Finanzen
02.12.2019 - 16:18 Uhr
Zitat von pulder
DicksenPaule
Einige Dinge könnten anders sein, als Du sie einschätzt:
Merk hat immer betont, dass die Bürgschaft an Becca bis zum 30.6.20 an Becca zurückgezahlt wird. Die
2,6 Mios. waren in den 11 Mios. Schulden enthalten. Zudem haben wir Grill, sagen wir für 2 Mios. an
Leverkusen verkauft. Vielleicht verfügen wir ja schon, wie in Stuttgart bei Zimmer, über diese Mittel.
Dann wäre Becca kein Gläubiger mehr zum Zeitpunkt der Einreichung der Planinsolvenz.
Merk könnte die ausstehende Miete für April bis Juni an die Stadiongesellschaft zahlen, dann wären weder
die Stadiongesellschaft noch die Stadt Gläubiger zum Zeitpunkt der Einreichung der Planinsolvenz.
Dann müsste nur noch eine Einigung mit der Quattrex und Legardere herbeigeführt werden. Die dürfte
innerhalb einer Planinsolvenz erreichbar sein.
In der Stadionfrage sind wir ja unterschiedlicher Meinung; ich glaube nach wie vor, dass wir und nicht
die Stadt Kaiserslautern am längeren Hebel sitzt und wir wieder die Möglichkeit haben in den Besitz des
Stadions zu kommen. Das gehörte uns nämlich schon mal, damals als einzigem Bundesligaverein
meines Wissens und nur der FCK kann es erhalten.
Ich weiß, Du hältst das als moralisch verwerflich, aber Du hast gefragt.
DicksenPaule
Einige Dinge könnten anders sein, als Du sie einschätzt:
Merk hat immer betont, dass die Bürgschaft an Becca bis zum 30.6.20 an Becca zurückgezahlt wird. Die
2,6 Mios. waren in den 11 Mios. Schulden enthalten. Zudem haben wir Grill, sagen wir für 2 Mios. an
Leverkusen verkauft. Vielleicht verfügen wir ja schon, wie in Stuttgart bei Zimmer, über diese Mittel.
Dann wäre Becca kein Gläubiger mehr zum Zeitpunkt der Einreichung der Planinsolvenz.
Merk könnte die ausstehende Miete für April bis Juni an die Stadiongesellschaft zahlen, dann wären weder
die Stadiongesellschaft noch die Stadt Gläubiger zum Zeitpunkt der Einreichung der Planinsolvenz.
Dann müsste nur noch eine Einigung mit der Quattrex und Legardere herbeigeführt werden. Die dürfte
innerhalb einer Planinsolvenz erreichbar sein.
In der Stadionfrage sind wir ja unterschiedlicher Meinung; ich glaube nach wie vor, dass wir und nicht
die Stadt Kaiserslautern am längeren Hebel sitzt und wir wieder die Möglichkeit haben in den Besitz des
Stadions zu kommen. Das gehörte uns nämlich schon mal, damals als einzigem Bundesligaverein
meines Wissens und nur der FCK kann es erhalten.
Ich weiß, Du hältst das als moralisch verwerflich, aber Du hast gefragt.
Gelder, die kurz vor dem Gang zum Insolvenzgericht gezahlt werden, können in der Insolvenz zu Problemen führen. Gerade dann, wenn der Gläubiger - also Becca - von der drohenden/bevorstehenden Insolvenz wusste, was hier ja der Fall wäre.
Glaube kaum, dass Quatrex und Lagardere eine vollständige Befriedigung von Beccas Ansprüchen klaglos hinnehmen, während man selbst einem Insolvenzplan zustimmen soll, der ihnen nur ein Bruchteil ihrer Gelder garantiert.
Ich will nicht mal sagen, dass das mit dem Stadion verwerflich wäre, auch wenn man sicher über moralische Aspekte bei deiner Wunschlösung diskutieren könnte. Aber in der Geschäftswelt zählen oft andere Parameter.
Ich glaube allgemein einfach nicht an dieses Kaufszenario.
Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, hat der FCK auch lediglich eine Art Vorkaufsrecht und kein Alleinanspruch darauf.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Dicksen_Paule am 21.04.2020 um 17:33 Uhr bearbeitet Zitat von Dicksen_Paule
Gelder, die kurz vor dem Gang zum Insolvenzgericht gezahlt werden, können in der Insolvenz zu Problemen führen. Gerade dann, wenn der Gläubiger - also Becca - von der drohenden/bevorstehenden Insolvenz wussten, was hier ja der Fall wäre.
Glaube kaum, dass Quatrex und Lagardere eine vollständige Befriedigung von Beccas Ansprüchen klanglos hinnehmen, während man selbst einem Insolvenzplan zustimmen soll, der ihnen nur ein Bruchteil ihrer Gelder garantiert.
Ich will nicht mal sagen, dass das mit dem Stadion verwerflich wäre, auch wenn man sicher über moralische Aspekte bei deiner Wunschlösung diskutieren könnte. Aber in der Geschäftswelt zählen oft andere Parameter.
Ich glaube allgemein einfach nicht an dieses Kaufszenario.
Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, hat der FCK auch lediglich eine Art Vorkaufsrecht und kein Alleinanspruch darauf.
Zitat von pulder
DicksenPaule
Einige Dinge könnten anders sein, als Du sie einschätzt:
Merk hat immer betont, dass die Bürgschaft an Becca bis zum 30.6.20 an Becca zurückgezahlt wird. Die
2,6 Mios. waren in den 11 Mios. Schulden enthalten. Zudem haben wir Grill, sagen wir für 2 Mios. an
Leverkusen verkauft. Vielleicht verfügen wir ja schon, wie in Stuttgart bei Zimmer, über diese Mittel.
Dann wäre Becca kein Gläubiger mehr zum Zeitpunkt der Einreichung der Planinsolvenz.
Merk könnte die ausstehende Miete für April bis Juni an die Stadiongesellschaft zahlen, dann wären weder
die Stadiongesellschaft noch die Stadt Gläubiger zum Zeitpunkt der Einreichung der Planinsolvenz.
Dann müsste nur noch eine Einigung mit der Quattrex und Legardere herbeigeführt werden. Die dürfte
innerhalb einer Planinsolvenz erreichbar sein.
In der Stadionfrage sind wir ja unterschiedlicher Meinung; ich glaube nach wie vor, dass wir und nicht
die Stadt Kaiserslautern am längeren Hebel sitzt und wir wieder die Möglichkeit haben in den Besitz des
Stadions zu kommen. Das gehörte uns nämlich schon mal, damals als einzigem Bundesligaverein
meines Wissens und nur der FCK kann es erhalten.
Ich weiß, Du hältst das als moralisch verwerflich, aber Du hast gefragt.
DicksenPaule
Einige Dinge könnten anders sein, als Du sie einschätzt:
Merk hat immer betont, dass die Bürgschaft an Becca bis zum 30.6.20 an Becca zurückgezahlt wird. Die
2,6 Mios. waren in den 11 Mios. Schulden enthalten. Zudem haben wir Grill, sagen wir für 2 Mios. an
Leverkusen verkauft. Vielleicht verfügen wir ja schon, wie in Stuttgart bei Zimmer, über diese Mittel.
Dann wäre Becca kein Gläubiger mehr zum Zeitpunkt der Einreichung der Planinsolvenz.
Merk könnte die ausstehende Miete für April bis Juni an die Stadiongesellschaft zahlen, dann wären weder
die Stadiongesellschaft noch die Stadt Gläubiger zum Zeitpunkt der Einreichung der Planinsolvenz.
Dann müsste nur noch eine Einigung mit der Quattrex und Legardere herbeigeführt werden. Die dürfte
innerhalb einer Planinsolvenz erreichbar sein.
In der Stadionfrage sind wir ja unterschiedlicher Meinung; ich glaube nach wie vor, dass wir und nicht
die Stadt Kaiserslautern am längeren Hebel sitzt und wir wieder die Möglichkeit haben in den Besitz des
Stadions zu kommen. Das gehörte uns nämlich schon mal, damals als einzigem Bundesligaverein
meines Wissens und nur der FCK kann es erhalten.
Ich weiß, Du hältst das als moralisch verwerflich, aber Du hast gefragt.
Gelder, die kurz vor dem Gang zum Insolvenzgericht gezahlt werden, können in der Insolvenz zu Problemen führen. Gerade dann, wenn der Gläubiger - also Becca - von der drohenden/bevorstehenden Insolvenz wussten, was hier ja der Fall wäre.
Glaube kaum, dass Quatrex und Lagardere eine vollständige Befriedigung von Beccas Ansprüchen klanglos hinnehmen, während man selbst einem Insolvenzplan zustimmen soll, der ihnen nur ein Bruchteil ihrer Gelder garantiert.
Ich will nicht mal sagen, dass das mit dem Stadion verwerflich wäre, auch wenn man sicher über moralische Aspekte bei deiner Wunschlösung diskutieren könnte. Aber in der Geschäftswelt zählen oft andere Parameter.
Ich glaube allgemein einfach nicht an dieses Kaufszenario.
Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, hat der FCK auch lediglich eine Art Vorkaufsrecht und kein Alleinanspruch darauf.
Es kann vieles zu Problemen führen. Wir haben halt unterschiedliche Auffassungen was die Einschätzung
der derzeitigen Situation des Vereins angeht. Wir werden sehen, ich bin eher optimistisch und vertraue
dem Team Merk.
Sehe ich so wie @Lullaby - außerdem darf man sicher sein, dass das Team Merk in Sachen Sanierung/ Plan-Insolvenz bereits im Kontakt mit den Gläubigern steht. Ohne deren Einverständnis könnte man auf diesem Weg ja nicht mal die ersten Schritte gehen. --- Allerdings muss ich das insofern gleich wieder relativieren als ich auch nicht gedacht hätte, dass man die Stadt per E-Mail über das Aussetzen der Stadionpacht informiert.
Zitat von Lullaby
Der Verkauf von Spielern nützt in etwa nichts, auch zur Insolvenzvermeidung, weil die Beträge, die wir benötigen, um die Liquidität für 20/21 sicherzustellen, deutlich oberhalb dessen liegen, was wir über Transfererlöse erwirtschaften können.
Der Verkauf von Leistungsträgern ist darüber hinaus ein Tod auf Raten. Das kennen wir schon aus der Kuntz-Zeit. Es nützt niemandem etwas, auch den Gläubigern nicht, wenn man irgendwie ein Jahr weiterwurschtelt und dabei weitere Schulden anhäuft, um statt heuer erst 2021 Insolvenz anzumelden.
Auch im Rahmen einer Planinsolvenz kann keinem Gläubiger daran gelegen sein, die sportliche Wettbewerbsfähigkeit des FCK zu zerstören. Nur bei Aufstieg haben Gläubiger die Möglichkeit, mehr als ein paar Groschen aus der Insolvenzmasse zu erhalten. Jeder, der Geld in den FCK gesteckt hat, muss rational betrachtet wollen, dass die Mannschaft nächste Saison so stark wie möglich ist. Wobei ich Becca absolut zutraue, den FCK aus Spaß an der Freude vor die Hunde gehen zu lassen, wenn er die Möglichkeit bekommt.
Beste Grüße
Lullaby
Der Verkauf von Spielern nützt in etwa nichts, auch zur Insolvenzvermeidung, weil die Beträge, die wir benötigen, um die Liquidität für 20/21 sicherzustellen, deutlich oberhalb dessen liegen, was wir über Transfererlöse erwirtschaften können.
Der Verkauf von Leistungsträgern ist darüber hinaus ein Tod auf Raten. Das kennen wir schon aus der Kuntz-Zeit. Es nützt niemandem etwas, auch den Gläubigern nicht, wenn man irgendwie ein Jahr weiterwurschtelt und dabei weitere Schulden anhäuft, um statt heuer erst 2021 Insolvenz anzumelden.
Auch im Rahmen einer Planinsolvenz kann keinem Gläubiger daran gelegen sein, die sportliche Wettbewerbsfähigkeit des FCK zu zerstören. Nur bei Aufstieg haben Gläubiger die Möglichkeit, mehr als ein paar Groschen aus der Insolvenzmasse zu erhalten. Jeder, der Geld in den FCK gesteckt hat, muss rational betrachtet wollen, dass die Mannschaft nächste Saison so stark wie möglich ist. Wobei ich Becca absolut zutraue, den FCK aus Spaß an der Freude vor die Hunde gehen zu lassen, wenn er die Möglichkeit bekommt.
Beste Grüße
Lullaby
Vorab, inhaltlich bin ich absolut deiner Meinung.
Dass die Verbindlichkeiten zu hoch sind, als sie mit Transfereinnahmen auch nur annähernd auffangen zu können und Verkäufe von Leistungsträgern in der Vergangenheit stets dazu geführt hat, dass wir uns sportlich verschlechtert und mit dem eingenommenen Geld ganz andere Löcher stopfen mussten, sehe ich absolut ähnlich.
Allerdings sehe ich in der gegenwärtigen Situation überhaupt keinen (finanziellen) Spielraum für den Verein, wenn Angebote ins Haus kommen.
Wenn mich nicht alles täuscht, sprach Notzon Anfang des Jahres davon, dass "mehr als die Hälfte der ersten Elf Interesse von höherklassischen Vereinen geweckt hat."
Kühlwetter und Pick schienen vor einigen Wochen so gut wie in Heidenheim- mit den hat Kühlwetter offensichtlich schon letztes Jahr stark "geflirtet."
Sickinger ist ein junger, entwicklungsfähiger Spieler, der bereits Kapitän in Liga 3 ist.
Realistisch betrachtet, muss man sich jedes Angebot anhören und wird es mMn auch irgendwann akzeptieren und schlucken müssen.
Der Verein kann sich ja schlecht hinstellen und sagen, dass "1-2 Millionen nix bringen, da der Schuldenstand im zweistelligen Bereich liegt" und die Verhandlungen dann abbrechen, um es mal ganz lapidar zu sagen.
Wenn es dann heißt, dass "Stützen gehalten werden sollen", dient das für mich eher danach, Preise hochzutreiben, was ja auch nachvollziehbar ist.
Ich nehme dem o.g. Kühlwetter und Pick auch die Identifikation mit dem Verein ab.
Aber wenn sie die Möglichkeit haben, eine Etage höher für mehr Geld zu spielen, wären sie ja schlecht beraten, sich dies nicht anzuhören und stattdessen bei der "Wundertüte Fck" zu bleiben.
Kurzum, auch wenn ich gerne die "Stützen der Mannschaft" behalten würde und deren potentielle Einnahmen bei dem Schuldenberg kaum ins Gewicht fallen, rechne ich dennoch mit deren Abgängen und auch einigen Vertragsauflösungen seitens des Vereins.
Zitat von Franky4Fingers
Realistisch betrachtet, muss man sich jedes Angebot anhören und wird es mMn auch irgendwann akzeptieren und schlucken müssen.
Realistisch betrachtet, muss man sich jedes Angebot anhören und wird es mMn auch irgendwann akzeptieren und schlucken müssen.
Das muss man sicher nicht. Es ist auch im Interesse der Gläubiger, eine Balance zu finden: Ab wann senkt der Verkaufserlös in der Gegenwart die Ertragschancen in der Zukunft, an denen man sich als Gläubiger per Vereinbarung einen Anteil sichert? Wer stets den Spatz in der Hand der Taube auf dem Dach vorzieht, wird als Gläubiger sowieso niemals einer Plan-Insolvenz zustimmen, insoweit diese Ertragsanteile in der Zukunft als Kompensation beinhaltet. Aber so funktioniert ökonomische Rationalität halt eben auch nicht: Jeder Börsenbericht kann einem zeigen, dass es immer um zukunftsgerichtete Ertragserwartungen geht. Jede Investition, jeder Aktienkauf basiert auf diesen "Wetten auf die Zukunft", präferiert also die Taube auf dem Dach.
Zitat von Franky4Fingers
Der Verein kann sich ja schlecht hinstellen und sagen, dass "1-2 Millionen nix bringen, da der Schuldenstand im zweistelligen Bereich liegt" und die Verhandlungen dann abbrechen, um es mal ganz lapidar zu sagen.
Wenn es dann heißt, dass "Stützen gehalten werden sollen", dient das für mich eher danach, Preise hochzutreiben, was ja auch nachvollziehbar ist.
Der Verein kann sich ja schlecht hinstellen und sagen, dass "1-2 Millionen nix bringen, da der Schuldenstand im zweistelligen Bereich liegt" und die Verhandlungen dann abbrechen, um es mal ganz lapidar zu sagen.
Wenn es dann heißt, dass "Stützen gehalten werden sollen", dient das für mich eher danach, Preise hochzutreiben, was ja auch nachvollziehbar ist.
Sprechen wir hier über 1-2 Mio pro Spieler oder als Gesamtsumme? Im ersten Fall gebe ich Dir recht, im zweiten nicht. Und "Balanceakt" beinhaltet natürlich auch, dass man u.a. auch die Preise hochtreiben will. Würden wir jetzt durch den Verkauf von Pick, Kühlwetter und Sickinger 6 Mio € realisieren, wäre (zusammen mit den Grill-Millionen) die Plan-Insolvenz so gut wie gesichert. Was - erfolgreiche Verhandlungen mit potenziellen Investoren vorausgesetzt - bedeuten würde, dass anschließend sofort frisches Geld zur Verfügung stünde, mit dem man hochwertigen Ersatz holen könnte, wo dies nötig ist. Kein Spieler ist unersetzbar und mit den Granaten Pick, Kühwetter, Sickinger und Grill stehen wir aktuell in Liga 3 einen Punkt vor den Abstiegsrängen. Also sind sie natürlich auch eine disponible Masse im Kontext einer Gesamtlösung.
Aber der Preis muss stimmen! Sonst ist der sportliche Werterhalt deutlich höher anzusetzen. Nicht nur für uns, auch für die Gläubiger.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Newtrial am 22.04.2020 um 09:12 Uhr bearbeitet
Der Verein hat aktuell keinen Spielraum für irgendwas, und er wird auch bei Spielerverkäufen keinen Spielraum für irgendwas haben. Entweder finden sich Investoren, die den Verein unter hohem Verlustrisiko zwei Jahre lang finanzieren, oder man versucht, den Verein im Rahmen einer Planinsolvenz zu entschulden.
Ich bin mir aber sicher, wenn Angebote im siebenstelligen Bereich herein flattern, wird man die annehmen, wie man das bei Lennart Grill gemacht hat.
Beste Grüße
Lullaby
Ich bin mir aber sicher, wenn Angebote im siebenstelligen Bereich herein flattern, wird man die annehmen, wie man das bei Lennart Grill gemacht hat.
Beste Grüße
Lullaby
Zitat von Franky4Fingers
Vorab, inhaltlich bin ich absolut deiner Meinung.
Dass die Verbindlichkeiten zu hoch sind, als sie mit Transfereinnahmen auch nur annähernd auffangen zu können und Verkäufe von Leistungsträgern in der Vergangenheit stets dazu geführt hat, dass wir uns sportlich verschlechtert und mit dem eingenommenen Geld ganz andere Löcher stopfen mussten, sehe ich absolut ähnlich.
Allerdings sehe ich in der gegenwärtigen Situation überhaupt keinen (finanziellen) Spielraum für den Verein, wenn Angebote ins Haus kommen.
Wenn mich nicht alles täuscht, sprach Notzon Anfang des Jahres davon, dass "mehr als die Hälfte der ersten Elf Interesse von höherklassischen Vereinen geweckt hat."
Kühlwetter und Pick schienen vor einigen Wochen so gut wie in Heidenheim- mit den hat Kühlwetter offensichtlich schon letztes Jahr stark "geflirtet."
Sickinger ist ein junger, entwicklungsfähiger Spieler, der bereits Kapitän in Liga 3 ist.
Realistisch betrachtet, muss man sich jedes Angebot anhören und wird es mMn auch irgendwann akzeptieren und schlucken müssen.
Der Verein kann sich ja schlecht hinstellen und sagen, dass "1-2 Millionen nix bringen, da der Schuldenstand im zweistelligen Bereich liegt" und die Verhandlungen dann abbrechen, um es mal ganz lapidar zu sagen.
Wenn es dann heißt, dass "Stützen gehalten werden sollen", dient das für mich eher danach, Preise hochzutreiben, was ja auch nachvollziehbar ist.
Ich nehme dem o.g. Kühlwetter und Pick auch die Identifikation mit dem Verein ab.
Aber wenn sie die Möglichkeit haben, eine Etage höher für mehr Geld zu spielen, wären sie ja schlecht beraten, sich dies nicht anzuhören und stattdessen bei der "Wundertüte Fck" zu bleiben.
Kurzum, auch wenn ich gerne die "Stützen der Mannschaft" behalten würde und deren potentielle Einnahmen bei dem Schuldenberg kaum ins Gewicht fallen, rechne ich dennoch mit deren Abgängen und auch einigen Vertragsauflösungen seitens des Vereins.
Zitat von Lullaby
Der Verkauf von Spielern nützt in etwa nichts, auch zur Insolvenzvermeidung, weil die Beträge, die wir benötigen, um die Liquidität für 20/21 sicherzustellen, deutlich oberhalb dessen liegen, was wir über Transfererlöse erwirtschaften können.
Der Verkauf von Leistungsträgern ist darüber hinaus ein Tod auf Raten. Das kennen wir schon aus der Kuntz-Zeit. Es nützt niemandem etwas, auch den Gläubigern nicht, wenn man irgendwie ein Jahr weiterwurschtelt und dabei weitere Schulden anhäuft, um statt heuer erst 2021 Insolvenz anzumelden.
Auch im Rahmen einer Planinsolvenz kann keinem Gläubiger daran gelegen sein, die sportliche Wettbewerbsfähigkeit des FCK zu zerstören. Nur bei Aufstieg haben Gläubiger die Möglichkeit, mehr als ein paar Groschen aus der Insolvenzmasse zu erhalten. Jeder, der Geld in den FCK gesteckt hat, muss rational betrachtet wollen, dass die Mannschaft nächste Saison so stark wie möglich ist. Wobei ich Becca absolut zutraue, den FCK aus Spaß an der Freude vor die Hunde gehen zu lassen, wenn er die Möglichkeit bekommt.
Beste Grüße
Lullaby
Der Verkauf von Spielern nützt in etwa nichts, auch zur Insolvenzvermeidung, weil die Beträge, die wir benötigen, um die Liquidität für 20/21 sicherzustellen, deutlich oberhalb dessen liegen, was wir über Transfererlöse erwirtschaften können.
Der Verkauf von Leistungsträgern ist darüber hinaus ein Tod auf Raten. Das kennen wir schon aus der Kuntz-Zeit. Es nützt niemandem etwas, auch den Gläubigern nicht, wenn man irgendwie ein Jahr weiterwurschtelt und dabei weitere Schulden anhäuft, um statt heuer erst 2021 Insolvenz anzumelden.
Auch im Rahmen einer Planinsolvenz kann keinem Gläubiger daran gelegen sein, die sportliche Wettbewerbsfähigkeit des FCK zu zerstören. Nur bei Aufstieg haben Gläubiger die Möglichkeit, mehr als ein paar Groschen aus der Insolvenzmasse zu erhalten. Jeder, der Geld in den FCK gesteckt hat, muss rational betrachtet wollen, dass die Mannschaft nächste Saison so stark wie möglich ist. Wobei ich Becca absolut zutraue, den FCK aus Spaß an der Freude vor die Hunde gehen zu lassen, wenn er die Möglichkeit bekommt.
Beste Grüße
Lullaby
Vorab, inhaltlich bin ich absolut deiner Meinung.
Dass die Verbindlichkeiten zu hoch sind, als sie mit Transfereinnahmen auch nur annähernd auffangen zu können und Verkäufe von Leistungsträgern in der Vergangenheit stets dazu geführt hat, dass wir uns sportlich verschlechtert und mit dem eingenommenen Geld ganz andere Löcher stopfen mussten, sehe ich absolut ähnlich.
Allerdings sehe ich in der gegenwärtigen Situation überhaupt keinen (finanziellen) Spielraum für den Verein, wenn Angebote ins Haus kommen.
Wenn mich nicht alles täuscht, sprach Notzon Anfang des Jahres davon, dass "mehr als die Hälfte der ersten Elf Interesse von höherklassischen Vereinen geweckt hat."
Kühlwetter und Pick schienen vor einigen Wochen so gut wie in Heidenheim- mit den hat Kühlwetter offensichtlich schon letztes Jahr stark "geflirtet."
Sickinger ist ein junger, entwicklungsfähiger Spieler, der bereits Kapitän in Liga 3 ist.
Realistisch betrachtet, muss man sich jedes Angebot anhören und wird es mMn auch irgendwann akzeptieren und schlucken müssen.
Der Verein kann sich ja schlecht hinstellen und sagen, dass "1-2 Millionen nix bringen, da der Schuldenstand im zweistelligen Bereich liegt" und die Verhandlungen dann abbrechen, um es mal ganz lapidar zu sagen.
Wenn es dann heißt, dass "Stützen gehalten werden sollen", dient das für mich eher danach, Preise hochzutreiben, was ja auch nachvollziehbar ist.
Ich nehme dem o.g. Kühlwetter und Pick auch die Identifikation mit dem Verein ab.
Aber wenn sie die Möglichkeit haben, eine Etage höher für mehr Geld zu spielen, wären sie ja schlecht beraten, sich dies nicht anzuhören und stattdessen bei der "Wundertüte Fck" zu bleiben.
Kurzum, auch wenn ich gerne die "Stützen der Mannschaft" behalten würde und deren potentielle Einnahmen bei dem Schuldenberg kaum ins Gewicht fallen, rechne ich dennoch mit deren Abgängen und auch einigen Vertragsauflösungen seitens des Vereins.
Wir haben genau zwei Alternativen, uns finanziell am Leben halten zu können:
1. Mit einer starken Mannschaft kurzfristig aufzusteigen, um die Verbindlichkeiten langfristig abzubauen.
2. (Plan-) Insolvenz, um nach einem Schuldenschnitt mit Restschuldbefreiung mittelfristig aufzusteigen.
Eine dritte Alternative, die da lautet "mit einer immer schwächer werdenden Mannschaft in der dritten Liga immer mehr Schulden anzuhäufen, um dann ...?" gibt es nicht.
Gruß aus der Pfalz
Meiner Ansicht nach, gibt es für uns nur noch Alternative 2.
Alternative 1, starke Mannschaft, haben wir nicht. Wenn es weitergeht, kann es sein, dass wir mit dieser
Mannschaft absteigen.
Um Alternative 1 zu wählen, müsste ein neuer Sportdirektor und ein neuer Trainer her, die einen neuen
aufstiegsfähigen Kader zusammenstellen. Da bieten sich maximal 4-5 Spieler des derzeitigen Kaders an.
Der Weg funktioniert meiner Ansicht nach aus mehreren Gründen nicht. Wir sollten konzeptionell und
mittelfristig denken, nicht wieder kurzfristig von der Hand in den Mund und dazu gehört unbedingt die
Lösung der Stadionfrage.
Alternative 1, starke Mannschaft, haben wir nicht. Wenn es weitergeht, kann es sein, dass wir mit dieser
Mannschaft absteigen.
Um Alternative 1 zu wählen, müsste ein neuer Sportdirektor und ein neuer Trainer her, die einen neuen
aufstiegsfähigen Kader zusammenstellen. Da bieten sich maximal 4-5 Spieler des derzeitigen Kaders an.
Der Weg funktioniert meiner Ansicht nach aus mehreren Gründen nicht. Wir sollten konzeptionell und
mittelfristig denken, nicht wieder kurzfristig von der Hand in den Mund und dazu gehört unbedingt die
Lösung der Stadionfrage.
Zitat von pulder
Meiner Ansicht nach, gibt es für uns nur noch Alternative 2.
Alternative 1, starke Mannschaft, haben wir nicht. Wenn es weitergeht, kann es sein, dass wir mit dieser
Mannschaft absteigen.
Um Alternative 1 zu wählen, müsste ein neuer Sportdirektor und ein neuer Trainer her, die einen neuen
aufstiegsfähigen Kader zusammenstellen. Da bieten sich maximal 4-5 Spieler des derzeitigen Kaders an.
Der Weg funktioniert meiner Ansicht nach aus mehreren Gründen nicht. Wir sollten konzeptionell und
mittelfristig denken, nicht wieder kurzfristig von der Hand in den Mund und dazu gehört unbedingt die
Lösung der Stadionfrage.
Meiner Ansicht nach, gibt es für uns nur noch Alternative 2.
Alternative 1, starke Mannschaft, haben wir nicht. Wenn es weitergeht, kann es sein, dass wir mit dieser
Mannschaft absteigen.
Um Alternative 1 zu wählen, müsste ein neuer Sportdirektor und ein neuer Trainer her, die einen neuen
aufstiegsfähigen Kader zusammenstellen. Da bieten sich maximal 4-5 Spieler des derzeitigen Kaders an.
Der Weg funktioniert meiner Ansicht nach aus mehreren Gründen nicht. Wir sollten konzeptionell und
mittelfristig denken, nicht wieder kurzfristig von der Hand in den Mund und dazu gehört unbedingt die
Lösung der Stadionfrage.
Nochmals die Frage, da du immer wieder damit anfängst, das Stadionproblem in den Vordergrund zu stellen - Was soll das bringen? Selbst wenn die Stadt/SG dem FCK das Stadion schenkt und sagt "hey, kein Ding. Wir lassen es einfach die Steuerzahler zahlen" ändert sich kaum was an der finanziellen Situation. Die paar hundertausend Miete sind nicht das Problem.
Zitat von Previal
Nochmals die Frage, da du immer wieder damit anfängst, das Stadionproblem in den Vordergrund zu stellen - Was soll das bringen? Selbst wenn die Stadt/SG dem FCK das Stadion schenkt und sagt "hey, kein Ding. Wir lassen es einfach die Steuerzahler zahlen" ändert sich kaum was an der finanziellen Situation. Die paar hundertausend Miete sind nicht das Problem.
Zitat von pulder
Meiner Ansicht nach, gibt es für uns nur noch Alternative 2.
Alternative 1, starke Mannschaft, haben wir nicht. Wenn es weitergeht, kann es sein, dass wir mit dieser
Mannschaft absteigen.
Um Alternative 1 zu wählen, müsste ein neuer Sportdirektor und ein neuer Trainer her, die einen neuen
aufstiegsfähigen Kader zusammenstellen. Da bieten sich maximal 4-5 Spieler des derzeitigen Kaders an.
Der Weg funktioniert meiner Ansicht nach aus mehreren Gründen nicht. Wir sollten konzeptionell und
mittelfristig denken, nicht wieder kurzfristig von der Hand in den Mund und dazu gehört unbedingt die
Lösung der Stadionfrage.
Meiner Ansicht nach, gibt es für uns nur noch Alternative 2.
Alternative 1, starke Mannschaft, haben wir nicht. Wenn es weitergeht, kann es sein, dass wir mit dieser
Mannschaft absteigen.
Um Alternative 1 zu wählen, müsste ein neuer Sportdirektor und ein neuer Trainer her, die einen neuen
aufstiegsfähigen Kader zusammenstellen. Da bieten sich maximal 4-5 Spieler des derzeitigen Kaders an.
Der Weg funktioniert meiner Ansicht nach aus mehreren Gründen nicht. Wir sollten konzeptionell und
mittelfristig denken, nicht wieder kurzfristig von der Hand in den Mund und dazu gehört unbedingt die
Lösung der Stadionfrage.
Nochmals die Frage, da du immer wieder damit anfängst, das Stadionproblem in den Vordergrund zu stellen - Was soll das bringen? Selbst wenn die Stadt/SG dem FCK das Stadion schenkt und sagt "hey, kein Ding. Wir lassen es einfach die Steuerzahler zahlen" ändert sich kaum was an der finanziellen Situation. Die paar hundertausend Miete sind nicht das Problem.
1. Wenn wir das Stadion und das Stadiongelände zurückkaufen, erhöht sich unser Anlagevermögen und
damit unser Eigenkapital auf 40-50 Mios.,substantiell.
Wir sind nicht mehr überschuldet, sondern werden interessant für Investoren aller Art. Die Anleihen
4-Säulenprinzip sind abgesichert, die Fans bekommen einen Gegenwert für ihr Geld und werden nicht
mehr hinters Licht geführt. Das Vertrauen in den Verein wächst. Wir haben wieder Sicherheiten und
damit die Möglichkeit nicht maßlos überteuert an Geld zu kommen.
2. Durch die paar Hunderttausend wie Du schreibst, kommen wir wieder in die Gewinnzone, unser
Cash flow wird wieder positiv und wir wandeln nicht mehr durch so hohe negative Jahresergebnisse
am Rande der Insolvenz, bzw. unsere Liquidität wird wieder nachhaltig verbessert.
Ich weiß, dass das alles nichts hilft, wenn wir weiter in der 3. Liga rumgurken und keinen sportlichen
Erfolg haben, aber es ist die finanzielle Basis, um wieder sportlichen Erfolg zu haben. Wenn wir weiter
mit teuren Kadern ohne sportliches Konzept nicht nach oben kommen, haben wir halt nichts im
Profifußball verloren. Das müssen eben auf allen Ebenen ändern.
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