Ex-Lautrer
31.07.2015 - 09:17 Uhr
17.01.2021 - 15:53 Uhr
Zitat von Rocky
Ich kann nur hoffen das wir bei Weiterverkauf von Kühlwetter daran beteiligt werden! Wenn nicht hätte das etwas von FCK 2020
Ich kann nur hoffen das wir bei Weiterverkauf von Kühlwetter daran beteiligt werden! Wenn nicht hätte das etwas von FCK 2020
Da die Ablöse ohnehin schon exorbitant hoch für einen Drittligaspieler war im Anbetracht der Restlaufzeit des Vertrages und der FCK für die Insolvenzmasse Geld brauchte anstatt die Aussicht auf eine Transferbeteiligung in ungewisser Zukunft.... Kannst du dir die Frage selbst beantworten.
Gruß
22.01.2021 - 15:32 Uhr
Das ist wieder so ein Punkt, wo alles anders gekommen ist, als es der Forumstenor wahrhaben will. Demnach war Ehrmann ja voll der Assi und Macho, der längst hätte entlassen werden müssen. Endlich hatte ihm nun mal einer die Stirn geboten!
Nun, der Stirnbieter ist inzwischen eine fast schon vergessene, erfolglose Marginalie der Vereinsgeschichte. Und von einem angeblich ja glasklaren Fehlverhalten der ehemaligen Vereinsikone Ehrmann war das Gericht so wenig überzeugt, dass der FCK trotz bedrängter Finanzlage lieber einen "deutlich sechsstelligen Betrag" als Vergleich zahlt, als es auf ein Urteil ankommen zu lassen. So klar war der Sachverhalt dann ja wohl doch nicht.
Man wollte Gerry loswerden, weil er "nicht mehr in die Zeit passt". Und hat sich dazu einen offensichtlich ungeeigneten Anlass ausgesucht. Anders kann ich das nicht lesen. Für mich ein teures - und damit schweres - Fehlverhalten seiner Vorgesetzten! Aber scheinbar haben wir ja genug sportfachliche Erfolgsgaranten im Verein, dass wir uns so etwas leisten können.
Aber so sind wir halt: Wir wollen politisch korrekte Schwiegersöhne mit Ecken und Kanten! Und "gierig" sollen sie sein. Schwieriges Suchprofil.
Nun, der Stirnbieter ist inzwischen eine fast schon vergessene, erfolglose Marginalie der Vereinsgeschichte. Und von einem angeblich ja glasklaren Fehlverhalten der ehemaligen Vereinsikone Ehrmann war das Gericht so wenig überzeugt, dass der FCK trotz bedrängter Finanzlage lieber einen "deutlich sechsstelligen Betrag" als Vergleich zahlt, als es auf ein Urteil ankommen zu lassen. So klar war der Sachverhalt dann ja wohl doch nicht.
Man wollte Gerry loswerden, weil er "nicht mehr in die Zeit passt". Und hat sich dazu einen offensichtlich ungeeigneten Anlass ausgesucht. Anders kann ich das nicht lesen. Für mich ein teures - und damit schweres - Fehlverhalten seiner Vorgesetzten! Aber scheinbar haben wir ja genug sportfachliche Erfolgsgaranten im Verein, dass wir uns so etwas leisten können.
Aber so sind wir halt: Wir wollen politisch korrekte Schwiegersöhne mit Ecken und Kanten! Und "gierig" sollen sie sein. Schwieriges Suchprofil.
22.01.2021 - 16:46 Uhr
Das Zurückziehen der Vorwürfe kann einfach Teil des Vergleichs sein. Das heißt nicht, dass sie jedweder Grundlage entbehren. Genauso gut können sie einfach nicht belegbar sein oder nicht ausreichend für eine fristlose Kündigung ohne vorherige Abmahnung. Wir wissen es nicht.
Beste Grüße
Lullaby
Beste Grüße
Lullaby
22.01.2021 - 18:22 Uhr
Zitat von Roon_Bub
Schommers war gegenüber Gerry weisungsbefugt und wenn der Herr Torwarttraier sich nicht an Weisungen hält sondern stattdessen auf dem Trainingsplatz vor Zeugen rummosert ist das ein Kündigungsgrund.
Auch die Aktion im VIP Bereich ist durch Zeugen belegt.
Dass das jetzt so ausgeht ist ein weiterer Tritt in die Klöten unseres Geschäftsführers, der damals sowohl für die Kündigung, als auch für die Pressemitteilung verantwortlich war.
Schommers war gegenüber Gerry weisungsbefugt und wenn der Herr Torwarttraier sich nicht an Weisungen hält sondern stattdessen auf dem Trainingsplatz vor Zeugen rummosert ist das ein Kündigungsgrund.
Auch die Aktion im VIP Bereich ist durch Zeugen belegt.
Dass das jetzt so ausgeht ist ein weiterer Tritt in die Klöten unseres Geschäftsführers, der damals sowohl für die Kündigung, als auch für die Pressemitteilung verantwortlich war.
Wenn Gerry sich tatsächlich nicht an Weisungen gehalten hat und auf dem Trainingsplatz tatsächlich rumgemosert hat, ist dies nicht unbedingt sofort ein Kündigungsgrund. Erst Recht nicht ein Grund zur fristlosen Kündigung. Zu berücksichtigen ist hier in rechtlicher Hinsicht die Dauer des Arbeitsverhältnisses und ob ggf. zuvor solche Dinge vorgekommen sind und sanktioniert wurden.
Ich weiß nicht was exakt vorgefallen ist und was Gerry tatsächlich gegenüber seinen Vorgesetzten oder im VIP Bereich geäußert hat. Ich vermute aber dass die schlechte Position des FCK in diesem Verfahren genau daher rührt. Ich bin mir ziemlich sicher dass das Arbeitsgericht im Gütetermin einen Hinweis dahingehend gegeben hat, dass das was in der Kündigung angeführt wurde für eine fristlose Kündigung keinesfalls ausreichend war, ohne dass zuvor eine Abmahnung ausgesprochen wurde. Je nachdem kann dann auch eine ordentliche Kündigung fraglich sein.
Die Folge wäre im Prozess wäre gewesen, dass die Kündigung für unwirksam erklärt worden wäre und Gerry weiter zu beschäftigen gewesen wäre. Nichts anderes hätte das Gericht entscheiden können, also insbesondere auch selbst keine Abfindung o.ä. festlegen oder aussprechen können.
Der FCK hat meiner Meinung nach daher mit der fristlosen Kündigung entweder selbst von sich aus eine völlig unüberlegte Entscheidung getroffen oder aber war rechtlich schlecht beraten.
22.01.2021 - 18:49 Uhr
Zitat von Newtrial
Das bringt mich auf einen weiteren Punkt. Ging es nicht - zumindest anfangs - auch mal um die Frage, ob die ständigen befristeten Verträge auf dieser Funktionsstelle überhaupt rechtens sind? Ich meine mich dunkel erinnern zu können, dass man da Sorge um ein Grundsatzurteil mit Auswirkung auf den ganzen Profi-Fußball in Deutschland hatte. Könnte es ggf. auch sein, dass man einem Urteil mit solcher Tragweite ausweichen wollte und hier auch eine Art "politischen Preis" zu zahlen bereit war?
Keine Suggestivfrage, sondern ehrlich gemeint. Ich habe das nicht mehr so genau in Erinnerung.
Zitat von klami
Gerry wusste auch dass ein Erfolg in dem Verfahren nur die Weiterbeschäftigung hätte sein können. Ich denke nicht dass er das unbedingt wollte.
An der Höhe der Abfindung kannst Du aber normalerweise erkennen wer die besseren Karten in dem Verfahren hatte.
Gerry wusste auch dass ein Erfolg in dem Verfahren nur die Weiterbeschäftigung hätte sein können. Ich denke nicht dass er das unbedingt wollte.
An der Höhe der Abfindung kannst Du aber normalerweise erkennen wer die besseren Karten in dem Verfahren hatte.
Das bringt mich auf einen weiteren Punkt. Ging es nicht - zumindest anfangs - auch mal um die Frage, ob die ständigen befristeten Verträge auf dieser Funktionsstelle überhaupt rechtens sind? Ich meine mich dunkel erinnern zu können, dass man da Sorge um ein Grundsatzurteil mit Auswirkung auf den ganzen Profi-Fußball in Deutschland hatte. Könnte es ggf. auch sein, dass man einem Urteil mit solcher Tragweite ausweichen wollte und hier auch eine Art "politischen Preis" zu zahlen bereit war?
Keine Suggestivfrage, sondern ehrlich gemeint. Ich habe das nicht mehr so genau in Erinnerung.
Das ist mit Sicherheit auch ein Thema in diesem Verfahren. Sog. Kettenarbeitsverträge werden kritisch beurteilt. Hinzu war Gerry ja auch nicht Spieler, sondern über lange Zeit Trainer. Ich denke man kann hier durchaus von einer Unwirksamkeit der Befristung und damit von einem unbefristeten Arbeitsverhältnis ausgehen.
28.01.2021 - 09:20 Uhr
Quelle: www.swr.de
Krisenpsychologie: Der FCK auf der Couch bei Martin Amedick
Ex-Profi Martin Amedick ist angehender Psychologe und hat in der Sendung "SWR Sport in Rheinland-Pfalz" über den Patienten "FCK" gesprochen.
Ihr hattet doch nach einen Psychologen verlangt,hier ist er auch schon! Ex-Profi Martin Amedick ist angehender Psychologe und hat in der Sendung "SWR Sport in Rheinland-Pfalz" über den Patienten "FCK" gesprochen.
...Einzelne Spieler müssen ihre Leaderqualität zeigen und vorangehen, dass die Mannschaft bei Rückschlägen sich an diesen Spielern aufrichten kann", fordert der Ex-Kapitän. Ganz wichtig ist für Amedick auch die Rolle des Trainers, der mit seiner Körpersprache den Takt vorgibt. Es muss ein starker Trainer sein, der keine Selbstzweifel aufkommen lässt und der Mannschaft Rückhalt bieten kann. Gerade die jüngeren Spieler schauen genau auf den Trainer, seine Reaktion nach einer misslungenen Aktion.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Coolwetter am 28.01.2021 um 09:23 Uhr bearbeitet
31.01.2021 - 16:28 Uhr
Zitat von Betzebacher
Ist halt wie so oft, die Spieler sind vorher gut, bei uns Durchschnitt (wenn überhaupt) und in der nächsten Station nach uns sind die Spieler wieder Top.
Vorallem was die 6er angeht in Verbindung mit Sandhausen. Man erinnere sich an Karl oder Linsmayer und jetzt Bachmann.
Zitat von Pikgolo94
Wollt auch grad sagen, und gewinnt gleich mal 2:0 gegen Nürnberg. Dass er in die 2.Liga wechselt liegt aber vor allem an Schiele, der vorher sein Trainer war. Normalerweise hätte da keiner der anderen 17 2.Ligisten Interesse angemeldet, trotzdem schon ein Ding, dass Bachmann jetzt 2.Liga spielt.
War ja auch in seiner vorherigen Station Würzburg Stammspieler und eine tragende Säule. Wollt auch grad sagen, und gewinnt gleich mal 2:0 gegen Nürnberg. Dass er in die 2.Liga wechselt liegt aber vor allem an Schiele, der vorher sein Trainer war. Normalerweise hätte da keiner der anderen 17 2.Ligisten Interesse angemeldet, trotzdem schon ein Ding, dass Bachmann jetzt 2.Liga spielt.
Ist halt wie so oft, die Spieler sind vorher gut, bei uns Durchschnitt (wenn überhaupt) und in der nächsten Station nach uns sind die Spieler wieder Top.
Vorallem was die 6er angeht in Verbindung mit Sandhausen. Man erinnere sich an Karl oder Linsmayer und jetzt Bachmann.
Tja das ist halt der entscheidende Unterschied zu früher.
Von einem Reiner Geye sagte man er fährt mit nem Trabbi in den Pfälzer Wald und kommt mit nem Ferrari zurück.
Notzon fährt mit nem Trabbi in den Pfälzer Wald und kommt zu Fuß zurück.
Damals war es genau umgekehrt, Spieler kamen mehr oder weniger aus dem Nichts und performten hier ordentlich bis sehr gut wie Scherr, Hoffmann, Goldbaek, Lelle, Haber etc..
Nach einem Wechsel zu anderen Vereinen verschwanden sie dann mehr oder weniger in der Versenkung.
Leider ist es halt seit ner gefühlten Ewigkeit andersrum
31.01.2021 - 17:31 Uhr
Manchmal brauchen gewisse Spieler allerdings auch wirklich einen Tapetenwechsel und mehr Spielzeit, um richtig aufzublühen. Zu Zeiten als bspw. Linsmayer und Wooten hier noch aktiv waren, hatten die halt auch starke Konkurrenz, wobei ihnen manchmal auch der ein oder andere Spieler vor die Nase gesetzt wurde, den es jetzt nicht unbedingt gebraucht hätte. Da war manchmal bei mir schon der Gedanke vorhanden: "Naja, ein Wooten reicht als Ersatzstürmer für die zweite Liga doch voll aus."
Richtig problematisch sind für mich eher solche groß angekündigten Königstransfers der letzten Jahre, die fast immer gefloppt sind. Wenn man dann sieht, was die bei anderen Vereinen auf einmal spielen, muss man letztlich zu dem Schluss kommen, dass man auf Seiten des FCK nie geguckt hat, unter welchen Umständen, in welcher Rolle und in welchem Spielsystem derjenige so gut gespielt hat. Da wurde wohl einfach nur auf die Leistungsdaten geachtet und blind gekauft.
Es kann mir einfach keiner erzählen, dass Spieler XY plötzlich aus heiterem Himmel zum Überspieler wird, sobald er keinen Fuß mehr auf den Berg setzt. Nee, ich glaube einfach, dass die in ihren neuen Vereinen passend zum System verpflichtet werden und denen auch ganz genau gesagt wird, welche Rolle für sie vorgesehen ist. Wenn du dann noch auf einen Trainer triffst, der ohnehin als dein Förderer galt (Biada mit Koschinat und jetzt Bachmann mit Schiele), dann sind die Vorraussetzungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit ziemlich gut. Das ist irgendwo alles keine Hexerei.
Beim FCK hingegen wechselt man die Trainer wie die Unterhosen, weil man sportlich seit Jahren kein Konzept vorweisen kann, gefühlt 20 Spielsysteme in drei Jahren immer nur kurzzeitig ausprobiert wurden, generell überall nur hektisch rumgedoktert wird und viele Spieler kann es auch dauerhaft verunsichern, wenn sie nie genau wissen, wie der neue Trainer auf sie reagieren wird. Da kommst du einfach nie in einen Rhythmus rein, sondern musst eigentlich immer drauf hoffen, dass auch der neue Trainer mit dir als Spieler was anfangen kann.
Aktuell gutes Beispiel ist doch auch der Fall Elias Huth. Braucht mir doch keiner erzählen, dass der bei Zwickau fußballerisch so herausragend war. Der wurde dort einfach nur passend eingesetzt in einem Zweiersturm mit Wandspieler Ronny König, der die Bälle runtergeüflückt und auf ihn weitergeleitet hat. Oder die Bälle wurden ihm hoch auf den Kopf serviert durch Flanken oder Standards. Jo, beim FCK spielt man in keinem Zweiersturm und gute Standards sind seit Jahren ein Fremdwort auf dem Betzenberg und da wundert man sich noch, wieso das hier nix wird?
Darüber hinaus ist Huth für meine Begriffe auch so ein Spieler, der Vertrauen spüren muss. Dem muss man viel verzeihen können, auch wenn er mal drei Spiele torlos bleibt. Wenn der in Zwickau fit war, stand er immer in der Startelf oder kam von der Bank. Nach seinem (zugegeben wirklich schlechten) Auftritt bei uns gegen Mannheim und der folgerichtigen Auswechslung nach einer halben Stunde war der fertig mit der Welt und kommt seitdem aus diesem Loch nicht mehr raus, und das bekommst du scheinbar mit so zehnminütigen Kurzeinsätzen wohl auch nicht mehr hin.
Solange hier kein klares Konzept von Vereinsseite vorgegeben wird, in dem intern klar gesagt wird, welchen Spielertyp man für welche Position braucht, wirst du immer weiter in dieser Dauerschleife hängen. Es darf einfach nicht sein, dass sich ein Sportdirektor nochmal beim FCK hinsetzt und sagt, dass Spielphilosophie nur Trainersache ist. So kann das hier nicht funktionieren.
Richtig problematisch sind für mich eher solche groß angekündigten Königstransfers der letzten Jahre, die fast immer gefloppt sind. Wenn man dann sieht, was die bei anderen Vereinen auf einmal spielen, muss man letztlich zu dem Schluss kommen, dass man auf Seiten des FCK nie geguckt hat, unter welchen Umständen, in welcher Rolle und in welchem Spielsystem derjenige so gut gespielt hat. Da wurde wohl einfach nur auf die Leistungsdaten geachtet und blind gekauft.
Es kann mir einfach keiner erzählen, dass Spieler XY plötzlich aus heiterem Himmel zum Überspieler wird, sobald er keinen Fuß mehr auf den Berg setzt. Nee, ich glaube einfach, dass die in ihren neuen Vereinen passend zum System verpflichtet werden und denen auch ganz genau gesagt wird, welche Rolle für sie vorgesehen ist. Wenn du dann noch auf einen Trainer triffst, der ohnehin als dein Förderer galt (Biada mit Koschinat und jetzt Bachmann mit Schiele), dann sind die Vorraussetzungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit ziemlich gut. Das ist irgendwo alles keine Hexerei.
Beim FCK hingegen wechselt man die Trainer wie die Unterhosen, weil man sportlich seit Jahren kein Konzept vorweisen kann, gefühlt 20 Spielsysteme in drei Jahren immer nur kurzzeitig ausprobiert wurden, generell überall nur hektisch rumgedoktert wird und viele Spieler kann es auch dauerhaft verunsichern, wenn sie nie genau wissen, wie der neue Trainer auf sie reagieren wird. Da kommst du einfach nie in einen Rhythmus rein, sondern musst eigentlich immer drauf hoffen, dass auch der neue Trainer mit dir als Spieler was anfangen kann.
Aktuell gutes Beispiel ist doch auch der Fall Elias Huth. Braucht mir doch keiner erzählen, dass der bei Zwickau fußballerisch so herausragend war. Der wurde dort einfach nur passend eingesetzt in einem Zweiersturm mit Wandspieler Ronny König, der die Bälle runtergeüflückt und auf ihn weitergeleitet hat. Oder die Bälle wurden ihm hoch auf den Kopf serviert durch Flanken oder Standards. Jo, beim FCK spielt man in keinem Zweiersturm und gute Standards sind seit Jahren ein Fremdwort auf dem Betzenberg und da wundert man sich noch, wieso das hier nix wird?
Darüber hinaus ist Huth für meine Begriffe auch so ein Spieler, der Vertrauen spüren muss. Dem muss man viel verzeihen können, auch wenn er mal drei Spiele torlos bleibt. Wenn der in Zwickau fit war, stand er immer in der Startelf oder kam von der Bank. Nach seinem (zugegeben wirklich schlechten) Auftritt bei uns gegen Mannheim und der folgerichtigen Auswechslung nach einer halben Stunde war der fertig mit der Welt und kommt seitdem aus diesem Loch nicht mehr raus, und das bekommst du scheinbar mit so zehnminütigen Kurzeinsätzen wohl auch nicht mehr hin.
Solange hier kein klares Konzept von Vereinsseite vorgegeben wird, in dem intern klar gesagt wird, welchen Spielertyp man für welche Position braucht, wirst du immer weiter in dieser Dauerschleife hängen. Es darf einfach nicht sein, dass sich ein Sportdirektor nochmal beim FCK hinsetzt und sagt, dass Spielphilosophie nur Trainersache ist. So kann das hier nicht funktionieren.
22.02.2021 - 22:57 Uhr
Baders Einstieg bei uns war eigentlich gar nicht schlecht. Er hat seinen alten Wegbegleiter Frontzeck eingesetzt, der erstaunlich gut am Anfang funktioniert hat. Da er leider sämtliche wichtige Spiele gegen die direkte Konkurrenz vergeigt hat ist man trotzdem abgesteigen, aber die Bilanz war insgesamt durchaus zufriedenstellend.
Wofür bei uns im sportlichen Bereich wer veranwortlich war, kann dir keiner sagen, da wir gleichzeitig auch noch nen Sportdirektor hatten. Der eine behauptet Bader hätte alle schlechten Transfers beschlossen und Notzon wäre für die guten Veranwortlich, der nächste sagt Notzon wäre veranwortlich dafür, dass die Kader überhaupt nicht zusammengepasst haben. Mit Frontzeck in die 3. Liga zu gehen war ein Fehler, der defintiv auf Baders Konto ging, aber schon bei den nächsten Trainerverpflichtung weiß da keiner mehr wer eigentlich genau Hauptveranwprtlich für war.
Letztlich hat stand Bader dann nach der zweiten Saison bei uns kurz vor dem Aus. Und dann kam sein Meisterstück. Zusammen mit dem potentiellen Investor Becca hat man es geschafft den Aufsichtsratsvorsitzenden Littig unter Androhung der Insolvenz zum Rücktritt zu zwingen. Hier hatte Becca in einen Rückzug angekündigt, wenn Littig nicht Platz machen würde (und Bader damit im Amt bleiben würde) - und zwar alles unter Billigung von Bader und dem anderen Geschäftsführer Klatt. Um den ganzen dann noch die Krone aufzusetzen hat dieser Becca nie etwas investiert, sondern lediglich eine Bürgschaft für einen Finanzkredit ausgestellt mit dem dann bestimmte Spieler verpflichtet wurde und es bestand lediglich für Becca die einseitige Option diese Bürgschaft in Anteile umzuwandeln. Im Anschluss lies der FCK dann seinen Vertrag auslaufen
Im Gegensatz zu Klatt, der direkt in Anschluss an sein FCK Engagement die nächste Chance in Liga 3 erhielt, dürfte Baders Leistung etwas kritischer gesehen worden sein in der Branche. Denn freiwillig war der frühere Bundesliga-Manager sicherlich weder ein Jahr lang arbeitslos noch ist er dann in Liga 4 gegangen.
Ob er für Aachen was taugen wird, kann dir glaub ich keiner sagen, schließlich hat Bader noch nie in Liga 4 gearbeitet. Aber beim FCK sind die wenigsten gut auf ihn zu sprechen. Das einzige was für ihn spricht ist, dass wir es sportlich nach ihm nochmal geschafft haben uns zu verschlechtern. Was in meinen Augen eben auch die Frage ein Stück weit beanwortet, ob Notzon oder Bader die Hauptschuldigen an den Kaderproblemen waren...
Wofür bei uns im sportlichen Bereich wer veranwortlich war, kann dir keiner sagen, da wir gleichzeitig auch noch nen Sportdirektor hatten. Der eine behauptet Bader hätte alle schlechten Transfers beschlossen und Notzon wäre für die guten Veranwortlich, der nächste sagt Notzon wäre veranwortlich dafür, dass die Kader überhaupt nicht zusammengepasst haben. Mit Frontzeck in die 3. Liga zu gehen war ein Fehler, der defintiv auf Baders Konto ging, aber schon bei den nächsten Trainerverpflichtung weiß da keiner mehr wer eigentlich genau Hauptveranwprtlich für war.
Letztlich hat stand Bader dann nach der zweiten Saison bei uns kurz vor dem Aus. Und dann kam sein Meisterstück. Zusammen mit dem potentiellen Investor Becca hat man es geschafft den Aufsichtsratsvorsitzenden Littig unter Androhung der Insolvenz zum Rücktritt zu zwingen. Hier hatte Becca in einen Rückzug angekündigt, wenn Littig nicht Platz machen würde (und Bader damit im Amt bleiben würde) - und zwar alles unter Billigung von Bader und dem anderen Geschäftsführer Klatt. Um den ganzen dann noch die Krone aufzusetzen hat dieser Becca nie etwas investiert, sondern lediglich eine Bürgschaft für einen Finanzkredit ausgestellt mit dem dann bestimmte Spieler verpflichtet wurde und es bestand lediglich für Becca die einseitige Option diese Bürgschaft in Anteile umzuwandeln. Im Anschluss lies der FCK dann seinen Vertrag auslaufen
Im Gegensatz zu Klatt, der direkt in Anschluss an sein FCK Engagement die nächste Chance in Liga 3 erhielt, dürfte Baders Leistung etwas kritischer gesehen worden sein in der Branche. Denn freiwillig war der frühere Bundesliga-Manager sicherlich weder ein Jahr lang arbeitslos noch ist er dann in Liga 4 gegangen.
Ob er für Aachen was taugen wird, kann dir glaub ich keiner sagen, schließlich hat Bader noch nie in Liga 4 gearbeitet. Aber beim FCK sind die wenigsten gut auf ihn zu sprechen. Das einzige was für ihn spricht ist, dass wir es sportlich nach ihm nochmal geschafft haben uns zu verschlechtern. Was in meinen Augen eben auch die Frage ein Stück weit beanwortet, ob Notzon oder Bader die Hauptschuldigen an den Kaderproblemen waren...
28.02.2021 - 16:38 Uhr
Görtler erzielte das 1:0 beim 3:1 von St.Gallen gegen den FC Basel.
Der hier oft herbeigewünschte Ciriaco Sforza wird von den FCB Fans mittlerweile nach Schalke gewünscht, nachdem sie zunächst im Europapokal rausgeflogen sind, kürzlich gegen Winterthur 6:2 aus dem Schweizer Cup geflogen sind und in der Liga satte 18 Punkte Rückstand auf YB haben (welche sogar noch ein Spiel weniger haben). Der FCB steht zwar momentan auf Platz 2 (32 Punkte), aber die Super League ist verdammt eng, wenn man sich anschaut, dass Platz 8 nur 5 Punkte hinter FCB steht. Platz 9 ist bereits der Relegationsplatz für nach unten und da ist der FCB näher dran als an Platz 1.
Der hier oft herbeigewünschte Ciriaco Sforza wird von den FCB Fans mittlerweile nach Schalke gewünscht, nachdem sie zunächst im Europapokal rausgeflogen sind, kürzlich gegen Winterthur 6:2 aus dem Schweizer Cup geflogen sind und in der Liga satte 18 Punkte Rückstand auf YB haben (welche sogar noch ein Spiel weniger haben). Der FCB steht zwar momentan auf Platz 2 (32 Punkte), aber die Super League ist verdammt eng, wenn man sich anschaut, dass Platz 8 nur 5 Punkte hinter FCB steht. Platz 9 ist bereits der Relegationsplatz für nach unten und da ist der FCB näher dran als an Platz 1.
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