Neues von alten Wolfsburgern
01.11.2005 - 18:30 Uhr
11.10.2006 - 22:56 Uhr
"Zu früh zum Sündenbock gemacht"
Ex-VfL-Manager Pander übt Kritik am Umgang mit D’Alessandro – Derzeit mit der Nationalelf unterwegs
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WOLFSBURG. Zum Wiedersehen mit Ex-Manager Peter Pander (55) kommt es, wenn Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg am Sonnabend bei Borussia Mönchengladbach spielt. Mit dem Mann, der von 1991 bis zu seiner Entlassung im Jahr 2004 die Geschicke des VfL bestimmte, sprach unser Redakteur Marc Rotermund.
Herr Pander, seit eineinhalb Jahren wohnen Sie in der Nähe von Gladbach. Wenn Sie vergleichen: Was ist der größte Unterschied im Leben am Niederrhein und an der Aller?
Die Menschen am Niederrhein sind immer schnell himmelhochjauchzend und dann auch schnell zu Tode betrübt. Die Stimmungsschwankungen hier sind ganz extrem. Am Anfang war das gewöhnungsbedürftig für mich, mittlerweile aber habe ich ein Gefühl dafür gekriegt und bin als gelassener Norddeutscher ein ganz guter Ausgleich.
Und worin besteht der größte Unterschied zwischen Ihrem Ex-Klub VfL Wolfsburg und Ihrem aktuellen Arbeitgeber Gladbach?
Man kann beide Klubs nicht vergleichen, denn die Borussia lebt in ganz anderen Dimensionen. Ich gebe Ihnen nur ein Beispiel: Wir haben 30 000 Dauerkarten verkauft. So viele Zuschauer fasst das gesamte Wolfsburger Stadion. Diese Begeisterung für den Klub liegt an der großen Tradition, die der VfL eben nicht hat. Erst seit 1991 gibt es in Wolfsburg in Sachen Fußball eine konstante Entwicklung, davor waren das nur Schübe.
Diese Tradition, diese Begeisterung – macht das die Arbeit als Manager einfacher oder schwieriger?
Die öffentliche Aufmerksamkeit ist natürlich noch viel größer bei einem Traditionsverein wie der Borussia. Aber man muss seinen Weg gehen und mit kritischen Stimmen auch rechnen. Das kann ich.
Wie sehr interessieren Sie sich noch für den VfL, für den Sie 13 Jahre gearbeitet und bei dem Sie Spuren hinterlassen haben?
Wolfsburg ist ein großer Teil meiner Lebensgeschichte, deshalb interessiert mich natürlich noch, was beim VfL und was in der Stadt passiert. Es ist aber nicht so, dass ich immer gezielt auf den VfL gucke.
Ihre Borussen stehen mit neun Punkten im vorderen Mittelfeld. Sind Sie mit dem Saisonstart zufrieden?
Ich bin nicht zufrieden und kann es auch nicht sein, denn wir spielen zwar zu Hause stark, liegen auswärts aber zu oft daneben. Prognosen über den weiteren Weg abzugeben, ist zu diesem frühen Zeitpunkt schwierig, zumal wir derzeit von schweren Verletzungen gebeutelt werden. Unser Nationalspieler Marcell Jansen etwa ist operiert worden und fällt bis zur Winterpause aus.
Hätten Sie als VfL-Manager Ihren Regisseur Andres D’Alessandro verkauft?
Es gab Gespräche, ihn im Winter nach Gladbach zu holen, das hat aber nicht geklappt. Andres hat dann in England ordentliche Leistungen gebracht und kommt jetzt auch in Spanien gut zurecht. Wenn man sich für ihn entscheidet, muss man auch die Taktik nach ihm ausrichten. Er ist ein guter Spieler mit vielen Fähigkeiten. In Wolfsburg ist er aus meiner Sicht zu früh zum Sündenbock für die schlechten Leistungen des VfL gemacht worden.
Sie haben noch in Ihrer Funktion als VfL-Manager die Nowak-Stiftung ins Leben gerufen und sind nach wie vor Kuratoriumsmitglied. Ein Herzensbedürfnis?
Ja, ich verfolge die Entwicklung der Stiftung und stehe auch noch in Kontakt mit der Deutschen Bank. Man muss überlegen, ob man die positive Entwicklung noch weiter forcieren kann.
Abschlussfrage: Sie sind derzeit Delegationsmitglied der deutschen Nationalmannschaft während der Länderspielreise in die Slowakei. Was gibt es dort für Sie zu tun?
Ein Vertreter eines Bundesligisten ist bei solchen Reisen immer dabei, zuletzt waren es Uli und Dieter Hoeneß. Ich repräsentiere den deutschen Fußball mit, zum Beispiel bei Empfängen. Abends gibt es dann hoffentlich ein gutes Fußballspiel mit einem Sieg der deutschen Mannschaft.
Ex-VfL-Manager Pander übt Kritik am Umgang mit D’Alessandro – Derzeit mit der Nationalelf unterwegs
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WOLFSBURG. Zum Wiedersehen mit Ex-Manager Peter Pander (55) kommt es, wenn Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg am Sonnabend bei Borussia Mönchengladbach spielt. Mit dem Mann, der von 1991 bis zu seiner Entlassung im Jahr 2004 die Geschicke des VfL bestimmte, sprach unser Redakteur Marc Rotermund.
Herr Pander, seit eineinhalb Jahren wohnen Sie in der Nähe von Gladbach. Wenn Sie vergleichen: Was ist der größte Unterschied im Leben am Niederrhein und an der Aller?
Die Menschen am Niederrhein sind immer schnell himmelhochjauchzend und dann auch schnell zu Tode betrübt. Die Stimmungsschwankungen hier sind ganz extrem. Am Anfang war das gewöhnungsbedürftig für mich, mittlerweile aber habe ich ein Gefühl dafür gekriegt und bin als gelassener Norddeutscher ein ganz guter Ausgleich.
Und worin besteht der größte Unterschied zwischen Ihrem Ex-Klub VfL Wolfsburg und Ihrem aktuellen Arbeitgeber Gladbach?
Man kann beide Klubs nicht vergleichen, denn die Borussia lebt in ganz anderen Dimensionen. Ich gebe Ihnen nur ein Beispiel: Wir haben 30 000 Dauerkarten verkauft. So viele Zuschauer fasst das gesamte Wolfsburger Stadion. Diese Begeisterung für den Klub liegt an der großen Tradition, die der VfL eben nicht hat. Erst seit 1991 gibt es in Wolfsburg in Sachen Fußball eine konstante Entwicklung, davor waren das nur Schübe.
Diese Tradition, diese Begeisterung – macht das die Arbeit als Manager einfacher oder schwieriger?
Die öffentliche Aufmerksamkeit ist natürlich noch viel größer bei einem Traditionsverein wie der Borussia. Aber man muss seinen Weg gehen und mit kritischen Stimmen auch rechnen. Das kann ich.
Wie sehr interessieren Sie sich noch für den VfL, für den Sie 13 Jahre gearbeitet und bei dem Sie Spuren hinterlassen haben?
Wolfsburg ist ein großer Teil meiner Lebensgeschichte, deshalb interessiert mich natürlich noch, was beim VfL und was in der Stadt passiert. Es ist aber nicht so, dass ich immer gezielt auf den VfL gucke.
Ihre Borussen stehen mit neun Punkten im vorderen Mittelfeld. Sind Sie mit dem Saisonstart zufrieden?
Ich bin nicht zufrieden und kann es auch nicht sein, denn wir spielen zwar zu Hause stark, liegen auswärts aber zu oft daneben. Prognosen über den weiteren Weg abzugeben, ist zu diesem frühen Zeitpunkt schwierig, zumal wir derzeit von schweren Verletzungen gebeutelt werden. Unser Nationalspieler Marcell Jansen etwa ist operiert worden und fällt bis zur Winterpause aus.
Hätten Sie als VfL-Manager Ihren Regisseur Andres D’Alessandro verkauft?
Es gab Gespräche, ihn im Winter nach Gladbach zu holen, das hat aber nicht geklappt. Andres hat dann in England ordentliche Leistungen gebracht und kommt jetzt auch in Spanien gut zurecht. Wenn man sich für ihn entscheidet, muss man auch die Taktik nach ihm ausrichten. Er ist ein guter Spieler mit vielen Fähigkeiten. In Wolfsburg ist er aus meiner Sicht zu früh zum Sündenbock für die schlechten Leistungen des VfL gemacht worden.
Sie haben noch in Ihrer Funktion als VfL-Manager die Nowak-Stiftung ins Leben gerufen und sind nach wie vor Kuratoriumsmitglied. Ein Herzensbedürfnis?
Ja, ich verfolge die Entwicklung der Stiftung und stehe auch noch in Kontakt mit der Deutschen Bank. Man muss überlegen, ob man die positive Entwicklung noch weiter forcieren kann.
Abschlussfrage: Sie sind derzeit Delegationsmitglied der deutschen Nationalmannschaft während der Länderspielreise in die Slowakei. Was gibt es dort für Sie zu tun?
Ein Vertreter eines Bundesligisten ist bei solchen Reisen immer dabei, zuletzt waren es Uli und Dieter Hoeneß. Ich repräsentiere den deutschen Fußball mit, zum Beispiel bei Empfängen. Abends gibt es dann hoffentlich ein gutes Fußballspiel mit einem Sieg der deutschen Mannschaft.
16.10.2006 - 00:30 Uhr
Martin Petrov mit Kreuzbandriss
Atletico Madrid ist derzeit vom Verletzungspech verfolgt. Nachdem sich am vergangenen Mittwoch Mittelfeldspieler Maxi Rodriguez beim Länderspiel der Spanier gegen Argentinien (2:1) einen Kreuzbandriss zuzog, hat es nun auch Martin Petrov mit der gleichen Verletzung erwischt. Der Ex-Wolfsburger muss ebenso sechs Monate pausieren.
Verletzungspech: Martin Petrov wird Atletico Madrid eine halbes Jahr fehlen.
Verletzungspech: Martin Petrov wird Atletico Madrid eine halbes Jahr fehlen.
Der bulgarische Nationalspieler zog sich die Verletzung beim 2:1-Sieg seines Teams am Samstagabend in der Primera División gegen Recreativo Huelva zu.
Petrov, der 2005 für eine Ablösesumme von rund zehn Millionen Euro vom Bundesligisten VfL Wolfsburg nach Spanien gewechselt war, hatte sich bei den "Rojiblancos" schnell einen Stammplatz erspielt. In der vergangenen Saison brachte er es auf 36 Einsätze für Atletico, in dieser Spielzeit stand er in den bisherigen sechs Partien jeweils in der Startelf.
Zuletzt ließ er beim 1:1 in der EM-Qualifikation aufhorchen, als er mit einem beherzten Solo beim 1:1 gegen die favorisierten Niederländer den Führungstreffer markierte.
Atletico Madrid ist derzeit vom Verletzungspech verfolgt. Nachdem sich am vergangenen Mittwoch Mittelfeldspieler Maxi Rodriguez beim Länderspiel der Spanier gegen Argentinien (2:1) einen Kreuzbandriss zuzog, hat es nun auch Martin Petrov mit der gleichen Verletzung erwischt. Der Ex-Wolfsburger muss ebenso sechs Monate pausieren.
Verletzungspech: Martin Petrov wird Atletico Madrid eine halbes Jahr fehlen.
Verletzungspech: Martin Petrov wird Atletico Madrid eine halbes Jahr fehlen.
Der bulgarische Nationalspieler zog sich die Verletzung beim 2:1-Sieg seines Teams am Samstagabend in der Primera División gegen Recreativo Huelva zu.
Petrov, der 2005 für eine Ablösesumme von rund zehn Millionen Euro vom Bundesligisten VfL Wolfsburg nach Spanien gewechselt war, hatte sich bei den "Rojiblancos" schnell einen Stammplatz erspielt. In der vergangenen Saison brachte er es auf 36 Einsätze für Atletico, in dieser Spielzeit stand er in den bisherigen sechs Partien jeweils in der Startelf.
Zuletzt ließ er beim 1:1 in der EM-Qualifikation aufhorchen, als er mit einem beherzten Solo beim 1:1 gegen die favorisierten Niederländer den Führungstreffer markierte.
02.11.2006 - 07:02 Uhr
"Ohne die Jungs bin ich gar nichts"
Nach 358 Profi-Partien: Frank Greiner lässt sich reamateurisieren und spielt künftig für den MTV Gifhorn
zoom
Von Jens Neumann
GIFHORN. Sonntag, 5. November 2006: Der MTV Gifhorn tritt in der Fußball-Niedersachsenliga bei Eintracht Northeim ein. Mit dabei: Frank Greiner. Nichts Ungewöhnliches? Doch! Denn erstmals dürfte der Co-Trainer der Schwarz-Gelben im MTV-Dress auflaufen!
Fast exakt vier Jahre nach seinem letzten Spiel als Profi – am 9. November 2002 wurde er beim 3:1-Sieg des VfL Wolfsburg gegen Werder Bremen in der 64. Minute eingewechselt – wird Frank Greiner wieder in einem Pflichtspiel dabei sein. Der 40-Jährige hat sich nach 16 Jahren auf der Profibühne reamateurisieren lassen, seine Spielerlaubnis liegt bereits vor.
"Ich will dem Verein, der Mannschaft, dem Trainer und den Fans einfach etwas zurückgeben. Es macht Riesenspaß hier", begründet Frank Greiner seine überraschende Rückkehr auf die Fußballbühne. Obwohl er auch weiß: "Ich kann eigentlich nur verlieren, mir meinen guten Namen kaputt machen. Doch ich vertraue unserer Truppe blind. Und ich mache es auch Klaus Fricke zuliebe."
Aufgrund der angespannten personellen Situation habe er beschlossen, sich zur Verfügung zu stellen und auszuhelfen. "Nicht immer, nicht langfristig, denn das ist ja nicht der Sinn der Sache", sagt Greiner, der die Mannschaft auf dem Feld führen möchte. "Ich möchte das Team so stellen, wie wir es brauchen."
Das funktioniert am besten von hinten heraus, deswegen sieht sich Greiner "wahrscheinlich zentral in der Innenverteidigung". Dabei möchte er seine Erfahrung an die Mannschaft weitergeben, ihr vormachen, wie es aussehen muss.
Doch eines ist Frank Greiner dabei ganz besonders wichtig. "Alleine kann ich keine Begegnung gewinnen. Ich bin nicht der Wunderheiler und schon gar keiner, der alle Gegner schwindelig spielt. Ohne die Jungs bin ich gar nichts", betont der 330-fache Bundesliga-Spieler. "Ich möchte der Mannschaft nur meine Unterstützung anbieten. Es funktioniert jedoch nur über die Teamarbeit", merkt der Co-Trainer an.
Über seine persönliche Fitness macht sich Greiner, der aufgrund einer Knieverletzung seine Bundesliga-Karriere beenden musste, keine Gedanken. "Ich laufe jeden Tag für mich selbst, mache im Training alles mit – es sieht ganz gut", meint er schmunzelnd.
Vor allem verbal soll der Franke den Schwarz-Gelben helfen, indem er die Mannschaft lautstark auf dem Platz leitet. "Aber eines ist auch klar: Ich bin nicht die Posaune unserer Mannschaft."
Nach 358 Profi-Partien: Frank Greiner lässt sich reamateurisieren und spielt künftig für den MTV Gifhorn
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Von Jens Neumann
GIFHORN. Sonntag, 5. November 2006: Der MTV Gifhorn tritt in der Fußball-Niedersachsenliga bei Eintracht Northeim ein. Mit dabei: Frank Greiner. Nichts Ungewöhnliches? Doch! Denn erstmals dürfte der Co-Trainer der Schwarz-Gelben im MTV-Dress auflaufen!
Fast exakt vier Jahre nach seinem letzten Spiel als Profi – am 9. November 2002 wurde er beim 3:1-Sieg des VfL Wolfsburg gegen Werder Bremen in der 64. Minute eingewechselt – wird Frank Greiner wieder in einem Pflichtspiel dabei sein. Der 40-Jährige hat sich nach 16 Jahren auf der Profibühne reamateurisieren lassen, seine Spielerlaubnis liegt bereits vor.
"Ich will dem Verein, der Mannschaft, dem Trainer und den Fans einfach etwas zurückgeben. Es macht Riesenspaß hier", begründet Frank Greiner seine überraschende Rückkehr auf die Fußballbühne. Obwohl er auch weiß: "Ich kann eigentlich nur verlieren, mir meinen guten Namen kaputt machen. Doch ich vertraue unserer Truppe blind. Und ich mache es auch Klaus Fricke zuliebe."
Aufgrund der angespannten personellen Situation habe er beschlossen, sich zur Verfügung zu stellen und auszuhelfen. "Nicht immer, nicht langfristig, denn das ist ja nicht der Sinn der Sache", sagt Greiner, der die Mannschaft auf dem Feld führen möchte. "Ich möchte das Team so stellen, wie wir es brauchen."
Das funktioniert am besten von hinten heraus, deswegen sieht sich Greiner "wahrscheinlich zentral in der Innenverteidigung". Dabei möchte er seine Erfahrung an die Mannschaft weitergeben, ihr vormachen, wie es aussehen muss.
Doch eines ist Frank Greiner dabei ganz besonders wichtig. "Alleine kann ich keine Begegnung gewinnen. Ich bin nicht der Wunderheiler und schon gar keiner, der alle Gegner schwindelig spielt. Ohne die Jungs bin ich gar nichts", betont der 330-fache Bundesliga-Spieler. "Ich möchte der Mannschaft nur meine Unterstützung anbieten. Es funktioniert jedoch nur über die Teamarbeit", merkt der Co-Trainer an.
Über seine persönliche Fitness macht sich Greiner, der aufgrund einer Knieverletzung seine Bundesliga-Karriere beenden musste, keine Gedanken. "Ich laufe jeden Tag für mich selbst, mache im Training alles mit – es sieht ganz gut", meint er schmunzelnd.
Vor allem verbal soll der Franke den Schwarz-Gelben helfen, indem er die Mannschaft lautstark auf dem Platz leitet. "Aber eines ist auch klar: Ich bin nicht die Posaune unserer Mannschaft."
10.11.2006 - 09:06 Uhr
Ex-VfL-Trainer Jürgen Röber ist als Coach bei Zweitligist RW Essen im Gespräch. Röber (bis zum Sommer bei Partizan Belgrad) soll Nachfolger des entlassenen Uwe Neuhaus werden.
13.11.2006 - 09:08 Uhr
Stippvisite: Franz in Wolfsburg
(rs) Freudiges Wiedersehen: Ex-VfLer Maik Franz war am Samstag beim Bundesliga-Duell mit Cottbus in der Arena. Der jetzige Karlsruher besuchte am Abend Freunde in Wolfsburg, zuvor seine Ex-Kollegen. Nach der Partie plauschte er mit Kumpels wie Alex Madlung, davor mit Betreuer Heinz Mies und Co.
(rs) Freudiges Wiedersehen: Ex-VfLer Maik Franz war am Samstag beim Bundesliga-Duell mit Cottbus in der Arena. Der jetzige Karlsruher besuchte am Abend Freunde in Wolfsburg, zuvor seine Ex-Kollegen. Nach der Partie plauschte er mit Kumpels wie Alex Madlung, davor mit Betreuer Heinz Mies und Co.
15.11.2006 - 06:59 Uhr
Für den VfL war Reimann ein Glücksgriff
(rau) Willi Reimann – Retter oder mehr? Reimann (56) kann beides und sieht sich auch noch nicht als Fußball-Rentner. In der Region ist er bestens bekannt, hielt den VfL Wolfsburg einst in der 2. Liga und stieg mit Braunschweigs Nachbarn ein Jahr später in die Bundesliga auf.
„Ich bin noch nicht so alt und will arbeiten“, sagte am Dienstag der frühere Bundesligaprofi, der im Urlaub auf Madeira kontaktiert wurde. Zuletzt war der Fußball-Lehrer in den Vereinigten Arabischen Emiraten bei Al Shaab tätig, davor zwei Jahre lang bei Eintracht Frankfurt. Neben der Eintracht (2003) führte er auch den VfL Wolfsburg (1997) in die Bundesliga. Er war zudem bei St. Pauli, beim Hamburger SV und beim 1. FC Nürnberg als Trainer tätig.
Als Spieler war Reimann ein Top-Stürmer, traf in 287 Bundesliga-Partien für Hannover 96 und den Hamburger SV 93 Mal.
Beim VfL Wolfsburg war Reimann ein Glücksgriff. Er kam für den unglücklichen Gerd Roggensack. Der hatte nur gut ein halbes Jahr beim VfL überstanden, mit dem Höhepunkt DFB-Pokal-Halbfinalsieg in Köln. Nach einem 0:5 daheim gegen Bochum musste er am 21. Oktober 1995 gehen. Nur einen Tag später hatte der VfL Reimann (damals in der 3. Liga Coach des SV Lurup) am Haken.
Der VfL kriegte die Kurve, hielt die Klasse. Und eine Spielzeit später wurde gefeiert. Aufstieg! Am Ende sogar als Zweiter vor Hertha BSC Berlin. Pech für die VfL-Kasse: Im Winter wurde der Bundesliga-Vertrag mit dem Coach verlängert. Aber am 26. Spieltag 1997/98 beendete ein 1:2 gegen den Karlsruher SC die Ära Reimann. Nach einem AZ/WAZ-Artikel („Manager Peter Pander soll Reimanns Defizite ausgleichen“) warf Reimann das Handtuch. So die Darstellung des VfL. Reimann behauptete, er sei nicht zurückgetreten, schaltete Star-Anwalt Matthias Prinz ein. Beurlaubt, gedrängt, freiwillig zurückgetreten – ganz klar wurde das nie. Der VfL soll allerdings billiger weg gekommen sein als bei einer klassischen Beurlaubung.
(rau) Willi Reimann – Retter oder mehr? Reimann (56) kann beides und sieht sich auch noch nicht als Fußball-Rentner. In der Region ist er bestens bekannt, hielt den VfL Wolfsburg einst in der 2. Liga und stieg mit Braunschweigs Nachbarn ein Jahr später in die Bundesliga auf.
„Ich bin noch nicht so alt und will arbeiten“, sagte am Dienstag der frühere Bundesligaprofi, der im Urlaub auf Madeira kontaktiert wurde. Zuletzt war der Fußball-Lehrer in den Vereinigten Arabischen Emiraten bei Al Shaab tätig, davor zwei Jahre lang bei Eintracht Frankfurt. Neben der Eintracht (2003) führte er auch den VfL Wolfsburg (1997) in die Bundesliga. Er war zudem bei St. Pauli, beim Hamburger SV und beim 1. FC Nürnberg als Trainer tätig.
Als Spieler war Reimann ein Top-Stürmer, traf in 287 Bundesliga-Partien für Hannover 96 und den Hamburger SV 93 Mal.
Beim VfL Wolfsburg war Reimann ein Glücksgriff. Er kam für den unglücklichen Gerd Roggensack. Der hatte nur gut ein halbes Jahr beim VfL überstanden, mit dem Höhepunkt DFB-Pokal-Halbfinalsieg in Köln. Nach einem 0:5 daheim gegen Bochum musste er am 21. Oktober 1995 gehen. Nur einen Tag später hatte der VfL Reimann (damals in der 3. Liga Coach des SV Lurup) am Haken.
Der VfL kriegte die Kurve, hielt die Klasse. Und eine Spielzeit später wurde gefeiert. Aufstieg! Am Ende sogar als Zweiter vor Hertha BSC Berlin. Pech für die VfL-Kasse: Im Winter wurde der Bundesliga-Vertrag mit dem Coach verlängert. Aber am 26. Spieltag 1997/98 beendete ein 1:2 gegen den Karlsruher SC die Ära Reimann. Nach einem AZ/WAZ-Artikel („Manager Peter Pander soll Reimanns Defizite ausgleichen“) warf Reimann das Handtuch. So die Darstellung des VfL. Reimann behauptete, er sei nicht zurückgetreten, schaltete Star-Anwalt Matthias Prinz ein. Beurlaubt, gedrängt, freiwillig zurückgetreten – ganz klar wurde das nie. Der VfL soll allerdings billiger weg gekommen sein als bei einer klassischen Beurlaubung.
20.11.2006 - 09:42 Uhr
Langkamp: Grasshopper will ihn behalten
VfL: Fuchs und Augenthaler beobachten im Züricher Derby Margairaz, Rafael und Dzemaili
Klaus und Klaus auf Spionage-Tour: Am Samstag schauten sich Trainer Augenthaler und Manager Fuchs das Züricher Derby zwischen Grass-hopper und dem FC (Endstand 0:1) an. Im Blickpunkt der Verantwortlichen des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg: Spielmacher Xavier Margairaz, Stürmer Rafael und Mittelfeldmann Blerim Dzemaili, die alle alle beim FC Zürich kicken.
Nicht mit dabei war Wolfsburgs Matthias Langkamp, den der VfL im vergangenen Sommer an Grasshopper ausgeliehen hatte. Manager Fuchs: „Er ist verletzt, das war uns aber bekannt.“ Beim VfL spielte der Ex-Bielefelder keine Rolle mehr, in der Schweiz gehört er zu den Top-Vier-Verteidigern. Deshalb will Grass-hopper den Abwehrmann auch gern ein weiteres Jahr ausleihen. Fuchs: „Wir werden das intern diskutieren, nach der Winterpause eine Entscheidung treffen.“
Eine Entscheidung, ob Wolfsburg im Winter auf dem Transfermarkt tätig wird – demnächst fällt sie. Margairaz, Rafael und Dzemaili sind VfL-Kandidaten. Der Manager: „Wir wollten sehen, wie stark sie sind. Alle könnten Bundesliga spielen.“
VfL: Fuchs und Augenthaler beobachten im Züricher Derby Margairaz, Rafael und Dzemaili
Klaus und Klaus auf Spionage-Tour: Am Samstag schauten sich Trainer Augenthaler und Manager Fuchs das Züricher Derby zwischen Grass-hopper und dem FC (Endstand 0:1) an. Im Blickpunkt der Verantwortlichen des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg: Spielmacher Xavier Margairaz, Stürmer Rafael und Mittelfeldmann Blerim Dzemaili, die alle alle beim FC Zürich kicken.
Nicht mit dabei war Wolfsburgs Matthias Langkamp, den der VfL im vergangenen Sommer an Grasshopper ausgeliehen hatte. Manager Fuchs: „Er ist verletzt, das war uns aber bekannt.“ Beim VfL spielte der Ex-Bielefelder keine Rolle mehr, in der Schweiz gehört er zu den Top-Vier-Verteidigern. Deshalb will Grass-hopper den Abwehrmann auch gern ein weiteres Jahr ausleihen. Fuchs: „Wir werden das intern diskutieren, nach der Winterpause eine Entscheidung treffen.“
Eine Entscheidung, ob Wolfsburg im Winter auf dem Transfermarkt tätig wird – demnächst fällt sie. Margairaz, Rafael und Dzemaili sind VfL-Kandidaten. Der Manager: „Wir wollten sehen, wie stark sie sind. Alle könnten Bundesliga spielen.“
21.11.2006 - 09:58 Uhr
Eintracht: Wieder ein Stühlerücken
Fußball: Ex-VfLerin Herzberg Sprecherin
(grö/ale) Das Stühlerücken bei Eintracht Braunschweig geht weiter – und erneut holt sich der Fußball-Zweitligist eine Verstärkung mit Wolfsburger Vergangenheit: Miriam Herzberg, von 2000 bis 2003 Medienbeauftragte beim VfL, ist neue Pressesprecherin bei der Eintracht! Vorgänger Holger Neddermeier bleibt im organisatorischen Bereich tätig.
„Ich freue mich auf die Herausforderung, die professionellen Strukturen weiter auszubauen“, so die 31-Jährige, die nach ihrer Tätigkeit in Wolfsburg als Pressereferentin beim WM-Organisationskomitee tätig war. „Jetzt freue ich mich auf den Liga-Alltag.“ Und der hat gleich eine ganz besondere Konstellation parat: Bei ihrem ersten Heimspiel gastiert der 1. FC Kaiserslautern mit Wolfgang Wolf in Braunschweig. Der Klub, bei dem die Stieftochter von Kalli Feldkamp bereits als Schülerin jobbte. Und der Trainer, in dessen Ära ihre Wolfsburger Amtszeit fiel.
Dass sie der dritte Braunschweiger „Neuzugang“ mit VfL-Vergangenheit innerhalb einer Woche ist, sei ein kurioser Zufall. „Aber da wir alle mindestens eine Zwischenstation hatten, ist es für die Fans vielleicht nicht so schlimm“, sagt Herzberg schmunzelnd.
Neddermeier war seit Anfang 2003 Pressesprecher der Eintracht, hatte zusätzlich auch andere Aufgaben wahrgenommen. Um diese kümmert sich der 39-jährige Ur-Braunschweiger weiterhin – organisatorische Angelegenheiten rund um die Zweitliga-Mannschaft.
Sportlich sind personell vorerst wohl keine Veränderungen geplant. Nachverpflichtungen noch vor der Winterpause gebe es laut Trainer Willi Reimann „mit Sicherheit nicht“. Der Coach hat für heute zusätzlich zum 10-Uhr-Training ein Testspiel über 60 Minuten gegen die eigene Oberliga-Truppe angesetzt. Dabei wird er auch Sammy Koejoe „genau beobachten“, der wieder voll trainiert.
Fußball: Ex-VfLerin Herzberg Sprecherin
(grö/ale) Das Stühlerücken bei Eintracht Braunschweig geht weiter – und erneut holt sich der Fußball-Zweitligist eine Verstärkung mit Wolfsburger Vergangenheit: Miriam Herzberg, von 2000 bis 2003 Medienbeauftragte beim VfL, ist neue Pressesprecherin bei der Eintracht! Vorgänger Holger Neddermeier bleibt im organisatorischen Bereich tätig.
„Ich freue mich auf die Herausforderung, die professionellen Strukturen weiter auszubauen“, so die 31-Jährige, die nach ihrer Tätigkeit in Wolfsburg als Pressereferentin beim WM-Organisationskomitee tätig war. „Jetzt freue ich mich auf den Liga-Alltag.“ Und der hat gleich eine ganz besondere Konstellation parat: Bei ihrem ersten Heimspiel gastiert der 1. FC Kaiserslautern mit Wolfgang Wolf in Braunschweig. Der Klub, bei dem die Stieftochter von Kalli Feldkamp bereits als Schülerin jobbte. Und der Trainer, in dessen Ära ihre Wolfsburger Amtszeit fiel.
Dass sie der dritte Braunschweiger „Neuzugang“ mit VfL-Vergangenheit innerhalb einer Woche ist, sei ein kurioser Zufall. „Aber da wir alle mindestens eine Zwischenstation hatten, ist es für die Fans vielleicht nicht so schlimm“, sagt Herzberg schmunzelnd.
Neddermeier war seit Anfang 2003 Pressesprecher der Eintracht, hatte zusätzlich auch andere Aufgaben wahrgenommen. Um diese kümmert sich der 39-jährige Ur-Braunschweiger weiterhin – organisatorische Angelegenheiten rund um die Zweitliga-Mannschaft.
Sportlich sind personell vorerst wohl keine Veränderungen geplant. Nachverpflichtungen noch vor der Winterpause gebe es laut Trainer Willi Reimann „mit Sicherheit nicht“. Der Coach hat für heute zusätzlich zum 10-Uhr-Training ein Testspiel über 60 Minuten gegen die eigene Oberliga-Truppe angesetzt. Dabei wird er auch Sammy Koejoe „genau beobachten“, der wieder voll trainiert.
21.11.2006 - 09:58 Uhr
Langkamp: In Zürich geht‘s mir wieder gut!
Vor 22 Monaten verpflichtete der VfL Matthias Langkamp als großes Talent von Arminia Bielefeld. Doch in Wolfsburg bekam der Innenverteidiger keinen Fuß auf den Boden. Im Sommer wurde er zu Grashopper Zürich ausgeliehen. In der Schweiz zählt Langkamp inzwischen zu den Besten auf seiner Position. Mit dem 22-Jährigen sprach WAZ-Sportjournalist Robert Schreier.
WAZ: Herr Langkamp, wie ist denn das Wetter in der schönen Schweiz?
Langkamp: Im Moment bin ich in Düsseldorf und mache Reha. Ich hatte mir einen Muskelfaser-Riss im Oberschenkel zugezogen, dann zwei Spiele gemacht und mir an der selben Stelle wieder dasselbe gerissen. Ich weiß nicht, ob ich in der Hinrunde noch einsatzfähig bin.
WAZ: Das klingt nach dem gleichen Pech, das Sie in Wolfsburg hatten. Wie gehen Sie damit um?
Langkamp: Ich fühle mich wohl in Zürich, wohne eine Stunde vom Zentrum entfernt, und die Stadt ist wunderschön. Aber viel Freizeit habe ich gar nicht. Dafür bin ich viel zu sehr mit Fußball beschäftigt. Immerhin sind wir auch noch im UEFA-Cup und im Schweizer Pokal verteten…
WAZ: Ist es ein Traum für Sie, jetzt sogar international zu spielen?
Langkamp: Sicher, das ist etwas Besonderes, eine tolle Erfahrung. Und in der Tabelle liegen wir nur einen Punkt hinter Spitzenreiter FC Zürich. Ich hoffe, am Ende stehen wir ganz oben. Dann bin ich Schweizer Meister.
WAZ: Wer hätte das gedacht, nachdem Sie in Wolfsburg so viele Probleme hatten. Wo liegen die Unterschiede zu damals?
Langkamp: Ich spiele!
WAZ: So einfach ist das?
Langkamp: Ja, schon beim ersten Anruf hat mir Trainer Krassimir Balakow gesagt, dass er mich will und auf mich baut. Wenn ich dann regelmäßig zum Einsatz komme, entwickelt sich etwas ganz anderes, als ich es in Wolfsburg hatte. Dort ging es mir beruflich sehr schlecht. Jetzt spüre ich Fußball wieder als meine Leidenschaft. Das Wichtigste für mich ist, zu spielen.
WAZ: Die Grashopper wollen Sie im Sommer für ein weiteres Jahr ausleihen. Wollen Sie zurück zum VfL?
Langkamp: Darüber möchte ich mir bewusst noch keine Gedanken machen. Es kann so viel passieren. Bis März will ich die Frage offen lassen. Dann sollte ich für mich eine Entscheidung fällen.
WAZ: Verfolgen Sie, wie stark der VfL gerade in der Defensive auftritt?
Langkamp: Ich verfolge die Bundesliga, stehe in gutem Kontakt mit den Wolfsburgern. Es ist schön, wo der VfL steht, egal wie sie spielen. Der AC Mailand spielt auch keinen schönen Fußball und gewinnt die Champions League…
WAZ: Der VfL sondiert den Schweizer Spielermarkt. Können Sie jemanden empfehlen?
Langkamp: Die Schweizer Liga wird oft unterschätzt. Dabei gibt es viele, die problemlos auch in der Bundesliga spielen könnten!
Vor 22 Monaten verpflichtete der VfL Matthias Langkamp als großes Talent von Arminia Bielefeld. Doch in Wolfsburg bekam der Innenverteidiger keinen Fuß auf den Boden. Im Sommer wurde er zu Grashopper Zürich ausgeliehen. In der Schweiz zählt Langkamp inzwischen zu den Besten auf seiner Position. Mit dem 22-Jährigen sprach WAZ-Sportjournalist Robert Schreier.
WAZ: Herr Langkamp, wie ist denn das Wetter in der schönen Schweiz?
Langkamp: Im Moment bin ich in Düsseldorf und mache Reha. Ich hatte mir einen Muskelfaser-Riss im Oberschenkel zugezogen, dann zwei Spiele gemacht und mir an der selben Stelle wieder dasselbe gerissen. Ich weiß nicht, ob ich in der Hinrunde noch einsatzfähig bin.
WAZ: Das klingt nach dem gleichen Pech, das Sie in Wolfsburg hatten. Wie gehen Sie damit um?
Langkamp: Ich fühle mich wohl in Zürich, wohne eine Stunde vom Zentrum entfernt, und die Stadt ist wunderschön. Aber viel Freizeit habe ich gar nicht. Dafür bin ich viel zu sehr mit Fußball beschäftigt. Immerhin sind wir auch noch im UEFA-Cup und im Schweizer Pokal verteten…
WAZ: Ist es ein Traum für Sie, jetzt sogar international zu spielen?
Langkamp: Sicher, das ist etwas Besonderes, eine tolle Erfahrung. Und in der Tabelle liegen wir nur einen Punkt hinter Spitzenreiter FC Zürich. Ich hoffe, am Ende stehen wir ganz oben. Dann bin ich Schweizer Meister.
WAZ: Wer hätte das gedacht, nachdem Sie in Wolfsburg so viele Probleme hatten. Wo liegen die Unterschiede zu damals?
Langkamp: Ich spiele!
WAZ: So einfach ist das?
Langkamp: Ja, schon beim ersten Anruf hat mir Trainer Krassimir Balakow gesagt, dass er mich will und auf mich baut. Wenn ich dann regelmäßig zum Einsatz komme, entwickelt sich etwas ganz anderes, als ich es in Wolfsburg hatte. Dort ging es mir beruflich sehr schlecht. Jetzt spüre ich Fußball wieder als meine Leidenschaft. Das Wichtigste für mich ist, zu spielen.
WAZ: Die Grashopper wollen Sie im Sommer für ein weiteres Jahr ausleihen. Wollen Sie zurück zum VfL?
Langkamp: Darüber möchte ich mir bewusst noch keine Gedanken machen. Es kann so viel passieren. Bis März will ich die Frage offen lassen. Dann sollte ich für mich eine Entscheidung fällen.
WAZ: Verfolgen Sie, wie stark der VfL gerade in der Defensive auftritt?
Langkamp: Ich verfolge die Bundesliga, stehe in gutem Kontakt mit den Wolfsburgern. Es ist schön, wo der VfL steht, egal wie sie spielen. Der AC Mailand spielt auch keinen schönen Fußball und gewinnt die Champions League…
WAZ: Der VfL sondiert den Schweizer Spielermarkt. Können Sie jemanden empfehlen?
Langkamp: Die Schweizer Liga wird oft unterschätzt. Dabei gibt es viele, die problemlos auch in der Bundesliga spielen könnten!
21.11.2006 - 09:59 Uhr
Das machen die anderen
Ausgeliehene VfLer
(rs) Spielmacher Andrés D’Alessandro ist an Real Saragossa ausgeliehen, bestritt für die Spanier zehn der bisherigen elf Liga-Partien. Meist wurde er in der Endphase ausgewechselt. Für seine Leistungen erhält der Argentinier in der spanischen Presse viel Lob.
Der brasilianische Stürmer Abuda sitzt indes beim belgischen Erstligisten GB Antwerpen auf der Bank: Erst 53 Spielminuten in drei Partien.
Ausgeliehene VfLer
(rs) Spielmacher Andrés D’Alessandro ist an Real Saragossa ausgeliehen, bestritt für die Spanier zehn der bisherigen elf Liga-Partien. Meist wurde er in der Endphase ausgewechselt. Für seine Leistungen erhält der Argentinier in der spanischen Presse viel Lob.
Der brasilianische Stürmer Abuda sitzt indes beim belgischen Erstligisten GB Antwerpen auf der Bank: Erst 53 Spielminuten in drei Partien.
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