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Einkaufspolitik beim VfL

30.12.2010 - 09:14 Uhr
Einkaufspolitik beim VfL |#351
26.01.2012 - 12:40 Uhr
Zitat von sentinel:
39 Spieler habt ihr jetzt im Kader ... wow. Brauchen tut ihr nur die Hälfte.

Kyriagkos,
Cale,
Madlung oder Russ,
Josue und/oder Polak,
Schindzielorz,
Hitzlsperger,
Salihamidzic,
Lakic,
Helmes

und wahrscheinlich nochn paar können mal bitte gehen, damit die Mannschaft mal eine gesunde Größe bekommt. Bezweifle, dass jeder Spieler weiß, wie alle seine Mannschaftskameraden heißen :p .


39 Spieler im Kader sind doch nur eine Momentaufnahme und absolut nicht realistisch. Es werden nach und nach Spieler den Verein verlassen, man stützt sich bei der Zahl 39 rein auf Spieler die mit einem Profivertrag ausgestattet sind, aber noch überhaupt kein Bestandteil der ersten Mannschaft sind. Einige gehören zur u23 andere wiederum versucht man zu verkaufen, aber was ich aus wirtschaftlicher Sicht absolut akzeptabel finde, ist das man die Spieler die gehen soll nicht einfach verramscht, es ist derzeit immer noch Wirtschaftlicher die Gehälter der Spieler zu bezahlen, als das man Sie deutlich unter Wert verkauft, so wie sich das ein Bobic, Tanner und co. denken.

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Fussball, Arbeit und Leidenschaft
Einkaufspolitik beim VfL |#352
26.01.2012 - 12:49 Uhr
Da der VfL nicht auf die Erlöse für die Spieler angewiesen ist, geht es Magath womöglich stärker ums "Prinzip", als es dem Gros seiner Managerkollegen gehen würde.

Solange FM trotzdem die Mittel für seine Beutezüge bekommt, sitzt er lieber auf einem Berg an Spielern, als dass er sie verschenkt. Das kann er auch im Sommer noch.

Was aus den Spielern wird - IHM ist das doch egal.

•     •     •

VfL WOLFSBURG - MÁME DOST!

"Aber er hat ja gar nichts an!" rief zuletzt das ganze Volk.

Heute schraub ich, morgen bau ich, übermorgen hol' ich den Bembelköppen ihren Jung. Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich Radkappstilzchen heiß!
Einkaufspolitik beim VfL |#353
26.01.2012 - 12:55 Uhr
Zitat von Zuhaitz:
Da der VfL nicht auf die Erlöse für die Spieler angewiesen ist, geht es Magath womöglich stärker ums "Prinzip", als es dem Gros seiner Managerkollegen gehen würde.

Solange FM trotzdem die Mittel für seine Beutezüge bekommt, sitzt er lieber auf einem Berg an Spielern, als dass er sie verschenkt. Das kann er auch im Sommer noch.

Was aus den Spielern wird - IHM ist das doch egal.


Das ist wieder dieser typische Blödsinn, den hier die mehrheit bringt.

Wer sagt das der VFL auf den Erlös nicht angewiesen ist? Woher hast du so etwas???

Der VFL ist wie jeder andere Bundesligaverein ein Wirtschaftunternehmen, man muss wirtschaftlich denken und Magath handelt derzeit in seinem Budget das er hat und ja es ist scheinbar ungerecht für manch anderen Verein die nicht so einen Hauptsponsor haben, dennoch schau nach Italien, Spanien usw. Dagegen handelt Magath absolut wirtschaftlich.

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Fussball, Arbeit und Leidenschaft
Einkaufspolitik beim VfL |#354
26.01.2012 - 13:18 Uhr
Wenn die Spieler Angst um ihre Karriere hätten, würden sie sich sicherlich an der Ablöse beteiligen, bzw. so weit von den Gehaltsforderungen runtergehen, dass der neue Verein sich die Ablöse leisten kann.
Einkaufspolitik beim VfL |#355
26.01.2012 - 13:19 Uhr
Zitat von Cabmann:
Zitat von Zuhaitz:
Da der VfL nicht auf die Erlöse für die Spieler angewiesen ist, geht es Magath womöglich stärker ums "Prinzip", als es dem Gros seiner Managerkollegen gehen würde.

Solange FM trotzdem die Mittel für seine Beutezüge bekommt, sitzt er lieber auf einem Berg an Spielern, als dass er sie verschenkt. Das kann er auch im Sommer noch.

Was aus den Spielern wird - IHM ist das doch egal.


Das ist wieder dieser typische Blödsinn, den hier die mehrheit bringt.


Das ist definitiv kein Blödsinn, Kollege.

Zitat von cabman:
Wer sagt das der VFL auf den Erlös nicht angewiesen ist? Woher hast du so etwas???


Die Antwort gibst du doch selbst:

Zitat von cabman:
Der VFL ist wie jeder andere Bundesligaverein ein Wirtschaftunternehmen, man muss wirtschaftlich denken und Magath handelt derzeit in seinem Budget das er hat


:D

Wenn er in "seinem Budget" handelt, wird er wohl kaum für knapp 30 Mio. Euro neue Spieler einkaufen, wenn er darauf angewiesen ist, vorher andere Speler abzugeben. Ganz abgesehen davon, dass ich dieses Gefasel vom "Budget" für absoluten Mummpitz halte. Als wenn Magath im Sommer nur Ausgaben von 20 Mio. getätigt hätte, wenn er 50 hätte ausgeben können. :D Anfang November wurde vermeldet, dass VW für die Wintertransferperiode ein millionenschweres "Rettungspaket" schnürt und genauso ist es auch gewesen. Die Mähr vom Budget hat Magath doch nur bemüht um sich dem Vorwurf des Größenwahns zu erwehren.

Was Helmes und Lakc betrifft, wäre es zweifelsohne eine finanzielle Erleichterung, wenn sie den Verein in den nächsten Tagen verlassen. Alleine die Tatsache, dass Magath beide Spieler nicht zu verramschen oder gar zu verschenken gedenkt, ist jedoch ein sicheres Indiz dafür, dass es im Endeffekt niemanden tangiert, wenn sie bis zum Sommer in der 2. Mannschaft trainieren und wochenends die Tribüne wärmen - zumindest nicht finanziell.
Einkaufspolitik beim VfL |#356
26.01.2012 - 13:27 Uhr
Zitat von Cabmann:
Der VFL ist wie jeder andere Bundesligaverein ein Wirtschaftunternehmen, man muss wirtschaftlich denken und Magath handelt derzeit in seinem Budget das er hat und ja es ist scheinbar ungerecht für manch anderen Verein die nicht so einen Hauptsponsor haben, dennoch schau nach Italien, Spanien usw. Dagegen handelt Magath absolut wirtschaftlich.


Wirtschaftlich denken hieße im Falle Lakic, einen ordentlich verdienenden und ablösefrei verpflichteten Bankdrücker zügig von der Payroll zu schubsen. Magath macht nun nicht den Eindruck, dass er genau DARAN interessiert ist.

Dafür zockt er erstens viel zu gerne und zweitens erwartet der Spieler womöglich eine "Abstandszahlung" als Gegenleistung für das "Entgegenkommen", die man ja auch irgendwie wieder reinholen muss.... Was es im Gesamtpaket kniffelich macht, einen Diego, Kjaer, Helmes und wie sie nicht alle heißen kostenneutral loszuwerden....

Und ob das jetzt ungerecht ist bzw. wie irgendwelche Pleitevereine das in Italien oder Spanien handhaben - das soll nicht das Problem eines Fans des VfL Wolfsburg sein und tut hier auch wenig zur Sache.

Kein Verein ist gezwungen, dem Felix das Menschenmaterial wegzukaufen. Wenn das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht optimal scheint - wie eben im Falle Lakic für Bobic, Tanner/Hopp etc. - dann muss man sich halt woanders bedienen.

Wären doch alle so wie Stefan Kuntz - der jammert nicht rum, sondern bedient sich aus den Töpfen, die er sich leisten kann.

Fazit: Der VfL Wolfsburg unter FM hat das mittlerweile chronische Problem, dass ständig Spieler überflüssig sind und sich mit der Vertragsauflösung zieren. Was verständlich ist, da es (wie bei Helmes oder Lakic) häufig noch nicht so lange her ist, dass man Spieler xy zu sich gelotst hat.

Während Helmes, Lakic oder Diego schon verliehen sind oder eben kurz vor einer Ausleihe stehen, warten hinten in der Schlange schon die nächsten aussortierten Neuzugänge aus der jüngeren Vergangenheit, denen das gleiche blüht und die AUCH ALLE einen längeren Kontrakt vom Maestro bekommen haben: Russ, Ochs, Klich, Kyrgiakos und Cale.

Und jetzt kommt Magath ins Spiel, der sich entscheiden kann, wieviel Geld er an welcher Stelle durch die vier Schornsteine pustet:

1) Gehalt weiterzahlen und ab auf die Tribüne zu den anderen
2) den Spieler verleihen, womöglich noch Teile des Gehaltes übernehmen
3) den Kontrakt resilieren und u.U. Abfindungen in siebenstelliger Höhe latzen

Zahlemeister ist am Ende immer Magath.

Und in seinem Budget ist er auch nur deshalb, weil das Budget kurzfristig angepasst werden kann. Oder wie es VW nennt: Die Idee zieht das Geld.

Im Sommer konnte FM nicht so, wie er gerne gewollt hätte - Grund genug für ihn, den Kader mit einem dreckigen Dutzend an Aussortierten zuzumüllen. Jetzt im Winter durfte er wieder - ergo sind SEHR VIELE Spieler übrig.

Damals war es Friedrich, im Sommer sind es Jönsson, Klich, Russ, Ochs und Cale - und im Winter 2012/13 dann Hassani, Sissoko...

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VfL WOLFSBURG - MÁME DOST!

"Aber er hat ja gar nichts an!" rief zuletzt das ganze Volk.

Heute schraub ich, morgen bau ich, übermorgen hol' ich den Bembelköppen ihren Jung. Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich Radkappstilzchen heiß!
Einkaufspolitik beim VfL |#357
26.01.2012 - 13:28 Uhr
Zitat von xBunnyOne:
Wenn die Spieler Angst um ihre Karriere hätten, würden sie sich sicherlich an der Ablöse beteiligen, bzw. so weit von den Gehaltsforderungen runtergehen, dass der neue Verein sich die Ablöse leisten kann.


Ich glaube, das sind Dimensionen, in die sich unsereins nur schwerlich hineindenken kann. Natürlich willst du als Fußballprofi spielen, denn schließlich hast du dein Hobby zum Beruf gemacht, aber wenn du vom Trainer/Manager mitgeteilt bekommst, dass er nicht auf mehr auf dich setzt und du auf Vereinssuche gegen kannst, wirst du es zunächst relativ gelassen sehen, wenn du weiterhin deine Millionen scheffelst.
Einkaufspolitik beim VfL |#358
26.01.2012 - 16:50 Uhr
Zitat von Cabmann:

Das ist wieder dieser typische Blödsinn, den hier die mehrheit bringt.

Wer sagt das der VFL auf den Erlös nicht angewiesen ist? Woher hast du so etwas???

Der VFL ist wie jeder andere Bundesligaverein ein Wirtschaftunternehmen, man muss wirtschaftlich denken und Magath handelt derzeit in seinem Budget das er hat und ja es ist scheinbar ungerecht für manch anderen Verein die nicht so einen Hauptsponsor haben, dennoch schau nach Italien, Spanien usw. Dagegen handelt Magath absolut wirtschaftlich.


Der gemeine Bundesligaverein ist ein Wirtschaftunternehmen, ja, der VFL hingegen nur bedingt.
Die Deutsche Fußball Liga verlangt in ihrem Lizenzverfahren, dass nur ausgegeben werden darf, was auch eingenommen wird. Die Vereine müssen mit ihrem Saisonetat haushalten in den die Einnahmen aus Tickets, Fernsehgeldern und Sponsoring einfließen. Ich behaupte der Saisonetat des VFL ist nur eine Richtlinie, die nach Bedarf, fast, beliebig nach oben geschraubt werden kann, dass wirtschaftliches Handeln obsolet macht.
Durch Einnahmen aus Tickets (VFL hat den zweit niedrigsten Zuschauerschnitt!) und Fernsehgelder (in den letzten 5 Jahren einmal Europapokal?) und Co-Sponsoren läßt sich das Unternehmen VFL nicht betreiben. Verlautbarungen zu Folge soll sogar ein Patrick Ochs um die 3 Mio. verdienen und dann im Moment 39 Spieler im Kater. Ich behaupte, nicht mal der FC Bayern kann sich das leisten.

Ein Bundesligaverein, selbst Bayern München, kann insolvent gehen, wenn dieser nicht wirtschaflich handelt. Der VFL als VW-Tochter hingegen nicht.
Meines Erachtens, man kann den VFL eher mit der Automarke Bugatti vergleichen, als mit einem normalen Bundesligaverein. Beides sind VW-Töchter, die aus wirtschaftlicher Sicht nicht tragbare Verlustunternehmen sind, jedoch aus Image/Marketing-Gründen subventioniert werden.
Einkaufspolitik beim VfL |#359
26.01.2012 - 16:55 Uhr
Zitat von mortiz:
Zitat von Cabmann:

Das ist wieder dieser typische Blödsinn, den hier die mehrheit bringt.

Wer sagt das der VFL auf den Erlös nicht angewiesen ist? Woher hast du so etwas???

Der VFL ist wie jeder andere Bundesligaverein ein Wirtschaftunternehmen, man muss wirtschaftlich denken und Magath handelt derzeit in seinem Budget das er hat und ja es ist scheinbar ungerecht für manch anderen Verein die nicht so einen Hauptsponsor haben, dennoch schau nach Italien, Spanien usw. Dagegen handelt Magath absolut wirtschaftlich.


Der gemeine Bundesligaverein ist ein Wirtschaftunternehmen, ja, der VFL hingegen nur bedingt.
Die Deutsche Fußball Liga verlangt in ihrem Lizenzverfahren, dass nur ausgegeben werden darf, was auch eingenommen wird. Die Vereine müssen mit ihrem Saisonetat haushalten in den die Einnahmen aus Tickets, Fernsehgeldern und Sponsoring einfließen. Ich behaupte der Saisonetat des VFL ist nur eine Richtlinie, die nach Bedarf, fast, beliebig nach oben geschraubt werden kann, dass wirtschaftliches Handeln obsolet macht.
Durch Einnahmen aus Tickets (VFL hat den zweit niedrigsten Zuschauerschnitt!) und Fernsehgelder (in den letzten 5 Jahren einmal Europapokal?) und Co-Sponsoren läßt sich das Unternehmen VFL nicht betreiben. Verlautbarungen zu Folge soll sogar ein Patrick Ochs um die 3 Mio. verdienen und dann im Moment 39 Spieler im Kater. Ich behaupte, nicht mal der FC Bayern kann sich das leisten.

Ein Bundesligaverein, selbst Bayern München, kann insolvent gehen, wenn dieser nicht wirtschaflich handelt. Der VFL als VW-Tochter hingegen nicht.
Meines Erachtens, man kann den VFL eher mit der Automarke Bugatti vergleichen, als mit einem normalen Bundesligaverein. Beides sind VW-Töchter, die aus wirtschaftlicher Sicht nicht tragbare Verlustunternehmen sind, jedoch aus Image/Marketing-Gründen subventioniert werden.


(in den letzten 5 Jahren einmal Europapokal?)
Da habe ich aufgehört zu lesen.

In den letzten 5 Jahren zweimal Europa-League und einmal Champions League. Weitere Diskussion überflüssig.

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~ KEEP CALM AND LOVE WOLFSBURG ~
Einkaufspolitik beim VfL |#360
26.01.2012 - 18:14 Uhr
Zitat von mortiz:
Zitat von Cabmann:

Das ist wieder dieser typische Blödsinn, den hier die mehrheit bringt.

Wer sagt das der VFL auf den Erlös nicht angewiesen ist? Woher hast du so etwas???

Der VFL ist wie jeder andere Bundesligaverein ein Wirtschaftunternehmen, man muss wirtschaftlich denken und Magath handelt derzeit in seinem Budget das er hat und ja es ist scheinbar ungerecht für manch anderen Verein die nicht so einen Hauptsponsor haben, dennoch schau nach Italien, Spanien usw. Dagegen handelt Magath absolut wirtschaftlich.


Der gemeine Bundesligaverein ist ein Wirtschaftunternehmen, ja, der VFL hingegen nur bedingt.
Die Deutsche Fußball Liga verlangt in ihrem Lizenzverfahren, dass nur ausgegeben werden darf, was auch eingenommen wird. Die Vereine müssen mit ihrem Saisonetat haushalten in den die Einnahmen aus Tickets, Fernsehgeldern und Sponsoring einfließen. Ich behaupte der Saisonetat des VFL ist nur eine Richtlinie, die nach Bedarf, fast, beliebig nach oben geschraubt werden kann, dass wirtschaftliches Handeln obsolet macht.
Durch Einnahmen aus Tickets (VFL hat den zweit niedrigsten Zuschauerschnitt!) und Fernsehgelder (in den letzten 5 Jahren einmal Europapokal?) und Co-Sponsoren läßt sich das Unternehmen VFL nicht betreiben. Verlautbarungen zu Folge soll sogar ein Patrick Ochs um die 3 Mio. verdienen und dann im Moment 39 Spieler im Kater. Ich behaupte, nicht mal der FC Bayern kann sich das leisten.

Ein Bundesligaverein, selbst Bayern München, kann insolvent gehen, wenn dieser nicht wirtschaflich handelt. Der VFL als VW-Tochter hingegen nicht.
Meines Erachtens, man kann den VFL eher mit der Automarke Bugatti vergleichen, als mit einem normalen Bundesligaverein. Beides sind VW-Töchter, die aus wirtschaftlicher Sicht nicht tragbare Verlustunternehmen sind, jedoch aus Image/Marketing-Gründen subventioniert werden.


Lieber Mortiz,

deine Ausführungen zu der ökonomischen Sinnhaftigkeit sind zwar schon recht durchdacht, aber nicht ganz richtig.

Wäre der VfL eine rein laterale Diversifikation Volkswagens wäre deine Annahme vollkommen richtig. Eine Quer-"Subventionierung", wie von dir gemutmaßt, findet zwar statt. Aber es als reine Subventionierung zu bezeichnen ist falsch. Ich gehe davon aus, dass du darüber schlicht nicht richtig drüber nachgedacht hast, was Subventionierung eigentlich ist. Darüber möchte ich auch gar nicht weiter philosophieren, sondern es vielmehr ins rechte Licht rücken.

"Wirtschaftlich nicht tragbar" war deine Ausdrucksweise. Im Nebensatz jedoch hast du schon den richtigen Ansatz erwähnt. Marketing und Image. Ich weiß nicht inwiefern du schon einmal von immateriellen Gütern gehört hast. Diese beinhalten nämlich auch den Markenwert, welcher insbesondere auch durch den Bekanntheitsgrad gesteigert werden kann. Und genau hier liegt das wirtschaftliche Interesse Volkswagens. Denn diese immateriellen Güter steigern auch den bilanzierten Wert eines Unternehmens.

Der Bekanntheitsgrad wird über Jahre und Jahrzehnte hinweg gesteigert durch die ständige Präsenz als Hauptsponsors eines Vereines, der zumindest als Ziel hat, in naher/ferner Zukunft ein europäischer Top-Verein zu werden und somit hohe Präsenz weltweit zu erzeugen. Ergo auch VW-Werbung weltweit präsentiert wird. Die Auswirkungen dieser Marketing Maßnahmen werden sich auf den Umsatz auswirken. Die Dimensionen, in welchen die Auswirkungen stattfinden, sind nur schwer, eigentlich überhaupt nicht, zu ermitteln. Aufgrund der Ziele Volkswagens und der weltweiten Präsenz Volkswagen ist dieses Marketing, im Sinne einer Steigerung des Bekanntheitsgrades und somit einhergehender Steigerung des Markenwertes(immaterielles Gut) und natürlich steigenden Umsätzen, vollkommen legitim.

Solltest du hingegen klare Werte kennen, insbesondere auch welche für die Zukunft, die diese(meine) These falsifizieren melde dich bitte. Sollte dies nicht der Fall sein, wovon ich ausgehe solange du nicht ein Guru mit hellseherischen Fähigkeiten bist, solltest du deine Kritik des ökonomischen Sinns des VfLs für Volkswagen überdenken.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von DisastaXXL am 26.01.2012 um 18:17 Uhr bearbeitet
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