Wer wird neuer Trainer?
25.10.2012 - 15:51 Uhr
02.06.2026 - 08:13 Uhr
Zitat von Heria
Ich bin wirklich gespannt, wie sich Strobl bei euch schlagen wird. Bei uns war er anscheinend auch der Topfavorit auf den Trainerposten und man war gerüchteweise schon in Verhandlungen, aber Wolfsburg bietet natürlich bessere sportliche (und finanzielle) Anreize.
Wenn es denn Strobl werden sollte, hat Hecking auf jeden Fall Mut. Für euch wird vermutlich nur der direkte Aufstieg zählen und wenn der Saisonstart ergebnistechnisch etwas ruckelig werden sollte, bin ich gespannt, wie viel Zeit dem neuen Trainer eingeräumt wird. Daher hatte ich eher mit einer erfahreneren Traineroption bei euch gerechnet.
Denn Verl (und auch Paderborn) sind so strukturstarke Vereine mit einer klaren Transferstrategie, dass die Trainer irgendwie immer nach dem Plug-in Prinzip richtig reinhauen. Alexander Ende war ja beispielsweise der Vorgänger von Strobl in Verl und hat unheimlich attraktiven Fußball spielen lassen, letzte Saison hat er dann mit Münster und Düsseldorf den Doppelabstieg geschafft. Was ich ausdrücken möchte: Wie viel Verdienst an der erfolgreichen Saison in Verl hat der Verein selbst und was war Strobls Anteil daran?
Ich denke dennoch, dass sich Strobl bei euch gut schlagen wird (bei euer Kaderqualität geht das ja auch kaum anders). Aber ein gewisses Floprisiko sehe ich trotzdem
Ich bin wirklich gespannt, wie sich Strobl bei euch schlagen wird. Bei uns war er anscheinend auch der Topfavorit auf den Trainerposten und man war gerüchteweise schon in Verhandlungen, aber Wolfsburg bietet natürlich bessere sportliche (und finanzielle) Anreize.
Wenn es denn Strobl werden sollte, hat Hecking auf jeden Fall Mut. Für euch wird vermutlich nur der direkte Aufstieg zählen und wenn der Saisonstart ergebnistechnisch etwas ruckelig werden sollte, bin ich gespannt, wie viel Zeit dem neuen Trainer eingeräumt wird. Daher hatte ich eher mit einer erfahreneren Traineroption bei euch gerechnet.
Denn Verl (und auch Paderborn) sind so strukturstarke Vereine mit einer klaren Transferstrategie, dass die Trainer irgendwie immer nach dem Plug-in Prinzip richtig reinhauen. Alexander Ende war ja beispielsweise der Vorgänger von Strobl in Verl und hat unheimlich attraktiven Fußball spielen lassen, letzte Saison hat er dann mit Münster und Düsseldorf den Doppelabstieg geschafft. Was ich ausdrücken möchte: Wie viel Verdienst an der erfolgreichen Saison in Verl hat der Verein selbst und was war Strobls Anteil daran?
Ich denke dennoch, dass sich Strobl bei euch gut schlagen wird (bei euer Kaderqualität geht das ja auch kaum anders). Aber ein gewisses Floprisiko sehe ich trotzdem
Sehe ich ähnlich.
Zunächst einmal, ist die Verpflichtung von Strobl ja noch nicht offiziell. Nach dem gestrigen kicker-Artikel kann man aber davon ausgehen, dass sie zustande kommt.
Grundsätzlich ist der Ansatz, einen Trainer zu holen, der dominant und aktiv agieren will, absolut richtig. Blessin steht eher für das Gegenteil, weshalb ich ihn für den falschen Kandidaten halte.
Allerdings sehe ich auch bei Strobl große Risiken. Man wird auf dem Papier der FC Bayern der 2. Liga sein, das ist jetzt schon klar.
Allein Koulierakis, Amoura, Wimmer, Majer, Grabara, evtl. Pejcinovic, werden so hohe Einnahmen generieren, dass man damit einen Kader zusammenstellen kann, den die 2. Liga noch nicht gesehen hat. Ein junger Trainer ohne Erfahrung in der Liga, kann da bei einem holprigen Saisonstart (der angesichts der Größe des Umbruchs durchaus denkbar ist), direkt massiv unter Druck geraten. Das gilt für jeden anderen, erfahreneren Coach natürlich genauso. Trotzdem weiß man bei einem Strobl nicht, wie stabil er in einer derartigen Situation wäre. Mit Simonis und Bauer hat man kürzlich keine guten Erfahrungen gemacht.
Trotzdem halte ich Strobl, von allen öffentlich gehandelten Kandidaten, für die sinnvollste Wahl.
Dass er nicht fließend Englisch spricht, stört mich allerdings ein bisschen. Klar befinden wir uns in Deutschland, dennoch sollte Englisch in der heutigen Zeit selbstverständlich sein. Vor allem bei einem Trainer, der unter 40 Jahre alt ist. Ich finde es fast schon unprofessionell, diese Sprache in diesem Beruf nicht nahezu fließend zu beherrschen. Zumal sie wirklich nicht sehr schwer zu erlernen ist. Ich habe mir englisch, unabhängig vom damals lächerlich niedrigen Niveau des Schulfachs (90er Jahre), schon im frühen Teenageralter komplett autodidaktisch selbst beigebracht, beherrschte es mit 18 Jahren nahezu perfekt. Und ich habs beruflich nie gebraucht. Sowas sollte man als moderner Fußballtrainer schon hinbekommen, wenn man seinen Beruf ernst nimmt.
Aber das nur am Rande.
Fazit zu Strobl: Er ist sicher einer der interessantesten Kandidaten. Das Flop-Risiko sehe ich aber ebenfalls. Andererseits muss man halt auch mal etwas wagen. Mit Simonis (andere Fußballschule, typisch niederländisch große Probleme vor allem im athletischen Bereich) und Bauer (im Herrenbereich gar nichts vorzuweisen, während Strobl immerhin eine sehr starke 3.Liga-Saison mit 82(!) erzielten Toren vorzuweisen hat), kann man ihn nicht wirklich vergleichen, da gibts schon gravierende Unterschiede im Profil. Trotzdem kann das Ding natürlich auch schiefgehen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von OneEightSeven am 02.06.2026 um 08:17 Uhr bearbeitet
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