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Westfalenstadion

12.07.2008 - 18:21 Uhr
Westfalenstadion |#1321
08.09.2013 - 22:01 Uhr
Also anderen Leuten Gefühle vorzuschreiben ist sicherlich falsch. Letztendlich ist das Fandasein und die Leidenschaft für einen Verein ja ein Gefühl.

Wo ich aber Marc recht gebe: Es gibt aktivere und inaktivere Fans. Welche die sehr viel Geld und Zeit investieren, um bei möglichst jedem Spiel dabei zu sein und andere, die jeden zweiten Samstag die Zusammenfassung in der Sportschau schauen. Und da kann man dann sehr wohl differenzieren. Und ohne jetzt dem inaktiven das Fandasein absprechen zu wollen, da müssen die Fanarten andere behandelt werden. Und das wird ja auch vom Verein auch zumindest teilweise so gehandhabt, nämlich, dass die Aktiven bevorzugt werden bei der Kartenvergabe, bzw zahlende Mitglieder größere Kontingente bekommen bzw für Topspiele besser Karten bekommen etc oder auch sonstige Sonderrechte zugesprochen bekommen, die andere nicht haben (man denke zb an die Sonderrechte, die Gruppen wie TU innehaben etc).
Westfalenstadion |#1322
08.09.2013 - 22:07 Uhr
es ist aber in der tat komisch, dass jemand, dem der verein wirklich wichtig ist, in 20 jahren nie das bedürfnis hatte ins Stadion zu gehen.

ob man aber lieber auf der ost sitzt und auf der süd steht ist jedem selbst überlassen und sagt nichts darüber aus, wer mehr fan ist.

aber es ist in der tat auch definitionssache was ein fan ist. für manche leute bedeutet fan sein, einen verein ganz cool zu finden, oder einen spieler des vereins. für andere ist es unvorstellbar sich fan zu nennen, wenn man nicht zumindest VERSUCHT JEDES spiel ( im Stadion/ fernsehen/ Radio) live zu sehen/ hören..
es gibt auch manche die sagen, sie waren mal gladbachfan, dann dortmundfan, dann schalkefan, dann wieder dortmundfan. alles möglich. aber auch ich würde den berliner nicht unbedingt als fan bezeichen.
Er hat jedoch jedes recht, trotzdem mal unser Stadion sehen zu wollen und ist herzlich willkommen.
Westfalenstadion |#1323
08.09.2013 - 22:07 Uhr
Zitat von KickIt:
Zitat von marc_bvb:
Zitat von BVBFAN87:
Zitat von DerMedicus:
Zitat von marc_bvb:
Zitat von BVBFAN21:
Ich weiß nicht ob ich hier richtig bin aber ich würde gerne mal wissen, wie man am besten an Karten kommt. Ich bin Berliner und würde gerne endlich zum ersten mal ins Westfalenstadion gehen und dort die Stimmung aufsausgen, ich bin seit fats 20 jahren Fan und würde gerne mal ein Spiel Live sehen. Bislang war ich immer nur beim Spiel wenn sie in Berlin gespielt haben.



Gibt es hier EBrliner die öfters mal anch Dortmund fahren? Wie teuer wäre das alles in etwa? :)


1. Falscher Thread
2. Was Karten kosten sieht man auf der Homepage, wie man da rankommt, ebenfalls. Preise für die Reise gibt es auf bahn.de
3. Bei allem Respekt, ein Fan hätte es in 20 Jahren sicher mal ins Stadion schaffen können.


Mit dem falschen Bein heute aufgestanden?!

Ich finde deine Aussage bei Punkt 3 ziemlich daneben. Wer gibt dir das Recht, zu urteilen, wer sich Fan nennen darf und wer nicht? Denn das steckt in deiner Aussage drin, dass du ihn nicht als Fan ansiehst, weil er es seit 20 Jahren noch nicht ins Westfalenstadion geschafft hat.

Sorry, da kann ich nur mit dem Kopf schütteln...echt schade sowas hier lesen zu müssen.


Mach dir nichts draus. Einige denken hier halt in einer zweiklassen Gesellschaft von Fans. Und wer nicht ihn ihr eigenes Schema passt ist halt kein richtiger Fan. So erbärmlich diese Denkweise auch ist :rolleyes


Das hat nichts mit erbärmlich zu tun. Es gibt mehrere Klassen von Fans. Und jemand der es 20 Jahre lang nicht zu einem Heimspiel schafft, ist sicher nicht mehr als ein Sympathisant.


Ich bin seit 95 BVB Fan, war aber 2010/2011 das erste mal im Stadion und trotzdem bin ich min. genau so Fan wie du. ;) Und jetzt halt dich fest, ich habe sogar Karten in Block Droelf ausgeschlagen und mich freiwillig auf die Ost gesetzt. :o


Freut mich wirklich für Dich. Ost ist da wohl auch deutlich passender, Eventfans gibt es mittlerweile nämlich leider auch auf der Süd immer häufiger. Keine Lieder zu können, ist für die Stimmung sicher nicht förderlich.

Fan kommt von fanatisch. Dass sich Sportschau Ultras hier mit Leuten, die kein Spiel verpassen auf eine Stufe stellen wollen, empfinde ich als anmaßend. Ich zumindest würde mich mit denen nicht auf eine Stufe stellen.

Verstehe nicht, was man sich in seiner Ehre gekränkt fühlt, wenn man als Sympathisant betitelt wird. Kann man sich dann nicht mehr in dem Ruhm suhlen, einer der besten Fans der Welt zu sein, wenn das doch ganz andere durch ihre Reisefreude erarbeitet haben?

•     •     •

02.12.2010 - Der Tag an dem die Seele des Fußballs verkauft wurde!

WM in Katar? Lächerlich! Lobbyismus im Quadrat!

Mille=Tausend NICHT Millionen
Westfalenstadion |#1324
08.09.2013 - 22:15 Uhr
Zitat von marc_bvb:

Verstehe nicht, was man sich in seiner Ehre gekränkt fühlt, wenn man als Sympathisant betitelt wird. Kann man sich dann nicht mehr in dem Ruhm suhlen, einer der besten Fans der Welt zu sein, wenn das doch ganz andere durch ihre Reisefreude erarbeitet haben?

Wie kommst du darauf, dass das überhaupt alle interessieren müsste? Das Fansein bezieht sich doch in erster Linie auf die Mannschaft und nicht auf die anderen Fans. Sonst wäre man ja nicht Fan vom BVB sondern von der Süd, Unity oder wem auch immer.
Westfalenstadion |#1325
08.09.2013 - 22:20 Uhr
Zitat von Nook13:
Zitat von marc_bvb:

Verstehe nicht, was man sich in seiner Ehre gekränkt fühlt, wenn man als Sympathisant betitelt wird. Kann man sich dann nicht mehr in dem Ruhm suhlen, einer der besten Fans der Welt zu sein, wenn das doch ganz andere durch ihre Reisefreude erarbeitet haben?

Wie kommst du darauf, dass das überhaupt alle interessieren müsste? Das Fansein bezieht sich doch in erster Linie auf die Mannschaft und nicht auf die anderen Fans. Sonst wäre man ja nicht Fan vom BVB sondern von der Süd, Unity oder wem auch immer.


Falsch. Das Fandasein bezieht sich auf den Verein. Die Mannschaft ist nur ein Teil des Vereins. Ein sehr wichtiger natürlich, das stimmt. Aber andere Facetten gehören genauso zum Verein wie die Mannschaft, sei es das Trainerteam, der Sportdirektor, die Amateure und die Jugendmannschaften oder eben auch das Stadion (inkl Süd) und die Fans, die dieses Stadion mit Leben füllen.
Westfalenstadion |#1326
08.09.2013 - 22:23 Uhr
Zitat von LaPantera09:
Zitat von Nook13:
Zitat von marc_bvb:

Verstehe nicht, was man sich in seiner Ehre gekränkt fühlt, wenn man als Sympathisant betitelt wird. Kann man sich dann nicht mehr in dem Ruhm suhlen, einer der besten Fans der Welt zu sein, wenn das doch ganz andere durch ihre Reisefreude erarbeitet haben?

Wie kommst du darauf, dass das überhaupt alle interessieren müsste? Das Fansein bezieht sich doch in erster Linie auf die Mannschaft und nicht auf die anderen Fans. Sonst wäre man ja nicht Fan vom BVB sondern von der Süd, Unity oder wem auch immer.


Falsch. Das Fandasein bezieht sich auf den Verein. Die Mannschaft ist nur ein Teil des Vereins. Ein sehr wichtiger natürlich, das stimmt. Aber andere Facetten gehören genauso zum Verein wie die Mannschaft, sei es das Trainerteam, der Sportdirektor, die Amateure und die Jugendmannschaften oder eben auch das Stadion (inkl Süd) und die Fans, die dieses Stadion mit Leben füllen.

Drücken wir es anders aus: Ich wäre auch BVB-Anhänger, wenn die Fanszene ähnlich "gut" wie in Hoffenheim wäre. ;)
Natürlich gehört Fankultur absolut dazu, aber die Aussage oben impliziert, dass man sich auch BVB-Fan nennt, weil man sich damit vermeintlich von anderen abzuheben versucht und das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.
Westfalenstadion |#1327
08.09.2013 - 22:30 Uhr
Zitat von Nook13:
Zitat von LaPantera09:
Zitat von Nook13:
Zitat von marc_bvb:

Verstehe nicht, was man sich in seiner Ehre gekränkt fühlt, wenn man als Sympathisant betitelt wird. Kann man sich dann nicht mehr in dem Ruhm suhlen, einer der besten Fans der Welt zu sein, wenn das doch ganz andere durch ihre Reisefreude erarbeitet haben?

Wie kommst du darauf, dass das überhaupt alle interessieren müsste? Das Fansein bezieht sich doch in erster Linie auf die Mannschaft und nicht auf die anderen Fans. Sonst wäre man ja nicht Fan vom BVB sondern von der Süd, Unity oder wem auch immer.


Falsch. Das Fandasein bezieht sich auf den Verein. Die Mannschaft ist nur ein Teil des Vereins. Ein sehr wichtiger natürlich, das stimmt. Aber andere Facetten gehören genauso zum Verein wie die Mannschaft, sei es das Trainerteam, der Sportdirektor, die Amateure und die Jugendmannschaften oder eben auch das Stadion (inkl Süd) und die Fans, die dieses Stadion mit Leben füllen.

Drücken wir es anders aus: Ich wäre auch BVB-Anhänger, wenn die Fanszene ähnlich "gut" wie in Hoffenheim wäre. ;)
Natürlich gehört Fankultur absolut dazu, aber die Aussage oben impliziert, dass man sich auch BVB-Fan nennt, weil man sich damit vermeintlich von anderen abzuheben versucht und das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.


Das mag bei dir so sein, aber was meinst du wie viele Leute wegen der Süd und der Stimmung im Westfalenstadion erst so richtig zu Verein gekommen sind? Oder der Tatsache, dass an Spieltagen die ganze Stadt schwarzgelb ist und halb Dortmund zum Stadion tingelt. Die Tatsache, dass auch damals in grottigen Zeiten 80.000 ins Stadion gekommen sind. Die Tatsache, dass der BVB absolut Kult ist im Ruhrgebiet. Dass man überall auf der Welt von Dortmund und der Süd schwärmt und den höchsten Zuschauerschnitt in Europa hat...

Glaub mir...wenn diese Dinge nicht wären, würdest du heute die Mannschaft, so wie sie heute da spielt, nicht in Dortmund sehen. Wenn wir eine Fankultur wie in Hoffenheim hätten, dann gäbe es den BVB in der Form wie er heute dasteht nicht. Denk mal drüber nach.

Wenn man ne Umfrage machen würde, wie die Fans Fan geworden sind, wird dir vermutlich die Hälfte sagen, dass sie von irgendwem (Papa zb) in den Tempel mitgenommen wurden, und es so geil fanden, dass sie immer wieder gekommen sind.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von LaPantera09 am 08.09.2013 um 22:34 Uhr bearbeitet
Westfalenstadion |#1328
08.09.2013 - 22:41 Uhr
Zitat von LaPantera09:
Zitat von Nook13:
Zitat von LaPantera09:
Zitat von Nook13:
Zitat von marc_bvb:

Verstehe nicht, was man sich in seiner Ehre gekränkt fühlt, wenn man als Sympathisant betitelt wird. Kann man sich dann nicht mehr in dem Ruhm suhlen, einer der besten Fans der Welt zu sein, wenn das doch ganz andere durch ihre Reisefreude erarbeitet haben?

Wie kommst du darauf, dass das überhaupt alle interessieren müsste? Das Fansein bezieht sich doch in erster Linie auf die Mannschaft und nicht auf die anderen Fans. Sonst wäre man ja nicht Fan vom BVB sondern von der Süd, Unity oder wem auch immer.


Falsch. Das Fandasein bezieht sich auf den Verein. Die Mannschaft ist nur ein Teil des Vereins. Ein sehr wichtiger natürlich, das stimmt. Aber andere Facetten gehören genauso zum Verein wie die Mannschaft, sei es das Trainerteam, der Sportdirektor, die Amateure und die Jugendmannschaften oder eben auch das Stadion (inkl Süd) und die Fans, die dieses Stadion mit Leben füllen.

Drücken wir es anders aus: Ich wäre auch BVB-Anhänger, wenn die Fanszene ähnlich "gut" wie in Hoffenheim wäre. ;)
Natürlich gehört Fankultur absolut dazu, aber die Aussage oben impliziert, dass man sich auch BVB-Fan nennt, weil man sich damit vermeintlich von anderen abzuheben versucht und das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.


Das mag bei dir so sein, aber was meinst du wie viele Leute wegen der Süd und der Stimmung im Westfalenstadion erst so richtig zu Verein gekommen sind? Oder der Tatsache, dass an Spieltagen die ganze Stadt schwarzgelb ist und halb Dortmund zum Stadion tingelt. Die Tatsache, dass auch damals in grottigen Zeiten 80.000 ins Stadion gekommen sind. Die Tatsache, dass der BVB absolut Kult ist im Ruhrgebiet. Dass man überall auf der Welt von Dortmund und der Süd schwärmt und den höchsten Zuschauerschnitt in Europa hat...

Glaub mir...wenn diese Dinge nicht wären, würdest du heute die Mannschaft, so wie sie heute da spielt, nicht in Dortmund sehen. Wenn wir eine Fankultur wie in Hoffenheim hätten, dann gäbe es den BVB in der Form wie er heute dasteht nicht. Denk mal drüber nach.

Die Synergieeffekte stehen auf einem ganz anderen Blatt und waren diesbezüglich nicht gemeint. Es ging mir nur um die implizierte Aussage, dass man, wenn man sich selbst als BVB-Fan bezeichnet vermeintlich gegenüber anderen etwas besseres zu sein scheint, weil man ja vermeintlich zu den Besten Fans der Welt gehöre. Dieses Empfinden kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, wenn ich z.B. mit den vielen Bremern, HSVlern und Bayernfans in meinem Freundeskreis spreche. Das was du sagst wird natürlich automatisch mit dem BVB in Verbindung gebracht, färbt aber damit nicht gleich auf sämtliche Leute ab, die sich als Fan bezeichnen. Klar geht es am Ende nur um Definitionen (Fan und Sympathisant sind nebenbei durchaus synonym zu gebrauchen), aber die Grundaussage fand ich schlicht nicht tragbar.

Edit: Um es klar zu machen, sehe ich nicht, warum man einen "auf dicke Hose" machen sollte/könnte, indem man sagt, man sein BVB-Fan. Wäre die Fankultur "so wie in Hoffenheim" und damit wenig beneidenswert, würde man doch trotzdem sagen "ich bin BVB-Fan" auch wenn dann wohl keinem anderen mehr in den Sinn käme, das irgendwie toll zu finden. Nur um das Beispiel von oben zu konkretisieren.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Nook13 am 08.09.2013 um 22:52 Uhr bearbeitet
Westfalenstadion |#1329
08.09.2013 - 22:51 Uhr
Zitat von Nook13:
Zitat von LaPantera09:
Zitat von Nook13:
Zitat von LaPantera09:
Zitat von Nook13:
Zitat von marc_bvb:

Verstehe nicht, was man sich in seiner Ehre gekränkt fühlt, wenn man als Sympathisant betitelt wird. Kann man sich dann nicht mehr in dem Ruhm suhlen, einer der besten Fans der Welt zu sein, wenn das doch ganz andere durch ihre Reisefreude erarbeitet haben?

Wie kommst du darauf, dass das überhaupt alle interessieren müsste? Das Fansein bezieht sich doch in erster Linie auf die Mannschaft und nicht auf die anderen Fans. Sonst wäre man ja nicht Fan vom BVB sondern von der Süd, Unity oder wem auch immer.


Falsch. Das Fandasein bezieht sich auf den Verein. Die Mannschaft ist nur ein Teil des Vereins. Ein sehr wichtiger natürlich, das stimmt. Aber andere Facetten gehören genauso zum Verein wie die Mannschaft, sei es das Trainerteam, der Sportdirektor, die Amateure und die Jugendmannschaften oder eben auch das Stadion (inkl Süd) und die Fans, die dieses Stadion mit Leben füllen.

Drücken wir es anders aus: Ich wäre auch BVB-Anhänger, wenn die Fanszene ähnlich "gut" wie in Hoffenheim wäre. ;)
Natürlich gehört Fankultur absolut dazu, aber die Aussage oben impliziert, dass man sich auch BVB-Fan nennt, weil man sich damit vermeintlich von anderen abzuheben versucht und das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.


Das mag bei dir so sein, aber was meinst du wie viele Leute wegen der Süd und der Stimmung im Westfalenstadion erst so richtig zu Verein gekommen sind? Oder der Tatsache, dass an Spieltagen die ganze Stadt schwarzgelb ist und halb Dortmund zum Stadion tingelt. Die Tatsache, dass auch damals in grottigen Zeiten 80.000 ins Stadion gekommen sind. Die Tatsache, dass der BVB absolut Kult ist im Ruhrgebiet. Dass man überall auf der Welt von Dortmund und der Süd schwärmt und den höchsten Zuschauerschnitt in Europa hat...

Glaub mir...wenn diese Dinge nicht wären, würdest du heute die Mannschaft, so wie sie heute da spielt, nicht in Dortmund sehen. Wenn wir eine Fankultur wie in Hoffenheim hätten, dann gäbe es den BVB in der Form wie er heute dasteht nicht. Denk mal drüber nach.

Die Synergieeffekte stehen auf einem ganz anderen Blatt und waren diesbezüglich nicht gemeint. Es ging mir nur um die implizierte Aussage, dass man, wenn man sich selbst als BVB-Fan bezeichnet vermeintlich gegenüber anderen etwas besseres zu sein scheint, weil man ja vermeintlich zu den Besten Fans der Welt gehöre. So dieses empfinden kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, wenn ich z.B. mit den vielen Bremern, HSVlern und Bayernfans in meinem Freundeskreis spreche. Das was du sagst wird natürlich automatisch mit dem BVB in Verbindung gebracht, färbt aber damit nicht gleich auf sämtliche Leute ab, die sich als Fan bezeichnen. Klar geht es am Ende nur um Definitionen (Fan und Sympathisant sind nebenbei durchaus synonym zu gebrauchen), aber die Grundaussage fand ich schlicht nicht tragbar.


Nein Sympathisant und Fan ist absolut nicht das gleiche...

Ich zum Beispiel bin Sympathisant von Preußen Münster. Ich wohne hier und deswegen freue ich mich, wenn die gewinnen und wenn einer meinen Preußenfan Freunde mich fragt ob ich ins Stadion mitmöchte und ich grad nicht mit dem BVB unterwegs, gehe ich da auch mal mit. Das wars dann aber auch.
Näher beschäftige ich mich nicht damit. Bin ja schließlich Fan/Supporter des schwarzgelben Ballspielvereines aus Dortmund. Da investier ich auch jede Menge Geld und Zeit.

Man kann mit mehreren Verein sympathisieren, aber FAN kann man nur von einem einzigen Verein sein. Davon bin ich fest überzeugt. Man nicht zB gleichermaßen Fan von Leverkusen und Dortmund sein. Geht nicht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von LaPantera09 am 08.09.2013 um 22:51 Uhr bearbeitet
Westfalenstadion |#1330
08.09.2013 - 22:57 Uhr
Zitat von LaPantera09:
Zitat von Nook13:
Zitat von LaPantera09:
Zitat von Nook13:
Zitat von LaPantera09:
Zitat von Nook13:
Zitat von marc_bvb:

Verstehe nicht, was man sich in seiner Ehre gekränkt fühlt, wenn man als Sympathisant betitelt wird. Kann man sich dann nicht mehr in dem Ruhm suhlen, einer der besten Fans der Welt zu sein, wenn das doch ganz andere durch ihre Reisefreude erarbeitet haben?

Wie kommst du darauf, dass das überhaupt alle interessieren müsste? Das Fansein bezieht sich doch in erster Linie auf die Mannschaft und nicht auf die anderen Fans. Sonst wäre man ja nicht Fan vom BVB sondern von der Süd, Unity oder wem auch immer.


Falsch. Das Fandasein bezieht sich auf den Verein. Die Mannschaft ist nur ein Teil des Vereins. Ein sehr wichtiger natürlich, das stimmt. Aber andere Facetten gehören genauso zum Verein wie die Mannschaft, sei es das Trainerteam, der Sportdirektor, die Amateure und die Jugendmannschaften oder eben auch das Stadion (inkl Süd) und die Fans, die dieses Stadion mit Leben füllen.

Drücken wir es anders aus: Ich wäre auch BVB-Anhänger, wenn die Fanszene ähnlich "gut" wie in Hoffenheim wäre. ;)
Natürlich gehört Fankultur absolut dazu, aber die Aussage oben impliziert, dass man sich auch BVB-Fan nennt, weil man sich damit vermeintlich von anderen abzuheben versucht und das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.


Das mag bei dir so sein, aber was meinst du wie viele Leute wegen der Süd und der Stimmung im Westfalenstadion erst so richtig zu Verein gekommen sind? Oder der Tatsache, dass an Spieltagen die ganze Stadt schwarzgelb ist und halb Dortmund zum Stadion tingelt. Die Tatsache, dass auch damals in grottigen Zeiten 80.000 ins Stadion gekommen sind. Die Tatsache, dass der BVB absolut Kult ist im Ruhrgebiet. Dass man überall auf der Welt von Dortmund und der Süd schwärmt und den höchsten Zuschauerschnitt in Europa hat...

Glaub mir...wenn diese Dinge nicht wären, würdest du heute die Mannschaft, so wie sie heute da spielt, nicht in Dortmund sehen. Wenn wir eine Fankultur wie in Hoffenheim hätten, dann gäbe es den BVB in der Form wie er heute dasteht nicht. Denk mal drüber nach.

Die Synergieeffekte stehen auf einem ganz anderen Blatt und waren diesbezüglich nicht gemeint. Es ging mir nur um die implizierte Aussage, dass man, wenn man sich selbst als BVB-Fan bezeichnet vermeintlich gegenüber anderen etwas besseres zu sein scheint, weil man ja vermeintlich zu den Besten Fans der Welt gehöre. So dieses empfinden kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, wenn ich z.B. mit den vielen Bremern, HSVlern und Bayernfans in meinem Freundeskreis spreche. Das was du sagst wird natürlich automatisch mit dem BVB in Verbindung gebracht, färbt aber damit nicht gleich auf sämtliche Leute ab, die sich als Fan bezeichnen. Klar geht es am Ende nur um Definitionen (Fan und Sympathisant sind nebenbei durchaus synonym zu gebrauchen), aber die Grundaussage fand ich schlicht nicht tragbar.


Nein Sympathisant und Fan ist absolut nicht das gleiche...

Ich zum Beispiel bin Sympathisant von Preußen Münster. Ich wohne hier und deswegen freue ich mich, wenn die gewinnen und wenn einer meinen Preußenfan Freunde mich fragt ob ich ins Stadion mitmöchte und ich grad nicht mit dem BVB unterwegs, gehe ich da auch mal mit. Das wars dann aber auch.
Näher beschäftige ich mich nicht damit. Bin ja schließlich Fan/Supporter des schwarzgelben Ballspielvereines aus Dortmund. Da investier ich auch jede Menge Geld und Zeit.

Man kann mit mehreren Verein sympathisieren, aber FAN kann man nur von einem einzigen Verein sein. Davon bin ich fest überzeugt. Man nicht zB gleichermaßen Fan von Leverkusen und Dortmund sein. Geht nicht.

Und was ist, wenn man nur einen Verein hat? Oben wurde doch explizit davon gesprochen, dass Leute, die nie ins Stadion gehen eben keine Fans sind? Haben wir dann eine Definitionslücke? :P

Gefühlt sehe ich das ganz ähnlich, Sympathien können wechseln, Fantum nicht. Aber eben genau daran hängt es am Ende und mitnichten an sonstigen Einsätzen. Dafür gibt es dann doch weiter reichende Begriff wie "Ultra", "Viel- Allesfahrer" oder was auch immer. Fan ist für mich als Begriff die absolute Basis, die man praktisch niemandem absprechen kann, der lange zum Verein steht.
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