Bundesliga Visionen
24.07.2007 - 11:56 Uhr
09.12.2013 - 15:23 Uhr
Stimmt. Da hatte ich einen Denkfehler. Sollte natürlich eine gerade Zahl sein, also 14Teams.
Diese Liga zeigst mir, wo in der Regel sechs Runden vor dem Meisterschaftsende der fünfte realistisch gesehen noch Meister werden kann. Schau dir einmal den Meisterkampf in den letzten Jahren bei der Ersten Liga an. Da kamen selten von Anfang an mehr als vier Teams für den Meistertitel infrage. Also das war jetzt eher ein schwammiges Gegenargument.
Diese Liga zeigst mir, wo in der Regel sechs Runden vor dem Meisterschaftsende der fünfte realistisch gesehen noch Meister werden kann. Schau dir einmal den Meisterkampf in den letzten Jahren bei der Ersten Liga an. Da kamen selten von Anfang an mehr als vier Teams für den Meistertitel infrage. Also das war jetzt eher ein schwammiges Gegenargument.
09.12.2013 - 19:14 Uhr
Zitat von pensacola:
Der Modus würde wie folgt aussehen:
12 Teams in der Bundesliga --> 22 Spiele Grunddurchgang (idealerweise bis Jahresende/Weihnachten fertig)
10 Teams in der 2. Liga --> 18 Spiele Grunddurchgang (insofern sinnvoll, da keine Rasenheizung vorhanden)
Ab Februar würden die 8 bestplatzierten Mannschaften um den Meistertitel kämpfen und wieder bei Null anfangen. Optional wäre auch ein Bonuspunktesystem möglich, welches den Anreiz auf eine bessere Platzierung im Grunddurchgang zwischen den Rängen 1-8 anhebt. Zum Beispiel steigt der Meister des Grunddurchgangs mit 8 Bonuspunkten, der Zweite mit 6 Zählern, der Dritte mit 5 und der Achtplatzierte mit 0 Punkten ins Meisterschaftsplayoff ein.
Mit den im Frühjahr 14 bestrittenen Partien kommen diese Klubs erneut auf 36 Ligapartien. Wie im jetzigen System auch.
Die vier schlechtplatziertesten Teams der Bundesliga treffen mit den 4 bestplatziertesten Klubs der 2. Liga in einem Auf- bzw. Abstiegsplayoff direkt aufeinander. Für die Bundesligamannschaften wären es erneut 36 Ligaeinsätze. Für die Teams aus der 2.Liga "nur" 32 Spiele. Was in meinen Augen aber kein Beinbruch ist.
Das löst aber keines der Probleme die derzeit die Diskussion aufs neue entfachen, nämlich die Winterspiele bzw. Infrastruktur.
Wenn man den Herbst dann auch noch auf 22 Runden weiter aufbläst, da frag ich mich dann schon wie das laufen soll?
Ich werde versuchen in den nächsten Tagen ein recht progressives Modell zu posten, komme gerade aber nicht dazu.
Der Modus würde wie folgt aussehen:
12 Teams in der Bundesliga --> 22 Spiele Grunddurchgang (idealerweise bis Jahresende/Weihnachten fertig)
10 Teams in der 2. Liga --> 18 Spiele Grunddurchgang (insofern sinnvoll, da keine Rasenheizung vorhanden)
Ab Februar würden die 8 bestplatzierten Mannschaften um den Meistertitel kämpfen und wieder bei Null anfangen. Optional wäre auch ein Bonuspunktesystem möglich, welches den Anreiz auf eine bessere Platzierung im Grunddurchgang zwischen den Rängen 1-8 anhebt. Zum Beispiel steigt der Meister des Grunddurchgangs mit 8 Bonuspunkten, der Zweite mit 6 Zählern, der Dritte mit 5 und der Achtplatzierte mit 0 Punkten ins Meisterschaftsplayoff ein.
Mit den im Frühjahr 14 bestrittenen Partien kommen diese Klubs erneut auf 36 Ligapartien. Wie im jetzigen System auch.
Die vier schlechtplatziertesten Teams der Bundesliga treffen mit den 4 bestplatziertesten Klubs der 2. Liga in einem Auf- bzw. Abstiegsplayoff direkt aufeinander. Für die Bundesligamannschaften wären es erneut 36 Ligaeinsätze. Für die Teams aus der 2.Liga "nur" 32 Spiele. Was in meinen Augen aber kein Beinbruch ist.
Das löst aber keines der Probleme die derzeit die Diskussion aufs neue entfachen, nämlich die Winterspiele bzw. Infrastruktur.
Wenn man den Herbst dann auch noch auf 22 Runden weiter aufbläst, da frag ich mich dann schon wie das laufen soll?
Ich werde versuchen in den nächsten Tagen ein recht progressives Modell zu posten, komme gerade aber nicht dazu.
09.12.2013 - 19:32 Uhr
Zitat von MartinMartin:
Stimmt. Da hatte ich einen Denkfehler. Sollte natürlich eine gerade Zahl sein, also 14Teams.
Diese Liga zeigst mir, wo in der Regel sechs Runden vor dem Meisterschaftsende der fünfte realistisch gesehen noch Meister werden kann. Schau dir einmal den Meisterkampf in den letzten Jahren bei der Ersten Liga an. Da kamen selten von Anfang an mehr als vier Teams für den Meistertitel infrage. Also das war jetzt eher ein schwammiges Gegenargument.
Falls du diesen Satz Zitat
Ein zweites Schmankerl wäre, dass beinahe jede Partie in der Saison eine gewisse Brisanz hat und es nicht schon frühzeitig einen Ab-/Aufsteiger oder Meister gibt. von mir meinst, dann hast du das falsch verstanden oder ich mich nicht richtig ausgedrückt.
Mit frühzeitig ist gemeint, dass ein dominanter Verein (siehe Salzburg diese Saison), der sich schon früh ein 10 Punkte-Polster erarbeitet hat, zur Mitte der Saison quasi wieder bei Null anfangen muss und nicht schon zur Saisonhälfte mit seinem Punktevorsprung als Meister mehr oder weniger feststeht. Auch wenn sie jetzt keine 10 Zähler in Front sind. Ich hoffe, du weißt, worauf ich hinaus will.
Gerade für die zweite Liga ist dieses System verlockend. Theoretisch könnten gleich 4 Mannschaften aufsteigen. Und dass die Kluft zwischen den schlechteren BuLi-Teams und der zweiten Liga nicht allzu groß ist, ist wohl offensichtlich und nicht zu negieren.
Dieses Modell bringt auch medial und somit wirtschaftlich einige Möglichkeiten mit sich, da es mehr Entscheidungen unterm Jahr gibt und in der zweiten Hälfte der Saison quasi alle Partien auf Augenhöhe stattfinden. Man gewinnt pro Jahr quasi eine Saisonentscheidung dazu. Zusätzlich können alle Playoffs seperat vermarktet werden. Eine Option wäre die Anstoßzeiten zwischen den jeweiligen Playoffs splitten. Um 16 Uhr alle Partien des Abstiegsplayoffs der zweiten Liga. Um 18 Uhr alle Spiele der Auf- bzw. Abstiegsgruppe und um 20:30 Uhr das Meisterplayoff.Über 6 Stunden Fussball bei dem die Frau auf die Barrikaden steigt. Gibts was gemütlicheres? :p
Stimmt. Da hatte ich einen Denkfehler. Sollte natürlich eine gerade Zahl sein, also 14Teams.
Diese Liga zeigst mir, wo in der Regel sechs Runden vor dem Meisterschaftsende der fünfte realistisch gesehen noch Meister werden kann. Schau dir einmal den Meisterkampf in den letzten Jahren bei der Ersten Liga an. Da kamen selten von Anfang an mehr als vier Teams für den Meistertitel infrage. Also das war jetzt eher ein schwammiges Gegenargument.
Falls du diesen Satz Zitat
Ein zweites Schmankerl wäre, dass beinahe jede Partie in der Saison eine gewisse Brisanz hat und es nicht schon frühzeitig einen Ab-/Aufsteiger oder Meister gibt. von mir meinst, dann hast du das falsch verstanden oder ich mich nicht richtig ausgedrückt.
Mit frühzeitig ist gemeint, dass ein dominanter Verein (siehe Salzburg diese Saison), der sich schon früh ein 10 Punkte-Polster erarbeitet hat, zur Mitte der Saison quasi wieder bei Null anfangen muss und nicht schon zur Saisonhälfte mit seinem Punktevorsprung als Meister mehr oder weniger feststeht. Auch wenn sie jetzt keine 10 Zähler in Front sind. Ich hoffe, du weißt, worauf ich hinaus will.
Gerade für die zweite Liga ist dieses System verlockend. Theoretisch könnten gleich 4 Mannschaften aufsteigen. Und dass die Kluft zwischen den schlechteren BuLi-Teams und der zweiten Liga nicht allzu groß ist, ist wohl offensichtlich und nicht zu negieren.
Dieses Modell bringt auch medial und somit wirtschaftlich einige Möglichkeiten mit sich, da es mehr Entscheidungen unterm Jahr gibt und in der zweiten Hälfte der Saison quasi alle Partien auf Augenhöhe stattfinden. Man gewinnt pro Jahr quasi eine Saisonentscheidung dazu. Zusätzlich können alle Playoffs seperat vermarktet werden. Eine Option wäre die Anstoßzeiten zwischen den jeweiligen Playoffs splitten. Um 16 Uhr alle Partien des Abstiegsplayoffs der zweiten Liga. Um 18 Uhr alle Spiele der Auf- bzw. Abstiegsgruppe und um 20:30 Uhr das Meisterplayoff.Über 6 Stunden Fussball bei dem die Frau auf die Barrikaden steigt. Gibts was gemütlicheres? :p
Dieser Beitrag wurde zuletzt von pensacola am 09.12.2013 um 19:37 Uhr bearbeitet
09.12.2013 - 19:39 Uhr
Quelle: www.laola1.at
Das ist nicht von der Hand zu weisen und da muss etwas passieren. Da müssen wir auch sehr wohl Druck ausüben. Ich verstehe etwa bis heute nicht und mir hat es auch keiner schlüssig erklären können, warum wir für die Heim-EM 2008 das alte Happel-Stadion nicht abgerissen und ein modernes hingestellt haben. Das ist das Stadion des Nationalteams. Wir müssen uns dafür in Europa schämen. Ich weiß auch nicht, warum nicht im selben Zug ein zweites Stadion für die beiden Großklubs in Wien gebaut wurde. Ähnlich wie rund um die EM 2012 in Warschau, wo ein neues Nationalstadion gebaut und dazu das von Legia Warschau entsprechend umgebaut wurde. Ich weiß auch nicht, warum man 35 Millionen Euro – was eine unglaubliche Summe Geld ist – hernimmt, und dafür irgendwie das Linzer Stadion saniert. Ich weiß es nicht, ich weiß es einfach nicht. Man bekommt keine gescheiten Antworten darauf und das ist einfach unverständlich. Es wäre ja auch Geld da gewesen. Eines ist klar, es ist traurig und es muss jetzt einmal was passieren, sonst ist irgendwann Schluss
Reiter bezieht Stellung bei laola1.
09.12.2013 - 19:51 Uhr
Zitat von pramm1ff:
Zitat von pensacola:
Der Modus würde wie folgt aussehen:
12 Teams in der Bundesliga --> 22 Spiele Grunddurchgang (idealerweise bis Jahresende/Weihnachten fertig)
10 Teams in der 2. Liga --> 18 Spiele Grunddurchgang (insofern sinnvoll, da keine Rasenheizung vorhanden)
Ab Februar würden die 8 bestplatzierten Mannschaften um den Meistertitel kämpfen und wieder bei Null anfangen. Optional wäre auch ein Bonuspunktesystem möglich, welches den Anreiz auf eine bessere Platzierung im Grunddurchgang zwischen den Rängen 1-8 anhebt. Zum Beispiel steigt der Meister des Grunddurchgangs mit 8 Bonuspunkten, der Zweite mit 6 Zählern, der Dritte mit 5 und der Achtplatzierte mit 0 Punkten ins Meisterschaftsplayoff ein.
Mit den im Frühjahr 14 bestrittenen Partien kommen diese Klubs erneut auf 36 Ligapartien. Wie im jetzigen System auch.
Die vier schlechtplatziertesten Teams der Bundesliga treffen mit den 4 bestplatziertesten Klubs der 2. Liga in einem Auf- bzw. Abstiegsplayoff direkt aufeinander. Für die Bundesligamannschaften wären es erneut 36 Ligaeinsätze. Für die Teams aus der 2.Liga "nur" 32 Spiele. Was in meinen Augen aber kein Beinbruch ist.
Das löst aber keines der Probleme die derzeit die Diskussion aufs neue entfachen, nämlich die Winterspiele bzw. Infrastruktur.
Wenn man den Herbst dann auch noch auf 22 Runden weiter aufbläst, da frag ich mich dann schon wie das laufen soll?
Ich werde versuchen in den nächsten Tagen ein recht progressives Modell zu posten, komme gerade aber nicht dazu.
Was für Winterspiele? Die Saison hört meist vor dem 21.Dezember auf. Der halbe Monat mit Schnee und Frostproblemen (Februar) ist mMn echt kein Beinbruch. Die 3-4 Partien (weiß nicht genau wie viel), die pro Jahr wegen Frost oder Schnee verschoben werden müssen, sind nicht das Problem. Das Problem ist, dass sich nicht jeder Bundesligaklub eine Rasenheizung leisten kann. Das liegt aber nicht am Wetter, sondern an der Unattraktivität der österreichischen Liga. Mit einem etwas unkonventionellen (zumindest für Fussball) Modell könnte die Geschichte wieder etwas spannender und interessanter für die Zuschauer werden. Sei es im Stadion oder vor den Bildschirmen. Und mit erhöhter medialer Aufmerksamkeit, mehr Sponsormöglichkeiten und vielleicht sogar größerem Zuseheraufkommen wird mehr Geld in die Kassen der Vereine gespült. Was gleichzeitig die Infrastrukturprobleme in den Griff bekommen ließe.
Zitat von pensacola:
Der Modus würde wie folgt aussehen:
12 Teams in der Bundesliga --> 22 Spiele Grunddurchgang (idealerweise bis Jahresende/Weihnachten fertig)
10 Teams in der 2. Liga --> 18 Spiele Grunddurchgang (insofern sinnvoll, da keine Rasenheizung vorhanden)
Ab Februar würden die 8 bestplatzierten Mannschaften um den Meistertitel kämpfen und wieder bei Null anfangen. Optional wäre auch ein Bonuspunktesystem möglich, welches den Anreiz auf eine bessere Platzierung im Grunddurchgang zwischen den Rängen 1-8 anhebt. Zum Beispiel steigt der Meister des Grunddurchgangs mit 8 Bonuspunkten, der Zweite mit 6 Zählern, der Dritte mit 5 und der Achtplatzierte mit 0 Punkten ins Meisterschaftsplayoff ein.
Mit den im Frühjahr 14 bestrittenen Partien kommen diese Klubs erneut auf 36 Ligapartien. Wie im jetzigen System auch.
Die vier schlechtplatziertesten Teams der Bundesliga treffen mit den 4 bestplatziertesten Klubs der 2. Liga in einem Auf- bzw. Abstiegsplayoff direkt aufeinander. Für die Bundesligamannschaften wären es erneut 36 Ligaeinsätze. Für die Teams aus der 2.Liga "nur" 32 Spiele. Was in meinen Augen aber kein Beinbruch ist.
Das löst aber keines der Probleme die derzeit die Diskussion aufs neue entfachen, nämlich die Winterspiele bzw. Infrastruktur.
Wenn man den Herbst dann auch noch auf 22 Runden weiter aufbläst, da frag ich mich dann schon wie das laufen soll?
Ich werde versuchen in den nächsten Tagen ein recht progressives Modell zu posten, komme gerade aber nicht dazu.
Was für Winterspiele? Die Saison hört meist vor dem 21.Dezember auf. Der halbe Monat mit Schnee und Frostproblemen (Februar) ist mMn echt kein Beinbruch. Die 3-4 Partien (weiß nicht genau wie viel), die pro Jahr wegen Frost oder Schnee verschoben werden müssen, sind nicht das Problem. Das Problem ist, dass sich nicht jeder Bundesligaklub eine Rasenheizung leisten kann. Das liegt aber nicht am Wetter, sondern an der Unattraktivität der österreichischen Liga. Mit einem etwas unkonventionellen (zumindest für Fussball) Modell könnte die Geschichte wieder etwas spannender und interessanter für die Zuschauer werden. Sei es im Stadion oder vor den Bildschirmen. Und mit erhöhter medialer Aufmerksamkeit, mehr Sponsormöglichkeiten und vielleicht sogar größerem Zuseheraufkommen wird mehr Geld in die Kassen der Vereine gespült. Was gleichzeitig die Infrastrukturprobleme in den Griff bekommen ließe.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von pensacola am 09.12.2013 um 19:56 Uhr bearbeitet
09.12.2013 - 20:34 Uhr
Nun ich glaube nicht, dass unsere Bundesliga tatsächlich noch mehr Spiele bis Weihnachten braucht.
Bislang gingen hier die Überlegungen allesamt in Richtung Verlängerung der Winterpause oder Reduktion der Anzahl der Spiele. Klar kann man auch das Gegenteil vorschlagen, aber wozu? Die Plätze und Spieler sind jetzt schon überspielt, die Zuschauer kommen auch eher ungerne bei Frost und die Doppelbelastung ist auch gerade zu dieser Zeit relevant.
Außerdem bin ich absolut kein Freund vom Streichen von Punkten. Die Leistung im Herbst soll also nur höchstens als teilweise in Punkten wirksamer "Bonus" mitgenommen werden? Von 66 möglichen Punkten kann ich maximal 8 mitnehmen? Wer soll sich solche Spiele anschauen? Ich sage jetzt mal als Beispiel: Die Austria kommt auch bei miserablem Spiel lockerst in die Top-8 in einer 12er Liga. Ob sie jetzt einen oder fünf Bonuspunkte aus 22(!) Spielen anschreiben kann ihnen herzlich egal sein während sie CL Spielen. Da schone ich mich in der Hälfte der Spiele und versuche im Frühling dann aus den 42 möglichen Punkten das beste rauszuholen. Das ist wohl speziell im Herbst das grauenvollste was dem Fußball passieren kann. Überspitzt (und ein wenig übertrieben) gesagt:
- Spiele in der Hinrunde in denen es effektiv um kaum was geht
- Noch mehr Spiele im Herbst/Winter
Die Infrastrukturprobleme damit wegzuwischen, dass dann mehr Leute kommen/zuschauen,... ist halt gewagt und keinesfalls eine Garantie. Ich glaube, dass eher weniger Leute kommen würden mit diesem System. Es geht ja im Herbst einfach um (fast) nichts. Salzburg könnte sich seit 5 Runden zurücklegen und würde effektiv maximal 1 Punkt riskieren. Wer soll sich sowas geben?
Bislang gingen hier die Überlegungen allesamt in Richtung Verlängerung der Winterpause oder Reduktion der Anzahl der Spiele. Klar kann man auch das Gegenteil vorschlagen, aber wozu? Die Plätze und Spieler sind jetzt schon überspielt, die Zuschauer kommen auch eher ungerne bei Frost und die Doppelbelastung ist auch gerade zu dieser Zeit relevant.
Außerdem bin ich absolut kein Freund vom Streichen von Punkten. Die Leistung im Herbst soll also nur höchstens als teilweise in Punkten wirksamer "Bonus" mitgenommen werden? Von 66 möglichen Punkten kann ich maximal 8 mitnehmen? Wer soll sich solche Spiele anschauen? Ich sage jetzt mal als Beispiel: Die Austria kommt auch bei miserablem Spiel lockerst in die Top-8 in einer 12er Liga. Ob sie jetzt einen oder fünf Bonuspunkte aus 22(!) Spielen anschreiben kann ihnen herzlich egal sein während sie CL Spielen. Da schone ich mich in der Hälfte der Spiele und versuche im Frühling dann aus den 42 möglichen Punkten das beste rauszuholen. Das ist wohl speziell im Herbst das grauenvollste was dem Fußball passieren kann. Überspitzt (und ein wenig übertrieben) gesagt:
- Spiele in der Hinrunde in denen es effektiv um kaum was geht
- Noch mehr Spiele im Herbst/Winter
Die Infrastrukturprobleme damit wegzuwischen, dass dann mehr Leute kommen/zuschauen,... ist halt gewagt und keinesfalls eine Garantie. Ich glaube, dass eher weniger Leute kommen würden mit diesem System. Es geht ja im Herbst einfach um (fast) nichts. Salzburg könnte sich seit 5 Runden zurücklegen und würde effektiv maximal 1 Punkt riskieren. Wer soll sich sowas geben?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von pramm1ff am 09.12.2013 um 20:39 Uhr bearbeitet
09.12.2013 - 21:29 Uhr
1. Als ob das bei 10 Punkten Vorsprung zur Saisonmitte nicht der Fall wäre
2. Siege und attraktive Begegnungen bringen Sponsoren und Fans. Somit auch Geld. Das wissen die Vereine und werden nicht ab überstandener Quali fürs Meisterplayoff nur mehr Quark zusammenkicken. Der Schwerpunkt für die EC-Vereine könnte dann im Herbst ein Quäntchen verstärkter auf die internationalen Spiele gelegt werden. Was Österreich im Standing auch wieder weiterbringt.
3. In der HLA funktionierts auch. Wieso nicht in der Bundesliga? Genau das meinte Reiter mE mit seiner Aussage gegenüber Laola1. Man muss auch mal über den Tellerrand schauen.
4. Dann bleibt man halt bei zwei 10er Ligen und hat im Frühjahr 6er Meister-, 8er Mittelplayoff und 6er Abstiegsplayoff. Dann kommen die Teams auf 28 bzw. 32 Spiele pro Saison. Hier entgehen den Vereinen allerdings Einnahmen von bis zu 4 Heimspielen pro Saison, TV-Gelder von bis zu 8 Partien und wahrscheinlich auch Sponsorgelder.
2. Siege und attraktive Begegnungen bringen Sponsoren und Fans. Somit auch Geld. Das wissen die Vereine und werden nicht ab überstandener Quali fürs Meisterplayoff nur mehr Quark zusammenkicken. Der Schwerpunkt für die EC-Vereine könnte dann im Herbst ein Quäntchen verstärkter auf die internationalen Spiele gelegt werden. Was Österreich im Standing auch wieder weiterbringt.
3. In der HLA funktionierts auch. Wieso nicht in der Bundesliga? Genau das meinte Reiter mE mit seiner Aussage gegenüber Laola1. Man muss auch mal über den Tellerrand schauen.
4. Dann bleibt man halt bei zwei 10er Ligen und hat im Frühjahr 6er Meister-, 8er Mittelplayoff und 6er Abstiegsplayoff. Dann kommen die Teams auf 28 bzw. 32 Spiele pro Saison. Hier entgehen den Vereinen allerdings Einnahmen von bis zu 4 Heimspielen pro Saison, TV-Gelder von bis zu 8 Partien und wahrscheinlich auch Sponsorgelder.
09.12.2013 - 22:00 Uhr
Mal was zum drüberlesen.....
"....Die 80.000 Karten waren nur drei Tage nach dem Vorverkaufstart ausverkauft gewesen, wegen Stornierungen sind nun wieder Restkarten verfügbar geworden. Die Karten kosten je nach Kategorie zwischen 95 und 495 Euro....."
Quelle: http://www.kleinezeitung.at/sport/motorsport/formel1/3489903/tickets-fuer-spielberg-2014-wieder-verfuegbar.story
- Es fährt mal kein Österreicher mit
- Niemand weiß noch wer nächstes Jahr da "um Titel oder Plätze" fährt
- Es ist Schweineteuer
- Da gibts kein Dach wenns regnet....
- Das ist mitten im nix - also auf jeden Fall heftige Anreise um viel Geld mit Megastau uns allem drum und drann...
- Man kriegt an der Strecke noch weniger mit als bei einem Fußballspiel
- und trotzdem gibst für eine Veranstaltung ein dreiviertel Jahr im Vorraus nur noch Restkarten zum Preis eines halben BuLi-Abos oder mehr....
Ist doch interessant....und macht nachdenklich. Für ein "gutes Spektakel" (?..naja zumindest laut ist es) sind die Leute bereit doch einiges an Geld und Zeit zu investieren....
Und zum Vergleich - da kommt einmal in x-Jahren Championsleague nach Wien und man bekommt drei Spiele ab €90,- nicht voll (der Reiz des "Neuen")....geschweige denn Buli oder Cupspiele.....selbst RedBull schaffts nicht und bei denen kann man jetzt wirklich nicht sagen, dass die sich nicht jeden Marketingexperten leisten könnten den sie wollen.
"....Die 80.000 Karten waren nur drei Tage nach dem Vorverkaufstart ausverkauft gewesen, wegen Stornierungen sind nun wieder Restkarten verfügbar geworden. Die Karten kosten je nach Kategorie zwischen 95 und 495 Euro....."
Quelle: http://www.kleinezeitung.at/sport/motorsport/formel1/3489903/tickets-fuer-spielberg-2014-wieder-verfuegbar.story
- Es fährt mal kein Österreicher mit
- Niemand weiß noch wer nächstes Jahr da "um Titel oder Plätze" fährt
- Es ist Schweineteuer
- Da gibts kein Dach wenns regnet....
- Das ist mitten im nix - also auf jeden Fall heftige Anreise um viel Geld mit Megastau uns allem drum und drann...
- Man kriegt an der Strecke noch weniger mit als bei einem Fußballspiel
- und trotzdem gibst für eine Veranstaltung ein dreiviertel Jahr im Vorraus nur noch Restkarten zum Preis eines halben BuLi-Abos oder mehr....
Ist doch interessant....und macht nachdenklich. Für ein "gutes Spektakel" (?..naja zumindest laut ist es) sind die Leute bereit doch einiges an Geld und Zeit zu investieren....
Und zum Vergleich - da kommt einmal in x-Jahren Championsleague nach Wien und man bekommt drei Spiele ab €90,- nicht voll (der Reiz des "Neuen")....geschweige denn Buli oder Cupspiele.....selbst RedBull schaffts nicht und bei denen kann man jetzt wirklich nicht sagen, dass die sich nicht jeden Marketingexperten leisten könnten den sie wollen.
09.12.2013 - 22:02 Uhr
Äpfel und Birnen.
09.12.2013 - 22:39 Uhr
Zitat von lovehateheRo:
Äpfel und Birnen.Ja, du sagst es.
@ pensacola
Nur weil Salzburg jetzt 10Punkte Vorsprung hat brauch ma nicht die ganze Liga über den haufen werfen.
Ich hatte für eine Ligareform ein ganz anderes Motiv. Außerdem ist mein Beispiel nicht meine Idee. Dieses System wird schon in einer Fußball(!!!) Liga gespielt, es ist quasi erprobt. ;)
Äpfel und Birnen.Ja, du sagst es.
@ pensacola
Nur weil Salzburg jetzt 10Punkte Vorsprung hat brauch ma nicht die ganze Liga über den haufen werfen.
Ich hatte für eine Ligareform ein ganz anderes Motiv. Außerdem ist mein Beispiel nicht meine Idee. Dieses System wird schon in einer Fußball(!!!) Liga gespielt, es ist quasi erprobt. ;)
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