Finanzen
22.07.2015 - 22:13 Uhr
Zitat von Bertikoks
Aber soweit ich weiß, gab es gleich mehrere Angebote, zum Beispiel auch von ehemaligen Journalisten, dies in der 3. Liga ehrenamtlich zu erledigen.
Aber soweit ich weiß, gab es gleich mehrere Angebote, zum Beispiel auch von ehemaligen Journalisten, dies in der 3. Liga ehrenamtlich zu erledigen.
Ich habe dem FCK ebenfalls meine ehrenamtliche Unterstützung, bei der Arbeit auf den sozialen Medien, angeboten. Antwort noch offen.
Persönlich denke ich: Viele ehrenamtlich unterstützende Hände werden ein positiveres Endergebnis, zum Wohle unseres Vereines, ermöglichen. Ich wäre stolz den FCK durch meine Arbeit zu unterstützen. Da brauche ich keinen Lohn, welcher die Finanzen unseres Betze strapazieren würde.
Viele Grüße
Zitat von Bertikoks
Das will ich nicht anzweifeln. Aber soweit ich weiß, gab es gleich mehrere Angebote, zum Beispiel auch von ehemaligen Journalisten, dies in der 3. Liga ehrenamtlich zu erledigen. Und für so herausragend halte ich unsere derzeitige Besetzung jetzt nicht, als dass man automatisch unterstellen müsste, diese Arbeit würde in einem solchen Fall deutlich schlechter erledigt. Das sehen übrigens auch die diversen Medienvertreter so, bei denen ich mich tatsächlich mal umgehört habe. Trotzdem ist das ein Nebenkriegsschauplatz. Ein bezahlter Vorstand dürfte deutlich teurer sein als unser derzeitiger Pressesprecher. Es geht ja um die Gesamtstruktur.
Gruß Berti
Zitat von Ozelot
Nur eine Randbemerkung, aber weil das Thema immer wieder aufkommt: Ein Pressesprecher ist auch in der dritten Liga Pflicht und von DFB/DFL so vorgeschrieben. Wer sich zudem einmal bei diversen Medienvertretern umhört, wird feststellen, dass diese den Service eines festen Ansprechpartners seitens des FCK sehr zu schätzen wissen. Gleiches gilt im übrigen auch für unseren Fanbeauftragten. Auch diese Position ist vom Verband vorgeschrieben.
Nur eine Randbemerkung, aber weil das Thema immer wieder aufkommt: Ein Pressesprecher ist auch in der dritten Liga Pflicht und von DFB/DFL so vorgeschrieben. Wer sich zudem einmal bei diversen Medienvertretern umhört, wird feststellen, dass diese den Service eines festen Ansprechpartners seitens des FCK sehr zu schätzen wissen. Gleiches gilt im übrigen auch für unseren Fanbeauftragten. Auch diese Position ist vom Verband vorgeschrieben.
Das will ich nicht anzweifeln. Aber soweit ich weiß, gab es gleich mehrere Angebote, zum Beispiel auch von ehemaligen Journalisten, dies in der 3. Liga ehrenamtlich zu erledigen. Und für so herausragend halte ich unsere derzeitige Besetzung jetzt nicht, als dass man automatisch unterstellen müsste, diese Arbeit würde in einem solchen Fall deutlich schlechter erledigt. Das sehen übrigens auch die diversen Medienvertreter so, bei denen ich mich tatsächlich mal umgehört habe. Trotzdem ist das ein Nebenkriegsschauplatz. Ein bezahlter Vorstand dürfte deutlich teurer sein als unser derzeitiger Pressesprecher. Es geht ja um die Gesamtstruktur.
Gruß Berti
Berti versteh mich bitte nicht falsch.
Ich gebe dir ja recht dass vieles durch ein Ehrenamt ersetzt werden könnte. Aber das sind doch Peanuts wenn man sich nur an sieht was der Verein braucht um nächstes Jahr noch 3. Liga spielen zu "dürfen".
Mindestens 12 Mio eher sogar 15. Da ist es sch... Egal ob der Verein momentan einen Pressesprecher mehr oder weniger bezahlt...
Das Ding ist durch....wenn ich kurz vor der JHV solch eine Meldung raushaue, fehlen mir die Argumente. Es sind sicher nicht die Herren Bader, Klatt oder Gries, die das alleine zu verantworten haben.
Dieser Niedergang war schleichend aber spürbar......ein gewisser R.C Jäggi, hatte schon im März 2003 erkannt....der FCK liegt auf der Giutine.....das Messer fällt.....16 Jahre ist es nun soweit....
Was für mich bleibt sind trotzdem einmalige Erinnerungen.....
Dieser Niedergang war schleichend aber spürbar......ein gewisser R.C Jäggi, hatte schon im März 2003 erkannt....der FCK liegt auf der Giutine.....das Messer fällt.....16 Jahre ist es nun soweit....
Was für mich bleibt sind trotzdem einmalige Erinnerungen.....
Übrigens ist laut Rheinpfalz der Verlust noch höher als 5 Mio €! Klatt beschreibt wie man trotzdem die Lizenz bekommen will. Es gibt zumindest hier einen Plan.
Zitat von FCKMitglied_16927
Übrigens ist laut Rheinpfalz der Verlust noch höher als 5 Mio €! Klatt beschreibt wie man trotzdem die Lizenz bekommen will. Es gibt zumindest hier einen Plan.
Übrigens ist laut Rheinpfalz der Verlust noch höher als 5 Mio €! Klatt beschreibt wie man trotzdem die Lizenz bekommen will. Es gibt zumindest hier einen Plan.
Da der RP-Artikel online leider kostenpflichtig ist, wäre es super, wenn sich jemand die Mühe machen könnte, Klatts wesentliche Eckpunkte hier zu posten.
Klatt hat hier meine Zahlen und meine Einschätzung der Lage fast 1:1 bestätigt und um dieses Detail ergänzt:
„Nach dem Zweitliga-Abstieg im Frühjahr ist der FCK von fünf Millionen Euro Verlust in dieser Drittliga-Runde ausgegangen. Der Fehlbetrag wird etwas HÖHER, schätzt Klatt.“
Damit muss ich eigentlich gar nicht mehr hin zur JHV. Problematisch, wenn auch nachvollziehbar, finde ich einzig diese Passage seines Lösungsansatzes:
„Klatts Gegenrechnung: Die Mittel aus dem im Mai für die Drittliga-Lizenz 2018/19 nötigen, zu 7,5 Prozent Zinsen aufgenommenen Drei-Millionen-Euro-Kredit stehen laut Klatt noch komplett zur Verfügung; mit Kosteneinsparungen und einer (teuren) Zwischenfinanzierung durch ein Banken-Konsortium sei das Geld aufzubringen und die Anleihe zurückzuzahlen. Dann könne man aus einer besseren Position heraus Eigenkapital einsammeln. (...) Aktienpakete zu mindestens 100.000 Euro kann die FCK-Gesellschaft ab sofort verkaufen. Nur solche Summen helfen schnell weiter. “
Das wirft zwei Fragen auf:
1. Wenn das Defizit in 18/19 noch HÖHER ausfällt als geplant, warum sind dann die Mittel aus dem Kredit noch komplett zur Verfügung? Das Defizit muss doch irgendwie gedeckt werden?
2. WER bitte nimmt einer hochgradig insolvenzgefährdeten GmbH mal eben Aktienpakete in Höhe von mindestens 100.000 Euro ab wenn ihm
a) bekannt ist, dass das Geld unmittelbar in die Insolvenzmasse fällt falls das Gesamtaufkommen doch nicht reicht und
b) klar ist, dass er sich einige Wochen später viel billiger einkaufen könnte?
Sorry für den Miesepeter. Den ganzen Artikel gibt es hier um 08:33 Uhr. Übrigens fehlt im Artiekl ein entscheidendes Wort. Der FCK benötigt keine 12 Millionen, der Gesamtetat 18/19 (aktuelle Saison) beträgt ja bereits 16 Millionen sondern er benötigt ZUSÄTZLICH 12 Millionen.
Bedauernde Grüße Berti
„Nach dem Zweitliga-Abstieg im Frühjahr ist der FCK von fünf Millionen Euro Verlust in dieser Drittliga-Runde ausgegangen. Der Fehlbetrag wird etwas HÖHER, schätzt Klatt.“
Damit muss ich eigentlich gar nicht mehr hin zur JHV. Problematisch, wenn auch nachvollziehbar, finde ich einzig diese Passage seines Lösungsansatzes:
„Klatts Gegenrechnung: Die Mittel aus dem im Mai für die Drittliga-Lizenz 2018/19 nötigen, zu 7,5 Prozent Zinsen aufgenommenen Drei-Millionen-Euro-Kredit stehen laut Klatt noch komplett zur Verfügung; mit Kosteneinsparungen und einer (teuren) Zwischenfinanzierung durch ein Banken-Konsortium sei das Geld aufzubringen und die Anleihe zurückzuzahlen. Dann könne man aus einer besseren Position heraus Eigenkapital einsammeln. (...) Aktienpakete zu mindestens 100.000 Euro kann die FCK-Gesellschaft ab sofort verkaufen. Nur solche Summen helfen schnell weiter. “
Das wirft zwei Fragen auf:
1. Wenn das Defizit in 18/19 noch HÖHER ausfällt als geplant, warum sind dann die Mittel aus dem Kredit noch komplett zur Verfügung? Das Defizit muss doch irgendwie gedeckt werden?
2. WER bitte nimmt einer hochgradig insolvenzgefährdeten GmbH mal eben Aktienpakete in Höhe von mindestens 100.000 Euro ab wenn ihm
a) bekannt ist, dass das Geld unmittelbar in die Insolvenzmasse fällt falls das Gesamtaufkommen doch nicht reicht und
b) klar ist, dass er sich einige Wochen später viel billiger einkaufen könnte?
Sorry für den Miesepeter. Den ganzen Artikel gibt es hier um 08:33 Uhr. Übrigens fehlt im Artiekl ein entscheidendes Wort. Der FCK benötigt keine 12 Millionen, der Gesamtetat 18/19 (aktuelle Saison) beträgt ja bereits 16 Millionen sondern er benötigt ZUSÄTZLICH 12 Millionen.
Bedauernde Grüße Berti
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Bertikoks am 15.12.2018 um 10:28 Uhr bearbeitet Zitat von Bertikoks
WER bitte nimmt einer hochgradig insolvenzgefährdeten GmbH mal eben Aktienpakete in Höhe von mindestens 100.000 Euro ab wenn ihm
a) bekannt ist, dass das Geld unmittelbar in die Insolvenzmasse fällt falls das Gesamtaufkommen doch nicht reicht und
b) klar ist, dass er sich einige Wochen später viel billiger einkaufen könnte?
WER bitte nimmt einer hochgradig insolvenzgefährdeten GmbH mal eben Aktienpakete in Höhe von mindestens 100.000 Euro ab wenn ihm
a) bekannt ist, dass das Geld unmittelbar in die Insolvenzmasse fällt falls das Gesamtaufkommen doch nicht reicht und
b) klar ist, dass er sich einige Wochen später viel billiger einkaufen könnte?
Stinkreiche stille Investoren, die sich das problemlos leisten können und das eher als Spende denn als Geldanlage betrachten. Dass man damit 10 Millionen zusammen bekommt, bezweifle ich aber, es sei denn, die haben schon einen entsprechenden Gönner in der Hinterhand.
Beste Grüße
Lullaby
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Lullaby am 15.12.2018 um 10:22 Uhr bearbeitet Zitat von Bertikoks
2. WER bitte nimmt einer hochgradig insolvenzgefährdeten GmbH mal eben Aktienpakete in Höhe von mindestens 100.000 Euro ab wenn ihm
a) bekannt ist, dass das Geld unmittelbar in die Insolvenzmasse fällt falls das Gesamtaufkommen doch nicht reicht und
b) klar ist, dass er sich einige Wochen später viel billiger einkaufen könnte?
2. WER bitte nimmt einer hochgradig insolvenzgefährdeten GmbH mal eben Aktienpakete in Höhe von mindestens 100.000 Euro ab wenn ihm
a) bekannt ist, dass das Geld unmittelbar in die Insolvenzmasse fällt falls das Gesamtaufkommen doch nicht reicht und
b) klar ist, dass er sich einige Wochen später viel billiger einkaufen könnte?
Unabhängig davon, dass @Newtrial wohl absolut Recht hat und keine politische Einflussnahme in diese Richtung zu erwarten ist: Es besteht doch immer noch die Möglichkeit, dass sich - wie in Bielefeld meines Wissens - eine Investorengruppe bildet.
Sollten sich 25, 30 kleinere und größere Unternehmen finden, die gemeinsam etwa 10 Millionen aufbringen und ihre jeweilige Einzelzahlung davon abhängig machen, dass der Gesamtbetrag fließt und so die Insolvenz verhindert, wäre vielleicht noch eine Möglichkeit gegeben.
Ob das realistisch ist und ob die Zeit noch genügt, weiß ich nicht.
Das Gegenargument sehe ich selbst: Wieso hat sich im Falle grundsätzlicher Bereitschaft bis jetzt keine solche Gruppe gebildet, sondern den Zug so nah auf die Wand zu rasen lassen, dass er manövrierunfähig geworden ist ?
Die Hoffnung habe ich auch, allein der Glaube fehlt mir. Gries und Co sind ja schon vor einiger Zeit mal auf der Suche nach Mittelständlern und kleineren Unternehmen durch die Lande getingelt, der Erfolg war ja recht überschaubar. Ich glaube kaum dass man noch solch eine Anzahl von "Investoren" findet, die genug Nähe zum FCK haben um solch eine Investition zu tätigen.
Denn sind wir mal ehrlich: Der FCK hängt komplett am Tropf, und auch wenn sich so eine Investition finden ließe stehen wir nächstes Jahr vor dem gleichen Problem. Daher sollte man sich auch ehrlich gesagt eingestehen, dass das Wort "Investition" hier etwas falsch klingt; hier geht's nur darum dass ein paar Leute den Strom für die lebenserhaltenden Maßnahmen für ein weiteres Jahr bezahlen.
Denn sind wir mal ehrlich: Der FCK hängt komplett am Tropf, und auch wenn sich so eine Investition finden ließe stehen wir nächstes Jahr vor dem gleichen Problem. Daher sollte man sich auch ehrlich gesagt eingestehen, dass das Wort "Investition" hier etwas falsch klingt; hier geht's nur darum dass ein paar Leute den Strom für die lebenserhaltenden Maßnahmen für ein weiteres Jahr bezahlen.
Dann war es wohl eine sehr schlechte Planung der Saison.
Man hat angeblich sehr konservativ geplant und hat so einen Verlust von ca. 5 Mio geplant. Jetzt haben wir zur Halbzeit den geplanten Zuschauerschnitt schon erreicht, wir haben einiges Geld an Punktprämien gespart und dennoch kann man jetzt schon sagen, dass der Verlust höher ist als geplant. Das klingt für mich komisch.
Die Kosten der Frontzeck-Trennung kann man mMn mit dem gesparten Gehalt von Spalvis ungefähr verrechnen.
Man hat angeblich sehr konservativ geplant und hat so einen Verlust von ca. 5 Mio geplant. Jetzt haben wir zur Halbzeit den geplanten Zuschauerschnitt schon erreicht, wir haben einiges Geld an Punktprämien gespart und dennoch kann man jetzt schon sagen, dass der Verlust höher ist als geplant. Das klingt für mich komisch.
Die Kosten der Frontzeck-Trennung kann man mMn mit dem gesparten Gehalt von Spalvis ungefähr verrechnen.
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