| Geburtsdatum | 29.08.1973 |
|---|---|
| Alter | 53 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | England |
Thomas Tuchel
23.03.2023 - 22:39 Uhr
09.12.2023 - 19:57 Uhr
Zitat von Daniel1905
Ich verstehe nicht dass er nicht sieht das Kimmich und Goretzka als Doppel 6 gemeinsam nicht funktionieren .
Das sieht mittlerweile jeder in diesem Forum .
Ist tuchel stur ? Warum macht er trotzdem so weiter ?
Ich verstehe nicht dass er nicht sieht das Kimmich und Goretzka als Doppel 6 gemeinsam nicht funktionieren .
Das sieht mittlerweile jeder in diesem Forum .
Ist tuchel stur ? Warum macht er trotzdem so weiter ?
Wir spielen doch nicht mal mit einer Doppel 6, sondern mit einem Kimmich als alleiniger 6er und Goretzka auf der halblinken 10!
09.12.2023 - 20:04 Uhr
Zitat von Krachbumm-Ente
Die fehlende Konstanz in der Nationalmannschaft geht Hand in Hand mit der fehlenden Konstanz auf Club-Ebene. Bis 2016 hatte man einen Bayern- und einen BVB-Block. Die waren eingespielt durch Heynckes/Guardiola und Klopp. Bis 2016 alles gut.
In den letzten 7 Jahren hatte Bayern 6 Trainer. Bayern hatte zwischen 2009 und 2016 nur 3 Trainer und die waren alle untereinander kompatibel. Man konnte etwas angefangenes gut fortführen. Aber seit Mitte 2016 geht es mal in die Richtung und mal in eine andere.
Wir haben ein Faible für Box-to-Box-Spieler entwickelt, für Innenverteidiger, die Zweikämpfe führen, aber keine vernünftigen Bälle spielen können.
Wie konnte man diesen damaligen Weg verlassen? Warum? Es waren sich auch alle einig, dass diese Balldominanz wie Faust aufs Auge passt. Die muss dann vielleicht nicht so krass sein wie unter Guardiola, aber vom Grundgedanken her.
Und wir treten jetzt auf derselben Stelle herum. Balldominanz ist auch eine Frage von Positionsspiel und Laufwegen. Das kann man einstudieren. Einen Thiago zu haben, ist schön, aber die Spieler im aktuellen Kader können es auch besser als das was sie zeigen. Alonso arbeitet auch nicht mit 11 Thiagos.
Die fehlende Konstanz in der Nationalmannschaft geht Hand in Hand mit der fehlenden Konstanz auf Club-Ebene. Bis 2016 hatte man einen Bayern- und einen BVB-Block. Die waren eingespielt durch Heynckes/Guardiola und Klopp. Bis 2016 alles gut.
In den letzten 7 Jahren hatte Bayern 6 Trainer. Bayern hatte zwischen 2009 und 2016 nur 3 Trainer und die waren alle untereinander kompatibel. Man konnte etwas angefangenes gut fortführen. Aber seit Mitte 2016 geht es mal in die Richtung und mal in eine andere.
Wir haben ein Faible für Box-to-Box-Spieler entwickelt, für Innenverteidiger, die Zweikämpfe führen, aber keine vernünftigen Bälle spielen können.
Wie konnte man diesen damaligen Weg verlassen? Warum? Es waren sich auch alle einig, dass diese Balldominanz wie Faust aufs Auge passt. Die muss dann vielleicht nicht so krass sein wie unter Guardiola, aber vom Grundgedanken her.
Und wir treten jetzt auf derselben Stelle herum. Balldominanz ist auch eine Frage von Positionsspiel und Laufwegen. Das kann man einstudieren. Einen Thiago zu haben, ist schön, aber die Spieler im aktuellen Kader können es auch besser als das was sie zeigen. Alonso arbeitet auch nicht mit 11 Thiagos.
Leverkusen hat top Spieler. Nimm Xhaka, Wirtz, Frimpong und Grimaldo raus und es läuft da auch nicht. Diese Spieler wären momentan bei Bayern Stammspieler.
Alonso macht das gut aber unter Tuchel würde es bei Leverkusen genauso funktionieren.
Bayern München wird zu Manchester United. Das sehe ich als das eigentlich Problem. Untrainierbar. Spieler die die Macht haben. Mit gut ausgestatteten Verträgen und einer Gewissheit das Bayern mit diesen Spielern immer wieder verlängern wird. Die Leistungen sind nur kurz vor neuem Vertrag gut und brechen dann ein. Ein Team das sich schwer tut neue Spieler zu akzeptieren. Wo es eine Clique gibt die deutlich zuviel zu sagen hat.
Man kann ja Tuchel mit Ten Hag austauschen. Hört sich nach Win Win Win Win Situation an. Viel verändern würde sich vermutlich aber trotzdem nicht, solange die Vereine an gewissen Spielern festhalten.
09.12.2023 - 20:04 Uhr
Zitat von FCBOli
Das war ja ein Beispiel. Aber auch heute wollte man zu Beginn eigentlich wieder tiefer stehen und möglichst keine Chancen zulassen (was ja nicht klappte). Was du beschreibst war dann erst der Fall als man in Rückstand war, Frankfurt sich zurückzog und man natürlich aufrücken musste.
Zitat von NoMercy80
Naja, gerade heute war das alles mögliche, aber am allerwenigsten war es die Taktik "sichere Bank", wenn man die Innenverteidiger an die Mittellinie hochschiebt, aber sie nicht mit einem defensiv denkenden Mittelfeldspieler absichert.
Zitat von FCBOli
Nein, das sind keine Graupen. Aber für ein eierlegende Wollmilchsau System, das hier viele fordern, die falschen Spieler. Nimm beispielsweise Upa. Mit dem kannst du sehr viel anfangen, wenn du vorne idR viele Tore schiesst, weil dann ein Patzer nicht so schwer wiegt und er ansonsten ein WK Verteidiger wäre. Spielst du aber die Taktik sichere Bank und willst deine Spiele mit minimalem Aufwand 1:0 gewinnen, bricht dir so jemand das Genick. Wenn man ein System spielen will, dann braucht man die passenden Spieler. Bekommt man die nicht, muss man das System wieder ändern. Das haben wir mittlerweile. Tuchel spielt Nagelsmann light.
Zitat von Dt-Franzose
Pep hat aus einem Akanji einen Startelfspieler in einem CL Finale gemacht. Klopp hatte sehr viele Spieler, die er richtig gut gemacht hat. Ebenso ein Heynckes oder Hitzfeld. Wenn Tuchel in dieser Riege will (was ja hier regelmäßig behauptet wird das er WK ist), muss er aus Upa und Co mehr machen. Kim war letztes Jahr immerhin bester Spieler in der Serie A. Da kann man nicht behaupten, dass das nur Graupen sind.
Zitat von FCBOli
Die machen aus Kim, Davies oder Goretzka keine Thiagos. Stellen bei Upa die mentalen Probleme nicht ab. Machen aus Mazraoui kein Zweikampfmonster. Du kannst manche schwachen Attribute verbessern. Aber bei den aufgezählten Spielern kriegst du das nicht auf das Niveau, das wir benötigen.
Zitat von MrCoffee
Auf magische Weise lernen sie das nicht, richtig. Ich denke, für so etwas gibt es Trainer.
Zitat von FCBOli
Warum? Wo soll die Konstanz denn herkommen? Die Spieler lernen doch nicht auf magische Weise unter Druck besser heraus zu spielen und wenn man dann einen Gegner hat, der presst, kommt es mitunter zu Fehlern. Es sind alles Wahrscheinlichkeiten, oft genug diese Saisons ging es gut, dafür heute geballt schief. Tuchel, oder davor Nagelsmann, bauten ja schon richtig im 2-3 mit möglichst vielen Dreiecken auf - wenn aber die Umsetzung dann immer wieder an technischen Unsauberkeiten scheitert, ist der Trainer machtlos.
Zitat von MrCoffee
Zitat von FCBOli
Richtig, das liegt aber nicht an Ancelotti und Konsorten sondern an dem Spielermaterial. Auch Pep würde mit unserem Kader sein Frankfurt, Saarbrücken erleben.
Natürlich ist der Kader nicht so gut wie im letzten Jahrzehnt, aber das möchte ich doch stark bezweifeln.Zitat von MrCoffee
Solche Spiele gab es nicht einmal unter Ancelotti mit den Händen in den Hosentaschen.
Von Guardiola muss man erst gar nicht anfangen, davon ist noch genau 0,0% hier übrig nach Kovac, Nagelsmann und Tuchel. Was war das schön, als man noch 5:1 gewonnen hat und sich darüber beschwert wurde, dass aber das böse Gegentor wieder eines nach Konter war.
Zitat von FCBOli
Hier ist ja schon was los… solche Spiele gibt es (analog Kiel, Saarbrücken, Gladbach, Villareal) und wird es unter jedem Trainer geben. Was hier schwadroniert wurde von wegen neuer Stabilität und das sowas jetzt nicht mehr passieren kann
Der Matchplan war halt falsch, man lag 0:1 hinten und dann haben wir unsere Schwierigkeiten wenn der Gegner tief steht - alles nichts Neues. Natürlich muss man Tuchel aber nicht rausschmeissen (außer er hat die Mannschaft gegen sich, wonach es aber nicht aussieht), bis in die Rückrunde sollte man ihm Zeit geben und die Fortschritte dann bewerten.
Hier ist ja schon was los… solche Spiele gibt es (analog Kiel, Saarbrücken, Gladbach, Villareal) und wird es unter jedem Trainer geben. Was hier schwadroniert wurde von wegen neuer Stabilität und das sowas jetzt nicht mehr passieren kann
Der Matchplan war halt falsch, man lag 0:1 hinten und dann haben wir unsere Schwierigkeiten wenn der Gegner tief steht - alles nichts Neues. Natürlich muss man Tuchel aber nicht rausschmeissen (außer er hat die Mannschaft gegen sich, wonach es aber nicht aussieht), bis in die Rückrunde sollte man ihm Zeit geben und die Fortschritte dann bewerten.
Solche Spiele gab es nicht einmal unter Ancelotti mit den Händen in den Hosentaschen.
Von Guardiola muss man erst gar nicht anfangen, davon ist noch genau 0,0% hier übrig nach Kovac, Nagelsmann und Tuchel. Was war das schön, als man noch 5:1 gewonnen hat und sich darüber beschwert wurde, dass aber das böse Gegentor wieder eines nach Konter war.
Richtig, das liegt aber nicht an Ancelotti und Konsorten sondern an dem Spielermaterial. Auch Pep würde mit unserem Kader sein Frankfurt, Saarbrücken erleben.
Warum? Wo soll die Konstanz denn herkommen? Die Spieler lernen doch nicht auf magische Weise unter Druck besser heraus zu spielen und wenn man dann einen Gegner hat, der presst, kommt es mitunter zu Fehlern. Es sind alles Wahrscheinlichkeiten, oft genug diese Saisons ging es gut, dafür heute geballt schief. Tuchel, oder davor Nagelsmann, bauten ja schon richtig im 2-3 mit möglichst vielen Dreiecken auf - wenn aber die Umsetzung dann immer wieder an technischen Unsauberkeiten scheitert, ist der Trainer machtlos.
Auf magische Weise lernen sie das nicht, richtig. Ich denke, für so etwas gibt es Trainer.

Die machen aus Kim, Davies oder Goretzka keine Thiagos. Stellen bei Upa die mentalen Probleme nicht ab. Machen aus Mazraoui kein Zweikampfmonster. Du kannst manche schwachen Attribute verbessern. Aber bei den aufgezählten Spielern kriegst du das nicht auf das Niveau, das wir benötigen.
Pep hat aus einem Akanji einen Startelfspieler in einem CL Finale gemacht. Klopp hatte sehr viele Spieler, die er richtig gut gemacht hat. Ebenso ein Heynckes oder Hitzfeld. Wenn Tuchel in dieser Riege will (was ja hier regelmäßig behauptet wird das er WK ist), muss er aus Upa und Co mehr machen. Kim war letztes Jahr immerhin bester Spieler in der Serie A. Da kann man nicht behaupten, dass das nur Graupen sind.
Nein, das sind keine Graupen. Aber für ein eierlegende Wollmilchsau System, das hier viele fordern, die falschen Spieler. Nimm beispielsweise Upa. Mit dem kannst du sehr viel anfangen, wenn du vorne idR viele Tore schiesst, weil dann ein Patzer nicht so schwer wiegt und er ansonsten ein WK Verteidiger wäre. Spielst du aber die Taktik sichere Bank und willst deine Spiele mit minimalem Aufwand 1:0 gewinnen, bricht dir so jemand das Genick. Wenn man ein System spielen will, dann braucht man die passenden Spieler. Bekommt man die nicht, muss man das System wieder ändern. Das haben wir mittlerweile. Tuchel spielt Nagelsmann light.
Naja, gerade heute war das alles mögliche, aber am allerwenigsten war es die Taktik "sichere Bank", wenn man die Innenverteidiger an die Mittellinie hochschiebt, aber sie nicht mit einem defensiv denkenden Mittelfeldspieler absichert.
Das war ja ein Beispiel. Aber auch heute wollte man zu Beginn eigentlich wieder tiefer stehen und möglichst keine Chancen zulassen (was ja nicht klappte). Was du beschreibst war dann erst der Fall als man in Rückstand war, Frankfurt sich zurückzog und man natürlich aufrücken musste.
Tiefer stehen funktioniert nur wenn die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen klein sind und alle mitverteidigen. Dafür müssen besonders die Angreifer mitmachen. Unter Tuchel, wie unter Nagelsmann, war das fast nie der Fall. Ein Heynckes hat das Ribéry und Robben verklickern können. Unter Flick hat man das auch situativ noch hinbekommen. Das ist zu 100% Trainerarbeit.
09.12.2023 - 20:06 Uhr
Es sollte sich langsam mal etwas ändern!!!
Das Mittelfeld ist viel zu durchlässig und überhaupt nicht dynamisch. Die Außen nicht anspielbar.
Würde auf 3-5-2 umstellen um endlich mal Kontrolle zu bekommen.
Für das Aussenspiel fehlen Ribéry und Robben. Coman und Sane können es nicht.
Das Mittelfeld ist viel zu durchlässig und überhaupt nicht dynamisch. Die Außen nicht anspielbar.
Würde auf 3-5-2 umstellen um endlich mal Kontrolle zu bekommen.
Für das Aussenspiel fehlen Ribéry und Robben. Coman und Sane können es nicht.
09.12.2023 - 20:09 Uhr
Zitat von Dt-Franzose
Tiefer stehen funktioniert nur wenn die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen klein sind und alle mitverteidigen. Dafür müssen besonders die Angreifer mitmachen. Unter Tuchel, wie unter Nagelsmann, war das fast nie der Fall. Ein Heynckes hat das Ribéry und Robben verklickern können. Unter Flick hat man das auch situativ noch hinbekommen. Das ist zu 100% Trainerarbeit.
Zitat von FCBOli
Das war ja ein Beispiel. Aber auch heute wollte man zu Beginn eigentlich wieder tiefer stehen und möglichst keine Chancen zulassen (was ja nicht klappte). Was du beschreibst war dann erst der Fall als man in Rückstand war, Frankfurt sich zurückzog und man natürlich aufrücken musste.
Zitat von NoMercy80
Naja, gerade heute war das alles mögliche, aber am allerwenigsten war es die Taktik "sichere Bank", wenn man die Innenverteidiger an die Mittellinie hochschiebt, aber sie nicht mit einem defensiv denkenden Mittelfeldspieler absichert.
Zitat von FCBOli
Nein, das sind keine Graupen. Aber für ein eierlegende Wollmilchsau System, das hier viele fordern, die falschen Spieler. Nimm beispielsweise Upa. Mit dem kannst du sehr viel anfangen, wenn du vorne idR viele Tore schiesst, weil dann ein Patzer nicht so schwer wiegt und er ansonsten ein WK Verteidiger wäre. Spielst du aber die Taktik sichere Bank und willst deine Spiele mit minimalem Aufwand 1:0 gewinnen, bricht dir so jemand das Genick. Wenn man ein System spielen will, dann braucht man die passenden Spieler. Bekommt man die nicht, muss man das System wieder ändern. Das haben wir mittlerweile. Tuchel spielt Nagelsmann light.
Zitat von Dt-Franzose
Pep hat aus einem Akanji einen Startelfspieler in einem CL Finale gemacht. Klopp hatte sehr viele Spieler, die er richtig gut gemacht hat. Ebenso ein Heynckes oder Hitzfeld. Wenn Tuchel in dieser Riege will (was ja hier regelmäßig behauptet wird das er WK ist), muss er aus Upa und Co mehr machen. Kim war letztes Jahr immerhin bester Spieler in der Serie A. Da kann man nicht behaupten, dass das nur Graupen sind.
Zitat von FCBOli
Die machen aus Kim, Davies oder Goretzka keine Thiagos. Stellen bei Upa die mentalen Probleme nicht ab. Machen aus Mazraoui kein Zweikampfmonster. Du kannst manche schwachen Attribute verbessern. Aber bei den aufgezählten Spielern kriegst du das nicht auf das Niveau, das wir benötigen.
Zitat von MrCoffee
Auf magische Weise lernen sie das nicht, richtig. Ich denke, für so etwas gibt es Trainer.
Zitat von FCBOli
Warum? Wo soll die Konstanz denn herkommen? Die Spieler lernen doch nicht auf magische Weise unter Druck besser heraus zu spielen und wenn man dann einen Gegner hat, der presst, kommt es mitunter zu Fehlern. Es sind alles Wahrscheinlichkeiten, oft genug diese Saisons ging es gut, dafür heute geballt schief. Tuchel, oder davor Nagelsmann, bauten ja schon richtig im 2-3 mit möglichst vielen Dreiecken auf - wenn aber die Umsetzung dann immer wieder an technischen Unsauberkeiten scheitert, ist der Trainer machtlos.
Zitat von MrCoffee
Zitat von FCBOli
Richtig, das liegt aber nicht an Ancelotti und Konsorten sondern an dem Spielermaterial. Auch Pep würde mit unserem Kader sein Frankfurt, Saarbrücken erleben.
Natürlich ist der Kader nicht so gut wie im letzten Jahrzehnt, aber das möchte ich doch stark bezweifeln.Zitat von MrCoffee
Solche Spiele gab es nicht einmal unter Ancelotti mit den Händen in den Hosentaschen.
Von Guardiola muss man erst gar nicht anfangen, davon ist noch genau 0,0% hier übrig nach Kovac, Nagelsmann und Tuchel. Was war das schön, als man noch 5:1 gewonnen hat und sich darüber beschwert wurde, dass aber das böse Gegentor wieder eines nach Konter war.
Zitat von FCBOli
Hier ist ja schon was los… solche Spiele gibt es (analog Kiel, Saarbrücken, Gladbach, Villareal) und wird es unter jedem Trainer geben. Was hier schwadroniert wurde von wegen neuer Stabilität und das sowas jetzt nicht mehr passieren kann
Der Matchplan war halt falsch, man lag 0:1 hinten und dann haben wir unsere Schwierigkeiten wenn der Gegner tief steht - alles nichts Neues. Natürlich muss man Tuchel aber nicht rausschmeissen (außer er hat die Mannschaft gegen sich, wonach es aber nicht aussieht), bis in die Rückrunde sollte man ihm Zeit geben und die Fortschritte dann bewerten.
Hier ist ja schon was los… solche Spiele gibt es (analog Kiel, Saarbrücken, Gladbach, Villareal) und wird es unter jedem Trainer geben. Was hier schwadroniert wurde von wegen neuer Stabilität und das sowas jetzt nicht mehr passieren kann
Der Matchplan war halt falsch, man lag 0:1 hinten und dann haben wir unsere Schwierigkeiten wenn der Gegner tief steht - alles nichts Neues. Natürlich muss man Tuchel aber nicht rausschmeissen (außer er hat die Mannschaft gegen sich, wonach es aber nicht aussieht), bis in die Rückrunde sollte man ihm Zeit geben und die Fortschritte dann bewerten.
Solche Spiele gab es nicht einmal unter Ancelotti mit den Händen in den Hosentaschen.
Von Guardiola muss man erst gar nicht anfangen, davon ist noch genau 0,0% hier übrig nach Kovac, Nagelsmann und Tuchel. Was war das schön, als man noch 5:1 gewonnen hat und sich darüber beschwert wurde, dass aber das böse Gegentor wieder eines nach Konter war.
Richtig, das liegt aber nicht an Ancelotti und Konsorten sondern an dem Spielermaterial. Auch Pep würde mit unserem Kader sein Frankfurt, Saarbrücken erleben.
Warum? Wo soll die Konstanz denn herkommen? Die Spieler lernen doch nicht auf magische Weise unter Druck besser heraus zu spielen und wenn man dann einen Gegner hat, der presst, kommt es mitunter zu Fehlern. Es sind alles Wahrscheinlichkeiten, oft genug diese Saisons ging es gut, dafür heute geballt schief. Tuchel, oder davor Nagelsmann, bauten ja schon richtig im 2-3 mit möglichst vielen Dreiecken auf - wenn aber die Umsetzung dann immer wieder an technischen Unsauberkeiten scheitert, ist der Trainer machtlos.
Auf magische Weise lernen sie das nicht, richtig. Ich denke, für so etwas gibt es Trainer.

Die machen aus Kim, Davies oder Goretzka keine Thiagos. Stellen bei Upa die mentalen Probleme nicht ab. Machen aus Mazraoui kein Zweikampfmonster. Du kannst manche schwachen Attribute verbessern. Aber bei den aufgezählten Spielern kriegst du das nicht auf das Niveau, das wir benötigen.
Pep hat aus einem Akanji einen Startelfspieler in einem CL Finale gemacht. Klopp hatte sehr viele Spieler, die er richtig gut gemacht hat. Ebenso ein Heynckes oder Hitzfeld. Wenn Tuchel in dieser Riege will (was ja hier regelmäßig behauptet wird das er WK ist), muss er aus Upa und Co mehr machen. Kim war letztes Jahr immerhin bester Spieler in der Serie A. Da kann man nicht behaupten, dass das nur Graupen sind.
Nein, das sind keine Graupen. Aber für ein eierlegende Wollmilchsau System, das hier viele fordern, die falschen Spieler. Nimm beispielsweise Upa. Mit dem kannst du sehr viel anfangen, wenn du vorne idR viele Tore schiesst, weil dann ein Patzer nicht so schwer wiegt und er ansonsten ein WK Verteidiger wäre. Spielst du aber die Taktik sichere Bank und willst deine Spiele mit minimalem Aufwand 1:0 gewinnen, bricht dir so jemand das Genick. Wenn man ein System spielen will, dann braucht man die passenden Spieler. Bekommt man die nicht, muss man das System wieder ändern. Das haben wir mittlerweile. Tuchel spielt Nagelsmann light.
Naja, gerade heute war das alles mögliche, aber am allerwenigsten war es die Taktik "sichere Bank", wenn man die Innenverteidiger an die Mittellinie hochschiebt, aber sie nicht mit einem defensiv denkenden Mittelfeldspieler absichert.
Das war ja ein Beispiel. Aber auch heute wollte man zu Beginn eigentlich wieder tiefer stehen und möglichst keine Chancen zulassen (was ja nicht klappte). Was du beschreibst war dann erst der Fall als man in Rückstand war, Frankfurt sich zurückzog und man natürlich aufrücken musste.
Tiefer stehen funktioniert nur wenn die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen klein sind und alle mitverteidigen. Dafür müssen besonders die Angreifer mitmachen. Unter Tuchel, wie unter Nagelsmann, war das fast nie der Fall. Ein Heynckes hat das Ribéry und Robben verklickern können. Unter Flick hat man das auch situativ noch hinbekommen. Das ist zu 100% Trainerarbeit.
Das Thema kam auch vor knapp 2 Monaten hier mal auf. Tuchel möchte absichtlich, dass die Flügel höher stehen, damit diese bei Ballgewinn näher am gegnerischen Tor sind. Es wurde sich wohl auf Daten berufen, die zeigen, dass man dadurch eher trifft als dass man ein Gegentor bekommt.
09.12.2023 - 20:14 Uhr
Zitat von FCBOli
Das Thema kam auch vor knapp 2 Monaten hier mal auf. Tuchel möchte absichtlich, dass die Flügel höher stehen, damit diese bei Ballgewinn näher am gegnerischen Tor sind. Es wurde sich wohl auf Daten berufen, die zeigen, dass man dadurch eher trifft als dass man ein Gegentor bekommt.
Zitat von Dt-Franzose
Tiefer stehen funktioniert nur wenn die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen klein sind und alle mitverteidigen. Dafür müssen besonders die Angreifer mitmachen. Unter Tuchel, wie unter Nagelsmann, war das fast nie der Fall. Ein Heynckes hat das Ribéry und Robben verklickern können. Unter Flick hat man das auch situativ noch hinbekommen. Das ist zu 100% Trainerarbeit.
Zitat von FCBOli
Das war ja ein Beispiel. Aber auch heute wollte man zu Beginn eigentlich wieder tiefer stehen und möglichst keine Chancen zulassen (was ja nicht klappte). Was du beschreibst war dann erst der Fall als man in Rückstand war, Frankfurt sich zurückzog und man natürlich aufrücken musste.
Zitat von NoMercy80
Naja, gerade heute war das alles mögliche, aber am allerwenigsten war es die Taktik "sichere Bank", wenn man die Innenverteidiger an die Mittellinie hochschiebt, aber sie nicht mit einem defensiv denkenden Mittelfeldspieler absichert.
Zitat von FCBOli
Nein, das sind keine Graupen. Aber für ein eierlegende Wollmilchsau System, das hier viele fordern, die falschen Spieler. Nimm beispielsweise Upa. Mit dem kannst du sehr viel anfangen, wenn du vorne idR viele Tore schiesst, weil dann ein Patzer nicht so schwer wiegt und er ansonsten ein WK Verteidiger wäre. Spielst du aber die Taktik sichere Bank und willst deine Spiele mit minimalem Aufwand 1:0 gewinnen, bricht dir so jemand das Genick. Wenn man ein System spielen will, dann braucht man die passenden Spieler. Bekommt man die nicht, muss man das System wieder ändern. Das haben wir mittlerweile. Tuchel spielt Nagelsmann light.
Zitat von Dt-Franzose
Pep hat aus einem Akanji einen Startelfspieler in einem CL Finale gemacht. Klopp hatte sehr viele Spieler, die er richtig gut gemacht hat. Ebenso ein Heynckes oder Hitzfeld. Wenn Tuchel in dieser Riege will (was ja hier regelmäßig behauptet wird das er WK ist), muss er aus Upa und Co mehr machen. Kim war letztes Jahr immerhin bester Spieler in der Serie A. Da kann man nicht behaupten, dass das nur Graupen sind.
Zitat von FCBOli
Die machen aus Kim, Davies oder Goretzka keine Thiagos. Stellen bei Upa die mentalen Probleme nicht ab. Machen aus Mazraoui kein Zweikampfmonster. Du kannst manche schwachen Attribute verbessern. Aber bei den aufgezählten Spielern kriegst du das nicht auf das Niveau, das wir benötigen.
Zitat von MrCoffee
Auf magische Weise lernen sie das nicht, richtig. Ich denke, für so etwas gibt es Trainer.
Zitat von FCBOli
Warum? Wo soll die Konstanz denn herkommen? Die Spieler lernen doch nicht auf magische Weise unter Druck besser heraus zu spielen und wenn man dann einen Gegner hat, der presst, kommt es mitunter zu Fehlern. Es sind alles Wahrscheinlichkeiten, oft genug diese Saisons ging es gut, dafür heute geballt schief. Tuchel, oder davor Nagelsmann, bauten ja schon richtig im 2-3 mit möglichst vielen Dreiecken auf - wenn aber die Umsetzung dann immer wieder an technischen Unsauberkeiten scheitert, ist der Trainer machtlos.
Zitat von MrCoffee
Zitat von FCBOli
Richtig, das liegt aber nicht an Ancelotti und Konsorten sondern an dem Spielermaterial. Auch Pep würde mit unserem Kader sein Frankfurt, Saarbrücken erleben.
Natürlich ist der Kader nicht so gut wie im letzten Jahrzehnt, aber das möchte ich doch stark bezweifeln.Zitat von MrCoffee
Solche Spiele gab es nicht einmal unter Ancelotti mit den Händen in den Hosentaschen.
Von Guardiola muss man erst gar nicht anfangen, davon ist noch genau 0,0% hier übrig nach Kovac, Nagelsmann und Tuchel. Was war das schön, als man noch 5:1 gewonnen hat und sich darüber beschwert wurde, dass aber das böse Gegentor wieder eines nach Konter war.
Zitat von FCBOli
Hier ist ja schon was los… solche Spiele gibt es (analog Kiel, Saarbrücken, Gladbach, Villareal) und wird es unter jedem Trainer geben. Was hier schwadroniert wurde von wegen neuer Stabilität und das sowas jetzt nicht mehr passieren kann
Der Matchplan war halt falsch, man lag 0:1 hinten und dann haben wir unsere Schwierigkeiten wenn der Gegner tief steht - alles nichts Neues. Natürlich muss man Tuchel aber nicht rausschmeissen (außer er hat die Mannschaft gegen sich, wonach es aber nicht aussieht), bis in die Rückrunde sollte man ihm Zeit geben und die Fortschritte dann bewerten.
Hier ist ja schon was los… solche Spiele gibt es (analog Kiel, Saarbrücken, Gladbach, Villareal) und wird es unter jedem Trainer geben. Was hier schwadroniert wurde von wegen neuer Stabilität und das sowas jetzt nicht mehr passieren kann
Der Matchplan war halt falsch, man lag 0:1 hinten und dann haben wir unsere Schwierigkeiten wenn der Gegner tief steht - alles nichts Neues. Natürlich muss man Tuchel aber nicht rausschmeissen (außer er hat die Mannschaft gegen sich, wonach es aber nicht aussieht), bis in die Rückrunde sollte man ihm Zeit geben und die Fortschritte dann bewerten.
Solche Spiele gab es nicht einmal unter Ancelotti mit den Händen in den Hosentaschen.
Von Guardiola muss man erst gar nicht anfangen, davon ist noch genau 0,0% hier übrig nach Kovac, Nagelsmann und Tuchel. Was war das schön, als man noch 5:1 gewonnen hat und sich darüber beschwert wurde, dass aber das böse Gegentor wieder eines nach Konter war.
Richtig, das liegt aber nicht an Ancelotti und Konsorten sondern an dem Spielermaterial. Auch Pep würde mit unserem Kader sein Frankfurt, Saarbrücken erleben.
Warum? Wo soll die Konstanz denn herkommen? Die Spieler lernen doch nicht auf magische Weise unter Druck besser heraus zu spielen und wenn man dann einen Gegner hat, der presst, kommt es mitunter zu Fehlern. Es sind alles Wahrscheinlichkeiten, oft genug diese Saisons ging es gut, dafür heute geballt schief. Tuchel, oder davor Nagelsmann, bauten ja schon richtig im 2-3 mit möglichst vielen Dreiecken auf - wenn aber die Umsetzung dann immer wieder an technischen Unsauberkeiten scheitert, ist der Trainer machtlos.
Auf magische Weise lernen sie das nicht, richtig. Ich denke, für so etwas gibt es Trainer.

Die machen aus Kim, Davies oder Goretzka keine Thiagos. Stellen bei Upa die mentalen Probleme nicht ab. Machen aus Mazraoui kein Zweikampfmonster. Du kannst manche schwachen Attribute verbessern. Aber bei den aufgezählten Spielern kriegst du das nicht auf das Niveau, das wir benötigen.
Pep hat aus einem Akanji einen Startelfspieler in einem CL Finale gemacht. Klopp hatte sehr viele Spieler, die er richtig gut gemacht hat. Ebenso ein Heynckes oder Hitzfeld. Wenn Tuchel in dieser Riege will (was ja hier regelmäßig behauptet wird das er WK ist), muss er aus Upa und Co mehr machen. Kim war letztes Jahr immerhin bester Spieler in der Serie A. Da kann man nicht behaupten, dass das nur Graupen sind.
Nein, das sind keine Graupen. Aber für ein eierlegende Wollmilchsau System, das hier viele fordern, die falschen Spieler. Nimm beispielsweise Upa. Mit dem kannst du sehr viel anfangen, wenn du vorne idR viele Tore schiesst, weil dann ein Patzer nicht so schwer wiegt und er ansonsten ein WK Verteidiger wäre. Spielst du aber die Taktik sichere Bank und willst deine Spiele mit minimalem Aufwand 1:0 gewinnen, bricht dir so jemand das Genick. Wenn man ein System spielen will, dann braucht man die passenden Spieler. Bekommt man die nicht, muss man das System wieder ändern. Das haben wir mittlerweile. Tuchel spielt Nagelsmann light.
Naja, gerade heute war das alles mögliche, aber am allerwenigsten war es die Taktik "sichere Bank", wenn man die Innenverteidiger an die Mittellinie hochschiebt, aber sie nicht mit einem defensiv denkenden Mittelfeldspieler absichert.
Das war ja ein Beispiel. Aber auch heute wollte man zu Beginn eigentlich wieder tiefer stehen und möglichst keine Chancen zulassen (was ja nicht klappte). Was du beschreibst war dann erst der Fall als man in Rückstand war, Frankfurt sich zurückzog und man natürlich aufrücken musste.
Tiefer stehen funktioniert nur wenn die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen klein sind und alle mitverteidigen. Dafür müssen besonders die Angreifer mitmachen. Unter Tuchel, wie unter Nagelsmann, war das fast nie der Fall. Ein Heynckes hat das Ribéry und Robben verklickern können. Unter Flick hat man das auch situativ noch hinbekommen. Das ist zu 100% Trainerarbeit.
Das Thema kam auch vor knapp 2 Monaten hier mal auf. Tuchel möchte absichtlich, dass die Flügel höher stehen, damit diese bei Ballgewinn näher am gegnerischen Tor sind. Es wurde sich wohl auf Daten berufen, die zeigen, dass man dadurch eher trifft als dass man ein Gegentor bekommt.
Kann sein, das beißt sich dann aber mit der Aussage das man tiefer stehen wollte.
09.12.2023 - 20:23 Uhr
Ten Hag dürfte bald frei sein wenn ich das Ergebnis von United heute sehe 

09.12.2023 - 20:25 Uhr
Zitat von Dt-Franzose
Kann sein, das beißt sich dann aber mit der Aussage das man tiefer stehen wollte.
Zitat von FCBOli
Das Thema kam auch vor knapp 2 Monaten hier mal auf. Tuchel möchte absichtlich, dass die Flügel höher stehen, damit diese bei Ballgewinn näher am gegnerischen Tor sind. Es wurde sich wohl auf Daten berufen, die zeigen, dass man dadurch eher trifft als dass man ein Gegentor bekommt.
Zitat von Dt-Franzose
Tiefer stehen funktioniert nur wenn die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen klein sind und alle mitverteidigen. Dafür müssen besonders die Angreifer mitmachen. Unter Tuchel, wie unter Nagelsmann, war das fast nie der Fall. Ein Heynckes hat das Ribéry und Robben verklickern können. Unter Flick hat man das auch situativ noch hinbekommen. Das ist zu 100% Trainerarbeit.
Zitat von FCBOli
Das war ja ein Beispiel. Aber auch heute wollte man zu Beginn eigentlich wieder tiefer stehen und möglichst keine Chancen zulassen (was ja nicht klappte). Was du beschreibst war dann erst der Fall als man in Rückstand war, Frankfurt sich zurückzog und man natürlich aufrücken musste.
Zitat von NoMercy80
Naja, gerade heute war das alles mögliche, aber am allerwenigsten war es die Taktik "sichere Bank", wenn man die Innenverteidiger an die Mittellinie hochschiebt, aber sie nicht mit einem defensiv denkenden Mittelfeldspieler absichert.
Zitat von FCBOli
Nein, das sind keine Graupen. Aber für ein eierlegende Wollmilchsau System, das hier viele fordern, die falschen Spieler. Nimm beispielsweise Upa. Mit dem kannst du sehr viel anfangen, wenn du vorne idR viele Tore schiesst, weil dann ein Patzer nicht so schwer wiegt und er ansonsten ein WK Verteidiger wäre. Spielst du aber die Taktik sichere Bank und willst deine Spiele mit minimalem Aufwand 1:0 gewinnen, bricht dir so jemand das Genick. Wenn man ein System spielen will, dann braucht man die passenden Spieler. Bekommt man die nicht, muss man das System wieder ändern. Das haben wir mittlerweile. Tuchel spielt Nagelsmann light.
Zitat von Dt-Franzose
Pep hat aus einem Akanji einen Startelfspieler in einem CL Finale gemacht. Klopp hatte sehr viele Spieler, die er richtig gut gemacht hat. Ebenso ein Heynckes oder Hitzfeld. Wenn Tuchel in dieser Riege will (was ja hier regelmäßig behauptet wird das er WK ist), muss er aus Upa und Co mehr machen. Kim war letztes Jahr immerhin bester Spieler in der Serie A. Da kann man nicht behaupten, dass das nur Graupen sind.
Zitat von FCBOli
Die machen aus Kim, Davies oder Goretzka keine Thiagos. Stellen bei Upa die mentalen Probleme nicht ab. Machen aus Mazraoui kein Zweikampfmonster. Du kannst manche schwachen Attribute verbessern. Aber bei den aufgezählten Spielern kriegst du das nicht auf das Niveau, das wir benötigen.
Zitat von MrCoffee
Auf magische Weise lernen sie das nicht, richtig. Ich denke, für so etwas gibt es Trainer.
Zitat von FCBOli
Warum? Wo soll die Konstanz denn herkommen? Die Spieler lernen doch nicht auf magische Weise unter Druck besser heraus zu spielen und wenn man dann einen Gegner hat, der presst, kommt es mitunter zu Fehlern. Es sind alles Wahrscheinlichkeiten, oft genug diese Saisons ging es gut, dafür heute geballt schief. Tuchel, oder davor Nagelsmann, bauten ja schon richtig im 2-3 mit möglichst vielen Dreiecken auf - wenn aber die Umsetzung dann immer wieder an technischen Unsauberkeiten scheitert, ist der Trainer machtlos.
Zitat von MrCoffee
Zitat von FCBOli
Richtig, das liegt aber nicht an Ancelotti und Konsorten sondern an dem Spielermaterial. Auch Pep würde mit unserem Kader sein Frankfurt, Saarbrücken erleben.
Natürlich ist der Kader nicht so gut wie im letzten Jahrzehnt, aber das möchte ich doch stark bezweifeln.Zitat von MrCoffee
Solche Spiele gab es nicht einmal unter Ancelotti mit den Händen in den Hosentaschen.
Von Guardiola muss man erst gar nicht anfangen, davon ist noch genau 0,0% hier übrig nach Kovac, Nagelsmann und Tuchel. Was war das schön, als man noch 5:1 gewonnen hat und sich darüber beschwert wurde, dass aber das böse Gegentor wieder eines nach Konter war.
Zitat von FCBOli
Hier ist ja schon was los… solche Spiele gibt es (analog Kiel, Saarbrücken, Gladbach, Villareal) und wird es unter jedem Trainer geben. Was hier schwadroniert wurde von wegen neuer Stabilität und das sowas jetzt nicht mehr passieren kann
Der Matchplan war halt falsch, man lag 0:1 hinten und dann haben wir unsere Schwierigkeiten wenn der Gegner tief steht - alles nichts Neues. Natürlich muss man Tuchel aber nicht rausschmeissen (außer er hat die Mannschaft gegen sich, wonach es aber nicht aussieht), bis in die Rückrunde sollte man ihm Zeit geben und die Fortschritte dann bewerten.
Hier ist ja schon was los… solche Spiele gibt es (analog Kiel, Saarbrücken, Gladbach, Villareal) und wird es unter jedem Trainer geben. Was hier schwadroniert wurde von wegen neuer Stabilität und das sowas jetzt nicht mehr passieren kann
Der Matchplan war halt falsch, man lag 0:1 hinten und dann haben wir unsere Schwierigkeiten wenn der Gegner tief steht - alles nichts Neues. Natürlich muss man Tuchel aber nicht rausschmeissen (außer er hat die Mannschaft gegen sich, wonach es aber nicht aussieht), bis in die Rückrunde sollte man ihm Zeit geben und die Fortschritte dann bewerten.
Solche Spiele gab es nicht einmal unter Ancelotti mit den Händen in den Hosentaschen.
Von Guardiola muss man erst gar nicht anfangen, davon ist noch genau 0,0% hier übrig nach Kovac, Nagelsmann und Tuchel. Was war das schön, als man noch 5:1 gewonnen hat und sich darüber beschwert wurde, dass aber das böse Gegentor wieder eines nach Konter war.
Richtig, das liegt aber nicht an Ancelotti und Konsorten sondern an dem Spielermaterial. Auch Pep würde mit unserem Kader sein Frankfurt, Saarbrücken erleben.
Warum? Wo soll die Konstanz denn herkommen? Die Spieler lernen doch nicht auf magische Weise unter Druck besser heraus zu spielen und wenn man dann einen Gegner hat, der presst, kommt es mitunter zu Fehlern. Es sind alles Wahrscheinlichkeiten, oft genug diese Saisons ging es gut, dafür heute geballt schief. Tuchel, oder davor Nagelsmann, bauten ja schon richtig im 2-3 mit möglichst vielen Dreiecken auf - wenn aber die Umsetzung dann immer wieder an technischen Unsauberkeiten scheitert, ist der Trainer machtlos.
Auf magische Weise lernen sie das nicht, richtig. Ich denke, für so etwas gibt es Trainer.

Die machen aus Kim, Davies oder Goretzka keine Thiagos. Stellen bei Upa die mentalen Probleme nicht ab. Machen aus Mazraoui kein Zweikampfmonster. Du kannst manche schwachen Attribute verbessern. Aber bei den aufgezählten Spielern kriegst du das nicht auf das Niveau, das wir benötigen.
Pep hat aus einem Akanji einen Startelfspieler in einem CL Finale gemacht. Klopp hatte sehr viele Spieler, die er richtig gut gemacht hat. Ebenso ein Heynckes oder Hitzfeld. Wenn Tuchel in dieser Riege will (was ja hier regelmäßig behauptet wird das er WK ist), muss er aus Upa und Co mehr machen. Kim war letztes Jahr immerhin bester Spieler in der Serie A. Da kann man nicht behaupten, dass das nur Graupen sind.
Nein, das sind keine Graupen. Aber für ein eierlegende Wollmilchsau System, das hier viele fordern, die falschen Spieler. Nimm beispielsweise Upa. Mit dem kannst du sehr viel anfangen, wenn du vorne idR viele Tore schiesst, weil dann ein Patzer nicht so schwer wiegt und er ansonsten ein WK Verteidiger wäre. Spielst du aber die Taktik sichere Bank und willst deine Spiele mit minimalem Aufwand 1:0 gewinnen, bricht dir so jemand das Genick. Wenn man ein System spielen will, dann braucht man die passenden Spieler. Bekommt man die nicht, muss man das System wieder ändern. Das haben wir mittlerweile. Tuchel spielt Nagelsmann light.
Naja, gerade heute war das alles mögliche, aber am allerwenigsten war es die Taktik "sichere Bank", wenn man die Innenverteidiger an die Mittellinie hochschiebt, aber sie nicht mit einem defensiv denkenden Mittelfeldspieler absichert.
Das war ja ein Beispiel. Aber auch heute wollte man zu Beginn eigentlich wieder tiefer stehen und möglichst keine Chancen zulassen (was ja nicht klappte). Was du beschreibst war dann erst der Fall als man in Rückstand war, Frankfurt sich zurückzog und man natürlich aufrücken musste.
Tiefer stehen funktioniert nur wenn die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen klein sind und alle mitverteidigen. Dafür müssen besonders die Angreifer mitmachen. Unter Tuchel, wie unter Nagelsmann, war das fast nie der Fall. Ein Heynckes hat das Ribéry und Robben verklickern können. Unter Flick hat man das auch situativ noch hinbekommen. Das ist zu 100% Trainerarbeit.
Das Thema kam auch vor knapp 2 Monaten hier mal auf. Tuchel möchte absichtlich, dass die Flügel höher stehen, damit diese bei Ballgewinn näher am gegnerischen Tor sind. Es wurde sich wohl auf Daten berufen, die zeigen, dass man dadurch eher trifft als dass man ein Gegentor bekommt.
Kann sein, das beißt sich dann aber mit der Aussage das man tiefer stehen wollte.
Inwiefern? Die Kette und die 6er stehen knapp vorm 16er, die Flügel warten etwa 5 Meter zur Mittellinie auf den Ballgewinn und die Möglichkeit umzuschalten.
09.12.2023 - 20:30 Uhr
Zitat von FCBOli
Inwiefern? Die Kette und die 6er stehen knapp vorm 16er, die Flügel warten etwa 5 Meter zur Mittellinie auf den Ballgewinn und die Möglichkeit umzuschalten.
Zitat von Dt-Franzose
Kann sein, das beißt sich dann aber mit der Aussage das man tiefer stehen wollte.
Zitat von FCBOli
Das Thema kam auch vor knapp 2 Monaten hier mal auf. Tuchel möchte absichtlich, dass die Flügel höher stehen, damit diese bei Ballgewinn näher am gegnerischen Tor sind. Es wurde sich wohl auf Daten berufen, die zeigen, dass man dadurch eher trifft als dass man ein Gegentor bekommt.
Zitat von Dt-Franzose
Tiefer stehen funktioniert nur wenn die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen klein sind und alle mitverteidigen. Dafür müssen besonders die Angreifer mitmachen. Unter Tuchel, wie unter Nagelsmann, war das fast nie der Fall. Ein Heynckes hat das Ribéry und Robben verklickern können. Unter Flick hat man das auch situativ noch hinbekommen. Das ist zu 100% Trainerarbeit.
Zitat von FCBOli
Das war ja ein Beispiel. Aber auch heute wollte man zu Beginn eigentlich wieder tiefer stehen und möglichst keine Chancen zulassen (was ja nicht klappte). Was du beschreibst war dann erst der Fall als man in Rückstand war, Frankfurt sich zurückzog und man natürlich aufrücken musste.
Zitat von NoMercy80
Naja, gerade heute war das alles mögliche, aber am allerwenigsten war es die Taktik "sichere Bank", wenn man die Innenverteidiger an die Mittellinie hochschiebt, aber sie nicht mit einem defensiv denkenden Mittelfeldspieler absichert.
Zitat von FCBOli
Nein, das sind keine Graupen. Aber für ein eierlegende Wollmilchsau System, das hier viele fordern, die falschen Spieler. Nimm beispielsweise Upa. Mit dem kannst du sehr viel anfangen, wenn du vorne idR viele Tore schiesst, weil dann ein Patzer nicht so schwer wiegt und er ansonsten ein WK Verteidiger wäre. Spielst du aber die Taktik sichere Bank und willst deine Spiele mit minimalem Aufwand 1:0 gewinnen, bricht dir so jemand das Genick. Wenn man ein System spielen will, dann braucht man die passenden Spieler. Bekommt man die nicht, muss man das System wieder ändern. Das haben wir mittlerweile. Tuchel spielt Nagelsmann light.
Zitat von Dt-Franzose
Pep hat aus einem Akanji einen Startelfspieler in einem CL Finale gemacht. Klopp hatte sehr viele Spieler, die er richtig gut gemacht hat. Ebenso ein Heynckes oder Hitzfeld. Wenn Tuchel in dieser Riege will (was ja hier regelmäßig behauptet wird das er WK ist), muss er aus Upa und Co mehr machen. Kim war letztes Jahr immerhin bester Spieler in der Serie A. Da kann man nicht behaupten, dass das nur Graupen sind.
Zitat von FCBOli
Die machen aus Kim, Davies oder Goretzka keine Thiagos. Stellen bei Upa die mentalen Probleme nicht ab. Machen aus Mazraoui kein Zweikampfmonster. Du kannst manche schwachen Attribute verbessern. Aber bei den aufgezählten Spielern kriegst du das nicht auf das Niveau, das wir benötigen.
Zitat von MrCoffee
Auf magische Weise lernen sie das nicht, richtig. Ich denke, für so etwas gibt es Trainer.
Zitat von FCBOli
Warum? Wo soll die Konstanz denn herkommen? Die Spieler lernen doch nicht auf magische Weise unter Druck besser heraus zu spielen und wenn man dann einen Gegner hat, der presst, kommt es mitunter zu Fehlern. Es sind alles Wahrscheinlichkeiten, oft genug diese Saisons ging es gut, dafür heute geballt schief. Tuchel, oder davor Nagelsmann, bauten ja schon richtig im 2-3 mit möglichst vielen Dreiecken auf - wenn aber die Umsetzung dann immer wieder an technischen Unsauberkeiten scheitert, ist der Trainer machtlos.
Zitat von MrCoffee
Zitat von FCBOli
Richtig, das liegt aber nicht an Ancelotti und Konsorten sondern an dem Spielermaterial. Auch Pep würde mit unserem Kader sein Frankfurt, Saarbrücken erleben.
Natürlich ist der Kader nicht so gut wie im letzten Jahrzehnt, aber das möchte ich doch stark bezweifeln.Zitat von MrCoffee
Solche Spiele gab es nicht einmal unter Ancelotti mit den Händen in den Hosentaschen.
Von Guardiola muss man erst gar nicht anfangen, davon ist noch genau 0,0% hier übrig nach Kovac, Nagelsmann und Tuchel. Was war das schön, als man noch 5:1 gewonnen hat und sich darüber beschwert wurde, dass aber das böse Gegentor wieder eines nach Konter war.
Zitat von FCBOli
Hier ist ja schon was los… solche Spiele gibt es (analog Kiel, Saarbrücken, Gladbach, Villareal) und wird es unter jedem Trainer geben. Was hier schwadroniert wurde von wegen neuer Stabilität und das sowas jetzt nicht mehr passieren kann
Der Matchplan war halt falsch, man lag 0:1 hinten und dann haben wir unsere Schwierigkeiten wenn der Gegner tief steht - alles nichts Neues. Natürlich muss man Tuchel aber nicht rausschmeissen (außer er hat die Mannschaft gegen sich, wonach es aber nicht aussieht), bis in die Rückrunde sollte man ihm Zeit geben und die Fortschritte dann bewerten.
Hier ist ja schon was los… solche Spiele gibt es (analog Kiel, Saarbrücken, Gladbach, Villareal) und wird es unter jedem Trainer geben. Was hier schwadroniert wurde von wegen neuer Stabilität und das sowas jetzt nicht mehr passieren kann
Der Matchplan war halt falsch, man lag 0:1 hinten und dann haben wir unsere Schwierigkeiten wenn der Gegner tief steht - alles nichts Neues. Natürlich muss man Tuchel aber nicht rausschmeissen (außer er hat die Mannschaft gegen sich, wonach es aber nicht aussieht), bis in die Rückrunde sollte man ihm Zeit geben und die Fortschritte dann bewerten.
Solche Spiele gab es nicht einmal unter Ancelotti mit den Händen in den Hosentaschen.
Von Guardiola muss man erst gar nicht anfangen, davon ist noch genau 0,0% hier übrig nach Kovac, Nagelsmann und Tuchel. Was war das schön, als man noch 5:1 gewonnen hat und sich darüber beschwert wurde, dass aber das böse Gegentor wieder eines nach Konter war.
Richtig, das liegt aber nicht an Ancelotti und Konsorten sondern an dem Spielermaterial. Auch Pep würde mit unserem Kader sein Frankfurt, Saarbrücken erleben.
Warum? Wo soll die Konstanz denn herkommen? Die Spieler lernen doch nicht auf magische Weise unter Druck besser heraus zu spielen und wenn man dann einen Gegner hat, der presst, kommt es mitunter zu Fehlern. Es sind alles Wahrscheinlichkeiten, oft genug diese Saisons ging es gut, dafür heute geballt schief. Tuchel, oder davor Nagelsmann, bauten ja schon richtig im 2-3 mit möglichst vielen Dreiecken auf - wenn aber die Umsetzung dann immer wieder an technischen Unsauberkeiten scheitert, ist der Trainer machtlos.
Auf magische Weise lernen sie das nicht, richtig. Ich denke, für so etwas gibt es Trainer.

Die machen aus Kim, Davies oder Goretzka keine Thiagos. Stellen bei Upa die mentalen Probleme nicht ab. Machen aus Mazraoui kein Zweikampfmonster. Du kannst manche schwachen Attribute verbessern. Aber bei den aufgezählten Spielern kriegst du das nicht auf das Niveau, das wir benötigen.
Pep hat aus einem Akanji einen Startelfspieler in einem CL Finale gemacht. Klopp hatte sehr viele Spieler, die er richtig gut gemacht hat. Ebenso ein Heynckes oder Hitzfeld. Wenn Tuchel in dieser Riege will (was ja hier regelmäßig behauptet wird das er WK ist), muss er aus Upa und Co mehr machen. Kim war letztes Jahr immerhin bester Spieler in der Serie A. Da kann man nicht behaupten, dass das nur Graupen sind.
Nein, das sind keine Graupen. Aber für ein eierlegende Wollmilchsau System, das hier viele fordern, die falschen Spieler. Nimm beispielsweise Upa. Mit dem kannst du sehr viel anfangen, wenn du vorne idR viele Tore schiesst, weil dann ein Patzer nicht so schwer wiegt und er ansonsten ein WK Verteidiger wäre. Spielst du aber die Taktik sichere Bank und willst deine Spiele mit minimalem Aufwand 1:0 gewinnen, bricht dir so jemand das Genick. Wenn man ein System spielen will, dann braucht man die passenden Spieler. Bekommt man die nicht, muss man das System wieder ändern. Das haben wir mittlerweile. Tuchel spielt Nagelsmann light.
Naja, gerade heute war das alles mögliche, aber am allerwenigsten war es die Taktik "sichere Bank", wenn man die Innenverteidiger an die Mittellinie hochschiebt, aber sie nicht mit einem defensiv denkenden Mittelfeldspieler absichert.
Das war ja ein Beispiel. Aber auch heute wollte man zu Beginn eigentlich wieder tiefer stehen und möglichst keine Chancen zulassen (was ja nicht klappte). Was du beschreibst war dann erst der Fall als man in Rückstand war, Frankfurt sich zurückzog und man natürlich aufrücken musste.
Tiefer stehen funktioniert nur wenn die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen klein sind und alle mitverteidigen. Dafür müssen besonders die Angreifer mitmachen. Unter Tuchel, wie unter Nagelsmann, war das fast nie der Fall. Ein Heynckes hat das Ribéry und Robben verklickern können. Unter Flick hat man das auch situativ noch hinbekommen. Das ist zu 100% Trainerarbeit.
Das Thema kam auch vor knapp 2 Monaten hier mal auf. Tuchel möchte absichtlich, dass die Flügel höher stehen, damit diese bei Ballgewinn näher am gegnerischen Tor sind. Es wurde sich wohl auf Daten berufen, die zeigen, dass man dadurch eher trifft als dass man ein Gegentor bekommt.
Kann sein, das beißt sich dann aber mit der Aussage das man tiefer stehen wollte.
Inwiefern? Die Kette und die 6er stehen knapp vorm 16er, die Flügel warten etwa 5 Meter zur Mittellinie auf den Ballgewinn und die Möglichkeit umzuschalten.
Dann sind die AV alleine im 1-gegen-1 und es gibt zwangsläufig Lücken zwischen Mittelfeld und Angriff. Gerade diese zwei Faktoren sind uns heute vor die Füße gefallen.
09.12.2023 - 20:36 Uhr
Zitat von Dt-Franzose
Dann sind die AV alleine im 1-gegen-1 und es gibt zwangsläufig Lücken zwischen Mittelfeld und Angriff. Gerade diese zwei Faktoren sind uns heute vor die Füße gefallen.
Zitat von FCBOli
Inwiefern? Die Kette und die 6er stehen knapp vorm 16er, die Flügel warten etwa 5 Meter zur Mittellinie auf den Ballgewinn und die Möglichkeit umzuschalten.
Zitat von Dt-Franzose
Kann sein, das beißt sich dann aber mit der Aussage das man tiefer stehen wollte.
Zitat von FCBOli
Das Thema kam auch vor knapp 2 Monaten hier mal auf. Tuchel möchte absichtlich, dass die Flügel höher stehen, damit diese bei Ballgewinn näher am gegnerischen Tor sind. Es wurde sich wohl auf Daten berufen, die zeigen, dass man dadurch eher trifft als dass man ein Gegentor bekommt.
Zitat von Dt-Franzose
Tiefer stehen funktioniert nur wenn die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen klein sind und alle mitverteidigen. Dafür müssen besonders die Angreifer mitmachen. Unter Tuchel, wie unter Nagelsmann, war das fast nie der Fall. Ein Heynckes hat das Ribéry und Robben verklickern können. Unter Flick hat man das auch situativ noch hinbekommen. Das ist zu 100% Trainerarbeit.
Zitat von FCBOli
Das war ja ein Beispiel. Aber auch heute wollte man zu Beginn eigentlich wieder tiefer stehen und möglichst keine Chancen zulassen (was ja nicht klappte). Was du beschreibst war dann erst der Fall als man in Rückstand war, Frankfurt sich zurückzog und man natürlich aufrücken musste.
Zitat von NoMercy80
Naja, gerade heute war das alles mögliche, aber am allerwenigsten war es die Taktik "sichere Bank", wenn man die Innenverteidiger an die Mittellinie hochschiebt, aber sie nicht mit einem defensiv denkenden Mittelfeldspieler absichert.
Zitat von FCBOli
Nein, das sind keine Graupen. Aber für ein eierlegende Wollmilchsau System, das hier viele fordern, die falschen Spieler. Nimm beispielsweise Upa. Mit dem kannst du sehr viel anfangen, wenn du vorne idR viele Tore schiesst, weil dann ein Patzer nicht so schwer wiegt und er ansonsten ein WK Verteidiger wäre. Spielst du aber die Taktik sichere Bank und willst deine Spiele mit minimalem Aufwand 1:0 gewinnen, bricht dir so jemand das Genick. Wenn man ein System spielen will, dann braucht man die passenden Spieler. Bekommt man die nicht, muss man das System wieder ändern. Das haben wir mittlerweile. Tuchel spielt Nagelsmann light.
Zitat von Dt-Franzose
Pep hat aus einem Akanji einen Startelfspieler in einem CL Finale gemacht. Klopp hatte sehr viele Spieler, die er richtig gut gemacht hat. Ebenso ein Heynckes oder Hitzfeld. Wenn Tuchel in dieser Riege will (was ja hier regelmäßig behauptet wird das er WK ist), muss er aus Upa und Co mehr machen. Kim war letztes Jahr immerhin bester Spieler in der Serie A. Da kann man nicht behaupten, dass das nur Graupen sind.
Zitat von FCBOli
Die machen aus Kim, Davies oder Goretzka keine Thiagos. Stellen bei Upa die mentalen Probleme nicht ab. Machen aus Mazraoui kein Zweikampfmonster. Du kannst manche schwachen Attribute verbessern. Aber bei den aufgezählten Spielern kriegst du das nicht auf das Niveau, das wir benötigen.
Zitat von MrCoffee
Auf magische Weise lernen sie das nicht, richtig. Ich denke, für so etwas gibt es Trainer.
Zitat von FCBOli
Warum? Wo soll die Konstanz denn herkommen? Die Spieler lernen doch nicht auf magische Weise unter Druck besser heraus zu spielen und wenn man dann einen Gegner hat, der presst, kommt es mitunter zu Fehlern. Es sind alles Wahrscheinlichkeiten, oft genug diese Saisons ging es gut, dafür heute geballt schief. Tuchel, oder davor Nagelsmann, bauten ja schon richtig im 2-3 mit möglichst vielen Dreiecken auf - wenn aber die Umsetzung dann immer wieder an technischen Unsauberkeiten scheitert, ist der Trainer machtlos.
Zitat von MrCoffee
Zitat von FCBOli
Richtig, das liegt aber nicht an Ancelotti und Konsorten sondern an dem Spielermaterial. Auch Pep würde mit unserem Kader sein Frankfurt, Saarbrücken erleben.
Natürlich ist der Kader nicht so gut wie im letzten Jahrzehnt, aber das möchte ich doch stark bezweifeln.Zitat von MrCoffee
Solche Spiele gab es nicht einmal unter Ancelotti mit den Händen in den Hosentaschen.
Von Guardiola muss man erst gar nicht anfangen, davon ist noch genau 0,0% hier übrig nach Kovac, Nagelsmann und Tuchel. Was war das schön, als man noch 5:1 gewonnen hat und sich darüber beschwert wurde, dass aber das böse Gegentor wieder eines nach Konter war.
Zitat von FCBOli
Hier ist ja schon was los… solche Spiele gibt es (analog Kiel, Saarbrücken, Gladbach, Villareal) und wird es unter jedem Trainer geben. Was hier schwadroniert wurde von wegen neuer Stabilität und das sowas jetzt nicht mehr passieren kann
Der Matchplan war halt falsch, man lag 0:1 hinten und dann haben wir unsere Schwierigkeiten wenn der Gegner tief steht - alles nichts Neues. Natürlich muss man Tuchel aber nicht rausschmeissen (außer er hat die Mannschaft gegen sich, wonach es aber nicht aussieht), bis in die Rückrunde sollte man ihm Zeit geben und die Fortschritte dann bewerten.
Hier ist ja schon was los… solche Spiele gibt es (analog Kiel, Saarbrücken, Gladbach, Villareal) und wird es unter jedem Trainer geben. Was hier schwadroniert wurde von wegen neuer Stabilität und das sowas jetzt nicht mehr passieren kann
Der Matchplan war halt falsch, man lag 0:1 hinten und dann haben wir unsere Schwierigkeiten wenn der Gegner tief steht - alles nichts Neues. Natürlich muss man Tuchel aber nicht rausschmeissen (außer er hat die Mannschaft gegen sich, wonach es aber nicht aussieht), bis in die Rückrunde sollte man ihm Zeit geben und die Fortschritte dann bewerten.
Solche Spiele gab es nicht einmal unter Ancelotti mit den Händen in den Hosentaschen.
Von Guardiola muss man erst gar nicht anfangen, davon ist noch genau 0,0% hier übrig nach Kovac, Nagelsmann und Tuchel. Was war das schön, als man noch 5:1 gewonnen hat und sich darüber beschwert wurde, dass aber das böse Gegentor wieder eines nach Konter war.
Richtig, das liegt aber nicht an Ancelotti und Konsorten sondern an dem Spielermaterial. Auch Pep würde mit unserem Kader sein Frankfurt, Saarbrücken erleben.
Warum? Wo soll die Konstanz denn herkommen? Die Spieler lernen doch nicht auf magische Weise unter Druck besser heraus zu spielen und wenn man dann einen Gegner hat, der presst, kommt es mitunter zu Fehlern. Es sind alles Wahrscheinlichkeiten, oft genug diese Saisons ging es gut, dafür heute geballt schief. Tuchel, oder davor Nagelsmann, bauten ja schon richtig im 2-3 mit möglichst vielen Dreiecken auf - wenn aber die Umsetzung dann immer wieder an technischen Unsauberkeiten scheitert, ist der Trainer machtlos.
Auf magische Weise lernen sie das nicht, richtig. Ich denke, für so etwas gibt es Trainer.

Die machen aus Kim, Davies oder Goretzka keine Thiagos. Stellen bei Upa die mentalen Probleme nicht ab. Machen aus Mazraoui kein Zweikampfmonster. Du kannst manche schwachen Attribute verbessern. Aber bei den aufgezählten Spielern kriegst du das nicht auf das Niveau, das wir benötigen.
Pep hat aus einem Akanji einen Startelfspieler in einem CL Finale gemacht. Klopp hatte sehr viele Spieler, die er richtig gut gemacht hat. Ebenso ein Heynckes oder Hitzfeld. Wenn Tuchel in dieser Riege will (was ja hier regelmäßig behauptet wird das er WK ist), muss er aus Upa und Co mehr machen. Kim war letztes Jahr immerhin bester Spieler in der Serie A. Da kann man nicht behaupten, dass das nur Graupen sind.
Nein, das sind keine Graupen. Aber für ein eierlegende Wollmilchsau System, das hier viele fordern, die falschen Spieler. Nimm beispielsweise Upa. Mit dem kannst du sehr viel anfangen, wenn du vorne idR viele Tore schiesst, weil dann ein Patzer nicht so schwer wiegt und er ansonsten ein WK Verteidiger wäre. Spielst du aber die Taktik sichere Bank und willst deine Spiele mit minimalem Aufwand 1:0 gewinnen, bricht dir so jemand das Genick. Wenn man ein System spielen will, dann braucht man die passenden Spieler. Bekommt man die nicht, muss man das System wieder ändern. Das haben wir mittlerweile. Tuchel spielt Nagelsmann light.
Naja, gerade heute war das alles mögliche, aber am allerwenigsten war es die Taktik "sichere Bank", wenn man die Innenverteidiger an die Mittellinie hochschiebt, aber sie nicht mit einem defensiv denkenden Mittelfeldspieler absichert.
Das war ja ein Beispiel. Aber auch heute wollte man zu Beginn eigentlich wieder tiefer stehen und möglichst keine Chancen zulassen (was ja nicht klappte). Was du beschreibst war dann erst der Fall als man in Rückstand war, Frankfurt sich zurückzog und man natürlich aufrücken musste.
Tiefer stehen funktioniert nur wenn die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen klein sind und alle mitverteidigen. Dafür müssen besonders die Angreifer mitmachen. Unter Tuchel, wie unter Nagelsmann, war das fast nie der Fall. Ein Heynckes hat das Ribéry und Robben verklickern können. Unter Flick hat man das auch situativ noch hinbekommen. Das ist zu 100% Trainerarbeit.
Das Thema kam auch vor knapp 2 Monaten hier mal auf. Tuchel möchte absichtlich, dass die Flügel höher stehen, damit diese bei Ballgewinn näher am gegnerischen Tor sind. Es wurde sich wohl auf Daten berufen, die zeigen, dass man dadurch eher trifft als dass man ein Gegentor bekommt.
Kann sein, das beißt sich dann aber mit der Aussage das man tiefer stehen wollte.
Inwiefern? Die Kette und die 6er stehen knapp vorm 16er, die Flügel warten etwa 5 Meter zur Mittellinie auf den Ballgewinn und die Möglichkeit umzuschalten.
Dann sind die AV alleine im 1-gegen-1 und es gibt zwangsläufig Lücken zwischen Mittelfeld und Angriff. Gerade diese zwei Faktoren sind uns heute vor die Füße gefallen.
Und das bestaunen wir auch immer mal wieder. Ebenso die gegnerischen AVs, die völlig blank sind. Das ist, ein Stück weit, aber gewollt und bewusstes Risiko um insgesamt ein besseres Ergebnis zu erzielen. Einen „perfekten“ Spielansatz gibt es nicht. Die Frage ist nur, ob Tuchel etwas auf die Beine stellen kann, was erfolgreich „genug“ ist.
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