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Finanzen

22.07.2015 - 22:13 Uhr
Finanzen |#2951
25.08.2017 - 15:15 Uhr
Ja, genau das meinte ichsmile
Finanzen |#2952
25.08.2017 - 15:58 Uhr
Zitat von Pulder
Du bist was die Einschätzung der wirtschaftlichen Situation anbelangt völlig auf dem Holzweg.

Der FCK ist wirtschaftlich ein Sanierungsfall gewesen, den, wie Berti richtig schreibt, Klatt und
Gries gemeistert haben. Dafür ist Ihnen zu danken.




Moin Pulder,

da muss ich leider den Kronzeugen der Gegenseite geben. Der FCK ist kein Sanierungsfall gewesen, er ist immer noch einer. Das operative Geschäft in 16/17 war mit rund acht Millionen Euro (!) defizitär - ohne Sondereffekte. Und da liegt das Hauptproblem.

Der FCK kommt erst dann wirklich wieder auf die Füße, wenn das Regelgeschäft kein oder nahezu kein Defizit mehr produziert. Dann nämlich fallen Überschüsse aus Spielertransfers direkt auf die Habenseite und der Verein kann Schulden abtragen und Reserven aufbauen. Ben Mic hat das ganz gut begriffen und ist da (leider) keineswegs auf dem Holzweg.

Sorry fürs reingrätschen.

Gruß Berti

•     •     •

Bertikoks - Transfermarkt since 2003. Originalmitgliedsnummer 1686. Keine anonyme Kritik: FCK MGLD 2151
Finanzen |#2953
25.08.2017 - 16:20 Uhr
Zitat von fcksupporter96

Zitat von Lullaby

Wobei ich es als wahrscheinlich ansehe, dass institutionelle Anleger, die die Anleihe wegen der hohen Zinsen gezeichnet haben, an einer Umwandlung in Aktien der KGaA wenig Interesse haben werden.

Beste Grüße
Lullaby


Weißt du denn oder gibt es Zahlen darüber, wie sich die Anleihe aufgeteilt hat? Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, alleine aus datenschutzrechtlichen Gründen und der Seriösität wird da doch nichts publik sein. Andererseits war die Anleihe ja schon in der großen Öffentlichkeit bekannt und in einer Niedrigzinsphase sicherlich attraktiv. Die 0815-Fans dürften wohl kaum, bei aller Liebe zum Verein, eine derart große Summe zusammengetragen haben.

Aber ob nicht doch der ein oder andere Großanleger ein gesteigertes Interesse/eine Beziehung zum FCK hat, das ist reine Kaffeesatzleserei.Für die könnte (!) wiederum eine Beteiligung an einer KGaA interessant werden. Allerdings sind das wohl nur Wunschträume und ein solcher Fan wäre (oder ist er es sogar) schon in anderer Form in sponsoring involviert


Naja, ich glaube wenn man so 10-30% so an Rückzahlung sich "sparen" kann ist das schon eine große Entlastung für den FCK.

Es gibt bestimmt viele Großanleger die es als reines Investition gemacht haben weil die Zinsen natürlich schon krass waren... damals wie heute. Aber das Problem der Niedrigzinsen bleibt ja nach wie vor... Je nach Prognose und Bedingungen bei der Umwandlung könnte ich mir schon vorstellen das es für ein paar eine mögliche Option für eine Folgeinvestition gibt. Was mache ich denn wieder mit einem Batzen Geld auf der Bank... anlegen kann ich sie momentan ja eh nicht ohne Risiko und mit Zinsen. Ein paar Prozent könnte so wieder bei der Rückzahlung in Anteile umgewandelt werden.

•     •     •

Keep on running,
and keep on fighting,
run for the best of your life!

Dieser Beitrag wurde zuletzt von StefanE am 25.08.2017 um 16:20 Uhr bearbeitet
Finanzen |#2954
26.08.2017 - 10:53 Uhr
Zitat von Bertikoks
Zitat von Pulder

Du bist was die Einschätzung der wirtschaftlichen Situation anbelangt völlig auf dem Holzweg.

Der FCK ist wirtschaftlich ein Sanierungsfall gewesen, den, wie Berti richtig schreibt, Klatt und
Gries gemeistert haben. Dafür ist Ihnen zu danken.




Moin Pulder,

da muss ich leider den Kronzeugen der Gegenseite geben. Der FCK ist kein Sanierungsfall gewesen, er ist immer noch einer. Das operative Geschäft in 16/17 war mit rund acht Millionen Euro (!) defizitär - ohne Sondereffekte. Und da liegt das Hauptproblem.

Der FCK kommt erst dann wirklich wieder auf die Füße, wenn das Regelgeschäft kein oder nahezu kein Defizit mehr produziert. Dann nämlich fallen Überschüsse aus Spielertransfers direkt auf die Habenseite und der Verein kann Schulden abtragen und Reserven aufbauen. Ben Mic hat das ganz gut begriffen und ist da (leider) keineswegs auf dem Holzweg.

Sorry fürs reingrätschen.

Gruß Berti


Der FCK war und ist ein Sanierungsfall. Mit den finanziell richtigen Entscheidungen von Klatt
ist wahrscheinlich die Insolvenz abgewandt worden und der FCK steht nicht vor dem unmittelbaren Aus, wenn er die " Problematik " Anleiherückzahlung in den Griff bekommt.
Da ist die Prolongation eine, wenn auch sehr schwierig umzusetzende Möglichkeit.

Verkäufe von Anteilen ( welchen Anteilen an was ) sind aber Unsinn. Wer kauft Anteile an einem
derart überschuldeten Verein ? Welcher seriöse Investor ist an einem Verein interessiert, der
sich in dieser Lage befindet ?

Dass der FCK operativ Gewinn machen muss und durch Transfererlöse die Umschuldung
zurückführen muss, schreibe ich in allen Beiträgen.

Dass der FCK kein Geld am freien Markt bekommt, bekommen darf, schreibe ich ebenfalls
in allen Beiträgen, im Gegensatz von BenMic, der am freien Markt Fremdgeld aufnehmen will, um die Anleihe zurückzuführen und eine neue Anleihe den Mitgliedern andrehen will. Damit
befindet er sich vollkommen auf dem Holzweg.

Wir werden die Anleihe, oder Teile der Anleihe zahlen müssen, vielen Dank an Kuntz und
Grünewald, und wir werden in dieser Situation keinen Investor, außer vielleicht einem
Scheich oder einem reichen russischen Staatsbürger, bekommen.

Alles andere sind in dieser Situation Träumereien und nicht umsetzbare Luftblasen.
Finanzen |#2955
26.08.2017 - 11:34 Uhr
Pulder, Stichwort "Totes Pferd" und "absteigen".

Du liest dich einfach wie jemand, der in einer Diskussion partout Rech behalten will, obwohl seine Argumente nachvollziehbar wiederlegt worden sind.
Finanzen |#2956
26.08.2017 - 12:25 Uhr
Zitat von SalinasRojas

Zitat von BerlinDevil

Bisher sind für Montag nur 15.000 Karten verkauft. Echt traurig, dabei hat mich das Darmstadt-Spiel eigentlich abgeholt von der Leistung her.
Auch wenn natürlich noch viel Zeit ist den Turnaround zu schaffen, mache ich mir jetzt schon Sorgen, dass wir den kalkulierten Schnitt erreichen werden.

Knapp 16000, aber nicht wirklich besser...silent
Hm. Naja, ich mache mir eher Sorgen, wenn wir den kalkulierten Schnitt NICHT erreichen sollten. Aber ich bin mir sicher, du hast das auch so gemeint. Prost!


War zu befürchten... Mit Braunschweig kommt sogar noch ein vergleichsweise attraktiver Gegner... Aber gut. Montagabend, weites Fan-Einzugsgebiet, Fußball der einen seit ca. 3 Jahren kaum noch abholt und als i-Tüpfelchen die günstigen und beliebten 4er Blöcke dicht gemacht.

Gerade bei letzterem hat man verpasst zu hinterfragen, ob (noch) genügend Fans bereit sind für teilweise recht teure Sitzplatz-Tickets zu zahlen, bzw. ob die Fans einfach weiter vorne, für mehr Geld (subjektiv kommt die schlechtere Sicht in der nächsten Kategorie hinzu, da nicht mittig), Karten auf der Süd oder Ost kaufen.

Entsprechend wäre es meiner Meinung nach sinnvoll gewesen die Preisstruktur anzupassen. Stattdessen hat man die Karten noch um einen Euro erhöht (ich weiß, wenig, aber symbolisch nicht gerade nett...). Mich ärgert die Geschichte etwas. Einsparungen hin oder her, wenn man die 4er Blöcke dicht macht (was an sich eine gute Idee ist), hätte man die Preisstruktur überarbeiten/anpassen müssen, gerade für die Spiele gegen die "Kleinen" (wobei, ja, Braunschweig...).

Und ja, ich weiß, es nicht gesagt, dass bei einer anderen Preisstruktur mehr kommen würden, aber so doch erst recht nicht. Andere Vereine haben nicht umsonst nur 2 Kategorien oder gar Einheitspreise auf Gegengeraden... Bei uns kostet die teuerste Karte 43 Euro auf der Südtribüne... Man hätte natürlich auch einfach die 3er Blöcke für den Preis der 4er (plus die 1-Euro Preiserhöhung) anbieten können. Verschiedenes wäre möglich gewesen, aber das vom Verein ausgegebene "Zusammenrücken für den FCK" ähnelt wohl eher einer Milchmädchenrechnung (vor allem im Hinblick der 1er Blöcke).

Nun ja, bleibt zu hoffen, dass die Einsparungen wirklich enorm sind und durch sportlichen Erfolg wieder mehr kommen.

•     •     •

"(...)was vorher nie denkbar war, das ist beim FCK möglich!" - Norbert Thines

Dieser Beitrag wurde zuletzt von FCKFAN am 26.08.2017 um 12:27 Uhr bearbeitet
Finanzen |#2957
28.08.2017 - 18:39 Uhr
Weiß eigentlich jemand etwas Genaueres über die Bedeutung und Laufzeit der Eigenkapitalauflage? Also was konkret passiert, wenn diese nicht eingehalten wird und wie der Verlauf in den nächsten Jahren ist? Dieses Jahr machen wir ja einen Gewinn, wird es diese dann trotzdem in den Folgejahren geben?

@Bertikoks ; @Lullaby
Finanzen |#2958
28.08.2017 - 19:00 Uhr
Die EK-Auflage ist Teil der Lizenzerteilung für die laufende Saison, woraus sich auch die Laufzeit ergibt. Die Strafen bei Verstoß gegen die EK-Auflage gehen je nach Schwere von Geldstrafen über Punktabzüge bis hin zum Lizenzentzug. Meiner Erinnerung nach erfolgen die Punktabzüge für Verstöße in der laufenden Saison auch in der laufenden Saison, aber da bin ich mir nicht 100%ig sicher.

Beste Grüße
Lullaby
Finanzen |#2959
29.08.2017 - 02:48 Uhr
Zitat von Previal
Weiß eigentlich jemand etwas Genaueres über die Bedeutung und Laufzeit der Eigenkapitalauflage? Also was konkret passiert, wenn diese nicht eingehalten wird und wie der Verlauf in den nächsten Jahren ist? Dieses Jahr machen wir ja einen Gewinn, wird es diese dann trotzdem in den Folgejahren geben?

@Bertikoks ; @Lullaby





Verstöße werden mit Punktabzügen, Geldstrafen bis hin zum Lizenzentzug geahndet, soweit hat es Lullaby ja schon geschrieben. Allerdings muss ich ein wenig ergänzen. Die Eigenkapitalauflage bleibt im Regelfall bestehen bis die Überschuldung (mithin das negative Eigenkapital) vollständig abgebaut ist.

Der Gewinn in der Bilanz des Geschäftsjahres ist nicht entscheidend. Im DFL System gilt die zwei Bilanzregel. Zum 31.12. wird eine Zwischenbilanz gezogen und die ist die Grundlage für die Lizensierung der Folgesaison. Liegt ja auch auf der Hand, denn die Lizensierung erfolgt ja im Regelfall vor Ende des eigentlichen Geschäftsjahres (30.06.).

Ich hoffe, ich habe ein wenig helfen können.


Gruß Berti

•     •     •

Bertikoks - Transfermarkt since 2003. Originalmitgliedsnummer 1686. Keine anonyme Kritik: FCK MGLD 2151
Finanzen |#2960
29.08.2017 - 08:11 Uhr
Zitat von Bertikoks
Die Eigenkapitalauflage bleibt im Regelfall bestehen bis die Überschuldung (mithin das negative Eigenkapital) vollständig abgebaut ist.


Korrekt ist, dass man jedes Jahr eine Eigenkapitalauflage erhält, solange man überschuldet ist. Aber es ist auch korrekt, dass das aufs Gleiche raus kommt.

Beste Grüße
Lullaby
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