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Finanzen

22.07.2015 - 22:13 Uhr
Finanzen |#1381
03.08.2016 - 14:41 Uhr
Zitat von Lullaby
Die offensichtlichen Auswirkungen sind eine Erhöhung der Verbindlichkeiten um 3 Millionen und ca. 250k per anno an Zinszahlungen. I am not amused.

Beste Grüße
Lullaby


Genau das verwirrt mich. Normal schließt man doch so etwas nur ab, wenn finanzelle Nöte einen dazu zwingen. Und "Gönner" würde ich das nicht nennen. Denn 8% sind eine ordentliche Rendite.

Mir entschließt sich auf den ersten Blick ein solcher Kontrakt also nicht. Klatt wird seine Gründe haben, welche jedoch nach außen hin nicht unbedingt plausibel klingen. Der tatsächliche Effekt bei Steigerung der Transfererlöse müsste jährlich mind. diese 8%, also knapp 250.000€ einbringen damit überhaupt eine Null Runde bei rum kommt. Möglicherweiße spekuliert man aber auch auf einen Aufstieg in den nächsten 4 Jahren bis die Tilgung beginnt.
Finanzen |#1382
03.08.2016 - 14:44 Uhr
Zitat von Lullaby

Die offensichtlichen Auswirkungen sind eine Erhöhung der Verbindlichkeiten um 3 Millionen und ca. 250k per anno an Zinszahlungen. I am not amused.

Ich hab von so Sachen keine Ahnung, aber ist da wirklich p.a. gemeint? Würde sich das Ding nämlich über 10 Jahre zu INSGESAMT 8% verzinsen, sähe das Ganze natürlich schon eher nach einem guten Deal und nach echter Unterstützung aus.

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von Newtrial am 03.08.2016 um 14:44 Uhr bearbeitet
Finanzen |#1383
03.08.2016 - 14:44 Uhr
Der 1. FC Kaiserslautern plant die neue Saison mit einem nachträglich erhöhten Lizenzspieler-Etat von – Stand heute – rund 11 Mio. Euro und einem Gesamtumsatz von 35 Mio. Euro, wie Finanzvorstand Michael Klatt bekanntgab. Möglich gemacht wurden diese positiven Zahlen durch den Verkauf von Jon Dadi Bödvarsson nach England (siehe ältere Meldungen), aber vor allem auch durch die Aufnahme von Fremdkapital in Höhe von 3 Mio. Euro.
Etaterhöhung nur durch das Fremdkapital...bin da eher bei Lullaby. Wieder ein Ritt auf der Rasierklinge.

"Woher dieses Geld kommt, an welche Bedingungen es geknüpft ist – darüber wurde Stillschweigen vereinbart. Finanzvorstand Klatt sagte lediglich, dass der Geldgeber ein „Unternehmen mit Erfahrung in diesem Bereich“ sei und die Kooperation über 10 Jahre laufe, mit kombiniertem festem und flexiblem Zinssatz Rückzahlungen des Darlehens ab dem vierten Jahr. " --> Unternehmen der Kreditbranche = MAXDA ??? oder Deutsche Vermögensberatung?

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Ein Pessimist wird immer irgendwann mal Recht haben, aber bis dahin hatte er wenig Freude.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von FCKMitglied_16927 am 03.08.2016 um 14:47 Uhr bearbeitet
Finanzen |#1384
03.08.2016 - 14:45 Uhr
Zitat von Lullaby

Die offensichtlichen Auswirkungen sind eine Erhöhung der Verbindlichkeiten um 3 Millionen und ca. 250k per anno an Zinszahlungen. I am not amused.

Beste Grüße
Lullaby


Für mich decken die EUR 3m zunächst mal die demnächst als kurzfristig ausgewiesene Verbindlichkeit aus der Anleihe. Sobald die Anleihe zurückgezahlt wurde, hat man damit die Finanzierung ausgetauscht, weg von den Fans, hin zu dem unbekannten Investor. Da diese auf zehn Jahre ausgelegt ist, bringt dies erst mal ein wenig mehr Spielraum, da das zugehörige Damoklesschwert erst 2026 unmittelbar über dem Betzenberg schweben wird.

Da es sich wohl um einen einzigen Investor dreht, macht auch der im Vergleich zur Anleihe höhere Zins Sinn, da die finanzielle Situation mittlerweile schlechter ist und es sich nur um einen Investor handelt, ergo mehr Risiko bzw weniger gestreutes Risiko.

Aus meiner Sicht eine nachvollziehbare Entscheidung vor allem für den kurz- und mittelfristigen Planungshorizont.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von bilek19 am 03.08.2016 um 14:54 Uhr bearbeitet
Finanzen |#1385
03.08.2016 - 14:51 Uhr
Deutsche Verm... zwinker

Ich habe keine Ahnung vom dem ganzen Quatsch. Ich liebe meinen Verein und will dass es ihm gut geht, wir eine wettbewerbsfähige Mannschaft haben.

Für diese Dinge haben wir Leute die dafür bezahlt werden. Vertrauensvorschuss ist da, blindes Vertrauen nicht.

Wir sind geprügelte Kinder. Wenn Klatt und allen voran der AR meinen diese Summe würde uns erheblich weiterbringen und sei an gute Konditionen geknüpft, sollen sie es machen.

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Ich habe so viele Beiträge bei tm.de, ich könnte dein Leben kaufen.
Finanzen |#1386
03.08.2016 - 14:59 Uhr
Zitat von FCKMitglied_16927

Der 1. FC Kaiserslautern plant die neue Saison mit einem nachträglich erhöhten Lizenzspieler-Etat von – Stand heute – rund 11 Mio. Euro und einem Gesamtumsatz von 35 Mio. Euro, wie Finanzvorstand Michael Klatt bekanntgab. Möglich gemacht wurden diese positiven Zahlen durch den Verkauf von Jon Dadi Bödvarsson nach England (siehe ältere Meldungen), aber vor allem auch durch die Aufnahme von Fremdkapital in Höhe von 3 Mio. Euro.
Etaterhöhung nur durch das Fremdkapital...bin da eher bei Lullaby. Wieder ein Ritt auf der Rasierklinge.


In der PK im April oder Mai als von einem deutlich reduzierten Etat gesprochen wurde (zwischen 8Mio und 9Mio), hatte der FCK a) noch keinen Hauptsponsor, b) Müller war noch nicht für 2Mio nach Leipzig verkauft und c) Bödvarsson noch nicht für 3Mio nach England.
Wenn man jetzt mal annimmt, dass top12.de ca. 1Mio pro Jahr zahlt, dann war der ursprüngliche Etat ohne diese 6Mio geplant worden. Wenn dieser jetzt um 3Mio angehoben wurde, dann sind das bestimmt nicht die heute kommunizierten 3Mio vom unbekannten Investor, sondern eher die Hälfte der damals noch nicht feststehenden Mehreinnahmen.
Daher ist mir das mittlerweile ein bißchen viel Panikmache.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von bilek19 am 03.08.2016 um 14:59 Uhr bearbeitet
Finanzen |#1387
03.08.2016 - 15:14 Uhr
Wie bitte? Ich verstehe Deine Rechnung nicht @bilek19

Wenn wir mit einem 20 % geringeren Etat planen, d.h. 9 Millionen anstatt 12 Millionen, dann aber Müller und Bödvarsson für rund 4,7 Millionen Euro verkaufen (nicht fest planbare Einnahmen) - Zimmer lasse ich mal Außen vor - und zudem Großverdiener von der Gehaltsliste streichen sowie 3 Millionen als Darlehen bekommen, dann komme ich auf mindestens 7,7 Millionen, die uns zusätzlich zur Verfügung stehen. Ein Milchmädchen kommt in diesem Fall auf 9 + 7,7 = 16,7 Millionen Euro, selbst als Anti-Milchmädchen müsste man irgendwo jenseits der 11 Millionen landen, die jetzt offiziell verkündet wurden. Die neuen Sponsoren lasse ich ebenfalls unberücksichtigt.

Ich bleibe dabei: Es sah wohl düsterer aus, als es viele hier glauben wollen. Nur wie konnten wir dann die Lizenz ohne Auflagen erhalten?

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SAPERE AUDE
- Wage es, weise zu sein -

oder nach Immanuel Kant
"Habe Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen!“
Finanzen |#1388
03.08.2016 - 15:24 Uhr
Zitat von Butduma
Wie bitte? Ich verstehe Deine Rechnung nicht @bilek19

Wenn wir mit einem 20 % geringeren Etat planen, d.h. 9 Millionen anstatt 12 Millionen, dann aber Müller und Bödvarsson für rund 4,7 Millionen Euro verkaufen (nicht fest planbare Einnahmen) - Zimmer lasse ich mal Außen vor - und zudem Großverdiener von der Gehaltsliste streichen sowie 3 Millionen als Darlehen bekommen, dann komme ich auf mindestens 7,7 Millionen, die uns zusätzlich zur Verfügung stehen. Ein Milchmädchen kommt in diesem Fall auf 9 + 7,7 = 16,7 Millionen Euro, selbst als Anti-Milchmädchen müsste man irgendwo jenseits der 11 Millionen landen, die jetzt offiziell verkündet wurden. Die neuen Sponsoren lasse ich ebenfalls unberücksichtigt.

Ich bleibe dabei: Es sah wohl düsterer aus, als es viele hier glauben wollen. Nur wie konnten wir dann die Lizenz ohne Auflagen erhalten?

Ich blicke auch überhaupt nicht mehr durch. Zumal die Anleihe doch unsere Liquiditätsgarantie war. Wenn jetzt, oops, 1,9 Mio € daraus fehlen, wäre da nicht die Lizenz unter falschen Voraussetzungen erteilt worden?

Dass der Etat für den Kader deutlich weniger ansteigt als die genannten Sondererlöse vermuten lassen, dürfte ja dem Stopfen der Löcher geschuldet sein, das verstehe ich eigentlich.

Ich brauche mal einen unserer Finanzcracks hier, der das ausführlich und für Doofe erklärt.

Und zum Kredit nochmal die Frage: Ist es sicher, dass die 8% Zinsen per anno in Rechnung gestellt werden? Oder könnte sich das auch auf den Gesamtzeitraum - oder wenigstens auf die Zeit ab Beginn der Rückzahlung - beziehen? Ich meine, warum fragt der Nick nicht mich? Die 3 Mio hätte ich ihm doch privat zu deutlich besseren Konditionen geliehen. Der Zinssatz erscheint mir in der derzeitigen Zinslandschaft exorbitant hoch.

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502 Bad Gateway
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Finanzen |#1389
03.08.2016 - 15:33 Uhr
Sind diese 8% Gesamtzins oder jährlich? Gesamt geteilt auf 10 Jahren wären es 0,8% oder 24k im Jahr
Finanzen |#1390
03.08.2016 - 15:34 Uhr
Zitat von Butduma
Wie bitte? Ich verstehe Deine Rechnung nicht @bilek19

Wenn wir mit einem 20 % geringeren Etat planen, d.h. 9 Millionen anstatt 12 Millionen, dann aber Müller und Bödvarsson für rund 4,7 Millionen Euro verkaufen (nicht fest planbare Einnahmen) - Zimmer lasse ich mal Außen vor - und zudem Großverdiener von der Gehaltsliste streichen sowie 3 Millionen als Darlehen bekommen, dann komme ich auf mindestens 7,7 Millionen, die uns zusätzlich zur Verfügung stehen. Ein Milchmädchen kommt in diesem Fall auf 9 + 7,7 = 16,7 Millionen Euro, selbst als Anti-Milchmädchen müsste man irgendwo jenseits der 11 Millionen landen, die jetzt offiziell verkündet wurden. Die neuen Sponsoren lasse ich ebenfalls unberücksichtigt.

Ich bleibe dabei: Es sah wohl düsterer aus, als es viele hier glauben wollen. Nur wie konnten wir dann die Lizenz ohne Auflagen erhalten?


Unsere Rechnungen sind ja relativ identisch, hatte nur noch die 1 Million von top12 mitgerechnet. Vielleicht waren diese aber von Anfang an schon kalkuliert.
Daraus komme ich ja auf eine ähnliche Schlussverfolgerung wie du. Wenn man alles einrechnet, kommt man auf einen deutlich höheren Wert als die heute verkündeten 11 Millionen.
Die zu stopfenden Löcher waren demnach wohl wirklich größer als ursprünglich angenommen.

Hatte zum Zeitpunkt meines Posts noch nicht alle Statements von Klatt gesehen gehabt. Wenn er offensichtlich gesagt hat, dass der Etat nur dank des Investors auf 11 Millionen angehoben werden kann, dann ist dies natürlich definitiv kein gutes Zeichen.
Deshalb muss ich meine ersten Vermutungen bezüglich des Investors revidieren. Als Anschlussfinanzierung zur Anleihe ware die Sache natürlich deutlich beruhigender gewesen....
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