Wer wird neuer Trainer?
25.10.2012 - 15:51 Uhr
18.09.2017 - 16:47 Uhr
Da ich jetzt die Wolfsburger Mannschaft en detail nicht so gut kenne, fällt es mir schwer, die Verpflichtung von Schmidt zu bewerten. Deswegen einfach, weil Schmidt für ein ganz klares Konzept steht und das heißt in den allermeisten Fällen tiefes Mittelfeldpressing oder überhaupt Mittelfeldpressing und dann schnelles Umschaltspiel, insbesondere über die Flügel. Heißt halt im Umkehrschluss auch, dass du a) starke Balleroberer, insbesondere in der Zentrale brauchst und b)schnelle, durchsetzungsfähige Flügelspieler, sowie nach Möglichkeiten einen Knipser. Gut, Letzteres sollte mit Gomez und Origi kein so großes Problem darstellen. Den Rest kann ich schwer beurteilen. Arnold wirkte z.b. für mich immer eher als jemand, der gerne viel den Ball hat und aus einer tiefen Position heraus gestaltet. Mit Malli und Didavi habt ihr aber immerhin zwei gute Umschalt- 10er, vor allem von Malli wissen wir das ja!
Grundsätzlich ist Schmidt halt ein extrem bodenständiger und hochanständiger Typ, der sehr fleißig arbeitet und sehr klar auf Linie bleibt, was seine Philosophie und seine Art betrifft. Dass dies wie alles im Leben, auch eine weitere Seite der Medaille beinhaltet, ergeben sich daraus natürlich auch negative Aspekte: Er wirkt halt auch öfters sehr stur und in der letzten Rückrunde bei uns hatte ich manchmal sogar das Gefühl, dass er die Dinge erst Recht jetzt so macht, weil die Kritiker was anderes gefordert haben. Das ist aber nur mein Gefühl und ich erhebe damit kein Anspruch auf Vollständigkeit. Als das Umschaltspiel und die Balleroberungen bei uns funktionierten und wir durch die Achse Karius- Bell- Baumgartlinger- Latza- Malli- Muto/Cordoba, aber auch den sehr schnellen und geradlinigen Außenspieler auch genau das Spielermaterial dafür hatten, waren da auch genügend Spiele dabei, die gut anzusehen waren. Schmidt versucht halt viel über 2.Bälle zu regeln, wenig Ball halten, wenig Staffetten, sehr schnelles und direktes Spiel nach vorne. Das artete aber leider letzte Saison dann häufig in Spiele aus, wo man bereits führte und dennoch oft schwamm, weil man es nie schaffte das Spiel zu kontrollieren. Der Mainzer Kader ist jetzt kein Hochglanzprodukt, aber durchaus aus taktischer Sicht sehr interessant, da er doch viele Möglichkeiten bietet, auch aufgrund der durchaus starken Breite. Die hat er an sich nie ausgeschöpft und auch häufig sehr lange an Spielern festgehalten, die über Spiele weg gar nichts gezeigt haben. Bei Jairo allerdings wurde er dafür z.b. auch damals belohnt, der ja dann richtig zündete. Wenn sein Umschaltspiel funktioniert, kann das schon sehr Reisbrettartig aussehen und dann merkt man auch, dass ein klarer Plan dahinter steckt. Leider muss man eben sagen, dass es auch so ziemlich der einzigste Plan von Schmidt bei uns war. Aber der hat definitiv eine gute Zeit lang prächtig funktioniert, auch aufgrund einer sehr stabilen Defensive oder auch guten Standards.
Schmidt hat sehr gute Soft Skills. Er versteht es, Spielern ein Vertrauen zu schenken und Spieler auch wieder aufzubauen, die Mannschaft auch Niederlagen wieder hinzubekommen. Im persönlichen Umgang war er die meiste Zeit bei uns doch sehr angesehen und verkörperte auch das Mainzer Gefühl sehr stark. Also er identifiziert sich dann schon sehr mit den Verein und den Fans. Zudem traut er sich auch durchaus junge Spieler einzubauen, die bisher noch nicht viel vorzuweisen haben. Was mich immer so ein wenig an seiner Personalauswahl störte, war das starke Bevorzugen von sehr athletischen Spielern, die aber dann meist technisch etwas abfielen. Aber so pauschal kann man das auch nicht immer sagen, aber grundsätzlich steht er auf diese Art Spielertyp besonders. Ballbesitzfußball oder besonders kluges Aufbauspiel darf man halt von Schmidt nicht erwarten, das ist nich so unbedingt in seinem Repertoire vorhanden. Da hat er bei uns auch die Entwicklung spätestens im letzten Winter verschlafen, was sich dann auch in der Rückrunde drastisch bemerkbar macht und in zum Teil skurillen Aufstellungen wie gegen Ingolstadt gipfelte, wo eigentlich die Niederlage schon davor klar war. Was mir persönlich auch oft nicht gefiel, war das sehr späte Wechseln von Schmidt, selbst wenn es nicht gut lief und auch sein Ingame-Coaching ist eher so semi. Er hat einen Plan vor dem Spiel und den zieht er durch, da kann eigentlich passieren, was will.
Martin Schmidt hat bei uns zum Teil großartige Arbeit geleistet, er hat anfangs auch noch etwas von Hjulmand profitiert, der ja eigentlich genau das Gegenteil von Schmidt spielen lässt. Diese Mischung hat sehr gut gepasst, zumal auch noch viel Tuchel-DNA in der Mannschaft war. Dazu das sehr geradlinige, laufstarke, defensivstarke Spiel unter Schmidt führte zum 6.Platz. Da hatte man definitiv ein paar echte Glanzauftritte, gerade Zuhause gegen Leverkusen und Schalke, als man beide Gegner aus dem Stadion gelaufen, gefightet und gespielt hat. Schmidt hat eben gut zur Mainzer Spielweise gepasst, die ja seiit langem eher auf Umschaltspiel ausgelegt ist, wobei das unter Tuchel auch eher in Mischformen ausgeufert ist und mit viel taktischer Flexibilität. Denke mal, dass Schmidt bei euch 4-2-3-1 spielen lassen wird. Das ist sein System. Der letztliche Fehler von Schmidt bei uns war in meinen Augen seine Sturheit und der nicht vorhandene Wille, die Spielidee weiter zu entwickeln. Die Hinrunde war ergebnistechnisch gut, aber es waren halt sehr viele Standardtore, die uns gerettet haben. In der Rückrunde wurde die fehlende Entwicklung dann doch sehr stark sichtbar und es war nur noch ein Muster erkennbar: Hoher Ball auf Cordoba und dann wurde nicht mal richtig nachgerückt, alles war sehr ängstlich, keine Offensivstruktur, kaum mal zusammenhängende Angriffe. Was ich ihm halt persönlich sehr ankreide ist das fast konsequente Nicht-Berücksichtigen Von Bojan. Der spielte gut und wurde dann wieder rausgenommen. Der hatte eigentlich keine richtige Chance, mal nachhaltig was zu zeigen. Als Bojan z.b. gegen Schalke sich selber taktisch anpasste und als 8er die Bälle hinten abholte und das wirklich gut machte und das Spiel ankurbelte, musste er paar Minuten runter. Warum auch immer.
Ok, so viel: Ich bin Martin Schmidt für sehr vieles danbar bei uns, er war genau der richtige Trainer nach Hjulmand, das hat Heidel damals wirklich gut erkannt. Er hat der Truppe wieder mehr Leben und Galligkeit, Laufbereitschaft eingehaucht und konnte daraus ein homogenes Team formen. Letztlich hat auch sein Umschaltspiel so lange funktioniert, bis es durchschaut war und das war der Knackpunkt: Das hätte er erkennen müssen und die Spielidee weiterentwickeln. Das ist zwar keine Garantie für Erfolg, das sehen wir ja gerade auch, aber auf Dauer kann das nicht gut gehen, nur im 4-2-3-1 und nur auf Umschaltspiel zu setzen. Gerade als individuell nicht so extrem stark besetzte Truppe wie Mainz 05, muss man sich immer mal was neues einfallen lassen, was ja ein Tuchel damals fast in Perfektion vollzogen hat, mit einem nochmals schwächeren Kader. Ich bin sehr gespannt wie das wird und ich kann mir gut vorstellen, dass dies eine Zeit lang richtig gut funktioniert, wenn die Spieler das annehmen, was Schmidt sehen will. Langfristig bin ich aber eher doch skeptisch. Aber man weiß nie, welche Lehren Schmidt in seiner Auszeit gezogen hat. Wünsche dem Martin aber alles erdenklich Gute, bei uns wird er unvergessen bleiben und das ist auch gut so! Dennoch war auch der Trainerwechsel bei uns richtig, da wir uns weiterentwickeln müssen und wieder innovativer werden mussten. Kann auch schief gehen, ist aber Berufsrisiko!
Euch viel Spaß mit dem Martin, aber in 2 Wochen holen wir dann die Punkte mit, immerhin kennen wir ja den gegnerischen Trainer ganz gut, der uns aber leider auch!
Grundsätzlich ist Schmidt halt ein extrem bodenständiger und hochanständiger Typ, der sehr fleißig arbeitet und sehr klar auf Linie bleibt, was seine Philosophie und seine Art betrifft. Dass dies wie alles im Leben, auch eine weitere Seite der Medaille beinhaltet, ergeben sich daraus natürlich auch negative Aspekte: Er wirkt halt auch öfters sehr stur und in der letzten Rückrunde bei uns hatte ich manchmal sogar das Gefühl, dass er die Dinge erst Recht jetzt so macht, weil die Kritiker was anderes gefordert haben. Das ist aber nur mein Gefühl und ich erhebe damit kein Anspruch auf Vollständigkeit. Als das Umschaltspiel und die Balleroberungen bei uns funktionierten und wir durch die Achse Karius- Bell- Baumgartlinger- Latza- Malli- Muto/Cordoba, aber auch den sehr schnellen und geradlinigen Außenspieler auch genau das Spielermaterial dafür hatten, waren da auch genügend Spiele dabei, die gut anzusehen waren. Schmidt versucht halt viel über 2.Bälle zu regeln, wenig Ball halten, wenig Staffetten, sehr schnelles und direktes Spiel nach vorne. Das artete aber leider letzte Saison dann häufig in Spiele aus, wo man bereits führte und dennoch oft schwamm, weil man es nie schaffte das Spiel zu kontrollieren. Der Mainzer Kader ist jetzt kein Hochglanzprodukt, aber durchaus aus taktischer Sicht sehr interessant, da er doch viele Möglichkeiten bietet, auch aufgrund der durchaus starken Breite. Die hat er an sich nie ausgeschöpft und auch häufig sehr lange an Spielern festgehalten, die über Spiele weg gar nichts gezeigt haben. Bei Jairo allerdings wurde er dafür z.b. auch damals belohnt, der ja dann richtig zündete. Wenn sein Umschaltspiel funktioniert, kann das schon sehr Reisbrettartig aussehen und dann merkt man auch, dass ein klarer Plan dahinter steckt. Leider muss man eben sagen, dass es auch so ziemlich der einzigste Plan von Schmidt bei uns war. Aber der hat definitiv eine gute Zeit lang prächtig funktioniert, auch aufgrund einer sehr stabilen Defensive oder auch guten Standards.
Schmidt hat sehr gute Soft Skills. Er versteht es, Spielern ein Vertrauen zu schenken und Spieler auch wieder aufzubauen, die Mannschaft auch Niederlagen wieder hinzubekommen. Im persönlichen Umgang war er die meiste Zeit bei uns doch sehr angesehen und verkörperte auch das Mainzer Gefühl sehr stark. Also er identifiziert sich dann schon sehr mit den Verein und den Fans. Zudem traut er sich auch durchaus junge Spieler einzubauen, die bisher noch nicht viel vorzuweisen haben. Was mich immer so ein wenig an seiner Personalauswahl störte, war das starke Bevorzugen von sehr athletischen Spielern, die aber dann meist technisch etwas abfielen. Aber so pauschal kann man das auch nicht immer sagen, aber grundsätzlich steht er auf diese Art Spielertyp besonders. Ballbesitzfußball oder besonders kluges Aufbauspiel darf man halt von Schmidt nicht erwarten, das ist nich so unbedingt in seinem Repertoire vorhanden. Da hat er bei uns auch die Entwicklung spätestens im letzten Winter verschlafen, was sich dann auch in der Rückrunde drastisch bemerkbar macht und in zum Teil skurillen Aufstellungen wie gegen Ingolstadt gipfelte, wo eigentlich die Niederlage schon davor klar war. Was mir persönlich auch oft nicht gefiel, war das sehr späte Wechseln von Schmidt, selbst wenn es nicht gut lief und auch sein Ingame-Coaching ist eher so semi. Er hat einen Plan vor dem Spiel und den zieht er durch, da kann eigentlich passieren, was will.
Martin Schmidt hat bei uns zum Teil großartige Arbeit geleistet, er hat anfangs auch noch etwas von Hjulmand profitiert, der ja eigentlich genau das Gegenteil von Schmidt spielen lässt. Diese Mischung hat sehr gut gepasst, zumal auch noch viel Tuchel-DNA in der Mannschaft war. Dazu das sehr geradlinige, laufstarke, defensivstarke Spiel unter Schmidt führte zum 6.Platz. Da hatte man definitiv ein paar echte Glanzauftritte, gerade Zuhause gegen Leverkusen und Schalke, als man beide Gegner aus dem Stadion gelaufen, gefightet und gespielt hat. Schmidt hat eben gut zur Mainzer Spielweise gepasst, die ja seiit langem eher auf Umschaltspiel ausgelegt ist, wobei das unter Tuchel auch eher in Mischformen ausgeufert ist und mit viel taktischer Flexibilität. Denke mal, dass Schmidt bei euch 4-2-3-1 spielen lassen wird. Das ist sein System. Der letztliche Fehler von Schmidt bei uns war in meinen Augen seine Sturheit und der nicht vorhandene Wille, die Spielidee weiter zu entwickeln. Die Hinrunde war ergebnistechnisch gut, aber es waren halt sehr viele Standardtore, die uns gerettet haben. In der Rückrunde wurde die fehlende Entwicklung dann doch sehr stark sichtbar und es war nur noch ein Muster erkennbar: Hoher Ball auf Cordoba und dann wurde nicht mal richtig nachgerückt, alles war sehr ängstlich, keine Offensivstruktur, kaum mal zusammenhängende Angriffe. Was ich ihm halt persönlich sehr ankreide ist das fast konsequente Nicht-Berücksichtigen Von Bojan. Der spielte gut und wurde dann wieder rausgenommen. Der hatte eigentlich keine richtige Chance, mal nachhaltig was zu zeigen. Als Bojan z.b. gegen Schalke sich selber taktisch anpasste und als 8er die Bälle hinten abholte und das wirklich gut machte und das Spiel ankurbelte, musste er paar Minuten runter. Warum auch immer.
Ok, so viel: Ich bin Martin Schmidt für sehr vieles danbar bei uns, er war genau der richtige Trainer nach Hjulmand, das hat Heidel damals wirklich gut erkannt. Er hat der Truppe wieder mehr Leben und Galligkeit, Laufbereitschaft eingehaucht und konnte daraus ein homogenes Team formen. Letztlich hat auch sein Umschaltspiel so lange funktioniert, bis es durchschaut war und das war der Knackpunkt: Das hätte er erkennen müssen und die Spielidee weiterentwickeln. Das ist zwar keine Garantie für Erfolg, das sehen wir ja gerade auch, aber auf Dauer kann das nicht gut gehen, nur im 4-2-3-1 und nur auf Umschaltspiel zu setzen. Gerade als individuell nicht so extrem stark besetzte Truppe wie Mainz 05, muss man sich immer mal was neues einfallen lassen, was ja ein Tuchel damals fast in Perfektion vollzogen hat, mit einem nochmals schwächeren Kader. Ich bin sehr gespannt wie das wird und ich kann mir gut vorstellen, dass dies eine Zeit lang richtig gut funktioniert, wenn die Spieler das annehmen, was Schmidt sehen will. Langfristig bin ich aber eher doch skeptisch. Aber man weiß nie, welche Lehren Schmidt in seiner Auszeit gezogen hat. Wünsche dem Martin aber alles erdenklich Gute, bei uns wird er unvergessen bleiben und das ist auch gut so! Dennoch war auch der Trainerwechsel bei uns richtig, da wir uns weiterentwickeln müssen und wieder innovativer werden mussten. Kann auch schief gehen, ist aber Berufsrisiko!
Euch viel Spaß mit dem Martin, aber in 2 Wochen holen wir dann die Punkte mit, immerhin kennen wir ja den gegnerischen Trainer ganz gut, der uns aber leider auch!
19.02.2018 - 18:37 Uhr
Effenberg?
War schon mal bei den Wölfen. Sucht neue Herausforderung als Trainer, um sich nochmal beweisen zu können. Würde Aufmerksamkeit auf sich ziehen, Spieler könnten befreit auspielen.
Weinzierl?
Hat Stuttgart abgesagt (die ihm aber auch nur einen 6-Monatsvertrag geboten haben). Mit Augsburg auch Abstiegskampferfahrung. Kader passt zu seinem bevorzugten System und Spielweise.
Tuchel?
Hat fast alle Abfragen abgelehnt bisher. Wartet wohl eher auf einen internationalen Topklub oder einen mit viel Transferbudget aus England. Glaube ich also nicht dran.
Labbadia?
Schon bei Bremen im Gespräch gewesen. Abstiegskampferprobt bzw. sogar Klassenerhaltsheld. Mittlerweile typischer Feuerwehrmann.
Magath?
Derzeit arbeitslos. Meistercoach. Rückholaktion?
Bilic?
In Westham im Abstiegskampf gescheitert? Unklar, welche Ambitionen er nach der Premier League hat.
Slomka?
War mal Vizemeister, danach ging´s bergab. Nach seinem glücklosen KSC-Engagement überhaupt noch ein Erstligakandidat?
Keller?
Unverständlicherweise musste er Union verlassen. Hat bei seinen Trainerstationen immer solide Arbeit abgeliefert, ist aber an Ansprüchen gescheitert. Die in Wolfsburg wären "nur" der Klassenerhalt - mit einem dafür qualitativ fähigen Kader. Dazu: Ex-Wolf. Für mich eine ganz starke Option!
Weiler?
Starke Arbeit in Nürnberg und zunächst auch in Anderlecht. Sehr ambitionierter Trainer, der brennt auf seine Erstliga-Chance. Querdenker, etwas sonderbar vielleicht, aber zielorientiert. Wäre mal "was neues"...
Luhukay?
Solide Arbeit bei vielen Stationen, zuletzt aber in Stuttgart gescheitert. Ist aber jemand, der Ruhe reinbringt durch seine Art.
Schuster?
Bernd. War vor ein paar Jahren schon einmal in Wolfsburg im Gespräch, als es noch um CL statt Klassenerhalt ging. Traut sich Rebbe so einen dominanten Charakter zu?
Baumgart?
Erfolgreich als Trainer in Paderborn. Ex-Wolf.
War schon mal bei den Wölfen. Sucht neue Herausforderung als Trainer, um sich nochmal beweisen zu können. Würde Aufmerksamkeit auf sich ziehen, Spieler könnten befreit auspielen.
Weinzierl?
Hat Stuttgart abgesagt (die ihm aber auch nur einen 6-Monatsvertrag geboten haben). Mit Augsburg auch Abstiegskampferfahrung. Kader passt zu seinem bevorzugten System und Spielweise.
Tuchel?
Hat fast alle Abfragen abgelehnt bisher. Wartet wohl eher auf einen internationalen Topklub oder einen mit viel Transferbudget aus England. Glaube ich also nicht dran.
Labbadia?
Schon bei Bremen im Gespräch gewesen. Abstiegskampferprobt bzw. sogar Klassenerhaltsheld. Mittlerweile typischer Feuerwehrmann.
Magath?
Derzeit arbeitslos. Meistercoach. Rückholaktion?
Bilic?
In Westham im Abstiegskampf gescheitert? Unklar, welche Ambitionen er nach der Premier League hat.
Slomka?
War mal Vizemeister, danach ging´s bergab. Nach seinem glücklosen KSC-Engagement überhaupt noch ein Erstligakandidat?
Keller?
Unverständlicherweise musste er Union verlassen. Hat bei seinen Trainerstationen immer solide Arbeit abgeliefert, ist aber an Ansprüchen gescheitert. Die in Wolfsburg wären "nur" der Klassenerhalt - mit einem dafür qualitativ fähigen Kader. Dazu: Ex-Wolf. Für mich eine ganz starke Option!
Weiler?
Starke Arbeit in Nürnberg und zunächst auch in Anderlecht. Sehr ambitionierter Trainer, der brennt auf seine Erstliga-Chance. Querdenker, etwas sonderbar vielleicht, aber zielorientiert. Wäre mal "was neues"...
Luhukay?
Solide Arbeit bei vielen Stationen, zuletzt aber in Stuttgart gescheitert. Ist aber jemand, der Ruhe reinbringt durch seine Art.
Schuster?
Bernd. War vor ein paar Jahren schon einmal in Wolfsburg im Gespräch, als es noch um CL statt Klassenerhalt ging. Traut sich Rebbe so einen dominanten Charakter zu?
Baumgart?
Erfolgreich als Trainer in Paderborn. Ex-Wolf.
20.02.2018 - 12:40 Uhr
Ich stelle mir das so vor, dass Rebbe in seinem Büro sitzt und sich denkt:
Hmmm die Stuttgarter holen die größte verfügbare Null auf die Trainerbank und verlieren nicht gegen uns und gewinnen sogar das letzte Spiel. Das scheint ein erfolgsversprechendes Konzept zu sein. Ich rufe direkt mal den Bruno an, der coacht uns noch in die Euro League !
Hmmm die Stuttgarter holen die größte verfügbare Null auf die Trainerbank und verlieren nicht gegen uns und gewinnen sogar das letzte Spiel. Das scheint ein erfolgsversprechendes Konzept zu sein. Ich rufe direkt mal den Bruno an, der coacht uns noch in die Euro League !
20.02.2018 - 13:21 Uhr
Ich kann den fast durchgehend negativen Tenor bei euch im Forum zur Verpflichtung Labbadias nicht wirklich nachvollziehen. Nachdem Schmidt wohl selber hingeworfen hat (ggf. wurde die Trennung im vorhinein kommuniziert, um einen sauberen Schnitt zu machen?) steht ihr vor dem richtungsweisenden Kellerduell gegen Mainz ohne Trainer da und habt mir 24 Punkten und Platz 14 wahrlich nicht die besten Karten für eine Toptrainerverpflichtung (Tuchel und Konsorten) - v.a. nachdem es zuletzt wirklich drunter und drüber ging (davon können wir in Stuttgart auch ein Lied singen).
Labbadia steht für grundsolide Trainerarbeit ohne der große Taktikfuchs zu sein, er ist nicht der große Entwickler oder Visionär, aber steht für gewisse Grundtugenden. In jedem Fall weiß man, was man bei ihm bekommt und das ist in der aktuellen Lage sicher nicht verkehrt.
Über Darmstadt und Fürth müssen wir nicht reden. Bei Leverkusen hat er dann eine etwas unglückliche Rückrunde gespielt und ist am Ende auf Platz 9 gelandet, hat aber immerhin die Bayern im Pokal rausgehauen (1.6 PPS). Bei HSV Station 1 wurde er drei Tage vor dem Europa League-Halbfinale (!) und auf Platz 7 stehend entlassen (1.63 PPS), hat der HSV seitdem nochmal ähnlich stark aufgespielt, v.a. international? Bei Stuttgart war er zwei Jahre auch recht erfolgreich (vor dem Abstieg gerettet 2011, Euro League-Quali 2012) und musste 2013 dann nach einer Kurzschlussreaktion (drei Niederlagen in Folge zu Saisonbeginn) und vor dem Play-Off-Rückspiel gegen Rijeka den Hut nehmen (1.46 PPS). Dann HSV Station 2, jeder weiß wie sensationell er die Hamburger noch gerettet und die Folgesaison dann in relativ ruhigen Fahrwassern beendet hat. 2016/17 dann sehr unglücklich gestartet und irgendwann auch zurecht entlassen worden (1.2 PPS), die Frage ist nur, wer hat es dort seit/nach ihm besser gemacht? Insbesondere nach seiner ersten Amtszeit beim HSV?
Ich würde ihn wirklich nicht so negativ sehen, das hat er nicht verdient. Unter Labbadia wird euch ziemlich sicher der Klassenerhalt gelingen, das sollte doch aktuell die oberste Priorität sein oder? In der Folgesaison macht er das i.d.R. auch meist ziemlich gut, allerdings treten irgendwann dann doch Abnutzungserscheinungen auf. Er ist sicher kein Trainer für 5 Jahre, aber kurzfristig denke ich wirklich eine gute Lösung. Gebt ihm doch erstmal eine Chance.
Labbadia steht für grundsolide Trainerarbeit ohne der große Taktikfuchs zu sein, er ist nicht der große Entwickler oder Visionär, aber steht für gewisse Grundtugenden. In jedem Fall weiß man, was man bei ihm bekommt und das ist in der aktuellen Lage sicher nicht verkehrt.
Über Darmstadt und Fürth müssen wir nicht reden. Bei Leverkusen hat er dann eine etwas unglückliche Rückrunde gespielt und ist am Ende auf Platz 9 gelandet, hat aber immerhin die Bayern im Pokal rausgehauen (1.6 PPS). Bei HSV Station 1 wurde er drei Tage vor dem Europa League-Halbfinale (!) und auf Platz 7 stehend entlassen (1.63 PPS), hat der HSV seitdem nochmal ähnlich stark aufgespielt, v.a. international? Bei Stuttgart war er zwei Jahre auch recht erfolgreich (vor dem Abstieg gerettet 2011, Euro League-Quali 2012) und musste 2013 dann nach einer Kurzschlussreaktion (drei Niederlagen in Folge zu Saisonbeginn) und vor dem Play-Off-Rückspiel gegen Rijeka den Hut nehmen (1.46 PPS). Dann HSV Station 2, jeder weiß wie sensationell er die Hamburger noch gerettet und die Folgesaison dann in relativ ruhigen Fahrwassern beendet hat. 2016/17 dann sehr unglücklich gestartet und irgendwann auch zurecht entlassen worden (1.2 PPS), die Frage ist nur, wer hat es dort seit/nach ihm besser gemacht? Insbesondere nach seiner ersten Amtszeit beim HSV?
Ich würde ihn wirklich nicht so negativ sehen, das hat er nicht verdient. Unter Labbadia wird euch ziemlich sicher der Klassenerhalt gelingen, das sollte doch aktuell die oberste Priorität sein oder? In der Folgesaison macht er das i.d.R. auch meist ziemlich gut, allerdings treten irgendwann dann doch Abnutzungserscheinungen auf. Er ist sicher kein Trainer für 5 Jahre, aber kurzfristig denke ich wirklich eine gute Lösung. Gebt ihm doch erstmal eine Chance.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Fritzle1893 am 20.02.2018 um 13:33 Uhr bearbeitet
22.05.2018 - 14:50 Uhr
Zu Nadine Keßler ein kleines Beispiel. Ich habe verschiedene Kontakte zu Viktoria Köln (Arbeitskollegen und Ex-Trainer sind im Verein aktiv). Nachdem Viktoria Köln in der U17 letztes Jahr die Klasse in der Bundesliga halten konnte, hat der alte Trainer da Platz gemacht für Inka Grings (den Frauenfußballfans sicher ein Begriff). Die ist dieses Jahr allerdings im "höheren Jugendfußball" bei den Herren krachend gescheitert. Sie hat u.a. in der Rückrunde keinen Punkt geholt. Da soll halt neben der üblichen Respektdebatte auch der Unterschied im taktischen Niveau von Männer- und Frauenfußball eine Rolle spielen. Das heißt nicht, dass Nadine Keßler zwangsweise das gleiche Schicksal treffen würde oder sie keine Ahnung von Fußball hat, aber ich denke nicht, dass in absehbarer Zeit eine Frau einen Bundesligaverein der Herren trainieren wird. Unterbewusst spielt der Respekt da auch auf jeden Fall eine Rolle, Frauenfußball hat nicht einen Prozent das Standing in der Öffentlichkeit wie Männerfußball, auch wenn das gewisse Medien gerne so hätten. Das hat auch gar nichts mit Antifeminismus zu tun, sondern liegt einfach am gezeigten Niveau. Zum Anderen hat Frau Keßler bis jetzt doch noch keineswegs nachgewiesen, dass sie überhaupt einen Profifußballverein trainieren kann. Ich kenne viele Fußballfachmänner (und Frauen), aber ich denke, dass die wenigsten das Niveau haben, um einen Bundesligaverein zu trainieren.
22.05.2018 - 15:37 Uhr
Zitat von bergkampape
Zu Nadine Keßler ein kleines Beispiel. Ich habe verschiedene Kontakte zu Viktoria Köln (Arbeitskollegen und Ex-Trainer sind im Verein aktiv). Nachdem Viktoria Köln in der U17 letztes Jahr die Klasse in der Bundesliga halten konnte, hat der alte Trainer da Platz gemacht für Inka Grings (den Frauenfußballfans sicher ein Begriff). Die ist dieses Jahr allerdings im "höheren Jugendfußball" bei den Herren krachend gescheitert. Sie hat u.a. in der Rückrunde keinen Punkt geholt. Da soll halt neben der üblichen Respektdebatte auch der Unterschied im taktischen Niveau von Männer- und Frauenfußball eine Rolle spielen. Das heißt nicht, dass Nadine Keßler zwangsweise das gleiche Schicksal treffen würde oder sie keine Ahnung von Fußball hat, aber ich denke nicht, dass in absehbarer Zeit eine Frau einen Bundesligaverein der Herren trainieren wird. Unterbewusst spielt der Respekt da auch auf jeden Fall eine Rolle, Frauenfußball hat nicht einen Prozent das Standing in der Öffentlichkeit wie Männerfußball, auch wenn das gewisse Medien gerne so hätten. Das hat auch gar nichts mit Antifeminismus zu tun, sondern liegt einfach am gezeigten Niveau. Zum Anderen hat Frau Keßler bis jetzt doch noch keineswegs nachgewiesen, dass sie überhaupt einen Profifußballverein trainieren kann. Ich kenne viele Fußballfachmänner (und Frauen), aber ich denke, dass die wenigsten das Niveau haben, um einen Bundesligaverein zu trainieren.
Zu Nadine Keßler ein kleines Beispiel. Ich habe verschiedene Kontakte zu Viktoria Köln (Arbeitskollegen und Ex-Trainer sind im Verein aktiv). Nachdem Viktoria Köln in der U17 letztes Jahr die Klasse in der Bundesliga halten konnte, hat der alte Trainer da Platz gemacht für Inka Grings (den Frauenfußballfans sicher ein Begriff). Die ist dieses Jahr allerdings im "höheren Jugendfußball" bei den Herren krachend gescheitert. Sie hat u.a. in der Rückrunde keinen Punkt geholt. Da soll halt neben der üblichen Respektdebatte auch der Unterschied im taktischen Niveau von Männer- und Frauenfußball eine Rolle spielen. Das heißt nicht, dass Nadine Keßler zwangsweise das gleiche Schicksal treffen würde oder sie keine Ahnung von Fußball hat, aber ich denke nicht, dass in absehbarer Zeit eine Frau einen Bundesligaverein der Herren trainieren wird. Unterbewusst spielt der Respekt da auch auf jeden Fall eine Rolle, Frauenfußball hat nicht einen Prozent das Standing in der Öffentlichkeit wie Männerfußball, auch wenn das gewisse Medien gerne so hätten. Das hat auch gar nichts mit Antifeminismus zu tun, sondern liegt einfach am gezeigten Niveau. Zum Anderen hat Frau Keßler bis jetzt doch noch keineswegs nachgewiesen, dass sie überhaupt einen Profifußballverein trainieren kann. Ich kenne viele Fußballfachmänner (und Frauen), aber ich denke, dass die wenigsten das Niveau haben, um einen Bundesligaverein zu trainieren.
Ich wollte gerade ähnlich argumentieren, habe mir den Post dann aber verkniffen... Ehe man sich dann anhören kann, dass man wohl noch im Jahre 1950 lebt.
Ich weiß echt nicht, was mit manchen los ist, da ist Hopfen und Malz wohl verloren.
Aber trotzdem nochmal @ElPresidente: Frauenfußball ist Amateurfußball auf unterem Niveau. Bundesliga-Damenmannschaften verlieren zweistellig(!) gegen Bezirksliga-Herrenteams. Soviel zum Niveau. Warum schlägst du keinen Trainer aus der 3. Herren-Kreisklasse vor? Wäre das gleiche.
Ich kann diesen Blödsinn echt nicht mehr hören.
Wenn du zeigen willst, wie modern und emanzipiert du bist, dann schreib nen Brief an Alice Schwarzer und verbeuge dich vor ihr.
Hier gehts um Profifußball und du schlägst Leute vor, die in Testspielen von angesoffenen Dorffußballern abgeschossen werden.
Sieh den Fehler selbst oder rede dir weiter ein, dass alle anderen frauenfeindlich sind. Wenn du dir das selbst glaubst, dann okay.
Oder dein Vorschlag war Satire und ich habs nicht erkannt, dann Sorry.
22.05.2018 - 17:24 Uhr
@ElPresidente
Du argumentiert ausschließlich dahingehend, dass wir alle Chauvinisten wären, wenn wir Frauenfußball darauf runterbrechen, wo er leistungstechnisch auf verschiedene Aspekte bezogen, steht. Deine Argumentation ist zwar nachvollziehbar, aber nicht realitätsnah. Es bringt nichts, zu sagen, dass es irgendwo in anderen Sportarten Frauen gibt, die Mannschaften trainieren. Wir haben weder gesagt, dass wir ein Engagement einer Frau als Trainerin in der Herrenbundesliga kategorisch ausschließen, noch dass wir es prinzipiell ablehnen. Dass es dazu aber in naher Zukunft kommt, ist dennoch unwahrscheinlich. Ich mag deine Offenheit bzgl. Chancengleichheit, aber nicht wir verschließen uns gegenüber Frauen im Männerfußball, sondern der Männerfußball tut es. Das verkennst du, aber es ist aktuell so. Des Weiteren lässt du alle Argumente, die sich auf taktische oder spielerische Aspekte beziehen, außer Acht.
Wenn du Chauvinisten Beiträge abstrafen willst, dann passt das hier besser.
Du argumentiert ausschließlich dahingehend, dass wir alle Chauvinisten wären, wenn wir Frauenfußball darauf runterbrechen, wo er leistungstechnisch auf verschiedene Aspekte bezogen, steht. Deine Argumentation ist zwar nachvollziehbar, aber nicht realitätsnah. Es bringt nichts, zu sagen, dass es irgendwo in anderen Sportarten Frauen gibt, die Mannschaften trainieren. Wir haben weder gesagt, dass wir ein Engagement einer Frau als Trainerin in der Herrenbundesliga kategorisch ausschließen, noch dass wir es prinzipiell ablehnen. Dass es dazu aber in naher Zukunft kommt, ist dennoch unwahrscheinlich. Ich mag deine Offenheit bzgl. Chancengleichheit, aber nicht wir verschließen uns gegenüber Frauen im Männerfußball, sondern der Männerfußball tut es. Das verkennst du, aber es ist aktuell so. Des Weiteren lässt du alle Argumente, die sich auf taktische oder spielerische Aspekte beziehen, außer Acht.
Zitat von westschinken
Fussball und Frauenfussball sind zwei verschiedene Sportarten. Von Grundprinzip und Regelwerk gleich, aber in der Ausübung total unterschiedlich.
Frauenfussball ist nicht deswegen schrecklich, weil die Mädels nicht so schnell und weit laufen, wie die Jungs, sondern weil sie es einfach nicht können. Technik, Spielverständnis, Ballgefühl. Das ist alles Murks. Die körperliche Komponente ist immer eine gute Ausrede, um dem Sport die Legitimation zu geben, getreu dem Motto: Das sieht bei denen so aus, weil die physisch anders gebaut sind. Ist halt quatsch, weil das in allen Bereichen unbeholfen aussieht. Jedenfalls wirkt es nicht, als würden die den Sport beherrschen.
Fussball und Frauenfussball sind zwei verschiedene Sportarten. Von Grundprinzip und Regelwerk gleich, aber in der Ausübung total unterschiedlich.
Frauenfussball ist nicht deswegen schrecklich, weil die Mädels nicht so schnell und weit laufen, wie die Jungs, sondern weil sie es einfach nicht können. Technik, Spielverständnis, Ballgefühl. Das ist alles Murks. Die körperliche Komponente ist immer eine gute Ausrede, um dem Sport die Legitimation zu geben, getreu dem Motto: Das sieht bei denen so aus, weil die physisch anders gebaut sind. Ist halt quatsch, weil das in allen Bereichen unbeholfen aussieht. Jedenfalls wirkt es nicht, als würden die den Sport beherrschen.
Wenn du Chauvinisten Beiträge abstrafen willst, dann passt das hier besser.
22.05.2018 - 18:46 Uhr
Zitat von ElPresidente
Verdammt wieviel Bullshit und Fußballsachverstand auf einem haufen, solltest bei der Bild anfangen
"Damenmannschaften verlieren zweistellig(!) gegen Bezirksliga-Herrenteams. Soviel zum Niveau."
Das ist auch richtig so bei den körperlichen unterschieden sollte das eigentlich auch gegen Kreisklasseclubs so sein, nur was hat das mit Fussballsachverstand, taktischer Kompetenz und Menschenführung zu tun?? Oder brauch man das nicht mehr als Trainer ?
Ihr macht hier ein fass auf "eine Frau in der Männer Bundesliga wird es nie geben" weil "zu viele Machos im Fußball, Gesellschaft, keine Niveau, keine Taktik, etc" , das ist doch alles Mist und jede andere Sportart dieser Welt beweist das
selbst in der NfL gibt es eine Dame die defensiv coordinator ist und 2.10 m/130kg Schränke zusammenstaucht. Da sollten die Weicheier die sich Fußballschuhe anziehen auch kein Problem sein wenn die Frau Kompetenz und Ahnung hat. Und sollte es tatsächlich Spieler geben die aufgrund ihres kulturellen Backgrounds Probleme mit einer Trainerin haben dann sieht es in Zukunft wohl schlecht für diese Spieler aus
, zumindest in Europa, denn eine Frau in dieser Position wird kommen im Männerbereich, schon bald ,ob ihr es glaubt oder nicht und die Chance das diese dann ein höheres Niveau hat als die meisten männlichen Kollegen ist nicht gerade gering.
Zitat von OneEightSeven
Ich wollte gerade ähnlich argumentieren, habe mir den Post dann aber verkniffen... Ehe man sich dann anhören kann, dass man wohl noch im Jahre 1950 lebt.
Ich weiß echt nicht, was mit manchen los ist, da ist Hopfen und Malz wohl verloren.
Aber trotzdem nochmal @ElPresidente: Frauenfußball ist Amateurfußball auf unterem Niveau. Bundesliga-Damenmannschaften verlieren zweistellig(!) gegen Bezirksliga-Herrenteams. Soviel zum Niveau. Warum schlägst du keinen Trainer aus der 3. Herren-Kreisklasse vor? Wäre das gleiche.
Ich kann diesen Blödsinn echt nicht mehr hören.
Wenn du zeigen willst, wie modern und emanzipiert du bist, dann schreib nen Brief an Alice Schwarzer und verbeuge dich vor ihr.
Hier gehts um Profifußball und du schlägst Leute vor, die in Testspielen von angesoffenen Dorffußballern abgeschossen werden.
Sieh den Fehler selbst oder rede dir weiter ein, dass alle anderen frauenfeindlich sind. Wenn du dir das selbst glaubst, dann okay.
Oder dein Vorschlag war Satire und ich habs nicht erkannt, dann Sorry.
Zitat von bergkampape
Zu Nadine Keßler ein kleines Beispiel. Ich habe verschiedene Kontakte zu Viktoria Köln (Arbeitskollegen und Ex-Trainer sind im Verein aktiv). Nachdem Viktoria Köln in der U17 letztes Jahr die Klasse in der Bundesliga halten konnte, hat der alte Trainer da Platz gemacht für Inka Grings (den Frauenfußballfans sicher ein Begriff). Die ist dieses Jahr allerdings im "höheren Jugendfußball" bei den Herren krachend gescheitert. Sie hat u.a. in der Rückrunde keinen Punkt geholt. Da soll halt neben der üblichen Respektdebatte auch der Unterschied im taktischen Niveau von Männer- und Frauenfußball eine Rolle spielen. Das heißt nicht, dass Nadine Keßler zwangsweise das gleiche Schicksal treffen würde oder sie keine Ahnung von Fußball hat, aber ich denke nicht, dass in absehbarer Zeit eine Frau einen Bundesligaverein der Herren trainieren wird. Unterbewusst spielt der Respekt da auch auf jeden Fall eine Rolle, Frauenfußball hat nicht einen Prozent das Standing in der Öffentlichkeit wie Männerfußball, auch wenn das gewisse Medien gerne so hätten. Das hat auch gar nichts mit Antifeminismus zu tun, sondern liegt einfach am gezeigten Niveau. Zum Anderen hat Frau Keßler bis jetzt doch noch keineswegs nachgewiesen, dass sie überhaupt einen Profifußballverein trainieren kann. Ich kenne viele Fußballfachmänner (und Frauen), aber ich denke, dass die wenigsten das Niveau haben, um einen Bundesligaverein zu trainieren.
Zu Nadine Keßler ein kleines Beispiel. Ich habe verschiedene Kontakte zu Viktoria Köln (Arbeitskollegen und Ex-Trainer sind im Verein aktiv). Nachdem Viktoria Köln in der U17 letztes Jahr die Klasse in der Bundesliga halten konnte, hat der alte Trainer da Platz gemacht für Inka Grings (den Frauenfußballfans sicher ein Begriff). Die ist dieses Jahr allerdings im "höheren Jugendfußball" bei den Herren krachend gescheitert. Sie hat u.a. in der Rückrunde keinen Punkt geholt. Da soll halt neben der üblichen Respektdebatte auch der Unterschied im taktischen Niveau von Männer- und Frauenfußball eine Rolle spielen. Das heißt nicht, dass Nadine Keßler zwangsweise das gleiche Schicksal treffen würde oder sie keine Ahnung von Fußball hat, aber ich denke nicht, dass in absehbarer Zeit eine Frau einen Bundesligaverein der Herren trainieren wird. Unterbewusst spielt der Respekt da auch auf jeden Fall eine Rolle, Frauenfußball hat nicht einen Prozent das Standing in der Öffentlichkeit wie Männerfußball, auch wenn das gewisse Medien gerne so hätten. Das hat auch gar nichts mit Antifeminismus zu tun, sondern liegt einfach am gezeigten Niveau. Zum Anderen hat Frau Keßler bis jetzt doch noch keineswegs nachgewiesen, dass sie überhaupt einen Profifußballverein trainieren kann. Ich kenne viele Fußballfachmänner (und Frauen), aber ich denke, dass die wenigsten das Niveau haben, um einen Bundesligaverein zu trainieren.
Ich wollte gerade ähnlich argumentieren, habe mir den Post dann aber verkniffen... Ehe man sich dann anhören kann, dass man wohl noch im Jahre 1950 lebt.
Ich weiß echt nicht, was mit manchen los ist, da ist Hopfen und Malz wohl verloren.
Aber trotzdem nochmal @ElPresidente: Frauenfußball ist Amateurfußball auf unterem Niveau. Bundesliga-Damenmannschaften verlieren zweistellig(!) gegen Bezirksliga-Herrenteams. Soviel zum Niveau. Warum schlägst du keinen Trainer aus der 3. Herren-Kreisklasse vor? Wäre das gleiche.
Ich kann diesen Blödsinn echt nicht mehr hören.
Wenn du zeigen willst, wie modern und emanzipiert du bist, dann schreib nen Brief an Alice Schwarzer und verbeuge dich vor ihr.
Hier gehts um Profifußball und du schlägst Leute vor, die in Testspielen von angesoffenen Dorffußballern abgeschossen werden.
Sieh den Fehler selbst oder rede dir weiter ein, dass alle anderen frauenfeindlich sind. Wenn du dir das selbst glaubst, dann okay.
Oder dein Vorschlag war Satire und ich habs nicht erkannt, dann Sorry.
Verdammt wieviel Bullshit und Fußballsachverstand auf einem haufen, solltest bei der Bild anfangen
"Damenmannschaften verlieren zweistellig(!) gegen Bezirksliga-Herrenteams. Soviel zum Niveau."
Das ist auch richtig so bei den körperlichen unterschieden sollte das eigentlich auch gegen Kreisklasseclubs so sein, nur was hat das mit Fussballsachverstand, taktischer Kompetenz und Menschenführung zu tun?? Oder brauch man das nicht mehr als Trainer ?
Ihr macht hier ein fass auf "eine Frau in der Männer Bundesliga wird es nie geben" weil "zu viele Machos im Fußball, Gesellschaft, keine Niveau, keine Taktik, etc" , das ist doch alles Mist und jede andere Sportart dieser Welt beweist das
selbst in der NfL gibt es eine Dame die defensiv coordinator ist und 2.10 m/130kg Schränke zusammenstaucht. Da sollten die Weicheier die sich Fußballschuhe anziehen auch kein Problem sein wenn die Frau Kompetenz und Ahnung hat. Und sollte es tatsächlich Spieler geben die aufgrund ihres kulturellen Backgrounds Probleme mit einer Trainerin haben dann sieht es in Zukunft wohl schlecht für diese Spieler aus
, zumindest in Europa, denn eine Frau in dieser Position wird kommen im Männerbereich, schon bald ,ob ihr es glaubt oder nicht und die Chance das diese dann ein höheres Niveau hat als die meisten männlichen Kollegen ist nicht gerade gering.Allein dein letzter Satz sagt alles über deine Motive.
Warum sollte eine Frau besser sein? Weil Frauen in allem besser sind?
Vielleicht sollte nicht ich bei der Bild anfangen, sondern du damit beginnen, dein Hirn von moderner Medienpropaganda zu befreien. Anders kann ich mir jedenfalls nicht erklären, wie man zu derartigen Schlussfolgerungen kommt. Da hat die Gehirnwäsche geklappt, meinen Glückwunsch.
Und nochmal zurück zum Thema Unterschiede zwischen Herren-/Frauenfußball: Ob es so ist, wie westschinken sagt, weiß ich nicht.
Aber allein der von dir selbst bestätigte Unterschied im körperlichen bzw athletischen Bereich macht es zu einem ganz anderen Sport. Diese Dinge sind so signifikant, dass sie alle anderen Bereiche wie Taktik oder Spielsystem maßgeblich beeinflussen. Das kann kein Trainer, der vorher Kreisliga- oder Damenteams trainiert hat, einfach mal so hinbekommen, da hier ganz andere Schwerpunkte gesetzt werden müssen. Völlig unabhängig vom Geschlecht des Trainers, ich spreche hier ausschließlich vom sportlichen Niveau.
Das ist nunmal Fakt. Was du von dir gibst ist billigster Populismus und nichts weiter.
Edit: Und zum Thema Manager(in): Das ist etwas grundlegend anderes, als eine Mannschaft auf dem Platz zu trainieren und gehört nicht in den gleichen Topf. Ein guter Manager muss nicht mal zwingend selbst Fußball gespielt haben, ein Trainer schon. Schlechter Vergleich.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von OneEightSeven am 22.05.2018 um 18:52 Uhr bearbeitet
24.05.2018 - 12:50 Uhr
Schon witzig, wie sich die Einordnung der Quellen scheinbar am aktuellen Thema zu entscheiden scheint.
Wenn es eine Sache ist, die man positiv findet, ist die Quelle gut. Ist es etwas nicht so tolles, ist die Quelle natürlich schlecht.
Fakt ist: Die Bild (also direkt Kernmarke Bild, nicht Sport-Bild) hat im Bereich Fußball einen ausgezeichneten Ruf, was die Qualität der Quellen und Informationen anbelangt.
Wenn es eine Sache ist, die man positiv findet, ist die Quelle gut. Ist es etwas nicht so tolles, ist die Quelle natürlich schlecht.
Fakt ist: Die Bild (also direkt Kernmarke Bild, nicht Sport-Bild) hat im Bereich Fußball einen ausgezeichneten Ruf, was die Qualität der Quellen und Informationen anbelangt.
13.02.2019 - 16:24 Uhr
Man muss sich da auch von persönlicher Sympathie oder Antipathie freimachen.
Wenn Schmadtke/Schäfer mit Labbadia eine reelle Zukunftsvision haben, dann wäre es sinnvoll, zu verlängern. Wenn nicht, dann natürlich nicht.
Dass Labbadia derzeit gute Arbeit macht, ist unstrittig. Entscheidend ist aber, dass man bei einer derart wichtigen, zukunftsträchtigen Entscheidung auch komplett davon überzeugt ist, dass es passt. Bisher hat man sowas in Wolfsburg immer verkackt, anders kann man es nicht sagen. Da war zuviel Blenderei und Bequemlichkeit im Spiel.
Die Frage ist also nicht, ob man mit Brunos derzeitiger Arbeit zufrieden ist, sondern ob man davon überzeugt ist, einen gemeinsamen Weg für eine erfolgreiche Zukunft zu finden. Da sollte man sich nicht von aktuellen Ergebnissen blenden lassen, sondern völlig ohne Emotionen entscheiden. Gleiches gilt für einen etwaigen Nachfolger. Name, Vita usw. sind da maximal sekundär. Es muss endlich mal passen.
Zu Rose: Ich bin nicht nicht sicher, was seine Qualität betrifft. Er ist Trainer bei RB Salzburg, die würde auch Frontzeck serienweise zum österreichischen Meister machen. Fußballerisch haben sie mich in der EL unter ihm mehr überzeugt als zuvor und sind dort ja auch überaus erfolgreich. Die CL-Quali haben sie aber erneut mehrfach gegen machbare Gegner verspielt.
Unmöglich zu sagen, wie Rose sich in der Bundesliga schlagen würde. Für mich eine Wundertüte.
Wenn Schmadtke/Schäfer mit Labbadia eine reelle Zukunftsvision haben, dann wäre es sinnvoll, zu verlängern. Wenn nicht, dann natürlich nicht.
Dass Labbadia derzeit gute Arbeit macht, ist unstrittig. Entscheidend ist aber, dass man bei einer derart wichtigen, zukunftsträchtigen Entscheidung auch komplett davon überzeugt ist, dass es passt. Bisher hat man sowas in Wolfsburg immer verkackt, anders kann man es nicht sagen. Da war zuviel Blenderei und Bequemlichkeit im Spiel.
Die Frage ist also nicht, ob man mit Brunos derzeitiger Arbeit zufrieden ist, sondern ob man davon überzeugt ist, einen gemeinsamen Weg für eine erfolgreiche Zukunft zu finden. Da sollte man sich nicht von aktuellen Ergebnissen blenden lassen, sondern völlig ohne Emotionen entscheiden. Gleiches gilt für einen etwaigen Nachfolger. Name, Vita usw. sind da maximal sekundär. Es muss endlich mal passen.
Zu Rose: Ich bin nicht nicht sicher, was seine Qualität betrifft. Er ist Trainer bei RB Salzburg, die würde auch Frontzeck serienweise zum österreichischen Meister machen. Fußballerisch haben sie mich in der EL unter ihm mehr überzeugt als zuvor und sind dort ja auch überaus erfolgreich. Die CL-Quali haben sie aber erneut mehrfach gegen machbare Gegner verspielt.
Unmöglich zu sagen, wie Rose sich in der Bundesliga schlagen würde. Für mich eine Wundertüte.
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.



