Karlsruher SC Karlsruher SC
deadline-day banner

Brigande - News - Medienthread

14.02.2011 - 07:34 Uhr
Brigande - News - Medienthread |#31
01.03.2011 - 08:08 Uhr
BNN - Zusammenfassung


Das Pfeifen im Wildpark
Präsident beschwört Einheit im „Überlebenskampf“


Als Staffeldt endlich von der Doping-Probe in die Kabine kam, hatten seine Kollegen den Ort des Schreckens schon verlassen. Alles war still, Staffeldt war allein mit sich und dem nächsten Tiefschlag für den Ksc. Ruhig war es auch zuvor gewesen. "keiner hat etwas gesprochen, alle waren schwer deprimiert", berichtet Wellenreuther.1:4 gegen den Vorletzen, 1:4 gegen einen Mitkonkurrenten im Abstiegskampf - in der offenbar offenen Schmerz-Skala erreicht diese Pleite einen Spitzenwert.
"Das dauert wieder seine Tage, bis man verdaut hat", ahnt Staffeldt. Wieder einmal ließ der Ksc einem hoffnungsvollen Auftritt einen niederschmetternden folgen und stattete nebenbei den Kontahenten mit neuem Selbstbewusstsein aus und steckt tiefer den je im Schlamasel.
„Die Lage hat sich zugespitzt, es werden ja immer weniger Spiele“, rechnet Staffeldt vor.
Zu allem Überfluss legte die Niederlage auch die Nerven von Rapolder derart blank, dass ihm noch ein Nachspiel drohen könnte.Der gestreckte Mittelfinger, den er während des Spiels einem schimpfenden Tribünengast zeigte, beschäftigt die Clubführung.
Zitat
„Wir werden den Sachverhalt aufklären und das Gespräch mit dem Trainer suchen“, kündigt Wellenreuther an. Er selber habe die Situation nicht gesehen, Rapolder sprach von einer „unbewussten Geste“. Sollte das Präsidium einen anderen Eindruck gewinnen, „wird dies eine Reaktion nach sich ziehen“, erklärt der Clubchef. Welcher Art, das ließ er gestern offen.
Kein Frage, es war wahrhaft „ein rabenschwarzer Sonntag“ (Rapolder) – die Mannschaft erwischte einen solchen, ihr Trainer ebenso. Dass Christian Timm nach – von kurzen Unterbrechungen abgesehen – eineinhalbjähriger Verletzungspause in die Startelf rückte, löste Kopfschütteln aus, die drei Wechsel zur Pause noch größeres. „Wir lagen 0:2 zurück. Der Dreifachwechsel sollte ein Signal sein“, hatte Rapolder erklärt. Er pokerte und verlor hoch, weil der eingewechselte Serhat Akin wenig später mit einer Schulterverletzung wieder vom Platz musste. Er fällt wochenlang aus, Innenverteidiger Martin Hudec mit einem leichten Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel zumindest für die Partie in Bochum. Ob der zuletzt verletzt pausierende Abwehrkollege Sebastian Langkamp rechtzeitig fit wird, scheint fraglich. Er könne frühestens Mitte der Woche ins Mannschaftstraining einsteigen, so Teamarzt Marcus Schweizer.

Wellenreuther bemüht derweil die so mühsam im Trainingslager aufgebaute Geschlossenheit, die schon wieder in sich zusammenzufallen droht. "Das ist ein gemeinsamer Überlebenskampf, in dem wir eine Einheit bilden müssen", beschwört er. "Wir müssen zusammenstehen und die Fans wieder auf unsere Seite ziehen", fügt Staffeldt an.
Es klingt wie das einsame Pfeifen im Wildpark.

Quelle: http://www.bnn.de/

•     •     •

Wenn man tot ist, ist das für einen selbst nicht schlimm weil man ja tot ist.
Genauso ist es übrigens, wenn man doof ist.

unbekannt

Dieser Beitrag wurde zuletzt von happy1312 am 01.03.2011 um 08:09 Uhr bearbeitet
Brigande - News - Medienthread |#32
01.03.2011 - 08:32 Uhr
Dreisigacker!

Zitat
An der Seitenlinie

Abstiegskampf

Kein Gespür für

Versagensängste

Der 27. Februar 2011 war ein schwarzer Tag in der Geschichte des KSC. Mannschaft, Trainer und Publikum - niemand konnte hinterher für sich behaupten, den Anforderungen des Existenzkampfes in der 2. Liga gerecht geworden sein.

Es griffe zu kurz, der Mannschaft eine bewusste Leistungsverweigerung zu unterstellen, da dies nicht ihrem Charakter entsprechen würde. Zudem zeigt die Mannschaft keine ungewöhnlichen Auffälligkeiten von Zerrüttung, sodass man die Gründe für das umgreifende Versagen eher im mentalen Bereich verorten sollte. Es ist dramatisch, dass zur Zeit Kleinigkeiten genügen, um die Mannschaft völlig aus der Bahn zu werfen. Kurz gesagt - das Team ist völlig fertig. Auch das Publikum kann mit der Situation nicht umgehen. Es beginnt immer früher damit, seinen Unmut über die Leistung der Mannschaft kund zu tun und verunsichert damit deren instabile Gemütsverfassung nur noch mehr.

In den Trikots stecken junge Menschen, die vielleicht über alters- und ausbildungsunübliche Gehälter verfügen dürften, von denen allerdings nicht automatisch erwartet werden darf, wie Maschinen zu funktionieren. So gern man dies auch hätte. Und daher ist augenscheinlich, dass die Zuschauer mit der Entwicklung ebenfalls längst überfordert sind und jedes Gespür vermissen lassen. Am besten wäre vielleicht, wenn zum nächsten Heimspiel nur noch jene 5000 kämen, denen der KSC wichtiger ist, als die persönliche Frustbewältigung.

Unbeherrscht

Trainer zeigt Fans

den Mittelfinger

Mit dieser Frustbewältigung hatte an jenem unseligen Nachmittag auch Trainer Uwe Rapolder zu kämpfen - und verlor. Und zwar mehr als nur die Beherrschung, in dem er dem Publikum den ausgestreckten Mittelfinger darbot.

Es wäre gut gewesen, wenn er immerhin eine Stunde nach Spielende auf der Pressekonferenz die Souveränität besessen hätte, sich seinen Entgleisungen zu stellen. Natürlich hat er recht, wenn er von der Unmöglichkeit spricht, sich im gestandenen Alter von 52 Jahren noch als "Dreckspatz" beschimpfen lassen zu müssen. Aber dennoch sollte er über solche Dinge "drüberstehen" können. Was hat man sich denn früher als Karlsruher nicht alles auf dem Waldhof anhören müssen! Rapolder, der bekanntlich selbst ein Freund direktester Ansprachen ist, sollte noch einmal in sich gehen und bei nächster Gelegenheit verdeutlichen, dass er einen Fehler gemacht hat. Er dürfte hierbei sicher auf mehr Verständnis hoffen als für seine Personalentscheidungen.

Ob Pressevertreter oder Zuschauer - selten hat man mehr entgleisende Gesichtszüge erblicken können, als an jenem schwarzen Sonntag. Für so manchen Betrachter jedenfalls kann die Hoffnung nicht mehr sterben. Sie ist weg. Matthias Dreisigacker


Quelle: http://www.rheinpfalz.de/

•     •     •

Wenn man tot ist, ist das für einen selbst nicht schlimm weil man ja tot ist.
Genauso ist es übrigens, wenn man doof ist.

unbekannt
Brigande - News - Medienthread |#33
01.03.2011 - 13:59 Uhr
Sonder-PK:

http://www.boulevard-baden.de/lokalsport/fussball/zweite-bundesliga/2011/03/01/ksc-beraumt-sonderpressekonferenz-an-328633
Brigande - News - Medienthread |#34
01.03.2011 - 18:21 Uhr
Wurde die PK schon gepostet?
http://www.boulevard-baden.de/videos-und-webcams/
Brigande - News - Medienthread |#35
02.03.2011 - 08:06 Uhr
BNN - Zusammenfassung

Abschied nach hundert Tagen
Ein gestreckter Mittelfinger zu viel: Der KSC stellt Cheftrainer Rapolder frei / Scharinger ein Kandidat

Bei einem Gespräch gestern Vormittag mit den BNN fehlten Friedhelm Funkel nur zwei Buchstaben: ein "t" und ein "e". "Der Ksc hat mit Rapolder einen Trainer, der weiß, worauf es ankommt", sagte Funkel zu den Chancen des Ksc im Abstiegskampf. Er ahnte da noch nicht das es der letzte Arbeitstag beim Ksc für seinen Kollegen war.
Ein gestreckter Mittelfinger während dem Spiel gegen Ingolstadt hat dem Trainer den Job gekostet. Wellenreuther begründete bei der PK die Entscheidung zwar wortreich mit "der Gesamtsituation" und einer "Gesamtheit der Dinge". Die "nicht akzeptable" Geste Rapolders war wohl aber der Hauptgrund die "Reißleine" zu ziehen, zumindest aber war der Ausraster der große Tropfen der das Fass zum Überlaufen brachte. Die Stimmung sei durch diesen Vorfall deart hochgekocht, das Rapolder durch den Druck in eine "Verteidigungsposition" gedrängt worden sei, "die für den Verein schädlich geworden wäre" und sich somit nicht mehr richtig auf die Arbeit mit der Mannschafte hätte konzentrieren können, um den maximalen Erfolg erreiche: Den Klassenverbleib.
Zitat

„Ich hätte gekämpft“, stellte Rapolder gegenüber den BNN fest, betonte aber: „Ich bin zum KSC gekommen, um dem Verein zu helfen. Und wenn jetzt die Trennung dem KSC hilft, ist das auch gut.“ Er trage die Entscheidung mit, „aber ich habe mir nichts zuschulden kommen lassen“, sagte der gerade freigestellte Fußballlehrer, ergänzt jedoch mit Blick auf die „Stinkefinger-Affäre“: „Ich habe mich hinreißen lassen. Es war in dem Moment ein Reflex, keine bewusste Geste.“ Der Coach hatte den Arm gestreckt, als „Rapolder raus“-Rufe von der Haupttribüne kamen. „Wir haben in Frankfurt mit fünf jungen Spielern gewonnen. Und trotzdem hast Du im Heimspiel schon nach wenigen Minuten gespürt, dass die Unterstützung nicht kommt“, klagt Rapolder. „Es ist schwer, in diesem Umfeld der Mannschaft und gerade jungen Spielern Selbstvertrauen zu verleihen.“ In ein ähnliches Horn stieß gestern auch Wellenreuther, als er erklärte, dass die Zuschauer jeden gewonnenen Zweikampf als Sieg feiern und nicht jeden Fehlpass mit Pfiffen quittieren sollten.

Nach dem freien Tag am Montag hatte Rapolder gestern die Fahrt nach Karlsruhe "nichts ahnend" angetreten. Um 14.00 parkte er letztmals im Wildpark, wenig später erwartete ihn der Vorstand und Trentl zum Gespräch. Nach 45 Minuten kam Rapolder in die Kabinen zurück, um dort auf die Rückkehr der Spieler zu warten, die waren aus Gründen "zeitlichen Abfolge" geschuldet gewesen, so Wellenreuther. Aus Kreisen der Mannschaft war zu hören das sie von der Entscheidung völlig überrascht wurden. "Sie machen Witze, Trainer", soll die Reaktion eines Spielers gewesen sein.
Zitat
Die Freistellung von Rapolder sei aus „Verantwortung gegenüber dem Verein die einzige Möglichkeit gewesen“, sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete, für den der Tag mit dem Rücktritt seines Unions-Kollegen und Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg schon mit einem Paukenschlag begonnen hatte – den zweiten, wenn auch nur aus regional-sportlicher Sicht setzte er selbst. Der Auftritt Rapolders habe „massive Zuschauerreaktionen“ ausgelöst. Zudem hätten sich „die Dinge hochgeschaukelt“, so Wellenreuther. Näher erläutern aber wollte dies der Präsident nicht.
Bekannt ist zumindest, dass Rapolder im persönlichen Umgang nicht immer einfach ist. Er gilt als großer Fußball-Fachmann, aber auch als Choleriker. Das Präsidium habe den Trainer in der Vergangenheit immer wieder verteidigen müssen. Oftmals sei die Kritik nicht gerechtfertigt gewesen, so Wellenreuther. Überdies habe es im Umfeld des Vereins „interessierte Personen und Gruppen“ gegeben, die Rapolder von vornherein „keinen großen Kredit eingeräumt haben“, erklärte der Politiker weiter.


Die sportliche Bilanz sei jedenfalls "nicht das entscheidende Kriterium gewesen", stellte Wellenreuther klar. Rapolder holte in 11 Spielen 13 Punkte und somit die Erwartungen des Clubs "nicht massiv enttäuscht". Allerdings dürften die zwei hohen Heimpleiten gegen Berlin und Ingolstadt auch zum nun gefundenen Gesamtbild beigetragen haben.

Zitat
Wie möglicherweise auch die Stimmung unter den Sponsoren, die bei einem Termin am Montagabend, als man das Jugendkonzept vorstellte, zum Tragen gekommen sein dürfte. Auch Rapolder war es nicht gelungen, die Mannschaft aus dem Tabellenkeller zu führen. Wie bei seinem Amtsantritt rangieren die Blau-Weißen derzeit, zehn Spieltage vor Saisonende, auf dem Relegationsrang. Der KSC will heute einen Nachfolger präsentieren. „Mit ihm werden wir den Rest der Saison bestreiten“, kündigte Wellenreuther an. Einen Namen wollte er noch nicht nennen. Falko Götz zählt wohl nicht zu den Kanddaten. Dafür wird Rainer Scharinger gehandelt. Dass U-23-Trainer Markus Kauczinski noch einmal als Interimstrainer einspringt, schloss der Präsident aus. Auch eine Variante mit dem früheren Cheftrainer und heutigem Leiter des Nachwuchszentrums, Edmund Becker, galt gestern als wenig wahrscheinlich.
Die Entscheidung, im November auf Rapolder zu setzen, verteidigte Wellenreuther. Seine Fachkompetenz sei unbestritten, „und dass sich nun die Situation emotional so darstellt, war nicht absehbar“, erklärte der Jurist. Für Friedhelm Funkel schon gar nicht.


Quelle: http://www.bnn.de/

•     •     •

Wenn man tot ist, ist das für einen selbst nicht schlimm weil man ja tot ist.
Genauso ist es übrigens, wenn man doof ist.

unbekannt
Brigande - News - Medienthread |#36
02.03.2011 - 22:48 Uhr
Zitat
Der Fingerzeig für die Entlassung


FUSSBALL: Konflikt mit den Fans kostet Uwe Rapolder den Trainerjob beim Karlsruher SC

Karlsruhe (sfj). Eigentlich hatte ein Team eines lokalen TV-Senders gestern ein Interview mit Uwe Rapolder vereinbart, Thema sollte die 100-Tage-Bilanz des Trainers des Karlsruher SC sein. Doch zu diesem Gespräch ist es nicht gekommen, gestern Vormittag trennten sich der abstiegsgefährdete Zweitligist und sein Trainer in "beiderseitigem Einvernehmen", wie KSC Präsident Ingo Wellenreuther erklärte.

Die 100-Tage Bilanz des Trainers sei sportlich nicht so, dass man sagen müsse, "dass geht gar nicht", erklärte Wellenreuther. Dennoch: In elf Spielen holte die Mannschaft nur 13 Punkte und liegt immer noch auf dem Relegationsrang 16, auf dem Rapolder sie von Vorgänger Markus Schupp übernommen hatte. Entscheidend für die Entlassung Rapolders sei vielmehr gewesen, dass sich "Dinge hochgeschaukelt hätten", die am Sonntag gegen Ingolstadt kulminiert seien, erklärte Wellenreuther.

Die Mannschaft hatte am Wochenende das Spiel gegen den Tabellenvorletzten Ingolstadt mit 1:4 verloren - und Rapolder offenbar seine Kinderstube vergessen. Nicht nur ging sein gewagter taktischer Zug schief, als er in der Halbzeit beim Stand von 0:2 sein Auswechselkontingent bereits erschöpft hatte und nur ein paar Minuten später der eingewechselte Serhat Akin verletzt wieder raus und die Mannschaft zu zehnt zu Ende spielen musste. Auf die dann folgenden "Rapolder-raus"- Rufe soll der Trainer mit einem aufrechten Mittelfinger in Richtung Haupttribüne reagiert haben. Rapolder bestreitet das, seine Geste sei keine bewusste Reaktion gewesen.

Wellenreuther erklärte, er habe die Situation nicht gesehen, es seien aber "massive Reaktionen" von Leuten gekommen, die diese Geste Rapolders gesehen haben wollen. Man habe im Wohle des Vereins handeln müssen. "Die Mannschaft leidet, wenn der Trainer so im Feuer steht, wir wollten ihm und uns keinen wochenlangen Verteidigungskampf zumuten", erklärte Wellenreuther, der am Abend zuvor bei einem Treffen mit den 50 wichtigsten Sponsoren eine ähnliche Stimmung gespürt habe wie am Sonntag im Stadion.

Letztlich waren die massiven Zuschauerreaktionen nach dem Debakel gegen Ingolstadt ausschlaggebend für Rapolders Demission. Der Trainer hat es beim KSC nie geschafft, Kontinuität in System und Aufstellung zu bringen. In den beiden letzten Heimspielen kassierte die Mannschaft gegen Berlin und den Vorletzten Ingolstadt, den man mit einem Sieg auf neun Punkte Distanz hätte bringen können, insgesamt zehn Gegentore. Die Wende zum Besseren gelang Rapolder nie. Zudem seien bestimmte Gruppen von Anfang an gegen Rapolder gewesen, und es seien viele Dinge verbreitet worden, die irrational oder schlicht unwahr gewesen seien, erklärte Wellenreuther.

Rapolder erwarb sich auf seinen vorherigen Stationen in Mannheim, Bielefeld, Ahlen, Köln oder Koblenz einen zweifelhaften Ruf. Überall wurde ihm ein rüder Umgangston vorgeworfen, auch in Karlsruhe gab es diese Vorwürfe. Wer den KSC die letzten zehn Spiele betreuen wird, will der Klub schon heute bekannt geben.



Zitat
Fehlgriff mit Ansage

VON TOBIAS SCHÄCHTER

KSC-Coach Rapolder scheiterte an sich selbst. Dass Präsident Wellenreuther den "Retter" entlassen musste, ist auch für ihn bitter.

Man hätte es vorher wissen können. Wer Uwe Rapolder anstellt, bekommt Uwe Rapolder in all seinen Facetten: einen ausgewiesenen Fußballfachmann und einen Mann mit mitunter rüder Rhetorik und Gestik. Letztlich ist der Trainer beim Karlsruher SC an sich selbst gescheitert.

Bei der 1:4-Heimschlappe gegen den Tabellenvorletzten Ingolstadt soll der 52-Jährige den ausgestreckten Mittelfinger gegen die eigenen Fans gerichtet haben. Damit gewinnt man keine Freunde. Rapolder bestreitet, dies getan zu haben und wenn doch, dann nur unbewusst. Wie auch immer: Auch dem Konzepttrainer Rapolder gelang es in seiner kurzen Amtszeit nicht, der Mannschaft Kontur und System zu verpassen. Nur 13 Punkte aus elf Spielen - eine geringe Ausbeute.

Dass Ingo Wellenreuther nun den Mann entließ, den er als Retter angeheuert hatte, ist eine Niederlage für den KSC-Präsidenten. Der CDU-Bundestagsabgeordnete hat sich nach der chaotischen Ära Metzger als Sanierer bewährt. Mit Rapolder griff er daneben. Ob das Eingeständnis des Fehlgriffs den KSC vor dem Absturz in die Dritte Liga bewahrt, ist ungewiss. Wieder mal.


Quelle: http://www.rheinpfalz.de/

•     •     •

Wenn man tot ist, ist das für einen selbst nicht schlimm weil man ja tot ist.
Genauso ist es übrigens, wenn man doof ist.

unbekannt
Brigande - News - Medienthread |#37
03.03.2011 - 07:44 Uhr
BNN - Zusammenfassung


„Ich bin da, ich bin bereit“
Der frühere KSC-Spieler Scharinger soll als Rapolder-Nachfolger den Zweitligisten vor dem Abstieg bewahren

Bevor Scharinger auf das Podium des Presseraums stieg sah er seinen künftigen Spielern erstmal tief in die Augen. Was er sah, stimmte ihn zuversichtlich. " Ich habe zusammengekniffene, entschlossene Augen gesehen. Das macht mir Hoffnung", berichtet Scharinger. Hoffnung darauf die "ganz schwierig Aufgbe" beim Ksc erfolgreich zu bewältigen. „Ich bin da, ich bin bereit“, erklärte der Nachfolger des am Dienstag freigestellten Uwe Rapolder voller Tatendrang.
Sein Einstand würzte der in Karlsruhe geborene Scharinger mit einer unfreiwillen Poinite. " Ich möchte wirklich nicht lange machen", sagte Scharinger - bezog dies freilich auf die Länge seiner Ausführung und nciht die Dauer seiner Tätigkeit beim Ksc. Die Zusammenarbeit mit Scharinger soll bis Juni 2012 halten, so sieht es zumindest der Vertrag vor. Er gilt auch für die 3.Liga. „Wir sind überzeugt davon, dass er in unser Konzept passt“, sagte Wellenreuther für den Scharinger aufgrund seiner Nähe zum Verein und zu der Stadt auch als Identifikationfigur taugt. "Für mich ist es eine besondere Ehre, hier tätig sein zu dürfen", sagte Scharinger.
Die Begeisterung draußen bei den wartenden Fans vor dem Stadion hielt sich in grenzen. "Der Scharinger kann doch nix", schimpfte einer der Trainingskiebitze. Die allgemeine Stimmungslage scheint geteilt. Für die einen ist die Verpflichtung von Scharinger ein Fehlgriff, für andere eine gute und die bestmögliche Lösung. "Er ist ein junger Trainer, der aber schon Erfahrung mitbringt", glaubt Wellenreuther. Die Entscheidung für Scharinger sei einstimmig gefallen. Auch sei Scharinger dem Verein finanziell entgegengekommen. Schließlich steht auch Rapolder noch bis 30.Juni auf der Gehaltsliste.
Zitat
Die Trennung von dem 52 Jahre alten Fußball-Lehrer sei ohne Alternative gewesen, stellte Wellenreuther gestern noch einmal klar. Das Verhalten Rapolders beim Heimspiel gegen Ingolstadt (1:4), als der Coach mit gestrecktem Mittelfinger auf Unmutsbekundungen von der Haupttribüne reagierte, habe eine Weiterbeschäftigung unmöglich gemacht. Vor allem aber hatte sich intern vieles aufgestaut, was mit dem Arbeitsverständnis Rapolders und dessen zwischenmenschlichen Umgang zusammenhängt. Von Scharinger erhoffe man sich eine „intensivere Betreuung und einen intensiveren Kontakt zur Mannschaft“, ließ Wellenreuther vielsagend wissen. Auch werde der neue Übungsleiter von „morgens um acht bis abends um neun“ präsent sein. Das war weder bei Rapolder, noch bei dessen Vorgänger Markus Schupp der Fall.
Für Scharinger, der bei seiner Vorstellung einen guten Eindruck hinterließ, gehe es nun zunächst einmal darum, den „Ist-Zustand“ seines neuen Teams kennenzulernen. Es gelte offen miteinander umzugehen und „schnell Vertrauen zueinander zu finden“ und „alle Kräfte zu bündeln“, sagte der Ex-Profi, der am Nachmittag das erste Training leitete. Mit „Überzeugung, Kreativität und Mut“ müsse man nach vorne spielen, erklärte der Neue. Das Kernproblem des KSC allerdings liegt in der Abwehr und im gesamten Defensivverhalten. Viel Zeit bleibt Scharinger nicht, daher mache es auch keinen Sinn, „jetzt alles von links auf rechts zu drehen“, betonte er, „punktuelle Änderungen“ werde es geben. Die Mannschaft habe eine „gewisse Qualität“, doch auch Scharinger kennt die Ergebnisse der vergangenen Monate und weiß um die Schwächen des Kaders des Tabellendrittletzten: „Niemand ist der Messias und kann sagen, das machen wir mit links“, sagte der neue Hoffnungsträger, „egal, wer hier sitzt“.


Nun hat Scharinger als Trainer Nummer vier Platz genommen. Das allein zeigt, wie schwierig die Situation beim Ksc ist. "Es wird", das ahnt Scharinger, "eine Herkules-Aufgabe".


Zur Person:
Zitat

Rainer Scharinger


Als Spieler machte der neue Trainer des Karlsruher SC vor allem in der zweiten Mannschaft der Blau-Weißen auf sich aufmerksam. In der Ersten Liga bestritt Scharinger eine Partie für die Badener. Hinzu kamen elf Zweitliga-Spiele.
In der Bundesliga kam Scharinger insgesamt auf 30 Einsätze, die meisten davon für den SSV Ulm, bei dem er seine erfolgreichste Zeit als Profi erlebte. Nach seiner Spieler-Laufbahn war der 43-Jährige von Juli 2006 bis Mai 2009 Assistent von Ralf Rangnick bei 1899 Hoffenheim. Im Mai 2009 wurde Scharinger Cheftrainer beim Drittligisten VfR Aalen. Er konnte den Abstieg nicht verhindern, stieg aber umgehend wieder auf. Am 27. Dezember 2010 wurde er von seinem Ex-Club, der auf dem 16. Tabellenplatz stand, beurlaubt. iob


Quelle: http://www.bnn.de/

•     •     •

Wenn man tot ist, ist das für einen selbst nicht schlimm weil man ja tot ist.
Genauso ist es übrigens, wenn man doof ist.

unbekannt

Dieser Beitrag wurde zuletzt von happy1312 am 03.03.2011 um 07:47 Uhr bearbeitet
Brigande - News - Medienthread |#38
03.03.2011 - 07:51 Uhr
Nur einen Tag nach dem Rauswurf von Uwe Rapolder (52) verpflichtete der Karlsruher SC Rainer Scharinger (43) als Nachfolger.

RapolderDer Karlsruher war von 2006 bis 2009 in Hoffenheim Assistenztrainer von Ralf Rangnick (52), führte danach den VfR Aalen von der Regionalliga in die Dritte Liga. Dort wurde er Ende Dezember 2010 aber entlassen.

Nun unterschrieb Scharinger bis zum 30. Juni 2012 einen Vertrag beim KSC, der auch für die Dritte Liga gilt. Präsident Ingo Wellenreuther (51): „Schon nach der Trennung von Markus Schupp im November letzten Jahres stand er auf unserem Zettel, war damals aber noch vertraglich in Aalen gebunden.“

Scharinger zur KSC-Rettung: „Ich weiß, dass es zehn Hammerspiele werden. Ich weiß, was auf mich zukommt. Wir müssen wieder unsere Wertvorstellung von Respekt und Toleranz im Umgang miteinander in den Vordergrund stellen.“

Wie will Scharinger den KSC vor dem Abstieg retten?

„Ich sehe mich als Teil der neuen Trainer-Generation. Ich muss mir nun erst einmal einen sportlichen und persönlichen Eindruck von der Mannschaft vermitteln. Alles umschmeißen wird nicht möglich sein.“

Wellenreuther machte gestern noch mal deutlich, warum Rapolder flog: „Wir konnten im November nicht ahnen, welche Entwicklung das alles nehmen würde. Leider ist am Sonntag, auch durch eigenes Fehlverhalten von Herrn Rapolder, eine Situation entstanden, die es unmöglich machte.“

Quelle:http://www.bild.de/
Brigande - News - Medienthread |#39
03.03.2011 - 07:52 Uhr
Aus der Rheinpfalz

Kommentar

Zitat


Experiment nach Fehlgriff

Von TOBIAS SCHÄCHTER

Scheitert auch Rainer Scharinger als KSC-Trainer, fällt das auf Präsident Wellenreuther zurück. Er will OB in Karlsruhe werden.

"Wenn der KSC absteigt, gehen hier auch nicht die Lichter aus." Diesen Satz hat KSC-Präsident Ingo Wellenreuther gestern gesagt. Der CDU-Bundestagsabgeordnete hat nach der Ära Metzger den Klub finanziell wieder auf stämmigere Beine gestellt, noch im Herbst drohte der Lizenzentzug. Sportlich aber ist nichts besser geworden. Der Trainerwechsel vom unentschlossenen Markus Schupp zum cholerischen Uwe Rapolder hat nichts gebracht. Es war ein Fehlgriff, den Wellenreuther nun mit Rainer Scharinger korrigieren will.

Scharinger hat zwar KSC-Stallgeruch, aber er ist unerfahren im Zweitliga-Geschäft. Dieses Wagnis kann gut gehen, es kann aber auch grandios scheitern. Kredit bringt Scharinger seine KSC-Vergangenheit nur wenig, das Echo über seine Berufung ist in der Fan-Gemeinde geteilt. Er braucht schnell Ergebnisse. Er muss einer von vielen als untrainierbar bezeichneten Mannschaft Konstanz verleihen.


Quelle: http://www.rheinpfalz.de/

•     •     •

Wenn man tot ist, ist das für einen selbst nicht schlimm weil man ja tot ist.
Genauso ist es übrigens, wenn man doof ist.

unbekannt
Brigande - News - Medienthread |#40
04.03.2011 - 08:11 Uhr
Heutiger Kurier:
Zitat

Karlsruhe (publika/her). Der Kurswechsel – raus aus dem Tabellenkeller, andocken ans untere Mittelfeld – war mit dem 2:1-Sieg beim FSV Frankfurt eine Woche zuvor eigentlich gut vorbereitet. Erfolgreich vollziehen aber konnten die KSCler das Manöver nicht. Denn das Heimspiel gegen Ingolstadt geriet mit 1:4 (0:2) zum Desaster. Für Lukas Rupp, der in der 20. Minute die beste Ausgleichschance der Gastgeber an den Außenpfosten köpfte, war die fünfte Heimniederlage dieser Saison „unbegreiflich.“ Ingolstadt hatte nur mit sechs seiner insgesamt neun Schüsse das KSC-Tor getroffen, doch vier davon waren drin.
Die ersten drei zu jeweils – aus Sicht der Gäste – sehr günstigen Zeitpunkten: 0:1 Leitl (5.), 0:2 Caiuby (38.), 0:3 Leitl (53./Foulelfmeter) und so löste sich das beim FSV Frankfurt getankte Selbstvertrauen des KSC schon nach wenigen Minuten in Luft auf. Das Kellerduell war schon früh gelaufen.
Das 0:4 (80./Buddle) und der Ehrentreffer des KSC (89./Cristea) hatten nur noch statistische Bedeutung.
Die rund 12 000 Zuschauer quittierten diese erneut Schlappe mit Pfiffen und teilweisen wüsten Beschimpfungen gegen Trainer und Spieler. Uwe Rapolder reagierte gereizt und zeigte seinen Kritikern eine obszöne Geste, die ihm letztendlich den Job beim Zweitligisten kostete (siehe auch neben stehenden Artikel „Scharinger löst Rapolder ab“).
Dem neuen Cheftrainer verbleibt nicht allzuviel Zeit, die Mannschaft wieder aufzurichten, in der vor allem die jungen Spieler, die beim Sieg in Frankfurt noch gefeiert wurden, fix und fertig waren. „Die Mannschaft und vor allem unsere junge Spieler brauchen aber gerade jetzt die Unterstützung. Wir müssen jetzt alle Kräfte bündeln, dann ist es immer noch möglich, die Klasse zu halten, denn ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass uns dies gelingt. Dazu bedarf es aber des Schulterschlusses aller Beteiligten auf dem rasen und auf den Rängen. Wenn die Mannschaft schlecht spielt, ist es völlig in Ordnung wenn die Zuschauer nach Spielschluss ihren Unmut und ihre Kritik durch Pfiffe äußern. Während des Spiels sollte die Mannschaft unterstützt werden, gerade unsere junge Spieler, die unsere Zukunft darstellen“, so Ingo Wellenreuther. Auch Rainer Scharinger appelliert an die Fans, die Mannschaft gerade jetzt zu unterstützen, denn „als Spieler merkt man dies und es kann einem einen zusätzlichen Schub geben“.
In seinen ersten Trainingseinheiten wollte der neue Cheftrainer zunächst den den „Ist-Zustand“ seiner neuen Mannschaft ermitteln. Daraus leitet sich dann das Aufgebot für das morgigen Spiel (Samstag, 5. März, 13 Uhr) beim Tabellenzweiten in Bochum ab. Verletzungsbedingt kommen Serhat Akin, Patrick Haag, Martin Hudec, Thomas Konrad, Gaetan Krebs, Michael Mutzel, Christian Demirtas und Sebastian Langkamp nicht in Frage. Und Marco Engelhardt ist an Tuberkulose erkrankt.
„Der VfL befindet sich natürlich in der Rolle des klaren Favoriten“, ging der neue KSC-Coach in einer kurzen Vorschau mehr auf die Gastgeber ein. „Bochum ist seit elf Spielen ungeschlagen und spielt zuhause.“ Für seine Mannschaft komme es in erster Linie darauf an, „als Einheit aufzutreten.“ Die bisher 53 Gegentore ließen den Schluss zu, „dass wir als Kollektiv besser funktionieren müssen.“
Ob dem KSC am Samstag (13 Uhr) in Bochum ein ähnliches Comeback gelingt, wie nach der Heimniederlage gegen Hertha mit dem Sieg beim FSV, bleibt abzuwarten. Der KSC ist jedenfalls krasser Außenseiter und hat so gesehen nichts zu verlieren. Wie die Mannschaft aussehen wird, die den Kampf David (16.) gegen Goliath (2.) aufnimmt, wird sich vermutlich sehr kurzfristig entscheiden, allerdings dürfte sie sich nicht allzusehr von der Truppe unterscheiden, die in Frankfurt auftrumpfte und gegen Ingolstadt versagte.


Zitat

Scharinger löst Rapolder ab


Karlsruhe (fal/her). Nur einen Tag nach der „einvernehmlichen“ Trennung von Uwe Rapolder stellte der KSC mit Rainer Scharinger den neuen Übungsleiter vor – es ist der vierte Cheftrainer nach Markus Schupp, Interimscoach Markus Kauczinski und Uwe Rapolder in dieser Spielzeit, der die Blau-Weißen vor dem Abstieg in die Drittklassigkeit bewahren soll.
Zwei Tage nach der 1:4-Heimniederlage gegen Ingolstadt, die den KSC wieder auf den Relegationsplatz zurückfallen ließ, gab Clubchef Ingo Wellenreuther die Trennung von Uwe Rapolder bekannt, der gerade mal 100 Tage im Amt war und in elf Spielen 13 Punkte geholt hatte. Zu wenig, wie Wellenreuther meinte, aber nicht der Hauptgrund Rapolder zu entlassen. Der lag zu einem Großteil am Verhalten Rapolders, der im Spiel gegen Ingolstadt auf „Rapolder raus“-Rufe mit dem „Stinkefinger“ gegenüber Zuschauern reagiert haben soll und einem Fan, der ihn als „Dreckspatz“ beschimpft hatte, mit „Komm doch her, Du Assi“ geantwortet habe. Rapolder meinte zwar, dass er sich der „Stinkefinger“-Geste nicht bewusst gewesen sei, sondern seiner Meinung nach lediglich eine abfällige Handbewegung gegenüber den Beschimpfungen gemacht habe, aber es gab offenbar eine große Anzahl von Zuschauern, die sehr wohl bezeugten, dass Rapolder ihnen den ausgestreckten Mittelfinger gezeigt habe.
Die Empörung über Rapolder war groß und sie wuchs in einem Maße an, dass sich das Präsidium zum Handeln gezwungen sah. „Eine solche Geste, sollte sie sie so gemacht worden sein, ist inakzeptabel. Ein solches Verhalten können wir nicht akzeptieren. Wir haben uns eine gewisse Außendarstellung auf die Fahne geschrieben, und die sieht so etwas nicht vor“, sagte Wellerreuther, der die Trennung aber auch damit begründete, dass „dass der Verein und die Mannschaft in der jetzigen Situation, die emotional zugespitzt ist, nicht durch eine öffentliche Diskussion über den Trainer belastet werden darf.“
Knapp 24 Stunden nach der Trennung von Uwe Rapolder stellte der KSC am Mittwoch seinen neuen Cheftrainer vor: Rainer Scharinger, der heute seinen 44. Geburtstag feiert, soll den badischen Traditionsclub, fast kann man sagen: seinen „Heimatverein“, vor dem Abstieg aus der Zweiten Liga bewahren.
Scharinger war schon beim Übergang von Markus Schupp ein Thema im Wildpark, war zu diesem Zeitpunkt aber noch für den VfR Aalen tätig, den er 2010 in die Dritte Liga geführt hatte. Am 27. Dezember vergangenen Jahres jedoch stellte ihn der abstiegsbedrohte VfR frei. Um beim KSC unterschreiben zu können, musste er nun seinen noch gültigen Vertrag in Aalen auflösen, denn dort wäre er bis 2012 auf der Gehaltsliste gestanden. So lässt sich leichter verstehen, dass Rainer Scharinger nun auch im Wildpark einen Vertrag bis 2012 hat, der für die Zweite und Dritte Liga gilt, also die Möglichkeit eines Abstiegs einbezieht.
Die Entscheidung für Rainer Scharinger fiel, so Clubchef Wellenreuther, „einstimmig.“ Das Präsidium, der sportlicher Leiter Arnold Trentl und der Verwaltungsrat seien der Meinung, dass er, „genau der richtige Mann für uns in der jetzigen Situation ist.“ Die Verantwortlichen „trauen ihm zu, die zum Klassenerhalt notwendigen Punkte noch einzufahren.“ Rainer Scharinger selbst sprach von „zehn Hammer-Spielen“ und einer „Hammer-Aufgabe“. Aber er habe, als er der Mannschaft vorgestellt wurde, jedem einzelnen Spieler in die Augen geschaut „und sehr viel Entschlossenheit“ gesehen. Er könne in der Kürze der Zeit natürlich nicht „alles von links nach rechts umkrempeln“, aber an den Stellschrauben drehen. „Was kann und was will man umstellen“, lautet die Frage. Zu deren Beantwortung erwarte er gegenseitige Offenheit, und dazu „müssen wir schnell Vertrauen zueinander finden.“ Er werde auch nicht blind vorausreiten, sondern im Team arbeiten. So werden Markus Kauczinski (Trainer des KSC II) und Ede Becker (Leiter des Nachwuchszentrums) seine Ansprechpartner sein.
Am Mittwoch nachmittag gab die Vereinsführung dann auch grünes Licht, dass Scharinger zusätzlich zum vorhandenen Ko-Trainerstab (Jo Zinnbauer und Peter Gadinger) mit Ralf Friedberger, mit dem er schon in Aalen zusammengearbeitet hatte, seinen eigenen Ko-Trainer mitbringen kann. „Ich freue mich, hier zu sein, und bin voller Elan“, schloss Scharinger seine erste Pressekonferenz als KSC-Trainer. „Ich bin richtig heiß.“
In den ersten Trainingseinheiten wollte er den „Ist-Zustand“ seiner neuen Mannschaft ermitteln. Daraus leitet sich dann das Aufgebot für das morgigen Spiel, beim Tabellenzweiten in Bochum (13 Uhr), ab.


Zitat

Pro KSC: Beim Heimspiel gegen Ingolstadt setzte die Aktion „Pro KSC“ (www.proksc.de) unter anderem den Erlös aus dem Verkauf von T-Shirts in Eintrittskarten um. So konnten zum „Spieltag der Jugend“ 260 Kinder und ihre Betreuer aus verschiedenen sozialen Einrichtungen ins Wildparkstadion eingeladen werden. Vor dem Spiel gab es noch ein Treffen mit Massimilian Porcello und Willi Wildpark, das für strahlende Kinderaugen sorgte. Wer „Pro KSC“ und Aktionen dieser Art zukünftig unterstützen will, kann dies durch einen Beitrag auf das Unterstützerkonto tun (Supporters Karlsruhe/BBBank Karlsruhe/Konto: 32 995 972/BLZ: 660 908 00) oder sich beim nächsten Heimspiel ein „Pro KSC“-Shirt am Stand der Supporters kaufen.


Quelle:http://www.derkurier-swd.de/
  Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?

  Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
  Diesen Beitrag alarmieren
  Diesen Beitrag alarmieren
  Diesen Beitrag alarmieren
  Lesezeichen
  Abonnierte Threads
  Guter Beitrag
  Guter Beitrag
  Guter Beitrag
  Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
Widerruf Tracking & Cookies

Du hast erfolgreich deine Einwilligung in die Nutzung unseres Angebots mit Tracking und Cookies widerrufen. Damit entfallen alle Einwilligungen, die du zuvor über den (Cookie-) Einwilligungsbanner bzw. über den Privacy-Manager erteilt hast. Du kannst dich jetzt erneut zwischen dem Pur-Abo und der Nutzung mit Tracking und Cookies entscheiden. Bitte beachte, dass dieser Widerruf aus technischen Gründen keine Wirksamkeit für sonstige Einwilligungen (z.B. in den Empfang von Newslettern) entfalten kann. Bitte wende dich diesbezüglich an datenschutz@transfermarkt.de.