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Brigande - News - Medienthread

14.02.2011 - 07:34 Uhr
Brigande - News - Medienthread |#41
04.03.2011 - 09:48 Uhr
Sorry...BNN kommt aus zeitgründen heute später!

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Wenn man tot ist, ist das für einen selbst nicht schlimm weil man ja tot ist.
Genauso ist es übrigens, wenn man doof ist.

unbekannt
Brigande - News - Medienthread |#42
04.03.2011 - 11:30 Uhr
So ihr Lieben, da ich im Moment etwas gehandicapt bin und nur einhändig schreiben kann bin ich heute ein bisserl später und werde mich etwas kürzer fassen als sonst. Auch würde ich gerne solange den täglichen Dienst gerne noch auf andere verteilen. ;)



Dicke Brocken für Scharinger


Der Auftakt könnte für Scharinger nicht viel schwerer sein. Gegen Bochum muss er sein Debüt geben und am drauffolgenden Wochenende gegen den Pokalfinalist Duisburg.
"Das wünscht man sich nicht unbedingt", stellt Scharinger fest.
Zitat
Diese sind freilich nur Teil jener „Herkules-Aufgabe“, die der frühere KSC-Spieler bei seinem vom Abstieg bedrohten Heimatverein übernommen hat. „Der Mannschaft ist eine gewisse Verunsicherung und Bedrücktheit aufgrund der momentanen Situation anzumerken“, hat Scharinger nach den ersten Übungseinheiten mit seinen neuen Schützlingen festgestellt.
Es gelte nun, die Bedrücktheit „aufzulösen“ und dem Team Selbstvertrauen zu vermitteln, so dass es mit „Mut und Entschlossenheit“ auftritt, bemerkt der Nachfolger des am Dienstag freigestellten Uwe Rapolder. Die zwei gestrigen Trainingseinheiten des Fußball-Zweitligisten lagen recht dicht beieinander, dazwischen nahm man ein gemeinsames Mittagessen ein. Dies soll es künftig durchaus öfters geben und auch ein Zeichen dafür sein, dass es von morgens bis abends nur ein Thema gibt: den Kampf um den Klassenverbleib.
Scharinger, der heute 44 Jahre alt wird, bleibt nicht viel Zeit, um große Änderungen herbeizuführen. „Ich kann jetzt kein neues Auto kaufen oder ein neues Getriebe einbauen“, sagt der gebürtige Karlsruher. Nur „Einzelteile“ können getauscht werden. Vor allem die eklatante Abwehrschwäche (53 Gegentore) beschäftigt ihn: „Wir müssen versuchen, im Kollektiv kompakter zu stehen.“ Man müsse zwischen den zwei Rezepten „Flucht nach vorne“ und „Flucht nach hinten“ die „richtige Balance“ finden. In welcher Formation und in welchem System Scharinger seine Elf in Bochum auf den Rasen schickt, wollte er gestern noch nicht sagen. Er habe aber schon „einiges im Kopf“

Verzichten muss er auf Hudec und S. Langkamp , Mutzel, Christian Demirtas und Serhat Akin, der mit einer schmerzhaften Schultereckgelenksprengung wohl wochenlang ausfällt.

Quelle:http://www.bnn.de/

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Genauso ist es übrigens, wenn man doof ist.

unbekannt
Brigande - News - Medienthread |#43
04.03.2011 - 23:24 Uhr
Zitat
Am Tag vor seinem Pflichtspiel-Debüt als Cheftrainer des Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC hat Rainer Scharinger am Freitag eine recht ernüchternde Bestandsaufnahme gezogen und die Erwartungen gedämpft. „Die Tabelle lügt nicht“, sagte der Nachfolger von Uwe Rapolder, „und die ganze Situation ist nicht ausschließlich ein Kopfproblem.“ Am Samstag gastiert der Drittletzte beim Aufstiegsaspiranten VfL Bochum, „der klarer Favorit“ sei. Er wünsche sich dennoch, „etwas Zählbares“ mitzunehmen: Man fahre nicht hin, um die Punkte gleich in den Mittelkreis zu legen. Personelle Änderungen ließ Scharinger offen.


http://www.bnn.de/
Brigande - News - Medienthread |#44
05.03.2011 - 08:46 Uhr
BNN - Zusammenfassung


Die Tabelle lügt nicht
KSC-Trainer Scharinger dämpft vor dem Gastspiel in Bochum die Erwartungen


Als Tabellenelfter war Bochum im Oktober zum Karlsruher SC gereist. Es war, rein statistisch betrachtet, eine Partie auf Augenhöhe: Der VfL hatte neun, der KSC acht Zähler. Vor dem Wiedersehen heute könnten die beiden Fußball-Clubs im Klassement nicht viel weiter auseinander liegen. „Wir werden aber nicht hinfahren, um die Punkte gleich in den Mittelkreis zu legen“, sagte Rainer Scharinger angesichts der klar verteilten Rollen in dem Zweitliga-Duell tapfer. Vor Antritt seiner erste Reise als Cheftrainer des abstiegsbedrohten KSC präsentierte Scharinger gestern Morgen, keine 48 Stunden im Amt, allerdings eine ernüchternde Bestandsaufnahme.
Zitat
„Es ist so, dass die Tabelle nach 24 Spieltagen nicht lügt“, stellte Scharinger an seinem 44. Geburtstag fest. 13 Niederlagen, 53 Gegentore, 23 Punkte, Relegationsplatz 16 – „die ganze Situation ist nicht ausschließlich ein Kopfproblem.“ Der Nachfolger von Uwe Rapolder, der am Dienstag im Zuge der „Stinkefinger-Affäre“ freigestellt worden war, machte an seinen ersten Arbeitstagen bei seinem Heimatverein „einige Baustellen aus, die nicht alle kurzfristig zu lösen sind“, wie der Karlsruher erklärte. Die Gründe für die sportliche Misere seien vielfältig. „Ich habe für mich eine Analyse getroffen“, so Scharinger, „aber das ist jetzt nicht der richtige Zeitpunkt, das rauszuhauen. Wichtig sind jetzt nur die zehn verbleibenden Spiele.“ In denen müssen irgendwie noch so viele Zähler gesammelt werden, dass der Sturz in die Drittklassigkeit vermieden wird. Die Lizenzunterlagen (Fristende 15. März) reicht der Club notgedrungen für beide Ligen ein. Auch ein Abstieg sei notfalls „finanziell darstellbar“, so Präsident Ingo Wellenreuther.


Scharinger arbeitete im Training vor allem an den "Basics". "Die Mannschaft braucht Sicherheit", sagt er und sagt wieder das man jetzt nicht alles umwerfen wolle:"Das macht keine Sinn." Er will das Team in Kürze " richtig zusammenschmeißen". Individuelle Stärken seien vorhanden, "die Kunst ist, dass es im Team funktionieren muss." Er hat die Aufgabe, wie die Trainer vor ihm, dem defensivschwachen Team Kompaktheit zu verleihen. "Da hilft ja leider kein Fingerschnippen, das du hinten keine mehr reinkriegst und vorne viele schießt", weiß Scharinger, der gestern in Recklinghausen zum Abschlusstraining bat und der künftig noch Ralf Friedberger als Assistent zur Seite gestellt bekommt.
Welche Formation er in Bochum auflaufen läßt, ließ er offen. "kleine Änderungen" wird es geben , möglich ist auch eine Systemumstellung auf 4-4-2. Cristea ist im Kader und eine "mögliche Option". Der einzige Auswärtssieg gelang in Frankfurt auch ohne Cristea. "Trainingseindrücke spielen eine Rolle, aber auch Bauchentscheidung", sagt Scharinger. "Gehts gut, gibt`s Applaus. Geht`s schief, kriegst du es um die Ohren gehauen."
Zitat
Applaus könnten er und der KSC gut gebrauchen. Zu verlieren hat man wenig, „Bochum ist der große Favorit“. In Karlsruhe gewann der VfL damals 2:0, kletterte anschließend unaufhaltsam und hat mit 45 Zählern den Wiederaufstieg vor Augen. Scharinger hofft dennoch auf die Erfüllung seines Geburtstagswunsches: etwas Zählbares mitzunehmen.




DAS WORT ZUM SONNTAG

Zitat
Wort zum Sport


Rainer Scharinger ist keiner, der Süßes verschmäht. Das Stückchen Kuchen aber, das er an seinem 44. Geburtstag gestern bei der Pressekonferenz auf dem Podium vorfand, tastete er nicht an. „Ich habe schon genug zu verdauen“, entschuldigte sich der neue Cheftrainer des abstiegsbedrohten Karlsruher SC später. Die ersten Tage bei dem badischen Fußball-Zweitligisten haben bei ihm keine überbordende Zuversicht ausgelöst. Scharinger ist Realist und klug genug, keine großen Versprechungen abzugeben. Und seine kritische, aber zutreffende Bestandsaufnahme ist auch eine Art Selbstschutz.
Schon Vorgänger Uwe Rapolder hat darauf hingewiesen, dass die jetzige Misere das Ergebnis einer Fehlentwicklung der vergangenen Jahre sei. Auch Scharinger muss nun mit dem vorhandenen Kader und all dessen Problemen zurechtkommen. Er kann auch keine „Typen“ hervorzaubern, die mehr Verantwortung übernehmen, die Kollegen mitreißen und an denen sich die jungen Spieler anlehnen können. Dem neuen Coach muss gelingen, was seinen Vorgängern zu selten gelang: Ein Team auf den Platz zu schicken, in dem jeder für den anderen rennt.


Quelle: http://www.bnn.de/

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Genauso ist es übrigens, wenn man doof ist.

unbekannt
Brigande - News - Medienthread |#45
06.03.2011 - 08:07 Uhr
Der SONNTAG

Zitat
Scharinger tritt
schweres Erbe an


Am Freitag feierte Rainer Scharinger seinen 44. Geburtstag. Es ist allerdings kaum anzunehmen, dass er dies besonders entspannt tat, denn der neue Cheftrainer des Karlsruher SC, der am Mittwoch den freigestellten Uwe Rapolder ablöste, sprach schon nach den ersten Trainingseindrücken von einem „ganz harten Stück Arbeit“, das zu verrichten sei, um den drohenden Abstieg zu vermeiden. Dass er kein leichtes Erbe antreten würde, war ihm zwar von klar, aber dennoch bereitete ihm sein erster Trainingstag „eine fast schlaflose Nacht“, da er „eine ziemliche Anzahl an Baustellen“ ausgemacht hatte, die in den verbleibenden neun Saisonspielen zumindest einigermaßen geflickt werden müssen, um den angestrebten Klassenverbleib zu schaffen. Diese Aufgabe will Scharinger meistern und er freut sich trotz der unruhigen Nacht darauf, bei „seinem“ Verein – denn das ist der Karlsruher SC für ihn – damit betraut worden zu sein. Hier hat er, als Amateur und Profi lange gespielt und auch heute noch geht er für die „KSC-Allstars“ auf Torejagd. Die „Allstars“ werden zukünftig wohl das ein oder andere Mal auf ihren Goalgetter verzichten müssen, denn der Job als Cheftrainer bei den Blau-Weißen wird Scharinger reichlich in Anspruch nehmen. Ein Anspruch, dem er allerdings gerne gerecht werden möchte, denn für ihn ist das Engagement im Wildpark mehr als nur eine berufliche Station. „Ich habe eine besondere Bindung zum KSCund ich bin glücklich, hier zu sein, auch wenn die Aufgabe schwer ist“, sagt er. Wie schwer sie tatsächlich ist, wird sich noch zeigen. Das KSC-Präsidium traut es ihm zu, sie zu meistern und selbst im Falle eines Abstiegs soll der dann fällige Neuanfang mit Scharinger gemacht werden. Sein Vertrag gilt bis zum 30. Juni 2012. Darüber waren sich alle Vereinsgremien einig. Neben dem Präsidium und dem sportlichen Leiter, votierte auch der Verwaltungsrat für Scharinger als Nachfolger von Uwe Rapolder. Der 52-Jährige, der nur 100 Tage im Amt war und in elf Spielen 13 Punkte geholt hatte, stellte sich bei der 1:4-Heimniederlage gegen Ingolstadt quasi selbst vom Platz. Auf Zuschauer, die ihn mit „Rapolder raus“- Rufen beschimpften, reagierte er nicht nur nach Ansicht des Präsidiums viel zu emotional, als er sich dazu hinreißen ließ, diesen Fans den ausgetreckten Mittelfinger zu zeigen. Überdies verlor Rapolder auch verbal die Beherrschung, als er einem Fan, der ihn als „Dreckspatz“ beschimpfte, mit „Komm doch her du Assi“ geantwortet haben soll. Rapolder meinte zwar, dass er sich der oben angesprochenen obzönen Geste nicht bewusst gewesen sei, sondern lediglich eine abfällige Handbewegung gemacht habe, aber es gab eine große Anzahl von Zuschauern, die genau dies gesehen hatten und ihrer Empörung über Rapolders Verhalten in derart massiven Beschwerden an das Präsidium Ausdruck verliehen, dass sich die KSC-Führung zum Handeln gezwungen sah und Rapolder von seiner Tätigkeit als Cheftrainer entband. „Eine solche Geste, sollte sie so gemacht worden sein, ist inakzeptabel. Ein solches Verhalten können wir nicht hinnehmen. Wir haben uns eine gewisse
Außendarstellung auf unsere Fahne geschrieben, und die sieht so etwas nicht vor“, begründete
Clubchef Ingo Wellenreuther die Freistellung Rapolders. Zumal der „Verein und die Mannschaft
in der jetzigen, emotional zugespitzten Situation, nicht noch durch eine öffentliche Diskussion
über den Trainer belastet werden darf.“ Jetzt soll also Rainer Scharinger als vierter Übungsleiter in dieser Spielzeit – nach Markus Schupp, Markus Kauczinski und Uwe Rapolder
– den KSC vor dem Absturz in die Drittklassigkeit bewahren. Harald Linder




Zitat
Ein (fast) perfekter Einstand

Rainer Scharinger legte ein gelungenes Debüt als KSC-Trainer hin – auch wenn es nicht ganz
zu drei Punkten reichte. Bis zur 85. Minute führten die Wildpark-Profis in Bochum durch ein Tor von Macauley Chrisantus (78.). Dann fälschte Godfried Aduobe einen Freistoß des kurz zuvor eingewechselten Nordkoreaners Chong Tese unhaltbar für seinen Torhüter Kristian Nicht ab.
„Vor dem Spiel hätte ich ein Unentschieden natürlich sofort unterschrieben“, fasste Rainer
Scharinger den Verlauf seiner Gefühle zusammen. „Wenn man aber kurz vor Schluss 1:0 führt
…Unterm Strich jedoch ist das 1:1 gerecht.“ Seine Mannschaft sei gut ins Spiel gekommen und
habe schnell eine gewisse Sicherheit gewonnen. Und nach dem Seitenwechsel, so Scharinger
weiter, hätten seine Schützlinge die Räume für den VfL sehr eng gemacht. „Ich glaube, die Jungs haben gesehen, was man mit Ordnung erreichen kann.“ Der neue KSC-Coach schickte in Bochum eine auf fünf Positionen veränderte Startelf aufs Feld: Kristian Nicht stand anstelle von
Luis Robles zwischen den Pfosten. Matthias Langkamp, Andreas Schäfer, Godfried Aduobe und Andrei Cristrea spielten für Martin Hudec, Thorben Stadler, Pascal Groß und Christian Timm. So aufgestellt, boten die Wildpark-Profis dem VfL in der ersten Halbzeit meist Paroli. Nur beim Wechsel von der 15. zur 16. Minute hatten die Gäste ganz großes Glück. Kristian Nicht war weit aus seinem Tor geeilt, um außerhalb des Strafraums gegen Mirkan Aydin zu klären. Das aber gelang ihm nicht gut genug. Zlatko Dedic setzte nach und traf aus spitzem Winkel von rechts nur den Querbalken des leeren KSC-Tores. Und im Nachschuss traf Giovanni Federico nur den Pfosten. Zuvor aber hätten schon Kapitän Alexander Iashvili (1.) und Timo Staffeldt (11.) auch für den KSC treffen können. Kurz vor der Pause rechfertigte Nicht seine Aufstellung, als mit einem Reflex gegen Mirkan Aydin einen Rückstand verhinderte (41.).Im zweiten Spielabschnitt war der KSC über weite Strecken die bessere Mannschaft. Matthias Langkamp (55.), Delron Buckley (63.) und Macauley Chrisantus (64.) hatten Chancen zum 1:0; Bochum trat erst in der 70. Minute wieder in Erscheinung, als Federico nur das Außennetz traf. Der KSC aber ließ nicht locker und der in der 61. Minute für Andrei Cristea ins Spiel gekommene Macauley Chrisantus traf nach einem Alleingang von der Strafraumgrenze zum 1:0 für die Gäste (78.). Bochum setzte nun alles auf einen Karte, um die vierte Heimniederlage zu verhindern – und hatte beim insgesamt nicht unverdienten Ausgleich das Glück des Tüchtigen. Arnold Trentl, der sportliche Leiter des KSC, erkannte „in hohem Maße eine Lauf- und Einsatzbereitschaft“ und hob Godfried
Aduobe hervor: „Er ist diesbezüglich vorbildlich vorangegangen.“ Matthias Langkamp handelt sich bei dem Freistoß, der zum 1:1 führte, seine fünfte Gelbe Karte ein und wird dem KSC am Freitag im Heimspiel gegen Duisburg fehlen. „Ich hoffe“, warf Rainer Scharinger den Blick voraus, „dass Sebastian Langkampoder Martin Hudec rechtzeitig fit wird“. Hans Falsehr



Einwurf - Sportkommentar

Zitat
Der große Irrtum

Der KSC ist seit der vergangenen Woche um die leidvolle Erfahrung reicher, dass neue Besen eben nicht immer gut kehren. Denn ganz sicher wirkte sich die bescheidene sportliche Bilanz von Uwe Rapolder in dessen knapp 100-tägiger Präsenz im Wildpark beschleunigend auf
die „Freistellung“ des umstrittenen Übungsleiters aus. Glaubte man bei der Verpflichtung des Schwaben noch einen guten Griff getan zu haben (KSC-Präsident Ingo Wellenreuther damals: „Der richtige Mann zur richtigen Zeit am richtigen Ort.“), darf man nach 13 Punkten in elf Spielen kritisch feststellen: Rapolder hat die hohen Erwartungen nicht einmal im Ansatz erfüllt. Gescheitert ist der selbstbewusste Rapolder offiziell trotzdem nicht an seiner Fachkompetenz, die ihm Wellenreuther ausdrücklich bescheinigte, sondern an seinem Verhalten. Und damit ist beileibe nicht nur die Affäre um den gestreckten Mittelfinger in Richtung Tribüne gemeint. Gescheitert ist Rapolder in erster Linie daran, dass er im zwischenmenschlichen
Bereich Defizite hatte. Und weil er es deshalb nicht schaffte, die verunsicherte KSC-Mannschaft auf einen erfolgversprechenden Weg zu bringen. Rapolders Ungeduld und Unzufriedenheit mit dem Auftreten „seiner“ Profis scheint in der Kabine angeblich in der einen oder anderen Situation eskaliert zu sein. Rapolder hatte das Team nicht mehr im Griff, hatte sich am Ende selbst nicht mehr im Griff – die Trennung war unvermeidlich. Und die spannende Frage, ob
dies alles auch passiert wäre, wenn Rapolder einfach mehr Punkte geholt hätte, wird deshalb für immer unbeantwortet bleiben. Peter Trebing



Quelle: http://www.bnn.de/

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Genauso ist es übrigens, wenn man doof ist.

unbekannt

Dieser Beitrag wurde zuletzt von happy1312 am 06.03.2011 um 08:14 Uhr bearbeitet
Brigande - News - Medienthread |#46
07.03.2011 - 08:54 Uhr
BNN - Zusammenfassung


Erfolgreich verortetes Ordnungsprinzip
KSC lässt bei Scharingers Einstand System erkennen und landet mit Punktgewinn einen Sieg für die Moral


„Verdient es euch“, hatten Fans in Großbuchstaben und mit Ausrufezeichen gefordert und damit deren Unterstützung gemeint.Und der Ksc ließ auf dem Rasen tatsächlcih wenig Wünsche offen, so das selbst Funkel nicht anders konnte als den Gegener zu loben."Der KSC trat hier sehr diszipliniert und organisiert auf. Wir haben uns gegen dieses 4-4-2 System sehr schwer getan und einfach nicht schnell genug gespielt und kombiniert", meinte er und gratulierte Scharinger zu seinem gelungenen Einstand.
Wäre Scharinger vor dem Spiel ein Punktgewinn in Aussicht gestellt wordem, "ich hätte sofort unterschreiben", gab er zu. Die verpasst Chance auf mehr stimmte ihn nur kurz traurig, denn "so kurz vor Schluß fasst man natürlich auch in Bochum alle drei Punkte ins Auge". Der für den unauffällig gebleibenen Cristea eingewechselte Chrisantus hatte den Ksc in Führung gebracht. Tese war es dann der 5 Minuten vor Ende einen von Aduobe abgefälschten Freistoß den insgesamt verdienten Ausgleich erzielte.
Zitat
In der Kürze der Zeit bis zu seiner Premiere hatte Scharinger „keine großartigen Analysen gemacht“, wie er einräumte, „sondern beim Training genau hin- und den Jungs in die Augen geschaut, und dann ein bisschen aus dem Bauch heraus entschieden“. Ergebnis: Auf fünf Positionen zeigte sich die Mannschaft des KSC gegenüber der Startelf bei der 1:4-Heimniederlage gegen den FC Ingolstadt verändert. Matthias Langkamp, Andreas Schäfer, Godfried Aduobe und Cristea ersetzten Martin Hudec (verletzt), Thorben Stadler, Pascal Groß und Christian Timm. Zwischen den Pfosten löste Kristian Nicht den zuletzt unglücklichen Luis Robles ab. „Nach den vielen Gegentoren in den letzten Spielen ging es vor allem darum, wieder Ordnung und Struktur in die Mannschaft und in ihr Spiel zu bringen“, erklärte Scharinger, der diese Absichten dann auch eingelöst sah. Torwart Nicht erwies sich ebenso als Stärkung der Defensive wie der Ältere der Langkamp-Brüder, der wegen der fünften Verwarnung am Freitag im Heimspiel gegen den MSV Duisburg allerdings fehlen wird.

Die wieder einmal umgekrempelte Ksc- Elf fand schnell in die Partie und hatte durch Iashi und Staffeldt schon früh zwei gute Gelegenheiten in Führung zu gehen. Die größte hatten allerdings die Bochumer, als Dedic und Federico nacheinander nur den Pfosten trafen.
Nach der Halbzeit war der KSC über weite Strecken das bessere Team. Chrisantus hatte bereits in der 64. Minute das 1:0 auf dem Kopf - später machte er es besser. Nach einem Alleingang traf er von der Starfraumgrenze. Es war sein 5. Tor in dieser Saison. Bochum setzte danch alles auf eine Karte um auch im zwölften Spiel ungeschlagen zu bleiben und ernteten dank Tese noch den Lohn des Tüchtigen.


Zitat

Zitat

Ich habe neun Jahre für den VfL gespielt und meine Familie wohnt noch hier. Insofern war das natürlich ein besonderes Spiel für mich. Ein blöder Freistoß hat uns den Sieg gekostet. Aber auch das 1:1 ist ein Erfolg für uns. Wir brauchen jeden Punkt.
Delron Buckley, KSC-Profi.




Kommentar:

Zitat

Diszipliniert

RENÉ DANKERT


Als Trainerkandidat für einen Neuaufbau stand Rainer Scharinger schon länger auf Zetteln von beim KSC handelnden Personen. Äußere und innere Umstände haben es gefügt, dass er nun – wenige Monate vor der gedachten Zeit – mit Reparaturarbeiten betraut wurde, die einem Neuaufbau vorausgehen müssen. Dass Scharinger auf der ersten Wegstrecke mit Unterstützung rechnen darf, hat der Auftritt der Mannschaft beim VfL Bochum gezeigt. Sie füllte das Wort „Abstiegskampf“ mit Leben. Gut organisiert, diszipliniert und körperlich kompromisslos brachte sie den Aufstiegsanwärter aus dem Konzept – und an den Rand einer Niederlage, die dann keine schreiende Ungerechtigkeit gewesen wäre.
Der KSC hat sich den wichtigen Zähler in Bochum verdient und dabei positiv überrascht. Dass Glück den Einstand des Fußballlehrers bei seinem Heimatverein begünstigte, ist zu erwähnen, tut dem guten Gesamteindruck aber keinen Abbruch. Der von Scharinger zur Nummer eins zurückbeförderte Kristian Nicht hat seine neue Bewährungschance genutzt und auch die Viererkette, aus der Innenverteidiger Matthias Langkamp herausragte, einen anständigen Job gemacht. Das galt nicht weniger für Godfried Aduobe im defensiven Mittelfeld. Dass er bei Chong Toses Freistoß den Kopf hinhielt und den Ball so unglücklich zum 1:1-Ausgleich der Bochumer abfälschte, konnte dessen Verdienste als unermüdlicher Staubsauger vor der Abwehr nicht schmälern.
Taktisch hat Scharinger in Bochum mit einem flachen 4-4-2-System aufgewartet. Entscheidender als sein Vorgehen an der Taktiktafel dürfte fürs erste gewesen sein, dass er seit seiner Ankunft anscheinend den richtigen Ton im Umgang mit den Spielern getroffen hat. Ob mit nachhaltigem Erfolg, muss sich erst noch zeigen. Dem KSC gelang es in dieser Saison nie, einer hoffnungsvollen Momentaufnahme nahtlos eine weitere folgen zu lassen. Es wäre höchste Zeit, das zu ändern – sinnvollerweise am Freitag im Heimspiel gegen Duisburg.


Quelle: http://www.bnn.de/

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Genauso ist es übrigens, wenn man doof ist.

unbekannt
Brigande - News - Medienthread |#47
08.03.2011 - 07:52 Uhr
BNN - Zusammenfassung


Keine Zeit für Narreteien
Vor dem Duell mit Pokalfinalist MSV Duisburg drohen dem KSC Innenverteidiger auszugehen


Zitat
Die erste von sieben vorgesehenen Zusammenkünften des Karlsruher Profikaders vor dem Zweitliga-Heimspiel am Freitag (18 Uhr) gegen den DFB-Pokal-Finalisten MSV Duisburg stand ganz im Zeichen der inneren Einkehr. Im Vorraum zum Kabinentrakt der Sportclub-Kicker, der für gewöhnlich für Medienvertreter zugänglich ist, waren Matten und Gymnastikbälle aneinandergereiht. Cheftrainer Rainer Scharinger hatte für den Vormittag Stabilitäts- und Funktionsgymnastik angeordnet, eine Besprechung anberaumt und einige Einzelgespräche geführt. Freie Tage sind aus der Warte des Ex-Profis verlorene Tage und jeder Gedanke an das närrische Treiben in den Straßen seiner Heimatstadt unangebracht. „Klar würden einige gerne am Umzug teilnehmen. Aber wir haben nichts zu feiern.“
Der Mann, der den Karlsruher SC vor dem Rückfall in ein drittklassiges Dasein bewahren soll, spürt, dass er keine Zeit zu verlieren hat. „Hier und dort“ habe er seit seiner Ankunft im Wildpark die „Reset-Taste gedrückt“, doch mit welcher Auswirkung, das müsse man erst noch sehen.

Das Spiel in Bochum war zumindest mal ein guter Anfang. Doch da auch Ingolstadt und das eigentlich abgeschlagene Schlusslicht Bielefeld haben Boden gut gemacht, so war der Punkt fast zu wenig. Aus Scharinger sprudelt es heraus. "Wir brachen uns nichts vormachen. Auf uns wartet eine brutale Aufgabe. Wir stehen mit beiden Füßen tief im Schlamm. Und der Druck, der schon groß genug war, wird in den verbleibenden Saisonspielen noch größer." Er brauche "Jungs", die dieser Situation gewachsen sind - so wie der angehende Fußballrentner Aduobe.
Die Sorgen von Scharinger sind nicht kleiner geworden. Die Personellen sind nach Gelb-Sperre von M. Langkamp im Abwehrzentrum am größten. "Es sieht nicht danach aus, dass S.Langkamp oder Hudec rechtzeitig fit werden", bedauert Scharinger. So sind seine Möglichkeiten in der IV sehr begrenzt. Witschi könnte einspringen und sich neben Müller positionieren; daneben hat Scharinger Fabian Heinrich und Maximilian Mosch für die Teilnahme am Training angefordert. "Ich möchte sie mir anschauen", sagt er.



Zitat
Präsidium will mit Trentl verlängern


Karlsruhe (da). Das Präsidium des Karlsruher SC wird den zum 30. Juni 2011 auslaufenden Vertrag mit Arnold Trentl verlängern. Das bestätigte Clubchef Ingo Wellenreuther gegenüber dieser Zeitung.
Der KSC-Präsident ließ allerdings offen, ob Trentl über sein Vertragsende hinaus in der Funktion des sportlichen Leiters beim Fußball-Zweitligisten beschäftigt sein wird. Wellenreuther verwies auf „strukturelle Änderungen“, die bevorstünden und darauf, dass noch unklar sei, wie die Aufgabenbereiche verteilt sein werden. Dies betreffe „nicht nur die Funktion des sportlichen Leiters“.

Quelle: http://www.bnn.de/

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Wenn man tot ist, ist das für einen selbst nicht schlimm weil man ja tot ist.
Genauso ist es übrigens, wenn man doof ist.

unbekannt

Dieser Beitrag wurde zuletzt von happy1312 am 08.03.2011 um 07:56 Uhr bearbeitet
Brigande - News - Medienthread |#48
08.03.2011 - 21:50 Uhr
Zitat
Torwart Kristian Nicht wagt keine Prognosen. „Ich erwarte in dieser Liga gar nichts mehr. Sie ist in diesem Jahr unberechenbar“, betont der Schlussmann des Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC, der Luis Robles als Nummer eins wieder verdrängt und im Abstiegskampf mit den Badenern die Aufgabe gegen den DFB-Pokal-Finalsiten MSV Duisburg vor Augen hat. Auf die leichte Schulter werden er und seine Kollegen die Partie am Freitag (18 Uhr) nicht nehmen. „Das ist eine gute Mannschaft“, sagt Nicht, während der verdrängte Robles den internen Konkurrenzkampf im Training angenommen hat.


http://www.bnn.de/
Brigande - News - Medienthread |#49
09.03.2011 - 08:15 Uhr
BNN - Zusammenfassung


Nicht ist die Liga nicht geheuer
Schlussmann erwartet im Abstiegskampf mit dem KSC noch manche Überraschung

Zitat
Luis Robles ist ein höflicher Mensch. Der Torwart entschuldigt sich. Es sei besser für ihn, „keinen Kommentar“ abzugeben, meint er und enteilt mit einer Geste des Bedauerns zum gemeinsamen Mittagessen zu den Mannschaftskollegen ins Clubhaus des Karlsruher SC. Torwarttrainer Peter Gadinger begrüßte die Einsilbigkeit des US-Amerikaners, der seinen Stammplatz zwischen den Pfosten des abstiegsgefährdeten Fußball-Zweitligisten an den mit der Körpergröße von 1,96 Metern um 13 Zentimeter größeren Kristian Nicht verloren hat. „Luis soll auf dem Trainingsplatz seine Leistung bringen. Nur darauf kommt es an“, meint Gadinger und lässt durchblicken, dass genau das vor dem Auswärtsspiel in Bochum (1:1) nicht der Fall gewesen war.
Während des gestrigen Vormittagtrainings des Tabellen-16. zeigte Robles in den von Trainer Rainer Scharinger angepfiffenen Trainingsspielen auf verkleinerten Feldern, dass er die Zurückstufung nicht klaglos hinnehmen will. Dennoch weiß auch er, dass er möglicherweise für den Rest der Spielzeit auf die Reserverolle abonniert sein wird. Das wiederum liegt in erster Linie an Kristian Nicht, der in Bochum mit einem starken Reflex vor der Pause einen Rückstand verhindert und sonst keinen groben Fehler gemacht hatte.Nicht spürt, dass er Oberwasser hat. „Natürlich hatte ich mir Hoffnungen gemacht. Das hatte aber weniger mit Fehlern des Konkurrenten oder mit dem neuen Trainer zu tun als mit meinen eigenen Leistungen im Training“, formulierte der 28-Jährige nun vor dem wichtigen Heimspiel am Freitag (18 Uhr) gegen den MSV Duisburg. Was er sich erwarte? „Ich erwarte in dieser Liga gar nichts mehr“, entgegnete der Schlussmann. Sie sei „so unberechenbar“.


Nicht bewertet die Niederlage der Duisburger gegen Bielefeld nicht über. "Duisburg steht nicht umsonst im DFB-Pokal-Finale und in der oberen Tabellenhälfte. Das ist eine gute Mannschaft".
Nicht ist in der Schießbude der Liga bis auf weiteres der Hüter, der größeres Ungemach verhindern soll.

Quelle: http://www.bnn.de/

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unbekannt
Brigande - News - Medienthread |#50
09.03.2011 - 17:03 Uhr
Rapolder schiesst zurück....

Zitat
Im Interview wirft er dem Präsidenten und CDU-Bundestagsabgeordneten Wellenreuther vor, dass es ihm als Bürgermeister-Kandidaten nur um die Politik und seine Person ginge. „Ich war letztlich nur der Erfüllungsgehilfe für die politischen Ambitionen des Herrn Wellenreuther“, sagte Rapolder. Das Arbeitsumfeld beim KSC sei „extrem problematisch“ gewesen und die Führungsebene „fachlich nicht gut aufgestellt“.


Quelle: http://www.pz-news.de/Home/Nachrichten/Sport/arid,254442_puid,1_pageid,19.html

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