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Neues von alten Wolfsburgern

01.11.2005 - 18:30 Uhr
Neues von alten Wolfsburgern |#101
24.06.2007 - 01:30 Uhr
sry, dann halt hier rein :)

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Augenthaler: Die Entlassung war eine Farce

Klaus Augenthaler zog sich nach seiner demütigenden Entlassung in Wolfsburg zurück.
Exklusiv in BamS redet er Klartext – die Abrechnung

Klaus Augenthaler beim BamS-Interview in München. Er genießt die neue Freizeit, will aber bald wieder arbeiten
BILD am SONNTAG: Herr Augenthaler, zum ersten Mal seit über 30 Jahren sind Sie in der Saison-Vorbereitung ohne Job. Genießen Sie Ihre neue Freiheit?

Klaus Augenthaler (49): Ja, das kann man wohl sagen, ich genieße die Zeit mit meiner Familie. Und ich merke, dass es außer dem Fußball wirklich noch andere wichtige Dinge gibt.

Wie sehr schmerzt Sie noch der Rauswurf in Wolfsburg?

Eigentlich gar nicht mehr. Mich stört viel mehr diese Anzeigetafel-Mentalität in der Bundesliga. Ein Trainer wird immer nur nach Ergebnissen beurteilt. Das halte ich für falsch.

Aber wie soll man sonst einen Trainer beurteilen?

Damit fängt es ja schon an: Wer kann eigentlich die Arbeit eines Trainers beurteilen? Ein Aufsichtsrat, der vielleicht einmal im Monat beim Training vorbeischaut? Wie soll das gehen? Aber in Deutschland ist das die Realität.

Sorry, aber das ist doch auch im Ausland so!

Nein, in Italien, England oder auch Holland läuft das anders. In der vergangenen Saison haben 25 von 36 deutschen Profi-Klubs wenigstens einmal den Trainer entlassen! 25 von 36, Entschuldigung, aber da stimmt doch was nicht!

Woran liegt das?

Wir in Deutschland schauen fast nur noch auf den kurzfristigen Erfolg. Es interessiert kaum einen, wenn ein Trainer zwei junge Talente in die Mannschaft gebracht hat. Oder ein System verfeinert.

Wie lange muss ein Trainer in einem Klub arbeiten, damit man wirklich seine Handschrift genau erkennen kann?


Vor dem 33. Spieltag gab es in Wolfsburg diese legendäre Pressekonferenz. Sie haben sich vier Fragen gestellt, alle in 42 Sekunden beantwortet – und sind dann einfach gegangen. War das Protest?

Ich wollte eigentlich nur Ruhe für die Mannschaft. Die ganze Zeit hieß es nur noch: Bleibt Augenthaler? Wird er entlassen? Das hat die Mannschaft total verunsichert.
Dabei ging es gegen Aachen um den Abstieg. Deshalb habe ich die ganze Aufmerksamkeit auf mich gelenkt! Und es hat geklappt!

Was hat Ihnen die Pressekonferenz gebracht?

Geschadet hat sie mir sicherlich nicht! Ich denke, dass ich aus der Nummer ganz gut rausgekommen bin. Weil die Leute spüren, dass ich mir nicht alles gefallen lasse. Und ich bin ja kein Frischling mehr. Ich bin mit Nürnberg aufgestiegen, habe Leverkusen aus der Abstiegszone in die Champions League geführt.

In Wolfsburg war es am Ende ein offenes Geheimnis, dass Sie entlassen werden. Wie geht man damit um?

Ich habe immer nur aus der Zeitung erfahren, was in Wolfsburg passiert. Das war nicht einfach für mich! Da kam keiner und hat mich mal gefragt, wie’s mir eigentlich geht mit dem ganzen Gerede. Dabei musste ich die Mannschaft jeden Tag pushen und durfte mir nichts anmerken lassen.

Und wie haben Sie reagiert?

Ich bin vor den beiden letzten Spielen zu Herrn Sander gegangen, dem damaligen Aufsichtsrats-Boss, und habe um ein Gespräch gebeten. Da hat er zu mir gesagt: Warten Sie noch die beiden Spiele ab, dann analysieren wir die ganze Saison.

Mit anderen Worten: Er hätte Ihnen auch gleich sagen können, dass Sie entlassen werden!

Ja, so ungefähr. Man kann doch offen mit mir reden. Aber da habe ich die menschliche Komponente vermisst.

Wie lief die Trennung genau ab?

Am Freitag vor dem letzten Spiel wurde mir offiziell mitgeteilt, dass es mit mir nicht mehr weitergeht. Aber ich sollte doch bitte schön noch das Bremen-Spiel leiten.

Wie haben Sie reagiert?

Für mich war das eine Farce! Aber ich bin zu sehr Profi. Also hab ich mich in die Kabine gestellt und den Spielern gesagt: Jungs, ich bin entlassen, Bremen ist mein letztes Spiel. Jetzt könnt ihr mal so spielen wie ihr wollt! Aber ich habe dann trotzdem mitgefiebert. Es war ja immer noch meine Mannschaft.

Welchen Job wünschen Sie sich für die Zukunft?

Ich habe keinen Traumverein. Aber ich würde mir wünschen, mal längerfristig arbeiten zu können. Wie ein Klopp in Mainz, ein Rehhagel früher in Bremen oder jetzt Thomas Schaaf

Quelle: http://www.bild.t-online.de/.......chnung-farce-trainer.html


Achja der Auge mal wieder! Das er auch Fehler gemacht hat, traut er sich nicht zuzugeben! Ein Fehler unsererseits war nur die dreiste Entlassung

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2.Bundesliga - VfL Wolfsburg

------------------ Glatzel ------------------
--- Reese ------ Damar -----Shiogai/xXx ---
-------- Rexhbecaj ----- Dardai ----------
------------------- Souza -------------------
- Maehle --- xXx ----- Wahl --- Kumbedi -
------------------ Zielinski -----------------
Bank: Pervan,Wellenreuther,Zehnter,Fischer,Angely,Arnold,Hensel,Hornby
Abgänge: Gerhardt,Svanberg,Amoura,Grabara,Vavro und Jenz
Neues von alten Wolfsburgern |#102
24.06.2007 - 08:04 Uhr
mal losgelöst von auge und dem vfl...er hat doch recht mit dem was er über trainerentlassungen usw sagt...
Neues von alten Wolfsburgern |#103
24.06.2007 - 10:05 Uhr
Ich finde das Interview gar nicht so schlecht. Er wäscht keine schmutzige Wäche, er kritisiert das gesamte deutsche Verhalten in dieser Sache. OK die Kritik gegenüber Sander, aber die ist begründet, und er hat ja auch nix mehr zu sagen.

Ich bleibe dabei, Augenthaler ist ein guter Typ, der zwar wie jeder auch Fehler macht, aber ich hätte im Nachhinein ihn trotzdem Ralf Rangnick vorgezogen...

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Aus den Vereinsfarben des VfL entstanden später auch die Stadtfarben der Stadt Wolfsburg!
187. TM.de-User
Neues von alten Wolfsburgern |#104
24.06.2007 - 12:15 Uhr
Als Typ mag ich Auge auch immer noch,
aber es war 1,5 Jahre unter ihm keinerlei Handschrift erkennbar und es wurde meist konstant schlecht gespielt.
Außerdem war er mir viel zu wenig experimentierfreudig und hat den Jungen keine Chancen eingeräumt.
Deshalb bin ich sehr froh, dass er weg ist,
wenngleich unter Magath auch nicht gleich alles perfekt laufen wird.
Neues von alten Wolfsburgern |#105
24.06.2007 - 15:19 Uhr
Zitat von hans maulwurf4:
Als Typ mag ich Auge auch immer noch,
aber es war 1,5 Jahre unter ihm keinerlei Handschrift erkennbar und es wurde meist konstant schlecht gespielt.
Außerdem war er mir viel zu wenig experimentierfreudig und hat den Jungen keine Chancen eingeräumt.
Deshalb bin ich sehr froh, dass er weg ist,
wenngleich unter Magath auch nicht gleich alles perfekt laufen wird.

es lässt sich aber auch schwer experimentieren wenn man kurz vor dem Abgrund steht. Wenn auch am Ende es richtig war ihn zu entlassen. da er einige elementare fehler machte und auch unglückliche Aussagen machte die er dann selbst revidieren musste...

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Aus den Vereinsfarben des VfL entstanden später auch die Stadtfarben der Stadt Wolfsburg!
187. TM.de-User
Neues von alten Wolfsburgern |#106
24.06.2007 - 16:28 Uhr
Zitat von LAPIS:
Zitat von hans maulwurf4:
Als Typ mag ich Auge auch immer noch,
aber es war 1,5 Jahre unter ihm keinerlei Handschrift erkennbar und es wurde meist konstant schlecht gespielt.
Außerdem war er mir viel zu wenig experimentierfreudig und hat den Jungen keine Chancen eingeräumt.
Deshalb bin ich sehr froh, dass er weg ist,
wenngleich unter Magath auch nicht gleich alles perfekt laufen wird.

es lässt sich aber auch schwer experimentieren wenn man kurz vor dem Abgrund steht. Wenn auch am Ende es richtig war ihn zu entlassen. da er einige elementare fehler machte und auch unglückliche Aussagen machte die er dann selbst revidieren musste...


So total knapp wars in den 1,5 Jahren aber auch nicht immer und unter experimentieren verstehe ich auch nicht, dass man auf einmal 3-4 20-Jährige in die Startelf holt,
sondern ,dass man zumindest mal Talente wie Eveljuskin 5 min Bundesligaluft schnuppern lässt oder zumindest in den Kader beruft.
Das ganze gipfelte dann, als Auge in Erwägung zog mit Madlung zu stürmen und Talente wie Rama oder Öztürk nicht mal im Kader standen!
Aber das Kapitel ist ja jetzt eh abgeschlossen!
Bin mir sicher, dass zumindest in diesem Punkt unter FM einiges besser wird.





Neues von alten Wolfsburgern |#107
25.06.2007 - 07:30 Uhr
Nach seinem Rauswurf: Auge bricht sein Schweigen

(eh) Einen Monat lang hat Klaus Augenthaler geschwiegen. Kein Wort über seinen Rausschmiss beim Wolfsburger Fußball-Bundesligisten. Kein Wort über die Art und Weise, wie der VfL mit dem Ex-Weltmeister zwei Wochen vorm Saisonende umgesprungen ist. Jetzt hat Auge sein Schweigen gebrochen. Der Bild am Sonntag gab er ein Interview – seine Abrechnung mit dem VfL: „Für mich war die Entlassung eine Farce!“
Nach der Heimspielpleite gegen Dortmund drei Spieltage vorm Saisonende sickerte durch, dass Auge vorzeitig gehen muss. Danach sei es eine schwere Zeit für ihn gewesen. „Ich bin vor den beiden letzten Spielen zu Herrn Sander gegangen, dem damaligen Aufsichtsrats-Boss, und habe um ein Gespräch gebeten. Da hat er zu mir gesagt: ,Warten Sie noch die beiden Spiele ab, dann analysieren wir die ganze Saison‘.“ Auge hätte sich aber schon damals gewünscht, dass Sander die Katze aus dem Sack lässt. „Man kann doch offen mit mir reden. Aber da habe ich die menschliche Komponente vermisst“, so der Ex-VfL-Trainer.
Über den genauen Ablauf der Trennung sagte Augenthaler: „Für mich war das eine Farce! Aber ich bin zu sehr Profi. Also hab‘ ich mich in die Kabine gestellt und und den Spielern gesagt: ,Jungs, ich bin entlassen, Bremen ist mein letztes Spiel. Jetzt könnt ihr mal so spielen wie ihr wollt‘!“ Auge setzte sich daraufhin nicht mehr auf seinen Trainerstuhl, sondern nahm auf der Auswechselbank Platz. Dennoch habe er mitgefiebert. „Es war ja immer noch meine Mannschaft“, so Augenthaler, der betonte, dass der Rauswurf in Wolfsburg ihm nicht mehr weh tue.
750.000 Euro Abfindung soll Auge bekommen haben, damit lässt‘s sich gut leben. Aber wann steigt der Ex-Coach wieder ins Geschäft ein? Augenthaler: „Ich habe keinen Traumverein. Aber ich würde mir wünschen, mal längerfristig arbeiten zu können. Wie ein Klopp in Mainz, ein Rehhagel früher in Bremen oder jetzt Thomas Schaaf.“



Neues von alten Wolfsburgern |#108
25.06.2007 - 07:34 Uhr
Klaus Augenthaler rechnet mit dem VfL ab



Ex-Trainer kritisiert Zeitpunkt seiner Entlassung

Von Markus Kutscher

WOLFSBURG. Die Wunde schmerzt nicht mehr, aber verheilt ist sie auch noch nicht richtig: Ex-VfL-Trainer Klaus Augenthaler äußerte sich erstmals in der Öffentlichkeit über seinen Rausschmiss beim Wolfsburger Fußball-Bundesligisten. "Die Entlassung war eine Farce", sagte Augenthaler in einem Interview mit der Bild am Sonntag.

Am letzten Spieltag der vergangenen Saison endete die 18-monatige Ära Augenthalers beim VfL. Nach der 0:2-Niederlage gegen Werder Bremen gab der damalige Aufsichtsrats-Vorsitzende Lothar Sander auf der anschließenden Pressekonferenz die vorzeitige Trennung bekannt. Augenthaler war bereits am Abend vorher über diesen Schritt informiert worden. Bei dieser Vorgehensweise habe er "die menschliche Komponente vermisst", kritisierte Augenthaler. Trotzdem machte er gute Miene zum bösen Spiel. "Ich bin zu sehr Profi. Also hab ich mich in die Kabine gestellt und den Spielern gesagt: ,Jungs, ich bin entlassen. Bremen ist mein letztes Spiel. Jetzt könnt ihr mal so spielen, wie ihr wollt.‘"

Dass seine Zeit in Wolfsburg am Saisonende ablaufen würde, hat er immer nur aus der Zeitung erfahren, so Augenthaler im Interview. "Das war nicht einfach für mich. Da kam keiner und hat mich mal gefragt, wie’s mir eigentlich geht mit dem ganzen Gerede. Dabei musste ich die Mannschaft jeden Tag pushen und durfte mir nichts anmerken lassen."

Augenthaler erläutert auch den Grund für seine Aufsehen erregende Pressekonferenz, bei der er sich vier Fragen stellte und diese auch selbst beantwortete: "Ich wollte eigentlich nur Ruhe für die Mannschaft. Es ging gegen Aachen um den Abstieg. Deshalb habe ich die ganze Aufmerksamkeit auf mich gelenkt." Geschadet habe ihm der Auftritt nicht, ist der 49-Jährige überzeugt: "Ich denke, dass ich aus der Nummer ganz gut rausgekommen bin. Weil die Leute spüren, dass ich mir nicht alles gefallen lasse."

In Zukunft wünscht sich Augenthaler, längerfristig bei einem Verein arbeiten zu können. Ihn störe die "Anzeigetafel-Mentalität" in der Bundesliga. "Ein Trainer wird immer nur nach Ergebnissen beurteilt. Es interessiert kaum einen, wenn ein Trainer zwei junge Talente in die Mannschaft gebracht hat. Oder ein System verfeinert." Erst nach drei bis fünf Jahren könne die Arbeit eines Trainers beurteilt werden, meint Augenthaler, der jetzt erst einmal die freie Zeit mit seiner Familie genießt.



Neues von alten Wolfsburgern |#109
26.06.2007 - 08:50 Uhr
Soll er abrechnen! Genug hat er ja bei uns verdient und am Ende war es auch wirklich nicht fair aber so ist wohl das Geschäft

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Vamonos ...

#19 Na, na na na na - Junior Malanda, Malanda! Junior Malanda! #19 Never forget! 10.01.15 #19

Persönliches Highlight: DFB Pokalsieg live 2015
Neues von alten Wolfsburgern |#110
29.06.2007 - 07:11 Uhr
Hofland: Deshalb wollte er weg…


Das ging jetzt fix. Dienstagnacht war bei den Verhandlungen zwischen dem VfL Wolfsburg und Feyenoord Rotterdam der Durchbruch gelungen, gestern unterschrieb Kevin Hofland bereits seinen neuen Vier-Jahres-Vertrag beim holländischen Erstligisten. Zusammen mit Bayern-Star Roy Makaay, über den VfL-Macher Felix Magath auch nachgedacht hatte, wurde er in Rotterdam vorgestellt.

Rund 2,6 Millionen Euro bekam der VfL noch für seinen Ex-Kapitän, der bei seiner Vorstellung zugab, dass er sich seine VfL-Zeit anders vorgestellt hatte. Hofland: „In den drei Jahren in Wolfsburg haben wir immer gegen den Abstieg gespielt. Mein Ziel war ein anderes.“ Auch deshalb wollte er am Ende weg.

In der Zeit in Wolfsburg sei er zwar als Fußballer und als Mensch gereift, habe in tollen Stadien gespielt, aber sportlich hätte er sich dieses Engagement anders vorgestellt. „Deshalb freue ich mich, dass wieder zurück in meiner Heimat bin. Ich musste bei dieser Sache ein gutes Gefühl haben. Dieses gute Gefühl habe ich“, so der Abwehrmann, der vor allem wegen des neuen Feyenoord-Coaches Bert van Marwijk nach Rotterdam wollte.

Zusammen mit Ex-Bayern-Star Makaay und Giovanni van Bronckhorst, der zuletzt in Barcelona spielte, will Hofland seinen neuen Klub zurück in die nationale Spitze führen. In der vergangenen Saison hatte Feyenoord nur Platz sieben erreicht. „Ich möchte dabei mithelfen, Feyenoord wieder zu einem Top-Verein zu machen“, sagte Hofland, der am 7. Juli mit seinem neuen Klub loslegt. Zuvor jedoch steht noch der Umzug an – von Danndorf in die Hafenstadt Rotterdam.



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