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Thomas Tuchel
Geburtsdatum 29.08.1973
Alter 53
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Trainer
Akt. Verein England

Thomas Tuchel

23.03.2023 - 22:39 Uhr
Thomas Tuchel |#9301
05.11.2023 - 16:42 Uhr
Das Gesicht von Hellmann:
https://images.bild.de/6546a0829afdaf31dd9e3323/d709a236c4fa60a5ff0768fe7ce4e7b1,ce16bc1c?w=992
Wenn man's nicht schon wüsste....Zwinkernd
Thomas Tuchel |#9302
05.11.2023 - 16:48 Uhr
Zitat von MeinLieblingsFcB
Zitat von Westfalian

Zitat von MeinLieblingsFcB

Zitat von Westfalian

Zitat von DocToreFCB

Zitat von Hucky

Wenn man einen äusseren gemeinsamen Gegner und Feind hat und dies betont , schweisst das eine Mannschaft , Trainer, Verein und Umfeld als Wagenburg und Einheit wieder bombenfest zusammen und der innere Feind ist vergessen .
Psychologisch clever die Vorlagen seiner Gegner und Kritiker anzunehmen von Tuchel , um so alle wieder Bayern like auf Linie komplett einzuschwören so kein Blatt Papier mehr zwischen ihnen passt.


Deine Rhetorik bzgl. Gegner und Feind kommt mir etwas unpassend und unnötig vor, aber gut, jeder wie es ihm beliebt.
Für mich ist es eher so dass diejenigen die sich dafür entscheiden in der Öffentlichkeit zu stehen und die Vorzüge dieses Lebens gerne entgegen nehmen , eben auch mit kritischen Stimmen (ob gerechtfertigt oder nicht spielt hierbei gar keine Rolle) umgehen können müssen, solange das ganze nicht in die persönliche Ebene abdriftet.
Hier hat Thomas Tuchel nun seinerseits den Schritt gewagt in die Offensive zu gehen und "Experten" wie Lothar oder Didi offensichtlich ironisch als eine Art Hampelmann hinzustellen. Auffällig dünnhäutig und angefressen wirkt unser guter Tuchel und bei allem Respekt gegenüber seiner fachlichen Klasse und Kompetenz ist dies kein Nachweis von Professionalität geschweigedenn Souveränität im Umgang mit Medien- (und) Konflikten.
Auch auf Ebene der Sozialkompetenz ist das deutlich ausbaufähig was der Trainer des FC Bayern dort anbietet.
Mal im Ernst, alsob ein erfahrener Mann wie Tuchel solche Kommentare und Schlagzeilen der Medien so offensichtlich nah an sich ran lassen würde , wenn da nicht doch irgendwo ein Funken Wahrheit drin stecken würde.
Und wenn er wirklich nicht weiß wie das Business mit den Medien läuft , dann ist er evtl. doch nicht so erfahren oder er wurde einfach komplett falsch gebrieft im Vorfeld.


Ein professioneller Umgang mit den Medien ist sicherlich anders. Nur sollten wir TT auch mal Emotionen gestatten, die von einer professionellen Aussendarstellung abweichen. Der Vulkan ist kurz ausgebrochen, hat sich auf den Sender Sky beschränkt. Im ASS und im bei Sky im Kinderinterview hat er sachliche Antworten gegeben. Damit Schwamm drüber und warten wir Sky Reaktionen ab.

Was heisst aber fünkchen Wahrheit. Sport 1 meinte es seien Spieler abgerückt. Wundert mich nicht, denn zB Kimmich darf sich unerwarteter Kritik gegenüber sehen. Oder Müller, der die Härte der bayuwarischen Bank unter TT mehr und mehr fühlen darf. Beide sind starke Wortführer und Meinungsmacher im Kader. Eine Alte Fussballerweisheir besagt, dass es immer unzufriedende Spieler geben wird. Insofern wird solch ein Thema vermutlich heißer gekocht als es ist.


Jürgen Kohler hat das perfekt eingeordnet im DOPA... Als dann jemand mit Vorbildfunktion und Politik gekommen ist, da war das selbst Effenberg zu viel. Grundsätzlich sind sie beim DOPA sehr viel entspannter und bauschen das nicht so dermaßen auf, wie Sky oder Bild das machen. Die wollen ja auch noch Bayernverantwortliche in der Runde empfangen können zwinker - Das ist nämlich keine Pflichtveranstaltung während die Trainer an den Spieltagen sich den Interviews stellen müssen, was das auch ein bisschen unnatürlich macht.


Kohler und Effenberv sind Exprofis, die die Seite der Fussballer kennen. Insofern machen die nicht mehr draus als es ist.

Die eigentlichen Provokateure waren die beiden Journalisten rechts von König, die mit dem Argument Vorbildfunktion kamen.


Hamann und Matthäus sind auch Ex Profis und die hauen ständig ihren Quatsch nach draußen. Wobei Hamann der wesentlich krassere TV Experte ist, wenn es um Eskalation und Provokation geht, weil er auch von einer einmal aufgestellten Theorie nicht mehr abweichen will. Matthäus ist dem FC Bayern noch zugetan und er übertreibt es nicht zu sehr. Aber einen Minderwertigkeitskomplex gegenüber richtig guten Trainern hat er sicher immer mit im Gepäck. Beide sind auch im Fernsehen wegen Geltungssucht und versuchen sich auch über die Thesen zu profilieren und bei ihrem Arbeitgeber ins Rampenlicht zu bringen.


Und jetzt? Der Plan geht doch offensichtlich auf grins
Thomas Tuchel |#9303
05.11.2023 - 16:55 Uhr
Zitat von Wiesenlooser
Zitat von Yanno

Zitat von ThePlaya

Zitat von Yanno

Zitat von ThePlaya

Zitat von Yanno

Zitat von ThePlaya

Zitat von Yanno

Zitat von SiddharthaFCB

Zitat von croevo

Zitat von Soldberg

Puh, das Interview war hart. Als Trainer von Topmannschaften muss er doch Kritik gewohnt sein und hier war ja nun nichts komplett unter der Gürtellinie. Damit kann er nicht einfach leben und ist so dünnhäutig? Größe, Souveränität, Professionalität hat mir alles in dem Interview gefehlt. Er kann Lothar ja gerne nach so einem Erfolg eine mitgeben, aber doch bitte mit Stil und nicht so plump und peinlich. Wirklich schade, insbesondere nach der hervorragenden Leistung gestern.


So eine Reaktion hätte ich auch gerne mal öfter von Spielern. Das was Tuchel gemacht hat war genau richtig. Woche für Woche muss er sich vorallem von Hamann predigten anhören.
Lothar ist da deutlich sachlicher. Aber da ist dann alles zusammen gekommen am gestrigen Tag. Dann noch die Berichte über Risse zwischen Trainer und Mannschaft haben das Faß zum überlaufen gebracht. Zumal auch die Kritik an ihm wegen dem Kader nicht angebracht sind. Er ist nicht dafür verantwortlich wenn die Bosse es versäumen rechzeitig Spieler zu holen.
Ich finde das Interview richtig stark. Er hat selbstbewusst gezeigt, dass er sich verbal von Sky nicht schubsen lässt! Da hat Tuchel wirklich Charakter gezeigt.


Souverän war das nur bis zur Spieltags-PK. Tuchel hat es zuvor mit Stil gelöst "...sind nicht wichtig genug, dass wir uns davon aus der Ruhe bringen lassen", "...haben sich auch nicht weiterentwickelt". Das ist charmant und souverän wegmoderiert.

In den Interviews mit Sky gestern wirkte Tuchel hingegen wie ein bockiges Kleinkind. Er war so direkt nach dem Spiel vermutlich von seinen Emotionen aufgeheizt und hat sich davon leiten lassen.
Danach bei RAN hat er es wieder super gelöst, indem er sowas sagte wie dass er immer mit den Meinungen der gleichen "Experten" konfrontiert wird und sich dazu künftig nicht mehr äußern möchte.

Seine einleitenden Worte danach auf der PK mit Terzic hingegen fand ich wieder schwach - er macht das Thema dadurch wieder größer als es ist und schenkt den beiden nur noch mehr Aufmerksamkeit.

Er hätte ab einem gewissen Punkt - meinetwegen nach dem Spiel bei Sky am Mikro - einfach sagen sollen, dass er die Kritik nicht sachlich findet und auf gewisse Meinungen künftig nicht mehr eingehen wird. So hat er nun einiges an Angriffsfläche geboten.

Ich wünsche mir allerdings auch hier, dass der Verein sich etwas klarer zu Tuchel positioniert und ihn in Schutz nimmt. Es muss nicht unbedingt eine Menschenrechts-PK sein, aber etwas mehr Rückendeckung darf es dann doch sein. Aktuell hat man das Gefühl, dass Tuchel so ein bisschen Einzelkämpfer ist. Er selbst eventuell auch, vielleicht hat er deshalb gestern so dünnhäutig reagiert.


Vielleicht solltest du einfach lernen, dass sich ein Erwachsener nicht alles gefallen lassen muss. Punkt. Solche PKs und Interviews bekommen wir auch immer wieder von Klopp. Trainer und Spiele dürfen sich wehren. Ganz einfach.


Das ist schon richtig und es ist vollkommen legitim, sich gegen (unsachliche) Kritik zu wehren. Allerdings siehst du, gerade als Erwachsener in einer Führungsposition, immer schlecht aus wenn du bockig, trotzig und gereizt daher kommst. Ich denke als Tuchel heute morgen aufgewacht ist hat er sich auch nicht gedacht "alles richtig gemacht am Sky Mikro, endlich habe ich es denen mal gezeigt"!, sondern dass er im Nachhinein auch gerne professioneller und souveräner agiert hätte. Und nur weil andere erfolgreiche Trainer (Klopp) manchmal so reagieren, muss es nicht richtig sein.


Was richtig und falsch ist, entscheiden nicht du oder die Medien. Nur weil du denkst, dass man warum auch immer sich nicht wehren darf, ist es nicht falsch. Lern damit umzugehen. Trainer dürfen bockig sein gegenüber den Medien, kenne keinen erfolgreichen Trainer der es nicht ist ab und an. Als Spieler weiß man das zu schätzen. Darum geht es auch am Ende. Absolut souveräne Reaktion. Wer nur doof reagiert, bekommt es halt zurück. Ganz einfach.


"Bist du doof zu mir, bin ich auch doof zu dir". Natürlich "dürfen" Trainer sowas, aber es ist halt Kindergarten und alles andere als souverän.


Nur weil du nicht mit starken Persönlichkeiten klarkommst, ist es nicht gleich Kindergarten. Statt mit deiner moralischen Überheblichkeit anzukommen, solltest du selbst deine Erwartungshaltung anpassen.

Die Message von Tuchel ist im Verein angekommen. Und nur darum geht es. Natürlich schmeckt dir das nicht, das ist mir mittlerweile klar. Nur musst du damit leben.


Noch mal: starke Persönlichkeiten verlieren nicht die Fassung - sie schreien auch nicht rum oder werden trotzig, sondern ruhen in sich selbst und bleiben auf der Sachebene.


Es gibt viele moeglichkeiten eine 'starke Persoenlichkeit' zu sein. Nicht jeder muss einen Ruhepuls von 45 haben. Das ist irgendwie der Fehlschluss, den viele aus der Aera Merkel mitgenommen haben: Leader zu sein, heisst sich zu benehmen, als sei es einem alles gleichgueltig.


Tuchel hat sich mit dem Ding vor die Mannschaft gestellt. Auf einmal wird Tuchel fuer sein Verhalten kritisiert, von Dingen wie zwischen Trainer und Mannschaft stimmts nicht mehr, oder es gebe Krach hoert man nix mehr. Gleichzeitig sind die Experten (ueber die es wahrscheinlich eh schon genuegend Frust uch bei anderen Vereinen gibt) in die Defensive geraten. Das war schon geschickt gemacht von Tuchel und zeugt auch von Leaderqualitaeten.


Du stellst es so dar, als wenn Tuchels Verhalten am Sky Mikro ein berechnender Schachzug gewesen sei. Ich interpretiere es eher als emotionale Reaktion, die so nicht geplant war. Zwischen sich gleichgültig benehmen und dem was Tuchel da fabriziert hat ist auch noch ne Menge Spielraum.

Selbstverständlich muss man als Führungsfigur auch mal Tacheles sprechen, im übertragenen Sinne auf den Tisch hauen, deutliche Worte finden und eine etwas schärfere Rethorik fahren, wenn es von Nöten ist. Das war aber weder bei der peinlichen Menschenrechts-PK noch gestern am Sky Mikro der Fall, sondern Tuchel stand da wie ein bockiges Kind und hat einsilbige Antworten gegeben. Inwiefern er sich damit vor die Mannschaft gestellt hat, erschließt sich mir auch nicht wirklich. Für mich war das keine emotionale Brandrede mit Inhalt, sondern schnippisches Verhalten das Dünnhäutigkeit und mangelnde Kritikfähigkeit interpretieren lässt.

Sei's drum, Tuchel ist auch nur ein Mensch und solche Situationen passieren jedem Trainer, gerade direkt nach einem emotionalen Spiel. Ich halte Tuchel trotzdem noch für einen reflektierten Analytiker mit guten zwischenmenschlichen Fähigkeiten, daran ändert auch sein gestriger Auftritt nichts.

•     •     •

Amunt Valencia!
Thomas Tuchel |#9304
05.11.2023 - 16:56 Uhr
Zitat von DocToreFCB
Zitat von Hucky

Wenn man einen äusseren gemeinsamen Gegner und Feind hat und dies betont , schweisst das eine Mannschaft , Trainer, Verein und Umfeld als Wagenburg und Einheit wieder bombenfest zusammen und der innere Feind ist vergessen .
Psychologisch clever die Vorlagen seiner Gegner und Kritiker anzunehmen von Tuchel , um so alle wieder Bayern like auf Linie komplett einzuschwören so kein Blatt Papier mehr zwischen ihnen passt.


Deine Rhetorik bzgl. Gegner und Feind kommt mir etwas unpassend und unnötig vor, aber gut, jeder wie es ihm beliebt.
Für mich ist es eher so dass diejenigen die sich dafür entscheiden in der Öffentlichkeit zu stehen und die Vorzüge dieses Lebens gerne entgegen nehmen , eben auch mit kritischen Stimmen (ob gerechtfertigt oder nicht spielt hierbei gar keine Rolle) umgehen können müssen, solange das ganze nicht in die persönliche Ebene abdriftet.
Hier hat Thomas Tuchel nun seinerseits den Schritt gewagt in die Offensive zu gehen und "Experten" wie Lothar oder Didi offensichtlich ironisch als eine Art Hampelmann hinzustellen. Auffällig dünnhäutig und angefressen wirkt unser guter Tuchel und bei allem Respekt gegenüber seiner fachlichen Klasse und Kompetenz ist dies kein Nachweis von Professionalität geschweigedenn Souveränität im Umgang mit Medien- (und) Konflikten.
Auch auf Ebene der Sozialkompetenz ist das deutlich ausbaufähig was der Trainer des FC Bayern dort anbietet.
Mal im Ernst, alsob ein erfahrener Mann wie Tuchel solche Kommentare und Schlagzeilen der Medien so offensichtlich nah an sich ran lassen würde , wenn da nicht doch irgendwo ein Funken Wahrheit drin stecken würde.
Und wenn er wirklich nicht weiß wie das Business mit den Medien läuft , dann ist er evtl. doch nicht so erfahren oder er wurde einfach komplett falsch gebrieft im Vorfeld.


Professioneller kann man mit den Medien nicht umgehen. Tuchel war bei den Kollegen, die professionell und sachlich an ihn herangetreten sind, sehr klar. Alleine das Interview mit den englischen Kollegen ist hier zu nennen.

Wer hetzerisch unterwegs ist, kann nunmal auch Gegenwind bekommen. Da brauchen sich die angesprochenen Teilmedien nicht beschweren. Ganz einfach.
Thomas Tuchel |#9305
05.11.2023 - 16:58 Uhr
Mit diesem Interview hat Tuchel mich überzeugt. Da braucht ein Lothar nicht gscheid daherreden: Muss man ja nicht so austragen etc.
Da braucht ein Hellmann nicht so tun als ob er Frieden stiften will. Es darf uns einfach nicht interessieren was die Medien über uns schreiben, es sei denn sie schreiben Schmarrn, dann weist man sie zurecht. Und zwar so wie Tuchel es gemacht hat. Direkt. Klar. Deutlich. Jeder der hier ankommt und ihm mangelnde Souveränität andichtet oder Trotzigkeit unterschlägt den Punkt dass hier eine lange Provokation vorangeht. Und das ist eben NICHT die Aufgabe der Medien. Was dort gemacht wurde ist eben NICHT den Finger in die Wunde legen. Das ist NICHT zu kritisieren. Sondern da wird spekuliert und gemutmaßt, da werden Halbwahrheiten erzählt, Spielern bewusst falsche Informationen gegeben (siehe Kimmich und 6er Diskussion) und alles mit ominösen internen Quellen belegt (ich kenne Leute). Das hat mit Journalismus nichts zu tun.
Und wenn Sky sowas macht muss man sich die Frage stellen warum. Und das darf jeder selber beantworten. Ich habe meine Vermutungen.
Thomas Tuchel |#9306
05.11.2023 - 17:02 Uhr
Zitat von Yanno
Zitat von Wiesenlooser

Zitat von Yanno

Zitat von ThePlaya

Zitat von Yanno

Zitat von ThePlaya

Zitat von Yanno

Zitat von ThePlaya

Zitat von Yanno

Zitat von SiddharthaFCB

Zitat von croevo

Zitat von Soldberg

Puh, das Interview war hart. Als Trainer von Topmannschaften muss er doch Kritik gewohnt sein und hier war ja nun nichts komplett unter der Gürtellinie. Damit kann er nicht einfach leben und ist so dünnhäutig? Größe, Souveränität, Professionalität hat mir alles in dem Interview gefehlt. Er kann Lothar ja gerne nach so einem Erfolg eine mitgeben, aber doch bitte mit Stil und nicht so plump und peinlich. Wirklich schade, insbesondere nach der hervorragenden Leistung gestern.


So eine Reaktion hätte ich auch gerne mal öfter von Spielern. Das was Tuchel gemacht hat war genau richtig. Woche für Woche muss er sich vorallem von Hamann predigten anhören.
Lothar ist da deutlich sachlicher. Aber da ist dann alles zusammen gekommen am gestrigen Tag. Dann noch die Berichte über Risse zwischen Trainer und Mannschaft haben das Faß zum überlaufen gebracht. Zumal auch die Kritik an ihm wegen dem Kader nicht angebracht sind. Er ist nicht dafür verantwortlich wenn die Bosse es versäumen rechzeitig Spieler zu holen.
Ich finde das Interview richtig stark. Er hat selbstbewusst gezeigt, dass er sich verbal von Sky nicht schubsen lässt! Da hat Tuchel wirklich Charakter gezeigt.


Souverän war das nur bis zur Spieltags-PK. Tuchel hat es zuvor mit Stil gelöst "...sind nicht wichtig genug, dass wir uns davon aus der Ruhe bringen lassen", "...haben sich auch nicht weiterentwickelt". Das ist charmant und souverän wegmoderiert.

In den Interviews mit Sky gestern wirkte Tuchel hingegen wie ein bockiges Kleinkind. Er war so direkt nach dem Spiel vermutlich von seinen Emotionen aufgeheizt und hat sich davon leiten lassen.
Danach bei RAN hat er es wieder super gelöst, indem er sowas sagte wie dass er immer mit den Meinungen der gleichen "Experten" konfrontiert wird und sich dazu künftig nicht mehr äußern möchte.

Seine einleitenden Worte danach auf der PK mit Terzic hingegen fand ich wieder schwach - er macht das Thema dadurch wieder größer als es ist und schenkt den beiden nur noch mehr Aufmerksamkeit.

Er hätte ab einem gewissen Punkt - meinetwegen nach dem Spiel bei Sky am Mikro - einfach sagen sollen, dass er die Kritik nicht sachlich findet und auf gewisse Meinungen künftig nicht mehr eingehen wird. So hat er nun einiges an Angriffsfläche geboten.

Ich wünsche mir allerdings auch hier, dass der Verein sich etwas klarer zu Tuchel positioniert und ihn in Schutz nimmt. Es muss nicht unbedingt eine Menschenrechts-PK sein, aber etwas mehr Rückendeckung darf es dann doch sein. Aktuell hat man das Gefühl, dass Tuchel so ein bisschen Einzelkämpfer ist. Er selbst eventuell auch, vielleicht hat er deshalb gestern so dünnhäutig reagiert.


Vielleicht solltest du einfach lernen, dass sich ein Erwachsener nicht alles gefallen lassen muss. Punkt. Solche PKs und Interviews bekommen wir auch immer wieder von Klopp. Trainer und Spiele dürfen sich wehren. Ganz einfach.


Das ist schon richtig und es ist vollkommen legitim, sich gegen (unsachliche) Kritik zu wehren. Allerdings siehst du, gerade als Erwachsener in einer Führungsposition, immer schlecht aus wenn du bockig, trotzig und gereizt daher kommst. Ich denke als Tuchel heute morgen aufgewacht ist hat er sich auch nicht gedacht "alles richtig gemacht am Sky Mikro, endlich habe ich es denen mal gezeigt"!, sondern dass er im Nachhinein auch gerne professioneller und souveräner agiert hätte. Und nur weil andere erfolgreiche Trainer (Klopp) manchmal so reagieren, muss es nicht richtig sein.


Was richtig und falsch ist, entscheiden nicht du oder die Medien. Nur weil du denkst, dass man warum auch immer sich nicht wehren darf, ist es nicht falsch. Lern damit umzugehen. Trainer dürfen bockig sein gegenüber den Medien, kenne keinen erfolgreichen Trainer der es nicht ist ab und an. Als Spieler weiß man das zu schätzen. Darum geht es auch am Ende. Absolut souveräne Reaktion. Wer nur doof reagiert, bekommt es halt zurück. Ganz einfach.


"Bist du doof zu mir, bin ich auch doof zu dir". Natürlich "dürfen" Trainer sowas, aber es ist halt Kindergarten und alles andere als souverän.


Nur weil du nicht mit starken Persönlichkeiten klarkommst, ist es nicht gleich Kindergarten. Statt mit deiner moralischen Überheblichkeit anzukommen, solltest du selbst deine Erwartungshaltung anpassen.

Die Message von Tuchel ist im Verein angekommen. Und nur darum geht es. Natürlich schmeckt dir das nicht, das ist mir mittlerweile klar. Nur musst du damit leben.


Noch mal: starke Persönlichkeiten verlieren nicht die Fassung - sie schreien auch nicht rum oder werden trotzig, sondern ruhen in sich selbst und bleiben auf der Sachebene.


Es gibt viele moeglichkeiten eine 'starke Persoenlichkeit' zu sein. Nicht jeder muss einen Ruhepuls von 45 haben. Das ist irgendwie der Fehlschluss, den viele aus der Aera Merkel mitgenommen haben: Leader zu sein, heisst sich zu benehmen, als sei es einem alles gleichgueltig.


Tuchel hat sich mit dem Ding vor die Mannschaft gestellt. Auf einmal wird Tuchel fuer sein Verhalten kritisiert, von Dingen wie zwischen Trainer und Mannschaft stimmts nicht mehr, oder es gebe Krach hoert man nix mehr. Gleichzeitig sind die Experten (ueber die es wahrscheinlich eh schon genuegend Frust uch bei anderen Vereinen gibt) in die Defensive geraten. Das war schon geschickt gemacht von Tuchel und zeugt auch von Leaderqualitaeten.


Du stellst es so dar, als wenn Tuchels Verhalten am Sky Mikro ein berechnender Schachzug gewesen sei. Ich interpretiere es eher als emotionale Reaktion, die so nicht geplant war. Zwischen sich gleichgültig benehmen und dem was Tuchel da fabriziert hat ist auch noch ne Menge Spielraum.

Selbstverständlich muss man als Führungsfigur auch mal Tacheles sprechen, im übertragenen Sinne auf den Tisch hauen, deutliche Worte finden und eine etwas schärfere Rethorik fahren, wenn es von Nöten ist. Das war aber weder bei der peinlichen Menschenrechts-PK noch gestern am Sky Mikro der Fall, sondern Tuchel stand da wie ein bockiges Kind und hat einsilbige Antworten gegeben. Inwiefern er sich damit vor die Mannschaft gestellt hat, erschließt sich mir auch nicht wirklich. Für mich war das keine emotionale Brandrede mit Inhalt, sondern schnippisches Verhalten das Dünnhäutigkeit und mangelnde Kritikfähigkeit interpretieren lässt.

Sei's drum, Tuchel ist auch nur ein Mensch und solche Situationen passieren jedem Trainer, gerade direkt nach einem emotionalen Spiel. Ich halte Tuchel trotzdem noch für einen reflektierten Analytiker mit guten zwischenmenschlichen Fähigkeiten, daran ändert auch sein gestriger Auftritt nichts.


Wenn du das noch immer in Richtung bockiges Kind sehen willst, ist das dein Bier. Für fragwürdige Fragen und Intentionen braucht man nicht mehr zu erwarten. Wie es bei klugen und ehrlichen Situationen aussieht, hat man bei den englischen Kollegen gesehen. Wer Inhalt erwartet, muss auch inhaltlich fragen.
Thomas Tuchel |#9307
05.11.2023 - 17:33 Uhr
Zitat von Yanno

Zitat von Wiesenlooser

Zitat von Yanno

Zitat von ThePlaya

Zitat von Yanno

Zitat von ThePlaya

Zitat von Yanno

Zitat von ThePlaya

Zitat von Yanno

Zitat von SiddharthaFCB

Zitat von croevo

Zitat von Soldberg

Puh, das Interview war hart. Als Trainer von Topmannschaften muss er doch Kritik gewohnt sein und hier war ja nun nichts komplett unter der Gürtellinie. Damit kann er nicht einfach leben und ist so dünnhäutig? Größe, Souveränität, Professionalität hat mir alles in dem Interview gefehlt. Er kann Lothar ja gerne nach so einem Erfolg eine mitgeben, aber doch bitte mit Stil und nicht so plump und peinlich. Wirklich schade, insbesondere nach der hervorragenden Leistung gestern.


So eine Reaktion hätte ich auch gerne mal öfter von Spielern. Das was Tuchel gemacht hat war genau richtig. Woche für Woche muss er sich vorallem von Hamann predigten anhören.
Lothar ist da deutlich sachlicher. Aber da ist dann alles zusammen gekommen am gestrigen Tag. Dann noch die Berichte über Risse zwischen Trainer und Mannschaft haben das Faß zum überlaufen gebracht. Zumal auch die Kritik an ihm wegen dem Kader nicht angebracht sind. Er ist nicht dafür verantwortlich wenn die Bosse es versäumen rechzeitig Spieler zu holen.
Ich finde das Interview richtig stark. Er hat selbstbewusst gezeigt, dass er sich verbal von Sky nicht schubsen lässt! Da hat Tuchel wirklich Charakter gezeigt.


Souverän war das nur bis zur Spieltags-PK. Tuchel hat es zuvor mit Stil gelöst "...sind nicht wichtig genug, dass wir uns davon aus der Ruhe bringen lassen", "...haben sich auch nicht weiterentwickelt". Das ist charmant und souverän wegmoderiert.

In den Interviews mit Sky gestern wirkte Tuchel hingegen wie ein bockiges Kleinkind. Er war so direkt nach dem Spiel vermutlich von seinen Emotionen aufgeheizt und hat sich davon leiten lassen.
Danach bei RAN hat er es wieder super gelöst, indem er sowas sagte wie dass er immer mit den Meinungen der gleichen "Experten" konfrontiert wird und sich dazu künftig nicht mehr äußern möchte.

Seine einleitenden Worte danach auf der PK mit Terzic hingegen fand ich wieder schwach - er macht das Thema dadurch wieder größer als es ist und schenkt den beiden nur noch mehr Aufmerksamkeit.

Er hätte ab einem gewissen Punkt - meinetwegen nach dem Spiel bei Sky am Mikro - einfach sagen sollen, dass er die Kritik nicht sachlich findet und auf gewisse Meinungen künftig nicht mehr eingehen wird. So hat er nun einiges an Angriffsfläche geboten.

Ich wünsche mir allerdings auch hier, dass der Verein sich etwas klarer zu Tuchel positioniert und ihn in Schutz nimmt. Es muss nicht unbedingt eine Menschenrechts-PK sein, aber etwas mehr Rückendeckung darf es dann doch sein. Aktuell hat man das Gefühl, dass Tuchel so ein bisschen Einzelkämpfer ist. Er selbst eventuell auch, vielleicht hat er deshalb gestern so dünnhäutig reagiert.


Vielleicht solltest du einfach lernen, dass sich ein Erwachsener nicht alles gefallen lassen muss. Punkt. Solche PKs und Interviews bekommen wir auch immer wieder von Klopp. Trainer und Spiele dürfen sich wehren. Ganz einfach.


Das ist schon richtig und es ist vollkommen legitim, sich gegen (unsachliche) Kritik zu wehren. Allerdings siehst du, gerade als Erwachsener in einer Führungsposition, immer schlecht aus wenn du bockig, trotzig und gereizt daher kommst. Ich denke als Tuchel heute morgen aufgewacht ist hat er sich auch nicht gedacht "alles richtig gemacht am Sky Mikro, endlich habe ich es denen mal gezeigt"!, sondern dass er im Nachhinein auch gerne professioneller und souveräner agiert hätte. Und nur weil andere erfolgreiche Trainer (Klopp) manchmal so reagieren, muss es nicht richtig sein.


Was richtig und falsch ist, entscheiden nicht du oder die Medien. Nur weil du denkst, dass man warum auch immer sich nicht wehren darf, ist es nicht falsch. Lern damit umzugehen. Trainer dürfen bockig sein gegenüber den Medien, kenne keinen erfolgreichen Trainer der es nicht ist ab und an. Als Spieler weiß man das zu schätzen. Darum geht es auch am Ende. Absolut souveräne Reaktion. Wer nur doof reagiert, bekommt es halt zurück. Ganz einfach.


"Bist du doof zu mir, bin ich auch doof zu dir". Natürlich "dürfen" Trainer sowas, aber es ist halt Kindergarten und alles andere als souverän.


Nur weil du nicht mit starken Persönlichkeiten klarkommst, ist es nicht gleich Kindergarten. Statt mit deiner moralischen Überheblichkeit anzukommen, solltest du selbst deine Erwartungshaltung anpassen.

Die Message von Tuchel ist im Verein angekommen. Und nur darum geht es. Natürlich schmeckt dir das nicht, das ist mir mittlerweile klar. Nur musst du damit leben.


Noch mal: starke Persönlichkeiten verlieren nicht die Fassung - sie schreien auch nicht rum oder werden trotzig, sondern ruhen in sich selbst und bleiben auf der Sachebene.


Es gibt viele moeglichkeiten eine 'starke Persoenlichkeit' zu sein. Nicht jeder muss einen Ruhepuls von 45 haben. Das ist irgendwie der Fehlschluss, den viele aus der Aera Merkel mitgenommen haben: Leader zu sein, heisst sich zu benehmen, als sei es einem alles gleichgueltig.


Tuchel hat sich mit dem Ding vor die Mannschaft gestellt. Auf einmal wird Tuchel fuer sein Verhalten kritisiert, von Dingen wie zwischen Trainer und Mannschaft stimmts nicht mehr, oder es gebe Krach hoert man nix mehr. Gleichzeitig sind die Experten (ueber die es wahrscheinlich eh schon genuegend Frust uch bei anderen Vereinen gibt) in die Defensive geraten. Das war schon geschickt gemacht von Tuchel und zeugt auch von Leaderqualitaeten.


Du stellst es so dar, als wenn Tuchels Verhalten am Sky Mikro ein berechnender Schachzug gewesen sei. Ich interpretiere es eher als emotionale Reaktion, die so nicht geplant war. Zwischen sich gleichgültig benehmen und dem was Tuchel da fabriziert hat ist auch noch ne Menge Spielraum.

Selbstverständlich muss man als Führungsfigur auch mal Tacheles sprechen, im übertragenen Sinne auf den Tisch hauen, deutliche Worte finden und eine etwas schärfere Rethorik fahren, wenn es von Nöten ist. Das war aber weder bei der peinlichen Menschenrechts-PK noch gestern am Sky Mikro der Fall, sondern Tuchel stand da wie ein bockiges Kind und hat einsilbige Antworten gegeben. Inwiefern er sich damit vor die Mannschaft gestellt hat, erschließt sich mir auch nicht wirklich. Für mich war das keine emotionale Brandrede mit Inhalt, sondern schnippisches Verhalten das Dünnhäutigkeit und mangelnde Kritikfähigkeit interpretieren lässt.

Sei's drum, Tuchel ist auch nur ein Mensch und solche Situationen passieren jedem Trainer, gerade direkt nach einem emotionalen Spiel. Ich halte Tuchel trotzdem noch für einen reflektierten Analytiker mit guten zwischenmenschlichen Fähigkeiten, daran ändert auch sein gestriger Auftritt nichts.



Darfst du gerne so sehen. Fuer mich war der Subtext so: Ihr bei Sky labert nur Muell um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Wofuer braucht ihr mich dann noch? Fragt halt bei Loddar oder Didi an, wenn das so grosse Experten sind.

Die Kritik wurde in den letzten Wochen immer absurder. MMn gipfelte es bei Hamann der gesagt hat: "Ich kann Tuchels Jammerei nicht mehr hoeren". Es hat sich klar gezeigt, dass Tuchel mit den Kommentaren hinsichtlich des zu kleinen Kaders recht behalten hat. Wieso soll Tuchel sich jetzt zu dem Sender hinstellen, der so eine Sche*sse, nur um noch die letzten Quoten zu erreichen, ausstrahlt?

Dann hiess es der Fussball unter Nagelsmann sei schoener gewesen. Keine Ahnung von welchem Fussball die da reden. Das Rumgekicke am Ende, wo nichtmal mehr die Basics des Passspiels funktioniert haben, kann es nicht gewesen sein. Das war nochmal klares Sticheln und erinnern an die Hoeness Aussage, die Nagelsmanns Entlassung als Fehler bezeichnet hat (wobei das fuer mich eher eine Mischung aus dem Starkreden des neuen Bundestrainers und ein Hinweisen auf den unguenstigen Zeitpunkt als ein Affront gegen Tuchel war). Da wusste Matthaeus, dass man da Tuchel genau sehr gut reizen kann.

Was Hamann (und in Teilen Matthaeus) da am Ende gemacht haben war nur noch dummes Rumprovozieren um Aufmerksamkeit zu generieren. Bei Hamann ist man das ja gewoehnt aber auch das hat in den letzten Wochen ein mMn nicht mehr akzeptables Niveau erreicht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Wiesenlooser am 05.11.2023 um 17:59 Uhr bearbeitet
Thomas Tuchel |#9308
05.11.2023 - 17:41 Uhr
Zitat von Flankengott1708
Hamann heute bei Sky 90.



Vielleicht ist dort ja jemand in der Lage, Hamann mit Fakten zu konfrontieren:

FC Bayern München: Bester Saisonstart seit Pep Guardiola

26 Punkte aus zehn Spielen hat der deutsche Rekordmeister seit acht Jahren nicht mehr geholt - im Amt war damals noch ein gewisser Pep Guardiola.

https://www.spox.com/de/sport/fussball/bundesliga/saison2023-2024/spieltag-10/borussia-dortmund-fc-bayern-muenchen/kommentar-zum-kleinkrieg-von-thomas-tuchel-mit-lothar-mattaeus-und-didi-hamann-der-ausloeser-eines-effekts-beim-fcb-bvb-ftr.html
Thomas Tuchel |#9309
05.11.2023 - 17:59 Uhr
Thomas Tuchel |#9310
05.11.2023 - 18:20 Uhr
Tuchel verhält sich kritikunfähig. Lässt Vorbildfunktion vermissen und zeigt kein guter Stil im Sinne des Sports. In etwa so steht das sicherlich drin.
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