Segunda División 2012/2013
01.08.2012 - 17:31 Uhr
08.02.2013 - 20:57 Uhr
In Kürze beginnt in der Segunda der 25. Spieltag mit dem Spiel Almería - Sabadell. Die Andalusier stehen derzeit auf dem zweiten direkten Aufstiegsplatz und wollen diesen selbstverständlich verteidigen. Sabadell hat in den letzten Wochen durch Siege über Alcorcón, Girona und Barca B unterstrichen, dass ein Platz unter den ersten Sechs und damit die Teilnahme an den Aufstiegs-Playoffs durchaus möglich ist.
Marca TV überträgt live und bietet einen legalen Stream an: http://www.marca.com/multimedia/directo/marcatv.html
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17.02.2013 - 12:30 Uhr
Schau grad Gijon vs. Elche. 0:1 führt der Tabellenerste nach 25 Min. Sieht ziemlich abgeklärt aus, was Elche spielt, sehr sinnvolle Raumaufteilung und schöne Ballstafetten. Der Höhepunkt aber das Führungstor nach einer Ecke: 4/5 Spieler der Grünen binden viele Abwehrspieler Gijons am kurzen Pfosten, versperren dem Torwart so jede Sicht auf die Flugkurve des Balls, während sich Coro an den langen Pfosten fallen lässt, den Ball sauber verarbeitet und kraftvoll einschießt. Tolle Schußtechnik. Die Eckstoßvariante war jedenfalls richtig intelligent :)
.. klasse, der Schiedsrichter steht gerne im Mittelpunkt & stellt Niguez wegen angeblicher Schwalbe vom Platz (Gegenspieler steigt ihm klarst auf den Fuß)
.. klasse, der Schiedsrichter steht gerne im Mittelpunkt & stellt Niguez wegen angeblicher Schwalbe vom Platz (Gegenspieler steigt ihm klarst auf den Fuß)
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Akazien am 17.02.2013 um 12:42 Uhr bearbeitet
17.02.2013 - 13:35 Uhr
Nach 70 Minuten erzielt Coro das 2:0, der kurz zuvor eingewechselte Mantecón hatte ihn mit einem feinen Pass eingesetzt. Sporting hatte zuvor kaum einen Angriff zugelassen und durchaus Chancen auf den Ausgleich, doch mit der gewohnten Souveränität halten die Gäste die Null und bauen vorne die Führung aus.
Die zweite Halbzeit bestreiten beide Mannschaften zu zehnt, bei Sporting wurde Óscar Trejo kurz vor der Halbzeit nach einem Foul gegen Etxeita vom Platz gestellt
Die zweite Halbzeit bestreiten beide Mannschaften zu zehnt, bei Sporting wurde Óscar Trejo kurz vor der Halbzeit nach einem Foul gegen Etxeita vom Platz gestellt
01.03.2013 - 21:11 Uhr
Deportivo Xerez ist derzeit das große Sorgenkind der Segunda División - zum einen sportlich, aber vielmehr abseits des Platzes. So wurden die Andalusier mit inzwischen 15 sieglosen Spielen zwar bis auf den letzten Tabellenplatz durchgereicht, ein sportlicher Abstieg ist derzeit aber das geringste Problem, gegen das der Verein zu kämpfen hat. Aufgrund gravierender finanzieller Probleme ist man im neuen Jahr quasi alle Zahlungen schuldig geblieben, Spielergehälter und Steuerabgaben inklusive. Für Dezember wären außerdem 480.000 € an die Steuerbehörde Hacienda fällig gewesen, doch auch hierfür fehlte schlichtweg das nötige Geld.
In dieser Woche hat sich die Lage nun dramatisch zugespitzt, sogar ein Antrag auf die sofortige Auflösung des Vereins wird als realistische Option gehandelt und könnte dafür sorgen, dass bereits nach dem Gastspiel in Murcia am Sonntag nicht mehr klar ist, ob und wie es bis zum Saisonende weitergehen wird. Bis zu diesem Zeitpunkt muss Präsident Rafael Mateos rund zwei Millionen € auftreiben, doch trotz des aus allen Ecken Spaniens bekundeten Zuspruchs ist hierfür keine Lösung in Aussicht. Um zumindest die kommenden Wochen überstehen zu können, muss der Verein unbedingt die knapp halbe Million an die Hacienda zahlen, da diese sich sonst der ohnehin schon geringen Einkünfte des Vereins annehmen und diese einziehen wird. Falls dies geschehen sollte, dürften bei Xerez schon bald alle Lichter ausgehen.
Der erhoffte Rettungsanker war in dieser Woche eine Subvention der Stadt Jerez, diese Möglichkeit scheint sich aber so gut wie zerschlagen zu haben. Von Seiten des Clubs pochte man darauf, dass die Stadtverwaltung bereits vor Jahren eine Subvention von 2 Millionen € für die Spielzeit 2007/2008 beschlossen, diese aber niemals an den Verein gezahlt hatte. Bei Verhandlungen beider Parteien, bei denen Mateos auf den zweiten Bürgermeister der Stadt, Antonio Saldaña sowie die Abgeordnete des Sportausschusses, Felisa Rosado traf, konnte keine Einigung erzielt werden. Rafael Mateos hatte als Kompromisslösung gehofft, dass die Stadtverwaltung sich in Verhandlungen mit der Steuerbehörde begeben, und - ähnlich wie in Sevilla geschehen - eine Ratenzahlung über einen langen Zeitraum vereinbaren könne, doch auch dieser Plan wurde durchkreuzt: Jerez, die am zweithöchsten verschuldete Stadt Spaniens, kann die vom Verein geforderten 2 Millionen € nicht aufbringen. "Selbst wenn das Geld vorhanden wäre", hieß es von Seiten der Vertreter, "würden die diversen Verfehlungen des Vereins die Stadt davon freistellen, es zur Verfügung zu stellen."
Ein weiteres, gleichermaßen offenes wie undurchsichtiges Schlachtfeld gibt es rund um die Investorengruppe Energy Sports aus Sevilla. Nach eigenem Verständnis besitzt Energy die Aktienmehrheit des Vereins und müsste damit eigentlich über die Entscheidungsgewalt verfügen. Francisco Gallardo, ein Anwalt der Gruppe, hat daher gestern in Sachen Vereinsauflösung auf die Bremse getreten. Er kündigte an, dass eine Auflösung erst beantragt werden könne, wenn ein Gutachten darüber vorliege, wer nun eigentlich als Mehrheitsaktionär Xerez' fungiere. Dieses Gutachten werde Energy auf der kommenden Aktionärsversammlung beantragen, welche für den 23. Mai in Cádiz angesetzt ist. Gallardo nannte eine von Energy gestemmte Kapitalerhöhung des Vereins als einzige Möglichkeit, um einen Weg aus der Krise zu finden. Energy stehe bereits mit in- und externen Investoren in Kontakt und sobald man die Kommandobrücke des Vereins betrete, werde man diesen Schritt durchführen.
Des Weiteren verwies Gallardo darauf, dass in der Ordnung einer SAD (Sociedad Anónima Deportiva), wie es Xerez ist, kein gesondertes Vorgehen für den Falle einer Auflösung stehe, weshalb eine Aktionärsversammlung zwingend notwendig sei. Falls Vereinspräsident Mateos eine außerordentliche Versammlung einberufen würde, werde man alles daran setzen, diese auf dem Rechtsweg zu stoppen, um einer Auflösung zuvorzukommen. Die harschen Ankündigungen Mateos' wertete Gallardo ohnehin lediglich als taktisches Druckmittel gegenüber der Stadtverwaltung, um doch an die so wichtigen 2 Millionen € zu kommen. Es sei vollkommen offensichtlich, dass die Städte derzeit nicht in der Lage wären, investieren zu können, da deutlich wichtigere Probleme bestünden. Im Falle Xerez' sei das Beste daher eine externe Investition, wie Energy sie beabsichtige.
Dafür gilt es aber zunächst Joaquín Morales zu stürzen. Dieser bekleidet derzeit noch den Posten, den Energy gerne einnehmen würde. Für Morales hatte Gallardo auch noch einige kräftige Seitenhiebe parat: "Der Club wird von einer Person geführt, die weder sein Besitzer, noch Besitzer der Aktien ist und sich darüber hinaus nicht wirklich für den Verein interessiert." [...] "Joaquín Morales kann nicht in den Verein investieren, weil niemand in etwas investiert, was ihm nicht gehört, außerdem verfügt er nicht einmal über die nötigen finanziellen Möglichkeiten dazu. Joaquín Morales und seine Getreuen haben klar erkennen lassen, dass sie nicht in der Lage sind, einen Verein zu führen. Wir dagegen sehen, dass der Verein sowohl in der Segunda A, als auch in der Segunda B perfekt geführt werden kann."
Morales habe, so Gallardo weiter, binnen sieben Monaten einen Schuldenberg von 2 Millionen € angehäuft: "Nach den mir vorliegenden Informationen stehen 480.000 € aus der ersten Zahlungsrate an die Hacienda aus, aber auch die Zahlungen von Einkommens- und Umsatzsteuer für das erste Halbjahr von Juli bis Dezember 2012, die sich auf 1 Million € belaufen." [...] "Im Juni steht eine weitere Rate von 480.000 € an, die Spieler sind seit zwei Monaten ohne Gehälter und das Personal der Geschäftsstelle bekommt ebenfalls kein Geld. Das heißt, dass er (Morales) in sieben Monaten Schulden in Höhe von 2 Millionen € aufgebaut hat, wenn meine Angaben stimmen. Und obendrauf kritisiert er die Führung durch die Insolvenzverwalter, obwohl er in sieben Monaten 2 Millionen € Schulden gemacht hat."
Heute ging dann wiederum Präsident Rafael Mateos in die Offensive, in einem ausführlichen Interview mit "Diario de Jerez" äußerte er sich zu den Kernfragen der aktuellen Lage. So sei die kommende Woche äußerst wichtig, dort gelte es, entscheidende Maßnahmen zu treffen. Es gebe zwar keine Deadline von Seiten der Hacienda, dennoch muss bereits in den nächsten Tagen etwas geschehen. Er schloss einen Antrag auf Vereinsauflösung weiterhin nicht aus und schilderte die Lage aus seiner Sicht:
"Fakt ist, dass die Finanzierung des Vereins mit den vorhandenen Einnahmen wunderbar funktionierte. Dann haben die Administratoren mir aber einige zu leistende Ausgaben aufgezeigt. Allerdings haben sie vom dafür bereitgestellten Geld darüber hinaus Rechnungen des vergangenen Jahres gezahlt und dabei 2 Millionen € ausgegeben. Wenn die Administratoren dem aktuellen Kreislauf nicht die 2 Millionen € entzogen hätten, mit denen sie dann alte Rechnungen beglichen, dann würden wir uns jetzt nicht in dieser Lage befinden." [...]
"Auf das Geld der Stadt haben wir niemals zurückgreifen wollen, da wir wissen, wie es um die Finanzen steht. Aber da die Dinge nicht so liefen, wie wir es uns erhofft hatten, mussten wir an diesen Schulden (Subvention 2007/2008, s.o.) festhalten." [...] "Falls die Bürgermeisterin nicht an die Seriösität des Vereins glaubt, soll sie die entsprechenden Dokumente anfordern. Wir beweisen ihr gerne die Glaubwürdigkeit des Clubs." [...] "Falls es zu keiner Einigung mit der Stadtverwaltung kommt, ist die einzige Lösung, eine Auflösung des Vereins zu beantragen." [...]
"Joaquín Morales hat angeboten, zum Wohle des Vereins seinen Rücktritt einzureichen. Falls dies eine gute Option für Xerez ist, werden wir auch versuchen, dies zu verwirklichen. Falls jemand kommt, Geld investiert und den Verein am Leben hält, bin ich ebenfalls bereits, mich zurückzuziehen. Ich bin nicht die Person, die dauerhaft hier sein muss. Derzeit bin ich aufgrund verschiedener Umstände Präsident und tue alles, was in meiner Macht steht, nicht mehr und nicht weniger. Falls jemand kommt und es besser macht als wir und außerdem Geld mitbringt, wunderbar." [...] "Es ist eine Sache, wenn ein Verein Geld braucht. Plan A ist Geld zu investieren. Plan B ist zu schauen, welche wirtschaftlichen Optionen zur Verfügung stehen. In diesem Fall verfügt der Verein über die Option, offene Schulden einzutreiben und daher verfahren wir nach Plan B. Hätten wir die Möglichkeit gehabt, Plan A umzusetzen und Geld zu investieren, hätten wir das getan. Aber so ist es nicht und deshalb sind wir jetzt bei Plan B."
Schon in der kommenden Woche könnten also bereits die Weichen für die kurz- unter umständen sogar langfristige Zukunft des Vereins gestellt werden, im positiven wie negativen Sinne. Es wäre schon eine große Überraschung, wenn die Verhandlungen mit der Stadt noch zu etwas führen würden, von daher muss sich schleunigst ein Plan C ergeben, um mal bei den Worten von Mateos zu bleiben. Leider geht es bei Xerez derzeit derart drunter und drüber, dass nicht einmal genau analysiert werden kann, was in den letzten Monaten und scheinbar auch Jahren alles schief gelaufen ist. Kurzfristig wäre eine Rettung schon einmal ein toller Erfolg, alles weitere sollte sich dann in den kommenden Monaten klären.
http://www.diariodejerez.es/article/xerezcd/1470217/mateos/baja/tono/y/no/habla/disolucion.html
http://www.diariodejerez.es/article/xerezcd/1469664/habra/tomar/una/decision/sobre/la/posible/liquidacion.html
http://www.diariodejerez.es/article/xerezcd/1470214/energy/asegura/tener/inversores.html
http://www.diariodejerez.es/article/xerezcd/1470871/si/alguien/pone/dinero/y/da/viabilidad/club/yo/me/quito.html
In dieser Woche hat sich die Lage nun dramatisch zugespitzt, sogar ein Antrag auf die sofortige Auflösung des Vereins wird als realistische Option gehandelt und könnte dafür sorgen, dass bereits nach dem Gastspiel in Murcia am Sonntag nicht mehr klar ist, ob und wie es bis zum Saisonende weitergehen wird. Bis zu diesem Zeitpunkt muss Präsident Rafael Mateos rund zwei Millionen € auftreiben, doch trotz des aus allen Ecken Spaniens bekundeten Zuspruchs ist hierfür keine Lösung in Aussicht. Um zumindest die kommenden Wochen überstehen zu können, muss der Verein unbedingt die knapp halbe Million an die Hacienda zahlen, da diese sich sonst der ohnehin schon geringen Einkünfte des Vereins annehmen und diese einziehen wird. Falls dies geschehen sollte, dürften bei Xerez schon bald alle Lichter ausgehen.
Der erhoffte Rettungsanker war in dieser Woche eine Subvention der Stadt Jerez, diese Möglichkeit scheint sich aber so gut wie zerschlagen zu haben. Von Seiten des Clubs pochte man darauf, dass die Stadtverwaltung bereits vor Jahren eine Subvention von 2 Millionen € für die Spielzeit 2007/2008 beschlossen, diese aber niemals an den Verein gezahlt hatte. Bei Verhandlungen beider Parteien, bei denen Mateos auf den zweiten Bürgermeister der Stadt, Antonio Saldaña sowie die Abgeordnete des Sportausschusses, Felisa Rosado traf, konnte keine Einigung erzielt werden. Rafael Mateos hatte als Kompromisslösung gehofft, dass die Stadtverwaltung sich in Verhandlungen mit der Steuerbehörde begeben, und - ähnlich wie in Sevilla geschehen - eine Ratenzahlung über einen langen Zeitraum vereinbaren könne, doch auch dieser Plan wurde durchkreuzt: Jerez, die am zweithöchsten verschuldete Stadt Spaniens, kann die vom Verein geforderten 2 Millionen € nicht aufbringen. "Selbst wenn das Geld vorhanden wäre", hieß es von Seiten der Vertreter, "würden die diversen Verfehlungen des Vereins die Stadt davon freistellen, es zur Verfügung zu stellen."
Ein weiteres, gleichermaßen offenes wie undurchsichtiges Schlachtfeld gibt es rund um die Investorengruppe Energy Sports aus Sevilla. Nach eigenem Verständnis besitzt Energy die Aktienmehrheit des Vereins und müsste damit eigentlich über die Entscheidungsgewalt verfügen. Francisco Gallardo, ein Anwalt der Gruppe, hat daher gestern in Sachen Vereinsauflösung auf die Bremse getreten. Er kündigte an, dass eine Auflösung erst beantragt werden könne, wenn ein Gutachten darüber vorliege, wer nun eigentlich als Mehrheitsaktionär Xerez' fungiere. Dieses Gutachten werde Energy auf der kommenden Aktionärsversammlung beantragen, welche für den 23. Mai in Cádiz angesetzt ist. Gallardo nannte eine von Energy gestemmte Kapitalerhöhung des Vereins als einzige Möglichkeit, um einen Weg aus der Krise zu finden. Energy stehe bereits mit in- und externen Investoren in Kontakt und sobald man die Kommandobrücke des Vereins betrete, werde man diesen Schritt durchführen.
Des Weiteren verwies Gallardo darauf, dass in der Ordnung einer SAD (Sociedad Anónima Deportiva), wie es Xerez ist, kein gesondertes Vorgehen für den Falle einer Auflösung stehe, weshalb eine Aktionärsversammlung zwingend notwendig sei. Falls Vereinspräsident Mateos eine außerordentliche Versammlung einberufen würde, werde man alles daran setzen, diese auf dem Rechtsweg zu stoppen, um einer Auflösung zuvorzukommen. Die harschen Ankündigungen Mateos' wertete Gallardo ohnehin lediglich als taktisches Druckmittel gegenüber der Stadtverwaltung, um doch an die so wichtigen 2 Millionen € zu kommen. Es sei vollkommen offensichtlich, dass die Städte derzeit nicht in der Lage wären, investieren zu können, da deutlich wichtigere Probleme bestünden. Im Falle Xerez' sei das Beste daher eine externe Investition, wie Energy sie beabsichtige.
Dafür gilt es aber zunächst Joaquín Morales zu stürzen. Dieser bekleidet derzeit noch den Posten, den Energy gerne einnehmen würde. Für Morales hatte Gallardo auch noch einige kräftige Seitenhiebe parat: "Der Club wird von einer Person geführt, die weder sein Besitzer, noch Besitzer der Aktien ist und sich darüber hinaus nicht wirklich für den Verein interessiert." [...] "Joaquín Morales kann nicht in den Verein investieren, weil niemand in etwas investiert, was ihm nicht gehört, außerdem verfügt er nicht einmal über die nötigen finanziellen Möglichkeiten dazu. Joaquín Morales und seine Getreuen haben klar erkennen lassen, dass sie nicht in der Lage sind, einen Verein zu führen. Wir dagegen sehen, dass der Verein sowohl in der Segunda A, als auch in der Segunda B perfekt geführt werden kann."
Morales habe, so Gallardo weiter, binnen sieben Monaten einen Schuldenberg von 2 Millionen € angehäuft: "Nach den mir vorliegenden Informationen stehen 480.000 € aus der ersten Zahlungsrate an die Hacienda aus, aber auch die Zahlungen von Einkommens- und Umsatzsteuer für das erste Halbjahr von Juli bis Dezember 2012, die sich auf 1 Million € belaufen." [...] "Im Juni steht eine weitere Rate von 480.000 € an, die Spieler sind seit zwei Monaten ohne Gehälter und das Personal der Geschäftsstelle bekommt ebenfalls kein Geld. Das heißt, dass er (Morales) in sieben Monaten Schulden in Höhe von 2 Millionen € aufgebaut hat, wenn meine Angaben stimmen. Und obendrauf kritisiert er die Führung durch die Insolvenzverwalter, obwohl er in sieben Monaten 2 Millionen € Schulden gemacht hat."
Heute ging dann wiederum Präsident Rafael Mateos in die Offensive, in einem ausführlichen Interview mit "Diario de Jerez" äußerte er sich zu den Kernfragen der aktuellen Lage. So sei die kommende Woche äußerst wichtig, dort gelte es, entscheidende Maßnahmen zu treffen. Es gebe zwar keine Deadline von Seiten der Hacienda, dennoch muss bereits in den nächsten Tagen etwas geschehen. Er schloss einen Antrag auf Vereinsauflösung weiterhin nicht aus und schilderte die Lage aus seiner Sicht:
"Fakt ist, dass die Finanzierung des Vereins mit den vorhandenen Einnahmen wunderbar funktionierte. Dann haben die Administratoren mir aber einige zu leistende Ausgaben aufgezeigt. Allerdings haben sie vom dafür bereitgestellten Geld darüber hinaus Rechnungen des vergangenen Jahres gezahlt und dabei 2 Millionen € ausgegeben. Wenn die Administratoren dem aktuellen Kreislauf nicht die 2 Millionen € entzogen hätten, mit denen sie dann alte Rechnungen beglichen, dann würden wir uns jetzt nicht in dieser Lage befinden." [...]
"Auf das Geld der Stadt haben wir niemals zurückgreifen wollen, da wir wissen, wie es um die Finanzen steht. Aber da die Dinge nicht so liefen, wie wir es uns erhofft hatten, mussten wir an diesen Schulden (Subvention 2007/2008, s.o.) festhalten." [...] "Falls die Bürgermeisterin nicht an die Seriösität des Vereins glaubt, soll sie die entsprechenden Dokumente anfordern. Wir beweisen ihr gerne die Glaubwürdigkeit des Clubs." [...] "Falls es zu keiner Einigung mit der Stadtverwaltung kommt, ist die einzige Lösung, eine Auflösung des Vereins zu beantragen." [...]
"Joaquín Morales hat angeboten, zum Wohle des Vereins seinen Rücktritt einzureichen. Falls dies eine gute Option für Xerez ist, werden wir auch versuchen, dies zu verwirklichen. Falls jemand kommt, Geld investiert und den Verein am Leben hält, bin ich ebenfalls bereits, mich zurückzuziehen. Ich bin nicht die Person, die dauerhaft hier sein muss. Derzeit bin ich aufgrund verschiedener Umstände Präsident und tue alles, was in meiner Macht steht, nicht mehr und nicht weniger. Falls jemand kommt und es besser macht als wir und außerdem Geld mitbringt, wunderbar." [...] "Es ist eine Sache, wenn ein Verein Geld braucht. Plan A ist Geld zu investieren. Plan B ist zu schauen, welche wirtschaftlichen Optionen zur Verfügung stehen. In diesem Fall verfügt der Verein über die Option, offene Schulden einzutreiben und daher verfahren wir nach Plan B. Hätten wir die Möglichkeit gehabt, Plan A umzusetzen und Geld zu investieren, hätten wir das getan. Aber so ist es nicht und deshalb sind wir jetzt bei Plan B."
Schon in der kommenden Woche könnten also bereits die Weichen für die kurz- unter umständen sogar langfristige Zukunft des Vereins gestellt werden, im positiven wie negativen Sinne. Es wäre schon eine große Überraschung, wenn die Verhandlungen mit der Stadt noch zu etwas führen würden, von daher muss sich schleunigst ein Plan C ergeben, um mal bei den Worten von Mateos zu bleiben. Leider geht es bei Xerez derzeit derart drunter und drüber, dass nicht einmal genau analysiert werden kann, was in den letzten Monaten und scheinbar auch Jahren alles schief gelaufen ist. Kurzfristig wäre eine Rettung schon einmal ein toller Erfolg, alles weitere sollte sich dann in den kommenden Monaten klären.
http://www.diariodejerez.es/article/xerezcd/1470217/mateos/baja/tono/y/no/habla/disolucion.html
http://www.diariodejerez.es/article/xerezcd/1469664/habra/tomar/una/decision/sobre/la/posible/liquidacion.html
http://www.diariodejerez.es/article/xerezcd/1470214/energy/asegura/tener/inversores.html
http://www.diariodejerez.es/article/xerezcd/1470871/si/alguien/pone/dinero/y/da/viabilidad/club/yo/me/quito.html
03.03.2013 - 23:02 Uhr
Sehr interessanter Beitrag, Klinsfrau, danke dafür!
Wie sieht die Finanzierung der Segunda eigentlich aus? Partizipiert man in irgendeiner Form an den Einnahmen der Primera? Gibt es eine Zentralvermarktung der Fernsehrechte oder ist da jeder Verein auf sich allein gestellt?
Wie sieht die Finanzierung der Segunda eigentlich aus? Partizipiert man in irgendeiner Form an den Einnahmen der Primera? Gibt es eine Zentralvermarktung der Fernsehrechte oder ist da jeder Verein auf sich allein gestellt?
05.03.2013 - 13:29 Uhr
Zitat von lukas90:
Sehr interessanter Beitrag, Klinsfrau, danke dafür!
Wie sieht die Finanzierung der Segunda eigentlich aus? Partizipiert man in irgendeiner Form an den Einnahmen der Primera? Gibt es eine Zentralvermarktung der Fernsehrechte oder ist da jeder Verein auf sich allein gestellt?
Soweit ich weiß werden die Fernsehrechte in der Segunda von jedem Verein einzeln vermarktet, so wie es auch in der Primera División der Fall ist. So ist jeder Verein selbst in der Verantwortung, die eigenen Rechte so teuer wie möglich zu Verkaufen, Abnehmer sind hier die beiden großen Konzerne Mediapro und Prisa, die mit ihren Sendern GolT bzw. Canal + einen großen Teil des Fernsehmarktes ausmachen, die Rechte für einzelne Spiele aber auch an andere Sender abtreten können.
So sind die Übertragungsrechte an der Segunda auch stark gespalten. Während in Deutschland Sky die Rechte für alle Spiele hat, gibt es in der Segunda mit Canal +, Marca TV, den regionalen Sendern (TV Canarias, Esport3, TV Galicia, Telecable) sowie seit neuestem Teledeporte eine Vielzahl von Sendern, die jeden Spieltag einzelne Spiele übertragen. Ich schätze mal, dass die unter dem Strich sehr geringen Einnahmen auch darin begründet sind, dass kein Sender wirkliche Exklusivität besitzt und besonders die Regionalen Stationen für ein Spiel pro Wochenende keine Unsummen zahlen müssen.
Wie gerade schon angedeutet, fallen die Fernseheinnahmen der Segunda im Vergleich zu anderen starken zweiten Ligen (2. Bundesliga, Championship, Ligue 2) deutlich geringer aus und entsprechen auch nur einem Bruchteil von dem, was im Durchschnitt in der Primera (Real und Barca ausgenommen) gezahlt wird.
Bis vor zwei Jahren gab es für Absteiger aus der Primera zudem einen extrem harten Übergang. So wurden z.B. die Fernseheinnahmen von Valladolid durch den Abstieg 2010 von 14 Millionen € auf 2 Millionen € gesenkt. Da mit einem Abstieg zudem noch reduzierte Eintritts- und Sponsorengelder einhergehen, war ein dauerhaftes Überleben im Prinzip nur durch einen direkten Wiederaufstieg oder einen radikalen Sparkurs zu gewährleisten. Inzwischen ist dieses Problem zumindest gelindert worden, als Absteiger bekommt man im ersten Jahr noch einen größeren Anteil der vorigen Fernsehgelder, um den Übergang ein wenig sanfter zu gestalten.
Dadurch, dass die Fernseheinnahmen in der Segunda aber auch vergleichsweise gering ausfallen, sind andere Einnahmequellen wie Sponsoring und Kartenverkäufe wichtiger als in der Primera División. Im genannten Fall von Valladolid machten die Fernsehgelder in der Abstiegssaison 2009/2010 rund 65% des Gesamtbudgets aus. In der Segunda División hatte man dann nur noch die genannten 2 Millionen € zur Verfügung, bei einem Budget von 10 Millionen € machten die TV-Einnahmen plötzlich also nur noch 20% aus, während der Anteil aus Zuschauereinnahmen auf 40% anstieg.
Sehr interessanter Beitrag, Klinsfrau, danke dafür!
Wie sieht die Finanzierung der Segunda eigentlich aus? Partizipiert man in irgendeiner Form an den Einnahmen der Primera? Gibt es eine Zentralvermarktung der Fernsehrechte oder ist da jeder Verein auf sich allein gestellt?
Soweit ich weiß werden die Fernsehrechte in der Segunda von jedem Verein einzeln vermarktet, so wie es auch in der Primera División der Fall ist. So ist jeder Verein selbst in der Verantwortung, die eigenen Rechte so teuer wie möglich zu Verkaufen, Abnehmer sind hier die beiden großen Konzerne Mediapro und Prisa, die mit ihren Sendern GolT bzw. Canal + einen großen Teil des Fernsehmarktes ausmachen, die Rechte für einzelne Spiele aber auch an andere Sender abtreten können.
So sind die Übertragungsrechte an der Segunda auch stark gespalten. Während in Deutschland Sky die Rechte für alle Spiele hat, gibt es in der Segunda mit Canal +, Marca TV, den regionalen Sendern (TV Canarias, Esport3, TV Galicia, Telecable) sowie seit neuestem Teledeporte eine Vielzahl von Sendern, die jeden Spieltag einzelne Spiele übertragen. Ich schätze mal, dass die unter dem Strich sehr geringen Einnahmen auch darin begründet sind, dass kein Sender wirkliche Exklusivität besitzt und besonders die Regionalen Stationen für ein Spiel pro Wochenende keine Unsummen zahlen müssen.
Wie gerade schon angedeutet, fallen die Fernseheinnahmen der Segunda im Vergleich zu anderen starken zweiten Ligen (2. Bundesliga, Championship, Ligue 2) deutlich geringer aus und entsprechen auch nur einem Bruchteil von dem, was im Durchschnitt in der Primera (Real und Barca ausgenommen) gezahlt wird.
Bis vor zwei Jahren gab es für Absteiger aus der Primera zudem einen extrem harten Übergang. So wurden z.B. die Fernseheinnahmen von Valladolid durch den Abstieg 2010 von 14 Millionen € auf 2 Millionen € gesenkt. Da mit einem Abstieg zudem noch reduzierte Eintritts- und Sponsorengelder einhergehen, war ein dauerhaftes Überleben im Prinzip nur durch einen direkten Wiederaufstieg oder einen radikalen Sparkurs zu gewährleisten. Inzwischen ist dieses Problem zumindest gelindert worden, als Absteiger bekommt man im ersten Jahr noch einen größeren Anteil der vorigen Fernsehgelder, um den Übergang ein wenig sanfter zu gestalten.
Dadurch, dass die Fernseheinnahmen in der Segunda aber auch vergleichsweise gering ausfallen, sind andere Einnahmequellen wie Sponsoring und Kartenverkäufe wichtiger als in der Primera División. Im genannten Fall von Valladolid machten die Fernsehgelder in der Abstiegssaison 2009/2010 rund 65% des Gesamtbudgets aus. In der Segunda División hatte man dann nur noch die genannten 2 Millionen € zur Verfügung, bei einem Budget von 10 Millionen € machten die TV-Einnahmen plötzlich also nur noch 20% aus, während der Anteil aus Zuschauereinnahmen auf 40% anstieg.
04.05.2013 - 22:11 Uhr
Sauber, Girona siegt im Spitzenspiel gegen den bisherigen Zweiten Alcorcón mit 3:2 und schiebt sich damit nun auf den zweiten Aufsteigsplatz vor. Alcorcón war in der ersten Halbzeit durch einen Doppelschlag (Oriol Riera in der 25. und 28. Minute) mit 2:0 in Führung gegangen. Girona ließ sich zwar nicht hängen, kam gegen die gut stehenden Gäste aber nicht entscheidend zum Abschluss. Nach der Pause versuchten es die Katalanen weiter und wurden für ihre Moral bemüht. Im Anschluss an eine Ecke kam es zu billiardartigen Szenen vor dem Gästetor, der Ball wurde in einer einzigen Aktion zwei Mal vom Aluminium und zwei Mal auf der Linie geklärt, ehe Richy ihn aus zwei Metern endlich versenkte. Der Anschluss gab den Gerundenses Hoffnung, es ging nur noch in eine Richtung und nach 77 Minuten fiel der verdiente Ausgleich durch Acuña, der sich für seinen vorbildlichen Einsatz belohnte und Torhüter Manu mit einem Volleyschuss bezwang. Alcorcón wirkte nach dem Treffer angeschlagen, Girona hingegen wurde vom Publikum noch einmal ein entscheidender Schub verpasst. Fünf Minuten vor dem Ende fasste sich der kurz zuvor eingewechselte Gerard Bordas ein Herz und setzte den Ball aus rund 20 Metern mit einem herrlichen Linksschuss ins Netz. Eine knifflige Szene gab es gegen die Last-Minute-Könige aus Alcorcón noch zu überstehen, doch einen Freistoß von der Strafraumgrenze setzte Dani Nieto in die Mauer, sodass kurz darauf gefeiert werden konnte.
Nach einem Durchhänger zu Beginn der Rückrunde ist Girona schon seit Wochen und damit passend zum Saisonfinale in bestechender Form. Der Traum vom Aufstieg scheint sich nicht als Belastung sondern vielmehr als große Motivation für Spieler und Umfeld zu erweisen. Das Estadi Montilivi, für gewöhnlich nur spärlich gefüllt, ist seit Wochen äußerst gut besucht. Dauerkarten bis Saisonende gingen dank cleverer Verkaufsstrategie weg wie warme Semmel, Schlangen für Eintrittskarten hatte man in Girona schon lange nicht mehr erlebt.
Jetzt gilt es, bis Saisonende die derzeitigen Eindrücke zu bestätigen und sich die Konkurrenz aus Alcorcón, Villarreal und Las Palmas vom Hals zu halten, um dann vielleicht tatsächlich den ersten Primera División-Aufstieg der Vereinsgeschichte perfekt zu machen. Mich würde es jedenfalls wahnsinnig freuen !
Nach einem Durchhänger zu Beginn der Rückrunde ist Girona schon seit Wochen und damit passend zum Saisonfinale in bestechender Form. Der Traum vom Aufstieg scheint sich nicht als Belastung sondern vielmehr als große Motivation für Spieler und Umfeld zu erweisen. Das Estadi Montilivi, für gewöhnlich nur spärlich gefüllt, ist seit Wochen äußerst gut besucht. Dauerkarten bis Saisonende gingen dank cleverer Verkaufsstrategie weg wie warme Semmel, Schlangen für Eintrittskarten hatte man in Girona schon lange nicht mehr erlebt.
Jetzt gilt es, bis Saisonende die derzeitigen Eindrücke zu bestätigen und sich die Konkurrenz aus Alcorcón, Villarreal und Las Palmas vom Hals zu halten, um dann vielleicht tatsächlich den ersten Primera División-Aufstieg der Vereinsgeschichte perfekt zu machen. Mich würde es jedenfalls wahnsinnig freuen !
12.05.2013 - 18:01 Uhr
Aufsteiger C.D. Lugo hat den Klassenerhalt mit derzeit 49 Punkten sportlich so gut wie in der Tasche. Ob die Galicier aber auch im kommenden Jahr in der Segunda mitmischen dürfen, erscheint derzeit fraglich. Von Gesetzteswegen her muss der Verein zu einer Aktiengesellschaft (Sociedad Anónima Deportiva, S.A.D.) umstrukturiert werden, um auch weiterhin auf professioneller Ebene antreten zu dürfen. Hierzu zählen die beiden von der LFP organisierten, höchsten Ligen Primera und Segunda División.
Seit Anfang des Jahres läuft nun bei Lugo das angesprochene Verfahren, um so den sportlichen Klassenerhalt abzusichern. Damit das gelingt, müssen insgesamt 3.031.490 €, sprich knapp über drei Millionen € durch Aktienverkäufe aufgetrieben werden. In einer ersten Phase im März waren lediglich "Socios" zum Kauf von Aktien befähigt, bis zu 77 Stück (zum Einzelpreis von 10 €) konnte sich jedes einzelne Mitglied sichern. Da bei weitem nicht alle der rund 4.300 Socios von dieser Möglichkeit Gebrauch machten, startete im April eine zweite Verkaufsphase. In dieser durften alle Käufer der ersten Phase eine unbegrenzte Menge an Aktien kaufen, alle anderen (Mitglieder und Nicht-Mitglieder) besaßen die Möglichkeit, Aktien für die dritte Verkaufsphase im Mai zu reservieren, sofern es denn zu dieser kommen sollte.
Da das Interesse erneut bei weitem nicht ausreichte, hat seit dem 01.05. nun die dritte und letzte Phase begonnen, bei der sich bis zum Ende des Monats Interessierte aus Lugo und dem Rest der Welt an der Rettung des Vereins beteiligen können. Zunächst gilt es, ein Formular auf der Homepage des Vereins mit einigen grundlegenden Daten auszufüllen und abzuschicken. Der Verein wird kurz darauf einen Bestätigungsschein an die angegebene Mailadresse schicken. Dieser muss unterschrieben zurückgesendet werden, ehe man die notwendigen Details zur Bezahlung erhält, um den Aktienkauf abzuschließen.
Bis zum Freitag konnten an 1.892 Käufer Aktien im Wert von 538.170 € veräußert werden, womit bislang gerade einmal gut ein Sechstel der benötigten Summe abgedeckt ist. Die Hoffnungen ruhen nun auf dem seit dem ersten Mai gestarteten "freien" Verkauf, bei dem potenzielle Aktionäre über die Grenzen Lugos hinaus angesprochen werden sollen.
Wer sich also schon immer mal als Aktionär im Fußballgeschäft versuchen wollte hat jetzt, wenn auch in kleinem Rahmen, die Chance dazu. Zwischen einer und Zehntausend Aktien können pro Person erworben werden, der Stückpreis beträgt unverändert 10 €.
Alles Wissenswerte gibt es auf der Vereinshomepage ( http://www.cdlugo.com/seccion/index/80/titulo.html ) sowie über die eigens eingerichtete Seite http://sad.cdlugo.com/
Um Unentschlossene zu animieren, hat man auch noch einen kleinen Motivationsspot gedreht: http://www.youtube.com/watch?v=nlsAt8VPeCs&feature=player_embedded
Seit Anfang des Jahres läuft nun bei Lugo das angesprochene Verfahren, um so den sportlichen Klassenerhalt abzusichern. Damit das gelingt, müssen insgesamt 3.031.490 €, sprich knapp über drei Millionen € durch Aktienverkäufe aufgetrieben werden. In einer ersten Phase im März waren lediglich "Socios" zum Kauf von Aktien befähigt, bis zu 77 Stück (zum Einzelpreis von 10 €) konnte sich jedes einzelne Mitglied sichern. Da bei weitem nicht alle der rund 4.300 Socios von dieser Möglichkeit Gebrauch machten, startete im April eine zweite Verkaufsphase. In dieser durften alle Käufer der ersten Phase eine unbegrenzte Menge an Aktien kaufen, alle anderen (Mitglieder und Nicht-Mitglieder) besaßen die Möglichkeit, Aktien für die dritte Verkaufsphase im Mai zu reservieren, sofern es denn zu dieser kommen sollte.
Da das Interesse erneut bei weitem nicht ausreichte, hat seit dem 01.05. nun die dritte und letzte Phase begonnen, bei der sich bis zum Ende des Monats Interessierte aus Lugo und dem Rest der Welt an der Rettung des Vereins beteiligen können. Zunächst gilt es, ein Formular auf der Homepage des Vereins mit einigen grundlegenden Daten auszufüllen und abzuschicken. Der Verein wird kurz darauf einen Bestätigungsschein an die angegebene Mailadresse schicken. Dieser muss unterschrieben zurückgesendet werden, ehe man die notwendigen Details zur Bezahlung erhält, um den Aktienkauf abzuschließen.
Bis zum Freitag konnten an 1.892 Käufer Aktien im Wert von 538.170 € veräußert werden, womit bislang gerade einmal gut ein Sechstel der benötigten Summe abgedeckt ist. Die Hoffnungen ruhen nun auf dem seit dem ersten Mai gestarteten "freien" Verkauf, bei dem potenzielle Aktionäre über die Grenzen Lugos hinaus angesprochen werden sollen.
Wer sich also schon immer mal als Aktionär im Fußballgeschäft versuchen wollte hat jetzt, wenn auch in kleinem Rahmen, die Chance dazu. Zwischen einer und Zehntausend Aktien können pro Person erworben werden, der Stückpreis beträgt unverändert 10 €.
Alles Wissenswerte gibt es auf der Vereinshomepage ( http://www.cdlugo.com/seccion/index/80/titulo.html ) sowie über die eigens eingerichtete Seite http://sad.cdlugo.com/
Um Unentschlossene zu animieren, hat man auch noch einen kleinen Motivationsspot gedreht: http://www.youtube.com/watch?v=nlsAt8VPeCs&feature=player_embedded
12.05.2013 - 18:19 Uhr
Hoffentlich packt Villareal den Aufstieg noch! Es bleiben vier Spieltage, man ist Dritter mit 65 Punkten... das gelbe UBoot gehört einfach in die Primera!! Drücke für die letzten Spiele auf jeden Fall ganz fest die Daumen.
12.05.2013 - 18:39 Uhr
Zitat von Caballero:
Hoffentlich packt Villareal den Aufstieg noch! Es bleiben vier Spieltage, man ist Dritter mit 65 Punkten... das gelbe UBoot gehört einfach in die Primera!! Drücke für die letzten Spiele auf jeden Fall ganz fest die Daumen.
Ich hatte ja schonmal geschrieben: Wenn Villarreal den direkten Aufstieg nicht schafft, gehe ich davon aus, dass man das in der Relegation dann korrigieren kann.
Für die letzten vier Spieltage ist Spannung auf jeden Fall garantiert: Girona geht mit 67 Punkten ins Rennen, dahinter folgen Alcorcón, Villarreal und Almería im Gleichschritt mit jeweils 65 Zählern. Für Girona natürlich ärgerlich, dass das Heimspiel gegen das seit 26 Spielen (!) sieglose Xerez verloren ging. Fünf Punkte Vorsprung bei vier ausstehenden Spielen wäre schon eine äußerst feine Ausgangslage gewesen.
Für Racing sollte es das mit dem Ligaverbleib nach diesem Wochenende wohl gewesen sein, acht Punkte wird man in vier Spielen kaum noch aufholen können, zumal die Konkurrenz in den letzten Wochen deutlich besser punktete als die Kantabrier. Huesca dürfte Racing und Xerez ebenfalls runtergehen, für den letzten Abstiegsplatz gibt es mit Murcia, Mirandés und leider Hércules noch drei ernsthafte Kandidaten, wobei die Alicantinos morgen mit einem Sieg in Huelva einen gewaltigen Richtung Klassenerhalt machen könnten.
Hoffentlich packt Villareal den Aufstieg noch! Es bleiben vier Spieltage, man ist Dritter mit 65 Punkten... das gelbe UBoot gehört einfach in die Primera!! Drücke für die letzten Spiele auf jeden Fall ganz fest die Daumen.
Ich hatte ja schonmal geschrieben: Wenn Villarreal den direkten Aufstieg nicht schafft, gehe ich davon aus, dass man das in der Relegation dann korrigieren kann.
Für die letzten vier Spieltage ist Spannung auf jeden Fall garantiert: Girona geht mit 67 Punkten ins Rennen, dahinter folgen Alcorcón, Villarreal und Almería im Gleichschritt mit jeweils 65 Zählern. Für Girona natürlich ärgerlich, dass das Heimspiel gegen das seit 26 Spielen (!) sieglose Xerez verloren ging. Fünf Punkte Vorsprung bei vier ausstehenden Spielen wäre schon eine äußerst feine Ausgangslage gewesen.
Für Racing sollte es das mit dem Ligaverbleib nach diesem Wochenende wohl gewesen sein, acht Punkte wird man in vier Spielen kaum noch aufholen können, zumal die Konkurrenz in den letzten Wochen deutlich besser punktete als die Kantabrier. Huesca dürfte Racing und Xerez ebenfalls runtergehen, für den letzten Abstiegsplatz gibt es mit Murcia, Mirandés und leider Hércules noch drei ernsthafte Kandidaten, wobei die Alicantinos morgen mit einem Sieg in Huelva einen gewaltigen Richtung Klassenerhalt machen könnten.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Klinsfrau am 12.05.2013 um 18:45 Uhr bearbeitet
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