jetzt offensiv und schön, also hört bitte auf zu kämpfen".
11.04.2017 - 08:19 Uhr
Das macht er sicher nicht, aber entweder er erreicht die Mannschaft nicht mit seinen Ansprachen, oder er stellt sie taktisch falsch ein und keiner weis mehr was er machen soll.
Und in beiden Fällen muss ich jetzt die Reißleine ziehen, denn das ist der letzte Strohhalm doch noch eine Besserung zu erreichen.
Für mich ist das sehenden Auges ins Verderben rennen, wie es praktiziert wird keine Alternative dazu.
Wer um die 1. Liga kämpft kann verlieren und absteigen, wer aber nicht kämpft hat schon verloren und steigt somit verdient ab.
Und in beiden Fällen muss ich jetzt die Reißleine ziehen, denn das ist der letzte Strohhalm doch noch eine Besserung zu erreichen.
Für mich ist das sehenden Auges ins Verderben rennen, wie es praktiziert wird keine Alternative dazu.
Wer um die 1. Liga kämpft kann verlieren und absteigen, wer aber nicht kämpft hat schon verloren und steigt somit verdient ab.
11.04.2017 - 20:19 Uhr
Nun ist es also entschieden- Manuel Baum bleibt unser Trainer und mMn sollte man nun auch konsequent mit ihm die Saison zu Ende spielen und die Trainerdiskussion für diese Saison beenden- und zwar egal wie der Auftritt in den nächsten Spielen sein wird. Für einen späteren Trainerwechsel wird dann auch die Zahl der noch verbleibenden Spiele mit realistischer Punktperspektive zu klein, um noch Sinn zu machen.
Ich hoffe aber sehr, dass Stefan Reuter, wenn es mit dem Klassenerhalt nichts werden sollte, dann auch für sich persönlich den "Allerwertesten in der Hose hat" und sich nicht auf die Ausrede "Wir sind ja nur ein kleiner Verein, der immer mal absteigen kann" zurückzieht sondern sein Amt ebenfalls zur Verfügung stellt.
Dass ich von der Entscheidung nicht begeistert bin sondern sie für eklatant falsch halte, habe ich hinreichend deutlich gemacht.
Jetzt hoffe ich aber (und drücke die Daumen), dass Manuel Baum in der Ansprache der Mannschaft und der Personalauswahl für Samstag ein glücklicheres Händchen hat als zuletzt. Mir wäre es auch egal, wenn wir am Samstag vollkommen unverdient oder extrem glücklich die drei Punkte holen- Hauptsache, wir haben am Samstag um 17.30 Uhr 32 Punkte auf der Habenseite (und wenns gut läuft liegen wir dann vier Punkte vor Ingolstadt und drei vor Mainz).
Wir haben noch alle Chancen, die Klasse zu halten oder wenigstens nicht auf einen direkten Abstiegsplatz zu rutschen. Klar dürfte aber allen Beteiligten sein, dass sich eine Menge ändern muss, um diese Chance noch zu nutzen. Hoffentlich klappt das!
Ich hoffe aber sehr, dass Stefan Reuter, wenn es mit dem Klassenerhalt nichts werden sollte, dann auch für sich persönlich den "Allerwertesten in der Hose hat" und sich nicht auf die Ausrede "Wir sind ja nur ein kleiner Verein, der immer mal absteigen kann" zurückzieht sondern sein Amt ebenfalls zur Verfügung stellt.
Dass ich von der Entscheidung nicht begeistert bin sondern sie für eklatant falsch halte, habe ich hinreichend deutlich gemacht.
Jetzt hoffe ich aber (und drücke die Daumen), dass Manuel Baum in der Ansprache der Mannschaft und der Personalauswahl für Samstag ein glücklicheres Händchen hat als zuletzt. Mir wäre es auch egal, wenn wir am Samstag vollkommen unverdient oder extrem glücklich die drei Punkte holen- Hauptsache, wir haben am Samstag um 17.30 Uhr 32 Punkte auf der Habenseite (und wenns gut läuft liegen wir dann vier Punkte vor Ingolstadt und drei vor Mainz).
Wir haben noch alle Chancen, die Klasse zu halten oder wenigstens nicht auf einen direkten Abstiegsplatz zu rutschen. Klar dürfte aber allen Beteiligten sein, dass sich eine Menge ändern muss, um diese Chance noch zu nutzen. Hoffentlich klappt das!
13.04.2017 - 17:30 Uhr
Im kicker-Print von heute ist im Nachklapp zur Trainerdiskussion noch ein ganz interessanter Artikel von Patrick Kleinmann erschienen. Eine Zwischenüberschrift lautet dabei "Reuter verknüpft seine eigene Stellung mit der des Trainers". Das halte ich sowohl für ehrenwert als auch für nötig.
Mir erscheint der Artikel in der Tendenz die Entscheidung, an Baum festzuhalten, eindeutig kritisch zu sehen. Zudem gibt es einen interessanten Vergleich zwischen der "Amtszeit" von Baum und der von Schuster.
Kritisiert wird u.a. die Tatsache, dass Baum ständig das System wechselt und zudem eine hohe, nicht immer verletzungsbedingte Fluktuation in der Mannschaft angestoßen hat. Im Schnitt hat Schuster nur 1,3 Wechsel pro Spieltag vorgenommen, Baum jedoch gleich 4,0 (!!) und in den letzten 5 Spielen sogar extrem hohe 5,0 (!!!!) (was ich persönlich dann auch schon ziemlich erschreckend finde).
Das ist mMn dann auch schon ein gewisser Hinweis darauf, worunter unser Spiel leidet, denn wenn ständig die halbe Mannschaft wechselt (Hitz blieb ja die ganze Zeit im Tor), kann sich kein Spielverständnis untereinander entwickeln (und darunter leiden dann wohl grade die Spieler, die mit ihren Pässen, die Mitspieler in Szene setzen sollen, namentlich Koo). Und das in Kombination mit den ebenfalls häufigen Systemwechseln dürfte die Spieler wohl auch überfordern und nicht zur Konstanz im Spiel beitragen!
Auch bei den anderen Werten schneidet Baum bei dem Vergleich nicht wirklich gut ab muss man unterm Strich festhalten (wobei man natürlich die Sinnhaftigkeit bestimmter Messwerte auch in Frage stellen kann- aber ganz uninteressant sind die Zahlen in der Gesamtschau sicher nicht).
Unter Baum wurde zwar mit 15:11 mehr Tore geschossen als unter Schuster, dafür gab es unter Schuster aber (für mich sehr überraschend) pro Spiel mit 11,8 zu 10,5 mehr Torschüsse und mit 3,6 zu 3,1 mehr Chancen!! Die Ballbesitzquote war mit 45 zu 42% unter Schuster genauso besser wie die Zweikampfquote (49,7 zu 48,9%). Signifikant besser war unter Schuster auch die Anzahl der Gegentore (16 zu 29) und die
Flankengenauigkeit (26,4 zu 19,7%).
Wie gesagt: In der Gesamtschau jetzt kein gutes Zeugnis für Manuel Baum!
Mir erscheint der Artikel in der Tendenz die Entscheidung, an Baum festzuhalten, eindeutig kritisch zu sehen. Zudem gibt es einen interessanten Vergleich zwischen der "Amtszeit" von Baum und der von Schuster.
Kritisiert wird u.a. die Tatsache, dass Baum ständig das System wechselt und zudem eine hohe, nicht immer verletzungsbedingte Fluktuation in der Mannschaft angestoßen hat. Im Schnitt hat Schuster nur 1,3 Wechsel pro Spieltag vorgenommen, Baum jedoch gleich 4,0 (!!) und in den letzten 5 Spielen sogar extrem hohe 5,0 (!!!!) (was ich persönlich dann auch schon ziemlich erschreckend finde).
Das ist mMn dann auch schon ein gewisser Hinweis darauf, worunter unser Spiel leidet, denn wenn ständig die halbe Mannschaft wechselt (Hitz blieb ja die ganze Zeit im Tor), kann sich kein Spielverständnis untereinander entwickeln (und darunter leiden dann wohl grade die Spieler, die mit ihren Pässen, die Mitspieler in Szene setzen sollen, namentlich Koo). Und das in Kombination mit den ebenfalls häufigen Systemwechseln dürfte die Spieler wohl auch überfordern und nicht zur Konstanz im Spiel beitragen!
Auch bei den anderen Werten schneidet Baum bei dem Vergleich nicht wirklich gut ab muss man unterm Strich festhalten (wobei man natürlich die Sinnhaftigkeit bestimmter Messwerte auch in Frage stellen kann- aber ganz uninteressant sind die Zahlen in der Gesamtschau sicher nicht).
Unter Baum wurde zwar mit 15:11 mehr Tore geschossen als unter Schuster, dafür gab es unter Schuster aber (für mich sehr überraschend) pro Spiel mit 11,8 zu 10,5 mehr Torschüsse und mit 3,6 zu 3,1 mehr Chancen!! Die Ballbesitzquote war mit 45 zu 42% unter Schuster genauso besser wie die Zweikampfquote (49,7 zu 48,9%). Signifikant besser war unter Schuster auch die Anzahl der Gegentore (16 zu 29) und die
Flankengenauigkeit (26,4 zu 19,7%).
Wie gesagt: In der Gesamtschau jetzt kein gutes Zeugnis für Manuel Baum!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Nordhaus1 am 13.04.2017 um 17:32 Uhr bearbeitet
14.04.2017 - 10:07 Uhr
Ich habe jetzt drei Seiten oder mehr ziemlich viel blabla hier gelesen, aber die eigenltiche Frage ist doch was macht Baum konkret falsch? Klar der Einsatz der Mannschaft ist ziemlich mau...
Am Anfang haben wir unter Baum ein extremes Offensivpressing gespielt dies hat die Mannschaft konditionell nicht gepackt und ist regelmäßig ab Minute 60-70 eingebrochen und war platt. Dies wurde von Baum korrigiert und seitdem finde ich gefühlt dass der absolute Wille und Einsatz (bis auf das RBL Spiel) einfach auch fehlt. Was wäre denn die aktuell richtige Taktik? Zwei eng gestaffelte 4er Reihen und zwei Stürmer? Ersteinmal die Null halten und vorne auf Boba und Finnbogason hoffen? Mit der aktuellen Zweikampfstärke würde man vermutlich nur reihenweise Freistöße und Ecken provozieren wo das hinführt weiß man ja mittlerweile. Offensiv den Gegner anlaufen und ihn somit vom eigenen tor weghalten klappt auch nicht wirklich. Es fehlt die Balance aus defensiver Absicherung und nicht zu tief stehen.
Die Frage ist fehlt Baum das richtige taktische Konzept? Dazu sollte er doch bei Bedarf genug Hilfe im Verein bekommen. Kann er es den Spielern nicht vermitteln? Manchmal sieht es einfach so aus, als ob jeder seine Position irgendwie ausfüllt um keinen Fehler zu machen aber dabei nicht auf die anderen schaut und somit riesige Abstände zwischen den Spielern entstehen.
Mein zweiter Punkt betrifft direkt den Trainer. Er hat aus meiner Sicht keinen Plan B. Man war jetzt zweimal zur Halbzeit 2:0 hinten, und es wird nichts verändert. Ich verstehe nicht wie man auf die Idee kommt, dass bei einer verunsicherten Mannschaft nach der Pause plötzlich alles rund läuft. Gegen Ingolstadt war die Einwechslung von Ji und die damit verbunde Taktikumstellung zwar prinzipiell richtig, aber warum so spät. Die Mannschaft hätte man in der Halbzeit darauf einstellen können und alle hätten gewusst was Sache ist, so wurde es während dem Spiel umgestellt und die Quittung kam prompt mit dem 3. Tor. Auch gegen Berlin hat man zur Halbzeit nicht reagiert. Da muss ein Impuls von außen kommen!
Nur das Prinzip Hoffung dass es irgendwann klappt ist zu wenig.
Am Anfang haben wir unter Baum ein extremes Offensivpressing gespielt dies hat die Mannschaft konditionell nicht gepackt und ist regelmäßig ab Minute 60-70 eingebrochen und war platt. Dies wurde von Baum korrigiert und seitdem finde ich gefühlt dass der absolute Wille und Einsatz (bis auf das RBL Spiel) einfach auch fehlt. Was wäre denn die aktuell richtige Taktik? Zwei eng gestaffelte 4er Reihen und zwei Stürmer? Ersteinmal die Null halten und vorne auf Boba und Finnbogason hoffen? Mit der aktuellen Zweikampfstärke würde man vermutlich nur reihenweise Freistöße und Ecken provozieren wo das hinführt weiß man ja mittlerweile. Offensiv den Gegner anlaufen und ihn somit vom eigenen tor weghalten klappt auch nicht wirklich. Es fehlt die Balance aus defensiver Absicherung und nicht zu tief stehen.
Die Frage ist fehlt Baum das richtige taktische Konzept? Dazu sollte er doch bei Bedarf genug Hilfe im Verein bekommen. Kann er es den Spielern nicht vermitteln? Manchmal sieht es einfach so aus, als ob jeder seine Position irgendwie ausfüllt um keinen Fehler zu machen aber dabei nicht auf die anderen schaut und somit riesige Abstände zwischen den Spielern entstehen.
Mein zweiter Punkt betrifft direkt den Trainer. Er hat aus meiner Sicht keinen Plan B. Man war jetzt zweimal zur Halbzeit 2:0 hinten, und es wird nichts verändert. Ich verstehe nicht wie man auf die Idee kommt, dass bei einer verunsicherten Mannschaft nach der Pause plötzlich alles rund läuft. Gegen Ingolstadt war die Einwechslung von Ji und die damit verbunde Taktikumstellung zwar prinzipiell richtig, aber warum so spät. Die Mannschaft hätte man in der Halbzeit darauf einstellen können und alle hätten gewusst was Sache ist, so wurde es während dem Spiel umgestellt und die Quittung kam prompt mit dem 3. Tor. Auch gegen Berlin hat man zur Halbzeit nicht reagiert. Da muss ein Impuls von außen kommen!
Nur das Prinzip Hoffung dass es irgendwann klappt ist zu wenig.
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