| Geburtsdatum | 05.10.1971 |
|---|---|
| Alter | 54 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Marco Antwerpen [Trainer]
18.11.2019 - 12:42 Uhr
12.06.2020 - 02:15 Uhr
Bei aller berechtigten Kritik für alles, was gewesen ist, aber seit der Corona-Zwangspause hat MA alles richtig gemacht. Was ich ihm am meisten vorgeworfen habe, ist, dass im Mannschaftsspiel kein Plan und bei den Einzelspielern keine Entwicklung zu erkennen waren. Beides gilt für mich seit Corona eindeutig nicht mehr. Seine Aussage "wenn wir uns an den Plan halten, gewinnen wir Spiele und wenn wir davon abweichen, gewinnen wir nicht" passt als Schablone genau auf die vergangenen vier Spiele: Einzig gegen die "kleinen" Bayern ist der Plan nicht konsequent eingehalten worden.
Auch in der Zusammenstellung des Spieltagskaders steckt ein durchdachter Plan, in dem um eine Achse aus erfahrenen Führungsspielern (Ü30) die frischestmögliche Mannschaft drumherum gebaut wird. Und das klappt erstaunlich gut. Jedesmal, wenn wieder eine völlig neu zusammengestellte Abwehrreihe auflief, hatte ich schlimmste Abstimmungsprobleme erwartet - von wegen Eingespieltheit und so, siehe Rostock
- aber es kam anders: gutes Verständnis untereinander (reden), gute Raumaufteilung, gutes Parallelverschieben und MANNSCHAFTSGEIST (jeder bügelt für den anderen aus, keiner ist sich zu schade)!
Auch die teilweise sehr überraschenden Wechsel in der Innenverteidigerposition (Kessel, Fürstner, Nehrig) oder Außenverteidiger (Schlüter für Kiwi, Putaro für Kessel/Goden) führten bei Aufstellungsverlesung zu Schweißausbrüchen meinerseits und zu erstaunlich souveränen Auftritten im gesamten Spielverlauf andererseits.
Kommen wir zu den Einzelspielern: Mello haftete das Karma des Unglücksraben in 2018/2019 an. Zu Recht. Nun in der Not für Jassi reingekommen, liefert er eine Topleistung nach der anderen und sollt m.M. unbedingt als Jassi-Nachfolger gehalten werden. Kiwi spielt längst nicht mehr zu 99% den Rückpass zum IV sondern beteiligt sich offensiv am Spielaufbau. Mit Erfolg! Schlüter, vor einem halben Jahr noch als Missverständnis abgetan, hat Kiwi kaum vermissen lassen. Putaro als rechten Verteidiger einzusetzen muss man erstmal drauf kommen. Aber nach den ersten Umstellungsproblemen läuft das mit der Besetzung sehr gut und seine Nominierung auf dieser Position ruft längst keine reflexartigen Bauchbeschwerden mehr aus. Im Gegenteil. Fürste als IV ist ein absoluter Glücksgriff. Er dirigiert seine Verteidiger, als wenn er nie etwas anderes gemacht hätte. Und die hängen quasi an seinen Lippen und spuren! Und den Spielaufbau aus der Abwehr heraus beherrscht er auch noch. Tolle Idee! Nkansah war eigentlich schon weg, nach den Aussetzern, die er sich in der Hinserie geleistet hat. Jetzt spielt er souverän seine Rolle und schießt auch noch Tore. Nur im Rückwärtslaufen muss er noch etwas mehr auf seine Beine achten, sonst wird's gefährlich.
Kammer hat sich m.M. unter MA deutlich gebessert. Bürger hat er eingesetzt und der hat auch gleich super performt und sogar ein Tor gemacht. Toll für einen so jungen Spieler. Bedenken ihn aufzustellen habe ich definitiv keine mehr, egal, gegen welchen Gegner. Ach ja, und nun gerate ich ins Schärmen: Kobi und MA. Die scheinen sich einfach gegenseitig zu befruchten. Wie Kobi seit Beginn der Nachcoronasaison das Spiel der Eintracht befruchtet ist zum Zungeschnalzen. Und er ist viel mehr unterwegs, als man ihm das zu traut: Bei jedem Konterangriff von uns ist er einschussbereit dabei, locht selbst ein oder bereitet mustergültig vor. Sollte es hoch in Liga zwei gehen, muss die Mannschaft um ihn drumherum gebaut werden. Von Biankadi habe ich seit seinem Gastspielbeginn bei uns viel gehalten. Aber jetzt sieht man seine Qualitäten erst so richtig: Er kann den Ball bahaupten, er ist mit Ball sehr schnell, er kann perfekt Flanken oder Doppelpassspielen, er ist sehr mannschaftsdienlich. Er muss unbedingt bleiben. Was soll er auch in Heidenheim? 2.Liga kann er ggf. auch mit uns spielen
. Mein absoluter Lieblingsspieler neben Kobi ist aber Pourie. Wenn der Gegner nicht mindestens mit vier Mann versucht ihn vom Ball zu trennen, macht er den Ball fest und hat immer ein Auge für den besser postierten Mitspieler. Was der Mann rackert ist sensationell. Wo nimmt er nur die Luft her? Als Feige ausgepumpt in der 85sten ausgepummt am gegnerischen Strafraum stehenblieb und keine Anstallten machte zurückzurennen, spurtete Marvin mal eben von ganz vorne nach ganz hinten um mitzuverteidigen als hätte das Spiel gerade erst begonnen. Und dabei hat er in den zwei Englischen Wochen kein Spiel ausgelassen! Das Zusammenspiel mit Biankadi klappt fast blind: den Pass zum 1:1 vorgestern hat er mit dem Rücken zum gegnerischen Strafraum genau in Biankadis Lauf gespielt. Perfekt. Er ist der z.Zt. ein super Vorbereiter. Und dabei war er letzte Saison Torschützenkönig in Liga 3. Wahnsinn. Wenn wir den nicht halten können, wäre das ein absoluter Verlust. Feigenspan ist in der Vergangenheit "nur" ein guter Joker gewesen. Jetzt spielt er von Beginn an und macht Tore und entscheidet Spiele. Überhaupt muss ich sagen: unsere Offensive mit Kobi, pourie, Biankadi und Feigenspan ist sensationell. Und es gibt in Liga drei kein Team, dass auch nur annäherungsweise etwas vergleichbares aufzuweisen hat. Das ist - davon bin ich überzeugt - mind. zweitligatauglich.
Und jetzt kommt das Entscheidende: der Umgang der Spieler untereinander, sei es in Stress- oder in Drucksituationen, sei es im Erfolgsfall ist m.M. sehr viel besser geworden. Ich habe langsam das Gefühl es steht eine Mannschaft auf dem Platz und nicht nur ein Haufen Individualisten. Sie freuen sich miteinander, feueren sich gegenseitig an, muntern auf, klatschen, reden, schimpfen. Alles was Mannschaftssport halt so ausmacht.
Wenn das alles MA's Verdienst ist (wessen sonst?), revidiere ich meine Voreinstellung hiermit und behaupte nicht weiter er sei planlos und könne Spieler nicht verbessern. Für mich beweist er gerade das Gegenteil. Was ich mir allerdings noch wünschen würde ist, dass er an seiner Art der Kommunikation arbeitet. Er ist sehr introvertiert und gibt ganz im Gegensatz zum immer noch vermissten Torsten L. wenig bis keine Einblicke in sein Innerstes. Aber: niemand ist perfekt und man kann nicht alles haben. Für's erste bin ich mit seiner Arbeit seit Corona mehr als zufrieden und glaube an die Rückkehr in Liga zwei. Und wenn wir einen gut Teil dieses Teams dafür behalten können, ist mir auch nicht bange gleich wieder absteigen zu müssen. Im Gegenteil.
Auch in der Zusammenstellung des Spieltagskaders steckt ein durchdachter Plan, in dem um eine Achse aus erfahrenen Führungsspielern (Ü30) die frischestmögliche Mannschaft drumherum gebaut wird. Und das klappt erstaunlich gut. Jedesmal, wenn wieder eine völlig neu zusammengestellte Abwehrreihe auflief, hatte ich schlimmste Abstimmungsprobleme erwartet - von wegen Eingespieltheit und so, siehe Rostock
- aber es kam anders: gutes Verständnis untereinander (reden), gute Raumaufteilung, gutes Parallelverschieben und MANNSCHAFTSGEIST (jeder bügelt für den anderen aus, keiner ist sich zu schade)! Auch die teilweise sehr überraschenden Wechsel in der Innenverteidigerposition (Kessel, Fürstner, Nehrig) oder Außenverteidiger (Schlüter für Kiwi, Putaro für Kessel/Goden) führten bei Aufstellungsverlesung zu Schweißausbrüchen meinerseits und zu erstaunlich souveränen Auftritten im gesamten Spielverlauf andererseits.
Kommen wir zu den Einzelspielern: Mello haftete das Karma des Unglücksraben in 2018/2019 an. Zu Recht. Nun in der Not für Jassi reingekommen, liefert er eine Topleistung nach der anderen und sollt m.M. unbedingt als Jassi-Nachfolger gehalten werden. Kiwi spielt längst nicht mehr zu 99% den Rückpass zum IV sondern beteiligt sich offensiv am Spielaufbau. Mit Erfolg! Schlüter, vor einem halben Jahr noch als Missverständnis abgetan, hat Kiwi kaum vermissen lassen. Putaro als rechten Verteidiger einzusetzen muss man erstmal drauf kommen. Aber nach den ersten Umstellungsproblemen läuft das mit der Besetzung sehr gut und seine Nominierung auf dieser Position ruft längst keine reflexartigen Bauchbeschwerden mehr aus. Im Gegenteil. Fürste als IV ist ein absoluter Glücksgriff. Er dirigiert seine Verteidiger, als wenn er nie etwas anderes gemacht hätte. Und die hängen quasi an seinen Lippen und spuren! Und den Spielaufbau aus der Abwehr heraus beherrscht er auch noch. Tolle Idee! Nkansah war eigentlich schon weg, nach den Aussetzern, die er sich in der Hinserie geleistet hat. Jetzt spielt er souverän seine Rolle und schießt auch noch Tore. Nur im Rückwärtslaufen muss er noch etwas mehr auf seine Beine achten, sonst wird's gefährlich.
Kammer hat sich m.M. unter MA deutlich gebessert. Bürger hat er eingesetzt und der hat auch gleich super performt und sogar ein Tor gemacht. Toll für einen so jungen Spieler. Bedenken ihn aufzustellen habe ich definitiv keine mehr, egal, gegen welchen Gegner. Ach ja, und nun gerate ich ins Schärmen: Kobi und MA. Die scheinen sich einfach gegenseitig zu befruchten. Wie Kobi seit Beginn der Nachcoronasaison das Spiel der Eintracht befruchtet ist zum Zungeschnalzen. Und er ist viel mehr unterwegs, als man ihm das zu traut: Bei jedem Konterangriff von uns ist er einschussbereit dabei, locht selbst ein oder bereitet mustergültig vor. Sollte es hoch in Liga zwei gehen, muss die Mannschaft um ihn drumherum gebaut werden. Von Biankadi habe ich seit seinem Gastspielbeginn bei uns viel gehalten. Aber jetzt sieht man seine Qualitäten erst so richtig: Er kann den Ball bahaupten, er ist mit Ball sehr schnell, er kann perfekt Flanken oder Doppelpassspielen, er ist sehr mannschaftsdienlich. Er muss unbedingt bleiben. Was soll er auch in Heidenheim? 2.Liga kann er ggf. auch mit uns spielen
. Mein absoluter Lieblingsspieler neben Kobi ist aber Pourie. Wenn der Gegner nicht mindestens mit vier Mann versucht ihn vom Ball zu trennen, macht er den Ball fest und hat immer ein Auge für den besser postierten Mitspieler. Was der Mann rackert ist sensationell. Wo nimmt er nur die Luft her? Als Feige ausgepumpt in der 85sten ausgepummt am gegnerischen Strafraum stehenblieb und keine Anstallten machte zurückzurennen, spurtete Marvin mal eben von ganz vorne nach ganz hinten um mitzuverteidigen als hätte das Spiel gerade erst begonnen. Und dabei hat er in den zwei Englischen Wochen kein Spiel ausgelassen! Das Zusammenspiel mit Biankadi klappt fast blind: den Pass zum 1:1 vorgestern hat er mit dem Rücken zum gegnerischen Strafraum genau in Biankadis Lauf gespielt. Perfekt. Er ist der z.Zt. ein super Vorbereiter. Und dabei war er letzte Saison Torschützenkönig in Liga 3. Wahnsinn. Wenn wir den nicht halten können, wäre das ein absoluter Verlust. Feigenspan ist in der Vergangenheit "nur" ein guter Joker gewesen. Jetzt spielt er von Beginn an und macht Tore und entscheidet Spiele. Überhaupt muss ich sagen: unsere Offensive mit Kobi, pourie, Biankadi und Feigenspan ist sensationell. Und es gibt in Liga drei kein Team, dass auch nur annäherungsweise etwas vergleichbares aufzuweisen hat. Das ist - davon bin ich überzeugt - mind. zweitligatauglich. Und jetzt kommt das Entscheidende: der Umgang der Spieler untereinander, sei es in Stress- oder in Drucksituationen, sei es im Erfolgsfall ist m.M. sehr viel besser geworden. Ich habe langsam das Gefühl es steht eine Mannschaft auf dem Platz und nicht nur ein Haufen Individualisten. Sie freuen sich miteinander, feueren sich gegenseitig an, muntern auf, klatschen, reden, schimpfen. Alles was Mannschaftssport halt so ausmacht.
Wenn das alles MA's Verdienst ist (wessen sonst?), revidiere ich meine Voreinstellung hiermit und behaupte nicht weiter er sei planlos und könne Spieler nicht verbessern. Für mich beweist er gerade das Gegenteil. Was ich mir allerdings noch wünschen würde ist, dass er an seiner Art der Kommunikation arbeitet. Er ist sehr introvertiert und gibt ganz im Gegensatz zum immer noch vermissten Torsten L. wenig bis keine Einblicke in sein Innerstes. Aber: niemand ist perfekt und man kann nicht alles haben. Für's erste bin ich mit seiner Arbeit seit Corona mehr als zufrieden und glaube an die Rückkehr in Liga zwei. Und wenn wir einen gut Teil dieses Teams dafür behalten können, ist mir auch nicht bange gleich wieder absteigen zu müssen. Im Gegenteil.
15.06.2020 - 01:52 Uhr
Ich denke es ist fair weiterhin kritisch zu denken, einfach aufgrund der Entwicklungen der letzten 6-12 (oder 18 ...) Monate und das wird sich so schnell durch ein paar siegreiche Spiele auch nicht ändern.
Wichtig dabei ist, die Leistungen trotzdem anzuerkennen, das gilt für etwaige "Flops" in unserer Mannschaft, als auch für Antwerpen und Vollmann, die letztendlich vielleicht mit einigen ihrer Entscheidungen richtig lagen.
Mir persönlich ist es weder nach "Lobdhudelei", noch nach harscher Kritik zumute: Antwerpen hat die Extremsituation: englische Wochen bisher sehr effizient gemeistert. 4 Siege und 1 Remis sprechen eine deutliche Sprache, sein durchschnittlicher Punktgewinn ist dadurch auf 1,71 Punkte aus 17 Spielen angestiegen.
Das ist m.E. so ziemlich das was man sich von Anfang an von seiner Arbeit erhofft hatte, jedoch liegt man damit zurzeit jedenfalls immer noch unter dem Punkteschnitt Flüthmanns, obwohl Antwerpen mittlerweile einen Spieltag länger im Traineramt ist, als es Flüthmann gewesen ist.
Ich möchte das hier aber noch einmal ausführen:
Der restliche Saisonverlauf stellt eine Extremsituation dar, die es so noch nie gegeben hat. In der aktuellen Situation darf man, egal ob positive oder negative Argumentationsweise, folgendes nicht vergessen.
- wir stellen den nominell stärksten Kader der Liga
- wir profitieren jetzt enorm davon 2 Startelf-Varianten für die 3. Liga zu haben
- wir haben nahezu gar keine Nachteile durch Verletzungssorgen
- wir haben individuelle "Star"spieler der Liga in Höchstform im Kader
Wenn man sich unsere Spiele mal im Detail ansieht, dann spielt man einen ähnlichen Fußball wie auch schon vor dem Restart. Defensiv mit Unkonzentriertheiten und frühen Gegentoren, offensiv meist effizient durch Einzelaktionen oder die Kombinationen unserer 2-3 besten Spieler. Meistens reicht schon eine oder die zweite sinnvolle Kombination zwischen Biankadi, Bär, Kobylanski, wahlweise Pourié oder Feigenspan für das Tor. Von der guten Chancenverwertung dieser Spieler profitierten wir zuletzt meiner Meinung nach extrem.
In Antwerpens Arbeit sehe ich trotz der zuletzt guten Ergebnisse keine stringente Linie, selten eine richtig solide Leistung im Kollektiv, bei der man glasklar auch die Handschrift des Trainers ablesen kann. Mal presst man 10 Minuten geballt auf den Gegenspieler, mal pletschert das Spiel phasenweise wieder vor sich hin, mal wird man hinten nahezu überlaufen wie unter Pedersen.
Sollten wir unter Antwerpen doch noch die Form finden bzw. nun bis zum Saisonende halten können (damit meine ich, auch aufsteigen), dann ist das eben so und Antwerpen sollte sich folgerichtig für eine Vertragsverlängerung qualifizieren.
Ich glaube, egal in welchem Fall, zwar nicht dass seine Arbeit hier Früchte tragen und ihn weiter über das Jahr 2021 in Braunschweig beschäftigen wird, aber ich lasse mich sehr gerne eines Besseren belehren. Am Ende des Tages wollen wir doch alle nur erfolgreichen Mannschaftssport in Braunschweig mit Hand und Fuß sehen. Sofern das gegeben ist, ist alles in Ordnung.
Wichtig dabei ist, die Leistungen trotzdem anzuerkennen, das gilt für etwaige "Flops" in unserer Mannschaft, als auch für Antwerpen und Vollmann, die letztendlich vielleicht mit einigen ihrer Entscheidungen richtig lagen.
Mir persönlich ist es weder nach "Lobdhudelei", noch nach harscher Kritik zumute: Antwerpen hat die Extremsituation: englische Wochen bisher sehr effizient gemeistert. 4 Siege und 1 Remis sprechen eine deutliche Sprache, sein durchschnittlicher Punktgewinn ist dadurch auf 1,71 Punkte aus 17 Spielen angestiegen.
Das ist m.E. so ziemlich das was man sich von Anfang an von seiner Arbeit erhofft hatte, jedoch liegt man damit zurzeit jedenfalls immer noch unter dem Punkteschnitt Flüthmanns, obwohl Antwerpen mittlerweile einen Spieltag länger im Traineramt ist, als es Flüthmann gewesen ist.
Ich möchte das hier aber noch einmal ausführen:
Der restliche Saisonverlauf stellt eine Extremsituation dar, die es so noch nie gegeben hat. In der aktuellen Situation darf man, egal ob positive oder negative Argumentationsweise, folgendes nicht vergessen.
- wir stellen den nominell stärksten Kader der Liga
- wir profitieren jetzt enorm davon 2 Startelf-Varianten für die 3. Liga zu haben
- wir haben nahezu gar keine Nachteile durch Verletzungssorgen
- wir haben individuelle "Star"spieler der Liga in Höchstform im Kader
Wenn man sich unsere Spiele mal im Detail ansieht, dann spielt man einen ähnlichen Fußball wie auch schon vor dem Restart. Defensiv mit Unkonzentriertheiten und frühen Gegentoren, offensiv meist effizient durch Einzelaktionen oder die Kombinationen unserer 2-3 besten Spieler. Meistens reicht schon eine oder die zweite sinnvolle Kombination zwischen Biankadi, Bär, Kobylanski, wahlweise Pourié oder Feigenspan für das Tor. Von der guten Chancenverwertung dieser Spieler profitierten wir zuletzt meiner Meinung nach extrem.
In Antwerpens Arbeit sehe ich trotz der zuletzt guten Ergebnisse keine stringente Linie, selten eine richtig solide Leistung im Kollektiv, bei der man glasklar auch die Handschrift des Trainers ablesen kann. Mal presst man 10 Minuten geballt auf den Gegenspieler, mal pletschert das Spiel phasenweise wieder vor sich hin, mal wird man hinten nahezu überlaufen wie unter Pedersen.
Sollten wir unter Antwerpen doch noch die Form finden bzw. nun bis zum Saisonende halten können (damit meine ich, auch aufsteigen), dann ist das eben so und Antwerpen sollte sich folgerichtig für eine Vertragsverlängerung qualifizieren.
Ich glaube, egal in welchem Fall, zwar nicht dass seine Arbeit hier Früchte tragen und ihn weiter über das Jahr 2021 in Braunschweig beschäftigen wird, aber ich lasse mich sehr gerne eines Besseren belehren. Am Ende des Tages wollen wir doch alle nur erfolgreichen Mannschaftssport in Braunschweig mit Hand und Fuß sehen. Sofern das gegeben ist, ist alles in Ordnung.
15.06.2020 - 10:09 Uhr
Im Allgemeinen ist durch die letzten Jahre im Verein ein riesiges Misstrauen entstanden. Daher hat man es einfach schwer, hier als Externer Fuß zu fassen. Viele wünschen sich einfach einen Local Hero, merkt man auch immer wieder an den Transferwünschen wenn mal wieder nach einem Boland, Tietz oder Sauer verlangt wird. Am Ende des Tages sollte aber die Leistung zählen. Und wenn unter dem Strich der Aufstieg steht, hat man erstmal alles richtig gemacht. Frei nach dem Motto: Der Zweck heiligt die Mittel. MA hätte jedenfalls für den Verein einen großen Dienst erwiesen, wenn wir aus der 3. Liga raus kämen und dadurch finanziell etwas befreiter sind.
Ansatzweise kann man schon erkennen, wie sich MA seine Art von Fußball vorstellt. Jedoch muss man aufgrund der jetzigen Situation auch Einschränkungen in Kauf nehmen. Sollte man im Best Case nun aufsteigen und er weiter bei uns bleiben, kann er in der Sommerpause auch etwas mehr das Team nach seinen Vorstellungen formen.
Vielleicht kann sich nach einem sehr rumpeligen Start ja doch noch alles zum Positiven wenden.
Ansatzweise kann man schon erkennen, wie sich MA seine Art von Fußball vorstellt. Jedoch muss man aufgrund der jetzigen Situation auch Einschränkungen in Kauf nehmen. Sollte man im Best Case nun aufsteigen und er weiter bei uns bleiben, kann er in der Sommerpause auch etwas mehr das Team nach seinen Vorstellungen formen.
Vielleicht kann sich nach einem sehr rumpeligen Start ja doch noch alles zum Positiven wenden.
15.06.2020 - 11:09 Uhr
Ich will nicht unfair gegenüber MA sein, aber ich sehe ihn bisher in erster Linie als einen Verwalter eines Kaders, der in vielerlei Hinsicht stark ist: es gibt hervorragende Offensivspieler und Top-Führungsspieler. Denen gibt MA die Chance, genau ihre Stärken zu zeigen.
Aber ich sehe nur bei Wenigen individuelle Fortschritte und schon gar keine Entwicklung, was das Spiel hinten raus angeht. Schnell nach vorne per Umschaltkonter oder langer Ball auf Zielspieler sind die einzigen Varianten, wobei die zweite nur bedingt funktioniert (und mit Hofmann vorne besser war).
Entweder ist der Kader doch unwuchtig zusammengestellt, weil es im Mittelfeld und von den defensiven Außen zu wenig Passsicherheit gibt, oder MA bekommt es einfach nicht hin, ein offensives Spielsystem zu entwickeln.
Eigentlich hätte die Mannschaft gegen Bayern II und Großaspach verlieren müssen. Und auch gegen Haching sah Eintracht spielerisch über weite Strecken schwächer aus. Das Halle-Spiel wurde so durchgewürgt. Einzig gegen Viktoria fand ich den Sieg voll berechtigt - aber auch er beruhte vor allem auf Effektivität.
Für ein vermeintliches Spitzenteam ist das spielerisch einfach zu dünn - und das schon über die ganze Saison.
Aber ich sehe nur bei Wenigen individuelle Fortschritte und schon gar keine Entwicklung, was das Spiel hinten raus angeht. Schnell nach vorne per Umschaltkonter oder langer Ball auf Zielspieler sind die einzigen Varianten, wobei die zweite nur bedingt funktioniert (und mit Hofmann vorne besser war).
Entweder ist der Kader doch unwuchtig zusammengestellt, weil es im Mittelfeld und von den defensiven Außen zu wenig Passsicherheit gibt, oder MA bekommt es einfach nicht hin, ein offensives Spielsystem zu entwickeln.
Eigentlich hätte die Mannschaft gegen Bayern II und Großaspach verlieren müssen. Und auch gegen Haching sah Eintracht spielerisch über weite Strecken schwächer aus. Das Halle-Spiel wurde so durchgewürgt. Einzig gegen Viktoria fand ich den Sieg voll berechtigt - aber auch er beruhte vor allem auf Effektivität.
Für ein vermeintliches Spitzenteam ist das spielerisch einfach zu dünn - und das schon über die ganze Saison.
15.06.2020 - 12:30 Uhr
Sehe das ähnlich, aber vermutlich könnte man genau das Gleiche auch über Ingolstadt, Duisburg und andere Clubs in Favoritenrollen sagen. Ich denke der zu große Kader und der Trainerwechsel war etwas was die Mannschaft nochmal zusätzlich irritiert und in ihrem Progress verlangsamt hat.
Vielleicht ist aber jetzt die Zeit gekommen, wo man durch die Corona-Pause auch mal die Ruhe hatte sich diesen Problemen zu widmen. Das was Antwerpen und Pourié auf Pressekonferenzen zuletzt gesagt haben, klingt ja danach als hätte die Zwangspause eine große Verbesserung in der Vereinsatmosphäre bewirkt.
Vielleicht ist aber jetzt die Zeit gekommen, wo man durch die Corona-Pause auch mal die Ruhe hatte sich diesen Problemen zu widmen. Das was Antwerpen und Pourié auf Pressekonferenzen zuletzt gesagt haben, klingt ja danach als hätte die Zwangspause eine große Verbesserung in der Vereinsatmosphäre bewirkt.
15.06.2020 - 16:00 Uhr
Für ein vermeintliches Spitzenteam ist das spielerisch einfach zu dünn - und das schon über die ganze Saison.
Das beisst sich aber dann mit Deinen Aussagen zu Fluethmann.
Das beisst sich aber dann mit Deinen Aussagen zu Fluethmann.
15.06.2020 - 19:19 Uhr
Zitat von Xeintracht
Für ein vermeintliches Spitzenteam ist das spielerisch einfach zu dünn - und das schon über die ganze Saison.
Das beisst sich aber dann mit Deinen Aussagen zu Fluethmann.
Für ein vermeintliches Spitzenteam ist das spielerisch einfach zu dünn - und das schon über die ganze Saison.
Das beisst sich aber dann mit Deinen Aussagen zu Fluethmann.
Finde ich nicht. Flüthmann hatte nach einigen Spielen - als die Gegner sich immer defensiv kompakter gegen die Eintracht einstellten - ja tatsächlich auch keine Lösungen mehr parat, was das Offensivspiel angeht. Das habe ich damals auch schon geschrieben.
Was mich an der Flüthmann-Geschichte ärgert, ist halt, dass man ihm nicht mehr Zeit gegeben hat, obwohl ja allen klar war, dass er als Trainer noch in der Entwicklung steckt, und dass Vollmann eigentlich auch deswegen geholt worden war, um dem Jungspund-Trainer mit seiner Erfahrung zur Seite zu stehen.
PV hat MA dann ja geholt, damit schnell alles besser wird - was sonst sollte dieser hastige, plötzliche Trainerwechsel damals...?! Aber das ist halt schon die ganze Zeit mein Punkt: es ist in der Gesamtschau nicht wirklich besser geworden bisher...jetzt passen die Punkte (wie zu Flüthmanns Anfangszeit) und der große Kader (den ja weder MA noch PV mehr wollten) ist plötzlich der große Trumpf...
23.06.2020 - 09:34 Uhr
Habe mir mal erlaubt die kommende Trainerdiskussion hierhin zu verlagern:
So wie ich das sehe würde ein Abgang Antwerpens nach der Saison bei einem Aufstieg unser modernes Hire-&-Fire Gimmick als "Krisenclub" nur zusätzlich untermauern. In der Außenwirkung wird es schwer vermittelbar sein weshalb man in Braunschweig einen Aufstiegstrainer nach "gelungener" (?) Testphase entlässt.
Ich denke intern wird Vollmann mit der Leistung zurzeit zufrieden sein, solange es am Ende hoch in die 2. Liga geht ist aus seiner Sicht bestimmt das Ziel erreicht, worauf es erstmal ankäme. Ob Vollmann die spielerische Komponente hinterfragt solang die Ergebnisse stimmen, bezweifle ich. Aber auch aus menschlicher Sicht muss man sich als Fan doch die Frage stellen; was für ein Verein ist Eintracht Braunschweig?
Hätte sich Antwerpen denn als Mensch keine weitere Chance verdient? Wäre sein Job dann so schlecht, wenn man letztendlich aufsteigt? Ich bin, genauso wie viele andere hier, insgesamt kein Fan von dem Fußball den wir bislang unter Antwerpen gesehen haben. Vieles geht da m.E. nicht zusammen und auch in seiner Außenwirkung ist er jetzt keine Persönlichkeit die mich zu beeindrucken weiß.
Aber trotzdem hätte es einen faden Beigeschmack würde man ihn wie so ein Versuchskaninchen nun nach einem Erfolgserlebnis wegschicken. So nach dem Motto "danke für den Aufstieg, aber der Aufstieg war nicht gut genug, du musst gehen." Außerdem sehe ich wie das Ganze später auch "backfiren" könnte, wie man so schön sagt, also uns auf negative Weise einholen kann. Was ist wenn ein neuer Trainer in der 2. Liga auf Anhieb große Probleme hat und gar entlassen würde?
Wäre dann nicht die Frage fair: "Hätte man Antwerpen entlassen sollen? Vielleicht hätte er es besser gemacht?" Und somit hätte man das Flüthmann-Dilemma vielleicht erneut in der Vita stehen, als man schon mal einen erfolgreichen Trainer hat ersetzen wollen. Ich denke menschlich wäre es konsequent und richtig Antwerpen die Chance bei einem Aufstieg zu geben sich in Braunschweig zu beweisen. Selbst wenn einige von uns keine Fans von ihm sind.
Ich bin da definitiv offen mich von seiner Arbeit überzeugen zu lassen. Man muss auch fairerweise sagen, dass er noch keine komplette Saisonvorbereitung von A bis Z hat walten und schalten dürfen. Die Chance so zu arbeiten wie es eigentlich sein sollte, hätte er sich m.E. bei einem Aufstieg schon verdient.
Zitat von Eintracht1967
ich habe die Info das Daniel Meyer top Kandidat ist & auch schon in Braunschweig war. Ob ihr mir glauben schenkt ist was anderes. Schätze die Quelle aber als sehr gut ein. Ich hatte im letzten Winter auch schon 1-2 Transfers vorhergesagt (Menz,Nehrig)
ich habe die Info das Daniel Meyer top Kandidat ist & auch schon in Braunschweig war. Ob ihr mir glauben schenkt ist was anderes. Schätze die Quelle aber als sehr gut ein. Ich hatte im letzten Winter auch schon 1-2 Transfers vorhergesagt (Menz,Nehrig)
So wie ich das sehe würde ein Abgang Antwerpens nach der Saison bei einem Aufstieg unser modernes Hire-&-Fire Gimmick als "Krisenclub" nur zusätzlich untermauern. In der Außenwirkung wird es schwer vermittelbar sein weshalb man in Braunschweig einen Aufstiegstrainer nach "gelungener" (?) Testphase entlässt.
Ich denke intern wird Vollmann mit der Leistung zurzeit zufrieden sein, solange es am Ende hoch in die 2. Liga geht ist aus seiner Sicht bestimmt das Ziel erreicht, worauf es erstmal ankäme. Ob Vollmann die spielerische Komponente hinterfragt solang die Ergebnisse stimmen, bezweifle ich. Aber auch aus menschlicher Sicht muss man sich als Fan doch die Frage stellen; was für ein Verein ist Eintracht Braunschweig?
Hätte sich Antwerpen denn als Mensch keine weitere Chance verdient? Wäre sein Job dann so schlecht, wenn man letztendlich aufsteigt? Ich bin, genauso wie viele andere hier, insgesamt kein Fan von dem Fußball den wir bislang unter Antwerpen gesehen haben. Vieles geht da m.E. nicht zusammen und auch in seiner Außenwirkung ist er jetzt keine Persönlichkeit die mich zu beeindrucken weiß.
Aber trotzdem hätte es einen faden Beigeschmack würde man ihn wie so ein Versuchskaninchen nun nach einem Erfolgserlebnis wegschicken. So nach dem Motto "danke für den Aufstieg, aber der Aufstieg war nicht gut genug, du musst gehen." Außerdem sehe ich wie das Ganze später auch "backfiren" könnte, wie man so schön sagt, also uns auf negative Weise einholen kann. Was ist wenn ein neuer Trainer in der 2. Liga auf Anhieb große Probleme hat und gar entlassen würde?
Wäre dann nicht die Frage fair: "Hätte man Antwerpen entlassen sollen? Vielleicht hätte er es besser gemacht?" Und somit hätte man das Flüthmann-Dilemma vielleicht erneut in der Vita stehen, als man schon mal einen erfolgreichen Trainer hat ersetzen wollen. Ich denke menschlich wäre es konsequent und richtig Antwerpen die Chance bei einem Aufstieg zu geben sich in Braunschweig zu beweisen. Selbst wenn einige von uns keine Fans von ihm sind.
Ich bin da definitiv offen mich von seiner Arbeit überzeugen zu lassen. Man muss auch fairerweise sagen, dass er noch keine komplette Saisonvorbereitung von A bis Z hat walten und schalten dürfen. Die Chance so zu arbeiten wie es eigentlich sein sollte, hätte er sich m.E. bei einem Aufstieg schon verdient.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von WruceBillis am 23.06.2020 um 09:37 Uhr bearbeitet
23.06.2020 - 10:06 Uhr
da bin ich absolut deiner Meinung. Vielleicht braucht er halt etwas länger um seine Spielweise ,Taktik usw. den Männern auf den Rasen, zu vermitteln. Und wenn der Aufstieg gelingt hat er eine Chance verdient. Wie ich an anderer Stelle schon schrieb, ist er mir irgendwie nicht sympatisch, aber solange er unsere Eintracht den Erfolg bringt ist alles in Butter. Vielleicht liegt es auch dadran das ich unterbewusst MA ein wenig mit TL vergleiche. Ich bezweifele das ich es nochmal erlebe so einen positiv verrückten Trainer ( TL) auf der Eintracht Bank zu sehen.
23.06.2020 - 10:12 Uhr
Da bin ich auch deiner Meinung! Ich glaube wenn wir aufsteigen sollten (was ich doch schwer hoffe
) sollten wir nicht wieder direkt den nächsten Trainer entlassen. Es ist wichtig, dass mal wieder Kontinuität in die Führungsriege der Eintracht kommt. (Natürlich nicht auf biegen und brechen, dass sportliche muss natürlich auch stimmen) Und das tut es ja gerade, auch wenn man sich beschweren kann, dass das spielerisch nicht unbedingt das Gelbe vom Ei ist, aber die Zahlen geben MA recht und das ist es ja auch eigentlich worauf es ankommt. Fußball ist und bleibt ein gottverdammter Ergebnissport!
Rein nach den Zahlen und Ergebnissen sind wir super aus der "Corona-Pause" gekommen, 5 Siege und 2 Unentschieden, 17 Punkte, 2. Tabellenplatz was will man mehr? Irgendwoher muss das ja kommen...
Ich bin auch der Meinung, dass wenn es mit dem Aufstieg klappen sollte, wir ihn nicht entlassen sollten. Ich glaube es ist schwierig, für einen Trainer wenn man unter der Saison zu einem Team hinzustösst. Man muss mit einer Mannschaft zurecht kommen, bei der man keinerlei Mitsprache bei der Zusammensetzung hatte und auch erst einmal ein neues, dass eigene, System "beibringen" muss, wie man denn möchte, dass die Mannschaft spielt. Und ich glaube selbst mit Weltklassespielern wäre es schwierig zu arbeiten, wenn sie einfach nicht zu dem passen, was der Trainer spielen lassen möchte.
Deshalb wäre es m.M.n. nur fair MA, bei erreichen des Aufstieges, die Chance zu geben sich hier bei uns in Braunschweig zu beweisen. Vielleicht haut er uns alle, wenn er mal die Transfers getätigt hat, die er für wichtig empfindet und eine komplette Saisonvorbereitung mit der Mannschaft absolviert hat, vom Hocker und wir würden und uns in den Allerwertesten beißen, wenn wir ihn entlassen hätten. Wer weiß?
) sollten wir nicht wieder direkt den nächsten Trainer entlassen. Es ist wichtig, dass mal wieder Kontinuität in die Führungsriege der Eintracht kommt. (Natürlich nicht auf biegen und brechen, dass sportliche muss natürlich auch stimmen) Und das tut es ja gerade, auch wenn man sich beschweren kann, dass das spielerisch nicht unbedingt das Gelbe vom Ei ist, aber die Zahlen geben MA recht und das ist es ja auch eigentlich worauf es ankommt. Fußball ist und bleibt ein gottverdammter Ergebnissport! Rein nach den Zahlen und Ergebnissen sind wir super aus der "Corona-Pause" gekommen, 5 Siege und 2 Unentschieden, 17 Punkte, 2. Tabellenplatz was will man mehr? Irgendwoher muss das ja kommen...
Ich bin auch der Meinung, dass wenn es mit dem Aufstieg klappen sollte, wir ihn nicht entlassen sollten. Ich glaube es ist schwierig, für einen Trainer wenn man unter der Saison zu einem Team hinzustösst. Man muss mit einer Mannschaft zurecht kommen, bei der man keinerlei Mitsprache bei der Zusammensetzung hatte und auch erst einmal ein neues, dass eigene, System "beibringen" muss, wie man denn möchte, dass die Mannschaft spielt. Und ich glaube selbst mit Weltklassespielern wäre es schwierig zu arbeiten, wenn sie einfach nicht zu dem passen, was der Trainer spielen lassen möchte.
Deshalb wäre es m.M.n. nur fair MA, bei erreichen des Aufstieges, die Chance zu geben sich hier bei uns in Braunschweig zu beweisen. Vielleicht haut er uns alle, wenn er mal die Transfers getätigt hat, die er für wichtig empfindet und eine komplette Saisonvorbereitung mit der Mannschaft absolviert hat, vom Hocker und wir würden und uns in den Allerwertesten beißen, wenn wir ihn entlassen hätten. Wer weiß?
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