| Geburtsdatum | 28.04.1944 |
|---|---|
| Alter | 82 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Aufsichtsratsmitglied |
| Akt. Verein | Hannover 96 |
Martin Kind
08.05.2012 - 13:32 Uhr
19.03.2019 - 20:40 Uhr
Zitat von Pablo_Aimar
[
Es geht nur um Chancengleichheit. Niemand wird gezwungen, Investoren an Bord zu holen.
[
Es geht nur um Chancengleichheit. Niemand wird gezwungen, Investoren an Bord zu holen.
Einer Gesellschaft die für sich selbst eine AUSNAHMEregelung erreichen will geht es also lediglich um Chancengleichheit. Interessante These.
19.03.2019 - 20:43 Uhr
Das Vermögen von Martin Kind wird auf 600 Millionen Euro geschätzt. Er ist 74 Jahre alt.
Es gibt tatsächlich immer noch Menschen, die glauben, dass er sich am Verein bereichern will?
Es gibt tatsächlich immer noch Menschen, die glauben, dass er sich am Verein bereichern will?
19.03.2019 - 20:44 Uhr
Zitat von Charon
Einer Gesellschaft die für sich selbst eine AUSNAHMEregelung erreichen will geht es also lediglich um Chancengleichheit. Interessante These.
Zitat von Pablo_Aimar
[
Es geht nur um Chancengleichheit. Niemand wird gezwungen, Investoren an Bord zu holen.
[
Es geht nur um Chancengleichheit. Niemand wird gezwungen, Investoren an Bord zu holen.
Einer Gesellschaft die für sich selbst eine AUSNAHMEregelung erreichen will geht es also lediglich um Chancengleichheit. Interessante These.
Die Ausnahmeregelung haben wir doch aktuell. Keine andere Liga hat eine 50+1 Regelung installiert.
19.03.2019 - 20:50 Uhr
Zitat von Borsigplatz
Wenn man sich ein bisschen mit der Materie beschäftigt wird einem schnell auffallen, dass der aktuelle Misserfolg der Bundesliga nicht am fehlenden Geld, sondern an schlechter Arbeit der Vereine liegt.
Wenn man sich ein bisschen mit der Materie beschäftigt wird einem schnell auffallen, dass der aktuelle Misserfolg der Bundesliga nicht am fehlenden Geld, sondern an schlechter Arbeit der Vereine liegt.
Ich halte das für arrogant sich so dazustellen das man doch nur deiner Meinung sein kann, oder aber sich mit der Materie nicht auskennt, oder beschäftigt hat.
Die Probleme liegen National sicherlich am fehlenden Geld und damit an der immer größer werdenden Schere.
Für einen Handvoll CL Spiele bekommen die Vereine mehr Geld als für eine Saison in der Bundesliga.
Aber wir Fans sagen ja was soll's, ich will keine Montagsspiele, ich will keine 3 Abos und ein Ticket sollte nicht mehr als 18,96 kosten und das mir ja keiner die 50+1 Regel anfasst...
Passt schon!
19.03.2019 - 21:05 Uhr
Zitat von handycap
Ich halte das für arrogant sich so dazustellen das man doch nur deiner Meinung sein kann, oder aber sich mit der Materie nicht auskennt, oder beschäftigt hat.
Die Probleme liegen National sicherlich am fehlenden Geld und damit an der immer größer werdenden Schere.
Für einen Handvoll CL Spiele bekommen die Vereine mehr Geld als für eine Saison in der Bundesliga.
Aber wir Fans sagen ja was soll's, ich will keine Montagsspiele, ich will keine 3 Abos und ein Ticket sollte nicht mehr als 18,96 kosten und das mir ja keiner die 50+1 Regel anfasst...
Passt schon!
Zitat von Borsigplatz
Wenn man sich ein bisschen mit der Materie beschäftigt wird einem schnell auffallen, dass der aktuelle Misserfolg der Bundesliga nicht am fehlenden Geld, sondern an schlechter Arbeit der Vereine liegt.
Wenn man sich ein bisschen mit der Materie beschäftigt wird einem schnell auffallen, dass der aktuelle Misserfolg der Bundesliga nicht am fehlenden Geld, sondern an schlechter Arbeit der Vereine liegt.
Ich halte das für arrogant sich so dazustellen das man doch nur deiner Meinung sein kann, oder aber sich mit der Materie nicht auskennt, oder beschäftigt hat.
Die Probleme liegen National sicherlich am fehlenden Geld und damit an der immer größer werdenden Schere.
Für einen Handvoll CL Spiele bekommen die Vereine mehr Geld als für eine Saison in der Bundesliga.
Aber wir Fans sagen ja was soll's, ich will keine Montagsspiele, ich will keine 3 Abos und ein Ticket sollte nicht mehr als 18,96 kosten und das mir ja keiner die 50+1 Regel anfasst...
Passt schon!

Ich will damit sicherlich nicht arrogant wirken. Mich nervt es nur, dass im Falle 50+1 ständig irgendwelche populistischen Unwahrheiten in den Raum geworfen werden. Eine davon ist, dass die Vereine in den anderen Ligen viel mehr Geld als die Vereine in der Bundesliga zur Verfügung haben, und die Bundesliga deshalb finanziell immer weiter den Anschluss verliert. Und das ist nicht nur meine Meinung, dass dies einfach falsch ist, dass lässt sich anhand von Fakten zweifelsfrei belegen! Natürlich England ausgenommen. Aber auf Spanien, Frankreich und Italien trifft das halt einfach nicht zu.
National hast du so gesehen sicherlich recht. Das Bayern immer mehr Geld generieren wird, wird sich aber auch mit 50+1 nicht verhindern lassen. Die Gelder, die in der CL ausgeschüttet werden, werden halt alle auch durch die dort ausgetragenen Spiele eingenommen, dementsprechend gibt es überhaupt gar keine Möglichkeit dort zur verhindern, dass diese Vereine immer weitere ihre Millionen einstreichen werden.
Und wegen deines letzten Absatzes: Ja, genau so sehe ich das. Und ich behaupte, dass dies auch die Leute, die 50+1 abschaffen wollen so sehen. Die wollen guten und erfolgreichen Fußball für möglichst wenig Geld sehen. Aber das wird auch bei einem Abschaffen der Regel nicht der Fall sein. Am Ende wollen die Investoren ihr Investment zurück, am Ende wird IMMER der Fan zur Kasse geboten, um diesen Wahnsinn zu finanzieren.
Auf der einen Seite diese romantischen Elemente beibehalten wollen, sprich für 20 Euro ins Stadion und das SKY Abo für 20 Euro funktioniert halt nicht, wenn man sich gleichzeitig ein Abschaffen der Regel wünscht. Wie die Politik dort gefahren wird, kann man sich ja wunderschön am Beispiel der Premier League angucken, die von vielen als Musterbeispiel angesehen wird.
19.03.2019 - 21:14 Uhr
Zitat von Borsigplatz
Und auf welche Kosten würden diese finanziellen Mittel fallen? Richtig, auf die Zuschauer und Fans. Oder wie Martin Kind sie zu nennen pflegt: Die Kunden! Tolle Aussicht, dass wir dafür aufkommen sollen, dass ein paar junge Erwachsener statt fünf zehn Millionen Euro fürs Kicken bezahlt bekommen sollen. Finanziert wird das am Ende vom Fan und weniger vom Investor. Die Investoren sind in erster Linie daran orientiert das investierte Geld durch höhere Ticketpreise etc. wieder reinzubekommen. Wie viele Ausnahmen gibt es davon? Manchester City und Paris Saint-Germain. Selbst bei Chelsea wird mittlerweile eine solche Politik gefahren.
Und gerade ein Martin Kind würde nach Übernahme des Vereines wohl kaum in den Verein investieren. Wenn er das wollen würde, hätte er es die letzten 20 Jahre machen können und hätte die Argumente auf seiner Seite gehabt, den Verein übernehmen zu dürfen. Wie es in Hoffenheim auch der Fall war. Das hat er aber nicht gemacht. Warum? Zum einen, weil Martin Kind überhaupt nicht die finanziellen Voraussetzungen besitzt, um Hannover 96 wirklich im erheblichen und spürbaren Maße finanziell unter die Arme greifen zu können. Zum anderen, weil er es einfach nicht will. Herr Kind geht es vor allem darum die Anteile von Hannover 96 so günstig wie möglich unter eigene Kontrolle zu bekommen. Der Wert dieser Anteile übersteigt den Input, den er geleistet hat, um ein Vielfaches. Was das heißt? Auch Herrn Kind geht es bei Hannover 96 einzig und alleine darum mit dem Verein sich selber zu bereichern.
Ich wiederhole gerne nochmal das, was ich vor ein paar Monaten hier schon geschrieben habe. Gab auch genug 96-Fans, die mir in meiner Vermutung zugestimmt haben. Herr Kind geht es nicht darum Hannover 96 irgendwie durch seine Gelder an die Spitze zu führen und den Verein zu bereichern. Um das zu tun, bedarf es nicht 51 % der Anteile. Ihm geht es einzig und alleine darum mit so wenig Invest wie möglich die millionenschweren Anteile an einem Fußballverein zu erwerben. Laut seiner Aussagen ja einzig und alleine nur für das "Hannoveraner-Modell". Ich halte es aber nicht für ausgeschlossen, dass es ihm einfach nur darum geht diese Anteile gewinnbringend wieder zu verkaufen und sich damit selber zu bereichern. Wenn Herr Kind ehrliches Interesse gehabt hätte diese Anteile auf legalem Wege gemäß der Regularien (die ihm bewusst waren) zu erwerben, hätte er 20 Jahre Zeit gehabt, sich dementsprechend gönnerhaft dem Verein gegenüber zu zeigen.
Zitat von Ferdinandinho
Mag ja sein, dass man auch mit weniger Geld gut und effizient arbeiten kann. Gibt ja auch ausreichend Beispiele dafür.
Wenn man aber dahin kommt, gute Arbeit zu leisten, und dann ZUSÄTZLICH noch finanziell einen Vorsprung hat, dann kann das ganz sicher nicht verkehrt sein.
Es wird in den letzten Tagen oft so getan, als wäre der Fall von 50+1 das Wundermittel, mit dem alles besser wird. Es wird nicht alles besser. Aber vieles. Und es wird vor allem einiges einfacher!
Zitat von Borsigplatz
Die Diskussion um 50+1 ist eine komplette Scheindebatte, bei der die Gegner von 50+1 gerne die Augen vor der Realität verschließen.
Wenn man sich ein bisschen mit der Materie beschäftigt wird einem schnell auffallen, dass der aktuelle Misserfolg der Bundesliga nicht am fehlenden Geld, sondern an schlechter Arbeit der Vereine liegt. Das hat sich im Vergleich zu der Zeit zwischen 2010 bis 2015 entscheidend verändert. Damals hat die Bundesliga aus ihren Mitteln zwar keine herausragenden, aber immerhin sehr gute Leistungen gezeigt. Nicht umsonst stand man bis vor zwei Jahren noch auf Platz zwei in der 5-Jahreswertung.
Seitdem hat die Jugendarbeit in Deutschland aber komplett den Anschluss verloren, nicht umsonst wird mittlerweile wie wild im Ausland gekauft (übrigens ein wichtiger Punkt, den 96 verpennt hat und der Teil an der aktuellen Situation ist). Weiter haben starke Trainer wie Klopp, Tuchel und Guardiola die Bundesliga verlassen und es hat sich hier vor allem in der letzten Saison ein grauenvoller Fußball als gewinnbringend herausgewiesen, mit dem man international nichts reißen kann und der die Bundesliga zu einer kompletten Mauerliga entwickelt hat. Zum Glück lässt sich in dieser Saison ein anderes Bild erkennen und es sind wieder vermehrt Vereine erfolgreich, die auch wirklich was mit dem Ball anfangen können.
Was in dieser Diskussion einfach immer vergessen wird: Die Bundesliga ist umsatztechnisch die zweitstärkste Liga der Welt. Sprich: Die Vereine in der Bundesliga haben mehr Geld zur Verfügung, als die Vereine in Spanien und Italien. Und das nicht nur bei den Vereinen im Keller, sondern auch bei den Vereinen an der Spitze. Schalke lag bis vor kurzem auf einer Welle mit Atletico und über der Roma. Gladbach ist auf einer Stufe mit Sevilla was den Umsatz anbelangt. Celta Vigo hat einen Umsatz, mit dem man in der Bundesliga zu den schwächsten drei Vereinen zählen würde, schafft es aber ins Halbfinale der EL.
Warum ist das so? Weil in diesen Ligen, vor allem in Spanien, einfach besser gearbeitet wird. Die Vereine, die wirklich extern mit Geld zugeschissen werden, kann man an einer Hand abzählen. Ansonsten gibt es in England nur ein einziges Beispiel einer Liga, die der Bundesliga wirklich enteilt ist. Und warum ist das so? Weil die Leute dort bereit sind mehr für den Fußball zu bezahlen. Das größte Plus der PL sind nicht die Investoren, sondern die exorbitanten Fernsehgelder. In Deutschland wäre der Großteil aber nicht bereit das Doppelte für sein Abo zu bezahlen, demnach wird man dort niemals die Werte der Briten erreichen können.
Was zeigt das? Wer das Abschaffen von 50+1 als finale Lösung für die sportliche Verbesserung der Bundesliga sieht, verschließt die Augen vor vielen Fakten und macht es sich viel zu einfach. Die Bundesliga brauch nicht mehr Geld, sie muss nur mit den vorhandenen Mitteln einfach mal wieder effektiver arbeiten, dann wird man auch wieder erfolgreicher sein.
Wer glaubt, dass nach dem Abschaffen von 50+1 die Investoren Schlange stehen soll mal nach Frankreich oder Italien gucken. Dort ist dies nicht der Fall, obwohl es diese Regelung nicht kommt. In Spanien ist es auch nicht so. In England schon. Warum? Weil die Besitzer dort durch die riesigen Geldsummen Geld von den Vereinen abzweigen können und so einen Teil ihres Invests jedes Jahr wieder ausgezahlt bekommen.
Zitat von Dreydog
Bei allem Respekt vor den Fußballromantikern, die gegen 50+1 argumentieren: Wenn die Bundesliga (die bis vor einigen Jahren klar als Top3 Liga galt) ihren Stellenwert weiter verliert(PL und LaLiga sind mit Abstand weg und Serie A ist wieder voll im Kommen), sehe ich wirklich schwarz.
Klar wollen wir alle lieber echten authentischen Fußball hier im Land anstatt Katar, China, Milliardäre und Co., die unsere Teams und dadurch die Liga pushen; aber wenn man sich in Deutschland so stur gibt, hat man bald einfach nur eine Liga, wo früher mal paar gute Klubs gespielt haben.
Außer den Bayern sehe ich niemanden, der im Ansatz über die Mittel zur Konkurrenzfähigkeit verfügt(und hier muss man auch erst sehen, wie hoch die angekündigten Investitionen sind)
Wenn jetzt die Liga weiter so abbaut, wollen bald auch keine Topspieler mehr nach München, außer man bezahlt fürstlich wie in Paris etc.
Bei allem Respekt vor den Fußballromantikern, die gegen 50+1 argumentieren: Wenn die Bundesliga (die bis vor einigen Jahren klar als Top3 Liga galt) ihren Stellenwert weiter verliert(PL und LaLiga sind mit Abstand weg und Serie A ist wieder voll im Kommen), sehe ich wirklich schwarz.
Klar wollen wir alle lieber echten authentischen Fußball hier im Land anstatt Katar, China, Milliardäre und Co., die unsere Teams und dadurch die Liga pushen; aber wenn man sich in Deutschland so stur gibt, hat man bald einfach nur eine Liga, wo früher mal paar gute Klubs gespielt haben.
Außer den Bayern sehe ich niemanden, der im Ansatz über die Mittel zur Konkurrenzfähigkeit verfügt(und hier muss man auch erst sehen, wie hoch die angekündigten Investitionen sind)
Wenn jetzt die Liga weiter so abbaut, wollen bald auch keine Topspieler mehr nach München, außer man bezahlt fürstlich wie in Paris etc.
Die Diskussion um 50+1 ist eine komplette Scheindebatte, bei der die Gegner von 50+1 gerne die Augen vor der Realität verschließen.
Wenn man sich ein bisschen mit der Materie beschäftigt wird einem schnell auffallen, dass der aktuelle Misserfolg der Bundesliga nicht am fehlenden Geld, sondern an schlechter Arbeit der Vereine liegt. Das hat sich im Vergleich zu der Zeit zwischen 2010 bis 2015 entscheidend verändert. Damals hat die Bundesliga aus ihren Mitteln zwar keine herausragenden, aber immerhin sehr gute Leistungen gezeigt. Nicht umsonst stand man bis vor zwei Jahren noch auf Platz zwei in der 5-Jahreswertung.
Seitdem hat die Jugendarbeit in Deutschland aber komplett den Anschluss verloren, nicht umsonst wird mittlerweile wie wild im Ausland gekauft (übrigens ein wichtiger Punkt, den 96 verpennt hat und der Teil an der aktuellen Situation ist). Weiter haben starke Trainer wie Klopp, Tuchel und Guardiola die Bundesliga verlassen und es hat sich hier vor allem in der letzten Saison ein grauenvoller Fußball als gewinnbringend herausgewiesen, mit dem man international nichts reißen kann und der die Bundesliga zu einer kompletten Mauerliga entwickelt hat. Zum Glück lässt sich in dieser Saison ein anderes Bild erkennen und es sind wieder vermehrt Vereine erfolgreich, die auch wirklich was mit dem Ball anfangen können.
Was in dieser Diskussion einfach immer vergessen wird: Die Bundesliga ist umsatztechnisch die zweitstärkste Liga der Welt. Sprich: Die Vereine in der Bundesliga haben mehr Geld zur Verfügung, als die Vereine in Spanien und Italien. Und das nicht nur bei den Vereinen im Keller, sondern auch bei den Vereinen an der Spitze. Schalke lag bis vor kurzem auf einer Welle mit Atletico und über der Roma. Gladbach ist auf einer Stufe mit Sevilla was den Umsatz anbelangt. Celta Vigo hat einen Umsatz, mit dem man in der Bundesliga zu den schwächsten drei Vereinen zählen würde, schafft es aber ins Halbfinale der EL.
Warum ist das so? Weil in diesen Ligen, vor allem in Spanien, einfach besser gearbeitet wird. Die Vereine, die wirklich extern mit Geld zugeschissen werden, kann man an einer Hand abzählen. Ansonsten gibt es in England nur ein einziges Beispiel einer Liga, die der Bundesliga wirklich enteilt ist. Und warum ist das so? Weil die Leute dort bereit sind mehr für den Fußball zu bezahlen. Das größte Plus der PL sind nicht die Investoren, sondern die exorbitanten Fernsehgelder. In Deutschland wäre der Großteil aber nicht bereit das Doppelte für sein Abo zu bezahlen, demnach wird man dort niemals die Werte der Briten erreichen können.
Was zeigt das? Wer das Abschaffen von 50+1 als finale Lösung für die sportliche Verbesserung der Bundesliga sieht, verschließt die Augen vor vielen Fakten und macht es sich viel zu einfach. Die Bundesliga brauch nicht mehr Geld, sie muss nur mit den vorhandenen Mitteln einfach mal wieder effektiver arbeiten, dann wird man auch wieder erfolgreicher sein.
Wer glaubt, dass nach dem Abschaffen von 50+1 die Investoren Schlange stehen soll mal nach Frankreich oder Italien gucken. Dort ist dies nicht der Fall, obwohl es diese Regelung nicht kommt. In Spanien ist es auch nicht so. In England schon. Warum? Weil die Besitzer dort durch die riesigen Geldsummen Geld von den Vereinen abzweigen können und so einen Teil ihres Invests jedes Jahr wieder ausgezahlt bekommen.
Mag ja sein, dass man auch mit weniger Geld gut und effizient arbeiten kann. Gibt ja auch ausreichend Beispiele dafür.
Wenn man aber dahin kommt, gute Arbeit zu leisten, und dann ZUSÄTZLICH noch finanziell einen Vorsprung hat, dann kann das ganz sicher nicht verkehrt sein.
Es wird in den letzten Tagen oft so getan, als wäre der Fall von 50+1 das Wundermittel, mit dem alles besser wird. Es wird nicht alles besser. Aber vieles. Und es wird vor allem einiges einfacher!
Und auf welche Kosten würden diese finanziellen Mittel fallen? Richtig, auf die Zuschauer und Fans. Oder wie Martin Kind sie zu nennen pflegt: Die Kunden! Tolle Aussicht, dass wir dafür aufkommen sollen, dass ein paar junge Erwachsener statt fünf zehn Millionen Euro fürs Kicken bezahlt bekommen sollen. Finanziert wird das am Ende vom Fan und weniger vom Investor. Die Investoren sind in erster Linie daran orientiert das investierte Geld durch höhere Ticketpreise etc. wieder reinzubekommen. Wie viele Ausnahmen gibt es davon? Manchester City und Paris Saint-Germain. Selbst bei Chelsea wird mittlerweile eine solche Politik gefahren.
Und gerade ein Martin Kind würde nach Übernahme des Vereines wohl kaum in den Verein investieren. Wenn er das wollen würde, hätte er es die letzten 20 Jahre machen können und hätte die Argumente auf seiner Seite gehabt, den Verein übernehmen zu dürfen. Wie es in Hoffenheim auch der Fall war. Das hat er aber nicht gemacht. Warum? Zum einen, weil Martin Kind überhaupt nicht die finanziellen Voraussetzungen besitzt, um Hannover 96 wirklich im erheblichen und spürbaren Maße finanziell unter die Arme greifen zu können. Zum anderen, weil er es einfach nicht will. Herr Kind geht es vor allem darum die Anteile von Hannover 96 so günstig wie möglich unter eigene Kontrolle zu bekommen. Der Wert dieser Anteile übersteigt den Input, den er geleistet hat, um ein Vielfaches. Was das heißt? Auch Herrn Kind geht es bei Hannover 96 einzig und alleine darum mit dem Verein sich selber zu bereichern.
Ich wiederhole gerne nochmal das, was ich vor ein paar Monaten hier schon geschrieben habe. Gab auch genug 96-Fans, die mir in meiner Vermutung zugestimmt haben. Herr Kind geht es nicht darum Hannover 96 irgendwie durch seine Gelder an die Spitze zu führen und den Verein zu bereichern. Um das zu tun, bedarf es nicht 51 % der Anteile. Ihm geht es einzig und alleine darum mit so wenig Invest wie möglich die millionenschweren Anteile an einem Fußballverein zu erwerben. Laut seiner Aussagen ja einzig und alleine nur für das "Hannoveraner-Modell". Ich halte es aber nicht für ausgeschlossen, dass es ihm einfach nur darum geht diese Anteile gewinnbringend wieder zu verkaufen und sich damit selber zu bereichern. Wenn Herr Kind ehrliches Interesse gehabt hätte diese Anteile auf legalem Wege gemäß der Regularien (die ihm bewusst waren) zu erwerben, hätte er 20 Jahre Zeit gehabt, sich dementsprechend gönnerhaft dem Verein gegenüber zu zeigen.
Jetzt höre aber mal auf, deine Meinung als Fakt darzustellen.
Erstens ist es überhaupt nicht gesagt, dass die Preise anziehen, wenn 50+1 fällt. Preise werden am Ende immer durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Das hat jeder Schüler inzwischen in der 10. Klasse.
Zweitens fördert nicht die Einzelperson Martin Kind den Verein. Da steht eine Gruppe von Investoren dahinter. Nicht in dem Maß von Hopp, Kühne, RB oder sonst wem, aber dennoch eine wichtige Hilfe.
Des Weiteren ist es ja gut und schön, wenn dir ein paar 96 Fans in deiner Vermutung zustimmen. Dadurch wird es aber lange noch nicht zum Fakt.
Und kleine Anmerkung noch zu deinem Schreibstil: immer wieder Fragen alá „Was bedeutet das?“ ist ganz schlechte Rhetorik. Das solltest du versuchen abzustellen. Du schreibst recht lange Texte. Die werden dadurch nicht angenehmer zu lesen.
19.03.2019 - 21:16 Uhr
Die Ticketpreise haben nichts mit Investoren zu tun. Arsenal hatte die höchsten Eintrittspreise der gesamten Premier League lange bevor Kroenke überhaupt die Mehrheit am Verein hatte.
Die höheren Eintrittspreise begründen sich vor allem im Prestige der Premier League (oder London im speziellen) und dem generell höheren Grundeinkommen der Briten.
Die höheren Eintrittspreise begründen sich vor allem im Prestige der Premier League (oder London im speziellen) und dem generell höheren Grundeinkommen der Briten.
19.03.2019 - 21:16 Uhr
Zitat von Pablo_Aimar
Das ist das Totschlagargument der Befürworter. Es wird so hingestellt, als erwarte jeder Gegner der 50+1 Regel nach dem Wegfall, dass wir dann unschlagbar sind.
Es geht nur um Chancengleichheit. Niemand wird gezwungen, Investoren an Bord zu holen.
Zitat von Ferdinandinho
Es wird in den letzten Tagen oft so getan, als wäre der Fall von 50+1 das Wundermittel, mit dem alles besser wird.
Es wird in den letzten Tagen oft so getan, als wäre der Fall von 50+1 das Wundermittel, mit dem alles besser wird.
Das ist das Totschlagargument der Befürworter. Es wird so hingestellt, als erwarte jeder Gegner der 50+1 Regel nach dem Wegfall, dass wir dann unschlagbar sind.
Es geht nur um Chancengleichheit. Niemand wird gezwungen, Investoren an Bord zu holen.
Soll kein Totschlagargument sein. Wir sind dann auch nicht unschlagbar. Aber erhöhte Finanzkraft schadet ganz sicher nicht. Das sollte man einfach in der Entscheidung bedenken. Möchte hier ja niemanden bekehren, sondern einfach meine 2 Cent dazugeben.
19.03.2019 - 21:22 Uhr
Zitat von Ferdinandinho
Soll kein Totschlagargument sein. Wir sind dann auch nicht unschlagbar. Aber erhöhte Finanzkraft schadet ganz sicher nicht. Das sollte man einfach in der Entscheidung bedenken. Möchte hier ja niemanden bekehren, sondern einfach meine 2 Cent dazugeben.
Zitat von Pablo_Aimar
Das ist das Totschlagargument der Befürworter. Es wird so hingestellt, als erwarte jeder Gegner der 50+1 Regel nach dem Wegfall, dass wir dann unschlagbar sind.
Es geht nur um Chancengleichheit. Niemand wird gezwungen, Investoren an Bord zu holen.
Zitat von Ferdinandinho
Es wird in den letzten Tagen oft so getan, als wäre der Fall von 50+1 das Wundermittel, mit dem alles besser wird.
Es wird in den letzten Tagen oft so getan, als wäre der Fall von 50+1 das Wundermittel, mit dem alles besser wird.
Das ist das Totschlagargument der Befürworter. Es wird so hingestellt, als erwarte jeder Gegner der 50+1 Regel nach dem Wegfall, dass wir dann unschlagbar sind.
Es geht nur um Chancengleichheit. Niemand wird gezwungen, Investoren an Bord zu holen.
Soll kein Totschlagargument sein. Wir sind dann auch nicht unschlagbar. Aber erhöhte Finanzkraft schadet ganz sicher nicht. Das sollte man einfach in der Entscheidung bedenken. Möchte hier ja niemanden bekehren, sondern einfach meine 2 Cent dazugeben.
Ich meine, dass es ein Totschlagargument der Gegenseite ist, es so darzustellen. Ich habe dir zugestimmt.
19.03.2019 - 21:27 Uhr
Quelle: www.tagesspiegel.de
Vorteil Martin Kind bei Hannover 96
In der 50+1-Frage bahnt sich eine Entscheidung an – möglicherweise doch zugunsten von Martin Kind. Wieder mal droht Hannover 96 eine Zerreißprobe
Ich halte noch immer nichts vom Tagesspiegel und Herrn Joram, aber mich wundert es schon das dieser Bericht hier bis dato noch nicht gepostet wurde.
In der 50+1-Frage bahnt sich eine Entscheidung an – möglicherweise doch zugunsten von Martin Kind. Wieder mal droht Hannover 96 eine Zerreißprobe
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
Deutschland 


