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Unsere sportliche Situation 2019/2020

28.05.2019 - 21:40 Uhr
Zitat von FOSESP



Hat sie, keine Frage. Und dass das bei Schuster begann, einem Trainer von dem keiner besser als Darmstadt98 weiss, dass er sehr wohl eine Mannschaft formen und zum Erfolg führen kann, und das Präsidium eingeknickt ist, ist Teil dieses Problems.
Jetzt werden einige wieddr sagen, mit Schuster wären wir abgestiegen. Ich sage nach wie vor, mindestens wissen wir es nicht. Allerdings hätten wir jetzt nach wie vor einen Konzepttrainer von dem jeder Spieler weiss, was er will und wer der Boss im Haus ist. Genau so haben wir die grössten Vereinserfolge gehabt.
Aber nein, wir brauchten ja einen Sportdirektor und Schuster war plötzlich nur Langholz gebolze und sonstnochwas....
Was wir jetzt erleben ist nur die Konsequrnz falscher Entscheidungen. Reichte unsere Erfahrung mit einem Rookie Frings nicht? Mussten wir nochmal einen unerfahrenen Trainer holen? Mit einher gehen Transferentscheidungen. Ich lehne mich mal aus dem Fenster und nehme exemplarisch mal das Pärchen von Haake /Honsak oder Ozegovic /Bezjak. Ja, die Vergleiche hinken. Aber Parallelen sind offensichtlich....

Und nu beschimpft mich wieder als anti Grammozis odee Schuster Jünger


Sicherlich ist das immer eine Gratwanderung, wenn eine Mannschaft zum Präsidium geht und den Trainer nicht mehr will, dann auf die Mannschaft zu hören. Macht man es steht man in der Gefahr, dass sie es wieder tut, macht man es nicht und stärkt man dem Trainer den Rücken, kann halt auch kein Trainer der Welt selber die Tore schießen oder verhindern. Von daher denke ich kommt es auf das konkrete Gespräch und die Argumente an. Und da keiner von uns dabei war, weiß man halt nicht wie überzeugend das damals war. Wie auch immer, bringt ja nix, is längst gegessen.
Sicherlich ist es kein Zufall, dass Dimi als es enger wurde Tobi öffentlich aussortiert hat. Warum er ihn dann aufgrund der Blöd wieder aufstellt ohne sich vorher öffentlich zu korregieren, weiß ich nicht, jetzt hat er den Salat Tobi hat zwei Spiele geliefert und stellt sich fortan selber auf, wenn das man kein Autoritätsverlust nach sich zieht... Keine Ahnung, schwer vorstellbar das es ganz ohne abgeht. Jetzt hat er zum ersten Mal auf den Tisch gehauen, wir werden gegen Regensburg sehen was das bringt.
Ich glaube nicht an eine Mannschaft die nicht anders konnte oder anders wollte. Ich glaube nach wie vor, den Angsthasenfussball gibt Dimi vor und von daher ist für mich Dimi das Problem und nicht die Mannschaft oder der Kader. Allein schon wie jeder Gegner vorher stark geredet wird zeugt hier von dem fehlenden Siegeswillen und Selbstbewusstsein und das überträgt sich halt, der Fisch stinkt immer vom Kopfe her. Ich glaube einfach, das gilt auch für Lilien.
Allerdings ich als Trainer wäre auch ganz besonders vorsichtig mit den Spielern, die ihren letzten Trainer abgesägt haben... Von daher geht so eine Aktion eigentlich immer nach hinten los, aus Spieler sicht, und fällt normalerweise auf einen selbst zurück. Aus Vereinssicht glaube ich durchaus, dass das gut gehen kann.

•     •     •

Wen kümmert das Wetter? Unwichtig wohin, wie weit unsere Reise, unsere Überzeugungskraft, unser Widerstandswille sind ungebrochen. Feierwütig, ballverliebt, voller Tatendrang stehn wir unbeirrbar unseren Mann, schenken keinen Zentimeter kampflos her. Ganz egal wie viele uns gegenüberstehn, mit welchen Mächtigen unsere Gegner im Bunde sind, wenn wir fallen, stehn wir wieder auf, wenn wir verlieren, kommen wir wieder und wenn wir scheinbar drei Schritte zurückweichen, nehmen wir nur Anlauf!
Übt Höhn hier etwa Kritik an der Spielweise und der Taktik des Trainers?silent
Hier scheinen Trainer und Spieler absolut einer Meinung zu sein.

https://www.bild.de/sport/fussball/fussball/darmstadt-angst-vorwurf-vom-trainer-hoehn-widerspricht-grammozis-65842214.bild.html
Zitat von Bieber98
Übt Höhn hier etwa Kritik an der Spielweise und der Taktik des Trainers?silent
Hier scheinen Trainer und Spieler absolut einer Meinung zu sein.

https://www.bild.de/sport/fussball/fussball/darmstadt-angst-vorwurf-vom-trainer-hoehn-widerspricht-grammozis-65842214.bild.html


Naja, das ist wieder einmal ein sehr aussagefähiger Artikel. Ich kann da zumindest keine Kritik an der Spielweise oder Taktik erkennen, wenn Höhn die schnellen Ballverluste beklagt.
Ich habe mir ein paar Gedanken gemacht, zu den zuletzt hier aufgekommenen Themen Motivation, Wille, Leidenschaft, Angst.

Was macht einen guten Trainer aus? Wie motiviert man eine Mannschaft? Reicht die Brandrede in der Kabine noch aus?

Letztlich gehen die Spieler alleine auf den Platz, der Trainer hat nur noch bedingt Einfluss, alles was er Ihnen mitgeben kann ist ein Matchplan. Es mag eine subjektive Wahrnehmung sein, aber all die Trainer, die ich in die Kategorie sehr gut einstufen würde, bevorzugen ein mehr oder weniger aggressives Pressing.

Ich glaube, dass Pressing nicht nur rein taktische Folgen hat, sondern auch psychologische. Ich glaube, dass man Wille, Leidenschaft und Motivation im Pressing verpacken und den Spielern mit auf den Platz geben kann.

Man muss da jetzt nicht bedingungslos drauf los pressen. Pressing wird durch die sogenannten Pressingsignale initiiert. Eine Drehung des ballführenden Gegenspielers in Richtung der Außenlinie, ein Querpass in eine bestimmte Zone können der Auslöser sein. Man kann den Ballführenden auch in eine Pressingfalle locken, indem man ihm die Passwege zustellt, aber ihm einen Laufweg in die Falle anbietet.

Man kann in der Vorbereitung auf das nächste Spiel den Gegner analysieren, bestimmte wiederkehrende Muster als Auslöser verabreden um situativ zu pressen. Pressing funktioniert nur im Team, jeder hat eine Aufgabe. Das ist letztlich Teambuilding live auf dem Platz. Jede erfolgreiche Pressing-Aktion pusht die Mannschaft und holt auch die Fans aus den Sitzen, die letztlich genau das sehen wollen.

Zum Pressing hat sich spätestens seit Klopp noch das Gegenpressing gesellt, also der Versuch den Ball nach Ballverlust direkt zurück zu erobern. Was wir bei Ballverlust machen, grenzt stellenweise an Arbeitsverweigerung. Wir lamentieren, reklamieren oder richten uns die Haare. Das nicht erst seit dieser Saison, ich habe immer die Bilder aus dem Spiel in Paderborn vor Augen, wo einige Spieler nach einem eigenen Pfostenschuss enttäuscht am Boden liegen bleiben. Ich meine die lagen da noch, als es hinten im Gegenzug geklingelt hat.

Gegenpressing erhöht in keinster Weise das Risiko, die einen können in höchstem Tempo in die Grundordnung zurück und die anderen attackieren den ballführenden Spieler. Das ist in jedem Fall besser, als nichts zu tun. Und es lässt sich trainieren und einfordern. Jeder muss nach Ballverlust innerhalb von 2-3 Sekunden wieder auf den Beinen sein und seiner neuen Aufgabe nachgehen.

Streich hat das in seine unnachahmlichen Art in der Pressekonferenz vor deren Spiel gegen Paderborn beschrieben. Sinngemäß: Die gehen 90 Minuten drauf und nerven den ballführenden Spieler. Und wenn sie mal selbst den Ball haben und ihn wieder verlieren, dann ist denen das sch...egal, die gehen sofort wieder dazu über draufzugehen und zu nerven.

Wenn man lernt Ballverluste nicht als Drama zu verstehen, sondern als Chance direkt wieder drauf zu gehen, dann hat sich auch das Thema Angst erledigt. Mehlems Ballverlust gegen Nürnberg, der zum Kontergegentor durch Hack führte, war Thema hier, im Echo, in der Bild und im Kicker. Jetzt fordern alle, dass er mehr ins Risiko gehen soll und offensive Zweikämpfe suchen soll. Verändert bitte das Verhalten nach Ballverlusten, dann trauen sich die Spieler auch wieder mehr ins Risiko zu gehen.

So, ist etwas länger geworden, vielen Dank an alle, die bis hierhin durchgehalten haben. Herr Grammozis, es ist nie zu spät sich mit dem Thema Pressing zu beschäftigen, man kann die Pressing-Auslöser Stück für Stück erweitern und erst mal mit einigen Elementen anfangen und Herr Wehlmann, wenn Sie sich mit einem möglichen Grammozis-Nachfolger beschäftigen, achten Sie bitte darauf, dass Pressing für ihn kein Fremdwort ist.
Zitat von DAvorne
Ich habe mir ein paar Gedanken gemacht, zu den zuletzt hier aufgekommenen Themen Motivation, Wille, Leidenschaft, Angst.

Was macht einen guten Trainer aus? Wie motiviert man eine Mannschaft? Reicht die Brandrede in der Kabine noch aus?

Letztlich gehen die Spieler alleine auf den Platz, der Trainer hat nur noch bedingt Einfluss, alles was er Ihnen mitgeben kann ist ein Matchplan. Es mag eine subjektive Wahrnehmung sein, aber all die Trainer, die ich in die Kategorie sehr gut einstufen würde, bevorzugen ein mehr oder weniger aggressives Pressing.

Ich glaube, dass Pressing nicht nur rein taktische Folgen hat, sondern auch psychologische. Ich glaube, dass man Wille, Leidenschaft und Motivation im Pressing verpacken und den Spielern mit auf den Platz geben kann.

Man muss da jetzt nicht bedingungslos drauf los pressen. Pressing wird durch die sogenannten Pressingsignale initiiert. Eine Drehung des ballführenden Gegenspielers in Richtung der Außenlinie, ein Querpass in eine bestimmte Zone können der Auslöser sein. Man kann den Ballführenden auch in eine Pressingfalle locken, indem man ihm die Passwege zustellt, aber ihm einen Laufweg in die Falle anbietet.

Man kann in der Vorbereitung auf das nächste Spiel den Gegner analysieren, bestimmte wiederkehrende Muster als Auslöser verabreden um situativ zu pressen. Pressing funktioniert nur im Team, jeder hat eine Aufgabe. Das ist letztlich Teambuilding live auf dem Platz. Jede erfolgreiche Pressing-Aktion pusht die Mannschaft und holt auch die Fans aus den Sitzen, die letztlich genau das sehen wollen.

Zum Pressing hat sich spätestens seit Klopp noch das Gegenpressing gesellt, also der Versuch den Ball nach Ballverlust direkt zurück zu erobern. Was wir bei Ballverlust machen, grenzt stellenweise an Arbeitsverweigerung. Wir lamentieren, reklamieren oder richten uns die Haare. Das nicht erst seit dieser Saison, ich habe immer die Bilder aus dem Spiel in Paderborn vor Augen, wo einige Spieler nach einem eigenen Pfostenschuss enttäuscht am Boden liegen bleiben. Ich meine die lagen da noch, als es hinten im Gegenzug geklingelt hat.

Gegenpressing erhöht in keinster Weise das Risiko, die einen können in höchstem Tempo in die Grundordnung zurück und die anderen attackieren den ballführenden Spieler. Das ist in jedem Fall besser, als nichts zu tun. Und es lässt sich trainieren und einfordern. Jeder muss nach Ballverlust innerhalb von 2-3 Sekunden wieder auf den Beinen sein und seiner neuen Aufgabe nachgehen.

Streich hat das in seine unnachahmlichen Art in der Pressekonferenz vor deren Spiel gegen Paderborn beschrieben. Sinngemäß: Die gehen 90 Minuten drauf und nerven den ballführenden Spieler. Und wenn sie mal selbst den Ball haben und ihn wieder verlieren, dann ist denen das sch...egal, die gehen sofort wieder dazu über draufzugehen und zu nerven.

Wenn man lernt Ballverluste nicht als Drama zu verstehen, sondern als Chance direkt wieder drauf zu gehen, dann hat sich auch das Thema Angst erledigt. Mehlems Ballverlust gegen Nürnberg, der zum Kontergegentor durch Hack führte, war Thema hier, im Echo, in der Bild und im Kicker. Jetzt fordern alle, dass er mehr ins Risiko gehen soll und offensive Zweikämpfe suchen soll. Verändert bitte das Verhalten nach Ballverlusten, dann trauen sich die Spieler auch wieder mehr ins Risiko zu gehen.

So, ist etwas länger geworden, vielen Dank an alle, die bis hierhin durchgehalten haben. Herr Grammozis, es ist nie zu spät sich mit dem Thema Pressing zu beschäftigen, man kann die Pressing-Auslöser Stück für Stück erweitern und erst mal mit einigen Elementen anfangen und Herr Wehlmann, wenn Sie sich mit einem möglichen Grammozis-Nachfolger beschäftigen, achten Sie bitte darauf, dass Pressing für ihn kein Fremdwort ist.


+1

Auch im Pokalspiel zu sehen wie der KSC immer wieder phasenweise vorne zugemacht hat, um direkt draufzupressen.

Auch unter Schuster 1 war Gegenpressing immer wieder zu beobachten.

Unverständlich, dass dieses Mittel komplett außen vor bleibt und das anscheinend gewollt (hab das Wort unter Grammozis noch nicht gehört).
Guter Beitrag @DAvorne:
Ich glaube aber auch, dass einige unserer Akteure damit läuferisch überfordert wären...tongue
Ich finde ja auch - Entschuldigung! - ganz gut, was Adi Hütter in Frankfurt macht. Aber der hat natürlich schon auf den AV Positionen andere Kaliber zur Verfügung. Dort wird insgesamt mutiger gespielt, man vertraut den eigenen Fähigkeiten und traut sich auch etwas zu. Das geht uns vollkommen ab.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von bassman am 08.11.2019 um 16:20 Uhr bearbeitet
@DAvorne

Top Beitrag!
Nur wie du schon selbst schreibst, gibt es das bei uns nicht.
Was machen wir, ziehen uns hinter die Mittellinie langsam und behäbig zurück und warten. Vom Gegenpressong mal komplett abgesehen.
Wenn du mich fragst gehört das heute einfach zum modernen Fussball dazu. Wenn wir jetzt erst Anfangen das zu trainieren, dann kann man nur fragen, wo Herr G. Seine Ausbildung genossen hat. Dortmund war doch eigentlich gar nicht so weit entfernt. Da haetten er das Lernen können.
Zitat von Bieber98
@DAvorne

Top Beitrag!
Nur wie du schon selbst schreibst, gibt es das bei uns nicht.
Was machen wir, ziehen uns hinter die Mittellinie langsam und behäbig zurück und warten. Vom Gegenpressong mal komplett abgesehen.
Wenn du mich fragst gehört das heute einfach zum modernen Fussball dazu. Wenn wir jetzt erst Anfangen das zu trainieren, dann kann man nur fragen, wo Herr G. Seine Ausbildung genossen hat. Dortmund war doch eigentlich gar nicht so weit entfernt. Da haetten er das Lernen können.


Stimmt Dortmund ist ein Paradebeispiel, die haben das gestern wirklich richtig gut gemacht. Vermutlich war er zu nah an Dortmund dran. grins
@DAvorne

auch ich mag Dir ein großes Lob aussprechen, Dein Beitrag bringt es auf den Punkt. Und auch ich glaube da an eine große wechselwirkung was die innere Einstellung anbedrift. Wir brauchen einfach einen Trainer der das probagiert und vorlebt. Vom Gewinnen wollen, bis zum Pressing Training, bis hin ich kenne die Schwächen des Gegners (und nicht wie Dimi die Stärken des Gegners und hebe diese jedes Mal hervor) und ich glaube an die Stärke meiner Philosophie und meiner Mannschaft.
Nachdem Beierlotzer gestern gegangen wurde, darf man vielleicht ja doch noch auf einen Neu Anfang hoffen.

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Wen kümmert das Wetter? Unwichtig wohin, wie weit unsere Reise, unsere Überzeugungskraft, unser Widerstandswille sind ungebrochen. Feierwütig, ballverliebt, voller Tatendrang stehn wir unbeirrbar unseren Mann, schenken keinen Zentimeter kampflos her. Ganz egal wie viele uns gegenüberstehn, mit welchen Mächtigen unsere Gegner im Bunde sind, wenn wir fallen, stehn wir wieder auf, wenn wir verlieren, kommen wir wieder und wenn wir scheinbar drei Schritte zurückweichen, nehmen wir nur Anlauf!
Zitat von malleralle
Zitat von Bieber98

@DAvorne

Top Beitrag!
Nur wie du schon selbst schreibst, gibt es das bei uns nicht.
Was machen wir, ziehen uns hinter die Mittellinie langsam und behäbig zurück und warten. Vom Gegenpressong mal komplett abgesehen.
Wenn du mich fragst gehört das heute einfach zum modernen Fussball dazu. Wenn wir jetzt erst Anfangen das zu trainieren, dann kann man nur fragen, wo Herr G. Seine Ausbildung genossen hat. Dortmund war doch eigentlich gar nicht so weit entfernt. Da haetten er das Lernen können.


Stimmt Dortmund ist ein Paradebeispiel, die haben das gestern wirklich richtig gut gemacht. Vermutlich war er zu nah an Dortmund dran. grins


Ach mein Freund malleralle. Du musst schon die anderen Beiträge davor auch lesenZwinkernd
Da geht es um Dortmund und Klopp und nicht um die ist Situation. Aber war schon klar, dass du dich so meldest. Wünsche dir einen schönen So.
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