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Thomas Tuchel
Geburtsdatum 29.08.1973
Alter 53
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Trainer
Akt. Verein England

Thomas Tuchel

23.03.2023 - 22:39 Uhr
Thomas Tuchel |#10451
09.12.2023 - 21:54 Uhr
Zitat von Feuerkicker
Zitat von Uhueater

Aber es wird doch jetzt nicht ernsthaft darüber überlegt, ob es besser ist Tuchel zu ersetzen?

Meiner Meinung nach sind diese Probleme doch schon Jahre alt. Wenn man sich diese Tore heute mal, oder bei sonstigen peinlichen Niederlagen ansieht, ist das doch alles irgendwie individuelles Unvermögen.

Sei es durch Nervosität (Upamecano), Unkonzentriertheit (Davies), Überspieltheit (Kim), oder Überheblichkeit (Kimmich). Das sind alles Dinge, die unsere Trainer, wie sie alle hießen, nicht abstellen konnten. Man sollte sich dann mal fragen ob man wirklich noch an einige "gestandene" Spieler festhalten sollte.

Ich sags mal anders, Kimmich sprach nach der verkorksten WM davon, er hätte Angst in ein Loch zu fallen und als Generation der Verlierer abgestempelt zu werden. Vielleicht ist es aber genau das.

Natürlich muss man über Tuchel reden, weil sich einfach nichts verbessert unter ihm.
Klar hatte man einen punktemäßig guten Bundesliga-Start, aber dieser kam nur selten über Top-Leistungen zustande, sondern über pure individuelle Qualität.
Gleichzeitig hat man den Supercup verloren, ist im Pokal gegen eine Amateur-Mannschaft ausgeschieden, und spielt die schlechteste CL-Vorrunde seit Niko Kovac.
Insofern ist der Ligaerfolg, den man sich heute auch ein Stück weit zerschossen hat, mit Vorsicht zu genießen, weil er nicht durch ein herausragendes Spielsystem zustande kam und scheinbar auch auf Kosten der anderen Wettbewerbe geht, nachhaltig ist das einfach nicht.

Unter Tuchels Vorgängern sah man im Schnitt einfach besser aus.
Zumal die propagierte Lösung, alle Spieler auszutauschen, finanziell unmöglich ist, und es auch die Aufgabe des Trainers ist spielerunabhängige Strukturen zu schaffen, an letzterem scheitert Tuchel aber komplett, weshalb es Wahnsinn wäre zu hoffen, dass sich das mit Transfers nachhaltig bessert.


Man muss halt auch Fragen welche Bedingungen hat er zur Verfügung und sie sind alles andere als optimal. Das erklärt doch schon einiges. Allein die Verletzungen machen doch schon viel kaputt und die kommen natürlich auch weil man schlicht zu wenige Spieler hat. Ich denke in Anbetracht der Tatsachen war die Saison bisher eigentlich zufriedenstellend in den meisten Spielen, aber dann gibt es eben diese Ausstzer, aber da weiß ich auch nicht wie viel Schuld man Tuchel da geben kann. Er hat ja selbst gesagt, dass man Frankfurt anders erwartet hat, aber erklärt dass, was man heute auf dem Feld gesehen hat? Die ersten Minuten vielleicht, aber irgendwann müssen die Spieler doch selbst merken, was Frankfurt macht.

Die Aussage, dass man unter Tuchels Vorgängern im Schnitt besser aussah ist aber einfach faktisch falsch. Sowohl spielerisch als auch tabellarisch. Man hatte unter Nagelsmann z.B. auch krasse Aussetzer wie im Pokal gegen Gladbach und gegen Holstein Kiel war Flick der Trainer. Selbst der hatte also seine ganz schwachen Spiele, aber ist rechtzeitig abgesprungen, sodass es nicht wirklich auffiel wie stark wir in seiner zweiten Saison abgebaut haben. In der ersten hatte er eben auch schlicht bessere Spieler. In der CL können wir immer noch auf 16 Punkte kommen, das ist auch eine vollkommen akzeptable Vorrunde, abgesehen davon, dass der Gruppensieg schon feststeht.
Thomas Tuchel |#10452
09.12.2023 - 22:00 Uhr
Zitat von Uhueater
Zitat von Feuerkicker

Zitat von Uhueater

Aber es wird doch jetzt nicht ernsthaft darüber überlegt, ob es besser ist Tuchel zu ersetzen?

Meiner Meinung nach sind diese Probleme doch schon Jahre alt. Wenn man sich diese Tore heute mal, oder bei sonstigen peinlichen Niederlagen ansieht, ist das doch alles irgendwie individuelles Unvermögen.

Sei es durch Nervosität (Upamecano), Unkonzentriertheit (Davies), Überspieltheit (Kim), oder Überheblichkeit (Kimmich). Das sind alles Dinge, die unsere Trainer, wie sie alle hießen, nicht abstellen konnten. Man sollte sich dann mal fragen ob man wirklich noch an einige "gestandene" Spieler festhalten sollte.

Ich sags mal anders, Kimmich sprach nach der verkorksten WM davon, er hätte Angst in ein Loch zu fallen und als Generation der Verlierer abgestempelt zu werden. Vielleicht ist es aber genau das.

Natürlich muss man über Tuchel reden, weil sich einfach nichts verbessert unter ihm.
Klar hatte man einen punktemäßig guten Bundesliga-Start, aber dieser kam nur selten über Top-Leistungen zustande, sondern über pure individuelle Qualität.
Gleichzeitig hat man den Supercup verloren, ist im Pokal gegen eine Amateur-Mannschaft ausgeschieden, und spielt die schlechteste CL-Vorrunde seit Niko Kovac.
Insofern ist der Ligaerfolg, den man sich heute auch ein Stück weit zerschossen hat, mit Vorsicht zu genießen, weil er nicht durch ein herausragendes Spielsystem zustande kam und scheinbar auch auf Kosten der anderen Wettbewerbe geht, nachhaltig ist das einfach nicht.

Unter Tuchels Vorgängern sah man im Schnitt einfach besser aus.
Zumal die propagierte Lösung, alle Spieler auszutauschen, finanziell unmöglich ist, und es auch die Aufgabe des Trainers ist spielerunabhängige Strukturen zu schaffen, an letzterem scheitert Tuchel aber komplett, weshalb es Wahnsinn wäre zu hoffen, dass sich das mit Transfers nachhaltig bessert.


Und dennoch ist es Jahr für Jahr das selbe. Unter jedem Trainer seit Kovac gibt es die gleichen Probleme. Das Ganze geht dann wieder von vorne los.


Unter Ancelotti gabs die ähnlichen Probleme. Ich sehe da weniger Tuchel in Verantwortung wie die Mannschaft selbst. Ein Kimmich der nur rummault von Woche zu Woche, der rumheult wenn er mal drausen sitzt oder ausgrwechselt wird. Ein Gnabry der garkeinen Ehrgeiz mehr hat und der völlig lustlos und ohne Wille wirkt. Ein Davies der nurnoch schnell laufen kann. Ein absolut überschätzer Mazroui , der zeigt das er keiner für die Bayern ist. Ein Upamencano der alle paar Spiele total unsicher wirkt und Böcke schießt. Ein Mittelfeld das ein einziges Loch ist da Goretzka und vorallem Kimmich ihre Positionen nicht richtig spielen. Probleme gibts viele und deshalb hätte ich schon im Sommer Gnabry , Kimmich und Upa abgegeben. Es reicht ja nur ein Stinkepeter der die ganze Mannschaft negativ beeinflusst. Ich empfinde euch einfach nicht als richtige Mannschaft. Deshalb wundern mich diese Leistungsschwankungen einfach nicht.

•     •     •

Fredi Bobic: Ob man jetzt im Keller in Köln sitzt oder in Jerusalem scheissegal wo dann muss man das sehen
Thomas Tuchel |#10453
09.12.2023 - 22:03 Uhr
Zitat von Lothar10
Zitat von FCB-MICHO-ZE

Ich möchte übrigens sogar noch weiter ansetzen und eine Stufe höher Kritik anbringen. In meinen Augen sind die letzten Jahre bei uns nämlich symptomatisch für prinzipielle Probleme im deutschen Fußball. Und ich stelle mir langsam die Frage, woher die kommen. Denn einen Fokus auf Athletik und eine gewisse chaotische Strukturlosigkeit sieht man zumindest in der Offensive bei so ziemlich jedem deutschen Toptrainer. Das haben Tuchel, Nagelsmann und Flick alle im Repertoire. Und nicht nur die drei. Dahinter gibt es auch einige dieser Kandidaten.
Da frage ich mich nun, woher genau kommt das eigentlich? Für mich gibt es da im deutschen Fußball ein prinzipielles Missverständnis bestimmter fußballerischer Abläufe. Ich kann nicht mal genau den Finger genau darauf ausrichten, was es ist. Aber mich beschleicht seit längerem das Gefühl, der Verband habe in seiner gesamten Ausrichtung einen falschen Fokus gelegt, worunter jetzt die Mannschaften leiden, deren Einfluss am "deutschesten" geprägt ist. Dortmund ergeht es ja ähnlich. Und auch dort beharren zumindest Teile der Führung und der Trainer auf ihrem Stil, ziehen keine Alternativen in Betracht und wundern sich darüber, dass die gleichen Probleme stetig fortbestehen.
Und ich frage mich nun, woher bei all diesen Verantwortungsträgern der Glaube kommt, trotz der Ergebnisse und der spielerischen Armut richtig zu liegen und auf einem guten Weg zu sein. Passenderweise ist es das seit kurzem spanisch geprägte Leverkusen, das allen davon läuft und genau die Eigenschaften zeigt, die bei den Teams deutscher Prägung so stark vernachlässigt werden. Komischerweise stellt man bei Dortmund genauso die Mannschaft in Frage, verteidigt den Trainer damit, dass er nichts dafür könne, wenn Profis keine Pässe über kurze Distanzen an den Mann bringen können, wie auch bei uns. Ich finde das auffallend und sehe hier einen negativen Trend.
In meinen Augen hat man strategisch auf das falsche Pferd gesetzt und will das nicht wahrhaben. Daher hängt man sich auch an Dingen wie Mentalität auf. Das ist nicht greifbar und deutlich interpretativerer Natur. Also ein leichtes Argument. Dabei fällt aktuell doch brutal auf, dass es beinahe sämtlichen deutschen und in Deutschland fußballerisch sozialisierten Spielern massiv an Fähigkeiten im Passspiel, Positionsspiel und in der Spielkontrolle mangelt. Da gibt es Wirtz und Kimmich als Ausnahmen. Letzterer hadert aber mit sich selbst und lebt gefühlt an der Realität vorbei.
Ich hoffe daher durchaus, dass Leverkusen da vorne Erfolg hat und möglichst lange so weiter macht, wie aktuell. Denn dann wird man zwangsläufig die inhaltliche Auseinandersetzung mit derem Spiel suchen müssen. Und selbst wenn man sich derer partout verweigert, dürfte das dennoch zumindest indirekt irgendwann wieder bei uns ankommen, Spätestens wenn Begehrlichkeiten bei Alonso bestehen.


Übrigens alles deshalb so nervig und unnötig, weil wir das seit Van Gaal, aber spätestens seit Pep wissen müssten.


Es gab mal ein Interview in der 11Freunde mit einem der Mentoren von Nagelsmann.
Der hat Statistiken angegeben, wo wissenschaftlich nachgewiesen wird, dass dieser Chaosansatz die Wahrscheinlichkeit für einen Torerfolg deutlich erhöht, also diametral gegenüber dem Ballbesitzansatz.
Er sagt auch wortwörtlich, dass für Pep "Ballverluste Igitt-Igitt sind" und verweist auf Zahlen,
wo der eigene Ballverlust und die direkte Wiedereroberung in der gegnerischen Hälfte der effektivere Weg zum Ziel sind. Das hat auch nichts mit KloppFussball zutun, sondern stellt anscheinend eine eigene Schule dar. Dieser Denkart folgten mMn Flick und auch Nagelsmann, basierend auf wissenschaftlich ausgewerteten Statistiken, so ist zumindestes ein bisheriger Eindruck.
Dieses Interview war sehr aufschlussreich, wenn man die Intention hinter gewissen Matchplänen und Ausrichtungen verstehen will. Das die Folgen so drastisch sind habe aber auch ich nicht erahnt.
Komme nicht auf den Namen von diesem Hernn und konnte ihn auch nicht direkt ergoogeln, aber ich vermute, dass unser Sonder-CL-Gewinn dieser Fraktion Aufwind gegeben hat.
Das ist eine eigene Philosophie, die relativ weit weg vom Gedanken der Spielkontrolle ist und zwar unabhängig von Pep oder Van Gaal. Und nein, es ist nicht Rangnick.

Wer Lust hat oder sich an den Namens des Coaches erinnert, darf das gerne recherchieren und hier posten bzw. ergänzen.


Der Zusatz "wissenschaftlich" hat erst mal keine Bedeutung. Das beschreibt keine endlose Wahrheit oder auch nur einen Wissensstand zum gegebenen Zeitpunkt, sondern hier - meinem Eindruck nach - schlicht die Methode. Ergebnis: Im Zweifel nette Spielerei bzw. ohne nennenswerte Aussagekraft. Denn die Frage, wie "wahrscheinlich" es ist, Tore zu erzielen, ist hier nicht zielführend. Erst einmal kommt es auf die Streuung der Tore über die verschiedenen Gegner an, weil es nicht sinnvoll ist, einmal 8 und beim nächsten Mal kein Tor zu erzielen und blendet den Umstand aus, dass je nach Vorstellung des betreffenden Trainers in bestimmten Situationen auch einfach der Verwaltungsmodus eingeschaltet wird.
Darüber hinaus blendet der vermeintliche Ansatz auch aus, dass es am Ende ganz nach Art der alten Fussballweisheit darauf ankommt, einen Treffer mehr zu erzielen als der Gegner. Was auch bedeutet, systematisch Gegentore zu vermeiden (Gegentreffer sind in einem Fehlerspiel ja gar nicht zu vermeiden, allerdings ist die Erwartung zu minimieren). Ergo ist es ganz neutral betrachtet schon mal die falsche Frage, wie eine "Wahrscheinlichkeit" erhöht werden kann, Tore zu erzielen.

Und das ist dann allerdings auch schon wieder - meiner Meinung nach - Nagelsmann fast in einer nutshell. Er konnte vermeintlich auch "nachweisen", dass Lewandowski mehr oder weniger der springende Punkt für die Vorstellung gegen Villareal war. Was dann dazu führte, dass man den Gedanken aufnahm, Lewandowski tatsächlich zu verkaufen. Ein teurer Spaß. Aber eine Sichtweise, die sicherlich gut begründet war und die man auch vertreten kann. Also auch erst einmal neutral.

Aber der gute Herr, so weit hier richtig wiedergegeben, stellt einen Sachverhalt falsch dar. Guardiola hasst es in der Tat meist, Bälle zu verlieren. Guardiola ist aber auch der erste, der alles versucht und die ganze Mannschaft darauf hetzt, den Ball direkt wiederzugewinnen. Etwas systematischer allerdings als Nagelsmann und Konsorten. Denn im Gegensatz zu dem, was der Kicker - wohl als Auftragsarbeit - an Guardiola vermeintlich monieren konnte, "Konteranfälligkeit", verknüpft nun ausgerechnet Guardiola die schnelle Ballrückeroberung mit Konterabsicherung. Das, was wir seither nie wieder gesehen haben.

Gerade den letzten Punkt, direkte Rückeroberung - hier aber durch die ganze Mannschaft - hat Guardiola in München geradezu perfekt entwickelt. Das hatte hier noch niemand gesehen.
Thomas Tuchel |#10454
09.12.2023 - 22:05 Uhr
Zitat von Feuerkicker

Unter Tuchels Vorgängern sah man im Schnitt einfach besser aus.


Ich hoffe wirklich, dass so eine Aussage nur auf Antipathie ggü. basiert.
Ansonsten muss man dir leider jeglichen Fußballsachverstand abschreiben.

Nagelsmann-Fußball besser als Tuchel-Fußball... uglyugly
Thomas Tuchel |#10455
09.12.2023 - 22:08 Uhr
Wo ist eigentlich der schlagfertige Tuchen hin aus der Dortmunder-Zeit, der auch mal öffentlich die Mannschaft anzählt ?

Schaut euch mal bitte die Pressekonferenz nach dem Spiel an…wie kann man sich so hängen lassen und rum schwadronieren, als wenn man Schlaftabletten genommen hätte. Wieso brennt er nicht ?
Thomas Tuchel |#10456
09.12.2023 - 22:08 Uhr
Zitat von Becks84
Der Torerwartungswert xG ging im Spiel gegen Frankfurt 1,85 zu 2,59 für uns aus.
Kein gutes Spiel, aber mit leichter Überlegenheit für uns. Insgesamt voll in Ordnung.
Laut dieser Statistik.


Frankfurt hat nach dem 1:0 gefühlt jeden Fehlpass mit einem Gegentor bestraft. Die Leistung war schlecht, aber hinzu kam eben noch, dass alles gegen die Mannschaft lief. Beim Supercup gegen Leipzig war es ähnlich.

Man kann dieses Spiel verlieren wenn nichts läuft. Allerdings sind 5 Gegentore vollkommen inakzeptabel. Einem FC Bayern darf das nicht passieren, nur ist es mittlerweile zu einer Regel geworden. Eine Klatsche pro Jahr seit 2019.

Unabhängig von der Tabellensituation würde ich mir wünschen, dass es intern richtig laut wird nach solchen Niederlagen. Da muss es ums Prinzip gehen. Egal wie schlecht es läuft, so hoch zu verlieren, ist verboten.

•     •     •

mr. mojo risin'
Thomas Tuchel |#10457
09.12.2023 - 22:10 Uhr
Zitat von Alaba__27
Wo ist eigentlich der schlagfertige Tuchen hin aus der Dortmunder-Zeit, der auch mal öffentlich die Mannschaft anzählt ?

Schaut euch mal bitte die Pressekonferenz nach dem Spiel an…wie kann man sich so hängen lassen und rum schwadronieren, als wenn man Schlaftabletten genommen hätte. Wieso brennt er nicht ?


Genau. Und dann bist du der Erste der rumjammert, weil sich ein Trainer sich vor die Mannschaft stellen muss augen-zuhaltenugly
Thomas Tuchel |#10458
09.12.2023 - 22:54 Uhr
Zitat von B_Lizarazu_003
Zitat von Alaba__27

Wo ist eigentlich der schlagfertige Tuchen hin aus der Dortmunder-Zeit, der auch mal öffentlich die Mannschaft anzählt ?

Schaut euch mal bitte die Pressekonferenz nach dem Spiel an…wie kann man sich so hängen lassen und rum schwadronieren, als wenn man Schlaftabletten genommen hätte. Wieso brennt er nicht ?


Ich sehe es eher so, dass er der Vorstandschaft aufzeigen will wie schlecht dieser Kader eigentlich ist.
Dieses Problem hatten sowohl Ancelotti als auch Pep.
Wobei letzter dann einfach keine Lust mehr hatte.
Hoeneß greift immernoch zu sehr ins Transfergeschäft ein.
Strebt einen FC Deutschland an und bedient sich bei Konkreten, nur weil der ein oder andere Spieler günstig ist. Viele Spieler passen folglich dann nicht zum System dess Trainerd.
Auch schleppen wir seit Schweinsteiger einige heilige Kühe durch die Jahre, obwohl sie schon lange keine Leistung mehr bringen und den Anforderungen des Trainers nicht gerecht werden.
Da reicht Hoeneß anscheinend, dass sie Nationalspieler sind und irgendwann mal was gewonnen haben.
Viele Spieler haben zu hohe Verträge deren Summe sie aber leistungstechnisch nicht gerecht werden.
Das sind reine Geldvernichtungsmaschinen.
Hier stimmt Anspruch und Wirklichkeit in der Vorstandschaft einfach schon lange nicht mehr zusammen.


Hoeness hat das ganze Elend heute im Stadion gesehen. Der Mann muss doch bei seiner Liebe zum Club genauso gelitten haben und muss doch irgendwann einsehen, dass es mit den 95er um Kimmich nicht weiter gehen kann.
Thomas Tuchel |#10459
09.12.2023 - 23:05 Uhr
Ich will es echt nicht beschreien aber stellt euch vor, wir holen am ende die Meisterschaft nicht.
Klar, nach 11 Meisterschaften in Folge wäre das nicht zwingend ein Beinbruch aber stell dir vor, du bist der Trainer, der das zu verantworten hat Verlegen
Thomas Tuchel |#10460
09.12.2023 - 23:07 Uhr
Zitat von Deluxe91
Ich will es echt nicht beschreien aber stellt euch vor, wir holen am ende die Meisterschaft nicht.
Klar, nach 11 Meisterschaften in Folge wäre das nicht zwingend ein Beinbruch aber stell dir vor, du bist der Trainer, der das zu verantworten hat Verlegen


Wenn Leverkusen am Ende jenseits der 80 Punkte holt ist es eben so. Letzte Saison mit 72 Punkten wäre es wesentlich peinlicher gewesen. Aber irgendwann wird die Serie enden.
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